Tunesien Top Sehenswürdigkeiten

Djammaa Sidi Oqba
Architektonische Highlights
Al Qairawān
Djammaa Sidi Oqba
La Ghriba
Architektonische Highlights
Erriadh
Thermes d'Antonin
Touristenattraktionen
Carthage
Amphithéâtre
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Al-Ǧamm
Dougga
Touristenattraktionen
Téboursouk
Musée National du Bardo
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Tūnis
Musée National du Bardo
Šatt al-Ǧarīd
Landschaftliche Highlights
Tozeur
Šatt al-Ǧarīd
Ras R'mel
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Ḥūmat as-Sūq
Ghazi Mustapha Tower
Architektonische Highlights
Houmt Souk
Onk Jamal
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Nafṭa
Zaouia de Sidi Sahab
Architektonische Highlights
Al Qairawān
Vieux Port
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Binzart
Vieux Port
Djammaa ez-Zitouna
Architektonische Highlights
Tunis
El-Hofra
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Dūz
Lac Ichkeul
Landschaftliche Highlights
Tinja
Qaşr Ghīlān
Landschaftliche Highlights
Qaşr Ghīlān
Ribat
Architektonische Highlights
Sūsa
Ribat
Dar Hassine Allani
Museen
Al Qairawān
Musée National de Carthage
Museen
Carthage
Musée National de Carthage
Musée du Patrimoine Traditionnel de Djerba
Museen
Ḥūmat as-Sūq
Grotte Ain D’hab
Landschaftliche Highlights
Djebel Serj
Camp Mars
Touristenattraktionen
Douz
Campement Zmela Labrissa
Touristenattraktionen
Douz
Dar Am Taïeb
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Sūsa
Palmeraie
Botanische Gärten & Parks
Tauzar
Musée Archéologique
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Sūsa
Utique
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Bulla Regia
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Jendouba
Bulla Regia
Avenue Habib Bourguiba
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Tunis
Medina Méditerranea
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El-Ḥammāmāt

    Architektonische Highlights

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    Touristenattraktionen

    Museen

    Landschaftliche Highlights

    Botanische Gärten & Parks


  • Djammaa Sidi Oqba

    Architektonische Highlights
    • Djammaa Sidi Oqba© MAIRDUMONT

    Nur wenige Bauwerke dokumentieren so eindrucksvoll die Herkunft des Islams wie diese aus Lehmziegeln errichtete, mehrmals umgebaute Moschee. Wie ein Bollwerk heben sich Mauern, Bastionen und Minarett fast schmucklos von der Stadt ab. Erdfarben und klare Linien rufen im marmorgepflasterten Innenhof zur Besinnung auf. Das Fundament des dreistufigen Minaretts stammt aus dem 8.Jh., die Arkaden wurden unter Verwendung antiker Säulenkapitelle im 9.Jh. erbaut. Gegenüber befindet sich der Gebetssaal. Durch eines der 17 mit Schnitzereien geschmückten Portale kannst du einen Blick ins Innere werfen, der Zutritt ist Nichtmuslimen verwehrt. 414 aus antiken Stätten hierher gebrachte Säulen unterteilen den dämmrigen Raum in 17 Schiffe. Den Toren gegenüber liegen Kiblawand und Mihrabnische, in deren Richtung sich die Gläubigen zum Gebet verbeugen. Die Mihrab ist das wertvollste Ausstattungselement der Moschee, sie ist ausgelegt mit Lüsterkacheln aus dem Zweistromland. Der 862 angefertigte Predigtstuhl daneben ist der älteste der islamischen Welt. Das Lalla-Rihana-Tor in der Ostmauer wird von antiken Säulen und mächtigen Hufeisenbögen gestützt und diente als Eingang für Privilegierte.

    • Djammaa Sidi Oqba© MAIRDUMONT

    Nur wenige Bauwerke dokumentieren so eindrucksvoll die Herkunft des Islams wie diese aus Lehmziegeln errichtete, mehrmals umgebaute Moschee. Wie ein Bollwerk heben sich Mauern, Bastionen und Minarett fast schmucklos von der Stadt ab. Erdfarben und klare Linien rufen im marmorgepflasterten Innenhof zur Besinnung auf. Das Fundament des dreistufigen Minaretts stammt aus dem 8.Jh., die Arkaden wurden unter Verwendung antiker Säulenkapitelle im 9.Jh. erbaut. Gegenüber befindet sich der Gebetssaal. Durch eines der 17 mit Schnitzereien geschmückten Portale kannst du einen Blick ins Innere werfen, der Zutritt ist Nichtmuslimen verwehrt. 414 aus antiken Stätten hierher gebrachte Säulen unterteilen den dämmrigen Raum in 17 Schiffe. Den Toren gegenüber liegen Kiblawand und Mihrabnische, in deren Richtung sich die Gläubigen zum Gebet verbeugen. Die Mihrab ist das wertvollste Ausstattungselement der Moschee, sie ist ausgelegt mit Lüsterkacheln aus dem Zweistromland. Der 862 angefertigte Predigtstuhl daneben ist der älteste der islamischen Welt. Das Lalla-Rihana-Tor in der Ostmauer wird von antiken Säulen und mächtigen Hufeisenbögen gestützt und diente als Eingang für Privilegierte.


  • La Ghriba

    Architektonische Highlights
    • © Ann-Mary, Shutterstock

    Die Synagoge ist das bedeutendste jüdische Pilgerziel Nordafrikas. 586 v.Chr. soll sich die erste jüdische Gemeinde niedergelassen und eine Synagoge errichtet haben. Der heutige Bau entstand erst 1920, doch die darin aufbewahrte Thorarolle zählt zu den ältesten weltweit. 2002 verübten radikale Islamisten einen Anschlag auf La Ghriba. Seither ist die Synagoge streng bewacht. Im Innern kann man schönes Majolikadekor und üppige Schnitzarbeiten bewundern.

