Warschau Top Sehenswürdigkeiten

Rynek Starego Miasta
Touristenattraktionen
Warszawa
Rynek Starego Miasta
Plac Piłsudskiego
Touristenattraktionen
Warszawa
Plac Piłsudskiego
Kosciól Sw. Krzyza
Architektonische Highlights
Warszawa
Kosciól Sw. Krzyza
Palac Kultury I Nauki
Architektonische Highlights
Warszawa
Palac Kultury I Nauki
Palac W Wilanowie
Architektonische Highlights
Warszawa
Palac W Wilanowie
Muzeum Powstania Warszawskiego
Museen
Warszawa
Muzeum Plakatu
Museen
Warszawa
Centrum Nauki Kopernik
Museen
Warszawa
Trakt Królewski
Touristenattraktionen
Warschau
Trakt Królewski
Park Łazienki Królewskie
Botanische Gärten & Parks
Warszawa
Muzeum Historii Żydów Polskich
Museen
Warszawa
Stadion Narodowy
Architektonische Highlights
Warszawa
Stadion Narodowy
Cmentarz Powązkowski
Touristenattraktionen
Warszawa
Cmentarz Powązkowski
Kosciól Sw. Anny
Architektonische Highlights
Warszawa
Dom św. Anny
Galeria Zachęta
Museen
Warszawa
Galeria Zachęta
Świętojańska
Touristenattraktionen
Warszawa
Zamek Królewski
Architektonische Highlights
Warszawa
Zamek Królewski
Rynek Nowego Miasta
Touristenattraktionen
Warszawa
Rynek Nowego Miasta
Plac Zamkowy
Touristenattraktionen
Warszawa
Biblioteka Uniwersytecka
Architektonische Highlights
Warszawa
Wytwórnia Wódek Koneser
Architektonische Highlights
Warszawa
Muzeum Historyczne miasto stołeczne Warszawy
Museen
Warszawa
Muzeum Narodowe
Museen
Warszawa
Świątynia Opatrzności Bożej
Architektonische Highlights
Warszawa
Marienstatuen
Touristenattraktionen
Warschau
Miejski Ogród Zoologiczny
Zoologische Gärten
Warszawa
Muzeum Karykatury
Museen
Warszawa
Kolumna Zygmunta
Touristenattraktionen
Warszawa
Bazylika Katedralna Sw. Floriana
Architektonische Highlights
Warszawa
Plac Bankowy
Touristenattraktionen
Warszawa

    Touristenattraktionen

    Touristenattraktionen

    Architektonische Highlights

    Museen

    Botanische Gärten & Parks

    Zoologische Gärten


  • Rynek Starego Miasta

    Touristenattraktionen
    • Rynek Starego Miasta© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Älter wird´s nicht mehr

    In den herrschaftlichen Häusern, die den Platz begrenzen und die mit viel Liebe restauriert worden sind, sind die vielen Touristen für Restaurants, Galerien, Juweliere und Souvenirläden heiß begehrt. In Straßencafés, kleinen Biergärten und zwischen den Galerien drängen sich unter freiem Himmel die Menschen. Pferdekutschen offerieren ihre Dienste, Leierkastenspieler bitten um einige Złoty, Blumenhändler bieten ihre Ware und Schnellzeichner ihre Karikaturen an. Als Warschauer verirrst du dich hier seltener her – aber was soll‘s, schön ist es trotzdem. Auch das Stadtmuseum hat hier seinen Sitz. Mitten auf dem Platz steht die Sirene, Warschaus Wappenfigur. Geschaffen hat die unverkennbar romantische Bronzeskulptur der wehrhaften Nixe um 1850 der Warschauer Bildhauer Konstanty Hegel. Warum die Sirene? Die Gründungslegende geht so: Eines Tages schwammen zwei Meerjungfrauen aus dem Atlantik in die Ostsee. Eine blieb in Dänemark und bewacht seither Kopenhagen, die andere aber planschte weiter und erreichte über Danzig die Weichsel und schließlich Warschau. Ihr schöner Gesang reizte einen Kaufmann, der auf die Idee kam, Geld mit der Nixe zu verdienen. Er entführte sie und stellte sie auf Jahrmärkten zur Schau. Doch ein tapferer Fischersohn befreite die Meerjungfrau und übergab sie wieder ihrem geliebten Element. Die Syrenka versprach, als Dank die Stadt zu beschützen, deshalb trägt sie Schwert und Schild. Und sie hält natürlich ihr Wort. An der Ecke zur Straße Wąski Dunaj steht zudem das älteste Haus der Altstadt, und eines der schönsten dazu: das Haus zur Heiligen Anna (Dom Św. Anny). Die vier Seiten des Markts sind nach den Teilnehmern des vierjährigen „Großen Sejm“ benannt, der nach den ersten beiden Teilungen Polens die Maiverfassung von 1791 erarbeitete – das erste teils demokratische Grundgesetz Europas.

    • Rynek Starego Miasta© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Älter wird´s nicht mehr

    In den herrschaftlichen Häusern, die den Platz begrenzen und die mit viel Liebe restauriert worden sind, sind die vielen Touristen für Restaurants, Galerien, Juweliere und Souvenirläden heiß begehrt. In Straßencafés, kleinen Biergärten und zwischen den Galerien drängen sich unter freiem Himmel die Menschen. Pferdekutschen offerieren ihre Dienste, Leierkastenspieler bitten um einige Złoty, Blumenhändler bieten ihre Ware und Schnellzeichner ihre Karikaturen an. Als Warschauer verirrst du dich hier seltener her – aber was soll‘s, schön ist es trotzdem. Auch das Stadtmuseum hat hier seinen Sitz. Mitten auf dem Platz steht die Sirene, Warschaus Wappenfigur. Geschaffen hat die unverkennbar romantische Bronzeskulptur der wehrhaften Nixe um 1850 der Warschauer Bildhauer Konstanty Hegel. Warum die Sirene? Die Gründungslegende geht so: Eines Tages schwammen zwei Meerjungfrauen aus dem Atlantik in die Ostsee. Eine blieb in Dänemark und bewacht seither Kopenhagen, die andere aber planschte weiter und erreichte über Danzig die Weichsel und schließlich Warschau. Ihr schöner Gesang reizte einen Kaufmann, der auf die Idee kam, Geld mit der Nixe zu verdienen. Er entführte sie und stellte sie auf Jahrmärkten zur Schau. Doch ein tapferer Fischersohn befreite die Meerjungfrau und übergab sie wieder ihrem geliebten Element. Die Syrenka versprach, als Dank die Stadt zu beschützen, deshalb trägt sie Schwert und Schild. Und sie hält natürlich ihr Wort. An der Ecke zur Straße Wąski Dunaj steht zudem das älteste Haus der Altstadt, und eines der schönsten dazu: das Haus zur Heiligen Anna (Dom Św. Anny). Die vier Seiten des Markts sind nach den Teilnehmern des vierjährigen „Großen Sejm“ benannt, der nach den ersten beiden Teilungen Polens die Maiverfassung von 1791 erarbeitete – das erste teils demokratische Grundgesetz Europas.


  • Plac Piłsudskiego

    Touristenattraktionen
    • Plac Piłsudskiego© Glow Images

    Ein sehr großer, leerer Platz, benannt nach dem Marschall, der Polen 1918 in die Unabhängigkeit führte. Er wird häufig für Großveranstaltungen genutzt. Am Westende des Platzes befindet sich das Grab des Unbekannten Soldaten, eine Stätte zum Gedenken an namenlose im Kampf um die Freiheit Polens gefallene Helden.

