Samos Top Sehenswürdigkeiten

Moní Spilianí
Architektonische Highlights
Pythagório
Ágios Issídoros
Landschaftliche Highlights
Agios Isidoros
Agia Matrona
Architektonische Highlights
Vathi
Tunnel des Eupalinos
Touristenattraktionen
Pithagorio
Samiopoula
Landschaftliche Highlights
Pithagorio
Archaeological Museum of Vathy
Museen
Samos
Heraion
Touristenattraktionen
Ireo
Potami Watervallen
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Potami
Kloster Timíou Stavroú
Architektonische Highlights
Pythagoreio
Kloster Agía Zóni
Architektonische Highlights
Vathi
Meséo Karlóvassi
Touristenattraktionen
Karlovasi
Ágios Ioánnis Eleímonas
Touristenattraktionen
Marathokampos
Logothetis-Burg
Architektonische Highlights
Pythagorio
Folklore Museum
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Pythagório
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Pythagório
Moní Megális Panagías
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Karlóvassi
Sámos
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Sámos
Kloster Evangelístrias
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Marathokampos
Kloster Vronda
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Kokkari
Antike Stadtmauer
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Pythagorio
Metamórphosis tou Christoú
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Pythagorio
pythagoras statue
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Samos
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Pythagoreio
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Chora
St. Spyridon
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Samos
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Vathy
Jet Ski Sámos
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Pythagório

    Architektonische Highlights

    Architektonische Highlights

    Landschaftliche Highlights

    Touristenattraktionen

    Museen


  • Moní Spilianí

    Architektonische Highlights
    • © Cem OZER, Shutterstock

    Der weiße Bau dieses Klosters am Stadtberg oberhalb von Pythagório fällt auf. Die Höhlenkirche des Klosters lohnt einen Besuch.

    • © Cem OZER, Shutterstock

    Der weiße Bau dieses Klosters am Stadtberg oberhalb von Pythagório fällt auf. Die Höhlenkirche des Klosters lohnt einen Besuch.


  • Ágios Issídoros

    Landschaftliche Highlights

    Auf dem Kap arbeiten einige der letzten Werften Griechenlands, in denen noch "kaíki", die traditionellen Holzboote, gebaut werden, unmittelbar nebeneinander.

    • 812 00 Agios Isidoros

    Auf dem Kap arbeiten einige der letzten Werften Griechenlands, in denen noch "kaíki", die traditionellen Holzboote, gebaut werden, unmittelbar nebeneinander.

    • 812 00 Agios Isidoros

  • Agia Matrona

    Architektonische Highlights

    In der blendend weiß gekalkten Kreuzkuppelkirche Agía Matróna am südlichen Rand des alten Ortes sind wahrscheinlich aus dem 18.Jh. stammende Fresken hervorragend erhalten. Besonders schön sind die Darstellungen der Schöpfungsgeschichte an der linken und rechten Seitenwand. Links erkennt man die Erschaffung Adams und der Tiere und sieht, wie Gott Eva aus der Rippe Adams entstehen lässt. Rechts sieht man den Sündenfall, die Vertreibung des Paars aus dem Paradies und ihre Söhne Kain und Abel.

    In der blendend weiß gekalkten Kreuzkuppelkirche Agía Matróna am südlichen Rand des alten Ortes sind wahrscheinlich aus dem 18.Jh. stammende Fresken hervorragend erhalten. Besonders schön sind die Darstellungen der Schöpfungsgeschichte an der linken und rechten Seitenwand. Links erkennt man die Erschaffung Adams und der Tiere und sieht, wie Gott Eva aus der Rippe Adams entstehen lässt. Rechts sieht man den Sündenfall, die Vertreibung des Paars aus dem Paradies und ihre Söhne Kain und Abel.


  • Tunnel des Eupalinos

    Touristenattraktionen
    • © Elisabetta Danielli, Shutterstock

    Die antike Stadt Sámos durfte sich mit dem Tunnel des Eupalínos einer der größten wissenschaftlichen und technischen Leistungen des Altertums rühmen. Über 1000 Jahre lang versorgte er die Stadt mit frischem Quellwasser. Irgendwann im Mittelalter geriet er in Vergessenheit, erst im 19.Jh. wurde er wieder entdeckt. Als die Stadt Sámos um 550 v. Chr. rapide zu wachsen begann und sich weit über die engen Grenzen des Kastélli-Hügels (auf dem heute die Logothétis-Burg steht) hinaus ausdehnte, mussten die neuen Viertel mit Trinkwasser versorgt werden. Quellen gab es hier nicht. Zugleich wuchs die Gefahr einer feindlichen Belagerung. Auch dafür sollte die Trinkwasserversorgung der Stadt sichergestellt sein. Also entschied man sich, eine kräftige Quelle jenseits der Stadtmauern anzuzapfen und ihr Wasser über unterirdische Leitungen in die Stadt zu bringen. Dazu musste es durch den Ambélos-Hügel geführt werden. Ein gewisser Eupalínos, ein Ingenieur aus der Stadt Mégara in der Nähe Athens, meisterte die Aufgabe in etwa achtjähriger Bauzeit. Mit der schwierigsten Arbeit begann man zuerst: mit dem 1036 m langen Tunnel durch den Berg. Zunächst mussten Tunnelein- und -ausgang festgelegt werden. Wie aber sollte man dafür sorgen, dass sie in exakt gleicher Höhe lagen? Das gelang mit einem Chorobat genannten Nivelliergerät, einem langen Tisch mit einer Wasserrinne in der Mitte. Wenn das Wasser in der Rinne überall genau bis an den Rand reichte, stand der Tisch waagerecht. Über Kimme und Korn konnte nun jeder gleich hoch gelegene Punkt am Hang bestimmt und markiert werden. So arbeitete man sich um den halben Berg herum. Dann wurde mit Hilfe von Stöcken eine gerade Linie über den Berg abgesteckt. Wo sie die horizontalen Markierungen schnitt, mussten Ein- und Ausgang liegen. Anschließend begann man auf beiden Seiten gleichzeitig, einen Stollen durch den Berg zu treiben. Im Berg orientierte man sich mit Hilfe eines Lichtstrahls. Schwierigkeiten traten in einigen Tunnelabschnitten auf, weil sich dort das Gestein als zu brüchig erwies. Hier musste der Tunnel die Schwachstellen umgehen. Um die ursprüngliche Richtung wieder zu treffen, bediente man sich der Geometrie und plante die Umleitung in Form von gleichschenkligen Dreiecken. Da Wasser zum Fließen aber ein Gefälle braucht, grub man am Rand des völlig waagerechten Tunnels einen Graben, der am Eingang 4 und am Ausgang 8 m tief ist. In ihm herrscht ein vollkommen gleichmäßiges Gefälle. Im Graben verlegte man dann etwa 4000 Tonröhren, durch die das Wasser floss. Insgesamt wurden im Tunnel etwa 5000 m³ gewachsener Fels ausgehoben - ohne jede Maschine, nur mit Hammer, Meißel und Schaufel. Erst als das Tunnelbauwerk gelungen war, schuf man die etwa 1000 m lange Zuleitung von der Quelle bis zum Eingang und die Stadtleitungen vom Ausgang zu mindestens drei Brunnenhäusern. Der Tunnel ist beleuchtet, trotzdem leistet eine Taschenlampe gute Dienste. Auch rutschfeste Schuhe sind hilfreich.

