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Reiseführer Heidelberg

Willkommen in Heidelberg

Die einstige kurpfälzische Residenzstadt Heidelberg am Neckar ist heute studentisch geprägt, doch auf einer Reise durch die engen Altstadtgassen, die hinunter zum Flussufer verlaufen, erhalten Sie Einblicke in die bewegte Stadtgeschichte. Die zahlreichen historischen Bauwerke, darunter auch die majestätische Schlossruine, geben beispielsweise im Rahmen einer geführten Tour ihre Geheimnisse preis. Grüne Weinberge, aus denen charmante Châteaux und Ausflugsgaststätten herauswachsen, flankieren die rund 150.000-Seelen-Stadt und schaffen ein beinahe mediterranes Flair.

Welches Wetter erwartet mich in Heidelberg?

In Heidelberg herrscht mitteleuropäisches Klima: Im Sommer können Sie mit sonnigem Wetter und Temperaturen über 20° C rechnen. Als optimale Reisezeit bietet sich für Heidelberg der Zeitraum zwischen Mai und September an. Die erblühenden Neckarlandschaften sind im Frühjahr sehenswert. Im Winter zählt der Advent in Heidelberg als beste Reisezeit.

Welcher Stadtteil eignet sich für meine Reise nach Heidelberg?

Die östliche Altstadt schmiegt sich sanft an die Neckarwiesen und begeistert mit einem Mix aus altehrwürdigen Bauten und einem bunten Alltagsleben.

Der bevölkerungsreichste Stadtteil der Region ist Handschuhsheim. Verwinkelte Gassen und urige Kneipen prägen das Stadtbild.

Die Stadtteile Bergheim und Weststadt schließen sich an das historische Zentrum an. Bergheim, einst ein „hässliches Entlein“, begeistert heute mit modernen Geschäften, während das „Musebrotviertel“ Weststadt zum Flanieren entlang der eleganten Villen einlädt.

Familien Singels Verliebte Nachtschwärmer Aktivurlauber
Östliche Altstadt
Handschuhsheim
Bergheim
Weststadt

Welche Sehenswürdigkeiten gibt es in Heidelberg?

Zu den Highlights von Heidelberg zählt das Schloss. Es gehört mit der Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als eine der Sehenswürdigkeiten schlechthin. Bei einem Besuch empfiehlt es sich, einen Audioguide in Anspruch zu nehmen. Wer mehrere Burgen in Baden-Württemberg besuchen möchte, holt sich die Schlosscard. Beim Sightseeing gehört außerdem die Altstadt mit der Hauptstraße zu den Must-Sees. Beschauliche mittelalterliche Bürgerhäuser und zahlreiche Geschäfte sind hier die Attraktionen. Sehenswert ist in jedem Fall auch das Universitätsmuseum im Zentrum.

Checkliste: Daran sollten Sie vor Ihrer Heidelberg-Reise denken

Papiere

Ein Visum für Heidelberg benötigen Sie nicht, sofern Sie aus Deutschland oder anderen europäischen Ländern anreisen.

Impfungen

Wenn Sie Wanderungen rund um Heidelberg unternehmen möchten, ist eventuell eine Impfung gegen die von Zecken übertragene FSME als Urlaubsvorbereitung sinnvoll.

Geld

Geld bekommen Sie an jedem Automaten in Heidelberg. Diese sind weit über die Stadt verbreitet.

Versicherungen

Eine Reiseversicherung ist bei einem Urlaub innerhalb Deutschlands nicht sinnvoll.

Was muss ich bei der Reise beachten?

Mit dem Flugzeug

Die am nächsten gelegenen Flughäfen sind Stuttgart und Frankfurt. Der Transfer ist per Bahn gewährleistet.

Mit dem Taxi

Für Fahrten innerhalb des Stadtzentrums ist die Nutzung eines Taxis möglich - vorzugswürdig ist jedoch das preisgünstige Nahverkehrsnetz.

Mit dem Auto

Über die Autobahnen A5, A6 und A656 haben Sie eine günstige Anbindung über Mannheim und Stuttgart nach Heidelberg.

Mit der Bahn

Die Deutsche Bahn bietet Verbindungen, u. a. von Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim und Frankfurt, an.

Checkliste: Was gibt es vor Ort in Heidelberg zu beachten?

Wasser

Das Leitungswasser können Sie gefahrlos trinken.

Essen & Trinken

In der Innenstadt sind die Preise in Restaurants eher gehoben. Es empfiehlt sich, bereits bei der Reiseplanung nach günstigeren Alternativen Ausschau zu halten.

Trinkgeld

10% des Rechnungspreises sind ein übliches Trinkgeld.

Saison

Hochsaison herrscht in Heidelberg zwischen Juni und August.

Bloß nicht

Bei den Do´s and Dont´s sollten Sie folgende Verbote beherzigen: keine Besichtigungstouren mit High Heels durch die gepflasterte Altstadt sowie besser kein Schlossbesuch zur Mittagszeit.

Empfehlung

In den Restaurants rund um die Weinberge gibt es nicht nur regionale Tropfen, sondern auch Wissenswertes und wichtige Infos zur Herstellung des Rebensaftes.

Quick Facts

Geeignet fürKultur, Feiern
Entdecken Sie Heidelberg!

Heidelberg ist eine Stadt mit großer Geschichte. Ihre schillernde Vergangenheit glänzt bis in die Gegenwart und ist Teil des Zaubers, der ihr heute noch innewohnt. Eine unvergängliche, anziehende Schönheit, ungeschminkt und auch nicht herausgeputzt für oberflächliche Betrachter. Der weltoffene und weit gereiste Johann Wolfgang von Goethe machte achtmal Station in Heidelberg und fand große Worte: "Die Stadt in ihrer Lage und mit ihrer ganzen Umgebung hat etwas Ideales ..." Was bliebe dem hinzuzufügen?

Das weltberühmte Panorama mit dem Schloss und der Alten Brücke über den Neckar hat durch die Jahrhunderte nichts von seiner Pracht verloren. Kaum einer Stadt schmeichelten große Literaten mehr. Für die Dichter der Romantik war Heidelberg ein magischer Ort - der so entstandene Mythos ging um die Welt. Und auch heute entfaltet die Stadt ihren Charme, mit einer quirligen Leichtigkeit auf ganz eigene, erfrischende Art. Das Flair im Hier und Jetzt wird vor allem durch die Universität und ihre Studenten geprägt. So zeigt sich Heidelberg traditionsreich und international, städtisch und dörflich zugleich, lebendig und bunt - und erfreut mit dieser außergewöhnlichen Vielfalt seine Besucher, denn hier kann jeder etwas für sich finden.

