Tansania Top Sehenswürdigkeiten

Serengeti Nationalpark
Botanische Gärten & Parks
Robanda
Ngorongoro Conservation Area
Landschaftliche Highlights
Oloirobi
Tarangire National Park
Landschaftliche Highlights
Madukani
Kilimandscharo National Park
Botanische Gärten & Parks
Kilimandscharo
Bongoyo Island
Landschaftliche Highlights
Daressalaam
Gewürztour
Touristenattraktionen
Sansibar-Stadt
Jozani-Chwaka Bay National Park
Botanische Gärten & Parks
Paje
Cheetah's Rock
Zoologische Gärten
Sansibar
Mount Meru
Landschaftliche Highlights
Arusha
Kibo (Kilimandscharo)
Landschaftliche Highlights
Nordost-Tansania
Serengeti Balloon Safari
Touristenattraktionen
Arusha
Mafia Island
Landschaftliche Highlights
Sansibar
Ol Doinyo Lengai
Landschaftliche Highlights
Arusha
Ngorongoro-Krater
Landschaftliche Highlights
Ngorongoro
Olmoti Crater
Landschaftliche Highlights
Arusha
Moru Kopjes
Landschaftliche Highlights
Seonera
German Boma
Touristenattraktionen
Arusha
Fuerte Viejo de Zanzibar
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Zanzibar
Chumbe Island
Landschaftliche Highlights
Sansibar
Manyara-See
Landschaftliche Highlights
Manyara
Old Boma
Architektonische Highlights
Dar es Salaam
Ruaha National Park
Botanische Gärten & Parks
Dar es Salaam
Forodhani Gardens
Botanische Gärten & Parks
Zanzibar
Bismarckstein
Landschaftliche Highlights
Mwanza
Sukuma Museum / Bujora Cultural Centre
Museen
Mwanza
Rubondo Island
Landschaftliche Highlights
Rubondo Island
Olduvai-Schlucht
Landschaftliche Highlights
Sinoni
Empakaai Crater
Landschaftliche Highlights
Arusha
Ngorongoro Farm House
Touristenattraktionen
Karatu
Lake Burungi
Landschaftliche Highlights
Madukani

    Botanische Gärten & Parks

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    Landschaftliche Highlights

    Touristenattraktionen

    Zoologische Gärten

    Architektonische Highlights

    Museen


  • Serengeti Nationalpark

    Botanische Gärten & Parks
    • © Fabian Ueberdiek, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Wildcampen am Vulkan

    Die Serengeti ist der Inbegriff eines afrikanischen Nationalparks: Auf der Fläche Schleswig-Holsteins tummeln sich aktuellen Zählungen zufolge 1,3 Mio. Gnus, 500 000 Thompson-Gazellen und 200 000 Zebras. Diese Masse ernährt zahlreiche Jagdtiere – in keinem Park der Welt ist ihre Konzentration so hoch: Mehr als 300 Löwen leben alleine auf dem Seronera-Plateau, dem gut besuchten Zentrum des Parks, insgesamt sind es rund 3000.Dazu kommen Geparden und Hyänen. Die 8000 Elefanten gehen in der Weite fast unter. Selbst die von Wilderern nahezu ausgerotteten Nashörner leben inzwischen wieder in der Serengeti, seit einzelne Tiere aus Südafrika von der Nationalparkverwaltung und der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft wieder angesiedelt wurden. Siringet nennen die Massai den Park, in ihrer Sprache bedeutet das: endlose Ebene. Der deutsche Geologe Fritz Jäger schrieb 1911 nach Hause: „Ein Meer aus Gras, Gras und noch mal Gras. Man sieht sich um und sieht nichts als Gras und Himmel.“ Fast 100 Jahre später hat sich nichts daran geändert. Im Herzen der Serengeti, auf dem etwa 1500 m hoch gelegenen Seronera-Plateau, durchsetzen Schirmakazien die hügelige Savanne. Nur das Ufer des Seronera-Flusses ist von dichtem Wald gesäumt. Nach Norden hin weicht das Gras Dornbuschsavannen und Akazienwäldern, durchbrochen von vielen saisonalen Flussläufen. Nur selten kommen Besucher hierher, und die vereinzelten Camps verlieren sich in der Weite des Landes westlich der Lobo Hills, welche die Parkgrenze markieren. Die von Hügeln und Wäldern durchzogene Ebene des westlichen Korridors ist das Land der Büffel, Impalas und Giraffen. Die Serengeti solltest du unbedingt besuchen, egal zu welcher Jahreszeit. Jeder Korridor hat seine eigene Saison, zu der die Tiere ihn durchwandern. Man sollte so viel Zeit wie möglich einplanen, rechne mit mindestens zwei Nächten an einem Ort. Fotosafaris in die Serengeti starten in der Regel von Arusha oder Moshi aus, die Anfahrt von Arusha dauert einen Tag. Du kannst selbst einen Wagen mieten (mit oder ohne Fahrer), wesentlich einfacher – und wahrscheinlich billiger – ist allerdings eine organisierte Pauschaltour. Die meisten Veranstalter planen wegen der langen Anfahrt mindestens eine Nacht am Ngorongoro-Krater ein. Wer im Park unterwegs ist, sollte sich auf lange Distanzen einstellen: Die Pisten sind oft rau und nach Regenfällen können manche Strecken nur mit Allradfahrzeugen befahren werden. Tanken ist ausschließlich in Seronera möglich – eine Reservekanister-Füllung ist daher ratsam. Auch die Temperaturen überraschen viele: Während die Tage warm sind, kann es nachts auf 10 °C abkühlen, besonders in der Trockenzeit von Juni bis Oktober. In dieser Zeit sind die Sichtverhältnisse hervorragend, doch auch die grüne Jahreszeit von November bis Mai hat ihren Reiz, wenn junge Tiere geboren werden und plötzlich überall frisches Gras sprießt. Früh buchen lohnt sich: Die Zahl der Camps ist begrenzt und viele Lodges ziehen während der Migration mit den Herden mit, um Tierbeobachtungen möglichst intensiv zu machen. Die billigste Möglichkeit, in der Serengeti ein Dach über den Kopf zu bekommen, ist das rest house der tansanischen Nationalparkbehörde Tanapa mit drei einfach ausgestatteten Zimmern. Essen gibt es in den nahen Restaurants und Shops. Auf den Campingplätzen der Serengeti (public campsites) kann man außerdem sein Zelt aufschlagen und die Toiletten und Duschen benutzen. Die vielfältige Geräuschkulisse der nächtlichen Wildnis wiegt dich in den Schlaf. Die Plätze befinden sich am Ndabaka Gate im Westen, in Lobo im Norden und (mehrere) im Seronera Valley. Trau dich was: Am Rand des Empakaai-Kraters kannst du – in Begleitung der Wildhüter – sogar draußen schlafen. Lebensmittel, Wasser und alles andere muss hierfür selbst mitgebracht werden. Die Verwaltung des Nationalparks (mit angeschlossenem Informationszentrum) befindet sich auf dem Seronera-Plateau, nicht weit von der Seronera Wildlife Lodge entfernt. Das Plateau ist meist auch die Basis für kürzere Safaris und Rundfahrten durch den Park. Für eine Erkundungstour kannst du selbst einen Wagen mieten (ein Fahrer ist dabei inbegriffen). Aber einfacher und billiger ist auch hier eine organisierte Pauschaltour, die man schon von Europa aus oder vor Ort buchen kann.

    • © Fabian Ueberdiek, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Wildcampen am Vulkan