    • © Elisabetta Danielli, Shutterstock

    Die antike Stadt Sámos durfte sich mit dem Tunnel des Eupalínos einer der größten wissenschaftlichen und technischen Leistungen des Altertums rühmen. Über 1000 Jahre lang versorgte er die Stadt mit frischem Quellwasser. Irgendwann im Mittelalter geriet er in Vergessenheit, erst im 19.Jh. wurde er wieder entdeckt. Als die Stadt Sámos um 550 v. Chr. rapide zu wachsen begann und sich weit über die engen Grenzen des Kastélli-Hügels (auf dem heute die Logothétis-Burg steht) hinaus ausdehnte, mussten die neuen Viertel mit Trinkwasser versorgt werden. Quellen gab es hier nicht. Zugleich wuchs die Gefahr einer feindlichen Belagerung. Auch dafür sollte die Trinkwasserversorgung der Stadt sichergestellt sein. Also entschied man sich, eine kräftige Quelle jenseits der Stadtmauern anzuzapfen und ihr Wasser über unterirdische Leitungen in die Stadt zu bringen. Dazu musste es durch den Ambélos-Hügel geführt werden. Ein gewisser Eupalínos, ein Ingenieur aus der Stadt Mégara in der Nähe Athens, meisterte die Aufgabe in etwa achtjähriger Bauzeit. Mit der schwierigsten Arbeit begann man zuerst: mit dem 1036 m langen Tunnel durch den Berg. Zunächst mussten Tunnelein- und -ausgang festgelegt werden. Wie aber sollte man dafür sorgen, dass sie in exakt gleicher Höhe lagen? Das gelang mit einem Chorobat genannten Nivelliergerät, einem langen Tisch mit einer Wasserrinne in der Mitte. Wenn das Wasser in der Rinne überall genau bis an den Rand reichte, stand der Tisch waagerecht. Über Kimme und Korn konnte nun jeder gleich hoch gelegene Punkt am Hang bestimmt und markiert werden. So arbeitete man sich um den halben Berg herum. Dann wurde mit Hilfe von Stöcken eine gerade Linie über den Berg abgesteckt. Wo sie die horizontalen Markierungen schnitt, mussten Ein- und Ausgang liegen. Anschließend begann man auf beiden Seiten gleichzeitig, einen Stollen durch den Berg zu treiben. Im Berg orientierte man sich mit Hilfe eines Lichtstrahls. Schwierigkeiten traten in einigen Tunnelabschnitten auf, weil sich dort das Gestein als zu brüchig erwies. Hier musste der Tunnel die Schwachstellen umgehen. Um die ursprüngliche Richtung wieder zu treffen, bediente man sich der Geometrie und plante die Umleitung in Form von gleichschenkligen Dreiecken. Da Wasser zum Fließen aber ein Gefälle braucht, grub man am Rand des völlig waagerechten Tunnels einen Graben, der am Eingang 4 und am Ausgang 8 m tief ist. In ihm herrscht ein vollkommen gleichmäßiges Gefälle. Im Graben verlegte man dann etwa 4000 Tonröhren, durch die das Wasser floss. Insgesamt wurden im Tunnel etwa 5000 m³ gewachsener Fels ausgehoben - ohne jede Maschine, nur mit Hammer, Meißel und Schaufel. Erst als das Tunnelbauwerk gelungen war, schuf man die etwa 1000 m lange Zuleitung von der Quelle bis zum Eingang und die Stadtleitungen vom Ausgang zu mindestens drei Brunnenhäusern. Der Tunnel ist beleuchtet, trotzdem leistet eine Taschenlampe gute Dienste. Auch rutschfeste Schuhe sind hilfreich.


  • Samiopoula

    Landschaftliche Highlights
    • © Milos Vucicevic, Shutterstock

    Die winzige Insel vor der Südküste, die zu der Gemeinde Spatharéi gehört, wird nur noch sporadisch von einer Bauernund Viehzüchterfamilie bewohnt, die an dem kleinen Inselstrand im Sommer auch ein paar Sonnenschirme und Liegestühle vermietet. Ihr Gehöft steht neben der weithin sichtbaren Inselkirche Agía Pelagía (1913) auf einem weitläufig von einer Steinmauer umgebenen Areal, auf dem Getreide angebaut wird und außerdem ein paar Mandel-, Feigen-, Johannisbrot- und Olivenbäume wachsen. Die Mauer dient dazu, Ziegen vom Acker fern zu halten, die ansonsten ganz frei über die Insel schweifen dürfen. Die Insel ist weitgehend von Macchia und Wachholderbüschen bedeckt. Wasser beziehen die Inselbewohner aus Zisternen, für den Strom sorgt eine moderne Solarenergieanlage. Tagesausflügler kommen im Sommerhalbjahr täglich für ein paar Stunden mit dem Boot von Pythagório herüber, weil die Insel auch einen etwa 70 Schritte langen, feinsandigen Strand bietet.

    • 831 04 Pithagorio
    • © Milos Vucicevic, Shutterstock

    Die winzige Insel vor der Südküste, die zu der Gemeinde Spatharéi gehört, wird nur noch sporadisch von einer Bauernund Viehzüchterfamilie bewohnt, die an dem kleinen Inselstrand im Sommer auch ein paar Sonnenschirme und Liegestühle vermietet. Ihr Gehöft steht neben der weithin sichtbaren Inselkirche Agía Pelagía (1913) auf einem weitläufig von einer Steinmauer umgebenen Areal, auf dem Getreide angebaut wird und außerdem ein paar Mandel-, Feigen-, Johannisbrot- und Olivenbäume wachsen. Die Mauer dient dazu, Ziegen vom Acker fern zu halten, die ansonsten ganz frei über die Insel schweifen dürfen. Die Insel ist weitgehend von Macchia und Wachholderbüschen bedeckt. Wasser beziehen die Inselbewohner aus Zisternen, für den Strom sorgt eine moderne Solarenergieanlage. Tagesausflügler kommen im Sommerhalbjahr täglich für ein paar Stunden mit dem Boot von Pythagório herüber, weil die Insel auch einen etwa 70 Schritte langen, feinsandigen Strand bietet.

    • 831 04 Pithagorio

  • Archaeological Museum of Vathy

    Museen

    Das archäologische Museum präsentiert seine Sammlungen in einem Alt- und einem Neubau. Einzigartig sind die antiken Objekte aus Holz im Treppenhaus im Obergeschoss des Altbaus. Nirgends sonst in Griechenland hat man sie in so großer Zahl gefunden wie auf Sámos, weil sie anderswo im Lauf der Jahrhunderte vermoderten, hier durch glückliche Umstände erhalten geblieben sind. Dazu gehören eine Statuette der Göttin Hera (um 640 v. Chr.), eine Mädchenskulptur, Modelle von Schiffen und Reste von Möbeln. Auch die große Sammlung von bronzenen Greifenköpfen, sogenannte Protome, die früher den Rand von großen Kesseln zierten, wird im Altbau gezeigt. Außerdem sind dort zahlreiche keramische Gefäße und Scherben, Weihegaben an Hera aus dem östlichen Mittelmeerraum, byzantinische Goldmünzen und die Überreste einer antiken Leier zu sehen. Eins der wertvollsten Stücke im Neubau des Museums ist das Original der Geneleos-Gruppe, die im Heraion, am Fundort, als Kopie aufgestellt wurde. Ursprünglich bestand sie aus sechs Figuren, die wahrscheinlich eine Familie darstellten. Sie ist kunsthistorisch so bedeutend, weil sie einen Charakterzug der archaischen Kunst deutlich macht: Obwohl die Figuren eine Beziehung zueinander haben, kommt diese in der Darstellung nicht zum Ausdruck. Sie wirken wie Einzelstatuen, die nur zufällig zusammenstehen, sind starr und rein repräsentativ.

