Bretagne Essen & Trinken

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Im Herzen der Altstadt liegt dieses behaglich enge Granitsteinrestaurant, das mit kreativer, frischer und regionaler Küche überzeugt. Am Wochenende ist abends Reservierung empfohlen.
Wie in einer Galerie speist man in diesem außergewöhnlichen, mit Gemälden und Kunstobjekten dekorierten Restaurant. Gute, auf Bioprodukten basierende, regionale Küche.
Zu saisonalen Meeresfrüchten gibt’s die umwerfende Aussicht auf Belle-Île und die Atlantikbrecher.
Hausgemachte Konfitüren, Biosalzbutter, Bioeier und Räucherlachs sind nur einige der Zutaten, mit der hier Crêpes und Galettes veredelt werden.
Der Küchenchef legt Wert auf frische lokale Produkte. Fischsuppe, Rochenflügel oder Meerescouscous sind vorzüglich.
Die Lage dieses Herrenhauses hat schon was: Reservieren Sie rechtzeitig einen Tisch an den Panoramafenstern, denn die Sicht auf die Sieben Inseln ist umwerfend! Toll schmeckt dazu Rotbarbenfilet auf…
Traditionelle Küche, viel Meeresfrüchte, mit modernen Akzenten in wunderschönem Ambiente: Das Interieur ist vom Haus Claude Monets inspiriert, der Blick weist auf den Hafen.
Spitzenrestaurant nahe der Clarté-Kapelle, in traditionellem Steinhaus mit Sommerterrasse. Knüller der saisonabhängigen Karte sind der Seeteufel in Cidre und der Ofenhummer in Salzbutter.
Pesked ist Bretonisch und heißt Fisch. Davon gibt es in dem mit einem Michelinstern ausgezeichneten Lokal mit der tollen Sicht auf das Gouët-Tal genug – und immer frisch. Die Karte variiert je…
Zum modernen Interieur (ein Fenster öffnet den Blick in die Küche) gesellen sich kreative und ambitionierte Kreationen, die Chef Romain Pouzadoux mit schönem Understatement als Bistroküche…
Topadresse in der bunt möblierten ehemaligen Tramstation. Köstlich: Peterfisch zu grünem Kardamom.
Neuer Besitzer, aber die Qualität des vorzüglichsten Chateaubriand der ganzen Stadt blieb. Und nach wie vor gilt: Man bestellt es niemals „gut durch“ (bien cuit), sondern höchstens à point.
Hinter der zwanglosen Fassade verbirgt sich ein wahrer Gourmettempel. Der junge Küchenchef Thierry Seychelles empfängt Sie mit Austern aus der Penerf-Bucht, Seeteufel zu weißen Trüffeln oder…
Typisch elegantes französisches Bistro, gute Mittagsmenüs zu fairen Preisen. Der Beiname Brasserie de la Mer ist Programm: Auf der Speisekarte wimmelt es geradezu von Fischen.
Schauplatz des fiktiven Mords ist das Hotel Central, im echten Leben heißt es Les Ajoncs d’Or. Tatsächlich hat hier einst – wie im Buch im Hotel Central – der große Gauguin logiert; als das…
Im schattigen Garten des Gebäudes (18. Jh.) bekommen Sie Galettes auf Basis von Bioprodukten. Lecker: die Crêpe du Manoir mit Crème-Brûlée-Eis und hausgemachtem Karamell.
ie Crêperie im Fachwerkhaus (14. Jh.) besticht mit uriger Eichendekoration. Geschnitzte Stühle und Lampen sowie alte Fotos erinnern an die Bretagne von damals. Üppige Crêpes; reservieren!
Nach zweijährigem Umbau wird die ländlich-traditionelle Küche in neuem Ambiente serviert, z. B. gebratener Kaisergranat in Zwiebel-Nuss-Butter.

Essen & Trinken

Salzige und süße Fladen

Mittags Platz in einer Crêperie zu finden, ist allerdings reine Glückssache. Alle lieben die traditionelle, von bretonischen Bauern kreierte Nationalspeise: Der ebenso saftige wie deftige Buchweizenmehlfladen Galette Complète wird mit Schinken, Reibekäse und Spiegelei belegt. Köstlich! Aber es gibt auch eine Vielzahl moderner, teils exotischer Varianten: mit Roquefort und Birne, mit Muscheln oder sogar mit Algen.

Auf die süße Verwandte der Galette, die hauchdünne Weizenmehlcrêpe Beurre-Sucre kommen Salzbutter und Zucker. Apropos: Crêpes sind keine Pfannkuchen, denn sie werden nicht in der Pfanne, sondern auf randlosen, gleichmäßig von Gasflämmchen beheizten Gusseisenplatten zubereitet. Zum Nationalgericht das Nationalgetränk: bretonischer Cidre, vergorener Most aus Spezialäpfeln, fruchtiger als der saure normannische Cousin – und stilecht getrunken aus einer Keramiktasse. Guter Cidre Brut hat oft einen Alkoholgehalt von über 5,5 Prozent – und damit mehr als manches Bier! 

Fabelhaft frischer Fisch

In der Bretagne müsstest du selbst tauchen, um Fisch noch frischer als in den vielen guten Restaurants zu bekommen. Gleich nach dem Fang und kurz nach der darauffolgenden Auktionsversteigerung landen Goldbrasse (daurade), Petersfisch (St-Pierre) und Roter Knurrhahn (grondin) zu zartem Gemüse auf den Tellern. Begehrt sind Seehecht vom Grill (merlu), zarter Gefleckter Lippfisch (vieille), Rochen (raie), die furchterregend aussehenden Seeteufel (lotte) und Seeaal (congre). Exquisit: der an der umtosten Pointe du Raz mutig von kleinen Fischerbooten aus geangelte Wolfsbarsch (bar de ligne). Lachs (saumon) meidet man besser, da er oft aus ökologisch bedenklicher Zucht kommt – als Futter benötigt man für 1 kg Lachs 10 kg Frischfisch! Also Vorsicht: Fisch und Meeresfrüchte aus Zuchtanlagen tragen den Zusatz d’Élevage oder élevé.

