Florenz

Überblick

Willkommen in Florenz

Florenz ist eine Metropole im Kleinformat und eine der schönsten Städte der Welt. Junge und Alte, Singles und Paare, Kunstsinnige, Gourmets, Shoppingfreaks und Weltenbummler – sie alle sind begeistert von dieser Stadt!

Das Zentrum ist zum größten Teil verkehrsberuhigt. Fast alle wichtigen Sehenswürdigkeiten können zu Fuß erreicht werden, ohne dass Motorenlärm beim Bummel durch die pittoresken Gassen stören würde. Auch wenn du so viel auf den Beinen unterwegs sein musst: Um die vielfältigen Schönheiten der Stadt zu genießen, sollte dir keine Mühe zu groß sein. Nach Venedig muss Florenz die meisten Touristen pro Quadratmeter Innenstadt verkraften. Doch es ist nicht schwer, sich aus dem Strom der Besucher zu befreien. Sei mutig und biege einfach ab in die kleinen Gassen und Gässchen abseits der Hauptrouten. Die Innenstadt ist klein. Und wenn du dich wirklich einmal verlaufen solltest, kannst du jeden Florentiner nach dem Dom, dem duomo, fragen. Er ist immer in Reichweite – und schon bist du wieder mitten drin im Touristenstrom!

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Anreise

10h 18min
10h 37min
1h 30min
Frankfurt am Main
Florenz
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Entdecke Florenz

Eine kleine Weltstadt

Auf Plätzen wird sich gesonnt, am Abend scharen sich Gruppen um Straßenmusikanten, stehen vor Bars und Trattorien. Genießer füllen Restaurants und Enotheken und wählen mit Kennerblick Schinken, Käse, Wein und Olivenöl aus. Gut betuchte Asiaten, Amerikaner und Europäer schleppen glücklich die Last ihrer Einkäufe, die sie auf den noblen Shoppingmeilen erstanden haben. Und irgendwann begegnen sich alle in den Warteschlangen vor den Uffizien, dem Palazzo Pitti oder der Galleria dell’Accademia wieder. Denn Florenz steht vor allem anderen für die Kunst. Das Ensemble aus Kirchen und Palästen, Plätzen und Gassen, Brunnen und Statuen ist ein über Jahrhunderte gewachsenes Gesamtkunstwerk, das auf der Welt seinesgleichen sucht. Die schönsten Plastiken, Gemälde und Tapisserien sind in den Kirchen und in über 70 Museen der Stadt ausgestellt. Und oft sind die Paläste von herrlichen Gartenanlagen umgeben. Viele von ihnen sind für Besucher geöffnet. Aber auch eine Tür mit ihrem bronzenen Handknauf, ein Fenstergesims oder eine Dachtraufe ist oft ein kleines Kunstwerk. Fast alle Sehenswürdigkeiten kann man zu Fuß erreichen. Kleiner Tipp: Erkundet die pittoresken Gassen abseits der Hauptrouten. Sie sind nicht so bekannt und werden daher in keinem Reiseführer beschrieben, aber wenn man die Augen offen hält, entdeckt man hier genauso viel Besonderes.

Im Zeichen der Medici

300 Jahre bestimmte allein eine Familie die Geschicke der Stadt: die der Medici. Mit ihrem Reichtum, ihrem Kunstsinn und ihrem Mäzenatentum prägte sie maßgeblich Entwicklung und Aussehen von Florenz. Den Medici sind viele bedeutende Bauwerke zu verdanken, so der Palazzo Medici Riccardi, der Wohnsitz von Cosimo Il Vecchio mit der wunderschönen Gozzoli-Kapelle, oder die Kirche San Lorenzo mit der ganz mit Halbedelsteinen ausgelegten Cappella dei Principi, dem Mausoleum der Familie. Ebenso gehen die Galleria degli Uffizi mit ihrer weltbekannten Gemäldesammlung oder der Palazzo Pitti mit seinen Kunstschätzen auf die Medici zurück. Auch die prächtigen Medicivillen in der unmittelbaren Umgebung der Stadt sind heute Touristenmagneten. Und es war eine Frau, Anna Maria Luisa (1667–1743), die letzte dieser mächtigen Familie, die in ihrem Testament verfügte, dass „von den Dingen, die zum Schmuck des Staates, zum Nutzen der Öffentlichkeit und als Anreiz für die Neugier der Fremden (!) bestimmt sind, nichts veräußert oder aus dem Gebiet des Großherzogtums fortgebracht“ werden dürfe. Als hätte sie es vorausgesehen, welche Bedeutung die Sammlungen in der Zukunft für die Stadt haben würden.

Wohnen im Zentrum? Kaum bezahlbar!

Als Florenz 1865–71 Hauptstadt des neu gegründeten Königreichs wurde, erlebte die Stadt ihre zweite Renaissance. Aus repräsentativen Gründen ließ man das alte Marktviertel und das mittelalterliche Ghetto abreißen und dafür die Piazza della Repubblica anlegen. Die große Stadtmauer wurde geschliffen und in ihrem Verlauf die breite Ringstraße gebaut, heute eine der wichtigsten Verkehrsadern. Drum herum entstanden großbürgerliche Stadtviertel. Die Stadtplaner haben glücklicherweise immer verhindert, dass sich das jahrhundertealte Stadtbild des Zentrums wesentlich veränderte. Heute lebt hier nur noch der kleinste Teil der rund 382 000 Einwohner von Florenz, denn die Wohnpreise gehören inzwischen zu den teuersten Italiens. Florentiner trifft man daher normalerweise nur noch in der Innenstadt, wenn sie dort zur Arbeit gehen.

Vergangenheit trifft auf Moderne

Lange hat diese Stadt fast ausschließlich von ihrer glorreichen Vergangenheit gezehrt. Auch heute tut sich Florenz im Vergleich zu anderen Städten noch schwer mit der Moderne, obwohl versucht wird, ihr immer mehr Raum zu geben. Man bemüht sich, Florenz zu „entstauben“, und lässt sich auf Experimente ein. Vom avantgardistischen Theater bis zu Performances ist mittlerweile alles erlaubt und erwünscht. Die historischen Plätze bilden eine eindrucksvolle Kulisse für moderne Installationen und Straßenfeste. Auch das Florenz der Zukunft wird seine Besucher begeistern.

Ein einfach kitschig-schöner Ausblick

Wenn man vom Piazzale Michelangelo oder von Fiesole auf Florenz herunterblickt, bekommt man einen guten Eindruck von dem wunderschönen Umland: Der Fluss Arno schlängelt sich mitten durch die Stadt, auf den umliegenden Hügeln die gelb-rötlich leuchtenden Villen und viele Zypressen, die das typische Bild der Toskana ausmachen. In der kalten Jahreszeit kann man an klaren Tagen sogar die schneebedeckten Berge des Pratomagno und des Apennin östlich und nördlich der Stadt sehen. Klingt wie die Beschreibung einer Kitschpostkarte? Ist aber einfach so. Prüft es nach!