    • Plac Jozefa Piłsudskiego, 00-139 Warszawa
    • Plac Piłsudskiego© Glow Images

    Ein sehr großer, leerer Platz, benannt nach dem Marschall, der Polen 1918 in die Unabhängigkeit führte. Er wird häufig für Großveranstaltungen genutzt. Am Westende des Platzes befindet sich das Grab des Unbekannten Soldaten, eine Stätte zum Gedenken an namenlose im Kampf um die Freiheit Polens gefallene Helden.

    • Plac Jozefa Piłsudskiego, 00-139 Warszawa

  • Kosciól Sw. Krzyza

    Architektonische Highlights
    • Kosciól Sw. Krzyza© Glow Images

    Eines der wichtigsten Gotteshäuser in Warschau mit einer großen Christusfigur über dem Eingang. Ende des 17.Jh. im Barockstil erbaut nach dem Vorbild der römischen Sankt Andrea Della Valle, mit einem 70 m langen, 39 m breiten und 20 m hohen Hauptschiff. Den Grundstein legte der legendäre König Jan III. Sobieski. Die größte Orgel Warschaus ist hier zu bewundern. Berühmt ist die Heiligkreuzkirche aber für etwas anderes: Hier wird das Herz von Frédéric Chopin aufbewahrt, wie es der polnische Nationalkomponist in seinem Testament verfügte. Sein Köper liegt in Paris begraben. Auf dem Chopin-Epitaph in der Kirche steht ein Zitat aus dem Matthäus-Evangelium: "Wo Dein Schatz, da ist auch Dein Herz" sowie die Inschrift "Für Frédéric Chopin - die Landsleute". Jeden Sonntag werden die Messen aus der Heiligkreuzkirche im Radio übertragen.

    • Kosciól Sw. Krzyza© Glow Images

    Eines der wichtigsten Gotteshäuser in Warschau mit einer großen Christusfigur über dem Eingang. Ende des 17.Jh. im Barockstil erbaut nach dem Vorbild der römischen Sankt Andrea Della Valle, mit einem 70 m langen, 39 m breiten und 20 m hohen Hauptschiff. Den Grundstein legte der legendäre König Jan III. Sobieski. Die größte Orgel Warschaus ist hier zu bewundern. Berühmt ist die Heiligkreuzkirche aber für etwas anderes: Hier wird das Herz von Frédéric Chopin aufbewahrt, wie es der polnische Nationalkomponist in seinem Testament verfügte. Sein Köper liegt in Paris begraben. Auf dem Chopin-Epitaph in der Kirche steht ein Zitat aus dem Matthäus-Evangelium: "Wo Dein Schatz, da ist auch Dein Herz" sowie die Inschrift "Für Frédéric Chopin - die Landsleute". Jeden Sonntag werden die Messen aus der Heiligkreuzkirche im Radio übertragen.


  • Palac Kultury I Nauki

    Architektonische Highlights
    • Palac Kultury I Nauki© Glow Images
    Insider-Tipp
    Hoch hinaus zum Überblick

    Fertiggestellt 1955 als Geschenk der Sowjetunion fürs sozialistische Bruderland Polen, ist er mit 230 m trotz aller neuen Wolkenkratzer ringsum noch immer einer der höchsten Bauten: 42 Etagen, 3288 Räume, 1 Mio. m³ umbauter Raum. Der Kulturpalast beherbergt u. a. die zentrale Touristeninformation, Theater und Kinos, Ausstellungsräume und das Technikmuseum. Mit dem Lift gelangst du in die 30.Etage in 114 m Höhe – mit einem tollen Rundblick auf Warschau.

    • Palac Kultury I Nauki© Glow Images
    Insider-Tipp
    Hoch hinaus zum Überblick

    Fertiggestellt 1955 als Geschenk der Sowjetunion fürs sozialistische Bruderland Polen, ist er mit 230 m trotz aller neuen Wolkenkratzer ringsum noch immer einer der höchsten Bauten: 42 Etagen, 3288 Räume, 1 Mio. m³ umbauter Raum. Der Kulturpalast beherbergt u. a. die zentrale Touristeninformation, Theater und Kinos, Ausstellungsräume und das Technikmuseum. Mit dem Lift gelangst du in die 30.Etage in 114 m Höhe – mit einem tollen Rundblick auf Warschau.


  • Palac W Wilanowie

    Architektonische Highlights
    • Palac W Wilanowie© MAIRDUMONT

    Wohl das schönste Warschauer Schloss, einstige Sommerresidenz der Könige und später des polnischen Adels. Umfangreich saniert und renoviert, erstrahlt die prachtvolle Barockfassade wieder in jenem Glanz, wie sie Ende des 17.Jhs. nach einem Entwurf des Baumeisters Agostino Locci geschaffen wurde. Der Name Wilanów ist italienischen Ursprungs - abgeleitet vom Lateinischen Villa Nova (neue Stadt). Auch deutsche Adlige residierten hier, unter ihnen August II., König von Sachsen - er war gleichzeitig polnischer König. Zu besichtigen sind die königlichen Wohnräume, teils hochkarätige Sammlungen polnischer und europäischer Malerei sowie eine Galerie polnischer Porträtmalerei vom 14.bis zum 19.Jh. Von repräsentativer Schönheit sind auch das Teehaus, der Rosengarten und die Orangerie.

    • Palac W Wilanowie© MAIRDUMONT

    Wohl das schönste Warschauer Schloss, einstige Sommerresidenz der Könige und später des polnischen Adels. Umfangreich saniert und renoviert, erstrahlt die prachtvolle Barockfassade wieder in jenem Glanz, wie sie Ende des 17.Jhs. nach einem Entwurf des Baumeisters Agostino Locci geschaffen wurde. Der Name Wilanów ist italienischen Ursprungs - abgeleitet vom Lateinischen Villa Nova (neue Stadt). Auch deutsche Adlige residierten hier, unter ihnen August II., König von Sachsen - er war gleichzeitig polnischer König. Zu besichtigen sind die königlichen Wohnräume, teils hochkarätige Sammlungen polnischer und europäischer Malerei sowie eine Galerie polnischer Porträtmalerei vom 14.bis zum 19.Jh. Von repräsentativer Schönheit sind auch das Teehaus, der Rosengarten und die Orangerie.


  • Muzeum Powstania Warszawskiego

    Museen

    Dem Heldenmut der Warschauer ist dieses Museum gewidmet - in Erinnerung an den Aufstand gegen die Nazi-Besatzung 1944, der niedergeschlagen wurde und in der Zerstörung weiter Teile der Stadt endete. Eröffnet zum 60.Jahrestag des Aufstands, setzt das Museum zur Dokumentation und authentischen Vermittlung der damaligen Ereignisse auch auf multimediale Technik. Alte Radiosendungen, Filmaufnahmen, aber auch moderne Simulationen sollen die Taten der Aufständischen verständlich machen.

    Dem Heldenmut der Warschauer ist dieses Museum gewidmet - in Erinnerung an den Aufstand gegen die Nazi-Besatzung 1944, der niedergeschlagen wurde und in der Zerstörung weiter Teile der Stadt endete. Eröffnet zum 60.Jahrestag des Aufstands, setzt das Museum zur Dokumentation und authentischen Vermittlung der damaligen Ereignisse auch auf multimediale Technik. Alte Radiosendungen, Filmaufnahmen, aber auch moderne Simulationen sollen die Taten der Aufständischen verständlich machen.


