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Reiseführer
Tunis

MARCO POLO Reiseführer

Tunesien

17.95 €

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Ist erwähnt in Reiseführer:

In den akkurat geschnittenen Bäumen der Avenue Bourguiba sitzen Tausende zwitschernde Stare. In den Cafés entlang der Prachtstraße wird kurz ein Espresso getrunken, während sich die Autos Stoßstange an Stoßstange vorbeischieben. Tunis ist laut und chaotisch – aber das ist nur der erste Eindruck.

Tunesiens Hauptstadt (1 Mio. Ew.) ist vor allem ursprünglich geblieben und nicht nur Kulisse für Touristen. In den Souks der Medina feilschen die Tunesierinnen genauso wie die Besucher – nur vermutlich mit mehr Erfolg.

Weil hier immer noch alle wichtigen Entscheidungen getroffen werden, ist die Stadt das Zentrum des Landes. Deshalb verlassen viele junge Leute das Hinterland und machen sich in Tunis auf Jobsuche oder studieren in der Stadt. Das sieht man auch in den Straßen: Start-ups und Kulturzentren machen hier auf, Cafés wechseln regelmäßig die Besitzer und Konzepte. Der Wandel macht auch vor der Medina nicht halt. Im 19.Jh. setzten die Franzosen der Altstadt eine Neustadt im Art- déco-Stil gegenüber und rissen die alten Mauern leider ein. Heute stehen nur noch ein paar Reste und einige Stadttore. Nach der Unabhängigkeit zogen viele Medinabewohner in die moderneren Wohnviertel außerhalb oder in die schicken Vororte am Meer. Die leer stehenden Paläste wurden von Armen übernommen. Heute gibt es große Anstrengungen, die wertvolle Bausubstanz zu retten, denn die Medina ist allein schon wegen ihrer Größe und des ursprünglichen Charmes absolut sehenswert.

Tunis Sehenswertes & Restaurants

Medina von Tunis
Geographical
Tunis
Djammaa ez-Zitouna
Architektonische Highlights
Tunis
Avenue Habib Bourguiba
Touristenattraktionen
Tunis
L'artisanerie
Kunstgalerien
Tunis
Place Halfaouine
Touristenattraktionen
Tunis
Diwan
Cafés
Tunis
Dar Slah
Restaurants
Tunis
Musée de la Ville de Tunis
Museen
Tunis
Mosquée des Teinturiers
Architektonische Highlights
Tunis
Mosquée de Sidi Youssef
Architektonische Highlights
Tunis
Mosquée Hammouda Pacha
Architektonische Highlights
Tunis
Sūq ech-Chechia
Märkte und Flohmärkte
Tunis
Complexe des Trois Medersas
Architektonische Highlights
Tunis
Diwan
Bücher, Zeitschriften & Musik
Tunis
Sūq el-Belat
Märkte und Flohmärkte
Tunis
Sūq el-Berka
Märkte und Flohmärkte
Tunis
Sūq el-Ouzar
Märkte und Flohmärkte
Tunis
Sūq et-Trouk
Märkte und Flohmärkte
Tunis
Tourbet El-Bey
Touristenattraktionen
Tunis
Tourbet Aziza Othmana
Touristenattraktionen
Tunis
Tunis
Geographical
Tunis
Café Mrabet
Cafés
Tunis
Bab el-Bahr
Architektonische Highlights
Tunis
Salle à Manger
Restaurants
Tunis
Souk des Libraires
Märkte und Flohmärkte
Tunis
Maison de Senteurs
Drogerie & Parfümerie
Tunis
Chez Slah
Restaurants
Tunis
Dar El-Jeld
Restaurants
Tunis
Dar Bach Hamba
Museen
Tūnis
Dar Ben Abdallah
Museen
Tunis

