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Südtunesien Top Sehenswürdigkeiten












Architektonische Highlights
Architektonische Highlights
Landschaftliche Highlights
Museen
Touristenattraktionen
Botanische Gärten & Parks
La Ghriba
Architektonische Highlights © Ann-Mary, Shutterstock
Die Synagoge ist das bedeutendste jüdische Pilgerziel Nordafrikas. 586 v.Chr. soll sich die erste jüdische Gemeinde niedergelassen und eine Synagoge errichtet haben. Der heutige Bau entstand erst 1920, doch die darin aufbewahrte Thorarolle zählt zu den ältesten weltweit. 2002 verübten radikale Islamisten einen Anschlag auf La Ghriba. Seither ist die Synagoge streng bewacht. Im Innern kann man schönes Majolikadekor und üppige Schnitzarbeiten bewundern.
- C117, 4146 Erriadh
- +216 75 670 921
© Ann-Mary, Shutterstock
Die Synagoge ist das bedeutendste jüdische Pilgerziel Nordafrikas. 586 v.Chr. soll sich die erste jüdische Gemeinde niedergelassen und eine Synagoge errichtet haben. Der heutige Bau entstand erst 1920, doch die darin aufbewahrte Thorarolle zählt zu den ältesten weltweit. 2002 verübten radikale Islamisten einen Anschlag auf La Ghriba. Seither ist die Synagoge streng bewacht. Im Innern kann man schönes Majolikadekor und üppige Schnitzarbeiten bewundern.
- C117, 4146 Erriadh
- +216 75 670 921
Šatt al-Ǧarīd
Landschaftliche Highlights © MAIRDUMONT
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Künstliche Fata Morgana
Karl-May-Leser kennen den Chott el-Djerid aus den anschaulichen Schilderungen im Roman „Durch die Wüste“ und wissen deshalb auch genau, welche Gefahren er birgt. Denn die hart scheinende Salzdecke ist je nach Grad der Verdunstung im Sommer bzw. nach Heftigkeit der Regenfälle im Winter entweder ein stabiler Untergrund oder trügerischer Schlamm, in dem früher ganze Karawanen den Tod fanden. Aber keine Angst! Heute führt eine asphaltierte Straße auf einem Damm mitten durch das weiße Nichts. Unterwegs haben Künstler Skulpturen aufgestellt, sodass man im ersten Moment nicht sicher ist, ob das hier gerade real oder eine Fata Morgana ist.
- Tozeur
© MAIRDUMONT
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Künstliche Fata Morgana
Karl-May-Leser kennen den Chott el-Djerid aus den anschaulichen Schilderungen im Roman „Durch die Wüste“ und wissen deshalb auch genau, welche Gefahren er birgt. Denn die hart scheinende Salzdecke ist je nach Grad der Verdunstung im Sommer bzw. nach Heftigkeit der Regenfälle im Winter entweder ein stabiler Untergrund oder trügerischer Schlamm, in dem früher ganze Karawanen den Tod fanden. Aber keine Angst! Heute führt eine asphaltierte Straße auf einem Damm mitten durch das weiße Nichts. Unterwegs haben Künstler Skulpturen aufgestellt, sodass man im ersten Moment nicht sicher ist, ob das hier gerade real oder eine Fata Morgana ist.
- Tozeur
Ras R'mel
Landschaftliche HighlightsPer Ausflugsboot geht's vom Hafen in Houmt Souk zu einer Landzunge, auf der sich meist Schwärme von Flamingos aufhalten. Es ist ratsam, möglichst früh zu fahren - je später die Tageszeit, desto mehr Menschen landen an der Flamingoinsel an.
- Ḥūmat as-Sūq
Per Ausflugsboot geht's vom Hafen in Houmt Souk zu einer Landzunge, auf der sich meist Schwärme von Flamingos aufhalten. Es ist ratsam, möglichst früh zu fahren - je später die Tageszeit, desto mehr Menschen landen an der Flamingoinsel an.
- Ḥūmat as-Sūq
Ghazi Mustapha Tower
Architektonische Highlights © Cezary Piwowarski, Shutterstock
Nahe dem Hafen liegt die alte Verteidigungsanlage Bordj el Kebir. Sie wurde im 12.Jh. von Roger de Loria errichtet, der Djerba im Auftrag des Königs von Aragón erobert hatte. 1560 bezog der Korsar Dragut die Festung und ließ sie weiter ausbauen. Später befand sie sich in den Händen der Beys von Tunis, dann in denen der Franzosen. Lange war die Anlage militärisch unbedeutend und zerfiel immer mehr. Erst mit Aufkommen des Tourismus begannen die Renovierungsarbeiten. Im Inneren gibt es ein kleines Museum zur Geschichte der Festung. Dort hängt auch ein Bild vom Schädelobelisken, Bordj el Ras, der bis 1848 hier im Hafen die Feinde abschrecken sollte. Im Innenhof des Militärbaus stößt man auf ein Marabout, das Grab des Heiligen Ghazi Mustapha.
