Heidelberg Top Sehenswürdigkeiten

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  • Völkerkundemuseum vPST

    Museen

    In der hinteren Altstadt befindet sich das Palais Weimar. Um 1710 erbaut, ist es eine der ältesten Stadtresidenzen Heidelbergs und heute Sitz des Völkerkundemuseums der Josefine und Eduard von Portheim-Stiftung für Wissenschaft und Kunst, sowie Sitz der Stiftung. Das barocke Palais blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Benannt nach seinem letzten Besitzer, dem Prinzen Wilhelm von Sachsen-Weimar-Eisenach, wurde es 1921 von dem Stiftungsgründer Victor Goldschmidt zur Unterbringung seiner vielseitigen Sammlungen erworben.

    Die Sammlungen des heutigen Völkerkundemuseums sind äußerst vielseitung. Neben historischen Fotografien umfassen die umfangreichen Bestände erlesene Kunstwerke und ethnographische Objekte aus Asien, Afrika, Ozeanien und Altamerika, die in jährlich mehrfach wechselnden Ausstellungen präsentiert werden. Unterhalb des Gartens, in den Arkaden am Neckarmünzplatz, ist die stiftungseigene Sammlung außereuropäischer Boote untergebracht.

    Öffnungszeiten: Mi – Sa: 14 – 18 Uhr, So und Feiertag: 11 – 18Uhr

    Öffentliche Führungen zu den Ausstellungen: jeden 1.und 3.Sonntag im Monat, 14.30 Uhr

    Privatführungen auf Anfrage

    

    In der hinteren Altstadt befindet sich das Palais Weimar. Um 1710 erbaut, ist es eine der ältesten Stadtresidenzen Heidelbergs und heute Sitz des Völkerkundemuseums der Josefine und Eduard von Portheim-Stiftung für Wissenschaft und Kunst, sowie Sitz der Stiftung. Das barocke Palais blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Benannt nach seinem letzten Besitzer, dem Prinzen Wilhelm von Sachsen-Weimar-Eisenach, wurde es 1921 von dem Stiftungsgründer Victor Goldschmidt zur Unterbringung seiner vielseitigen Sammlungen erworben.

    Die Sammlungen des heutigen Völkerkundemuseums sind äußerst vielseitung. Neben historischen Fotografien umfassen die umfangreichen Bestände erlesene Kunstwerke und ethnographische Objekte aus Asien, Afrika, Ozeanien und Altamerika, die in jährlich mehrfach wechselnden Ausstellungen präsentiert werden. Unterhalb des Gartens, in den Arkaden am Neckarmünzplatz, ist die stiftungseigene Sammlung außereuropäischer Boote untergebracht.

    Öffnungszeiten: Mi – Sa: 14 – 18 Uhr, So und Feiertag: 11 – 18Uhr

    Öffentliche Führungen zu den Ausstellungen: jeden 1.und 3.Sonntag im Monat, 14.30 Uhr

    Privatführungen auf Anfrage

    


  • Wilhelm Hack Museum

    Ausgehen & Kultur

    Das Wilhelm-Hack-Museum ist eines der bedeutendsten Museen für moderne und zeitgenössische Kunst in Süddeutschland. Es beherbergt eine vielfältige Sammlung mittelalterlicher, moderner und zeitgenössischer Kunst mit rund 10.000 Gemälden, Skulpturen, Zeichnungen, Grafiken, Multiples, Künstlerbüchern und -schallplatten. Die Sammlungsräume werden jährlich neu eingerichtet – stets mit wechselnden thematischen Schwerpunkten, um neue Blicke auf die Kunstwerke zu eröffnen. Wahrzeichen des Museums ist die Keramikfassade des katalanische Künstlers Joan Miró. Sowie seit 10 Jahren das Urban Gardening Projekt hackmuseum-gARTen neben dem Museumsgebäude.

    Das Museum hat zudem mit der Rudolf-Scharpf-Galerie eine Dependance für aktuelle, zeitgenössische künstlerische Positionen. Der Fokus der Ausstellungen in der Galerie liegt vor allem auf regionalen Künstlerinnen. Ein weiteres Highlight ist das Street Art-Projekt MURALU, mit mittlerweile mehr als 20 Wandgemälden nationaler und internationaler Künstlerinnen.

    Das Wilhelm-Hack-Museum ist eines der bedeutendsten Museen für moderne und zeitgenössische Kunst in Süddeutschland. Es beherbergt eine vielfältige Sammlung mittelalterlicher, moderner und zeitgenössischer Kunst mit rund 10.000 Gemälden, Skulpturen, Zeichnungen, Grafiken, Multiples, Künstlerbüchern und -schallplatten. Die Sammlungsräume werden jährlich neu eingerichtet – stets mit wechselnden thematischen Schwerpunkten, um neue Blicke auf die Kunstwerke zu eröffnen. Wahrzeichen des Museums ist die Keramikfassade des katalanische Künstlers Joan Miró. Sowie seit 10 Jahren das Urban Gardening Projekt hackmuseum-gARTen neben dem Museumsgebäude.

    Das Museum hat zudem mit der Rudolf-Scharpf-Galerie eine Dependance für aktuelle, zeitgenössische künstlerische Positionen. Der Fokus der Ausstellungen in der Galerie liegt vor allem auf regionalen Künstlerinnen. Ein weiteres Highlight ist das Street Art-Projekt MURALU, mit mittlerweile mehr als 20 Wandgemälden nationaler und internationaler Künstlerinnen.


  • Tourist Information Mannheim

    Sehenswertes
    • VTM Mannheim GmbH, Michael Brand
    • House of Banksy, Dominik Gruss
    • Merian, Isabela Pacini
    • VTM Mannheim GmbH, Michael Brand
    • VTM Mannheim GmbH, Michael Brand
    • VTM Mannheim GmbH, Michael Brand
    • Stadtmarketing Mannheim GmbH, Michael Brand
    • Stadtmarketing Mannheim GmbH, Tommy Hetzel

    Von Barock bis Banksy: Kulturgenuss in Mannheim erleben

    Seit der Bundesgartenschau 2023 ist es kein Geheimnis mehr: Mannheim ist eine grüne Stadt zwischen Rhein und Neckar, die auf faszinierende Weise urbane Lebensqualität mit beeindruckender Natur verbindet. Als UNESCO City of Music begeistert sie mit klassischer Musik, Theater, Tanz und Kunst. Die schachbrettartig angelegte Innenstadt, das Barockschloss und der Wasserturm, eingebettet in eine eindrucksvolle Jugendstilanlage, machen Mannheim zu einem architektonischen Highlight – perfekt für einen unvergesslichen Städtetrip.

    Mit der Kunsthalle und den Reiss-Engelhorn-Museen bietet Mannheim bedeutende Orte für zeitgenössische und historische Kunst. Das Projekt STADT.WAND.KUNST verwandelt Hausfassaden in bunte Murals. Konzerte, Musicals und Shows erleben Besucherinnen und Besucher im Capitol, Rosengarten oder in Clubs wie Ella & Louis, während die Alte Feuerwache mit Literaturveranstaltungen und Poetry Slams das Kulturprogramm ergänzt. Weitere Bühnen bieten Kabarett, Musik und Ausstellungen und bereichern so die freie Kulturszene.

    Ein Kunstereignis der besonderen Art: „The House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“

    Ab dem 19.September 2025 wird eine Industriekulisse in Mannheim zur Bühne für über 150 Werke des legendären Street-Art-Künstlers Banksy. Zu sehen sind ikonische Graffitis, multimediale Installationen und Einblicke in seine subversive Bildsprache – ein faszinierendes Erlebnis für Kunst- und Gesellschaftsinteressierte gleichermaßen.


    • VTM Mannheim GmbH, Michael Brand
    • House of Banksy, Dominik Gruss
    • Merian, Isabela Pacini
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    • Stadtmarketing Mannheim GmbH, Tommy Hetzel

    Von Barock bis Banksy: Kulturgenuss in Mannheim erleben

    Seit der Bundesgartenschau 2023 ist es kein Geheimnis mehr: Mannheim ist eine grüne Stadt zwischen Rhein und Neckar, die auf faszinierende Weise urbane Lebensqualität mit beeindruckender Natur verbindet. Als UNESCO City of Music begeistert sie mit klassischer Musik, Theater, Tanz und Kunst. Die schachbrettartig angelegte Innenstadt, das Barockschloss und der Wasserturm, eingebettet in eine eindrucksvolle Jugendstilanlage, machen Mannheim zu einem architektonischen Highlight – perfekt für einen unvergesslichen Städtetrip.

