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Barcelona

Check-in

Ob Picknick am Berg, Sundowner am Strand, Kulturtempel oder coole Kneipe, Sightseeing oder Shopping: In Barcelona wird dir garantiert nicht langweilig. Auch wenn jeder ständig etwas vorhat, bleibt immer Zeit für einen Espresso oder Drink – mediterrane Gelassenheit pur. Cafés und Bars gibt es an jeder Ecke, dazu spannende Museen und abgefahrene Locations, die sich manchmal hinter meterdicken mittelalterlichen Mauern verstecken.

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Sehenswürdigkeiten & Top Highlights

Antoni Gaudís berühmtestes Haus nennt der Volksmund bezeichnend La Pedrera, der Steinbruch: ein aus Naturstein gehauener Bau ohne tragende Wände, mit wuchtig wuchernden gewellten Fassadenformen,…
Der Sühnetempel "Zur Heiligen Familie", einst von der erzkonservativen Josephinervereinigung in Auftrag gegeben als katholisches Bollwerk gegen den frevelhaften Freigeist des ausgehenden 19. Jhs.,…
Märchenhäuser, Drachenfiguren, gigantische Grotten, schräg gegen den Berg gestemmte Arkaden: Der von Antoni Gaudí über der Stadt angelegte malerische Park (1900-1911), der schon Salvador Dalí…
Fisch und Meeresfrüchte gibt es am gefragten Tresen dieses meist sehr vollen Lokals. Alles wird frisch vor Ihren Augen zubereitet. Für das urgemütliche Restaurant im hinteren Raum sollten Sie…
Kataloniens Kunst komplett versammelt unter einem Dach. Die Sammlung romanischer Kunst gilt als einmalig in der Welt. Glanzpunkte sind die farbenprächtigen romanischen Fresken. Sie stammen aus den…
Das meistbesuchte Museum der Stadt zeigt v.a. die Werke aus der frühen Schaffensphase Pablo Picassos, der "Blauen Periode", die mit seinen Jahren in Barcelona zusammenfällt. Von 1895 bis 1904 lebte…
Auf dem Boqueria-Markt essen auch Einheimische gern. An der stadtbekannten Theke von "Pinotxo" speisen selbst Spitzenköche, wenn sie auf dem Markt einkaufen waren. Eine kulinarische Institution,…
Das berühmte Fußballstadion Camp Nou ist die Heimatadresse des FC Barcelona und kann ganzjährig besichtigt werden.
Auch wenn die Flaniermeile nur etwas mehr als einen Kilometer lang ist: Auf diesem kurzen Weg zwischen der Plaça de Catalunya und dem Hafen zeigen sich die verschiedenen Gesichter der Stadt, hier kö…
Dieser Tanzpalast verströmt den Charme der vorletzten Jahrhundertwende! Am frühen Abend spielen Tanzorchester für das reifere Publikum. Ab Mitternacht gibt es dann aktuelle Musik und hippe DJ-…
Das Gotische Viertel, das "Herz Barcelonas", zeugt mit seiner architektonischen Pracht von der Blütezeit Kataloniens als Mittelmeermacht. Die meisten Baudenkmäler stammen aus dem 14. und 15. Jh.,…
Von Lluís Domènech i Montaner zwischen 1905 und 1908 errichteter Musikpalast in üppigstem Jugendstil: ein einzigartiges Juwel des modernisme, als "Ode an Katalonien" konzipiert. Opulent geschmü…

Reisezeit

Januar
mäßig
13°C
Februar
mäßig
14°C
März
gut
16°C
Bereits im April hält der Sommer Einzug in Barcelona.
April
gut
18°C
Mai
sehr gut
22°C
Juni
sehr gut
25°C
Juli
gut
27°C
Jetzt haben auch die Spanier Urlaub und viele Geschäfte und Restaurants bleiben geschlossen.
August
mittel
28°C
September
sehr gut
26°C
Oktober
gut
22°C
November
mittel
17°C
Dezember
mäßig
14°C

Die beste Reisezeit für Barcelona sind die Monate Mai, Juni und September. In dieser Zeit wird eine durchschnittliche Temperatur in Höhe von 24° Celsius erreicht. Der sonnigste Monat ist der Juli mit durchschnittlich 10 Sonnenstunden pro Tag. Im Vergleich hierzu liegt die Temperatur im kältesten Monat bei lediglich 13° Celsius bei 4 Regentagen. Im Jahresmittel liegt die durchschnittliche Tagestemperatur bei 20° Celsius und die Nachttemperatur bei 13° Celsius. Im Schnitt regnet es jeden Monat an 5 Tagen. Der regenreichste Monat ist der Oktober.

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Entdecke Barcelona

Mittelalter trifft Hypermoderne 

Beim Landeanflug bekommst du schon mal einen guten Überblick über die Trendmetropole. Was von oben aussieht wie ein aufgelöstes dunkles Riesenknäuel, ist das Gotische Viertel mit seinen verwinkelten Gassen. Dort sind die Straßen so eng, dass oft nur ein schmaler Streifen Licht hineinfällt – wenn überhaupt. Abseits der Touristenströme kannst du noch geheimnisvolle Ecken und Winkel entdecken: Mittelalter pur! Nur Neapel hat eine größere Altstadt. Gleich nebenan das scharf gestochene Straßenraster des Jugendstilviertels Eixample, das an ein Schachbrett erinnert. Zwischendrin schrauben sich hypermoderne Turmbauten in den Himmel.

