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Spanien Must Sees






























Landschaftliche Highlights
Architektonische Highlights
Landschaftliche Highlights
Architektonische Highlights
Geographical
Botanische Gärten & Parks
Touristenattraktionen
Cala d'Hort
Landschaftliche Highlights © MAIRDUMONT
Ein kurzes, starkes Gefälle lässt einen auf dem letzten Stück der Straße regelrecht an die Cala d'Hort hinabstürzen. An Parkmöglichkeiten herrscht hier Mangel, auch die Restaurantplätze sind heiß begehrt. Der teils steinige Strand selbst ist nicht ganz so reizvoll, erlaubt aber ein gutes Bad. Allerdings kann es zu Anspülungen von Quallen kommen. Der eigentliche Reiz liegt im nicht zu überbietenden Ausblick, v.a. bei Sonnenuntergang, auf die legendären unbewohnten "Dracheninseln" Es Vedranell und Es Vedrà. Insbesondere von Es Vedrà soll eine magische Kraft ausgehen.
- 07830 Cala d'Hort
© MAIRDUMONT
Ein kurzes, starkes Gefälle lässt einen auf dem letzten Stück der Straße regelrecht an die Cala d'Hort hinabstürzen. An Parkmöglichkeiten herrscht hier Mangel, auch die Restaurantplätze sind heiß begehrt. Der teils steinige Strand selbst ist nicht ganz so reizvoll, erlaubt aber ein gutes Bad. Allerdings kann es zu Anspülungen von Quallen kommen. Der eigentliche Reiz liegt im nicht zu überbietenden Ausblick, v.a. bei Sonnenuntergang, auf die legendären unbewohnten "Dracheninseln" Es Vedranell und Es Vedrà. Insbesondere von Es Vedrà soll eine magische Kraft ausgehen.
- 07830 Cala d'Hort
Alcazaba
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Die umfangreichste maurische Festung Spaniens wurde von Abd Ar Rahman III., dem ersten Kalifen von Córdoba, 955 angeordnet. Die drei mächtigen Mauerringe mit ihren Türmen ziehen sich den Stadthügel San Cristóbal hinauf.
- Calle Almanzor, 04002 Almería
- +34 950 80 10 08
- alcazabaalmeria.ccul@juntadeandalucia.es
© MAIRDUMONT
Die umfangreichste maurische Festung Spaniens wurde von Abd Ar Rahman III., dem ersten Kalifen von Córdoba, 955 angeordnet. Die drei mächtigen Mauerringe mit ihren Türmen ziehen sich den Stadthügel San Cristóbal hinauf.
- Calle Almanzor, 04002 Almería
- +34 950 80 10 08
- alcazabaalmeria.ccul@juntadeandalucia.es
Altea
Geographical © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Im siebten Tapashimmel
Hier macht Spanien ein bisschen auf Griechenland: Das 22 000-Ew.-Städtchen ist die schönste Braut unter den Küstendörfern der Costa Blanca. Am Tag tobt das Leben am Meer um den Sport- und Fischerhafen und den Passeig del Mediterrani. In der Nacht verlagert sich der Trubel in die Altstadt. Über einen steilen Aufstieg schlängelt sich im Sommer ein Band frisch geduschter Menschen durch die engen Altstadtgassen auf den Kirchplatz mit seinen zahlreichen Boutiquen, Restaurants, Bars und dem Aussichtsplatz Mirador de la Plaza de la Iglesia, von dem der Blick übers Meer bis nach Benidorm reicht. Im Mondschein der weiß gekalkten Fassaden und Ziegeldächer wähnt man sich beinahe in der Ägäis. Altea ist eine Künstlerstadt: In den Gassen rund um die Plaza verkaufen Designer in kleinen Läden und im Sommer auch abends an Straßenständen ihre Unikate. Dienstagvormittags ist Markt. In der Cervecería Xeito de Goi an Alteas Promenade sind Wirtin Goi Cortázars gebratene Artischockenherzen oder ihre grünen Spargel mit Olivenöl und grobem Salz ein Gedicht, die frittierten Kabeljaufilets zergehen auf der Zunge. An lauen Sommerabenden führt kein Weg an der Bar la Plaza vorbei. Die Location im Mondschatten der Kirche gehört zu Altea wie der Prado zu Madrid. Nirgendwo nippt sich’s lässiger am Mojito als hier. Freitags und samstags gibts Livemusik. Auch ein paar schöne Strände gehören zum Gesamtpaket – nicht ganz so feinsandig wie in Alacant, La Vila Joiosa oder Benidorm, dafür aber weniger überlaufen. Die Auswahl reicht von der großen Platja de Cap Blanch im Südwesten über die Platja l’Olla bis zum Nacktbadestrand Platja de la Solsida.
- 03590 Altea
- http://www.altea-info.com/
- +34 965 84 41 14
- altea@touristinfo.net
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Im siebten Tapashimmel
Hier macht Spanien ein bisschen auf Griechenland: Das 22 000-Ew.-Städtchen ist die schönste Braut unter den Küstendörfern der Costa Blanca. Am Tag tobt das Leben am Meer um den Sport- und Fischerhafen und den Passeig del Mediterrani. In der Nacht verlagert sich der Trubel in die Altstadt. Über einen steilen Aufstieg schlängelt sich im Sommer ein Band frisch geduschter Menschen durch die engen Altstadtgassen auf den Kirchplatz mit seinen zahlreichen Boutiquen, Restaurants, Bars und dem Aussichtsplatz Mirador de la Plaza de la Iglesia, von dem der Blick übers Meer bis nach Benidorm reicht. Im Mondschein der weiß gekalkten Fassaden und Ziegeldächer wähnt man sich beinahe in der Ägäis. Altea ist eine Künstlerstadt: In den Gassen rund um die Plaza verkaufen Designer in kleinen Läden und im Sommer auch abends an Straßenständen ihre Unikate. Dienstagvormittags ist Markt. In der Cervecería Xeito de Goi an Alteas Promenade sind Wirtin Goi Cortázars gebratene Artischockenherzen oder ihre grünen Spargel mit Olivenöl und grobem Salz ein Gedicht, die frittierten Kabeljaufilets zergehen auf der Zunge. An lauen Sommerabenden führt kein Weg an der Bar la Plaza vorbei. Die Location im Mondschatten der Kirche gehört zu Altea wie der Prado zu Madrid. Nirgendwo nippt sich’s lässiger am Mojito als hier. Freitags und samstags gibts Livemusik. Auch ein paar schöne Strände gehören zum Gesamtpaket – nicht ganz so feinsandig wie in Alacant, La Vila Joiosa oder Benidorm, dafür aber weniger überlaufen. Die Auswahl reicht von der großen Platja de Cap Blanch im Südwesten über die Platja l’Olla bis zum Nacktbadestrand Platja de la Solsida.
- 03590 Altea
- http://www.altea-info.com/
- +34 965 84 41 14
- altea@touristinfo.net
Jardines del Turia
Botanische Gärten & Parks © MAIRDUMONT
València war bis vor noch nicht allzu langer Zeit das Aschenputtel unter den Städten an Spaniens Südostküste. Doch gerade in den vergangenen zwei Jahrzehnten hat die Stadt eine Schönheitskur durchgemacht. Nach der Flutkatastrophe 1957 wurde der Fluss Turia weitläufig in den Süden umgeleitet, das trockengelegte Flussbett gab den Weg frei für die Anlage von weitläufigen Gärten und Parks. Heute gibt es Unmengen von Palmen und Orangenbäumen, außerdem Wasserspiele und sogar Fußballfelder. Die Einheimischen haben diesen Grünstreifen, der sich über eine Länge von 7,5 km durch die Stadt und bis hin zur Ciutat de les Arts i les Ciències zieht, in ihr Herz geschlossen.
- 46001 València
- http://www.valencia.es/
- +34 963 59 99 67
© MAIRDUMONT
València war bis vor noch nicht allzu langer Zeit das Aschenputtel unter den Städten an Spaniens Südostküste. Doch gerade in den vergangenen zwei Jahrzehnten hat die Stadt eine Schönheitskur durchgemacht. Nach der Flutkatastrophe 1957 wurde der Fluss Turia weitläufig in den Süden umgeleitet, das trockengelegte Flussbett gab den Weg frei für die Anlage von weitläufigen Gärten und Parks. Heute gibt es Unmengen von Palmen und Orangenbäumen, außerdem Wasserspiele und sogar Fußballfelder. Die Einheimischen haben diesen Grünstreifen, der sich über eine Länge von 7,5 km durch die Stadt und bis hin zur Ciutat de les Arts i les Ciències zieht, in ihr Herz geschlossen.
