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Halle (Saale)

Check-in

Die Stadt Halle (Saale) wurde 806 in der Chronik von Moissac erstmals als Halla urkundlich erwähnt. Entstehung und Aufschwung der Stadt verdankt sie den zahlreichen Solquellen in der Umgebung, die sich an der Halleschen Marktplatzverwerfung bildeten. Vom mitteldeutschen Wort hal für Salzquelle, Salzwerk leitet sich wohl auch auch der Name der Stadt ab. Eine Ansiedlung gab es aber auch schon früher. Seit 968 gehörte die Stadt zum von Otto I. gegründeten Erzbistum Magdeburg und seit 1281 zur Hanse.

1418 wurde mit dem Bau des Roten Turms, der später das hallesche Wahrzeichen werden sollte, begonnen. 1484 wurde die Moritzburg unter Erzbischof Ernst II. von Sachsen errichtet, womit gegen die selbstbewussten Salzwirker, die Halloren, entgegengewirkt werden sollte. Von nun an bis 1680 bildete Halle die Haupt- und Residenzstadt des Erzbistums Magdeburg. Unter Kardinal Albrecht von Brandenburg erlebte Halle eine Hochzeit. In seiner Lieblingsresidenz wurde ein umfangreiches Bauprogramm realisiert. Die Reformation bedeutete das Ende dieser Ära. Mitsamt Hofstaat und Kunstschätzen floh der Kardinal nach Mainz und Aschaffenburg.

Nach dem Tod von Herzog August von Sachsen-Weißenfels 1680 fiel die Stadt zuerst an das Kurfürstentum Brandenburg und später an das Königreich Preußen. 1694 wurden die Universität Halle und 1698 die Franckeschen Stiftungen als Waisenanstalt und späteres Zentrum der Frühaufklärung gegründet. Zu den Stiftungen gehörte seit 1710 die Cansteinsche Bibelanstalt. Wegen ihres liberalen Geists besitzt die Universität den Ruf als erste „moderne“ Universität und war Vorbild für andere deutsche und US-amerikanische Universitäten.

In Halle wurde im 17. Jahrhundert der Komponist Georg Friedrich Händel geboren. Jährlich finden deshalb im Juni in Halle die Händelfestspiele statt, eine Veranstaltung, die zahlreiche Besucher aus dem In- und Ausland anzieht und sich über 10 Tage erstreckt. Der Abschluss nach zahlreichen Konzerten und Opern wird vom Feuerwerk in der Galgenbergschlucht gekrönt.

Nach den Napoleonischen Kriegen fiel die Stadt 1807 an das Königreich Westphalen und 1815 wieder an Preußen. Ein erneutes Wirtschaftswachstum verdankt die Stadt ihren im Umkreis geförderten Bodenschätze wie Braun- und Steinkohle sowie Ton, Kies und Porphyr. 1890 erreichte die Einwohnerzahl 100.000, und Halle wurde zur Großstadt. Im selben Jahr erhielt die Sozialdemokratische Partei Deutschlands auf einem Parteitag in der Stadt ihren heutigen Namen. Die Industrie hinterließ aber ihre deutlichen Spuren in der Stadt. Der in Halle aufgewachsene Schauspieler, Komödiant und Schriftsteller Curt Goetz bezeichnete die Stadt in seinen Memoiren deshalb sehr hintersinning als reizend. Seit 1878 hat die 1652 gegründete Gelehrtengemeinschaft Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina ihren ständigen Sitz in Halle.

Trotz der Nähe zu den Chemieunternehmen Leuna und Buna blieb Halle 1945 von Flächenbombardements weitgehend verschont. Unter den deutschen Großstädten besitzt sie deswegen heute einen einzigartigen städtebaulichen Charakter. Während der kurzen Existenz des Landes Sachsen-Anhalts nach der Auflösung Preußens von 1947 bis 1952 war Halle dessen Hauptstadt. Danach war die Stadt bis 1990 Hauptstadt des gleichnamigen Bezirks.

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts war die Stadt Zentrum der Chemieindustrie. Mit der damals noch eigenständigen Stadt Halle-Neustadt und dem Wohngebiet Halle-Silberhöhe entstanden große Plattenbau-Wohnsiedlungen für die Chemiearbeiter. Die Stadt selbst verfiel in dieser Zeit. Mit der politischen Wende änderte sich das Bild: die Umweltschäden durch die chemische Industrie nahmen ab, und die Diva Halle konnte recht schnell ihr berühmt-berüchtigtes Grau ablegen. Bereits vor der Wende wurde 1980 das überregional bekannte Neue Theater von Peter Sodann gegründet.