    Geographical

    Architektonische Highlights

    Geographical

    Architektonische Highlights

    Touristenattraktionen

    Kunstgalerien

    Cafés

    Restaurants

    Museen

    Märkte und Flohmärkte

    Bücher, Zeitschriften & Musik

    Drogerie & Parfümerie


  • Medina von Tunis

    Geographical
    Insider-Tipp
    Schnitzeljagd mit den Jungs von nebenan

    Hier ist Orient pur. In der Altstadt von Tunis liegen schmale Gassen und Plätze, an denen sich ein kleiner Laden neben dem anderen reiht und die gegen die Tageshitze mit Strohmatten oder Tonnengewölben geschützt sind. Jedes Gewerbe hat seinen eigenen Souk, also Markt: Der Souk des Libraires vereint die Buchhändler gleich neben der Großen Moschee; im Souk et- Attarine glitzern winzige Parfümfläschchen in den Auslagen und Opferkerzen hängen von der Ladendecke. Im Souk ech-Chechia werden die traditionellen tunesischen Filzkappen, die chechias, hergestellt und verkauft. Im Souk et-Trouk liegen die Teppich- und Souvenirläden. Viele Verkäufer werben mit ihrer Dachterrasse und dem Panoramablick über die Medina, Straßenhändler bieten dir süße Datteln in Honig und Sesam an. Nimm die Geschenke und Einladungen ruhig an. Du musst nichts kaufen – wirst es vermutlich aber doch tun. Je weiter du dich von der großen Moschee entfernst, desto ruhiger und untouristischer wird es – also einfach mal treiben lassen. Führungen durch die Medina buchst du am besten über Doolesha. Das Künstlerkollektiv arbeitet mit jungen Leuten zusammen, die in der Medina groß geworden sind und jetzt als Guides fungieren.

    • Tunis
    Insider-Tipp
    Schnitzeljagd mit den Jungs von nebenan

    Hier ist Orient pur. In der Altstadt von Tunis liegen schmale Gassen und Plätze, an denen sich ein kleiner Laden neben dem anderen reiht und die gegen die Tageshitze mit Strohmatten oder Tonnengewölben geschützt sind. Jedes Gewerbe hat seinen eigenen Souk, also Markt: Der Souk des Libraires vereint die Buchhändler gleich neben der Großen Moschee; im Souk et- Attarine glitzern winzige Parfümfläschchen in den Auslagen und Opferkerzen hängen von der Ladendecke. Im Souk ech-Chechia werden die traditionellen tunesischen Filzkappen, die chechias, hergestellt und verkauft. Im Souk et-Trouk liegen die Teppich- und Souvenirläden. Viele Verkäufer werben mit ihrer Dachterrasse und dem Panoramablick über die Medina, Straßenhändler bieten dir süße Datteln in Honig und Sesam an. Nimm die Geschenke und Einladungen ruhig an. Du musst nichts kaufen – wirst es vermutlich aber doch tun. Je weiter du dich von der großen Moschee entfernst, desto ruhiger und untouristischer wird es – also einfach mal treiben lassen. Führungen durch die Medina buchst du am besten über Doolesha. Das Künstlerkollektiv arbeitet mit jungen Leuten zusammen, die in der Medina groß geworden sind und jetzt als Guides fungieren.

    • Tunis

  • Djammaa ez-Zitouna

    Architektonische Highlights

    Im 8.Jh. entstand ein erstes Gotteshaus, das mehrmals umgebaut wurde. Ab dem 13.Jh. avancierten die Zitouna und die ihr angeschlossenen Lehranstalten, die Medresen, zur bedeutendsten Hochschule des Landes und zur drittwichtigsten der islamischen Welt. Neben Theologie wurden Philosophie, Astronomie und Medizin unterrichtet. Heute ist die Ausbildung der Studenten an die Universität von Tunis verlagert. 184 von antiken Kapitellen aus Karthago gekrönte Säulen gliedern den Gebetssaal. Nichtmuslimen ist der Zutritt untersagt, sie können allerdings vom Innenhof aus einen Blick auf den im Dämmerlicht liegenden Raum erhaschen. Sehenswert ist das schöne Vierkantminarett mit Stuck- und Majolikadekor.

    Im 8.Jh. entstand ein erstes Gotteshaus, das mehrmals umgebaut wurde. Ab dem 13.Jh. avancierten die Zitouna und die ihr angeschlossenen Lehranstalten, die Medresen, zur bedeutendsten Hochschule des Landes und zur drittwichtigsten der islamischen Welt. Neben Theologie wurden Philosophie, Astronomie und Medizin unterrichtet. Heute ist die Ausbildung der Studenten an die Universität von Tunis verlagert. 184 von antiken Kapitellen aus Karthago gekrönte Säulen gliedern den Gebetssaal. Nichtmuslimen ist der Zutritt untersagt, sie können allerdings vom Innenhof aus einen Blick auf den im Dämmerlicht liegenden Raum erhaschen. Sehenswert ist das schöne Vierkantminarett mit Stuck- und Majolikadekor.