    Mit der Kunsthalle und den Reiss-Engelhorn-Museen bietet Mannheim bedeutende Orte für zeitgenössische und historische Kunst. Das Projekt STADT.WAND.KUNST verwandelt Hausfassaden in bunte Murals. Konzerte, Musicals und Shows erleben Besucherinnen und Besucher im Capitol, Rosengarten oder in Clubs wie Ella & Louis, während die Alte Feuerwache mit Literaturveranstaltungen und Poetry Slams das Kulturprogramm ergänzt. Weitere Bühnen bieten Kabarett, Musik und Ausstellungen und bereichern so die freie Kulturszene.

    Ein Kunstereignis der besonderen Art: „The House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“

    Ab dem 19.September 2025 wird eine Industriekulisse in Mannheim zur Bühne für über 150 Werke des legendären Street-Art-Künstlers Banksy. Zu sehen sind ikonische Graffitis, multimediale Installationen und Einblicke in seine subversive Bildsprache – ein faszinierendes Erlebnis für Kunst- und Gesellschaftsinteressierte gleichermaßen.



  • Untere Straße

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    Einfach bummeln

    Achtung, festhalten: Du betrittst das Partyzentrum der Stadt. Jede Wette, wenn du hier nachts vorbeischneist, spuckt dich die Straße alkoholisiert wieder aus. Die Bars liegen hier aufgereiht wie an einer Perlenschnur. Sehr praktisch, denn so muss man seinen Körper immer nur wenige Meter schleppen, wenn man weiterzieht. Aber auch tagsüber ist die kleine Straße ein place to be. Hier gibt’s schnuckelige, kreative Boutiquen und gemütliche Cafés. Um die Ecke, in der Pfaffengasse 18, erinnert die Friedrich-Ebert-Gedenkstätte an den ersten deutschen Reichspräsidenten.

    Insider-Tipp
    Einfach bummeln

    Achtung, festhalten: Du betrittst das Partyzentrum der Stadt. Jede Wette, wenn du hier nachts vorbeischneist, spuckt dich die Straße alkoholisiert wieder aus. Die Bars liegen hier aufgereiht wie an einer Perlenschnur. Sehr praktisch, denn so muss man seinen Körper immer nur wenige Meter schleppen, wenn man weiterzieht. Aber auch tagsüber ist die kleine Straße ein place to be. Hier gibt’s schnuckelige, kreative Boutiquen und gemütliche Cafés. Um die Ecke, in der Pfaffengasse 18, erinnert die Friedrich-Ebert-Gedenkstätte an den ersten deutschen Reichspräsidenten.


  • Marktplatz

    Touristenattraktionen
    • Marktplatz© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Beste Morgenlage

    Wer ist der Schönste in der ganzen Stadt: der Marktplatz oder der Universitätsplatz? Ersterer punktet mit dem Rathaus und der Heiliggeistkirche sowie mit den prächtigen Fassaden des Ritters (Hauptstr. 178) und der barockzeitlichen Alten Hofapotheke (Hauptstr. 190). Besonders schön ist es hier am Vormittag: Bei einem Cappuccino in einem der Straßencafés am Herkulesbrunnen bist du mittendrin, wenn die Stadt zum Leben erwacht. Gegen Abend wird‘s romantisch: Rathaus und Heiliggeistkirche tauchen den Marktplatz bei spätem Sonnenschein in ein ganz besonders schönes Licht. Ihr roter Sandstein ist das Merkmal der großen Heidelberger Bauten. Einen Steinwurf entfernt erinnern das Palais Graimberg (Kornmarkt 5, heute städtische Behörde) und das Palais Boisserée (Hauptstr. 207–209, heute Germanistisches Seminar) an wichtige Persönlichkeiten der Stadtgeschichte. Graf Charles de Graimberg wird von den Lokalhistorikern als „Retter des Schlosses und eigentlicher Gründer des Kurpfälzischen Museums“ geehrt. Seine private Historiensammlung bildete den Grundstock des heute interessantesten Museums der Stadt.

    • Marktplatz© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Beste Morgenlage

    Wer ist der Schönste in der ganzen Stadt: der Marktplatz oder der Universitätsplatz? Ersterer punktet mit dem Rathaus und der Heiliggeistkirche sowie mit den prächtigen Fassaden des Ritters (Hauptstr. 178) und der barockzeitlichen Alten Hofapotheke (Hauptstr. 190). Besonders schön ist es hier am Vormittag: Bei einem Cappuccino in einem der Straßencafés am Herkulesbrunnen bist du mittendrin, wenn die Stadt zum Leben erwacht. Gegen Abend wird‘s romantisch: Rathaus und Heiliggeistkirche tauchen den Marktplatz bei spätem Sonnenschein in ein ganz besonders schönes Licht. Ihr roter Sandstein ist das Merkmal der großen Heidelberger Bauten. Einen Steinwurf entfernt erinnern das Palais Graimberg (Kornmarkt 5, heute städtische Behörde) und das Palais Boisserée (Hauptstr. 207–209, heute Germanistisches Seminar) an wichtige Persönlichkeiten der Stadtgeschichte. Graf Charles de Graimberg wird von den Lokalhistorikern als „Retter des Schlosses und eigentlicher Gründer des Kurpfälzischen Museums“ geehrt. Seine private Historiensammlung bildete den Grundstock des heute interessantesten Museums der Stadt.


  • Hauptstraße

    Touristenattraktionen
    • Hauptstraße© MAIRDUMONT

    Heidelberg kann sich rühmen, eine der längsten Fußgängerzonen Europas zu besitzen. Sie ist 1,6 km lang und erstreckt sich vom Bismarckplatz bis zum Rathaus, heißt schlicht Hauptstraße und ist es auch. Historisch muss die Hauptstraße dieses Prädikat allerdings mit der Unteren Straße teilen. Die Shopping meile wartet auf mit Kaufhäusern, Barockbauten und Renaissancefassaden, Boutiquen und schönen Cafés. Die Alte Universität und der Universitätsplatz teilen diesen Straßenzug für Einheimische in die „untere Hauptstraße“ (vom Bismarckplatz bis zum Universitätsplatz) und die „obere Hauptstraße“ (vom Universitätsplatz bis zum Karlstor). Im oberen Teil liegen unter anderem der Marktplatz mit der Heiliggeistkirche und dem Haus Zum Ritter St. Georg sowie der benachbarte Kornmarkt. Zu den Glanzlichtern im unteren Teil gehören das Kurpfälzische Museum und der Heidelberger Kunstverein (beide Nr. 97), das Café Schafheutle (Nr. 94) und das Theater der Stadt Heidelberg (Ecke Hauptstraße/Theaterstraße).

    • Hauptstraße© MAIRDUMONT

    Heidelberg kann sich rühmen, eine der längsten Fußgängerzonen Europas zu besitzen. Sie ist 1,6 km lang und erstreckt sich vom Bismarckplatz bis zum Rathaus, heißt schlicht Hauptstraße und ist es auch. Historisch muss die Hauptstraße dieses Prädikat allerdings mit der Unteren Straße teilen. Die Shopping meile wartet auf mit Kaufhäusern, Barockbauten und Renaissancefassaden, Boutiquen und schönen Cafés. Die Alte Universität und der Universitätsplatz teilen diesen Straßenzug für Einheimische in die „untere Hauptstraße“ (vom Bismarckplatz bis zum Universitätsplatz) und die „obere Hauptstraße“ (vom Universitätsplatz bis zum Karlstor). Im oberen Teil liegen unter anderem der Marktplatz mit der Heiliggeistkirche und dem Haus Zum Ritter St. Georg sowie der benachbarte Kornmarkt. Zu den Glanzlichtern im unteren Teil gehören das Kurpfälzische Museum und der Heidelberger Kunstverein (beide Nr. 97), das Café Schafheutle (Nr. 94) und das Theater der Stadt Heidelberg (Ecke Hauptstraße/Theaterstraße).


