Fuerteventura Essen & Trinken

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Was entsteht, wenn ein deutscher Gourmetkoch auf den Kanaren ein Landgasthaus eröffnet? Ein Reiseziel v.a. für Liebhaber edelster französischer Tropfen - mit dem Vorteil, dass nach den Genüssen…
Ein mehrfach preisgekröntes, stilvolles Restaurant, ohne übertrieben vornehm zu sein. V.a. die zwei Innenhöfe sind eine wahre Wonne. Die Küche serviert gehobene kanarische Gerichte.
Dieses stimmungsvolle Restaurant, das v.a. mit seiner Auswahl an köstlichen Tapas glänzt, liegt in der Ruine eines 200 Jahre alten Herrenhauses, das durch behutsame Restaurierung ein echtes Hotel-…
Die von jeher gehobene Küche hat sich noch gesteigert und glänzt mit einer Karte, in der sich Kanarisches mit Mediterranem und Asiatischem harmonisch verbindet. Ein Großteil der Zutaten kommt…
Das Fischlokal hat sich einen Namen als eines der besten der Gegend gemacht.
Das Café ist beliebt für seinen leckeren Kuchen und den guten Kaffee.
Tafeln mit Meerblick: Das Restaurant in Puerto Rosarios Chillout-Zone am kleinen Strand bietet angesagte, aber solide Küche mit guten Portionen.
Wer im Süden im Tourismus arbeitet, führt hierher seine Gäste aus. Denn hier stimmt alles: die Atmosphäre, die Bedienung, das gute Preis-Leistungs-Verhältnis sowie Auswahl und Qualität der…
Ein überdachter Innenhof mit romantischem Restaurant - die gelungene Kombination macht das Restaurant zu allen Tageszeiten zu einem beliebten Ziel für Einheimische wie Auswärtige.
Es gibt kleinere Gerichte. Mo - So: ab 08:30 Uhr
"Der rote Krebs": Hier speist man preiswert und gut frischen Fisch mit Seeblick, am besten auf der überdachten Terrasse direkt am Meeresufer. Besonders zu empfehlen: das dreigängige Tagesmenü.
„Nür Frischerfisch“ steht dran. Oh ja: Das einzige direkt am Strand gelegene Restaurant sticht auch durch sein Angebot hervor, denn der Wirt ist an einem Fischerboot beteiligt. Das Tagesangebot…
Hier speisen Sie auf einer Terrasse direkt am Strand, und das zwar einfach, aber eben auch sehr preisgünstig. Guter Kaffee.
Hier gibt es in eher schlichtem Ambiente die größten Fischportionen. Ziemlich laut ist es meist und eng sowieso, aber großartig. Wer nach 19 Uhr kommt, muss häufig anstehen.
Führendes Gourmetlokal der Stadt. In modernem Ambiente wird auch Ungewöhnliches serviert wie Straußen- oder Känguruhfleisch.
Wer es spanisch liebt, geht hierher, wo sich bei Bier und Tapas Alte und Junge, Spanier und Residenten und (wenige) Touristen treffen und der Wirt musiziert.
Der Eisladen serviert köstliches Speiseeis, dazu Müsli, Croissants, Kuchen und einiges mehr.
Für einen Imbiss bietet sich die Snack Bar mit einem Patio an.

Essen & Trinken

Importierte Vielfalt

Kanarisch essen heißt auch, Importware zu vermeiden, die stets den Umweg über Gran Canaria nimmt, also nie wirklich frisch ist. Ohne Importe würde freilich niemand satt, denn auch wenn die Insel einst als Kornkammer der Kanaren galt, lebten die Menschen hier nie im Schlaraffenland. Der Regenmangel bedeutet: wenig Ertrag für viel Arbeit. Kein Wunder, dass die meisten Felder heute brachliegen. Dank des EU-Agrarmarkts ist das Speisenangebot dennoch größer denn je. Pizza und Pasta sind gang und gäbe, mit den Briten kamen chinesische und indische Lokale, und vereinzelt finden sich auch Griechen, Mexikaner und Deutsche.

Kanarisches

Im Kommen ist Frisches von der Insel. Dabei sind Kartoffeln und Tomaten nicht das einzige, was die verbliebenen Insellandwirte dem Boden abringen. Immer wieder heimst Fuerteventuras Ziegenkäse Medaillen ein; Form und Beschaffenheit des Produkts sind traditionell geblieben. Zudem wird der Speisezettel mit Fisch bereichert. Wer sich an die einheimische Küche hält, bekommt nicht nur frische Zutaten, auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Ein kleines Wort zur Warnung: Kanarische Köche verwenden gern reichlich Knoblauch! Leider ist das typischste aller Inselgerichte kaum mehr zu haben: gofio. Er entsteht, indem man Getreide (meist Gerste) röstet, mahlt und das Mehl zu Brei verarbeitet. Seit der Zeit der Ureinwohner war dies das Grundnahrungsmittel auf den Kanaren. Heute findet man Gofio noch auf Biomärkten oder in Läden mit Fuerteventura-Sortiment, z. B. als Keks oder mit Schokoladenüberzug.