  • Avenue Habib Bourguiba

    Touristenattraktionen
    • © bumihills, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Ganz Tunis im Blick

    Vorbei an alten französischen Häusern, dem Theater (Ecke Rue de la Grèce) und zahllosen Cafés geht es vom Uhrenturm unter Platanen hindurch einmal quer die 900 m durch die Neustadt Richtung Medina. Der Gelehrte Ibn Khaldoun (1332–1406) bewacht von seinem Denkmal aus den Platz vor der Kathedrale. Hier verengt sich die Avenue Bourguiba zur Avenue de la France und endet am Medinator Bab el-Bahr. Von der Terrasse im Hotel El Hana International hat man einen super Blick auf die Neu- und Altstadt.

    • Avenue Habib Bourguiba, 1008 Tunis
    • © bumihills, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Ganz Tunis im Blick

    Vorbei an alten französischen Häusern, dem Theater (Ecke Rue de la Grèce) und zahllosen Cafés geht es vom Uhrenturm unter Platanen hindurch einmal quer die 900 m durch die Neustadt Richtung Medina. Der Gelehrte Ibn Khaldoun (1332–1406) bewacht von seinem Denkmal aus den Platz vor der Kathedrale. Hier verengt sich die Avenue Bourguiba zur Avenue de la France und endet am Medinator Bab el-Bahr. Von der Terrasse im Hotel El Hana International hat man einen super Blick auf die Neu- und Altstadt.

    • Avenue Habib Bourguiba, 1008 Tunis

  • L'artisanerie

    Kunstgalerien
    Insider-Tipp
    Mit gutem Gewissen shoppen

    Die kleine Galerie nahe der Place Pasteur stellt zeitgenössisches Kunsthandwerk aus allen Regionen Tunesiens aus. Hier kaufst du nicht nur ein Andenken, sondern tust auch noch etwas Gutes, weil du lokale Handwerker unterstützt. Neben der Galerie kannst du Künstlern bei der Arbeit zugucken und deine Accessoires personalisieren lassen.

    • Rue du Niger 44, 1073 Tunis
    Insider-Tipp
    Mit gutem Gewissen shoppen

    Die kleine Galerie nahe der Place Pasteur stellt zeitgenössisches Kunsthandwerk aus allen Regionen Tunesiens aus. Hier kaufst du nicht nur ein Andenken, sondern tust auch noch etwas Gutes, weil du lokale Handwerker unterstützt. Neben der Galerie kannst du Künstlern bei der Arbeit zugucken und deine Accessoires personalisieren lassen.

    • Rue du Niger 44, 1073 Tunis

  • Place Halfaouine

    Touristenattraktionen

    Der Altstadtbereich um die Place Halfaouine liegt nördlich der eigentlichen Medina und wurde durch den gleichnamigen Film des Regisseurs Férid Boughedir berühmt. Früher Treffpunkt der Halbwelt, hat sich der Platz heute zu einem entspannten Ort gemausert und zieht mit seinen Cafés unter Platanen die Müßiggänger an.

    • Place Halfaouine, 1006 Tunis

    Der Altstadtbereich um die Place Halfaouine liegt nördlich der eigentlichen Medina und wurde durch den gleichnamigen Film des Regisseurs Férid Boughedir berühmt. Früher Treffpunkt der Halbwelt, hat sich der Platz heute zu einem entspannten Ort gemausert und zieht mit seinen Cafés unter Platanen die Müßiggänger an.

    • Place Halfaouine, 1006 Tunis

  • Diwan

    Cafés

    Empfehlenswert ist ein Besuch in dieser Teestube, die einem Restaurant angeschlossen ist.

    Empfehlenswert ist ein Besuch in dieser Teestube, die einem Restaurant angeschlossen ist.