- 46001 València
- http://www.valencia.es/
- +34 963 59 99 67
Casa de Pilatos
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Das Haus des Pilatus ist ein phantastischer Stadtpalast, Ende des 16.Jhs. im Mudéjar-Stil erbaut.
- Plaza de Pilatos 1, 41003 Sevilla
- http://www.fundacionmedinaceli.org/
- +34 954 22 52 98
- casapilatos@fundacionmedinaceli.org
© MAIRDUMONT
Das Haus des Pilatus ist ein phantastischer Stadtpalast, Ende des 16.Jhs. im Mudéjar-Stil erbaut.
- Plaza de Pilatos 1, 41003 Sevilla
- http://www.fundacionmedinaceli.org/
- +34 954 22 52 98
- casapilatos@fundacionmedinaceli.org
Plaza de España
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Inmitten des Parque de María Luisa liegt unwirklich wie eine Filmkulisse die Plaza de España, abgeschlossen von einem prächtigen halbrunden Bau, dessen Außenwände Kachelbilder mit Szenen aus der Geschichte der 50 spanischen Provinzen schmücken.
- Plaza de España, 41013 Sevilla
- http://www.andalucia.org/
© MAIRDUMONT
Inmitten des Parque de María Luisa liegt unwirklich wie eine Filmkulisse die Plaza de España, abgeschlossen von einem prächtigen halbrunden Bau, dessen Außenwände Kachelbilder mit Szenen aus der Geschichte der 50 spanischen Provinzen schmücken.
- Plaza de España, 41013 Sevilla
- http://www.andalucia.org/
Cadaqués
Geographical © Sephirot17, Thinkstock
Seit Beginn des 20.Jhs. zog das "schönste Dorf" der Welt die Künstler an, von Max Ernst und Pablo Picasso über Gabriel García Márquez bis zu Mick Jagger. Salvador Dalí ist es zu verdanken, dass noch immer keine Betonbauten, sondern lediglich die alten weißen Häuschen den Hang am Meer überziehen.
- 17488 Cadaqués
- http://www.cadaques.cat/
- +34 972 25 83 15
- turisme@cadaques.cat
© Sephirot17, Thinkstock
Seit Beginn des 20.Jhs. zog das "schönste Dorf" der Welt die Künstler an, von Max Ernst und Pablo Picasso über Gabriel García Márquez bis zu Mick Jagger. Salvador Dalí ist es zu verdanken, dass noch immer keine Betonbauten, sondern lediglich die alten weißen Häuschen den Hang am Meer überziehen.
- 17488 Cadaqués
- http://www.cadaques.cat/
- +34 972 25 83 15
- turisme@cadaques.cat
Jardí Botànic Marimurtra
Botanische Gärten & Parks © MAIRDUMONT
"Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn?", fragte einst Goethe. Eine Antwort wäre: "Hier!" "Meer und Myrte" nannte der deutsche Botaniker Karl Faust seinen Garten, den er 1924 auf einem felsigen Küstenhang anlegte. Über 4000 Pflanzenarten verwandeln ihn in ein üppiges Paradies.
- Passeig Carl Faust 9, 17300 Blanes
- http://www.marimurtra.cat/
- +34 972 33 08 26
- marimurtra@marimurtra.cat
© MAIRDUMONT
"Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn?", fragte einst Goethe. Eine Antwort wäre: "Hier!" "Meer und Myrte" nannte der deutsche Botaniker Karl Faust seinen Garten, den er 1924 auf einem felsigen Küstenhang anlegte. Über 4000 Pflanzenarten verwandeln ihn in ein üppiges Paradies.
- Passeig Carl Faust 9, 17300 Blanes
- http://www.marimurtra.cat/
- +34 972 33 08 26
- marimurtra@marimurtra.cat
Tossa de Mar
Geographical © MAIRDUMONT
Malerisch liegt der Ort zwischen bewaldeten Hängen und dem Meer. Er gilt als einer der schönsten an der Costa Brava, wohl auch, weil er sich seine mittelalterliche Altstadt mit 80 historischen Steinhäusern erhalten hat. Umschlossen wird sie von der zwischen dem 12.und 14.Jh. erbauten Stadtmauer.
- 17320 Tossa de Mar
- http://www.tossademar.com/
- +34 972 34 01 08
- info@infotossa.com
© MAIRDUMONT
Malerisch liegt der Ort zwischen bewaldeten Hängen und dem Meer. Er gilt als einer der schönsten an der Costa Brava, wohl auch, weil er sich seine mittelalterliche Altstadt mit 80 historischen Steinhäusern erhalten hat. Umschlossen wird sie von der zwischen dem 12.und 14.Jh. erbauten Stadtmauer.
- 17320 Tossa de Mar
- http://www.tossademar.com/
- +34 972 34 01 08
- info@infotossa.com
Malasaña
Geographical © JJFarq, Shutterstock
Malasañas Name geht auf eine junge Heldin des Madrider Aufstands gegen die Franzosen am 2.Mai 1808 zurück. An dieses Datum erinnert die Plaza Dos de Mayo, das Herz des Stadtteils und einer der gemütlichsten Ausgehplätze Madrids.
- Plaza Dos de Mayo, Madrid
© JJFarq, Shutterstock
Malasañas Name geht auf eine junge Heldin des Madrider Aufstands gegen die Franzosen am 2.Mai 1808 zurück. An dieses Datum erinnert die Plaza Dos de Mayo, das Herz des Stadtteils und einer der gemütlichsten Ausgehplätze Madrids.
- Plaza Dos de Mayo, Madrid
Madrid de los Austrias
Geographical © JJFarq, Shutterstock
Es waren die Habsburger, die Madrid Mitte des 16.Jhs. zur spanischen Hauptstadt machten. Vom alten, dem mittelalterlichen Madrid ließen sie fast nichts übrig. Einige wenige Spuren sind hier, im Madrid de los Austrias, noch zu finden. Rund um den Königspalast und v.a. in dessen Südosten hat sich in den Gassen ein Zauber bewahrt, der in Madrid sonst kaum noch zu finden ist. Das liegt u.a. am Auf und Ab der Hügel und Einschnitte, dem die Straßen und Häuserzeilen notgedrungen gefolgt sind. Links und rechts der Calle Segovia zwischen Puerta Cerrada und dem Viaducto erlebt man den Charme dieses Viertels am eindrücklichsten. Das tagsüber so verträumte barrio wandelt sich abends zu einer besonders angesagten zona de marcha. Die Szenegänger haben dem Viertel ihren eigenen Namen gegeben: La Latina, nach der nächsten Metrostation.
- Madrid
© JJFarq, Shutterstock
Es waren die Habsburger, die Madrid Mitte des 16.Jhs. zur spanischen Hauptstadt machten. Vom alten, dem mittelalterlichen Madrid ließen sie fast nichts übrig. Einige wenige Spuren sind hier, im Madrid de los Austrias, noch zu finden. Rund um den Königspalast und v.a. in dessen Südosten hat sich in den Gassen ein Zauber bewahrt, der in Madrid sonst kaum noch zu finden ist. Das liegt u.a. am Auf und Ab der Hügel und Einschnitte, dem die Straßen und Häuserzeilen notgedrungen gefolgt sind. Links und rechts der Calle Segovia zwischen Puerta Cerrada und dem Viaducto erlebt man den Charme dieses Viertels am eindrücklichsten. Das tagsüber so verträumte barrio wandelt sich abends zu einer besonders angesagten zona de marcha. Die Szenegänger haben dem Viertel ihren eigenen Namen gegeben: La Latina, nach der nächsten Metrostation.
- Madrid
Paraje Natural El Torcal de Antequera
Landschaftliche Highlights © MAIRDUMONT
© MAIRDUMONT
Südlich der Stadt geht es zum Torcal de Antequera, einer phantastischen Kalksteinlandschaft. Auf einem einstündigen Rundwanderweg (Ruta Verde) durchkreuzt man die Felskegelversammlung.