  • Zum Ritter Sankt Georg

    Architektonische Highlights
    • © Sanga Park, Shutterstock

    Mit seiner eleganten steinernen Renaissancefassade, den kannelierten Säulen und den kunstvoll gemeißelten Fensterblöcken ist der "Ritter" das nach dem Schloss meistfotografierte Gebäude in Heidelberg. Der Namensgeber heißt Sankt Georg und steht - als Nachbildung des 1870 abgestürzten Originals - ganz oben am Giebel. Im Jahr 1592 ließen der Tuchhändler Charles Belier und seine Ehefrau Francina das Haus erbauen, das heute ein Hotel beherbergt. Als das schönste und künstlerisch wertvollste historische Bürgerhaus der Stadt steht der "Ritter" unter Denkmalschutz.

    • © Sanga Park, Shutterstock

    Mit seiner eleganten steinernen Renaissancefassade, den kannelierten Säulen und den kunstvoll gemeißelten Fensterblöcken ist der "Ritter" das nach dem Schloss meistfotografierte Gebäude in Heidelberg. Der Namensgeber heißt Sankt Georg und steht - als Nachbildung des 1870 abgestürzten Originals - ganz oben am Giebel. Im Jahr 1592 ließen der Tuchhändler Charles Belier und seine Ehefrau Francina das Haus erbauen, das heute ein Hotel beherbergt. Als das schönste und künstlerisch wertvollste historische Bürgerhaus der Stadt steht der "Ritter" unter Denkmalschutz.


  • Heidelberger Bergbahn

    Touristenattraktionen
    • Heidelberger Bergbahn© MAIRDUMONT

    Zum Glück gibt es die Bergbahn! Jetzt kannst du deine Füße schonen und trotzdem den Heidelberger Hausberg, den Königstuhl (568 m) erklimmen. Von oben hast du einen wunderschönen Blick auf die Stadt. Die beiden historischen Wagen, die zwischen Molkenkur und Königstuhl verkehren, wurden vor einigen Jahren vollständig restauriert – so blieb ein wahres Kleinod Heidelbergs erhalten. Heute treffen hier zwei Superlative aufeinander: Die Bahnen im unteren Bereich zählen zu den modernsten Bergbahnen Deutschlands, die obere Strecke wird von der ältesten elektrisch betriebenen Standseilbahn befahren. Die Talstation befindet sich am Kornmarkt.

    • Heidelberger Bergbahn© MAIRDUMONT

    Zum Glück gibt es die Bergbahn! Jetzt kannst du deine Füße schonen und trotzdem den Heidelberger Hausberg, den Königstuhl (568 m) erklimmen. Von oben hast du einen wunderschönen Blick auf die Stadt. Die beiden historischen Wagen, die zwischen Molkenkur und Königstuhl verkehren, wurden vor einigen Jahren vollständig restauriert – so blieb ein wahres Kleinod Heidelbergs erhalten. Heute treffen hier zwei Superlative aufeinander: Die Bahnen im unteren Bereich zählen zu den modernsten Bergbahnen Deutschlands, die obere Strecke wird von der ältesten elektrisch betriebenen Standseilbahn befahren. Die Talstation befindet sich am Kornmarkt.


  • Schloss Heidelberg

    Architektonische Highlights
    • Schloss Heidelberg© MAIRDUMONT

    Die Gesamtanlage von Schloss und Schlossgarten erlebte eine wechselvolle Geschichte von Aufbau, Zerstörung und teilweiser Rekonstruktion. Man kann an dem unterschiedlich gestalteten Gemäuer noch heute ablesen, dass hier verschiedene Baumeister und Bauherren wirkten. Und auch heute wird - meist unbemerkt - gebaut. Der Aufbau von Wehr und Residenz begann um das Jahr 1400 und endete 1619 mit dem Beginn des Dreißigjährigen Kriegs. Berühmtheit erlangte das Schloss allerdings erst als Ruine. Dazu wurde es 1688/89 im Orléansschen Erbfolgekrieg gemacht. Dem Sonnenkönig Ludwig XIV. gefiel die Pfalz so gut, dass er sie Frankreich kurzerhand einverleiben wollte. Von ihm gehegte Erbansprüche, die sich mit der nach Frankreich verheirateten Liselotte von der Pfalz verbanden, versuchten französische Truppen militärisch durchzusetzen. Sie fielen unter der Führung des berüchtigten Feldherrn Mélac 1689 und 1693 in Heidelberg ein und machten es dabei dem Erdboden gleich. Das Schloss blieb beim Wiederaufbau der Stadt im 17.und 18.Jh. unberücksichtigt. Zwar machten die Kurfürsten zaghafte Versuche der Restaurierung, doch dann gerieten sie mit ihren Bürgern in heftigen Streit, ob die Stadt evangelisch oder katholisch werden sollte. Schließlich zogen sie beleidigt nach Mannheim und residierten fortan dort. Aus diesen doppelten Streitigkeiten zog Heidelberg letzten Endes großen Gewinn. Die Ruine des Schlosses, der rote Sandstein seiner zerborstenen und ausgebrannten Türme und Paläste, zog zu Beginn des 19.Jhs. die Romantiker aus aller Welt geradezu magisch an. Die Besucher des 21.Jhs., die für ein paar Stunden oder allenfalls zwei Tage in dieses einmalige, übrig gebliebene Juwel der Romantik einfallen, stehen vor einem Dilemma. Wie sollen sie in der Kürze der Zeit nachvollziehen, was doch nach Zeit und Muße verlangt? Vielleicht helfen da ein wenig die Beleuchtungen und Feuerwerke im Sommer, wenn das Schloss, die ehemalige Residenz der Pfälzer Kurfürsten, in glühendes Rot getaucht wird, als Erinnerung an die Zerstörungen und Brände, die das Gemäuer mehrmals in seiner Geschichte hinnehmen musste. Schon von der Stadt aus sticht die Fassade des 1601-04 errichteten Friedrichsbaus ins Auge, die einzige gestaltete Außenfassade des Schlosses, das seine Schönheit ansonsten nach innen kehrt. Eine schmale Brücke führt in den Innenhof. Im Osten des Hofs hat Kurfürst Otto Heinrich zwischen 1556 und 1559 den nach ihm benannten Ottheinrichsbau errichten lassen. Die formenreiche Innenhoffassade sollte fortan als mustergültiges Beispiel deutscher Renaissancebaukunst bestaunt werden. Im Nordanschluss steht der 1546 fertig gestellte Gläserne Saalbau, benannt nach dem Fest- und Spiegelsaal im ersten Geschoss. Gotische und Renaissance- Elemente teilen sich hier den Zuspruch der Betrachter.

    • Schloss Heidelberg© MAIRDUMONT

    Die Gesamtanlage von Schloss und Schlossgarten erlebte eine wechselvolle Geschichte von Aufbau, Zerstörung und teilweiser Rekonstruktion. Man kann an dem unterschiedlich gestalteten Gemäuer noch heute ablesen, dass hier verschiedene Baumeister und Bauherren wirkten. Und auch heute wird - meist unbemerkt - gebaut. Der Aufbau von Wehr und Residenz begann um das Jahr 1400 und endete 1619 mit dem Beginn des Dreißigjährigen Kriegs. Berühmtheit erlangte das Schloss allerdings erst als Ruine. Dazu wurde es 1688/89 im Orléansschen Erbfolgekrieg gemacht. Dem Sonnenkönig Ludwig XIV. gefiel die Pfalz so gut, dass er sie Frankreich kurzerhand einverleiben wollte. Von ihm gehegte Erbansprüche, die sich mit der nach Frankreich verheirateten Liselotte von der Pfalz verbanden, versuchten französische Truppen militärisch durchzusetzen. Sie fielen unter der Führung des berüchtigten Feldherrn Mélac 1689 und 1693 in Heidelberg ein und machten es dabei dem Erdboden gleich. Das Schloss blieb beim Wiederaufbau der Stadt im 17.und 18.Jh. unberücksichtigt. Zwar machten die Kurfürsten zaghafte Versuche der Restaurierung, doch dann gerieten sie mit ihren Bürgern in heftigen Streit, ob die Stadt evangelisch oder katholisch werden sollte. Schließlich zogen sie beleidigt nach Mannheim und residierten fortan dort. Aus diesen doppelten Streitigkeiten zog Heidelberg letzten Endes großen Gewinn. Die Ruine des Schlosses, der rote Sandstein seiner zerborstenen und ausgebrannten Türme und Paläste, zog zu Beginn des 19.Jhs. die Romantiker aus aller Welt geradezu magisch an. Die Besucher des 21.Jhs., die für ein paar Stunden oder allenfalls zwei Tage in dieses einmalige, übrig gebliebene Juwel der Romantik einfallen, stehen vor einem Dilemma. Wie sollen sie in der Kürze der Zeit nachvollziehen, was doch nach Zeit und Muße verlangt? Vielleicht helfen da ein wenig die Beleuchtungen und Feuerwerke im Sommer, wenn das Schloss, die ehemalige Residenz der Pfälzer Kurfürsten, in glühendes Rot getaucht wird, als Erinnerung an die Zerstörungen und Brände, die das Gemäuer mehrmals in seiner Geschichte hinnehmen musste. Schon von der Stadt aus sticht die Fassade des 1601-04 errichteten Friedrichsbaus ins Auge, die einzige gestaltete Außenfassade des Schlosses, das seine Schönheit ansonsten nach innen kehrt. Eine schmale Brücke führt in den Innenhof. Im Osten des Hofs hat Kurfürst Otto Heinrich zwischen 1556 und 1559 den nach ihm benannten Ottheinrichsbau errichten lassen. Die formenreiche Innenhoffassade sollte fortan als mustergültiges Beispiel deutscher Renaissancebaukunst bestaunt werden. Im Nordanschluss steht der 1546 fertig gestellte Gläserne Saalbau, benannt nach dem Fest- und Spiegelsaal im ersten Geschoss. Gotische und Renaissance- Elemente teilen sich hier den Zuspruch der Betrachter.