    • © Ann-Mary, Shutterstock

    Die Synagoge ist das bedeutendste jüdische Pilgerziel Nordafrikas. 586 v.Chr. soll sich die erste jüdische Gemeinde niedergelassen und eine Synagoge errichtet haben. Der heutige Bau entstand erst 1920, doch die darin aufbewahrte Thorarolle zählt zu den ältesten weltweit. 2002 verübten radikale Islamisten einen Anschlag auf La Ghriba. Seither ist die Synagoge streng bewacht. Im Innern kann man schönes Majolikadekor und üppige Schnitzarbeiten bewundern.


  • Thermes d'Antonin

    Touristenattraktionen
    • © Leonid Andronov, Shutterstock

    Die im 2.Jh. von Kaiser Antoninus Pius errichtete Thermenanlage zählte zu den größten und luxuriösesten Badetempeln der römischen Welt. Die aufgerichtete Säule des Frigidariums demonstriert mit stolzen 15 m Höhe, wie monumental diese Anlage einst gewesen sein muss.

    • Impasse des Thermes d'Antonin, 2016 Carthage
    • © Leonid Andronov, Shutterstock

    Die im 2.Jh. von Kaiser Antoninus Pius errichtete Thermenanlage zählte zu den größten und luxuriösesten Badetempeln der römischen Welt. Die aufgerichtete Säule des Frigidariums demonstriert mit stolzen 15 m Höhe, wie monumental diese Anlage einst gewesen sein muss.

    • Impasse des Thermes d'Antonin, 2016 Carthage

  • Amphithéâtre

    Architektonische Highlights
    • © Marques, Shutterstock

    Heute als Weltkulturerbe geschützt, steht dieses Amphitheater noch und ist so monumental, dass Al-Ǧamm im Vergleich dazu wie eine Spielzeugstadt aussieht: Mit 148 m Länge, 120 m Breite und einer Höhe von 40 m überragt das drittgrößte Amphitheater des Römischen Reichs die umliegenden Häuser. Im 2.Jh. gebaut, wurde es nie in Betrieb genommen. Die gruseligen Verliese im Untergeschoss haben also weder wilde Tiere, Gladiatoren noch verfolgte Christen beherbergt.

    • © Marques, Shutterstock

    Heute als Weltkulturerbe geschützt, steht dieses Amphitheater noch und ist so monumental, dass Al-Ǧamm im Vergleich dazu wie eine Spielzeugstadt aussieht: Mit 148 m Länge, 120 m Breite und einer Höhe von 40 m überragt das drittgrößte Amphitheater des Römischen Reichs die umliegenden Häuser. Im 2.Jh. gebaut, wurde es nie in Betrieb genommen. Die gruseligen Verliese im Untergeschoss haben also weder wilde Tiere, Gladiatoren noch verfolgte Christen beherbergt.


  • Dougga

    Touristenattraktionen
    • © Maksym Bondarenko, Shutterstock

    In Dougga sind die römischen Ruinen von Thugga sehenswert. Malerisch auf einem Hügel zwischen Olivenbäumen ausgebreitet, zählt die von der Unesco geschützte Stätte zu den bedeutendsten Orten Nordafrikas: Theater und Kapitolstempel aus dem 2.Jh. sind hervorragend erhalten. Der mondsichelförmige Tempel der Juno Caelestis (3.Jh.) lässt karthagische Einflüsse im Kult erkennen. In den Winterthermen aus dem 3.Jh. entspannten sich die Herren nach dem Besuch des gegenüberliegenden Bordells: Dessen Eingang schmückten mit Brüsten und Penissen dekorierte Hinweisschilder. Sie wurden vor einigen Jahren aus Schamgefühl entfernt.

    • P5, 9040 Téboursouk
    • © Maksym Bondarenko, Shutterstock

    In Dougga sind die römischen Ruinen von Thugga sehenswert. Malerisch auf einem Hügel zwischen Olivenbäumen ausgebreitet, zählt die von der Unesco geschützte Stätte zu den bedeutendsten Orten Nordafrikas: Theater und Kapitolstempel aus dem 2.Jh. sind hervorragend erhalten. Der mondsichelförmige Tempel der Juno Caelestis (3.Jh.) lässt karthagische Einflüsse im Kult erkennen. In den Winterthermen aus dem 3.Jh. entspannten sich die Herren nach dem Besuch des gegenüberliegenden Bordells: Dessen Eingang schmückten mit Brüsten und Penissen dekorierte Hinweisschilder. Sie wurden vor einigen Jahren aus Schamgefühl entfernt.

    • P5, 9040 Téboursouk

  • Musée National du Bardo

    Museen
    • Musée National du Bardo© Glow Images

    Das archäologische Museum residiert im ehemaligen Bey-Palast westlich der Medina im Stadtteil Le Bardo und ist allein schon wegen der prunkvollen Räume des historischen Baus sehenswert. Ein moderner Neubau setzt seit 2012 die kostbaren antiken und islamischen Exponate noch besser in Szene. Für den neuen Teil können sich Besucher einen Audioguide leihen, was unbedingt zu empfehlen ist, wenn sie nicht mit einer geführten Gruppe unterwegs sind. Der Bardo zeigt eine der größten römischen Mosaikensammlungen weltweit. Die Mythenwelt Roms, nordtunesische Landschaften, das Getier des Meers und der Lüfte - diese Motive finden sich an Böden und Wänden des ehemaligen Bey-Palasts. Zu den berühmten Mosaiken zählt eine Darstellung des Dichters Vergil, dem zwei Musen die Verse der "Aeneis" eingeben (3.Jh.). Das Museum beleuchtet auch die punische und frühchristliche Zeit.