Wohin zuerst?

Sehenswertes

Ponte Vecchio: Stellen Sie sich auf die berühmte Arnobrücke und verschaffen Sie sich einen Überblick: Etwas stadtauswärts liegen der mächtige Palazzo Pitti und die Via Maggio mit ihren Antiquitätengeschäften. Auf der anderen Flussseite sehen Sie die Uffizien. Dahinter folgen die Piazza della Signoria mit dem Palazzo Vecchio, dem Wahrzeichen der Stadt, und etwas weiter nordöstlich die Piazza della Repubblica und der Domplatz. Elektrobus C3 und D, Parkmöglichkeit Stazione Santa Maria Novella

Einkaufen

Piazza della Repubblica: Die Schnittstelle für Shopper: Wenn Sie sehen wollen, was die Haute Couture zu bieten hat, halten Sie Ihr Portemonnaie gut fest und flanieren Sie über die Via Tornabuoni: Armani, Bulgari, Cavalli … Auf nur 300 m wird das ABC der Mode durchbuchstabiert. Passt das nicht zu Ihrem Budget, schlendern Sie durch die Gassen in entgegengesetzter Richtung. Hier gibt es für jeden Geldbeutel etwas. Elektrobus C1 und C2, Bus 6 und 22, Parkmöglichkeit: Stazione Santa Maria Novella.

Am Abend

Ein echtes Nachtschwärmerviertel sucht man in Florenz vergebens. In den kleinen Gassen um Santa Croce haben sich jedoch einige Bars und Clubs angesiedelt. Dort trifft man sich gegen 19 Uhr zur Happy Hour, trinkt einen Aperitif und kann an üppigen Buffets seinen Hunger stillen, meist zu Festpreisen. Später in der Nacht wird in den Clubs und Diskos abgetanzt. Die besten Spots liegen allerdings am Stadtrand und sind meist nur mit Auto oder Taxi erreichbar. Elektrobus C3, Bus 23, Parkmöglichkeit Piazza Ghiberti

Praktische Hinweise

Anreise

Sie nehmen entweder die Brennerautobahn E 45 (Brenner–Verona–Modena-Bologna), die Gotthardautobahn E 35 (Lugano–Mailand–Bologna) oder die E 43, die durch Liechtenstein und den San-Bernardino-Tunnel nach Mailand und ebenfalls über Bologna nach Florenz führt. Verlassen Sie die Autobahn erst an der Ausfahrt Firenze-Certosa. Sie vermeiden so das Chaos der Vororte und fahren über den Piazzale Michelangelo (gut ausgeschildert, aber aufpassen!) hinab in die Stadt (centro).

Die Anreise erfolgt über die Schweiz (Basel–Mailand) oder Österreich (München–Brenner). Die meisten Züge kommen auf dem Hauptbahnhof S. Maria Novella im Zentrum an, einige halten jedoch auf dem Durchgangsbahnhof Firenze Campo di Marte. Von dort verkehrt ein Pendelzug zum Hauptbahnhof.

Der Aeroporto Amerigo Vespucci liegt nur wenige Kilometer außerhalb der Stadt. Das Airport-Shuttle Vola in Bus! bringt Sie zwischen 6 und 23-30 Uhr in 30 Min. zum Hauptbahnhof. Fahrpreis 10 Euro, einfache Fahrt 6 Euro. Im Taxi beträgt der Preis je nach Uhrzeit 20–23 Euro, plus 1 Euro pro Kofferraumgepäckstück. Airberlin fliegt Florenz direkt an. Mit Billigfliegern (Easyjet, Ryanair, Tuifly) kommen Sie günstig nach Pisa zum Aeroporto Galileo Galilei. Von dort verkehren zum Florentiner Hauptbahnhof Direktzüge in unregelmäßigen Abständen (Fahrzeit 70 Min., Preis 7,80 Euro).

Auskunft vor der Reise
Staatliches Italienisches Fremdenverkehrsbüro Enit

Schriftliche Infos können Sie kostenlos bestellen unter 0800 863235

069 237434www.enit.de

01 505163012vienna@enit.it

043 4664040enit.ffm@t-online.de

Auskunft in Florenz

Infobroschüren, Stadtpläne und Hotelreservierungen bei den Infostellen: Via Cavour1rMo–Sa 8.30–18.30 Uhr055290832; Flughafen Aeroporto Amerigo Vespucci/Ankunftshalletgl. 8.30–20.30 Uhr055315874; Info Point Bigallo Piazza San GiovanniMo–Sa 9–19, So 9–14 Uhr055288496; Piazza Stazione4Mo–Sa 8.30–19, So 8.30–14 Uhr055212245

Schriftliche Anfragen: 05523320www.firenzeturismo.it

Für Veranstaltungstipps gibt es die Gratishefte Informacittà (www.informacitta.it) und Firenze dei Teatri (www.firenzedeiteatri.it) bei den Infostellen. Firenze Spettacolo (auch mit englischem Text, www.firenzespettacolo.it) bietet das monatliche Programm auf einen Blick, für 2 Euro am Kiosk erhältlich. Alle zwei Monate liegt Florence Concierge Information (www.florence-concierge.it) kostenlos im Hotel, ebenso Firenze oggi/Florence today. Interessant ist The Florentine: Events, Kultur, Essen und Trinken sowie aktuelle Nachrichten aus Florenz und Umgebung auf Englisch – zweimal monatlich in Hotels, Internet-Points, Buchhandlungen oder Sprachschulen kostenlos erhältlich (www.theflorentine.net).

Vielseitige und immer aktuelle Infos zu Florenz und der Toskana bietet die Website www.firenzeturismo.it. Tipps zu Shoppen, Sightseeing, Restaurants, Hotels und laufende Ausstellungen finden Sie bei www.firenze.net und www.fionline.it. Eine virtuelle Reise durch die Stadt können Sie auf www.italyguides.it/us/florence/florence_italy.htm unternehmen.

Auto/Mietwagen

Die gesamte Innenstadt ist Mo–Fr 7.30–19.30 und Sa bis 18 Uhr, sowie Juni–Sept. auch Do–Sa von 23–3 Uhr nur mit Genehmigung befahrbar (erhältlich bei Polizia Municipale (Piazza della Calza20553283407 und Piazzale di Porta al Prato60553283284). Wenn Sie in der Innenstadt logieren (Zona ZTL), lassen Sie sich im Voraus vom Hotel eine schriftliche Genehmigung ausstellen. An vielen Straßen der Außenbezirke dürfen nur Anwohner parken (divieto di sosta e parcheggio per non residenti). Dort werden Sie abgeschleppt und können nach Zahlung einer beträchtlichen Strafe am nächsten Tag Ihren Wagen in der außerhalb gelegenen (!) Via Allende18/20 (0554224142Bus 57 und 23 ab Hauptbahnhof) abholen. Ratsam ist es daher, sein Auto sicher zu parken. Allgemein gilt: Blau markierte Parkplätze sind kostenpflichtig (Parkautomat), weiß markierte nur für Anwohner!