  • Dar Slah

    Restaurants
    • regional

    In diesem Ableger des Traditionsrestaurants Chez Slah wird ohne Rücksicht auf empfindliche touristische Gaumen und deshalb richtig authentisch gekocht.

    In diesem Ableger des Traditionsrestaurants Chez Slah wird ohne Rücksicht auf empfindliche touristische Gaumen und deshalb richtig authentisch gekocht.


  • Musée de la Ville de Tunis

    Museen

    Moderne tunesische Kunst ist Thema dieses Museums.

    Moderne tunesische Kunst ist Thema dieses Museums.


  • Mosquée des Teinturiers

    Architektonische Highlights

    Die Mosquée des Teinturiers, die Färbermoschee, wurde 1726 erbaut. Sie ist Teil eines Gebäudekomplexes mit Madrasa und Mausoleum.

    • Rue Sidi Kacem, Tunis

    Die Mosquée des Teinturiers, die Färbermoschee, wurde 1726 erbaut. Sie ist Teil eines Gebäudekomplexes mit Madrasa und Mausoleum.

    • Rue Sidi Kacem, Tunis

  • Mosquée de Sidi Youssef

    Architektonische Highlights
    • © Gimas, Shutterstock

    Anfang des 17.Jhs. wurden die Souks von Tunis unter türkischer Herrschaft erweitert. Für den Bau der Sidi-Youssef-Moschee 1616 versammelte man die besten Kunsthandwerker des Landes und läutete durch die Architektur des Gotteshauses eine neue Ära ein: Hofmoscheen mit Vierkantminarett waren fortan passé - nun wurde mit einem schmalen Achteckminarett und stark verkleinertem Hof gebaut. Die Moschee und das dazugehörige Mausoleum des Youssef Dey können leider nicht besichtigt werden, aber auch das, was man von außen sieht, ist durchaus ansprechend.

    • © Gimas, Shutterstock

    Anfang des 17.Jhs. wurden die Souks von Tunis unter türkischer Herrschaft erweitert. Für den Bau der Sidi-Youssef-Moschee 1616 versammelte man die besten Kunsthandwerker des Landes und läutete durch die Architektur des Gotteshauses eine neue Ära ein: Hofmoscheen mit Vierkantminarett waren fortan passé - nun wurde mit einem schmalen Achteckminarett und stark verkleinertem Hof gebaut. Die Moschee und das dazugehörige Mausoleum des Youssef Dey können leider nicht besichtigt werden, aber auch das, was man von außen sieht, ist durchaus ansprechend.


  • Mosquée Hammouda Pacha

    Architektonische Highlights
    • © Jess Kraft, Shutterstock

    Unter türkischer Ägide entstanden 1655 auch Moschee und Mausoleum des Hammouda Pacha mit einem noch eleganteren achteckigen Minarett und üppigem Dekor.

    • © Jess Kraft, Shutterstock

    Unter türkischer Ägide entstanden 1655 auch Moschee und Mausoleum des Hammouda Pacha mit einem noch eleganteren achteckigen Minarett und üppigem Dekor.


  • Sūq ech-Chechia

    Märkte und Flohmärkte

    Der Souk ech-Chechia ist einer der interessantesten Märkte in Tunis: Hier werden die Filzkappen, chechias, die Zierde jedes traditionsbewussten Tunesiers, verkauft. Zudem befindet sich hier auch eines der beliebtesten Cafés der Medina, das Café Chaouechin, das gerade bei jungen Leuten beliebt ist.

    • Souk ech-Chechia, 1006 Tunis

    Der Souk ech-Chechia ist einer der interessantesten Märkte in Tunis: Hier werden die Filzkappen, chechias, die Zierde jedes traditionsbewussten Tunesiers, verkauft. Zudem befindet sich hier auch eines der beliebtesten Cafés der Medina, das Café Chaouechin, das gerade bei jungen Leuten beliebt ist.

