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Westbulgarien Must Sees








Architektonische Highlights
Geographical
Architektonische Highlights
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Landschaftliche Highlights
Rilski manastir
Architektonische Highlights © Thomas Schulze, DuMont Reisebildportal
Auf 1147 m Höhe stößt man im Wald unvermutet auf eine bis zu 24 m hohe Festungsmauer. Von außen weist nichts darauf hin, dass man hier etwas anderes finden wird als die Überreste einer Burg. Fast scheint es, als wolle das mächtige Gemäuer den Zutritt verwehren. Am Ende des einzigen Zugangs im Süden aber steht man dann gebannt vor der faszinierenden Schönheit der Anlage, die Ruhe und Harmonie verbreitet. Das Kloster wurde im 10.Jh. von dem Einsiedler Ivan Rilski gegründet und steht für die Bedeutung der orthodoxen Kirche in der bulgarischen Geschichte. Sehenswert sind das hölzerne Kreuz des Mönchs Rafail, ein Meisterwerk der Miniaturschnitzerei und das Original der Klosterküche von 1817 mit allen Geräten von damals. Die schönste Übernachtungsmöglichkeit bietet das Kloster selbst. Sie wird von den Mönchen aber als Herberge für Pilger gesehen und nicht als Hotel. Dennoch kann es sich lohnen, die Mönche anzusprechen.
- 2643 Rila
- http://rilskimanastir.org/
- +359 705 433 83
- rila_monastery@abv.bg
© Thomas Schulze, DuMont Reisebildportal
Auf 1147 m Höhe stößt man im Wald unvermutet auf eine bis zu 24 m hohe Festungsmauer. Von außen weist nichts darauf hin, dass man hier etwas anderes finden wird als die Überreste einer Burg. Fast scheint es, als wolle das mächtige Gemäuer den Zutritt verwehren. Am Ende des einzigen Zugangs im Süden aber steht man dann gebannt vor der faszinierenden Schönheit der Anlage, die Ruhe und Harmonie verbreitet. Das Kloster wurde im 10.Jh. von dem Einsiedler Ivan Rilski gegründet und steht für die Bedeutung der orthodoxen Kirche in der bulgarischen Geschichte. Sehenswert sind das hölzerne Kreuz des Mönchs Rafail, ein Meisterwerk der Miniaturschnitzerei und das Original der Klosterküche von 1817 mit allen Geräten von damals. Die schönste Übernachtungsmöglichkeit bietet das Kloster selbst. Sie wird von den Mönchen aber als Herberge für Pilger gesehen und nicht als Hotel. Dennoch kann es sich lohnen, die Mönche anzusprechen.
- 2643 Rila
- http://rilskimanastir.org/
- +359 705 433 83
- rila_monastery@abv.bg
Melnik
Geographical © vili45, Thinkstock
Melnik, die kleinste Stadt Bulgariens, hatte 1880 noch 20 000 Ew., nur 1000 weniger, als Sofia damals zählte. Der zweite Balkankrieg im Jahr 1913 zerstörte den Ort fast vollständig und mit ihm die Handelswege. Heute leben hier 250 Menschen – hauptsächlich von Wein- und Tabakanbau und vom Tourismus. Es ist nicht nur die geringe Einwohnerzahl, die dem Ort eine etwas unwirkliche Atmosphäre verleiht. Die Ruinen weisen immer wieder auf den Verfall hin, doch wie in einem Amphitheater steigen inmitten der steilen Hänge der malerischen Sandsteinfelsen einzigartige Denkmäler der älteren und neueren Baukunst auf. Sie zeigen wunderschöne Holzschnitzereien, Ikonen, Glas- und Wandmalereien. An zackigen Felsen vorbei winden sich von Gras und Wermut gesäumte a Pfade mit traumhaften Ausblicken, und dazwischen immer wieder die Rebstöcke, denen der schwere, dunkelrote Wein der Gegend zu verdanken ist.
- 2820 Melnik
© vili45, Thinkstock
Melnik, die kleinste Stadt Bulgariens, hatte 1880 noch 20 000 Ew., nur 1000 weniger, als Sofia damals zählte. Der zweite Balkankrieg im Jahr 1913 zerstörte den Ort fast vollständig und mit ihm die Handelswege. Heute leben hier 250 Menschen – hauptsächlich von Wein- und Tabakanbau und vom Tourismus. Es ist nicht nur die geringe Einwohnerzahl, die dem Ort eine etwas unwirkliche Atmosphäre verleiht. Die Ruinen weisen immer wieder auf den Verfall hin, doch wie in einem Amphitheater steigen inmitten der steilen Hänge der malerischen Sandsteinfelsen einzigartige Denkmäler der älteren und neueren Baukunst auf. Sie zeigen wunderschöne Holzschnitzereien, Ikonen, Glas- und Wandmalereien. An zackigen Felsen vorbei winden sich von Gras und Wermut gesäumte a Pfade mit traumhaften Ausblicken, und dazwischen immer wieder die Rebstöcke, denen der schwere, dunkelrote Wein der Gegend zu verdanken ist.
