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Rhodos (Insel) Top Sehenswürdigkeiten


















Architektonische Highlights
Architektonische Highlights
Landschaftliche Highlights
Museen
Touristenattraktionen
Botanische Gärten & Parks
Akrópolis
Architektonische Highlights © Glow Images
Der Burgberg von Líndos bietet auf engem Raum einen Querschnitt durch die Geschichte der Insel: Aus allen wichtigen Zeitabschnitten sind dort Zeugnisse gefunden worden - vom Feuersteinwerkzeug aus der Jungsteinzeit bis hin zu der wuchtigen Kreuzritterfestung, hinter deren Mauern alles andere verschwindet. Die antiken Bauten sind erst zu Beginn des 20.Jhs. von dänischen Archäologen wieder ans Tageslicht gebracht worden. Wenn man zu Fuß geht, folgt man einfach den Schildern durch den Ort. Der Berg steigt von Norden nach Süden stufenweise an, sodass vier Plateaus entstanden sind. Gleich auf dem ersten kann eine Verschnaufpause eingelegt und der Blick auf den Strand genossen werden. Zu sehen sind außerdem die Öffnungen von drei Zisternen, ein Turm aus byzantinischer Zeit und mehrere Säulenbasen mit Inschriften. Sie gehörten zu den Statuen, die vermögende Bürger einst für das Heiligtum der Athena Lindia stifteten. Es gibt einen ziemlich sicheren Hinweis darauf, was aus diesen Statuen geworden ist: 42 v.Chr. ließ der römische Admiral und Politiker Cassius - er war später an der Ermordung Cäsars beteiligt - 3000 Statuen von Rhodos nach Rom schaffen - die meisten von ihnen kamen aus Líndos. In den Felsen ist das Relief eines Schiffs eingearbeitet - eine Reverenz der Einwohner von Líndos an einen erfolgreichen General aus ihrer Stadt, der im 2.Jh. v.Chr. gelebt hat. Der wohl anstrengendste Teil des Wegs ist die "Besteigung" der Johanniterfestung. Besonders im Sommer sehnt manch ein müder Wanderer das Ende der steinernen Treppe herbei. Endlich oben angekommen, geht es durch das gewölbte Eingangstor und man befindet sich nach ein paar Schritten scheinbar mitten im Altertum: an den Wänden antike Altäre und die Sockel von Denkmälern, draußen eine Mauer und darauf ein paar Säulen - die Reste einer Säulenhalle aus hellenistischer Zeit, die sich mit 87 m Länge über die ganze Akropolis erstreckte. Die schlanken dorischen Säulen des Athenetempels, der gerade aufwendig und langwierig restauriert wird, stehen ganz oben, auf dem vierten Plateau. Was erhalten ist, stammt aus dem 4.Jh. v.Chr. Mit rund 22 m Länge und 8 m Breite ist der Tempel relativ klein - aber antike Bauten, die so harmonisch in ihre natürliche Umgebung eingepasst sind, findet man sogar in Griechenland selten. In alle Richtungen ist die Aussicht frei und ein Blick scheint schöner als der andere: im Süden die Ágios-Pávlos-Bucht mit der kleinen, dem Apostel Paulus geweihten Kapelle. Im Norden das Kap der Hafenbucht mit dem Grab des Kleóboulos, einem kleinen Rundmausoleum aus hellenistischer Zeit. Im Osten das Meer. Im Westen, gleich unterhalb des Bergs, kann man die Dächer von Líndos sehen.
