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Reiseführer
Wojnowo

Wojnowo Sehenswertes & Restaurants

Krutynianka. Tourist station. Waszkiewicz I.Z.
Restaurants
Krutyń
Krutynia
Landschaftliche Highlights
Krutyń
Mazury Landscape Park
Museen
Krutyń
Karczma Zacisze
Restaurants
Piecki
Gałkowo (Nikolaihorst)
Geographical
Gałkowo
Wojnowo
Geographical
Wojnowo
Ruciane-Nida
Geographical
Ruciane-Nida
Krutyń
Geographical
Krutyń

    Restaurants

    Landschaftliche Highlights

    Museen

    Geographical

    Restaurants

    Landschaftliche Highlights

    Museen

    Geographical


  • Krutynianka. Tourist station. Waszkiewicz I.Z.

    Restaurants
    • international

    Der Pavillon macht nicht so viel her, aber auf der Terrasse über dem Fluss sitzt und isst man gut. Mittags allerdings oft von Reisegruppen besetzt, da hilft nur warten. Für die honiggefüllten Pfannkuchen lohnt sich das aber.

    Der Pavillon macht nicht so viel her, aber auf der Terrasse über dem Fluss sitzt und isst man gut. Mittags allerdings oft von Reisegruppen besetzt, da hilft nur warten. Für die honiggefüllten Pfannkuchen lohnt sich das aber.


  • Krutynia

    Landschaftliche Highlights
    • © Janusz Lipinski, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Erinnerungskultur zum Essen

    Die 91 km lange Kajakroute auf der Krutynia gehört zu den schönsten in Polen. Kajaks und Kanus werden in Ukta und Krutyń verliehen. 2 km von Krutyń entfernt liegt in Gałkowo ein historischer Gasthof mit Gästezimmern, Wellness und Radverleih. Im 1.Stock wird im „Salon Marion Dönhoff“ anhand von Büchern, Ton- und Bilddokumenten der großen Publizistin gedacht, die als Kind hier in der Nähe zur Schule ging.

    • Krutynia 4, Krutyń
    • © Janusz Lipinski, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Erinnerungskultur zum Essen

    Die 91 km lange Kajakroute auf der Krutynia gehört zu den schönsten in Polen. Kajaks und Kanus werden in Ukta und Krutyń verliehen. 2 km von Krutyń entfernt liegt in Gałkowo ein historischer Gasthof mit Gästezimmern, Wellness und Radverleih. Im 1.Stock wird im „Salon Marion Dönhoff“ anhand von Büchern, Ton- und Bilddokumenten der großen Publizistin gedacht, die als Kind hier in der Nähe zur Schule ging.

    • Krutynia 4, Krutyń

  • Mazury Landscape Park

    Museen
    • © Eryk Stawinski, Shutterstock

    Das Naturkundemuseum in einer ehemaligen Scheune am Verwaltungssitz des Masurischen Landschaftsparks zeigt das 540 km² große Schutzgebiet von seiner grünsten Seite. Es gibt hier auch Landkarten, gutes Infomaterial und Pläne für die Naturlehrpfade des Reservats, die zu den schönsten Masurens gehören.

    • © Eryk Stawinski, Shutterstock

    Das Naturkundemuseum in einer ehemaligen Scheune am Verwaltungssitz des Masurischen Landschaftsparks zeigt das 540 km² große Schutzgebiet von seiner grünsten Seite. Es gibt hier auch Landkarten, gutes Infomaterial und Pläne für die Naturlehrpfade des Reservats, die zu den schönsten Masurens gehören.


  • Karczma Zacisze

    Restaurants
    • international

    Rustikale Taverne am Fluss, Krutyńs bestes Gasthaus. Viele Paddler legen hier an, um sich zu stärken – es gibt Fisch- und Fleischgerichte, Pasta, Pizza, aber auch ostpreußisch-masurische Spezialitäten wie gebratene Maränen und Sauerampfersuppe. Das Zacisze hat auch eine Filiale in Ukta, an der Brücke über die Krutinna.