  • Alte Brücke

    Touristenattraktionen
    • Alte Brücke© MAIRDUMONT

    "Die Brücke zeigt sich von hier aus in einer Schönheit wie vielleicht keine Brücke der Welt ...", mutmaßte Johann Wolfgang von Goethe 1797, als er sie zum ersten Mal sah. Und in der Tat hätte sie den Schmuck der drei Standbilder, die allesamt Kopien sind, gar nicht nötig, um ihre ureigene Schönheit zu zeigen. Das Ensemble von Brücke und dazugehörigem Tor, das zu einem kleinen Ankunftsplatz führt, war zu allen Zeiten ein beliebtes Motiv für Maler und Fotografen. Die Karl-Theodor-Brücke, wie sie offiziell heißt, wurde im Laufe ihrer Geschichte neunmal aufgebaut, zuletzt 1788.Von acht Pfeilern getragen, ist die heutige Version erstmals ganz aus Stein. Der Barockfürst Karl Theodor ließ sie errichten, wofür er ein Standbild auf der Brücke erhielt, das gute Nachbarschaft mit der Pallas-Athene-Statue pflegt. Im richtigen Leben allerdings war die Freundschaft des Kurfürsten mit der Göttin der Künste und der Wissenschaft weniger fruchtbar: Unter seiner Regentschaft (1742-99) büßte die Heidelberger Universität viel an Bedeutung ein. Durch den letzten Brückenbau musste das Standbild des Brückenheiligen Johannes von Nepomuk auf den nördlichen Brückenkopf ausweichen. Das doppeltürmige Brückentor ist seit dem Spätmittelalter in seiner Grundform erhalten. Die Türme dienten ehemals als Kerker sowie als Wohnort des Brückenwächters.

    • Alte Brücke© MAIRDUMONT

    "Die Brücke zeigt sich von hier aus in einer Schönheit wie vielleicht keine Brücke der Welt ...", mutmaßte Johann Wolfgang von Goethe 1797, als er sie zum ersten Mal sah. Und in der Tat hätte sie den Schmuck der drei Standbilder, die allesamt Kopien sind, gar nicht nötig, um ihre ureigene Schönheit zu zeigen. Das Ensemble von Brücke und dazugehörigem Tor, das zu einem kleinen Ankunftsplatz führt, war zu allen Zeiten ein beliebtes Motiv für Maler und Fotografen. Die Karl-Theodor-Brücke, wie sie offiziell heißt, wurde im Laufe ihrer Geschichte neunmal aufgebaut, zuletzt 1788.Von acht Pfeilern getragen, ist die heutige Version erstmals ganz aus Stein. Der Barockfürst Karl Theodor ließ sie errichten, wofür er ein Standbild auf der Brücke erhielt, das gute Nachbarschaft mit der Pallas-Athene-Statue pflegt. Im richtigen Leben allerdings war die Freundschaft des Kurfürsten mit der Göttin der Künste und der Wissenschaft weniger fruchtbar: Unter seiner Regentschaft (1742-99) büßte die Heidelberger Universität viel an Bedeutung ein. Durch den letzten Brückenbau musste das Standbild des Brückenheiligen Johannes von Nepomuk auf den nördlichen Brückenkopf ausweichen. Das doppeltürmige Brückentor ist seit dem Spätmittelalter in seiner Grundform erhalten. Die Türme dienten ehemals als Kerker sowie als Wohnort des Brückenwächters.


  • Universitätsbibliothek

    Museen
    • © TBE, Thinkstock

    Erker, Giebel, Bekrönungen und Türme charakterisieren die Fassade des Biblio­theksgebäudes. Der eigenwillige Bau wurde 1905 von Josef Durm entworfen. Die Universitätsbibliothek Heidelberg zählt mit über 2,5 Mio. Bänden zu den berühmten Bibliotheken der Welt. Mit Platz eins im Bibliotheksindex belegt sie die Spitzenposition im Leistungsvergleich der großen wissenschaftlichen Biblio­theken in Deutschland. Sie bewahrt die deutschen Handschriften der Bibliotheca Palatina auf und besitzt Kopien der gesamten Handschriftenbe­stände dieser alten, heute im Vatikan befindlichen Bibliothek. Der Raub der Bibliotheca Palatina, im Mittelalter Euro­pas bedeutendste Büchersammlung, war ein einschneidendes Ereignis: 1622/23 wurden aus allen möglichen Bibliotheken Heidelbergs 3600 Handschriften und fast 13 000 gedruckte Bücher requi­riert und nach Rom geschafft. Nach dem Sturz Napoleons erhielt Heidelberg einen Teil der Bibliotheca Palatina mit 847 deutschen, 26 griechischen und 17 latei­nischen Handschriften zurück. Mit der Manessischen Liederhandschrift, die 1888 wieder in den Besitz der Univer­sität gelangte, verfügt die Bibliothek über das wertvollste Zeugnis der hoch­mittelalterlichen Buchkunst in Deutsch­land. Im Skriptorium wird die Herstel­lung von Pergament, Tinten und Farben im Mittelalter dokumentiert.

    • © TBE, Thinkstock

    Erker, Giebel, Bekrönungen und Türme charakterisieren die Fassade des Biblio­theksgebäudes. Der eigenwillige Bau wurde 1905 von Josef Durm entworfen. Die Universitätsbibliothek Heidelberg zählt mit über 2,5 Mio. Bänden zu den berühmten Bibliotheken der Welt. Mit Platz eins im Bibliotheksindex belegt sie die Spitzenposition im Leistungsvergleich der großen wissenschaftlichen Biblio­theken in Deutschland. Sie bewahrt die deutschen Handschriften der Bibliotheca Palatina auf und besitzt Kopien der gesamten Handschriftenbe­stände dieser alten, heute im Vatikan befindlichen Bibliothek. Der Raub der Bibliotheca Palatina, im Mittelalter Euro­pas bedeutendste Büchersammlung, war ein einschneidendes Ereignis: 1622/23 wurden aus allen möglichen Bibliotheken Heidelbergs 3600 Handschriften und fast 13 000 gedruckte Bücher requi­riert und nach Rom geschafft. Nach dem Sturz Napoleons erhielt Heidelberg einen Teil der Bibliotheca Palatina mit 847 deutschen, 26 griechischen und 17 latei­nischen Handschriften zurück. Mit der Manessischen Liederhandschrift, die 1888 wieder in den Besitz der Univer­sität gelangte, verfügt die Bibliothek über das wertvollste Zeugnis der hoch­mittelalterlichen Buchkunst in Deutsch­land. Im Skriptorium wird die Herstel­lung von Pergament, Tinten und Farben im Mittelalter dokumentiert.


