Vogtei Guernsey Top Sehenswürdigkeiten

Victor Hugo House
Museen
Fort George
Alderney Wildlife Trust bunker
Touristenattraktionen
Saint Anne
La Coupée
Landschaftliche Highlights
Sark
Dehus Dolmen
Touristenattraktionen
Guernsey
La Seigneurie
Architektonische Highlights
La Râde
La Vallette Bathing Pools
Touristenattraktionen
St. Peter Port
Sausmarez Manor
Architektonische Highlights
Guernsey
Lihou
Landschaftliche Highlights
Lihou
Pleinmont-Hochebene
Landschaftliche Highlights
Pleinmont
Bluebell Wood
Landschaftliche Highlights
Guernsey
Cornet Rock
Architektonische Highlights
St. Peter Port
Little Sark
Landschaftliche Highlights
Sark
Saumarez Park
Botanische Gärten & Parks
Guernsey
The Little Chapel
Museen
Guernsey
German Underground Hospital
Museen
Guernsey
German Occupation Museum
Museen
Les Houards
La Gran’mère du Chimquière
Architektonische Highlights
St Martin
Icart Point und Saints Bay
Landschaftliche Highlights
Icart
Fort Grey Shipwreck Museum
Museen
Les Clercs
St. Apolline's Chapel
Architektonische Highlights
Perelle
Dolmen Le Trépied
Touristenattraktionen
La Rocques
Les Fouaillages/La Varde
Touristenattraktionen
La Varde
Rousse Tower
Architektonische Highlights
Rousse
Vale Castle
Architektonische Highlights
Les Monmains
Candie Gardens
Botanische Gärten & Parks
St Peter Port
Guernsey Museum & Art Gallery
Museen
Candie Gardens
Guernsey Tapestry Gallery
Museen
Candie Gardens
Royal Court
Touristenattraktionen
Candie Gardens
Town Church
Architektonische Highlights
Candie Gardens
La Vallette Underground Military Museum
Museen
La Valette

    Museen

    Museen

    Touristenattraktionen

    Landschaftliche Highlights

    Architektonische Highlights

    Botanische Gärten & Parks


  • Victor Hugo House

    Museen

    2012 feierte Frankreich den 210.Geburts­tag von Victor Hugo. Doch der Poet, Dra­matiker und Lebemann, Verfasser vom „Glöckner von Notre­Dame“ oder „Les Misérables“, war in der Grande Nation nicht immer gern gesehen. Unter Napo­leon III. musste er fliehen und steuerte Guernsey an. Im Hauteville House fand er ein Exil mit Stil. Der Exzentriker thron­te 15 Jahre in der weißen Villa mit Garten, richtete einen samtroten Salon ein, mal­te, schrieb, sam melte. In seinem verglas­ten Arbeitsloft mit Blick gen Frankreich und zum Haus seiner Geliebten entstand „Les Travailleurs de la Mer“ („Die Arbeiter des Meeres“), der einzige Roman, der auf den Kanalinseln spielt. Als das wie ein Kunstwerk wirkende Haus dringend der Renovierung bedurfte, sprang der mit Gucci und Yves Saint Laurent reich gewordene französische Milliardär und Kunstsammler François Pinault ein und spendete 3 Mio. Euro für den Erhalt.

    2012 feierte Frankreich den 210.Geburts­tag von Victor Hugo. Doch der Poet, Dra­matiker und Lebemann, Verfasser vom „Glöckner von Notre­Dame“ oder „Les Misérables“, war in der Grande Nation nicht immer gern gesehen. Unter Napo­leon III. musste er fliehen und steuerte Guernsey an. Im Hauteville House fand er ein Exil mit Stil. Der Exzentriker thron­te 15 Jahre in der weißen Villa mit Garten, richtete einen samtroten Salon ein, mal­te, schrieb, sam melte. In seinem verglas­ten Arbeitsloft mit Blick gen Frankreich und zum Haus seiner Geliebten entstand „Les Travailleurs de la Mer“ („Die Arbeiter des Meeres“), der einzige Roman, der auf den Kanalinseln spielt. Als das wie ein Kunstwerk wirkende Haus dringend der Renovierung bedurfte, sprang der mit Gucci und Yves Saint Laurent reich gewordene französische Milliardär und Kunstsammler François Pinault ein und spendete 3 Mio. Euro für den Erhalt.