    Das archäologische Museum präsentiert seine Sammlungen in einem Alt- und einem Neubau. Einzigartig sind die antiken Objekte aus Holz im Treppenhaus im Obergeschoss des Altbaus. Nirgends sonst in Griechenland hat man sie in so großer Zahl gefunden wie auf Sámos, weil sie anderswo im Lauf der Jahrhunderte vermoderten, hier durch glückliche Umstände erhalten geblieben sind. Dazu gehören eine Statuette der Göttin Hera (um 640 v. Chr.), eine Mädchenskulptur, Modelle von Schiffen und Reste von Möbeln. Auch die große Sammlung von bronzenen Greifenköpfen, sogenannte Protome, die früher den Rand von großen Kesseln zierten, wird im Altbau gezeigt. Außerdem sind dort zahlreiche keramische Gefäße und Scherben, Weihegaben an Hera aus dem östlichen Mittelmeerraum, byzantinische Goldmünzen und die Überreste einer antiken Leier zu sehen. Eins der wertvollsten Stücke im Neubau des Museums ist das Original der Geneleos-Gruppe, die im Heraion, am Fundort, als Kopie aufgestellt wurde. Ursprünglich bestand sie aus sechs Figuren, die wahrscheinlich eine Familie darstellten. Sie ist kunsthistorisch so bedeutend, weil sie einen Charakterzug der archaischen Kunst deutlich macht: Obwohl die Figuren eine Beziehung zueinander haben, kommt diese in der Darstellung nicht zum Ausdruck. Sie wirken wie Einzelstatuen, die nur zufällig zusammenstehen, sind starr und rein repräsentativ.


  • Heraion

    Touristenattraktionen
    • © Nejdet Duzen, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Alles auf einen Blick

    Du musst ein wenig Fantasie mitbringen, um zu verstehen, warum das Heraion als das wichtigste Heiligtum der Insel gilt und gemeinsam mit den Überresten der antiken Stadt in Pythagório zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Deutsche Archäologen arbeiten seit 1952 an der Freilegung, haben aber weder ein Delphi noch einen zweiten Athener Parthenon ausgehoben. Das Einzige, was hier heute noch über die Grundrisse herausragt, ist eine 10 m hohe Säule, die ursprünglich doppelt so hoch war. Immerhin ist sie namensgebend: Die Samioten nennen den Ort auch kolónna (Säule). Interessant wird das Heraion erst so richtig, wenn du dich mit der Geschichte auseinandersetzt. Schon zu mykenischer Zeit, also vor etwa 4000 Jahren, wurde an diesem Ort eine Fruchtbarkeitsgöttin verehrt. Um 1000 v. Chr. ließen sich dann ionische Griechen auf Sámos nieder. Sie konnten mit der Fruchtbarkeitsgöttin nichts anfangen und weihten den Ort ihrer höchsten Göttin Hera. Anfangs stand hier wohl nur ein einfacher, offener Schrein zur Aufnahme eines Kultbilds aus Holz. Im 8 Jh. v. Chr. erbaute man dann mit 33 m Länge und 7 m Breite einen eher kleinen Tempel aus Lehmziegeln, der mit Tonziegeln gedeckt war. Ob Sámos‘ Aufstieg im 6.Jh. zu einer der mächtigsten Inseln der Ägäis der Hilfe Heras zu verdanken war, kann niemand beweisen. Fest steht, dass man den wachsenden Reichtum der Stadt auch in diesem Heiligtum zur Schau stellen wollte. Man engagierte die Architekten Rhoikos und Theodoros, die den Tempel nach zehn Jahren Bauzeit vollendeten. Er wurde zwölfmal größer als der Vorgänger, 105 m lang und 52 m breit. Seine Ringhalle, also der Kranz um das Mauerwerk der Cella, bestand aus einer Doppelreihe von 21 Säulen an den Längs- und 8 bzw. 10 Säulen an den Breitseiten. So viele Säulen an einem Ort müssen schon damals mächtig Eindruck gemacht haben. Lange konnte man mit der Anlage aber nicht prahlen: Schon nach 30 Jahren brannte der Tempel nieder, als der hölzerne Dachstuhl Feuer fing. Eine gute Gelegenheit für den damals herrschenden Tyrannen Polykrates, sich mit einem noch größeren Bau unsterblich zu machen. Seine Vision sollte mit einem 108 m langen und über 55 m breiten Tempel Gestalt annehmen. Fertiggestellt wurde er jedoch nie. Den besten Überblick bekommst du, wenn du zur Säule läufst. Von hier aus kannst du die Grundrisse des Tempels recht gut erkennen. Östlich des Tempels wirst du ein Gewirr von Grundmauern sichten, die zu drei unterschiedlichen Bauwerken gehörten: zu einer kleinen, frühchristlichen Kirche, zu einem Tempel aus römischer Zeit und zum großen Hera-Altar, auf dem der Göttin Tiere als Brandopfer dargebracht wurden. Was da je nach Jahreszeit blau blüht, ist ein Keuschlammstrauch – die Lykos-Baum genannte Pflanze, die Hera heilig war. Damit man auf dem Weg von Sámos-Stadt zum Hera-Heiligtum nicht über Gestrüpp stolperte, baute man eine Straße. Ein Stück davon ist erhalten, du findest es direkt an der Ausgrabungsstätte. An der Nordseite standen dort, wo man heute wohl Souvenirshops und Imbissbuden errichten würde, mehrere kleine Tempel. Auf beiden Seiten ging man an Statuen und Weihgaben vorbei. An der Stelle, wo die berühmte Geneleos-Gruppe aufgestellt war, befindet sich heute eine Kopie; das Original ist im Archäologischen Museum von Vathý zu sehen.

    • © Nejdet Duzen, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Alles auf einen Blick