    Die Serengeti ist der Inbegriff eines afrikanischen Nationalparks: Auf der Fläche Schleswig-Holsteins tummeln sich aktuellen Zählungen zufolge 1,3 Mio. Gnus, 500 000 Thompson-Gazellen und 200 000 Zebras. Diese Masse ernährt zahlreiche Jagdtiere – in keinem Park der Welt ist ihre Konzentration so hoch: Mehr als 300 Löwen leben alleine auf dem Seronera-Plateau, dem gut besuchten Zentrum des Parks, insgesamt sind es rund 3000.Dazu kommen Geparden und Hyänen. Die 8000 Elefanten gehen in der Weite fast unter. Selbst die von Wilderern nahezu ausgerotteten Nashörner leben inzwischen wieder in der Serengeti, seit einzelne Tiere aus Südafrika von der Nationalparkverwaltung und der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft wieder angesiedelt wurden. Siringet nennen die Massai den Park, in ihrer Sprache bedeutet das: endlose Ebene. Der deutsche Geologe Fritz Jäger schrieb 1911 nach Hause: „Ein Meer aus Gras, Gras und noch mal Gras. Man sieht sich um und sieht nichts als Gras und Himmel.“ Fast 100 Jahre später hat sich nichts daran geändert. Im Herzen der Serengeti, auf dem etwa 1500 m hoch gelegenen Seronera-Plateau, durchsetzen Schirmakazien die hügelige Savanne. Nur das Ufer des Seronera-Flusses ist von dichtem Wald gesäumt. Nach Norden hin weicht das Gras Dornbuschsavannen und Akazienwäldern, durchbrochen von vielen saisonalen Flussläufen. Nur selten kommen Besucher hierher, und die vereinzelten Camps verlieren sich in der Weite des Landes westlich der Lobo Hills, welche die Parkgrenze markieren. Die von Hügeln und Wäldern durchzogene Ebene des westlichen Korridors ist das Land der Büffel, Impalas und Giraffen. Die Serengeti solltest du unbedingt besuchen, egal zu welcher Jahreszeit. Jeder Korridor hat seine eigene Saison, zu der die Tiere ihn durchwandern. Man sollte so viel Zeit wie möglich einplanen, rechne mit mindestens zwei Nächten an einem Ort. Fotosafaris in die Serengeti starten in der Regel von Arusha oder Moshi aus, die Anfahrt von Arusha dauert einen Tag. Du kannst selbst einen Wagen mieten (mit oder ohne Fahrer), wesentlich einfacher – und wahrscheinlich billiger – ist allerdings eine organisierte Pauschaltour. Die meisten Veranstalter planen wegen der langen Anfahrt mindestens eine Nacht am Ngorongoro-Krater ein. Wer im Park unterwegs ist, sollte sich auf lange Distanzen einstellen: Die Pisten sind oft rau und nach Regenfällen können manche Strecken nur mit Allradfahrzeugen befahren werden. Tanken ist ausschließlich in Seronera möglich – eine Reservekanister-Füllung ist daher ratsam. Auch die Temperaturen überraschen viele: Während die Tage warm sind, kann es nachts auf 10 °C abkühlen, besonders in der Trockenzeit von Juni bis Oktober. In dieser Zeit sind die Sichtverhältnisse hervorragend, doch auch die grüne Jahreszeit von November bis Mai hat ihren Reiz, wenn junge Tiere geboren werden und plötzlich überall frisches Gras sprießt. Früh buchen lohnt sich: Die Zahl der Camps ist begrenzt und viele Lodges ziehen während der Migration mit den Herden mit, um Tierbeobachtungen möglichst intensiv zu machen. Die billigste Möglichkeit, in der Serengeti ein Dach über den Kopf zu bekommen, ist das rest house der tansanischen Nationalparkbehörde Tanapa mit drei einfach ausgestatteten Zimmern. Essen gibt es in den nahen Restaurants und Shops. Auf den Campingplätzen der Serengeti (public campsites) kann man außerdem sein Zelt aufschlagen und die Toiletten und Duschen benutzen. Die vielfältige Geräuschkulisse der nächtlichen Wildnis wiegt dich in den Schlaf. Die Plätze befinden sich am Ndabaka Gate im Westen, in Lobo im Norden und (mehrere) im Seronera Valley. Trau dich was: Am Rand des Empakaai-Kraters kannst du – in Begleitung der Wildhüter – sogar draußen schlafen. Lebensmittel, Wasser und alles andere muss hierfür selbst mitgebracht werden. Die Verwaltung des Nationalparks (mit angeschlossenem Informationszentrum) befindet sich auf dem Seronera-Plateau, nicht weit von der Seronera Wildlife Lodge entfernt. Das Plateau ist meist auch die Basis für kürzere Safaris und Rundfahrten durch den Park. Für eine Erkundungstour kannst du selbst einen Wagen mieten (ein Fahrer ist dabei inbegriffen). Aber einfacher und billiger ist auch hier eine organisierte Pauschaltour, die man schon von Europa aus oder vor Ort buchen kann.


  • Ngorongoro Conservation Area

    Landschaftliche Highlights
    • © MicheleB, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Bürgermeister statt Safarifirma

    Nirgendwo sonst in Afrika leben so viele Tiere auf so engem Raum wie im Krater des erloschenen Ngorongoro-Vulkans, dem größten der Riesenkrater am östlichen Rand der Serengeti. Das Wort Riesenkrater ist wörtlich zu nehmen: Ganz Berlin hätte darin Platz. Wenn man beim Sonnenuntergang am Kraterrand hinunterschaut in den blutrot eingefärbten Kessel, sehen ganze Tierherden aus wie eine Gruppe von Ameisen. Der 600 m tiefe Krater ist Teil eines weitaus größeren Schutzgebiets: Die gesamte Ngorongoro Conservation Area umfasst eine Zone von 8300 km2 (der berühmte Krater selbst misst 300 km2). Ngorongoro ist ein einzigartiger Zusammenschluss verschiedener Ökosysteme. Wüstenartige Savannen treffen hier auf immergrüne Bergwälder, es gibt nährstoffarme Heidelandschaften und fruchtbare, mit Seen und Sümpfen gespickte Kraterböden. Und es gibt archäologische Fundorte wie die Olduvai-Schlucht, die darauf verweisen, dass dieser Landstrich über Jahrmillionen von unseren Vorfahren besiedelt wurde. Die Ngorongoro Conservation Area ist das einzige Schutzgebiet Tansanias, aus dem die einheimischen Massai nicht vertrieben wurden. Leg an einem der Massai-Bomas eine Pause ein und lern die Lebensweise und Philosophie eines der ältesten Nomadenvölker der Welt kennen – mit Daniel, dem engagierten und passionierten Vorstand einer der Massai-Gemeinden im Krater. Das Ngorongoro-Schutzgebiet ist von Arusha aus in drei bis vier Stunden über eine der besten Straßen des Landes zu erreichen. Die autobahnähnliche Schnellstraße führt bis zum Parkeingang. Der Besuch des Kraters ist meist Bestandteil einer gebuchten Serengeti-Safari. Wenn du über Nacht bleibst, solltest du in einer der Lodges am Kraterrand übernachten und ein Zimmer mit Blick in den Krater verlangen – der Ausblick bei Sonnenaufgang ist sensationell!

    • © MicheleB, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Bürgermeister statt Safarifirma

    Nirgendwo sonst in Afrika leben so viele Tiere auf so engem Raum wie im Krater des erloschenen Ngorongoro-Vulkans, dem größten der Riesenkrater am östlichen Rand der Serengeti. Das Wort Riesenkrater ist wörtlich zu nehmen: Ganz Berlin hätte darin Platz. Wenn man beim Sonnenuntergang am Kraterrand hinunterschaut in den blutrot eingefärbten Kessel, sehen ganze Tierherden aus wie eine Gruppe von Ameisen. Der 600 m tiefe Krater ist Teil eines weitaus größeren Schutzgebiets: Die gesamte Ngorongoro Conservation Area umfasst eine Zone von 8300 km2 (der berühmte Krater selbst misst 300 km2). Ngorongoro ist ein einzigartiger Zusammenschluss verschiedener Ökosysteme. Wüstenartige Savannen treffen hier auf immergrüne Bergwälder, es gibt nährstoffarme Heidelandschaften und fruchtbare, mit Seen und Sümpfen gespickte Kraterböden. Und es gibt archäologische Fundorte wie die Olduvai-Schlucht, die darauf verweisen, dass dieser Landstrich über Jahrmillionen von unseren Vorfahren besiedelt wurde. Die Ngorongoro Conservation Area ist das einzige Schutzgebiet Tansanias, aus dem die einheimischen Massai nicht vertrieben wurden. Leg an einem der Massai-Bomas eine Pause ein und lern die Lebensweise und Philosophie eines der ältesten Nomadenvölker der Welt kennen – mit Daniel, dem engagierten und passionierten Vorstand einer der Massai-Gemeinden im Krater. Das Ngorongoro-Schutzgebiet ist von Arusha aus in drei bis vier Stunden über eine der besten Straßen des Landes zu erreichen. Die autobahnähnliche Schnellstraße führt bis zum Parkeingang. Der Besuch des Kraters ist meist Bestandteil einer gebuchten Serengeti-Safari. Wenn du über Nacht bleibst, solltest du in einer der Lodges am Kraterrand übernachten und ein Zimmer mit Blick in den Krater verlangen – der Ausblick bei Sonnenaufgang ist sensationell!


  • Tarangire National Park

    Landschaftliche Highlights
    • © Radek Borovka, Shutterstock

    Für viele Tansanier ist es der schönste Park ihrer Heimat, und auch die meisten Urlauber sind von Tarangire überwältigt.

    • © Radek Borovka, Shutterstock

    Für viele Tansanier ist es der schönste Park ihrer Heimat, und auch die meisten Urlauber sind von Tarangire überwältigt.


  • Kilimandscharo National Park

    Botanische Gärten & Parks
    • © chriss73, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Rundtour statt Gipfelsturm