  • Muzeum Plakatu

    Museen

    Im alten Rennstall Ujeżdżalnia auf dem Schlossgelände residiert das erste Plakatmuseum Europas (gegründet 1968). Es ist ein faszinierendes Sammelsurium von sage und schreibe 54.000 Werken aus Polen und aus dem Ausland. Schon früh bildete sich eine polnische Plakatschule heraus, die internationalen Ruhm genoss. Dazu gehören Namen wie Henryk Tomaszewski, Franciszek Starowieyski und Jan Lenica. Seit 1994 ist das Museum fester Ort der Internationalen Plakat-Biennale. Ein Schwerpunkt liegt auf neuen Werken, doch auch Plakate vergangener Jahrzehnte sind präsent.

    Im alten Rennstall Ujeżdżalnia auf dem Schlossgelände residiert das erste Plakatmuseum Europas (gegründet 1968). Es ist ein faszinierendes Sammelsurium von sage und schreibe 54.000 Werken aus Polen und aus dem Ausland. Schon früh bildete sich eine polnische Plakatschule heraus, die internationalen Ruhm genoss. Dazu gehören Namen wie Henryk Tomaszewski, Franciszek Starowieyski und Jan Lenica. Seit 1994 ist das Museum fester Ort der Internationalen Plakat-Biennale. Ein Schwerpunkt liegt auf neuen Werken, doch auch Plakate vergangener Jahrzehnte sind präsent.


  • Centrum Nauki Kopernik

    Museen
    • © Pani Garmyder, Shutterstock

    Im Centrum Nauki Kopernik ist Anfassen ausdrücklich erlaubt. Kleine und große Besucher erfahren dort auf spielerische Weise mehr über die Gesetze der Natur. In dem futuristischen Bau am Weichselufer kann man auf einem fliegenden Teppich schweben und Maschinen erleben, die Gedichte schreiben. Die Angebote des Robotertheaters und des multimedialen Planetariums sind fast so spektakulär wie die Erkenntnisse des weltberühmten Namensgebers Nikolaus Kopernikus, der als Erster erkannte, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Ein Extrabereich ist dem Thema Mensch und Umwelt gewidmet.

    • © Pani Garmyder, Shutterstock

    Im Centrum Nauki Kopernik ist Anfassen ausdrücklich erlaubt. Kleine und große Besucher erfahren dort auf spielerische Weise mehr über die Gesetze der Natur. In dem futuristischen Bau am Weichselufer kann man auf einem fliegenden Teppich schweben und Maschinen erleben, die Gedichte schreiben. Die Angebote des Robotertheaters und des multimedialen Planetariums sind fast so spektakulär wie die Erkenntnisse des weltberühmten Namensgebers Nikolaus Kopernikus, der als Erster erkannte, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Ein Extrabereich ist dem Thema Mensch und Umwelt gewidmet.


  • Trakt Królewski

    Touristenattraktionen
    • Trakt Królewski© Glow Images

    Diese Route ist der Weg der Wege, seit Warschau im 16.Jh. Hauptstadt des Königreichs Polen wurde. Er verbindet den Adelspalast Wilanów mit den königlichen Parks und dem Schloss in der Altstadt.

    • Krakowskie Przedmieście, Warschau
    • Trakt Królewski© Glow Images

    Diese Route ist der Weg der Wege, seit Warschau im 16.Jh. Hauptstadt des Königreichs Polen wurde. Er verbindet den Adelspalast Wilanów mit den königlichen Parks und dem Schloss in der Altstadt.

    • Krakowskie Przedmieście, Warschau

  • Park Łazienki Królewskie

    Botanische Gärten & Parks
    • © Pani Garmyder, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Picknick mit Chopin

    Der Bäderpark, Warschaus schönste und weitläufigste Parkanlage, wurde Ende des 18.Jhs. geschaffen. Sehenswert sind das Palais auf dem Wasser (Pałac na Wodzie), das Amphitheater auf der Insel (Teatr na Wyspie) und die alte Orangerie. Im Süden, am Ende der al. Ujazdowskie, wird der Park vom Belvedere-Palais begrenzt. Mitte Mai bis Ende September finden am Chopin-Denkmal jeden Sonntag um 12 und 16 Uhr gratis Chopin-Konzerte unter freiem Himmel statt. Nördlich des Łazienki-Parks schließt sich der Ujazdowski-Park an, wo in einem rekonstruierten Barockschloss Warschaus Zentrum für Zeitgenössische Kunst (Centrum Sztuki) untergebracht ist. Sowohl etablierte Künstler als auch Newcomer werden ausgestellt. Der Mut zum Experiment führt oft zum Aufschrei von Kirche und konservativen Parteien. Angeschlossen sind ein Café und ein Kunstbuchladen.

    • © Pani Garmyder, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Picknick mit Chopin

    Der Bäderpark, Warschaus schönste und weitläufigste Parkanlage, wurde Ende des 18.Jhs. geschaffen. Sehenswert sind das Palais auf dem Wasser (Pałac na Wodzie), das Amphitheater auf der Insel (Teatr na Wyspie) und die alte Orangerie. Im Süden, am Ende der al. Ujazdowskie, wird der Park vom Belvedere-Palais begrenzt. Mitte Mai bis Ende September finden am Chopin-Denkmal jeden Sonntag um 12 und 16 Uhr gratis Chopin-Konzerte unter freiem Himmel statt. Nördlich des Łazienki-Parks schließt sich der Ujazdowski-Park an, wo in einem rekonstruierten Barockschloss Warschaus Zentrum für Zeitgenössische Kunst (Centrum Sztuki) untergebracht ist. Sowohl etablierte Künstler als auch Newcomer werden ausgestellt. Der Mut zum Experiment führt oft zum Aufschrei von Kirche und konservativen Parteien. Angeschlossen sind ein Café und ein Kunstbuchladen.


  • Muzeum Historii Żydów Polskich

    Museen
    • © trabantos, Shutterstock

    Direkt gegenüber dem Denkmal der Ghettohelden ist das Museum der Geschichte der polnischen Juden.

    • © trabantos, Shutterstock

    Direkt gegenüber dem Denkmal der Ghettohelden ist das Museum der Geschichte der polnischen Juden.


  • Stadion Narodowy

    Architektonische Highlights
    • Stadion Narodowy© Glow Images

    Egal, ob man vom Schlossplatz aus schaut oder von der Aussichtsplattform auf dem Kulturpalast, ob man Warschau mit dem Zug durchquert oder einer der Schnellstraßen entlang der Weichsel folgt: Das Nationalstadion, zur Fußball-Europameisterschaft 2012 erbaut, ist zum weithin sichtbaren neuen Wahrzeichen der polnischen Hauptstadt geworden. Außen in den Nationalfarben Rot und Weiß gehalten, bietet es innen mehr als 55.000 Zuschauern Platz. An der Gestaltung der Arena auf dem Gelände des ehemaligen Stadions des Jahrzehnts (Stadion Dziesięciolecia) waren die deutschen Architekturbüros Gerkan, Marg und Partner sowie Schlaich, Bergermann und Partner federführend beteiligt. Die luftige Dachkonstruktion gipfelt in einer 70 m hohen Nadelspitze. Auf dem 18 ha großen Gelände entsteht zudem ein Sport- und Freizeitpark. Konferenzräume, Hotels, diverse Restaurants und eine Tiefgarage für fast 2000 Autos vervollständigen den Entertainment-Komplex.