  • Alderney Wildlife Trust bunker

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    Schräge Rendezvous

    Vor dem Inselbesuch solltest du unbedingt einen der Naturtrips buchen. Der Wildlife Trust zeigt, was in der Natur essbar ist, führt im Kajak entlang der Küsten und im Kutter zu Seevögelkolonien, speziell den Tölpelfelsen auf Burhou. Bei einer Nightlifetour triffst du blonde Igel und Fledermäuse.

    Insider-Tipp
    Schräge Rendezvous

    Vor dem Inselbesuch solltest du unbedingt einen der Naturtrips buchen. Der Wildlife Trust zeigt, was in der Natur essbar ist, führt im Kajak entlang der Küsten und im Kutter zu Seevögelkolonien, speziell den Tölpelfelsen auf Burhou. Bei einer Nightlifetour triffst du blonde Igel und Fledermäuse.


  • La Coupée

    Landschaftliche Highlights
    • © Elke Kohler, Shutterstock

    Steil fallen die Klippen bei La Coupée ins Meer. Der schmale Naturdamm trennt Little Sark von der Hauptinsel.

    • Sark
    • © Elke Kohler, Shutterstock

    Steil fallen die Klippen bei La Coupée ins Meer. Der schmale Naturdamm trennt Little Sark von der Hauptinsel.

    • Sark

  • Dehus Dolmen

    Touristenattraktionen
    • © ian driscoll, Shutterstock

    Abergläubische hielten sie für teuflische Versammlungsorte: die Ganggräber und Megalithe, die in den letzten Jahren von Archäologen intensiver erforscht wurden. Le Déhus besteht aus einem engen Gang, von dem mehrere Seitenkammern abzweigen; man vermutet, dass hier die Toten bestattet wurden. Ein Archäologe stellte fest, dass Le Déhus, von den Menschen des Neolithikums vor fünf Jahrtausenden angelegt, offenbar von ihnen auch versiegelt worden war: Sie hatten den Bau mit Napfschnecken gefüllt und mit Geröll verschlossen. Bei seiner Öffnung fanden sich Gebeine, ein Kupferdolch und Keramik. Wenn das einfallende Licht richtig steht, beeindruckt eine Porträtritzung im Deckstein besonders intensiv.

    • Guernsey
    • © ian driscoll, Shutterstock

    Abergläubische hielten sie für teuflische Versammlungsorte: die Ganggräber und Megalithe, die in den letzten Jahren von Archäologen intensiver erforscht wurden. Le Déhus besteht aus einem engen Gang, von dem mehrere Seitenkammern abzweigen; man vermutet, dass hier die Toten bestattet wurden. Ein Archäologe stellte fest, dass Le Déhus, von den Menschen des Neolithikums vor fünf Jahrtausenden angelegt, offenbar von ihnen auch versiegelt worden war: Sie hatten den Bau mit Napfschnecken gefüllt und mit Geröll verschlossen. Bei seiner Öffnung fanden sich Gebeine, ein Kupferdolch und Keramik. Wenn das einfallende Licht richtig steht, beeindruckt eine Porträtritzung im Deckstein besonders intensiv.

    • Guernsey

  • La Seigneurie

    Architektonische Highlights
    • © DavidYoung, Shutterstock

    Das schöne Herrenhaus war seit 1730 Amtssitz des Seigneurs – zum ersten Mal ist es verpachtet an jemanden, der es kenntnisreich renoviert. Ein echtes Juwel sind die weitläufigen ummauerten Gar­tenanlagen und der kunstvolle, kanal­ inseltypische Taubenturm (die Tauben­haltung war bis 2007 Privileg des Seigneurs).

    • © DavidYoung, Shutterstock

    Das schöne Herrenhaus war seit 1730 Amtssitz des Seigneurs – zum ersten Mal ist es verpachtet an jemanden, der es kenntnisreich renoviert. Ein echtes Juwel sind die weitläufigen ummauerten Gar­tenanlagen und der kunstvolle, kanal­ inseltypische Taubenturm (die Tauben­haltung war bis 2007 Privileg des Seigneurs).


  • La Vallette Bathing Pools

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    Wild Swimming

    In der Havelet Bay südlich des Castle Cornet lädt seit 1865 ein Gezeitenschwimmbad zum Baden – schon Victor Hugo und Pierre-Auguste Renoir vergnügten sich hier. Die Flut sorgt für Wasserzufuhr, bei Ebbe verbleibt Wasser innerhalb der Betonumrandung. Während der Coronazeit wurden die Pools renoviert und stellen nun eine der größten Inselattraktionen dar. Es gibt drei Becken, je eines für Frauen, Männer und Kinder. Neben heißen Duschen und Umkleideräumen ist das Café oberhalb des Pools mit Eis, Kuchen, Getränken und Snacks das Sahnehäubchen. Auch eine Reihe Zeitschriften und Bücher zum Thema des in Großbritannien populären Badens in freier Natur ist ausgelegt.

