Zentralspanien Top Sehenswürdigkeiten

Plaza Mayor
Touristenattraktionen
Madrid
Plaza Mayor
Parque del Retiro
Botanische Gärten & Parks
Madrid
Parque del Retiro
Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia
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Centro de Arte Reina Sofía
Museo Nacional del Prado
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Madrid
Museo Nacional del Prado
Madrid Río
Botanische Gärten & Parks
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Plaza de Cibeles
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Plaza de Cibeles
Estación de Atocha
Architektonische Highlights
Madrid
Estación de Atocha
Museo Nacional Thyssen Bornemisza
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Palacio Real de Madrid
Architektonische Highlights
Madrid
Palacio Real
Palacio Real de Aranjuez
Architektonische Highlights
Aranjuez
Palacio Real de Aranjuez
Calle de Serrano
Touristenattraktionen
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Calle Fuencarral
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Muralla
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Ávila
Plaza de Oriente
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Plaza de Oriente
Campo del Moro
Botanische Gärten & Parks
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Campo del Moro
Viaducto
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Templo de Debod
Architektonische Highlights
Madrid
Templo de Debod
Museo Sorolla
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San Antonio de los Alemanes
Architektonische Highlights
Madrid
Parque Del Cerro Del Tío Pío
Botanische Gärten & Parks
Madrid
Iglesia de San Ildefonso de Toledo
Architektonische Highlights
Toledo
Monasterio del Corpus Christi
Architektonische Highlights
Madrid
U.N.E.D. MADRID ESCUELAS PÍAS
Architektonische Highlights
Madrid
Catedral de Justo-Mensajeros de la Paz
Architektonische Highlights
Madrid
Calle Ponzano
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Madrid
Calle del Doctor Fourquet
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Calle del Cardenal Cisneros
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Puerta de Europa
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Plaza de Castilla
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Edificio España
Architektonische Highlights
Madrid

    Touristenattraktionen

    Touristenattraktionen

    Botanische Gärten & Parks

    Museen

    Architektonische Highlights


  • Plaza Mayor

    Touristenattraktionen
    • Plaza Mayor© MAIRDUMONT

    Auf Madrids "Hauptplatz" vergeht die Zeit etwas langsamer als im Rest der Stadt. Die Besucher lassen sich auf den Stühlen der Restaurant-terrazas nieder und hören den Straßenmusikern zu. Rund ums Reiterstandbild Philipps III. in der Mitte des Platzes versammeln sich junge Touristen, um zu plaudern, zu dösen oder Gitarre zu spielen. Hier lag im Mittelalter die Plaza del Arrabal, der wichtigste Marktplatz, gerade vor den Toren der Stadt. 1619 entstand die Plaza Mayor in ihrer rechteckigen Form, doch was heute davon zu sehen ist, wurde großenteils erst ab 1790 nach dem letzten von zahlreichen verheerenden Bränden aufgebaut. Die Plaza Mayor blieb Marktplatz und wurde zugleich Schauplatz von Autodafés (den Ketzergerichten und -verbrennungen der Inquisition), von Volksfesten oder von Stierkämpfen. Auffällig an der Nordseite des Platzes steht die Casa de la Panadería, die alte Kornkammer der Brotbäcker, in der die Touristeninformation untergebracht ist.

    • Plaza Mayor© MAIRDUMONT

    Auf Madrids "Hauptplatz" vergeht die Zeit etwas langsamer als im Rest der Stadt. Die Besucher lassen sich auf den Stühlen der Restaurant-terrazas nieder und hören den Straßenmusikern zu. Rund ums Reiterstandbild Philipps III. in der Mitte des Platzes versammeln sich junge Touristen, um zu plaudern, zu dösen oder Gitarre zu spielen. Hier lag im Mittelalter die Plaza del Arrabal, der wichtigste Marktplatz, gerade vor den Toren der Stadt. 1619 entstand die Plaza Mayor in ihrer rechteckigen Form, doch was heute davon zu sehen ist, wurde großenteils erst ab 1790 nach dem letzten von zahlreichen verheerenden Bränden aufgebaut. Die Plaza Mayor blieb Marktplatz und wurde zugleich Schauplatz von Autodafés (den Ketzergerichten und -verbrennungen der Inquisition), von Volksfesten oder von Stierkämpfen. Auffällig an der Nordseite des Platzes steht die Casa de la Panadería, die alte Kornkammer der Brotbäcker, in der die Touristeninformation untergebracht ist.


  • Parque del Retiro

    Botanische Gärten & Parks
    • Parque del Retiro© MAIRDUMONT

    Im 17.Jh. ließ Philipp IV. den Parque del Buen Retiro ("Park zum guten Rückzug") als Königsgarten anlegen. Seit 1868 ist er allen Madridern geöffnet - eine grüne Oase, die sich am Wochenende in einen quirligen Dorfjahrmarkt verwandelt. In der Parkmitte ist im Palacio de Cristal und im Palacio de Velázquez zeitgenössische Kunst zu sehen. Im Süden steht die Fuente del Ángel Caído - wahrscheinlich das einzige Luzifermonument auf der Welt. Und im Südwesten des Parks erinnert der Bosque de los Ausentes aus 192 Zypressen und Olivenbäumen an die Opfer der Terroranschläge vom 11.März 2004, als eine Gruppe von Islamisten vier Vorortzüge auf dem Weg nach Madrid in die Luft sprengte.

    • Parque del Retiro© MAIRDUMONT

    Im 17.Jh. ließ Philipp IV. den Parque del Buen Retiro ("Park zum guten Rückzug") als Königsgarten anlegen. Seit 1868 ist er allen Madridern geöffnet - eine grüne Oase, die sich am Wochenende in einen quirligen Dorfjahrmarkt verwandelt. In der Parkmitte ist im Palacio de Cristal und im Palacio de Velázquez zeitgenössische Kunst zu sehen. Im Süden steht die Fuente del Ángel Caído - wahrscheinlich das einzige Luzifermonument auf der Welt. Und im Südwesten des Parks erinnert der Bosque de los Ausentes aus 192 Zypressen und Olivenbäumen an die Opfer der Terroranschläge vom 11.März 2004, als eine Gruppe von Islamisten vier Vorortzüge auf dem Weg nach Madrid in die Luft sprengte.


  • Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia

    Museen
    • Centro de Arte Reina Sofía© MAIRDUMONT

    Eine der bedeutendsten Sammlungen zeitgenössischer, vornehmlich spanischer Kunst vom Beginn des 20.Jhs. bis heute. Ihr goldenes Herz ist Picassos "Guernica" (2.Stock, Saal 6), das der Maler 1937 während des Spanischen Bürgerkriegs im Auftrag der republikanischen Regierung für die Pariser Weltausstellung malte. Am 26.April 1937 hatten Flieger der deutschen Legion Condor über dem baskischen Städtchen Guernica ihre Bombenlast abgeworfen, drei Viertel des Ortes zerstört und Hunderte von Menschen getötet. Die deutschen Militärs auf Seiten Francos probten mit der Bombardierung zum ersten Mal den "totalen Krieg", der sich die Zivilbevölkerung zum Ziel nimmt. Aufgewühlt und empört, machte sich Picasso ein sehr eigenes Bild von den Schrecken des Kriegs. Im 2.Stock sind neben Picasso weitere Klassiker der Avantgarde der ersten Hälfte des 20.Jhs. ausgestellt, unter ihnen Juan Gris, Joan Miró und Salvador Dalí. Der 4.Stock ist der aktuelleren Kunst, u.a. von Antoni Tàpies, Eduardo Chillida und Antonio López, gewidmet. Ein eleganter Anbau des Architekten Jean Nouvel nimmt seit 2005 die Bibliothek, ein Auditorium und die Säle für Sonderausstellungen auf.