- Houmt Souk
- +216 75 653 786
© Cezary Piwowarski, Shutterstock
Nahe dem Hafen liegt die alte Verteidigungsanlage Bordj el Kebir. Sie wurde im 12.Jh. von Roger de Loria errichtet, der Djerba im Auftrag des Königs von Aragón erobert hatte. 1560 bezog der Korsar Dragut die Festung und ließ sie weiter ausbauen. Später befand sie sich in den Händen der Beys von Tunis, dann in denen der Franzosen. Lange war die Anlage militärisch unbedeutend und zerfiel immer mehr. Erst mit Aufkommen des Tourismus begannen die Renovierungsarbeiten. Im Inneren gibt es ein kleines Museum zur Geschichte der Festung. Dort hängt auch ein Bild vom Schädelobelisken, Bordj el Ras, der bis 1848 hier im Hafen die Feinde abschrecken sollte. Im Innenhof des Militärbaus stößt man auf ein Marabout, das Grab des Heiligen Ghazi Mustapha.
- Houmt Souk
- +216 75 653 786
Onk Jamal
Landschaftliche HighlightsRund 38 km nordwestlich von Tozeur und etwa 20 km nordöstlich von Nefta beginnt mitten in der Wüste der "Krieg der Sterne": Onk Jamal, was übersetzt Kamelkopf bedeutet, heißt die Felsformation, nahe der George Lucas für Dreharbeiten die Weltraumstadt Mos Espa erbauen ließ, in der Anakin Skywalker, der später als Darth Vader der dunklen Seite der Macht folgte, fast seine gesamte Kindheit verbrachte. Die Strecke dorthin besteht aus sandiger Piste und ist nur mit dem Geländewagen befahrbar. Von Tozeur aus kannst du Onk Jamal im Rahmen einer organisierten Tour besuchen.
Rund 38 km nordwestlich von Tozeur und etwa 20 km nordöstlich von Nefta beginnt mitten in der Wüste der "Krieg der Sterne": Onk Jamal, was übersetzt Kamelkopf bedeutet, heißt die Felsformation, nahe der George Lucas für Dreharbeiten die Weltraumstadt Mos Espa erbauen ließ, in der Anakin Skywalker, der später als Darth Vader der dunklen Seite der Macht folgte, fast seine gesamte Kindheit verbrachte. Die Strecke dorthin besteht aus sandiger Piste und ist nur mit dem Geländewagen befahrbar. Von Tozeur aus kannst du Onk Jamal im Rahmen einer organisierten Tour besuchen.
El-Hofra
Landschaftliche HighlightsDie große Düne im Süden, unmittelbar bei der Hotelzone, ist besonders am späten Nachmittag ein tolles Fotomotiv. Von ihrem Kamm aus kann man weit über das Sandmeer des Großen Östlichen Erg blicken. Allerdings wird man dieses Vergnügen leider selten für sich allein haben: Hartnäckige Kameltreiber bieten ihre Tiere für kurze oder längere Exkursionen an. Am besten mietet man ein Kamel und lässt sich durch die Wüste führen.
- 4260 Dūz
Die große Düne im Süden, unmittelbar bei der Hotelzone, ist besonders am späten Nachmittag ein tolles Fotomotiv. Von ihrem Kamm aus kann man weit über das Sandmeer des Großen Östlichen Erg blicken. Allerdings wird man dieses Vergnügen leider selten für sich allein haben: Hartnäckige Kameltreiber bieten ihre Tiere für kurze oder längere Exkursionen an. Am besten mietet man ein Kamel und lässt sich durch die Wüste führen.
- 4260 Dūz
Qaşr Ghīlān
Landschaftliche Highlights © Pietro Cenini, Shutterstock
Eine Palmenoase in der Weite der Sahara, dort, wo Sand- und Kieswüste sich treffen. Zwischen hohen Dünen Mauern einer römischen Festung, die Fremdenlegionäre zu einem französischen Fort ausbauten, und mehreren Zeltcamps - das ist Ksar Ghilane. Hier erleben Besucher die wahre Sahara, allerdings nur, wenn sie mit einem Geländewagen unterwegs sind oder sich einer Exkursion von Douz aus anschließen. Von hier folgt man der Straße in Richtung Matmata und biegt nach 68 km auf die von Nord nach Süd führende Pipelinepiste ab. Sie ist zwar nicht asphaltiert, bis auf kurze sandige Abschnitte aber gut befahrbar. Nach weiteren 84 km geht's teils auf Sand, teils auf Asphalt 17 km nach Westen. Unterkunft und Essen bieten einfache Camps mit Beduinenzelten, z.B. das Campement Ghilane, in dem Gäste auch ihr eigenes Zelt aufstellen können. Wegen der unsicheren politischen Lage in den Nachbarländern sollte man von individuellen Touren besser absehen.