Für Frühaufsteher bieten die Stadt und ihre Umgebung eine Fülle von Sehenswürdigkeiten, allen voran die klassischen Ziele wie das Schloss und die Alte Brücke, das Haus Zum Ritter St. Georg oder den Philosophenweg. Was andernorts der Stadtpark, das ist für Heidelbergs Bewohner und Besucher die Neckarwiese. In den Sommermonaten dient das nördliche Flussufer zum Sonnen, Spielen, Lesen, Diskutieren - oder einfach nur zum Faulenzen. Wer mehr Action sucht und gut zu Fuß ist, kann sich auf einen Bummel 1,6 km quer durch die City begeben, denn genauso lang ist die Hauptstraße, eine der längsten Fußgängerzonen Europas. Der Marktplatz, der nicht nur an Markttagen belebt ist, und die Untere Straße liegen ganz dicht beisammen, wie übrigens die gesamte Stadt in sich geschlossen und überschaubar ist. Es gibt keine großen Entfernungen - was es ratsam macht, die Stadt zu Fuß zu entdecken, zumal der gesamte Altstadtbereich für den Autoverkehr gesperrt ist. Wer ein bisschen rausfahren möchte, kann sich mit dem Schiff den Neckar flussaufwärts begeben und die Stadt und ihre Umgebung aus einer ganz anderen Perspektive besehen.

Heidelberg hat heute rund 150000 Einwohner, zu denen auch die 29500 Studierenden an der Universität, der ältesten Deutschlands, zählen. Sie war nach Prag und Wien die dritte Universität auf dem Boden des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation. Student in Heidelberg zu sein war zu allen Zeiten mit hohem Ansehen verbunden, und gerade heute, da die Ruprecht-Karls-Universität sich zu den Eliteuniversitäten zählen darf, erfährt das eine besondere Wertschätzung. Dass man hier aber nicht nur gut studieren, sondern auch schön leben und ausgiebig feiern kann, zeigt sich in der ereignisreichen Szene vorwiegend in der Altstadt.

In den Gassen bilden Bistros, Cafés, Weinstuben und Bars eine farbenfrohe Kulisse für Festivitäten jeder Art. Hier erleben auch Heidelbergerinnen und Heidelberger ihre Stadt. An Markttagen und vor allem am späten Samstagvormittag treffen sie sich in den gemütlichen Kneipen zwischen Heiliggeistkirche und Rathaus und in der Steingasse. Stammtische sind bis auf den letzten Platz besetzt, die gerade gekauften Blumen oder das Gemüse vom "Pfälzer Krischer" werden für die Dauer von ein paar Bieren oder einem oder mehreren Viertele auf der Fensterbank verstaut. Nachdem man Rezepte ausgetauscht und die neuesten Nachrichten durchgekaut hat, weiß jeder der Anwesenden, was es bei den anderen am Sonntag zu Hause zu essen gibt. Daneben werden hier die wichtigen Heidelberger Geschehnisse leidenschaftlich diskutiert. Für und Wider werden emotionsreich auf den Tisch geknallt, die unterschiedlichen Meinungen mit Vehemenz vertreten. Und in den meisten Fällen stellt man fest, dass eigentlich doch alles so bleiben kann, wie es ist.

Ganz andere Probleme haben natürlich die Studenten, die schon Mark Twain anlässlich eines Besuchs in der Stadt als die "häufigste Erscheinung" in Heidelberg bemerkte. Ob weiblich oder männlich, sie alle sind stolz, an dieser alten Universität studieren zu können. In vielen Häusern in der Altstadt sind Seminarräume untergebracht, und die Gespräche der jungen Leute in den Bars und Bistros - wo viele von ihnen Gast, Barkeeper oder Bedienung sind - drehen sich fast das ganze Jahr um die Frage, wo ein bezahlbares Zimmer in der Stadt frei wird oder wer Interesse an einer Wohngemeinschaft haben könnte.

Heidelberg hat eine bewegte Geschichte. Es wurde mehrmals zerstört, doch aus jeder Epoche konnte etwas gerettet werden, sodass das Stadtbild heute durch viele Bauwerke von hohem historischem Rang geprägt ist. Die Kunstdenkmäler, denen man allerorts begegnet, geben Zeugnis von einem großen kulturellen Erbe: Heidelberg ist seit Jahrhunderten Heimat für Kultur und Wissenschaft. Von hier gingen vielfältige geistesgeschichtliche und künstlerische Strömungen aus. 1196 wurde das Fischerdorf "heidelberch" erstmals urkundlich erwähnt, doch Ansehen und Geltung erlangte der Ort erst ab 1356 mit der Ernennung zur kurfürstlichen Residenzstadt und mit der Gründung der Universität 1386 durch Kurfürst Ruprecht I. Die erste Vorlesung fand übrigens am 18. Oktober 1386 vor 500 Studenten statt, als Magister Marsilius von Inghen über die Probleme der Logik sprach.

Für mehrere Jahrhunderte war Heidelberg für die Pfalzgrafen von Bedeutung, die mit der Kurwürde belehnt waren und somit den Kaiser wählen durften. Bis zum Ausbruch des Dreißigjährigen Kriegs glänzte das Schloss am Fuß des Königstuhls als Residenz für einen der prunkvollsten Höfe Deutschlands. Dann begann ein dunkles Kapitel: General Tilly eroberte 1622 Heidelberg und das Schloss. Er nahm eine berühmte Kriegsbeute mit, die "Pfälzer Bibliothek" oder Bibliotheca Palatina, die Papst Gregor XV. ein Jahr später als Geschenk erhielt. Und es kam noch schlimmer: 1688/89 und 1693 wurden Stadt und Schloss im Pfälzer Erbfolgekrieg von den Franzosen fast dem Erdboden gleichgemacht.

Nachdem das Schloss geplündert, in Brand gesteckt und gesprengt worden war, wurde es nie mehr ganz aufgebaut. Doch gerade dieser Umstand verhalf ihm zu seiner heutigen Berühmtheit als großartiges Beispiel der Renaissancebaukunst. In der Zeit der Romantik erlebte das Schloss seine zweite Blüte. Heute ist es nach Neuschwanstein das meistbesuchte historische Bauwerk Deutschlands. Das Land investierte in den vergangenen 50 Jahren 55 Mio. Euro in den Erhalt und die Pflege des Schlosses. Ein neues Besucherzentrum, das allein 3 Mio. Euro kostete, wurde vor Kurzem eingeweiht.