    • Centro de Arte Reina Sofía© MAIRDUMONT

    Eine der bedeutendsten Sammlungen zeitgenössischer, vornehmlich spanischer Kunst vom Beginn des 20.Jhs. bis heute. Ihr goldenes Herz ist Picassos "Guernica" (2.Stock, Saal 6), das der Maler 1937 während des Spanischen Bürgerkriegs im Auftrag der republikanischen Regierung für die Pariser Weltausstellung malte. Am 26.April 1937 hatten Flieger der deutschen Legion Condor über dem baskischen Städtchen Guernica ihre Bombenlast abgeworfen, drei Viertel des Ortes zerstört und Hunderte von Menschen getötet. Die deutschen Militärs auf Seiten Francos probten mit der Bombardierung zum ersten Mal den "totalen Krieg", der sich die Zivilbevölkerung zum Ziel nimmt. Aufgewühlt und empört, machte sich Picasso ein sehr eigenes Bild von den Schrecken des Kriegs. Im 2.Stock sind neben Picasso weitere Klassiker der Avantgarde der ersten Hälfte des 20.Jhs. ausgestellt, unter ihnen Juan Gris, Joan Miró und Salvador Dalí. Der 4.Stock ist der aktuelleren Kunst, u.a. von Antoni Tàpies, Eduardo Chillida und Antonio López, gewidmet. Ein eleganter Anbau des Architekten Jean Nouvel nimmt seit 2005 die Bibliothek, ein Auditorium und die Säle für Sonderausstellungen auf.


  • Museo Nacional del Prado

    Museen
    • Museo Nacional del Prado© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Farbenfeuerwerk

    Als der Architekt Juan de Villanueva 1785 im Auftrag Karls III. mit dem Bau des Prado begann, dachte er noch, dass darin ein Naturkundemuseum untergebracht werden solle. Doch Karls Enkel Ferdinand VII. beschloss, in dem fertigen Gebäude ab 1819 die königliche Gemäldesammlung auszustellen. So geschah es – und mittlerweile zählt der Prado zu den 20 beliebtesten Museen der Welt. Im Villanueva-Bau sind Werke vom 12.bis zum 19.Jh. mit einem Schwerpunkt auf spanischer Malerei ausgestellt. Im Prado kannst du die umfassendsten Sammlungen von Werken El Grecos (1541–1614), Velázquez’ (1599–1660) und Goyas (1746–1828) bewundern, zudem der Velázquez-Zeitgenossen José de Ribera, Francisco de Zurbarán und Bartolomé Esteban Murillo. Spannend anzusehen sind aber auch viele Gemälde der Flamen Bosch, Rubens und Brueghel, der Deutschen Dürer und Cranach, der Italiener Botticelli, Rafael, Tizian, Tintoretto und Caravaggio und Hunderter Maler mehr. Von mehr als 8000 Gemälden, 1000 Skulpturen und über 9500 Zeichnungen dümpeln die meisten Objekte im Keller vor sich hin und warten auf bessere Zeiten, denn nur gut 1300 Werke können gezeigt werden. Trotzdem viel zu viel? Du hast die Qual der Wahl. Hier ein paar Tipps, damit du nicht völlig kopflos durch den Prado irrst: Las Meninas (Die Hoffräulein) von Diego de Velázquez. Besonders faszinierend ist die Perspektive des Malers, der sich im Vordergrund, leicht im Schatten, selbst ins Bild gesetzt hat, während im Hintergrund das Königspaar in einem Spiegel auftaucht. El Jardín de las Delicias (Der Garten der Lüste) von Hieronymus Bosch. Auf den ersten Blick würde man nicht vermuten, dass das dreiflügelige Gemälde bereits um 1500 entstanden ist. In Anbetracht der knallbunten Farben und der einzigartig wilden Bildsprache ist es nicht weiter verwunderlich, dass manch einer Bosch als frühen Vorläufer des Surrealismus ansieht, eine Art Dalí der frühen Neuzeit. Du kannst Stunden vor dem Bild verbringen und immer wieder neue Details entdecken. Wenn man bedenkt, dass das Werk für den sündigen Menschen und die strafende Hölle stehen soll, fragt man sich, wie Bosch wohl den Himmel gemalt hätte. Die Hölle wirkt hier jedenfalls sehr bunt und einladend. Perro (Der Hund) von Francisco de Goya. Wer einmal den traurigen Blick des kleinen Hunds am unteren Bildrand gesehen hat, vergisst ihn nie wieder. Es ist eines von Goyas späteren, „schwarzen“ Bildern, als er, wie vom Wahn getrieben, seinen düsteren Phantasien freien Lauf ließ. Ebenfalls Kult sind seine beiden Vorhernachher-Gemälde Die bekleidete Maja und Die unbekleidete Maja. Weitere Höhepunkte: David, Sieger über Goliath von Caravaggio, Die drei Grazien von Peter Paul Rubens, Die Verkündigung von Fra Angelico, das Selbstbildnis Albrecht Dürers, Die Kreuzigung von El Greco. Und nicht zu vergessen Madrids Mona Lisa, die fast zwei Jahrhunderte lang ein trauriges Dasein im Keller gefristet hatte, bis Kunstexperten 2011 feststellten, dass sie zeitgleich und offenbar Seite an Seite mit der „echten“ Mona Lisa von einem Schüler Leonardos ausgearbeitet worden ist.

    • Museo Nacional del Prado© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Farbenfeuerwerk