    • Musée National du Bardo© Glow Images

    Das archäologische Museum residiert im ehemaligen Bey-Palast westlich der Medina im Stadtteil Le Bardo und ist allein schon wegen der prunkvollen Räume des historischen Baus sehenswert. Ein moderner Neubau setzt seit 2012 die kostbaren antiken und islamischen Exponate noch besser in Szene. Für den neuen Teil können sich Besucher einen Audioguide leihen, was unbedingt zu empfehlen ist, wenn sie nicht mit einer geführten Gruppe unterwegs sind. Der Bardo zeigt eine der größten römischen Mosaikensammlungen weltweit. Die Mythenwelt Roms, nordtunesische Landschaften, das Getier des Meers und der Lüfte - diese Motive finden sich an Böden und Wänden des ehemaligen Bey-Palasts. Zu den berühmten Mosaiken zählt eine Darstellung des Dichters Vergil, dem zwei Musen die Verse der "Aeneis" eingeben (3.Jh.). Das Museum beleuchtet auch die punische und frühchristliche Zeit.


  • Šatt al-Ǧarīd

    Landschaftliche Highlights
    • Šatt al-Ǧarīd© MAIRDUMONT
    • © MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Künstliche Fata Morgana

    Karl-May-Leser kennen den Chott el-Djerid aus den anschaulichen Schilderungen im Roman „Durch die Wüste“ und wissen deshalb auch genau, welche Gefahren er birgt. Denn die hart scheinende Salzdecke ist je nach Grad der Verdunstung im Sommer bzw. nach Heftigkeit der Regenfälle im Winter entweder ein stabiler Untergrund oder trügerischer Schlamm, in dem früher ganze Karawanen den Tod fanden. Aber keine Angst! Heute führt eine asphaltierte Straße auf einem Damm mitten durch das weiße Nichts. Unterwegs haben Künstler Skulpturen aufgestellt, sodass man im ersten Moment nicht sicher ist, ob das hier gerade real oder eine Fata Morgana ist.

    • Tozeur
    • Šatt al-Ǧarīd© MAIRDUMONT
    • © MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Künstliche Fata Morgana

    Karl-May-Leser kennen den Chott el-Djerid aus den anschaulichen Schilderungen im Roman „Durch die Wüste“ und wissen deshalb auch genau, welche Gefahren er birgt. Denn die hart scheinende Salzdecke ist je nach Grad der Verdunstung im Sommer bzw. nach Heftigkeit der Regenfälle im Winter entweder ein stabiler Untergrund oder trügerischer Schlamm, in dem früher ganze Karawanen den Tod fanden. Aber keine Angst! Heute führt eine asphaltierte Straße auf einem Damm mitten durch das weiße Nichts. Unterwegs haben Künstler Skulpturen aufgestellt, sodass man im ersten Moment nicht sicher ist, ob das hier gerade real oder eine Fata Morgana ist.

    • Tozeur

  • Ras R'mel

    Landschaftliche Highlights

    Per Ausflugsboot geht's vom Hafen in Houmt Souk zu einer Landzunge, auf der sich meist Schwärme von Flamingos aufhalten. Es ist ratsam, möglichst früh zu fahren - je später die Tageszeit, desto mehr Menschen landen an der Flamingoinsel an.

    • Ḥūmat as-Sūq

    Per Ausflugsboot geht's vom Hafen in Houmt Souk zu einer Landzunge, auf der sich meist Schwärme von Flamingos aufhalten. Es ist ratsam, möglichst früh zu fahren - je später die Tageszeit, desto mehr Menschen landen an der Flamingoinsel an.

    • Ḥūmat as-Sūq

  • Ghazi Mustapha Tower

    Architektonische Highlights
    • © Cezary Piwowarski, Shutterstock

    Nahe dem Hafen liegt die alte Verteidigungsanlage Bordj el Kebir. Sie wurde im 12.Jh. von Roger de Loria errichtet, der Djerba im Auftrag des Königs von Aragón erobert hatte. 1560 bezog der Korsar Dragut die Festung und ließ sie weiter ausbauen. Später befand sie sich in den Händen der Beys von Tunis, dann in denen der Franzosen. Lange war die Anlage militärisch unbedeutend und zerfiel immer mehr. Erst mit Aufkommen des Tourismus begannen die Renovierungsarbeiten. Im Inneren gibt es ein kleines Museum zur Geschichte der Festung. Dort hängt auch ein Bild vom Schädelobelisken, Bordj el Ras, der bis 1848 hier im Hafen die Feinde abschrecken sollte. Im Innenhof des Militärbaus stößt man auf ein Marabout, das Grab des Heiligen Ghazi Mustapha.

    • © Cezary Piwowarski, Shutterstock

    Nahe dem Hafen liegt die alte Verteidigungsanlage Bordj el Kebir. Sie wurde im 12.Jh. von Roger de Loria errichtet, der Djerba im Auftrag des Königs von Aragón erobert hatte. 1560 bezog der Korsar Dragut die Festung und ließ sie weiter ausbauen. Später befand sie sich in den Händen der Beys von Tunis, dann in denen der Franzosen. Lange war die Anlage militärisch unbedeutend und zerfiel immer mehr. Erst mit Aufkommen des Tourismus begannen die Renovierungsarbeiten. Im Inneren gibt es ein kleines Museum zur Geschichte der Festung. Dort hängt auch ein Bild vom Schädelobelisken, Bordj el Ras, der bis 1848 hier im Hafen die Feinde abschrecken sollte. Im Innenhof des Militärbaus stößt man auf ein Marabout, das Grab des Heiligen Ghazi Mustapha.


  • Onk Jamal

    Landschaftliche Highlights

    Rund 38 km nordwestlich von Tozeur und etwa 20 km nordöstlich von Nefta beginnt mitten in der Wüste der "Krieg der Sterne": Onk Jamal, was übersetzt Kamelkopf bedeutet, heißt die Felsformation, nahe der George Lucas für Dreharbeiten die Weltraumstadt Mos Espa erbauen ließ, in der Anakin Skywalker, der später als Darth Vader der dunklen Seite der Macht folgte, fast seine gesamte Kindheit verbrachte. Die Strecke dorthin besteht aus sandiger Piste und ist nur mit dem Geländewagen befahrbar. Von Tozeur aus kannst du Onk Jamal im Rahmen einer organisierten Tour besuchen.