- 29200 Antequera
- http://torcaldeantequera.com/
- +34 952 24 33 24
- info@torcaldeantequera.com
© MAIRDUMONT
© MAIRDUMONT
Südlich der Stadt geht es zum Torcal de Antequera, einer phantastischen Kalksteinlandschaft. Auf einem einstündigen Rundwanderweg (Ruta Verde) durchkreuzt man die Felskegelversammlung.
- 29200 Antequera
- http://torcaldeantequera.com/
- +34 952 24 33 24
- info@torcaldeantequera.com
Real Plaza de Toros
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Sevillas Stierkampfarena Real Maestranza aus dem 18.Jh. ist mit 14.000 Sitzplätzen die größte Andalusiens und die bedeutendste Spaniens nach der von Madrid.
- Paseo de Colon 12, 41001 Sevilla
- http://visitaplazadetorosdesevilla.com/
- +34 954 21 03 15
- info@realmaestranza.com
© MAIRDUMONT
Sevillas Stierkampfarena Real Maestranza aus dem 18.Jh. ist mit 14.000 Sitzplätzen die größte Andalusiens und die bedeutendste Spaniens nach der von Madrid.
- Paseo de Colon 12, 41001 Sevilla
- http://visitaplazadetorosdesevilla.com/
- +34 954 21 03 15
- info@realmaestranza.com
Cueva de Nerja
Landschaftliche Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Geniale Akustik
Steinerne Kaskaden, Vorhänge, Überwürfe, Wülste, Säulen: Die Höhle von Nerja bietet alle guten Zutaten einer Tropfsteinhöhle. Kuriose Formationen stacheln die Phantasie an. Sind es runzlige Alte, Kakteen, Kobolde, Rattenköpfe, Orgelpfeifen? Die 1959 wiederentdeckte Höhle wurde bereits vor 25 000 Jahren von Menschen genutzt. Der Hit sind die Konzerte und Tanzaufführungen im Rahmen des Festivals im Juli/August.
- Calle Carretera a la Cuevaeva, 29780 Nerja
- http://www.cuevadenerja.es/
- +34 952 52 95 20
- admon@cuevadenerja.es
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Geniale Akustik
Steinerne Kaskaden, Vorhänge, Überwürfe, Wülste, Säulen: Die Höhle von Nerja bietet alle guten Zutaten einer Tropfsteinhöhle. Kuriose Formationen stacheln die Phantasie an. Sind es runzlige Alte, Kakteen, Kobolde, Rattenköpfe, Orgelpfeifen? Die 1959 wiederentdeckte Höhle wurde bereits vor 25 000 Jahren von Menschen genutzt. Der Hit sind die Konzerte und Tanzaufführungen im Rahmen des Festivals im Juli/August.
- Calle Carretera a la Cuevaeva, 29780 Nerja
- http://www.cuevadenerja.es/
- +34 952 52 95 20
- admon@cuevadenerja.es
Casa Milà
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Gute Aussichten für Visionäre
Ziemlich schräg: Die wellige Fassade sieht aus, als wäre sie aus Knetgummi geformt, die Säulen erinnern an knorrige Baumstämme. Keine einzige tragende Wand hat Gaudís berühmtestes Haus. Wer vor der Casa Milà steht, stellt sich vielleicht die (berechtigte) Frage, ob sein Schöpfer genial war oder verrückt. Möglicherweise war er ja beides. Mit Tiefgarage und versetzbaren Innenwänden war das Gebäude einst eines der modernsten seiner Zeit. Der Volksmund nennt das Haus La Pedrera, Steinbruch, denn das Gebäude ist komplett aus Naturstein gehauen. Schwindelfreie steigen dem Bau aufs Dach: Skurrile Schornsteine und Kaminschächte stehen da wie behelmte Soldaten, die jeden Moment losmarschieren könnten. Und dieser Panoramablick! Kein Wunder, dass die Unesco das bewohnte Gesamtkunstwerk zum Welterbe erklärt hat. Neben der Dachterrasse kannst du eine Wohnung anschauen und den multimedialen Espai Gaudí mit Infos über Leben und Werk des Meisters besuchen. Was ganz Besonderes sind die nächtlichen Führungen mit Sekt, Videoprojektionen und Livemusik auf der Dachterrasse. Die Lightshow in den schönsten Jugendstilfarben erzeugt ein Zuckerbäckerflair, dem man sich nur schwer entziehen kann. Online buchen!
- Passeig de Gràcia 92, 08008 Barcelona
- http://www.lapedrera.com/
- +34 932 14 25 76
- reserves@lapedrera.com
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Gute Aussichten für Visionäre
Ziemlich schräg: Die wellige Fassade sieht aus, als wäre sie aus Knetgummi geformt, die Säulen erinnern an knorrige Baumstämme. Keine einzige tragende Wand hat Gaudís berühmtestes Haus. Wer vor der Casa Milà steht, stellt sich vielleicht die (berechtigte) Frage, ob sein Schöpfer genial war oder verrückt. Möglicherweise war er ja beides. Mit Tiefgarage und versetzbaren Innenwänden war das Gebäude einst eines der modernsten seiner Zeit. Der Volksmund nennt das Haus La Pedrera, Steinbruch, denn das Gebäude ist komplett aus Naturstein gehauen. Schwindelfreie steigen dem Bau aufs Dach: Skurrile Schornsteine und Kaminschächte stehen da wie behelmte Soldaten, die jeden Moment losmarschieren könnten. Und dieser Panoramablick! Kein Wunder, dass die Unesco das bewohnte Gesamtkunstwerk zum Welterbe erklärt hat. Neben der Dachterrasse kannst du eine Wohnung anschauen und den multimedialen Espai Gaudí mit Infos über Leben und Werk des Meisters besuchen. Was ganz Besonderes sind die nächtlichen Führungen mit Sekt, Videoprojektionen und Livemusik auf der Dachterrasse. Die Lightshow in den schönsten Jugendstilfarben erzeugt ein Zuckerbäckerflair, dem man sich nur schwer entziehen kann. Online buchen!
- Passeig de Gràcia 92, 08008 Barcelona
- http://www.lapedrera.com/
- +34 932 14 25 76
- reserves@lapedrera.com
Sagrada Família
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Der Sühnetempel "Zur Heiligen Familie", einst von der erzkonservativen Josephinervereinigung in Auftrag gegeben als katholisches Bollwerk gegen den frevelhaften Freigeist des ausgehenden 19.Jhs., wurde mit seinen sich parabolförmig in den Himmel schraubenden Riesentürmen Symbol des "modernisme" - und zum weltbekannten Wahrzeichen Barcelonas. An seinem unvollendeten Hauptwerk und Vermächtnis baute Antoni Gaudí vier Jahrzehnte lang, in seinen letzten zwölf Lebensjahren widmete er sich ihm ausschließlich. Als er 1926 starb, hatte er nur Apsis, einen der 18 geplanten Türme, die neogotische Krypta und die der Geburt Christi gewidmete Ostfassade (Weihnachtsfassade) beendet - ein Zehntel des Gesamtwerks. Seither wird an der Büßerkirche weitergebaut, finanziert aus Spenden und Eintrittsgeldern. Zehntausend "Sünder" finden hier Platz - wenn der Bau eines Tages fertig sein wird. Dann soll auch ein monumentaler, 170 m hoher Turm, der an einen senkrecht stehenden Zeppelin erinnert, die Mitte der Sagrada Família krönen. Optimistische Prognosen gehen von 2026 aus, zum 100.Todestag von Gaudí. Bis dahin sollte auch eine breite Esplanade zum geplanten Haupteingang in der Carrer Mallorca hinaufführen - vorher müssten dort allerdings noch einige Wohnhäuser weichen. Inzwischen ist das Gotteshaus überdacht und wurde vom Papst zur Basilika geweiht. Das Dach des spektakulären Kirchenschiffs ruht auf gigantischen, himmelwärts strebenden Säulen, die wie Bäume in den Raum ragen. Eine Konstante im Werk Gaudís: Den Baum bezeichnete er als seine wichtige Inspirationsquelle. Nach oben verzweigen sich die Säulen zu trichterartigen Formen, durchsetzt mit schimmerndem Trencadiz, der von Gaudí verwendeten Bruchkeramik. Die monumentale Kulisse lässt den Menschen winzig wirken. Selbst Kritiker des Weiterbaus zeigen sich inzwischen vom Inneren der Kirche beeindruckt - während die posthum gestalteten Fassaden nach wie vor umstritten sind. Schon Le Corbusier, Walter Gropius oder Salvador Dalí waren gegen den Weiterbau der Sagrada Família nach Gaudís Tod. Bis heute gibt es immer wieder Proteste, besonders gegen die Skulpturen des Bildhauers Josep María Subirachs an der Leidensfassade (Nordseite) - mehr Kitsch als Kunst, klagen die Gegner und befürchten, dass da gerade "Gaudílandia" entstehe, ein Attraktionenpark für Tausende von Besuchern, die täglich durch die Kirche geschleust werden. Man könne unmöglich wissen, wie Gaudí sein Gotteshaus am Ende wirklich gestaltet hätte, er änderte und improvisierte ständig am Bau. Die Befürworter führen an, die organische Architektur des Baumeisters folge geometrischen Gesetzmäßigkeiten, die man entschlüsselt habe und nun umsetze. Gaudí selbst sah den Mammuttempel in der Tradition mittelalterlicher Kathedralen, deren Fertigstellung Generationen dauerte - er bezeichnete sein Werk als "Predigt aus Stein". Tatsächlich ist jedes einzelne architektonische Element durch Natur, Religion und Mystik inspiriert. Um auf die Türme zu kommen, müssen Besucher am Lift anstehen, nur zum Abstieg dürfen sie die Treppen benutzen.
