
Reiseführer Serengeti National Park

Ist erwähnt in Reiseführer:
Weite Savannen und brüllende Löwen: Eine Safari in den nördlichen Parks ist die Krönung eines Tansania-Urlaubs
Der Norden von Tansania präsentiert das wohl berühmteste Naturschauspiel der Welt. In einem immer wiederkehrenden Zyklus durchwandern Hunderttausende von Tieren die Savanne, getrieben von einem urzeitlichen Überlebensdrang.
Schauplatz dieses Spektakels ist die Serengeti, jener riesige Nationalpark, der sich bis nach Süd-Kenia erstreckt. Die Serengeti übertrumpft in ihrer Bekanntheit wohl alle anderen Nationalparks im Norden Tansanias - ist aber nicht der einzige Höhepunkt auf einer Tour auf dem sogenannten Northern Circuit, der Rundtour durch die Parks im Norden.
In einem Atemzug mit der Serengeti wird meist der Ngorongoro-Krater genannt. Er liegt im gleichnamigen Schutzgebiet südöstlich des Nationalparks und ist berühmt für seinen Artenreichtum. Rund 30000 Tiere - darunter die Big Five - leben in diesem gigantischen Amphitheater der Natur.
Während große Namen wie Serengeti und Ngorongoro die Massen anlocken, bleibt für Touren zu den weniger bekannten Orten des Nordens oft kaum Zeit - was schade ist. Sehenswert ist z.B. der Lake Natron, an dessen Ufern Scharen von Flamingos leben. Oder die Olduvai-Schlucht nordwestlich von Ngorongoro: Sie ist eine der bekanntesten archäologischen Fundstätten des afrikanischen Kontinents. Ein Erlebnis ist der Nationalpark von Tarangire - wegen seiner massigen Affenbrotbäume (Baobabs) und der großen Elefantenherden auch "Land der Riesen" genannt.
Spektakulär ist ein Besuch des Great Rift Valley, des Großen Afrikanischen Grabenbruchs: Diese geologische Bruchzone hat (nicht nur) die afrikanische Erdoberfläche großflächig geformt. Seit 30 Mio. Jahren bewegen sich durch den Grabenbruch zwei Landmassen auf einer Strecke von 6000 km auseinander. In Tansania sind dadurch u.a. zahlreiche Vulkane und alkalische Seen wie der Lake Natron entstanden. Die Steilwände des ostafrikanischen Grabenbruchs sind im Ngorongoro-Schutzgebiet und am Rand des Lake Manyara am eindrucksvollsten. Der Blick vom zentralen Hochplateau der Serengeti hinunter in die bis zu 1500 m tiefer gelegene Schlucht des Manyarasees raubt einem schlicht den Atem.
Eine Tour durch die Nationalparks des Nordens organisieren Sie innerhalb von Tansania am besten von Arusha aus. Denken Sie bei der Planung auch an warme Kleidung: Der gesamte Northern Circuit liegt 1000 m über dem Meer - abends oder bei morgendlichen Jeepfahrten ist es hier oft überraschend frisch.
Serengeti National Park Sehenswertes & Restaurants













Botanische Gärten & Parks
Landschaftliche Highlights
Botanische Gärten & Parks
Landschaftliche Highlights
Museen
Schiffe und Fähren
Restaurants
Touristenattraktionen
Geographical
Serengeti Nationalpark
Botanische Gärten & Parks © Fabian Ueberdiek, Shutterstock
Insider-Tipp Wildcampen am Vulkan
Die Serengeti ist der Inbegriff eines afrikanischen Nationalparks: Auf der Fläche Schleswig-Holsteins tummeln sich aktuellen Zählungen zufolge 1,3 Mio. Gnus, 500 000 Thompson-Gazellen und 200 000 Zebras. Diese Masse ernährt zahlreiche Jagdtiere – in keinem Park der Welt ist ihre Konzentration so hoch: Mehr als 300 Löwen leben alleine auf dem Seronera-Plateau, dem gut besuchten Zentrum des Parks, insgesamt sind es rund 3000.Dazu kommen Geparden und Hyänen. Die 8000 Elefanten gehen in der Weite fast unter. Selbst die von Wilderern nahezu ausgerotteten Nashörner leben inzwischen wieder in der Serengeti, seit einzelne Tiere aus Südafrika von der Nationalparkverwaltung und der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft wieder angesiedelt wurden. Siringet nennen die Massai den Park, in ihrer Sprache bedeutet das: endlose Ebene. Der deutsche Geologe Fritz Jäger schrieb 1911 nach Hause: „Ein Meer aus Gras, Gras und noch mal Gras. Man sieht sich um und sieht nichts als Gras und Himmel.“ Fast 100 Jahre später hat sich nichts daran geändert. Im Herzen der Serengeti, auf dem etwa 1500 m hoch gelegenen Seronera-Plateau, durchsetzen Schirmakazien die hügelige Savanne. Nur das Ufer des Seronera-Flusses ist von dichtem Wald gesäumt. Nach Norden hin weicht das Gras Dornbuschsavannen und Akazienwäldern, durchbrochen von vielen saisonalen Flussläufen. Nur selten kommen Besucher hierher, und die vereinzelten Camps verlieren sich in der Weite des Landes westlich der Lobo Hills, welche die Parkgrenze markieren. Die von Hügeln und Wäldern durchzogene Ebene des westlichen Korridors ist das Land der Büffel, Impalas und Giraffen. Die Serengeti solltest du unbedingt besuchen, egal zu welcher Jahreszeit. Jeder Korridor hat seine eigene Saison, zu der die Tiere ihn durchwandern. Man sollte so viel Zeit wie möglich einplanen, rechne mit mindestens zwei Nächten an einem Ort. Fotosafaris in die Serengeti starten in der Regel von Arusha oder Moshi aus, die Anfahrt von Arusha dauert einen Tag. Du kannst selbst einen Wagen mieten (mit oder ohne Fahrer), wesentlich einfacher – und wahrscheinlich billiger – ist allerdings eine organisierte Pauschaltour. Die meisten Veranstalter planen wegen der langen Anfahrt mindestens eine Nacht am Ngorongoro-Krater ein. Wer im Park unterwegs ist, sollte sich auf lange Distanzen einstellen: Die Pisten sind oft rau und nach Regenfällen können manche Strecken nur mit Allradfahrzeugen befahren werden. Tanken ist ausschließlich in Seronera möglich – eine Reservekanister-Füllung ist daher ratsam. Auch die Temperaturen überraschen viele: Während die Tage warm sind, kann es nachts auf 10 °C abkühlen, besonders in der Trockenzeit von Juni bis Oktober. In dieser Zeit sind die Sichtverhältnisse hervorragend, doch auch die grüne Jahreszeit von November bis Mai hat ihren Reiz, wenn junge Tiere geboren werden und plötzlich überall frisches