Schönes Durcheinander

Im Gewusel der Altstadt dringen womöglich klassische Gitarrenklänge oder sanfter Jazz an dein Ohr: Vor allem um die Kathedrale herum postieren sich oft wirklich gute Musiker, egal ob sie nun Klassik oder Pop spielen. Historisches und Aktuelles liegen auch sonst in der Barri Gòtic friedlich nebeneinander: Reste römischer Ruinen neben hippen Concept Stores, winzige Krimskramsläden neben angesagten Modeshops. Überhaupt, die Katalanen kennen sich aus mit Widersprüchen. Das war schon so, als sich die reichen Bürger Barcelonas eines der prächtigsten Jugendstilviertel der Welt bauen ließen. Die feine Gesellschaft wollte zeigen, was sie hatte, die Häuser konnten nicht schön und verschnörkelt genug sein. Dabei lebten die Reichen hinter ihren Prachtfassaden eher sparsam bis geizig, behaupten böse Zungen. Bis heute erzählen sich die Spanier gern Katalanenwitze. Einer der bekanntesten geht so: „Wie wurde der Draht erfunden? Zwei Katalanen finden einen Cent, und jeder zieht an einem Ende.“ Was auch immer dran ist am Klischee der knausrigen Katalanen – wenn es um das Image ihrer Hauptstadt geht, lassen sie sich nicht lumpen. Ob Architektur, Design und Fashion oder Kunst und Kultur – da wird in Barcelona nicht gekleckert, sondern geklotzt!

Barcelona erfindet sich neu - immer wieder

An kreativer Energie hat es der Mittelmeermetropole nie gefehlt. Die Stadt erfindet sich ständig neu und nutzt dazu gerne Großereignisse aller Art. Das war schon so mit der Weltausstellung von 1888, die die Stadt aus ihrem Dornröschenschlaf rüttelte und den Aufbruch einläutete in eine neue Zeit im Zeichen des aufblühenden Jugendstils. Für die große Show richtete man das Terrain um den Ciutadella-Park her. 1929 wurde die Stadt im Zuge der zweiten Weltausstellung wieder völlig umgekrempelt – diesmal wurde der Montjuïc erschlossen. Die Olympischen Spiele von 1992 bescherten Barcelona schließlich eine ganz neue Stadt: Die deprimierenden Hinterlassenschaften von 40 Jahren Diktatur wurden beseitigt, die runderneuerte Mittelmeermetropole mauserte sich zum Mekka für Architekten, Stadtplaner und Touristen. Zu den populärsten Errungenschaften gehört der kilometerlange Sand- und Badestrand. Vor allem am Wochenende flanieren, joggen, radeln oder skaten die Barcelonesen über die palmenbestandene Promenade und gönnen sich eine Paella mit Meerblick.

Ein Hightech-Viertel macht von sich reden

Nördlich des Olympischen Dorfs liegt das Viertel Poblenou, das gerade von einer gigantischen Industrieruine zum ultimativen Hightechviertel Barcelonas umgemodelt wird: Rund um die imposanten Firmensitze, Innovationszentren und Produktionsstudios hat sich eine neue Kultur- und Kneipenszene angesiedelt, zum Teil in weitläufigen Fabriklofts. Blickfang der schönen neuen Bauwelt ist der rot und blau changierende Riesenphallus, der Wolkenkratzer Torre Glòries – ein Entwurf von Jean Nouvel. Wenn es um das Image der Metropole geht, lässt man sich nicht lumpen. Auch nicht bei der Erschließung des nördlichsten Bezirks am Mittelmeerstrand: An der Mündung des Besós entsteht seit ein paar Jahren eines der teuersten Quartiere, die Diagonal Mar, mit exklusiven Wohnhäusern und Designhotels im Hochformat.

Früher Nationalstolz

Der Hang der Katalanen zur großen Geste hat Geschichte. Bereits im 19. Jh. konnte es dem Besitz- und Bildungsbürgertum nicht prunkvoll genug sein: vor allem mit Blick auf die ungeliebte Zentralmacht in Madrid. Das wirtschaftlich potentere Katalonien wollte es schon damals dem politisch mächtigeren Kastilien zeigen – zumindest in Sachen Kunst und Architektur. Noch größer, noch prächtiger als in der spanischen Hauptstadt sollte alles sein. Daran hat sich bis heute wenig geändert, denn der Stachel sitzt tief: Die Katalanen mussten sich jahrhundertelang gängeln lassen von der zentralspanischen Vormacht. Dabei hatten sie es im Mittelalter zum bedeutenden Handelszentrum gebracht und zur mediterranen Weltmacht. Von dieser Blütezeit Kataloniens, auf die man bis heute mit Stolz zurückblickt, zeugt die architektonische Pracht des Gotischen Viertels, mit baulichen Meisterwerken wie der Kathedrale oder der Werft Drassanes. Den Grundstein zur katalanischen Nation legte im Jahr 878 Graf Wilfried I. „der Behaarte“ (Guifré el Pilós), als er mehrere Grafschaften zu einer Dynastie vereinigte, die im Königspalast an der Plaça del Rei regierten. Der Niedergang begann Ende des 15. Jhs., als sich die Kronen Aragons und Kastiliens vereinigten durch die Heirat der „katholischen Könige“ Ferdinand und Isabella. Katalonien verlor seine Vormachtstellung. Als sich die Katalanen im Spanischen Erbfolgekrieg (1701–1714) auf die „falsche“, weil letztlich unterlegene Seite der Habsburger schlugen, büßte Katalonien einen Großteil seiner Sonderrechte ein. Ein Jahr lang belagerten die bourbonischen Truppen Barcelona, am 11. September 1714 kapitulierte die Stadt schließlich – und der rachsüchtige Sieger Phillip V. ließ einen Teil der Altstadt Barcelonas schleifen. Der 11. September wurde für die Katalanen ein Datum nationaler Demütigung – und bis heute nationaler Gedenktag. Zuletzt wollte Spaniens Diktator General Franco mit der rebellischen Bastion im Norden aufräumen – und jedes nur erdenkliche Zeichen ihrer Identität zunichtemachen, angefangen mit der katalanischen Sprache, die aus dem öffentlichen Leben verbannt wurde. Zwar endete die Franco-Diktatur 1975, doch ihre Folgen beschäftigen die Katalanen noch immer. Inzwischen können rund 75 Prozent der Bevölkerung Katalanisch sprechen, aber gut die Hälfte der Einheimischen zieht im Alltag die spanische Sprache vor.