    Du musst ein wenig Fantasie mitbringen, um zu verstehen, warum das Heraion als das wichtigste Heiligtum der Insel gilt und gemeinsam mit den Überresten der antiken Stadt in Pythagório zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Deutsche Archäologen arbeiten seit 1952 an der Freilegung, haben aber weder ein Delphi noch einen zweiten Athener Parthenon ausgehoben. Das Einzige, was hier heute noch über die Grundrisse herausragt, ist eine 10 m hohe Säule, die ursprünglich doppelt so hoch war. Immerhin ist sie namensgebend: Die Samioten nennen den Ort auch kolónna (Säule). Interessant wird das Heraion erst so richtig, wenn du dich mit der Geschichte auseinandersetzt. Schon zu mykenischer Zeit, also vor etwa 4000 Jahren, wurde an diesem Ort eine Fruchtbarkeitsgöttin verehrt. Um 1000 v. Chr. ließen sich dann ionische Griechen auf Sámos nieder. Sie konnten mit der Fruchtbarkeitsgöttin nichts anfangen und weihten den Ort ihrer höchsten Göttin Hera. Anfangs stand hier wohl nur ein einfacher, offener Schrein zur Aufnahme eines Kultbilds aus Holz. Im 8 Jh. v. Chr. erbaute man dann mit 33 m Länge und 7 m Breite einen eher kleinen Tempel aus Lehmziegeln, der mit Tonziegeln gedeckt war. Ob Sámos‘ Aufstieg im 6.Jh. zu einer der mächtigsten Inseln der Ägäis der Hilfe Heras zu verdanken war, kann niemand beweisen. Fest steht, dass man den wachsenden Reichtum der Stadt auch in diesem Heiligtum zur Schau stellen wollte. Man engagierte die Architekten Rhoikos und Theodoros, die den Tempel nach zehn Jahren Bauzeit vollendeten. Er wurde zwölfmal größer als der Vorgänger, 105 m lang und 52 m breit. Seine Ringhalle, also der Kranz um das Mauerwerk der Cella, bestand aus einer Doppelreihe von 21 Säulen an den Längs- und 8 bzw. 10 Säulen an den Breitseiten. So viele Säulen an einem Ort müssen schon damals mächtig Eindruck gemacht haben. Lange konnte man mit der Anlage aber nicht prahlen: Schon nach 30 Jahren brannte der Tempel nieder, als der hölzerne Dachstuhl Feuer fing. Eine gute Gelegenheit für den damals herrschenden Tyrannen Polykrates, sich mit einem noch größeren Bau unsterblich zu machen. Seine Vision sollte mit einem 108 m langen und über 55 m breiten Tempel Gestalt annehmen. Fertiggestellt wurde er jedoch nie. Den besten Überblick bekommst du, wenn du zur Säule läufst. Von hier aus kannst du die Grundrisse des Tempels recht gut erkennen. Östlich des Tempels wirst du ein Gewirr von Grundmauern sichten, die zu drei unterschiedlichen Bauwerken gehörten: zu einer kleinen, frühchristlichen Kirche, zu einem Tempel aus römischer Zeit und zum großen Hera-Altar, auf dem der Göttin Tiere als Brandopfer dargebracht wurden. Was da je nach Jahreszeit blau blüht, ist ein Keuschlammstrauch – die Lykos-Baum genannte Pflanze, die Hera heilig war. Damit man auf dem Weg von Sámos-Stadt zum Hera-Heiligtum nicht über Gestrüpp stolperte, baute man eine Straße. Ein Stück davon ist erhalten, du findest es direkt an der Ausgrabungsstätte. An der Nordseite standen dort, wo man heute wohl Souvenirshops und Imbissbuden errichten würde, mehrere kleine Tempel. Auf beiden Seiten ging man an Statuen und Weihgaben vorbei. An der Stelle, wo die berühmte Geneleos-Gruppe aufgestellt war, befindet sich heute eine Kopie; das Original ist im Archäologischen Museum von Vathý zu sehen.


  • Potami Watervallen

    Landschaftliche Highlights
    • © canbilgic, Shutterstock

    Folge dem Bachtal, gelange nach ca. 15 Minuten an eine Schlucht, die völlig vom Bach eingenommen wird. Springe ins eiskalte Wasser und schwimme den Bach etwa 40 m aufwärts, dann erreichst du einen ca. 2 m hohen Wasserfall. Wenn du ihn hochkletterst, gelangst du noch zu zwei weiteren Wasserfällen.

    • © canbilgic, Shutterstock

    Folge dem Bachtal, gelange nach ca. 15 Minuten an eine Schlucht, die völlig vom Bach eingenommen wird. Springe ins eiskalte Wasser und schwimme den Bach etwa 40 m aufwärts, dann erreichst du einen ca. 2 m hohen Wasserfall. Wenn du ihn hochkletterst, gelangst du noch zu zwei weiteren Wasserfällen.


  • Kloster Timíou Stavroú

    Architektonische Highlights
    Insider-Tipp
    Königreich der Katzen

    Wenn du Katzen magst, dann solltest du dir dieses Kloster nicht entgehen lassen. Unter Orangen- und Zitronenbäumen, Oliven und Geranien sitzen die heimlichen Herrscher der Insel und warten auf Futter. Wenn du ihnen etwas mitbringst, werden sie dich dafür lieben – oder zumindest so tun als ob. Auch abgesehen von den kleinen Tigern lohnt sich ein Ausflug zum Mönchskloster des Heiligen Kreuzes. Gegründet wurde es zwar schon 1592, die große Kirche stammt aber aus dem Jahr 1838.Auch die Zellentrakte wurden erst im 19.Jh. erbaut. Großer Vorteil: Im Gegensatz zu vielen anderen Klöstern auf der Insel ist dieses gut zu erreichen. Es liegt an einem Hang zwischen Koumaradéi und Mavratzéi nur 800 m abseits der Inselrundstraße. Das Tor am Eingang führt dich direkt in den Innenhof. Der Südflügel des Klosters ist 1950 abgebrannt, sodass du von hier eine freie Sicht auf den Inselsüden hast. Im Garten läufst du an riesigen Tongefäßen vorbei, sogenannten píthoi, in denen man früher Olivenöl lagerte. Dass sie nach unten spitz zulaufen liegt daran, dass man sie früher in die Erde eingrub, um das Öl vor Licht und Hitze zu schützen. In der Klosterkirche wartet eine hohe Ikonostase aus Lindenholz auf dich. Zwei Holzschnitzer von Chíos, der Nachbarinsel, haben sie in nur zehn Jahren angefertigt. Den oberen Abschluss bilden zwei Reihen von Ikonen. Die im westlichen Stil recht dramatisch gemalten Bilder in der unteren Reihe stellen Kirchenfeste und Szenen aus der Passionsgeschichte wie Abendmahl und Kreuzigung dar. Die im byzantinischen Stil gemalten Ikonen mit Goldhintergrund in der oberen Reihe, die Ruhe und Würde ausstrahlen, zeigen Heilige und Apostel. Einen genaueren Blick lohnen die figürlichen Holzschnitzereien im unteren Teil der Ikonostase. Unter der Christusikone (rechts von der mittleren Tür) sieht man Abraham, der gerade zur von Gott geforderten Tötung seines Sohnes Isaak ansetzt. Ein Engel schwebt herbei, der Abraham ein Schaf bringt, das er anstelle seines Sohns opfern soll.