    • Souk ech-Chechia, 1006 Tunis

  • Complexe des Trois Medersas

    Architektonische Highlights

    Nur wenige Schritte von der Großen Moschee entfernt verbergen sich hinter hohen Portalen drei gegen Ende des 18.Jhs. erbaute Medresen, die früher als Lehranstalten der Zitouna-Moschee fungiert haben. Einzig in der Medersa du Palmier wird auch heute noch der Koran unterrichtet. Die Medersa Bachia, an dem Brunnen vor dem Gebäude zu erkennen, dient aktuell der Ausbildung von jungen Kunsthandwerkern. Man kann den Wächter fragen, ob man die Medersa Slimania besichtigen kann. Rund um ihren Innenhof gruppieren sich die Zellen der Studenten. Den kleinen Gebetssaal schmücken Säulen aus dem römischen Karthago.

    Nur wenige Schritte von der Großen Moschee entfernt verbergen sich hinter hohen Portalen drei gegen Ende des 18.Jhs. erbaute Medresen, die früher als Lehranstalten der Zitouna-Moschee fungiert haben. Einzig in der Medersa du Palmier wird auch heute noch der Koran unterrichtet. Die Medersa Bachia, an dem Brunnen vor dem Gebäude zu erkennen, dient aktuell der Ausbildung von jungen Kunsthandwerkern. Man kann den Wächter fragen, ob man die Medersa Slimania besichtigen kann. Rund um ihren Innenhof gruppieren sich die Zellen der Studenten. Den kleinen Gebetssaal schmücken Säulen aus dem römischen Karthago.


  • Diwan

    Bücher, Zeitschriften & Musik

    Die Kunstbuchhandlung ist eine wahre Fundgrube. Neben Bildbänden und Literatur gibt es auch CDs und wunderschöne Postkarten.

    Die Kunstbuchhandlung ist eine wahre Fundgrube. Neben Bildbänden und Literatur gibt es auch CDs und wunderschöne Postkarten.


  • Sūq el-Belat

    Märkte und Flohmärkte

    Alltagswaren wie Schuhe, Kleidung, Kochgeschirr, Kosmetika, CDs stapeln sich in den Gassen, die vom touristisch geprägten Zentrum um die Große Moschee in die Randbezirke der Medina führen, so z.B. im Sūq el-Belat. Obwohl das Marktviertel auf den ersten Blick recht unübersichtlich wirkt, kann man sich ruhig treiben lassen. An den meisten Verzweigungen weisen Schilder zu nahen Sehenswürdigkeiten und damit auch wieder aus dem Gassengewirr heraus.

    • Souk el-Belat, 1006 Tunis

    Alltagswaren wie Schuhe, Kleidung, Kochgeschirr, Kosmetika, CDs stapeln sich in den Gassen, die vom touristisch geprägten Zentrum um die Große Moschee in die Randbezirke der Medina führen, so z.B. im Sūq el-Belat. Obwohl das Marktviertel auf den ersten Blick recht unübersichtlich wirkt, kann man sich ruhig treiben lassen. An den meisten Verzweigungen weisen Schilder zu nahen Sehenswürdigkeiten und damit auch wieder aus dem Gassengewirr heraus.

    • Souk el-Belat, 1006 Tunis

  • Sūq el-Berka

    Märkte und Flohmärkte

    Im Souk el-Berka wurden noch bis weit ins 19.Jh. Sklaven versteigert. Obwohl die Souks auf den ersten Blick recht unübersichtlich wirken, kannst du dich ruhig treiben lassen. An den meisten Verzweigungen weisen Schilder zu nahen Sehenswürdigkeiten und damit auch wieder aus dem Gassengewirr hinaus.

    • Souk el-Berka, 1006 Tunis

    Im Souk el-Berka wurden noch bis weit ins 19.Jh. Sklaven versteigert. Obwohl die Souks auf den ersten Blick recht unübersichtlich wirken, kannst du dich ruhig treiben lassen. An den meisten Verzweigungen weisen Schilder zu nahen Sehenswürdigkeiten und damit auch wieder aus dem Gassengewirr hinaus.

    • Souk el-Berka, 1006 Tunis

  • Sūq el-Ouzar

    Märkte und Flohmärkte

    Alltagswaren wie Schuhe, Kleidung, Kochgeschirr, Kosmetika, CDs stapeln sich in den Gassen, die vom touristisch geprägten Zentrum um die Große Moschee in die Randbezirke der Medina führen, so z.B. im Sūq el-Ouzar. Obwohl das Marktviertel auf den ersten Blick recht unübersichtlich wirkt, kann man sich ruhig treiben lassen. An den meisten Verzweigungen weisen Schilder zu nahen Sehenswürdigkeiten und damit auch wieder aus dem Gassengewirr heraus.