    • Stadion Narodowy© Glow Images

    Egal, ob man vom Schlossplatz aus schaut oder von der Aussichtsplattform auf dem Kulturpalast, ob man Warschau mit dem Zug durchquert oder einer der Schnellstraßen entlang der Weichsel folgt: Das Nationalstadion, zur Fußball-Europameisterschaft 2012 erbaut, ist zum weithin sichtbaren neuen Wahrzeichen der polnischen Hauptstadt geworden. Außen in den Nationalfarben Rot und Weiß gehalten, bietet es innen mehr als 55.000 Zuschauern Platz. An der Gestaltung der Arena auf dem Gelände des ehemaligen Stadions des Jahrzehnts (Stadion Dziesięciolecia) waren die deutschen Architekturbüros Gerkan, Marg und Partner sowie Schlaich, Bergermann und Partner federführend beteiligt. Die luftige Dachkonstruktion gipfelt in einer 70 m hohen Nadelspitze. Auf dem 18 ha großen Gelände entsteht zudem ein Sport- und Freizeitpark. Konferenzräume, Hotels, diverse Restaurants und eine Tiefgarage für fast 2000 Autos vervollständigen den Entertainment-Komplex.


  • Cmentarz Powązkowski

    Touristenattraktionen
    • Cmentarz Powązkowski© Glow Images

    Mit über 200 Jahren der älteste katholische Friedhof Warschaus mit gewaltigen Ausmaßen. Allein an der Powązkowska-Straße zieht er sich gut 1 km entlang. Der Friedhof ist für die Warschauer von besonderer Bedeutung. An Allerheiligen, am 1.November, besuchen ihn Zehntausende, um Kerzen zu entzünden und der Toten zu gedenken. Unter Schatten spendenden alten Bäumen und zwischen kunstfertigen Grabkapellen liegen einige der größten Polen begraben, besonders entlang der 1925 eingerichteten Ehrenallee (Aleja Zasłużonych): Opernlegende Jan Kiepura, die Komponisten Witold Lutosławskiund Henryk Wieniawski, aber auch kommunistische Führer wie BolesławBierut, Polens einziger kommunistischer Präsident nach dem Zweiten Weltkrieg.

    • Cmentarz Powązkowski© Glow Images

    Mit über 200 Jahren der älteste katholische Friedhof Warschaus mit gewaltigen Ausmaßen. Allein an der Powązkowska-Straße zieht er sich gut 1 km entlang. Der Friedhof ist für die Warschauer von besonderer Bedeutung. An Allerheiligen, am 1.November, besuchen ihn Zehntausende, um Kerzen zu entzünden und der Toten zu gedenken. Unter Schatten spendenden alten Bäumen und zwischen kunstfertigen Grabkapellen liegen einige der größten Polen begraben, besonders entlang der 1925 eingerichteten Ehrenallee (Aleja Zasłużonych): Opernlegende Jan Kiepura, die Komponisten Witold Lutosławskiund Henryk Wieniawski, aber auch kommunistische Führer wie BolesławBierut, Polens einziger kommunistischer Präsident nach dem Zweiten Weltkrieg.


  • Kosciól Sw. Anny

    Architektonische Highlights
    • Dom św. Anny© Glow Images
    • Kosciól Sw. Anny© Glow Images
    Insider-Tipp
    Über den Dächern von WaWa

    Dieses Schmuckkästchen liegt am Eingang zur Altstadt. Ein barocker Rausch empfängt dich im Inneren: vergoldeter Schmuck an Wänden und Stirnseiten, ein prachtvoller Altar, üppig ausgemalte Deckengewölbe. Wegen der guten Akustik und der wunderschönen Orgel erklingen hier oft Konzerte. Mit etwas Glück hörst du also schon von weitem Bach oder Händel. Sankt Annen ist eine der ältesten Kirchen Warschaus: Der Bau wurde schon 1454 im gotischen Stil begonnen, später kam es mehrfach zu Umgestaltungen. Ihr barock-klassizistisches Aussehen erhielt die Fassade erst 1788; nach der Zerstörung im Krieg wurde sie zwischen 1946 und 1962 wieder neu errichtet. Offiziell ist Sankt Annen nicht die wichtigste Kirche der Stadt und auch vergleichsweise klein, doch sie ist von großer Bedeutung für die Warschauer. Auch Papst Benedikt XVI. besuchte Sankt Annen bei seiner Polenreise 2006.Ein halbes Jahr nach der Flugzeugkatastrophe von Smolensk fand hier ein Holzkreuz seinen Platz, das zuvor als Mahnmal vor dem Präsidentenpalast gestanden hatte. Sehr viele Touristen verpassen oft ein echtes kleines Highlight: vom Glockenturm hast du nämlich einen tollen Blick auf die Ziegeldächer der Altstadt und auf den Stadtteil Praga rechts der Weichsel mitsamt Nationalstadion. Besonders bei Dunkelheit ein Erlebnis!

    • Dom św. Anny© Glow Images
    • Kosciól Sw. Anny© Glow Images
    Insider-Tipp
    Über den Dächern von WaWa

    Dieses Schmuckkästchen liegt am Eingang zur Altstadt. Ein barocker Rausch empfängt dich im Inneren: vergoldeter Schmuck an Wänden und Stirnseiten, ein prachtvoller Altar, üppig ausgemalte Deckengewölbe. Wegen der guten Akustik und der wunderschönen Orgel erklingen hier oft Konzerte. Mit etwas Glück hörst du also schon von weitem Bach oder Händel. Sankt Annen ist eine der ältesten Kirchen Warschaus: Der Bau wurde schon 1454 im gotischen Stil begonnen, später kam es mehrfach zu Umgestaltungen. Ihr barock-klassizistisches Aussehen erhielt die Fassade erst 1788; nach der Zerstörung im Krieg wurde sie zwischen 1946 und 1962 wieder neu errichtet. Offiziell ist Sankt Annen nicht die wichtigste Kirche der Stadt und auch vergleichsweise klein, doch sie ist von großer Bedeutung für die Warschauer. Auch Papst Benedikt XVI. besuchte Sankt Annen bei seiner Polenreise 2006.Ein halbes Jahr nach der Flugzeugkatastrophe von Smolensk fand hier ein Holzkreuz seinen Platz, das zuvor als Mahnmal vor dem Präsidentenpalast gestanden hatte. Sehr viele Touristen verpassen oft ein echtes kleines Highlight: vom Glockenturm hast du nämlich einen tollen Blick auf die Ziegeldächer der Altstadt und auf den Stadtteil Praga rechts der Weichsel mitsamt Nationalstadion. Besonders bei Dunkelheit ein Erlebnis!


  • Galeria Zachęta

    Museen
    • Galeria Zachęta© Glow Images

    Das prachtvolle Gebäude nahe dem Grab des Unbekannten Soldaten, erbaut von 1899 bis 1903 als Sitz eines Kunstvereins, ist schon wegen seiner Architektur einen Besuch wert. Die Galerie Zachęta ist die größte und angesehenste Kunstgalerie Polens und bietet ständig wechselnde Ausstellungen moderner Kunst, nicht selten mit Werken von internationalem Rang, etwa von Henri de Toulouse-Lautrec, Pablo Picasso, Paul Cézanne, Roy Lichtenstein, Max Ernst oder Fernand Léger. Zum festen Bestand der Zachęta gehören 600 Gemälde, 2600 Grafiken, Zeichnungen, Radierungen sowie Skulpturen und Stoffe - mit Schwerpunkt auf den 1960er- und 1970er-Jahren. Sonderausstellungen sind oft historischen Themen gewidmet. Die Galerie schrieb auch schon selbst Geschichte: 1922 wurde hier der erste Präsident der Republik Polen, Gabriel Narutowicz, ermordet.

