Zentralmarokko Top Sehenswürdigkeiten

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    Touristenattraktionen

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    Botanische Gärten & Parks

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    Museen

    Landschaftliche Highlights


  • Suqs

    Touristenattraktionen
    • © Ekaterina Pokrovsky, Shutterstock

    Die Basarstraßen von Marrakech haben sich v.a. auf Touristen eingestellt. So gibt es hier all das zu kaufen, was das europäische Herz begehrt. Doch wer sich tiefer in die Gassen hineinwagt, findet Handwerker, die ihre Waren auf der Straße herstellen, Hunderte von traditionellen Schuhgeschäften, Kleidermärkte, den Färberbasar und vieles mehr. Typisch und ganz und gar untouristisch sind die Lebensmittelmärkte, z.B. in der Nähe des Bab Doukkala. Wer keine Souvenirs erstehen, sondern den Souk einfach nur erleben möchte, ist hier richtig.

    • Derb El Zeri, Murrākuš
    • © Ekaterina Pokrovsky, Shutterstock

    Die Basarstraßen von Marrakech haben sich v.a. auf Touristen eingestellt. So gibt es hier all das zu kaufen, was das europäische Herz begehrt. Doch wer sich tiefer in die Gassen hineinwagt, findet Handwerker, die ihre Waren auf der Straße herstellen, Hunderte von traditionellen Schuhgeschäften, Kleidermärkte, den Färberbasar und vieles mehr. Typisch und ganz und gar untouristisch sind die Lebensmittelmärkte, z.B. in der Nähe des Bab Doukkala. Wer keine Souvenirs erstehen, sondern den Souk einfach nur erleben möchte, ist hier richtig.

    • Derb El Zeri, Murrākuš

  • Jardin Majorelle

    Botanische Gärten & Parks
    • © Ser Borakovskyy, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Früh planen, früh kommen!

    Gerade wenn es heiß ist, gibt es nichts Schöneres, als im Jardin Majorelle im Schatten der Bäume zu sitzen und auszuruhen. Die Geschichte des schönsten Gartens der Stadt, der mit seiner Farbenpracht verzaubert, liest sich wie ein Märchen. Der Maler Jacques Majorelle (1886–1962) reiste durch die ganze Welt, bis er sich in Marrakesch in besonderer Weise künstlerisch inspiriert fühlte, sodass er beschloss, hier zu bleiben. Er kaufte ein Stück Brachland, errichtete darauf seine Villa und lebte fortan im Paradies. Den Garten nämlich ließ er nach den Paradiesbeschreibungen des Korans gestalten. Dafür ließ er sich Pflanzen aus aller Welt herschaffen und legte so den Grundstein zu diesem herrlichen Garten. Als Majorelle starb, verwilderte das Grundstück zunehmend, bis es der französische Modemacher Yves Saint Laurent wiederentdeckte. Er ließ die Mauern in Kornblumenblau streichen – in genau dem Blauton, den der Maler Majorelle kreiert hatte –, legte die exotischen Pflanzen wieder frei, ließ Wasserbecken restaurieren und färbte sie gelb und türkis. So entstand ein Pflanzenmeer in leuchtenden Farben: mit hohen Palmen und Kakteen, dichten Bambushainen, pinkfarbenen Geranien, weißen Seerosen und orangefarbener Kapuzinerkresse. Die Villa des Malers nutzte Saint Laurent anfangs als Atelier, dann errichtete er darin eins der hübschsten (wenn auch kleinsten) Museen der Stadt für seine private Sammlung von Berberkunst und islamischer Kunst, das sogenannte Pierre Bergé Museum of Berber Arts. Der Modemacher liebte den Garten so sehr, dass er ihn schließlich der Öffentlichkeit übergab – damit alle an der Pracht teilhaben können. Bevor er 2008 starb, verfügte er, dass seine Asche hier verstreut werden sollte. Und so ist der Jardin Majorelle wahrscheinlich das schönste Grab der Welt. Kauf die Tickets am besten ein paar Tage vorher, sonst könntest du gar keinen oder nicht mehr zur gewünschten Zeit einen Platz bekommen. Übrigens: Früh morgens ist der Garten am wenigsten voll!

    • © Ser Borakovskyy, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Früh planen, früh kommen!

    Gerade wenn es heiß ist, gibt es nichts Schöneres, als im Jardin Majorelle im Schatten der Bäume zu sitzen und auszuruhen. Die Geschichte des schönsten Gartens der Stadt, der mit seiner Farbenpracht verzaubert, liest sich wie ein Märchen. Der Maler Jacques Majorelle (1886–1962) reiste durch die ganze Welt, bis er sich in Marrakesch in besonderer Weise künstlerisch inspiriert fühlte, sodass er beschloss, hier zu bleiben. Er kaufte ein Stück Brachland, errichtete darauf seine Villa und lebte fortan im Paradies. Den Garten nämlich ließ er nach den Paradiesbeschreibungen des Korans gestalten. Dafür ließ er sich Pflanzen aus aller Welt herschaffen und legte so den Grundstein zu diesem herrlichen Garten. Als Majorelle starb, verwilderte das Grundstück zunehmend, bis es der französische Modemacher Yves Saint Laurent wiederentdeckte. Er ließ die Mauern in Kornblumenblau streichen – in genau dem Blauton, den der Maler Majorelle kreiert hatte –, legte die exotischen Pflanzen wieder frei, ließ Wasserbecken restaurieren und färbte sie gelb und türkis. So entstand ein Pflanzenmeer in leuchtenden Farben: mit hohen Palmen und Kakteen, dichten Bambushainen, pinkfarbenen Geranien, weißen Seerosen und orangefarbener Kapuzinerkresse. Die Villa des Malers nutzte Saint Laurent anfangs als Atelier, dann errichtete er darin eins der hübschsten (wenn auch kleinsten) Museen der Stadt für seine private Sammlung von Berberkunst und islamischer Kunst, das sogenannte Pierre Bergé Museum of Berber Arts. Der Modemacher liebte den Garten so sehr, dass er ihn schließlich der Öffentlichkeit übergab – damit alle an der Pracht teilhaben können. Bevor er 2008 starb, verfügte er, dass seine Asche hier verstreut werden sollte. Und so ist der Jardin Majorelle wahrscheinlich das schönste Grab der Welt. Kauf die Tickets am besten ein paar Tage vorher, sonst könntest du gar keinen oder nicht mehr zur gewünschten Zeit einen Platz bekommen. Übrigens: Früh morgens ist der Garten am wenigsten voll!