Im 18. Jh. wurde Heidelberg im Barockstil wieder aufgebaut, jedoch auf altem gotischem Grundriss. Die Steingasse ist mit ihrer Architektur ein schönes Beispiel dafür. 1720 verlegte Kurfürst Karl Philipp die Residenz der Kurpfalz ins benachbarte Mannheim. Es war Großherzog Karl Friedrich von Baden, der 1803 die Heidelberger Universität neu gründete und ihr den bis heute gültigen Namen Ruprecht-Karls-Universität verlieh. Insgesamt neun Nobelpreisträger sind seitdem aus ihr hervorgegangen. Eine Begleiterscheinung der Lehrstätte und des freien Geistes war die Aufbruchstimmung, die mit der Märzrevolution 1848 begann und Heidelberg zur Hochburg der Liberalen machte. Die 1968er-Jahre trieben ebenfalls die ungeduldigen Studierenden auf die Straße. Und die Universität prägt Wirtschaft und Industrie mit. Durch die internationalen Master- und Bachelor-Studiengänge wird der internationale Austausch weiter gefördert und vereinfacht. 20 Prozent der Studierenden und zehn Prozent der Lehrkräfte stammen aus dem Ausland.

Auch bei den Themen Ökologie, Nachhaltigkeit und Fair Trade hat Heidelberg die Nase vorn. Das Engagement der Stadt für Natur und Umwelt wurde durch mehrere Preise gewürdigt. So gewann Heidelberg im Wettbewerb "Bundeshauptstadt im Naturschutz 2007" der Deutschen Umwelthilfe e. V. gegen 114 Mitbewerber. Heidelberg wurde "Fair Trade Town 2010" und 2012 bereits zum dritten Mal als Stadt der UN-Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet. Auch zahlreiche öffentliche Institutionen handeln mittlerweile nachhaltig und umweltschonend.

Dem atmosphärischen Zauber Heidelbergs kann sich niemand entziehen, der das Dreigestirn von Landschaft, Fluss und Stadtbild erlebt. Heidelberg hat viele Gesichter, von denen jedes einzelne auf seine Weise reizvoll ist und es verdient, entdeckt zu werden. Es gibt bedeutsamere und einflussreichere Städte in Deutschland. Schöner ist keine. Ganz gleich, auf welche Weise man Heidelberg kennenlernt und welche Wege man wählt, ob allein oder mit professioneller Führung, auf historischen Pfaden oder zur Rushhour in der City, zu früher Morgenstunde auf dem Schloss oder während der Frühlingsblüte auf den Spuren der Philosophen - am Ende wird man es lieben.

Im Trend

Eine Wellenlänge
Radio

Was aktuell in der Stadt los ist, verrät der Bermudafunk (107,45 Mhz) - und das ganz ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Dem studentischen Umfeld trägt der Campussender Radio Aktiv (105,4 FM) Rechnung. Hier wird alles zum Thema gemacht, was Studenten interessiert - von der neuen Bar bis zur Studiengebühr. Eine ganz andere Zielgruppe hat AFN Heidelberg (104,6 FM). Hier gibt es Kulturtipps für die in der Stadt stationierten US-Soldaten.

Ruhige Kugel
Boule

In Heidelberg entwickelt sich der gemächliche Sport zum Trend. Boule, begleitet von cooler Musik und in lässigem Ambiente, ist Trend. Besonders schön spielt es sich im Der Garten (Güteramtsstr. 2). Biergarten, angesagte DJs und Livemusik sorgen für das perfekte Rundum-Programm. 20 Bahnen auf 1000 m2 bietet das treffend benannte Boulodrôme (Freizeitanlage Hellenbach, Dossenheimer Landstr. 125). Immer freitagnachmittags treffen sich die Boulespieler des TSG Rohrbach (Städtische Sportanlage, Erlenweg 22-48) zum offenen Spiel.

Mit Leichtigkeit
Tanz

Tanzshows im Fernsehen haben für den großen Ansturm gesorgt. Fast ganz Heidelberg swingt, steppt und trippelt übers Parkett. In den Locations des Tanzsportclub Couronne (www.tsc-couronne.de) lernen Sie das Handwerkszeug und toben sich bei Workshops und Tanzabenden aus. Der offene Sonntagstango lockt Tanzbegeisterte einmal pro Woche zu Conde Tango (Hauptstr. 190, www.condetango.de). Wer sich lieber erst einmal warmsieht, besucht eine Aufführung der innovativen Compagnie ms tanzwerk (www.ms-tanzwerk.de).

Urban Feeling
Bars

Großstadtfeeling kommt in der neuesten Generation der Heidelberger Bars auf. Roter Beton an den Wänden, eine Karte, die mehr Fragen aufwirft als beantwortet, und Möbel, die Flohmarktchic verströmen: Das Ginsburg (Friedrich-Ebert-Anlage 1) ist cool, anders kann man es nicht sagen. Einen lässigen Loungelook hat dagegen das Moods (Carl-Bosch-Str. 10-12). Klare Linien und dazu noch Rob Williams machen die Gäste glücklich, obwohl es sich bei Letzterem nicht um einen prominenten Gast, sondern um einen Drink handelt. Selbst die Restaurants der Stadt firmieren schon als Bar. So wie die Pasta Bar (Neugasse 21). Dort stellen die Gäste ihr eigenes Menü zusammen, suchen sich einen Platz auf den hellen Holzbänken und warten auf ihre Schale dampfendes Nudelglück - Basilikum und Co. stehen zum Selbsternten praktischerweise auf dem Tisch.

Kreativer kaufen
Shops

Kreative finden bei FriDa (Untere Str. 33) ihre Bühne. Im Geschäft von Dagmar Fritz stellen sie Selbstgefertigtes von Schmuck über Kleidung und Seifen bis zu Möbeln aus - bis ein Shopper Gefallen daran findet und das Stück mit nach Hause nimmt. Auch bei Room Mate (Plöck 20) gibt es ganz individuelle Teile. So wie die Gürtel, die quasi im Familienbetrieb von Hand gestaltet werden oder aber die Heidelberg-Fußabtreter. Das Dreierteam von tilly de lux (Plöck 95) schneidert, bedruckt oder bestempelt, rafft oder drapiert jedes einzelne Kleidungsstück ganz individuell. Deswegen nennt sich der Laden wohl auch "Manufaktur für Lieblingsstücke".