    Insider-Tipp
    Königreich der Katzen

    Wenn du Katzen magst, dann solltest du dir dieses Kloster nicht entgehen lassen. Unter Orangen- und Zitronenbäumen, Oliven und Geranien sitzen die heimlichen Herrscher der Insel und warten auf Futter. Wenn du ihnen etwas mitbringst, werden sie dich dafür lieben – oder zumindest so tun als ob. Auch abgesehen von den kleinen Tigern lohnt sich ein Ausflug zum Mönchskloster des Heiligen Kreuzes. Gegründet wurde es zwar schon 1592, die große Kirche stammt aber aus dem Jahr 1838.Auch die Zellentrakte wurden erst im 19.Jh. erbaut. Großer Vorteil: Im Gegensatz zu vielen anderen Klöstern auf der Insel ist dieses gut zu erreichen. Es liegt an einem Hang zwischen Koumaradéi und Mavratzéi nur 800 m abseits der Inselrundstraße. Das Tor am Eingang führt dich direkt in den Innenhof. Der Südflügel des Klosters ist 1950 abgebrannt, sodass du von hier eine freie Sicht auf den Inselsüden hast. Im Garten läufst du an riesigen Tongefäßen vorbei, sogenannten píthoi, in denen man früher Olivenöl lagerte. Dass sie nach unten spitz zulaufen liegt daran, dass man sie früher in die Erde eingrub, um das Öl vor Licht und Hitze zu schützen. In der Klosterkirche wartet eine hohe Ikonostase aus Lindenholz auf dich. Zwei Holzschnitzer von Chíos, der Nachbarinsel, haben sie in nur zehn Jahren angefertigt. Den oberen Abschluss bilden zwei Reihen von Ikonen. Die im westlichen Stil recht dramatisch gemalten Bilder in der unteren Reihe stellen Kirchenfeste und Szenen aus der Passionsgeschichte wie Abendmahl und Kreuzigung dar. Die im byzantinischen Stil gemalten Ikonen mit Goldhintergrund in der oberen Reihe, die Ruhe und Würde ausstrahlen, zeigen Heilige und Apostel. Einen genaueren Blick lohnen die figürlichen Holzschnitzereien im unteren Teil der Ikonostase. Unter der Christusikone (rechts von der mittleren Tür) sieht man Abraham, der gerade zur von Gott geforderten Tötung seines Sohnes Isaak ansetzt. Ein Engel schwebt herbei, der Abraham ein Schaf bringt, das er anstelle seines Sohns opfern soll.


  • Kloster Agía Zóni

    Architektonische Highlights

    Das hinter Zypressen und Eukalyptusbäumen versteckte Kloster Agía Zóni wirkt wie eine Festung und bezaubert durch den üppig grünen Innenhof. In der Klosterkirche aus dem 18.Jh. trägt die Ikonostase auch figürliche Holzschnitzereien.

    Das hinter Zypressen und Eukalyptusbäumen versteckte Kloster Agía Zóni wirkt wie eine Festung und bezaubert durch den üppig grünen Innenhof. In der Klosterkirche aus dem 18.Jh. trägt die Ikonostase auch figürliche Holzschnitzereien.


  • Meséo Karlóvassi

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    Lyrik lesen am Meer

    Die Griechen lieben Lyrik – die Samioten bilden da keine Ausnahme. Deswegen hat man dem großen Dichter Jánnis Rítsos (1909–1990) an der Strandpromenade ein Denkmal errichtet. Vielleicht greifst du dir die Übersetzung eines seiner Werke und setzt dich hier ans Meer. Das hätte Rítsos sicher gefallen, der an dieser Stelle selbst den Blick aufs Wasser genoss. Während der Militärdiktatur (1967–1974) galt er als Chronist des Widerstands. Er wurde daher zunächst auf die berüchtigte Insel Léros verbannt und stand ab 1970 in Karlóvassi unter Hausarrest. „Er saß einsam auf dem Stein, angesichts des Meeres. Er wollte nicht sehen, nicht antworten, nicht fühlen“, steht auf dem Denkmal, ein Zitat aus Rítsos Gedicht „Verweigerung“. Auch wenn du vielleicht schon schönere Strandpromenaden gesehen hast: den Blick aufs Meer gerichtet und ein wenig Poesie auf den Lippen – so kann man schon mal einen Sonnenuntergang verbringen.

    • Meséo Karlóvassi, 832 00 Karlovasi
    Insider-Tipp
    Lyrik lesen am Meer

    Die Griechen lieben Lyrik – die Samioten bilden da keine Ausnahme. Deswegen hat man dem großen Dichter Jánnis Rítsos (1909–1990) an der Strandpromenade ein Denkmal errichtet. Vielleicht greifst du dir die Übersetzung eines seiner Werke und setzt dich hier ans Meer. Das hätte Rítsos sicher gefallen, der an dieser Stelle selbst den Blick aufs Wasser genoss. Während der Militärdiktatur (1967–1974) galt er als Chronist des Widerstands. Er wurde daher zunächst auf die berüchtigte Insel Léros verbannt und stand ab 1970 in Karlóvassi unter Hausarrest. „Er saß einsam auf dem Stein, angesichts des Meeres. Er wollte nicht sehen, nicht antworten, nicht fühlen“, steht auf dem Denkmal, ein Zitat aus Rítsos Gedicht „Verweigerung“. Auch wenn du vielleicht schon schönere Strandpromenaden gesehen hast: den Blick aufs Meer gerichtet und ein wenig Poesie auf den Lippen – so kann man schon mal einen Sonnenuntergang verbringen.

    • Meséo Karlóvassi, 832 00 Karlovasi

  • Ágios Ioánnis Eleímonas

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    Einsam am Strand

    Mitten im Nirgendwo, im äußersten Südwesten der Insel, liegt dieses kleine, etwa 130 Jahre alte Kloster, das du über eine holprige Straße erreichst. Hier umgibt dich ein Tal mit wuchernder Vegetation und vielen Quellen. Ein gut 200 m langer Pfad führt vom Kloster zu einem einsamen Kieselstrand. Die Chance, dass du hier allein bist, ist groß. Da macht es auch nichts, wenn du die Badesachen im Auto vergisst.

    Insider-Tipp
    Einsam am Strand

    Mitten im Nirgendwo, im äußersten Südwesten der Insel, liegt dieses kleine, etwa 130 Jahre alte Kloster, das du über eine holprige Straße erreichst. Hier umgibt dich ein Tal mit wuchernder Vegetation und vielen Quellen. Ein gut 200 m langer Pfad führt vom Kloster zu einem einsamen Kieselstrand. Die Chance, dass du hier allein bist, ist groß. Da macht es auch nichts, wenn du die Badesachen im Auto vergisst.


  • Logothetis-Burg

    Architektonische Highlights
    • © Milos Vucicevic, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Romantik auf den Spuren der Zeit

    Auf der Meerseite der Altstadt von Pythagório ragt ein großer Turm in die Höhe. Den kannst du nicht übersehen, wenn du etwa auf halber Höhe der Haupteinkaufsstraße Richtung Küste läufst. Auf einmal bist du in einer anderen Welt. Eben noch Geschäfte, Essen und wildes Treiben, jetzt ein Hauch von Mittelalter. Die Samioten nennen den Hügel Kastélli und den Turm Pírgos Logothéti. 1822 wurde hier eine Festung errichtet, um die benachbarten Türken von Sámos fernzuhalten, die die Insel nach 400-jähriger Herrschaft gerade verloren hatten. Der Ort entführt dich sogar noch weiter zurück in die Inselgeschichte: Im 6.Jh. v. Chr. regierte von dieser Stelle aus der Tyrann Polykrates. In der hellenistisch-römischen Zeit standen hier Luxusvillen, im 5.Jh. n. Chr. errichteten die Samioten an dieser Stelle eine byzantinische Burg mit Kapelle. Wenn du aufmerksam suchst, dann findest du Spuren all dieser Bauten am Ostrand des Friedhofs. Der liegt zwischen der Logothétis-Burg und der benachbarten Hauptkirche Pythagórios. Im Inneren der restaurierten Burg ist das Geschichtsmuseum von Sámos untergebracht, wo du dich über all diese Details noch einmal genauer informieren kannst. Abends und nachts kannst du das Gelände für einen romantischen Spaziergang nutzen. Gelände jederzeit frei zugänglich.