  • Tombeaux des Saadiens

    Architektonische Highlights
    • © Banet, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Perspektivwechsel

    Kaum zu glauben, dass die beeindruckenden Saadiergräber 200 Jahre lang als verschwunden galten. Denn das Areal der Nekropole ist keineswegs klein. Erst 1917 wurde bei französischen Luftaufnahmen entdeckt, dass es westlich des Palais El Badi und südlich der Kasbah-Moschee einen Hohlraum gibt. Die im 16.Jh. gebauten Saadiergräber sind die Totenstädte der Familie des Sultans al Mansour, der auch den El-Badi-Palast errichten ließ. Ähnlich prachtvoll und repräsentativ wie sein Wohnhaus sollte das Familiengrab werden. Als Sultan Moulay Ismail den Palast im 17.Jh. zerstören ließ, verschonte er die Nekropole – zu groß war wohl die Angst, er könnte die Geister der Toten erwecken. Deshalb ließ er die Mausoleen nur zumauern. Nach der Wiederentdeckung befreite man das Areal vom Wildwuchs, legte die Kuppelbauten frei und förderte nicht nur eine herrliche Moschee mit großartigem Mihrab (einer Gebetsnische) zutage, sondern auch zahlreiche Sarkophage und Hunderte von reich geschmückten Gräbern. Leider sind die Gräber häufig überlaufen. Wenn es dir zu voll sein sollte: Gegenüber im Restaurant Nid Cigogne kannst du von der Dachterrasse auf die Stätte (allerdings nicht direkt auf die Gräber) schauen. Wenn du das möchtest, musst du in die Rooftop-Bar des Hotel Sultana, rechts neben den Gräbern.

    • © Banet, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Perspektivwechsel

    Kaum zu glauben, dass die beeindruckenden Saadiergräber 200 Jahre lang als verschwunden galten. Denn das Areal der Nekropole ist keineswegs klein. Erst 1917 wurde bei französischen Luftaufnahmen entdeckt, dass es westlich des Palais El Badi und südlich der Kasbah-Moschee einen Hohlraum gibt. Die im 16.Jh. gebauten Saadiergräber sind die Totenstädte der Familie des Sultans al Mansour, der auch den El-Badi-Palast errichten ließ. Ähnlich prachtvoll und repräsentativ wie sein Wohnhaus sollte das Familiengrab werden. Als Sultan Moulay Ismail den Palast im 17.Jh. zerstören ließ, verschonte er die Nekropole – zu groß war wohl die Angst, er könnte die Geister der Toten erwecken. Deshalb ließ er die Mausoleen nur zumauern. Nach der Wiederentdeckung befreite man das Areal vom Wildwuchs, legte die Kuppelbauten frei und förderte nicht nur eine herrliche Moschee mit großartigem Mihrab (einer Gebetsnische) zutage, sondern auch zahlreiche Sarkophage und Hunderte von reich geschmückten Gräbern. Leider sind die Gräber häufig überlaufen. Wenn es dir zu voll sein sollte: Gegenüber im Restaurant Nid Cigogne kannst du von der Dachterrasse auf die Stätte (allerdings nicht direkt auf die Gräber) schauen. Wenn du das möchtest, musst du in die Rooftop-Bar des Hotel Sultana, rechts neben den Gräbern.


  • Djemaa el Fna

    Touristenattraktionen
    • Djemaa el Fna© Glow Images

    Dieser Platz ist das Highlight Marokkos schlechthin. Der Djemaa el Fna (Platz der Geköpften) steht seit einigen Jahren als Meisterwerk des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit unter dem Schutz der UNESCO. Und tatsächlich: Noch immer zieht er Tag für Tag, Abend für Abend Tausende von Marokkanern von nah und fern an, die den Geschichtenerzählern lauschen, die Feuerschlucker anfeuern und den Heilern alles glauben. Hier treten Akrobaten auf, Schlangenbeschwörer und mobile Zahnärzte. Wasserverkäufer lassen sich für viel Geld ablichten, Touristen irren umher, fremde Besucher trauen sich häufig nicht stehen zu bleiben und betrachten das Spektakel lieber aus der Distanz. Doch wer eintauchen will ins wilde Marokko, kann das am besten hier, inmitten der Großstadt Marrakech. Besonders am späten Nachmittag und in den frühen Abendstunden brummt hier der Bär! Und keine Sorge: Es ist weder gefährlich noch stressig am Gauklerplatz. Aber man sollte, wie überall, wo viele Touristen sind, auf Betrüger und Handtaschendiebe achten.

    • Djemaa el Fna© Glow Images

    Dieser Platz ist das Highlight Marokkos schlechthin. Der Djemaa el Fna (Platz der Geköpften) steht seit einigen Jahren als Meisterwerk des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit unter dem Schutz der UNESCO. Und tatsächlich: Noch immer zieht er Tag für Tag, Abend für Abend Tausende von Marokkanern von nah und fern an, die den Geschichtenerzählern lauschen, die Feuerschlucker anfeuern und den Heilern alles glauben. Hier treten Akrobaten auf, Schlangenbeschwörer und mobile Zahnärzte. Wasserverkäufer lassen sich für viel Geld ablichten, Touristen irren umher, fremde Besucher trauen sich häufig nicht stehen zu bleiben und betrachten das Spektakel lieber aus der Distanz. Doch wer eintauchen will ins wilde Marokko, kann das am besten hier, inmitten der Großstadt Marrakech. Besonders am späten Nachmittag und in den frühen Abendstunden brummt hier der Bär! Und keine Sorge: Es ist weder gefährlich noch stressig am Gauklerplatz. Aber man sollte, wie überall, wo viele Touristen sind, auf Betrüger und Handtaschendiebe achten.


  • Kasbah Oudaya

    Architektonische Highlights
    • Kasbah Oudaya© Glow Images

    Hoch oben auf einem Felsen thront die Kasbah Oudaya mit ihrer herrlichen Aussicht auf das Meer. Es ist das Altstadtviertel Rabats, mit verwinkelten Gassen, ganz in Blau-Weiß gehalten, interessanten kleinen Galerien sowie hübschen Cafés. Die Kasbah wurde im 12.Jh. als Wehrburg errichtet und beherbergt in den Festungsanlagen neben dem maurischen Café ein kleines Schmuckmuseum sowie einen kleinen Park.