- 2820 Melnik
Vitoscha
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Nur 10 km vom Stadtzentrum der Hauptstadt entfernt befindet sich das Naherholungsgebiet der Sofioter. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den höchsten Gipfel, den Cherni vrah zu erreichen. Man kann auch über das Plateau (Plato) zu den Zlatni mostove "Goldene Brücken" wandern. Hier befindet sich der "Steinerne Fluss", riesige Geröllbrocken, die das Gebirge hinunterzustürzen scheinen. Vitosha ist auch für Wintersportler attraktiv, von Ende Dezember bis Ende März liegt Schnee. Das Skigebiet hat sechs Skipisten aller Schwierigkeitsgrade mit einer Länge von ca. 29 km. Am einfachsten kommen die Skifahrer mit dem Gondellift von Simeonovo nach Aleko, dort befinden sich die Skipisten.
- Jarlovo
- http://www.skivitosha.com/
© Glow Images
Nur 10 km vom Stadtzentrum der Hauptstadt entfernt befindet sich das Naherholungsgebiet der Sofioter. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den höchsten Gipfel, den Cherni vrah zu erreichen. Man kann auch über das Plateau (Plato) zu den Zlatni mostove "Goldene Brücken" wandern. Hier befindet sich der "Steinerne Fluss", riesige Geröllbrocken, die das Gebirge hinunterzustürzen scheinen. Vitosha ist auch für Wintersportler attraktiv, von Ende Dezember bis Ende März liegt Schnee. Das Skigebiet hat sechs Skipisten aller Schwierigkeitsgrade mit einer Länge von ca. 29 km. Am einfachsten kommen die Skifahrer mit dem Gondellift von Simeonovo nach Aleko, dort befinden sich die Skipisten.
- Jarlovo
- http://www.skivitosha.com/
Bojana
Geographical © Dejan Gospodarek, Shutterstock
8 km südlich des Stadtzentrums ließen viele Spitzenfunktionäre der Kommunistischen Partei ihre Villen und Todor Zhivkov seine stattliche Residenz bauen. Das größte und bedeutendste historische Museum des Landes ist hier untergebracht. Weltweite Bedeutung erhielt das Nationale Historische Museum durch die Ausstellung „Gold der Thraker“. Die jahrtausendealten Meisterwerke thrakischer Goldschmiedekunst befinden sich allerdings häufig auf Wanderausstellungen. Ein Meilenstein der europäischen Kunstgeschichte birgt die Kirche von Boyana vom Ende des 10.Jhs. Der unbekannte sogenannte „Meister von Boyana“ hat hier Fresken geschaffen, die zum Weltkulturerbe ernannt worden sind. Ganz neu für die damalige Zeit: Die Portraits der Herrscher und Heiligen zeigen recht natürliche Gesichtszüge und sind nicht mehr nur stilisiert.
- 1616 Bojana
© Dejan Gospodarek, Shutterstock
8 km südlich des Stadtzentrums ließen viele Spitzenfunktionäre der Kommunistischen Partei ihre Villen und Todor Zhivkov seine stattliche Residenz bauen. Das größte und bedeutendste historische Museum des Landes ist hier untergebracht. Weltweite Bedeutung erhielt das Nationale Historische Museum durch die Ausstellung „Gold der Thraker“. Die jahrtausendealten Meisterwerke thrakischer Goldschmiedekunst befinden sich allerdings häufig auf Wanderausstellungen. Ein Meilenstein der europäischen Kunstgeschichte birgt die Kirche von Boyana vom Ende des 10.Jhs. Der unbekannte sogenannte „Meister von Boyana“ hat hier Fresken geschaffen, die zum Weltkulturerbe ernannt worden sind. Ganz neu für die damalige Zeit: Die Portraits der Herrscher und Heiligen zeigen recht natürliche Gesichtszüge und sind nicht mehr nur stilisiert.