    • © Milos Vucicevic, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Romantik auf den Spuren der Zeit

    Auf der Meerseite der Altstadt von Pythagório ragt ein großer Turm in die Höhe. Den kannst du nicht übersehen, wenn du etwa auf halber Höhe der Haupteinkaufsstraße Richtung Küste läufst. Auf einmal bist du in einer anderen Welt. Eben noch Geschäfte, Essen und wildes Treiben, jetzt ein Hauch von Mittelalter. Die Samioten nennen den Hügel Kastélli und den Turm Pírgos Logothéti. 1822 wurde hier eine Festung errichtet, um die benachbarten Türken von Sámos fernzuhalten, die die Insel nach 400-jähriger Herrschaft gerade verloren hatten. Der Ort entführt dich sogar noch weiter zurück in die Inselgeschichte: Im 6.Jh. v. Chr. regierte von dieser Stelle aus der Tyrann Polykrates. In der hellenistisch-römischen Zeit standen hier Luxusvillen, im 5.Jh. n. Chr. errichteten die Samioten an dieser Stelle eine byzantinische Burg mit Kapelle. Wenn du aufmerksam suchst, dann findest du Spuren all dieser Bauten am Ostrand des Friedhofs. Der liegt zwischen der Logothétis-Burg und der benachbarten Hauptkirche Pythagórios. Im Inneren der restaurierten Burg ist das Geschichtsmuseum von Sámos untergebracht, wo du dich über all diese Details noch einmal genauer informieren kannst. Abends und nachts kannst du das Gelände für einen romantischen Spaziergang nutzen. Gelände jederzeit frei zugänglich.


  • Folklore Museum

    Museen
    Insider-Tipp
    Geschichte erleben

    Stell dir vor, es regnet und der Tag am Strand fällt ins Wasser. Macht nichts. Besuch das Museum auf dem Gelände des Hotels Dóryssa Seaside Resort. Zu sehen gibt es Zeugnisse einer Epoche auf Sámos, in der die Menschen noch ganz auf sich gestellt waren: Alte Geräte der Landwirtschaft, von Korbmachern, Fischern und Imkern und die Nachbauten von Werkstätten, darunter die eines Zimmermanns, Töpfers, Schmieds und Barbiers. Selbst ein begehbares Bauernhaus hat man hier nachgestellt. Wenn du deine Kinder irgendwie vom Wetter ablenken musst, ist das der richtige Ort.

    Insider-Tipp
    Geschichte erleben

    Stell dir vor, es regnet und der Tag am Strand fällt ins Wasser. Macht nichts. Besuch das Museum auf dem Gelände des Hotels Dóryssa Seaside Resort. Zu sehen gibt es Zeugnisse einer Epoche auf Sámos, in der die Menschen noch ganz auf sich gestellt waren: Alte Geräte der Landwirtschaft, von Korbmachern, Fischern und Imkern und die Nachbauten von Werkstätten, darunter die eines Zimmermanns, Töpfers, Schmieds und Barbiers. Selbst ein begehbares Bauernhaus hat man hier nachgestellt. Wenn du deine Kinder irgendwie vom Wetter ablenken musst, ist das der richtige Ort.


  • Flammarí-Hochebene

    Landschaftliche Highlights
    Insider-Tipp
    Dem Himmel so nah

    Du musst nicht weit aus der Stadt fahren, um wieder das zu finden, was du auf der Insel wahrscheinlich gesucht hast: Stille und Ruhe. Die Vlamarí-Hochebene ist nur gut 3 km von Vathý entfernt. Auf einmal wanderst du auf alten, byzantinischen Wegen, vorbei an Zypressen und Eukalyptusbäumen. Besuch das Kloster Agía Zóni. Hier kommst du dir vor wie in einer Festung. Und im Innenhof kannst du dich im Schatten ausruhen. Wirf auch einen Blick in die Klosterkirche aus dem 18.Jh. Die Ikonostase trägt schöne figürliche Holzschnitzereien. Über der Hochebene ragt ein Berg auf, auf dem in 300 m Höhe das sagenumwobene Nonnenkloster Zoodóchos Pigí thront. Im Kloster lässt du das Handy besser in der Tasche, denn es herrscht striktes Fotografierverbot! Aber wenn du dich auf sakrale Musik einlassen willst, dann nimm an einem Gottesdienst in der 1786 erbauten, kleinen Kirche teil. Auch wenn das sonst nicht so dein Fall ist – der Engelsgesang der Klosterbewohnerinnen lässt niemanden kalt. Für die Anfahrt über die sehr schmale Straße wirst du mit grandiosen Ausblicken auf die von üppigem Grün gesäumten Strandbuchten Mourtiá (auch mit dem Auto erreichbar), Mikrí Lákka und Megáli Lákka belohnt.

    • Agía Zóni
    Insider-Tipp
    Dem Himmel so nah

    Du musst nicht weit aus der Stadt fahren, um wieder das zu finden, was du auf der Insel wahrscheinlich gesucht hast: Stille und Ruhe. Die Vlamarí-Hochebene ist nur gut 3 km von Vathý entfernt. Auf einmal wanderst du auf alten, byzantinischen Wegen, vorbei an Zypressen und Eukalyptusbäumen. Besuch das Kloster Agía Zóni. Hier kommst du dir vor wie in einer Festung. Und im Innenhof kannst du dich im Schatten ausruhen. Wirf auch einen Blick in die Klosterkirche aus dem 18.Jh. Die Ikonostase trägt schöne figürliche Holzschnitzereien. Über der Hochebene ragt ein Berg auf, auf dem in 300 m Höhe das sagenumwobene Nonnenkloster Zoodóchos Pigí thront. Im Kloster lässt du das Handy besser in der Tasche, denn es herrscht striktes Fotografierverbot! Aber wenn du dich auf sakrale Musik einlassen willst, dann nimm an einem Gottesdienst in der 1786 erbauten, kleinen Kirche teil. Auch wenn das sonst nicht so dein Fall ist – der Engelsgesang der Klosterbewohnerinnen lässt niemanden kalt. Für die Anfahrt über die sehr schmale Straße wirst du mit grandiosen Ausblicken auf die von üppigem Grün gesäumten Strandbuchten Mourtiá (auch mit dem Auto erreichbar), Mikrí Lákka und Megáli Lákka belohnt.

    • Agía Zóni

  • Archaiologikó Mousío

    Museen

    Das 2010 eröffnete Archäologische Museum beeindruckt durch die Nachbildung einer Felswand mit mehreren Nischen für Opfergaben, wie sie im antiken Sámos der Göttin Kybele geweiht war.

    Das 2010 eröffnete Archäologische Museum beeindruckt durch die Nachbildung einer Felswand mit mehreren Nischen für Opfergaben, wie sie im antiken Sámos der Göttin Kybele geweiht war.


  • Moní Megális Panagías

    Architektonische Highlights
    • © mangojuicy, Shutterstock

    In diesem Kloster, dem ältesten der Insel, widmen sich die Mönche der Restaurierung der Fresken aus dem Jahr 1596 in der Klosterkirche. Außerdem betreiben sie ein wenig ökologische Landwirtschaft und verkaufen ihre Produkte im Klosterladen.

    • 831 04 Koumaradei
    • © mangojuicy, Shutterstock

    In diesem Kloster, dem ältesten der Insel, widmen sich die Mönche der Restaurierung der Fresken aus dem Jahr 1596 in der Klosterkirche. Außerdem betreiben sie ein wenig ökologische Landwirtschaft und verkaufen ihre Produkte im Klosterladen.

    • 831 04 Koumaradei

  • Tannery Museum

    Museen

    Dieses modern konzipierte Gerberei-Museum befindet sich in einer von einst etwa 50 Gerbereien, die der Stadt zwischen 1870 und 1930 großen Wohlstand bescherten.