  • Kurpfälzisches Museum

    Museen
    • Kurpfälzisches Museum© MAIRDUMONT

    Das Palais Morass, heute Sitz des Kurpfälzischen Museums, zählt zu den herausragenden Barockbauten der Stadt. Die Dokumente zur Geschichte und Kultur der Kurpfalz vermitteln ein anschauliches Bild vom bürgerlichen und höfischen Leben in der Kurpfalz im 16.bis 19.Jh. Historische Wohnräume, Porträts pfälzischer Kurfürsten, eine bedeutende Münzkollektion sowie die berühmte Sammlung des Frankenthaler Porzellans bilden die Schwerpunkte. Die umfangreiche Gemälde- und Skulpturensammlung enthält als ein Hauptwerk des späten Mittelalters den Windsheimer Zwölfbotenaltar von Tilman Riemenschneider. Eine weitere Besonderheit sind die Werke der Heidelberger Romantiker, sehenswert v.a. die Bilder von Carl Philipp Fohr, Ernst Fries und Carl Rottmann. Überdies ist eine Ansicht des Heidelberger Schlosses ausgestellt, die dem Umkreis von William Turner zugeschrieben wird. In der Kostümpassage ist die Kleidung von Heidelberger Familien aus dem 18.und 19.Jh. ausgestellt. Nicht versäumen sollte man außerdem den Besuch des Kupferstichkabinetts (Voranmeldung!) und der Abteilung zur Stadtgeschichte. Die archäologische Abteilung enthält neben vor- und frühgeschichtlichen Funden aus dem Rhein-Neckar-Raum eine Kopie des berühmten Unterkiefers des "Homo heidelbergensis". Viel Sehenswertes ist obendrein aus der Kelten- und der Römerzeit vorhanden.

    • Kurpfälzisches Museum© MAIRDUMONT

    Das Palais Morass, heute Sitz des Kurpfälzischen Museums, zählt zu den herausragenden Barockbauten der Stadt. Die Dokumente zur Geschichte und Kultur der Kurpfalz vermitteln ein anschauliches Bild vom bürgerlichen und höfischen Leben in der Kurpfalz im 16.bis 19.Jh. Historische Wohnräume, Porträts pfälzischer Kurfürsten, eine bedeutende Münzkollektion sowie die berühmte Sammlung des Frankenthaler Porzellans bilden die Schwerpunkte. Die umfangreiche Gemälde- und Skulpturensammlung enthält als ein Hauptwerk des späten Mittelalters den Windsheimer Zwölfbotenaltar von Tilman Riemenschneider. Eine weitere Besonderheit sind die Werke der Heidelberger Romantiker, sehenswert v.a. die Bilder von Carl Philipp Fohr, Ernst Fries und Carl Rottmann. Überdies ist eine Ansicht des Heidelberger Schlosses ausgestellt, die dem Umkreis von William Turner zugeschrieben wird. In der Kostümpassage ist die Kleidung von Heidelberger Familien aus dem 18.und 19.Jh. ausgestellt. Nicht versäumen sollte man außerdem den Besuch des Kupferstichkabinetts (Voranmeldung!) und der Abteilung zur Stadtgeschichte. Die archäologische Abteilung enthält neben vor- und frühgeschichtlichen Funden aus dem Rhein-Neckar-Raum eine Kopie des berühmten Unterkiefers des "Homo heidelbergensis". Viel Sehenswertes ist obendrein aus der Kelten- und der Römerzeit vorhanden.


  • Philosophenweg

    Touristenattraktionen
    • © BackyardProduction, Thinkstock

    Was die Neuenheimer Winzer 1817 ärgerte, weil sie Teile ihrer Weinberge abgeben mussten, erfreut seither in ungleich höherem Maße die Bürger und Besucher Heidelbergs: Am Hang des Neckarufers gegenüber der Altstadt wurde der Philosophenweg angelegt. Natur, Aussicht und Historie, das sind die Elemente, die dem Weg seine Einzigartigkeit schenken. Natur, weil die sonnige und geschützte Lage hier Mandeln, Jasmin und Zitrussträucher in allen Farben blühen und zart bis würzig duften lässt. Aussicht, weil der ganze Weg, viele seiner weiterführenden Abzweigungen, Aussichtskanzeln und -türme Blicke über die Stadt, ins Neckartal und in die Rheinebene eröffnen (Bismarcksäule, Heiligenbergturm, Meriankanzel). Historie, weil Gedenksteine und Tafeln mit den Dichtern Joseph Freiherr von Eichendorff und Friedrich Hölderlin bekannt machen. Außerdem erlaubt der prüfende Blick auf Matthaeus Merians Großes Panorama einen Vergleich zwischen dem Heidelberg von 1620 und von heute. Entlang des Philosophenwegs stehen an lauschigen kleinen Plätzen und am Wegesrand genügend Bänke zum Ausruhen und Entspannen.

    • © BackyardProduction, Thinkstock

    Was die Neuenheimer Winzer 1817 ärgerte, weil sie Teile ihrer Weinberge abgeben mussten, erfreut seither in ungleich höherem Maße die Bürger und Besucher Heidelbergs: Am Hang des Neckarufers gegenüber der Altstadt wurde der Philosophenweg angelegt. Natur, Aussicht und Historie, das sind die Elemente, die dem Weg seine Einzigartigkeit schenken. Natur, weil die sonnige und geschützte Lage hier Mandeln, Jasmin und Zitrussträucher in allen Farben blühen und zart bis würzig duften lässt. Aussicht, weil der ganze Weg, viele seiner weiterführenden Abzweigungen, Aussichtskanzeln und -türme Blicke über die Stadt, ins Neckartal und in die Rheinebene eröffnen (Bismarcksäule, Heiligenbergturm, Meriankanzel). Historie, weil Gedenksteine und Tafeln mit den Dichtern Joseph Freiherr von Eichendorff und Friedrich Hölderlin bekannt machen. Außerdem erlaubt der prüfende Blick auf Matthaeus Merians Großes Panorama einen Vergleich zwischen dem Heidelberg von 1620 und von heute. Entlang des Philosophenwegs stehen an lauschigen kleinen Plätzen und am Wegesrand genügend Bänke zum Ausruhen und Entspannen.


  • Universitätsplatz

    Touristenattraktionen
    • © Neurobite, Thinkstock

    Auf den Terrassenstühlen, wo früher ein großes Tor den Eingang in die Stadt markierte, herrscht im Sommer Hochbetrieb. Kein Wunder, von hier aus gibt es viel zu entdecken. Vor allem beim Eintreten in die Alte Aula in der ersten Etage des Barockgebäudes der Alten Universität bleibt Ihnen die Spucke weg. Ein Gänsehautmoment! Hier weht Ihnen noch immer der akademische Geist entgegen. Überall siehst du Bildnisse und Büsten von Gründern und Förderern der Universität und ihren wichtigsten Gelehrten. Wie das ganze Gebäude diente die Aula einst der Lehre. Heute ist sie der Hauptrepräsentationsraum der Universität. Ebenfalls interessante Sehenswürdigkeiten sind das einbezogene Universitätsmuseum und das östliche angebaute Pedellenhaus mit dem Studentenkarzer. An der Südseite des Platzes thront die Neue Universität – ein sachlicher Bau, der ab 1931 dank einer millionenschweren Spende von Amerikanern die benötigten Hörsaalkapazitäten schuf. Malerisch präsentiert sich der kleine Innenhof, der die Neue Universität mit dem Hexenturm Teil der alten Stadtmauer) verbindet. Am Ausgang steht an der Seminarstr. 2 das Collegium Academicum, für viele das schönste Barockgebäude der Stadt. Die dreiflügelige Anlage entstand 1750 als Jesuitenkonvikt. Im 19. Jh. diente es nacheinander als Irrenanstalt, Klinik und Kaserne. Und nach dem Zweiten Weltkrieg sollte es als selbst verwaltetes Studentenwohnheim zur „demokratischen Umerziehung der deutschen Jugend“ beitragen. Das bunte Leben im „C. A.“ mit Theaterbühne, Musikkeller und linkspolitischen Diskussions zirkeln missfiel der Universitätsleitung seinerzeit schon lange, weshalb das Gebäude 1978 für die Universitätsverwaltung frei gemacht wurde. An der Ecke zur Grabengasse steht schließlich die Universitätsbibliothek als prunkvoller roter Sandsteinbau.