- Piste Ksar Ghilane - Douz, 4200 Qaşr Ghīlān
- http://www.ksarghilane.org/
© Pietro Cenini, Shutterstock
Eine Palmenoase in der Weite der Sahara, dort, wo Sand- und Kieswüste sich treffen. Zwischen hohen Dünen Mauern einer römischen Festung, die Fremdenlegionäre zu einem französischen Fort ausbauten, und mehreren Zeltcamps - das ist Ksar Ghilane. Hier erleben Besucher die wahre Sahara, allerdings nur, wenn sie mit einem Geländewagen unterwegs sind oder sich einer Exkursion von Douz aus anschließen. Von hier folgt man der Straße in Richtung Matmata und biegt nach 68 km auf die von Nord nach Süd führende Pipelinepiste ab. Sie ist zwar nicht asphaltiert, bis auf kurze sandige Abschnitte aber gut befahrbar. Nach weiteren 84 km geht's teils auf Sand, teils auf Asphalt 17 km nach Westen. Unterkunft und Essen bieten einfache Camps mit Beduinenzelten, z.B. das Campement Ghilane, in dem Gäste auch ihr eigenes Zelt aufstellen können. Wegen der unsicheren politischen Lage in den Nachbarländern sollte man von individuellen Touren besser absehen.
- Piste Ksar Ghilane - Douz, 4200 Qaşr Ghīlān
- http://www.ksarghilane.org/
Musée du Patrimoine Traditionnel de Djerba
MuseenDas Volkskundemuseum von Houmt Souk residiert in einer Zaouia, einem theologischen Komplex mit Moschee und Unterrichtsräumen aus dem 18.Jh. Im ehemaligen Gebetssaal kannst du Trachten der Djerbi bewundern, die Bibliothek zeigt islamische Manuskripte, weitere Räume sind der Goldschmiedekunst, der Töpferei und anderem Kunsthandwerk gewidmet.
- Avenue Abd el-Hamid el-Kadhi, 4180 Ḥūmat as-Sūq
- http://www.djerbamuseum.tn/
- +216 75 650 540
- contact@patrimoinedetunisie.com.tn
Das Volkskundemuseum von Houmt Souk residiert in einer Zaouia, einem theologischen Komplex mit Moschee und Unterrichtsräumen aus dem 18.Jh. Im ehemaligen Gebetssaal kannst du Trachten der Djerbi bewundern, die Bibliothek zeigt islamische Manuskripte, weitere Räume sind der Goldschmiedekunst, der Töpferei und anderem Kunsthandwerk gewidmet.
- Avenue Abd el-Hamid el-Kadhi, 4180 Ḥūmat as-Sūq
- http://www.djerbamuseum.tn/
- +216 75 650 540
- contact@patrimoinedetunisie.com.tn
Camp Mars
TouristenattraktionenInsider-Tipp Lotussitz auf der Düne
In der Wüste ist nichts außer Sand? Wenn du lange genug hinschaust und -hörst, wirst du sie anders wahrnehmen. Wie der Wind über den Sand streicht und die Wüste zum Knistern bringt ... Im Nationalpark Jebil liegen mehrere Camps, die nur über geführte Touren und mit dem Allradjeep erreichbar sind – oder per Kamel, wenn du ganz individuell ein paar Tage in der Wüste verbringen willst. Das Brot wird dann im Sand gebacken, abgewaschen wird ebenfalls mit Sand. Das Camp Mars liegt mitten im Nationalpark und bietet neben verschiedensten Wüstentouren auch Events wie Yogakurse an oder Konzerte.
Insider-Tipp Lotussitz auf der Düne
In der Wüste ist nichts außer Sand? Wenn du lange genug hinschaust und -hörst, wirst du sie anders wahrnehmen. Wie der Wind über den Sand streicht und die Wüste zum Knistern bringt ... Im Nationalpark Jebil liegen mehrere Camps, die nur über geführte Touren und mit dem Allradjeep erreichbar sind – oder per Kamel, wenn du ganz individuell ein paar Tage in der Wüste verbringen willst. Das Brot wird dann im Sand gebacken, abgewaschen wird ebenfalls mit Sand. Das Camp Mars liegt mitten im Nationalpark und bietet neben verschiedensten Wüstentouren auch Events wie Yogakurse an oder Konzerte.
