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Zentralanatolien Must Sees




Landschaftliche Highlights
Geographical
Museen
Architektonische Highlights
Landschaftliche Highlights
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Architektonische Highlights
Kapadokya
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Im Dreieck zwischen Nevşehir, Kayseri und Niğde sind Erdkegel zu sehen, aufgestellt wie für eine Partie Riesenbowling. Kappadokien ist die wundersamste Landschaft Anatoliens. Regen, Wind und Flussläufe haben im Laufe von 60 Mio. Jahren bizarre Gebilde aus Tuff, einer kittartigen Vulkanasche, hinterlassen. Hinter den aschegrauen Fassaden verbergen sich u.a. 360 kleine Kirchen, die den Urchristen als Verstecke dienten. Diese Höhlen und in Stein gemeißelten Kapellen sind z.T. zu besichtigen. Kappadokien hat sich in den letzten Jahren auch zu einem schicken Ort entwickelt: In sogenannten Cave Hotels ist das Übernachten in luxuriösen Höhlenzimmern möglich. Ein tolles Erlebnis sind auch die Ballonfahrten über das Tal.
- 50180 Göreme
© Glow Images
Im Dreieck zwischen Nevşehir, Kayseri und Niğde sind Erdkegel zu sehen, aufgestellt wie für eine Partie Riesenbowling. Kappadokien ist die wundersamste Landschaft Anatoliens. Regen, Wind und Flussläufe haben im Laufe von 60 Mio. Jahren bizarre Gebilde aus Tuff, einer kittartigen Vulkanasche, hinterlassen. Hinter den aschegrauen Fassaden verbergen sich u.a. 360 kleine Kirchen, die den Urchristen als Verstecke dienten. Diese Höhlen und in Stein gemeißelten Kapellen sind z.T. zu besichtigen. Kappadokien hat sich in den letzten Jahren auch zu einem schicken Ort entwickelt: In sogenannten Cave Hotels ist das Übernachten in luxuriösen Höhlenzimmern möglich. Ein tolles Erlebnis sind auch die Ballonfahrten über das Tal.
- 50180 Göreme
Konya
Geographical © MEHMET CAN, Thinkstock
Die Stadt ist das Zentrum des anatolischen Islam, die Religion prägt die Stadt bis heute. Hier wurde der weltberühmte Mevlana-Orden gegründet, besser bekannt als die "tanzenden Derwische", ein mystischer Orden, der Toleranz und Friedfertigkeit predigt. Eine der großen Attraktionen der Stadt ist das alljährlich am 12.Dezember stattfindende Derwisch-Festival am Todestag des Mystikers Mevlana Celaleddin Rumi. Die in Trance durchgeführten Drehungen der Männer hinterlassen tiefen Eindruck. Konya überrascht als grüne Oase inmitten einer kargen Ebene, geprägt von Grünflächen, gespeist von zahlreichen Brunnen und kleinen Flüssen. Der besonderen Lage wegen machten die Seldschuken Konya (römisch: Iconium) zur Hauptstadt ihres Reiches. Aus dieser Zeit sind zahlreiche Bauten gut erhalten. Schicke Einkaufszentren, ein sauberes und relativ wohlhabendes Stadtbild und eine funktionierende Infrastruktur geben der Stadt ein modernes Gesicht. Auf der Konya-Ebene blühen im Frühjahr Millionen von Tulpen, die die Parks und Grünflächen İstanbuls und Ankaras verschönern.
- 42000 Konya
- http://www.konya.bel.tr/
© MEHMET CAN, Thinkstock
Die Stadt ist das Zentrum des anatolischen Islam, die Religion prägt die Stadt bis heute. Hier wurde der weltberühmte Mevlana-Orden gegründet, besser bekannt als die "tanzenden Derwische", ein mystischer Orden, der Toleranz und Friedfertigkeit predigt. Eine der großen Attraktionen der Stadt ist das alljährlich am 12.Dezember stattfindende Derwisch-Festival am Todestag des Mystikers Mevlana Celaleddin Rumi. Die in Trance durchgeführten Drehungen der Männer hinterlassen tiefen Eindruck. Konya überrascht als grüne Oase inmitten einer kargen Ebene, geprägt von Grünflächen, gespeist von zahlreichen Brunnen und kleinen Flüssen. Der besonderen Lage wegen machten die Seldschuken Konya (römisch: Iconium) zur Hauptstadt ihres Reiches. Aus dieser Zeit sind zahlreiche Bauten gut erhalten. Schicke Einkaufszentren, ein sauberes und relativ wohlhabendes Stadtbild und eine funktionierende Infrastruktur geben der Stadt ein modernes Gesicht. Auf der Konya-Ebene blühen im Frühjahr Millionen von Tulpen, die die Parks und Grünflächen İstanbuls und Ankaras verschönern.