    • © Neurobite, Thinkstock

    Auf den Terrassenstühlen, wo früher ein großes Tor den Eingang in die Stadt markierte, herrscht im Sommer Hochbetrieb. Kein Wunder, von hier aus gibt es viel zu entdecken. Vor allem beim Eintreten in die Alte Aula in der ersten Etage des Barockgebäudes der Alten Universität bleibt Ihnen die Spucke weg. Ein Gänsehautmoment! Hier weht Ihnen noch immer der akademische Geist entgegen. Überall siehst du Bildnisse und Büsten von Gründern und Förderern der Universität und ihren wichtigsten Gelehrten. Wie das ganze Gebäude diente die Aula einst der Lehre. Heute ist sie der Hauptrepräsentationsraum der Universität. Ebenfalls interessante Sehenswürdigkeiten sind das einbezogene Universitätsmuseum und das östliche angebaute Pedellenhaus mit dem Studentenkarzer. An der Südseite des Platzes thront die Neue Universität – ein sachlicher Bau, der ab 1931 dank einer millionenschweren Spende von Amerikanern die benötigten Hörsaalkapazitäten schuf. Malerisch präsentiert sich der kleine Innenhof, der die Neue Universität mit dem Hexenturm Teil der alten Stadtmauer) verbindet. Am Ausgang steht an der Seminarstr. 2 das Collegium Academicum, für viele das schönste Barockgebäude der Stadt. Die dreiflügelige Anlage entstand 1750 als Jesuitenkonvikt. Im 19. Jh. diente es nacheinander als Irrenanstalt, Klinik und Kaserne. Und nach dem Zweiten Weltkrieg sollte es als selbst verwaltetes Studentenwohnheim zur „demokratischen Umerziehung der deutschen Jugend“ beitragen. Das bunte Leben im „C. A.“ mit Theaterbühne, Musikkeller und linkspolitischen Diskussions zirkeln missfiel der Universitätsleitung seinerzeit schon lange, weshalb das Gebäude 1978 für die Universitätsverwaltung frei gemacht wurde. An der Ecke zur Grabengasse steht schließlich die Universitätsbibliothek als prunkvoller roter Sandsteinbau.


  • Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte

    Museen

    Im Geburtshaus des ehemaligen Reichspräsidenten geben Originalmobiliar und Dokumente einen eindrucksvollen Rückblick auf das Leben und die politischen Ereignisse um 1900.

    Im Geburtshaus des ehemaligen Reichspräsidenten geben Originalmobiliar und Dokumente einen eindrucksvollen Rückblick auf das Leben und die politischen Ereignisse um 1900.


  • Studentenkarzer

    Museen

    Wenn Heidelberger Studenten bis An­fang des 20.Jhs. vorgaben, im „Sans­souci“, „Palais Royal“ oder gar im „Grand Hotel“ zu übernachten, dann handelte es sich unzweifelhaft um eine Zelle im Stu­dentenkarzer, einem Studentengefäng­nis. Nach blutigen Raufereien, Einbrü­chen in Gärten und Weinbergen drohte bis 1914 ein Arrest zwischen drei Tagen und vier Wochen – allerdings durften die Studenten ihre Vorlesungen besuchen.

    Wenn Heidelberger Studenten bis An­fang des 20.Jhs. vorgaben, im „Sans­souci“, „Palais Royal“ oder gar im „Grand Hotel“ zu übernachten, dann handelte es sich unzweifelhaft um eine Zelle im Stu­dentenkarzer, einem Studentengefäng­nis. Nach blutigen Raufereien, Einbrü­chen in Gärten und Weinbergen drohte bis 1914 ein Arrest zwischen drei Tagen und vier Wochen – allerdings durften die Studenten ihre Vorlesungen besuchen.


  • Thingstätte

    Touristenattraktionen
    • © Firn, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Keine Geheimnisse ausplaudern!

    Neben der Größe verblüfft die Akustik: Was vorn gesagt wird, kommt auch ohne Mikrofon hinten an. Den Erbauern wurde ihr Spielzeug nach wenigen Veranstaltungen zu pflegeintensiv, die Thingstätte verfiel und wurde erst in den 1980er-Jahren von Heidelberger Studierenden als Veranstaltungsort wiederentdeckt. Auf dem sagenumwobenen Berg gibt es außerdem einen keltischen Ringwall und zwei Klosterruinen zu erkunden. Mit dem Auto kommt man über Handschuhsheim, den Waldweg und den Chaisenweg hin, neben dem Heiligenbergturm gibt es einen größeren Parkplatz. Für ambitionierte Fußgänger: über den Philosophenweg oder von der anderen Bergseite ab dem Waldparkplatz Turnerbrunnen.

    • © Firn, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Keine Geheimnisse ausplaudern!

    Neben der Größe verblüfft die Akustik: Was vorn gesagt wird, kommt auch ohne Mikrofon hinten an. Den Erbauern wurde ihr Spielzeug nach wenigen Veranstaltungen zu pflegeintensiv, die Thingstätte verfiel und wurde erst in den 1980er-Jahren von Heidelberger Studierenden als Veranstaltungsort wiederentdeckt. Auf dem sagenumwobenen Berg gibt es außerdem einen keltischen Ringwall und zwei Klosterruinen zu erkunden. Mit dem Auto kommt man über Handschuhsheim, den Waldweg und den Chaisenweg hin, neben dem Heiligenbergturm gibt es einen größeren Parkplatz. Für ambitionierte Fußgänger: über den Philosophenweg oder von der anderen Bergseite ab dem Waldparkplatz Turnerbrunnen.


  • Tiefburg

    Touristenattraktionen
    • © clearlens, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Kein schönes Ende

    Diese Burg hat wirklich eine Leiche im Keller: 1770 fand der damalige Besitzer ein Skelett in einem Hohlraum hinter einer Wand. Um diesen „eingemauerten Ritter“ ranken sich einige Sagen. Heute schmückt eine Replik den Fundort. Die Ruinen der mittelalterlichen Wasserburg wurden restauriert und ergänzt, ohne dass ihr Charme verloren ging. Besonders schön wirkt das Ensemble samstagvormittags als Kulisse für den Wochenmarkt.

    • © clearlens, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Kein schönes Ende

    Diese Burg hat wirklich eine Leiche im Keller: 1770 fand der damalige Besitzer ein Skelett in einem Hohlraum hinter einer Wand. Um diesen „eingemauerten Ritter“ ranken sich einige Sagen. Heute schmückt eine Replik den Fundort. Die Ruinen der mittelalterlichen Wasserburg wurden restauriert und ergänzt, ohne dass ihr Charme verloren ging. Besonders schön wirkt das Ensemble samstagvormittags als Kulisse für den Wochenmarkt.


  • Jesuitenkirche

    Architektonische Highlights
    Insider-Tipp
    Nicht bei jedem beliebt ...

    In der Innenstadt fast abseits und deshalb in angenehmer Stille liegt die Jesuitenkirche, das größte katholische Gotteshaus der Stadt, umgeben von anderen großen Jesuitenbauten wie dem ehemaligen Collegium Carolinum und dem ehemaligen Jesuitengymnasium. Die Baugeschichte der Kirche seit der Grundsteinlegung 1711 ist von Veränderungen geprägt. Als der Turm 1872 vollendet war, erlitt das barocke Kirchenschiff eine pompöse Neugestaltung, die in späteren Restaurierungen nicht nur zurückgenommen, sondern ins Gegenteil verkehrt wurde. Heute macht genau dieser Kontrast den Reiz der Kirche aus: In dem barocken Bau verbirgt sich ein heller, luftiger und moderner Ort. Highlight von Dezember bis Anfang Februar: Die realistische Weihnachtskrippe, die mit kunstvoll und teils schrill gestalteten Puppen auf aktuelle Missstände aufmerksam macht – und dabei auch die katholische Kirche nicht verschont.

    Insider-Tipp
    Nicht bei jedem beliebt ...

    In der Innenstadt fast abseits und deshalb in angenehmer Stille liegt die Jesuitenkirche, das größte katholische Gotteshaus der Stadt, umgeben von anderen großen Jesuitenbauten wie dem ehemaligen Collegium Carolinum und dem ehemaligen Jesuitengymnasium. Die Baugeschichte der Kirche seit der Grundsteinlegung 1711 ist von Veränderungen geprägt. Als der Turm 1872 vollendet war, erlitt das barocke Kirchenschiff eine pompöse Neugestaltung, die in späteren Restaurierungen nicht nur zurückgenommen, sondern ins Gegenteil verkehrt wurde. Heute macht genau dieser Kontrast den Reiz der Kirche aus: In dem barocken Bau verbirgt sich ein heller, luftiger und moderner Ort. Highlight von Dezember bis Anfang Februar: Die realistische Weihnachtskrippe, die mit kunstvoll und teils schrill gestalteten Puppen auf aktuelle Missstände aufmerksam macht – und dabei auch die katholische Kirche nicht verschont.