    Rund 38 km nordwestlich von Tozeur und etwa 20 km nordöstlich von Nefta beginnt mitten in der Wüste der "Krieg der Sterne": Onk Jamal, was übersetzt Kamelkopf bedeutet, heißt die Felsformation, nahe der George Lucas für Dreharbeiten die Weltraumstadt Mos Espa erbauen ließ, in der Anakin Skywalker, der später als Darth Vader der dunklen Seite der Macht folgte, fast seine gesamte Kindheit verbrachte. Die Strecke dorthin besteht aus sandiger Piste und ist nur mit dem Geländewagen befahrbar. Von Tozeur aus kannst du Onk Jamal im Rahmen einer organisierten Tour besuchen.


  • Zaouia de Sidi Sahab

    Architektonische Highlights
    • © Bas van den Heuvel, Shutterstock

    Der Beigesetzte war kein Barbier, sondern Vertrauter des Propheten. Sein Grab liegt außerhalb der Medina in einem Mausoleum aus dem 17.Jh., dessen Dekor mit Fayencen, Stuck und Malerei den Geschmack der osmanischen Herrscher widerspiegelt. Wer das Heiligtum besichtigt, sollte dies mit dem nötigen Respekt tun. Durch mehrere Vorräume gelangt man in den Innenhof, von dem der eigentliche Grabraum (kein Zutritt für Nichtmuslime) abgeht. Hier finden häufig auch feierliche Beschneidungen statt. Nicht fotografieren!

    • © Bas van den Heuvel, Shutterstock

    Der Beigesetzte war kein Barbier, sondern Vertrauter des Propheten. Sein Grab liegt außerhalb der Medina in einem Mausoleum aus dem 17.Jh., dessen Dekor mit Fayencen, Stuck und Malerei den Geschmack der osmanischen Herrscher widerspiegelt. Wer das Heiligtum besichtigt, sollte dies mit dem nötigen Respekt tun. Durch mehrere Vorräume gelangt man in den Innenhof, von dem der eigentliche Grabraum (kein Zutritt für Nichtmuslime) abgeht. Hier finden häufig auch feierliche Beschneidungen statt. Nicht fotografieren!


  • Vieux Port

    Touristenattraktionen
    • Vieux Port© Glow Images

    Ein Idyll im Herzen der Altstadt: Die Mauern der Kasbah und des gegenüberliegenden Forts el-Hani bilden einen schützenden Wall um das Hafenbecken, bunt bemalte Boote dümpeln am Kai. Gegen Abend füllen sich die Cafés, Wasserpfeifen werden bereitgestellt, Teekessel angeworfen, während die Fischer mit ihren bunt beleuchteten Booten zum nächtlichen Fang aufs Meer hinausfahren.

    • Boulevard Habib Bougatfa, 7000 Binzart
    • Vieux Port© Glow Images

    Ein Idyll im Herzen der Altstadt: Die Mauern der Kasbah und des gegenüberliegenden Forts el-Hani bilden einen schützenden Wall um das Hafenbecken, bunt bemalte Boote dümpeln am Kai. Gegen Abend füllen sich die Cafés, Wasserpfeifen werden bereitgestellt, Teekessel angeworfen, während die Fischer mit ihren bunt beleuchteten Booten zum nächtlichen Fang aufs Meer hinausfahren.

    • Boulevard Habib Bougatfa, 7000 Binzart

  • Djammaa ez-Zitouna

    Architektonische Highlights

    Im 8.Jh. entstand ein erstes Gotteshaus, das mehrmals umgebaut wurde. Ab dem 13.Jh. avancierten die Zitouna und die ihr angeschlossenen Lehranstalten, die Medresen, zur bedeutendsten Hochschule des Landes und zur drittwichtigsten der islamischen Welt. Neben Theologie wurden Philosophie, Astronomie und Medizin unterrichtet. Heute ist die Ausbildung der Studenten an die Universität von Tunis verlagert. 184 von antiken Kapitellen aus Karthago gekrönte Säulen gliedern den Gebetssaal. Nichtmuslimen ist der Zutritt untersagt, sie können allerdings vom Innenhof aus einen Blick auf den im Dämmerlicht liegenden Raum erhaschen. Sehenswert ist das schöne Vierkantminarett mit Stuck- und Majolikadekor.

    Im 8.Jh. entstand ein erstes Gotteshaus, das mehrmals umgebaut wurde. Ab dem 13.Jh. avancierten die Zitouna und die ihr angeschlossenen Lehranstalten, die Medresen, zur bedeutendsten Hochschule des Landes und zur drittwichtigsten der islamischen Welt. Neben Theologie wurden Philosophie, Astronomie und Medizin unterrichtet. Heute ist die Ausbildung der Studenten an die Universität von Tunis verlagert. 184 von antiken Kapitellen aus Karthago gekrönte Säulen gliedern den Gebetssaal. Nichtmuslimen ist der Zutritt untersagt, sie können allerdings vom Innenhof aus einen Blick auf den im Dämmerlicht liegenden Raum erhaschen. Sehenswert ist das schöne Vierkantminarett mit Stuck- und Majolikadekor.


  • El-Hofra

    Landschaftliche Highlights

    Die große Düne im Süden, unmittelbar bei der Hotelzone, ist besonders am späten Nachmittag ein tolles Fotomotiv. Von ihrem Kamm aus kann man weit über das Sandmeer des Großen Östlichen Erg blicken. Allerdings wird man dieses Vergnügen leider selten für sich allein haben: Hartnäckige Kameltreiber bieten ihre Tiere für kurze oder längere Exkursionen an. Am besten mietet man ein Kamel und lässt sich durch die Wüste führen.