    Als der Architekt Juan de Villanueva 1785 im Auftrag Karls III. mit dem Bau des Prado begann, dachte er noch, dass darin ein Naturkundemuseum untergebracht werden solle. Doch Karls Enkel Ferdinand VII. beschloss, in dem fertigen Gebäude ab 1819 die königliche Gemäldesammlung auszustellen. So geschah es – und mittlerweile zählt der Prado zu den 20 beliebtesten Museen der Welt. Im Villanueva-Bau sind Werke vom 12.bis zum 19.Jh. mit einem Schwerpunkt auf spanischer Malerei ausgestellt. Im Prado kannst du die umfassendsten Sammlungen von Werken El Grecos (1541–1614), Velázquez’ (1599–1660) und Goyas (1746–1828) bewundern, zudem der Velázquez-Zeitgenossen José de Ribera, Francisco de Zurbarán und Bartolomé Esteban Murillo. Spannend anzusehen sind aber auch viele Gemälde der Flamen Bosch, Rubens und Brueghel, der Deutschen Dürer und Cranach, der Italiener Botticelli, Rafael, Tizian, Tintoretto und Caravaggio und Hunderter Maler mehr. Von mehr als 8000 Gemälden, 1000 Skulpturen und über 9500 Zeichnungen dümpeln die meisten Objekte im Keller vor sich hin und warten auf bessere Zeiten, denn nur gut 1300 Werke können gezeigt werden. Trotzdem viel zu viel? Du hast die Qual der Wahl. Hier ein paar Tipps, damit du nicht völlig kopflos durch den Prado irrst: Las Meninas (Die Hoffräulein) von Diego de Velázquez. Besonders faszinierend ist die Perspektive des Malers, der sich im Vordergrund, leicht im Schatten, selbst ins Bild gesetzt hat, während im Hintergrund das Königspaar in einem Spiegel auftaucht. El Jardín de las Delicias (Der Garten der Lüste) von Hieronymus Bosch. Auf den ersten Blick würde man nicht vermuten, dass das dreiflügelige Gemälde bereits um 1500 entstanden ist. In Anbetracht der knallbunten Farben und der einzigartig wilden Bildsprache ist es nicht weiter verwunderlich, dass manch einer Bosch als frühen Vorläufer des Surrealismus ansieht, eine Art Dalí der frühen Neuzeit. Du kannst Stunden vor dem Bild verbringen und immer wieder neue Details entdecken. Wenn man bedenkt, dass das Werk für den sündigen Menschen und die strafende Hölle stehen soll, fragt man sich, wie Bosch wohl den Himmel gemalt hätte. Die Hölle wirkt hier jedenfalls sehr bunt und einladend. Perro (Der Hund) von Francisco de Goya. Wer einmal den traurigen Blick des kleinen Hunds am unteren Bildrand gesehen hat, vergisst ihn nie wieder. Es ist eines von Goyas späteren, „schwarzen“ Bildern, als er, wie vom Wahn getrieben, seinen düsteren Phantasien freien Lauf ließ. Ebenfalls Kult sind seine beiden Vorhernachher-Gemälde Die bekleidete Maja und Die unbekleidete Maja. Weitere Höhepunkte: David, Sieger über Goliath von Caravaggio, Die drei Grazien von Peter Paul Rubens, Die Verkündigung von Fra Angelico, das Selbstbildnis Albrecht Dürers, Die Kreuzigung von El Greco. Und nicht zu vergessen Madrids Mona Lisa, die fast zwei Jahrhunderte lang ein trauriges Dasein im Keller gefristet hatte, bis Kunstexperten 2011 feststellten, dass sie zeitgleich und offenbar Seite an Seite mit der „echten“ Mona Lisa von einem Schüler Leonardos ausgearbeitet worden ist.


  • Madrid Río

    Botanische Gärten & Parks
    • © benjasanz, Shutterstock

    Hat Madrid eigentlich einen Fluss? Oh ja – den Manzanares! Aber der hat leider nie die Berühmtheit einer Seine oder ei­ner Themse erlangt. In den 1970er ­Jah­ren, zu Zeiten der Franco ­Diktatur, baute man eine Schnellstraße an sein linkes und rechtes Ufer, als Teil des Autobahn­rings um die Innenstadt. Für ein paar Jahrzehnte verschwand der Fluss aus der Erinnerung der Einheimischen. Nun ist er wieder da. Wo jahrzehntelang der Auto­verkehr achtspurig floss oder stockte, macht sich seit 2012 ein Park breit und vor allem lang. Madrid Río, „Madrid Fluss“, heißt die 120 ha große Grünanla­ge. Sie ist das gelungene Ergebnis einer der weltweit gewaltigsten Stadtumbau­ten der Gegenwart. Es war eine Opera­tion am offenen Herzen: Während über die Ringautobahn weiter der Verkehr pulsierte, gruben die Bagger unter den Fahr­bahnen kilometerlange Tunnel. Jetzt fließt der Verkehr unterirdisch und oben ist der Traum von der Parklandschaft am Wasser wahr geworden. Am nördlichen Ende des Parks, auf Höhe des Puen­te del Rey, bietet sich ein Panorama, das bisher Autofah­rern vorbehalten war: Hier erhebt sich, auf einer Anhöhe über dem Manzanares, das Madrid de los Austrias mit dem Kö­nigspalast, der Kathedrale und der Kirche San Francisco el Grande. Nichts lässt dar­auf schließen, was sich ein paar Meter tiefer abspielt: Genau hier haben die Bauingenieure ein ganzes Autobahn­kreuz, das sich früher über den Fluss spannte, unter die Erde gelegt.Vom Puente del Rey aus begleitet Mad­rid Río den Manzanares auf rund 10 km Länge in Richtung Südosten. Der Fluss selbst ist ein Flüsschen geblieben, gera­de mal 50 m breit und so flach, dass er nicht zum Ertrinken taugt (und für Schiffsverkehr schon gar nicht). Er plätschert lei­se und ein wenig trübe durch sein künst­liches Bett aus Basalt, in das ihn die Stadtplaner schon in den 1940er­ Jahren gepfercht haben.Nach den ersten 500 m Fußweg ist es mit Ruhe und schönen Ausblicken vorbei: Jenseits des Puente de Segovia wird Ma­drid Río zum Volkspark und gehört den Menschen, die in den Hochhäusern auf der Südwestseite des Manzanares leben. Nach Jahrzehnten am Rand der Auto­bahn haben sie sich den Park so selbstverständlich zu eigen gemacht, als hätte es vor ihrer Haustür nie etwas anderes als Bäume, Spielplätze und Straßencafés gegeben.

    • © benjasanz, Shutterstock

    Hat Madrid eigentlich einen Fluss? Oh ja – den Manzanares! Aber der hat leider nie die Berühmtheit einer Seine oder ei­ner Themse erlangt. In den 1970er ­Jah­ren, zu Zeiten der Franco ­Diktatur, baute man eine Schnellstraße an sein linkes und rechtes Ufer, als Teil des Autobahn­rings um die Innenstadt. Für ein paar Jahrzehnte verschwand der Fluss aus der Erinnerung der Einheimischen. Nun ist er wieder da. Wo jahrzehntelang der Auto­verkehr achtspurig floss oder stockte, macht sich seit 2012 ein Park breit und vor allem lang. Madrid Río, „Madrid Fluss“, heißt die 120 ha große Grünanla­ge. Sie ist das gelungene Ergebnis einer der weltweit gewaltigsten Stadtumbau­ten der Gegenwart. Es war eine Opera­tion am offenen Herzen: Während über die Ringautobahn weiter der Verkehr pulsierte, gruben die Bagger unter den Fahr­bahnen kilometerlange Tunnel. Jetzt fließt der Verkehr unterirdisch und oben ist der Traum von der Parklandschaft am Wasser wahr geworden. Am nördlichen Ende des Parks, auf Höhe des Puen­te del Rey, bietet sich ein Panorama, das bisher Autofah­rern vorbehalten war: Hier erhebt sich, auf einer Anhöhe über dem Manzanares, das Madrid de los Austrias mit dem Kö­nigspalast, der Kathedrale und der Kirche San Francisco el Grande. Nichts lässt dar­auf schließen, was sich ein paar Meter tiefer abspielt: Genau hier haben die Bauingenieure ein ganzes Autobahn­kreuz, das sich früher über den Fluss spannte, unter die Erde gelegt.Vom Puente del Rey aus begleitet Mad­rid Río den Manzanares auf rund 10 km Länge in Richtung Südosten. Der Fluss selbst ist ein Flüsschen geblieben, gera­de mal 50 m breit und so flach, dass er nicht zum Ertrinken taugt (und für Schiffsverkehr schon gar nicht). Er plätschert lei­se und ein wenig trübe durch sein künst­liches Bett aus Basalt, in das ihn die Stadtplaner schon in den 1940er­ Jahren gepfercht haben.Nach den ersten 500 m Fußweg ist es mit Ruhe und schönen Ausblicken vorbei: Jenseits des Puente de Segovia wird Ma­drid Río zum Volkspark und gehört den Menschen, die in den Hochhäusern auf der Südwestseite des Manzanares leben. Nach Jahrzehnten am Rand der Auto­bahn haben sie sich den Park so selbstverständlich zu eigen gemacht, als hätte es vor ihrer Haustür nie etwas anderes als Bäume, Spielplätze und Straßencafés gegeben.