    • Karlóvassi

    Dieses modern konzipierte Gerberei-Museum befindet sich in einer von einst etwa 50 Gerbereien, die der Stadt zwischen 1870 und 1930 großen Wohlstand bescherten.

    • Karlóvassi

  • Sámos

    Landschaftliche Highlights
    • © Nejdet Duzen, Shutterstock

    Das Faszinierendste an der Insel Sámos ist die Natur. Die samischen Berge erreichen mit bis zu 1433 m eine beachtliche Höhe. Reizvoll ist deren optisches Verschmelzen mit den Bergzügen Kleinasiens im Hintergrund, und immer wieder faszinierend ist der Blick über bebaute Terrassen auf Steilhänge, Küstenebenen und das allgegenwärtige Meer. Auch Bachtäler voller Oleander und viel Wald gibt es - und Weingärten, in denen der berühmte samische, heutzutage meist trockene Wein wächst. Sámos besitzt bedeutende Zeugnisse aus der Antike, interessante Volksarchitektur, besonders schöne Dorfplätze und Wandermöglichkeiten wie kaum eine andere griechische Insel.

    • Sámos
    • © Nejdet Duzen, Shutterstock

    Das Faszinierendste an der Insel Sámos ist die Natur. Die samischen Berge erreichen mit bis zu 1433 m eine beachtliche Höhe. Reizvoll ist deren optisches Verschmelzen mit den Bergzügen Kleinasiens im Hintergrund, und immer wieder faszinierend ist der Blick über bebaute Terrassen auf Steilhänge, Küstenebenen und das allgegenwärtige Meer. Auch Bachtäler voller Oleander und viel Wald gibt es - und Weingärten, in denen der berühmte samische, heutzutage meist trockene Wein wächst. Sámos besitzt bedeutende Zeugnisse aus der Antike, interessante Volksarchitektur, besonders schöne Dorfplätze und Wandermöglichkeiten wie kaum eine andere griechische Insel.

    • Sámos

  • Kloster Evangelístrias

    Touristenattraktionen

    In 700 m Höhe liegt inmitten eines Kiefernwäldchens am Südhang des Kérkis, völlig einsam und nur nach mühsamem Fußmarsch zu erreichen, ein kleines Kloster, das bis vor Kurzem von drei alten Nonnen bewohnt wurde. Von Votsalákia führt ein ausgeschilderter Feldweg die erste Hälfte der Strecke hinauf. Vom Ende des Weges aus musst du dann noch einmal etwa 1 Std. bergan steigen.

    • Moni Evangelistria, 831 02 Marathokampos

    In 700 m Höhe liegt inmitten eines Kiefernwäldchens am Südhang des Kérkis, völlig einsam und nur nach mühsamem Fußmarsch zu erreichen, ein kleines Kloster, das bis vor Kurzem von drei alten Nonnen bewohnt wurde. Von Votsalákia führt ein ausgeschilderter Feldweg die erste Hälfte der Strecke hinauf. Vom Ende des Weges aus musst du dann noch einmal etwa 1 Std. bergan steigen.

    • Moni Evangelistria, 831 02 Marathokampos

  • Kloster Vronda

    Touristenattraktionen

    Weil bei Gewittern die Hänge des Ámbelos-Gebirges den Donner vielfach widerhallen lassen, trägt das in 460 m Höhe gelegene, Maria geweihte Kloster den volkstümlichen Namen, der Donner bedeutet. Nach der Gründung 1566 lebten hier weit mehr als 100 Mönche, heute nur noch zwei. 2000 beschädigte ein Brand das Gebäude schwer. Inzwischen ist es zwar weitgehend repariert, aber die Klosterkirche zeigt sich noch schmucklos.

    • 831 00 Kokkari

    Weil bei Gewittern die Hänge des Ámbelos-Gebirges den Donner vielfach widerhallen lassen, trägt das in 460 m Höhe gelegene, Maria geweihte Kloster den volkstümlichen Namen, der Donner bedeutet. Nach der Gründung 1566 lebten hier weit mehr als 100 Mönche, heute nur noch zwei. 2000 beschädigte ein Brand das Gebäude schwer. Inzwischen ist es zwar weitgehend repariert, aber die Klosterkirche zeigt sich noch schmucklos.

    • 831 00 Kokkari

  • Antike Stadtmauer

    Touristenattraktionen

    In der Antike war die alte Stadt Sámos, das heutige Pythagório, von einer 6430 m langen Stadtmauer umgeben. Sie war bis zu 6 m hoch und 5 m dick, besaß zwölf Tore und Pforten sowie 35 Türme und Bastionen. Teile der Mauer können Sie noch immer deutlich sehen. Die antike Stadt nahm wahrscheinlich eine Fläche von etwa 1000 mal 1300 m ein. Hier lebten zu Zeiten des Polykrates 15 000 bis 20 000 Menschen. Mauerreste erkennen Sie z. B. am Ufer auf dem Weg vom Tarsanás-Strand zur Logothétis-Burg, an der schmalen Gasse, die entlang der Rückseite der Hotels Labito II und Stratos verläuft, und vor allem auf dem Ambelos-Hügel. Dort kann man der alten Mauer durch weitgehend wegeloses Gelände mehrere hundert Meter weit folgen.

    • 831 01 Pythagorio

    In der Antike war die alte Stadt Sámos, das heutige Pythagório, von einer 6430 m langen Stadtmauer umgeben. Sie war bis zu 6 m hoch und 5 m dick, besaß zwölf Tore und Pforten sowie 35 Türme und Bastionen. Teile der Mauer können Sie noch immer deutlich sehen. Die antike Stadt nahm wahrscheinlich eine Fläche von etwa 1000 mal 1300 m ein. Hier lebten zu Zeiten des Polykrates 15 000 bis 20 000 Menschen. Mauerreste erkennen Sie z. B. am Ufer auf dem Weg vom Tarsanás-Strand zur Logothétis-Burg, an der schmalen Gasse, die entlang der Rückseite der Hotels Labito II und Stratos verläuft, und vor allem auf dem Ambelos-Hügel. Dort kann man der alten Mauer durch weitgehend wegeloses Gelände mehrere hundert Meter weit folgen.

    • 831 01 Pythagorio

  • Metamórphosis tou Christoú

    Architektonische Highlights
    • © Giannis Papanikos, Shutterstock

    Die 1932 fertiggestellte Hauptkirche von Pythagório ist der Verklärung Christi geweiht, die jährlich am 6.August gefeiert wird. An jenem Tag des Jahres 1824 hatten die aufständischen Griechen unter Führung von Lykoúrgos Logothétis einen Sieg gegen die sehr viel zahlreicheren türkischen Truppen errungen. Die gläubigen Kämpfer schrieben diesen Sieg dem direkten Eingreifen Christi zu.

    • © Giannis Papanikos, Shutterstock

    Die 1932 fertiggestellte Hauptkirche von Pythagório ist der Verklärung Christi geweiht, die jährlich am 6.August gefeiert wird. An jenem Tag des Jahres 1824 hatten die aufständischen Griechen unter Führung von Lykoúrgos Logothétis einen Sieg gegen die sehr viel zahlreicheren türkischen Truppen errungen. Die gläubigen Kämpfer schrieben diesen Sieg dem direkten Eingreifen Christi zu.