    • Impasse Si Mbarek, 10002 Ar-Ribāṭ
    • Kasbah Oudaya© Glow Images

    Hoch oben auf einem Felsen thront die Kasbah Oudaya mit ihrer herrlichen Aussicht auf das Meer. Es ist das Altstadtviertel Rabats, mit verwinkelten Gassen, ganz in Blau-Weiß gehalten, interessanten kleinen Galerien sowie hübschen Cafés. Die Kasbah wurde im 12.Jh. als Wehrburg errichtet und beherbergt in den Festungsanlagen neben dem maurischen Café ein kleines Schmuckmuseum sowie einen kleinen Park.

    • Impasse Si Mbarek, 10002 Ar-Ribāṭ

  • Madrasa Ben Youssef

    Architektonische Highlights
    • Madrasa Ben Youssef© MAIRDUMONT

    Die schönste Koranschule des Landes wurde im 14.Jh. gegründet. Ihre heutige Gestalt jedoch erhielt sie unter den Saadiern im 16.Jh. Der beeindruckend große und wunderschöne Innenhof mit Brunnen hat Bodenfließen aus Carrara-Marmor. Die Wände sind mit aufwendigen Kachelornamenten und arabischen Schriftzügen verziert, mit Stuckkapitellen und im oberen Bereich mit feinst gedrechselten Zedernholzarbeiten versehen. An den Innenhof schließt ein kleiner Gebetsraum an. Sehenswert sind auch die Studierzimmer im oberen Bereich der Koranschule sowie das alte Hammam, wo heute auch die Toiletten untergebracht sind (sehenswert und sauber!).

    • Madrasa Ben Youssef© MAIRDUMONT

    Die schönste Koranschule des Landes wurde im 14.Jh. gegründet. Ihre heutige Gestalt jedoch erhielt sie unter den Saadiern im 16.Jh. Der beeindruckend große und wunderschöne Innenhof mit Brunnen hat Bodenfließen aus Carrara-Marmor. Die Wände sind mit aufwendigen Kachelornamenten und arabischen Schriftzügen verziert, mit Stuckkapitellen und im oberen Bereich mit feinst gedrechselten Zedernholzarbeiten versehen. An den Innenhof schließt ein kleiner Gebetsraum an. Sehenswert sind auch die Studierzimmer im oberen Bereich der Koranschule sowie das alte Hammam, wo heute auch die Toiletten untergebracht sind (sehenswert und sauber!).


  • Maison de la Photographie

    Museen

    Untergebracht in einem alten Foundouk (Karawanserei) aus dem frühen 20.Jh. ist dieses außergewöhnliche Museum eine wundervolle Ergänzung zu den anderen Museen der Stadt. Es birgt eine Sammlung von rund 8000 Fotografien aus Nordafrika zwischen 1870 und 1950.Nicht nur die Porträts sind beeindruckend, auch Straßenszenen wurden festgehalten und lassen den Besucher auch heute in eine frühere Welt eintauchen.

    Untergebracht in einem alten Foundouk (Karawanserei) aus dem frühen 20.Jh. ist dieses außergewöhnliche Museum eine wundervolle Ergänzung zu den anderen Museen der Stadt. Es birgt eine Sammlung von rund 8000 Fotografien aus Nordafrika zwischen 1870 und 1950.Nicht nur die Porträts sind beeindruckend, auch Straßenszenen wurden festgehalten und lassen den Besucher auch heute in eine frühere Welt eintauchen.


  • Anima Garten

    Botanische Gärten & Parks
    • © TomiV, Shutterstock

    Man braucht schon etwas Phantasie, um sich „die Rückkehr des Paradieses“ in Marrakesch vorzustellen. Aber genau das wollte der österreichische Künst-ler André Heller, als er den Anima Garden bauen ließ. Seine persönliche Inszenierung Edens liegt 27 km südlich von Marrakesch entfernt, am Eingang zum Ourikatal, ist kunterbunt, üppig bewachsen und voll spannender Skulpturen und Bilder, die – sofern nicht vom Künstler selbst geschaffen – von namhaften Kollegen wie Keith Haring stammen. Doch nicht nur der Garten lohnt den Besuch: Mach doch einfach einen Ganztagesausflug und fahr danach noch ein Stückchen weiter ins Lieblingstal der Marrakschis – in das Oued Ourika. Hier in diesem grünen Tal kannst du köstliche Tajine in kleinen Restaurants am Bach verspeisen und zu den Wasserfällen von Setti Fatma wandern.

    • © TomiV, Shutterstock

    Man braucht schon etwas Phantasie, um sich „die Rückkehr des Paradieses“ in Marrakesch vorzustellen. Aber genau das wollte der österreichische Künst-ler André Heller, als er den Anima Garden bauen ließ. Seine persönliche Inszenierung Edens liegt 27 km südlich von Marrakesch entfernt, am Eingang zum Ourikatal, ist kunterbunt, üppig bewachsen und voll spannender Skulpturen und Bilder, die – sofern nicht vom Künstler selbst geschaffen – von namhaften Kollegen wie Keith Haring stammen. Doch nicht nur der Garten lohnt den Besuch: Mach doch einfach einen Ganztagesausflug und fahr danach noch ein Stückchen weiter ins Lieblingstal der Marrakschis – in das Oued Ourika. Hier in diesem grünen Tal kannst du köstliche Tajine in kleinen Restaurants am Bach verspeisen und zu den Wasserfällen von Setti Fatma wandern.


  • Dar Cherifa

    Architektonische Highlights

    Ganz versteckt, in einer klitzekleinen Gasse, liegt dieser wunderschöne Palast aus dem 16.Jh. Vielleicht findest du ihn nicht gleich – obwohl es Hinweisschilder und Wegweiser gibt. Wenn man sich erst einmal durch die Gassen gekämpft hat und durch die unscheinbare Tür in den Innenhof mit Marmorbrunnen gelangt ist, belohnt einen der Blick auf die wunderschönen Stuckarbeiten aus Zedernholz und Gips. Die kleinen Zimmer und Nischen, die vom Innenhof abgehen, werden für Ausstellungen mit moderner Kunst genutzt. Tagsüber kann man hier Kaffee trinken oder eine Kleinigkeit essen, abends finden häufig Konzerte und Lesungen sowie Vernissagen statt.