Runzelkartoffeln und Mojo

Die beliebteste Zutat der Fuerteventura-Küche sind die „Runzelkartoffen“, papas arrugadas. Dazu kocht man ungeschälte kleine Kartoffeln in Salzwasser, bis das Wasser verdunstet ist und sich das Salz auf der Schale abgesetzt hat. Papas arrugadas gibt’s gern in Kombination mit Fisch und Mojo-Soße; meist kommt noch ein Salat aus Tomaten und Zwiebeln dazu. Mojo-Zutaten sind Knoblauch, Paprika, Salz, Essig und Öl; abgeschmeckt mit diversen Kräutern, erhält man die rote Variante (mojo rojo). Scharfer roter Chili macht mojo picón daraus. Wird statt Paprika und Chili Petersilie und Koriander verwendet, entsteht grüne Mojo-Soße (mojo verde), die sehr gut zu den feineren Fischsorten passt.

Fisch und Fleisch

Das Angebot an Frischfisch wechselt je nach Fang. Gibt’s Vieja, die zur Spezies der Papageienfische gehört oder gar Zackenbarsch (mero), bist du ein Glückspilz. Häufiger kommt man an Thunfisch (atún) oder Tintenfisch (calamares). Anderes ist meist importierte Kühlware. Typisch kanarische Fischgerichte sind sancocho (Fisch mit Kartoffeln und Ziegenkäse) und sopa de pescado (Fischsuppe). Das Fleischangebot beschränkt sich zumeist auf Zicklein (cabrito – jahreszeitabhängig), Hammel (carnero), Schwein (cerdo) und Kaninchen (conejo), zur Jagdsaison gibt es auch mal Wildkaninchen (conejo salvaje).

Tapas

Du kennst sie schon, die spanischen Kleingerichte, die sich alle am Tisch teilen. Hier wurden sie etwas kanarisiert. Meist sind die Portionen groß; und auch wenn ihr zu zweit esst: Nehmt lieber halbe Portionen (medio raciónes) und dafür mehr verschiedene. Die besten kanarischen Tapas sind Runzelkartoffeln und Ziegenkäse (queso de cabras), dieser kommt in spitz geschnittenen Scheiben und wird gern auch als Vorspeise genommen. Andere Tapas kennt man vom Festland, darunter chorizo – spanische Wurst in Scheiben – und Serranoschinken.

Trinkbares

Angeboten wird fast nur Wein vom Festland. Er ist fast immer trocken. Achte aber auch auf Wein aus Lanzarote. Auch bei Sekt (cava) und Kognak herrschen spanische Marken vor. Mineralwasser kommt flaschenweise auf den Tisch, entweder con gas oder sin gas – mit oder ohne Kohlensäure. Bei Bier hat sich die Auswahl verbessert, vereinzelt findet man sogar spezielle Biersorten aus kanarischen Mikrobrauereien. Sehr verbreitet sind Cocktails und besonders Gin Tonic, in speziellen Bars oft in Dutzenden von Varianten. Zum Abschluss eines guten Essens gehört ein Espresso, ein café solo. Man kann aber auch einen café con leche (mit viel Milch) oder einen cortado (mit wenig Milch) ordern.

Restaurants und Essenzeiten

Eine nicht ganz billige Mittelklasse beherrscht das Feld. Vegetarisches bieten die Italiener und die Asiaten, es gibt aber auch schon spezielle Restaurants für Vegetarier und Veganer. Alle Lokale verfügen über deutsche Speisekarten, auch wenn die Kellner kein Deutsch sprechen. Im Preis ist Bedienung zwar eingeschlossen, doch sollte man aufmerksamen Service mit 5–10 Prozent des Rechnungsbetrags zusätzlich honorieren. Man zahlt als Gruppe nicht getrennt, sondern rechnet die Beträge, falls nötig, selbst auseinander. Gegessen wird auf den Kanaren, wie überall in Spanien, mittags und abends später als in Deutschland, in den großen Ferienzentren und Hotels sowie in den Klubanlagen gelten aber mitteleuropäische Essenszeiten.

Spezialitäten

Tapas / Vorspeisen

Papas arrugadas

Runzelkartoffeln, meist serviert mit roter Mojo-Soße 

Albóndigas

Hackfleischklößchen

Pimientos de padrón

Kleine, grüne Paprikaschoten, angebraten und mit grobem Meersalz bestreut; mild bis scharf

Queso de Cabra

Ziegenkäse von der Insel

Fisch & Meeresfrüchte

Cherne

Wrackbarsch, filettiert (kaum Gräten)

Gallo

Fisch mit relativ festem Fleisch, nur wenige große Gräten (steht normalerweise nicht auf der Karte)

Pulpo a la gallega

Oktopus nach galicischer Art: gekocht und mit Kartoffeln serviert 

Langostinos

Gegrillte Riesengarnelen

Pescado Fresco

Frischer Fisch – der wechselnde Tagesfang; der Zusatz „S/P“ (según precio) bedeutet: nach Tagespreis

Sancocho

Fischgericht, zubereitet mit Kartoffeln, Süßkartoffeln, Zwiebeln und geräuchertem Ziegenkäse

Fleisch

Cabra/Cabrito

Ziegenfleisch bzw. Zicklein; Letzteres ist ein Saisongericht, muss manchmal vorbestellt werden

Solomillo de Ternera

Kalbssteak

Getränke

Cerveza

Bier; von den Kanaren kommen „Tropical“ und „Dorada“, beide süffig

Ron miel

Ein Schnapsglas Rum mit Honig, zuweilen mit Sahnehäubchen