Campement Zmela Labrissa
TouristenattraktionenIn der Wüste ist nichts außer Sand? Quatsch! Wenn du lange genug hinschaust und -hörst, wirst du sie anders wahrnehmen. Wie der Wind über den Sand streicht und die Wüste zum Knistern bringt ... Im Nationalpark Jebil liegen mehrere Camps, die nur über geführte Touren und mit dem Allradjeep erreichbar sind – oder per Kamel, wenn du ganz individuell ein paar Tage in der Wüste verbringen willst.
- C211, Douz
- http://www.campement-zmela.com/
In der Wüste ist nichts außer Sand? Quatsch! Wenn du lange genug hinschaust und -hörst, wirst du sie anders wahrnehmen. Wie der Wind über den Sand streicht und die Wüste zum Knistern bringt ... Im Nationalpark Jebil liegen mehrere Camps, die nur über geführte Touren und mit dem Allradjeep erreichbar sind – oder per Kamel, wenn du ganz individuell ein paar Tage in der Wüste verbringen willst.
- C211, Douz
- http://www.campement-zmela.com/
Palmeraie
Botanische Gärten & Parks © skazarphoto, Shutterstock
Insider-Tipp Früh raus für den Strauß
Tozeur ist von den Palmen geprägt, die Oase ist riesig. Wer kein eigenes Auto hat, kann sich einfach eine Kutsche (calèche) mieten und durch die Palmen fahren lassen. Auf der Avenue Abdul Kacem Chebbi findest du in der Nähe des großen Torbogens die Kutschenstation. Die Oase ist das ganze Jahr über faszinierend: Im Mai und Juni kannst du dabei zusehen, wie die Palmen künstlich befruchtet werden. Ab November ernten die Männer dann die reifen Fruchtstände. In der Oase verteilt befinden sich mehrere Freizeitparks, z. B. Planet Oasis und Chakwak, sowie das Naturkundemuseum Eden Palm, das mit Pflanzungen und Ausstellungen den Ökoraum Oase und vor allem den besonderen Wert von Palmen und Datteln für Tunesien erläutert. Sehenswert ist auch der kleine Zoo du Paradis mit Straußen, Wüstenfüchsen, Dromedaren – und einem verwunschenen botanischen Garten, in dem es schön schattig ist. Wer frühmorgens kommt, darf manchmal dabei helfen, die Tiere zu füttern.
- Avenue Abou el-Kacem ech-Chebbi, 2200 Tauzar
© skazarphoto, Shutterstock
Insider-Tipp Früh raus für den Strauß
Tozeur ist von den Palmen geprägt, die Oase ist riesig. Wer kein eigenes Auto hat, kann sich einfach eine Kutsche (calèche) mieten und durch die Palmen fahren lassen. Auf der Avenue Abdul Kacem Chebbi findest du in der Nähe des großen Torbogens die Kutschenstation. Die Oase ist das ganze Jahr über faszinierend: Im Mai und Juni kannst du dabei zusehen, wie die Palmen künstlich befruchtet werden. Ab November ernten die Männer dann die reifen Fruchtstände. In der Oase verteilt befinden sich mehrere Freizeitparks, z. B. Planet Oasis und Chakwak, sowie das Naturkundemuseum Eden Palm, das mit Pflanzungen und Ausstellungen den Ökoraum Oase und vor allem den besonderen Wert von Palmen und Datteln für Tunesien erläutert. Sehenswert ist auch der kleine Zoo du Paradis mit Straußen, Wüstenfüchsen, Dromedaren – und einem verwunschenen botanischen Garten, in dem es schön schattig ist. Wer frühmorgens kommt, darf manchmal dabei helfen, die Tiere zu füttern.
- Avenue Abou el-Kacem ech-Chebbi, 2200 Tauzar
Planet Oasis
TouristenattraktionenVon Paintball über Quadfahren und Disko bis hin zum Wüstendinner unterm Sternenhimmel: Hier ist rund um die Uhr alles möglich.
- Rte des Touaregs, Tauzar
- +216 76 460 310
Von Paintball über Quadfahren und Disko bis hin zum Wüstendinner unterm Sternenhimmel: Hier ist rund um die Uhr alles möglich.
- Rte des Touaregs, Tauzar
- +216 76 460 310
Palmeraie
Botanische Gärten & Parks © Mjadzvedz, Shutterstock
Mit über 300.000 Palmen besitzt sie eine imposante Größe. In der Oase liegen kleine Weiler. Der aus römischer Zeit stammende Damm, barrage romaine, ist kein wirkliches Highlight - doch das dichte Grün der Palmen, das Glucksen und Plätschern des Wassers in den Kanälen und das Gezwitscher der Vögel sorgen für eine entspannte Stimmung. Am bequemsten erlebt man die Oase in einer Pferdekutsche, der calèche, sitzend. Die Fahrer warten unweit vom Markt in Petit Jara auf Kunden. Empfehlenswert ist ein Halt im Café Charchara an den cascades, einem Mini-Wasserfall, wo Gäste im Schatten der Palmen Snacks, Tee oder Softdrinks serviert bekommen.