  • Heiliggeistkirche

    Architektonische Highlights
    • © Tobias Arhelger, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Keine Tricksereien!

    Außer dem Hotel Zum Ritter ist der gotische Kirchenbau am Marktplatz das einzige Gebäude der Stadt, das von den Zerstörungen während des Pfälzischen Erbfolgekriegs verschont blieb. In der ersten Hälfte des 15.Jhs. erbaut, erfüllte das Gotteshaus religiöse und weltliche Funktionen: Grablege der Kurfürsten, katholische, dann evangelische Pfarrkirche, Festsaal der Universität und Aufbewahrungsort der einstmals bedeutendsten europäischen Büchersammlung, der Bibliotheca Palatina. Der Bücherschatz wurde auf den Emporen aufbewahrt, was die eigentümliche Breite der beiden Seitenschiffe und die enge Form des Kirchenschiffs erklärt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Bibliothek Beute der katholischen Liga und ging 1623 als Geschenk an den Papst. Wie heftig Heidelberg in Spätmittelalter und beginnender Neuzeit in den Bann von Religionsstreitigkeiten gezogen wurde, zeigte bis 1936 eine Trennmauer, die die Kirche in eine katholische und eine evangelische Hälfte teilte. Der anstrengende Aufstieg auf den Kirchturm wird mit einer besonderen Perspektive auf die Altstadt belohnt. Einen spannenden Einblick in den Alltag im Mittelalter bietet die Außenmauer der Kirche: Neben den Verkaufsnischen sind Brezeln verschiedener Größe in den Stein graviert. Mit ihrer Hilfe konnten Käufer prüfen, ob ihre Brezel dem gültigen Mindestmaß entsprach. Die Brezelsuche funktioniert am besten bei geschlossenen Verkaufsständen!

    • © Tobias Arhelger, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Keine Tricksereien!

    Außer dem Hotel Zum Ritter ist der gotische Kirchenbau am Marktplatz das einzige Gebäude der Stadt, das von den Zerstörungen während des Pfälzischen Erbfolgekriegs verschont blieb. In der ersten Hälfte des 15.Jhs. erbaut, erfüllte das Gotteshaus religiöse und weltliche Funktionen: Grablege der Kurfürsten, katholische, dann evangelische Pfarrkirche, Festsaal der Universität und Aufbewahrungsort der einstmals bedeutendsten europäischen Büchersammlung, der Bibliotheca Palatina. Der Bücherschatz wurde auf den Emporen aufbewahrt, was die eigentümliche Breite der beiden Seitenschiffe und die enge Form des Kirchenschiffs erklärt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Bibliothek Beute der katholischen Liga und ging 1623 als Geschenk an den Papst. Wie heftig Heidelberg in Spätmittelalter und beginnender Neuzeit in den Bann von Religionsstreitigkeiten gezogen wurde, zeigte bis 1936 eine Trennmauer, die die Kirche in eine katholische und eine evangelische Hälfte teilte. Der anstrengende Aufstieg auf den Kirchturm wird mit einer besonderen Perspektive auf die Altstadt belohnt. Einen spannenden Einblick in den Alltag im Mittelalter bietet die Außenmauer der Kirche: Neben den Verkaufsnischen sind Brezeln verschiedener Größe in den Stein graviert. Mit ihrer Hilfe konnten Käufer prüfen, ob ihre Brezel dem gültigen Mindestmaß entsprach. Die Brezelsuche funktioniert am besten bei geschlossenen Verkaufsständen!


  • Deutsches Verpackungsmuseum

    Museen
    Insider-Tipp
    Die Kirche, die keiner kennt!

    Das Museum ist ein Mysterium: Die meisten Heidelberger haben davon gehört, aber nur die wenigsten waren dort. Dabei läuft man ständig daran vorbei! Der Eingang befindet sich direkt an der Hauptstraße. Durch einen Innenhof erreichst du die ehemalige Notkirche, in der das kleine Museum untergebracht ist. Zu sehen gibt es Verpackungsklassiker bekannter Marken – Nivea, Coca-Cola, Persil, Milka usw. Wusstest du, dass die Odol-Flasche fast genauso aussieht wie vor 120 Jahren? Spannende Zeitreise für Designinteressierte!

    Insider-Tipp
    Die Kirche, die keiner kennt!

    Das Museum ist ein Mysterium: Die meisten Heidelberger haben davon gehört, aber nur die wenigsten waren dort. Dabei läuft man ständig daran vorbei! Der Eingang befindet sich direkt an der Hauptstraße. Durch einen Innenhof erreichst du die ehemalige Notkirche, in der das kleine Museum untergebracht ist. Zu sehen gibt es Verpackungsklassiker bekannter Marken – Nivea, Coca-Cola, Persil, Milka usw. Wusstest du, dass die Odol-Flasche fast genauso aussieht wie vor 120 Jahren? Spannende Zeitreise für Designinteressierte!


  • Botanischer Garten

    Botanische Gärten & Parks
    Insider-Tipp
    Klimatrip

    Willkommen im Dschungel: Seit 1593 (!) dient der Botanische Garten der Universität zur Lehre und Forschung. Draußen und in den gläsernen Gewächshäusern wachsen 14 000 Pflanzenarten auf 40 000 m² Fläche. Von der Wüste in den Regenwald und zurück – nirgendwo sonst in Heidelberg erlebst du so viele unterschiedliche Klimazonen in so kurzer Zeit.

    Insider-Tipp
    Klimatrip

    Willkommen im Dschungel: Seit 1593 (!) dient der Botanische Garten der Universität zur Lehre und Forschung. Draußen und in den gläsernen Gewächshäusern wachsen 14 000 Pflanzenarten auf 40 000 m² Fläche. Von der Wüste in den Regenwald und zurück – nirgendwo sonst in Heidelberg erlebst du so viele unterschiedliche Klimazonen in so kurzer Zeit.


  • Carl-Bosch-Museum

    Museen
    Insider-Tipp
    Nicht täuschen lassen

    Auf über 300 m² zeigt das Technikmuseum das Leben und Wirken des Heidelberger Nobelpreisträgers Carl Bosch. Der war Chemiker und Unternehmer, privat beschäftigte er sich mit allem, was Natur und Technik zu Beginn des 20.Jhs. hergaben: ein Mann, der tagsüber Konzerne leitete, nach Feierabend Käfer sezierte und nachts die Sterne beobachtete. Mit deiner Waschmaschine hat Carl Bosch übrigens nichts zu tun – das war sein Onkel Robert.

    Insider-Tipp
    Nicht täuschen lassen

    Auf über 300 m² zeigt das Technikmuseum das Leben und Wirken des Heidelberger Nobelpreisträgers Carl Bosch. Der war Chemiker und Unternehmer, privat beschäftigte er sich mit allem, was Natur und Technik zu Beginn des 20.Jhs. hergaben: ein Mann, der tagsüber Konzerne leitete, nach Feierabend Käfer sezierte und nachts die Sterne beobachtete. Mit deiner Waschmaschine hat Carl Bosch übrigens nichts zu tun – das war sein Onkel Robert.


  • Neckarwiesen

    Botanische Gärten & Parks
    • © Y. Pieper, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Die wollen nicht kuscheln

    Was in München der Englische Garten und für Berliner der Tiergarten, ist in Heidelberg die Neckarwiese. Sie reicht von der Theodor-Heuss-Brücke bis zur Ernst-Walz-Brücke, ruhiger ist es im westlichen Teil. Bei schönem Wetter versammelt sich auf der Neckarwiese die ganze Stadt zum Grillen, Chillen, Quatschen, Frisbeespielen, Bootegucken ... Für große Sportler gibt es Beachvolleyballfelder, für kleine Mäuse einen Wasserspielplatz. Einziges Manko hier: Die Neckargänse sind recht launisch – leg dich besser nicht mit ihnen an.

