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Malasaña
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Parque del Retiro
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Museo Nacional del Prado
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    Lebensmittel- und Supermärkte


  • Malasaña

    Geographical
    • © JJFarq, Shutterstock

    Malasañas Name geht auf eine junge Heldin des Madrider Aufstands gegen die Franzosen am 2.Mai 1808 zurück. An dieses Datum erinnert die Plaza Dos de Mayo, das Herz des Stadtteils und einer der gemütlichsten Ausgehplätze Madrids.

    • Plaza Dos de Mayo, Madrid
    • © JJFarq, Shutterstock

    Malasañas Name geht auf eine junge Heldin des Madrider Aufstands gegen die Franzosen am 2.Mai 1808 zurück. An dieses Datum erinnert die Plaza Dos de Mayo, das Herz des Stadtteils und einer der gemütlichsten Ausgehplätze Madrids.

    • Plaza Dos de Mayo, Madrid

  • Madrid de los Austrias

    Geographical
    • © JJFarq, Shutterstock

    Es waren die Habsburger, die Madrid Mitte des 16.Jhs. zur spanischen Hauptstadt machten. Vom alten, dem mittelalterlichen Madrid ließen sie fast nichts übrig. Einige wenige Spuren sind hier, im Madrid de los Austrias, noch zu finden. Rund um den Königspalast und v.a. in dessen Südosten hat sich in den Gassen ein Zauber bewahrt, der in Madrid sonst kaum noch zu finden ist. Das liegt u.a. am Auf und Ab der Hügel und Einschnitte, dem die Straßen und Häuserzeilen notgedrungen gefolgt sind. Links und rechts der Calle Segovia zwischen Puerta Cerrada und dem Viaducto erlebt man den Charme dieses Viertels am eindrücklichsten. Das tagsüber so verträumte barrio wandelt sich abends zu einer besonders angesagten zona de marcha. Die Szenegänger haben dem Viertel ihren eigenen Namen gegeben: La Latina, nach der nächsten Metrostation.

    • Madrid
    • © JJFarq, Shutterstock

    Es waren die Habsburger, die Madrid Mitte des 16.Jhs. zur spanischen Hauptstadt machten. Vom alten, dem mittelalterlichen Madrid ließen sie fast nichts übrig. Einige wenige Spuren sind hier, im Madrid de los Austrias, noch zu finden. Rund um den Königspalast und v.a. in dessen Südosten hat sich in den Gassen ein Zauber bewahrt, der in Madrid sonst kaum noch zu finden ist. Das liegt u.a. am Auf und Ab der Hügel und Einschnitte, dem die Straßen und Häuserzeilen notgedrungen gefolgt sind. Links und rechts der Calle Segovia zwischen Puerta Cerrada und dem Viaducto erlebt man den Charme dieses Viertels am eindrücklichsten. Das tagsüber so verträumte barrio wandelt sich abends zu einer besonders angesagten zona de marcha. Die Szenegänger haben dem Viertel ihren eigenen Namen gegeben: La Latina, nach der nächsten Metrostation.

    • Madrid

  • Barrio de las Letras

    Geographical
    • © Vivvi Smak, Shutterstock

    Südöstlich der Puerta del Sol liegt dieses Ausgehviertel der Touristen - aber keine Sorge, den Madridern gefällt es auch. Huertas sind Gemüsegärten, nach denen eine zentrale Straße des Viertels südöstlich der Puerta del Sol benannt ist. Deren Name hat sich schließlich für das ganze barrio eingebürgert. Die Plaza de Santa Ana ist der erste Anlaufpunkt aller Huertasbesucher. Huertas besitzt einen zweiten inoffiziellen Namen: Barrio de las Letras, Viertel der Literatur, denn hier lebten und arbeiteten einige der größten spanischen Dichter des siglo de oro, des "goldenen" 17.Jhs., unter ihnen Miguel de Cervantes, Félix Lope de Vega, Luis de Góngora und Francisco de Quevedo.

    • Madrid
    • © Vivvi Smak, Shutterstock

    Südöstlich der Puerta del Sol liegt dieses Ausgehviertel der Touristen - aber keine Sorge, den Madridern gefällt es auch. Huertas sind Gemüsegärten, nach denen eine zentrale Straße des Viertels südöstlich der Puerta del Sol benannt ist. Deren Name hat sich schließlich für das ganze barrio eingebürgert. Die Plaza de Santa Ana ist der erste Anlaufpunkt aller Huertasbesucher. Huertas besitzt einen zweiten inoffiziellen Namen: Barrio de las Letras, Viertel der Literatur, denn hier lebten und arbeiteten einige der größten spanischen Dichter des siglo de oro, des "goldenen" 17.Jhs., unter ihnen Miguel de Cervantes, Félix Lope de Vega, Luis de Góngora und Francisco de Quevedo.

    • Madrid

  • Plaza Mayor

    Touristenattraktionen
    • Plaza Mayor© MAIRDUMONT

    Auf Madrids "Hauptplatz" vergeht die Zeit etwas langsamer als im Rest der Stadt. Die Besucher lassen sich auf den Stühlen der Restaurant-terrazas nieder und hören den Straßenmusikern zu. Rund ums Reiterstandbild Philipps III. in der Mitte des Platzes versammeln sich junge Touristen, um zu plaudern, zu dösen oder Gitarre zu spielen. Hier lag im Mittelalter die Plaza del Arrabal, der wichtigste Marktplatz, gerade vor den Toren der Stadt. 1619 entstand die Plaza Mayor in ihrer rechteckigen Form, doch was heute davon zu sehen ist, wurde großenteils erst ab 1790 nach dem letzten von zahlreichen verheerenden Bränden aufgebaut. Die Plaza Mayor blieb Marktplatz und wurde zugleich Schauplatz von Autodafés (den Ketzergerichten und -verbrennungen der Inquisition), von Volksfesten oder von Stierkämpfen. Auffällig an der Nordseite des Platzes steht die Casa de la Panadería, die alte Kornkammer der Brotbäcker, in der die Touristeninformation untergebracht ist.

