Westjapan Top Sehenswürdigkeiten

Miyajima
Landschaftliche Highlights
Miyajima
Fushimi-Inari-Schrein
Architektonische Highlights
Kyoto
Aquarium Kaiyukan
Museen
Osaka
Naoshima
Landschaftliche Highlights
Naoshima
Himeji-Jo
Architektonische Highlights
Himeji
Friedenspark (Heiwa-Koen)
Botanische Gärten & Parks
Hiroshima
Kinkaku-Ji
Architektonische Highlights
Kyoto
Kiyomizudera
Architektonische Highlights
Kyoto
Nijo-Schloss
Architektonische Highlights
Kyoto
Katsura-Rikyu
Architektonische Highlights
Kyoto
Todai-Ji
Architektonische Highlights
Nara
Koraku-En
Botanische Gärten & Parks
Okayama
Koya-San
Landschaftliche Highlights
Koyasan
Izumo-Schrein
Architektonische Highlights
Izumo
Akiyoshido Cave
Landschaftliche Highlights
Mine
Heian-Schrein
Architektonische Highlights
Kyoto
Okayama-Burg
Architektonische Highlights
Okayama
Umeda Sky Building
Architektonische Highlights
Osaka
Hozugawa-Kudari
Touristenattraktionen
Kameoka
Iwami Ginzan
Touristenattraktionen
Oda
Maruyama Park
Botanische Gärten & Parks
Kyōto-shi
Osaka-Burg
Architektonische Highlights
Osaka
Hyogo-Geschichtsmuseum
Museen
Himeji
Koko-En
Botanische Gärten & Parks
Himeji
Literaturmuseum Himeji
Museen
Himeji
Atombombenkuppel
Touristenattraktionen
Hiroshima
Friedensmuseum
Museen
Hiroshima
Kinderdenkmal
Touristenattraktionen
Hiroshima
Shosha-Zan Engyo-Ji
Architektonische Highlights
Himeji
Rokko-Seilbahn
Touristenattraktionen
Kobe

    Landschaftliche Highlights

    Architektonische Highlights

    Landschaftliche Highlights

    Architektonische Highlights

    Museen

    Botanische Gärten & Parks

    Touristenattraktionen


  • Miyajima

    Landschaftliche Highlights
    • © Sean Pavone, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Schlaf auf der heiligen Insel

    Das Inselchen Miyajima („Schreininsel”) ist eines der beliebtesten Reiseziele Japans. Bekannt ist vor allem das große, orangerote torii-Tor, das bei Flut über dem Wasser zu schweben scheint. Es ist der Eingang zum 1168 gegründeten Schrein Itsukushimajinja. Aber keine Sorge, zum Schrein kommst du trockenen Fußes auf Uferpfaden. Willst du doch ein bisschen Abkühlung, warte auf die Ebbe: Dann kannst du selbst durch das Tor schreiten. Bis 23 Uhr ist der Schrein beleuchtet und magisch schön. Pack auf jeden Fall bequeme Schuhe ein, ein Ausflug per Seilbahn zum Berggipfel lohnt sich. Mit Glück siehst du dort auch wilde Affen. Retour geht es entweder mit der Seilbahn oder – wenn du genug Puffer einplanst – über Wanderwege; sie führen an einer bereits seit 1200 Jahren brennenden Flamme vorbei. Übernachte in einem ryokan, dann bleibt für alles genug Zeit, Rehe-Beobachten am Ufer inklusive.

    • Miyajima
    • © Sean Pavone, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Schlaf auf der heiligen Insel

    Das Inselchen Miyajima („Schreininsel”) ist eines der beliebtesten Reiseziele Japans. Bekannt ist vor allem das große, orangerote torii-Tor, das bei Flut über dem Wasser zu schweben scheint. Es ist der Eingang zum 1168 gegründeten Schrein Itsukushimajinja. Aber keine Sorge, zum Schrein kommst du trockenen Fußes auf Uferpfaden. Willst du doch ein bisschen Abkühlung, warte auf die Ebbe: Dann kannst du selbst durch das Tor schreiten. Bis 23 Uhr ist der Schrein beleuchtet und magisch schön. Pack auf jeden Fall bequeme Schuhe ein, ein Ausflug per Seilbahn zum Berggipfel lohnt sich. Mit Glück siehst du dort auch wilde Affen. Retour geht es entweder mit der Seilbahn oder – wenn du genug Puffer einplanst – über Wanderwege; sie führen an einer bereits seit 1200 Jahren brennenden Flamme vorbei. Übernachte in einem ryokan, dann bleibt für alles genug Zeit, Rehe-Beobachten am Ufer inklusive.

    • Miyajima

  • Fushimi-Inari-Schrein

    Architektonische Highlights
    • © Takashi Images, Shutterstock

    Dieser durch seinen fast unendlich scheinenden Torgang bekannte Schrein im Süden ist ein Erlebnis: optisch, spirituell und sportlich. Rund 10 000 rote Torii säumen den Weg zum Gipfel des Inari-Bergs, zu dem ein mehr als 4 km langer, teilweise etwas steiler Pfad führt. In den sanften Kurven bilden die allesamt gespendeten Tore äußerst fotogene Tunnel. Bei dem in jedem Fall empfehlenswerten Aufstieg siehst du die fünf Schreine dieser riesigen Anlage sowie viele Fuchsskulpturen aus Stein - der Fuchs gilt als irdischer Bote des Gottes der Reisernte und des Handels. Millionen Japaner pilgern in den beiden Neujahrswochen dorthin, um für Wohlstand und materiellen Erfolg zu beten und zu spenden. Der Fushimi hat deshalb die zweithöchste Kollekte nach dem Tokioter Meiji-Schrein. Der im 8.Jh. gegründete Fushimi ist einer der ältesten, bekanntesten und meistbesuchten Schreine Japans und der Hauptschrein der insgesamt rund 30 000 Inari-Schreine. Beste Fotozeit: im Sommer zwischen 7 und 9 Uhr.