    Ganz versteckt, in einer klitzekleinen Gasse, liegt dieser wunderschöne Palast aus dem 16.Jh. Vielleicht findest du ihn nicht gleich – obwohl es Hinweisschilder und Wegweiser gibt. Wenn man sich erst einmal durch die Gassen gekämpft hat und durch die unscheinbare Tür in den Innenhof mit Marmorbrunnen gelangt ist, belohnt einen der Blick auf die wunderschönen Stuckarbeiten aus Zedernholz und Gips. Die kleinen Zimmer und Nischen, die vom Innenhof abgehen, werden für Ausstellungen mit moderner Kunst genutzt. Tagsüber kann man hier Kaffee trinken oder eine Kleinigkeit essen, abends finden häufig Konzerte und Lesungen sowie Vernissagen statt.


  • Yves Saint Laurent Museum

    Museen
    • © Anas Bettar, Shutterstock

    Yves Saint Laurent liebte Marrakesch! Und so war es auch klar, dass irgendwann einmal ein Museum her musste, das die Beziehung zwischen dem Modemacher und der Stadt aufarbeitete. Konsequent auch, dass das Museum neben den ehemaligen Wohnhaus des Meisters errichtet wurde – auf dessen Grund und Boden. Selbstverständlich kommen hier vor allem Modebegeisterte auf ihre Kosten: Neben künstlerischen Werken des Modeschöpfers werden Ausstellungen seiner Modelinien präsentiert, auch Sonderausstellungen vorwiegend marokkanischer Künstler werden gezeigt. In allen Räumen präsent: die besondere spirituelle Beziehung, die YSL mit Marrakesch verband und aus der er eine Menge Inspiration für das zog, was die Modewelt noch heute entzückt.

    • © Anas Bettar, Shutterstock

    Yves Saint Laurent liebte Marrakesch! Und so war es auch klar, dass irgendwann einmal ein Museum her musste, das die Beziehung zwischen dem Modemacher und der Stadt aufarbeitete. Konsequent auch, dass das Museum neben den ehemaligen Wohnhaus des Meisters errichtet wurde – auf dessen Grund und Boden. Selbstverständlich kommen hier vor allem Modebegeisterte auf ihre Kosten: Neben künstlerischen Werken des Modeschöpfers werden Ausstellungen seiner Modelinien präsentiert, auch Sonderausstellungen vorwiegend marokkanischer Künstler werden gezeigt. In allen Räumen präsent: die besondere spirituelle Beziehung, die YSL mit Marrakesch verband und aus der er eine Menge Inspiration für das zog, was die Modewelt noch heute entzückt.


  • Palais el Badiî

    Architektonische Highlights
    • © OPIS Zagreb, Shutterstock

    Dies war einst der größte Palast Marokkos - erbaut Ende des 16.Jhs. - unter einem der bedeutendsten Sultane der Geschichte Marokkos: Ahmed el Mansour. Heute lässt sich die einstige Pracht nur noch anhand der Grundmauern und der Größe rekonstruieren, denn im 17.Jh. ließ Moulay Isma'il den Palast vollkommen leeren und all die prächtigen Dinge nach Meknès bringen, wo er ein zweites Versailles errichten wollte. Zu besichtigen ist neben den Mauerruinen eine Gebetskanzel (Minbar), die im 13.Jh. in Cordoba gefertigt wurde und einst in der Koutoubiya-Moschee stand.

    • © OPIS Zagreb, Shutterstock

    Dies war einst der größte Palast Marokkos - erbaut Ende des 16.Jhs. - unter einem der bedeutendsten Sultane der Geschichte Marokkos: Ahmed el Mansour. Heute lässt sich die einstige Pracht nur noch anhand der Grundmauern und der Größe rekonstruieren, denn im 17.Jh. ließ Moulay Isma'il den Palast vollkommen leeren und all die prächtigen Dinge nach Meknès bringen, wo er ein zweites Versailles errichten wollte. Zu besichtigen ist neben den Mauerruinen eine Gebetskanzel (Minbar), die im 13.Jh. in Cordoba gefertigt wurde und einst in der Koutoubiya-Moschee stand.


  • Mosquée Hassan II

    Architektonische Highlights
    • Mosquée Hassan II© Glow Images

    Die Moschee gilt seit ihrer Fertigstellung 1993 als Wahrzeichen der Stadt. Sie ist eine der größten Moscheen der Welt (die größte steht in Mekka), fasst auf ihrem Gelände über 80.000 Menschen und ist bis heute umstritten. Das liegt auch daran, dass die Marokkaner sich finanziell am Bau beteiligen mussten - nicht jede Familie konnte sich das leisten. Die Moschee ist auf Pfeilern ins Meer gebaut und weist eine beeindruckende Architektur auf. Sie umfasst neben dem Gebetssaal ein fast 200 m hohes Minarett, von dem ein Laserstrahl gen Mekka weist.

    • Mosquée Hassan II© Glow Images

    Die Moschee gilt seit ihrer Fertigstellung 1993 als Wahrzeichen der Stadt. Sie ist eine der größten Moscheen der Welt (die größte steht in Mekka), fasst auf ihrem Gelände über 80.000 Menschen und ist bis heute umstritten. Das liegt auch daran, dass die Marokkaner sich finanziell am Bau beteiligen mussten - nicht jede Familie konnte sich das leisten. Die Moschee ist auf Pfeilern ins Meer gebaut und weist eine beeindruckende Architektur auf. Sie umfasst neben dem Gebetssaal ein fast 200 m hohes Minarett, von dem ein Laserstrahl gen Mekka weist.