    Aus der Nähe wirkt der größte freistehende Berg der Welt noch imposanter als aus der Ferne. Kein Wunder, dass jedes Jahr Tausende von Bergsteigern versuchen, auf den 5895 m hohen Gipfel zu gelangen. Der Schlüssel zum Erfolg bei einer Kilimandscharo-Besteigung heißt Zeit. Wer sich schrittweise an die enorme Höhe anpasst, hat selbst mit wenig Erfahrung gute Chancen. Wem das zu viel ist, der kann auf mehrere Wanderwege entlang der Hänge ausweichen. Touren auf eigene Faust sind nicht möglich: Tansanias Regierung schreibt die Buchung über ein Safariunternehmen ebenso vor wie die Beschäftigung einheimischer Führer und Träger. Geologisch gesehen ist der Kilimandscharo ein junges Bergmassiv, das durch vulkanische Aktivität vor gut 1 Mio. Jahren geformt wurde. Heute schlummert der Vulkan. Obwohl es keine Ausbrüche gibt, weht starker Schwefelgeruch über dem 2,3 km breiten und 200 m tiefen Krater an der Spitze. Vier Fünftel der 1918 gemessenen Schneedecke sind infolge des Klimawandels bereits geschmolzen. Von den sechs gängigsten Routen ist die Marangu-Route (auch Coca-Cola-Route genannt) die kürzeste. Sie ist aber auch die, auf der viele Gipfelstürmer scheitern, weil die Zeit der Akklimatisierung knapp bemessen ist (auf dem Whisky-Route genannten Machame-Aufstieg hat man z. B. einen vollen Tag mehr, sich an die Höhenluft zu gewöhnen). Wer auf diesem Weg auf den Kilimandscharo steigt, durchquert in fünf Tagen alle Ökosysteme des Gebirgsmassivs: Die Felder des Hochlands gehen über in dichten Bergwald, wo an der Mandara-Hütte (2800 m) der erste Aufstiegstag endet. Tag 2 führt durch Heide- und Moorland bis zur Horombo-Hütte (3700 m): Unterwegs ist erstmals der Gipfel zu sehen. Der dritte Tag führt durch urzeitlich wirkende Wälder bis über die Baumgrenze zur Kibo-Hütte (4750 m). Am vierten Tag beginnt gegen Mitternacht der Gipfelsturm: Die gut 1200 m bis zum Kraterrand am Gillman’s Point (5680 m) oder zur Freiheitsspitze (Uhuru Peak) auf 5895 m sind die strapaziösesten, sie führen durch Eis- und Schneefelder. Wenn alles glattgeht, erreichst du den Gipfel rechtzeitig zum Sonnenaufgang: ein atemberaubender Anblick. Der letzte Tag gilt dann dem Abstieg von der Horombo- Hütte bis zum Ausgangspunkt. Wer sichergehen will, den Gipfel zu erreichen, plant am besten einen weiteren Tag zur Akklimatisierung auf der Horombo-Hütte ein. Der harschen Umgebung mit zum Gipfel hin stetig sinkenden Temperaturen hat sich eine vom Umland isolierte Tierwelt angepasst. Elefanten steigen bis auf das Shira-Plateau auf fast 4000 m. Nicht weit vom Gipfel wurde einst sogar ein erfrorener Leopard gefunden. Die meisten Wildtiere leben aber im Waldgürtel, was Wanderungen im Nationalpark auch ohne Gipfelsturm lohnend macht. Rechne mit mindestens 1500 Dollar für fünf Tage auf der Marangu-Route, zzgl. Trinkgeld für das Begleitteam (mind. 10 Prozent des Tourpreises). Die Kosten für andere Routen sind höher und hängen maßgeblich davon ab, wie lange die Tour dauert. Denk daran: Du vertraust deinem Bergführer dein Leben an – von Schnäppchentouren solltest du besser absehen. Das Wetter am Kilimandscharo ist unvorhersehbar. Innerhalb von weniger als einer Stunde kann es komplett umschlagen. Du solltest eine gute Kondition für den Aufstieg haben und möglichst alles aus Europa mitbringen: Wanderstiefel, Stirn- und Taschenlampe, Schlafsack, Windstopper, lange Unterwäsche und Handschuhe. Zwing dich nicht zum Gipfel. Selbst die vermeintlich leichteste Tour auf den Kilimandscharo ist wegen der enormen Höhe eine große Herausforderung und jeder Körper reagiert anders. „Pole pole“, mahnen die Bergführer unterwegs, was „langsam“ heißt. Doch selbst mit Langsamkeit schafft es nicht jeder bis ganz hinauf. Die Gipfelquoten reichen von um die 50 Prozent (Marangu-Route, 5 Tage) bis zu 95 Prozent (Lemosho-Route, 8 Tage). Du traust dir den Aufstieg nicht zu? Das bedeutet noch lange nicht, dass du auf den Kili verzichten oder im Hotel auf den Rest deiner Gruppe warten musst: Bei einer Bergrundtour umrundet man in einer Woche den höchsten Berg Afrikas auf 4000 m – und lernt das saftig grüne Moorland und die ursprünglichen Wälder auf kaum begangenen Pfaden kennen. Je nach Route können sich Kurzentschlossene am vorletzten Tag noch für den Gipfel entscheiden, der Rest der Gruppe steigt derweil schon ab. Die meisten Safariveranstalter in Moshi haben eine solche Tour im Programm. Eine Kilimandscharo-Tour beginnt normalerweise in Marangu, einem Ort am Fuß des Berges (gut 40 km nordöstlich von Moshi und 5 km vom Parkeingang entfernt).

    • © chriss73, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Rundtour statt Gipfelsturm

    Aus der Nähe wirkt der größte freistehende Berg der Welt noch imposanter als aus der Ferne. Kein Wunder, dass jedes Jahr Tausende von Bergsteigern versuchen, auf den 5895 m hohen Gipfel zu gelangen. Der Schlüssel zum Erfolg bei einer Kilimandscharo-Besteigung heißt Zeit. Wer sich schrittweise an die enorme Höhe anpasst, hat selbst mit wenig Erfahrung gute Chancen. Wem das zu viel ist, der kann auf mehrere Wanderwege entlang der Hänge ausweichen. Touren auf eigene Faust sind nicht möglich: Tansanias Regierung schreibt die Buchung über ein Safariunternehmen ebenso vor wie die Beschäftigung einheimischer Führer und Träger. Geologisch gesehen ist der Kilimandscharo ein junges Bergmassiv, das durch vulkanische Aktivität vor gut 1 Mio. Jahren geformt wurde. Heute schlummert der Vulkan. Obwohl es keine Ausbrüche gibt, weht starker Schwefelgeruch über dem 2,3 km breiten und 200 m tiefen Krater an der Spitze. Vier Fünftel der 1918 gemessenen Schneedecke sind infolge des Klimawandels bereits geschmolzen. Von den sechs gängigsten Routen ist die Marangu-Route (auch Coca-Cola-Route genannt) die kürzeste. Sie ist aber auch die, auf der viele Gipfelstürmer scheitern, weil die Zeit der Akklimatisierung knapp bemessen ist (auf dem Whisky-Route genannten Machame-Aufstieg hat man z. B. einen vollen Tag mehr, sich an die Höhenluft zu gewöhnen). Wer auf diesem Weg auf den Kilimandscharo steigt, durchquert in fünf Tagen alle Ökosysteme des Gebirgsmassivs: Die Felder des Hochlands gehen über in dichten Bergwald, wo an der Mandara-Hütte (2800 m) der erste Aufstiegstag endet. Tag 2 führt durch Heide- und Moorland bis zur Horombo-Hütte (3700 m): Unterwegs ist erstmals der Gipfel zu sehen. Der dritte Tag führt durch urzeitlich wirkende Wälder bis über die Baumgrenze zur Kibo-Hütte (4750 m). Am vierten Tag beginnt gegen Mitternacht der Gipfelsturm: Die gut 1200 m bis zum Kraterrand am Gillman’s Point (5680 m) oder zur Freiheitsspitze (Uhuru Peak) auf 5895 m sind die strapaziösesten, sie führen durch Eis- und Schneefelder. Wenn alles glattgeht, erreichst du den Gipfel rechtzeitig zum Sonnenaufgang: ein atemberaubender Anblick. Der letzte Tag gilt dann dem Abstieg von der Horombo- Hütte bis zum Ausgangspunkt. Wer sichergehen will, den Gipfel zu erreichen, plant am besten einen weiteren Tag zur Akklimatisierung auf der Horombo-Hütte ein. Der harschen Umgebung mit zum Gipfel hin stetig sinkenden Temperaturen hat sich eine vom Umland isolierte Tierwelt angepasst. Elefanten steigen bis auf das Shira-Plateau auf fast 4000 m. Nicht weit vom Gipfel wurde einst sogar ein erfrorener Leopard gefunden. Die meisten Wildtiere leben aber im Waldgürtel, was Wanderungen im Nationalpark auch ohne Gipfelsturm lohnend macht. Rechne mit mindestens 1500 Dollar für fünf Tage auf der Marangu-Route, zzgl. Trinkgeld für das Begleitteam (mind. 10 Prozent des Tourpreises). Die Kosten für andere Routen sind höher und hängen maßgeblich davon ab, wie lange die Tour dauert. Denk daran: Du vertraust deinem Bergführer dein Leben an – von Schnäppchentouren solltest du besser absehen. Das Wetter am Kilimandscharo ist unvorhersehbar. Innerhalb von weniger als einer Stunde kann es komplett umschlagen. Du solltest eine gute Kondition für den Aufstieg haben und möglichst alles aus Europa mitbringen: Wanderstiefel, Stirn- und Taschenlampe, Schlafsack, Windstopper, lange Unterwäsche und Handschuhe. Zwing dich nicht zum Gipfel. Selbst die vermeintlich leichteste Tour auf den Kilimandscharo ist wegen der enormen Höhe eine große Herausforderung und jeder Körper reagiert anders. „Pole pole“, mahnen die Bergführer unterwegs, was „langsam“ heißt. Doch selbst mit Langsamkeit schafft es nicht jeder bis ganz hinauf. Die Gipfelquoten reichen von um die 50 Prozent (Marangu-Route, 5 Tage) bis zu 95 Prozent (Lemosho-Route, 8 Tage). Du traust dir den Aufstieg nicht zu? Das bedeutet noch lange nicht, dass du auf den Kili verzichten oder im Hotel auf den Rest deiner Gruppe warten musst: Bei einer Bergrundtour umrundet man in einer Woche den höchsten Berg Afrikas auf 4000 m – und lernt das saftig grüne Moorland und die ursprünglichen Wälder auf kaum begangenen Pfaden kennen. Je nach Route können sich Kurzentschlossene am vorletzten Tag noch für den Gipfel entscheiden, der Rest der Gruppe steigt derweil schon ab. Die meisten Safariveranstalter in Moshi haben eine solche Tour im Programm. Eine Kilimandscharo-Tour beginnt normalerweise in Marangu, einem Ort am Fuß des Berges (gut 40 km nordöstlich von Moshi und 5 km vom Parkeingang entfernt).