In Dauer-Opposition zu Madrid 

Misstrauen und Vorurteile der Katalanen gegenüber der Zentralregierung in Madrid – und natürlich umgekehrt – sind nur allmählich zu überwinden. Wer den spontanen Menschenauflauf und den frenetischen Jubel auf der Rambla erlebt hat nach einem Sieg des F. C. Barcelona über den Erzrivalen Real Madrid, der weiß, dass es da um viel mehr geht als nur um Fußball. Dazu kommt der Blick nach Europa. Die Katalanen fühlten sich immer schon dem Norden näher als der Iberischen Halbinsel. Als nördlichste Metropole des Südens wird Barcelona gern bezeichnet oder als südlichste Stadt des Nordens – beides zu Recht. Was aber nicht bedeutet, dass sich manche Gegensätze immer in Wohlgefallen auflösen. Mitunter prallen sie sogar recht krass aufeinander. In der Altstadt etwa, die seit Jahren Stück für Stück umgekrempelt wird. Im Altstadtviertel Raval, im unteren Teil, dem legendären Barri Xino, dem Hafen- und Rotlichtviertel Barcelonas, findet man noch sichtbare Spuren jener halbseidenen Welt der Huren, Gauner und Ganoven, die den französischen Schriftsteller Jean Genet zu seinem „Tagebuch eines Diebes“ inspiriert hat. Nur ein paar Schritte weiter haben die hippe Kultur- und Kneipenmeile rund um das Museum für Zeitgenössische Kunst und der Boulevard Rambla del Raval das Bild völlig verändert.

Klagen über Massentourismus

Keineswegs nur zum Guten. Seitdem Tausende von Wohnungen über Airbnb und Co. lukrativ an Urlauber vermietet werden, sind die Mietpreise kräftig gestiegen. Mit restriktiver Lizenzvergabe und saftigen Geldstrafen versuchte die Stadt dagegenzusteuern – vergeblich. Auch dass die Metropole inzwischen zu den beliebtesten Kongressstädten der Welt gehört, hat kräftig an der Preisschraube gedreht. Trotzdem: Zur gleichförmigen Hochglanzcity ist Barcelona deshalb noch lange nicht geworden. Zum Glück. An vielen Ecken gibt es Läden und Kneipen, die das Designfieber überstanden haben. Und es leben hier immer noch junge Kreative mit genügend subversiver Phantasie, um das Markenzeichen disseny barceloní gegen den Strich zu bürsten. Erlebe also einen Ort spannender Kontraste, immer in Bewegung – und immer gut für eine Überraschung. Gräm dich nicht, wenn du nicht alles gesehen hast, sondern sag einfach: „Beim nächsten Mal!“ Denn wer aus Barcelona abreist, tut das meist mit einem festen Vorsatz: wiederzukommen.

Gut zu wissen

Anreise

Die Flugpreise schwanken erheblich; mit Glück findest du Tickets ab 80 Euro. Die Flugdauer beträgt ab Frankfurt/ Main ca. zwei Stunden. Fernbusse sind eine günstige, aber zeitaufwendige Alternative zum Fliegen. Die meisten Linien kommen am Busbahnhof Estació d‘Autobusos Barcelona Nord (C/ d‘Ali Bei 80 | Metro L1: Arc de Triomf | Eixample) an. Per Bahn gibt es Direktverbindungen von Paris, Mailand und Zürich zum Hauptbahnhof Estación de Sants (Plaça Dels Països Catalans 1–7 | Metro L3, L5: Sants Estació | Sants-Montjuïc). Mit dem Auto führt die Hauptroute bei Céret/La Jonquera über die französisch-spanische Grenze. Auskunft vor der Reise erteilt das Spanische Fremdenverkehrsamt (Berlin: Lichtensteinallee 1 | 0707 Berlin | Tel. 0308826543 | spain.info; Frankfurt: Myliusstr. 14 | 60323 Frankfurt | Tel. 069725033; Wien: Walfischgasse 8, Tür 14 | 1010 Wien | Tel. 01 12 95 80 11; Zürich: Seefeldstr. 19 | 8008 Zürich | Tel. 0442536050)

Einreisebestimmungen

EU-Bürger benötigen nur einen Personalausweis, ebenso Schweizer, die nicht länger als drei Monate in Spanien bleiben.