- 6041 Qābis
- +216 75 227 454
© Mjadzvedz, Shutterstock
Mit über 300.000 Palmen besitzt sie eine imposante Größe. In der Oase liegen kleine Weiler. Der aus römischer Zeit stammende Damm, barrage romaine, ist kein wirkliches Highlight - doch das dichte Grün der Palmen, das Glucksen und Plätschern des Wassers in den Kanälen und das Gezwitscher der Vögel sorgen für eine entspannte Stimmung. Am bequemsten erlebt man die Oase in einer Pferdekutsche, der calèche, sitzend. Die Fahrer warten unweit vom Markt in Petit Jara auf Kunden. Empfehlenswert ist ein Halt im Café Charchara an den cascades, einem Mini-Wasserfall, wo Gäste im Schatten der Palmen Snacks, Tee oder Softdrinks serviert bekommen.
- 6041 Qābis
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Musée de Guellala
Museen © Gimas, Shutterstock
Alltagstrachten, aufwendige Brautkleider, islamische Kalligrafie und Töpferkunst - das moderne und hübsch gestaltete Museum am höchsten Punkt Djerbas, über dem Töpferdorf Guellala gelegen zeigt einen sehenswerten Querschnitt der inseleigenen Kultur, der Bräuche und Traditionen.
- Avenue Habib Thameur Houmet Essouk, 4155 Qallālah
- +216 75 761 114
- contact@patrimoinedetunisie.com.tn
© Gimas, Shutterstock
Alltagstrachten, aufwendige Brautkleider, islamische Kalligrafie und Töpferkunst - das moderne und hübsch gestaltete Museum am höchsten Punkt Djerbas, über dem Töpferdorf Guellala gelegen zeigt einen sehenswerten Querschnitt der inseleigenen Kultur, der Bräuche und Traditionen.
- Avenue Habib Thameur Houmet Essouk, 4155 Qallālah
- +216 75 761 114
- contact@patrimoinedetunisie.com.tn
Ǧirba
Landschaftliche Highlights © Lorna Munden, Shutterstock
Ein breiter Gürtel von Dattelpalmen rahmt die 514 km2 große Insel im Golf von Gabes entlang der breiten Sandstrände von Sidi Mahres und der Plage de la Seguia ein. Ǧirba - oder Djerba - ist ein Urlaubsparadies par excellence, zugleich aber auch eine Insel mit sehr eigenständiger Kultur, die maßgeblich von den berberstämmigen Ibaditen geprägt ist. Verstreut und in großem Abstand zueinander liegen ihre mit Tonnengewölben bedachten Gehöfte hinter einem stacheligen Schutzwall dichter Hecken. Die meisten Djerbi siedeln auf dem Land. Die Städte wie Houmt Souk oder Midoun haben sie den zuziehenden Festlandtunesiern überlassen. Djerba war bereits in der Antike bekannt, und Homer berichtete in der Odyssee über die "Insel der Lotosesser". Auf die Phönizier folgten Römer und Byzantiner, bis 667 schließlich die arabisch-islamischen Eroberer kamen, und Mitte des 16.Jh. erkor der berüchtigte Korsar Dragut das heutige Houmt Souk zu seinem Stützpunkt. So idyllisch die Insel vielerorts wirkt, so ist doch nicht zu übersehen, dass aufgrund der fortschreitenden touristischen Erschließung immer weiter ins Inselinnere hinein gebaut wird. In manchen Regionen ist Djerba mittlerweile bereits völlig zersiedelt. Die traditionellen Gehöfte werden von modernen Einfamilienhäusern verdrängt und achtlos weggeworfener Müll scheint das gesamte Eiland regelrecht zu überziehen. Inzwischen bemühen sich Bürgerinitiativen wie Djerba for Solidarity and Development diese Entwicklung zu bremsen und sie sozial- und umweltverträglich zu gestalten.