    • © Takashi Images, Shutterstock

    Dieser durch seinen fast unendlich scheinenden Torgang bekannte Schrein im Süden ist ein Erlebnis: optisch, spirituell und sportlich. Rund 10 000 rote Torii säumen den Weg zum Gipfel des Inari-Bergs, zu dem ein mehr als 4 km langer, teilweise etwas steiler Pfad führt. In den sanften Kurven bilden die allesamt gespendeten Tore äußerst fotogene Tunnel. Bei dem in jedem Fall empfehlenswerten Aufstieg siehst du die fünf Schreine dieser riesigen Anlage sowie viele Fuchsskulpturen aus Stein - der Fuchs gilt als irdischer Bote des Gottes der Reisernte und des Handels. Millionen Japaner pilgern in den beiden Neujahrswochen dorthin, um für Wohlstand und materiellen Erfolg zu beten und zu spenden. Der Fushimi hat deshalb die zweithöchste Kollekte nach dem Tokioter Meiji-Schrein. Der im 8.Jh. gegründete Fushimi ist einer der ältesten, bekanntesten und meistbesuchten Schreine Japans und der Hauptschrein der insgesamt rund 30 000 Inari-Schreine. Beste Fotozeit: im Sommer zwischen 7 und 9 Uhr.


  • Aquarium Kaiyukan

    Museen
    • © Iamsom, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Licht- und Tierwechsel

    Dieses sensationelle Aquarium ist eins der größten der Welt! Nach dem Gang durch einen Unterwasser-Glastunnel kannst du in 14 Großaquarien die Flora und Fauna von Naturzonen rund um den Pazifik erkunden. Haie und Mantas drehen, flankiert von Fischschwärmen, in einem riesigen Tank ihre Runden; Fütterungen sind um 10.30 und 15 Uhr. Seelöwen, Delfine und Pinguine zeigen sich von ihrer spielerischen Seite. Faszinierend sind auch die kleineren Aquarien mit zarten Quallen. Jeden Tag um 17 Uhr verwandelt sich der Tag in Nacht – und zeigt ganz neue Seiten der Unterwasserwelten.

    • © Iamsom, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Licht- und Tierwechsel

    Dieses sensationelle Aquarium ist eins der größten der Welt! Nach dem Gang durch einen Unterwasser-Glastunnel kannst du in 14 Großaquarien die Flora und Fauna von Naturzonen rund um den Pazifik erkunden. Haie und Mantas drehen, flankiert von Fischschwärmen, in einem riesigen Tank ihre Runden; Fütterungen sind um 10.30 und 15 Uhr. Seelöwen, Delfine und Pinguine zeigen sich von ihrer spielerischen Seite. Faszinierend sind auch die kleineren Aquarien mit zarten Quallen. Jeden Tag um 17 Uhr verwandelt sich der Tag in Nacht – und zeigt ganz neue Seiten der Unterwasserwelten.


  • Naoshima

    Landschaftliche Highlights
    • © Miyuki39, Shutterstock

    Rund 20 Minuten dauert die Überfahrt zur Insel Naoshima. Schon von Weitem siehst du am Ufer eine riesige Kreuzung aus Kürbis und Marienkäfer – das Markenzeichen der Künstlerin Yayoi Kusama.

    • 761-3110 Naoshima
    • © Miyuki39, Shutterstock

    Rund 20 Minuten dauert die Überfahrt zur Insel Naoshima. Schon von Weitem siehst du am Ufer eine riesige Kreuzung aus Kürbis und Marienkäfer – das Markenzeichen der Künstlerin Yayoi Kusama.

    • 761-3110 Naoshima

  • Himeji-Jo

    Architektonische Highlights
    • © Studio Driehoek, Shutterstock

    Die „Burg der Burgen“ gilt als spektakulärste Festungsanlage und eins der architektonischen Wahrzeichen Japans. Das faszinierende Bauwerk, das zu den Nationalschätzen Japans gehört, war auch Kulisse für diverse Samuraifilme. Die schneeweiße Fassade auf dem Hügel von Himeji ist schon aus dem Shinkansen zu sehen. Das im 14.Jh. errichtete Bauwerk, wegen seiner schlichten Schönheit auch „Burg des weißen Reihers“ genannt, wurde von verschiedenen Fürstenclans immer weiter ausgebaut und in der heutigen Form 1609 fertiggestellt. Schon zur damaligen Zeit galt die Burg als Sensation, weil sie weithin sichtbar und die 46 m hohe Wehranlage extrem gut befestigt war. Im Innern sieht man wie in vielen japanischen Burgen eine „blinde Etage“ - ein Stockwerk ohne Zwischendecke -, wo sich die Insassen relativ sicher verstecken konnten. Nach einer aufwendigen Renovierung strahlt die weiträumige Anlage seit 2015 wieder in neuem Glanz. Himeji ist voller spannender Geschichten um mächtige Feudalherren, stolze Samurais, eine glückliche Prinzessin - und einen Schlossgeist. Das Dienstmädchen Okiku wurde beschuldigt, zehn kostbare Porzellanteller zerbrochen zu haben, und zur Strafe im Schlossbrunnen ertränkt. In stürmischen Nächten hört man sie angeblich aus der Tiefe des Brunnens das Geschirr zählen. Besonders schön ist ein Besuch im April, wenn über 1000 Kirschbäume auf dem Burggelände blühen.