Gras sprießt. Früh buchen lohnt sich: Die Zahl der Camps ist begrenzt und viele Lodges ziehen während der Migration mit den Herden mit, um Tierbeobachtungen möglichst intensiv zu machen. Die billigste Möglichkeit, in der Serengeti ein Dach über den Kopf zu bekommen, ist das rest house der tansanischen Nationalparkbehörde Tanapa mit drei einfach ausgestatteten Zimmern. Essen gibt es in den nahen Restaurants und Shops. Auf den Campingplätzen der Serengeti (public campsites) kann man außerdem sein Zelt aufschlagen und die Toiletten und Duschen benutzen. Die vielfältige Geräuschkulisse der nächtlichen Wildnis wiegt dich in den Schlaf. Die Plätze befinden sich am Ndabaka Gate im Westen, in Lobo im Norden und (mehrere) im Seronera Valley. Trau dich was: Am Rand des Empakaai-Kraters kannst du – in Begleitung der Wildhüter – sogar draußen schlafen. Lebensmittel, Wasser und alles andere muss hierfür selbst mitgebracht werden. Die Verwaltung des Nationalparks (mit angeschlossenem Informationszentrum) befindet sich auf dem Seronera-Plateau, nicht weit von der Seronera Wildlife Lodge entfernt. Das Plateau ist meist auch die Basis für kürzere Safaris und Rundfahrten durch den Park. Für eine Erkundungstour kannst du selbst einen Wagen mieten (ein Fahrer ist dabei inbegriffen). Aber einfacher und billiger ist auch hier eine organisierte Pauschaltour, die man schon von Europa aus oder vor Ort buchen kann.
- Robanda
- +255 27 250 3471
© Fabian Ueberdiek, Shutterstock
Insider-Tipp Wildcampen am Vulkan
Die Serengeti ist der Inbegriff eines afrikanischen Nationalparks: Auf der Fläche Schleswig-Holsteins tummeln sich aktuellen Zählungen zufolge 1,3 Mio. Gnus, 500 000 Thompson-Gazellen und 200 000 Zebras. Diese Masse ernährt zahlreiche Jagdtiere – in keinem Park der Welt ist ihre Konzentration so hoch: Mehr als 300 Löwen leben alleine auf dem Seronera-Plateau, dem gut besuchten Zentrum des Parks, insgesamt sind es rund 3000.Dazu kommen Geparden und Hyänen. Die 8000 Elefanten gehen in der Weite fast unter. Selbst die von Wilderern nahezu ausgerotteten Nashörner leben inzwischen wieder in der Serengeti, seit einzelne Tiere aus Südafrika von der Nationalparkverwaltung und der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft wieder angesiedelt wurden. Siringet nennen die Massai den Park, in ihrer Sprache bedeutet das: endlose Ebene. Der deutsche Geologe Fritz Jäger schrieb 1911 nach Hause: „Ein Meer aus Gras, Gras und noch mal Gras. Man sieht sich um und sieht nichts als Gras und Himmel.“ Fast 100 Jahre später hat sich nichts daran geändert. Im Herzen der Serengeti, auf dem etwa 1500 m hoch gelegenen Seronera-Plateau, durchsetzen Schirmakazien die hügelige Savanne. Nur das Ufer des Seronera-Flusses ist von dichtem Wald gesäumt. Nach Norden hin weicht das Gras Dornbuschsavannen und Akazienwäldern, durchbrochen von vielen saisonalen Flussläufen. Nur selten kommen Besucher hierher, und die vereinzelten Camps verlieren sich in der Weite des Landes westlich der Lobo Hills, welche die Parkgrenze markieren. Die von Hügeln und Wäldern durchzogene Ebene des westlichen Korridors ist das Land der Büffel, Impalas und Giraffen. Die Serengeti solltest du unbedingt besuchen, egal zu welcher Jahreszeit. Jeder Korridor hat seine eigene Saison, zu der die Tiere ihn durchwandern. Man sollte so viel Zeit wie möglich einplanen, rechne mit mindestens zwei Nächten an einem Ort. Fotosafaris in die Serengeti starten in der Regel von Arusha oder Moshi aus, die Anfahrt von Arusha dauert einen Tag. Du kannst selbst einen Wagen mieten (mit oder ohne Fahrer), wesentlich einfacher – und wahrscheinlich billiger – ist allerdings eine organisierte Pauschaltour. Die meisten Veranstalter planen wegen der langen Anfahrt mindestens eine Nacht am Ngorongoro-Krater ein. Wer im Park unterwegs ist, sollte sich auf lange Distanzen einstellen: Die Pisten sind oft rau und nach Regenfällen können manche Strecken nur mit Allradfahrzeugen befahren werden. Tanken ist ausschließlich in Seronera möglich – eine Reservekanister-Füllung ist daher ratsam. Auch die Temperaturen überraschen viele: Während die Tage warm sind, kann es nachts auf 10 °C abkühlen, besonders in der Trockenzeit von Juni bis Oktober. In dieser Zeit sind die Sichtverhältnisse hervorragend, doch auch die grüne Jahreszeit von November bis Mai hat ihren Reiz, wenn junge Tiere geboren werden und plötzlich überall frisches Gras sprießt. Früh buchen lohnt sich: Die Zahl der Camps ist begrenzt und viele Lodges ziehen während der Migration mit den Herden mit, um Tierbeobachtungen möglichst intensiv zu machen. Die billigste Möglichkeit, in der Serengeti ein Dach über den Kopf zu bekommen, ist das rest house der tansanischen Nationalparkbehörde Tanapa mit drei einfach ausgestatteten Zimmern. Essen gibt es in den nahen Restaurants und Shops. Auf den Campingplätzen der Serengeti (public campsites) kann man außerdem sein Zelt aufschlagen und die Toiletten und Duschen benutzen. Die vielfältige Geräuschkulisse der nächtlichen Wildnis wiegt dich in den Schlaf. Die Plätze befinden sich am Ndabaka Gate im Westen, in Lobo im Norden und (mehrere) im Seronera Valley. Trau dich was: Am Rand des Empakaai-Kraters kannst du – in Begleitung der Wildhüter – sogar draußen schlafen. Lebensmittel, Wasser und alles andere muss hierfür selbst mitgebracht werden. Die Verwaltung des Nationalparks (mit angeschlossenem Informationszentrum) befindet sich auf dem Seronera-Plateau, nicht weit von der Seronera Wildlife Lodge entfernt. Das Plateau ist meist auch die Basis für kürzere Safaris und Rundfahrten durch den Park. Für eine Erkundungstour kannst du selbst einen Wagen mieten (ein Fahrer ist dabei inbegriffen). Aber einfacher und billiger ist auch hier eine organisierte Pauschaltour, die man schon von Europa aus oder vor Ort buchen kann.