Infos & Unterkünfte online

barcelona-online.com: Touristen-Information, Vermittlung von Unterkünften, Last-Minute-Angebote, umfassender Service; barcelona-online.es: Pensionen, Hotels und Apartments, auch last minute. oh-barcelona.com: Vermittlung von Hotelzimmern und Apartments. Tel. (in Deutsch) 934673780; hotelsbcn.com: Hotelzimmer

Klima & Reisezeit

Beste Reisezeit ist Mai/Juni oder September/Oktober: Dann ist es schön warm, aber nicht zu heiß. Im Juli und August ist die Luftfeuchtigkeit sehr hoch, es kann stickig werden. Einige Geschäfte oder Restaurants schließen oder verkürzen die Öffnungszeiten. Im Winter fällt die Temperatur selten unter null Grad, oft kann man sogar mittags draußen sitzen.

Vom Flughafen in die Stadt

Ins Zentrum kommst du mit den blauen Aerobussen A1 (Terminal 1) und A2 (Terminal 2). Sie fahren alle 5–10 Min. zur Plaça de Catalunya über den Bahnhof Sants und Plaça de Espanya und zurück (5,90 Euro, hin und zurück 10,20 Euro, Onlinekauf möglich, Fahrtdauer ca. 30–45 Min. | aerobusbcn.com). Eine Bahnverbindung gibt es von Terminal 2 zur Estació El Clot/Aragó (4,10 Euro, über Bahnhof Sants und Passeig de Gracia, ca. halbstündlich, Fahrtdauer ca. 20–30 Min. | aeropuertobarcelonaelprat.com). Wer zum Messegelände möchte oder in der Zona Universitaria wohnt, kann auch mit der Metrolinie 9 in die Stadt (4,50 Euro, ca. alle 7 Min., Fahrtdauer 32 Min.). Ein Taxi kostet mindestens 30 Euro; Flughafenzuschlag 3,10 Euro, Kofferzuschlag (Aufgabegepäck) 1 Euro.

Metro/Bus/Tram

Die Altstadt erkundest du am besten zu Fuß, ansonsten kannst du dich günstig und schnell mit der Metro fortbewegen. Sie verkehrt So–Do sowie an Feiertagen von 5–0 Uhr, Fr bis 2 Uhr, Sa fährt sie rund um die Uhr.

Eine Einzelfahrt kostet 2,20 Euro, eine übertragbare Zehnerkarte 10,20 Euro. Die Tickets gelten für Bus (auch Nachtbusse), Metro, Tram und die Vorortzüge FGC. Achtung: In den Bussen werden keine T10-Karten verkauft. Für Besucher, die den ÖPNV intensiv nutzen, lohnt sich die Hola Barcelona Travel Card (Karte für 2 Tage 1, für 3 Tage 22, für 4 Tage 28,50, für 5 Tage 35 Euro). Wer online über tmb.cat kauft, erhält 10 Prozent Rabatt.

Fahrrad

Mit über 308 Kilometern Netz ist Barcelonas Radweg gut ausgebaut. Die omnipräsenten rot-weißen Bicing-Leihräder stehen nur ortsansässigen Abonennten zur Verfügung. Pedalfreudige Besucher leihen sich tage- oder stundenweise ein Rad bei einer der vielen Leihfirmen, z.B. Happy Rental Bike (C/ de Roger de Flor 7 | com | Sant Martí) oder Barcelona Rent a Bike (Passeig de Lluís Companys 23 | Tel.933107290 | barcelonarentabike.com | Eixample).

Motorroller

Auf der Website des Fremdenverkehrsamtes gibt es aktuelle Links und verschiedene Angebote für Fahrrad- und E-Bike-Verleih. Ein E-Bike zu mieten kostet ab 12 Euro für 2Std., 15 Euro für 4 Std., 20 Euro für 8 Std. (Budget Bikes | tgl. 10–20 Uhr | ab 6 Euro für 2 Std., ab 16 Euro pro Tag inkl. Versicherung | Tel. 9 33 04 18 85 | budgetbikes.eu). Barcelona ist die europäische Stadt mit den meisten Motorrollern. Wer nicht die Luft vollstänkern, aber trotzdem cool mit Wind um die Nase durch die Stadt brausen will, leiht sich einen E-Roller bei Cooltra (Via Laietana 6 | tgl. 10–19 Uhr | Tel. 932 21 40 70 | cooltra.com | Metro L4: Jaume I | Ribera). Standardmodelle ab 28 Euro für 8 Std.–gut und günstig. Die Scooter werden auf Wunsch im Hotel übergeben und dort auch wieder abgeholt.