    • Plaza Mayor© MAIRDUMONT

    Auf Madrids "Hauptplatz" vergeht die Zeit etwas langsamer als im Rest der Stadt. Die Besucher lassen sich auf den Stühlen der Restaurant-terrazas nieder und hören den Straßenmusikern zu. Rund ums Reiterstandbild Philipps III. in der Mitte des Platzes versammeln sich junge Touristen, um zu plaudern, zu dösen oder Gitarre zu spielen. Hier lag im Mittelalter die Plaza del Arrabal, der wichtigste Marktplatz, gerade vor den Toren der Stadt. 1619 entstand die Plaza Mayor in ihrer rechteckigen Form, doch was heute davon zu sehen ist, wurde großenteils erst ab 1790 nach dem letzten von zahlreichen verheerenden Bränden aufgebaut. Die Plaza Mayor blieb Marktplatz und wurde zugleich Schauplatz von Autodafés (den Ketzergerichten und -verbrennungen der Inquisition), von Volksfesten oder von Stierkämpfen. Auffällig an der Nordseite des Platzes steht die Casa de la Panadería, die alte Kornkammer der Brotbäcker, in der die Touristeninformation untergebracht ist.


  • Parque del Retiro

    Botanische Gärten & Parks
    • Parque del Retiro© MAIRDUMONT

    Im 17.Jh. ließ Philipp IV. den Parque del Buen Retiro ("Park zum guten Rückzug") als Königsgarten anlegen. Seit 1868 ist er allen Madridern geöffnet - eine grüne Oase, die sich am Wochenende in einen quirligen Dorfjahrmarkt verwandelt. In der Parkmitte ist im Palacio de Cristal und im Palacio de Velázquez zeitgenössische Kunst zu sehen. Im Süden steht die Fuente del Ángel Caído - wahrscheinlich das einzige Luzifermonument auf der Welt. Und im Südwesten des Parks erinnert der Bosque de los Ausentes aus 192 Zypressen und Olivenbäumen an die Opfer der Terroranschläge vom 11.März 2004, als eine Gruppe von Islamisten vier Vorortzüge auf dem Weg nach Madrid in die Luft sprengte.

    • Parque del Retiro© MAIRDUMONT

    Im 17.Jh. ließ Philipp IV. den Parque del Buen Retiro ("Park zum guten Rückzug") als Königsgarten anlegen. Seit 1868 ist er allen Madridern geöffnet - eine grüne Oase, die sich am Wochenende in einen quirligen Dorfjahrmarkt verwandelt. In der Parkmitte ist im Palacio de Cristal und im Palacio de Velázquez zeitgenössische Kunst zu sehen. Im Süden steht die Fuente del Ángel Caído - wahrscheinlich das einzige Luzifermonument auf der Welt. Und im Südwesten des Parks erinnert der Bosque de los Ausentes aus 192 Zypressen und Olivenbäumen an die Opfer der Terroranschläge vom 11.März 2004, als eine Gruppe von Islamisten vier Vorortzüge auf dem Weg nach Madrid in die Luft sprengte.


  • Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia

    Museen
    • Centro de Arte Reina Sofía© MAIRDUMONT

    Eine der bedeutendsten Sammlungen zeitgenössischer, vornehmlich spanischer Kunst vom Beginn des 20.Jhs. bis heute. Ihr goldenes Herz ist Picassos "Guernica" (2.Stock, Saal 6), das der Maler 1937 während des Spanischen Bürgerkriegs im Auftrag der republikanischen Regierung für die Pariser Weltausstellung malte. Am 26.April 1937 hatten Flieger der deutschen Legion Condor über dem baskischen Städtchen Guernica ihre Bombenlast abgeworfen, drei Viertel des Ortes zerstört und Hunderte von Menschen getötet. Die deutschen Militärs auf Seiten Francos probten mit der Bombardierung zum ersten Mal den "totalen Krieg", der sich die Zivilbevölkerung zum Ziel nimmt. Aufgewühlt und empört, machte sich Picasso ein sehr eigenes Bild von den Schrecken des Kriegs. Im 2.Stock sind neben Picasso weitere Klassiker der Avantgarde der ersten Hälfte des 20.Jhs. ausgestellt, unter ihnen Juan Gris, Joan Miró und Salvador Dalí. Der 4.Stock ist der aktuelleren Kunst, u.a. von Antoni Tàpies, Eduardo Chillida und Antonio López, gewidmet. Ein eleganter Anbau des Architekten Jean Nouvel nimmt seit 2005 die Bibliothek, ein Auditorium und die Säle für Sonderausstellungen auf.

    • Centro de Arte Reina Sofía© MAIRDUMONT

    Eine der bedeutendsten Sammlungen zeitgenössischer, vornehmlich spanischer Kunst vom Beginn des 20.Jhs. bis heute. Ihr goldenes Herz ist Picassos "Guernica" (2.Stock, Saal 6), das der Maler 1937 während des Spanischen Bürgerkriegs im Auftrag der republikanischen Regierung für die Pariser Weltausstellung malte. Am 26.April 1937 hatten Flieger der deutschen Legion Condor über dem baskischen Städtchen Guernica ihre Bombenlast abgeworfen, drei Viertel des Ortes zerstört und Hunderte von Menschen getötet. Die deutschen Militärs auf Seiten Francos probten mit der Bombardierung zum ersten Mal den "totalen Krieg", der sich die Zivilbevölkerung zum Ziel nimmt. Aufgewühlt und empört, machte sich Picasso ein sehr eigenes Bild von den Schrecken des Kriegs. Im 2.Stock sind neben Picasso weitere Klassiker der Avantgarde der ersten Hälfte des 20.Jhs. ausgestellt, unter ihnen Juan Gris, Joan Miró und Salvador Dalí. Der 4.Stock ist der aktuelleren Kunst, u.a. von Antoni Tàpies, Eduardo Chillida und Antonio López, gewidmet. Ein eleganter Anbau des Architekten Jean Nouvel nimmt seit 2005 die Bibliothek, ein Auditorium und die Säle für Sonderausstellungen auf.