  • Bongoyo Island

    Landschaftliche Highlights
    • © Nick Johanson, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Robinson-Crusoe-Insel

    Nur eine kurze Bootsfahrt von der Halbinsel Mazaki entfernt kannst du die Wolkenkratzer von Dar samt Smogglocke aus der Ferne betrachten, während du dich im herrlich klaren Meer erfrischst. Bestell am besten gleich nach der Ankunft dein Essen – der Fisch wird dafür nämlich frisch gefangen. Am Wochenende stehen tansanische Großfamilien schon vor dem Bootssteg Schlange! Dann lohnt es sich, auf die etwas weiter entfernte einsame und wilde Insel Mbudya auszuweichen. Die Bootsfahrt hin und zurück organisiert das White Sands Hotel im Norden außerhalb der Stadt.

    • Daressalaam
    • © Nick Johanson, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Robinson-Crusoe-Insel

    Nur eine kurze Bootsfahrt von der Halbinsel Mazaki entfernt kannst du die Wolkenkratzer von Dar samt Smogglocke aus der Ferne betrachten, während du dich im herrlich klaren Meer erfrischst. Bestell am besten gleich nach der Ankunft dein Essen – der Fisch wird dafür nämlich frisch gefangen. Am Wochenende stehen tansanische Großfamilien schon vor dem Bootssteg Schlange! Dann lohnt es sich, auf die etwas weiter entfernte einsame und wilde Insel Mbudya auszuweichen. Die Bootsfahrt hin und zurück organisiert das White Sands Hotel im Norden außerhalb der Stadt.

    • Daressalaam

  • Gewürztour

    Touristenattraktionen

    Nelken, Muskatnuss, Pfeffer, Vanille und andere exotische Gewürze machten Sansibar einst reich. Die Ernten wurden in alle Welt verschifft – und die Plantagen existieren bis heute.

    • Malawi Road, Sansibar-Stadt

    Nelken, Muskatnuss, Pfeffer, Vanille und andere exotische Gewürze machten Sansibar einst reich. Die Ernten wurden in alle Welt verschifft – und die Plantagen existieren bis heute.

    • Malawi Road, Sansibar-Stadt

  • Jozani-Chwaka Bay National Park

    Botanische Gärten & Parks
    • © Anatolii Lyzun, Shutterstock

    In diesem letzten tropischen Urwald der Insel kann man erahnen, wie das Binnenland Sansibars einmal aussah: grün und dicht bewaldet. Nach Jahrzehnten kommerzieller Abholzung ist davon leider nicht mehr viel übrig geblieben. Forscher vermuten, dass im Park mehrere endemische Tierarten leben, wie etwa der Rotkopf-Guereza und andere Affenarten. Daneben leben auf dem Areal an die 40 Vogelarten, kleine Antilopen und Buschschweine. Ein Knüppelsteg führt durch die dichten Mangrovenwälder, so dass du dieses einzigartige Habitat, das bei Flut unter Wasser steht, von oben beobachten kannst.

    • Paje
    • © Anatolii Lyzun, Shutterstock

    In diesem letzten tropischen Urwald der Insel kann man erahnen, wie das Binnenland Sansibars einmal aussah: grün und dicht bewaldet. Nach Jahrzehnten kommerzieller Abholzung ist davon leider nicht mehr viel übrig geblieben. Forscher vermuten, dass im Park mehrere endemische Tierarten leben, wie etwa der Rotkopf-Guereza und andere Affenarten. Daneben leben auf dem Areal an die 40 Vogelarten, kleine Antilopen und Buschschweine. Ein Knüppelsteg führt durch die dichten Mangrovenwälder, so dass du dieses einzigartige Habitat, das bei Flut unter Wasser steht, von oben beobachten kannst.

    • Paje

  • Cheetah's Rock

    Zoologische Gärten
    • © Seba Busch, Shutterstock

    Wie verhält man sich gegenüber Geparden, Löwen und anderen Raubkatzen? Jenny, eine Deutsche, hat den Naturpark 2017 gegründet – eine Art Auffangstation für Tierbabys, die verstoßen wurden, und für Hyänen, Zebras oder Affen, die sich verletzt haben. Hier werden die teils vom Aussterben bedrohten Tiere liebevoll gepflegt. Dreimal pro Woche führt dich Jenny in die Welt der Wildkatzen ein und lässt dich für ein paar Stunden ganz nah ran – viel näher als in den Parks in freier Wildbahn und dazu aus Tierschutzgründen unbedenklich.

    • © Seba Busch, Shutterstock

    Wie verhält man sich gegenüber Geparden, Löwen und anderen Raubkatzen? Jenny, eine Deutsche, hat den Naturpark 2017 gegründet – eine Art Auffangstation für Tierbabys, die verstoßen wurden, und für Hyänen, Zebras oder Affen, die sich verletzt haben. Hier werden die teils vom Aussterben bedrohten Tiere liebevoll gepflegt. Dreimal pro Woche führt dich Jenny in die Welt der Wildkatzen ein und lässt dich für ein paar Stunden ganz nah ran – viel näher als in den Parks in freier Wildbahn und dazu aus Tierschutzgründen unbedenklich.


  • Mount Meru

    Landschaftliche Highlights
    • © David Evison, Shutterstock

    Der 4566 m hohe Gipfel des Mount Meru lässt sich nicht nur schneller und deutlich billiger als der Kilimandscharo bezwingen– man hat den Berg über weite Strecken auch ganz für sich allein. Eine Gipfeltour dauert drei Tage. Vom Momela Gate auf 1500 m geht es durch von Giraffen durchwandertes, dichtes Waldland in vier bis fünf Stunden bis zur Miriakamba-Hütte (2600 m). Am zweiten Tag dünnt der Wald langsam aus, nach drei bis vier Stunden erreicht man die Saddle-Hütte (3600 m), von der du bei gutem Wetter den Kili siehst. Der dritte Tag ist Gipfeltag: Wer gegen 2 Uhr nachts startet, steht rechtzeitig zum Sonnenaufgang oben – und dann: puh, dieser Blick! Atmen nicht vergessen! Am Abend bist du wieder zurück am Ausgangspunkt.

    • Arusha
    • © David Evison, Shutterstock

    Der 4566 m hohe Gipfel des Mount Meru lässt sich nicht nur schneller und deutlich billiger als der Kilimandscharo bezwingen– man hat den Berg über weite Strecken auch ganz für sich allein. Eine Gipfeltour dauert drei Tage. Vom Momela Gate auf 1500 m geht es durch von Giraffen durchwandertes, dichtes Waldland in vier bis fünf Stunden bis zur Miriakamba-Hütte (2600 m). Am zweiten Tag dünnt der Wald langsam aus, nach drei bis vier Stunden erreicht man die Saddle-Hütte (3600 m), von der du bei gutem Wetter den Kili siehst. Der dritte Tag ist Gipfeltag: Wer gegen 2 Uhr nachts startet, steht rechtzeitig zum Sonnenaufgang oben – und dann: puh, dieser Blick! Atmen nicht vergessen! Am Abend bist du wieder zurück am Ausgangspunkt.

    • Arusha

  • Kibo (Kilimandscharo)

    Landschaftliche Highlights
    • © Billy Miaron, Shutterstock

    Afrikas mit 5895 m höchster Berg ist der majestätische Blickfang im Amboseli- Nationalpark. Von nahezu überall beherrscht er den Horizont. Geologisch gesehen ist der Kilimandscharo ein junger Berg, geformt durch vulkanische Aktivität vor gut einer Million Jahren. Heute ist er ein schlummernder Vulkan. Obwohl es keine Ausbrüche gibt, wehen starke Schwefelgerüche über dem 2,3 km breiten und 200 m tiefen Krater an der Spitze.

    • C103, Nordost-Tansania
    • © Billy Miaron, Shutterstock

    Afrikas mit 5895 m höchster Berg ist der majestätische Blickfang im Amboseli- Nationalpark. Von nahezu überall beherrscht er den Horizont. Geologisch gesehen ist der Kilimandscharo ein junger Berg, geformt durch vulkanische Aktivität vor gut einer Million Jahren. Heute ist er ein schlummernder Vulkan. Obwohl es keine Ausbrüche gibt, wehen starke Schwefelgerüche über dem 2,3 km breiten und 200 m tiefen Krater an der Spitze.

    • C103, Nordost-Tansania

  • Serengeti Balloon Safari

    Touristenattraktionen
    • © Skotschier-Photography, Shutterstock

    Es ist wie ein Blick direkt aus dem Himmel: am frühen Morgen über die Herden hinwegzuschweben, die Lautlosigkeit nur ab und zu vom Fauchen des Gasbrenners unterbrochen, das ist ein einmaliges Erlebnis.

    • © Skotschier-Photography, Shutterstock

    Es ist wie ein Blick direkt aus dem Himmel: am frühen Morgen über die Herden hinwegzuschweben, die Lautlosigkeit nur ab und zu vom Fauchen des Gasbrenners unterbrochen, das ist ein einmaliges Erlebnis.


  • Mafia Island

    Landschaftliche Highlights
    • © Kjersti Joergensen, Shutterstock

    Kokospalmen, Cashewhaine, azurblaues Wasser und weiße Sandbänke: Erstaunlich, dass die 20 km lange und 8 km breite Insel bis heute nicht einmal während der Hochsaison überlaufen ist. Von Mafia lernen Besucher meist die robinsonartigen Unterkünfte im Luxussegment kennen, die sich um die phantastischen Strände rund um Chole Bay sammeln. Das Inselinnere ist hingegen touristisch kaum erschlossen. Zu den ungewöhnlichsten Strandunterkünften auf Mafia zählt Chole Mjini hier schläfst du im Baumhaus, und statt Strom gibt es Paraffinlampen. Mafia ist mit dem Flugzeug von Sansibar-Stadt aus erreichbar. Flugverbindungen bestehen außerdem von Daressalaam, von den Safarirouten im Norden und dem Nationalpark Ruaha. Regulären Schiffsverkehr gibt es keinen.