  • Mosquée Koutoubiya

    Architektonische Highlights
    • © Balate Dorin, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Sightseeing mit Wellnessfaktor

    Als Nichtmuslim darfst du die Moschee nicht betreten, auch aufs Minarett darfst du nicht steigen. Aber auch von außen ist sie ein echter Hingucker – vor allem dank ihres fast 70 m hohen, kerzengeraden Minaretts, das als Wahrzeichen von Marrakesch gilt. Wenn du den Kopf in den Nacken legst und hochschaust, entdeckst du im oberen Drittel des Minaretts schöne Keramikkacheln, pyramidenförmige Zinnen und an der Spitze vier goldene Kugeln. Jede Seite des Gebetsturms ist anders gestaltet – mal mit drei Rundbögen, mal mit nur einem. Die Schächte des Minaretts sind als Lichtquellen konzipiert, denn im Inneren führt eine Rampe nach oben, die dem Muezzin vorbehalten ist, der von hier oben zum Gebet ruft. Mit seinem quadratischen Grundriss gilt die im späten 12.Jh. vollendete Koutoubia, deren Name daher stammt, dass hier einmal der Buchhändler-Souk (Koutoubia heißt Buchhändler) angesiedelt war, als Mutter aller Moscheen: Nach ihrem Vorbild werden bis heute die Moscheen Marokkos errichtet. Sie ist der wichtigste Gebetsort der Stadt, wo bis zu 25 000 Gläubige Platz finden. Lust auf ein bisschen Erholung? Westlich der Moschee erstreckt sich der wunderbar ruhige Koutoubia-Garten bis zur Stadtmauer. Hier entspannst du mit Blick auf den sakralen Meisterbau – ohne Eintritt zu zahlen.

    • © Balate Dorin, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Sightseeing mit Wellnessfaktor

    Als Nichtmuslim darfst du die Moschee nicht betreten, auch aufs Minarett darfst du nicht steigen. Aber auch von außen ist sie ein echter Hingucker – vor allem dank ihres fast 70 m hohen, kerzengeraden Minaretts, das als Wahrzeichen von Marrakesch gilt. Wenn du den Kopf in den Nacken legst und hochschaust, entdeckst du im oberen Drittel des Minaretts schöne Keramikkacheln, pyramidenförmige Zinnen und an der Spitze vier goldene Kugeln. Jede Seite des Gebetsturms ist anders gestaltet – mal mit drei Rundbögen, mal mit nur einem. Die Schächte des Minaretts sind als Lichtquellen konzipiert, denn im Inneren führt eine Rampe nach oben, die dem Muezzin vorbehalten ist, der von hier oben zum Gebet ruft. Mit seinem quadratischen Grundriss gilt die im späten 12.Jh. vollendete Koutoubia, deren Name daher stammt, dass hier einmal der Buchhändler-Souk (Koutoubia heißt Buchhändler) angesiedelt war, als Mutter aller Moscheen: Nach ihrem Vorbild werden bis heute die Moscheen Marokkos errichtet. Sie ist der wichtigste Gebetsort der Stadt, wo bis zu 25 000 Gläubige Platz finden. Lust auf ein bisschen Erholung? Westlich der Moschee erstreckt sich der wunderbar ruhige Koutoubia-Garten bis zur Stadtmauer. Hier entspannst du mit Blick auf den sakralen Meisterbau – ohne Eintritt zu zahlen.


  • Walili

    Touristenattraktionen
    • Walili© MAIRDUMONT

    Der römische Ort Volubilis hat seinen Namen von den Winden (Walili), die hier wachsen. Eindrucksvoll liegt die häufig von Touristen unbeachtete Ausgrabungsstätte am Rand eines länglichen Plateaus am Fuß des Zerhoun-Gebirges, etwa 30 km nördlich von Meknès. Der Ort wurde um das Jahr 25 unter dem römisch-berberischen Kaiser Juba II. gegründet und erlebte seine Blütezeit im 3.Jh. Es lohnt sich, sich ausreichend Zeit zu nehmen, um das Areal mit den einzigartigen Mosaiken, dem Triumphbogen und der Via Maximus zu besichtigen.

    • Walili© MAIRDUMONT

    Der römische Ort Volubilis hat seinen Namen von den Winden (Walili), die hier wachsen. Eindrucksvoll liegt die häufig von Touristen unbeachtete Ausgrabungsstätte am Rand eines länglichen Plateaus am Fuß des Zerhoun-Gebirges, etwa 30 km nördlich von Meknès. Der Ort wurde um das Jahr 25 unter dem römisch-berberischen Kaiser Juba II. gegründet und erlebte seine Blütezeit im 3.Jh. Es lohnt sich, sich ausreichend Zeit zu nehmen, um das Areal mit den einzigartigen Mosaiken, dem Triumphbogen und der Via Maximus zu besichtigen.


  • Mazagan

    Architektonische Highlights
    • Mazagan© Glow Images

    Ein Muss ist der Besuch der gut erhaltenen Festung Mazagan, der sogenannten Cité Portugaise aus dem 16.Jh., heute Weltkulturerbe. Imposant: die Zisterne mit dem gotischen Kreuzrippengewölbe.

    • Mazagan© Glow Images

    Ein Muss ist der Besuch der gut erhaltenen Festung Mazagan, der sogenannten Cité Portugaise aus dem 16.Jh., heute Weltkulturerbe. Imposant: die Zisterne mit dem gotischen Kreuzrippengewölbe.


  • Musée Mohammed VI d'Art Moderne et Contemporain

    Museen

    Dieses für Marokko einzigartige Museum bietet großartige Einblicke in die noch sehr junge, moderne Kunstszene Marokkos. Ausgestellt werden rund 400 Werke - Bilder und Skulpturen - aus den letzten 100 Jahren. Beeindruckend ist nicht nur die Sammlung, sondern auch das Gebäude an sich.

    Dieses für Marokko einzigartige Museum bietet großartige Einblicke in die noch sehr junge, moderne Kunstszene Marokkos. Ausgestellt werden rund 400 Werke - Bilder und Skulpturen - aus den letzten 100 Jahren. Beeindruckend ist nicht nur die Sammlung, sondern auch das Gebäude an sich.


  • Garküchen auf dem Djemaa el Fna

    Touristenattraktionen
    • © Dainis Derics, Shutterstock

    Wenn du wirklich in den Schmelztiegel eintauchen möchtest, dann solltest du mindestens einmal in einer der zahlreichen Garküchen auf dem Djemaa el Fna essen. Zig Essensstände werden dann aufgebaut, überall brutzelt und brät es. Aufgetischt wird so ziemlich alles, was es in Marokko an kulinarischen Genüssen gibt.

    • © Dainis Derics, Shutterstock

    Wenn du wirklich in den Schmelztiegel eintauchen möchtest, dann solltest du mindestens einmal in einer der zahlreichen Garküchen auf dem Djemaa el Fna essen. Zig Essensstände werden dann aufgebaut, überall brutzelt und brät es. Aufgetischt wird so ziemlich alles, was es in Marokko an kulinarischen Genüssen gibt.