  • Plaza de Cibeles

    Touristenattraktionen
    • Plaza de Cibeles© MAIRDUMONT

    Größter Blickfang am Platz - neben der Fuente de la Cibeles, dem Kybele-Brunnen, welche eines der beliebtesten Fotomotive Madrids ist - ist der Palacio de Cibeles, 1917 nach Entwürfen des damaligen Stararchitekten Antonio Palacios erbaut. Vom Mirador aus liegt einem die Stadt und die Plaza zu Füßen. Die anderen drei Ecken des Platzes besetzen der Banco de España (Spaniens Zentralbank), der Palacio de Buenavista (Sitz der Heeresleitung) und die Casa de América (Lateinamerikanisches Kulturzentrum).

    • Plaza de la Cibeles, Madrid
    • Plaza de Cibeles© MAIRDUMONT

    Größter Blickfang am Platz - neben der Fuente de la Cibeles, dem Kybele-Brunnen, welche eines der beliebtesten Fotomotive Madrids ist - ist der Palacio de Cibeles, 1917 nach Entwürfen des damaligen Stararchitekten Antonio Palacios erbaut. Vom Mirador aus liegt einem die Stadt und die Plaza zu Füßen. Die anderen drei Ecken des Platzes besetzen der Banco de España (Spaniens Zentralbank), der Palacio de Buenavista (Sitz der Heeresleitung) und die Casa de América (Lateinamerikanisches Kulturzentrum).

    • Plaza de la Cibeles, Madrid

  • Estación de Atocha

    Architektonische Highlights
    • Estación de Atocha© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Palmen-Bahnhof

    Ganz klar, von außen sieht er aus wie ein historischer Bahnhof, Baujahr Ende des 19.Jhs. Die Überraschung kommt, wenn du einmal drin bist: ein überdimensionales Gewächshaus mit Palmen bis zum Dach. Gut 100 Jahre lang fuhren Lokomotiven in die prächtige Halle unter das gewölbte Dach aus Eisen und Glas ein, bis sich die spanische Regierung in den Kopf setzte, eine Hochgeschwindigkeitsverbindung zur Expo 1992 in Sevilla zu schaffen. Für den modernen Zug, AVE (Alta Velocidad Española) getauft, baute der Architekt Rafael Moneo eine neue Halle direkt hinter die alte und auf einmal war Platz für den Palmengarten im Bahnhof. In den diversen Bars und Restaurants kannst du auch an kalten Tagen im kuschelig warmen Ambiente des tropischen Gartens deinen Kaffee trinken. Am Morgen des 11.März 2004 ließen islamistische Terroristen in vier Vorortzügen zehn Bomben explodieren, die 191 Menschen in den Tod rissen. Einer der Züge war gerade in den Bahnhof Atocha eingefahren. Eine weitere Bombe ist nicht explodiert, sonst wäre Madrid um ein Highlight – und viele Menschenleben – ärmer. Das gläserne Mahnmal an der Ostseite des Bahnhofs erinnert an die Opfer des Terroranschlags.

    • Estación de Atocha© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Palmen-Bahnhof

    Ganz klar, von außen sieht er aus wie ein historischer Bahnhof, Baujahr Ende des 19.Jhs. Die Überraschung kommt, wenn du einmal drin bist: ein überdimensionales Gewächshaus mit Palmen bis zum Dach. Gut 100 Jahre lang fuhren Lokomotiven in die prächtige Halle unter das gewölbte Dach aus Eisen und Glas ein, bis sich die spanische Regierung in den Kopf setzte, eine Hochgeschwindigkeitsverbindung zur Expo 1992 in Sevilla zu schaffen. Für den modernen Zug, AVE (Alta Velocidad Española) getauft, baute der Architekt Rafael Moneo eine neue Halle direkt hinter die alte und auf einmal war Platz für den Palmengarten im Bahnhof. In den diversen Bars und Restaurants kannst du auch an kalten Tagen im kuschelig warmen Ambiente des tropischen Gartens deinen Kaffee trinken. Am Morgen des 11.März 2004 ließen islamistische Terroristen in vier Vorortzügen zehn Bomben explodieren, die 191 Menschen in den Tod rissen. Einer der Züge war gerade in den Bahnhof Atocha eingefahren. Eine weitere Bombe ist nicht explodiert, sonst wäre Madrid um ein Highlight – und viele Menschenleben – ärmer. Das gläserne Mahnmal an der Ostseite des Bahnhofs erinnert an die Opfer des Terroranschlags.


  • Museo Nacional Thyssen Bornemisza

    Museen

    Friedrich Thyssen, Zweitgeborener des Gründervaters des Ruhrimperiums August Thyssen, wollte vom Stahl nichts wissen, heiratete eine ungarische Baronin mit Namen Bornemisza und sammelte Kunst. Ihr gemeinsamer Sohn Hans-Heinrich (1921-2002) wurde Schweizer Staatsbürger und sammelte weiter, mit Vorliebe deutsche Expressionisten. Bei seinem Tod hatte er rund 1500 Werke beisammen, die einen fast enzyklopädischen Gang durch die Kunstgeschichte Europas und Nordamerikas erlauben. Der zentrale Teil dieser Sammlung, etwa 800 Gemälde, ist in dem Museum im Palacio Villahermosa (18.Jh.) zu sehen. In einem modernen Anbau sind 220 weitere Gemälde ausgestellt. Ein chronologischer Spaziergang durch die Kunst vom 13.bis zum 20.Jh. beginnt im zweiten Stock und endet im Erdgeschoss.

    Friedrich Thyssen, Zweitgeborener des Gründervaters des Ruhrimperiums August Thyssen, wollte vom Stahl nichts wissen, heiratete eine ungarische Baronin mit Namen Bornemisza und sammelte Kunst. Ihr gemeinsamer Sohn Hans-Heinrich (1921-2002) wurde Schweizer Staatsbürger und sammelte weiter, mit Vorliebe deutsche Expressionisten. Bei seinem Tod hatte er rund 1500 Werke beisammen, die einen fast enzyklopädischen Gang durch die Kunstgeschichte Europas und Nordamerikas erlauben. Der zentrale Teil dieser Sammlung, etwa 800 Gemälde, ist in dem Museum im Palacio Villahermosa (18.Jh.) zu sehen. In einem modernen Anbau sind 220 weitere Gemälde ausgestellt. Ein chronologischer Spaziergang durch die Kunst vom 13.bis zum 20.Jh. beginnt im zweiten Stock und endet im Erdgeschoss.