  • Museo Nacional del Prado

    Museen
    • Museo Nacional del Prado© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Farbenfeuerwerk

    Als der Architekt Juan de Villanueva 1785 im Auftrag Karls III. mit dem Bau des Prado begann, dachte er noch, dass darin ein Naturkundemuseum untergebracht werden solle. Doch Karls Enkel Ferdinand VII. beschloss, in dem fertigen Gebäude ab 1819 die königliche Gemäldesammlung auszustellen. So geschah es – und mittlerweile zählt der Prado zu den 20 beliebtesten Museen der Welt. Im Villanueva-Bau sind Werke vom 12.bis zum 19.Jh. mit einem Schwerpunkt auf spanischer Malerei ausgestellt. Im Prado kannst du die umfassendsten Sammlungen von Werken El Grecos (1541–1614), Velázquez’ (1599–1660) und Goyas (1746–1828) bewundern, zudem der Velázquez-Zeitgenossen José de Ribera, Francisco de Zurbarán und Bartolomé Esteban Murillo. Spannend anzusehen sind aber auch viele Gemälde der Flamen Bosch, Rubens und Brueghel, der Deutschen Dürer und Cranach, der Italiener Botticelli, Rafael, Tizian, Tintoretto und Caravaggio und Hunderter Maler mehr. Von mehr als 8000 Gemälden, 1000 Skulpturen und über 9500 Zeichnungen dümpeln die meisten Objekte im Keller vor sich hin und warten auf bessere Zeiten, denn nur gut 1300 Werke können gezeigt werden. Trotzdem viel zu viel? Du hast die Qual der Wahl. Hier ein paar Tipps, damit du nicht völlig kopflos durch den Prado irrst: Las Meninas (Die Hoffräulein) von Diego de Velázquez. Besonders faszinierend ist die Perspektive des Malers, der sich im Vordergrund, leicht im Schatten, selbst ins Bild gesetzt hat, während im Hintergrund das Königspaar in einem Spiegel auftaucht. El Jardín de las Delicias (Der Garten der Lüste) von Hieronymus Bosch. Auf den ersten Blick würde man nicht vermuten, dass das dreiflügelige Gemälde bereits um 1500 entstanden ist. In Anbetracht der knallbunten Farben und der einzigartig wilden Bildsprache ist es nicht weiter verwunderlich, dass manch einer Bosch als frühen Vorläufer des Surrealismus ansieht, eine Art Dalí der frühen Neuzeit. Du kannst Stunden vor dem Bild verbringen und immer wieder neue Details entdecken. Wenn man bedenkt, dass das Werk für den sündigen Menschen und die strafende Hölle stehen soll, fragt man sich, wie Bosch wohl den Himmel gemalt hätte. Die Hölle wirkt hier jedenfalls sehr bunt und einladend. Perro (Der Hund) von Francisco de Goya. Wer einmal den traurigen Blick des kleinen Hunds am unteren Bildrand gesehen hat, vergisst ihn nie wieder. Es ist eines von Goyas späteren, „schwarzen“ Bildern, als er, wie vom Wahn getrieben, seinen düsteren Phantasien freien Lauf ließ. Ebenfalls Kult sind seine beiden Vorhernachher-Gemälde Die bekleidete Maja und Die unbekleidete Maja. Weitere Höhepunkte: David, Sieger über Goliath von Caravaggio, Die drei Grazien von Peter Paul Rubens, Die Verkündigung von Fra Angelico, das Selbstbildnis Albrecht Dürers, Die Kreuzigung von El Greco. Und nicht zu vergessen Madrids Mona Lisa, die fast zwei Jahrhunderte lang ein trauriges Dasein im Keller gefristet hatte, bis Kunstexperten 2011 feststellten, dass sie zeitgleich und offenbar Seite an Seite mit der „echten“ Mona Lisa von einem Schüler Leonardos ausgearbeitet worden ist.

    • Museo Nacional del Prado© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Farbenfeuerwerk

    Als der Architekt Juan de Villanueva 1785 im Auftrag Karls III. mit dem Bau des Prado begann, dachte er noch, dass darin ein Naturkundemuseum untergebracht werden solle. Doch Karls Enkel Ferdinand VII. beschloss, in dem fertigen Gebäude ab 1819 die königliche Gemäldesammlung auszustellen. So geschah es – und mittlerweile zählt der Prado zu den 20 beliebtesten Museen der Welt. Im Villanueva-Bau sind Werke vom 12.bis zum 19.Jh. mit einem Schwerpunkt auf spanischer Malerei ausgestellt. Im Prado kannst du die umfassendsten Sammlungen von Werken El Grecos (1541–1614), Velázquez’ (1599–1660) und Goyas (1746–1828) bewundern, zudem der Velázquez-Zeitgenossen José de Ribera, Francisco de Zurbarán und Bartolomé Esteban Murillo. Spannend anzusehen sind aber auch viele Gemälde der Flamen Bosch, Rubens und Brueghel, der Deutschen Dürer und Cranach, der Italiener Botticelli, Rafael, Tizian, Tintoretto und Caravaggio und Hunderter Maler mehr. Von mehr als 8000 Gemälden, 1000 Skulpturen und über 9500 Zeichnungen dümpeln die meisten Objekte im Keller vor sich hin und warten auf bessere Zeiten, denn nur gut 1300 Werke können gezeigt werden. Trotzdem viel zu viel? Du hast die Qual der Wahl. Hier ein paar Tipps, damit du nicht völlig kopflos durch den Prado irrst: Las Meninas (Die Hoffräulein) von Diego de Velázquez. Besonders faszinierend ist die Perspektive des Malers, der sich im Vordergrund, leicht im Schatten, selbst ins Bild gesetzt hat, während im Hintergrund das Königspaar in einem Spiegel auftaucht. El Jardín de las Delicias (Der Garten der Lüste) von Hieronymus Bosch. Auf den ersten Blick würde man nicht vermuten, dass das dreiflügelige Gemälde bereits um 1500 entstanden ist. In Anbetracht der knallbunten Farben und der einzigartig wilden Bildsprache ist es nicht weiter verwunderlich, dass manch einer Bosch als frühen Vorläufer des Surrealismus ansieht, eine Art Dalí der frühen Neuzeit. Du kannst Stunden vor dem Bild verbringen und immer wieder neue Details entdecken. Wenn man bedenkt, dass das Werk für den sündigen Menschen und die strafende Hölle stehen soll, fragt man sich, wie Bosch wohl den Himmel gemalt hätte. Die Hölle wirkt hier jedenfalls sehr bunt und einladend. Perro (Der Hund) von Francisco de Goya. Wer einmal den traurigen Blick des kleinen Hunds am unteren Bildrand gesehen hat, vergisst ihn nie wieder. Es ist eines von Goyas späteren, „schwarzen“ Bildern, als er, wie vom Wahn getrieben, seinen düsteren Phantasien freien Lauf ließ. Ebenfalls Kult sind seine beiden Vorhernachher-Gemälde Die bekleidete Maja und Die unbekleidete Maja. Weitere Höhepunkte: David, Sieger über Goliath von Caravaggio, Die drei Grazien von Peter Paul Rubens, Die Verkündigung von Fra Angelico, das Selbstbildnis Albrecht Dürers, Die Kreuzigung von El Greco. Und nicht zu vergessen Madrids Mona Lisa, die fast zwei Jahrhunderte lang ein trauriges Dasein im Keller gefristet hatte, bis Kunstexperten 2011 feststellten, dass sie zeitgleich und offenbar Seite an Seite mit der „echten“ Mona Lisa von einem Schüler Leonardos ausgearbeitet worden ist.