    • © Studio Driehoek, Shutterstock

    Die „Burg der Burgen“ gilt als spektakulärste Festungsanlage und eins der architektonischen Wahrzeichen Japans. Das faszinierende Bauwerk, das zu den Nationalschätzen Japans gehört, war auch Kulisse für diverse Samuraifilme. Die schneeweiße Fassade auf dem Hügel von Himeji ist schon aus dem Shinkansen zu sehen. Das im 14.Jh. errichtete Bauwerk, wegen seiner schlichten Schönheit auch „Burg des weißen Reihers“ genannt, wurde von verschiedenen Fürstenclans immer weiter ausgebaut und in der heutigen Form 1609 fertiggestellt. Schon zur damaligen Zeit galt die Burg als Sensation, weil sie weithin sichtbar und die 46 m hohe Wehranlage extrem gut befestigt war. Im Innern sieht man wie in vielen japanischen Burgen eine „blinde Etage“ - ein Stockwerk ohne Zwischendecke -, wo sich die Insassen relativ sicher verstecken konnten. Nach einer aufwendigen Renovierung strahlt die weiträumige Anlage seit 2015 wieder in neuem Glanz. Himeji ist voller spannender Geschichten um mächtige Feudalherren, stolze Samurais, eine glückliche Prinzessin - und einen Schlossgeist. Das Dienstmädchen Okiku wurde beschuldigt, zehn kostbare Porzellanteller zerbrochen zu haben, und zur Strafe im Schlossbrunnen ertränkt. In stürmischen Nächten hört man sie angeblich aus der Tiefe des Brunnens das Geschirr zählen. Besonders schön ist ein Besuch im April, wenn über 1000 Kirschbäume auf dem Burggelände blühen.


  • Friedenspark (Heiwa-Koen)

    Botanische Gärten & Parks
    • © rweisswald, Shutterstock

    Über diesem früheren Bankenzentrum lag das Hypozentrum der Explosion. Wichtigste Gedenkstätte ist der Kenotaph, ein leeres Grabmal mit Satteldach. Seine ewige Flamme soll so lange brennen, bis die letzte Nuklearwaffe auf der Welt abgeschafft ist. Am Turm für die Seelen der 200 000 Opfer steht geschrieben: „Ruhet in Frieden. Dieser Fehler wird sich nicht wiederholen.“

    • © rweisswald, Shutterstock

    Über diesem früheren Bankenzentrum lag das Hypozentrum der Explosion. Wichtigste Gedenkstätte ist der Kenotaph, ein leeres Grabmal mit Satteldach. Seine ewige Flamme soll so lange brennen, bis die letzte Nuklearwaffe auf der Welt abgeschafft ist. Am Turm für die Seelen der 200 000 Opfer steht geschrieben: „Ruhet in Frieden. Dieser Fehler wird sich nicht wiederholen.“


  • Kinkaku-Ji

    Architektonische Highlights
    • © marcociannarel, Shutterstock

    „Goldener Pavillon“ heißt das meistfotografierte Gebäude Kyotos. In der Tat sind die Wände der zwei oberen Etagen des dreigeschossigen Baus außen mit Blattgold belegt. Er entstand Ende des 14.Jhs. als Altersruhesitz eines Shoguns, der sich jedoch mit 37 Jahren in den Priesterstand zurückzog. An klaren Tagen spiegelt sich der Bau im Wasser des Gartensees und ergibt eine nicht zu übertreffende Komposition aus Blau, Gold und Grün. Besonders schön kommt er zur Geltung, wenn Schnee gefallen ist, aber auch während der herbstlichen Laubfärbung, wenn satte Rottöne das Farbenspiel steigern.

    • © marcociannarel, Shutterstock

    „Goldener Pavillon“ heißt das meistfotografierte Gebäude Kyotos. In der Tat sind die Wände der zwei oberen Etagen des dreigeschossigen Baus außen mit Blattgold belegt. Er entstand Ende des 14.Jhs. als Altersruhesitz eines Shoguns, der sich jedoch mit 37 Jahren in den Priesterstand zurückzog. An klaren Tagen spiegelt sich der Bau im Wasser des Gartensees und ergibt eine nicht zu übertreffende Komposition aus Blau, Gold und Grün. Besonders schön kommt er zur Geltung, wenn Schnee gefallen ist, aber auch während der herbstlichen Laubfärbung, wenn satte Rottöne das Farbenspiel steigern.


  • Kiyomizudera

    Architektonische Highlights
    • © f11photo, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Liebe mit göttlicher Hilfe

    Allein der Blick über Kyoto von der imposanten Holzterrasse vor der Haupthalle aus! Zugegeben, für eine meditative Erfahrung sind wegen des Andrangs andere Tempel besser geeignet. Die 13 m hohe Terrasse hat sogar in den japanischen Sprachschatz Einzug gehalten. Bei einer Herausforderung spricht man davon, „von der Terrasse des Kiyomizu-dera zu springen“. Leicht zu übersehen ist der kleine Jishu-jinja-Schrein dahinter. Schaffst du es, mit geschlossenen Augen zwischen zwei großen Steinen in etwa 10 m Abstand zu gehen, ist dir ein glückliches Liebesleben sicher. Und nimmst du einige Schlucke von drei Quellen am Otowa-Wasserfall, erntest du Gesundheit, Glück in der Liebe und Erfolg. Einfach dran glauben, schaden kann’s nicht! Und die Kamera zücken! Die zweithöchste dreistufige Pagode Japans ist ein super Fotomotiv.