    • Sansibar
    • © Kjersti Joergensen, Shutterstock

    Kokospalmen, Cashewhaine, azurblaues Wasser und weiße Sandbänke: Erstaunlich, dass die 20 km lange und 8 km breite Insel bis heute nicht einmal während der Hochsaison überlaufen ist. Von Mafia lernen Besucher meist die robinsonartigen Unterkünfte im Luxussegment kennen, die sich um die phantastischen Strände rund um Chole Bay sammeln. Das Inselinnere ist hingegen touristisch kaum erschlossen. Zu den ungewöhnlichsten Strandunterkünften auf Mafia zählt Chole Mjini hier schläfst du im Baumhaus, und statt Strom gibt es Paraffinlampen. Mafia ist mit dem Flugzeug von Sansibar-Stadt aus erreichbar. Flugverbindungen bestehen außerdem von Daressalaam, von den Safarirouten im Norden und dem Nationalpark Ruaha. Regulären Schiffsverkehr gibt es keinen.

    • Sansibar

  • Ol Doinyo Lengai

    Landschaftliche Highlights
    • © Joanna Rigby-Jones, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Spür den Zorn der Götter

    Von allen Vulkanen entlang des Großen Afrikanischen Grabenbruchs im Kraterhochland ist der Ol Doinyo Lengai (2878 m) der einzige noch aktive. Den Massai gilt der imposant aufragende Berg als heilig – in ihrer Sprache bedeutet sein Name „Berg der Götter“. Bricht der Ol Doinyo Lengai aus, symbolisiert das für die Massai den Zorn der Götter. Tatsächlich dampft der Vulkan immer noch, letzte heftige Eruptionen gab es im Jahr 2008.Wer die besondere Herausforderung sucht, bucht sich einen Führer und erklimmt den Gottesberg – eines der anspruchsvollsten und spannendsten Trekkingziele Tansanias, fernab der Touristenströme.

    • Arusha
    • © Joanna Rigby-Jones, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Spür den Zorn der Götter

    Von allen Vulkanen entlang des Großen Afrikanischen Grabenbruchs im Kraterhochland ist der Ol Doinyo Lengai (2878 m) der einzige noch aktive. Den Massai gilt der imposant aufragende Berg als heilig – in ihrer Sprache bedeutet sein Name „Berg der Götter“. Bricht der Ol Doinyo Lengai aus, symbolisiert das für die Massai den Zorn der Götter. Tatsächlich dampft der Vulkan immer noch, letzte heftige Eruptionen gab es im Jahr 2008.Wer die besondere Herausforderung sucht, bucht sich einen Führer und erklimmt den Gottesberg – eines der anspruchsvollsten und spannendsten Trekkingziele Tansanias, fernab der Touristenströme.

    • Arusha

  • Ngorongoro-Krater

    Landschaftliche Highlights
    • © Radek Borovka, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Hab den Krater (fast) für dich

    Wer den Boden des Kraters erreicht, begreift, warum Ngorongoro auch als „Achtes Weltwunder“ oder „Arche Noah“ bezeichnet wird: Hier unten leben 25 000 bis 30 000 Tiere in einem einzigartigen Refugium. Der Krater birgt eine ungeheure Artenvielfalt, geschützt vor der Außenwelt von der steil aufragenden Kraterwand. Ngorongoro wurde vor 2,5 Mio. Jahren bei einem gewaltigen Vulkanausbruch gebildet und misst im Durchmesser rund 20 km. Im Inneren befindet sich der Lake Magadi, auf dem sich in der Trockenzeit Flamingos und zahlreiche andere Vogelarten sammeln. Im Lerai Forest leben Wasserböcke und Elefanten. Die größte Attraktion des Kraters sind jedoch die Raubkatzen: Löwen und Geparden gibt es hier unten wahrhaft in Massen, ebenso wie Hyänen und Schakale. Selbst die fast ausgestorbenen Nashörner, manchmal sogar in Gruppen, sind im Krater mit etwas Glück auszumachen. Um dieses Naturwunder zu sehen, unternehmen jedes Jahr Hunderttausende eine Kratersafari. Es lohnt sich deshalb, bereits um 6 Uhr loszufahren. Dann erlebst du die Zeit kurz nach Sonnenaufgang, hast besseres Licht zum Fotografieren, kannst rechtzeitig vor der Mittagshitze wieder oben sein – und hast den Krater (fast) ganz für dich. Achtung: Wenn du nicht individuell mit dem eigenen Auto unterwegs bist, musst du die Safari bereits vor der Anreise bei deinem Veranstalter buchen.

    • © Radek Borovka, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Hab den Krater (fast) für dich

    Wer den Boden des Kraters erreicht, begreift, warum Ngorongoro auch als „Achtes Weltwunder“ oder „Arche Noah“ bezeichnet wird: Hier unten leben 25 000 bis 30 000 Tiere in einem einzigartigen Refugium. Der Krater birgt eine ungeheure Artenvielfalt, geschützt vor der Außenwelt von der steil aufragenden Kraterwand. Ngorongoro wurde vor 2,5 Mio. Jahren bei einem gewaltigen Vulkanausbruch gebildet und misst im Durchmesser rund 20 km. Im Inneren befindet sich der Lake Magadi, auf dem sich in der Trockenzeit Flamingos und zahlreiche andere Vogelarten sammeln. Im Lerai Forest leben Wasserböcke und Elefanten. Die größte Attraktion des Kraters sind jedoch die Raubkatzen: Löwen und Geparden gibt es hier unten wahrhaft in Massen, ebenso wie Hyänen und Schakale. Selbst die fast ausgestorbenen Nashörner, manchmal sogar in Gruppen, sind im Krater mit etwas Glück auszumachen. Um dieses Naturwunder zu sehen, unternehmen jedes Jahr Hunderttausende eine Kratersafari. Es lohnt sich deshalb, bereits um 6 Uhr loszufahren. Dann erlebst du die Zeit kurz nach Sonnenaufgang, hast besseres Licht zum Fotografieren, kannst rechtzeitig vor der Mittagshitze wieder oben sein – und hast den Krater (fast) ganz für dich. Achtung: Wenn du nicht individuell mit dem eigenen Auto unterwegs bist, musst du die Safari bereits vor der Anreise bei deinem Veranstalter buchen.


  • Olmoti Crater

    Landschaftliche Highlights
    • © Thomas Brissiaud, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Weitblick ohne Menschenmassen

    Mit Ausnahme des Ngorongoro wird das abgelegene Kraterhochland nur wenig besucht. Am Krater Olmoti (3099 m) und Empakaai (3231 m) bist du völlig alleine unter Tieren. Der Empakaai ist die Heimat zahlreicher Antilopen, Wasservögel und Affen, an klaren Tagen siehst du von seinem Kraterrand aus den Ol Doinyo Lengai. Beim Fußmarsch auf den üppig grünen Olmoti entdeckst du am Kraterrand einen kleinen Wasserfall. Vor beiden Kratern befinden sich Rangerposten. Die Straße dorthin erreicht man von der Ngorongoro Sopa Lodge. Von den Rangerposten aus musst du – in Begleitung eines bewaffneten Wildhüters – laufen. Oder du buchst die Tour von Moshi oder Arusha aus bei einem Safariveranstalter.

    • Arusha
    • © Thomas Brissiaud, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Weitblick ohne Menschenmassen

    Mit Ausnahme des Ngorongoro wird das abgelegene Kraterhochland nur wenig besucht. Am Krater Olmoti (3099 m) und Empakaai (3231 m) bist du völlig alleine unter Tieren. Der Empakaai ist die Heimat zahlreicher Antilopen, Wasservögel und Affen, an klaren Tagen siehst du von seinem Kraterrand aus den Ol Doinyo Lengai. Beim Fußmarsch auf den üppig grünen Olmoti entdeckst du am Kraterrand einen kleinen Wasserfall. Vor beiden Kratern befinden sich Rangerposten. Die Straße dorthin erreicht man von der Ngorongoro Sopa Lodge. Von den Rangerposten aus musst du – in Begleitung eines bewaffneten Wildhüters – laufen. Oder du buchst die Tour von Moshi oder Arusha aus bei einem Safariveranstalter.

    • Arusha

  • Moru Kopjes

    Landschaftliche Highlights
    Insider-Tipp
    Geschichten am Fels

    Die gigantischen Granitbrocken, die sich aus dem Grasmeer mitten in der Serengeti erheben, sind nicht nur aus der Ferne faszinierend anzusehen. An ihrem Fuß kannst du etwa hundert Jahre alte Zeichnungen der Massai entdecken: Tiere, jagende Menschen und Waffen. Auf einem der anderen Kopjes befindet sich ein Gong aus Stein, der von den Vorfahren der Massai benutzt worden sein soll. Der Aufstieg ist steil, dauert aber nicht lange.

    • Seonera
    Insider-Tipp
    Geschichten am Fels

    Die gigantischen Granitbrocken, die sich aus dem Grasmeer mitten in der Serengeti erheben, sind nicht nur aus der Ferne faszinierend anzusehen. An ihrem Fuß kannst du etwa hundert Jahre alte Zeichnungen der Massai entdecken: Tiere, jagende Menschen und Waffen. Auf einem der anderen Kopjes befindet sich ein Gong aus Stein, der von den Vorfahren der Massai benutzt worden sein soll. Der Aufstieg ist steil, dauert aber nicht lange.