  • Rastro

    Märkte und Flohmärkte
    • Rastro© MAIRDUMONT

    Ein tolles Menschengewimmel erfüllt am Sonntagvormittag die Straßen rund um die Plaza Cascorro. Der Besuch des Rastros gehört zur Sonntagsroutine vieler Madrider wie für andere der Kirchgang. An die 80.000 Menschen zwängen sich an den rund 1300 Ständen vorbei. Wer außergewöhnliche Entdeckungen machen will, sollte früh da sein. Ansonsten ist der Rastrobesuch eine gute Ausrede, um sich hinterher bei Wein und Tapas in einer der vielen Bars der Gegend zu treffen. Von der Plaza Cascorro geht es die Ribera de Curtidores hinunter und dann hinein in die Nebenstraßen. Feilschen ist erlaubt. Vorsicht vor Taschendieben!

    • Rastro© MAIRDUMONT

    Ein tolles Menschengewimmel erfüllt am Sonntagvormittag die Straßen rund um die Plaza Cascorro. Der Besuch des Rastros gehört zur Sonntagsroutine vieler Madrider wie für andere der Kirchgang. An die 80.000 Menschen zwängen sich an den rund 1300 Ständen vorbei. Wer außergewöhnliche Entdeckungen machen will, sollte früh da sein. Ansonsten ist der Rastrobesuch eine gute Ausrede, um sich hinterher bei Wein und Tapas in einer der vielen Bars der Gegend zu treffen. Von der Plaza Cascorro geht es die Ribera de Curtidores hinunter und dann hinein in die Nebenstraßen. Feilschen ist erlaubt. Vorsicht vor Taschendieben!


  • Círculo de Bellas Artes

    Kulturzentren
    Insider-Tipp
    Hoch-Kultur im doppelten Sinn

    In dem imposanten Kulturzentrum im Art-déco-Stil trifft sich seit den 1920er-Jahren alles, was Rang und Namen hat in der Welt der Kunst und Kultur. Die Ausstellungen zu Malerei und Fotografie sind sehenswert, das Ambiente im Café ist aristokratisch-gediegen. Am schönsten aber sitzt man oben rings um die Großskulptur der Göttin Minerva auf der Dachterasse, der azotea: Hier liegt dir ganz Madrid zu Füßen!

    Insider-Tipp
    Hoch-Kultur im doppelten Sinn

    In dem imposanten Kulturzentrum im Art-déco-Stil trifft sich seit den 1920er-Jahren alles, was Rang und Namen hat in der Welt der Kunst und Kultur. Die Ausstellungen zu Malerei und Fotografie sind sehenswert, das Ambiente im Café ist aristokratisch-gediegen. Am schönsten aber sitzt man oben rings um die Großskulptur der Göttin Minerva auf der Dachterasse, der azotea: Hier liegt dir ganz Madrid zu Füßen!


  • Chocolatería San Ginés

    Cafés
    • regional
    • © Tamara Loyber, Shutterstock

    Ein nächtliches Ritual: erst tanzen gehen und dann am frühen Morgen hier mit churros con chocolate den Magen herausfordern. 1895 gegründet.

    • © Tamara Loyber, Shutterstock

    Ein nächtliches Ritual: erst tanzen gehen und dann am frühen Morgen hier mit churros con chocolate den Magen herausfordern. 1895 gegründet.


  • Matadero Madrid

    Kulturzentren
    • © cribe, Shutterstock

    Der ehemalige Schlachthof ist Madrids größtes Kulturzentrum, zumindest der Fläche nach. Ein kreativer Ort für Theater, Kunst und Design.

    • © cribe, Shutterstock

    Der ehemalige Schlachthof ist Madrids größtes Kulturzentrum, zumindest der Fläche nach. Ein kreativer Ort für Theater, Kunst und Design.


  • Chueca

    Geographical
    • © dmitro2009, Shutterstock

    Chueca ist Madrids Schwulenviertel. Zwischen den Straßen Fuencarral, Gran Vía, Recoletos und Génova gibt es viel junge Mode und ein buntes Nachtleben. Bis in die 1990er-Jahre war die Plaza Chueca Treffpunkt für Dealer und Junkies. Dass man sich heute sicher durch die Straßen bewegen kann, hat das Viertel den Schwulen zu verdanken. Sie kauften Häuser, renovierten sie, schicke Läden und Lokale entstanden. Und auf einmal war Chueca ein angesagtes Ausgehviertel, für Heteros genauso wie für Schwule und Lesben.