Durch die Luft

Wenn auch etwas teuer, garantieren Seilbahnen einen touristischen Mehrwert – insbesondere für Kinder. Von der U-Bahnstation Paral·lel (L3) führt eine Drahtseilbahn (Funicular de Montjuïc) zur Avinguda de Miramar, von dort geht’s mit der Seilbahn Telefèric de Montjuïc (März–Mai und Okt. tgl. 10–19, Juni–Sept. 10–21, Nov.–Feb. tgl. 10–18 Uhr | 9 Euro einfach, 12,50 Euro retour) weiter auf den Montjuïc. Von der Mole am Alten Hafen bis zum Montjuïc verkehrt die Schwebebahn Transbordador del Port (Mitte Okt.–Feb. tgl. 11–17.30, März– Mitte Sept. tgl. 11–20, Mitte Sept.–Mitte Okt. tgl. 11–19 Uhr | 11 Euro einfach, 16,50 Euro retour).

Taxi

Im Vergleich zu Mitteleuropa ist Taxifahren in Barcelona günstig. Die Grundgebühr beträgt 2,15 Euro, der Kilometerpreis wochentags von 8–20 Uhr 1,13, von 20–8 Uhr 1,34, am Wochenende 1,40, zwischen 0 und 6 Uhr 2 Euro. Taxis werden per Handzeichen angehalten. Leuchtet ein grünes Licht, ist der Fahrer frei. Die Dienste Cabify und Uber dürfen in Barcelona nur eingeschränkt operieren. Ökotaxis (Elektro- oder Hybridautos) könnt ihr bestellen unter Tel. 9 32 78 30 00 oder Tel. 6 05 58 45 39 (taxiecologic.com).

Auskunft vor Ort

Das städtische Fremdenverkehrsamt Turisme de Barcelona informiert auf seiner Website umfassend zu touristischen Angeboten und hat mehrere Tourismusinformationsstellen, z. B. an der Plaça de Catalunya, Eingang gegenüber Kaufhaus Corte Inglés (tgl. 8–20 Uhr, auch in Englisch | Tel. 9 32 85 38 34 | barcelonaturisme. com | Metro L1, L3: Catalunya | Eixample) oder auf der Plaça Sant Jaume, in einem Seitenflügel des Rathauses. Dort gibt es auch eine Auswahl an originellen Barcelona-Souvenirs (C/ Ciutat 2 | Mo–Fr 8.30–20, Sa 9–20, So 9–15 Uhr | Metro L1: Jaume I | Barri Gòtic). Wer Informationen über lohnenswerte Ziele außerhalb der Stadt sucht, geht zum Fremdenverkehrsamt der katalanischen Regierung (Mo–Sa 10–20 Uhr, So 10–14.30 Uhr | Passeig de Gràcia 107 | Palau Robert | Tel. 9 32 38 80 91 | gencat.cat/palau robert | Metro L3, L5: Diagonal | Eixample). Allgemeine Auskünfte zu praktischen Fragen gibt es unter der städtischen Hotline 010 (bcn.cat).

City Cards

Die Anschaffung einer City Card lohnt sich, wenn du sehr viele Museen abklappern willst. Mit der Barcelona Card kannst du den ÖPNV kostenlos nutzen, erhältst freien Eintritt in 23 verschiedene Museen und Attraktionen, etwa die Fundació Miró, das CCCB, CosmoCaixa, MACBA, Museu Blau sowie kostenlosen Flughafentransfer (Metro) und eine Reihe von Vergünstigungen in Theatern, Restaurants, Geschäften. Die Drei-Tages-Karte kostet 40,90 Euro (Kinder 19,20 Euro), die Vier-Tages-Karte 50 Euro (Kinder 24,90 Euro), die Fünf-Tages-Karte 54,50 Euro (Kinder 29,10 Euro). Die Expresskarte gilt für 48 Stunden und kostet 18,20 Euro (keine Kinderermäßigung). Neben der freien Nutzung des ÖPNV bietet sie allerdings lediglich Vergünstigungen bei Museen und Sehenswürdigkeiten – bis 50 Prozent. Erhältlich sind die Barcelona Cards an den Flughafen-Terminals T1 und T2, beim Fremdenverkehrsamt Plaça de Catalunya, am Hauptbahnhof und am Rathaus oder unter barcelonaturisme.com (10 Prozent Onlinerabatt!). Mit dem Art Ticket bekommst du Eintritt in sechs der großen Museen Barcelonas für 30 Euro, darunter das Picasso-Museum und die Miró-Stiftung. Es ist drei Monate gültig und erhältlich an den Museumskassen und beim Fremdenverkehrsbüro.

Geld

Wer am Automaten abhebt, muss meist eine Gebühr zahlen – zusätzlich zu der einheimischen Bank. Die Höhe wird angezeigt. In fast allen Restaurants, Hotels und Läden kannst du mit Kredit- oder EC-Karte bezahlen.

Hafenrundfahrt

Durch Barcelonas Alten Hafen oder zu den Anlagen des Forums der Weltkulturen geht es mit den golondrinas, den gemütlichen Barkassen, oder auf einem der modernen Glasboden-Katamarane, die hinter dem Kolumbusdenkmal ablegen. Tel. 9 34 42 31 06 | lasgolondrinas.com | Metro L3: Drassanes | Raval|

Post

Briefmarken gibt es auf der Post (correos) und im Tabakladen (estanc). Das Porto für Karten und Briefe ins europäische Ausland beträgt 1,35 Euro. Die Hauptpost (Mo–Fr 8.30–21.30, Sa 8.30–14 Uhr | Plaça d‘Antonio López | Tel. 9 02 19 71 97 | Metro L4: Barceloneta | Ribera) befindet sich am Fuß der Via Laietana.