  • Palacio Real de Madrid

    Architektonische Highlights
    • Palacio Real© MAIRDUMONT

    Italienische Architekten sollten Mitte des 18.Jhs. für Philipp V. mit einem neuen Königspalast den Glanz von Versailles nach Madrid bringen - es wurde trotzdem ein sehr spanischer Bau: streng, quadratisch, mächtig. Im Innern füllt üppige, barocke Pracht die drei noblen seiner sieben Etagen: 100.000 m2, über die sich Spaniens Könige und ihr Hofstaat ausbreiten konnten. Eine Besichtigung ist eine Reise durch eine Märchenwelt voller kostbarer Gemälde, Wandteppiche, Deckenmalereien, Stuckornamente, Lüster, Möbel, Uhren, Geschirr, Degen, Rüstungen, Landkarten, Bücher - und schließlich durch die Königliche Apotheke. Nachdem der alte Alcázar an derselben Stelle 1734 abgebrannt war, begannen zwei Jahre später die Bauarbeiten für den neuen, außen klassizistischen Palast nach Plänen der Italiener Filippo Juvarra und Giovanni Battista Sacchetti. Als erster Bewohner zog 1764 Karl III. in den Palast. Er blieb königliche Residenz bis zum Sturz der Monarchie 1931.Seit deren Wiedereinführung 1975 lebt die königliche Familie im Zarzuela-Palast außerhalb von Madrid. Von Oktober bis Juni wird jeden ersten Mittwoch im Monat um 12 Uhr mittags vor dem Palacio Real eine feierliche Wachablösung in Szene gesetzt.

    • Palacio Real© MAIRDUMONT

    Italienische Architekten sollten Mitte des 18.Jhs. für Philipp V. mit einem neuen Königspalast den Glanz von Versailles nach Madrid bringen - es wurde trotzdem ein sehr spanischer Bau: streng, quadratisch, mächtig. Im Innern füllt üppige, barocke Pracht die drei noblen seiner sieben Etagen: 100.000 m2, über die sich Spaniens Könige und ihr Hofstaat ausbreiten konnten. Eine Besichtigung ist eine Reise durch eine Märchenwelt voller kostbarer Gemälde, Wandteppiche, Deckenmalereien, Stuckornamente, Lüster, Möbel, Uhren, Geschirr, Degen, Rüstungen, Landkarten, Bücher - und schließlich durch die Königliche Apotheke. Nachdem der alte Alcázar an derselben Stelle 1734 abgebrannt war, begannen zwei Jahre später die Bauarbeiten für den neuen, außen klassizistischen Palast nach Plänen der Italiener Filippo Juvarra und Giovanni Battista Sacchetti. Als erster Bewohner zog 1764 Karl III. in den Palast. Er blieb königliche Residenz bis zum Sturz der Monarchie 1931.Seit deren Wiedereinführung 1975 lebt die königliche Familie im Zarzuela-Palast außerhalb von Madrid. Von Oktober bis Juni wird jeden ersten Mittwoch im Monat um 12 Uhr mittags vor dem Palacio Real eine feierliche Wachablösung in Szene gesetzt.


  • Palacio Real de Aranjuez

    Architektonische Highlights
    • Palacio Real de Aranjuez© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Wunderkammer voller Details

    Wer Prunk, Pracht und royale Extravaganz liebt, bekommt in der königlichen Sommerresidenz unter Umständen den Mund nicht mehr zu: Im Porzellankabinett entzücken ein Äffchen und Pflanzenranken aus feiner Keramik. Der Thronsaal ist ganz mit Samt ausgeschlagen, das Stalaktitengewölbe im Raucherzimmer so filigran gearbeitet, dass man es am besten mit dem Opernglas untersucht. Und von der Decke baumelt ein Kronleuchter mit 200 Lichtern aus reinem Gold. Selbst jungen Menschen mit kurzer Aufmerksamkeitsspanne wird hier nicht langweilig! Mittwochs und sonntags ab 15 Uhr ist der Eintritt frei. Gleich mehrere Herrscher haben dem 1590 begonnenen Palacio Real ihren Stempel aufgedrückt. Den ursprünglichen Renaissancebau ließ Philipp V. innen zur Barockresidenz umbauen. Damals erhielt auch der weitläufige Schlosspark sein heutiges Aussehen. Die neun verspielten Brunnen im Jardín de la Isla sind römischen Gottheiten gewidmet und natürlich fehlt auch das obligatorische barocke Gartenlabyrinth nicht. Im Jardín del Príncipe streift man durch kleine Wäldchen vorbei an Pavillons und Tümpeln zum neoklassizistischen Herrensitz Real Casa del Labrador und zum Museo de Falúas Reales mit königlichen Barkassen. Die Gartenanlagen sind kostenlos zugänglich und breiten sich bis an die Ufer des Tajo aus.

    • Palacio Real de Aranjuez© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Wunderkammer voller Details

    Wer Prunk, Pracht und royale Extravaganz liebt, bekommt in der königlichen Sommerresidenz unter Umständen den Mund nicht mehr zu: Im Porzellankabinett entzücken ein Äffchen und Pflanzenranken aus feiner Keramik. Der Thronsaal ist ganz mit Samt ausgeschlagen, das Stalaktitengewölbe im Raucherzimmer so filigran gearbeitet, dass man es am besten mit dem Opernglas untersucht. Und von der Decke baumelt ein Kronleuchter mit 200 Lichtern aus reinem Gold. Selbst jungen Menschen mit kurzer Aufmerksamkeitsspanne wird hier nicht langweilig! Mittwochs und sonntags ab 15 Uhr ist der Eintritt frei. Gleich mehrere Herrscher haben dem 1590 begonnenen Palacio Real ihren Stempel aufgedrückt. Den ursprünglichen Renaissancebau ließ Philipp V. innen zur Barockresidenz umbauen. Damals erhielt auch der weitläufige Schlosspark sein heutiges Aussehen. Die neun verspielten Brunnen im Jardín de la Isla sind römischen Gottheiten gewidmet und natürlich fehlt auch das obligatorische barocke Gartenlabyrinth nicht. Im Jardín del Príncipe streift man durch kleine Wäldchen vorbei an Pavillons und Tümpeln zum neoklassizistischen Herrensitz Real Casa del Labrador und zum Museo de Falúas Reales mit königlichen Barkassen. Die Gartenanlagen sind kostenlos zugänglich und breiten sich bis an die Ufer des Tajo aus.


  • Calle de Serrano

    Touristenattraktionen

    Nordöstlich der Altstadt ist diese Straße im noblen Barrio Salamanca mit ihren breiten Bürgersteigen die erste Anlaufadresse für die betuchten Einkäufer.

    • Calle de Serrano, Madrid

    Nordöstlich der Altstadt ist diese Straße im noblen Barrio Salamanca mit ihren breiten Bürgersteigen die erste Anlaufadresse für die betuchten Einkäufer.

    • Calle de Serrano, Madrid

  • Calle Fuencarral

    Touristenattraktionen

    Ein Phänomen, wie sich diese Innenstadtstraße in nicht einmal zehn Jahren vollkommen gewandelt hat: Von einer düsteren, etwas heruntergekommenen Durchfahrtsstraße wurde sie zur hippsten Modemeile der Stadt - ein bisschen London in Spanien.

    • Calle Fuencarral, 28013 Madrid

    Ein Phänomen, wie sich diese Innenstadtstraße in nicht einmal zehn Jahren vollkommen gewandelt hat: Von einer düsteren, etwas heruntergekommenen Durchfahrtsstraße wurde sie zur hippsten Modemeile der Stadt - ein bisschen London in Spanien.