- 1616 Bojana
Bojanskata Tsarkva
Architektonische Highlights © Glow Images
Die Kirche aus dem 11.Jh. trägt den Namen des Ortes und gehört zu den Unesco-Kulturdenkmälern. 1259 erhielt die Kirche einen Anbau mit wundervollen, ausdrucksstarken Wandmalereien. Biblische Szenen, Bilder von geistlichen und weltlichen Führern, aber auch realistische Spiegelungen des Alltags finden sich unter den Fresken. Sie gelten als die Krone der mittelalterlichen bulgarischen Malerei und als Vorboten der europäischen Renaissance. Ihr Schöpfer ist unbekannt, er ist nur als "Meister von Boyana" benannt.
- Ulitsa Bojansko ezero 1-3, Bojana
- http://www.boyanachurch.info/
- +359 2 959 0939
© Glow Images
Die Kirche aus dem 11.Jh. trägt den Namen des Ortes und gehört zu den Unesco-Kulturdenkmälern. 1259 erhielt die Kirche einen Anbau mit wundervollen, ausdrucksstarken Wandmalereien. Biblische Szenen, Bilder von geistlichen und weltlichen Führern, aber auch realistische Spiegelungen des Alltags finden sich unter den Fresken. Sie gelten als die Krone der mittelalterlichen bulgarischen Malerei und als Vorboten der europäischen Renaissance. Ihr Schöpfer ist unbekannt, er ist nur als "Meister von Boyana" benannt.
- Ulitsa Bojansko ezero 1-3, Bojana
- http://www.boyanachurch.info/
- +359 2 959 0939
Sv. Aleksandar Nevski
Architektonische Highlights © Thomas Schulze, DuMont Reisebildportal
Die Kirche wurde zu Ehren der im russisch-türkischen Krieg von 1877/1878 gefallenen Soldaten und zum Zeichen des Dankes für die dem Krieg folgende Ausgliederung Bulgariens aus dem Osmanischen Reich auf dem höchstgelegenen Punkt der Stadt errichtet. Der russische Zar jener Zeit, Alexander II., wurde seitdem in Bulgarien als "Tsar Osvoboditel" (Befreierkönig) verehrt. Die Kirche wurde nach dem Schutzheiligen des Zaren, Alexander Nevski, einem Moskauer Großfürsten aus dem 13.Jh., benannt. Nach den Entwürfen des Petersburger Architekten A. N. Pomerancev wurde 1904 mit dem Bau begonnen, der mit kleineren Unterbrechungen bis 1913 dauerte. Erst elf Jahre danach, 1924, wurde die Kirche geweiht. Imposant ist der erste Eindruck, den die südliche Seitenansicht vom Bulevard Tsar Osvoboditel aus hervorruft. Vor allem die beiden mit Blattgold überzogenen Kuppeln fallen sofort auf. Die bekanntesten russischen und bulgarischen Meister der Zeit um die Jahrhundertwende sind hier mit Wandmalereien, Ikonen und Mosaiken vertreten. Die Krypta beherbergt eine ständige Ausstellung von weit mehr als 200 Ikonen, Fresken und gedruckten Ikonenblättern bulgarischer Meister aus dem 18.und 19.Jh., aber auch Werke aus dem 12.bis 17.Jh. sind hier vertreten.
- Ploshtad Aleksandar Nevski, 1000 Sofia
- http://www.cathedral.bg/
- +359 2 988 1704
© Thomas Schulze, DuMont Reisebildportal
Die Kirche wurde zu Ehren der im russisch-türkischen Krieg von 1877/1878 gefallenen Soldaten und zum Zeichen des Dankes für die dem Krieg folgende Ausgliederung Bulgariens aus dem Osmanischen Reich auf dem höchstgelegenen Punkt der Stadt errichtet. Der russische Zar jener Zeit, Alexander II., wurde seitdem in Bulgarien als "Tsar Osvoboditel" (Befreierkönig) verehrt. Die Kirche wurde nach dem Schutzheiligen des Zaren, Alexander Nevski, einem Moskauer Großfürsten aus dem 13.Jh., benannt. Nach den Entwürfen des Petersburger Architekten A. N. Pomerancev wurde 1904 mit dem Bau begonnen, der mit kleineren Unterbrechungen bis 1913 dauerte. Erst elf Jahre danach, 1924, wurde die Kirche geweiht. Imposant ist der erste Eindruck, den die südliche Seitenansicht vom Bulevard Tsar Osvoboditel aus hervorruft. Vor allem die beiden mit Blattgold überzogenen Kuppeln fallen sofort auf. Die bekanntesten russischen und bulgarischen Meister der Zeit um die Jahrhundertwende sind hier mit Wandmalereien, Ikonen und Mosaiken vertreten. Die Krypta beherbergt eine ständige Ausstellung von weit mehr als 200 Ikonen, Fresken und gedruckten Ikonenblättern bulgarischer Meister aus dem 18.und 19.Jh., aber auch Werke aus dem 12.bis 17.Jh. sind hier vertreten.