    • Galeria Zachęta© Glow Images

    Das prachtvolle Gebäude nahe dem Grab des Unbekannten Soldaten, erbaut von 1899 bis 1903 als Sitz eines Kunstvereins, ist schon wegen seiner Architektur einen Besuch wert. Die Galerie Zachęta ist die größte und angesehenste Kunstgalerie Polens und bietet ständig wechselnde Ausstellungen moderner Kunst, nicht selten mit Werken von internationalem Rang, etwa von Henri de Toulouse-Lautrec, Pablo Picasso, Paul Cézanne, Roy Lichtenstein, Max Ernst oder Fernand Léger. Zum festen Bestand der Zachęta gehören 600 Gemälde, 2600 Grafiken, Zeichnungen, Radierungen sowie Skulpturen und Stoffe - mit Schwerpunkt auf den 1960er- und 1970er-Jahren. Sonderausstellungen sind oft historischen Themen gewidmet. Die Galerie schrieb auch schon selbst Geschichte: 1922 wurde hier der erste Präsident der Republik Polen, Gabriel Narutowicz, ermordet.


  • Świętojańska

    Touristenattraktionen
    • © Artur Bogacki, Shutterstock

    An der Świętojańska-Gasse in der Altstadt, wo einst die reichen Warschauer Kaufleute wohnten, befindet sich die Kathedrale des hl. Johannes aus dem 14.Jh. In der Krypta sind die Grabmäler vieler berühmter Polen zu sehen.

    • Świętojańska, 00-401 Warszawa
    • © Artur Bogacki, Shutterstock

    An der Świętojańska-Gasse in der Altstadt, wo einst die reichen Warschauer Kaufleute wohnten, befindet sich die Kathedrale des hl. Johannes aus dem 14.Jh. In der Krypta sind die Grabmäler vieler berühmter Polen zu sehen.

    • Świętojańska, 00-401 Warszawa

  • Zamek Królewski

    Architektonische Highlights
    • Zamek Królewski© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Mittwochs das Portemonnaie steckenlassen

    So richtig verschnörkelt und prachtvoll ist es nicht gerade, der alte Sitz polnischer Könige. Doch hinter der hübschen, aber schlichten roten Fassade versteckt sich ein schmuckvoller Palast mit reicher Geschichte und spannenden Ausstellungen europäischer Kunst und adeliger Hochkultur: Königreich und Untergang, Neugeburt als Republik, Kriegszerstörung und Wiederaufbau – an keiner Gedenkstätte Warschaus kannst du Wohl und Wehe der polnischen Geschichte eindrucksvoller erleben als im Königsschloss an der Weichsel. Das Schloss selbst hat in seiner eigenen Geschichte auch schon eine gehörige Portion Dramatik erlebt. Darum ist es für Kunstliebhaber und Geschichtsfans ein absolutes Muss. Rundgänge führen durch die Audienz-, Ball- und Rittersäle sowie die königlichen Privatgemächer. Besonders schön sind das Marmorzimmer mit 22 Porträts polnischer Könige, die klassizistische Kapelle und der Senatorensaal, wo 1791 die erste freiheitliche Verfassung Europas proklamiert wurde. Dort steht ein rekonstruierter Königsthron, die Wände sind mit den Wappen aller polnischen Regionen geschmückt. Auf zwei Etagen wirst du durch wechselnde Ausstellungen geführt, meist hochklassige Malerei. Aber das Kronjuwel des Schlosses ist der Canaletto-Saal. Der italienische Maler Bernardo Bellotto, genannt Canaletto, wurde durch seine Panoramabilder Dresdens berühmt, seine letzten Lebensjahre verbrachte er eben hier in Warschau. Im Schloss werden 23 seiner eindrucksvollen Porträts der polnischen Hauptstadt ausgestellt – eines davon das gewaltige Panoramagemälde der Stadt, vom anderen Weichselufer aus gesehen. Unter anderem auf Grundlage seiner Bilder wurde die Altstadt wieder Stein für Stein aufgebaut. Mit dem Schloss ging alles los, als König Sigismund (Zygmunt) Wasa III. die Hauptstadt Polens von Krakau nach Warschau verlegte. Weil er dazu eine Residenz brauchte, ließ der Regent die Burg der Fürsten von Masowien 1599–1619 zu einem prachtvollen Fünfflügelbau ausbauen. Er beauftragte dazu die besten Baumeister, und das waren in der Zeit des Frühbarock Italiener: Giovanni Trevano, Giacomo Rodono und Matteo Castelli brauchten zwanzig Jahre, um die Wünsche des Monarchen zu erfüllen. Im Lauf der Jahrhunderte wurde, wie es in vielen Herrschaftshäusern üblich war, noch so oft an- und umgebaut, dass der Komplex heute Baustile von Rokoko bis Klassizismus vereint. Ein echter Schmelztiegel also. In seiner abwechslungsreichen Geschichte war das Schloss Sitz des Staatsoberhaupts, aber auch Tagungsort des Parlaments. Zu Kriegsbeginn beschädigten deutsche Bomben das Gebäude 1939 schwer. Fünf Jahre später sprengten die Nazis die Ruinen. Der Sejm, Polens Parlament, beschloss nach dem Krieg den Wiederaufbau. Doch die kommunistischen Herrscher zögerten – ein feudales Schloss passte nicht so recht ins sozialistische Arbeiter- und Bauernparadies. Viele Warschauer jedoch glaubten an das Projekt. Ihre Hartnäckigkeit zahlte sich aus: Als der Wiederaufbau 1971 begann, flossen reichlich Spenden, auch aus dem Ausland. Inzwischen ist die detailgetreue Rekonstruktion abgeschlossen, die sich großenteils an der frühbarocken Fassung Sigismunds III. orientiert. In den Ausstellungen und Sälen bewunderst du sogar einen großen Teil des Originalinterieurs – Möbel, Bilder, Skulpturen, Türen. Mutige Warschauer hatten die Einrichtungsgegenstände 1939 in Sicherheit gebracht. Sparfüchse kommen übrigens mittwochs vorbei und sparen sich ganz elegant den kompletten Eintritt (Gratis-Tickets solange der Vorrat reicht).

    • Zamek Królewski© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Mittwochs das Portemonnaie steckenlassen