- 851 07 Líndos
- http://lindos-rhodes.gr/
© Glow Images
Der Burgberg von Líndos bietet auf engem Raum einen Querschnitt durch die Geschichte der Insel: Aus allen wichtigen Zeitabschnitten sind dort Zeugnisse gefunden worden - vom Feuersteinwerkzeug aus der Jungsteinzeit bis hin zu der wuchtigen Kreuzritterfestung, hinter deren Mauern alles andere verschwindet. Die antiken Bauten sind erst zu Beginn des 20.Jhs. von dänischen Archäologen wieder ans Tageslicht gebracht worden. Wenn man zu Fuß geht, folgt man einfach den Schildern durch den Ort. Der Berg steigt von Norden nach Süden stufenweise an, sodass vier Plateaus entstanden sind. Gleich auf dem ersten kann eine Verschnaufpause eingelegt und der Blick auf den Strand genossen werden. Zu sehen sind außerdem die Öffnungen von drei Zisternen, ein Turm aus byzantinischer Zeit und mehrere Säulenbasen mit Inschriften. Sie gehörten zu den Statuen, die vermögende Bürger einst für das Heiligtum der Athena Lindia stifteten. Es gibt einen ziemlich sicheren Hinweis darauf, was aus diesen Statuen geworden ist: 42 v.Chr. ließ der römische Admiral und Politiker Cassius - er war später an der Ermordung Cäsars beteiligt - 3000 Statuen von Rhodos nach Rom schaffen - die meisten von ihnen kamen aus Líndos. In den Felsen ist das Relief eines Schiffs eingearbeitet - eine Reverenz der Einwohner von Líndos an einen erfolgreichen General aus ihrer Stadt, der im 2.Jh. v.Chr. gelebt hat. Der wohl anstrengendste Teil des Wegs ist die "Besteigung" der Johanniterfestung. Besonders im Sommer sehnt manch ein müder Wanderer das Ende der steinernen Treppe herbei. Endlich oben angekommen, geht es durch das gewölbte Eingangstor und man befindet sich nach ein paar Schritten scheinbar mitten im Altertum: an den Wänden antike Altäre und die Sockel von Denkmälern, draußen eine Mauer und darauf ein paar Säulen - die Reste einer Säulenhalle aus hellenistischer Zeit, die sich mit 87 m Länge über die ganze Akropolis erstreckte. Die schlanken dorischen Säulen des Athenetempels, der gerade aufwendig und langwierig restauriert wird, stehen ganz oben, auf dem vierten Plateau. Was erhalten ist, stammt aus dem 4.Jh. v.Chr. Mit rund 22 m Länge und 8 m Breite ist der Tempel relativ klein - aber antike Bauten, die so harmonisch in ihre natürliche Umgebung eingepasst sind, findet man sogar in Griechenland selten. In alle Richtungen ist die Aussicht frei und ein Blick scheint schöner als der andere: im Süden die Ágios-Pávlos-Bucht mit der kleinen, dem Apostel Paulus geweihten Kapelle. Im Norden das Kap der Hafenbucht mit dem Grab des Kleóboulos, einem kleinen Rundmausoleum aus hellenistischer Zeit. Im Osten das Meer. Im Westen, gleich unterhalb des Bergs, kann man die Dächer von Líndos sehen.