- Carrer de Mallorca 401, 08013 Barcelona
- http://sagradafamilia.org/
- +34 932 08 04 14
- informacio@sagradafamilia.org
© MAIRDUMONT
Der Sühnetempel "Zur Heiligen Familie", einst von der erzkonservativen Josephinervereinigung in Auftrag gegeben als katholisches Bollwerk gegen den frevelhaften Freigeist des ausgehenden 19.Jhs., wurde mit seinen sich parabolförmig in den Himmel schraubenden Riesentürmen Symbol des "modernisme" - und zum weltbekannten Wahrzeichen Barcelonas. An seinem unvollendeten Hauptwerk und Vermächtnis baute Antoni Gaudí vier Jahrzehnte lang, in seinen letzten zwölf Lebensjahren widmete er sich ihm ausschließlich. Als er 1926 starb, hatte er nur Apsis, einen der 18 geplanten Türme, die neogotische Krypta und die der Geburt Christi gewidmete Ostfassade (Weihnachtsfassade) beendet - ein Zehntel des Gesamtwerks. Seither wird an der Büßerkirche weitergebaut, finanziert aus Spenden und Eintrittsgeldern. Zehntausend "Sünder" finden hier Platz - wenn der Bau eines Tages fertig sein wird. Dann soll auch ein monumentaler, 170 m hoher Turm, der an einen senkrecht stehenden Zeppelin erinnert, die Mitte der Sagrada Família krönen. Optimistische Prognosen gehen von 2026 aus, zum 100.Todestag von Gaudí. Bis dahin sollte auch eine breite Esplanade zum geplanten Haupteingang in der Carrer Mallorca hinaufführen - vorher müssten dort allerdings noch einige Wohnhäuser weichen. Inzwischen ist das Gotteshaus überdacht und wurde vom Papst zur Basilika geweiht. Das Dach des spektakulären Kirchenschiffs ruht auf gigantischen, himmelwärts strebenden Säulen, die wie Bäume in den Raum ragen. Eine Konstante im Werk Gaudís: Den Baum bezeichnete er als seine wichtige Inspirationsquelle. Nach oben verzweigen sich die Säulen zu trichterartigen Formen, durchsetzt mit schimmerndem Trencadiz, der von Gaudí verwendeten Bruchkeramik. Die monumentale Kulisse lässt den Menschen winzig wirken. Selbst Kritiker des Weiterbaus zeigen sich inzwischen vom Inneren der Kirche beeindruckt - während die posthum gestalteten Fassaden nach wie vor umstritten sind. Schon Le Corbusier, Walter Gropius oder Salvador Dalí waren gegen den Weiterbau der Sagrada Família nach Gaudís Tod. Bis heute gibt es immer wieder Proteste, besonders gegen die Skulpturen des Bildhauers Josep María Subirachs an der Leidensfassade (Nordseite) - mehr Kitsch als Kunst, klagen die Gegner und befürchten, dass da gerade "Gaudílandia" entstehe, ein Attraktionenpark für Tausende von Besuchern, die täglich durch die Kirche geschleust werden. Man könne unmöglich wissen, wie Gaudí sein Gotteshaus am Ende wirklich gestaltet hätte, er änderte und improvisierte ständig am Bau. Die Befürworter führen an, die organische Architektur des Baumeisters folge geometrischen Gesetzmäßigkeiten, die man entschlüsselt habe und nun umsetze. Gaudí selbst sah den Mammuttempel in der Tradition mittelalterlicher Kathedralen, deren Fertigstellung Generationen dauerte - er bezeichnete sein Werk als "Predigt aus Stein". Tatsächlich ist jedes einzelne architektonische Element durch Natur, Religion und Mystik inspiriert. Um auf die Türme zu kommen, müssen Besucher am Lift anstehen, nur zum Abstieg dürfen sie die Treppen benutzen.
- Carrer de Mallorca 401, 08013 Barcelona
- http://sagradafamilia.org/
- +34 932 08 04 14
- informacio@sagradafamilia.org
Parc Güell
Botanische Gärten & Parks © MAIRDUMONT
Märchenhäuser, Drachenfiguren, gigantische Grotten, schräg gegen den Berg gestemmte Arkaden: Der von Antoni Gaudí über der Stadt angelegte malerische Park (1900-1911), der schon Salvador Dalí begeisterte, wurde von der UNESCO 1984 als Welterbe unter Schutz gestellt. Das innovative Werk Gaudís, ein Auftrag seines Gönners Eusebi Güell, war eigentlich als großzügige Siedlung gedacht, verwirklicht wurden aber nur drei Häuser. Die von organischen Formen und natürlichen Materialien geprägte Anlage offenbart wie sonst nirgendwo Gaudís Universalgenie als Architekt, Künstler, Kunsthandwerker und Landschaftsplaner. Im Zentrum steht eine von dorischen Säulen getragene riesige Terrasse (ursprünglich geplant als Markt), unter der die Säulen eine bizarre Halle bilden. Auf der Terrasse mit atemberaubendem Panoramablick windet sich eine lang geschwungene schlangenförmige Mauerbank, gearbeitet - wie viele Werke Gaudís - nach der Trencadiz-Methode, einer Collagetechnik, bei der farbenprächtige Mosaike aus Glasscherben und Bruchkeramik entstehen. Überall sind symbolhafte Motive und Skulpturen zu entdecken, am Treppenaufgang etwa der leuchtend bunte Drache Python als Wächter der unterirdischen Gewässer. Der Park ist eine einzigartige, geglückte Verbindung von Architektur und Natur. Gaudí achtete auch auf kostengünstiges und umweltgerechtes Bauen: Verarbeitet wurden die Materialien, die er auf dem Gelände vorfand. Für seine Mosaiken verwendete er Abfälle aus benachbarten Keramikfabriken - in den Deckenrosetten sind Tellerböden oder Tassenhenkel erkennbar. Und durch das Innere der dorischen Säulen fließt Regenwasser in das unterirdische Wasserdepot. Auf dem Gelände befindet sich auch das Museu Gaudí im ehemaligen Wohnhaus des Baumeisters mit biografischen Zeugnissen und Objekten.