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Heidelberg - die besten Locations und Angebote

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Aktivitäten & Touren

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Gastronomie

Spezialitäten

Apfelküchle

Pfannkuchen mit darin versteckten Apfelscheiben. Dazu: Zucker und Zimt oder Vanillesauce

Buwespitzle

Schupfnudeln (Fingernudeln) aus durchgepressten Kartoffeln vom Vortag, mit Eiern, Mehl und Butter geknetet und gebraten

Dampfnudeln

Badische Mehlspeise, oben luftig zart, unten kross und salzig

Kartäuserklöße

Einst ein Armeleuteessen: altbackene, in Milch, Zucker und Eigelb eingeweichte Brötchen, in Weckmehl gewendet und in Fett ausgebacken, mit Zucker und Zimt bestreut

Kerscheplotzer

Süßkirschen werden mit eingeweichten Brötchen, Eiern, Zucker, Butter, Mandeln und Kirschwasser in einer Auflaufform gebacken. Heiß oder kalt, solo oder mit Vanillesauce

Maultaschen

Von Nudelteig ummantelte Hackfleischklößchen mit Spinat. Mit in Butter geschmälzten Zwiebelringen ein Genuss

Schlachtplatte

Sauerkraut mit Grieben- und Leberwürstchen, Schweinebauch oder -bäckchen und vielleicht einer Bratwurst. Beilage: Kartoffelpüree

Spargel

Ob mit zerlassener Butter, mit Sauce Hollandaise oder als Salat mit einer Vinaigrette serviert: Das königliche Gemüse wächst rund um Heidelberg und wird traditionell von April bis Juni geerntet - nicht versäumen!

Verheierte

In Brühe gekochte Kartoffelwürfel und Spätzle, mit Muskat gewürzt und mit in Butter gedämpften Zwiebelringen serviert - ein ganz altes vegetarisches Gericht

Essen & Trinken

Dabei stehen erwartungsgemäß kurpfälzische und badische Spezialitäten ganz oben auf der Speisekarte der deutschen Gastronomie. Die Küche leugnet nicht die Nähe und Verbundenheit zur benachbarten Pfalz und hält der ehrlichen Kartoffel, auf gut Pfälzisch Grumbeere, die Treue. Der Odenwald vor der Haustür sorgt für frisches Wild auf der Karte.

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Wetter & Klima

Aktuelles Wetter

kachelmannwetter.com
Montag / 18.06.2018
Vormittags
-- °C
Nachmittags
-- °C
Abends
-- °C
Dienstag / 19.06.2018
Vormittags
-- °C
Nachmittags
-- °C
Abends
-- °C
Donnerstag / 21.06.2018
Vormittags
-- °C
Nachmittags
-- °C
Abends
-- °C
Mehr Wetterinfos

Klima

Tagestemperaturen in °C
  1. Jan 4
  2. Feb 6
  3. März 11
  4. April 15
  5. Mai 20
  6. Juni 23
  7. Juli 25
  8. Aug 24
  9. Sept 21
  10. Okt 15
  11. Nov 9
  12. Dez 5
Nachttemperaturen in °C
  1. Jan -1
  2. Feb 0
  3. März 3
  4. April 6
  5. Mai 10
  6. Juni 13
  7. Juli 15
  8. Aug 15
  9. Sept 12
  10. Okt 8
  11. Nov 4
  12. Dez 1
Sonnenschein Stunden/Tag
  1. Jan 1
  2. Feb 2
  3. März 4
  4. April 5
  5. Mai 7
  6. Juni 7
  7. Juli 7
  8. Aug 7
  9. Sept 6
  10. Okt 4
  11. Nov 2
  12. Dez 1
Niederschlag Tage/Monat
  1. Jan 11
  2. Feb 9
  3. März 9
  4. April 10
  5. Mai 11
  6. Juni 11
  7. Juli 11
  8. Aug 10
  9. Sept 9
  10. Okt 9
  11. Nov 11
  12. Dez 11
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Anreise

Flugzeug

Ein Lufthansa-Airport-Bus pendelt täglich zwischen 7 und 23 Uhr etwa im Stundenrhythmus ab Flughafen Frankfurt (Terminal 1, Ankunftsebene, Halle B, Ausgang B4-5) und ab Heidelberg zwischen 5.30 und 20 Uhr ab Crowne Plaza Hotel (Kurfürstenanlage 1 | Tel. 06221 9170) (20 bzw. 38 Euro für Lufthansa-Tickets, 22 bzw. 40 Euro für alle anderen Fluggesellschaften). Reservierungen sind notwendig. www.frankfurt-airport-shuttles.de

Bahn

Der Heidelberger Hauptbahnhof mit S-Bahn, Regionalbahn-, Interregio- und Intercity-Anschluss liegt im Westen der Stadt. Taxis und eine Tourist-Information finden sich am Hauptausgang (Ost). Die Straßenbahn (Linie 21) und Stadtbusse (Linie 32, 33) zum Zentrum fahren am Ausgang Nord ab.

Auto

Über die Bergheimer Straße besteht im Westen der Stadt ein Stadtanschluss an die Autobahnen nach Mannheim sowie Darmstadt/Frankfurt, Karlsruhe/Basel und Heilbronn/Stuttgart. Ein Park-and-ride-Platz für Fahrten in die Altstadt und zum Schloss ist in der Saison (April bis Oktober) an Wochenenden und Feiertagen im Neuenheimer Feld eingerichtet.

Anreisezeit

1h 4min
52min
Frankfurt am Main
Heidelberg
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In Kooperation mit unserem Partner Rome2Rio
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Events, Feste & mehr

Feiertage
1. Jan.

Neujahr

6. Jan.

Hl. Drei Könige

März/April

Karfreitag, Ostermontag

1. Mai

Tag der Arbeit

Mai

Christi Himmelfahrt

Mai/Juni

Pfingstmontag,

Juni

Fronleichnam

3. Okt.

Tag der deutschen Einheit

1. Nov.

Allerheiligen

25./26. Dez.

Weihnachten

Feste & Veranstaltungen
Januar/Februar

Neujahrs-Festkonzert in der Heiliggeistkirche

Fasching: Die größten Faschingsbälle gibt es in der Stadthalle. Am Faschingsdienstag schlängelt sich der "Narrenwurm", sprich Umzug, durch die Hauptstraße.

März/April

Heidelberger Frühling: Klassische Konzerte von Weltstars und jungen Talenten, ein Dialog zwischen Literatur und Musik sowie eine Lied-Masterclass - in über 80 Veranstaltungen. Tel. 06221 5840044 | www. heidelberger-fruehling.de

Mitte März steigt die Lange Nacht der Museen: Von 19 Uhr bis 3 Uhr nachts haben das Schloss sowie Museen, Galerien, Kirchen und andere Institutionen in Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen Tor und Tür geöffnet. Kunst, Musik, Filme, Lesungen und Theater, dazu freie Fahrt mit allen Bussen und Bahnen des Verkehrsverbunds. www.meier-online.de

April/Mai

Zu einem Forum junger Autoren hat sich der Heidelberger Stückemarkt entwickelt. Die Städtische Bühne führt aktuelle Inszenierungen hervorragender deutscher Theater auf. www.theaterheidelberg.de

Ein Halbmarathon - einer der anspruchsvollsten und dabei landschaftlich schönsten Deutschlands - findet Ende April statt. Die Route führt auch über den Philosophenweg. Anmeldungen bei der TSG Heidelberg (www.tsg78-hd.de)

Mai/Juni

Heidelberger Literaturtage: Das viertägige Festival im Jugendstil-Spiegelzelt auf dem Universitätsplatz lädt zu Lesungen und in eine Schreibwerkstatt ein.