- 851 07 Líndos
- http://lindos-rhodes.gr/
Palatí tou megálou magístrou ton ippotón
Architektonische Highlights © Jozsef Szasz-Fabian, Thinkstock
© Jozsef Szasz-Fabian, Thinkstock
Als trutziges Wahrzeichen der Stadt thront die mächtige Burg über den Häusern der Altstadt. Im Großmeisterpalast war einst das Machtzentrum des Johanniterordens, der 200 Jahre lang Vorposten des christlichen Abendlands im Kampf gegen die Osmanen war. Von italienischen Kaufleuten in Jerusalem gegründet und im Jahr 1099 vom Papst bestätigt, spielte der Orden eine wichtige Rolle während der Kreuzzüge. Nachdem sie aus dem Heiligen Land vertrieben worden waren, kamen die Ritter im Jahr 1291 zuerst nach Zypern, bevor sie 1309 unter dem damaligen Großmeister Foulquet de Villaret Rhodos eroberten und zur größten befestigten Stadt des gesamten Mittelmeerraums ausbauten. Nach der türkischen Eroberung der Insel ließen sie sich dann auf Malta nieder, das ihnen Kaiser Karl V. 1530 überlassen hatte - aus den Johannitern wurden die Malteserritter. Der Großmeister herrschte ganz wie der Fürst eines souveränen Staats über den weltlichen Besitz des Ordens. Er wurde von Wahlmännern aus den verschiedenen Sektionen des Ordens ("Zungen") auf Lebenszeit gewählt. Der Palast stammt, so, wie er heute aussieht, aus den 1930er-Jahren. Das ursprüngliche Gebäude wurde im späten 14.Jh. erbaut. Dazu gehörte die Hauptkirche des Ordens. Sie war dem Ordensheiligen Johannes geweiht und stand westlich von der Eingangshalle. Nachdem die Türken 1522 Rhodos erobert hatten, diente das Gebäude als Gefängnis, die Palastkirche als Kuhstall und die Hauptkirche als Moschee. In den Gewölben wurde das von der Belagerung übrig gebliebene Pulver gelagert. 1856 kam es durch einen Blitzschlag zu einer Explosion, die Johanneskirche flog in die Luft, und die umliegenden Gebäude, darunter der Großmeisterpalast, wurden stark beschädigt. Ähnliche Unglücke hat es in Griechenland mehrmals gegeben. Von dem ursprünglichen Gebäude sind nur wenige Teile erhalten geblieben, u.a. das Eingangsportal mit den beiden halbrunden Türmen. Den italienischen Architekten, die den Großmeisterpalast wieder aufgebaut haben, werfen Fachleute vor, schlechte Arbeit geleistet zu haben. Das Gebäude sollte dem italienischen König und dem Diktator Benito Mussolini als repräsentativer Wohnsitz dienen, wenn sie Rhodos einmal besuchten - was sie allerdings nie getan haben. So ist das Obergeschoss ein gutes Stück zu klotzig geraten, und, ein schlimmer Fauxpas: Die Fußböden wurden mit antiken Mosaiken, die von der Insel Kos stammen, geschmückt - eine Ausstattung, wie sie kein Ritter, auch der Großmeister nicht, jemals in seinen Räumen hatte. Zwei sehr informative Ausstellungen im Großmeisterpalast zeigen anhand von Objekten und Illustrationen, wie die Menschen in der Antike und im Mittelalter lebten und arbeiteten.
- Platía Kleovoúlou, 851 00 Ródos
- http://www.oldtownrhodes.com/
- +30 2241 365270
© Jozsef Szasz-Fabian, Thinkstock
© Jozsef Szasz-Fabian, Thinkstock
Als trutziges Wahrzeichen der Stadt thront die mächtige Burg über den Häusern der Altstadt. Im Großmeisterpalast war einst das Machtzentrum des Johanniterordens, der 200 Jahre lang Vorposten des christlichen Abendlands im Kampf gegen die Osmanen war. Von italienischen Kaufleuten in Jerusalem gegründet und im Jahr 1099 vom Papst bestätigt, spielte der Orden eine wichtige Rolle während der Kreuzzüge. Nachdem sie aus dem Heiligen Land vertrieben worden waren, kamen die Ritter im Jahr 1291 zuerst nach Zypern, bevor sie 1309 unter dem damaligen Großmeister Foulquet de Villaret Rhodos eroberten und zur