- Robanda
- +255 27 250 3471
Ngorongoro Conservation Area
Landschaftliche Highlights © MicheleB, Shutterstock
Insider-Tipp Bürgermeister statt Safarifirma
Nirgendwo sonst in Afrika leben so viele Tiere auf so engem Raum wie im Krater des erloschenen Ngorongoro-Vulkans, dem größten der Riesenkrater am östlichen Rand der Serengeti. Das Wort Riesenkrater ist wörtlich zu nehmen: Ganz Berlin hätte darin Platz. Wenn man beim Sonnenuntergang am Kraterrand hinunterschaut in den blutrot eingefärbten Kessel, sehen ganze Tierherden aus wie eine Gruppe von Ameisen. Der 600 m tiefe Krater ist Teil eines weitaus größeren Schutzgebiets: Die gesamte Ngorongoro Conservation Area umfasst eine Zone von 8300 km2 (der berühmte Krater selbst misst 300 km2). Ngorongoro ist ein einzigartiger Zusammenschluss verschiedener Ökosysteme. Wüstenartige Savannen treffen hier auf immergrüne Bergwälder, es gibt nährstoffarme Heidelandschaften und fruchtbare, mit Seen und Sümpfen gespickte Kraterböden. Und es gibt archäologische Fundorte wie die Olduvai-Schlucht, die darauf verweisen, dass dieser Landstrich über Jahrmillionen von unseren Vorfahren besiedelt wurde. Die Ngorongoro Conservation Area ist das einzige Schutzgebiet Tansanias, aus dem die einheimischen Massai nicht vertrieben wurden. Leg an einem der Massai-Bomas eine Pause ein und lern die Lebensweise und Philosophie eines der ältesten Nomadenvölker der Welt kennen – mit Daniel, dem engagierten und passionierten Vorstand einer der Massai-Gemeinden im Krater. Das Ngorongoro-Schutzgebiet ist von Arusha aus in drei bis vier Stunden über eine der besten Straßen des Landes zu erreichen. Die autobahnähnliche Schnellstraße führt bis zum Parkeingang. Der Besuch des Kraters ist meist Bestandteil einer gebuchten Serengeti-Safari. Wenn du über Nacht bleibst, solltest du in einer der Lodges am Kraterrand übernachten und ein Zimmer mit Blick in den Krater verlangen – der Ausblick bei Sonnenaufgang ist sensationell!
© MicheleB, Shutterstock
Insider-Tipp Bürgermeister statt Safarifirma
Nirgendwo sonst in Afrika leben so viele Tiere auf so engem Raum wie im Krater des erloschenen Ngorongoro-Vulkans, dem größten der Riesenkrater am östlichen Rand der Serengeti. Das Wort Riesenkrater ist wörtlich zu nehmen: Ganz Berlin hätte darin Platz. Wenn man beim Sonnenuntergang am Kraterrand hinunterschaut in den blutrot eingefärbten Kessel, sehen ganze Tierherden aus wie eine Gruppe von Ameisen. Der 600 m tiefe Krater ist Teil eines weitaus größeren Schutzgebiets: Die gesamte Ngorongoro Conservation Area umfasst eine Zone von 8300 km2 (der berühmte Krater selbst misst 300 km2). Ngorongoro ist ein einzigartiger Zusammenschluss verschiedener Ökosysteme. Wüstenartige Savannen treffen hier auf immergrüne Bergwälder, es gibt nährstoffarme Heidelandschaften und fruchtbare, mit Seen und Sümpfen gespickte Kraterböden. Und es gibt archäologische Fundorte wie die Olduvai-Schlucht, die darauf verweisen, dass dieser Landstrich über Jahrmillionen von unseren Vorfahren besiedelt wurde. Die Ngorongoro Conservation Area ist das einzige Schutzgebiet Tansanias, aus dem die einheimischen Massai nicht vertrieben wurden. Leg an einem der Massai-Bomas eine Pause ein und lern die Lebensweise und Philosophie eines der ältesten Nomadenvölker der Welt kennen – mit Daniel, dem engagierten und passionierten Vorstand einer der Massai-Gemeinden im Krater. Das Ngorongoro-Schutzgebiet ist von Arusha aus in drei bis vier Stunden über eine der besten Straßen des Landes zu erreichen. Die autobahnähnliche Schnellstraße führt bis zum Parkeingang. Der Besuch des Kraters ist meist Bestandteil einer gebuchten Serengeti-Safari. Wenn du über Nacht bleibst, solltest du in einer der Lodges am Kraterrand übernachten und ein Zimmer mit Blick in den Krater verlangen – der Ausblick bei Sonnenaufgang ist sensationell!
Tarangire National Park
Landschaftliche Highlights © Radek Borovka, Shutterstock
Für viele Tansanier ist es der schönste Park ihrer Heimat, und auch die meisten Urlauber sind von Tarangire überwältigt.
© Radek Borovka, Shutterstock
Für viele Tansanier ist es der schönste Park ihrer Heimat, und auch die meisten Urlauber sind von Tarangire überwältigt.
Ol Doinyo Lengai
Landschaftliche Highlights © Joanna Rigby-Jones, Shutterstock
Insider-Tipp Spür den Zorn der Götter
Von allen Vulkanen entlang des Großen Afrikanischen Grabenbruchs im Kraterhochland ist der Ol Doinyo Lengai (2878 m) der einzige noch aktive. Den Massai gilt der imposant aufragende Berg als heilig – in ihrer Sprache bedeutet sein Name „Berg der Götter“. Bricht der Ol Doinyo Lengai aus, symbolisiert das für die Massai den Zorn der Götter. Tatsächlich dampft der Vulkan immer noch, letzte heftige Eruptionen gab es im Jahr 2008.Wer die besondere Herausforderung sucht, bucht sich einen Führer und erklimmt den Gottesberg – eines der anspruchsvollsten und spannendsten Trekkingziele Tansanias, fernab der Touristenströme.