    • Madrid
    • © dmitro2009, Shutterstock

    Chueca ist Madrids Schwulenviertel. Zwischen den Straßen Fuencarral, Gran Vía, Recoletos und Génova gibt es viel junge Mode und ein buntes Nachtleben. Bis in die 1990er-Jahre war die Plaza Chueca Treffpunkt für Dealer und Junkies. Dass man sich heute sicher durch die Straßen bewegen kann, hat das Viertel den Schwulen zu verdanken. Sie kauften Häuser, renovierten sie, schicke Läden und Lokale entstanden. Und auf einmal war Chueca ein angesagtes Ausgehviertel, für Heteros genauso wie für Schwule und Lesben.

    • Madrid

  • Madrid Río

    Botanische Gärten & Parks
    • © benjasanz, Shutterstock

    Hat Madrid eigentlich einen Fluss? Oh ja – den Manzanares! Aber der hat leider nie die Berühmtheit einer Seine oder ei­ner Themse erlangt. In den 1970er ­Jah­ren, zu Zeiten der Franco ­Diktatur, baute man eine Schnellstraße an sein linkes und rechtes Ufer, als Teil des Autobahn­rings um die Innenstadt. Für ein paar Jahrzehnte verschwand der Fluss aus der Erinnerung der Einheimischen. Nun ist er wieder da. Wo jahrzehntelang der Auto­verkehr achtspurig floss oder stockte, macht sich seit 2012 ein Park breit und vor allem lang. Madrid Río, „Madrid Fluss“, heißt die 120 ha große Grünanla­ge. Sie ist das gelungene Ergebnis einer der weltweit gewaltigsten Stadtumbau­ten der Gegenwart. Es war eine Opera­tion am offenen Herzen: Während über die Ringautobahn weiter der Verkehr pulsierte, gruben die Bagger unter den Fahr­bahnen kilometerlange Tunnel. Jetzt fließt der Verkehr unterirdisch und oben ist der Traum von der Parklandschaft am Wasser wahr geworden. Am nördlichen Ende des Parks, auf Höhe des Puen­te del Rey, bietet sich ein Panorama, das bisher Autofah­rern vorbehalten war: Hier erhebt sich, auf einer Anhöhe über dem Manzanares, das Madrid de los Austrias mit dem Kö­nigspalast, der Kathedrale und der Kirche San Francisco el Grande. Nichts lässt dar­auf schließen, was sich ein paar Meter tiefer abspielt: Genau hier haben die Bauingenieure ein ganzes Autobahn­kreuz, das sich früher über den Fluss spannte, unter die Erde gelegt.Vom Puente del Rey aus begleitet Mad­rid Río den Manzanares auf rund 10 km Länge in Richtung Südosten. Der Fluss selbst ist ein Flüsschen geblieben, gera­de mal 50 m breit und so flach, dass er nicht zum Ertrinken taugt (und für Schiffsverkehr schon gar nicht). Er plätschert lei­se und ein wenig trübe durch sein künst­liches Bett aus Basalt, in das ihn die Stadtplaner schon in den 1940er­ Jahren gepfercht haben.Nach den ersten 500 m Fußweg ist es mit Ruhe und schönen Ausblicken vorbei: Jenseits des Puente de Segovia wird Ma­drid Río zum Volkspark und gehört den Menschen, die in den Hochhäusern auf der Südwestseite des Manzanares leben. Nach Jahrzehnten am Rand der Auto­bahn haben sie sich den Park so selbstverständlich zu eigen gemacht, als hätte es vor ihrer Haustür nie etwas anderes als Bäume, Spielplätze und Straßencafés gegeben.

    • © benjasanz, Shutterstock

    Hat Madrid eigentlich einen Fluss? Oh ja – den Manzanares! Aber der hat leider nie die Berühmtheit einer Seine oder ei­ner Themse erlangt. In den 1970er ­Jah­ren, zu Zeiten der Franco ­Diktatur, baute man eine Schnellstraße an sein linkes und rechtes Ufer, als Teil des Autobahn­rings um die Innenstadt. Für ein paar Jahrzehnte verschwand der Fluss aus der Erinnerung der Einheimischen. Nun ist er wieder da. Wo jahrzehntelang der Auto­verkehr achtspurig floss oder stockte, macht sich seit 2012 ein Park breit und vor allem lang. Madrid Río, „Madrid Fluss“, heißt die 120 ha große Grünanla­ge. Sie ist das gelungene Ergebnis einer der weltweit gewaltigsten Stadtumbau­ten der Gegenwart. Es war eine Opera­tion am offenen Herzen: Während über die Ringautobahn weiter der Verkehr pulsierte, gruben die Bagger unter den Fahr­bahnen kilometerlange Tunnel. Jetzt fließt der Verkehr unterirdisch und oben ist der Traum von der Parklandschaft am Wasser wahr geworden. Am nördlichen Ende des Parks, auf Höhe des Puen­te del Rey, bietet sich ein Panorama, das bisher Autofah­rern vorbehalten war: Hier erhebt sich, auf einer Anhöhe über dem Manzanares, das Madrid de los Austrias mit dem Kö­nigspalast, der Kathedrale und der Kirche San Francisco el Grande. Nichts lässt dar­auf schließen, was sich ein paar Meter tiefer abspielt: Genau hier haben die Bauingenieure ein ganzes Autobahn­kreuz, das sich früher über den Fluss spannte, unter die Erde gelegt.Vom Puente del Rey aus begleitet Mad­rid Río den Manzanares auf rund 10 km Länge in Richtung Südosten. Der Fluss selbst ist ein Flüsschen geblieben, gera­de mal 50 m breit und so flach, dass er nicht zum Ertrinken taugt (und für Schiffsverkehr schon gar nicht). Er plätschert lei­se und ein wenig trübe durch sein künst­liches Bett aus Basalt, in das ihn die Stadtplaner schon in den 1940er­ Jahren gepfercht haben.Nach den ersten 500 m Fußweg ist es mit Ruhe und schönen Ausblicken vorbei: Jenseits des Puente de Segovia wird Ma­drid Río zum Volkspark und gehört den Menschen, die in den Hochhäusern auf der Südwestseite des Manzanares leben. Nach Jahrzehnten am Rand der Auto­bahn haben sie sich den Park so selbstverständlich zu eigen gemacht, als hätte es vor ihrer Haustür nie etwas anderes als Bäume, Spielplätze und Straßencafés gegeben.