Juni/Juli

Handschuhsheimer Kerwe: Im Juni wird die Tiefburg zum Treffpunkt für alle, die gern zünftig feiern - mit Wein, Bier und Hausgemachtem.

Lebendiger Neckar: Feste feiern auf 60 km entlang dem Fluss von Eberbach bis Mannheim mit vielfältigen Veranstaltungen (Juni). www.lebendigerneckar.de

Brückenfest: Livemusik-Event an der Alten Brücke (Ende Juni/Anfang Juli). Grill und Zapfhahn sorgen fürs leibliche Wohl.

Juni-September

Dreimal im Sommer steigen von der Alten Brücke die Raketen in den Nachthimmel: bei der Schlossbeleuchtung mit Brillantfeuerwerk. Nicht versäumen! www.heidelberg-marketing.de

Juli/August

Zauberhafte Atmosphäre: In den Schlossanlagen finden die Heidelberger Schlossfestspiele mit Theater und Konzerten statt. www.theaterheidelberg.de

September

Heidelberger Herbst: Hauptstraße und Altstadt sind ein einziger Festplatz. Schlemmerbuden, Livemusik und "Großer Historischer Kurpfälzer Markt in der Veste Churpfalz". Tel. 06221 5840200 | www.heidelberg-marketing.de

Oktober/November

Enjoy Jazz: Sechs Wochen Festival mit Matineen, Konzerten, Partys und Vorträgen mit Vertretern der Jazz-Spitzenklasse in Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen. www.enjoyjazz.de

November/Dezember

Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg (Nov.). Erstlingswerke werden vorgestellt, neue Regisseure entdeckt. www.mannheim-filmfestival.com

Heidelberg als Weihnachtsmärchen mit Lichtprojektionen am Rathaus. Weihnachtsmarkt auf fünf Plätzen der Stadt (tgl. 11-21 Uhr). Tel. 06221 5840200 | www.heidelberg-marketing.de

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Gut zu wissen

Auskunft
Tourist-Information

Willy-Brandt-Platz 1 (am Hauptbahnhof) | Tel. 06221 19433 | www.heidelberg-marketing.de

Ballonfahrten

Der Wind bestimmt den Weg einer Ballonfahrt, die beispielsweise über Heidelberg hinweg und ins Neckartal führen kann. Eine rechtzeitige Anmeldung ist erforderlich. Für Gäste, die in Heidelberg ihr Herz verloren haben, bietet sich die "Romantikballonfahrt" für zwei Personen an. Die Fahrten mit dem Heißluftballon dauern eine bis eineinhalb Stunden. Tel. 06220 922227 | www.heidelberg-ballon.de

Fundbüro

Hospitalstr. 5 | Tel. 06221 653797

Heidelberg-Card

Alle Varianten der Heidelberg-Be-Welcome-Card mit integriertem Schlossticket beinhalten Ermäßigungen bei Führungen, Touren, kulturellen Veranstaltungen, in Museen, in Restaurants und beim Einkaufen sowie freie Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Es gibt sie für einen Tag (11 Euro), zwei Tage (13 Euro) und vier Tage (16 Euro). Family: zwei Tage für zwei Erwachsene und drei Kinder oder einen Erwachsenen und vier Kinder bis 16 Jahre (28 Euro). Erhältlich ist die Heidelberg-Be-Welcome-Card unter anderem bei der Tourist-Information am Hauptbahnhof und im Rathaus. Nähere Info unter www.heidelberg-marketing.de.

Jugendherberge

Die Übernachtung in der Jugendherberge kostet pro Person bis 26 Jahre für die 1. Nacht 25,60 Euro und für jede weitere Nacht 22,30 Euro, ab 27 Jahre für die 1. Nacht 30,10 Euro und für jede weitere Nacht 26,80 Euro. Das Frühstück ist jeweils inbegriffen. Halb- und Vollpension werden ebenfalls angeboten. Tgl. 6.30-2 Uhr geöffnet | Tiergartenstr. 5 | Tel. 06221 651190 | www.djh.de | www.jugendherberge-heidelberg.de | Linie 32 Jugendherberge

Kartenvorverkauf

- Heidelberg Ticket | Mo-Fr 11-19, Sa 11-18 Uhr | Theaterstr. 4 | Hotline Tel. 06221 5820000

- Zigarren Grimm | Sofienstr. 11 | Tel. 06221 20909 und 06221 21159 | www.zigarren-grimm.de

Neckarschifffahrt

Saison der "Weißen Flotte" ist von Anfang April bis Ende Oktober. Das Programm der Rhein-Neckar-Fahrgastschifffahrt GmbH enthält unter anderem Heidelberg-Fahrten, die "Kleine Neckartalfahrt" und Fahrten nach Neckarsteinach. Abfahrtsstelle, Kartenverkauf und Programmangebote: Stadthalle | Neckarstaden 24 | Tel. 06221 20181 und 06229 526 | www.rnf-schifffahrt.de | Linie 31, 32, 35 Kongresshaus

Das kleine Fährschiff Liselotte von der Pfalz verkehrt stündlich zwischen 8 und 18 Uhr auf dem Neckar - von der Alten Brücke bis zum Marriott-Hotel und zurück sowie von einem Ufer zum anderen. Tel. 06221 20181 | www.rnf-schifffahrt.de | www.neckarfähre.de

Eine faszinierende Rundumsicht bietet der weltgrößte Edelstahl-Solarkatamaran auf seinen Neckarrundfahrten. Tel. 0173 9838637 | www.hdsolarschiff.com

Notruf

- Polizei: Tel. 110

- Die Heidelberger Polizeidirektion (Tel. 06221 990 | Römerstr. 2-4) ist rund um die Uhr erreichbar.