    Insider-Tipp
    Wild Swimming

    In der Havelet Bay südlich des Castle Cornet lädt seit 1865 ein Gezeitenschwimmbad zum Baden – schon Victor Hugo und Pierre-Auguste Renoir vergnügten sich hier. Die Flut sorgt für Wasserzufuhr, bei Ebbe verbleibt Wasser innerhalb der Betonumrandung. Während der Coronazeit wurden die Pools renoviert und stellen nun eine der größten Inselattraktionen dar. Es gibt drei Becken, je eines für Frauen, Männer und Kinder. Neben heißen Duschen und Umkleideräumen ist das Café oberhalb des Pools mit Eis, Kuchen, Getränken und Snacks das Sahnehäubchen. Auch eine Reihe Zeitschriften und Bücher zum Thema des in Großbritannien populären Badens in freier Natur ist ausgelegt.


  • Sausmarez Manor

    Architektonische Highlights
    Insider-Tipp
    Slow and local

    Herr des granitenen Landguts mit Parkanlage in St. Martin ist Peter de Sausmarez. Seit dem Jahr 1220 lebt seine Familie auf der Insel. Das Herrenhaus beherbergt verschiedene Ausstellungen, darunter eine viktorianische Puppenhaussammlung. Draußen warten eine Eisenbahn für Kinder und als absolutes Highlight ein subtropischer Park mit über 100 Skulpturen aus Glas, Bronze, Metall und Granit. Ein Besuch lohnt sich besonders am Samstagvormittag, weil dann von April bis Oktober ein Markt mit einheimischen Produkten aller Art stattfindet. Besonders zu empfehlen sind die ausgezeichneten Käsesorten und das Biofleisch der Guernseyrinder von der Meadow Court Farm. Im Herrenhaus spukts natürlich: An manchen Abenden gibt sich der charismatische und geschäftstüchtige Hausherr die Ehre, eine Ghost Tour mit anschließendem Dinner durch sein skurriles Heim zu führen.

    Insider-Tipp
    Slow and local

    Herr des granitenen Landguts mit Parkanlage in St. Martin ist Peter de Sausmarez. Seit dem Jahr 1220 lebt seine Familie auf der Insel. Das Herrenhaus beherbergt verschiedene Ausstellungen, darunter eine viktorianische Puppenhaussammlung. Draußen warten eine Eisenbahn für Kinder und als absolutes Highlight ein subtropischer Park mit über 100 Skulpturen aus Glas, Bronze, Metall und Granit. Ein Besuch lohnt sich besonders am Samstagvormittag, weil dann von April bis Oktober ein Markt mit einheimischen Produkten aller Art stattfindet. Besonders zu empfehlen sind die ausgezeichneten Käsesorten und das Biofleisch der Guernseyrinder von der Meadow Court Farm. Im Herrenhaus spukts natürlich: An manchen Abenden gibt sich der charismatische und geschäftstüchtige Hausherr die Ehre, eine Ghost Tour mit anschließendem Dinner durch sein skurriles Heim zu führen.


  • Lihou

    Landschaftliche Highlights
    • © RICHARD FARAGHER, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Take a walk on the wild side

    Das bei Flut von der Küste abgeschnittene Eiland ist als Ramsar-Feuchtgebiet geschützt. Guernseys schönste Wattwanderung führt über 500 m zur 15 ha kleinen Insel. Man kann auf der Insel, die die Ruinen eines Klosters trägt, im Jugendherbergsstil übernachten. Lohnend ist eine etwa zweistündige Rundwanderung vom Parkplatz am Fort Saumarez nach Lihou. Man erfährt viel über Geschichte, Fauna und Flora dieses Küstenteils. Über die Sommerführungen von Gill Girard informiert das Tourist Office. Für Wanderer ist der Blick in den Tidenkalender Pflicht.

    • © RICHARD FARAGHER, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Take a walk on the wild side

    Das bei Flut von der Küste abgeschnittene Eiland ist als Ramsar-Feuchtgebiet geschützt. Guernseys schönste Wattwanderung führt über 500 m zur 15 ha kleinen Insel. Man kann auf der Insel, die die Ruinen eines Klosters trägt, im Jugendherbergsstil übernachten. Lohnend ist eine etwa zweistündige Rundwanderung vom Parkplatz am Fort Saumarez nach Lihou. Man erfährt viel über Geschichte, Fauna und Flora dieses Küstenteils. Über die Sommerführungen von Gill Girard informiert das Tourist Office. Für Wanderer ist der Blick in den Tidenkalender Pflicht.