- 42000 Konya
- http://www.konya.bel.tr/
Anadolu Medeniyetleri Müzesi
Museen © Claudiovidri, Shutterstock
Das sogenannte Hethitermuseum gehört zu den Antikenmuseen von Weltrang. Der in einem ehemaligen gedeckten Basar untergebrachte Komplex umfasst den Zeitraum von den ersten Zivilisationen (um 7000 v.Chr.) bis zum klassischen Altertum, mit Schwerpunkt auf der Hethiterzeit (2000-1200 v.Chr.). Die Fundstücke - alle aus dem Boden der heutigen Türkei - sind übersichtlich und ansprechend präsentiert.
- Gözcü Sokak 2, 06240 Ankara
- http://muze.gov.tr/
- +90 312 324 31 60
- anmedmuz@ttnet.net.tr
© Claudiovidri, Shutterstock
Das sogenannte Hethitermuseum gehört zu den Antikenmuseen von Weltrang. Der in einem ehemaligen gedeckten Basar untergebrachte Komplex umfasst den Zeitraum von den ersten Zivilisationen (um 7000 v.Chr.) bis zum klassischen Altertum, mit Schwerpunkt auf der Hethiterzeit (2000-1200 v.Chr.). Die Fundstücke - alle aus dem Boden der heutigen Türkei - sind übersichtlich und ansprechend präsentiert.
- Gözcü Sokak 2, 06240 Ankara
- http://muze.gov.tr/
- +90 312 324 31 60
- anmedmuz@ttnet.net.tr
Ankara Kalesi
Architektonische Highlights © muratart, Shutterstock
Verwegen thront die Burg über der Stadt. Wann sie erbaut wurde, ist nicht genau festzustellen aber man "tippt" auf das 7.Jh. Die Mauern stammen aus byzantinischer Zeit, Osmanen und Seldschuken bauten die Festung mehrmals um. Die verwinkelten Gassen mit den osmanischen Holzhäusern im Innern der Zitadelle bildeten einst den Ortskern von Angora. In dem Bezirk mit den Karawanserails stammen die meisten Bauten aus dem 16./17.Jh. In der Blütezeit des Osmanischen Reiches mehrte sich die Zahl der Karawanen auf der alten Seidenstraße, die auch durch Ankara verlief. Im Süden der Burg befindet sich ein als Pferdemarkt (At Pazari) bekannter Platz, der einst als Hauptmarktplatz diente. Die Entdeckung der Seewege nach Asien und später die industrielle Revolution in Europa führten zum Untergang Angoras. Heute, fast 90 Jahre nach der Gründung der Republik, erinnert man sich liebevoll an das Osmanische Reich und Angoras gute, alte Zeiten.
- Kale Mahalle, 06240 Ankara
- http://www.ankarakalesi.com/
© muratart, Shutterstock
Verwegen thront die Burg über der Stadt. Wann sie erbaut wurde, ist nicht genau festzustellen aber man "tippt" auf das 7.Jh. Die Mauern stammen aus byzantinischer Zeit, Osmanen und Seldschuken bauten die Festung mehrmals um. Die verwinkelten Gassen mit den osmanischen Holzhäusern im Innern der Zitadelle bildeten einst den Ortskern von Angora. In dem Bezirk mit den Karawanserails stammen die meisten Bauten aus dem 16./17.Jh. In der Blütezeit des Osmanischen Reiches mehrte sich die Zahl der Karawanen auf der alten Seidenstraße, die auch durch Ankara verlief. Im Süden der Burg befindet sich ein als Pferdemarkt (At Pazari) bekannter Platz, der einst als Hauptmarktplatz diente. Die Entdeckung der Seewege nach Asien und später die industrielle Revolution in Europa führten zum Untergang Angoras. Heute, fast 90 Jahre nach der Gründung der Republik, erinnert man sich liebevoll an das Osmanische Reich und Angoras gute, alte Zeiten.
- Kale Mahalle, 06240 Ankara
- http://www.ankarakalesi.com/