- 4180 Ǧirba
© Lorna Munden, Shutterstock
Ein breiter Gürtel von Dattelpalmen rahmt die 514 km2 große Insel im Golf von Gabes entlang der breiten Sandstrände von Sidi Mahres und der Plage de la Seguia ein. Ǧirba - oder Djerba - ist ein Urlaubsparadies par excellence, zugleich aber auch eine Insel mit sehr eigenständiger Kultur, die maßgeblich von den berberstämmigen Ibaditen geprägt ist. Verstreut und in großem Abstand zueinander liegen ihre mit Tonnengewölben bedachten Gehöfte hinter einem stacheligen Schutzwall dichter Hecken. Die meisten Djerbi siedeln auf dem Land. Die Städte wie Houmt Souk oder Midoun haben sie den zuziehenden Festlandtunesiern überlassen. Djerba war bereits in der Antike bekannt, und Homer berichtete in der Odyssee über die "Insel der Lotosesser". Auf die Phönizier folgten Römer und Byzantiner, bis 667 schließlich die arabisch-islamischen Eroberer kamen, und Mitte des 16.Jh. erkor der berüchtigte Korsar Dragut das heutige Houmt Souk zu seinem Stützpunkt. So idyllisch die Insel vielerorts wirkt, so ist doch nicht zu übersehen, dass aufgrund der fortschreitenden touristischen Erschließung immer weiter ins Inselinnere hinein gebaut wird. In manchen Regionen ist Djerba mittlerweile bereits völlig zersiedelt. Die traditionellen Gehöfte werden von modernen Einfamilienhäusern verdrängt und achtlos weggeworfener Müll scheint das gesamte Eiland regelrecht zu überziehen. Inzwischen bemühen sich Bürgerinitiativen wie Djerba for Solidarity and Development diese Entwicklung zu bremsen und sie sozial- und umweltverträglich zu gestalten.
- 4180 Ǧirba
Djerba Explore
Touristenattraktionen © Glow Images
© Glow Images
Im Open-Air-Museum Djerba Heritage können ältere Kinder die Inselkultur für sich entdecken und dabei zusehen, wie gewebt oder Öl gepresst wird. Manchmal dürfen sie sogar mitmachen. Spektakulärer und für alle Altersgruppen geeignet ist die Krokodilfarm Animalia, in der 400 Panzerechsen zur Fütterungszeit aktiv werden (meist am späteren Nachmittag).
- Route touristique de Midoun, 4116 Mīdūn
- http://www.djerbaexplore.com/
- +216 75 745 277
- infos@djerbaexplore.com
© Glow Images
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Im Open-Air-Museum Djerba Heritage können ältere Kinder die Inselkultur für sich entdecken und dabei zusehen, wie gewebt oder Öl gepresst wird. Manchmal dürfen sie sogar mitmachen. Spektakulärer und für alle Altersgruppen geeignet ist die Krokodilfarm Animalia, in der 400 Panzerechsen zur Fütterungszeit aktiv werden (meist am späteren Nachmittag).
- Route touristique de Midoun, 4116 Mīdūn
- http://www.djerbaexplore.com/
- +216 75 745 277
- infos@djerbaexplore.com
Eden Palm
MuseenIm Eden Palm in Tozeur, dem Dattelmuseum mit großem Garten, können Kinder erfahren und probieren, was man alles aus Datteln herstellen kann: Marmelade, Honig oder mit Schokolade vermischtes Mus zum Beispiel. Und sie dürfen ausprobieren, wie man die Palme hochklettert und die Früchte pflückt.
- Chem. de l'Ancienne Oasis, 2200 Tauzar
- http://www.eden-palm.com/
- info@eden-palm.com
Im Eden Palm in Tozeur, dem Dattelmuseum mit großem Garten, können Kinder erfahren und probieren, was man alles aus Datteln herstellen kann: Marmelade, Honig oder mit Schokolade vermischtes Mus zum Beispiel. Und sie dürfen ausprobieren, wie man die Palme hochklettert und die Früchte pflückt.
- Chem. de l'Ancienne Oasis, 2200 Tauzar
- http://www.eden-palm.com/
- info@eden-palm.com
Mosquée Turkiya
Architektonische HighlightsDie aus dem 16.Jh. stammende Moschee in der Inselmitte besitzt alle Charakteristika der Ibaditenarchitektur: Der gedrungene, von mächtigen Stützpfeilern stabilisierte Bau ist weiß gekalkt. Das Vierkantminarett läuft in einer stumpfen, zuckerhutförmigen Spitze aus. Der Gebetssaal und die Räume für die Waschungen sind um einen Innenhof angeordnet, unter dem sich wiederum die Zisterne befindet. Der äußere Eindruck ist der einer Burg, weniger der eines Gotteshauses. Nichtmuslime haben leider keinen Zutritt.
- El-May
Die aus dem 16.Jh. stammende Moschee in der Inselmitte besitzt alle Charakteristika der Ibaditenarchitektur: Der gedrungene, von mächtigen Stützpfeilern stabilisierte Bau ist weiß gekalkt. Das Vierkantminarett läuft in einer stumpfen, zuckerhutförmigen Spitze aus. Der Gebetssaal und die Räume für die Waschungen sind um einen Innenhof angeordnet, unter dem sich wiederum die Zisterne befindet. Der äußere Eindruck ist der einer Burg, weniger der eines Gotteshauses. Nichtmuslime haben leider keinen Zutritt.