größten befestigten Stadt des gesamten Mittelmeerraums ausbauten. Nach der türkischen Eroberung der Insel ließen sie sich dann auf Malta nieder, das ihnen Kaiser Karl V. 1530 überlassen hatte - aus den Johannitern wurden die Malteserritter. Der Großmeister herrschte ganz wie der Fürst eines souveränen Staats über den weltlichen Besitz des Ordens. Er wurde von Wahlmännern aus den verschiedenen Sektionen des Ordens ("Zungen") auf Lebenszeit gewählt. Der Palast stammt, so, wie er heute aussieht, aus den 1930er-Jahren. Das ursprüngliche Gebäude wurde im späten 14.Jh. erbaut. Dazu gehörte die Hauptkirche des Ordens. Sie war dem Ordensheiligen Johannes geweiht und stand westlich von der Eingangshalle. Nachdem die Türken 1522 Rhodos erobert hatten, diente das Gebäude als Gefängnis, die Palastkirche als Kuhstall und die Hauptkirche als Moschee. In den Gewölben wurde das von der Belagerung übrig gebliebene Pulver gelagert. 1856 kam es durch einen Blitzschlag zu einer Explosion, die Johanneskirche flog in die Luft, und die umliegenden Gebäude, darunter der Großmeisterpalast, wurden stark beschädigt. Ähnliche Unglücke hat es in Griechenland mehrmals gegeben. Von dem ursprünglichen Gebäude sind nur wenige Teile erhalten geblieben, u.a. das Eingangsportal mit den beiden halbrunden Türmen. Den italienischen Architekten, die den Großmeisterpalast wieder aufgebaut haben, werfen Fachleute vor, schlechte Arbeit geleistet zu haben. Das Gebäude sollte dem italienischen König und dem Diktator Benito Mussolini als repräsentativer Wohnsitz dienen, wenn sie Rhodos einmal besuchten - was sie allerdings nie getan haben. So ist das Obergeschoss ein gutes Stück zu klotzig geraten, und, ein schlimmer Fauxpas: Die Fußböden wurden mit antiken Mosaiken, die von der Insel Kos stammen, geschmückt - eine Ausstattung, wie sie kein Ritter, auch der Großmeister nicht, jemals in seinen Räumen hatte. Zwei sehr informative Ausstellungen im Großmeisterpalast zeigen anhand von Objekten und Illustrationen, wie die Menschen in der Antike und im Mittelalter lebten und arbeiteten.
- Platía Kleovoúlou, 851 00 Ródos
- http://www.oldtownrhodes.com/
- +30 2241 365270
Filérimos
Landschaftliche Highlights © dpe123, Thinkstock
Für die Bewohner von Rhodos-Stadt ist der Filérimos-Berg ein sehr beliebtes Naherholungsgebiet. Auf dem 267 m hohen Plateau ist es sogar im Sommer relativ kühl und der Weg nach oben bietet immer wieder schöne Ausblicke auf die Küste. Hier stand einst die Akropolis des antiken Ialyssós. Nur wenige Minuten von der quirligen Innenstadt entfernt ist man hier in einer völlig anderen Welt: mächtige Kiefern, Kräuterduft, zirpende Zikaden. Die Gebäude und Ruinen auf dem Filérimos-Berg stammen aus drei Jahrtausenden. Am besten erhalten wirkt das Kloster aus dem 10.Jh. Italienische Archäologen haben es vor dem Zweiten Weltkrieg auf den Ruinen der alten Gebäude wieder aufgebaut.
- Ialissós (Triánta)
© dpe123, Thinkstock
Für die Bewohner von Rhodos-Stadt ist der Filérimos-Berg ein sehr beliebtes Naherholungsgebiet. Auf dem 267 m hohen Plateau ist es sogar im Sommer relativ kühl und der Weg nach oben bietet immer wieder schöne Ausblicke auf die Küste. Hier stand einst die Akropolis des antiken Ialyssós. Nur wenige Minuten von der quirligen Innenstadt entfernt ist man hier in einer völlig anderen Welt: mächtige Kiefern, Kräuterduft, zirpende Zikaden. Die Gebäude und Ruinen auf dem Filérimos-Berg stammen aus drei Jahrtausenden. Am besten erhalten wirkt das Kloster aus dem 10.Jh. Italienische Archäologen haben es vor dem Zweiten Weltkrieg auf den Ruinen der alten Gebäude wieder aufgebaut.