Mit etwa 237.000 Einwohnern ist Halle die größte Stadt in Sachsen-Anhalt, die fünftgrößte Stadt der neuen Bundesländer und Nr. 31 unter den deutschen Städten. Sie ist nicht nur ein bedeutendes Wirtschaftszentrum und bedeutender Verkehrsknotenpunkt, sondern auch eine Stadt der Wissenschaft und der Kultur. Neben der Universität mit ihren etwa 20.000 Studenten ist die Stadt Standort der Kunsthochschule Burg Giebichenstein, mehrerer nationaler Forschungsinstitute, seit 2008 Sitz der deutschen Nationalakademie Leopoldina und der Kulturstiftung des Bundes. Zu den kulturellen Highlights gehören u. a. die Kunstsammlungen der Stiftung Moritzburg und das Landesmuseum für Vorgeschichte.

Sehenswürdigkeiten

Der wichtigste Handelsplatz war in den Anfängen Halles der Alte Markt, auf dem seit 1906 der Eselsbrunnen steht.
Der im 16. Jh. in der Art italienischer Camposanti angelegte Renaissancefriedhof ist einmalig in Mitteleuropa. Der Friedhof ist Ruhestätte bedeutender Hallenser Persönlickeiten.
Unweit der Moritzburg erstreckt sich der als Arzneigarten der Universität 1694 gegründete Botanische Garten.
Die spätgotische Hallenkirche wurde in den Jahren 1388-1511 errichtet. Berühmt sind ihre Chorfassade nach Prager Vorbild und die Skulpturen von Konrad des Einbeck.
Den freistehenden 84 m hohen Turm hatte 1418-1506 die Bürgerschaft von Halle errichtet. Er beherbergt das mit 84 Glocken größte Glockenspiel Deutschlands.
Ab 1529 wurde die viertürmige spätgotische Hallenkirche an Stelle zweier romanischer Vorgängerkirchen gebaut. Hier predigte Martin Luther. Auf der Orgel spielte einst Georg Friedrich Händel.
Der 1280-1330 erbaute Dom war ursprünglich eine gotische Hallenkirche, wurde aber mehrmals baulich verändert.
Die Moritzburg wurde 1484-1503 als Zwingburg der Erzbischöfe von Magdeburg gegen die Hallenser Bürgerschaft errichtet und an den drei Landseiten von Gräbern umgeben.
Die Burg ist seit 968 Sitz der Erzbischöfe von Magdeburg. Die Oberburg wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört und ist noch als Ruine erhalten.
Der zwischen 1698 und 1745 entstandene Gebäudekomplex beherbergt das Cansteinsche Bibelkabinett, das Francke-Kabinett und die Kunst- und Wunderkammer, einer der ältesten deutschen Museumsräume.

Hotels & Übernachtung

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Restaurants

Das vegetarische Bistro bietet abwechslungsreiche, günstige, auf Wunsch auch veganische Tagesgerichte an. Außerdem können bei der freundlichen Bedienung Ökoprodukte gekauft werden. Alle Speisen…
Gemütliches Café mit Biergarten und verschiedenen Ausstellungen. Zu den beliebten Jazz-Abenden sollte man rechtzeitig erscheinen - sie sind nämlich sehr gut besucht.
Die Filiale der bekannten Bar- und Restaurantkette bietet ihren Besuchern mexikanische Küche. Neben den typischen Tacos, Nachos, Enchiladas und Burritos stehen auch Steaks und Burger auf der…
Der Küchenstil des Lokals ist türkisch.
Bei schönem Wetter gibt es die Möglichkeit, draußen zu sitzen. Es sind hauseigene Parkplätze vorhanden und der Zugang zum Lokal ist barrierefrei gestaltet. Hunde sind im Haus erlaubt. Es handelt…
Das Restaurant "Brasserie Kleines Ross" befindet sich in einem Hotel. Bei schönem Wetter gibt es die Möglichkeit, draußen zu sitzen. Es sind hauseigene Parkplätze vorhanden. Hunde sind im Haus…
Bei schönem Wetter gibt es die Möglichkeit, draußen zu sitzen. Hunde sind im Haus erlaubt. Es handelt sich um ein preiswertes Restaurant. Ein Hauptgericht kostet zwischen EUR 8.00 und EUR 14.00,…
Das Restaurant "Saale-Restaurant" befindet sich in einem Hotel. Bei schönem Wetter gibt es die Möglichkeit, draußen zu sitzen. Es sind hauseigene Parkplätze vorhanden und der Zugang zum Lokal ist…
Es gibt kleinere Gerichte (Küchenstil: regional). Es werden keine EC- oder Kreditkarten akzeptiert. Di - So: 10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Ein besonderes Highlight sind die Live-Bands, die hier regelmäßig auftreten. Di - Fr: 18:00 Uhr - 01:00 Uhr, Sa: 16:00 Uhr - 01:00 Uhr