  • Toledo

    Geographical
    • © ESB Professional, Shutterstock

    Toledo (75 000 Ew.) liegt 70 km südwestlich von Madrid über dem Flusstal des Tajo. Die von der Unesco zum Welterbe erhobene Altstadt gehört zu den Highlights einer Spanienreise und versammelt monumentale Pracht auf überschaubarem Raum – sofern man nicht gerade die Orientierung in den verwinkelten Gassen verliert, was selbst den Spaniern passiert. Immer wieder kann man sich durchschlagen und -fragen zur Catedral und zum zentralen Platz, der Plaza del Ayuntamiento.

    • Toledo
    • © ESB Professional, Shutterstock

    Toledo (75 000 Ew.) liegt 70 km südwestlich von Madrid über dem Flusstal des Tajo. Die von der Unesco zum Welterbe erhobene Altstadt gehört zu den Highlights einer Spanienreise und versammelt monumentale Pracht auf überschaubarem Raum – sofern man nicht gerade die Orientierung in den verwinkelten Gassen verliert, was selbst den Spaniern passiert. Immer wieder kann man sich durchschlagen und -fragen zur Catedral und zum zentralen Platz, der Plaza del Ayuntamiento.

    • Toledo

  • StreetXO

    Restaurants
    • international

    Sternekoch Dabiz Muñoz bringt mit diesem Projekt das beliebte Streetfood auf Gourmetniveau, ohne den Geldbeutel zu sprengen: Kreative Küche trifft auf (relativ) erschwingliche Preise. Das gilt auch für die unglaublichen Cocktails.

    Sternekoch Dabiz Muñoz bringt mit diesem Projekt das beliebte Streetfood auf Gourmetniveau, ohne den Geldbeutel zu sprengen: Kreative Küche trifft auf (relativ) erschwingliche Preise. Das gilt auch für die unglaublichen Cocktails.


  • Plaza de Cibeles

    Touristenattraktionen
    • Plaza de Cibeles© MAIRDUMONT

    Größter Blickfang am Platz - neben der Fuente de la Cibeles, dem Kybele-Brunnen, welche eines der beliebtesten Fotomotive Madrids ist - ist der Palacio de Cibeles, 1917 nach Entwürfen des damaligen Stararchitekten Antonio Palacios erbaut. Vom Mirador aus liegt einem die Stadt und die Plaza zu Füßen. Die anderen drei Ecken des Platzes besetzen der Banco de España (Spaniens Zentralbank), der Palacio de Buenavista (Sitz der Heeresleitung) und die Casa de América (Lateinamerikanisches Kulturzentrum).

    • Plaza de la Cibeles, Madrid
    • Plaza de Cibeles© MAIRDUMONT

    Größter Blickfang am Platz - neben der Fuente de la Cibeles, dem Kybele-Brunnen, welche eines der beliebtesten Fotomotive Madrids ist - ist der Palacio de Cibeles, 1917 nach Entwürfen des damaligen Stararchitekten Antonio Palacios erbaut. Vom Mirador aus liegt einem die Stadt und die Plaza zu Füßen. Die anderen drei Ecken des Platzes besetzen der Banco de España (Spaniens Zentralbank), der Palacio de Buenavista (Sitz der Heeresleitung) und die Casa de América (Lateinamerikanisches Kulturzentrum).

    • Plaza de la Cibeles, Madrid

  • Estación de Atocha

    Architektonische Highlights
    • Estación de Atocha© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Palmen-Bahnhof

    Ganz klar, von außen sieht er aus wie ein historischer Bahnhof, Baujahr Ende des 19.Jhs. Die Überraschung kommt, wenn du einmal drin bist: ein überdimensionales Gewächshaus mit Palmen bis zum Dach. Gut 100 Jahre lang fuhren Lokomotiven in die prächtige Halle unter das gewölbte Dach aus Eisen und Glas ein, bis sich die spanische Regierung in den Kopf setzte, eine Hochgeschwindigkeitsverbindung zur Expo 1992 in Sevilla zu schaffen. Für den modernen Zug, AVE (Alta Velocidad Española) getauft, baute der Architekt Rafael Moneo eine neue Halle direkt hinter die alte und auf einmal war Platz für den Palmengarten im Bahnhof. In den diversen Bars und Restaurants kannst du auch an kalten Tagen im kuschelig warmen Ambiente des tropischen Gartens deinen Kaffee trinken. Am Morgen des 11.März 2004 ließen islamistische Terroristen in vier Vorortzügen zehn Bomben explodieren, die 191 Menschen in den Tod rissen. Einer der Züge war gerade in den Bahnhof Atocha eingefahren. Eine weitere Bombe ist nicht explodiert, sonst wäre Madrid um ein Highlight – und viele Menschenleben – ärmer. Das gläserne Mahnmal an der Ostseite des Bahnhofs erinnert an die Opfer des Terroranschlags.

    • Estación de Atocha© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Palmen-Bahnhof

    Ganz klar, von außen sieht er aus wie ein historischer Bahnhof, Baujahr Ende des 19.Jhs. Die Überraschung kommt, wenn du einmal drin bist: ein überdimensionales Gewächshaus mit Palmen bis zum Dach. Gut 100 Jahre lang fuhren Lokomotiven in die prächtige Halle unter das gewölbte Dach aus Eisen und Glas ein, bis sich die spanische Regierung in den Kopf setzte, eine Hochgeschwindigkeitsverbindung zur Expo 1992 in Sevilla zu schaffen. Für den modernen Zug, AVE (Alta Velocidad Española) getauft, baute der Architekt Rafael Moneo eine neue Halle direkt hinter die alte und auf einmal war Platz für den Palmengarten im Bahnhof. In den diversen Bars und Restaurants kannst du auch an kalten Tagen im kuschelig warmen Ambiente des tropischen Gartens deinen Kaffee trinken. Am Morgen des 11.März 2004 ließen islamistische Terroristen in vier Vorortzügen zehn Bomben explodieren, die 191 Menschen in den Tod rissen. Einer der Züge war gerade in den Bahnhof Atocha eingefahren. Eine weitere Bombe ist nicht explodiert, sonst wäre Madrid um ein Highlight – und viele Menschenleben – ärmer. Das gläserne Mahnmal an der Ostseite des Bahnhofs erinnert an die Opfer des Terroranschlags.