  • Pleinmont-Hochebene

    Landschaftliche Highlights
    • © Aurora GSY, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Kriegskunst?

    Eine Hochebene, die an Schottland erinnert: dramatische Ausblicke aufs Meer, ein Netz von Wanderwegen und die Ausläufer des von der Ostküste kommenden Küstenpfads treffen sich hier. Auf dem Plateau ragt der Pleinmont Tower mit einer Ausstellung über den Atlantikwall empor. 1942 wurde der runde Betonturm mit Beobachtungsschlitzen auf jeder Etage errichtet, nach dem Krieg von der Occupation Society in Schuss gehalten. Manchmal verkauft deren Vorsitzender Richard Heaume am Turm selbst Eintrittskarten. Als Kind hat er in deutschen Bunkeranlagen gespielt und Pistolen, Uniformjacken und Rangzeichen gesammelt, später auch Abschussvorrichtungen und Fahrzeuge für sein German Occupation Museum in Forest. Im Turm findet man Telefone, Ferngläser und säuberlich erneuerte Wandmonogramme wie „Feind hört mit“ – dafür wurden sogar die Schablonen restauriert. „Fast schon Art déco“, finden manche Guernseyaner beim Anblick des imposantesten Weltkriegsturms der Insel.

    • Pleinmont
    • © Aurora GSY, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Kriegskunst?

    Eine Hochebene, die an Schottland erinnert: dramatische Ausblicke aufs Meer, ein Netz von Wanderwegen und die Ausläufer des von der Ostküste kommenden Küstenpfads treffen sich hier. Auf dem Plateau ragt der Pleinmont Tower mit einer Ausstellung über den Atlantikwall empor. 1942 wurde der runde Betonturm mit Beobachtungsschlitzen auf jeder Etage errichtet, nach dem Krieg von der Occupation Society in Schuss gehalten. Manchmal verkauft deren Vorsitzender Richard Heaume am Turm selbst Eintrittskarten. Als Kind hat er in deutschen Bunkeranlagen gespielt und Pistolen, Uniformjacken und Rangzeichen gesammelt, später auch Abschussvorrichtungen und Fahrzeuge für sein German Occupation Museum in Forest. Im Turm findet man Telefone, Ferngläser und säuberlich erneuerte Wandmonogramme wie „Feind hört mit“ – dafür wurden sogar die Schablonen restauriert. „Fast schon Art déco“, finden manche Guernseyaner beim Anblick des imposantesten Weltkriegsturms der Insel.

    • Pleinmont

  • Bluebell Wood

    Landschaftliche Highlights
    • © Elke Kohler, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Frühlingsgefühle

    Die bis zu 40 cm hohe Waldhyazinthe – auch blaues Maiglöckchen genannt – ist die wohl berühmteste britische Wildblume, eine Ikone des Frühjahrs.Bau den Waldbesuch (im Idealfall: im April) in eine kernige 3-km-Wanderung bis in die Fermain Bay ein. Unterwegs passierst du die Bathing Pools, die skurrile Küstenbefestigung La Valette Underground Military Museum, den herrlichen Aussichtspunkt Clarence Battery, schließlich der naturgeschützte Wald. Kurz darauf kannst du die 80 Ozanne Steps zum Meer absteigen. Dann ist die Fermain Bay mit ihrem Loophole-Tower nicht mehr weit.

    • Guernsey
    • © Elke Kohler, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Frühlingsgefühle

    Die bis zu 40 cm hohe Waldhyazinthe – auch blaues Maiglöckchen genannt – ist die wohl berühmteste britische Wildblume, eine Ikone des Frühjahrs.Bau den Waldbesuch (im Idealfall: im April) in eine kernige 3-km-Wanderung bis in die Fermain Bay ein. Unterwegs passierst du die Bathing Pools, die skurrile Küstenbefestigung La Valette Underground Military Museum, den herrlichen Aussichtspunkt Clarence Battery, schließlich der naturgeschützte Wald. Kurz darauf kannst du die 80 Ozanne Steps zum Meer absteigen. Dann ist die Fermain Bay mit ihrem Loophole-Tower nicht mehr weit.