    • © f11photo, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Liebe mit göttlicher Hilfe

    Allein der Blick über Kyoto von der imposanten Holzterrasse vor der Haupthalle aus! Zugegeben, für eine meditative Erfahrung sind wegen des Andrangs andere Tempel besser geeignet. Die 13 m hohe Terrasse hat sogar in den japanischen Sprachschatz Einzug gehalten. Bei einer Herausforderung spricht man davon, „von der Terrasse des Kiyomizu-dera zu springen“. Leicht zu übersehen ist der kleine Jishu-jinja-Schrein dahinter. Schaffst du es, mit geschlossenen Augen zwischen zwei großen Steinen in etwa 10 m Abstand zu gehen, ist dir ein glückliches Liebesleben sicher. Und nimmst du einige Schlucke von drei Quellen am Otowa-Wasserfall, erntest du Gesundheit, Glück in der Liebe und Erfolg. Einfach dran glauben, schaden kann’s nicht! Und die Kamera zücken! Die zweithöchste dreistufige Pagode Japans ist ein super Fotomotiv.


  • Nijo-Schloss

    Architektonische Highlights
    • © Abhijeet Khedgikar, Shutterstock

    Aus der Logik der Macht ergibt sich, dass der Sitz des Shoguns nicht weit vom Palast entfernt liegt. Anfang des 17.Jhs. ließ Tokugawa Ieyasu die pompöse Anlage errichten, um dem Tenno zu signalisieren, wer das Reich in Wirklichkeit lenkt. Allerdings war sich der berühmte Kriegsherr seiner Beliebtheit offenbar nicht sehr sicher. So ließ er den Wohntrakt mit aufwendigen Sicherheitsvorkehrungen ausstatten. Die berühmteste ist das „Nachtigallen-Parkett“: Niemand konnte die Zimmerflucht betreten, ohne auf dem Holzfußboden ein zwitscherndes Geräusch zu verursachen. In Geheimkammern lauerten Leibwächter auf Eindringlinge. Nur Angehörigen des Adels, die sich dem Shogun unterwarfen, war es gestattet, durch das große Tor (Kara-mon) den aus fünf Gebäuden bestehenden Palastteil Ninomaru zu betreten. Heute interessieren hier vor allem die Wandschirme der vierten Kammer (Ohiroma Yon-no-ma) und der Palastgarten, der von dem Landschaftsarchitekten und Teemeister Kobori Enshu geschaffen wurde.

    • © Abhijeet Khedgikar, Shutterstock

    Aus der Logik der Macht ergibt sich, dass der Sitz des Shoguns nicht weit vom Palast entfernt liegt. Anfang des 17.Jhs. ließ Tokugawa Ieyasu die pompöse Anlage errichten, um dem Tenno zu signalisieren, wer das Reich in Wirklichkeit lenkt. Allerdings war sich der berühmte Kriegsherr seiner Beliebtheit offenbar nicht sehr sicher. So ließ er den Wohntrakt mit aufwendigen Sicherheitsvorkehrungen ausstatten. Die berühmteste ist das „Nachtigallen-Parkett“: Niemand konnte die Zimmerflucht betreten, ohne auf dem Holzfußboden ein zwitscherndes Geräusch zu verursachen. In Geheimkammern lauerten Leibwächter auf Eindringlinge. Nur Angehörigen des Adels, die sich dem Shogun unterwarfen, war es gestattet, durch das große Tor (Kara-mon) den aus fünf Gebäuden bestehenden Palastteil Ninomaru zu betreten. Heute interessieren hier vor allem die Wandschirme der vierten Kammer (Ohiroma Yon-no-ma) und der Palastgarten, der von dem Landschaftsarchitekten und Teemeister Kobori Enshu geschaffen wurde.


  • Katsura-Rikyu

    Architektonische Highlights
    • © Sands0013, Shutterstock

    Der kaiserliche Sommersitz ist eines der schönsten Anwesen Japans. Das 1624 gebaute Schlösschen, die ausgefeilte Gartenarchitektur, die verstreut platzierten Teehäuser gehören zum Feinsten klassischer Baukultur Nippons. Der Gartenarchitekt Kobori soll den Auftrag nur unter drei Bedingungen angenommen haben: erstens keine Kostenbegrenzung, zweitens kein Fertigstellungstermin und drittens während der Arbeiten keine Besichtigung durch den Bauherrn. Die Gesamtanlage bietet scheinbar nur Vorderansichten. Um den Teich gruppieren sich kleine Gärten mit Wegen aus Flusskieseln und moosbewachsenen Steinen. Die Landschaftsgestalter haben für hundert verschiedene Blickwinkel gesorgt. Der Besuchereingang ist das 1658 aufgestellte Miyuki-Tor. Im Inneren des Gartens sind drei Gebäude gegeneinander versetzt gebaut - Furu-shoin hat eine schöne Terrasse zum Mondbeobachten, Naka-shoin enthält wertvolle Gemälde und Miyuki-den wurde für kaiserliche Besuche reserviert. Besichtigung nur nach bestätigter Reservierung (nur von Japan aus möglich, große Hotels können das noch für denselben Tag erledigen).

    • © Sands0013, Shutterstock

    Der kaiserliche Sommersitz ist eines der schönsten Anwesen Japans. Das 1624 gebaute Schlösschen, die ausgefeilte Gartenarchitektur, die verstreut platzierten Teehäuser gehören zum Feinsten klassischer Baukultur Nippons. Der Gartenarchitekt Kobori soll den Auftrag nur unter drei Bedingungen angenommen haben: erstens keine Kostenbegrenzung, zweitens kein Fertigstellungstermin und drittens während der Arbeiten keine Besichtigung durch den Bauherrn. Die Gesamtanlage bietet scheinbar nur Vorderansichten. Um den Teich gruppieren sich kleine Gärten mit Wegen aus Flusskieseln und moosbewachsenen Steinen. Die Landschaftsgestalter haben für hundert verschiedene Blickwinkel gesorgt. Der Besuchereingang ist das 1658 aufgestellte Miyuki-Tor. Im Inneren des Gartens sind drei Gebäude gegeneinander versetzt gebaut - Furu-shoin hat eine schöne Terrasse zum Mondbeobachten, Naka-shoin enthält wertvolle Gemälde und Miyuki-den wurde für kaiserliche Besuche reserviert. Besichtigung nur nach bestätigter Reservierung (nur von Japan aus möglich, große Hotels können das noch für denselben Tag erledigen).