    So richtig verschnörkelt und prachtvoll ist es nicht gerade, der alte Sitz polnischer Könige. Doch hinter der hübschen, aber schlichten roten Fassade versteckt sich ein schmuckvoller Palast mit reicher Geschichte und spannenden Ausstellungen europäischer Kunst und adeliger Hochkultur: Königreich und Untergang, Neugeburt als Republik, Kriegszerstörung und Wiederaufbau – an keiner Gedenkstätte Warschaus kannst du Wohl und Wehe der polnischen Geschichte eindrucksvoller erleben als im Königsschloss an der Weichsel. Das Schloss selbst hat in seiner eigenen Geschichte auch schon eine gehörige Portion Dramatik erlebt. Darum ist es für Kunstliebhaber und Geschichtsfans ein absolutes Muss. Rundgänge führen durch die Audienz-, Ball- und Rittersäle sowie die königlichen Privatgemächer. Besonders schön sind das Marmorzimmer mit 22 Porträts polnischer Könige, die klassizistische Kapelle und der Senatorensaal, wo 1791 die erste freiheitliche Verfassung Europas proklamiert wurde. Dort steht ein rekonstruierter Königsthron, die Wände sind mit den Wappen aller polnischen Regionen geschmückt. Auf zwei Etagen wirst du durch wechselnde Ausstellungen geführt, meist hochklassige Malerei. Aber das Kronjuwel des Schlosses ist der Canaletto-Saal. Der italienische Maler Bernardo Bellotto, genannt Canaletto, wurde durch seine Panoramabilder Dresdens berühmt, seine letzten Lebensjahre verbrachte er eben hier in Warschau. Im Schloss werden 23 seiner eindrucksvollen Porträts der polnischen Hauptstadt ausgestellt – eines davon das gewaltige Panoramagemälde der Stadt, vom anderen Weichselufer aus gesehen. Unter anderem auf Grundlage seiner Bilder wurde die Altstadt wieder Stein für Stein aufgebaut. Mit dem Schloss ging alles los, als König Sigismund (Zygmunt) Wasa III. die Hauptstadt Polens von Krakau nach Warschau verlegte. Weil er dazu eine Residenz brauchte, ließ der Regent die Burg der Fürsten von Masowien 1599–1619 zu einem prachtvollen Fünfflügelbau ausbauen. Er beauftragte dazu die besten Baumeister, und das waren in der Zeit des Frühbarock Italiener: Giovanni Trevano, Giacomo Rodono und Matteo Castelli brauchten zwanzig Jahre, um die Wünsche des Monarchen zu erfüllen. Im Lauf der Jahrhunderte wurde, wie es in vielen Herrschaftshäusern üblich war, noch so oft an- und umgebaut, dass der Komplex heute Baustile von Rokoko bis Klassizismus vereint. Ein echter Schmelztiegel also. In seiner abwechslungsreichen Geschichte war das Schloss Sitz des Staatsoberhaupts, aber auch Tagungsort des Parlaments. Zu Kriegsbeginn beschädigten deutsche Bomben das Gebäude 1939 schwer. Fünf Jahre später sprengten die Nazis die Ruinen. Der Sejm, Polens Parlament, beschloss nach dem Krieg den Wiederaufbau. Doch die kommunistischen Herrscher zögerten – ein feudales Schloss passte nicht so recht ins sozialistische Arbeiter- und Bauernparadies. Viele Warschauer jedoch glaubten an das Projekt. Ihre Hartnäckigkeit zahlte sich aus: Als der Wiederaufbau 1971 begann, flossen reichlich Spenden, auch aus dem Ausland. Inzwischen ist die detailgetreue Rekonstruktion abgeschlossen, die sich großenteils an der frühbarocken Fassung Sigismunds III. orientiert. In den Ausstellungen und Sälen bewunderst du sogar einen großen Teil des Originalinterieurs – Möbel, Bilder, Skulpturen, Türen. Mutige Warschauer hatten die Einrichtungsgegenstände 1939 in Sicherheit gebracht. Sparfüchse kommen übrigens mittwochs vorbei und sparen sich ganz elegant den kompletten Eintritt (Gratis-Tickets solange der Vorrat reicht).


  • Rynek Nowego Miasta

    Touristenattraktionen
    • Rynek Nowego Miasta© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Versteckte Kirche mit Weichselblick

    Hier und in der Ulica Freta wirst auch du dich garantiert in eines der gemütlichen Cafés oder in eine der Kneipen setzen wollen. An Sommerabenden sorgen Gratiskonzerte für eine freundliche Atmosphäre. Für diesen Platz gilt das Gleiche wie für die allermeisten Gebäude Warschaus: Was auf den ersten Blick historisch aussieht, ist meist relativ neu, da nach dem Krieg alles in Schutt und Asche lag. Das Haus an der Ecke von Markt und Ulica Freta z. B. wurde exakt nach einem Gemälde Canalettos renoviert. Den Platz selbst ziert ein Brunnen aus Gusseisen aus der zweiten Hälfte des 19.Jhs., der hier aber erst 1958 aufgestellt wurde. An der kleinen Straße Przyrynek gleich hinter dem Marktplatz versteckt sich die älteste Kirche Warschaus: Mariä Heimsuchung. Von dort hast du einen herrlichen Blick hinunter auf die Weichsel.

    • Rynek Nowego Miasta© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Versteckte Kirche mit Weichselblick

    Hier und in der Ulica Freta wirst auch du dich garantiert in eines der gemütlichen Cafés oder in eine der Kneipen setzen wollen. An Sommerabenden sorgen Gratiskonzerte für eine freundliche Atmosphäre. Für diesen Platz gilt das Gleiche wie für die allermeisten Gebäude Warschaus: Was auf den ersten Blick historisch aussieht, ist meist relativ neu, da nach dem Krieg alles in Schutt und Asche lag. Das Haus an der Ecke von Markt und Ulica Freta z. B. wurde exakt nach einem Gemälde Canalettos renoviert. Den Platz selbst ziert ein Brunnen aus Gusseisen aus der zweiten Hälfte des 19.Jhs., der hier aber erst 1958 aufgestellt wurde. An der kleinen Straße Przyrynek gleich hinter dem Marktplatz versteckt sich die älteste Kirche Warschaus: Mariä Heimsuchung. Von dort hast du einen herrlichen Blick hinunter auf die Weichsel.


  • Plac Zamkowy

    Touristenattraktionen
    • © tupungato, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Rolling, rolling, rolling

    Restaurants und Biergärten buhlen um die Gunst der vielen Besucher. Der Schlossplatz mit der Sigismundsäule bildet den Ausgangspunkt des Königswegs. Von hier, mitten in der Stadt, geht es auf der einen Seite hinunter zur Weichsel und zum Schloss, auf der anderen beginnt die alte Stadtmauer, auf deren Resten du gemütlich entlangspazieren kannst. Kurios: Etwas versteckt schräg gegenüber dem Schloss am Beginn der Ulica Senatorska verläuft eine lange Rolltreppe hinunter zur Schnellstraße, die den Platz unterquert. Die Anlage war 1949 die erste elektrische Rolltreppe Polens. Von unten kommt man auch durch Fußgängertunnel weiter zum Weichselboulevard. Ansonsten gibt es in dieser Ecke auch eine ganz dichte Konzentration von Cafés und Restaurants.

    • Plac Zamkowy, 00-277 Warszawa
    • © tupungato, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Rolling, rolling, rolling

    Restaurants und Biergärten buhlen um die Gunst der vielen Besucher. Der Schlossplatz mit der Sigismundsäule bildet den Ausgangspunkt des Königswegs. Von hier, mitten in der Stadt, geht es auf der einen Seite hinunter zur Weichsel und zum Schloss, auf der anderen beginnt die alte Stadtmauer, auf deren Resten du gemütlich entlangspazieren kannst. Kurios: Etwas versteckt schräg gegenüber dem Schloss am Beginn der Ulica Senatorska verläuft eine lange Rolltreppe hinunter zur Schnellstraße, die den Platz unterquert. Die Anlage war 1949 die erste elektrische Rolltreppe Polens. Von unten kommt man auch durch Fußgängertunnel weiter zum Weichselboulevard. Ansonsten gibt es in dieser Ecke auch eine ganz dichte Konzentration von Cafés und Restaurants.