    • © Y. Pieper, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Die wollen nicht kuscheln

    Was in München der Englische Garten und für Berliner der Tiergarten, ist in Heidelberg die Neckarwiese. Sie reicht von der Theodor-Heuss-Brücke bis zur Ernst-Walz-Brücke, ruhiger ist es im westlichen Teil. Bei schönem Wetter versammelt sich auf der Neckarwiese die ganze Stadt zum Grillen, Chillen, Quatschen, Frisbeespielen, Bootegucken ... Für große Sportler gibt es Beachvolleyballfelder, für kleine Mäuse einen Wasserspielplatz. Einziges Manko hier: Die Neckargänse sind recht launisch – leg dich besser nicht mit ihnen an.


  • Grünanlage Klingenteich

    Landschaftliche Highlights
    • © Nina Zorina, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Zeit für eine Pause

    Ein verborgenes Idyll: die einzige Heidelberger Grünanlage mit einem Wasserfall. Die Anlage, die schon Ende des 19.Jhs. bestand, lädt mit verschiedenen Sitzgelegenheiten und einer Aussichtsterrasse zum Luftholen und Entspannen ein. Besonders im Sommer findest du hier ein schönes Plätzchen für ein Picknick.

    • Klingenteichstraße, 69117 Heidelberg
    • © Nina Zorina, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Zeit für eine Pause

    Ein verborgenes Idyll: die einzige Heidelberger Grünanlage mit einem Wasserfall. Die Anlage, die schon Ende des 19.Jhs. bestand, lädt mit verschiedenen Sitzgelegenheiten und einer Aussichtsterrasse zum Luftholen und Entspannen ein. Besonders im Sommer findest du hier ein schönes Plätzchen für ein Picknick.

    • Klingenteichstraße, 69117 Heidelberg

  • Stauwehr Wieblingen

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    Geht ein Fisch die Treppe runter ...

    Das Stauwehr aus den 1920er-Jahren ist ein nostalgisches Stück Industriearchitektur. Die Fußgängerbrücke verbindet den Stadtteil Bergheim mit dem Neuenheimer Feld, wo sich Teile der Universität sowie das Klinikum befinden. In der Abendsonne glitzern die Metallstreben mit dem Neckar um die Wette, und man genießt einen wunderbaren Blick auf das angrenzende Naturschutzgebiet. Das ehemalige Wärterhäuschen auf der Neuenheimer Seite dient heute als Schaffens- und Ausstellungsort für Künstler und Kreative. Übrigens: Die seltsame steinerne Treppe im Wehr führt nur scheinbar ins Nichts. Die Fischtreppe hilft den Neckarbewohnern dabei, unbeschadet das Wehr zu überqueren. Nett, oder?

    Insider-Tipp
    Geht ein Fisch die Treppe runter ...

    Das Stauwehr aus den 1920er-Jahren ist ein nostalgisches Stück Industriearchitektur. Die Fußgängerbrücke verbindet den Stadtteil Bergheim mit dem Neuenheimer Feld, wo sich Teile der Universität sowie das Klinikum befinden. In der Abendsonne glitzern die Metallstreben mit dem Neckar um die Wette, und man genießt einen wunderbaren Blick auf das angrenzende Naturschutzgebiet. Das ehemalige Wärterhäuschen auf der Neuenheimer Seite dient heute als Schaffens- und Ausstellungsort für Künstler und Kreative. Übrigens: Die seltsame steinerne Treppe im Wehr führt nur scheinbar ins Nichts. Die Fischtreppe hilft den Neckarbewohnern dabei, unbeschadet das Wehr zu überqueren. Nett, oder?


  • Mark Twain Center für transatlantische Beziehungen

    Museen
    Insider-Tipp
    Museum 2.0

    Transatlantische Geschichte hautnah erleben: Wenn du mehr über die deutsch-amerikanischen Beziehungen erfahren möchtest, ist dies genau der richtige Ort. Untergebracht im ehemaligen Keyes-Building, dem einstigen Sitz des US-Oberbefehlshabers für Europa, bietet das Zentrum eine multimediale Dauerausstellung, die die wechselvolle Geschichte zwischen Deutschland und den USA beleuchtet. Mit Tablets kannst du interaktive Inhalte entdecken, Zeitzeugenberichten lauschen und symbolträchtige Objekte bestaunen. Ein besonderes Highlight ist das original eingerichtete Büro des Generals – ein spannender Blick in die Vergangenheit!

    Insider-Tipp
    Museum 2.0

    Transatlantische Geschichte hautnah erleben: Wenn du mehr über die deutsch-amerikanischen Beziehungen erfahren möchtest, ist dies genau der richtige Ort. Untergebracht im ehemaligen Keyes-Building, dem einstigen Sitz des US-Oberbefehlshabers für Europa, bietet das Zentrum eine multimediale Dauerausstellung, die die wechselvolle Geschichte zwischen Deutschland und den USA beleuchtet. Mit Tablets kannst du interaktive Inhalte entdecken, Zeitzeugenberichten lauschen und symbolträchtige Objekte bestaunen. Ein besonderes Highlight ist das original eingerichtete Büro des Generals – ein spannender Blick in die Vergangenheit!


  • Königstuhl

    Landschaftliche Highlights
    • © Stephan Hockenmaier, Shutterstock

    Im Sommer der ideale Ort zum Abkühlen, denn auf dem Hausberg Heidelbergs, dem Königstuhl (568 m hoch), ist es bis zu sechs Grad kälter als in der Stadt. Auf seinem Gipfel befinden sich unter anderem das Max-Planck-Institut für Astronomie und der Heidelberger Fernsehturm des Südwestrundfunks. Wie von einem anderen Stern wirkt das architektonisch an die 31 Mio. Lichtjahre entfernte Whirlpool-Galaxie M51 angelehnte Haus der Astronomie. Mit dem Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit soll auch die Wissenschaft gefördert werden. Die 7 km von der Altstadt kannst du bequem mit der Bergbahn zurücklegen. Von der Schlossstation geht es auch über eine steile Treppe, die Himmelsleiter, hinauf.

    • © Stephan Hockenmaier, Shutterstock

    Im Sommer der ideale Ort zum Abkühlen, denn auf dem Hausberg Heidelbergs, dem Königstuhl (568 m hoch), ist es bis zu sechs Grad kälter als in der Stadt. Auf seinem Gipfel befinden sich unter anderem das Max-Planck-Institut für Astronomie und der Heidelberger Fernsehturm des Südwestrundfunks. Wie von einem anderen Stern wirkt das architektonisch an die 31 Mio. Lichtjahre entfernte Whirlpool-Galaxie M51 angelehnte Haus der Astronomie. Mit dem Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit soll auch die Wissenschaft gefördert werden. Die 7 km von der Altstadt kannst du bequem mit der Bergbahn zurücklegen. Von der Schlossstation geht es auch über eine steile Treppe, die Himmelsleiter, hinauf.


  • Neue Universität

    Architektonische Highlights
    • © g215, Shutterstock

    Der Name Neue Universität als Sammelbegriff für die Bebauung des zentralen Universitätsplatzes trifft nur auf das Vorlesungsgebäude zu, das 1930/31 am Universitätsplatz errichtet wurde. Ansonsten besteht der ganze Komplex rund um den Universitätsplatz aus historischer Bausubstanz. Eine Besichtigung lohnen besonders die Alte Universität und der angebaute Studentenkarzer, der Hexenturm als Teil der ehemaligen Stadtmauer, das Barockgebäude Collegium Academicum (Seminarstr. 2) und die Universitätsbibliothek.

    • © g215, Shutterstock

    Der Name Neue Universität als Sammelbegriff für die Bebauung des zentralen Universitätsplatzes trifft nur auf das Vorlesungsgebäude zu, das 1930/31 am Universitätsplatz errichtet wurde. Ansonsten besteht der ganze Komplex rund um den Universitätsplatz aus historischer Bausubstanz. Eine Besichtigung lohnen besonders die Alte Universität und der angebaute Studentenkarzer, der Hexenturm als Teil der ehemaligen Stadtmauer, das Barockgebäude Collegium Academicum (Seminarstr. 2) und die Universitätsbibliothek.


  • Heiligenbergturm

    Architektonische Highlights
    • © ebenart, Shutterstock

    Der 1885 im Stil der Burgenromantik errichtete Turm hat eine Wendeltreppe mit 60 Stufen. Von oben blickt man auf den gegenüberliegenden Königstuhl und auf das Schloss.

    • © ebenart, Shutterstock

    Der 1885 im Stil der Burgenromantik errichtete Turm hat eine Wendeltreppe mit 60 Stufen. Von oben blickt man auf den gegenüberliegenden Königstuhl und auf das Schloss.