  • Todai-Ji

    Architektonische Highlights
    • © Nattee Chalermtiragool, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Nasenöhr

    Schon der Weg durch das imposante dunkle Holztor aus der Kamakura-Zeit ist beeindruckend. Links und rechts blicken dich riesige, finster dreinschauende Nio-Schutzgötter an. 752 als Haupttempel aller buddhistischen Tempel in Japan gegründet, ist die Haupthalle des Todai-ji eins der größten Holzgebäude der Welt. In der Halle thront eine 15 m hohe Buddhastatue aus Bronze auf einer Lotusblüte. Dort steht auch eine Säule mit einem Loch auf Bodenhöhe, deren Größe angeblich dem Nasenloch des großen Buddhas entspricht. Wenn es dir gelingt, dich durch diese Öffnung zu zwängen, dann ist dir Erleuchtung garantiert – im nächsten Leben.

    • © Nattee Chalermtiragool, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Nasenöhr

    Schon der Weg durch das imposante dunkle Holztor aus der Kamakura-Zeit ist beeindruckend. Links und rechts blicken dich riesige, finster dreinschauende Nio-Schutzgötter an. 752 als Haupttempel aller buddhistischen Tempel in Japan gegründet, ist die Haupthalle des Todai-ji eins der größten Holzgebäude der Welt. In der Halle thront eine 15 m hohe Buddhastatue aus Bronze auf einer Lotusblüte. Dort steht auch eine Säule mit einem Loch auf Bodenhöhe, deren Größe angeblich dem Nasenloch des großen Buddhas entspricht. Wenn es dir gelingt, dich durch diese Öffnung zu zwängen, dann ist dir Erleuchtung garantiert – im nächsten Leben.


  • Koraku-En

    Botanische Gärten & Parks
    • © terimma, Shutterstock

    Die 1700 fertig gestellte Grünanlage war der erste Garten Japans mit ausgedehnten Rasenflächen, die von prachtvoll arrangierten Bambussen, Kiefern und Kirschbäumen gekrönt werden.

    • © terimma, Shutterstock

    Die 1700 fertig gestellte Grünanlage war der erste Garten Japans mit ausgedehnten Rasenflächen, die von prachtvoll arrangierten Bambussen, Kiefern und Kirschbäumen gekrönt werden.


  • Koya-San

    Landschaftliche Highlights
    • © Marc van Vuren, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Bei Mönchen schlafen

    Erleb das spirituelle Japan: Tief in den dicht bewaldeten Bergen von Wakayama liegt der Kongobu-ji, der Haupttempel des Shingon-Buddhismus, den Kobo Daishi vor 1200 Jahren nach Japan brachte. Um den Steingarten Banryutei haben sich weitere 100 Tempel angesiedelt. Verpass nicht den riesigen Okunoin-Friedhof mit Kobo Daishis Mausoleum. Übernachte in einem Tempel samt vegetarischer Mönchsküche und Morgenmeditation.

    • 648-0211 Koyasan
    • © Marc van Vuren, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Bei Mönchen schlafen

    Erleb das spirituelle Japan: Tief in den dicht bewaldeten Bergen von Wakayama liegt der Kongobu-ji, der Haupttempel des Shingon-Buddhismus, den Kobo Daishi vor 1200 Jahren nach Japan brachte. Um den Steingarten Banryutei haben sich weitere 100 Tempel angesiedelt. Verpass nicht den riesigen Okunoin-Friedhof mit Kobo Daishis Mausoleum. Übernachte in einem Tempel samt vegetarischer Mönchsküche und Morgenmeditation.

    • 648-0211 Koyasan

  • Izumo-Schrein

    Architektonische Highlights
    • © Nishitap, Shutterstock

    In Japan ist der Izumo-Taisha als Liebesschrein und „Powerspot“ bekannt. Auf kleinen Holztäfelchen kannst du genau angeben, welche Eigenschaften deine neue Liebe haben soll, und die Götter helfen dir (hoffentlich)! Der Schrein ist einer der ältesten des Landes (Anfang des 8.Jhs. erbaut) und eng mit Japans Gründungsmythos verbunden. Von einem riesigen Holztor am Eingang geht es erst einmal einen kleinen Hügel hinab. Dort teilt sich der Weg.

    • © Nishitap, Shutterstock

    In Japan ist der Izumo-Taisha als Liebesschrein und „Powerspot“ bekannt. Auf kleinen Holztäfelchen kannst du genau angeben, welche Eigenschaften deine neue Liebe haben soll, und die Götter helfen dir (hoffentlich)! Der Schrein ist einer der ältesten des Landes (Anfang des 8.Jhs. erbaut) und eng mit Japans Gründungsmythos verbunden. Von einem riesigen Holztor am Eingang geht es erst einmal einen kleinen Hügel hinab. Dort teilt sich der Weg.