Durchgehend geöffnete Parkplätze gibt es bei der Porta Romana/Oltrarno (2 Euro pro Std., 18 Euro pro Tag). Große 24 Std. geöffneteTiefgaragen in der Innenstadt liegen unter dem Parterre nahe der Piazza della Libertà (Einfahrt Via Madonna della Tosse2 Euro/Std., 20 Euro/Tag), bei der Fortezza da Basso (Einfahrt Piazzale Caduti dei Lager1,60 Euro/Std., 20 Euro/Tag) und bei der Piazza Beccaria (1,70 Euro/Std., 20 Euro/Tag). Am zentralsten sind die Tiefgaragen am Hauptbahnhof (Einfahrt Via Alamanni), am Mercato Centrale (Einfahrt Via S. Antonino) und bei der Stazione Leopolda (1,50–3 Euro/Std., 20 Euro/Tag). Am Mercato Sant'Ambrogio (Einfahrt Piazza Annigoni) kostet es 1–3 Euro/Std., 70–172 Euro/Tag. Mehr Infos unter: www.firenzeparcheggi.it

Tankstellen liegen an den Ausfallstraßen (Mo–Fr 7.30–12.30 und 15 (15.30)–19.30 Uhr). Selbstbedienung meist 24 Stunden geöffnet. Es gibt kein Normalbenzin, nur Super und Diesel – und in den letzten Jahren auch immer mehr GPL und Methangas.

Mietwagen sollten Sie am besten schon von Deutschland aus reservieren. Fast alle großen Firmen haben Filialen in Florenz, so z. B. Avis Autonoleggio (Borgo Ognissanti128r055213629www.avisautonoleggio.it). City Car Rent (Via L. Alamanni3a0552399231www.citycarrent.org) vermietet u. a. auch stundenweise preisgünstig Smarts.

Pannenhilfe in ganz Italien: 803116. 02661591

Banken

Banken sind gewöhnlich Mo–Fr 8.20–13.20 und 14.45–15.45 Uhr geöffnet. Die meisten verfügen über Geldautomaten für Kredit- und EC-Karten (Entnahme bis zu 250 Euro tgl.). Seit 2013 haben einige Filialen der Banca CR Firenze in der Innenstadt Mo–Fr 8–13.30 und 14.30–20, Sa 8–13 Uhr geöffnet.

Diebstahl

Der Diebstahl von Ausweisen, Fahrzeugen, etc. muss umgehend der Polizei an einer Wache oder deren Hauptsitz (Borgo Ognissanti4805524811) gemeldet werden.

Diplomatische Vertretungen
Deutsches Honorarkonsulat

Mo–Fr 9.30–12.30 UhrCorso Tintori30552343543florenz@hk-diplo.de

Österreichisches Honorarkonsulat

Mo–Fr 10–12 UhrLungarno Vespucci580552654222

Schweizer Honorarkonsulat

Do, Fr 16–17 Uhrim Hotel Park PalacePiazzale Galileo5055222434

Fahrrad, Segway & Vespa

Florence by bikeVia San Zanobi54r055488992www.florencebybike.itApril–Okt. Mo–Fr 9–13 und 15,30–19,30, Sa/So 9–19, Nov.–März Mo–Fr 9–13 und 15,30–19,30, Sa 9–19 Uhr vermietet verschiedene Radtypen. Preisbeispiel: Mountainbike 4 Euro/Std., 21 Euro/Tag, Citybike 3,50 Euro/Std., 14,50 Euro/Tag.

Segways mietet man bei Segway FirenzeVia dei Cimatori9www.segwayfirenze.comMitte Jan.–Mitte Dez. Mo–Sa 9–18 Uhr für 18 Euro/Std.

Florenz hat die meisten Vespas Italiens – fahren auch Sie z. B. mit einer Vespa 125 zu zweit für 60 Euro/Tag und 150 Euro/Wochenende, vermietet von StradanovaVia il Prato50r055385045www.stradanova.comMärz–Sept. tgl. 9–18 Uhr, Okt.–Feb. nur nach telefonischer Vereinbarung.

Firenze Card

Die Anschaffung der Karte lohnt sich bei einem mehrtätigen Besuch unbedingt. Sie kann in Hotels, Museen oder online erworben werden (www.firenzecard.it) und gewährt für 72 Stunden den einmaligen Eintritt in 51 Museen, Villen und Kirchen der Stadt sowie die freie Benutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel. Die Karte kostet 72 Euro und hat den großen Vorteil, lange Schlangen vor den Museen zu vermeiden (direkt an den Eingang gehen und die Karte vorzeigen!). Nach dem Kauf auf der Rückseite ausfüllen. Die 72 Stunden laufen ab der Erstbenutzung (Entwertung bei Museumseintritt oder in öffentlichem Verkehrsmittel), pro Karte ist ein Minderjähriger inbegriffen.

Gesundheit
Apotheken

Tag und Nacht geöffnet: Farmacia Comunale No 13 im Hauptbahnhof, Farmacia MolteniVia Calzaiuoli7r und Farmacia all'Insegna del MoroPiazza S. Giovanni20 r.

Krankenhaus

Ambulante Behandlung rund um die Uhr finden Sie beim Pronto Soccorso im Ospedale di Careggi  und im Ospedale S. Maria NuovaPiazza S. Maria Nuova1. Für Kinder zuständig ist das Nuovo Ospedale MeyerVilla OgnissantiViale Pieraccini2405556621.

Internetcafés & Wlan

Beinahe alle Hotels verfügen über Wlan. Die Gemeinde von Florenz hat mittlerweile 450 kostenlose Hotspots in der Stadt aktiviert. Beliebte Internet-Points sind Internet TrainVia Guelfa54/56rtgl. 9/10–20/24 Uhr, Via de'Benci36r , Via Porta Rossa38r und WebpuccinoVia dei Conti22/rtgl. 10–22 Uhr.

In der Buchhandlung IbsVia de’Cerretani16rwww.ibis.t/libreria/firenze/fi.htmlMo–Do 9–20, Fr/Sa bis 24, So 10–20 Uhr können Sie Ihren Latte macchiato schlürfen und dabei surfen.