- Feuerwehr: Tel. 112

Öffentliche Verkehrsmittel

Der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (Tel. 01805 8764636 | www.vrn.de) integriert mehrere Bahn-, Bus- und Straßenbahnlinien. Der Einzelfahrschein/Stadtgebiet kostet 2,30 Euro. Mit dem Ticket 24 für 5,50 Euro kann eine Person alle öffentlichen Verkehrsmittel (außer der Bergbahn) 24 Stunden lang im Nahbereich Heidelbergs benutzen. Das Ticket 24 Plus für 9,60 Euro berechtigt zur Mitnahme von vier weiteren Personen. Die 3-Tage-Karte kostet 13,70 Euro pro Person.

Busse: Die wichtigsten Linien, mit denen man alle Ziele in der Altstadt erreicht: 31, 32 (Universitätsplatz), 35 (Alte Brücke), 33 (Rathaus/Bergbahn). Vom Hauptbahnhof kommt man mit der Linie 33 in die Altstadt. Es fährt ein Nachtbus, der Moonliner.

S-Bahn: Die Bahn fährt von Osterburken im Odenwald bis Kaiserslautern in der Pfalz. In Heidelberg-Stadt hält sie am S-Bahnhof Altstadt und am Hauptbahnhof.

Straßenbahn: Als Linien 21-24 und 26 verbinden die Straßenbahnen die südlichen und nördlichen Stadtteile Heidelbergs. Die Linien 21-23 und 26 haben am Bismarckplatz eine Haltestelle.

OEG: Mit der Linie 5 der Oberrheinischen Eisenbahn lässt sich ein schöner Rundkurs fahren, der Heidelberg, Weinheim und Mannheim verbindet.

Bergbahn Heidelberg (Tel. 06221 22796 | www.bergbahn-heidelberg.de): Die Bergbahn fährt vom Kornmarkt über Schloss und Molkenkur zum Königstuhl, im Winter 9-17.10 Uhr, im Sommer 9-20.20 Uhr im 10- bzw. 20-Minuten-Takt. Das Schlossticket der Bergbahn (6 Euro) beinhaltet die Hin- und Rückfahrt Talstation -Schloss sowie den Eintritt für Schlosshof, Fasskeller und Apothekenmuseum. Preis für die gesamte Strecke bis zur Endstation: einfache Fahrt 9 Euro, hin und zurück 12 Euro. Mit dem Ticket 24 oder dem Ticket 24 Plus zahlt ein Erwachsener den Kinderpreis.

Post

- Hauptpost Sofienstr. 8-10 (Bismarckplatz)

- Postamt Grabengasse 16 (Universitätsplatz)

Stadtführungen & Stadtrundfahrten

Altstadtführung (Dauer 11/2 Std. | April-Okt. tgl. 10.30, Fr auch 14.30 Uhr, Nov.-März Fr 14.30, Sa 10.30 Uhr), Abend-Stadtrundgang (Dauer 1 Std. | April-Okt. Fr, So 18.30 Uhr): jeweils 7 Euro pro Person | Treffpunkt Marktplatz/Rathaus

Die ca. zweistündigen Stadtrundfahrten mit Schlossbesichtigung beginnen an der Infosäule am Karlsplatz. April-Okt. Do-Sa und Pfingstsonntag 13.30, Sa auch 15 Uhr, Nov.-März Sa 13.30 Uhr | 17 Euro pro Person | Anmeldung erforderlich

Geführte Radtour: Die ca. dreistündige Tour geht vorbei an den schönsten Sehenswürdigkeiten der Altstadt, über den Neckar nach Neuenheim und durch das Neuenheimer Feld bis Handschuhsheim und zurück. April-Okt. Di-So | 110 Euro pro Tour zzgl. 18 Euro pro Person für Rad und Helm, Sehenswürdigkeiten extra

Zu dem umfangreichen Programm zählen auch Führungen für Sehbehinderte oder Sondertouren wie Heidelberg auf vier Pfoten für Hundebesitzer. Für alle Touren: Tel. 06221 5840044 | www.heidelberg-marketing.de

Ein kulinarischer Streifzug mit Dreigängemenü in drei Restaurants: Event & Eventchen | ab 6 Personen | auf Vorbestellung | Tel. 06221 8673580 | www.eventchen-heidelberg.de

Taxi

Taxistände finden Sie an der Alten Brücke, am Bismarckplatz, am Hauptbahnhof und am Universitätsplatz (Fahrt vom Bismarckplatz zum Bahnhof ca. 6 Euro). Taxizentrale: Tel. 06221 302030 und 06221 19410

Telefon

Vorwahl Heidelberg: Tel. 06221

Stichworte

Bahnstadt

Heidelberg mit einem ganz anderen Gesicht: Der neue, südwestlich vom Hauptbahnhof gelegene Stadtteil ist mit 1,16 km2 größer als die Altstadt. Hier entstehen Wohnungen für 5000 Menschen, aber auch Büro- und Gewerberäume sowie das Areal Campus II. Wissenschaft und Wirtschaft sollen hier eine zukunftsorientierte Verbindung eingehen. Die Bahnstadt ist eines der größten Stadtentwicklungsprojekte in Deutschland und die größte Passivhaussiedlung Europas.

Bergstraße

"Hier fängt Deutschland an, Italien zu werden", soll Kaiser Josef II. ausgerufen haben, als er im Frühjahr 1764 die Bergstraße besuchte. Tatsächlich wird diese Region durch den nahen Odenwald vor den kalten Ostwinden geschützt, was wiederum zur Folge hat, dass das Klima mediterranen Charakter hat. Wenn andere Orte im Frühjahr noch die Härte des Winters mit Eis und Schnee zu spüren bekommen, hält hier schon der Frühling mit den ersten Knospen von Mandel- und Kirschbäumen Einzug. Die Blüten der Forsythien und Magnolien lassen die Spaziergänger staunen und wollen sie glauben machen, dass es vielleicht doch schon Mai ist. Oder dass das hier tatsächlich Italien ist. Außer dieser bezaubernden Natur hat die Bergstraße zahlreiche andere Sehenswürdigkeiten, historische Plätze sowie Burgen und Schlösser zu bieten.

Brückenaffe

Einst Wahrzeichen der Stadt war der Brückenaffe, der Spott über die Neuankömmlinge in Heidelberg und Warnungen über unerwünschte Besucher wie Landstreicher ausschüttete. Die von Professor Gernot Rumpf geschaffene Bronzeskulptur an der Alten Brücke ist eine Nachbildung des während des Pfälzer Erbfolgekriegs verschwundenen Affen an anderer Stelle. Sie hält den Passanten den Spiegel vor und regt mit dem daneben stehenden Spottgedicht zum Nachdenken an. Demjenigen, der sich ihm von der anderen Seite nähert, streckt er frech sein blankes Hinterteil entgegen. Und wer sich selbst zum Affen machen möchte, muss einfach den Kopf in die hohle Öffnung stecken. Kaum ein Tourist kann dieser Versuchung widerstehen.