    • Plac Zamkowy, 00-277 Warszawa

  • Biblioteka Uniwersytecka

    Architektonische Highlights
    • © RossHelen, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Den Studis aufs Dach steigen

    Etwas abseits, unterhalb des Königswegs im heutigen Trendviertel Powiśle, wurde 1999 die neue Universitätsbibliothek eröffnet. Die Einweihungsrede hielt Papst Johannes Paul II., dessen Unterschrift bis heute im Gästebuch der Bibliothek prangt. Deren hellgrüne Fassade mit aufgeschlagenen Büchern und Inschriften in verschiedenen Sprachen, Musiknoten, mathematischen Zeichen sowie einem violetten Kunstgerüst daneben symbolisiert die Vielfalt der bibliophilen Schätze, die in diesem Haus gehütet werden. Das Schönste am Ganzen ist der Bibliotheksgarten, eine grüne Oase inmitten der Großstadt. Verwinkelte Wege und Pflanzentunnel führen vorbei an botanischen Raritäten und kleinen Wasserbiotopen hin zu Aussichtspunkten mit schönem Blick auf die Weichsel und das Stadtzentrum. Über eine lange Treppe (es gibt auch einen Aufzug) geht‘s hinauf zum Dachgarten. Dort kannst du durch die großen runden Fenster in den Hauptsaal der Bibliothek hinabblicken, wo die Studenten unter dem imposanten Glas-Stahl-Gewölbe ihren Lesestoff zusammensuchen.

    • © RossHelen, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Den Studis aufs Dach steigen

    Etwas abseits, unterhalb des Königswegs im heutigen Trendviertel Powiśle, wurde 1999 die neue Universitätsbibliothek eröffnet. Die Einweihungsrede hielt Papst Johannes Paul II., dessen Unterschrift bis heute im Gästebuch der Bibliothek prangt. Deren hellgrüne Fassade mit aufgeschlagenen Büchern und Inschriften in verschiedenen Sprachen, Musiknoten, mathematischen Zeichen sowie einem violetten Kunstgerüst daneben symbolisiert die Vielfalt der bibliophilen Schätze, die in diesem Haus gehütet werden. Das Schönste am Ganzen ist der Bibliotheksgarten, eine grüne Oase inmitten der Großstadt. Verwinkelte Wege und Pflanzentunnel führen vorbei an botanischen Raritäten und kleinen Wasserbiotopen hin zu Aussichtspunkten mit schönem Blick auf die Weichsel und das Stadtzentrum. Über eine lange Treppe (es gibt auch einen Aufzug) geht‘s hinauf zum Dachgarten. Dort kannst du durch die großen runden Fenster in den Hauptsaal der Bibliothek hinabblicken, wo die Studenten unter dem imposanten Glas-Stahl-Gewölbe ihren Lesestoff zusammensuchen.


  • Wytwórnia Wódek Koneser

    Architektonische Highlights
    Insider-Tipp
    Zum Wodka-Mixer werden

    Bei einem Besuch in Praga musst du auf jeden Fall einmal in Ruhe durch die Ulica Ząbkowska schlendern. Sie ist wegen der vielen alten, zum Teil noch gut erhaltenen Häuser eine Art Wahrzeichen des Stadtteils. Am auffälligsten ist der rote Ziegelsteinbau der Wodkafabrik Koneser. Ab 1897 produzierte die gleichnamige Firma dort landesweit bekannten Schnaps, doch das Unternehmen wurde nach der politischen Wende zusehends unrentabel. Passend zum Wandel des gesamten Stadtteils gaben die Fabrikherren immer mehr Flächen des Werks für Konzerte, Ausstellungen und andere Veranstaltungen frei. Schließlich mussten die Betreiber die Wodkaproduktion einstellen. Seither dienen die alten Industriebauten aber ganz hervorragend als Kulturzentrum mit Theater, Galerien, einem Antiquariat und einem Technikmuseum. Und dann wird es doch noch hochprozentig. Zuletzt ist nämlich ein besonderer Leckerbissen hinter den neogotischen Fassaden hinzugekommen: das beliebte Museum des Polnischen Wodkas (Muzeum Polskiej Wódki). Warum gibt es das nicht schon lange, wirst du jetzt zu Recht fragen. Nationalgetränk bleibt Nationalgetränk. Dafür kannst du in Workshops noch etwas fürs Leben lernen, z. B. wie man mit polnischem Wodka die besten Cocktails mixt oder was zu welchen Speisen passt.

    Insider-Tipp
    Zum Wodka-Mixer werden

    Bei einem Besuch in Praga musst du auf jeden Fall einmal in Ruhe durch die Ulica Ząbkowska schlendern. Sie ist wegen der vielen alten, zum Teil noch gut erhaltenen Häuser eine Art Wahrzeichen des Stadtteils. Am auffälligsten ist der rote Ziegelsteinbau der Wodkafabrik Koneser. Ab 1897 produzierte die gleichnamige Firma dort landesweit bekannten Schnaps, doch das Unternehmen wurde nach der politischen Wende zusehends unrentabel. Passend zum Wandel des gesamten Stadtteils gaben die Fabrikherren immer mehr Flächen des Werks für Konzerte, Ausstellungen und andere Veranstaltungen frei. Schließlich mussten die Betreiber die Wodkaproduktion einstellen. Seither dienen die alten Industriebauten aber ganz hervorragend als Kulturzentrum mit Theater, Galerien, einem Antiquariat und einem Technikmuseum. Und dann wird es doch noch hochprozentig. Zuletzt ist nämlich ein besonderer Leckerbissen hinter den neogotischen Fassaden hinzugekommen: das beliebte Museum des Polnischen Wodkas (Muzeum Polskiej Wódki). Warum gibt es das nicht schon lange, wirst du jetzt zu Recht fragen. Nationalgetränk bleibt Nationalgetränk. Dafür kannst du in Workshops noch etwas fürs Leben lernen, z. B. wie man mit polnischem Wodka die besten Cocktails mixt oder was zu welchen Speisen passt.


  • Muzeum Historyczne miasto stołeczne Warszawy

    Museen
    Insider-Tipp
    Der Ruf der Sirenen

    Hinter historischen Fassaden am Marktplatz verbergen sich 21 moderne Säle, in denen Alltags- und Kunstgegenstände Warschaus Geschichte erzählen. Es gibt z. B. einen Raum mit Warschau-Souvenirs aus drei Jahrhunderten und einen Raum voller Meerjungfrauen mit Schild und Schwert zu Ehren von Warschaus Schutzpatronin.

    Insider-Tipp
    Der Ruf der Sirenen

    Hinter historischen Fassaden am Marktplatz verbergen sich 21 moderne Säle, in denen Alltags- und Kunstgegenstände Warschaus Geschichte erzählen. Es gibt z. B. einen Raum mit Warschau-Souvenirs aus drei Jahrhunderten und einen Raum voller Meerjungfrauen mit Schild und Schwert zu Ehren von Warschaus Schutzpatronin.


  • Muzeum Narodowe

    Museen
    • © Stepniak, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Out of Africa

    Von flämischen Gemälden des 15.Jhs. in der „Galerie Alter Meister“ bis zu einer erstklassigen Auswahl polnischer Kunst quer durch die Jahrhunderte findest du hier reichlich „Stoff“. Lass dir die frühchristlichen Fresken aus dem sudanesischen Pharos nicht entgehen – sie sind von großer, archaischer Ausdruckskraft!

    • © Stepniak, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Out of Africa

    Von flämischen Gemälden des 15.Jhs. in der „Galerie Alter Meister“ bis zu einer erstklassigen Auswahl polnischer Kunst quer durch die Jahrhunderte findest du hier reichlich „Stoff“. Lass dir die frühchristlichen Fresken aus dem sudanesischen Pharos nicht entgehen – sie sind von großer, archaischer Ausdruckskraft!