Notrufe

Carabinieri, 112

Feuerwehr, 115

Polizei (Unfall), 113

Notarzt, 118

Öffentliche Verkehrsmittel

Fahrkarten der Gesellschaft ATAF kauft man in Bars, Tabakläden oder Kiosken und entwertet sie im Bus. Zwischen 21 und 6 Uhr können die Tickets auch beim Fahrer für 2 Euro gekauft werden. Aber aufpassen: Der Fahrer muss kein Restgeld herausrausgeben können! Schwarzfahren wird mit bis zu 240 Euro bestraft! Kinder bis zu 1 m Größe fahren gratis. Eine Fahrkarte mit 90 Min. Gültigkeitsdauer (biglietto semplice) kostet 1,20 Euro, ein Ticket für vier Fahrten (quattro corse) 4,70 Euro, ein 24 Std. gültiges biglietto 24 ore 5 Euro, und ein 3-Tageticket (biglietto tre giorni) 12 Euro. Fahrpläne Infos bekommen Sie in der Halle des Hauptbahnhofes (tgl. 7.30–19.30 Uhr). Für Besitzer italienischer Netzbetreiber (Wind, Tim, Vodafone und Tre) ist das neue mobile ticketing (Euro 1,20 plus SMS-Gebühr, je nach Anbieter) unkompliziert und schnell: Vor dem Einsteigen einfach eine SMS mit dem Text „ATAF“ an 4880105 schicken, und Sie erhalten nach einigen Sekunden per SMS Ihr elektronisches Ticket (90 Min. gültig), das Sie bei Kontrolle vorzeigen müssen.

2010 wurde die erste Linie der Straßenbahn tramvia eröffnet. Sie verbindet den südwestlich gelegenen Vorort Scandicci mit dem Hauptbahnhof.

Post

In alle EU-Länder außerhalb Italiens beträgt das Porto für Briefe und Postkarten 85 Cent. Briefmarken gibt es außer bei der Posta CentraleVia Pelliceria1Mo–Fr 8.15–19, Sa 8.15–12.30 Uhr auch in vielen Tabakläden (Hinweisschild ist ein weißes „T“ auf schwarzem Hintergrund).

Rauchen

In allen öffentlichen Gebäuden, Restaurants, Bars, Diskos etc., in denen keine abgetrennte Raucherzone eingerichtet wurde, herrscht striktes Rauchverbot. Beinahe unglaublich, aber die Italiener halten sich daran – sonst drohen Geldstrafen von 275 bis 2200 Euro!

Rechnungen & Belege

Bargeldzahlungen jeder Art können nur bis zu einer Höhe von Euro 999,99 vorgenommen werden. Alle Rechnungen und Belege – selbst der Bon für einen caffè an der Bar – müssen laut Gesetz in Italien vom Kunden mindestens 100 m mitgeführt werden. Beides dient der Verhinderung von Steuerbetrug.

Stadtrundfahrten & -führungen

Eine einfache und auch für Kinder aufregende Tour durch Florenz mit vielen Ein-und Aussteigemöglichkeiten bietet City-Sightseeing Firenze an. Agenturen, die teilweise auch auf Deutsch individuelle Sightseeingtouren für Einzelpersonen und Gruppen zu Fuß oder mit dem Rad durch die Stadt organisieren, sind reservierungspflichtig, z. B.: Florence and Tuscany Tours055210301www.florenceandtuscanytours.com, Art Viva Walking ToursVia Sassetti10552645033www.italy.artviva.com und I bike FlorenceVia de’Lamberti10550123994www.ibikeflorence.com. Autorisierte und professionelle Stadtführerinnen arbeiten nach Ihren Wünschen ein individuelles Programm aus, z. B. Geertje Hansen (3288339550www.geertjehansen.it) und Susanna Probst (3274583799www.stadtfuehrung-florenz.de).

Fast eine Stadtrundfahrt ist eine Tour mit dem Elektrobus C3. Dieser durchquert die kleinen Gassen der Altstadt und bringt Sie auch hinüber auf die andere Seite des Arno. Obendrein ist die Reise fast kostenlos (1,20 Euro).

Taxi

In Florenz ist es beinahe unmöglich, ein Taxi auf der Straße anzuhalten. Entweder Sie rufen ein Funktaxi (0554390, 0554798, 0554242) oder gehen zu einem der Taxistände: Hauptbahnhof, Parterre, Piazza della Libertà, Piazza della Repubblica, Piazza San Marco, Piazza Santa Maria Novella, Piazza Santa Trìnita, Piazza Ferrucci und Porta Romana. Der Mindesttarif für ein am Stand bestiegenes Taxi ist 3,30 Euro, für ein telefonisch gerufenes Taxi 5,30 Euro. Ab 22 Uhr, an Sonn- und Feiertagen und für jedes im Kofferraum transportierte Gepäckstück wird ein Aufschlag berechnet. Allein fahrende Frauen erhalten nachts (21–2 Uhr) 10 Prozent Rabatt (nach sconto fragen!).

Telefon & Handy

Telefonzellen und entsprechend auch Telefonkarten findet man nur noch wenige. Eine Telefonkarte (scheda telefonica) gibt es in Tabakläden und Kiosken; vor Benutzung muss die perforierte Ecke abgetrennt werden! Für Auslandsgespräche im Festnetz benutzen Sie am besten eine scheda telefonica internazionale, die preisgünstiger ist. Erkunden Sie sich über das günstigste Netz vor Ort und programmieren Sie Ihr Handy dementsprechend. Die Ortsvorwahl ist in Italien Bestandteil der Telefonnummer und muss somit immer (auch die Null!) mitgewählt werden. Vorwahl nach Italien 0039, von Italien nach Deutschland 0049, nach Österreich 0043, in die Schweiz 0041; R-Gespräche unter 0800 172490.

Zoll

Für EU-Reisende sind sämtliche Waren für den persönlichen Bedarf zollfrei. Für Schweizer und bei der Durchfahrt durch die Schweiz sind 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen über 15 Prozent und 2 l unter 15 Prozent zollfrei.

Was kostet wie viel?

Espresso

1,10 Euro für eine Tasse Espresso an der Stehbar

Flughafentransfer

ca. 25 Euro für ein Taxi in die City plus Gepäckzuschlag

Eis

ab 2 Euro für eine Portion mit zwei Sorten

Snack

ab 8 Euro für einen Mittagsteller in der Bar

Busfahrt

1,50 Euro für eine Fahrkarte mit 90 Min. Gültigkeit

Mobike

99 Cent für 20 Min. Fahrt

Low Budg€t

Sehenswertes

Die Eintrittspreise der Museen sind relativ hoch, doch Jugendliche unter 25 Jahren aus EU-Ländern zahlen in den staatlichen Museen von Florenz nur den halben Preis, unter 18 und über 65 Jahren ist der Eintritt frei (Ausweis nicht vergessen!).

Im Frühling sind alle staatlichen Museen Italiens eine Woche lang ohne Eintritt geöffnet. Den genauen Zeitpunkt erfahren Sie in allen Infobüros der Stadt.