MARCO POLO Reiseführer

MARCO POLO Karte Deutschland Blatt 8 Sachsen-Anhalt 1:200 000
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9,99 €

Kurzbeschreibung

Die Universitäts- und Saalestadt Halle (Saale), kurz Halle, ist der Geburtsort Georg Friedrich Händels. Sowohl am Südende des Unteren Saaletaals und in der „Metropolregion Mitteldeutschland“ gelegen lockt die größte Stadt Sachsen-Anhalts mit einem der schönsten Altstadtkerne unter den deutschen Großstädten, einem reichhaltigen Kulturangebot, vielen Parkanlagen und zahlreichen gastronomischen Einrichtungen. Zudem ist Halle ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt.

Praktische Hinweise

Tourist-Information
  • Tourist-Information, Marktplatz 13, 06108 Halle (Saale) (im Marktschlösschen). Tel.: +49 (0)345 122 99 84, Fax: +49 (0)345 122 79 22, E-Mail: touristinfo@stadtmarketing-halle.de. Auskünfte hauptsächlich in Deutsch, Englisch und Russisch. Geöffnet: Mo–Fr 9:30–18:00; Sa 10:00–16:00; So 11:00–15:00; geschlossen: Feiertag.letzte Änderung: Sep. 2020
Stadtrundfahrten und -gänge
  • StattReisen Halle, Marktplatz 14, 06108 Halle (Saale). Tel.: +49 (0)345 1317189. Mit Mondschein-Oldtimerbustouren.
  • Stadtrundfahrt mit der Straßenbahn. Buchungen in der Tourist-Information möglich.

Anreise

Mit dem Flugzeug

Der Flughafen Leipzig/Halle (IATA: LEJ) liegt etwa 30 km südöstlich von Halle und bietet regelmäßig Flugverbindungen zu einigen Flughäfen in Deutschland und einigen europäischen Destinationen sowie Charterflugverkehr. Der Flughafen hat eine 24-Stunden-Betriebserlaubnis und dient daher als auch Frachtkreuz und Umschlagplatz für die Paketpost. Er fertigt mehr als zwei Millionen Passagiere jährlich ab.

Der Flughafen ist an das Fern- und Regionalbahnnetz angeschlossen. Der Flughafenbahnhof liegt unmittelbar unter dem Terminalgebäude und ist über (Roll-)Treppen und Aufzüge erreichbar. Es verkehren von Halle IC-Züge der Linie Hannover - Leipzig im Stundentakt sowie im Halbstundentakt S-Bahnen (S 5) auf der Linie Halle - Leipzig - Zwickau. IC und S-Bahn unterscheiden sich im Fahrpreis, der IC hat einen etwas teureren Tarif. Die Fahrzeit zum Hauptbahnhof von Halle beträgt in beiden Fällen etwa 10 Minuten.

Für eine Taxifahrt in das Hallenser Stadtgebiet ist mit Kosten um 40 € zu rechnen. Die Taxifahrer stammen fast ausschließlich aus Leipzig. Wer mit dem eigenen Auto anreist, erreicht den Flughafen sehr leicht über die Autobahn A9 (aus Berlin, München) und das Schkeuditzer Kreuz und dann über die A14 (aus Dresden, Magdeburg). Um zwischen Flughafen und den Innenstädten von Leipzig und Halle zu pendeln, benutzt man am besten auch die A14 und fährt jeweils in Richtung Zentrum ab. Am Flughafen stehen mehrere kostenpflichtige Parkplätze und ein Parkhaus zur Verfügung. Das Parkhaus ist direkt mit dem Terminal verbunden und ermöglicht eine trockene An-/ Abreise und die Parkgebühren hier betragen 2,00 € die Stunde (Minimum 5 €; Stand Sept. 2014). Die Langzeitparkplätze sind allerdings auch nur unweit des Terminals und auf Dauer um einiges billiger. Direkt im Ankunftsbereich haben auch alle großen Mietwagenanbieter einen Stand.