Sightseeing per Bus

In Barcelona bieten zwei Unternehmen Sightseeingtouren per Bus an, beide starten an der Plaça Catalunya. Der offizielle städtische Barcelona Bus Turístic (barcelonabusturistic.cat) führt auf der Blauen Route zum Stadion des FC Barcelona, zur Sagrada Família, zum Park Güell und Tibidabo nach Pedralbes, auf der Roten Routen über Passeig de Grácia, Diagonal, Sants, Montjuïc und Alten Hafen zum Parc de la Ciutadella. Die Grüne Route verbindet den Olympischen Hafen mit Poblenou, dem Forum und den Stadtstränden. Zwischen den Routen kann gewechselt werden, das Tagesticket kostet 30 Euro (Kinder 16 Euro). Wer online bucht, zahlt etwas weniger. Die Doppeldeckerbusse haben WLAN und einen Audioguide in 16 Sprachen. Das Konkurrenzunternehmen Barcelona City Tour (barcelona.city-tour.com) bietet zwei Routen an: Bei der orangenen Westroute lernen Besucher das Kreuzfahrtterminal, den Montjuïc und das Camp Nou kennen, bei der grünen Ostroute die Hafengebiete und die wesentlichen Gaudí-Monumente. Auch hier kostet ein Tagesticket 30 Euro (Kinder 16 Euro). Es gibt Umsteigemöglichkeiten und ein Scheckheft mit Ermäßigungen.

Stadtspaziergänge

Wie in allen europäischen Großstädten gibt es auch in Barcelona verschiedene Anbieter von Gratistouren, bei denen man die Führer je nach Gefallen mit einem Trinkgeld entlohnt. Die Guides von Firmen wie Free Walking Tours oder Sandemans (neweu ropetours.eu oder freewalkingtoursbarcelona.com) erkennt man an ihren bunten Regenschirmen, die Tickets müssen vorher über die Websites reserviert werden. Dort gibt es auch Infos über die verschiedenen Angebote. Die offiziellen Stadtführer ärgern sich über die Billig- Konkurrenz und bemängeln fehlende Ausbildung und zu große Gruppen. Wer auf der sicheren Seite bleiben will, bucht über barcelonaturisme. com oder im Fremdenverkehrsamt an der Plaça Catalunya einen offiziellen Guide. Deutschsprachige Touren für kleine Gruppen bietet unter anderem die offiziell geprüfte Fremdenführerin Resi Nickl (resisbarcelona.com).

Strände

Die Strände entlang Barcelonas 4,5 km langer Küste werden täglich gereinigt und haben mit Bademeistern, Toiletten, Duschen und Klettergerüsten alles, was man für einen unbeschwerten Strandtag braucht. Während die Abschnitte Sant Sebastià, Barceloneta und Nova Icaria vor dem Fischerviertel Barceloneta und dem Olympischen Viertel fest in touristischer Hand sind, dominieren in Richtung Norden die Einheimischen. Die Platja de Bogatell ist beliebt bei katalanischen Familien, an der Platja de Mar Bella treffen sich die Nacktbader. Zwar ist Nacktbaden theoretisch überall erlaubt, außerhalb der FKK-Zone erntet man aber kritische Blicke.

Telefon

Wer länger bleibt oder häufiger telefoniert, kann sich in großen Kaufhäusern oder den Telefonshops der Altstadt eine Prepaidkarte fürs Handy besorgen. Dafür ist die Vorlage eines Ausweises notwendig. Vorwahl nach Deutschland: 0049, nach Österreich 0043, in die Schweiz 0041, dann die Ortsvorwahl ohne Null. Vorwahl von Deutschland nach Spanien: 0034. Innerhalb Spaniens ist die Ortskennung in die regulären Telefonnummern integriert (Barcelona 93, Madrid 91).

Tickets

Konzert- und Theaterkarten können über Anbieter wie ticketmaster.es meist per Kreditkarte im Netz reserviert und dann ausgedruckt werden, zuweilen besteht auch die Möglichkeit sie an den Automaten der Caixa Bank (caixabank.es | Tel. 900 32 32 32) abzuholen.

Schnäppchenjäger gehen zu Tiquet Rambles (Tgl. 10–20.30 Uhr | Rambla 99 | Tel. 9 33 16 11 11 | Metro: L3 Liceu | Raval): An der Kasse des Palau Virreina gibt es für Veranstaltungen am gleichen Tag Tickets zum halben Preis (ab drei Stunden vor Vorstellungsbeginn). Achtung: Kreditkarten werden nicht angenommen! . In Theatern, Opernhäusern, Konzertsälen könnt ihr natürlich auch direkt an der Abendkasse kaufen.

Trinkgeld

Im Restaurant, Hotel etc. sind fünf bis zehn Prozent Trinkgeld üblich. In Bars und Restaurants wird nicht beim Bezahlen aufgerundet, sondern man legt den Tip auf den Teller mit der Rechnung.

WLAN & Internetzugang

Die Zugangspunkte des (nach Registrierung) kostenlos nutzbaren städtischen Internets sind durch Schilder mit einem blauen W markiert. Einen Überblick über die rund 650 Hot Spots findest du auf ajuntament.barcelona.cat/barcelonawifi. In Hotels und Pensionen gehört Gratis-WLAN inzwischen zum Standard. Auch Cafés und Bars bieten ihren Kunden kostenlosen Internetzugang.