- Ialissós (Triánta)
Archaiologikó Mousío
Museen © Anna Kochetkova, Shutterstock
Sehenswert ist vor allem das Gebäude, in dem das Museum untergebracht ist, das Ordenshospital der Ritter. Es stammt aus dem 15.Jh. und ist ein schlichter Bau mit einem großen Innenhof, der auf allen Seiten von Arkadengängen umgeben ist. Die eine Seite wird ganz von dem 50 m langen Krankensaal eingenommen. Die medizinische Versorgung im Hospital soll so gut gewesen sein, dass sogar aus dem Ausland Patienten kamen. Die größten Kostbarkeiten des Museums sind eine kleine Marmorstatue, die um das Jahr 100 v.Chr. entstanden ist und "Kauernde Aphrodite" genannt wird: eine Grabstele aus dem 5.Jh., die zwei Frauen, vermutlich Mutter und Tochter, zeigt - sie heißen nach der Inschrift auf dem Stein Krito und Timarista sowie eine große, vor Rhodos im Meer gefundene Aphroditenstatue.
- Odós Apéllou, 851 00 Ródos
- http://archaeologicalmuseums.gr/
- protocol@kbepka.culture.gr
© Anna Kochetkova, Shutterstock
Sehenswert ist vor allem das Gebäude, in dem das Museum untergebracht ist, das Ordenshospital der Ritter. Es stammt aus dem 15.Jh. und ist ein schlichter Bau mit einem großen Innenhof, der auf allen Seiten von Arkadengängen umgeben ist. Die eine Seite wird ganz von dem 50 m langen Krankensaal eingenommen. Die medizinische Versorgung im Hospital soll so gut gewesen sein, dass sogar aus dem Ausland Patienten kamen. Die größten Kostbarkeiten des Museums sind eine kleine Marmorstatue, die um das Jahr 100 v.Chr. entstanden ist und "Kauernde Aphrodite" genannt wird: eine Grabstele aus dem 5.Jh., die zwei Frauen, vermutlich Mutter und Tochter, zeigt - sie heißen nach der Inschrift auf dem Stein Krito und Timarista sowie eine große, vor Rhodos im Meer gefundene Aphroditenstatue.
- Odós Apéllou, 851 00 Ródos
- http://archaeologicalmuseums.gr/
- protocol@kbepka.culture.gr
Ekklisía tis panagías
Architektonische Highlights © Glow Images
Insider-Tipp Heiliger Wauwau
Wahnsinn! Da war einmal ein frommer Mann, so schön, dass jede Frau ihm nachstellte. Er aber wollte nur fromm und keusch sein. Er bat seinen Gott um Hilfe. Der setzte ihm einen Hundekopf auf. Und der Mann hatte fortan seine Ruhe. Du kennst ihn wohl auch: Christophorus, den Schutzheiligen aller Reisenden. In der Marienkirche von Líndos (15.Jh.) ist er in der unteren Heiligenreihe an der rechten Seitenwand zu bewundern – als Mann mit Hundekopf. Auch die etwa 80 anderen Wandmalereien an den Wänden und im Gewölbe aus der Zeit um 1800 erzählen interessante Geschichten. An der Rückwand kannst du verfolgen, wie die Gerechten von Petrus ins Paradies geführt und die Sünder von einem Feuerstrom ins Maul eines Ungeheuers befördert werden, wo sie grausame Höllenstrafen erwarten. Erfreulicher sind da die Szenen aus der Schöpfungsgeschichte im obersten Bilderstreifen. Da siehst du, wie Gott die Welt, die Tiere und als ersten Menschen Adam erschafft. Das hier auch behauptet wird, Eva sei aus einer Rippe Adams entsprungen, könnte Diskussionsstoff für eure nächste Kaffeepause sein.