- Arusha
© Joanna Rigby-Jones, Shutterstock
Insider-Tipp Spür den Zorn der Götter
Von allen Vulkanen entlang des Großen Afrikanischen Grabenbruchs im Kraterhochland ist der Ol Doinyo Lengai (2878 m) der einzige noch aktive. Den Massai gilt der imposant aufragende Berg als heilig – in ihrer Sprache bedeutet sein Name „Berg der Götter“. Bricht der Ol Doinyo Lengai aus, symbolisiert das für die Massai den Zorn der Götter. Tatsächlich dampft der Vulkan immer noch, letzte heftige Eruptionen gab es im Jahr 2008.Wer die besondere Herausforderung sucht, bucht sich einen Führer und erklimmt den Gottesberg – eines der anspruchsvollsten und spannendsten Trekkingziele Tansanias, fernab der Touristenströme.
- Arusha
Ngorongoro-Krater
Landschaftliche Highlights © Radek Borovka, Shutterstock
Insider-Tipp Hab den Krater (fast) für dich
Wer den Boden des Kraters erreicht, begreift, warum Ngorongoro auch als „Achtes Weltwunder“ oder „Arche Noah“ bezeichnet wird: Hier unten leben 25 000 bis 30 000 Tiere in einem einzigartigen Refugium. Der Krater birgt eine ungeheure Artenvielfalt, geschützt vor der Außenwelt von der steil aufragenden Kraterwand. Ngorongoro wurde vor 2,5 Mio. Jahren bei einem gewaltigen Vulkanausbruch gebildet und misst im Durchmesser rund 20 km. Im Inneren befindet sich der Lake Magadi, auf dem sich in der Trockenzeit Flamingos und zahlreiche andere Vogelarten sammeln. Im Lerai Forest leben Wasserböcke und Elefanten. Die größte Attraktion des Kraters sind jedoch die Raubkatzen: Löwen und Geparden gibt es hier unten wahrhaft in Massen, ebenso wie Hyänen und Schakale. Selbst die fast ausgestorbenen Nashörner, manchmal sogar in Gruppen, sind im Krater mit etwas Glück auszumachen. Um dieses Naturwunder zu sehen, unternehmen jedes Jahr Hunderttausende eine Kratersafari. Es lohnt sich deshalb, bereits um 6 Uhr loszufahren. Dann erlebst du die Zeit kurz nach Sonnenaufgang, hast besseres Licht zum Fotografieren, kannst rechtzeitig vor der Mittagshitze wieder oben sein – und hast den Krater (fast) ganz für dich. Achtung: Wenn du nicht individuell mit dem eigenen Auto unterwegs bist, musst du die Safari bereits vor der Anreise bei deinem Veranstalter buchen.
© Radek Borovka, Shutterstock
Insider-Tipp Hab den Krater (fast) für dich
Wer den Boden des Kraters erreicht, begreift, warum Ngorongoro auch als „Achtes Weltwunder“ oder „Arche Noah“ bezeichnet wird: Hier unten leben 25 000 bis 30 000 Tiere in einem einzigartigen Refugium. Der Krater birgt eine ungeheure Artenvielfalt, geschützt vor der Außenwelt von der steil aufragenden Kraterwand. Ngorongoro wurde vor 2,5 Mio. Jahren bei einem gewaltigen Vulkanausbruch gebildet und misst im Durchmesser rund 20 km. Im Inneren befindet sich der Lake Magadi, auf dem sich in der Trockenzeit Flamingos und zahlreiche andere Vogelarten sammeln. Im Lerai Forest leben Wasserböcke und Elefanten. Die größte Attraktion des Kraters sind jedoch die Raubkatzen: Löwen und Geparden gibt es hier unten wahrhaft in Massen, ebenso wie Hyänen und Schakale. Selbst die fast ausgestorbenen Nashörner, manchmal sogar in Gruppen, sind im Krater mit etwas Glück auszumachen. Um dieses Naturwunder zu sehen, unternehmen jedes Jahr Hunderttausende eine Kratersafari. Es lohnt sich deshalb, bereits um 6 Uhr loszufahren. Dann erlebst du die Zeit kurz nach Sonnenaufgang, hast besseres Licht zum Fotografieren, kannst rechtzeitig vor der Mittagshitze wieder oben sein – und hast den Krater (fast) ganz für dich. Achtung: Wenn du nicht individuell mit dem eigenen Auto unterwegs bist, musst du die Safari bereits vor der Anreise bei deinem Veranstalter buchen.
Olmoti Crater
Landschaftliche Highlights © Thomas Brissiaud, Shutterstock
Insider-Tipp Weitblick ohne Menschenmassen
Mit Ausnahme des Ngorongoro wird das abgelegene Kraterhochland nur wenig besucht. Am Krater Olmoti (3099 m) und Empakaai (3231 m) bist du völlig alleine unter Tieren. Der Empakaai ist die Heimat zahlreicher Antilopen, Wasservögel und Affen, an klaren Tagen siehst du von seinem Kraterrand aus den Ol Doinyo Lengai. Beim Fußmarsch auf den üppig grünen Olmoti entdeckst du am Kraterrand einen kleinen Wasserfall. Vor beiden Kratern befinden sich Rangerposten. Die Straße dorthin erreicht man von der Ngorongoro Sopa Lodge. Von den Rangerposten aus musst du – in Begleitung eines bewaffneten Wildhüters – laufen. Oder du buchst die Tour von Moshi oder Arusha aus bei einem Safariveranstalter.
- Arusha
© Thomas Brissiaud, Shutterstock
Insider-Tipp Weitblick ohne Menschenmassen
Mit Ausnahme des Ngorongoro wird das abgelegene Kraterhochland nur wenig besucht. Am Krater Olmoti (3099 m) und Empakaai (3231 m) bist du völlig alleine unter Tieren. Der Empakaai ist die Heimat zahlreicher Antilopen, Wasservögel und Affen, an klaren Tagen siehst du von seinem Kraterrand aus den Ol Doinyo Lengai. Beim Fußmarsch auf den üppig grünen Olmoti entdeckst du am Kraterrand einen kleinen Wasserfall. Vor beiden Kratern befinden sich Rangerposten. Die Straße dorthin erreicht man von der Ngorongoro Sopa Lodge. Von den Rangerposten aus musst du – in Begleitung eines bewaffneten Wildhüters – laufen. Oder du buchst die Tour von Moshi oder Arusha aus bei einem Safariveranstalter.