    Rustikale Taverne am Fluss, Krutyńs bestes Gasthaus. Viele Paddler legen hier an, um sich zu stärken – es gibt Fisch- und Fleischgerichte, Pasta, Pizza, aber auch ostpreußisch-masurische Spezialitäten wie gebratene Maränen und Sauerampfersuppe. Das Zacisze hat auch eine Filiale in Ukta, an der Brücke über die Krutinna.


  • Gałkowo (Nikolaihorst)

    Geographical

    Eines der schönsten im ursprünglichen Stil erhaltenen masurischen Dörfer. Von 1820 bis in die frühe Nachkriegszeit lebten hier russischstämmige Altgläubige – Gałkowo ist eins der letzten sogenannten Philipponendörfer. Der kleine Friedhof der Altgläubigen mit den charakteristischen Kreuzen liegt auf einem Hügel inmitten von Feldern. Besuchen solltest du den Alten Jagdhof, das Dwór Łowczego: In dem von Alexander Potocki (spricht deutsch) aus Steinort, dem früheren Sitz der Grafen Lehndorff, hierher versetzten und originalgetreu wieder aufgebauten historischen Gasthaus wurde ein rustikales, gemütliches Restaurant eingerichtet. Nebenan, in einem ebenfalls rekonstruierten altma-surischen Forstgehöft, kannst du stilvoll übernachten. Zum Alten Jagdhof gehört das benachbarte Gestüt Ferenstein mit der urigen Reiterkneipe U Targowiczan. Reitkurse, Ausritte und Kutschfahrten durch die Johannisburger Heide kannst du hier buchen. Gałkowo liegt an der Straße 610, 3 km nördlich von Krutyń.

    • Gałkowo

    Eines der schönsten im ursprünglichen Stil erhaltenen masurischen Dörfer. Von 1820 bis in die frühe Nachkriegszeit lebten hier russischstämmige Altgläubige – Gałkowo ist eins der letzten sogenannten Philipponendörfer. Der kleine Friedhof der Altgläubigen mit den charakteristischen Kreuzen liegt auf einem Hügel inmitten von Feldern. Besuchen solltest du den Alten Jagdhof, das Dwór Łowczego: In dem von Alexander Potocki (spricht deutsch) aus Steinort, dem früheren Sitz der Grafen Lehndorff, hierher versetzten und originalgetreu wieder aufgebauten historischen Gasthaus wurde ein rustikales, gemütliches Restaurant eingerichtet. Nebenan, in einem ebenfalls rekonstruierten altma-surischen Forstgehöft, kannst du stilvoll übernachten. Zum Alten Jagdhof gehört das benachbarte Gestüt Ferenstein mit der urigen Reiterkneipe U Targowiczan. Reitkurse, Ausritte und Kutschfahrten durch die Johannisburger Heide kannst du hier buchen. Gałkowo liegt an der Straße 610, 3 km nördlich von Krutyń.