Während des internationalen Festivals Maggio Musicale Fiorentino im Mai und Juni kann man meist sonntagvormittags den grandiosen Generalproben in verschiedenen Spielhäusern kostenlos zusehen. Infos unter www.maggiofiorentino.com

Essen & Trinken

Ein leckeres Brötchen (panino) stillt den kleinen Hunger, z. B. in der Pizzicheria GuadagniVia Isola delle Stinche4Mo–Sa 8–20 Uhr, Aug. geschl. oder in der Osteria de l'OrtolanoVia degli Alfani91rMo–Fr 10–20, Sa bis 14 Uhr, Aug. geschl.. Auch I FratelliniVia dei Cimatori38rMo–Sa sind berühmt für ihre panini, die Sie hier im Stehen essen.

Eine kulinarische Besonderheit sind gekochte Innereien: Versuchen Sie trippa an den preisgünstigen Kiosken auf der Piazza dei Cimatori oder neben der Loggia del Mercato Nuovo in der Via Calimaruzza.

Einkaufen

Die Flohmärkte auf der Piazza Santo Spirito an jedem zweiten oder um die große Fontäne der Fortezza da Basso an jedem dritten Sonntag des Monats sind Fundgruben für Schnäppchen.

Beliebte Ausflugsziele sind die Outlets in der Umgebung: The MallVia Europa8Leccio/Reggello0558657775www.outlet-the-mall.comtgl. 10–19 Uhrzweimal tgl. organisierte Busfahrten für 25 Euro/Pers. hat vor allem Marken wie Gucci, Zegna, Tod's, Armani, Ferragamo, Fendi, Valentino. Das ca. 30 km nördlich gelegene Designer Outlet BarberinoBarberino di MugelloHin- und Rückfahrt 15 EuroMo–Fr 10–20, Sa/So bis 21 UhrShuttelservice vom Hauptbahnhof (vor dem Schuhgeschäft Bata) tgl. 10 und 14.30 Uhr (ca. 40 Min.), Rückfahrt ab Outlet tgl. 13.30 und 18 Uhr ist konzipiert wie ein kleines Dorf mit über 90 internationalen Marken.

Am Abend

Zur Happy Hour gegen 19 Uhr kann man in vielen Bars den aperitivo genießen und beinahe „gratis“ dazu eine Kleinigkeit essen: Häppchen, Nudelsalate, Reisgerichte, Salate und vieles mehr gibt es am Buffet. Besonders gute, reichhaltige „Banketts“ gibt es im Kitsch DevxVia San Gallo22tgl. 18–3 Uhr, im PlazVia Pietrapiana26rtgl. Aperitif von 18.30–22 Uhr an der schönen Piazza de'Ciompi, das vom Frühstück bis zum Absacker eine gute Adresse ist und direkt am Arno im Szenelokal NoirLungarno Corsini12rwww.noirfirenze.comtgl. 12–3 Uhr.

Leider unüblich für die Diskos in Florenz: Im beliebten Twice ClubVia Verdi57rwww.twiceclub.comtgl. ab 19 Uhr muss man keinen Eintritt zahlen. Stimmung und Musik sind bestens!

Mittwoch ist Kinotag, dann kostet der Eintritt nur 5 Euro.

Übernachten

Die vier empfehlenswerten Jugendherbergen sind das 2013 im Oltrarno eröffntete Ostello TassoVia Villani150550602087www.ostellotassofirenze.itEinzel-, Doppel-, Dreibett-, und Mehrbettzimmer 27–75 Euro inkl. Frühstück, das Ostello Villa CamerataViale Augusto Righi2-4055601451www.ostellofirenze.itDoppel-, Drei- und Mehrbettzimmer 18–30 Euro/Pers. inkl. Frühstück, schön im Grünen gelegen und mit Bus 11 innerhalb von 10 Minuten vom Dom erreichbar, das Ostello Santa MonacaVia Santa Monaca6055268338www.ostello.itMehrbettzimmer 18–25 Euro/Pers. in einem früheren Kloster nahe Santa Maria del Carmine im Viertel Oltrarno und das Plus FlorenceVia Santa Caterina D'Alessandria150554628934www.plusflorence.comDoppel- und Mehrbettzimmer 20–30 Euro/Pers..

Eine Alternative zu den ständig steigenden Hotelpreisen in Florenz ist Bed & Breakfast. Reservierungen und Tipps über www.bbplanet.it, www.bed-and-breakfast-italien.com und www.abba-firenze.it.

Events, Feste & mehr

Feiertage
1. Janaur

Capodanno (Neujahr)

6. Januar

Epifania (Dreikönigsfest)

März/April

Ostersonntag und -montag

25. April

Tag der Befreiung vom Faschismus

1. Mai

Festa del Lavoro (Tag der Arbeit)

2. Juni

Proclamazione della Repubblica (Tag der Republik)

24. Juni

San Giovanni (Tag des Stadtpatrons)

15. August

Ferragosto (Mariä Himmelfahrt)

1. November

Ognissanti (Allerheiligen)

8. Dezember

Immacolata Concezione (Mariä Empfängnis)

25./26. Dezember

Natale, Santo Stefano (Weihnachten)

Feste & Veranstaltungen
März/April

25. März (Mariä Verkündigung): Volksfest auf der Piazza della SS. Annunziata

Tastewww.tastefirenze.it: kulinarische Messe an einem Märzwochenende

Scoppio del Carro am Ostersonntag: Renaissance-Feuerwerksspektaktel, bei dem zwischen Dom und Baptisterium ein historischer Karren angezündet wird.

Ende April Mostra Internazionale dell'Artigianatowww.mostraartigianato.it: Kunsthandwerksmesse in der Fortezza da Basso

Notte Bianca: kostenlose Konzerte, Performances und viele weitere Veranstaltungen in der Nacht zum 1. Mai

Mai/Juni

Maggio Musicale Fiorentino055211158www.maggiofiorentino.com: mehrwöchige Festspiele mit Opern, Konzerten und Ballett, kostenloses Abschlusskonzert auf der Piazza della Signoria

Festival Fabbrica Europawww.ffeac.org: internationales Festival in der Stazione Leopolda mit Tanz, Musik und Schauspiel

Mostra dell'Iriswww.irisfirenze.it: große Schwertlilienschau unterhalb des Piazzale Michelangelo

Artigianato e Palazzowww.artigianatoepalazzo.it am 2. oder 3. Wochenende im Mai im Garten des Palazzo Corsini sul Prato: Verkauf von traditionellem italienischen Kunsthandwerk, das auch vor Ort hergestellt wird.