  • Akiyoshido Cave

    Landschaftliche Highlights
    • © beeboys, Shutterstock

    Begleitet vom Rauschen eines unterirdischen Flusses, erlebst du hier Erdgeschichte zum Anfassen: Akiyoshido ist Japans größte und längste Kalksteinhöhle; 1 km der insgesamt 9 km Länge ist für Besucher zugänglich: gut ausgeleuchtet und gut zu begehen. Besonders eindrucksvoll sind riesige Kalksteinterrassen, in denen sich Wasser sammelt, sowie unterirdische Wasserfälle.

    • © beeboys, Shutterstock

    Begleitet vom Rauschen eines unterirdischen Flusses, erlebst du hier Erdgeschichte zum Anfassen: Akiyoshido ist Japans größte und längste Kalksteinhöhle; 1 km der insgesamt 9 km Länge ist für Besucher zugänglich: gut ausgeleuchtet und gut zu begehen. Besonders eindrucksvoll sind riesige Kalksteinterrassen, in denen sich Wasser sammelt, sowie unterirdische Wasserfälle.


  • Heian-Schrein

    Architektonische Highlights
    • © Filip Fuxa, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Hüpf übers Wasser

    Das leuchtende Orange des 1895 gebauten Schreins kontrastiert eindrucksvoll mit dem Grün der geschwungenen Dächer. Ein 24 m hohes torii-Tor weist den Weg zu ihm. Schön ist auch ein Spaziergang im Garten mit mehreren miteinander verbundenen Teichen. Mach’s wie Charlotte, die Hauptfigur von Sofia Coppolas Kultfilm „Lost in Translation“, und überquer auf runden Steinen einen Teich.

    • © Filip Fuxa, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Hüpf übers Wasser

    Das leuchtende Orange des 1895 gebauten Schreins kontrastiert eindrucksvoll mit dem Grün der geschwungenen Dächer. Ein 24 m hohes torii-Tor weist den Weg zu ihm. Schön ist auch ein Spaziergang im Garten mit mehreren miteinander verbundenen Teichen. Mach’s wie Charlotte, die Hauptfigur von Sofia Coppolas Kultfilm „Lost in Translation“, und überquer auf runden Steinen einen Teich.


  • Okayama-Burg

    Architektonische Highlights
    • © Pavinee Chareonpanich, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Stadt, Burg, Fluss

    Ihr dunkles Äußeres hat der Burg den Spitznamen „Krähenburg“ verschafft. Nur noch ein Gebäude stammt aus der Gründungszeit, der Rest wurde nach dem Zweiten Weltkrieg rekonstruiert. Innen ist der Betonbau zwar unspektakulär, aber du kannst dort kostenlos Kimonos anprobieren. Am Abend, wenn die Burg hübsch beleuchtet wird, spiegelt sie sich romantisch im Asahi-Fluss.

    • © Pavinee Chareonpanich, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Stadt, Burg, Fluss

    Ihr dunkles Äußeres hat der Burg den Spitznamen „Krähenburg“ verschafft. Nur noch ein Gebäude stammt aus der Gründungszeit, der Rest wurde nach dem Zweiten Weltkrieg rekonstruiert. Innen ist der Betonbau zwar unspektakulär, aber du kannst dort kostenlos Kimonos anprobieren. Am Abend, wenn die Burg hübsch beleuchtet wird, spiegelt sie sich romantisch im Asahi-Fluss.


  • Umeda Sky Building

    Architektonische Highlights
    • © Sorn340 Images, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Ausblick im Abendrot

    Die donutförmige Aussichtsplattform Kuchu Teien Observatory im 39.und 40.Stock des Wolkenkratzers hat was Spaciges; Rolltreppen verbinden in luftiger Höhe die zwei Türme. Von der Plattform hast du einen super 360-Grad-Rundumblick über Osaka, besonders toll bei Sonnenuntergang. Lass dir auch auf der Freiluftterrasse 170 m über dem Boden den Wind um die Nase wehen.

    • © Sorn340 Images, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Ausblick im Abendrot

    Die donutförmige Aussichtsplattform Kuchu Teien Observatory im 39.und 40.Stock des Wolkenkratzers hat was Spaciges; Rolltreppen verbinden in luftiger Höhe die zwei Türme. Von der Plattform hast du einen super 360-Grad-Rundumblick über Osaka, besonders toll bei Sonnenuntergang. Lass dir auch auf der Freiluftterrasse 170 m über dem Boden den Wind um die Nase wehen.


  • Hozugawa-Kudari

    Touristenattraktionen
    • © lakkana savaksuriyawong, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Nervenkitzel

    Bei dieser 16 km langen Wildwasserfahrt entlang des Hozugawa-Flusses manövrieren die Guides die langen Boote haarscharf an Felsen vorbei und durch Stromschnellen.

    • © lakkana savaksuriyawong, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Nervenkitzel

    Bei dieser 16 km langen Wildwasserfahrt entlang des Hozugawa-Flusses manövrieren die Guides die langen Boote haarscharf an Felsen vorbei und durch Stromschnellen.


  • Iwami Ginzan

    Touristenattraktionen
    • © Tomohiro Nagai, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Erleb die Gegend mit Locals!

    Tief in den Bergen von Westjapan wurde 1527 Silber entdeckt. Anfang des 17.Jahrhunderts stammte rund ein Drittel der weltweiten Silberproduktion aus Japan, der Großteil davon aus der Iwami-Mine. In Zahlen ausgedrückt waren dies bis zu 38 Tonnen pro Jahr. Mit der Zeit nahmen die Silbervorkommen ab, 1923 schloss die Mine endgültig. Wo früher bis zu 200 000 Menschen wohnten, wachsen heute dichte Wälder, die stellenweise Ruinen und Grabsteine freigeben. Der für Touristen geöffnete Schacht Ryugenji Mabu ist nicht so spektakulär, schöner ist der etwa 45-minütige Spaziergang von Omori dorthin. Lass dir alles am besten von einheimischen Führern auf Englisch erklären und zeigen – du entdeckst eine ganz andere Welt.