  • Casa Mingo

    Restaurants
    • regional

    Ein Klassiker - dabei gibt es (fast) nichts als Hühnchen und Salat - und zum Trinken sidra. Die Madrider lieben es. Bei gutem Wetter reiht sich auf der Straße Tisch an Tisch. Keine Reservierung.

    Ein Klassiker - dabei gibt es (fast) nichts als Hühnchen und Salat - und zum Trinken sidra. Die Madrider lieben es. Bei gutem Wetter reiht sich auf der Straße Tisch an Tisch. Keine Reservierung.


  • La Tasquita de Enfrente

    Restaurants
    • regional

    Diese kleine Taverne liegt etwas versteckt in einer sehr volkstümlichen Ecke von Malasaña, hat sich aber die Zuneigung der Madrider Gourmets erworben. Kreative spanische Küche und alles Frische vom Markt.

    Diese kleine Taverne liegt etwas versteckt in einer sehr volkstümlichen Ecke von Malasaña, hat sich aber die Zuneigung der Madrider Gourmets erworben. Kreative spanische Küche und alles Frische vom Markt.


  • Almendro 13

    Snackbar
    • regional

    Ein Klassiker im Madrid de los Austrias mit rustikaler spanischer Küche. Bestellt wird an der Durchreiche, wenn das Essen fertig ist, erklingt eine kleine Glocke. Der Laden ist oft so rappelvoll, dass sich die Gäste draußen auf die Kühlerhauben der parkenden Autos setzen.

    Ein Klassiker im Madrid de los Austrias mit rustikaler spanischer Küche. Bestellt wird an der Durchreiche, wenn das Essen fertig ist, erklingt eine kleine Glocke. Der Laden ist oft so rappelvoll, dass sich die Gäste draußen auf die Kühlerhauben der parkenden Autos setzen.


  • El Flamenco Vive

    Bücher, Zeitschriften & Musik

    Der spanische Laden mit dem ausführlichsten Angebot an Flamencoplatten, -literatur, -gitarren und -kostümen. Stöbern und bestellen auch im Internet unter www.elflamencovive.com

    Der spanische Laden mit dem ausführlichsten Angebot an Flamencoplatten, -literatur, -gitarren und -kostümen. Stöbern und bestellen auch im Internet unter www.elflamencovive.com


  • El Espejo

    Cafés
    • regional

    Dieses Café im Glashaus auf dem Fußgängerboulevard ist erst 1978 eröffnet worden, bezaubert aber mit dem ganzen Charme des Jugendstils.

    Dieses Café im Glashaus auf dem Fußgängerboulevard ist erst 1978 eröffnet worden, bezaubert aber mit dem ganzen Charme des Jugendstils.


  • Museo Nacional Thyssen Bornemisza

    Museen

    Friedrich Thyssen, Zweitgeborener des Gründervaters des Ruhrimperiums August Thyssen, wollte vom Stahl nichts wissen, heiratete eine ungarische Baronin mit Namen Bornemisza und sammelte Kunst. Ihr gemeinsamer Sohn Hans-Heinrich (1921-2002) wurde Schweizer Staatsbürger und sammelte weiter, mit Vorliebe deutsche Expressionisten. Bei seinem Tod hatte er rund 1500 Werke beisammen, die einen fast enzyklopädischen Gang durch die Kunstgeschichte Europas und Nordamerikas erlauben. Der zentrale Teil dieser Sammlung, etwa 800 Gemälde, ist in dem Museum im Palacio Villahermosa (18.Jh.) zu sehen. In einem modernen Anbau sind 220 weitere Gemälde ausgestellt. Ein chronologischer Spaziergang durch die Kunst vom 13.bis zum 20.Jh. beginnt im zweiten Stock und endet im Erdgeschoss.

    Friedrich Thyssen, Zweitgeborener des Gründervaters des Ruhrimperiums August Thyssen, wollte vom Stahl nichts wissen, heiratete eine ungarische Baronin mit Namen Bornemisza und sammelte Kunst. Ihr gemeinsamer Sohn Hans-Heinrich (1921-2002) wurde Schweizer Staatsbürger und sammelte weiter, mit Vorliebe deutsche Expressionisten. Bei seinem Tod hatte er rund 1500 Werke beisammen, die einen fast enzyklopädischen Gang durch die Kunstgeschichte Europas und Nordamerikas erlauben. Der zentrale Teil dieser Sammlung, etwa 800 Gemälde, ist in dem Museum im Palacio Villahermosa (18.Jh.) zu sehen. In einem modernen Anbau sind 220 weitere Gemälde ausgestellt. Ein chronologischer Spaziergang durch die Kunst vom 13.bis zum 20.Jh. beginnt im zweiten Stock und endet im Erdgeschoss.


  • Casa de Diego

    Sonstige Läden

    "Mañana lloverá" steht neben den Eingangstüren: Morgen wirds regnen. Die Casa de Diego verkauft seit 1858 Regenschirme und Spazierstöcke, aber auch kunstvolle Fächer aus eigener Produktion.

    "Mañana lloverá" steht neben den Eingangstüren: Morgen wirds regnen. Die Casa de Diego verkauft seit 1858 Regenschirme und Spazierstöcke, aber auch kunstvolle Fächer aus eigener Produktion.