Calcio in Costumewww.calciostoricofiorentino.it am 24. Juni zu Ehren des Stadtheiligen: Ballspiel der vier Stadtviertel in mittelalterlichen Kostümen auf der Piazza Santa Croce, am Abend großes Feuerwerk am Piazzale Michelangelo, das Sie am besten vom anderen Arnoufer aus genießen

Juli/August

Estate Fiesolanawww.estatefiesolana.it: eines der ältesten Festivals Italiens mit Konzert, Theater, Ballett und Film im römischen Theater

Florence Dance Festivalwww.florencedance.org: Tanzfestival im Juli im Innenhof des Museo del Bargello mit internationalem Programm

September/Oktober

Festa della Rificolona am 7. Sept.: Laternenfest mit unzähligen Lampions auf der Piazza della SS. Annunziata und dem Arno

Festival Internazionale Musica dei Popoliwww.musicadeipopoli.com im Oktober: Musikkultur aus vielen Ländern im Auditorium Flog

Biennale Internazionale dell'Antiquariato di Firenzewww.biennaleantiquariato.it: Antiquitätenmesse im Palazzo Corsini sull'Arno, nur in Jahren mit ungerader Jahreszahl

November/Dezember

Festival dei Popoliwww.festivaldeipopoli.org am Anfang Dezember: internationales Dokumentarfilmfest

Stagione Lirica (055210804Via delle Vecchie Carceri1www.boxol.it): Höhepunkt der Konzert- und Theatersaison, Spielstätten sind die großen Theater der Stadt, aber auch eine Vielzahl kleiner Bühnen.

Im Trend

Kaffeekultur
Mehr als nur Bohnen

In einigen Cafés der Stadt können Sie auch Vernissagen, Buchpräsentationen oder Theater erleben. Im Meykadeh Libreria CaféVia dei Pepi14rwww.meykadeh.com finden regelmäßig Lesungen statt, und das La Cité Libreria CaféBorgo San Frediano20rwww.lacitelibreria.info ist bekannt für seine Buchauswahl und Kabarettshows.

Citybeach
Strand ohne Meer

Auch ohne Meer wird in Florenz Beachvolleyball gespielt. Die Beach Gameswww.p3rsport.wix.com an der Piazzale Michelangelo machen es möglich . Strandluft schnuppern die Florentiner außerdem am Lungarno Beach unter dem Ponte San Niccolò am Arno. Hier gibt es nicht nur Beachvolleyball, sondern auch Yogatreffs und Liegestühle. Wer für den Stadtstrandbesuch noch das richtige Outfit sucht, deckt sich bei Sarallo SportViale dei Mille70rwww.sarallo.com ein.

Langsame Kunst
Ohne Hast

Nehmen Sie sich Zeit für Florenz, beispielsweise mit dem Veranstalter . Bei dessen Stadttouren genießen Sie mit allen Sinne und erschnuppern sich die verschiedenen Düfte von Florenz www.mercurio-italy.org ! Wer sich in aller Ruhe an die Kunst der florentinischen Meister herantasten will, besucht einen Fresken-Workshop und lernt das Handwerk besser kennen www.contexttravel.com. Mindestens einmal im Jahr heißt es, einen Gang zurückzuschalten, nämlich wenn auch in Florenz der mit Kunst, Diskussionen und gemeinsamem Essen stattfindet www.slowartday.com.

Santo Spirito
Tradition trifft Moderne

Erkunden Sie die zwei Gesichter von Santo Spirito. Dem Viertel gelingt es wie kaum einem anderen, Tradition und Moderne zu verbinden. Neben alteingesessenen Handwerksbetrieben finden Sie hier coole Galerien und Shops. Wer das Viertel erkunden will, beginnt am besten im Centro MachiavelliPiazza Santo Spirito4www.centromachiavelli.it. Dort werden bis heute Schuhe oder Mosaike in Handarbeit gefertigt, . Trendgerechte Eigenkreationen bieten dann die drei Schwestern von Quelle TreVia Santo Spirito42r an. In ihrem Atelier verkaufen sie ausgefallene Kleider und Accessoires. Mit den erbeuteten Mitbringseln schmeckt das Essen auf den Holzbänken der Osteria Santo SpiritoPiazza Santo Spirito16rwww.osteriasantospirito.it mit Blick auf den Markt gleich nochmal so gut.

Stadtgärtner & Bioköche
Grün in allen Variationen

Früher war Florenz leider auch für seine schlechte Luftqualität bekannt. Seit einigen Jahren vergrößert sich die grüne Lunge der Stadt immer mehr. Zu verdanken ist das u. a. den Guerilla Gardenerswww.guerrillagardener.it. Sie begrünen die Stadt auf eigene Faust und setzen sich unter anderem für mobile Gärten auf der Via dell'Agnolo und der Piazza Tasso ein. Sie wollen „grün“ urlauben in Florenz? Mieten Sie sich ein umweltfreundliches Pedicabwww.pedicabfirenze.it und runden Sie die Öko-Sightseeingtour mit einem Besuch im La RaccoltaVia Giacomo Leopardi2rwww.laraccolta.it ab. Das Biorestaurant gehört zu den leckersten der Stadt. Gleich nebenan wartet Insoliti TessutiVia Giacomo Leopardi4rwww.insolititessuti.com mit coolen Bioklamotten und Kosmetik auf.

Bloss nicht

Sich von Hausnummern verwirren lassen

In Florenz gibt es zwei Hausnummern: Mit blauen oder schwarzen Nummern werden die Gebäude nummeriert, rote Nummern dagegen sind neben Geschäften, Restaurants usw. angebracht. Es ist also durchaus möglich, dass sich ein Laden in der Via del Corso, 18r, im Haus mit der Nummer 6 befindet!

Mit schwerem Gepäck reisen

Am Hauptbahnhof in Florenz gibt es seit Neuestem weder Gepäckwagen noch Gepäckträger! Auch Schließfächer sucht man vergebens. Und bei der Gepäckaufbewahrung (tgl. 6–24 Uhr) wird jedes Stück einzeln berechnet – also gezielt packen!

In Kirchen oder Klöstern stören

Betreten Sie Gotteshäuser nicht in unangemessener Kleidung (kurze Hosen, Strandkleidung), und gehen Sie während der Messen oder Andachten nicht redend oder fotografierend herum.

Die Verkehrsregeln ignorieren

Wenn noch vor einigen Jahren kaum ein in Italien ausgestellter Strafzettel bis nach Deutschland gelangte, sieht die Sache heute anders aus: Teuer wird falsches Parken (ab 41 Euro), Rotlichtverstoß und 20 km/h zu schnell (ab 168 Euro), Alkohol am Steuer (ab 500 Euro), Telefonieren ohne Freisprechanlage (ab 161 Euro), außerorts ohne Licht (38 Euro) oder ohne Warnweste im Kofferraum (ab 38 Euro) fahren. Die Innenstadt ist ohne Genehmigung nicht befahrbar, und sehr gut funktionierende Kameras über den Straßen blitzen jedes Fahrzeug!

Auf Fälschungen reinfallen

Kaufen Sie niemals von fliegenden Händlern zu Spottpreisen angebotene, angeblich „echte“ Lacostehemden, Louis-Vuitton-Portemonnaies, Guccitaschen, Rolexuhren oder andere perfekt imitierte Markenfälschungen. Sie sind niemals echt, und seit 2004 wird nicht nur der Verkauf, sondern auch der Kauf dieser Nachahmungen schwer bestraft! Selbst auf den Flughäfen werden Stichproben gemacht.