    • Guernsey

  • Cornet Rock

    Architektonische Highlights
    • © molke, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Sommernachtstraum

    Täglich um Punkt 12 hallt ein Kanonenschuss über Castle Cornet, das sich als trutzige Festungsanlage zwischen Hafen und Havelet Bay erhebt. Die Burg, deren Grundmauern aus dem 13.Jh. stammen, wurde militärisch und als Gefängnis genutzt, war später Sitz des Gouverneurs und während der Besatzungszeit Basis für deutsche Luftabwehrgeschütze. Neben einem Museum zur Historie der Burg gibt es das Maritime Museum, das die seefahrerische Tradition der Insel illustriert. Militärgeschichte präsentiert das Museum of the Royal Guernsey Militia. Im Sommer lohnt der Gang durch die vier Gärten, besonders den kleinen Kräutergarten. Von Juni bis Mitte August wird das Castle zur Freilichtbühne mit Aufführungen von Shakespeares Romeo und Julia oder Victor Hugos Glöckner von Notre Dame.

    • © molke, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Sommernachtstraum

    Täglich um Punkt 12 hallt ein Kanonenschuss über Castle Cornet, das sich als trutzige Festungsanlage zwischen Hafen und Havelet Bay erhebt. Die Burg, deren Grundmauern aus dem 13.Jh. stammen, wurde militärisch und als Gefängnis genutzt, war später Sitz des Gouverneurs und während der Besatzungszeit Basis für deutsche Luftabwehrgeschütze. Neben einem Museum zur Historie der Burg gibt es das Maritime Museum, das die seefahrerische Tradition der Insel illustriert. Militärgeschichte präsentiert das Museum of the Royal Guernsey Militia. Im Sommer lohnt der Gang durch die vier Gärten, besonders den kleinen Kräutergarten. Von Juni bis Mitte August wird das Castle zur Freilichtbühne mit Aufführungen von Shakespeares Romeo und Julia oder Victor Hugos Glöckner von Notre Dame.


  • Little Sark

    Landschaftliche Highlights
    • © EdgarLoehrFotografie, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Cooler Badespaß

    Steil fallen die Klippen bei La Coupée ins Meer. Der schmale Naturdamm trennt Little Sark von der Hauptinsel. Weite Blicke auf Buchten und das Tor in eine verzauberte Welt: alte Cottages, Brombeerhecken recken sich, im Frühjahr leuchten Wildnarzissen. Bei Wind ist Standvermögen gefragt. Radfahrer und Kutschenpassagiere müssen vor dem Damm absteigen. Erst 1945 wurde der knapp 100 m überm Meer liegende Übergang von deutschen Kriegsgefangenen betoniert. Im Südwesten wurde ab 1835 von Port Gorey aus Silber verladen. Zehn Jahre lang war Sark im Silberrausch, beschäftigte 80 Arbeiter in den Minen. 1847 wurde der Abbau eingestellt. Verblieben sind die von Gras überwucherten Kamine und Turmruinen. Am Südzipfel füllt die Flut eine Felsbadewanne, den Venus Pool: Baden mit 5 m Tiefgang. Etwas weiter nordwestlich liegt der Adonis Pool.

    • Sark
    • © EdgarLoehrFotografie, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Cooler Badespaß

    Steil fallen die Klippen bei La Coupée ins Meer. Der schmale Naturdamm trennt Little Sark von der Hauptinsel. Weite Blicke auf Buchten und das Tor in eine verzauberte Welt: alte Cottages, Brombeerhecken recken sich, im Frühjahr leuchten Wildnarzissen. Bei Wind ist Standvermögen gefragt. Radfahrer und Kutschenpassagiere müssen vor dem Damm absteigen. Erst 1945 wurde der knapp 100 m überm Meer liegende Übergang von deutschen Kriegsgefangenen betoniert. Im Südwesten wurde ab 1835 von Port Gorey aus Silber verladen. Zehn Jahre lang war Sark im Silberrausch, beschäftigte 80 Arbeiter in den Minen. 1847 wurde der Abbau eingestellt. Verblieben sind die von Gras überwucherten Kamine und Turmruinen. Am Südzipfel füllt die Flut eine Felsbadewanne, den Venus Pool: Baden mit 5 m Tiefgang. Etwas weiter nordwestlich liegt der Adonis Pool.

    • Sark

  • Saumarez Park

    Botanische Gärten & Parks
    • © Julian Bolt, Shutterstock

    Der größte Park Guernseys hat zwar ein Herrenhaus als Zentrum, ist aber in öffentlichem Besitz. Seinem früheren Besitzer, einst britischer Botschafter in Japan, sind die riesigen Kamelien und Magnolien zu verdanken. Im Folk and Costume Museum lebt das alte Guernsey fort. Ein Pfad führt in die Cobo Bay.