  • Palacio Real de Madrid

    Architektonische Highlights
    • Palacio Real© MAIRDUMONT

    Italienische Architekten sollten Mitte des 18.Jhs. für Philipp V. mit einem neuen Königspalast den Glanz von Versailles nach Madrid bringen - es wurde trotzdem ein sehr spanischer Bau: streng, quadratisch, mächtig. Im Innern füllt üppige, barocke Pracht die drei noblen seiner sieben Etagen: 100.000 m2, über die sich Spaniens Könige und ihr Hofstaat ausbreiten konnten. Eine Besichtigung ist eine Reise durch eine Märchenwelt voller kostbarer Gemälde, Wandteppiche, Deckenmalereien, Stuckornamente, Lüster, Möbel, Uhren, Geschirr, Degen, Rüstungen, Landkarten, Bücher - und schließlich durch die Königliche Apotheke. Nachdem der alte Alcázar an derselben Stelle 1734 abgebrannt war, begannen zwei Jahre später die Bauarbeiten für den neuen, außen klassizistischen Palast nach Plänen der Italiener Filippo Juvarra und Giovanni Battista Sacchetti. Als erster Bewohner zog 1764 Karl III. in den Palast. Er blieb königliche Residenz bis zum Sturz der Monarchie 1931.Seit deren Wiedereinführung 1975 lebt die königliche Familie im Zarzuela-Palast außerhalb von Madrid. Von Oktober bis Juni wird jeden ersten Mittwoch im Monat um 12 Uhr mittags vor dem Palacio Real eine feierliche Wachablösung in Szene gesetzt.

    • Palacio Real© MAIRDUMONT

    Italienische Architekten sollten Mitte des 18.Jhs. für Philipp V. mit einem neuen Königspalast den Glanz von Versailles nach Madrid bringen - es wurde trotzdem ein sehr spanischer Bau: streng, quadratisch, mächtig. Im Innern füllt üppige, barocke Pracht die drei noblen seiner sieben Etagen: 100.000 m2, über die sich Spaniens Könige und ihr Hofstaat ausbreiten konnten. Eine Besichtigung ist eine Reise durch eine Märchenwelt voller kostbarer Gemälde, Wandteppiche, Deckenmalereien, Stuckornamente, Lüster, Möbel, Uhren, Geschirr, Degen, Rüstungen, Landkarten, Bücher - und schließlich durch die Königliche Apotheke. Nachdem der alte Alcázar an derselben Stelle 1734 abgebrannt war, begannen zwei Jahre später die Bauarbeiten für den neuen, außen klassizistischen Palast nach Plänen der Italiener Filippo Juvarra und Giovanni Battista Sacchetti. Als erster Bewohner zog 1764 Karl III. in den Palast. Er blieb königliche Residenz bis zum Sturz der Monarchie 1931.Seit deren Wiedereinführung 1975 lebt die königliche Familie im Zarzuela-Palast außerhalb von Madrid. Von Oktober bis Juni wird jeden ersten Mittwoch im Monat um 12 Uhr mittags vor dem Palacio Real eine feierliche Wachablösung in Szene gesetzt.


  • Club Honky Tonk

    Bars

    Ein Klassiker. Elegante Kneipe und Diskothek mit Liverockmusik ab 0.30.

    Ein Klassiker. Elegante Kneipe und Diskothek mit Liverockmusik ab 0.30.


  • Café Central

    Cafés

    Seit 1982 Madrids Tempel des Jazz und verwandter Musikstile, zugleich vornehm-gemütliches Café.

    Seit 1982 Madrids Tempel des Jazz und verwandter Musikstile, zugleich vornehm-gemütliches Café.


  • Caixaforum

    Kulturzentren
    • © ToniFlap, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Vertikale Flower-Power

    Auf ein ehemaliges Elektrizitätswerk von 1900 haben die Schweizer Architekten Pierre de Meuron und Jacques Herzog ein futuristisches, scheinbar in der Luft schwebendes Kulturzentrum gesetzt. Spektakulär ist der hängende Garten rechts vom Eingangsbereich: Wie ein lebendiges Gemälde überzieht er die ganze Fassade. In dem Kulturzentrum erlebst du einen spannenden Mix aus wechselnden Ausstellungen, Konzerten und kulturellen Veranstaltungen.

    • © ToniFlap, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Vertikale Flower-Power

    Auf ein ehemaliges Elektrizitätswerk von 1900 haben die Schweizer Architekten Pierre de Meuron und Jacques Herzog ein futuristisches, scheinbar in der Luft schwebendes Kulturzentrum gesetzt. Spektakulär ist der hängende Garten rechts vom Eingangsbereich: Wie ein lebendiges Gemälde überzieht er die ganze Fassade. In dem Kulturzentrum erlebst du einen spannenden Mix aus wechselnden Ausstellungen, Konzerten und kulturellen Veranstaltungen.


  • Mercado de San Miguel

    Lebensmittel- und Supermärkte
    • © Catarina Belova, Shutterstock

    Die schönste Markthalle der Stadt hat nichts mehr mit einem traditionellen Markt zu tun. Die Halle aus Glas und Eisen von 1916 gleich neben der Plaza Mayor ist heute ein privat betriebener Gourmettempel. Hier finden sich neben gut sortierten Obst-, Käse und Fischständen eine Sherrybar, ein Café mit köstlichen Teilchen oder ein Fachgeschäft für bacalao (Stockfisch) aus nachhaltiger Fischzucht.

    • © Catarina Belova, Shutterstock

    Die schönste Markthalle der Stadt hat nichts mehr mit einem traditionellen Markt zu tun. Die Halle aus Glas und Eisen von 1916 gleich neben der Plaza Mayor ist heute ein privat betriebener Gourmettempel. Hier finden sich neben gut sortierten Obst-, Käse und Fischständen eine Sherrybar, ein Café mit köstlichen Teilchen oder ein Fachgeschäft für bacalao (Stockfisch) aus nachhaltiger Fischzucht.


  • Segovia

    Geographical
    • © Izabela23, Shutterstock

    Guter Ausgangspunkt für einen Spaziergang durch die Altstadt ist die Plaza del Azoguejo, die von einem Aquädukt überquert wird. Er stammt aus dem 1.Jh. n. Chr. und ist das größte erhaltene römische Baudenkmal in Spanien. Von hier aus geht es hinein in die von Mauern umgebene Stadt.

    • © Izabela23, Shutterstock

    Guter Ausgangspunkt für einen Spaziergang durch die Altstadt ist die Plaza del Azoguejo, die von einem Aquädukt überquert wird. Er stammt aus dem 1.Jh. n. Chr. und ist das größte erhaltene römische Baudenkmal in Spanien. Von hier aus geht es hinein in die von Mauern umgebene Stadt.