- Carrer d'Olot, 08024 Barcelona
- http://www.parkguell.cat/
- +34 934 09 18 31
- parkguell@bsmsa.cat
© MAIRDUMONT
Märchenhäuser, Drachenfiguren, gigantische Grotten, schräg gegen den Berg gestemmte Arkaden: Der von Antoni Gaudí über der Stadt angelegte malerische Park (1900-1911), der schon Salvador Dalí begeisterte, wurde von der UNESCO 1984 als Welterbe unter Schutz gestellt. Das innovative Werk Gaudís, ein Auftrag seines Gönners Eusebi Güell, war eigentlich als großzügige Siedlung gedacht, verwirklicht wurden aber nur drei Häuser. Die von organischen Formen und natürlichen Materialien geprägte Anlage offenbart wie sonst nirgendwo Gaudís Universalgenie als Architekt, Künstler, Kunsthandwerker und Landschaftsplaner. Im Zentrum steht eine von dorischen Säulen getragene riesige Terrasse (ursprünglich geplant als Markt), unter der die Säulen eine bizarre Halle bilden. Auf der Terrasse mit atemberaubendem Panoramablick windet sich eine lang geschwungene schlangenförmige Mauerbank, gearbeitet - wie viele Werke Gaudís - nach der Trencadiz-Methode, einer Collagetechnik, bei der farbenprächtige Mosaike aus Glasscherben und Bruchkeramik entstehen. Überall sind symbolhafte Motive und Skulpturen zu entdecken, am Treppenaufgang etwa der leuchtend bunte Drache Python als Wächter der unterirdischen Gewässer. Der Park ist eine einzigartige, geglückte Verbindung von Architektur und Natur. Gaudí achtete auch auf kostengünstiges und umweltgerechtes Bauen: Verarbeitet wurden die Materialien, die er auf dem Gelände vorfand. Für seine Mosaiken verwendete er Abfälle aus benachbarten Keramikfabriken - in den Deckenrosetten sind Tellerböden oder Tassenhenkel erkennbar. Und durch das Innere der dorischen Säulen fließt Regenwasser in das unterirdische Wasserdepot. Auf dem Gelände befindet sich auch das Museu Gaudí im ehemaligen Wohnhaus des Baumeisters mit biografischen Zeugnissen und Objekten.
- Carrer d'Olot, 08024 Barcelona
- http://www.parkguell.cat/
- +34 934 09 18 31
- parkguell@bsmsa.cat
Catedral La Seu
Architektonische Highlights © Holger Leue, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Auf 215 Stufen hoch hinaus
Das berühmteste Inselgebäude thront geradezu über dem Meer. Das etwa 110 m lange Hauptschiff fasziniert durch die 14 schlanken, knapp 22 m hohen Säulen und die große, aus rund 1200 Glasteilen bestehende Fensterrose in der Hauptapsis (11,5 m Durchmesser, ca. 100 m2), die bei Sonneneinfall bunte Lichtspiele zaubert. Besonders magisch wird es stets am 2.Februar und 11.November, wenn sich die Rosette der Ostfassade genau unter der Rosette der Westfassade spiegelt und eine Acht aus Licht entsteht. Verzaubern lassen kann man sich auch vom Gaudí-Leuchter über dem Altar – und von der „Speisung der 5000“ in der Petruskapelle, einer Riesenkeramik des Mallorquiners Miquel Barceló. Von Mai bis Oktober kannst du der Kathedrale aufs Dach steigen und von dort den atemberaubenden Blick über Stadt und Meer genießen.
- Plaça Almoina, 07001 Palma de Mallorca
- http://www.catedraldemallorca.org/
- +34 971 71 31 33
- info@catedraldemallorca.org
© Holger Leue, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Auf 215 Stufen hoch hinaus
Das berühmteste Inselgebäude thront geradezu über dem Meer. Das etwa 110 m lange Hauptschiff fasziniert durch die 14 schlanken, knapp 22 m hohen Säulen und die große, aus rund 1200 Glasteilen bestehende Fensterrose in der Hauptapsis (11,5 m Durchmesser, ca. 100 m2), die bei Sonneneinfall bunte Lichtspiele zaubert. Besonders magisch wird es stets am 2.Februar und 11.November, wenn sich die Rosette der Ostfassade genau unter der Rosette der Westfassade spiegelt und eine Acht aus Licht entsteht. Verzaubern lassen kann man sich auch vom Gaudí-Leuchter über dem Altar – und von der „Speisung der 5000“ in der Petruskapelle, einer Riesenkeramik des Mallorquiners Miquel Barceló. Von Mai bis Oktober kannst du der Kathedrale aufs Dach steigen und von dort den atemberaubenden Blick über Stadt und Meer genießen.
- Plaça Almoina, 07001 Palma de Mallorca
- http://www.catedraldemallorca.org/
- +34 971 71 31 33
- info@catedraldemallorca.org
Port de Portals
Touristenattraktionen © Glow Images
Port de Portals nennt sich der mondäne Yachthafen unterhalb der Siedlung Portals Nous. Er zieht alle an, die sehen und gesehen werden möchten, auch Spaniens Königsfamilie ist regelmäßiger Besucher. Die Liegeplätze sind mit die teuersten der Insel. Dazu passt der Hafenboulevard mit seinen Edelboutiquen und feinen Restaurants.
- Portals Nous
- http://www.portalsnauticalschool.com/
© Glow Images
Port de Portals nennt sich der mondäne Yachthafen unterhalb der Siedlung Portals Nous. Er zieht alle an, die sehen und gesehen werden möchten, auch Spaniens Königsfamilie ist regelmäßiger Besucher. Die Liegeplätze sind mit die teuersten der Insel. Dazu passt der Hafenboulevard mit seinen Edelboutiquen und feinen Restaurants.
- Portals Nous
- http://www.portalsnauticalschool.com/
CaixaForum Palma (Gran Hotel)
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Die katalanische Version des Jugendstils, der modernisme, präsentiert sich in Palma mit schön restaurierten Fassaden. Die wohl schönste Jugendstilfassade der Stadt besitzt das Gran Hotel, 1901-03 von Lluís Domenec i Montaner erbaut. Eine Sparkasse hat das Gebäude aufwändig restauriert und in eine Kunstgalerie umgewandelt.
- Plaça Weyler 3, 07001 Palma de Mallorca
- http://caixaforum.es/
- +34 971 17 85 12
- ccpalma.fundacio@lacaixa.es
© MAIRDUMONT
Die katalanische Version des Jugendstils, der modernisme, präsentiert sich in Palma mit schön restaurierten Fassaden. Die wohl schönste Jugendstilfassade der Stadt besitzt das Gran Hotel, 1901-03 von Lluís Domenec i Montaner erbaut. Eine Sparkasse hat das Gebäude aufwändig restauriert und in eine Kunstgalerie umgewandelt.
- Plaça Weyler 3, 07001 Palma de Mallorca
- http://caixaforum.es/
- +34 971 17 85 12
- ccpalma.fundacio@lacaixa.es
Els Calderers
Architektonische Highlights © Glow Images
Wie ein Schloss kommt es daher, das Herrenhaus mit Hauskapelle, Stallungen, Weinkeller, Gesindekammern und noblen Salons. Du bekommst eine Vorstellung davon, wie das Feudalleben früher war, wenn du in den mehr als 300 Jahre alten Mauern umherspazierst, der Hausmusik einer fein gewandeten Dame am Klavier lauschst und die Mallorca- typischen schwarzen Schweine anschaust. Im Winter kannst du bei einer Falkenshow die Greifvögel aus unmittelbarer Nähe erleben.
- Camino de Calderers, 07240 Sant Joan
- http://elscalderers.com/
- +34 971 52 60 69
- comercial@elscalderers.com
© Glow Images
Wie ein Schloss kommt es daher, das Herrenhaus mit Hauskapelle, Stallungen, Weinkeller, Gesindekammern und noblen Salons. Du bekommst eine Vorstellung davon, wie das Feudalleben früher war, wenn du in den mehr als 300 Jahre alten Mauern umherspazierst, der Hausmusik einer fein gewandeten Dame am Klavier lauschst und die Mallorca- typischen schwarzen Schweine anschaust. Im Winter kannst du bei einer Falkenshow die Greifvögel aus unmittelbarer Nähe erleben.
- Camino de Calderers, 07240 Sant Joan
- http://elscalderers.com/
- +34 971 52 60 69
- comercial@elscalderers.com
Lonja de la Seda
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
In der zum Unesco-Weltkulturerbe ernannten Seidenbörse tätigten ab dem späten 15.Jh. die Händler ihre Geschäfte. Der hoch aufragende Bau mit seinen gewundenen Säulen vereint späte Gotik mit Elementen früher Renaissance.
- Plaza del Mercat, 46001 València
- http://www.valencia.es/
- +34 962 08 41 53
© MAIRDUMONT
In der zum Unesco-Weltkulturerbe ernannten Seidenbörse tätigten ab dem späten 15.Jh. die Händler ihre Geschäfte. Der hoch aufragende Bau mit seinen gewundenen Säulen vereint späte Gotik mit Elementen früher Renaissance.