Eliteuniversität

Die älteste Universität Deutschlands, die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, zählt 29500 Studierende in 170 Studienfächern von zwölf Fakultäten und beschäftigt 12800 Mitarbeiter in der Hochschule. Superlative sind Heidelberg nicht fremd, dennoch sind die Bürger stolz auf eine besondere Auszeichnung ihrer Universität: Sie ist eine der elf Eliteuniversitäten in Deutschland. In der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder konnte sie sich 2006 und 2012 erfolgreich durchsetzen. Aus Mitteln der Initiative werden damit das Zukunftskonzept, zwei Exzellenzcluster und drei Graduiertenschulen gefördert.

Gebabbl

In Heidelberg klingt die Welt anders, nämlich kurpfälzisch. Die "Sproch", eine bildhafte, laute und manchmal auch etwas derbe Sprache, ist ein rheinfränkischer Dialekt - für Auswärtige und oftmals auch für Menschen, die schon länger hier leben, ein Sammelsurium von Wörtern, die ins Ohr, aber nicht in den Kopf gehen wollen. Redewendungen zu deuten ist schwierig, um nicht zu sagen ganz unmöglich. Doch der Kurpfälzer "schwätzt so, wie ihm der Schnawwel gewachse is", und denkt nicht im Traum daran, irgendwelche Zugeständnisse ans Hochdeutsche zu machen. Zur besseren Verständigung sei nur so viel gesagt: Der sehr häufig gehörte Ausruf "Alla" ist freundlich gemeint und bedeutet "Machs gut, tschüss". Wird er jedoch ungehalten und mit einem warnenden Unterton ausgespuckt, tut man gut daran, sich zu beeilen und aus dem Weg zu gehen. Aufschub gewährt dann nur noch das Wörtchen "Hä", die nicht sehr feine, aber doch nette Art, "Wie bitte?" zu fragen.

Homo heidelbergensis

In den Mauerer Sanden, vom Neckar in einer sogenannten Mäanderschlinge abgelagert, ereignete sich am 21. Oktober 1907 etwas, das den kleinen Ort Mauer innerhalb kurzer Zeit in archäologischen Fachkreisen berühmt machte: Ein Arbeiter stieß bei Grabungen in der Sandgrube von Grafenrain auf einen später "Homo heidelbergensis" genannten fossilen menschlichen Unterkiefer (www.homoheidelbergensis.de). Der sehr gut erhaltene Kiefer hat anscheinend zur Stammform aller späteren europäischen Menschen gehört. Sein Alter wird auf 560000 bis 710000 Jahre geschätzt - er ist demzufolge eines der ältesten Zeugnisse für die Präsenz des Menschen in Europa. Das Original ist im Museum für Geologie zu sehen, eine Kopie ist im Kurpfälzischen Museum ausgestellt.

Kurpfalz

Die Kurpfalz gilt als das bedeutendste weltliche Kurfürstentum des Heiligen Römischen Reichs. Ihre Herrscher waren die Pfalzgrafen bei Rhein, die seit dem 12. Jh. auch zu den Kurfürsten des Reichs zählten. Heidelberg war kurfürstliche Residenz, die jedoch 1720 nach Mannheim verlegt wurde. Das Land links und rechts des Rheins, das keine festgelegten Grenzen hatte, gelangte unter Kurfürst Karl Theodor, der von 1742 bis 1799 regierte, zu neuer Blüte. Auch heute ist Heidelberg das Herz dieser malerischen Region, zu der Teile der Bundesländer Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen gehören.

Liselotte von der Pfalz

Liselotte, Prinzessin von der Pfalz (1652-1722) - das "Bärenkätzchenaffengesicht", wie ihr Vater Kurfürst Karl Ludwig sie gern nannte -, verbrachte ihre Mädchenjahre im Heidelberger Schloss. Dort genoss sie zwar eine höfische Erziehung, doch fruchtete diese nicht viel, was eine Anekdote belegt: Liselotte aß für ihr Leben gern Specksalat, und dies auch des Nachts, wenn es niemand sah - doch einmal erwischte der Kurfürst sie mit einem "fettglänzenden Maul" in ihrem Zimmer, wo sie die Pfälzer Köstlichkeit versteckt hatte. Obwohl sie mit ihrer Zwangsverheiratung im Jahr 1671 zu einer der ranghöchsten Damen am französischen Hof avancierte, war ihr die höfische Etikette ein Graus. Und so hinderte ihr Stand die gebildete und selbstbewusste Prinzessin nicht daran, unbekümmert und in kraftvoll-unverblümter Sprache das Leben, die Affären und Intrigen am Hof des Sonnenkönigs zu kommentieren - in rund 60000 Briefen, von denen etwa 6000 erhalten geblieben sind. Wie der Pfälzer Erbfolgekrieg bewies, war die Prinzessin vergeblich der Staatsräson geopfert worden. Als Gemahlin von "Monsieur" wurde sie "Madame", doch für die Kurpfälzer blieb sie stets die "Liselotte von der Pfalz".

Perkeo

"Perché no?" (Warum nicht?), soll er auf die Frage Kurfürst Karls III. Philipp, ob er das Große Fass des Heidelberger Schlosses austrinken könne, geantwortet haben. Und damit hatte der Hofzwerg und Mundschenk aus dem heutigen Südtirol auch schon seinen Künstlernamen erhalten. Er hieß eigentlich Clemens Pankert (oder Giovanni Clementi) und lebte von 1702 bis um 1773/80. "An Wuchse klein und winzig, an Durste riesengroß", so wird Perkeo, Inbegriff der Kurpfälzer Weinkultur und Wächter des Großen Fasses, in einem Gedicht beschrieben. Zahlreiche Anekdoten ranken sich um seine Gestalt, die Besuchern in Heidelberg vielerorts begegnet. Seine Statue steht im Schlosshof gegenüber vom Großen Fass.

Radfahrer

Sie sind die Könige der Heidelberger Straßen: Rund 20 Prozent der in Heidelberg am Verkehrsgeschehen Beteiligten sind mit dem Fahrrad unterwegs. Hier ist nicht die Rede von jenen, die aus Berufsgründen in die Pedale treten, also von den Bikern, die Geschäftspost schnell wie Windhunde überbringen. Nein, die ganz gemeine Spezies ist gemeint: meist jüngere Leute, die auf den insgesamt 118 km Radwegen die Speichen zum Surren bringen. Dafür, dass sie sich umweltschonend und geräuscharm durch die Stadt bewegen, dürfen sie beispielsweise Einbahnstraßen in entgegengesetzter Richtung befahren. Doch die als Warnung vor Strafzetteln empfundene Bezeichnung "Hauptstraße" verstehen alle, die mit dem Radl da sind: Denn hier haben die Fußgänger das Vorrecht. Die Radfahrer gelten hier als ganz gewöhnliche Mitmenschen. Und nur Schieben ist erlaubt.