    • Seonera

  • German Boma

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    Kräftigster Kaffee der Stadt

    Das 1886 errichtete deutsche Fort – heute Boma, „Haus“ auf Suaheli, genannt – ist ein imposanter, gut erhaltener Bau. Es beherbergt das Nationale Naturkundemuseum, in dem unter anderem die 3,5 Mio. Jahre alten Laetoli-Fußabdrücke zu sehen sind, die Vorfahren des Menschen in Vulkanasche hinterlassen haben. Andere beeindruckende Funde, etwa das weltweit größte Dinosaurierskelett, sind hingegen im Berliner Naturkundemuseum ausgestellt: Die deutschen Kolonialherren nahmen sie einfach nach Deutschland mit. Tanke im Via Via Travellers Café frische Energie – es serviert die besten Muntermacher. Einen Besuch wert ist auch das Kulturzentrum auf dem Gelände der Boma.

    • Arusha
    Insider-Tipp
    Kräftigster Kaffee der Stadt

    Das 1886 errichtete deutsche Fort – heute Boma, „Haus“ auf Suaheli, genannt – ist ein imposanter, gut erhaltener Bau. Es beherbergt das Nationale Naturkundemuseum, in dem unter anderem die 3,5 Mio. Jahre alten Laetoli-Fußabdrücke zu sehen sind, die Vorfahren des Menschen in Vulkanasche hinterlassen haben. Andere beeindruckende Funde, etwa das weltweit größte Dinosaurierskelett, sind hingegen im Berliner Naturkundemuseum ausgestellt: Die deutschen Kolonialherren nahmen sie einfach nach Deutschland mit. Tanke im Via Via Travellers Café frische Energie – es serviert die besten Muntermacher. Einen Besuch wert ist auch das Kulturzentrum auf dem Gelände der Boma.

    • Arusha

  • Fuerte Viejo de Zanzibar

    Architektonische Highlights
    • © Scott Biales DitchTheMap, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Entdecke junge Talente

    Als Zeichen ihres Siegs über die Portugiesen im Jahr 1698 bauten die osmanischen Herrscher diese Trutzburg mit meterdicken Wänden aus Korallenkalk auf den Überresten der letzten portugiesischen Kirche. Heute finden im Innenhof mehrmals wöchentlich verschiedene Aufführungen statt, darunter zwei, die es lohnen, den Urlaub entsprechend zu planen: Das dreitägige Musikfestival Sauti za Busara, bei dem alljährlich Sänger und Musiker aus ganz Afrika die Straßen mit Rap, Jazz, Gospel und dem traditionellen Taraab beschallen. Weniger bekannt ist das Zanzibar International Filmfestival im Juli: Ein 16-tägiges Filmfest, bei dem junge Talente aus dem Kulturraum des Indischen Ozeans ihre Dokumentar- und Spielfilme präsentieren. So einen spannenden Einblick in das Leben und Schaffen in den Dhow-Ländern bekommst du nicht mal auf der Berlinale – begleitet von den besten Partys. Gegen eine Spende kannst du das Fort auch außerhalb von Aufführungen besichtigen. Dahinter gibt es in den Gassen zahlreiche Souvenirläden (Handeln nicht vergessen!).

    • © Scott Biales DitchTheMap, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Entdecke junge Talente

    Als Zeichen ihres Siegs über die Portugiesen im Jahr 1698 bauten die osmanischen Herrscher diese Trutzburg mit meterdicken Wänden aus Korallenkalk auf den Überresten der letzten portugiesischen Kirche. Heute finden im Innenhof mehrmals wöchentlich verschiedene Aufführungen statt, darunter zwei, die es lohnen, den Urlaub entsprechend zu planen: Das dreitägige Musikfestival Sauti za Busara, bei dem alljährlich Sänger und Musiker aus ganz Afrika die Straßen mit Rap, Jazz, Gospel und dem traditionellen Taraab beschallen. Weniger bekannt ist das Zanzibar International Filmfestival im Juli: Ein 16-tägiges Filmfest, bei dem junge Talente aus dem Kulturraum des Indischen Ozeans ihre Dokumentar- und Spielfilme präsentieren. So einen spannenden Einblick in das Leben und Schaffen in den Dhow-Ländern bekommst du nicht mal auf der Berlinale – begleitet von den besten Partys. Gegen eine Spende kannst du das Fort auch außerhalb von Aufführungen besichtigen. Dahinter gibt es in den Gassen zahlreiche Souvenirläden (Handeln nicht vergessen!).


  • Chumbe Island

    Landschaftliche Highlights
    • © STORYTELLER MOIZ HUSEIN, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Bombastisches Naturparadies

    Weil die Insel lange Sperrgebiet war, ist es das einzige Atoll auf dieser Seite der Insel, das noch nicht leer gefischt oder zerstört ist. Hier leben neben 60 Vogelarten auch gigantische, rot leuchtende Krebse, genannt „Palmendiebe“. Die Tiere, die eine Spannweite von einem Meter erreichen können, klettern an Palmen hoch, um die Kokosnüsse in den Wipfeln zu knacken.

    • Sansibar
    • © STORYTELLER MOIZ HUSEIN, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Bombastisches Naturparadies

    Weil die Insel lange Sperrgebiet war, ist es das einzige Atoll auf dieser Seite der Insel, das noch nicht leer gefischt oder zerstört ist. Hier leben neben 60 Vogelarten auch gigantische, rot leuchtende Krebse, genannt „Palmendiebe“. Die Tiere, die eine Spannweite von einem Meter erreichen können, klettern an Palmen hoch, um die Kokosnüsse in den Wipfeln zu knacken.

    • Sansibar

  • Manyara-See

    Landschaftliche Highlights
    • © LMspencer, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Abseits ausgetretener Pfade

    Eine dramatischere Lage kann man sich kaum vorstellen: Der Nationalpark liegt am Fuß eines 600 m höher aufragenden Plateaus. Auf engstem Raum (der Park ist gerade mal 330 km2 groß) drängt sich eine erstaunliche Vielfalt an Ökosystemen und Tierarten. Der Lake Manyara befindet sich zwischen Arusha und dem Ngorongoro-Krater. Wegen seiner günstigen Lage legen viele Safariveranstalter hier einen Zwischenstopp ein. Zwei Drittel des Parks nimmt der – leider immer stärker austrocknende – See ein. 400 verschiedene Vogelarten hat man hier gezählt. Am südlichen Ende des Parks, wo sich mehrere heiße Quellen befinden, landen immer wieder Flamingoschwärme. Wer den Touristenströmen entkommen will, wendet sich an das Manyara-Süd-Gate. Gemeinsam mit dem Sangaiwe Gate des Tarangire-Nationalparks bietet es eine Rundtour an, die in die entlegensten Parkteile führt. Bekannt gemacht haben den Park vor allem seine einzigartigen Löwen. Sie klettern wie Leoparden auf die Akazien, um dort in luftiger Höhe zu schlafen – ein völlig atypisches Verhalten! Die Gründe dafür sind bis heute nicht geklärt. Im Park lebt auch eine große Elefantenpopulation: Die dichte Vegetation am Lake Manyara ist für sie ein Festschmaus. Beim Game Drive – der Safarifahrt im Geländewagen – wirst du mit Sicherheit welche entdecken.

    • Manyara
    • © LMspencer, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Abseits ausgetretener Pfade

    Eine dramatischere Lage kann man sich kaum vorstellen: Der Nationalpark liegt am Fuß eines 600 m höher aufragenden Plateaus. Auf engstem Raum (der Park ist gerade mal 330 km2 groß) drängt sich eine erstaunliche Vielfalt an Ökosystemen und Tierarten. Der Lake Manyara befindet sich zwischen Arusha und dem Ngorongoro-Krater. Wegen seiner günstigen Lage legen viele Safariveranstalter hier einen Zwischenstopp ein. Zwei Drittel des Parks nimmt der – leider immer stärker austrocknende – See ein. 400 verschiedene Vogelarten hat man hier gezählt. Am südlichen Ende des Parks, wo sich mehrere heiße Quellen befinden, landen immer wieder Flamingoschwärme. Wer den Touristenströmen entkommen will, wendet sich an das Manyara-Süd-Gate. Gemeinsam mit dem Sangaiwe Gate des Tarangire-Nationalparks bietet es eine Rundtour an, die in die entlegensten Parkteile führt. Bekannt gemacht haben den Park vor allem seine einzigartigen Löwen. Sie klettern wie Leoparden auf die Akazien, um dort in luftiger Höhe zu schlafen – ein völlig atypisches Verhalten! Die Gründe dafür sind bis heute nicht geklärt. Im Park lebt auch eine große Elefantenpopulation: Die dichte Vegetation am Lake Manyara ist für sie ein Festschmaus. Beim Game Drive – der Safarifahrt im Geländewagen – wirst du mit Sicherheit welche entdecken.

    • Manyara

  • Old Boma

    Architektonische Highlights
    Insider-Tipp
    Verborgene Schandtaten aufdecken

    Der massive Bau aus weiß getünchtem Korallenkalk ist das älteste Gebäude der Stadt. Errichtet wurde es als Gästehaus für den sansibarischen Sultan Madschid. Heute beherbergt es das Dar es Salaam Centre for Architectural Heritages (DARCH), in dem du erfährst, wie zum Beispiel die deutschen Kolonialherren durch ihre Stadtplanung die Einwohner Daressalaams in drei Klassen unterteilten. Du verträgst die Hitze in Dar ganz gut? Dann such selbst nach den Schauplätzen, an denen die Gewalt und Folgen der deutschen Kolonialzeit noch erkennbar sind und buch am Tag zuvor hier eine Führung durch die Stadt!