Eine andere (wahrscheinlich attraktivere) Alternative stellen die Berliner Flughäfen dar. Diese bedienen weitaus mehr Ziele aus dem In- und Ausland als der Flughafen Leipzig.

Mit der Bahn

Der Hauptbahnhof liegt etwa 1,5 km östlich des Stadtzentrums und ist über die Leipziger Straße in etwa 15 bis 20 Min. zu Fuß oder mit der Straßenbahn (Linien 2, 5 und 7) erreichbar. Darüber hinaus ist der Hauptbahnhof bzw. der angrenzende Riebeckplatz Knotenpunkt zahlreicher Straßenbahn- und Buslinien in verschiedene Teile der Stadt.

Halle ist ein wichtiger Eisenbahnknoten mit ein- oder zweistündlichen ICE- und IC-Verbindungen nach Hannover (über Magdeburg), Berlin (über Wittenberg), Dresden (über Leipzig), München und Frankfurt am Main (jeweils über Erfurt).

Im Regionalverkehr gibt es stündliche Verbindungen nach Magdeburg über Köthen, Dessau/Wittenberg über Bitterfeld, Eilenburg über Delitzsch, Erfurt über Weißenfels/Naumburg, Kassel über Sangerhausen/Nordhausen, Goslar über Aschersleben/Halberstadt sowie Bernburg. S-Bahnen der Mitteldeutschen S-Bahn fahren nach Altenburg bzw. Zwickau (über Flughafen und Leipzig) (S5), nach Leipzig über Schkeuditz (S3), sowie in die Vororte Trotha (S3) bzw. Nietleben (S7).

Der Bahnhof ist barrierefrei und rund um die Uhr geöffnet, bewirtschaftet (Barbetrieb im 1. OG) und verfügt über beheizte Warteräume. Aufgrund umfangreicher Umbau- und Modernisierungsmassnahmen sind bis mindestens Ende 2021 Einschränkungen des Angebots möglich.

Mit dem Bus

Halle verfügt über einige Fernbusverbindungen. Der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB), Ernst-Kamieth-Platz, befindet sich am Westausgang des Hauptbahnhofs. Verbindungen bestehen u.a. nach Berlin, Erfurt, Würzburg, Dresden und ins Ruhrgebiet.

Weitere Verbindungen gibt es ab Flughafen Leipzig/Halle.

Auf der Straße

Anreise über die A14 aus Richtung Leipzig oder Magdeburg, über die A9 aus Richtung Nürnberg oder Berlin und A38 aus Richtung Göttingen. Die Abzweige der A9 und der A14 im Osten von Halle führen auf die B100.

Mit dem Schiff

Es besteht Ausflugsschifffahrt auf der Saale nach Naumburg (Saale).

Mit dem Fahrrad

Der Ort ist Station des Saaleradwegs und Ziel des Himmelsweges.

Zu Fuß

Halle ist Station des Lutherwegs.

Mobilität

In Halle (Saale) wurden Umweltzonen im Sinne der Feinstaubverordnung eingerichtet. Ohne entsprechende Plakette riskiert man bei Einfahrt in eine Umweltzone ein Bußgeld in Höhe von 80 €. Dies gilt auch für ausländische Verkehrsteilnehmer. Einfahrtverbot für Fahrzeuge der Schadstoffgruppen 1+2+3 (Info Umweltbundesamt)

Halle verfügt über ein zuverlässiges Nahverkehrssystem(HAVAG) mit Straßenbahnen, Bussen und einer innerstädtischen S-Bahn. Halle ist mit Leipzig in den Mitteldeutschen Verkehrsverbund (MDV) integriert. Mit dem Umland ist Halle mittels S-Bahnen und Regionalbahnen gut verbunden.

Lernen

Halle ist ein bedeutender Wissenschaftsstandort.

  • Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Universitätsplatz 1, 06108 Halle (Saale).. Über 500-jährige Doppeluniversität mit Fächern wie Medizin, BWL, Jura, Theologie, Geologie, Politikwissenschaft, Erziehungswissenschaft etc.
  • Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Neuwerk 7, 06108 Halle (Saale)..
  • Evangelische Hochschule für Kirchenmusik Halle, Kleine Ulrichstraße 35, 06108 Halle (Saale).
  • Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina, Jägerberg 1, 06108 Halle (Saale)..

Arbeiten

Wenn man den Job selbst mit bringt, okay. Ansonsten boomt die Call-Center-Branche in Halle. Insgesamt ist aber die Arbeitslosigkeit sehr hoch, kreative Investoren sind daher herzlich willkommen.

Weblinks

Sicherheit

Generell ist Halle genauso sicher wie jede andere Stadt vergleichbarer Größe in Deutschland (insbesondere was Kriminalität im Allgemeinen angeht).

Dennoch gibt es auch in Halle Gegenden, die man in der Dunkelheit nicht unbedingt aufsuchen sollte. Dazu gehören im wesentlichen die südlichen Teile von Halle-Neustadt sowie der Stadtteil Silberhöhe. Gelegentlich kommt es (wie überall sonst auch) zu Schlägereien im Bereich der Innenstadt.

Besondere natürliche Gefahren braucht man nicht zu befürchten. Das Klettern an den Felsen entlang der Saale (nördlicher Teil der Stadt) sollte unterlassen werden.

  • Polizeirevier Halle (Saale), An der Fliederwegkaserne 17, 06130 Halle (Saale). Tel.: +49 (0)345 2242000.
  • Polizeiinspektion Halle (Saale), Merseburger Str. 6, 06110 Halle (Saale). Tel.: +49 (0)345 2240.
  • Revierstation Halle-Mitte, Große Brauhausstraße 28, 06108 Halle (Saale). Tel.: +49 (0)345 2244500.

Gesundheit

Apotheken

Im Folgenden gibt es eine Auswahl von Apotheken in der Stadt:

  • Saale Apotheke, Köthener Str. 13, 06118 Halle (Saale). Tel.: (0)345 5 21 13 00, Fax: (0)345 5211301, E-Mail: info@saale-apotheke.de. Geöffnet: Unsere Öffnungszeiten: Mo –Fr 7.30 – 18.00 Uhr, Sa 9.00 – 12.00 Uhr.
  • Panda-Apotheke, Am Gastronom 8, 06124 Halle (Saale). Tel.: (0)345 6 80 28 90, Fax: (0)345 6802891, E-Mail: pandaapotheke@gmx.de. Geöffnet: Mo – Fr 8.00 – 18.30 Uhr, Sa 8.00 – 12.30 Uhr.
  • Weinberg-Apotheke, Blücherstr. 40, 06120 Halle (Saale). Tel.: (0)345 6 14 07 74, Fax: (0)345 6140840, E-Mail: info@weinbergapotheke.de. Geöffnet: Mo – Fr 8.30 – 18.30 Uhr, Sa 9.00 – 13.00 Uhr.
  • Halloren-Apotheke, Leipziger Straße 25, 06108 Halle (Saale). Tel.: (0)345 2 02 39 77, Fax: (0)345 2003809, E-Mail: info@hallorenapotheke.de. Geöffnet: Mo – Fr 8.00 – 19.00 Uhr, Sa 9.00 – 16.00 Uhr.
Krankenhäuser

Im Folgenden gibt es eine Auswahl von Krankenhäusern in der Stadt:

  • BG Klinikum Bergmannstrost Halle, Merseburger Str. 165, 06112 Halle (Saale). Tel.: +49 (0)345 132 60. Krankenhaus mit Maximalversorgung, Unfallklinik, Brandverletztenzentrum.
  • Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara, Mauerstraße 5, 06110 Halle (Saale). Tel.: +49 (0)345 213 30.
  • Universitätsklinikum Halle (Saale), Ernst-Grube-Straße 40, 06120 Halle (Saale). Tel.: +49 (0)345 55 70. Größtes Krankenhaus in Sachsen-Anhalt, Krankenhaus mit Maximalversorgung.