- Plaza del Mercat, 46001 València
- http://www.valencia.es/
- +34 962 08 41 53
Reales Alcázares
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Musik unter Palmen
Wenn der spanische König nach Sevilla kommt, findet er auch hier eine wahrhaft königliche Residenz vor. Die ehemalige Burg der maurischen Herrscher ließ der christliche Fürst Peter der Grausame im 14.Jh. im Mudejarstil erweitern und schuf so ein prachtvolles Nest für sich und seine Geliebte. Da die Baumeister Mauren waren, finden sich zwischen den Symbolen des christlichen Spaniens – der Burg und dem Löwen – immer wieder verspielte arabische Ornamente sowie das Motto des Nasridenkönigs in arabischer Schrift: „Es gibt keinen Sieger außer Allah.“ Höhepunkt im Inneren ist der Botschaftersaal Sala de Embajadores mit reich dekorierter Gewölbedecke. Allein die herrlichen Gärten sind schon den Besuch wert: eine duftende Oase der Ruhe mit Wasserspielen und Kachelbänken inmitten der Großstadt. Von Juli bis September locken die stimmungsvollen „Nächte in den Gärten des Alcázar“ mit Konzerten.
- Patio de Banderas, 41004 Sevilla
- http://www.alcazarsevilla.org/
- +34 954 50 23 24
- actividades@patronato-alcazarsevilla.es
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Musik unter Palmen
Wenn der spanische König nach Sevilla kommt, findet er auch hier eine wahrhaft königliche Residenz vor. Die ehemalige Burg der maurischen Herrscher ließ der christliche Fürst Peter der Grausame im 14.Jh. im Mudejarstil erweitern und schuf so ein prachtvolles Nest für sich und seine Geliebte. Da die Baumeister Mauren waren, finden sich zwischen den Symbolen des christlichen Spaniens – der Burg und dem Löwen – immer wieder verspielte arabische Ornamente sowie das Motto des Nasridenkönigs in arabischer Schrift: „Es gibt keinen Sieger außer Allah.“ Höhepunkt im Inneren ist der Botschaftersaal Sala de Embajadores mit reich dekorierter Gewölbedecke. Allein die herrlichen Gärten sind schon den Besuch wert: eine duftende Oase der Ruhe mit Wasserspielen und Kachelbänken inmitten der Großstadt. Von Juli bis September locken die stimmungsvollen „Nächte in den Gärten des Alcázar“ mit Konzerten.
- Patio de Banderas, 41004 Sevilla
- http://www.alcazarsevilla.org/
- +34 954 50 23 24
- actividades@patronato-alcazarsevilla.es
Barrio Santa Cruz
Geographical © Andrzej Rostek, Shutterstock
Das märchenhafte Stadtviertel im Schatten der Reales Alcázares lädt dazu ein, sich ein paar Stunden ohne Stadtplan in seinen weißen Gassen zu verlieren, ungestört von Autos oder Mopeds in einer der Bars einen Kaffee zu trinken oder in kleinen Läden nach Keramik zu stöbern. Der schönste der vielen schönen Plätze ist gar keiner: In der Calle Lope de Rueda verwandeln Topfpflanzen die Straße in einen gemütlichen Hof für den Plausch unter Nachbarn. Zur Geschichte des alten Judenviertels gehören ein fürchterliches Pogrom 1391 und die endgültige Vertreibung seiner Bewohner 1492.
- 41001 Sevilla
© Andrzej Rostek, Shutterstock
Das märchenhafte Stadtviertel im Schatten der Reales Alcázares lädt dazu ein, sich ein paar Stunden ohne Stadtplan in seinen weißen Gassen zu verlieren, ungestört von Autos oder Mopeds in einer der Bars einen Kaffee zu trinken oder in kleinen Läden nach Keramik zu stöbern. Der schönste der vielen schönen Plätze ist gar keiner: In der Calle Lope de Rueda verwandeln Topfpflanzen die Straße in einen gemütlichen Hof für den Plausch unter Nachbarn. Zur Geschichte des alten Judenviertels gehören ein fürchterliches Pogrom 1391 und die endgültige Vertreibung seiner Bewohner 1492.
- 41001 Sevilla
Alhambra
Architektonische Highlights © Arthur F. Selbach, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Pause im Kloster
Wie ein Schatz ist das Innere der Alhambra („Die Rote“) hinter mächtigen, schmucklosen Mauern verborgen. Sie umschließen eine Anlage aus mehreren, ganz unterschiedlichen Teilen. Am westlichen Ende liegen zunächst die Reste der Alcazaba, des Festungs- und Verwaltungsbereichs. Von der Torre de la Vela genießt du doppelten Ausblick: im Norden auf den Albaicín, im Süden auf die Sierra Nevada. Doch das Herzstück der Alhambra sind die Palacios Nazaríes, die Paläste der nasridischen Herrscher. Wer ihren Eingang durchschritten hat, erhält eine Ahnung kommender Pracht im Mexuar (Audienz- und Gerichtssaal) und dem Cuarto Dorado, dem Goldenen Zimmer. Daran schließt sich der erste Höhepunkt des Palastbesuchs an: der Patio de los Arrayanes (Myrtenhof) mit der angrenzenden Sala de los Embajadores (Botschaftersaal). Unter der traumhaften Decke aus Tausenden von Zedernholzplättchen stand vermutlich der Thron der Nasridenkönige. Weiter geht es zum Patio de los Leones, dem Löwenhof. Er ist das beliebteste Fotomotiv der Alhambra: Zwölf steinerne Löwen stehen in der Mitte des Hofs, Hinterteil an Hinterteil unter einem runden Marmorbecken. Magische Pracht entfaltet auch die Sala de los Abencerrajes: Die Kuppel scheint ein Meer von gipsernen Waben, aus denen weißer Honig herabtropft, im Fallen erstarrt. Verschwommen spiegelt sich das Bild im zwölfeckigen Brunnen auf dem Boden des Saals wider. Selbst wenn du denkst, du hast schon genug gesehen, schau dir unbedingt auch noch den Sommerpalast Generalife oberhalb der Alhambra an – allein die blühenden Gärten sind den Spaziergang wert. Wenn du dann den monumentalen Palacio de Carlos V betrittst, den Karl V. ab 1526 in die Alhambra hineinbauen ließ, glaubst du zunächst, nun sei es vorbei mit dem nasridischen Zauber. Doch der kühle Renaissancebau, außen quadratisch, innen rund, beherbergt das Alhambra-Museum, in dem du noch mehr über die Kultur und die Kunst der Mauren erfährst, sowie das Museum der Schönen Künste mit Werken des 15.–20.Jhs. Der perfekte Ort für eine Erfrischung ist das benachbarte Nobelhotel: Auf der Caféterrasse des Paradors in einem ehemaligen Kloster findest du kühle Ruhe mit traumhaftem Alhambrablick. Da die Eintrittskarten oft Wochen im Voraus ausverkauft sind, solltest du unbedingt rechtzeitig unter alhambra-patronato.es oder Tel. 8 58 88 90 02 bestellen! Die Tickets kannst du selbst ausdrucken oder an den Automaten am Eingang (Zahlung nur mit Kreditkarte!) abholen. Karten für denselben Tag gibt es am Schalter, wenn das Kontingent nicht erschöpft ist – was oft der Fall ist. Für den Eintritt benötigst du ein gültiges Ausweisdokument. Der Einlass in die Palacios Nazaríes erfolgt ausschließlich zur aufgedruckten Uhrzeit. Da die zwei bis drei Tage gültige Granada Card über ein eigenes Kartenkontingent verfügt, lohnt sich eventuell der Kauf der Karte.