    • © Julian Bolt, Shutterstock

    Der größte Park Guernseys hat zwar ein Herrenhaus als Zentrum, ist aber in öffentlichem Besitz. Seinem früheren Besitzer, einst britischer Botschafter in Japan, sind die riesigen Kamelien und Magnolien zu verdanken. Im Folk and Costume Museum lebt das alte Guernsey fort. Ein Pfad führt in die Cobo Bay.


  • The Little Chapel

    Museen
    • © Kiev.Victor, Shutterstock

    Mit nur 5 m Länge ist die Little Chapel in Les Vauxbelets das kleinste Gotteshaus der Welt. Sie wurde von dem katholischen Ordensbruder Déodat ab 1914 erbaut und liebevoll mit Porzellan- und Glasscherben sowie Muscheln bestückt. Rund zehn Jahre später war sie fertigge­stellt.

    • © Kiev.Victor, Shutterstock

    Mit nur 5 m Länge ist die Little Chapel in Les Vauxbelets das kleinste Gotteshaus der Welt. Sie wurde von dem katholischen Ordensbruder Déodat ab 1914 erbaut und liebevoll mit Porzellan- und Glasscherben sowie Muscheln bestückt. Rund zehn Jahre später war sie fertigge­stellt.


  • German Underground Hospital

    Museen
    • © Johncw41, Shutterstock

    Das Klopfen war bis in die tiefe Nacht zu hören: Zwangsarbeiter mussten in rund dreijähriger Arbeit den 2 km langen Stollen in Erde und Gestein graben. Später wurde die gespenstische Kulisse als Krankenhaus für deutsche Verwundete genutzt. Privates Museum mit viel Atmosphäre.

    • © Johncw41, Shutterstock

    Das Klopfen war bis in die tiefe Nacht zu hören: Zwangsarbeiter mussten in rund dreijähriger Arbeit den 2 km langen Stollen in Erde und Gestein graben. Später wurde die gespenstische Kulisse als Krankenhaus für deutsche Verwundete genutzt. Privates Museum mit viel Atmosphäre.


  • German Occupation Museum

    Museen
    • © Aurora GSY, Shutterstock

    Alte Plakate, Aufrufe, Wachzimmer, Uniformen, Kurbeltelefone – das private Museum nahe der Kirche von Forest zeigt zahlreiche Gegenstände aus der deutschen Besatzungszeit.

    • © Aurora GSY, Shutterstock

    Alte Plakate, Aufrufe, Wachzimmer, Uniformen, Kurbeltelefone – das private Museum nahe der Kirche von Forest zeigt zahlreiche Gegenstände aus der deutschen Besatzungszeit.


  • La Gran’mère du Chimquière

    Architektonische Highlights

    Die Grandmère du Chimquière ist ein rund 4000 Jahre alter Menhir aus der Zeit, als der Glaube an Hexen und Geister lebendig war. Noch immer werden der „Großmutter des Friedhofs“ Bitten um Familienglück oder Fruchtbarkeit überbracht. Sie wartet an der Friedhofspforte von der St. Martins Parish Church.

    Die Grandmère du Chimquière ist ein rund 4000 Jahre alter Menhir aus der Zeit, als der Glaube an Hexen und Geister lebendig war. Noch immer werden der „Großmutter des Friedhofs“ Bitten um Familienglück oder Fruchtbarkeit überbracht. Sie wartet an der Friedhofspforte von der St. Martins Parish Church.


  • Icart Point und Saints Bay

    Landschaftliche Highlights
    • © Delpixel, Shutterstock

    Ein Wanderziel mit Ausblick: Gegenüber vom Saints Bay Hotel beginnt ein Klippenpfad, der sich hinunter in die Saints Bay schlängelt. In der anderen Richtung geht es durch die Klippen zum Icart Point mit weiten Blicken aufs Meer. Zur Belohnung: high tea im Icart Tearoom.

    • Icart
    • © Delpixel, Shutterstock

    Ein Wanderziel mit Ausblick: Gegenüber vom Saints Bay Hotel beginnt ein Klippenpfad, der sich hinunter in die Saints Bay schlängelt. In der anderen Richtung geht es durch die Klippen zum Icart Point mit weiten Blicken aufs Meer. Zur Belohnung: high tea im Icart Tearoom.

    • Icart

  • Fort Grey Shipwreck Museum

    Museen
    • © Ronsmith, Shutterstock

    Die Gewässer vor den Kanalinseln sind ge fährlich und fordern bis heute Todesopfer. Im 1803 gebauten, weißen Turm von Fort Grey werden die Schiffsunglücke vor Guernsey anschaulich dargestellt.