- El-May
Belvédère
Touristenattraktionen © Mohamad Ali Belhaj, Shutterstock
Dieser Aussichtspunkt auf einem Granithügel am Rand der Oase befand sich ursprünglich einsam zwischen Palmen. Nun bilden der Golfplatz und die Hotels der touristischen Zone den Rahmen für den Sonnenuntergang über Oase und Chott el-Djerid. Dennoch lohnt sich der etwa zehnminütige Spaziergang zum Belvédère, denn das Spektakel der über Palmkronen und Salzsee untergehenden Sonne ist wunderschön anzusehen.
- 2200 Tauzar
© Mohamad Ali Belhaj, Shutterstock
Dieser Aussichtspunkt auf einem Granithügel am Rand der Oase befand sich ursprünglich einsam zwischen Palmen. Nun bilden der Golfplatz und die Hotels der touristischen Zone den Rahmen für den Sonnenuntergang über Oase und Chott el-Djerid. Dennoch lohnt sich der etwa zehnminütige Spaziergang zum Belvédère, denn das Spektakel der über Palmkronen und Salzsee untergehenden Sonne ist wunderschön anzusehen.
- 2200 Tauzar
Gorges de Selja
Landschaftliche Highlights © Mishakov Valery, Shutterstock
Diese malerische, schmale Schlucht wird von steilen Wänden gebildet.
- 2130 Al Mitlawī
- +216 76 241 469
- lezardrouge@topnet.tn
© Mishakov Valery, Shutterstock
Diese malerische, schmale Schlucht wird von steilen Wänden gebildet.
- 2130 Al Mitlawī
- +216 76 241 469
- lezardrouge@topnet.tn
Sidi Driss
Architektonische Highlights © Slimstyl, Shutterstock
An dem Ort ist Luke in Episode IV von Star Wars zu Hause. Sein Zimmer und Teile der Kulissen sind noch erhalten und können besichtigt werden.
- C107, 6070 Maṭmāṭah
- +216 75 240 005
© Slimstyl, Shutterstock
An dem Ort ist Luke in Episode IV von Star Wars zu Hause. Sein Zimmer und Teile der Kulissen sind noch erhalten und können besichtigt werden.
- C107, 6070 Maṭmāṭah
- +216 75 240 005
Mosquée de Sidi Boulbaba
Architektonische HighlightsSidi Boulbaba kam im 7.Jh. nach Gabès. Als Gefährte des Propheten wurde er von der Bevölkerung hoch verehrt. Seine Grabmoschee ist bis heute Ziel vieler Pilger. Sehenswert sind das durch elegante Arkaden gegliederte Eingangsportal und der arkadengesäumte Innenhof. In den Gebetsraum mit dem Grab des Sidi dürfen Nichtmuslime leider nur einen Blick werfen.
- Route de Matmata, 6012 Qābis
Sidi Boulbaba kam im 7.Jh. nach Gabès. Als Gefährte des Propheten wurde er von der Bevölkerung hoch verehrt. Seine Grabmoschee ist bis heute Ziel vieler Pilger. Sehenswert sind das durch elegante Arkaden gegliederte Eingangsportal und der arkadengesäumte Innenhof. In den Gebetsraum mit dem Grab des Sidi dürfen Nichtmuslime leider nur einen Blick werfen.
- Route de Matmata, 6012 Qābis
Musée Militaire de la Ligne Défensive de Mareth
MuseenBei Mareth verlief im Zweiten Weltkrieg eine heftig umkämpfte, 45 km lange Frontlinie entlang des Oued Zigzaou, die mit Bunkern befestigt war und an der sich die deutschen und italienischen Truppen auf ihrem Rückzug aus Libyen verschanzten. Sechs Wochen lang hielten sie die "Mareth-Linie" gegen die vorrückenden Alliierten, bevor Generalfeldmarschall Erwin Rommel die Kapitulation aussprach. Dieses Museum dokumentiert den Verlauf der Gefechte und die Verteidigungsstellungen.
- RN1, 6080 Māraṯ
- +216 75 306 433
Bei Mareth verlief im Zweiten Weltkrieg eine heftig umkämpfte, 45 km lange Frontlinie entlang des Oued Zigzaou, die mit Bunkern befestigt war und an der sich die deutschen und italienischen Truppen auf ihrem Rückzug aus Libyen verschanzten. Sechs Wochen lang hielten sie die "Mareth-Linie" gegen die vorrückenden Alliierten, bevor Generalfeldmarschall Erwin Rommel die Kapitulation aussprach. Dieses Museum dokumentiert den Verlauf der Gefechte und die Verteidigungsstellungen.