    • Souk el-Ouzar, 1006 Tunis

    Alltagswaren wie Schuhe, Kleidung, Kochgeschirr, Kosmetika, CDs stapeln sich in den Gassen, die vom touristisch geprägten Zentrum um die Große Moschee in die Randbezirke der Medina führen, so z.B. im Sūq el-Ouzar. Obwohl das Marktviertel auf den ersten Blick recht unübersichtlich wirkt, kann man sich ruhig treiben lassen. An den meisten Verzweigungen weisen Schilder zu nahen Sehenswürdigkeiten und damit auch wieder aus dem Gassengewirr heraus.

    • Souk el-Ouzar, 1006 Tunis

  • Sūq et-Trouk

    Märkte und Flohmärkte

    Im Souk et-Trouk sind die Teppich- und Souvenirläden versammelt. Ein jeder wirbt mit seiner Dachterrasse und dem Panoramablick über die Medina, um Kunden anzulocken.

    • Souk et-Trouk, 1006 Tunis

    Im Souk et-Trouk sind die Teppich- und Souvenirläden versammelt. Ein jeder wirbt mit seiner Dachterrasse und dem Panoramablick über die Medina, um Kunden anzulocken.

    • Souk et-Trouk, 1006 Tunis

  • Tourbet El-Bey

    Touristenattraktionen

    Eine Grabstätte der Husseinitendynastie. Sie liegt etwas abseits der Souks in dem ruhigeren Wohnviertel der Medina. Im 18.Jh. errichtet, lassen sich im verspielten Dekor italienische Einflüsse erkennen. Über 160 Gräber befinden sich in diesem mit Marmor, Stuck und "zelliges", Majolikamosaiken, geschmückten Mausoleum. Ein Turban am Kopfende weist auf männliche Bestattete hin.

    • Rue du Chateau 7, 1006 Tunis

    Eine Grabstätte der Husseinitendynastie. Sie liegt etwas abseits der Souks in dem ruhigeren Wohnviertel der Medina. Im 18.Jh. errichtet, lassen sich im verspielten Dekor italienische Einflüsse erkennen. Über 160 Gräber befinden sich in diesem mit Marmor, Stuck und "zelliges", Majolikamosaiken, geschmückten Mausoleum. Ein Turban am Kopfende weist auf männliche Bestattete hin.

    • Rue du Chateau 7, 1006 Tunis

  • Tourbet Aziza Othmana

    Touristenattraktionen

    Aziza Othmana war eine überaus mildtätige Dame. Kurz vor ihrem Tod 1669 schenkte sie ihren Sklaven die Freiheit, gründete ein Hospital und richtete eine Stiftung zugunsten junger Mädchen ein. Ihr Grabmal wird von den Tunesiern sehr verehrt und darf auch von Nichtmuslimen besucht werden. Im Innern vereinen sich Majolikamosaiken und Stuck zu harmonischer Schönheit.

    Aziza Othmana war eine überaus mildtätige Dame. Kurz vor ihrem Tod 1669 schenkte sie ihren Sklaven die Freiheit, gründete ein Hospital und richtete eine Stiftung zugunsten junger Mädchen ein. Ihr Grabmal wird von den Tunesiern sehr verehrt und darf auch von Nichtmuslimen besucht werden. Im Innern vereinen sich Majolikamosaiken und Stuck zu harmonischer Schönheit.


