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Reiseführer
Susdal

Ist erwähnt in Reiseführer:

Der kleine Ort liegt 210 km von Moskau entfernt. Mit seinen 12000 Ew. ist er ein einziges Museumsstädtchen und ein touristisches Juwel. Hier konzentrieren sich auf kleiner Fläche über 100 Bauwerke von historischer Bedeutung.

Auch die Architektur der kleinen Leute ist erhalten: Viele pittoreske Holzhäuschen prägen das Bild der kleinen Stadt. Susdal, das gern als „Hauptstadt des Goldenen Rings“ bezeichnet wird, steht unter Denkmalschutz und seit 1992 auch auf der Welterbeliste der Unesco. Einst Residenz von Fürsten, wurde der Ort durch Überfälle der Mongolen und Polen mehrfach zerstört, aber immer wieder aufgebaut. Susdal wurde im Jahr 990 erstmals erwähnt und erhielt 100 Jahre später Stadtrechte. Ihre Blütezeit erlebte die Stadt im 12.Jh., als Fürst Jurij Dolgorukij den Ort zur Hauptstadt des Fürstentums Rostow-Susdal machte. Eine Chronik aus dem Jahr 1673 dokumentiert die damalige Größe der Stadt: 400 Anwesen, 8 Kathedralen im Kreml, 14 Kirchen in der Siedlung und 27 Kirchen in den Klöstern. Im 19.Jh. versank Susdal dann in der Bedeutungslosigkeit. So ist zu erklären, dass der Ort die Zerstörungen nach 1917 unbeschadet überstand. Ab 1967 wurden die sakralen und weltlichen Bauten restauriert. Beim Rundgang durch die „Märchenstadt“, die sich auf eine Fläche von 8 km² beschränkt, bewundert man Spitzdächer und Türmchen, Kirchen und Festungsmauern sowie die kleinen, reich verzierten Holzhäuser. Jedes Gebäude erzählt ein Stück russischer Geschichte.

Susdal Sehenswertes & Restaurants

Susdal
Geographical
Susdal
Saviour Monastery of Saint Euthymius
Architektonische Highlights
Suzdal
Shchurovo Gorodishche
Museen
Suzdal
Suzdal Kremlin
Architektonische Highlights
Suzdal
Venerable bell tower
Architektonische Highlights
Susdal
Museum für Altrussische Malerei
Museen
Suzdal

    Geographical

    Architektonische Highlights

    Museen

    Geographical

    Architektonische Highlights

    Museen


  • Susdal

    Geographical
    • © Nymph_i, Shutterstock

    Der kleine Ort liegt 210 km von Moskau entfernt. Mit seinen 12000 Ew. ist er ein einziges Museumsstädtchen und ein touristisches Juwel. Hier konzentrieren sich auf kleiner Fläche über 100 Bauwerke von historischer Bedeutung. Auch die Architektur der kleinen Leute ist erhalten: Viele pittoreske Holzhäuschen prägen das Bild der kleinen Stadt. Susdal, das gern als „Hauptstadt des Goldenen Rings“ bezeichnet wird, steht unter Denkmalschutz und seit 1992 auch auf der Welterbeliste der Unesco. Einst Residenz von Fürsten, wurde der Ort durch Überfälle der Mongolen und Polen mehrfach zerstört, aber immer wieder aufgebaut. Susdal wurde im Jahr 990 erstmals erwähnt und erhielt 100 Jahre später Stadtrechte. Ihre Blütezeit erlebte die Stadt im 12.Jh., als Fürst Jurij Dolgorukij den Ort zur Hauptstadt des Fürstentums Rostow- Susdal machte. Eine Chronik aus dem Jahr 1673 dokumentiert die damalige Größe der Stadt: 400 Anwesen, 8 Kathedralen im Kreml, 14 Kirchen in der Siedlung und 27 Kirchen in den Klöstern. Im 19.Jh. versank Susdal dann in der Bedeutungslosigkeit. So ist zu erklären, dass der Ort die Zerstörungen nach 1917 unbeschadet überstand. Ab 1967 wurden die sakralen und weltlichen Bauten restauriert. Beim Rundgang durch die „Märchenstadt“, die sich auf eine Fläche von 8 km² beschränkt, bewundert man Spitzdächer und Türmchen, Kirchen und Festungsmauern sowie die kleinen, reich verzierten Holzhäuser. Jedes Gebäude erzählt ein Stück russischer Geschichte.