    • Calle Fuencarral, 28013 Madrid

  • Muralla

    Architektonische Highlights
    • © Diego Grandi, Shutterstock

    Ávilas Ringwall verläuft über eine Länge von 2,5 km, ist durchschnittlich 12 m hoch und 3 m dick, durchsetzt von neun Toren und Dutzenden Türmen.

    • © Diego Grandi, Shutterstock

    Ávilas Ringwall verläuft über eine Länge von 2,5 km, ist durchschnittlich 12 m hoch und 3 m dick, durchsetzt von neun Toren und Dutzenden Türmen.


  • Plaza de Oriente

    Touristenattraktionen
    • Plaza de Oriente© Glow Images
    Insider-Tipp
    Überraschung in der Tiefgarage

    Ein vornehmer Platz zwischen Königspalast und dem Teatro Real, Madrids Opernhaus. Der Befehl zum Bau des Platzes stammte von José Bonaparte, den sein Bruder Napoleon 1808 als spanischen König eingesetzt hatte. José fand Madrid zu eng und winkelig und ließ allerorten Wohnhäuser oder Kirchen abreißen, um Raum für Plätze zu schaffen. Die Königsstatuen, die rund um den Platz angeordnet sind, sollten ursprünglich die Schlossbalustrade krönen. Die Anwohner des Viertels behaupten steif und fest, dass sie nachts von ihren Sockeln springen und Fußball spielen ... Ein kleiner Abstecher in die Unterwelt gefällig? An der Einmündung der Calle Felipe V führt eine Treppe zur Tiefgarage hinab. Dort entdeckst du hinter Glas die Fundamente eines Wachturms aus dem 11.Jh. – der Zeit, als Madrid noch fest in arabischer Hand war.

    • Plaza de Oriente© Glow Images
    Insider-Tipp
    Überraschung in der Tiefgarage

    Ein vornehmer Platz zwischen Königspalast und dem Teatro Real, Madrids Opernhaus. Der Befehl zum Bau des Platzes stammte von José Bonaparte, den sein Bruder Napoleon 1808 als spanischen König eingesetzt hatte. José fand Madrid zu eng und winkelig und ließ allerorten Wohnhäuser oder Kirchen abreißen, um Raum für Plätze zu schaffen. Die Königsstatuen, die rund um den Platz angeordnet sind, sollten ursprünglich die Schlossbalustrade krönen. Die Anwohner des Viertels behaupten steif und fest, dass sie nachts von ihren Sockeln springen und Fußball spielen ... Ein kleiner Abstecher in die Unterwelt gefällig? An der Einmündung der Calle Felipe V führt eine Treppe zur Tiefgarage hinab. Dort entdeckst du hinter Glas die Fundamente eines Wachturms aus dem 11.Jh. – der Zeit, als Madrid noch fest in arabischer Hand war.


  • Campo del Moro

    Botanische Gärten & Parks
    • Campo del Moro© Glow Images
    Insider-Tipp
    Der missachtete Park

    Das haben die Bourbonen geschickt eingefädelt: Den eleganten Park mit seinen großzügigen Rasenflächen hinterm Königspalast siehst du zwar im Vorbeigehen, aber es ist ein kleines Kunststück, den Eingang zu finden. Deshalb ist er auch immer so leer! Am besten gehst du vom Königspalast aus bergab auf dem schmalen Bürgersteig an der viel befahrenen Cuesta de San Vicente. Einmal im Park, stellst du fest, dass du ihn praktisch ganz für dich allein hast.

    • Campo del Moro© Glow Images
    Insider-Tipp
    Der missachtete Park

    Das haben die Bourbonen geschickt eingefädelt: Den eleganten Park mit seinen großzügigen Rasenflächen hinterm Königspalast siehst du zwar im Vorbeigehen, aber es ist ein kleines Kunststück, den Eingang zu finden. Deshalb ist er auch immer so leer! Am besten gehst du vom Königspalast aus bergab auf dem schmalen Bürgersteig an der viel befahrenen Cuesta de San Vicente. Einmal im Park, stellst du fest, dass du ihn praktisch ganz für dich allein hast.


  • Viaducto

    Touristenattraktionen
    • © Aline Fortuna, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Der Berg ruft

    Träume werden wahr, wenn auch manchmal spät. So träumte der Architekt des Palacio Real, Giovanni Battista Sacchetti, bereits im 18.Jh. davon, die Kluft zwischen dem Königspalast und der Basílica San Francisco el Grande mit einer Brücke zu überwinden – doch erst 1874 machte ein eisernes Viadukt den Traum wahr. 1942 wurde die eiserne durch eine Stahlbetonbrücke im rationalistischen Stil ersetzt. Die Brücke hat vielen Selbstmördern die Möglichkeit gegeben, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Deshalb wurden in den 1990ern 2 m hohe Glasplatten angebracht, die den Sprung in die Tiefe verhindern sollen. Das klappt ganz gut, nur einmal noch sprang ein Stuntman während eines Filmdrehs die Brücke hinunter. Leider war das Seil fehlerhaft, nämlich zu lang vermessen worden. Von hier aus kommst du auch in die Jardines de las Vistillas, einen kleinen Park mit grandiosem Blick auf die Sierra de Guadarrama, Madrids Skigebiet – am besten bei einem tinto de verano auf der terraza des Restaurante El Ventorrillo.

    • © Aline Fortuna, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Der Berg ruft

    Träume werden wahr, wenn auch manchmal spät. So träumte der Architekt des Palacio Real, Giovanni Battista Sacchetti, bereits im 18.Jh. davon, die Kluft zwischen dem Königspalast und der Basílica San Francisco el Grande mit einer Brücke zu überwinden – doch erst 1874 machte ein eisernes Viadukt den Traum wahr. 1942 wurde die eiserne durch eine Stahlbetonbrücke im rationalistischen Stil ersetzt. Die Brücke hat vielen Selbstmördern die Möglichkeit gegeben, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Deshalb wurden in den 1990ern 2 m hohe Glasplatten angebracht, die den Sprung in die Tiefe verhindern sollen. Das klappt ganz gut, nur einmal noch sprang ein Stuntman während eines Filmdrehs die Brücke hinunter. Leider war das Seil fehlerhaft, nämlich zu lang vermessen worden. Von hier aus kommst du auch in die Jardines de las Vistillas, einen kleinen Park mit grandiosem Blick auf die Sierra de Guadarrama, Madrids Skigebiet – am besten bei einem tinto de verano auf der terraza des Restaurante El Ventorrillo.


  • Templo de Debod

    Architektonische Highlights
    • Templo de Debod© Glow Images
    Insider-Tipp
    Der ultimative Sonnenuntergan

    Liebespaare kommen in erster Linie wegen der Romantik zum Templo de Debod im Süden des Parque del Oeste. Hier ist nämlich Madrids schönster Ort, der Sonne beim Untergehen zuzuschauen. Auch der Blick auf die Casa de Campo und den Königspalast ist nicht ohne. Aber was macht eigentlich ein ägyptischer Tempel in Madrid? Spanien hatte Ägypten in den 1960er-Jahren während des Baus des Assuan-Staudamms geholfen. Zum Dank schenkte Ägypten dem spanischen Staat diesen altägyptischen Tempel aus dem 2.Jh. v. Chr.