  • Tunis

    Geographical
    • © Romas_Photo, Shutterstock

    Das Gezwitscher von Tausenden Staren vermischt sich mit dem Hupen der Autos in einem scheinbar immerwährenden Stau und den Rufen der Jasminverkäufer zu einer Hauptstadtmelodie. Tunis ist laut - aber das ist nur der erste Eindruck. Beim genaueren Hinsehen zeigt diese faszinierende Stadt verborgene Reize und stille Winkel, lockt mit einer wohldosierten Mischung aus Orient und Okzident und überwältigt mit exotischen Duftkaskaden aus dem Glitzerreich ihrer Märkte. Von Numidern noch vor Ankunft der Phönizier gegründet, stand Tunis lange im Schatten Karthagos, der glanzvollen, mächtigen Metropole am Meer. Landeinwärts gelegen und durch den See Lac de Tunis vom offenen Meer getrennt, erlebte die Stadt erst unter arabischer Herrschaft einen Aufschwung. Unter der Dynastie der Hafsiden wurde die Stadt im 13.Jh. zur Kapitale des Reichs. Die Franzosen setzten der alten, mauerbewehrten Medina im 19.Jh. eine Neustadt in Jugendstil und Art déco vor die Nase und ließen schließlich Teile der Stadtmauer einreißen. Nach der Unabhängigkeit zogen viele Medinabewohner die modernen Wohnblocks ihren Altstadthäusern vor. Landlose besetzten die leer stehenden Paläste, die Medina wurde zum Armenhaus. Heute werden große Anstrengungen unternommen, die wertvolle Bausubstanz zu retten. Auch das Festival de la Médina an Ramadan beweist jedes Jahr eindrucksvoll, dass die totgesagte Medina lebt. Und nicht zuletzt sorgt die Ernennung zum Unesco-Welterbe dafür, dass die Verantwortlichen den Denkmalschutz ernst nehmen.

    • © Romas_Photo, Shutterstock

    Das Gezwitscher von Tausenden Staren vermischt sich mit dem Hupen der Autos in einem scheinbar immerwährenden Stau und den Rufen der Jasminverkäufer zu einer Hauptstadtmelodie. Tunis ist laut - aber das ist nur der erste Eindruck. Beim genaueren Hinsehen zeigt diese faszinierende Stadt verborgene Reize und stille Winkel, lockt mit einer wohldosierten Mischung aus Orient und Okzident und überwältigt mit exotischen Duftkaskaden aus dem Glitzerreich ihrer Märkte. Von Numidern noch vor Ankunft der Phönizier gegründet, stand Tunis lange im Schatten Karthagos, der glanzvollen, mächtigen Metropole am Meer. Landeinwärts gelegen und durch den See Lac de Tunis vom offenen Meer getrennt, erlebte die Stadt erst unter arabischer Herrschaft einen Aufschwung. Unter der Dynastie der Hafsiden wurde die Stadt im 13.Jh. zur Kapitale des Reichs. Die Franzosen setzten der alten, mauerbewehrten Medina im 19.Jh. eine Neustadt in Jugendstil und Art déco vor die Nase und ließen schließlich Teile der Stadtmauer einreißen. Nach der Unabhängigkeit zogen viele Medinabewohner die modernen Wohnblocks ihren Altstadthäusern vor. Landlose besetzten die leer stehenden Paläste, die Medina wurde zum Armenhaus. Heute werden große Anstrengungen unternommen, die wertvolle Bausubstanz zu retten. Auch das Festival de la Médina an Ramadan beweist jedes Jahr eindrucksvoll, dass die totgesagte Medina lebt. Und nicht zuletzt sorgt die Ernennung zum Unesco-Welterbe dafür, dass die Verantwortlichen den Denkmalschutz ernst nehmen.


  • Café Mrabet

    Cafés

    Das berühmte Café im andalusischen Dekor hat eine hübsche Dachterrasse. Unten im Caféraum genießen die Eingeweihten ihre Wasserpfeifen.

    Das berühmte Café im andalusischen Dekor hat eine hübsche Dachterrasse. Unten im Caféraum genießen die Eingeweihten ihre Wasserpfeifen.


  • Bab el-Bahr

    Architektonische Highlights
    • © fivepointsix, Shutterstock

    Erst Mitte des 19.Jhs. wurde dieses Stadttor errichtet. Die Franzosen rissen die Mauern der Medina ab und ließen es etwas beziehungslos allein mitten auf der Place de la Victoire stehen. Dahinter führen zwei schmale Gassen in die Dämmerwelt der Souks.

    • Rue Mongi Slim, 1008 Tunis
    • © fivepointsix, Shutterstock

    Erst Mitte des 19.Jhs. wurde dieses Stadttor errichtet. Die Franzosen rissen die Mauern der Medina ab und ließen es etwas beziehungslos allein mitten auf der Place de la Victoire stehen. Dahinter führen zwei schmale Gassen in die Dämmerwelt der Souks.