  • Świątynia Opatrzności Bożej

    Architektonische Highlights
    • © udmurd, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Mehr erfahren über den polnischen Papst

    Im gepflegten Stadtteil Wilanów ist im vergangenen Jahrzehnt eine Kathedrale in den Himmel gewachsen, die in Warschau immer wieder für Gesprächsstoff sorgt und bis heute nicht vollendet ist. Kritiker nennen die monumentale Kathedrale mit seiner 75 m hohen Kuppel eine geschmacklose Machtdemonstration der katholischen Kirche, die gegen ihren Autoritätsverlust im Land ankämpft. Ein komisches Gefühl hat man schon, wenn man das Bauwerk besichtigt – und doch ist es hochspannend! Unterwegs zum Schloss Wilanów kann man hier vorbeischauen. Den Grundstein weihte 1999 der polnische Papst Johannes Paul II. Unterirdisch liegt ein Pantheon für die Großen Polens. Und vor Kurzem wurde auch ein Museum für Papst Johannes Paul II. eröffnet, das jahrelang auf sich warten ließ.

    • © udmurd, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Mehr erfahren über den polnischen Papst

    Im gepflegten Stadtteil Wilanów ist im vergangenen Jahrzehnt eine Kathedrale in den Himmel gewachsen, die in Warschau immer wieder für Gesprächsstoff sorgt und bis heute nicht vollendet ist. Kritiker nennen die monumentale Kathedrale mit seiner 75 m hohen Kuppel eine geschmacklose Machtdemonstration der katholischen Kirche, die gegen ihren Autoritätsverlust im Land ankämpft. Ein komisches Gefühl hat man schon, wenn man das Bauwerk besichtigt – und doch ist es hochspannend! Unterwegs zum Schloss Wilanów kann man hier vorbeischauen. Den Grundstein weihte 1999 der polnische Papst Johannes Paul II. Unterirdisch liegt ein Pantheon für die Großen Polens. Und vor Kurzem wurde auch ein Museum für Papst Johannes Paul II. eröffnet, das jahrelang auf sich warten ließ.


  • Marienstatuen

    Touristenattraktionen
    • © Elena Rostunova, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Altar vor Schönheit

    Steck deinen Kopf mal in ein paar der vielen Hinterhöfe. Das ist spannend, um nach all den schicken und prächtigen Sehenswürdigkeiten Warschaus auch mal einen Blick auf die ungeschminkte Realität der ärmeren Bevölkerung zu werfen. Es gibt aber noch einen Bonus: in vielen Hinterhöfen der Marktstraße (Ulica Targowa) und ihrer Nebenstraßen (besonders Ulica Brzeska) stehen Marienstatuen, die von den Bewohnern mit viel Liebe und Andacht gepflegt werden. Dabei wird die Grenze zum Kitsch mitunter überschritten – aber was soll‘s? Schau doch mal ganz unauffällig in den Hinterhof der Ulica Targowa 62 mit kleinem Altar und Marienstatue.

    • Ulica Targowa, Warschau
    • © Elena Rostunova, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Altar vor Schönheit

    Steck deinen Kopf mal in ein paar der vielen Hinterhöfe. Das ist spannend, um nach all den schicken und prächtigen Sehenswürdigkeiten Warschaus auch mal einen Blick auf die ungeschminkte Realität der ärmeren Bevölkerung zu werfen. Es gibt aber noch einen Bonus: in vielen Hinterhöfen der Marktstraße (Ulica Targowa) und ihrer Nebenstraßen (besonders Ulica Brzeska) stehen Marienstatuen, die von den Bewohnern mit viel Liebe und Andacht gepflegt werden. Dabei wird die Grenze zum Kitsch mitunter überschritten – aber was soll‘s? Schau doch mal ganz unauffällig in den Hinterhof der Ulica Targowa 62 mit kleinem Altar und Marienstatue.

    • Ulica Targowa, Warschau

  • Miejski Ogród Zoologiczny

    Zoologische Gärten
    • © seawhisper, Shutterstock

    Der Warschauer Zoo wurde bereits 1928 eröffnet und galt damals als der größte Tierpark Europas. Allerdings wurde die Anlage lange nicht gerade liebevoll gepflegt. Seit einigen Jahren aber werden die Gehege nach und nach auf einen artgerechten Standard gebracht.

    • © seawhisper, Shutterstock

    Der Warschauer Zoo wurde bereits 1928 eröffnet und galt damals als der größte Tierpark Europas. Allerdings wurde die Anlage lange nicht gerade liebevoll gepflegt. Seit einigen Jahren aber werden die Gehege nach und nach auf einen artgerechten Standard gebracht.


  • Muzeum Karykatury

    Museen

    Eine Perle der Warschauer Museumsszene, allein schon wegen der Lage in der Kozia-Straße nahe der Altstadt, aber auch, weil es in ganz Europa nur wenige Karikaturenmuseen gibt. Zu sehen sind wechselnde Ausstellungen mit Karikaturen und satirischen Zeichnungen.

    Eine Perle der Warschauer Museumsszene, allein schon wegen der Lage in der Kozia-Straße nahe der Altstadt, aber auch, weil es in ganz Europa nur wenige Karikaturenmuseen gibt. Zu sehen sind wechselnde Ausstellungen mit Karikaturen und satirischen Zeichnungen.


  • Kolumna Zygmunta

    Touristenattraktionen
    • © PHOTOCREO Michal Bednarek, Shutterstock

    Warschaus ältestes säkulares Denkmal. Seit 1644 steht die Säule mitten auf dem Schlossplatz und erinnert an die Verlegung der polnischen Hauptstadt von Krakau nach Warschau im Jahr 1596 unter König Sigismund III., der auf der fast 22 m hohen Säule steht.

    • Plac Zamkowy, 62-571 Warszawa
    • © PHOTOCREO Michal Bednarek, Shutterstock

    Warschaus ältestes säkulares Denkmal. Seit 1644 steht die Säule mitten auf dem Schlossplatz und erinnert an die Verlegung der polnischen Hauptstadt von Krakau nach Warschau im Jahr 1596 unter König Sigismund III., der auf der fast 22 m hohen Säule steht.

    • Plac Zamkowy, 62-571 Warszawa

  • Bazylika Katedralna Sw. Floriana

    Architektonische Highlights

    Die Ende des 19.Jh. erbaute neogotische Sankt-Florian-Kathedrale (Bazylika katedralna św. Floriana) mit den schmalen, 75 m hohen Türmen heißt im Stadtteil Praga nur "der Florian".

    Die Ende des 19.Jh. erbaute neogotische Sankt-Florian-Kathedrale (Bazylika katedralna św. Floriana) mit den schmalen, 75 m hohen Türmen heißt im Stadtteil Praga nur "der Florian".


  • Plac Bankowy

    Touristenattraktionen
    • © Artur Bociarski, Shutterstock

    Der weiträumige Bankenplatz lebt von seinen Gegensätzen. Westlich liegt der klassizistische ehemalige Sitz der Börse aus dem 19.Jh. Die Fassade besteht aus zwei Etagen von Bogengängen. Heute findest du hier eine Gemäldesammlung mit Motiven Johannes Pauls II.

    • Plac Bankowy, 00-139 Warszawa
    • © Artur Bociarski, Shutterstock

    Der weiträumige Bankenplatz lebt von seinen Gegensätzen. Westlich liegt der klassizistische ehemalige Sitz der Börse aus dem 19.Jh. Die Fassade besteht aus zwei Etagen von Bogengängen. Heute findest du hier eine Gemäldesammlung mit Motiven Johannes Pauls II.

    • Plac Bankowy, 00-139 Warszawa