    • 4260 Dūz

    Die große Düne im Süden, unmittelbar bei der Hotelzone, ist besonders am späten Nachmittag ein tolles Fotomotiv. Von ihrem Kamm aus kann man weit über das Sandmeer des Großen Östlichen Erg blicken. Allerdings wird man dieses Vergnügen leider selten für sich allein haben: Hartnäckige Kameltreiber bieten ihre Tiere für kurze oder längere Exkursionen an. Am besten mietet man ein Kamel und lässt sich durch die Wüste führen.

    • 4260 Dūz

  • Lac Ichkeul

    Landschaftliche Highlights
    • © Marisha_SL, Shutterstock

    Etwa 30 km südlich von Bizerte breitet sich bei Tindja das Sumpfgebiet des Lac Ichkeul am Fuß des Djebel Ichkeul aus. Die Unesco hat See und Berg zum Welterbe erklärt, denn sie sind eine wichtige Station der Zugvögel. Hunderttausende überwintern hier, weitere gesellen sich während des Vogelzugs für eine kurze Rast hinzu. Mit dem Auto kann man den See entlang bis zu einer Ansammlung von Badehäusern fahren. Hier entspringen als besonders heilkräftig geltende Quellen, die zwischen Februar und Mai Ziel einer Wallfahrt sind. Auf keinen Fall sollte man die Häuser betreten oder hineinschauen und die Badenden stören! Der Pfad bergauf führt zu einem kleinen Écomusée, einem naturkundlichen Museum, mit interessanten Schautafeln zu Flora und Fauna auf einem steilen Hügel. Besucher können den Panoramablick über den See genießen und vielleicht einen Wasserbüffel erspähen.

    • Route de Menzel Bourguiba - Mateur, Tinja
    • © Marisha_SL, Shutterstock

    Etwa 30 km südlich von Bizerte breitet sich bei Tindja das Sumpfgebiet des Lac Ichkeul am Fuß des Djebel Ichkeul aus. Die Unesco hat See und Berg zum Welterbe erklärt, denn sie sind eine wichtige Station der Zugvögel. Hunderttausende überwintern hier, weitere gesellen sich während des Vogelzugs für eine kurze Rast hinzu. Mit dem Auto kann man den See entlang bis zu einer Ansammlung von Badehäusern fahren. Hier entspringen als besonders heilkräftig geltende Quellen, die zwischen Februar und Mai Ziel einer Wallfahrt sind. Auf keinen Fall sollte man die Häuser betreten oder hineinschauen und die Badenden stören! Der Pfad bergauf führt zu einem kleinen Écomusée, einem naturkundlichen Museum, mit interessanten Schautafeln zu Flora und Fauna auf einem steilen Hügel. Besucher können den Panoramablick über den See genießen und vielleicht einen Wasserbüffel erspähen.

    • Route de Menzel Bourguiba - Mateur, Tinja

  • Qaşr Ghīlān

    Landschaftliche Highlights
    • © Pietro Cenini, Shutterstock

    Eine Palmenoase in der Weite der Sahara, dort, wo Sand- und Kieswüste sich treffen. Zwischen hohen Dünen Mauern einer römischen Festung, die Fremdenlegionäre zu einem französischen Fort ausbauten, und mehreren Zeltcamps - das ist Ksar Ghilane. Hier erleben Besucher die wahre Sahara, allerdings nur, wenn sie mit einem Geländewagen unterwegs sind oder sich einer Exkursion von Douz aus anschließen. Von hier folgt man der Straße in Richtung Matmata und biegt nach 68 km auf die von Nord nach Süd führende Pipelinepiste ab. Sie ist zwar nicht asphaltiert, bis auf kurze sandige Abschnitte aber gut befahrbar. Nach weiteren 84 km geht's teils auf Sand, teils auf Asphalt 17 km nach Westen. Unterkunft und Essen bieten einfache Camps mit Beduinenzelten, z.B. das Campement Ghilane, in dem Gäste auch ihr eigenes Zelt aufstellen können. Wegen der unsicheren politischen Lage in den Nachbarländern sollte man von individuellen Touren besser absehen.

    • © Pietro Cenini, Shutterstock

    Eine Palmenoase in der Weite der Sahara, dort, wo Sand- und Kieswüste sich treffen. Zwischen hohen Dünen Mauern einer römischen Festung, die Fremdenlegionäre zu einem französischen Fort ausbauten, und mehreren Zeltcamps - das ist Ksar Ghilane. Hier erleben Besucher die wahre Sahara, allerdings nur, wenn sie mit einem Geländewagen unterwegs sind oder sich einer Exkursion von Douz aus anschließen. Von hier folgt man der Straße in Richtung Matmata und biegt nach 68 km auf die von Nord nach Süd führende Pipelinepiste ab. Sie ist zwar nicht asphaltiert, bis auf kurze sandige Abschnitte aber gut befahrbar. Nach weiteren 84 km geht's teils auf Sand, teils auf Asphalt 17 km nach Westen. Unterkunft und Essen bieten einfache Camps mit Beduinenzelten, z.B. das Campement Ghilane, in dem Gäste auch ihr eigenes Zelt aufstellen können. Wegen der unsicheren politischen Lage in den Nachbarländern sollte man von individuellen Touren besser absehen.


  • Ribat

    Architektonische Highlights
    • Ribat© YassminKa, Thinkstock

    Der Wehrbau war früher eine Art muslimisches Kloster für Kriegermönche. Eine Kette solcher Ribats schützte die tunesische Küste und diente den Menschen im Angriffsfall als Unterschlupf. Dieses Ribat wurde im Jahr 821 auf nahezu quadratischem Grundriss mit drei runden Ecktürmen errichtet. Der vierte, über 27 m hohe Turm kam wohl erst später hinzu und bietet heute einen herrlichen Panoramablick über die Medina. Das Zugangstor in der Südmauer schmückt ein gotisch anmutendes Kreuzgratgewölbe. Ansonsten ist auch dieser faszinierende Bau völlig schlicht: Den Innenhof umgeben die Zellen der Kriegermönche, im ersten Stock befindet sich ein einfacher Gebetsraum.