Zoll

EU-Bürger können Waren zum persönlichen Gebrauch (pro Erwachsenem 800 Zigaretten, 90 l Wein, 10 l Spirituosen) innerhalb der EU zollfrei ein- und ausführen. Schweizer Bürger unterliegen viel strengeren Regeln. Sie dürfen höchstens 250 Zigaretten, 5 l alkoholische Getränke unter 18 Prozent und 1 l alkoholische Getränke über 18 Prozent mitnehmen. Weitere Informationen: zoll.de.

Diebstahl

Diebstähle können bei der katalanischen Polizei Mossos d‘Esquadra wie auch bei der Stadtpolizei Guardia Urbana angezeigt werden. Wer den Täter gesehen hat und zu Ermittlungen beitragen kann, wendet sich an die Mossos. Die Guardia Urbana nimmt lediglich Anzeigen auf, gilt aber als hilfsbereit bei Anrufen nach Hause. Die Altstadtkommissariate der Mossos d‘Esquadra (Carrer Nou de la Rambla 76–78 | Tel. 9 33 06 23 00 | Metro L2, L3: Paral·lel | Raval) und der Guardia Urbana (La Rambla 43 | Tel. 9 32 56 24 30 | Metro L3: Liceu | Raval) sind 24 Stunden geöffnet und haben einen Dolmetscherdienst (bei den Mossos von 11 bis 2 Uhr, bei der Guardia Urbana von 11 bis 2 Uhr). Grundsätzlich gilt: Wertsachen getrennt von Ausweisen aufbewahren!

Diplomatische Vertretungen

Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland

Marina 16–18 | Torre Mapfre | 30. Stock | Tel. 9 32 92 10 00 | Metro L4: Vila Olímpica | Vila Olímpica

Österreichisches Honorargeneralkonsulat

Maria Cubí 7 | Tel. 9 33 68 60 03 | Metro FGC: Gràcia

Schweizerisches Konsulat

Gran Via de Carles III 94 | Tel. 9 34 09 06 50 | Metro L3: Maria Cristina | Les Corts

Gesundheit

EU-Bürger haben durch das europäische Sozialversicherungsabkommen Anspruch auf medizinische Versorgung. Bei Notfällen wendest du dich an die Notaufnahme (urgencias) der Krankenhäuser oder der Gesundheitszentren (Centro de Asistencia Primaria CAP). Ratsam ist in jedem Fall eine Auslandskrankenversicherung, die u. a. die Kosten eines Rücktransports übernimmt.

Telefonnummern

Nationaler Notruf: Tel. 1 12 | Örtliche Nummern der Polizei: Tel. 0 88 oder Tel. 092 | Feuerwehr: Tel. 0 80 | Notarzt: Tel. 0 61. Unter Tel. 1 12 und auf der Hauptwache der Policia Nacional (Via Laietana 43 | Tel. 9 32 90 30 00 | Metro L1, L4: Urquinaona | Barri Gòtic) gibt es rund um die Uhr einen Dolmetscherservice. Hier wie auch auf allen anderen Polizeiwachen liegen außerdem mehrsprachige Anzeigenformulare aus. Sperrnotruf für Kreditkarten: Tel. 0049 11 61 16, Visa: Tel. 9 00 99 11 24, Euro- und Mastercard: Tel. 9 00 97 12 31

Events, Feste & mehr

Feiertage

1. Januar

Neujahr

6. Januar

Hl. Drei Könige

März/April

Karfreitag, Ostermontag

1. Mai

Tag der Arbeit

Mai/Juni

Pfingstmontag

24. Juni

Johannistag

15. August

Mariä Himmelfahrt

11. September

Katalanischer Nationalfeiertag

24. September

La Mercè (Schutzpatronin der Stadt)

12. Oktober

Tag der Entdeckung Amerikas

1. November

Allerheiligen

6. Dezember

Tag der Verfassung

8. Dezember

Mariä Empfängnis

25./26. Dezember

Weihnachten

Veranstaltungen

Januar

Cavalcada de Reis: Phantasievoller Umzug der Heiligen Drei Könige durch die Innenstadt am 5. Januar.

März

Internationale Oldtimerrallye: Autoparade zwischen Barcelona und Sitges. Tel. 9 38 94 93 57 | rallyesitges.com

Marató Barcelona: Populärer Marathonlauf am 2. Sonntag im März. Start und Ziel: Plaça de Espanya. Anmeldung bis 24 Std. vor dem Start. Tel. 9 34 31 55 33 | zurichmaratobarcelona.es

April

Sant Jordi (Tag des Buches): Zu Ehren des hl. Georg, Schutzpatron Kataloniens, schenkt man sich am 23. April eine rote Rose. Auf Straßen und Plätzen werden Bücher verkauft, zehn Prozent günstiger als sonst. Wer sich nicht vor Warteschlangen scheut, kann ein Autogramm des Lieblingsautors ergattern.