    • Templo de Debod© Glow Images
    Insider-Tipp
    Der ultimative Sonnenuntergan

    Liebespaare kommen in erster Linie wegen der Romantik zum Templo de Debod im Süden des Parque del Oeste. Hier ist nämlich Madrids schönster Ort, der Sonne beim Untergehen zuzuschauen. Auch der Blick auf die Casa de Campo und den Königspalast ist nicht ohne. Aber was macht eigentlich ein ägyptischer Tempel in Madrid? Spanien hatte Ägypten in den 1960er-Jahren während des Baus des Assuan-Staudamms geholfen. Zum Dank schenkte Ägypten dem spanischen Staat diesen altägyptischen Tempel aus dem 2.Jh. v. Chr.


  • Museo Sorolla

    Museen
    • © saiko3p, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Zu Besuch beim Impressionisten

    Im Ausland ist der spanische Impressionist Joaquín Sorolla zu Unrecht kaum bekannt. Dabei brauchen sich seine anmutigen Meeresbilder hinter den Werken von Paul Cézanne, Claude Monet und anderen nicht zu verstecken. Im Wohnhaus und Atelier des Künstlers taucht man ein ins späte 19.Jh., der üppige Garten ist ein verstecktes Kleinod.

    • © saiko3p, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Zu Besuch beim Impressionisten

    Im Ausland ist der spanische Impressionist Joaquín Sorolla zu Unrecht kaum bekannt. Dabei brauchen sich seine anmutigen Meeresbilder hinter den Werken von Paul Cézanne, Claude Monet und anderen nicht zu verstecken. Im Wohnhaus und Atelier des Künstlers taucht man ein ins späte 19.Jh., der üppige Garten ist ein verstecktes Kleinod.


  • San Antonio de los Alemanes

    Architektonische Highlights
    • © David Vioque, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Madrids Sixtinische Kapelle

    Von außen kommt man nicht annähernd auf die Idee, was sich hinter der schlichten Ziegelfassade verbirgt. Die über und über mit Fresken bemalte Kirche gibt dir das Gefühl, mitten in einem Gemälde zu stehen, das ganz konkret die Lebensstationen und Wundertaten des hl. Antonius von Padua erzählt. Und das mitten auf der Hipstermeile von Malasaña!

    • © David Vioque, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Madrids Sixtinische Kapelle

    Von außen kommt man nicht annähernd auf die Idee, was sich hinter der schlichten Ziegelfassade verbirgt. Die über und über mit Fresken bemalte Kirche gibt dir das Gefühl, mitten in einem Gemälde zu stehen, das ganz konkret die Lebensstationen und Wundertaten des hl. Antonius von Padua erzählt. Und das mitten auf der Hipstermeile von Malasaña!


  • Parque Del Cerro Del Tío Pío

    Botanische Gärten & Parks
    Insider-Tipp
    Sieben Brüste mit Weitblick

    In den Stadtteil Vallecas ganz im Südosten verschlägt es Touristen eher selten. Nur die Einheimischen wissen, dass man den schönsten Ausblick auf die Stadt von den sieben Hügeln in diesem Park hat. Die Form der Hügel erinnert unweigerlich an Brüste, deshalb nennen die Einheimischen sie liebevoll las siete tetas de Vallecas.

    Insider-Tipp
    Sieben Brüste mit Weitblick

    In den Stadtteil Vallecas ganz im Südosten verschlägt es Touristen eher selten. Nur die Einheimischen wissen, dass man den schönsten Ausblick auf die Stadt von den sieben Hügeln in diesem Park hat. Die Form der Hügel erinnert unweigerlich an Brüste, deshalb nennen die Einheimischen sie liebevoll las siete tetas de Vallecas.


  • Iglesia de San Ildefonso de Toledo

    Architektonische Highlights
    • © b-hide the scene, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Hoch überm Häusermeer

    Die Barockkirche bezieht ihren Reiz durch den Aufstieg auf die Türme. Dort oben bietet sich eine prächtige Aussicht auf das typische Toledopanorama aus Ziegeldächern, Dachterrassen und spitzen Türmen.

    • © b-hide the scene, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Hoch überm Häusermeer

    Die Barockkirche bezieht ihren Reiz durch den Aufstieg auf die Türme. Dort oben bietet sich eine prächtige Aussicht auf das typische Toledopanorama aus Ziegeldächern, Dachterrassen und spitzen Türmen.


  • Monasterio del Corpus Christi

    Architektonische Highlights
    Insider-Tipp
    Die Kekse der unsichtbaren Nonnen

    Völlig abgeschottet hinter den Klostermauern leben die „Kohlennonnen“, die es freiwillig auf sich genommen haben, niemals mit der Außenwelt in Kontakt zu treten. Wenngleich es sich um echte Geschäftsfrauen handelt, denn sie verdienen sich eine goldene Nase mit ihrer Plätzchenbäckerei. Du kannst ihre leckeren Kekse direkt im Kloster kaufen, allerdings wirst du sie nie zu Gesicht bekommen, denn der Verkaufstresen wird von einer Holzwand geteilt und die Gebäck- bzw. Geldübergabe findet mit Hilfe einer Drehplatte statt, die zwischen Kunden und Nonnen hinter der Holzwand hin- und hergedreht wird. Sehr skurril! Am besten besuchst du sie unter der Woche, denn am Wochenende hängt meistens ein „Ausverkauft“ an der Klostertür.

    • 28005 Madrid
    Insider-Tipp
    Die Kekse der unsichtbaren Nonnen

    Völlig abgeschottet hinter den Klostermauern leben die „Kohlennonnen“, die es freiwillig auf sich genommen haben, niemals mit der Außenwelt in Kontakt zu treten. Wenngleich es sich um echte Geschäftsfrauen handelt, denn sie verdienen sich eine goldene Nase mit ihrer Plätzchenbäckerei. Du kannst ihre leckeren Kekse direkt im Kloster kaufen, allerdings wirst du sie nie zu Gesicht bekommen, denn der Verkaufstresen wird von einer Holzwand geteilt und die Gebäck- bzw. Geldübergabe findet mit Hilfe einer Drehplatte statt, die zwischen Kunden und Nonnen hinter der Holzwand hin- und hergedreht wird. Sehr skurril! Am besten besuchst du sie unter der Woche, denn am Wochenende hängt meistens ein „Ausverkauft“ an der Klostertür.

    • 28005 Madrid

  • U.N.E.D. MADRID ESCUELAS PÍAS

    Architektonische Highlights
    Insider-Tipp
    Die Uni in der Ruine

    Spaniens Fernuni UNED hat sich in Madrid einen besonders spannenden Sitz ausgesucht: Man hat sie kurzerhand in der halb verfallenen Kirche der Escuelas Pías eingerichtet. Das Ergebnis ist spektakulär. Die Steinmauern der Bibliothek werden von meterlangen Metalllampen angestrahlt; besonders am Abend wirkt das Ambiente in Schummerbeleuchtung geradezu mystisch.

    Insider-Tipp
    Die Uni in der Ruine

    Spaniens Fernuni UNED hat sich in Madrid einen besonders spannenden Sitz ausgesucht: Man hat sie kurzerhand in der halb verfallenen Kirche der Escuelas Pías eingerichtet. Das Ergebnis ist spektakulär. Die Steinmauern der Bibliothek werden von meterlangen Metalllampen angestrahlt; besonders am Abend wirkt das Ambiente in Schummerbeleuchtung geradezu mystisch.