  • Chellah

    Touristenattraktionen
    • © posztos, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Picknick im Paradies

    Eine Nekropole aus dem 14.Jh., erbaut von einem Meriniden-Sultan. Klingt erstmal nicht so spannend. Aber es ist ein verzauberter, ganz besonderer Ort, dessen Atmosphäre dich sofort gefangen nimmt. Nimm ein Picknick mit und such dir ein schönes Plätzchen–es lohnt sich, länger zu bleiben. Es ist zu spüren: Man ist in einer Totenstadt. Doch während man sich auf Friedhöfen häufig unwohl fühlt, verspürt der Besucher hier Ruhe und Frieden. Das liegt ganz sicher auch an der verwunschenen Vegetation, den römischen Ruinenresten sowie dem Teich voller heiliger Aale. Auf vielen Bäumen und auf dem Stumpf des merinidischen Minaretts nisten Störche. Im September bildet die Chellah die stimmungsvolle Kulisse für das Festival Jazz au Chellah.

    • © posztos, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Picknick im Paradies

    Eine Nekropole aus dem 14.Jh., erbaut von einem Meriniden-Sultan. Klingt erstmal nicht so spannend. Aber es ist ein verzauberter, ganz besonderer Ort, dessen Atmosphäre dich sofort gefangen nimmt. Nimm ein Picknick mit und such dir ein schönes Plätzchen–es lohnt sich, länger zu bleiben. Es ist zu spüren: Man ist in einer Totenstadt. Doch während man sich auf Friedhöfen häufig unwohl fühlt, verspürt der Besucher hier Ruhe und Frieden. Das liegt ganz sicher auch an der verwunschenen Vegetation, den römischen Ruinenresten sowie dem Teich voller heiliger Aale. Auf vielen Bäumen und auf dem Stumpf des merinidischen Minaretts nisten Störche. Im September bildet die Chellah die stimmungsvolle Kulisse für das Festival Jazz au Chellah.


  • Madrasa Attarine

    Architektonische Highlights
    • © NiklasToresson, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Geheime Einblicke

    Die Schwester der Bou Inania liegt direkt neben der großen Moschee, die dem Viertel seinen Namen gegeben hat. Und auch sonst ist sie der Bou Inania sehr ähnlich, nur etwas kleiner. Es gibt aber noch einen Unterschied: Man kann auf das Dach der Koranschule steigen und von dort aus den Innenhof der Kairaouyine-Moschee sehen.

    • Rue Talaa Kebira, 30000 Fās
    • © NiklasToresson, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Geheime Einblicke

    Die Schwester der Bou Inania liegt direkt neben der großen Moschee, die dem Viertel seinen Namen gegeben hat. Und auch sonst ist sie der Bou Inania sehr ähnlich, nur etwas kleiner. Es gibt aber noch einen Unterschied: Man kann auf das Dach der Koranschule steigen und von dort aus den Innenhof der Kairaouyine-Moschee sehen.

    • Rue Talaa Kebira, 30000 Fās

  • Musée du Parfum

    Museen
    Insider-Tipp
    Einmal Christian Dior sein

    Einen herrlichen Duft kreieren und zum Star der Parfümszene werden – das wär‘s doch, oder? Naja, ein bisschen hoch gegriffen vielleicht, aber immerhin kannst du dich in diesem Museum als Parfum-Créateur versuchen! Neben Schautafeln stehen die Ausstellungsstücke rund um die Parfümherstellung und zig Flakons, an denen du neugierig schnupperst. Und dann stellst du dir dein eigenes Parfüm zusammen – unter fachkundiger Anleitung. Die Begleitung langweilt sich? In der Zwischenzeit soll sie sich ruhig mal umschauen und die schöne Architektur bestaunen, die dieser Palast aus dem 10.Jh. hergibt.

    Insider-Tipp
    Einmal Christian Dior sein

    Einen herrlichen Duft kreieren und zum Star der Parfümszene werden – das wär‘s doch, oder? Naja, ein bisschen hoch gegriffen vielleicht, aber immerhin kannst du dich in diesem Museum als Parfum-Créateur versuchen! Neben Schautafeln stehen die Ausstellungsstücke rund um die Parfümherstellung und zig Flakons, an denen du neugierig schnupperst. Und dann stellst du dir dein eigenes Parfüm zusammen – unter fachkundiger Anleitung. Die Begleitung langweilt sich? In der Zwischenzeit soll sie sich ruhig mal umschauen und die schöne Architektur bestaunen, die dieser Palast aus dem 10.Jh. hergibt.


  • Bab el Khemis

    Architektonische Highlights
    Insider-Tipp
    Trödel für fast nix

    Mit seinen üppigen Verzierungen gehört das nördlichste Tor der Medina zu den schönsten der Stadt. Es ist wie das Bab Doukkala Namensgeber für ein ganzes Viertel (Bab bedeutet Tor). Hinter dem Tor findet Marrakeschs größter Flohmarkt statt, ein buntes Spektakel! Besonders sonntags ist er riesig. Hier findest du wirklich alles, was das Herz begehrt. Manchmal muss man etwas suchen, aber dann können hübsche alte Teekannen, bunt übermalte Antiquitäten oder bestickte Berberstoffe zum Vorschein kommen.

    • Avenue Bab el Khemis, 40000 Marrakesch
    Insider-Tipp
    Trödel für fast nix

    Mit seinen üppigen Verzierungen gehört das nördlichste Tor der Medina zu den schönsten der Stadt. Es ist wie das Bab Doukkala Namensgeber für ein ganzes Viertel (Bab bedeutet Tor). Hinter dem Tor findet Marrakeschs größter Flohmarkt statt, ein buntes Spektakel! Besonders sonntags ist er riesig. Hier findest du wirklich alles, was das Herz begehrt. Manchmal muss man etwas suchen, aber dann können hübsche alte Teekannen, bunt übermalte Antiquitäten oder bestickte Berberstoffe zum Vorschein kommen.