    • © Ronsmith, Shutterstock

    Die Gewässer vor den Kanalinseln sind ge fährlich und fordern bis heute Todesopfer. Im 1803 gebauten, weißen Turm von Fort Grey werden die Schiffsunglücke vor Guernsey anschaulich dargestellt.


  • St. Apolline's Chapel

    Architektonische Highlights
    • © Aurora GSY, Shutterstock

    Das renovierte Kapellchen, ein Freskenkleinod aus der vorreformatorischen Zeit, ist der Märtyrerin Apollonia geweiht, Patronin der Zahnärzte.

    • GY8 0DS Perelle
    • © Aurora GSY, Shutterstock

    Das renovierte Kapellchen, ein Freskenkleinod aus der vorreformatorischen Zeit, ist der Märtyrerin Apollonia geweiht, Patronin der Zahnärzte.

    • GY8 0DS Perelle

  • Dolmen Le Trépied

    Touristenattraktionen
    • © Nicolas Raymond, Shutterstock

    An der Perelle Bay steht dieses rund 6 m lange Ganggrab aus dem 3.Jahrtausend v. Chr. Träger- und Deckensteine sind erhalten.

    • © Nicolas Raymond, Shutterstock

    An der Perelle Bay steht dieses rund 6 m lange Ganggrab aus dem 3.Jahrtausend v. Chr. Träger- und Deckensteine sind erhalten.


  • Les Fouaillages/La Varde

    Touristenattraktionen

    Ein Hobbyarchäologe grub im 19.Jh. rund 20 Dolmen auf der Insel aus. Die Steine dieser Monumente wiegen bis zu 20 t. Sie wurden herangeschafft, bevor die Menschen das Rad kannten. In L’Ancresse Common, dem Dünengebiet im Norden von Vale, finden sich mehrere der ausgehobenen Gräber. Zu den neu entdeckten und zugleich ältesten der Kanalinseln zählt Les Fouaillages. Aus Tonscherben, die hier gefunden wurden, geht hervor, dass die Anlage zwischen 4850 und 4250 v. Chr. geschaffen wurde. Sie findet sich beim fünften Loch eines Golfplatzes oberhalb der Badebucht Ladies Bay.

    Ein Hobbyarchäologe grub im 19.Jh. rund 20 Dolmen auf der Insel aus. Die Steine dieser Monumente wiegen bis zu 20 t. Sie wurden herangeschafft, bevor die Menschen das Rad kannten. In L’Ancresse Common, dem Dünengebiet im Norden von Vale, finden sich mehrere der ausgehobenen Gräber. Zu den neu entdeckten und zugleich ältesten der Kanalinseln zählt Les Fouaillages. Aus Tonscherben, die hier gefunden wurden, geht hervor, dass die Anlage zwischen 4850 und 4250 v. Chr. geschaffen wurde. Sie findet sich beim fünften Loch eines Golfplatzes oberhalb der Badebucht Ladies Bay.


  • Rousse Tower

    Architektonische Highlights
    • © Kiev.Victor, Shutterstock

    Der graue Granitturm wurde im frühen 19.Jh. zum Schutz der Inseln errichtet und mit Kanonen und Wachpersonal versehen. Er ist restauriert und zeigt heute eine Ausstellung zur Historie der 15 sogenannten Loophole-Türme. Tolle Aussicht!

    • Rousse
    • © Kiev.Victor, Shutterstock

    Der graue Granitturm wurde im frühen 19.Jh. zum Schutz der Inseln errichtet und mit Kanonen und Wachpersonal versehen. Er ist restauriert und zeigt heute eine Ausstellung zur Historie der 15 sogenannten Loophole-Türme. Tolle Aussicht!

    • Rousse

  • Vale Castle

    Architektonische Highlights
    • © Aurora GSY, Shutterstock

    Das Schloss wurde im 14.Jh. gebaut und ist heute nur noch eine Ruine, bietet aber eine schöne Aussicht auf die Nachbarinseln Herm und Sark. Jedes Jahr im August findet hier ein großes Festival statt, in einem Teil Jazz, im anderen Rock oder Hip-Hop.

    • © Aurora GSY, Shutterstock

    Das Schloss wurde im 14.Jh. gebaut und ist heute nur noch eine Ruine, bietet aber eine schöne Aussicht auf die Nachbarinseln Herm und Sark. Jedes Jahr im August findet hier ein großes Festival statt, in einem Teil Jazz, im anderen Rock oder Hip-Hop.