Austern pur, Muscheln überbacken

Austern genießt du am besten pur und nicht wie nach Pariser Unart mit Zitrone, Essig oder Weißwein beträufelt. Nur so kann das leckere Tierchen nämlich sein herrlich frisches Aroma entfalten. Jakobsmuscheln aus St-Brieuc werden in der Schale überbacken.

Zeit sollte keine Rolle spielen beim Genießen von Meeresfrüchteplatten mit Meerspinne (araignée), Taschenkrebs (tourteau), Seeigel (oursin), Languste und Garnelen (crevettes). Dabei sollten Novizen keine weißen Hemden tragen, da der Umgang mit dem Essbesteck einer gewissen Einübung bedarf. Die oft als Aperitif-Häppchen gereichte Kleine Schwarze Strandschnecke (bigorneau) gilt als gesündeste der bretonischen Meeresfrüchte und wird mit zahnstocherähnlichen Holzstäbchen aus ihrem Häuschen geholt. Eine Delikatesse ist bretonischer Blauer Hummer (homard). Seit 2010 gibt es für an 300 000 (!) Eichenpfählen in der Bucht des Mont-St-Michel gezogene Miesmuscheln eine eigene kontrollierte Herkunftsbezeichnung – AOC des moules des bouchots de la Baie du Mont Saint Michel. Die Züchter profitieren dort vom immensen Tidenhub, dem damit verbundenen Planktoneintrag und der idealen Gewässertemperatur.

Zur Feier des Tages

Salzweidenlamm reicht man auf Ouessant an Festtagen, am Mont-SaintMichel hat das halbwild lebende Lamm sogar eine AOC. Das agneau des prés salés zeichnet sich durch einen feinen, leicht rauchigen Geschmack aus und sollte – auch nach dem Garen nicht gesalzen werden.

Im Finistère erwartet dich das urige Kig ha Fars, ein Fleischtopf mit Gemüse und Mehlkloß aus Buchweizenmehl, bei dem der Teig in einem Leinensack (!) mit Rahm und Butter über drei Stunden lang gekocht wird. Das Traditionsgericht, eigentlich besonderen Anlässen vorbehalten, gibt es heute natürlich auch im Restaurant, in der Regel allerdings nach Vorbestellung.

Nicht ohne Salzbutter!

Ein weiterer Genuss sind die gedämpften Blütenblätter der Artischocke: Sie werden in Vinaigrette oder Béchamelsauce gedippt und ausgelutscht, das Herz nach Entfernen des Heus zum Saucenrest verspeist. In Paimpol brät man Coco, die strohgelbe, violett marmorierte Stangenbohne mit delikatem Nussaroma, in – natürlich – Salzbutter.

Von morgens bis abends

Bretonen frühstücken kurz – café und ein Croissant genügen. Die Mittagspause indes ist heilig: Kurz vor 12 Uhr geht nichts mehr! Restaurants servieren im Allgemeinen zwischen 12 und 14 Uhr das Mittagessen. Das Diner gibt es selten vor 19 Uhr; wundre dich also nicht, wenn es in kaum einem Restaurant, auch nicht in denen der Hotels, davor etwas zu essen gibt. In Touristenzentren wie St-Malo bestätigen Ausnahmen allerdings diese Regel.

In aller Ruhe

Und noch etwas: In der Bretagne isst man mit Bedacht. Nimm dir also zum Essen ruhig Zeit; Currywurst auf die Hand oder ähnliches Fast Food sucht man hier vergeblich. Oft gibt es zwei „Desserts”: Erst kommt der Käse und dann etwas Süßes auf den Tisch. Apropos Käse: Wahre Bretonen schneiden bei reifem Camembert erst die Rinde ab und verspeisen nur das weiche Innere, den „Teig”. Und: Sie trinken dazu keinen Rotwein, sondern Cidre Brut. Lambig, der Ahne des Calvados, beschließt mit einem café das Mahl.

Spezialitäten

Vorspeisen

Cancalaises 

Austern mit kräftigem Aroma

Cotriade 

In Kartoffelbouillon gekochter Fisch auf geröstetem Brot, mit der Brühe übergossen

Godaille 

Suppe aus Scholle, Lippfisch, Seeaal, Tintenfisch und Rochen mit Kartoffel, Lauch, Kräutern, Zwiebeln

Hauptgerichte

Homard à l'armoricaine 

Bretonischer Hummer, sehr aromatisch

Moules marinières

Miesmuscheln in Sud aus Weißwein, Petersilie, Thymian, Zwiebel, Knoblauch

Moules frites 

Miesmuscheln mit Pommes frites

Ragoût de mouton aux navets

Hammel mit weißen Rübchen, eine Spezialität des Morbihan

Saucisses de Molène 

Wurst aus dem Fleisch von Inselschweinen über Algen geräuchert

Desserts

Far Breton 

Milch-Eier-Auflauf mit Backpflaumen oder Äpfeln

Kouign Amann 

Warmer Butterkuchen mit reichlich Salzbutter aus Douarnenez 

Getränke

Chouchenn

Honig-Apfelwein. Gekühlt als Aperitif, aber er passt auch zum Hauptgang

Cidre

Apfelwein

Lait Ribot

Buttermilch wurde früher zu Galettes getrunken, heute fügt mancher sie dem Teig bei  

Lambig

der "bessere" Calvados aus dem Finistère