    • © Tomohiro Nagai, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Erleb die Gegend mit Locals!

    Tief in den Bergen von Westjapan wurde 1527 Silber entdeckt. Anfang des 17.Jahrhunderts stammte rund ein Drittel der weltweiten Silberproduktion aus Japan, der Großteil davon aus der Iwami-Mine. In Zahlen ausgedrückt waren dies bis zu 38 Tonnen pro Jahr. Mit der Zeit nahmen die Silbervorkommen ab, 1923 schloss die Mine endgültig. Wo früher bis zu 200 000 Menschen wohnten, wachsen heute dichte Wälder, die stellenweise Ruinen und Grabsteine freigeben. Der für Touristen geöffnete Schacht Ryugenji Mabu ist nicht so spektakulär, schöner ist der etwa 45-minütige Spaziergang von Omori dorthin. Lass dir alles am besten von einheimischen Führern auf Englisch erklären und zeigen – du entdeckst eine ganz andere Welt.


  • Maruyama Park

    Botanische Gärten & Parks
    • © Sean Pavone, Shutterstock

    Ein Zufluchtsort im Stadttreiben, wenn auch nicht gerade als Oase der Ruhe. Den Berg hinauf reihen sich alte Kirschbäume. Das Rasthaus am Teich (€) bietet neben traditioneller Küche ein romantisches Fotomotiv. Der Yasaka-Schrein im Südosten des Parks ist ein beliebtes Ziel für den ersten Schreinbesuch in der Silvesternacht oder am Neujahrsmorgen. Auf dem schönen Fußweg zum Kiyomizu- Tempel bieten Kyotoer Sportstudenten Rikscha-Fahrten mit Erklärungen an.

    • © Sean Pavone, Shutterstock

    Ein Zufluchtsort im Stadttreiben, wenn auch nicht gerade als Oase der Ruhe. Den Berg hinauf reihen sich alte Kirschbäume. Das Rasthaus am Teich (€) bietet neben traditioneller Küche ein romantisches Fotomotiv. Der Yasaka-Schrein im Südosten des Parks ist ein beliebtes Ziel für den ersten Schreinbesuch in der Silvesternacht oder am Neujahrsmorgen. Auf dem schönen Fußweg zum Kiyomizu- Tempel bieten Kyotoer Sportstudenten Rikscha-Fahrten mit Erklärungen an.


  • Osaka-Burg

    Architektonische Highlights
    • © Nonthachai Saksri, Shutterstock

    Eine der prächtigsten und historisch wichtigsten Festungen Japans dominiert die Skyline von Osaka. Der beeindruckende Nachbau auf den Originalfundamenten im größten Park der Millionenstadt beherbergt mehrere exzellente Ausstellungen zur Geschichte des imposanten Gebäudes sowie zum Bau- und Kriegsherrn Toyotomi Hideyoshi, der die vermeintlich unbezwingbare Festung im Feudalkrieg um die Einigung Japans als Zeichen seiner Macht 1583 errichten ließ. Rund 100 000 Arbeiter sollen am Bau beteiligt gewesen sein. Nach Hideyoshis Tod wurde die Festung 32 Jahre später von seinem Widersacher Tokugawa Ieyasu zerstört, neu aufgebaut und im Laufe der Geschichte immer wieder zertrümmert oder niedergebrannt. Der heutige Hauptturm stammt aus dem Jahr 1931.Von der Aussichtsplattform im 7.Stock genießt du einen herrlichen Panoramablick auf Osaka und Umgebung.

    • © Nonthachai Saksri, Shutterstock

    Eine der prächtigsten und historisch wichtigsten Festungen Japans dominiert die Skyline von Osaka. Der beeindruckende Nachbau auf den Originalfundamenten im größten Park der Millionenstadt beherbergt mehrere exzellente Ausstellungen zur Geschichte des imposanten Gebäudes sowie zum Bau- und Kriegsherrn Toyotomi Hideyoshi, der die vermeintlich unbezwingbare Festung im Feudalkrieg um die Einigung Japans als Zeichen seiner Macht 1583 errichten ließ. Rund 100 000 Arbeiter sollen am Bau beteiligt gewesen sein. Nach Hideyoshis Tod wurde die Festung 32 Jahre später von seinem Widersacher Tokugawa Ieyasu zerstört, neu aufgebaut und im Laufe der Geschichte immer wieder zertrümmert oder niedergebrannt. Der heutige Hauptturm stammt aus dem Jahr 1931.Von der Aussichtsplattform im 7.Stock genießt du einen herrlichen Panoramablick auf Osaka und Umgebung.


  • Hyogo-Geschichtsmuseum

    Museen

    Thema ist der Burgenbau in aller Welt. Um 10.30, 13.30 und 15.30 Uhr kann man sich als Samurai oder im Hofkimono fotografieren lassen.

    Thema ist der Burgenbau in aller Welt. Um 10.30, 13.30 und 15.30 Uhr kann man sich als Samurai oder im Hofkimono fotografieren lassen.


  • Koko-En

    Botanische Gärten & Parks
    • © Daniela Constantinescu, Shutterstock

    Koko-en Park im traditionellen Edo-Stil. Früher standen hier Wohnhäuser der Samurai. Vom Teepavillon - die Tasse für 500 ¥ - hat man einen schönen Blick.

    • © Daniela Constantinescu, Shutterstock

    Koko-en Park im traditionellen Edo-Stil. Früher standen hier Wohnhäuser der Samurai. Vom Teepavillon - die Tasse für 500 ¥ - hat man einen schönen Blick.