  • Candie Gardens

    Botanische Gärten & Parks
    • © Kiev.Victor, Shutterstock

    Eine Statue von Victor Hugo schmückt den Garten über der Stadt. Im Frühjahr blühen Kamelien, im Sommer leuchten Hortensien, die Blicke reichen bis nach Sark und Herm. Von Juni bis September finden sonntags zwischen 15 und 16 Uhr Konzerte und Tanzvorführungen statt.

    • GY1 1UG St Peter Port
    • © Kiev.Victor, Shutterstock

    Eine Statue von Victor Hugo schmückt den Garten über der Stadt. Im Frühjahr blühen Kamelien, im Sommer leuchten Hortensien, die Blicke reichen bis nach Sark und Herm. Von Juni bis September finden sonntags zwischen 15 und 16 Uhr Konzerte und Tanzvorführungen statt.

    • GY1 1UG St Peter Port

  • Guernsey Museum & Art Gallery

    Museen

    Über Candie Gardens thront das Guern­sey Museum mit dem Teehaus Viktoria. Das Museum präsentiert die archä­ ologischen und historischen Wurzeln Guernseys mithilfe von Bildern, Displays und Fundobjekten. Die Art Gallery zeigt Arbeiten lokaler Künstler, darunter die des auf Guernsey lebenden Malers Peter le Vasseur. Er zählt zu den bekanntesten Künstlern Großbritanniens und entwarf u. a. das Arche-­Noah-­Bild für den World Wide Fund for Nature. Zu seinen Kunden gehören Beatle Ringo Starr und das bri­ tische Königshaus.

    Über Candie Gardens thront das Guern­sey Museum mit dem Teehaus Viktoria. Das Museum präsentiert die archä­ ologischen und historischen Wurzeln Guernseys mithilfe von Bildern, Displays und Fundobjekten. Die Art Gallery zeigt Arbeiten lokaler Künstler, darunter die des auf Guernsey lebenden Malers Peter le Vasseur. Er zählt zu den bekanntesten Künstlern Großbritanniens und entwarf u. a. das Arche-­Noah-­Bild für den World Wide Fund for Nature. Zu seinen Kunden gehören Beatle Ringo Starr und das bri­ tische Königshaus.


  • Guernsey Tapestry Gallery

    Museen

    Mehrere Wandteppiche präsentieren auf Tafeln die zehn parishes von Guernsey. Interessantes Detail: Die alten Teppiche zeigen sich in den Farben verhaltener. Das erklärt sich dadurch, dass früher nur pflanzliche Farbstoffe verwendet wurden, erst später kamen die chemischen Far­ben dazu.

    Mehrere Wandteppiche präsentieren auf Tafeln die zehn parishes von Guernsey. Interessantes Detail: Die alten Teppiche zeigen sich in den Farben verhaltener. Das erklärt sich dadurch, dass früher nur pflanzliche Farbstoffe verwendet wurden, erst später kamen die chemischen Far­ben dazu.


  • Royal Court

    Touristenattraktionen

    In dem Gebäude aus dem 18.Jh. yz tagt an jedem letzten Mitt­ woch im Monat das 47-­köpfige Inselpar­lament. Besucher dürfen von einer Gale­rie aus zuschauen.

    In dem Gebäude aus dem 18.Jh. yz tagt an jedem letzten Mitt­ woch im Monat das 47-­köpfige Inselpar­lament. Besucher dürfen von einer Gale­rie aus zuschauen.


  • Town Church

    Architektonische Highlights
    • © Jiri Vondrous, Shutterstock

    Stündlich schlagen die Glocken der alten Town Church aus dem 11.Jh. Die Kirche steht in direkter Nähe zu einem Pub, dem Albion House. Dafür gab es einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde. Achte auf die Kirchenfenster sowie auf den gotischen Schnitzaltar und den reich verzierten Bischofsthron.

    • © Jiri Vondrous, Shutterstock

    Stündlich schlagen die Glocken der alten Town Church aus dem 11.Jh. Die Kirche steht in direkter Nähe zu einem Pub, dem Albion House. Dafür gab es einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde. Achte auf die Kirchenfenster sowie auf den gotischen Schnitzaltar und den reich verzierten Bischofsthron.


  • La Vallette Underground Military Museum

    Museen

    In einem Tunnelkomplex, der den Deutschen im Zweiten Weltkrieg als Treib- stofflager für U-Boote diente, sind Ausstellungsstücke aus der Besatzungszeit zu sehen.

    In einem Tunnelkomplex, der den Deutschen im Zweiten Weltkrieg als Treib- stofflager für U-Boote diente, sind Ausstellungsstücke aus der Besatzungszeit zu sehen.