    • Gałkowo

  • Wojnowo

    Geographical
    • © Szymon Mucha, Shutterstock

    Das von russischen Altgläubigen, den Raskolniki oder auch Philipponen, um 1830 gegründete Wojnowo am Ufer der Krutyna, 8 km westlich von Ruciane, birgt ein einzigartiges Zeugnis christlicher Glaubensgeschichte: das 1847 gegründete Altgläubigen-Kloster am Ufer des Dus-Sees, hervorgegangen aus der Einsiedelei des „Ur-Philipponen“ in der masurischen Diaspora, Lawrentij Rastropin. Seine Blütezeit erlebte das Kloster Ende des 19.Jhs., doch auch in sozialistischer Zeit lebten noch um die 30 Nonnen in Wojnowo. Die letzte von ihnen, Afimia Kuschmierz, starb hoch verehrt 2006 und wurde auf dem kleinen Philipponenfriedhof gleich hinter der Klosterkapelle beigesetzt, mit seinen verwitterten Kreuzen einer der eindrucksvollsten Orte der fast versunkenen Welt russischer Altgläubiger in Masuren. Im Kloster lebt heute die Familie Ludwikowski, die Besuchern gerne die kleine Kirche aufschließt, die Molenna. In ihr ist zwischen den Ikonen und Teppichen noch viel vom tiefen Ernst des altrussischen Glaubens lebendig. Die Ludwikowskis haben im Wohntrakt des Klosters drei einfache Gästezimmer eingerichtet und vermieten auch Fahrräder. Auch in Wojnowo selbst steht ein russisches Gotteshaus, schon von Weitem ist der Zwiebelturm des weißen Holzkirchleins zu sehen. Doch hier beteten keine Altgläubigen, im Gegenteil: Dies ist eine russisch-orthodoxe Kirche, 1922 auf Petersburger Geheiß eigens hier gebaut, um die abtrünnigen Philipponen zu bekehren und in den Schoß der Orthodoxie zurückzuholen. Diese Kirche ist im Sommer täglich geöffnet, ein Besuch lohnt sich. Auch hier: wunderbare alte Ikonen, auch wenn die wertvollsten aus Furcht vor Diebstahl entnommen wurden und heute im Ermländischen Museum in Lidzbark Warmiński (Heilsberg) ausgestellt sind. Und im Dorf gibt es, als Dritte im russischgläubigen Bunde, noch eine Molenna – das neogotisch anmutende Backsteinhaus ziemlich in der Ortsmitte. Hier feiern die letzten Philipponen der Gegend ihre Gottesdienste.

    • 12-220 Wojnowo
    • © Szymon Mucha, Shutterstock

    Das von russischen Altgläubigen, den Raskolniki oder auch Philipponen, um 1830 gegründete Wojnowo am Ufer der Krutyna, 8 km westlich von Ruciane, birgt ein einzigartiges Zeugnis christlicher Glaubensgeschichte: das 1847 gegründete Altgläubigen-Kloster am Ufer des Dus-Sees, hervorgegangen aus der Einsiedelei des „Ur-Philipponen“ in der masurischen Diaspora, Lawrentij Rastropin. Seine Blütezeit erlebte das Kloster Ende des 19.Jhs., doch auch in sozialistischer Zeit lebten noch um die 30 Nonnen in Wojnowo. Die letzte von ihnen, Afimia Kuschmierz, starb hoch verehrt 2006 und wurde auf dem kleinen Philipponenfriedhof gleich hinter der Klosterkapelle beigesetzt, mit seinen verwitterten Kreuzen einer der eindrucksvollsten Orte der fast versunkenen Welt russischer Altgläubiger in Masuren. Im Kloster lebt heute die Familie Ludwikowski, die Besuchern gerne die kleine Kirche aufschließt, die Molenna. In ihr ist zwischen den Ikonen und Teppichen noch viel vom tiefen Ernst des altrussischen Glaubens lebendig. Die Ludwikowskis haben im Wohntrakt des Klosters drei einfache Gästezimmer eingerichtet und vermieten auch Fahrräder. Auch in Wojnowo selbst steht ein russisches Gotteshaus, schon von Weitem ist der Zwiebelturm des weißen Holzkirchleins zu sehen. Doch hier beteten keine Altgläubigen, im Gegenteil: Dies ist eine russisch-orthodoxe Kirche, 1922 auf Petersburger Geheiß eigens hier gebaut, um die abtrünnigen Philipponen zu bekehren und in den Schoß der Orthodoxie zurückzuholen. Diese Kirche ist im Sommer täglich geöffnet, ein Besuch lohnt sich. Auch hier: wunderbare alte Ikonen, auch wenn die wertvollsten aus Furcht vor Diebstahl entnommen wurden und heute im Ermländischen Museum in Lidzbark Warmiński (Heilsberg) ausgestellt sind. Und im Dorf gibt es, als Dritte im russischgläubigen Bunde, noch eine Molenna – das neogotisch anmutende Backsteinhaus ziemlich in der Ortsmitte. Hier feiern die letzten Philipponen der Gegend ihre Gottesdienste.