  • Literaturmuseum Himeji

    Museen

    Wer mit den lokalen Schriftstellern nur wenig anzufangen weiß, kommt wegen des Baus, der nordwestlich der Burg liegt: Architekt Tadao Ando gehört zu den Großmeistern des modernen Japan.

    Wer mit den lokalen Schriftstellern nur wenig anzufangen weiß, kommt wegen des Baus, der nordwestlich der Burg liegt: Architekt Tadao Ando gehört zu den Großmeistern des modernen Japan.


  • Atombombenkuppel

    Touristenattraktionen

    Das Skelett der ehemaligen Industrieund Handelskammer wurde nach kontroversen Diskussionen zum UNESCOWelterbe erklärt. Genau hier explodierte die erste zu Kriegszwecken eingesetzte Atombombe der Geschichte am 6.August 1945.Die Ruine wurde erhalten. Am Abend des Jahrestags der Katastrophe setzen hier die Bewohner der Stadt Papierschiffchen mit brennenden Kerzen in den Ota-Fluss. Diese schwimmen dem Meer entgegen und erinnern an die Toten jeder Familie.

    Das Skelett der ehemaligen Industrieund Handelskammer wurde nach kontroversen Diskussionen zum UNESCOWelterbe erklärt. Genau hier explodierte die erste zu Kriegszwecken eingesetzte Atombombe der Geschichte am 6.August 1945.Die Ruine wurde erhalten. Am Abend des Jahrestags der Katastrophe setzen hier die Bewohner der Stadt Papierschiffchen mit brennenden Kerzen in den Ota-Fluss. Diese schwimmen dem Meer entgegen und erinnern an die Toten jeder Familie.


  • Friedensmuseum

    Museen

    Um die amerikanischen Touristen nicht zu provozieren, heißt das Haus „Peace Memorial Museum“. Es zeigt die Geschichte des Bombenabwurfs und dokumentiert die Folgen der Explosion. Lesenswert ist das Gästebuch. Ein US-Bürger schrieb in Erinnerung an die japanische Kriegsschuld: „Nie wieder Hiroshima! Ja, mit ganzem Herzen. Aber auch nie wieder Pearl Habour.“

    Um die amerikanischen Touristen nicht zu provozieren, heißt das Haus „Peace Memorial Museum“. Es zeigt die Geschichte des Bombenabwurfs und dokumentiert die Folgen der Explosion. Lesenswert ist das Gästebuch. Ein US-Bürger schrieb in Erinnerung an die japanische Kriegsschuld: „Nie wieder Hiroshima! Ja, mit ganzem Herzen. Aber auch nie wieder Pearl Habour.“


  • Kinderdenkmal

    Touristenattraktionen

    Der Lebenskampf der Sadako Sasaki (1943-1955) inspirierte dieses bewegende Monument. Das radioaktiv verstrahlte Mädchen wollte 1000 bunte Papierkraniche falten - ein Symbol für langes Leben und Glück. Als 663 fertig waren, starb Sasaki an Leukämie - als ein Opfer der Atombombe. Menschen aus allen Landesteilen stellten die restlichen Figuren her und schmückten ihr Grab mit 1000 Kranichen. Daraus ist in Japans Schulen eine permanente Bewegung entstanden, und jährlich wird der Friedenspark mit Millionen von Faltkranichen geschmückt.

    Der Lebenskampf der Sadako Sasaki (1943-1955) inspirierte dieses bewegende Monument. Das radioaktiv verstrahlte Mädchen wollte 1000 bunte Papierkraniche falten - ein Symbol für langes Leben und Glück. Als 663 fertig waren, starb Sasaki an Leukämie - als ein Opfer der Atombombe. Menschen aus allen Landesteilen stellten die restlichen Figuren her und schmückten ihr Grab mit 1000 Kranichen. Daraus ist in Japans Schulen eine permanente Bewegung entstanden, und jährlich wird der Friedenspark mit Millionen von Faltkranichen geschmückt.


  • Shosha-Zan Engyo-Ji

    Architektonische Highlights

    Der Bergtempel, rund 8 km nordöstlich des Bahnhofs auf dem Hügel Shosha-zan gelegen, ist seit rund tausend Jahren als Wallfahrtsstätte bekannt. Die acht Gebäude und sieben Buddha-Statuen gelten als bedeutendes Kulturerbe. Eine Seilbahn (ab Haltepunkt Shosha) erleichtert den mühsamen Aufstieg für Pilger.

    Der Bergtempel, rund 8 km nordöstlich des Bahnhofs auf dem Hügel Shosha-zan gelegen, ist seit rund tausend Jahren als Wallfahrtsstätte bekannt. Die acht Gebäude und sieben Buddha-Statuen gelten als bedeutendes Kulturerbe. Eine Seilbahn (ab Haltepunkt Shosha) erleichtert den mühsamen Aufstieg für Pilger.


  • Rokko-Seilbahn

    Touristenattraktionen
    • © Peera_stockfoto, Shutterstock

    Diese Seilbahn führt vom Einkaufszentrum OPA nahe dem Bahnhof Shin-Kobe auf den 400 m hohen Bergkamm Rokko, von wo du vor allem bei Sonnenuntergang eine phantastische Aussicht auf die Stadt und die Bucht der Inlandsee hast.

    • © Peera_stockfoto, Shutterstock

    Diese Seilbahn führt vom Einkaufszentrum OPA nahe dem Bahnhof Shin-Kobe auf den 400 m hohen Bergkamm Rokko, von wo du vor allem bei Sonnenuntergang eine phantastische Aussicht auf die Stadt und die Bucht der Inlandsee hast.