    • Avenue Bab el Khemis, 40000 Marrakesch

  • Musée Boucharouite

    Museen
    Insider-Tipp
    Das ist die Story

    Teppiche sind zum Drüberlaufen da, oder? In diesem kleinen Museum nicht, hier sind sie Objekte der Anschauung. Im Mittelpunkt stehen Boucharouite-Teppiche, Flickenteppiche, deren Fäden aus alten Stoffen und gebrauchter Kleidung gerissen wurden. Aus materieller Not geboren, sind so unter den Händen der Knüpferinnen und Weberinnen kleine, verrückt gemusterte Meisterwerke entstanden. Patrick, der Gründer und Besitzer des Museums, ist häufig da und kann dir die Geschichten der einzelnen Teppiche erzählen. Auch kleine Infotafeln informieren über die Symbole und Farben der Werke.

    Insider-Tipp
    Das ist die Story

    Teppiche sind zum Drüberlaufen da, oder? In diesem kleinen Museum nicht, hier sind sie Objekte der Anschauung. Im Mittelpunkt stehen Boucharouite-Teppiche, Flickenteppiche, deren Fäden aus alten Stoffen und gebrauchter Kleidung gerissen wurden. Aus materieller Not geboren, sind so unter den Händen der Knüpferinnen und Weberinnen kleine, verrückt gemusterte Meisterwerke entstanden. Patrick, der Gründer und Besitzer des Museums, ist häufig da und kann dir die Geschichten der einzelnen Teppiche erzählen. Auch kleine Infotafeln informieren über die Symbole und Farben der Werke.


  • Musée de Mouassine

    Museen
    Insider-Tipp
    Musik im Museum

    Das wunderbare Museum ist ein kleines Prachtstück mitten im Viertel Mouassine (nördlich der Place Bab Ftouh). Untergebracht in einem Palast aus dem 16.Jh., zeigt es keine einzelnen Exponate, sondern ist mit seinen bemalten Decken, üppigen Ornamenten und filigranen Holzschnitzereien ein Gesamtkunstwerk – und eine originalgetreue Wiederherstellung des Palastinneren. In den Räumen finden immer wieder Kunstausstellungen statt. Jeden Freitag- und Montagabend werde Konzerte aufgeführt, für die das Haus einen stilvollen Rahmen bietet.

    Insider-Tipp
    Musik im Museum

    Das wunderbare Museum ist ein kleines Prachtstück mitten im Viertel Mouassine (nördlich der Place Bab Ftouh). Untergebracht in einem Palast aus dem 16.Jh., zeigt es keine einzelnen Exponate, sondern ist mit seinen bemalten Decken, üppigen Ornamenten und filigranen Holzschnitzereien ein Gesamtkunstwerk – und eine originalgetreue Wiederherstellung des Palastinneren. In den Räumen finden immer wieder Kunstausstellungen statt. Jeden Freitag- und Montagabend werde Konzerte aufgeführt, für die das Haus einen stilvollen Rahmen bietet.


  • Gare de Marrakech

    Architektonische Highlights
    Insider-Tipp
    Streetart vom Feinsten

    „Nur ein Bahnhof“, denkst du vielleicht. Stimmt, aber was für einer! Hochmodern und zugleich zauberhaft wie aus 1001 Nacht. Bereits der Eingang ist ein Traum: ein riesiges Hufeisentor, reich verziert mit feinsten Fayencen. In der Bahnhofshalle schmücken Mosaike den Boden, hängen Kupferlampen an der Decke, sind große Säulen Blickfänger. Auch wer nicht verreist, sollte hier unbedingt mal Station machen – und den Blick in die Ferne schweifen lassen: Auf der Fassade des gegenüberliegenden Gebäudes prangt das überlebensgroße Porträt eines Marokkaners, gemalt vom deutschen Streetartkünstler Hendrik Beikirch.

    Insider-Tipp
    Streetart vom Feinsten

    „Nur ein Bahnhof“, denkst du vielleicht. Stimmt, aber was für einer! Hochmodern und zugleich zauberhaft wie aus 1001 Nacht. Bereits der Eingang ist ein Traum: ein riesiges Hufeisentor, reich verziert mit feinsten Fayencen. In der Bahnhofshalle schmücken Mosaike den Boden, hängen Kupferlampen an der Decke, sind große Säulen Blickfänger. Auch wer nicht verreist, sollte hier unbedingt mal Station machen – und den Blick in die Ferne schweifen lassen: Auf der Fassade des gegenüberliegenden Gebäudes prangt das überlebensgroße Porträt eines Marokkaners, gemalt vom deutschen Streetartkünstler Hendrik Beikirch.


  • Ourikatal

    Landschaftliche Highlights
    Insider-Tipp
    Essen mit den Füßen im Wasser

    Hauptattraktion in diesem paradiesischen Tal sind sieben kleinere Wasserfälle, die von den Berghängen hinabstürzen. Ein 30-minütiger Fußmarsch bergauf führt dich zum ersten Wasserfall: Hinter dem Dorf Setti Fatma folgst du einfach den Verkaufsbuden über den Fluss Ourika. Wer sich vorher noch stärken will, findet direkt am bzw. im Fluss (im Sommer) die besten Restaurants weit und breit. Im Schatten großer Bäume wird leckere Tajine, auch mit Ziegenfleisch, serviert. Einen Besuch wert ist zudem das Paradis du Safran. Die Schweizerin Christine Ferrari hat auf einem alten Brachland ein kleines Gartenparadies mit ökologisch angebauten Heilpflanzen, insbesondere Safran, geschaffen. Sie bietet auch Kochkurse an. Nur wenige Kilometer vom Safrangarten entfernt befand sich bis zum Erdbeben im September 2023 das großartige Écomusée Berbères zur Alltagskultur der Berber. Es wurde quasi völlig zerstört, wartet aber auf seinen Wiederaufbau. Bis es soweit ist, bietet Khalid, der fürs Museum zuständig war, Wanderungen in der Umgebung an, Töpferkurse sowie Mittagessen auf Vorbestellung. des Hohen Atlas ausgestellt. Route d‘Ourika bis zum Ende der Straße.