- RN1, 6080 Māraṯ
- +216 75 306 433
Musée du Sahara
MuseenDieses wunderbare Museum informiert umfassend über alle Aspekte der Wüste, von Flora und Fauna über die Geologie bis hin zu den Menschen, die als Nomaden oder Oasenbauern in ihr überleben.
- Avenue des Martyrs, 4260 Dūz
- http://www.patrimoinedetunisie.com.tn/eng/musees/douz.php
- +216 75 474 490
Dieses wunderbare Museum informiert umfassend über alle Aspekte der Wüste, von Flora und Fauna über die Geologie bis hin zu den Menschen, die als Nomaden oder Oasenbauern in ihr überleben.
- Avenue des Martyrs, 4260 Dūz
- http://www.patrimoinedetunisie.com.tn/eng/musees/douz.php
- +216 75 474 490
Musée des Arts et Traditions Populaires
MuseenDieses kleine Museum in einem Marabout aus dem 17.Jh. besticht mit einem kunterbunten Sammelsurium an Exponaten und v.a. durch viel Charme. Den verdankt es Souad Khchim, der Hüterin dieser besonderen Schätze, die den Gästen jedes Ausstellungsstück anschaulich erläutert.
- Rue de Kairouan, 2200 Tauzar
Dieses kleine Museum in einem Marabout aus dem 17.Jh. besticht mit einem kunterbunten Sammelsurium an Exponaten und v.a. durch viel Charme. Den verdankt es Souad Khchim, der Hüterin dieser besonderen Schätze, die den Gästen jedes Ausstellungsstück anschaulich erläutert.
- Rue de Kairouan, 2200 Tauzar
Dar Cheraït
MuseenDas Museum besitzt wertvolle Exponate, darunter viel Kunsthandwerk, antike Möbelstücke, Waffen, aufwendige Trachten sowie Kalligrafien.
- Rte Touristique, 2200 Tauzar
- +216 76 452 100
- darcherait@planet.tn
Das Museum besitzt wertvolle Exponate, darunter viel Kunsthandwerk, antike Möbelstücke, Waffen, aufwendige Trachten sowie Kalligrafien.
- Rte Touristique, 2200 Tauzar
- +216 76 452 100
- darcherait@planet.tn
Corbeille
Botanische Gärten & ParksDieser Palmenhain, an dem sich die Altstadt entlang zieht, wird von sprudelnden Quellen gewässert.
- P3, Nafṭa
Dieser Palmenhain, an dem sich die Altstadt entlang zieht, wird von sprudelnden Quellen gewässert.
- P3, Nafṭa
Dar Khadija
MuseenIn diesem privaten Museum kann ein Trichterhaus mit traditioneller Einrichtung besichtigt werden. Diese eigenwillige Gebäudeform dürfte Star Wars-Fans bekannt vorkommen: George Lucas drehte in Maṭmāṭah Szenen seines ersten Films.
- 6070 Maṭmāṭah
- matmatadiaramor@yahoo.fr
In diesem privaten Museum kann ein Trichterhaus mit traditioneller Einrichtung besichtigt werden. Diese eigenwillige Gebäudeform dürfte Star Wars-Fans bekannt vorkommen: George Lucas drehte in Maṭmāṭah Szenen seines ersten Films.
- 6070 Maṭmāṭah
- matmatadiaramor@yahoo.fr
Musée ethnographique de Gabès
MuseenGezeigt werden traditionelle Webarbeiten und Küchengeräte, Hochzeitskleidung und Mitgiften. Interessant ist z. B. der Korb mit den Geschenken des Bräutigams an seine Zukünftige mit Parfüm, Seife und Kosmetik – alles natürliche Mittel aus der Region. Je reicher der Ehemann, desto üppiger der Geschenkkorb.
- Sidi Boulbaba
- +216 75 281 111
Gezeigt werden traditionelle Webarbeiten und Küchengeräte, Hochzeitskleidung und Mitgiften. Interessant ist z. B. der Korb mit den Geschenken des Bräutigams an seine Zukünftige mit Parfüm, Seife und Kosmetik – alles natürliche Mittel aus der Region. Je reicher der Ehemann, desto üppiger der Geschenkkorb.
- Sidi Boulbaba
- +216 75 281 111
Berberhäuser
Architektonische HighlightsDie unterirdisch angelegten Berberhäuser Matmatas haben George Lucas zu dem Wüstenplaneten Tatooine inspiriert.
- 6070 Maṭmāṭah
Die unterirdisch angelegten Berberhäuser Matmatas haben George Lucas zu dem Wüstenplaneten Tatooine inspiriert.
- 6070 Maṭmāṭah