Ausflüge

  • Dieskau – 10 km südöstlich, an der B 6 (6 Minuten mit S-Bahn S3) – Schloss und Schlosspark als englischer Landschaftsgarten, Teil der Gartenträume Sachsen-Anhalt
  • Schkopau – 13 km südlich, an der B 91 und Saaleradweg (8 Minuten mit dem Zug) – Neorenaissance-Schloss. Zwischen Halle und Schkopau die Saale-Elster-Aue mit der längsten Eisenbahnbrücke Europas, der sich verzweigenden Saale-Elster-Talbrücke (ca. 8,6 km lang, 2013 fertig gestellt).
  • Merseburg – 17 km südlich, am Saaleradweg (12 Minuten mit der Bahn) – die Stadt der,Zaubersprüche' ist eine der ältesten Städte Mitteldeutschlands. Der Dom zählt zu den beeindruckendsten Baudenkmalen an der 'Straße der Romanik', der bedeutendsten Touristikroute in Sachsen-Anhalt.
  • Süßer See – 22 km westlich, an der B 80 und Himmelsscheibenradweg – Naherholungs- und Weinanbaugebiet, mit Schloss Seeburg
  • Bad Dürrenberg – 28 km südöstlich, am Saaleradweg (50 Minuten mit der Bahn) – Kurpark; größtes zusammenhängendes Gradierwerk Europas.
  • Lutherstadt Eisleben – 34 km westlich, am Saale-Harz Radweg (30 Minuten mit der Bahn) – Geburtsstadt Martin Luthers
  • Bernburg – ca. 40 km nördlich, am Saaleradweg (1 Std. mit der Bahn), bezaubernde Stadt im Herzen von Sachsen-Anhalt (Bernburger Schloss – Die Krone Anhalts)
  • Leipzig – ca. 40 km südöstlich (A 14, B 6 oder Elsterradweg) – Die weltbekannte Messestadt ist von Halle Hbf gut mit den S-Bahn Linien S3 oder S5X zu erreichen (Fahrtzeit rund 35 Minuten).
  • Dübener Heide – ca. 40–50 km nordöstlich (30–45 Minuten mit der Bahn nach Burgkemnitz, Gräfenhainichen oder Bergwitz) – waldreicher Hügelzug mit Naturpark
  • Naumburg (Saale) – ca. 50 km südlich (35–40 Minuten mit der Bahn) – Liegt im Zentrum der mitteldeutschen Burgen- und Weinregion. Sehenswürdigkeiten, wie der Naumburger Dom, das Nietzsche-Haus, das Marientor, die Stadtmauer oder die vielen prächtigen Bürgerhäuser laden zu Erkundungsgängen ein.
  • Dessau – ca. 50 km nördlich (45 Minuten mit der Bahn, z. T. Umsteigen in Bitterfeld) – Das Bauhausgebäude mit den Meisterhäusern und das Dessau-Wörlitzer Gartenreich, inmitten des Biosphärenreservats Flusslandschaft Mittlere Elbe gehören zum UNESCO-Welterbe.
  • Lutherstadt Wittenberg – ca. 80 km nordöstlich (55 Minuten mit der Bahn) – Ort der weltberühmten Thesentür und den Gräbern Luthers und Melanchthons.
  • Kyffhäuserdenkmal – ca. 90 km westlich – Inmitten des Kyffhäusergebirges gelegen fasziniert das 81 m hohe, sagenumwobene Wahrzeichen (1890-1896) mit dem Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm I. und der Barbarossafigur.
  • Magdeburg – ca. 90 km nördlich (45–70 Minuten mit der Bahn) – Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts

Literatur

  • Bednarz, Ute; Dehio, Georg [Begr.]; Gall, Ernst (Hrsg.): Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler; Sachsen-Anhalt 2: Regierungsbezirke Dessau und Halle. München, Berlin: Deutscher Kunstverlag, 1999, ISBN 978-3-422-03065-7, S. 244–311.
  • Brülls, Holger; Dietzsch, Thomas: Architekturführer Halle an der Saale. Berlin: Reimer, 2000, Reimer-Architekturführer, ISBN 978-3-496-01202-3.
  • Gerhardt, Christel; Kahl, Andreas; Stadt Halle/Saale (Hrsg.): Kunst im öffentlichen Raum: Stadtteil Halle-Neustadt; Überblick. Halle/Saale: Dezernat Kultur, 2001.

Fakten

Einwohner 239.257
Fläche 135 km²
Strom 230 V, 50 Hz
Reisepass / Visum nicht notwendig
Ortszeit 03:18 Uhr
Zeitverschiebung keine

Anreise

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