    • 601261 Susdal
    • © Nymph_i, Shutterstock

    Der kleine Ort liegt 210 km von Moskau entfernt. Mit seinen 12000 Ew. ist er ein einziges Museumsstädtchen und ein touristisches Juwel. Hier konzentrieren sich auf kleiner Fläche über 100 Bauwerke von historischer Bedeutung. Auch die Architektur der kleinen Leute ist erhalten: Viele pittoreske Holzhäuschen prägen das Bild der kleinen Stadt. Susdal, das gern als „Hauptstadt des Goldenen Rings“ bezeichnet wird, steht unter Denkmalschutz und seit 1992 auch auf der Welterbeliste der Unesco. Einst Residenz von Fürsten, wurde der Ort durch Überfälle der Mongolen und Polen mehrfach zerstört, aber immer wieder aufgebaut. Susdal wurde im Jahr 990 erstmals erwähnt und erhielt 100 Jahre später Stadtrechte. Ihre Blütezeit erlebte die Stadt im 12.Jh., als Fürst Jurij Dolgorukij den Ort zur Hauptstadt des Fürstentums Rostow- Susdal machte. Eine Chronik aus dem Jahr 1673 dokumentiert die damalige Größe der Stadt: 400 Anwesen, 8 Kathedralen im Kreml, 14 Kirchen in der Siedlung und 27 Kirchen in den Klöstern. Im 19.Jh. versank Susdal dann in der Bedeutungslosigkeit. So ist zu erklären, dass der Ort die Zerstörungen nach 1917 unbeschadet überstand. Ab 1967 wurden die sakralen und weltlichen Bauten restauriert. Beim Rundgang durch die „Märchenstadt“, die sich auf eine Fläche von 8 km² beschränkt, bewundert man Spitzdächer und Türmchen, Kirchen und Festungsmauern sowie die kleinen, reich verzierten Holzhäuser. Jedes Gebäude erzählt ein Stück russischer Geschichte.

    • 601261 Susdal

  • Saviour Monastery of Saint Euthymius

    Architektonische Highlights
    • © Alvaro Lovazzano, Shutterstock

    Im Norden der Stadt liegt an einem Steilhang zur Kamenka das nach seinem erstenAbt benannte Kloster. Mit der rund um die Anlage laufenden Ziegelmauer, die von zwölf Türmen unterbrochen wird, wirkt der Ort wie eine Festung. Neben der Christi-Verklärungs- Kathedrale (1594), die gut erhaltene Fresken zeigt, steht das Grabmal für den Volkstribun Dimitri Poscharski. Zu beachten ist der schmale und lang gezogene Glockenturm neben der Kathedrale mit 20 Glocken. Das Spiel der Glocken sollten Sie sich nicht entgehen lassen: Sie läuten um 10.30, 12, 13.30, 15 und 16.30 Uhr. Im Blickfeld dann die Nikolaus-Spitalkirche und daneben die Gefängniszellen. Das Zuchthaus wurde 1776 von Katharina II. angelegt und war noch bis vor kurzem eine Haftanstalt für Jugendliche. Vom Kloster aus hat man eine herrliche Aussicht auf die langsam dahinfließende Kamenka.