    • 12-220 Wojnowo

  • Ruciane-Nida

    Geographical
    • © Janusz Lipinski, Shutterstock

    Das muntere Städtchen (4500 Ew.) ist der südlichste Ausgangspunkt für einen Urlaub an der Masurischen Seenplatte. Hier ist es im Hochsommer vielleicht nicht ganz so voll wie in Mikołajki, aber viel fehlt nicht, denn: Von Ruciane-Nida aus sind einige der schönsten und größten Seen erreichbar, darunter der Beldahnsee, den viele für den schönsten der masurischen Seen halten; der ganz von Wald umgebene Niedersee (Jezioro Nidzkie) und natürlich der riesige Spirdingsee. Kein Wunder also, dass Ruciane-Nida eine der Stationen der Weißen Flotte für Kreuzfahrten auf der Masurischen Seenplatte ist. Auch für Wassersportler ist der Ort vorzüglich geeignet mit reichlich Möglichkeiten zum Schwimmen, Surfen, Segeln und Paddeln.

    • © Janusz Lipinski, Shutterstock

    Das muntere Städtchen (4500 Ew.) ist der südlichste Ausgangspunkt für einen Urlaub an der Masurischen Seenplatte. Hier ist es im Hochsommer vielleicht nicht ganz so voll wie in Mikołajki, aber viel fehlt nicht, denn: Von Ruciane-Nida aus sind einige der schönsten und größten Seen erreichbar, darunter der Beldahnsee, den viele für den schönsten der masurischen Seen halten; der ganz von Wald umgebene Niedersee (Jezioro Nidzkie) und natürlich der riesige Spirdingsee. Kein Wunder also, dass Ruciane-Nida eine der Stationen der Weißen Flotte für Kreuzfahrten auf der Masurischen Seenplatte ist. Auch für Wassersportler ist der Ort vorzüglich geeignet mit reichlich Möglichkeiten zum Schwimmen, Surfen, Segeln und Paddeln.


  • Krutyń

    Geographical
    • © Photomario, Shutterstock

    Krutyń liegt inmitten von Feldern am Ufer der Krutynia, des wohl schönsten masurischen Flusses, in der Johannisburger Heide. Das im Prinzip eher beschauliche Dörfchen ist von Mai/Juni bis September pickepackevoll mit wasserwandernden Touristen – wenn die Busse polnischer, deutscher und russischer Reisegruppen mitunter gleich in Kolonne anrollen und auf der Krutynia Hundertschaften von Paddlern unterwegs sind. Darauf ist man vorbereitet: In fast jedem Haus und Hof entlang der Hauptstraße werden Kajaks und Transporte angeboten, viele können hier zumindest ein wenig Deutsch. Wer es stiller mag, kommt in der Vor­ oder Nachsaison – für Mehrtagestouren mit Übernachtung im Zelt ist es dann zu kalt, aber Tagesausflüge gehen sogar im Winter problemlos.

    • © Photomario, Shutterstock

    Krutyń liegt inmitten von Feldern am Ufer der Krutynia, des wohl schönsten masurischen Flusses, in der Johannisburger Heide. Das im Prinzip eher beschauliche Dörfchen ist von Mai/Juni bis September pickepackevoll mit wasserwandernden Touristen – wenn die Busse polnischer, deutscher und russischer Reisegruppen mitunter gleich in Kolonne anrollen und auf der Krutynia Hundertschaften von Paddlern unterwegs sind. Darauf ist man vorbereitet: In fast jedem Haus und Hof entlang der Hauptstraße werden Kajaks und Transporte angeboten, viele können hier zumindest ein wenig Deutsch. Wer es stiller mag, kommt in der Vor­ oder Nachsaison – für Mehrtagestouren mit Übernachtung im Zelt ist es dann zu kalt, aber Tagesausflüge gehen sogar im Winter problemlos.