- Ploshtad Aleksandar Nevski, 1000 Sofia
- http://www.cathedral.bg/
- +359 2 988 1704
Bansko
Geographical © Kisa_Markiza, Thinkstock
Die Stadt Bansko mit ihren 12 000 Ew. liegt am Fuß des Pirin-Gebirges, im Tal von Razlog, und ist das Eingangstor zum Nationalpark Pirin. Relativ kurze und kühle Sommer und lange und schneereiche Winter boten gute Voraussetzungen, Bansko zum führenden Wintersportzentrum des Landes werden zu lassen. Immer wieder gibt es Streit über den weiteren Ausbau des großzügigen Skigebiets. Naturschützer warnen vor drohender Umweltzerstörung. Liftbetreiber dagegen betonen den wirtschaftlichen Nutzen für die lokale Bevölkerung. Während der Stadtrand mit großen Hotels bebaut wurde, hat der verwinkelte Kern mit kopfsteingepflasterten Gässchen und hübschen Wiedergeburtshäusern seinen ursprünglichen Charakter bewahren können. In kaum einer bulgarischen Stadt gibt es so viele Mehanas, die regionale Küche und quasi als Beilage authentisches Folkloreprogamm bieten. Durch eine Reihe von Festivals mit Jazz, Oper und Balkanmusik lockt Bansko auch im Sommer Gäste an. Zum Jazzfestival im August kommen Gäste und Interpreten aus aller Welt, zu hören ist Jazz sämtlicher Stilrichtungen. Vor allem abends verbreitet sich dann Volksfeststimmung in der Stadt.
- Bansko
- http://www.bansko.bg/
© Kisa_Markiza, Thinkstock
Die Stadt Bansko mit ihren 12 000 Ew. liegt am Fuß des Pirin-Gebirges, im Tal von Razlog, und ist das Eingangstor zum Nationalpark Pirin. Relativ kurze und kühle Sommer und lange und schneereiche Winter boten gute Voraussetzungen, Bansko zum führenden Wintersportzentrum des Landes werden zu lassen. Immer wieder gibt es Streit über den weiteren Ausbau des großzügigen Skigebiets. Naturschützer warnen vor drohender Umweltzerstörung. Liftbetreiber dagegen betonen den wirtschaftlichen Nutzen für die lokale Bevölkerung. Während der Stadtrand mit großen Hotels bebaut wurde, hat der verwinkelte Kern mit kopfsteingepflasterten Gässchen und hübschen Wiedergeburtshäusern seinen ursprünglichen Charakter bewahren können. In kaum einer bulgarischen Stadt gibt es so viele Mehanas, die regionale Küche und quasi als Beilage authentisches Folkloreprogamm bieten. Durch eine Reihe von Festivals mit Jazz, Oper und Balkanmusik lockt Bansko auch im Sommer Gäste an. Zum Jazzfestival im August kommen Gäste und Interpreten aus aller Welt, zu hören ist Jazz sämtlicher Stilrichtungen. Vor allem abends verbreitet sich dann Volksfeststimmung in der Stadt.
- Bansko
- http://www.bansko.bg/
Sieben Rila-Seen
Landschaftliche Highlights © Todoranko, Shutterstock
Ein echtes Highlight ist die Wanderung zu den Rila-Seen, die allerdings ein wenig Trekkingerfahrung voraussetzt. Von Borovets führt der Weg in ca. sechs Stunden zu Fuß (Anfahrt nur per Jeep, die Straße ist schlecht) zur ersten Station, der Vada-Hütte mit mehreren Vierbettzimmern.
- 2650 Panichishte
- http://www.sedemterilskiezera.com/
© Todoranko, Shutterstock
Ein echtes Highlight ist die Wanderung zu den Rila-Seen, die allerdings ein wenig Trekkingerfahrung voraussetzt. Von Borovets führt der Weg in ca. sechs Stunden zu Fuß (Anfahrt nur per Jeep, die Straße ist schlecht) zur ersten Station, der Vada-Hütte mit mehreren Vierbettzimmern.
- 2650 Panichishte
- http://www.sedemterilskiezera.com/