- 851 07 Líndos
© Glow Images
Insider-Tipp Heiliger Wauwau
Wahnsinn! Da war einmal ein frommer Mann, so schön, dass jede Frau ihm nachstellte. Er aber wollte nur fromm und keusch sein. Er bat seinen Gott um Hilfe. Der setzte ihm einen Hundekopf auf. Und der Mann hatte fortan seine Ruhe. Du kennst ihn wohl auch: Christophorus, den Schutzheiligen aller Reisenden. In der Marienkirche von Líndos (15.Jh.) ist er in der unteren Heiligenreihe an der rechten Seitenwand zu bewundern – als Mann mit Hundekopf. Auch die etwa 80 anderen Wandmalereien an den Wänden und im Gewölbe aus der Zeit um 1800 erzählen interessante Geschichten. An der Rückwand kannst du verfolgen, wie die Gerechten von Petrus ins Paradies geführt und die Sünder von einem Feuerstrom ins Maul eines Ungeheuers befördert werden, wo sie grausame Höllenstrafen erwarten. Erfreulicher sind da die Szenen aus der Schöpfungsgeschichte im obersten Bilderstreifen. Da siehst du, wie Gott die Welt, die Tiere und als ersten Menschen Adam erschafft. Das hier auch behauptet wird, Eva sei aus einer Rippe Adams entsprungen, könnte Diskussionsstoff für eure nächste Kaffeepause sein.
- 851 07 Líndos
Limáni Mandráki
Touristenattraktionen © allou, Thinkstock
Einen Namen sollten Sie sich gleich einprägen: Mandráki. Sie werden ihn immer wieder hören, wenn Sie nach dem Weg fragen. Wo ist die Touristeninformation? In Mandráki. Wo finde ich den Markt? In Mandráki. Wo kann man ein Boot mieten? Mandráki heißt übersetzt "kleiner Schafpferch". Woher der antike Kriegshafen von Rhodos-Stadt seinen Namen hat, weiß niemand genau. Eine mögliche Erklärung lautet, dass die Bezeichnung mit seiner Bauweise zu tun haben könnte: Der Mandráki-Hafen sieht aus wie eine Zange und umschließt die Schiffe wie der Pferch die Schafherde. Wenn Sie mit dem Schiff ankommen, können Sie an der Hafeneinfahrt Hirsch und Hirschkuh sehen, die Wappentiere der Insel. Vom Meer aus betrachtet links steht heute der runde Turm der mächtigen Ágios-Nikólaos-Festung, die aus dem 15.Jh. stammt. Die drei Mühlen auf der Mole sind ungefähr genauso alt. Mandráki wird aber nicht nur der eigentliche Hafen, sondern auch der Bezirk dahinter genannt. Mandráki fasziniert immer wieder aufs Neue: Hier erleben Sie Hafenflair, Markttrubel, großstädtische Betriebsamkeit. Natürlich hat das Juwel viele Bewunderer. An manchen Tagen sind es so viele, dass sie sich am Eleftherías-(Freiheits-)Tor, das auf dem kürzesten Weg zur Altstadt führt, auf die Füße treten - nicht zuletzt deshalb, weil auch Autos das Freiheitstor passieren und für Fußgänger rechts und links nur ein schmaler Streifen vorgesehen ist. Ruhig lassen es dagegen die Angler angehen, die auf den Molen ihre Leinen auswerfen. Auch als Urlauber können Sie sich zu ihnen gesellen und ihr Fischerglück versuchen.