Langfingern Gelegenheit bieten

Lassen Sie niemals Handys, Kameras, Kleidungsstücke oder Einkäufe sichtbar im Auto liegen. Auch in den meist brechend vollen Bussen sollten Sie besonders aufmerksam sein.

Schühchen anziehen

Fahren Sie nicht mit unbequemen Schuhen nach Florenz! Die Gassen der Altstadt sind eng und mit handbehauenen Sandsteinplatten gepflastert, die über die Jahrhunderte brüchig, rissig und damit zu richtigen Absatzfallen geworden sind!

Stichworte

Calcio Storico Fiorentino

Dass der Fußball (calcio) in Florenz schon seit dem 16. Jh. wütet, wird alljährlich am Namenstag von San Giovanni (24. Juni), dem Stadtpatron, beim Calcio in Costume klar. Einige behaupten sogar, dass die Rangelei der 54 Männer auf der Piazza S. Croce auf das harpastum zurückgeht, das hier von den alten Römern gespielt wurde. Wie sehr sich beim calcio die Zeiten und Regeln geändert haben, können Sie jedes Jahr selbst miterleben – die hemmungslose Begeisterung der Florentiner jedoch blieb über die Jahrhunderte gleich. Und noch heute erhalten viele Neugeborene den Namen „Viola“ zu Ehren des Fußballvereins La Fiorentina, der nach seiner Vereinsfarbe kurz La Viola genannt wird (www.calciostoricofiorentino.it).

Chinatown

Es gibt sie noch nicht, die Chinatown von Florenz, aber die Asiaten sind aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Mittlerweile leben nahezu 30 000 Chinesen in Florenz und seiner Umgebung – und ihre Zahl steigt weiter an. Gerade im Zentrum öffnen täglich neue, winzige Geschäfte, vor denen Kleidchen und Tücher flattern und deren Regale dicht bepackt sind mit Modekram aller Art – alles unglaublich billig und mit dem Schildchen „Made in Italy“ versehen, hergestellt jedoch in China.

Florentiner Mode

Den meisten Besuchern fällt sofort auf, dass sich die Florentinerinnen und Florentiner durch eine ganz besondere Eleganz in ihrer Kleidung auszeichnen. Kein Wunder: Florenz war bereits in der Renaissance für seine Web- und Lederwaren bekannt. Die Stoffe waren exklusiv, die Schuhe und Taschen elegant und von feinster Verarbeitung. Von diesem Ruf profitierten auch die weltbekannten Modeschöpfer der jüngeren Zeit wie Emilio Pucci, Guccio Gucci, Salvatore Ferragamo oder Emilio Coveri.

1951 fand in Florenz die erste italienische Modenschau statt. Organisiert hatte sie für einen kleinen Kreis der Conte Gian Battista Giorgini, einer der eifrigsten Förderer des „Made in Italy“. Das Ereignis erregte international Aufsehen und führte zu den alljährlich stattfindenden Modeschauen im Palazzo Pitti. Von da aus trat die italienische Mode ihren Siegeszug um die Welt an. Nicht zuletzt Organisationsprobleme in Florenz führten dazu, dass sich das Zentrum der italienischen Damenmode inzwischen nach Mailand verlagert hat. In Florenz wird aber immer noch unter dem Namen „Pitti Uomo“ (www.pittimmagine.com) im Frühling und Herbst mit großem Erfolg die italienische Männermode vorgestellt (inzwischen in der Fortezza da Basso).

Medici

Selten hat eine Familie über einen so langen Zeitraum die Geschichte einer Stadt geprägt. Der Urahn, Giovanni di Bicci, war Bankier in Rom. 1397 verlegte er den Hauptsitz in die aufstrebende Stadt am Arno. Sein Sohn Cosimo (1389–1464), genannt Il Vecchio (der Ältere), war kunstsinnig und ehrgeizig. Viele bedeutende Bauten wurden unter seiner Herrschaft errichtet. Sein Sohn Piero (1416–69), „der Gichtige“, führte das Mäzenatentum fort.

Auf Piero folgte dessen Sohn Lorenzo (1449–92), der nach seinem Lebensstil den Beinamen Il Magnifico erhielt. In den 23 Jahren seiner Regierungszeit gelang es ihm, Florenz die gesamte nördliche Toskana einzuverleiben. Als dieser nur 42-jährig starb, war Florenz geistiger und kultureller Mittelpunkt Europas. Doch unter seinem Nachfolger Piero II. (1472–1503) verblassten Macht und Ansehen der Familie. Glanz bekam der Name erst wieder durch Cosimo I. (1519–74). Sein Sohn Francesco I. (1541–87) und dessen Bruder Ferdinando I. (1549–1609) taten sich noch einmal als Mäzene und Bauherren hervor.

Misericordia (Barmherzigkeit)

1244 wurde die Fratellanza della Misericordia ins Leben gerufen. Die Mitglieder der Bruderschaft haben sich seit Beginn um den Transport der Kranken und Toten sowie um die Kranken- und Armenpflege gekümmert. Noch bis Ende des 20. Jhs. trugen die fratelli mittelalterliche schwarze Kutten, wenn sie in die Krankenwagen sprangen, die auch heute noch Tag und Nacht vor dem Sitz der Bruderschaft am Domplatz warteten. Um die Anonymität des Trägers zu wahren, wurden früher zudem verhüllende Kapuzen über den Kopf gezogen. Denn alle Brüder verrichteten ihren barmherzigen Dienst unentgeltlich. Nicht mehr anonym, aber immer noch ohne Entgelt praktizieren heute viele bekannte Ärzte der Stadt in der Ambulanz der Misericordia direkt am Dom (Vicolo degli Adimari, 1). Ein wahrer Segen nicht nur für die Armen der Stadt, sondern auch für Studenten und Ausländer!

Renaissance

Florenz ist die „Hauptstadt der Renaissance“. Die berühmtesten Künstler jener Epoche wurden in der Stadt selbst oder in der nahen Umgebung geboren und schufen auch hier ihre bekanntesten Werke. Zu ihnen gehören: Leon Battista Alberti (1404–72), Architekt und Schriftsteller, dem die Stadt die herrliche Fassade der Kirche Santa Maria Novella verdankt, – dann Sandro Botticelli (1445–1510), dessen Malereien heute einen der Hauptanziehungspunkte der Uffizien bilden, Filippo Brunelleschi (1377–1446), der Erbauer der Domkuppel; weiter der berühmte Bildhauer der Florentiner Frührenaissance Donatello (ca. 1386–1466), dessen Werke in den Kirchen Santa Croce und San Lorenzo, im Bargello und im Dommuseum zu sehen sind. Es folgen der Schöpfer der Paradiestür am Baptisterium, Lorenzo Ghiberti (1378–1455) sowie Masaccio (1401–28), der Begründer der italienischen Renaissancemalerei, der die Cappella Brancacci in Santa Maria del Carmine freskierte.