    • Rue Yahia Ibn Omar, 4059 Sūsa
    • Ribat© YassminKa, Thinkstock

    Der Wehrbau war früher eine Art muslimisches Kloster für Kriegermönche. Eine Kette solcher Ribats schützte die tunesische Küste und diente den Menschen im Angriffsfall als Unterschlupf. Dieses Ribat wurde im Jahr 821 auf nahezu quadratischem Grundriss mit drei runden Ecktürmen errichtet. Der vierte, über 27 m hohe Turm kam wohl erst später hinzu und bietet heute einen herrlichen Panoramablick über die Medina. Das Zugangstor in der Südmauer schmückt ein gotisch anmutendes Kreuzgratgewölbe. Ansonsten ist auch dieser faszinierende Bau völlig schlicht: Den Innenhof umgeben die Zellen der Kriegermönche, im ersten Stock befindet sich ein einfacher Gebetsraum.

    • Rue Yahia Ibn Omar, 4059 Sūsa

  • Dar Hassine Allani

    Museen

    Das traditionelle Wohnhaus in der Medina zeigt detailgetreu, wie gutbürgerliche Familien leben. Jeder Raum ist mit antiken Möbeln eingerichtet, der mit Majolika geschmückte Patio eine Oase der Ruhe. Auf dem Dach kann man einen tollen Blick über Kairouan und gratis einen delikaten Minztee mit feinem "makroudh" (mit Dattelpaste gefüllte Spezialität) genießen.

    • Rue Khadraouine 37, 3100 Al Qairawān
    • darhassineallani@gmail.com

    Das traditionelle Wohnhaus in der Medina zeigt detailgetreu, wie gutbürgerliche Familien leben. Jeder Raum ist mit antiken Möbeln eingerichtet, der mit Majolika geschmückte Patio eine Oase der Ruhe. Auf dem Dach kann man einen tollen Blick über Kairouan und gratis einen delikaten Minztee mit feinem "makroudh" (mit Dattelpaste gefüllte Spezialität) genießen.

    • Rue Khadraouine 37, 3100 Al Qairawān
    • darhassineallani@gmail.com

  • Musée National de Carthage

    Museen
    • Musée National de Carthage© Glow Images

    Der Byrsahügel war wahrscheinlich das Herz der punischen Stadt Karthago. Auf seiner Kuppe lüftet dieses Museum die Geheimnisse der punischen Kultur. Dass sie im Gegensatz zu den in Rom kursierenden Gerüchten über finstere Riten eine lebensfrohe und höchst verfeinerte war, bezeugen elegantes Geschirr, Skulpturen und Schmuck.

    • Musée National de Carthage© Glow Images

    Der Byrsahügel war wahrscheinlich das Herz der punischen Stadt Karthago. Auf seiner Kuppe lüftet dieses Museum die Geheimnisse der punischen Kultur. Dass sie im Gegensatz zu den in Rom kursierenden Gerüchten über finstere Riten eine lebensfrohe und höchst verfeinerte war, bezeugen elegantes Geschirr, Skulpturen und Schmuck.


  • Musée du Patrimoine Traditionnel de Djerba

    Museen

    Das Volkskundemuseum von Houmt Souk residiert in einer Zaouia, einem theologischen Komplex mit Moschee und Unterrichtsräumen aus dem 18.Jh. Im ehemaligen Gebetssaal kannst du Trachten der Djerbi bewundern, die Bibliothek zeigt islamische Manuskripte, weitere Räume sind der Goldschmiedekunst, der Töpferei und anderem Kunsthandwerk gewidmet.

    Das Volkskundemuseum von Houmt Souk residiert in einer Zaouia, einem theologischen Komplex mit Moschee und Unterrichtsräumen aus dem 18.Jh. Im ehemaligen Gebetssaal kannst du Trachten der Djerbi bewundern, die Bibliothek zeigt islamische Manuskripte, weitere Räume sind der Goldschmiedekunst, der Töpferei und anderem Kunsthandwerk gewidmet.


  • Grotte Ain D’hab

    Landschaftliche Highlights

    Tief unter dem Berg im Nationalpark Djebel Serj liegt die vermutlich schönste Höhle Tunesiens. Ein kleiner Fluss bedeckt den Boden, von der Decke hängen riesige Stalaktiten.

    • Grotte Ain D’hab, Djebel Serj

    Tief unter dem Berg im Nationalpark Djebel Serj liegt die vermutlich schönste Höhle Tunesiens. Ein kleiner Fluss bedeckt den Boden, von der Decke hängen riesige Stalaktiten.

    • Grotte Ain D’hab, Djebel Serj

  • Camp Mars

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    Lotussitz auf der Düne

    In der Wüste ist nichts außer Sand? Wenn du lange genug hinschaust und -hörst, wirst du sie anders wahrnehmen. Wie der Wind über den Sand streicht und die Wüste zum Knistern bringt ... Im Nationalpark Jebil liegen mehrere Camps, die nur über geführte Touren und mit dem Allradjeep erreichbar sind – oder per Kamel, wenn du ganz individuell ein paar Tage in der Wüste verbringen willst. Das Brot wird dann im Sand gebacken, abgewaschen wird ebenfalls mit Sand. Das Camp Mars liegt mitten im Nationalpark und bietet neben verschiedensten Wüstentouren auch Events wie Yogakurse an oder Konzerte.

    Insider-Tipp
    Lotussitz auf der Düne

    In der Wüste ist nichts außer Sand? Wenn du lange genug hinschaust und -hörst, wirst du sie anders wahrnehmen. Wie der Wind über den Sand streicht und die Wüste zum Knistern bringt ... Im Nationalpark Jebil liegen mehrere Camps, die nur über geführte Touren und mit dem Allradjeep erreichbar sind – oder per Kamel, wenn du ganz individuell ein paar Tage in der Wüste verbringen willst. Das Brot wird dann im Sand gebacken, abgewaschen wird ebenfalls mit Sand. Das Camp Mars liegt mitten im Nationalpark und bietet neben verschiedensten Wüstentouren auch Events wie Yogakurse an oder Konzerte.