- Arusha
Moru Kopjes
Landschaftliche HighlightsInsider-Tipp Geschichten am Fels
Die gigantischen Granitbrocken, die sich aus dem Grasmeer mitten in der Serengeti erheben, sind nicht nur aus der Ferne faszinierend anzusehen. An ihrem Fuß kannst du etwa hundert Jahre alte Zeichnungen der Massai entdecken: Tiere, jagende Menschen und Waffen. Auf einem der anderen Kopjes befindet sich ein Gong aus Stein, der von den Vorfahren der Massai benutzt worden sein soll. Der Aufstieg ist steil, dauert aber nicht lange.
- Seonera
Insider-Tipp Geschichten am Fels
Die gigantischen Granitbrocken, die sich aus dem Grasmeer mitten in der Serengeti erheben, sind nicht nur aus der Ferne faszinierend anzusehen. An ihrem Fuß kannst du etwa hundert Jahre alte Zeichnungen der Massai entdecken: Tiere, jagende Menschen und Waffen. Auf einem der anderen Kopjes befindet sich ein Gong aus Stein, der von den Vorfahren der Massai benutzt worden sein soll. Der Aufstieg ist steil, dauert aber nicht lange.
- Seonera
Manyara-See
Landschaftliche Highlights © LMspencer, Shutterstock
Insider-Tipp Abseits ausgetretener Pfade
Eine dramatischere Lage kann man sich kaum vorstellen: Der Nationalpark liegt am Fuß eines 600 m höher aufragenden Plateaus. Auf engstem Raum (der Park ist gerade mal 330 km2 groß) drängt sich eine erstaunliche Vielfalt an Ökosystemen und Tierarten. Der Lake Manyara befindet sich zwischen Arusha und dem Ngorongoro-Krater. Wegen seiner günstigen Lage legen viele Safariveranstalter hier einen Zwischenstopp ein. Zwei Drittel des Parks nimmt der – leider immer stärker austrocknende – See ein. 400 verschiedene Vogelarten hat man hier gezählt. Am südlichen Ende des Parks, wo sich mehrere heiße Quellen befinden, landen immer wieder Flamingoschwärme. Wer den Touristenströmen entkommen will, wendet sich an das Manyara-Süd-Gate. Gemeinsam mit dem Sangaiwe Gate des Tarangire-Nationalparks bietet es eine Rundtour an, die in die entlegensten Parkteile führt. Bekannt gemacht haben den Park vor allem seine einzigartigen Löwen. Sie klettern wie Leoparden auf die Akazien, um dort in luftiger Höhe zu schlafen – ein völlig atypisches Verhalten! Die Gründe dafür sind bis heute nicht geklärt. Im Park lebt auch eine große Elefantenpopulation: Die dichte Vegetation am Lake Manyara ist für sie ein Festschmaus. Beim Game Drive – der Safarifahrt im Geländewagen – wirst du mit Sicherheit welche entdecken.
- Manyara
© LMspencer, Shutterstock
Insider-Tipp Abseits ausgetretener Pfade
Eine dramatischere Lage kann man sich kaum vorstellen: Der Nationalpark liegt am Fuß eines 600 m höher aufragenden Plateaus. Auf engstem Raum (der Park ist gerade mal 330 km2 groß) drängt sich eine erstaunliche Vielfalt an Ökosystemen und Tierarten. Der Lake Manyara befindet sich zwischen Arusha und dem Ngorongoro-Krater. Wegen seiner günstigen Lage legen viele Safariveranstalter hier einen Zwischenstopp ein. Zwei Drittel des Parks nimmt der – leider immer stärker austrocknende – See ein. 400 verschiedene Vogelarten hat man hier gezählt. Am südlichen Ende des Parks, wo sich mehrere heiße Quellen befinden, landen immer wieder Flamingoschwärme. Wer den Touristenströmen entkommen will, wendet sich an das Manyara-Süd-Gate. Gemeinsam mit dem Sangaiwe Gate des Tarangire-Nationalparks bietet es eine Rundtour an, die in die entlegensten Parkteile führt. Bekannt gemacht haben den Park vor allem seine einzigartigen Löwen. Sie klettern wie Leoparden auf die Akazien, um dort in luftiger Höhe zu schlafen – ein völlig atypisches Verhalten! Die Gründe dafür sind bis heute nicht geklärt. Im Park lebt auch eine große Elefantenpopulation: Die dichte Vegetation am Lake Manyara ist für sie ein Festschmaus. Beim Game Drive – der Safarifahrt im Geländewagen – wirst du mit Sicherheit welche entdecken.
- Manyara
Bismarckstein
Landschaftliche Highlights © AlfaJohnson, Shutterstock
Mwanzas Wahrzeichen ist ein gewaltiger Granitblock, der mitten im Hafenbeckennahe dem Kamanga-Fährterminal aufrecht auf einer Gruppe von Felsen steht. Nach Fürst Otto von Bismarck benannt wurde der Fels zu deutschen Kolonialzeiten– angeblich, weil er genauso unerschütterlich war wie der Kanzler des Deutschen Reichs. Im Licht des Sonnenuntergang sein besonders schöner Anblick, vor allem im nahen Rock Beach Garden Hotel.
- Mwanza
© AlfaJohnson, Shutterstock
Mwanzas Wahrzeichen ist ein gewaltiger Granitblock, der mitten im Hafenbeckennahe dem Kamanga-Fährterminal aufrecht auf einer Gruppe von Felsen steht. Nach Fürst Otto von Bismarck benannt wurde der Fels zu deutschen Kolonialzeiten– angeblich, weil er genauso unerschütterlich war wie der Kanzler des Deutschen Reichs. Im Licht des Sonnenuntergang sein besonders schöner Anblick, vor allem im nahen Rock Beach Garden Hotel.
- Mwanza
Sukuma Museum / Bujora Cultural Centre
MuseenIn diesem Museumsdorf werden Architektur, Kultur und der Alltag der Sukuma, Tansanias größter Bevölkerungsgruppe, vorgestellt. Am Wochenende finden hier Schlangentänze statt.
- Mwanza
- http://sukumamuseum.org/
In diesem Museumsdorf werden Architektur, Kultur und der Alltag der Sukuma, Tansanias größter Bevölkerungsgruppe, vorgestellt. Am Wochenende finden hier Schlangentänze statt.