  • pythagoras statue

    Touristenattraktionen
    • © OmaPhoto, Shutterstock

    Das moderne Denkmal wurde 1988 auf der kürzeren der beiden Hafenmolen errichtet. Es trägt die Inschrift „Pythagoras der Samiote (580-496 v. Chr.)“ und zeigt den Philosophen mit einem Dreieck in der linken Hand. Zusammen mit zwei Stäben bildet seine Figur wiederum ein Dreieck. Auf Pythagoras, der lange als Begründer von Mathematik und Geometrie galt, sind die Samioten von heute zu Unrecht stolz. Er stammte zwar von der Insel, doch verließ er sie schon früh aus Opposition gegenüber dem Tyrannen Polykrates und ging nach Unteritalien. Erst dort begründete er seine Lehre und seine Schule, die ihn weltberühmt machte.

    • 831 03 Samos
    • © OmaPhoto, Shutterstock

    Das moderne Denkmal wurde 1988 auf der kürzeren der beiden Hafenmolen errichtet. Es trägt die Inschrift „Pythagoras der Samiote (580-496 v. Chr.)“ und zeigt den Philosophen mit einem Dreieck in der linken Hand. Zusammen mit zwei Stäben bildet seine Figur wiederum ein Dreieck. Auf Pythagoras, der lange als Begründer von Mathematik und Geometrie galt, sind die Samioten von heute zu Unrecht stolz. Er stammte zwar von der Insel, doch verließ er sie schon früh aus Opposition gegenüber dem Tyrannen Polykrates und ging nach Unteritalien. Erst dort begründete er seine Lehre und seine Schule, die ihn weltberühmt machte.

    • 831 03 Samos

  • Theater

    Architektonische Highlights
    • © Elisabetta Danielli, Shutterstock

    Zu jeder antiken Stadt gehörte ein Amphitheater. Das von Pythagório lag in 70 m Höhe am oberen Stadtrand, dicht unterhalb der heutigen Höhlenkirche Panagía Spilianí. Von den Sitzreihen und dem Bühnengebäude aus römischer Zeit blieben nur Spuren erhalten; die Geländemulde aber wurde mit viel Holz und leider auch nacktem Beton wieder zur Freiluftbühne hergerichtet.

    • 831 03 Pythagoreio
    • © Elisabetta Danielli, Shutterstock

    Zu jeder antiken Stadt gehörte ein Amphitheater. Das von Pythagório lag in 70 m Höhe am oberen Stadtrand, dicht unterhalb der heutigen Höhlenkirche Panagía Spilianí. Von den Sitzreihen und dem Bühnengebäude aus römischer Zeit blieben nur Spuren erhalten; die Geländemulde aber wurde mit viel Holz und leider auch nacktem Beton wieder zur Freiluftbühne hergerichtet.

    • 831 03 Pythagoreio

  • Agia Triada

    Touristenattraktionen

    Das Kloster am Rand der Ebene von Mytilinií wurde 1824 gegründet. Inzwischen leben in dem festungsartigen Bau nur noch ein Mönch und eine Nonne. Die Kirche in dem jederzeit frei zugänglichen Innenhof ist verschlossen, bietet aber auch keine künstlerischen Schätze. Vom Kloster aus sind die Überreste der antiken Stadtmauer auf dem Hügelzug hinter Pythagório gut zu erkennen; Du kannst in etwa 50 Minuten dort hinaufwandern und auf der anderen Bergseite nach Pythagório hinabsteigen.

    • 831 03 Chora

    Das Kloster am Rand der Ebene von Mytilinií wurde 1824 gegründet. Inzwischen leben in dem festungsartigen Bau nur noch ein Mönch und eine Nonne. Die Kirche in dem jederzeit frei zugänglichen Innenhof ist verschlossen, bietet aber auch keine künstlerischen Schätze. Vom Kloster aus sind die Überreste der antiken Stadtmauer auf dem Hügelzug hinter Pythagório gut zu erkennen; Du kannst in etwa 50 Minuten dort hinaufwandern und auf der anderen Bergseite nach Pythagório hinabsteigen.

    • 831 03 Chora

  • St. Spyridon

    Architektonische Highlights

    Die größte Kirche der Stadt ist dem Inselheiligen von Korfu, dem hl. Spyridon, geweiht. Zu ihrem Bau 1908 hat man zwar viel Marmor verwendet, aber ein ästhetisches Gebäude wurde nicht geschaffen. In diesem Gotteshaus proklamierte die samiotische Nationalversammlung am 11.November 1912 den Anschluss der Insel an das freie Griechenland.

    • Paschali, 831 00 Samos

    Die größte Kirche der Stadt ist dem Inselheiligen von Korfu, dem hl. Spyridon, geweiht. Zu ihrem Bau 1908 hat man zwar viel Marmor verwendet, aber ein ästhetisches Gebäude wurde nicht geschaffen. In diesem Gotteshaus proklamierte die samiotische Nationalversammlung am 11.November 1912 den Anschluss der Insel an das freie Griechenland.

    • Paschali, 831 00 Samos

  • Rathaus

    Architektonische Highlights

    Das aufwendig restaurierte Rathaus war während der Zeit der samiotischen Autonomie zwischen 1832 und 1912 Sitz der Nationalversammlung, dem von der Bevölkerung gewählten Parlament.

    Das aufwendig restaurierte Rathaus war während der Zeit der samiotischen Autonomie zwischen 1832 und 1912 Sitz der Nationalversammlung, dem von der Bevölkerung gewählten Parlament.


  • Weinmuseum

    Museen

    Im Jahr 2005 eröffnete die Winzergenossenschaft von Sámos in alten, allein schon durch ihre Größe beeindruckenden Lagerhallen ein bisher hauptsächlich aus alten Fässern und historischen Fotos bestehendes Museum, das weiter ausgebaut werden soll. Weinverkostungen sind jetzt schon möglich.

    Im Jahr 2005 eröffnete die Winzergenossenschaft von Sámos in alten, allein schon durch ihre Größe beeindruckenden Lagerhallen ein bisher hauptsächlich aus alten Fässern und historischen Fotos bestehendes Museum, das weiter ausgebaut werden soll. Weinverkostungen sind jetzt schon möglich.


  • Jet Ski Sámos

    Touristenattraktionen

    Wenn du lieber aktiv bist, dann soll es am Angebot nicht scheitern. Jetski, Wasserski oder Tretboote findest du bei Jet Ski Sámos am östlichen Ende des Potokáki Beach. Am westlichen Ende kannst du dich in einer hippen Beach Volley Bar am Netz so richtig austoben. Und wenn dir das nicht reicht, dann schau am Strand des Hotels Dóryssa Seaside Resort vorbei. Hier hat Wind & Water Watersports so ziemlich alles, was du am Strand in punkto Sport so machen kannst.

    • Potokáki Beach, Pythagório

    Wenn du lieber aktiv bist, dann soll es am Angebot nicht scheitern. Jetski, Wasserski oder Tretboote findest du bei Jet Ski Sámos am östlichen Ende des Potokáki Beach. Am westlichen Ende kannst du dich in einer hippen Beach Volley Bar am Netz so richtig austoben. Und wenn dir das nicht reicht, dann schau am Strand des Hotels Dóryssa Seaside Resort vorbei. Hier hat Wind & Water Watersports so ziemlich alles, was du am Strand in punkto Sport so machen kannst.

    • Potokáki Beach, Pythagório