- Calle Real de la Alhambra, 18009 Granada
- http://www.alhambra-patronato.es/
- +34 958 02 79 71
- informacion.alhambra.pag@juntadeandalucia.es
© Arthur F. Selbach, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Pause im Kloster
Wie ein Schatz ist das Innere der Alhambra („Die Rote“) hinter mächtigen, schmucklosen Mauern verborgen. Sie umschließen eine Anlage aus mehreren, ganz unterschiedlichen Teilen. Am westlichen Ende liegen zunächst die Reste der Alcazaba, des Festungs- und Verwaltungsbereichs. Von der Torre de la Vela genießt du doppelten Ausblick: im Norden auf den Albaicín, im Süden auf die Sierra Nevada. Doch das Herzstück der Alhambra sind die Palacios Nazaríes, die Paläste der nasridischen Herrscher. Wer ihren Eingang durchschritten hat, erhält eine Ahnung kommender Pracht im Mexuar (Audienz- und Gerichtssaal) und dem Cuarto Dorado, dem Goldenen Zimmer. Daran schließt sich der erste Höhepunkt des Palastbesuchs an: der Patio de los Arrayanes (Myrtenhof) mit der angrenzenden Sala de los Embajadores (Botschaftersaal). Unter der traumhaften Decke aus Tausenden von Zedernholzplättchen stand vermutlich der Thron der Nasridenkönige. Weiter geht es zum Patio de los Leones, dem Löwenhof. Er ist das beliebteste Fotomotiv der Alhambra: Zwölf steinerne Löwen stehen in der Mitte des Hofs, Hinterteil an Hinterteil unter einem runden Marmorbecken. Magische Pracht entfaltet auch die Sala de los Abencerrajes: Die Kuppel scheint ein Meer von gipsernen Waben, aus denen weißer Honig herabtropft, im Fallen erstarrt. Verschwommen spiegelt sich das Bild im zwölfeckigen Brunnen auf dem Boden des Saals wider. Selbst wenn du denkst, du hast schon genug gesehen, schau dir unbedingt auch noch den Sommerpalast Generalife oberhalb der Alhambra an – allein die blühenden Gärten sind den Spaziergang wert. Wenn du dann den monumentalen Palacio de Carlos V betrittst, den Karl V. ab 1526 in die Alhambra hineinbauen ließ, glaubst du zunächst, nun sei es vorbei mit dem nasridischen Zauber. Doch der kühle Renaissancebau, außen quadratisch, innen rund, beherbergt das Alhambra-Museum, in dem du noch mehr über die Kultur und die Kunst der Mauren erfährst, sowie das Museum der Schönen Künste mit Werken des 15.–20.Jhs. Der perfekte Ort für eine Erfrischung ist das benachbarte Nobelhotel: Auf der Caféterrasse des Paradors in einem ehemaligen Kloster findest du kühle Ruhe mit traumhaftem Alhambrablick. Da die Eintrittskarten oft Wochen im Voraus ausverkauft sind, solltest du unbedingt rechtzeitig unter alhambra-patronato.es oder Tel. 8 58 88 90 02 bestellen! Die Tickets kannst du selbst ausdrucken oder an den Automaten am Eingang (Zahlung nur mit Kreditkarte!) abholen. Karten für denselben Tag gibt es am Schalter, wenn das Kontingent nicht erschöpft ist – was oft der Fall ist. Für den Eintritt benötigst du ein gültiges Ausweisdokument. Der Einlass in die Palacios Nazaríes erfolgt ausschließlich zur aufgedruckten Uhrzeit. Da die zwei bis drei Tage gültige Granada Card über ein eigenes Kartenkontingent verfügt, lohnt sich eventuell der Kauf der Karte.
- Calle Real de la Alhambra, 18009 Granada
- http://www.alhambra-patronato.es/
- +34 958 02 79 71
- informacion.alhambra.pag@juntadeandalucia.es
Mezquita Catedral de Córdoba
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Wer das Innere der Moschee durch die Puerta de las Palmas betritt, findet sich in einem Zauberwald aus Säulen wieder, doppelt überspannt von langen Reihen rot-weißer Bögen. Die annähernd quadratische Mezquita scheint auf den ersten Blick in perfektem Gleichmaß errichtet zu sein. Doch mit jedem Schritt, den der Besucher tut, gibt sie ihre Vielgestalt preis. Die maurischen Herrscher Córdobas begannen mit dem Bau der Moschee 785 an Stelle einer Basilika, die sie den Christen abgekauft hatten. Ihre heutigen Ausmaße erreichte die Mezquita erst um die erste Jahrtausendwende nach drei Erweiterungen. Durchwandert man die Anlage gegen den Uhrzeigersinn, so folgt man ihrer Chronologie. Die Säulen im ersten Viertel hinter dem Eingang entstammen römischen und westgotischen Bauten, die Bögen darüber sind aus weißgelbem Sandstein und roten Ziegeln zusammengesetzt. An der Südostseite, dem Eingang gegenüber, findet sich der Mihrab, die prächtige Gebetsnische, die während der zweiten Erweiterung Mitte des 10.Jhs. entstand. Der letzte Bauabschnitt, der die Mezquita nach Nordosten ausdehnte, ist der anspruchsloseste, die Bögen über den Säulen sind hier nur noch bemalt. Die Christen nutzten die Mezquita nach der Eroberung Córdobas 1236 als Kirche. Während der folgenden 300 Jahre begnügten sie sich damit, kleinere Kapellen einzufügen, die den Gesamteindruck der früheren Moschee kaum berührten. Doch der Bischof Alonso Manrique drängte im 16.Jh. auf den Bau einer Kathedrale. Gegen den heftigen Protest der Bevölkerung wurde der Mezquita eine Renaissancekirche eingepflanzt. Bis heute hat niemand gewagt, diesen architektonischen Frevel wieder zu beseitigen.
- Calle Cardenal Herrero 1, 14003 Córdoba
- http://mezquita-catedraldecordoba.es/
- +34 957 47 05 12
- informacion@cabildocatedraldecordoba.es
© MAIRDUMONT
Wer das Innere der Moschee durch die Puerta de las Palmas betritt, findet sich in einem Zauberwald aus Säulen wieder, doppelt überspannt von langen Reihen rot-weißer Bögen. Die annähernd quadratische Mezquita scheint auf den ersten Blick in perfektem Gleichmaß errichtet zu sein. Doch mit jedem Schritt, den der Besucher tut, gibt sie ihre Vielgestalt preis. Die maurischen Herrscher Córdobas begannen mit dem Bau der Moschee 785 an Stelle einer Basilika, die sie den Christen abgekauft hatten. Ihre heutigen Ausmaße erreichte die Mezquita erst um die erste Jahrtausendwende nach drei Erweiterungen. Durchwandert man die Anlage gegen den Uhrzeigersinn, so folgt man ihrer Chronologie. Die Säulen im ersten Viertel hinter dem Eingang entstammen römischen und westgotischen Bauten, die Bögen darüber sind aus weißgelbem Sandstein und roten Ziegeln zusammengesetzt. An der Südostseite, dem Eingang gegenüber, findet sich der Mihrab, die prächtige Gebetsnische, die während der zweiten Erweiterung Mitte des 10.Jhs. entstand. Der letzte Bauabschnitt, der die Mezquita nach Nordosten ausdehnte, ist der anspruchsloseste, die Bögen über den Säulen sind hier nur noch bemalt. Die Christen nutzten die Mezquita nach der Eroberung Córdobas 1236 als Kirche. Während der folgenden 300 Jahre begnügten sie sich damit, kleinere Kapellen einzufügen, die den Gesamteindruck der früheren Moschee kaum berührten. Doch der Bischof Alonso Manrique drängte im 16.Jh. auf den Bau einer Kathedrale. Gegen den heftigen Protest der Bevölkerung wurde der Mezquita eine Renaissancekirche eingepflanzt. Bis heute hat niemand gewagt, diesen architektonischen Frevel wieder zu beseitigen.
- Calle Cardenal Herrero 1, 14003 Córdoba
- http://mezquita-catedraldecordoba.es/
- +34 957 47 05 12
- informacion@cabildocatedraldecordoba.es
Casas de los Balcones
Touristenattraktionen © Hans Zaglitsch, DuMont Reisebildportal
© Hans Zaglitsch, DuMont Reisebildportal
In der Calle San Francisco stehen sich mehrere Stadthäuser von schlichter Eleganz gegenüber. Ihre wunderbaren, für die Kanaren typischen, fein gedrechselten Holzbalkone, die wie Galerien außen an der Fassade kleben, gaben ihnen ihren Namen: Casas de los Balcones. Die Erste, die Casa Fonseca, wurde 1632 errichtet. Sie fasziniert die Besucher mit einem tropisch-grünen Patio und einem völlig mit Holz verkleideten Arkadengang im ersten Stock. In ihren Räumen befindet sich heute eine Stickereischule. Decken und Tücher, bei deren Herstellung man zuschauen kann, werden auch verkauft. 1670 wurde das ebenso schöne Nachbarhaus, die Casa de Franchi, errichtet, die nun ein Teppichmuseum (Museo de las Alfombras) beherbergt: Allerdings handelt es sich hier nicht um gewebte Werke, sondern um aus Lavasand gelegte Bodenbeläge, wie sie an Fronleichnam zum Einsatz kommen. Gegenüber steht die 1590 erbaute Casa Molina, ein ehemaliges Kloster, in dem einer der größten Kunsthandwerksläden der Insel zu finden ist.