- Mwanza
- http://sukumamuseum.org/
Kirumba-Hafen
Schiffe und FährenNordöstlich des Zentrums liegt der Hafen von Kirumba, wo Fischer bei Sonnenaufgang mit ihren traditionellen Dhows (Segelbooten) aufbrechen und ab Mittag zurückkehren, um ihren Fang zu verkaufen. Auch die Werft von Mwanza befindet sich hier, deshalb liegen immer Fischerboote an Land.
- Makongoro Road, Kirumba
Nordöstlich des Zentrums liegt der Hafen von Kirumba, wo Fischer bei Sonnenaufgang mit ihren traditionellen Dhows (Segelbooten) aufbrechen und ab Mittag zurückkehren, um ihren Fang zu verkaufen. Auch die Werft von Mwanza befindet sich hier, deshalb liegen immer Fischerboote an Land.
- Makongoro Road, Kirumba
Kulinea Pizzeria
Restaurants- italienisch
Beliebtester Italiener der Stadt und Treffpunkt der Expat-Community. Zu empfehlen sind die Pizzen mit viel Käse und die Sandwiches.
- Post Street, Mwanza
- +255 28 250 0955
Beliebtester Italiener der Stadt und Treffpunkt der Expat-Community. Zu empfehlen sind die Pizzen mit viel Käse und die Sandwiches.
- Post Street, Mwanza
- +255 28 250 0955
Rubondo Island
Landschaftliche HighlightsInto the wild: Die Insel, gut 200 km westlich von Mwanza im Viktoriasee, ist einer der am wenigsten besuchten Nationalparks Tansanias. Dabei ist das Eiland ein Traumziel für Vogel- und Schmetterlingsliebhaber, Wanderer und Sportfischer –und jeden, der ein Abenteuer abseits der großen Touristenrouten sucht. Rubondo selbst ist vor allem von dichtem Tropenwald bedeckt, dazwischen erstrecken sich Sumpf und Savanne. In den 1970ern war Rubondo Schauplatz eines zoologischen Experiments: Auf Initiative von Bernhard Grzimek wurden diverse Tierarten ausgesetzt, unter ihnen Nashörner und Elefanten. Besonders umstritten war die Aussiedlung von 17 Zoo und Zirkusschimpansen. Zwei Schimpansen haben Menschen angegriffen und wurden erschossen. Die anderen haben sich inzwischen vermehrt. Im nördlichen Teil der Insel kannst du die Nachkommen mit einem Ranger suchen. Ein Charterflug für vier Personen ab Mwanza kostet rund 500 Dollar. Am meisten lohnt sich ein Besuch in der Trockenzeit (Januar und Februar oder Juni bis September). Eintritt pro Tag 30 US$ Das schönste Camp auf der Insel besteht aus luxuriösen Bandas (Häuser im landestypischen Stil) in traumhafter Lage: Im Hintergrund ragen die Wipfel des Waldes auf, vor der Veranda erstreckt sich ein weißer, palmenbestandener Strand, an dem am frühen Morgen Wasservögel rasten. An der Rezeption kannst du auch eine Exkursion auf oder um die Insel buchen.
- Rubondo Island
Into the wild: Die Insel, gut 200 km westlich von Mwanza im Viktoriasee, ist einer der am wenigsten besuchten Nationalparks Tansanias. Dabei ist das Eiland ein Traumziel für Vogel- und Schmetterlingsliebhaber, Wanderer und Sportfischer –und jeden, der ein Abenteuer abseits der großen Touristenrouten sucht. Rubondo selbst ist vor allem von dichtem Tropenwald bedeckt, dazwischen erstrecken sich Sumpf und Savanne. In den 1970ern war Rubondo Schauplatz eines zoologischen Experiments: Auf Initiative von Bernhard Grzimek wurden diverse Tierarten ausgesetzt, unter ihnen Nashörner und Elefanten. Besonders umstritten war die Aussiedlung von 17 Zoo und Zirkusschimpansen. Zwei Schimpansen haben Menschen angegriffen und wurden erschossen. Die anderen haben sich inzwischen vermehrt. Im nördlichen Teil der Insel kannst du die Nachkommen mit einem Ranger suchen. Ein Charterflug für vier Personen ab Mwanza kostet rund 500 Dollar. Am meisten lohnt sich ein Besuch in der Trockenzeit (Januar und Februar oder Juni bis September). Eintritt pro Tag 30 US$ Das schönste Camp auf der Insel besteht aus luxuriösen Bandas (Häuser im landestypischen Stil) in traumhafter Lage: Im Hintergrund ragen die Wipfel des Waldes auf, vor der Veranda erstreckt sich ein weißer, palmenbestandener Strand, an dem am frühen Morgen Wasservögel rasten. An der Rezeption kannst du auch eine Exkursion auf oder um die Insel buchen.
- Rubondo Island
Olduvai-Schlucht
Landschaftliche Highlights © Yakov Oskanov, Shutterstock
Hier hat der Mensch den aufrechten Gang gelernt: In der Schlucht zwischen Ngorongoro und Serengeti stießen Archäologen im 20.Jh. auf hominide (menschenartige) Fossilien, die über 3 Mio. Jahre alt sind. Der berühmteste Fund ist der 1,8 Mio. Jahre alte, affenähnliche Schädel des Australopithecus boisei, wegen seines massiven Unterkiefers auch kurz der Nussknackermensch genannt. Die Paläontologin Mary Leakey entdeckte den Schädel 1959.1978 gelang der Forscherin eine weitere Sensation: Sie fand 3,7 Mio. Jahre alte Fußabdrücke von Hominiden, die offensichtlich aufrecht über frische Vulkanasche gelaufen waren. Die Abdrücke härteten in der Sonne aus, wurden von nachfolgendem Ascheregen überdeckt und blieben so bis heute erhalten. Die Ausgrabungen dokumentiert ein exzellentes Museum. Zu sehen sind dort allerdings nicht die Originalfunde, sondern Gipsimitate. Die 50 km lange Olduvai-Schlucht kannst du nur in Begleitung eines Museumsmitarbeiters besichtigen. Vom Aussichtspunkt neben dem Museum hast du einen guten Blick auf die von Forschern freigelegten Gesteinsschichten.