    • Sokoine Drive, Dar es Salaam
    Insider-Tipp
    Verborgene Schandtaten aufdecken

    Der massive Bau aus weiß getünchtem Korallenkalk ist das älteste Gebäude der Stadt. Errichtet wurde es als Gästehaus für den sansibarischen Sultan Madschid. Heute beherbergt es das Dar es Salaam Centre for Architectural Heritages (DARCH), in dem du erfährst, wie zum Beispiel die deutschen Kolonialherren durch ihre Stadtplanung die Einwohner Daressalaams in drei Klassen unterteilten. Du verträgst die Hitze in Dar ganz gut? Dann such selbst nach den Schauplätzen, an denen die Gewalt und Folgen der deutschen Kolonialzeit noch erkennbar sind und buch am Tag zuvor hier eine Führung durch die Stadt!

    • Sokoine Drive, Dar es Salaam

  • Ruaha National Park

    Botanische Gärten & Parks
    • © Andrew Molinaro, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Wild, wilder, am wildesten

    Wunderschön, rau und strotzend vor Leben: 100 km südlich von der Hauptstadt Dodoma liegt ein Nationalpark, so groß wie die halbe Schweiz. Er ist nicht nur der größte Park Tansanias – Ruaha ist noch dazu kaum besucht. Hier triffst du gewiss mehr Leoparden, Geparden und Antilopen als Menschen. Wenn du die Touristengruppen und all die anderen Safarijeeps in der Serengeti und den Parks im Norden vermeiden willst, dann bist du hier genau richtig. Mitten im Herz von Tansania erstreckt sich der Ruaha National Park auf einer Fläche von ganzen 20 226 km². Er ist zwar nicht so einfach zu erreichen und bei weitem nicht so gut erschlossen wie die Parks im Norden – selbst in der Trockenzeit (Juni–Dez.) zählt er nicht einmal hundert Besucher. Dafür bietet er Hügel, so weit das Auge reicht, bedeckt mit Baobabs und dramatische Felsklippen. Nicht nur das Flussbett des Ruaha- Flusses, auch das Rift Valley schneidet mitten durch den Park. Dazu kommen riesige Elefanten- und Büffelherden und Tiere, die aus dem südlichen Afrika in den Osten wandern. Von einem 200 m hoch gelegenen Grabenbruch stürzen Flüsse in die Ebene hinab und schlängeln sich durch die Savanne. Jenseits des Grabenbruchs findet man auch dichtere Wälder und Hügel, die sich bis zu 1800 m erheben. Eine so große Vielfalt an Pflanzen und Tieren wie hier findest du wohl in kaum einem anderen Park: Biologen zählten 1650 Pflanzen- und 580 Vogelarten. 20 000 Elefanten teilen sich die Wälder mit zig Antilopenarten, Leoparden, Löwen, Geparden und Wildhunden. Die meisten Lodges befinden sich im Südosten Ruahas, auf 900 m Höhe. Besonders günstig übernachtet man in den Selbstversorger-Bandas für zwei bis fünf Reisende. Sie werden von der Nationalparkverwaltung unterhalten. Feuerholz und warmes Wasser wird zur Verfügung gestellt, Küchen sind vorhanden. Die Anreise ist am einfachsten mit dem Flugzeug oder mit einer organisierten Safari. Von Arusha oder Dar muss man mit dem Auto einen vollen Tag (10–12 Std.) Fahrzeit rechnen.

    • Iringa Street, Dar es Salaam
    • © Andrew Molinaro, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Wild, wilder, am wildesten

    Wunderschön, rau und strotzend vor Leben: 100 km südlich von der Hauptstadt Dodoma liegt ein Nationalpark, so groß wie die halbe Schweiz. Er ist nicht nur der größte Park Tansanias – Ruaha ist noch dazu kaum besucht. Hier triffst du gewiss mehr Leoparden, Geparden und Antilopen als Menschen. Wenn du die Touristengruppen und all die anderen Safarijeeps in der Serengeti und den Parks im Norden vermeiden willst, dann bist du hier genau richtig. Mitten im Herz von Tansania erstreckt sich der Ruaha National Park auf einer Fläche von ganzen 20 226 km². Er ist zwar nicht so einfach zu erreichen und bei weitem nicht so gut erschlossen wie die Parks im Norden – selbst in der Trockenzeit (Juni–Dez.) zählt er nicht einmal hundert Besucher. Dafür bietet er Hügel, so weit das Auge reicht, bedeckt mit Baobabs und dramatische Felsklippen. Nicht nur das Flussbett des Ruaha- Flusses, auch das Rift Valley schneidet mitten durch den Park. Dazu kommen riesige Elefanten- und Büffelherden und Tiere, die aus dem südlichen Afrika in den Osten wandern. Von einem 200 m hoch gelegenen Grabenbruch stürzen Flüsse in die Ebene hinab und schlängeln sich durch die Savanne. Jenseits des Grabenbruchs findet man auch dichtere Wälder und Hügel, die sich bis zu 1800 m erheben. Eine so große Vielfalt an Pflanzen und Tieren wie hier findest du wohl in kaum einem anderen Park: Biologen zählten 1650 Pflanzen- und 580 Vogelarten. 20 000 Elefanten teilen sich die Wälder mit zig Antilopenarten, Leoparden, Löwen, Geparden und Wildhunden. Die meisten Lodges befinden sich im Südosten Ruahas, auf 900 m Höhe. Besonders günstig übernachtet man in den Selbstversorger-Bandas für zwei bis fünf Reisende. Sie werden von der Nationalparkverwaltung unterhalten. Feuerholz und warmes Wasser wird zur Verfügung gestellt, Küchen sind vorhanden. Die Anreise ist am einfachsten mit dem Flugzeug oder mit einer organisierten Safari. Von Arusha oder Dar muss man mit dem Auto einen vollen Tag (10–12 Std.) Fahrzeit rechnen.

    • Iringa Street, Dar es Salaam

  • Forodhani Gardens

    Botanische Gärten & Parks
    • © Oleg Znamenskiy, Shutterstock

    Wenn die Sonne im Indischen Ozean untergeht, verwandelt sich der Park gegenüber des Beit al-Ajaib in ein Labyrinth aus Marktständen, an denen alle Arten von Fleischspießchen, Meeresfrüchten, Pfannkuchen und anderen frisch zubereiteten Leckereien zu kleinen Preisen verkauft werden.

    • Mizingani Road, Zanzibar
    • © Oleg Znamenskiy, Shutterstock

    Wenn die Sonne im Indischen Ozean untergeht, verwandelt sich der Park gegenüber des Beit al-Ajaib in ein Labyrinth aus Marktständen, an denen alle Arten von Fleischspießchen, Meeresfrüchten, Pfannkuchen und anderen frisch zubereiteten Leckereien zu kleinen Preisen verkauft werden.

    • Mizingani Road, Zanzibar

  • Bismarckstein

    Landschaftliche Highlights
    • © AlfaJohnson, Shutterstock

    Mwanzas Wahrzeichen ist ein gewaltiger Granitblock, der mitten im Hafenbeckennahe dem Kamanga-Fährterminal aufrecht auf einer Gruppe von Felsen steht. Nach Fürst Otto von Bismarck benannt wurde der Fels zu deutschen Kolonialzeiten– angeblich, weil er genauso unerschütterlich war wie der Kanzler des Deutschen Reichs. Im Licht des Sonnenuntergang sein besonders schöner Anblick, vor allem im nahen Rock Beach Garden Hotel.

    • Mwanza
    • © AlfaJohnson, Shutterstock

    Mwanzas Wahrzeichen ist ein gewaltiger Granitblock, der mitten im Hafenbeckennahe dem Kamanga-Fährterminal aufrecht auf einer Gruppe von Felsen steht. Nach Fürst Otto von Bismarck benannt wurde der Fels zu deutschen Kolonialzeiten– angeblich, weil er genauso unerschütterlich war wie der Kanzler des Deutschen Reichs. Im Licht des Sonnenuntergang sein besonders schöner Anblick, vor allem im nahen Rock Beach Garden Hotel.

    • Mwanza

  • Sukuma Museum / Bujora Cultural Centre

    Museen

    In diesem Museumsdorf werden Architektur, Kultur und der Alltag der Sukuma, Tansanias größter Bevölkerungsgruppe, vorgestellt. Am Wochenende finden hier Schlangentänze statt.

    In diesem Museumsdorf werden Architektur, Kultur und der Alltag der Sukuma, Tansanias größter Bevölkerungsgruppe, vorgestellt. Am Wochenende finden hier Schlangentänze statt.


  • Rubondo Island

    Landschaftliche Highlights

    Into the wild: Die Insel, gut 200 km westlich von Mwanza im Viktoriasee, ist einer der am wenigsten besuchten Nationalparks Tansanias. Dabei ist das Eiland ein Traumziel für Vogel- und Schmetterlingsliebhaber, Wanderer und Sportfischer –und jeden, der ein Abenteuer abseits der großen Touristenrouten sucht. Rubondo selbst ist vor allem von dichtem Tropenwald bedeckt, dazwischen erstrecken sich Sumpf und Savanne. In den 1970ern war Rubondo Schauplatz eines zoologischen Experiments: Auf Initiative von Bernhard Grzimek wurden diverse Tierarten ausgesetzt, unter ihnen Nashörner und Elefanten. Besonders umstritten war die Aussiedlung von 17 Zoo und Zirkusschimpansen. Zwei Schimpansen haben Menschen angegriffen und wurden erschossen. Die anderen haben sich inzwischen vermehrt. Im nördlichen Teil der Insel kannst du die Nachkommen mit einem Ranger suchen. Ein Charterflug für vier Personen ab Mwanza kostet rund 500 Dollar. Am meisten lohnt sich ein Besuch in der Trockenzeit (Januar und Februar oder Juni bis September). Eintritt pro Tag 30 US$ Das schönste Camp auf der Insel besteht aus luxuriösen Bandas (Häuser im landestypischen Stil) in traumhafter Lage: Im Hintergrund ragen die Wipfel des Waldes auf, vor der Veranda erstreckt sich ein weißer, palmenbestandener Strand, an dem am frühen Morgen Wasservögel rasten. An der Rezeption kannst du auch eine Exkursion auf oder um die Insel buchen.