- Calle San Francisco, 38300 La Orotava
- http://www.casa-balcones.com/
- +34 922 33 06 29
- fernando@casa-balcones.com
© Hans Zaglitsch, DuMont Reisebildportal
© Hans Zaglitsch, DuMont Reisebildportal
In der Calle San Francisco stehen sich mehrere Stadthäuser von schlichter Eleganz gegenüber. Ihre wunderbaren, für die Kanaren typischen, fein gedrechselten Holzbalkone, die wie Galerien außen an der Fassade kleben, gaben ihnen ihren Namen: Casas de los Balcones. Die Erste, die Casa Fonseca, wurde 1632 errichtet. Sie fasziniert die Besucher mit einem tropisch-grünen Patio und einem völlig mit Holz verkleideten Arkadengang im ersten Stock. In ihren Räumen befindet sich heute eine Stickereischule. Decken und Tücher, bei deren Herstellung man zuschauen kann, werden auch verkauft. 1670 wurde das ebenso schöne Nachbarhaus, die Casa de Franchi, errichtet, die nun ein Teppichmuseum (Museo de las Alfombras) beherbergt: Allerdings handelt es sich hier nicht um gewebte Werke, sondern um aus Lavasand gelegte Bodenbeläge, wie sie an Fronleichnam zum Einsatz kommen. Gegenüber steht die 1590 erbaute Casa Molina, ein ehemaliges Kloster, in dem einer der größten Kunsthandwerksläden der Insel zu finden ist.
- Calle San Francisco, 38300 La Orotava
- http://www.casa-balcones.com/
- +34 922 33 06 29
- fernando@casa-balcones.com
Barrio de las Letras
Geographical © Vivvi Smak, Shutterstock
Südöstlich der Puerta del Sol liegt dieses Ausgehviertel der Touristen - aber keine Sorge, den Madridern gefällt es auch. Huertas sind Gemüsegärten, nach denen eine zentrale Straße des Viertels südöstlich der Puerta del Sol benannt ist. Deren Name hat sich schließlich für das ganze barrio eingebürgert. Die Plaza de Santa Ana ist der erste Anlaufpunkt aller Huertasbesucher. Huertas besitzt einen zweiten inoffiziellen Namen: Barrio de las Letras, Viertel der Literatur, denn hier lebten und arbeiteten einige der größten spanischen Dichter des siglo de oro, des "goldenen" 17.Jhs., unter ihnen Miguel de Cervantes, Félix Lope de Vega, Luis de Góngora und Francisco de Quevedo.
- Madrid
© Vivvi Smak, Shutterstock
Südöstlich der Puerta del Sol liegt dieses Ausgehviertel der Touristen - aber keine Sorge, den Madridern gefällt es auch. Huertas sind Gemüsegärten, nach denen eine zentrale Straße des Viertels südöstlich der Puerta del Sol benannt ist. Deren Name hat sich schließlich für das ganze barrio eingebürgert. Die Plaza de Santa Ana ist der erste Anlaufpunkt aller Huertasbesucher. Huertas besitzt einen zweiten inoffiziellen Namen: Barrio de las Letras, Viertel der Literatur, denn hier lebten und arbeiteten einige der größten spanischen Dichter des siglo de oro, des "goldenen" 17.Jhs., unter ihnen Miguel de Cervantes, Félix Lope de Vega, Luis de Góngora und Francisco de Quevedo.
- Madrid
Plaza Mayor
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Auf Madrids "Hauptplatz" vergeht die Zeit etwas langsamer als im Rest der Stadt. Die Besucher lassen sich auf den Stühlen der Restaurant-terrazas nieder und hören den Straßenmusikern zu. Rund ums Reiterstandbild Philipps III. in der Mitte des Platzes versammeln sich junge Touristen, um zu plaudern, zu dösen oder Gitarre zu spielen. Hier lag im Mittelalter die Plaza del Arrabal, der wichtigste Marktplatz, gerade vor den Toren der Stadt. 1619 entstand die Plaza Mayor in ihrer rechteckigen Form, doch was heute davon zu sehen ist, wurde großenteils erst ab 1790 nach dem letzten von zahlreichen verheerenden Bränden aufgebaut. Die Plaza Mayor blieb Marktplatz und wurde zugleich Schauplatz von Autodafés (den Ketzergerichten und -verbrennungen der Inquisition), von Volksfesten oder von Stierkämpfen. Auffällig an der Nordseite des Platzes steht die Casa de la Panadería, die alte Kornkammer der Brotbäcker, in der die Touristeninformation untergebracht ist.
- Plaza Mayor, 28000 Madrid
- http://www.madrid.es/
© MAIRDUMONT
Auf Madrids "Hauptplatz" vergeht die Zeit etwas langsamer als im Rest der Stadt. Die Besucher lassen sich auf den Stühlen der Restaurant-terrazas nieder und hören den Straßenmusikern zu. Rund ums Reiterstandbild Philipps III. in der Mitte des Platzes versammeln sich junge Touristen, um zu plaudern, zu dösen oder Gitarre zu spielen. Hier lag im Mittelalter die Plaza del Arrabal, der wichtigste Marktplatz, gerade vor den Toren der Stadt. 1619 entstand die Plaza Mayor in ihrer rechteckigen Form, doch was heute davon zu sehen ist, wurde großenteils erst ab 1790 nach dem letzten von zahlreichen verheerenden Bränden aufgebaut. Die Plaza Mayor blieb Marktplatz und wurde zugleich Schauplatz von Autodafés (den Ketzergerichten und -verbrennungen der Inquisition), von Volksfesten oder von Stierkämpfen. Auffällig an der Nordseite des Platzes steht die Casa de la Panadería, die alte Kornkammer der Brotbäcker, in der die Touristeninformation untergebracht ist.
- Plaza Mayor, 28000 Madrid
- http://www.madrid.es/
Parque del Retiro
Botanische Gärten & Parks © MAIRDUMONT
Im 17.Jh. ließ Philipp IV. den Parque del Buen Retiro ("Park zum guten Rückzug") als Königsgarten anlegen. Seit 1868 ist er allen Madridern geöffnet - eine grüne Oase, die sich am Wochenende in einen quirligen Dorfjahrmarkt verwandelt. In der Parkmitte ist im Palacio de Cristal und im Palacio de Velázquez zeitgenössische Kunst zu sehen. Im Süden steht die Fuente del Ángel Caído - wahrscheinlich das einzige Luzifermonument auf der Welt. Und im Südwesten des Parks erinnert der Bosque de los Ausentes aus 192 Zypressen und Olivenbäumen an die Opfer der Terroranschläge vom 11.März 2004, als eine Gruppe von Islamisten vier Vorortzüge auf dem Weg nach Madrid in die Luft sprengte.
- 28000 Madrid
- http://www.esmadrid.com/
- +34 914 00 87 40
© MAIRDUMONT
Im 17.Jh. ließ Philipp IV. den Parque del Buen Retiro ("Park zum guten Rückzug") als Königsgarten anlegen. Seit 1868 ist er allen Madridern geöffnet - eine grüne Oase, die sich am Wochenende in einen quirligen Dorfjahrmarkt verwandelt. In der Parkmitte ist im Palacio de Cristal und im Palacio de Velázquez zeitgenössische Kunst zu sehen. Im Süden steht die Fuente del Ángel Caído - wahrscheinlich das einzige Luzifermonument auf der Welt. Und im Südwesten des Parks erinnert der Bosque de los Ausentes aus 192 Zypressen und Olivenbäumen an die Opfer der Terroranschläge vom 11.März 2004, als eine Gruppe von Islamisten vier Vorortzüge auf dem Weg nach Madrid in die Luft sprengte.
- 28000 Madrid
- http://www.esmadrid.com/
- +34 914 00 87 40