  • Catedral de Justo-Mensajeros de la Paz

    Architektonische Highlights
    Insider-Tipp
    Die Recyclingkirche

    Am Sterbebett seiner Mutter versprach Don Justo, eine Kathedrale auf dem familieneigenen Grundstück in Mejorada del Campo zu errichten – trotz nicht vorhandener architektonischer Kenntnisse oder bauhandwerklichen Geschicks. Die spinnerte Idee nahm 1961 ihren Lauf. Seitdem werkelte der Spanier bis zu seinem Tod 2021 ganz allein an dem Gotteshaus aus Recyclingmaterial. Von Fahrradreifen bis zu LKW-Rädern hat er praktisch alles verbaut, was nicht niet- und nagelfest war. Allein die Kuppel ist über 40 m hoch.

    Insider-Tipp
    Die Recyclingkirche

    Am Sterbebett seiner Mutter versprach Don Justo, eine Kathedrale auf dem familieneigenen Grundstück in Mejorada del Campo zu errichten – trotz nicht vorhandener architektonischer Kenntnisse oder bauhandwerklichen Geschicks. Die spinnerte Idee nahm 1961 ihren Lauf. Seitdem werkelte der Spanier bis zu seinem Tod 2021 ganz allein an dem Gotteshaus aus Recyclingmaterial. Von Fahrradreifen bis zu LKW-Rädern hat er praktisch alles verbaut, was nicht niet- und nagelfest war. Allein die Kuppel ist über 40 m hoch.


  • Calle Ponzano

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    Tapasmeile ohne Touris

    Die Adresse für Tapastouren und die besten Restaurants von Chamberí abseits der üblichen Tourimeilen. Egal wo du reingehst, hier schmeckt alles. Das Angebot ist riesig und für jeden Geldbeutel ist was dabei. Zum Beispiel im Arima, Le Qualitè Tasca, La Lianta, La Máquina Chamberí, Taberna Averías oder dem Klassiker Fide.

    • Calle de Ponzano, Madrid
    Insider-Tipp
    Tapasmeile ohne Touris

    Die Adresse für Tapastouren und die besten Restaurants von Chamberí abseits der üblichen Tourimeilen. Egal wo du reingehst, hier schmeckt alles. Das Angebot ist riesig und für jeden Geldbeutel ist was dabei. Zum Beispiel im Arima, Le Qualitè Tasca, La Lianta, La Máquina Chamberí, Taberna Averías oder dem Klassiker Fide.

    • Calle de Ponzano, Madrid

  • Calle del Doctor Fourquet

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    Gallery-Hopping

    Du hast nach dem Reina-Sofía-Museum Lust auf mehr? Nur wenige Meter weiter wartet Madrids Mekka der zeitgenössischen Kunst: Auf einer einzigen Straße reiht sich hier eine Galerie an die nächste, darunter die berühmte von Helga de Alvear.

    • Calle del Doctor Fourquet, 28012 Madrid
    Insider-Tipp
    Gallery-Hopping

    Du hast nach dem Reina-Sofía-Museum Lust auf mehr? Nur wenige Meter weiter wartet Madrids Mekka der zeitgenössischen Kunst: Auf einer einzigen Straße reiht sich hier eine Galerie an die nächste, darunter die berühmte von Helga de Alvear.

    • Calle del Doctor Fourquet, 28012 Madrid

  • Calle del Cardenal Cisneros

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    O’zapft is’

    Wer deutsches Bier für unschlagbar hält, kann sich in Madrid eines Besseren belehren lassen. Mehr und mehr Kneipen setzen auf handgebraute, lokale Biersorten oder spezialisieren sich auf internationale Marken. Die Biermeile auf der Calle Cardenal Cisneros macht es vor, allen voran das L’Europe mit rund 50 Sorten aus aller Welt.

    • Calle del Cardenal Cisneros, 28010 Madrid
    Insider-Tipp
    O’zapft is’

    Wer deutsches Bier für unschlagbar hält, kann sich in Madrid eines Besseren belehren lassen. Mehr und mehr Kneipen setzen auf handgebraute, lokale Biersorten oder spezialisieren sich auf internationale Marken. Die Biermeile auf der Calle Cardenal Cisneros macht es vor, allen voran das L’Europe mit rund 50 Sorten aus aller Welt.

    • Calle del Cardenal Cisneros, 28010 Madrid

  • Puerta de Europa

    Touristenattraktionen
    • © dejan83, Shutterstock

    Am Kastilienplatz haben die US-amerikanischen Architekten John Henry Burgee und Philipp Johnson in den Neunzigerjahren als modernes Stadttor die Puerta de Europa errichtet: zwei Hochhaustürme, die sich um 15 Grad gekippt einander zuneigen. Die meisten nennen die schwarz verglasten, mit Stahl und Aluminium verschnürten Gebäude nach ihrem Bauherrn, dem Kuwait Investment Office, Torres KIO (KIO-Türme). Ihre einmalige Form hat sie zum inoffiziellen Wahrzeichen Madrids werden lassen.

    • © dejan83, Shutterstock

    Am Kastilienplatz haben die US-amerikanischen Architekten John Henry Burgee und Philipp Johnson in den Neunzigerjahren als modernes Stadttor die Puerta de Europa errichtet: zwei Hochhaustürme, die sich um 15 Grad gekippt einander zuneigen. Die meisten nennen die schwarz verglasten, mit Stahl und Aluminium verschnürten Gebäude nach ihrem Bauherrn, dem Kuwait Investment Office, Torres KIO (KIO-Türme). Ihre einmalige Form hat sie zum inoffiziellen Wahrzeichen Madrids werden lassen.


  • Plaza de Castilla

    Touristenattraktionen
    • © Martin D. Vonka, Shutterstock

    Wer in Madrid Großstadtgefühle vermisst, fahre zum Kastilienplatz im Norden der Stadt. Hier haben die US-amerikanischen Architekten John Henry Burgee und Philipp Johnson in den Neunzigerjahren als modernes Stadttor die Puerta de Europa errichtet.

    • Plaza de Castilla, Madrid
    • © Martin D. Vonka, Shutterstock

    Wer in Madrid Großstadtgefühle vermisst, fahre zum Kastilienplatz im Norden der Stadt. Hier haben die US-amerikanischen Architekten John Henry Burgee und Philipp Johnson in den Neunzigerjahren als modernes Stadttor die Puerta de Europa errichtet.

    • Plaza de Castilla, Madrid

  • Edificio España

    Architektonische Highlights
    • © Efired, Shutterstock

    Auffällige Gebäude am großen Spanienplatz am westlichen Ende der Gran Vía sind das 28-stöckige Edificio España von 1953 an der Nordostseite des Platzes und daneben die Torre de Madrid, ein 1957 fertig gestellter, 130 m hoher Wohnturm.

    • © Efired, Shutterstock

    Auffällige Gebäude am großen Spanienplatz am westlichen Ende der Gran Vía sind das 28-stöckige Edificio España von 1953 an der Nordostseite des Platzes und daneben die Torre de Madrid, ein 1957 fertig gestellter, 130 m hoher Wohnturm.