- Sinoni
- http://www.ncaa.go.tz/
© Yakov Oskanov, Shutterstock
Hier hat der Mensch den aufrechten Gang gelernt: In der Schlucht zwischen Ngorongoro und Serengeti stießen Archäologen im 20.Jh. auf hominide (menschenartige) Fossilien, die über 3 Mio. Jahre alt sind. Der berühmteste Fund ist der 1,8 Mio. Jahre alte, affenähnliche Schädel des Australopithecus boisei, wegen seines massiven Unterkiefers auch kurz der Nussknackermensch genannt. Die Paläontologin Mary Leakey entdeckte den Schädel 1959.1978 gelang der Forscherin eine weitere Sensation: Sie fand 3,7 Mio. Jahre alte Fußabdrücke von Hominiden, die offensichtlich aufrecht über frische Vulkanasche gelaufen waren. Die Abdrücke härteten in der Sonne aus, wurden von nachfolgendem Ascheregen überdeckt und blieben so bis heute erhalten. Die Ausgrabungen dokumentiert ein exzellentes Museum. Zu sehen sind dort allerdings nicht die Originalfunde, sondern Gipsimitate. Die 50 km lange Olduvai-Schlucht kannst du nur in Begleitung eines Museumsmitarbeiters besichtigen. Vom Aussichtspunkt neben dem Museum hast du einen guten Blick auf die von Forschern freigelegten Gesteinsschichten.
- Sinoni
- http://www.ncaa.go.tz/
Empakaai Crater
Landschaftliche Highlights © Massimo Salesi, Shutterstock
Mit Ausnahme des Ngorongoro wird das abgelegene Kraterhochland nur wenig besucht. Deshalb hast du die Krater Olmoti (3099 m) und Empakaai (3231 m) bei einem Ausflug fast ganz für dich. Der Empakaai ist die Heimat zahlreicher Antilopen, Wasservögel und Affen, an klaren Tagen sieht man von seinem Kraterrand aus den Ol Doinyo Lengai. Beim Fußmarsch auf den üppig grünen Olmoti entdeckst du am Kraterrand einen kleinen Wasserfall. Vor beiden Kratern befinden sich Rangerposten. Die Straße dorthin erreichst du von der Ngorongoro Sopa Lodge. Von den Rangerposten aus musst du – in Begleitung eines bewaffneten Wildhüters – laufen. Oder du buchst die Tour von Moshi oder Arusha aus bei einem Safariveranstalter.
- Arusha
© Massimo Salesi, Shutterstock
Mit Ausnahme des Ngorongoro wird das abgelegene Kraterhochland nur wenig besucht. Deshalb hast du die Krater Olmoti (3099 m) und Empakaai (3231 m) bei einem Ausflug fast ganz für dich. Der Empakaai ist die Heimat zahlreicher Antilopen, Wasservögel und Affen, an klaren Tagen sieht man von seinem Kraterrand aus den Ol Doinyo Lengai. Beim Fußmarsch auf den üppig grünen Olmoti entdeckst du am Kraterrand einen kleinen Wasserfall. Vor beiden Kratern befinden sich Rangerposten. Die Straße dorthin erreichst du von der Ngorongoro Sopa Lodge. Von den Rangerposten aus musst du – in Begleitung eines bewaffneten Wildhüters – laufen. Oder du buchst die Tour von Moshi oder Arusha aus bei einem Safariveranstalter.
- Arusha
Ngorongoro Farm House
TouristenattraktionenDu würdest gerne erfahren, wo und wie die Feinschmecker-Bohnen in Tansania heranwachsen? Die fruchtbaren Böden rund um den Riesenkrater sind bestes Anbaugebiet. Besuchen kannst du die Kaffeefelder zu Fuß von der Plantation Lodge: Die wurde 1998 im Stil eines Bauernhauses gebaut, der heute als „deutsche Kolonialzeit“ beschrieben wird, von einem Ehepaar aus Deutschland. Der Garten ist so hübsch, dass du noch ein paar Tage dranhängen solltest: Üppig, tropisch, voller Düfte und Farben, mit Blick auf den Kraterrand des Ngorongoro.
- Karatu
- http://twctanzania.com/
Du würdest gerne erfahren, wo und wie die Feinschmecker-Bohnen in Tansania heranwachsen? Die fruchtbaren Böden rund um den Riesenkrater sind bestes Anbaugebiet. Besuchen kannst du die Kaffeefelder zu Fuß von der Plantation Lodge: Die wurde 1998 im Stil eines Bauernhauses gebaut, der heute als „deutsche Kolonialzeit“ beschrieben wird, von einem Ehepaar aus Deutschland. Der Garten ist so hübsch, dass du noch ein paar Tage dranhängen solltest: Üppig, tropisch, voller Düfte und Farben, mit Blick auf den Kraterrand des Ngorongoro.
- Karatu
- http://twctanzania.com/
Fort Ikoma
GeographicalDas von der deutschen Kolonialarmee am Grumeti-Fluss errichtete Fort war einer der entlegensten Außenposten der deutschen Schutztruppen. Mit der Außenwelt konnten die Soldaten nur bei klarem Wetter kommunizieren: Mit Hilfe von Spiegeln gaben sie Lichtzeichen an den nächsten Posten weiter. Heute ist die Ruine dank des Klimas immer noch gut erhalten und ein malerischer Zwischenstopp auf dem Weg in den westlichen Korridor oder nach Norden.
- Ikoma
Das von der deutschen Kolonialarmee am Grumeti-Fluss errichtete Fort war einer der entlegensten Außenposten der deutschen Schutztruppen. Mit der Außenwelt konnten die Soldaten nur bei klarem Wetter kommunizieren: Mit Hilfe von Spiegeln gaben sie Lichtzeichen an den nächsten Posten weiter. Heute ist die Ruine dank des Klimas immer noch gut erhalten und ein malerischer Zwischenstopp auf dem Weg in den westlichen Korridor oder nach Norden.
- Ikoma
Lake Burungi
Landschaftliche Highlights © Havelock Photography, Shutterstock
Der flache Sodasee gleich hinter der westlichen Parkgrenze ist zwischen Juli und November von Flamingos bevölkert. Im HIntergrund bricht der ostafrikanische Graben auseinander. Entlang des Ufers breiten sich ausufernde Wälder von Euphorbien aus. Die Pflanzen können bis zu 10 m hoch werden. Hier gibt es zahlreiche Kudus (eine Antilopenart) und Buschböcke zu sehen.