    • Rue Mongi Slim, 1008 Tunis

  • Salle à Manger

    Restaurants
    • italienisch

    Halb Tunis möchte hier speisen und gesehen werden. Das schicke Restaurant setzt sowohl auf italienische als auch auf tunesische Gerichte, die mit frischen Produkten und äußerst viel Kreativität zubereitet werden.

    Halb Tunis möchte hier speisen und gesehen werden. Das schicke Restaurant setzt sowohl auf italienische als auch auf tunesische Gerichte, die mit frischen Produkten und äußerst viel Kreativität zubereitet werden.


  • Souk des Libraires

    Märkte und Flohmärkte

    Der Souk des Libraires vereint die Buchhändler gleich neben der Großen Moschee.

    • Rue Médersa Slimaniya 13, 1000 Tunis

    Der Souk des Libraires vereint die Buchhändler gleich neben der Großen Moschee.

    • Rue Médersa Slimaniya 13, 1000 Tunis

  • Maison de Senteurs

    Drogerie & Parfümerie

    Das Geschäft verkauft Naturkosmetik aus tunesischer und marokkanischer Produktion.

    Das Geschäft verkauft Naturkosmetik aus tunesischer und marokkanischer Produktion.


  • Chez Slah

    Restaurants
    • Fischgerichte

    Das kleine Restaurant in der Neustadt hat sich auf frischen Fisch spezialisiert. Hier bekommst du ein preiswertes Menü.

    Das kleine Restaurant in der Neustadt hat sich auf frischen Fisch spezialisiert. Hier bekommst du ein preiswertes Menü.


  • Dar El-Jeld

    Restaurants
    • regional

    Das Palastrestaurant ist der Klassiker in der Medina und ohne Zweifel eine der teuersten Adressen in der Altstadt. Dafür speisen die Gäste hier in der Atmosphäre eines großbürgerlichen tunesischen Hauses und genießen dessen raffinierte, mit vielerlei Gewürzen verfeinerte Küche. Empfehlenswert ist auch ein Besuch in Teestube und Cocktailbar des Restaurants.

    Das Palastrestaurant ist der Klassiker in der Medina und ohne Zweifel eine der teuersten Adressen in der Altstadt. Dafür speisen die Gäste hier in der Atmosphäre eines großbürgerlichen tunesischen Hauses und genießen dessen raffinierte, mit vielerlei Gewürzen verfeinerte Küche. Empfehlenswert ist auch ein Besuch in Teestube und Cocktailbar des Restaurants.


  • Dar Bach Hamba

    Museen
    • © Konstantin Aksenov, Shutterstock

    Eine italienische Stiftung hat in dem Medinapalais aus dem 17.Jh. ein Museum und Kulturzentrum der mediterranen Künste mit wechselnden Ausstellungen eingerichtet. Schon allein die Majolikamosaiken an den Wänden sind sehenswert.

    • © Konstantin Aksenov, Shutterstock

    Eine italienische Stiftung hat in dem Medinapalais aus dem 17.Jh. ein Museum und Kulturzentrum der mediterranen Künste mit wechselnden Ausstellungen eingerichtet. Schon allein die Majolikamosaiken an den Wänden sind sehenswert.


  • Dar Ben Abdallah

    Museen

    Volkskunstmuseum in einem typischen Medinahaus, dessen Räume mit historischen Möbeln eingerichtet sind.

    Volkskunstmuseum in einem typischen Medinahaus, dessen Räume mit historischen Möbeln eingerichtet sind.



MARCO POLO Reiseführer
Tunesien

Buch, 21. Auflage · 17.95 €

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All-inclusive kann jeder! Aber Tunesien geht auch individuell: Schnapp dir Schnorchel und Bikini und tauche ab zu Grotten und spektakulären Wracks. Lauf dir die Sohlen weich bei einer Wanderung durch die Korkeichenwälder oder stürze dich mitten ins Getümmel der Einheimischen. Auf einem der vielen Souks feilschst du mit ihnen um die besten Preise! Egal, wofür du dich entscheidest: Mit dem MARCO POLO Reiseführer Tunesien wird deine Reise zum Traumurlaub!

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