    • Ourika
    Insider-Tipp
    Essen mit den Füßen im Wasser

    Hauptattraktion in diesem paradiesischen Tal sind sieben kleinere Wasserfälle, die von den Berghängen hinabstürzen. Ein 30-minütiger Fußmarsch bergauf führt dich zum ersten Wasserfall: Hinter dem Dorf Setti Fatma folgst du einfach den Verkaufsbuden über den Fluss Ourika. Wer sich vorher noch stärken will, findet direkt am bzw. im Fluss (im Sommer) die besten Restaurants weit und breit. Im Schatten großer Bäume wird leckere Tajine, auch mit Ziegenfleisch, serviert. Einen Besuch wert ist zudem das Paradis du Safran. Die Schweizerin Christine Ferrari hat auf einem alten Brachland ein kleines Gartenparadies mit ökologisch angebauten Heilpflanzen, insbesondere Safran, geschaffen. Sie bietet auch Kochkurse an. Nur wenige Kilometer vom Safrangarten entfernt befand sich bis zum Erdbeben im September 2023 das großartige Écomusée Berbères zur Alltagskultur der Berber. Es wurde quasi völlig zerstört, wartet aber auf seinen Wiederaufbau. Bis es soweit ist, bietet Khalid, der fürs Museum zuständig war, Wanderungen in der Umgebung an, Töpferkurse sowie Mittagessen auf Vorbestellung. des Hohen Atlas ausgestellt. Route d‘Ourika bis zum Ende der Straße.

    • Ourika

  • Agafay

    Touristenattraktionen
    • © Karniewska, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Lightshow im Sand

    Wenn du zu wenig Zeit hast, um in die Wüste zu fahren, sie aber unbedingt einmal sehen möchtest, dann musst du in die kleine Sahara vor den Toren der Stadt kommen. Statt Dünen findest du eine malerische Geröllwüste mit Hügeln und Canyons. Zahlreiche Camps wie das Agafay Desert Camp haben hier ihre Berberzelte aufgeschlagen und inszenieren vor allem abends mit Hunderten von Kerzen und Laternen ein wahres Wüsten-Lichter-Spektakel. Das ist richtig cool. Wer nur zum Mittagessen kommen möchte: Reservier im Terre des Étoiles, und erleb Superluxus mitten in der Wüste. Und reite danach noch auf einem Dromedar, um das richtige Wüstengefühl zu bekommen.

    • © Karniewska, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Lightshow im Sand

    Wenn du zu wenig Zeit hast, um in die Wüste zu fahren, sie aber unbedingt einmal sehen möchtest, dann musst du in die kleine Sahara vor den Toren der Stadt kommen. Statt Dünen findest du eine malerische Geröllwüste mit Hügeln und Canyons. Zahlreiche Camps wie das Agafay Desert Camp haben hier ihre Berberzelte aufgeschlagen und inszenieren vor allem abends mit Hunderten von Kerzen und Laternen ein wahres Wüsten-Lichter-Spektakel. Das ist richtig cool. Wer nur zum Mittagessen kommen möchte: Reservier im Terre des Étoiles, und erleb Superluxus mitten in der Wüste. Und reite danach noch auf einem Dromedar, um das richtige Wüstengefühl zu bekommen.


  • Fortifications

    Architektonische Highlights
    • © Denis Kabanov, Shutterstock

    Die aus Lehm errichtete Stadtmauer wurde bereits im Jahr 1197 vollendet. Sie umrahmt sowohl die Neustadt von Rabat als auch die Medina und weist ein eindrucksvolles Stadttor auf, das den poetischen Namen Bab el Rouah (Tor der Winde) trägt.

    • Avenue Moulay El Hassan, Ar-Ribāṭ
    • © Denis Kabanov, Shutterstock

    Die aus Lehm errichtete Stadtmauer wurde bereits im Jahr 1197 vollendet. Sie umrahmt sowohl die Neustadt von Rabat als auch die Medina und weist ein eindrucksvolles Stadttor auf, das den poetischen Namen Bab el Rouah (Tor der Winde) trägt.

    • Avenue Moulay El Hassan, Ar-Ribāṭ

  • Sidi Musa

    Landschaftliche Highlights

    Auf dem Gipfel des Mosesberg, Sidi Musa, befindet sich eine kleine Speicherburg sowie ein Heiligengrab. Der Aufstieg dauert etwa 30 Min. Ein alter Mann bewacht das Gebäude und führt Besucher gegen ein kleines Trinkgeld herum. Der Blick von hier oben ist atemberaubend.

    • Agouti

    Auf dem Gipfel des Mosesberg, Sidi Musa, befindet sich eine kleine Speicherburg sowie ein Heiligengrab. Der Aufstieg dauert etwa 30 Min. Ein alter Mann bewacht das Gebäude und führt Besucher gegen ein kleines Trinkgeld herum. Der Blick von hier oben ist atemberaubend.

    • Agouti

  • Bab El Mansour Laalej

    Architektonische Highlights
    • © Pip Strickland, Shutterstock

    Das Tor, das bekannteste Bauwerk von Meknès, wurde im 17./18 Jh. errichtet. Es hat drei Bögen und ist mit bunten und fein gearbeiteten Keramiken verziert. Die Marmorsäulen stammen aus Volubilis. Leider setzen heutzutage Autoabgase dem Tor stark zu, sodass es immer mehr von seiner Farbenpracht verliert. Unterhalb des Tors stehen bisweilen penetrant auftretende Faux Guides, falsche Stadtführer, und bieten ihre Dienste an. Wer auf einen Führer nicht verzichten möchte, sollte sich dessen Lizenz zeigen lassen.

    • Rue Dar sem, Miknās
    • © Pip Strickland, Shutterstock

    Das Tor, das bekannteste Bauwerk von Meknès, wurde im 17./18 Jh. errichtet. Es hat drei Bögen und ist mit bunten und fein gearbeiteten Keramiken verziert. Die Marmorsäulen stammen aus Volubilis. Leider setzen heutzutage Autoabgase dem Tor stark zu, sodass es immer mehr von seiner Farbenpracht verliert. Unterhalb des Tors stehen bisweilen penetrant auftretende Faux Guides, falsche Stadtführer, und bieten ihre Dienste an. Wer auf einen Führer nicht verzichten möchte, sollte sich dessen Lizenz zeigen lassen.

    • Rue Dar sem, Miknās

  • Bab el Rouah

    Architektonische Highlights

    Die aus Lehm errichtete Stadtmauer wurde bereits im Jahr 1197 vollendet. Das eindrucksvolle Stadttor trägt den poetischen Namen Bab el Rouahdas, "Tor der Winde".

    Die aus Lehm errichtete Stadtmauer wurde bereits im Jahr 1197 vollendet. Das eindrucksvolle Stadttor trägt den poetischen Namen Bab el Rouahdas, "Tor der Winde".