Romantik

Sehr schnell wird Heidelberg mit dem Begriff Romantik in Verbindung gebracht. Die Stadt gilt fast schon als Synonym für eine zum Gefühlvollen, Wunderbaren und zur Poesie neigende Weltauffassung und ihre Darstellung in der Kunst. Die idyllische Lage Heidelbergs am Neckar, die Berge und das liebliche Gesamtbild von Stadt und Natur mit der alles überragenden Schlossruine begründeten die romantische Stimmung, die im 19. Jh. zahlreiche Künstler in die Stadt zog. Carl Rottmann, Ernst Fries, Carl Philipp Fohr, Josef Wintergerst und Christian Philipp Koester verliehen der Romantik mit Farbe und Pinsel Ausdruck. Ihre Bilder sind im Kurpfälzischen Museum zu sehen. Clemens Brentano griff zum Federkiel. Er steht stellvertretend für seine vielen Dichterkollegen, wenn er schreibt: "Komme in dies schöne Land, es ist hier schön, unbegreiflich schön! Eile, eile, ehe alle die Bäume hier abblühen, hier ist es unendlich schön!"

Stückgarten

Eine paradiesische Welt schwebte Kurfürst Friedrich V. vor, als er Anfang des 17. Jhs. den damals anerkanntesten Gartenarchitekten Europas, Salomon de Caus, mit der Anlage eines Lustgartens beauftragte. In fünfjähriger Bauzeit wurde aus einem ehemaligen "Stückgarten" - in dem bis dahin die "Stücke", wie die Geschütze hießen, gelagert worden waren - ein einmaliges gartenarchitektonisches Kunstwerk: der Heidelberger Schlossgarten. Der Hortus Palatinus, der "Pfälzer Garten", mit seinem einzigartigen exotischen Pflanzenreichtum, mit künstlichen Grotten und Wasserspielen auf einzelnen Parterres am Berghang galt als achtes Weltwunder.

Wissenschaft

Heidelberg ist Sitz der Akademie der Wissenschaften und eines der wichtigsten Zentren von Forschung und Entwicklung in Deutschland. Große Bedeutung kommt der Grundlagenforschung auf dem Umwelt- und Energiesektor zu. Weitere Forschungsschwerpunkte sind (Molekular-)Biologie, Biochemie, Medizin, Gentechnik, Gerontologie, Geowissenschaften, Prozessleitertechnik, Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik. Besonders erwähnenswert ist das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ), dessen langjähriger Vorstandsvorsitzender Professor Harald zur Hausen 2009 den Nobelpreis für Medizin erhielt. Hinzu kommen die Max-Planck-Gesellschaft mit vier Instituten, das Europäische Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL) und das Europäische Institut für Forschung und strategische Studien auf dem Telekommunikationssektor (Eurescom). Heidelberg verfügt außerdem über einen Technologiepark mit einem aktiven Netzwerk von Wissenschaft und Wirtschaft in der Biotechnologie. Das weltweit einmalige Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum (HIT) wurde 2009 eröffnet. Und seit 2011 besteht das Haus der Astronomie auf dem Königstuhl, das die Faszination der Himmelskunde vermitteln will.

Bloss nicht

Mit dem Auto in die Stadt fahren

Lassen Sie Ihr Auto in der Hotelgarage oder im Parkhaus stehen. In vielen Straßen sind nur Anwohner parkberechtigt. Überall und bis spät in die Nacht verteilen Ordnungshüter bei Missachtung des Parkverbots Strafzettel (oft 30 Euro). Abschleppwagen lassen sich ihren Einsatz je nach Tageszeit mit mindestens 60 Euro bezahlen. Da in allen Wohngebieten Heidelbergs eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h gilt, warten Blitzlichtanlagen auf unachtsame Autofahrer.

In Highheels auf Sightseeingtour gehen

Die Straßen, Gassen und Plätze der Heidelberger Altstadt sind zum größten Teil mit Kopfsteinpflaster versehen. Bequeme, flache Schuhe sind zum Erkunden der vielen Sehenswürdigkeiten daher wichtig. Die Hauptstraße, das Herz der City, ist allein schon 1,6 km lang.

Mittags das Schloss besuchen

Von den jährlich etwa 3,5 Mio. Besuchern, die in Heidelberg gezählt werden, besuchen etwa 3 Mio. das Schloss. Wer großen Menschenmengen entgehen möchte, wählt für den Schlossbesuch am besten die Stunden am frühen Vormittag oder am späten Nachmittag.

Frühmorgens durch die Hauptstraße spazieren

Wenn Sie einen Stadtbummel machen möchten, beginnen Sie nicht zu früh am Tag. Bis 11 Uhr gleicht der Gang über die Hauptstraße einem Spießrutenlauf zwischen Anlieferfahrzeugen. Fast jedes Schaufenster ist dann von einem Transporter verstellt.

Radfahren in der Hauptstraße

Radfahrer sind in Heidelberg privilegiert. Sie dürfen zwar fast überall biken, aber Sie sollten auf keinen Fall in der Hauptstraße mit dem Fahrrad fahren. Wird man dort erwischt, droht eine saftige Geldstrafe.

Beim Grand Prix nach Heidelberg reisen

Alle zwei Jahre findet im nahe gelegenen Hockenheim der Formel-I-Grand Prix von Deutschland statt. Hotelübernachtungen in Heidelberg kosten in dieser Zeit bis zum Dreifachen der normalen Preise. Außerdem sind viele Hotels ausgebucht.

Nachts auf der Neckarwiese bummeln

Vermeiden Sie es, sich in den fortgeschrittenen Abendstunden auf der Neckarwiese aufzuhalten. Nicht selten - vor allem in den Sommermonaten - kommt es dort zu Rangeleien, in die man, ohne es zu wollen, schnell verstrickt ist.

Reiseadapter

In Heidelberg sind unten abgebildete Steckertypen im Einsatz, für die gegebenenfalls enstprechende Reiseadapter für eigene Geräte benötigt werden.

Spannung 230 Volt und Frequenz 50 Hertz vor Ort sind analog zu Deutschland, Österreich oder der Schweiz, somit wird kein spezieller Transformator zusätzlicher zum Adapter benötigt.

Mehr Infos zu Reisestecker & Netzspannung
Stecker-Typ C
Stecker-Typ C
Stecker-Typ F
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© CalinStan, iStock

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