- Madukani
© Havelock Photography, Shutterstock
Der flache Sodasee gleich hinter der westlichen Parkgrenze ist zwischen Juli und November von Flamingos bevölkert. Im HIntergrund bricht der ostafrikanische Graben auseinander. Entlang des Ufers breiten sich ausufernde Wälder von Euphorbien aus. Die Pflanzen können bis zu 10 m hoch werden. Hier gibt es zahlreiche Kudus (eine Antilopenart) und Buschböcke zu sehen.
- Madukani
Mwanza
Geographical © Danita Delimont, Shutterstock
Im Herzen ist Mwanza (750 000 Ew.) eine Industrie- und Handelsstadt. Im größten Binnenhafen Tansanias wird verschifft, was rund um den Viktoriasee gefangen und angebaut wird. In den Fabriken werden Nilbarsche filetiert und nach Europa geflogen.
- Mwanza
© Danita Delimont, Shutterstock
Im Herzen ist Mwanza (750 000 Ew.) eine Industrie- und Handelsstadt. Im größten Binnenhafen Tansanias wird verschifft, was rund um den Viktoriasee gefangen und angebaut wird. In den Fabriken werden Nilbarsche filetiert und nach Europa geflogen.
- Mwanza
Natronsee
Landschaftliche Highlights © Gideon Ikigai, Shutterstock
Der flache See selbst ist starken Schwankungen unterworfen. Während und nach der Regenzeit wächst er auf über 1000 km2 an, schrumpft aber in regenarmen Monaten bis auf wenige Quadratkilometer zusammen. Zurück bleiben dicke Salzkrusten. Durch Algen verfärbt sich das verbliebene Wasser zwischen diesen Sodaschichten purpurrot – ein faszinierendes Naturschauspiel.
- Tansania
© Gideon Ikigai, Shutterstock
Der flache See selbst ist starken Schwankungen unterworfen. Während und nach der Regenzeit wächst er auf über 1000 km2 an, schrumpft aber in regenarmen Monaten bis auf wenige Quadratkilometer zusammen. Zurück bleiben dicke Salzkrusten. Durch Algen verfärbt sich das verbliebene Wasser zwischen diesen Sodaschichten purpurrot – ein faszinierendes Naturschauspiel.
- Tansania
Felsmalereien in Kolo
TouristenattraktionenDrei Stunden südlich von Tarangire, Richtung Babati und Dodoma, erstreckt sich die größte Sammlung von Felsmalereien in diesem Teil Afrikas: Mehr als 200 Zeichnungen sind auf den Hügeln und in den Grotten rund um das Dorf Kolo zu besichtigen. Besonders gut erhalten und beeindruckend sind die Tänzer von Kolo (mungomi wa kolo) auf dem Ichoi-Hügel, etwa 10 km von Kolo entfernt.
- A 104, Kolo
Drei Stunden südlich von Tarangire, Richtung Babati und Dodoma, erstreckt sich die größte Sammlung von Felsmalereien in diesem Teil Afrikas: Mehr als 200 Zeichnungen sind auf den Hügeln und in den Grotten rund um das Dorf Kolo zu besichtigen. Besonders gut erhalten und beeindruckend sind die Tänzer von Kolo (mungomi wa kolo) auf dem Ichoi-Hügel, etwa 10 km von Kolo entfernt.
- A 104, Kolo
Viktoriasee
Landschaftliche HighlightsDer Viktoriasee ist der drittgrößte See der Welt und erstreckt sich über gleich drei afrikanische Staaten: Tansania, Uganda und Kenia. Er hat eine Oberfläche von ca. 68.000 km², was in etwa der Größe von Bayern entspricht. Die Küste des Sees hat insgesamt eine Länge von 3.450 km. Seinen heutigen Namen erhielt der See bei seiner Entdeckung durch die Europäer im Jahre 1858.Der britische Entdecker John Hanning Speke gab dem See damals seinen Namen zu Ehren von Königin Victoria von Großbritannien. Der Viktoriasee bietet einer unglaublich großen Artenvielfalt einen Lebensraum. Hier leben unter anderem zahlreiche Flusspferde und über 500 verschiedene Fischarten, von denen die meisten zur Familie der Buntbarsche gehören.
- Tansania
Der Viktoriasee ist der drittgrößte See der Welt und erstreckt sich über gleich drei afrikanische Staaten: Tansania, Uganda und Kenia. Er hat eine Oberfläche von ca. 68.000 km², was in etwa der Größe von Bayern entspricht. Die Küste des Sees hat insgesamt eine Länge von 3.450 km. Seinen heutigen Namen erhielt der See bei seiner Entdeckung durch die Europäer im Jahre 1858.Der britische Entdecker John Hanning Speke gab dem See damals seinen Namen zu Ehren von Königin Victoria von Großbritannien. Der Viktoriasee bietet einer unglaublich großen Artenvielfalt einen Lebensraum. Hier leben unter anderem zahlreiche Flusspferde und über 500 verschiedene Fischarten, von denen die meisten zur Familie der Buntbarsche gehören.
- Tansania
MARCO POLO Reiseführer
Tansania, Sansibar
Buch, 6. Auflage · 15.95 €Tauch ein ins Paradies-Feeling mit dem MARCO POLO Reiseführer Tansania & Sansibar Der größte Vulkankrater der Welt, der höchste Berg Afrikas und riesige Nationalparks – Tansania lässt sich nicht lumpen, wenn es um Top-Spots für deinen Traumurlaub geht. Naturfreunde gehen in der Serengeti auf Entdeckungstour und besuchen die „Big Five“ der Tiere: Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard. Wer sich lieber unter Menschen ins Getümmel stürzt, erlebt in den Städten ein Kontrastprogramm aus verschiedensten Ethnien, Sprachen und Traditionen.
Genieße weite Strände, exotische Düfte und Bongo-Beats in Tansania und Sansibar! Mit dem MARCO POLO Reiseführer im Gepäck zeigt sich Ostafrika von seiner schönsten Seite.
Unvergessliche Erlebnisse zwischen Afrika und Orient mit MARCO POLO
In Tansania wird jeder Urlaubstag zum Abenteuer. Erkunde verfallene Sultanspaläste auf Kilwa Kisiwani, werde im Cheetah’s Rock zum Raubkatzenflüsterer oder schwing dich in den Sattel und umrunde Afrikas höchsten Berg auf dem Mountainbike – atemberaubende Ausblicke und Traumselfies inklusive. Worauf hast du heute Lust? Mit dem MARCO POLO Reiseführer für Tansania und Sansibar stellst du dir genau den Urlaub zusammen, den du dir wünschst!