  • Campement Zmela Labrissa

    Touristenattraktionen

    In der Wüste ist nichts außer Sand? Quatsch! Wenn du lange genug hinschaust und -hörst, wirst du sie anders wahrnehmen. Wie der Wind über den Sand streicht und die Wüste zum Knistern bringt ... Im Nationalpark Jebil liegen mehrere Camps, die nur über geführte Touren und mit dem Allradjeep erreichbar sind – oder per Kamel, wenn du ganz individuell ein paar Tage in der Wüste verbringen willst.

    In der Wüste ist nichts außer Sand? Quatsch! Wenn du lange genug hinschaust und -hörst, wirst du sie anders wahrnehmen. Wie der Wind über den Sand streicht und die Wüste zum Knistern bringt ... Im Nationalpark Jebil liegen mehrere Camps, die nur über geführte Touren und mit dem Allradjeep erreichbar sind – oder per Kamel, wenn du ganz individuell ein paar Tage in der Wüste verbringen willst.


  • Dar Am Taïeb

    Museen
    Insider-Tipp
    Ist das Kunst oder kann das weg?

    Der Name ist etwas irreführend, denn Bildhauer Taïeb Ben Hadj Ahmed stellt hier nur seine eigenen, teils extrem skurrilen Werke aus. Seine Devise lautet de l’ordure à l’or dur – aus Abfall zu Gold. Er verarbeitet nur, was er an Weggeworfenem findet.

    Insider-Tipp
    Ist das Kunst oder kann das weg?

    Der Name ist etwas irreführend, denn Bildhauer Taïeb Ben Hadj Ahmed stellt hier nur seine eigenen, teils extrem skurrilen Werke aus. Seine Devise lautet de l’ordure à l’or dur – aus Abfall zu Gold. Er verarbeitet nur, was er an Weggeworfenem findet.


  • Palmeraie

    Botanische Gärten & Parks
    • © skazarphoto, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Früh raus für den Strauß

    Tozeur ist von den Palmen geprägt, die Oase ist riesig. Wer kein eigenes Auto hat, kann sich einfach eine Kutsche (calèche) mieten und durch die Palmen fahren lassen. Auf der Avenue Abdul Kacem Chebbi findest du in der Nähe des großen Torbogens die Kutschenstation. Die Oase ist das ganze Jahr über faszinierend: Im Mai und Juni kannst du dabei zusehen, wie die Palmen künstlich befruchtet werden. Ab November ernten die Männer dann die reifen Fruchtstände. In der Oase verteilt befinden sich mehrere Freizeitparks, z. B. Planet Oasis und Chakwak, sowie das Naturkundemuseum Eden Palm, das mit Pflanzungen und Ausstellungen den Ökoraum Oase und vor allem den besonderen Wert von Palmen und Datteln für Tunesien erläutert. Sehenswert ist auch der kleine Zoo du Paradis mit Straußen, Wüstenfüchsen, Dromedaren – und einem verwunschenen botanischen Garten, in dem es schön schattig ist. Wer frühmorgens kommt, darf manchmal dabei helfen, die Tiere zu füttern.

    • Avenue Abou el-Kacem ech-Chebbi, 2200 Tauzar
    • © skazarphoto, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Früh raus für den Strauß

    Tozeur ist von den Palmen geprägt, die Oase ist riesig. Wer kein eigenes Auto hat, kann sich einfach eine Kutsche (calèche) mieten und durch die Palmen fahren lassen. Auf der Avenue Abdul Kacem Chebbi findest du in der Nähe des großen Torbogens die Kutschenstation. Die Oase ist das ganze Jahr über faszinierend: Im Mai und Juni kannst du dabei zusehen, wie die Palmen künstlich befruchtet werden. Ab November ernten die Männer dann die reifen Fruchtstände. In der Oase verteilt befinden sich mehrere Freizeitparks, z. B. Planet Oasis und Chakwak, sowie das Naturkundemuseum Eden Palm, das mit Pflanzungen und Ausstellungen den Ökoraum Oase und vor allem den besonderen Wert von Palmen und Datteln für Tunesien erläutert. Sehenswert ist auch der kleine Zoo du Paradis mit Straußen, Wüstenfüchsen, Dromedaren – und einem verwunschenen botanischen Garten, in dem es schön schattig ist. Wer frühmorgens kommt, darf manchmal dabei helfen, die Tiere zu füttern.

    • Avenue Abou el-Kacem ech-Chebbi, 2200 Tauzar

  • Musée Archéologique

    Museen
    • © Gelia, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Bardos kleiner Bruder

    Ein „Mini-Bardo“! Wie beim großen Bruder in Tunis kannst du hier eindrucksvolle Mosaiken sehen, die in der Gegend ausgegraben worden sind. Das Museum in der Kasbah zeigt wenige, aber sehr gut erhaltene Wandbilder – und ein Taufbecken, das aussieht wie ein kleiner Whirlpool.

    • Rue Abou Kacem Echabi, 4000 Sūsa
    • +216 73 219 011
    • museedesousse@hotmail.com
    • © Gelia, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Bardos kleiner Bruder

    Ein „Mini-Bardo“! Wie beim großen Bruder in Tunis kannst du hier eindrucksvolle Mosaiken sehen, die in der Gegend ausgegraben worden sind. Das Museum in der Kasbah zeigt wenige, aber sehr gut erhaltene Wandbilder – und ein Taufbecken, das aussieht wie ein kleiner Whirlpool.