    • © Alvaro Lovazzano, Shutterstock

    Im Norden der Stadt liegt an einem Steilhang zur Kamenka das nach seinem erstenAbt benannte Kloster. Mit der rund um die Anlage laufenden Ziegelmauer, die von zwölf Türmen unterbrochen wird, wirkt der Ort wie eine Festung. Neben der Christi-Verklärungs- Kathedrale (1594), die gut erhaltene Fresken zeigt, steht das Grabmal für den Volkstribun Dimitri Poscharski. Zu beachten ist der schmale und lang gezogene Glockenturm neben der Kathedrale mit 20 Glocken. Das Spiel der Glocken sollten Sie sich nicht entgehen lassen: Sie läuten um 10.30, 12, 13.30, 15 und 16.30 Uhr. Im Blickfeld dann die Nikolaus-Spitalkirche und daneben die Gefängniszellen. Das Zuchthaus wurde 1776 von Katharina II. angelegt und war noch bis vor kurzem eine Haftanstalt für Jugendliche. Vom Kloster aus hat man eine herrliche Aussicht auf die langsam dahinfließende Kamenka.


  • Shchurovo Gorodishche

    Museen

    Unweit des Kreml, auf der anderen Seite der Kamenka, ist eine Sammlung von Kirchen, Bauernhäusern, Speichern undWindmühlen aus Holz angelegt.

    • Ulitsa Korovniki, 601291 Suzdal

    Unweit des Kreml, auf der anderen Seite der Kamenka, ist eine Sammlung von Kirchen, Bauernhäusern, Speichern undWindmühlen aus Holz angelegt.

    • Ulitsa Korovniki, 601291 Suzdal

  • Suzdal Kremlin

    Architektonische Highlights
    • © Pavel Suhov, Shutterstock

    Die Erdwälle aus dem 11.Jh. sind noch erkennbar. Die Kathedrale der Jungfrauengeburt ist das erste städtische Gotteshaus, das nicht nur von der Fürstenfamilie, sondern auch von der Bevölkerung besucht wurde. Die Portale sind Zeugnisse russischer Handwerkskunst des 13.Jhs. Die im 17.Jh. in den kegelförmigen Glockenturm eingebaute Uhr lässt jede Minute die Glocken erklingen. Der Turm ist durch eine Galerie mit dem Erzbischöflichen Palais verbunden.

    • © Pavel Suhov, Shutterstock

    Die Erdwälle aus dem 11.Jh. sind noch erkennbar. Die Kathedrale der Jungfrauengeburt ist das erste städtische Gotteshaus, das nicht nur von der Fürstenfamilie, sondern auch von der Bevölkerung besucht wurde. Die Portale sind Zeugnisse russischer Handwerkskunst des 13.Jhs. Die im 17.Jh. in den kegelförmigen Glockenturm eingebaute Uhr lässt jede Minute die Glocken erklingen. Der Turm ist durch eine Galerie mit dem Erzbischöflichen Palais verbunden.


  • Venerable bell tower

    Architektonische Highlights
    • © folomey, Shutterstock

    Etwas abgelegenes Kloster mit grausamer Geschichte, war es doch Verbannungsort für unliebsame Frauen aus hohem Hause – z.B. Zarinnen und Fürstinnen –, die häufig hierher geschickt wurden, weil sie unfruchtbar waren. Auch Peter der Große ließ seine Gattin hier Fürbitte tun. Die Hauptkirche, 1510–14 gebaut, zeigt sich schlicht: Keine Malerei belebt die Wände – dem Los der adligen Nonnen angepasst.

    • 601293 Susdal
    • © folomey, Shutterstock

    Etwas abgelegenes Kloster mit grausamer Geschichte, war es doch Verbannungsort für unliebsame Frauen aus hohem Hause – z.B. Zarinnen und Fürstinnen –, die häufig hierher geschickt wurden, weil sie unfruchtbar waren. Auch Peter der Große ließ seine Gattin hier Fürbitte tun. Die Hauptkirche, 1510–14 gebaut, zeigt sich schlicht: Keine Malerei belebt die Wände – dem Los der adligen Nonnen angepasst.

    • 601293 Susdal

  • Museum für Altrussische Malerei

    Museen
    • © Arkady Zakharov, Shutterstock

    Sammlung von Seltenheitswert mit Ikonen aus dem 13.–17.Jh., vor allem aus der Wladimir-Susdaler Schule.

    • © Arkady Zakharov, Shutterstock

    Sammlung von Seltenheitswert mit Ikonen aus dem 13.–17.Jh., vor allem aus der Wladimir-Susdaler Schule.