    • Rubondo Island

    Into the wild: Die Insel, gut 200 km westlich von Mwanza im Viktoriasee, ist einer der am wenigsten besuchten Nationalparks Tansanias. Dabei ist das Eiland ein Traumziel für Vogel- und Schmetterlingsliebhaber, Wanderer und Sportfischer –und jeden, der ein Abenteuer abseits der großen Touristenrouten sucht. Rubondo selbst ist vor allem von dichtem Tropenwald bedeckt, dazwischen erstrecken sich Sumpf und Savanne. In den 1970ern war Rubondo Schauplatz eines zoologischen Experiments: Auf Initiative von Bernhard Grzimek wurden diverse Tierarten ausgesetzt, unter ihnen Nashörner und Elefanten. Besonders umstritten war die Aussiedlung von 17 Zoo und Zirkusschimpansen. Zwei Schimpansen haben Menschen angegriffen und wurden erschossen. Die anderen haben sich inzwischen vermehrt. Im nördlichen Teil der Insel kannst du die Nachkommen mit einem Ranger suchen. Ein Charterflug für vier Personen ab Mwanza kostet rund 500 Dollar. Am meisten lohnt sich ein Besuch in der Trockenzeit (Januar und Februar oder Juni bis September). Eintritt pro Tag 30 US$ Das schönste Camp auf der Insel besteht aus luxuriösen Bandas (Häuser im landestypischen Stil) in traumhafter Lage: Im Hintergrund ragen die Wipfel des Waldes auf, vor der Veranda erstreckt sich ein weißer, palmenbestandener Strand, an dem am frühen Morgen Wasservögel rasten. An der Rezeption kannst du auch eine Exkursion auf oder um die Insel buchen.

    • Rubondo Island

  • Olduvai-Schlucht

    Landschaftliche Highlights
    • © Yakov Oskanov, Shutterstock

    Hier hat der Mensch den aufrechten Gang gelernt: In der Schlucht zwischen Ngorongoro und Serengeti stießen Archäologen im 20.Jh. auf hominide (menschenartige) Fossilien, die über 3 Mio. Jahre alt sind. Der berühmteste Fund ist der 1,8 Mio. Jahre alte, affenähnliche Schädel des Australopithecus boisei, wegen seines massiven Unterkiefers auch kurz der Nussknackermensch genannt. Die Paläontologin Mary Leakey entdeckte den Schädel 1959.1978 gelang der Forscherin eine weitere Sensation: Sie fand 3,7 Mio. Jahre alte Fußabdrücke von Hominiden, die offensichtlich aufrecht über frische Vulkanasche gelaufen waren. Die Abdrücke härteten in der Sonne aus, wurden von nachfolgendem Ascheregen überdeckt und blieben so bis heute erhalten. Die Ausgrabungen dokumentiert ein exzellentes Museum. Zu sehen sind dort allerdings nicht die Originalfunde, sondern Gipsimitate. Die 50 km lange Olduvai-Schlucht kannst du nur in Begleitung eines Museumsmitarbeiters besichtigen. Vom Aussichtspunkt neben dem Museum hast du einen guten Blick auf die von Forschern freigelegten Gesteinsschichten.

    • © Yakov Oskanov, Shutterstock

    Hier hat der Mensch den aufrechten Gang gelernt: In der Schlucht zwischen Ngorongoro und Serengeti stießen Archäologen im 20.Jh. auf hominide (menschenartige) Fossilien, die über 3 Mio. Jahre alt sind. Der berühmteste Fund ist der 1,8 Mio. Jahre alte, affenähnliche Schädel des Australopithecus boisei, wegen seines massiven Unterkiefers auch kurz der Nussknackermensch genannt. Die Paläontologin Mary Leakey entdeckte den Schädel 1959.1978 gelang der Forscherin eine weitere Sensation: Sie fand 3,7 Mio. Jahre alte Fußabdrücke von Hominiden, die offensichtlich aufrecht über frische Vulkanasche gelaufen waren. Die Abdrücke härteten in der Sonne aus, wurden von nachfolgendem Ascheregen überdeckt und blieben so bis heute erhalten. Die Ausgrabungen dokumentiert ein exzellentes Museum. Zu sehen sind dort allerdings nicht die Originalfunde, sondern Gipsimitate. Die 50 km lange Olduvai-Schlucht kannst du nur in Begleitung eines Museumsmitarbeiters besichtigen. Vom Aussichtspunkt neben dem Museum hast du einen guten Blick auf die von Forschern freigelegten Gesteinsschichten.


  • Empakaai Crater

    Landschaftliche Highlights
    • © Massimo Salesi, Shutterstock

    Mit Ausnahme des Ngorongoro wird das abgelegene Kraterhochland nur wenig besucht. Deshalb hast du die Krater Olmoti (3099 m) und Empakaai (3231 m) bei einem Ausflug fast ganz für dich. Der Empakaai ist die Heimat zahlreicher Antilopen, Wasservögel und Affen, an klaren Tagen sieht man von seinem Kraterrand aus den Ol Doinyo Lengai. Beim Fußmarsch auf den üppig grünen Olmoti entdeckst du am Kraterrand einen kleinen Wasserfall. Vor beiden Kratern befinden sich Rangerposten. Die Straße dorthin erreichst du von der Ngorongoro Sopa Lodge. Von den Rangerposten aus musst du – in Begleitung eines bewaffneten Wildhüters – laufen. Oder du buchst die Tour von Moshi oder Arusha aus bei einem Safariveranstalter.

    • Arusha
    • © Massimo Salesi, Shutterstock

    Mit Ausnahme des Ngorongoro wird das abgelegene Kraterhochland nur wenig besucht. Deshalb hast du die Krater Olmoti (3099 m) und Empakaai (3231 m) bei einem Ausflug fast ganz für dich. Der Empakaai ist die Heimat zahlreicher Antilopen, Wasservögel und Affen, an klaren Tagen sieht man von seinem Kraterrand aus den Ol Doinyo Lengai. Beim Fußmarsch auf den üppig grünen Olmoti entdeckst du am Kraterrand einen kleinen Wasserfall. Vor beiden Kratern befinden sich Rangerposten. Die Straße dorthin erreichst du von der Ngorongoro Sopa Lodge. Von den Rangerposten aus musst du – in Begleitung eines bewaffneten Wildhüters – laufen. Oder du buchst die Tour von Moshi oder Arusha aus bei einem Safariveranstalter.

    • Arusha

  • Ngorongoro Farm House

    Touristenattraktionen

    Du würdest gerne erfahren, wo und wie die Feinschmecker-Bohnen in Tansania heranwachsen? Die fruchtbaren Böden rund um den Riesenkrater sind bestes Anbaugebiet. Besuchen kannst du die Kaffeefelder zu Fuß von der Plantation Lodge: Die wurde 1998 im Stil eines Bauernhauses gebaut, der heute als „deutsche Kolonialzeit“ beschrieben wird, von einem Ehepaar aus Deutschland. Der Garten ist so hübsch, dass du noch ein paar Tage dranhängen solltest: Üppig, tropisch, voller Düfte und Farben, mit Blick auf den Kraterrand des Ngorongoro.

    Du würdest gerne erfahren, wo und wie die Feinschmecker-Bohnen in Tansania heranwachsen? Die fruchtbaren Böden rund um den Riesenkrater sind bestes Anbaugebiet. Besuchen kannst du die Kaffeefelder zu Fuß von der Plantation Lodge: Die wurde 1998 im Stil eines Bauernhauses gebaut, der heute als „deutsche Kolonialzeit“ beschrieben wird, von einem Ehepaar aus Deutschland. Der Garten ist so hübsch, dass du noch ein paar Tage dranhängen solltest: Üppig, tropisch, voller Düfte und Farben, mit Blick auf den Kraterrand des Ngorongoro.


  • Lake Burungi

    Landschaftliche Highlights
    • © Havelock Photography, Shutterstock

    Der flache Sodasee gleich hinter der westlichen Parkgrenze ist zwischen Juli und November von Flamingos bevölkert. Im HIntergrund bricht der ostafrikanische Graben auseinander. Entlang des Ufers breiten sich ausufernde Wälder von Euphorbien aus. Die Pflanzen können bis zu 10 m hoch werden. Hier gibt es zahlreiche Kudus (eine Antilopenart) und Buschböcke zu sehen.

    • Madukani
    • © Havelock Photography, Shutterstock

    Der flache Sodasee gleich hinter der westlichen Parkgrenze ist zwischen Juli und November von Flamingos bevölkert. Im HIntergrund bricht der ostafrikanische Graben auseinander. Entlang des Ufers breiten sich ausufernde Wälder von Euphorbien aus. Die Pflanzen können bis zu 10 m hoch werden. Hier gibt es zahlreiche Kudus (eine Antilopenart) und Buschböcke zu sehen.

    • Madukani