Mai

Saló Internacional del Còmic: Bedeutende internationale Comicmesse Mitte Mai. comic-barcelona.com

Juni

Sonar: Auf dem International Festival of Advanced Music and Multimedia Arts tönt alles, was in der internationalen Techno- und Elektromusikszene Rang und Namen hat. Auf der Nebenmesse Sonar+D präsentieren Klangforscher und Künstler Neues aus der digitalen Wunderwelt. Mitte Juni. sonar.es.es

Nit de Sant Joan: Die ganze Stadt feiert die kürzeste Nacht des Jahres vom 23. auf den 24. Juni mit Sprüngen über Freudenfeuer und einem großen Feuerwerk.

Primavera Sound: Eines der größten Indierock-Festivals Europas. primaverasound.com

Juli/August

Grec: Internationales Kulturfestival mit Konzerten, Sprech- und Tanztheater von Stars und Newcomern. lameva.barcelona.cat/grec

Festa Major de Gràcia: Beim Straßenfest im Gràcia-Viertel, dem populärsten Stadtteilfest von Barcelona, werden Straßen und Plätze spektakulär dekoriert. Konzerte und Tanz, Theater und Umzüge, dazu Aktivitäten für Kinder und Straßenkünstler, Nachbarn stellen Tische und Stühle vor die Tür, Wein und Bier fließt in Strömen. festamajordegracia.cat

September

Festa de la Mercè: Volksfest zu Ehren der Schutzpatronin Barcelonas in den Tagen um den 24. Sept. Bestaune die castells, die Menschentürme – und zieh beim Seguici, dem großen Umzug mit gegants, Riesenfiguren, Feuer speienden Drachen und tanzenden Teufeln durch die Stadt (bcn.es/merce). Im Rahmen des Festes findet das Festival für alternative Musikströmungen Barcelona Acció Musical (BAM) statt. Eintritt frei! bcn.es/bam

Oktober–Dezember

Internationales Jazzfestival: Eine Institution: Konzerte an verschiedenen Veranstaltungsorten. theproject.es

Dezember

Fira de Santa Llùcia: Der Krippenund Weihnachtsmarkt mit Budenzauber findet in der Adventszeit vor der gotischen Kathedrale statt. firadesantallucia.cat

Bloss nicht!

Mojitos am Strand kaufen

Zumindest nicht, wenn sie von fliegenden Händlern verkauft werden. Die lagern die Zutaten nämlich unter höchst unhygienischen Bedingungen, im Gulli oder unter parkenden Autos. Verboten ist das Ganze natürlich auch.

Im Bikini in die Sagrada Família

In religiösen und vielen öffentlichen Gebäuden wird um angemessene Kleidung gebeten. Aber keine Angst, ganz zugeknöpft muss sich niemand geben.

Sich zu Fremden an den Tisch setzen

Der Essenstisch gehört in Spanien zur Privatsphäre. Da setzt man sich grundsätzlich nicht dazu, selbst wenn noch mehrere Stühle frei sind. Lieber am Tresen Platz nehmen! Da hast du auch die besten Chancen auf einen unverbindlichen Small Talk zum Aperitif.

Grölend durch die Altstadt ziehen

Billig-Airlines haben Barcelona zur Partymetropole und zum beliebten Ziel für Junggesellenabschiede und andere alkohollastige Events werden lassen. Aber die Stadtbewohner schätzen ihre Nachtruhe und sind auf die Horden aus dem Norden gar nicht gut zu sprechen.

Pfenningfuchserisch auseinander dividieren

In Barcelona zahlt man „katalanisch“ (pagar a la catalana): Die Gesamtsumme der Zeche wird einfach durch die Anzahl der Gäste geteilt, unabhängig davon, ob das Steak nun zwei Euro teurer war als die Nudelpfanne. Wer nur ein Glas Wein trinken will, sagt das zu Beginn – und wird bei der Aufteilung entsprechend berücksichtigt.

Lesestoff & Filmfutter

Bücher

Victim

Auf der Suche nach dem Ursprung der Menschheit klappert Dan Browns Held Robert Langdon die Sagrada Família und Casa Milà sowie das Kloster Montserrat ab – im Kampf gegen Sekten und dubiose Machthaber. (2017)

Die Stadt der Wunder

Gekonntes Portrait über das boomende Barcelona des ausgehenden 19. Jhs. Eduard Mendozas Klassiker entführt in die Zeit der Weltausstellungen und zeigt Parallelen zur Gegenwart auf. (2007)

Filme

Vicky Cristina Barcelona

Komödie mit Starbesetzung: Zwei Touristinnen (Scarlett Johannsen, Rebecca Hall) lernen den Maler Juan (Javier Bardem) und dessen Exfrau (Penélope Cruz) kennen. Woody Allen setzt das irrwitzige Beziehungsgeflecht und die Stadt funkelnd in Szene. (2008)

Biutiful

Nein, „hübsch“ ist Barcelona im Drama des mexikanischen Starregisseurs Alejandro Iñárritu nicht. Der todkranke Uxbal (Javier Bardem) kämpft um die Zukunft seiner Kinder und irrt dabei durch ein Barcelona, das Besucher sonst kaum zu sehen bekommen. (2010)

6-13 °C
5 h/Tag
13 °C

Fakten

Einwohner 1.664.182
Fläche 101 km²
Strom 230 V, 50 Hz
Regierungssystem Katalonien
Reisepass / Visum nicht notwendig
Ortszeit 13:38 Uhr
Zeitverschiebung keine

Anreise

13h 34min
11h 35min
2h
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In Kooperation mit unserem Partner Rome2Rio

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