Zwei Künstler jener Zeit fallen aus dem Rahmen: das Universalgenie Leonardo da Vinci (1452–1519), zugleich Maler, Zeichner, Naturforscher und Architekt. Da er im nahe gelegenen Vinci geboren ist, sind sowohl im dortigen Museum als auch in den Uffizien seine Werke zu sehen. Michelangelo (1475–1564), das andere Genie, war nicht nur Maler, Architekt und Dichter, sondern einer der bedeutendsten Bildhauer der nachantiken Kunst. Seine Davidskulptur ist eines der meistfotografiertesten Motive der Stadt. Von besonderer Bedeutung für Florenz war in der Folge noch Giorgio Vasari (1511–74), ebenfalls Maler, Schriftsteller und Erbauer u. a. der Uffizien.

StendhalSyndrom

Dass Florenz die an Kunstschätzen reichste Stadt der Welt ist, weiß fast jeder Besucher, aber nicht, dass ihm das auch gefährlich werden könnte: Das Stendhalsyndrom lauert! Der französische Schriftsteller Marie-Henri Stendhal beschrieb in seinen 1817 veröffentlichen Reiseskizzen, dass ihn beim Besuch der Kirche Santa Croce die Nähe der dort begrabenen Kunst- und Geistesgrößen dermaßen beeindruckte, dass ihm die Sinne schwanden. Diese Art emotionaler Überreizung wird seither als Stendhalsyndrom beschrieben. Noch heute müssen laut Statistik jährlich etwa ein Dutzend Besucher der Kunststätten dieser Stadt mit diesem Syndrom in Florentiner Krankenhäuser behandelt werden.

Zeitgenössische Kunst

Die Kunst in Florenz beschränkte sich lange Zeit auf die Hinterlassenschaften aus Gotik und Renaissance. Aber langsam beginnt glücklicherweise auch hier die Moderne Einzug zu halten. Henry Moore gelang es 1972 als erstem, mit einer geradezu umwerfenden Ausstellung am Forte Belvedere die Florentiner auf moderne Kunst aufmerksam zu machen – und sie sogar zu begeistern. Er schenkte der Stadt eine Skulptur, die nach langen Diskussionen ihren endgültigen Platz vor der Pazzikapelle in Santa Croce fand. Inzwischen wurden viele Skulpturen, u. a. von Giò Pomodoro, Michelangelo Pistoletto, Fernando Botero, Jean-Michel Folon, Mario Ceroli und Romano Costi, auf öffentlichen Plätzen in Florenz aufgestellt. Die sogenannte Galleria d'Arte Moderna im Palazzo Pitti widmet sich der jüngeren italienischen Kunstgeschichte. Hier ist vor allem toskanische Malerei aus dem 19. Jh. und 20. Jh. zu sehen. Das erste Museum für moderne Kunst entstand 1988, ausgerechnet in der romanischen Kirche San Pancrazio. Die Ausstellung zeigt Werke des Bildhauers und Grafikers Marino Marini. Seither wurde leider kein weiteres größeres Museum für moderne oder gar zeitgenössische Kunst in Florenz eröffnet. Aber eine Handvoll kleiner Initiativen macht mit ihren Ausstellungen moderner Kunst auf sich aufmerksam. In den Kellerräumen des Palazzo Strozzi ist das Kulturzentrum Centro di Cultura Contemporanea Strozzina zu finden, das sich durch sein engagiertes Programm mit Ausstellungen, Installationen, Filmen, Videos, Workshops und Performances einen Namen gemacht hat (www.strozzina.org).

Zukunftsweisendes Florenz

Ein neuer Wind weht durch Florenz, seit Matteo Renzi, der jüngste Bürgermeister Italiens, hier 2009 die Zügel übernommen hat. Innovation ist das Wort der Stunde. Denn er will seine Stadt lebenswerter machen – für die Bürger und die Besucher. Für Touristen ist besonders relevant, dass jetzt praktisch die ganze Innenstadt Fußgängerzone ist. Insbesondere vom Domplatz und seiner unmittelbaren Umgebung wurde jeglicher Verkehr ohne Ausnahme verbannt. Jetzt können Sie in aller Ruhe von zwischen Blumenkübeln aufgestellten Bänken die Bauwerke betrachten.

Im Februar 2010 wurde die tramvia, die neue Straßenbahn, eingeweiht, die auf der Strecke zwischen Santa Maria Novella und Scandicci verkehrt. Eine zweite Linie von der Piazza della Libertà zum Universitätsviertel Novoli und zum Flughafen Amerigo Vespucci soll folgen, eine dritte Linie von der Stazione Santa Maria Novella zum Krankenhauskomplex in Careggi ist in Planung. Bürgermeister Renzi ist voller Enthusiasmus und steckt voller Ideen – es bleibt abzuwarten, wie viele er davon bis zum Ende seines Mandats im Sommer 2014 verwirklichen kann.

Bücher & Filme

Das Wunder von Florenz

Architektur und Intrige: Wie die Florentiner Kuppel entstand, von Ross King (2001)

Tod einer Queen/Tod einer Verrückten

Beide Krimis von Magdalena Nabb haben viel Lokalkolorit und geben einen Einblick in die abgewandte Seite der Stadt (1990 bzw. 1989)

Machiavelli und Florenz

Eine Welt in Briefen mit vielen Abbildungen von Friederike Hausmann (2001)

Zimmer mit Aussicht

James Ivorys Verfilmung der um die Jahrhundertwende spielenden Liebesgeschichte wurde mit drei Oscars ausgezeichnet – gedreht an mehreren Schauplätzen in Florenz wie der Piazza della Signoria und der Fattoria di Maiano (1986)

Tee mit Mussolini

Seinen autobiografischen Film über das Schicksal englischer „Florentiner“ bei Kriegsende drehte Franco Zeffirelli in der Innenstadt, über den Hügeln von Florenz und in San Gimignano (1999)

Bildnis einer Dame

Nicole Kidman und John Malkovich sind die Hauptdarsteller in der Verfilmung von Henry James' gleichnamigem Roman durch Jane Campion (1996)

Amore Amore

Typische Florentiner Mentalität zeigt der Film von Leonardo Pieraccioni (1996)

Hannibal

Dass Hannibal Lecter gerade in Florenz wieder auftaucht, trug nicht wenig zum großen Erfolg von Ridley Scotts Thriller bei (2001)

Fakten

Einwohner
380.948
Fläche
102 km²
Strom
230 V, 50 Hz
Reisepass / Visum
nicht notwendig
Ortszeit
18:12 Uhr
Zeitverschiebung
keine
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