    • Rue Abou Kacem Echabi, 4000 Sūsa
    • +216 73 219 011
    • museedesousse@hotmail.com

  • Utique

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    Snacks mit Aussicht

    Zur Zeit der Phönizier (8.Jh. v. Chr.) war Utique ein wichtiger Hafen. Heute liegt die Ausgrabungsstätte etwa 12 km vom Meer entfernt. Die Ruinen sind nicht besonders groß, liegen aber stimmungsvoll in der Landschaft und lohnen einen kurzen Abstecher von der Autobahn, um einen kleinen Einblick zu bekommen. Am Wochenende picknicken hier oft tunesische Familien – kann man gut nachmachen!

    Insider-Tipp
    Snacks mit Aussicht

    Zur Zeit der Phönizier (8.Jh. v. Chr.) war Utique ein wichtiger Hafen. Heute liegt die Ausgrabungsstätte etwa 12 km vom Meer entfernt. Die Ruinen sind nicht besonders groß, liegen aber stimmungsvoll in der Landschaft und lohnen einen kurzen Abstecher von der Autobahn, um einen kleinen Einblick zu bekommen. Am Wochenende picknicken hier oft tunesische Familien – kann man gut nachmachen!


  • Bulla Regia

    Touristenattraktionen
    • Bulla Regia© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Sesam öffne dich!

    Das Spektakuläre an diesen römischen Ruinen sind die unterirdischen Villen. Als Schutz vor der Hitze bauten die Römer die Untergeschosse nämlich tief in die Erde. Mehrere dieser Villen wurden in Bulla Regia entdeckt und einige, wie das Palais de la Chasse, so rekonstruiert, dass du eine Vorstellung von der damaligen Wohnatmosphäre bekommst. Mosaikfußböden zeigen Jagdmotive (daher auch der Name „Palast der Jagd“) bzw. in den nicht immer zugänglichen Villen Szenen aus der römischen Mythologie. Die besten Mosaiken sind heute im Bardo-Museum in Tunis ausgestellt, aber auch hier in Bulla Regia sind immer noch genügend vorhanden. Die Ruinen hast du normalerweise für dich allein; wenn sich dir am Eingang ein Guide anbietet, nimm die Dienste gerne an. Er kann dir ein paar Tore zu Villen und Mosaiken aufschließen, die du sonst nicht sehen würdest.

    • C59, Jendouba
    • Bulla Regia© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Sesam öffne dich!

    Das Spektakuläre an diesen römischen Ruinen sind die unterirdischen Villen. Als Schutz vor der Hitze bauten die Römer die Untergeschosse nämlich tief in die Erde. Mehrere dieser Villen wurden in Bulla Regia entdeckt und einige, wie das Palais de la Chasse, so rekonstruiert, dass du eine Vorstellung von der damaligen Wohnatmosphäre bekommst. Mosaikfußböden zeigen Jagdmotive (daher auch der Name „Palast der Jagd“) bzw. in den nicht immer zugänglichen Villen Szenen aus der römischen Mythologie. Die besten Mosaiken sind heute im Bardo-Museum in Tunis ausgestellt, aber auch hier in Bulla Regia sind immer noch genügend vorhanden. Die Ruinen hast du normalerweise für dich allein; wenn sich dir am Eingang ein Guide anbietet, nimm die Dienste gerne an. Er kann dir ein paar Tore zu Villen und Mosaiken aufschließen, die du sonst nicht sehen würdest.

    • C59, Jendouba

  • Avenue Habib Bourguiba

    Touristenattraktionen
    • © bumihills, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Ganz Tunis im Blick

    Vorbei an alten französischen Häusern, dem Theater (Ecke Rue de la Grèce) und zahllosen Cafés geht es vom Uhrenturm unter Platanen hindurch einmal quer die 900 m durch die Neustadt Richtung Medina. Der Gelehrte Ibn Khaldoun (1332–1406) bewacht von seinem Denkmal aus den Platz vor der Kathedrale. Hier verengt sich die Avenue Bourguiba zur Avenue de la France und endet am Medinator Bab el-Bahr. Von der Terrasse im Hotel El Hana International hat man einen super Blick auf die Neu- und Altstadt.

    • Avenue Habib Bourguiba, 1008 Tunis
    • © bumihills, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Ganz Tunis im Blick

    Vorbei an alten französischen Häusern, dem Theater (Ecke Rue de la Grèce) und zahllosen Cafés geht es vom Uhrenturm unter Platanen hindurch einmal quer die 900 m durch die Neustadt Richtung Medina. Der Gelehrte Ibn Khaldoun (1332–1406) bewacht von seinem Denkmal aus den Platz vor der Kathedrale. Hier verengt sich die Avenue Bourguiba zur Avenue de la France und endet am Medinator Bab el-Bahr. Von der Terrasse im Hotel El Hana International hat man einen super Blick auf die Neu- und Altstadt.

    • Avenue Habib Bourguiba, 1008 Tunis

  • Medina Méditerranea

    Touristenattraktionen
    • © Traveller76, Shutterstock
    Insider-Tipp
    App durch die Medina

    Die künstliche Medina ist Mittelpunkt der Hotelzone Hammamet-Yasmine südlich der Stadt; ein hübsches Konglomerat der schönsten Altstadtecken von Tunis bis Tozeur wurde hier nachgebaut. Hindurchgehen ist kostenlos, nur für einige Attraktionen muss man bezahlen. Mittendrin wird Scheherazade lebendig: Geschichtenerzähler erzählen die Märchen von 1001er Nacht. Über die Website kann man eine App laden, die beim Entdecken hilft.

    • © Traveller76, Shutterstock
    Insider-Tipp
    App durch die Medina

    Die künstliche Medina ist Mittelpunkt der Hotelzone Hammamet-Yasmine südlich der Stadt; ein hübsches Konglomerat der schönsten Altstadtecken von Tunis bis Tozeur wurde hier nachgebaut. Hindurchgehen ist kostenlos, nur für einige Attraktionen muss man bezahlen. Mittendrin wird Scheherazade lebendig: Geschichtenerzähler erzählen die Märchen von 1001er Nacht. Über die Website kann man eine App laden, die beim Entdecken hilft.