- 851 00 Ródos
© allou, Thinkstock
Einen Namen sollten Sie sich gleich einprägen: Mandráki. Sie werden ihn immer wieder hören, wenn Sie nach dem Weg fragen. Wo ist die Touristeninformation? In Mandráki. Wo finde ich den Markt? In Mandráki. Wo kann man ein Boot mieten? Mandráki heißt übersetzt "kleiner Schafpferch". Woher der antike Kriegshafen von Rhodos-Stadt seinen Namen hat, weiß niemand genau. Eine mögliche Erklärung lautet, dass die Bezeichnung mit seiner Bauweise zu tun haben könnte: Der Mandráki-Hafen sieht aus wie eine Zange und umschließt die Schiffe wie der Pferch die Schafherde. Wenn Sie mit dem Schiff ankommen, können Sie an der Hafeneinfahrt Hirsch und Hirschkuh sehen, die Wappentiere der Insel. Vom Meer aus betrachtet links steht heute der runde Turm der mächtigen Ágios-Nikólaos-Festung, die aus dem 15.Jh. stammt. Die drei Mühlen auf der Mole sind ungefähr genauso alt. Mandráki wird aber nicht nur der eigentliche Hafen, sondern auch der Bezirk dahinter genannt. Mandráki fasziniert immer wieder aufs Neue: Hier erleben Sie Hafenflair, Markttrubel, großstädtische Betriebsamkeit. Natürlich hat das Juwel viele Bewunderer. An manchen Tagen sind es so viele, dass sie sich am Eleftherías-(Freiheits-)Tor, das auf dem kürzesten Weg zur Altstadt führt, auf die Füße treten - nicht zuletzt deshalb, weil auch Autos das Freiheitstor passieren und für Fußgänger rechts und links nur ein schmaler Streifen vorgesehen ist. Ruhig lassen es dagegen die Angler angehen, die auf den Molen ihre Leinen auswerfen. Auch als Urlauber können Sie sich zu ihnen gesellen und ihr Fischerglück versuchen.
- 851 00 Ródos
Néa Agorá
Architektonische Highlights © Glow Images
Das Gebäude ist nicht zu übersehen: Es hat sieben Ecken, ist aber nur eineinhalb Stockwerke hoch. Unter den Arkaden zur Hafenseite hin sind mehrere Cafés angesiedelt, in denen bis spät in die Nacht alle Plätze besetzt sind. Dort gibt es die auf Rhodos so beliebten, ursprünglich türkischen Süßigkeiten wie baklavás und kataífi. An zwei Kiosken zwischen den Cafés werden internationale Zeitungen und Zeitschriften verkauft. Im Innenraum der Néa Agorá steht die Fischmarkthalle, die heute nur noch durch die schönen Fischreliefs an den Kapitellen ihrer Säulen als solche zu erkennen ist. Platía Eleftherías Mandráki.
- Nea agora 1, 851 00 Ródos
© Glow Images
Das Gebäude ist nicht zu übersehen: Es hat sieben Ecken, ist aber nur eineinhalb Stockwerke hoch. Unter den Arkaden zur Hafenseite hin sind mehrere Cafés angesiedelt, in denen bis spät in die Nacht alle Plätze besetzt sind. Dort gibt es die auf Rhodos so beliebten, ursprünglich türkischen Süßigkeiten wie baklavás und kataífi. An zwei Kiosken zwischen den Cafés werden internationale Zeitungen und Zeitschriften verkauft. Im Innenraum der Néa Agorá steht die Fischmarkthalle, die heute nur noch durch die schönen Fischreliefs an den Kapitellen ihrer Säulen als solche zu erkennen ist. Platía Eleftherías Mandráki.
- Nea agora 1, 851 00 Ródos
Koiláda ton petaloúdon
Botanische Gärten & Parks © Glow Images
Insider-Tipp Geniale Bolo
Gut gewählt! Ihre Paarungszeit zwischen Juni und August verbringen Hunderttausende von Schmetterlingen (griechisch petaloúdes) in dem üppig grünen, insgesamt über 5 km langen Tal. Meist sitzen sie mit zusammengelegten Flügeln unscheinbar auf den Blättern der Amberbäume, manchmal füllen sie aber auch die Luft oder sogar die Küche der Taverne im Tal als dichte Schwärme. Bei den Tieren mit den auf der Oberseite orange-schwarzen Flügeln handelt es sich um eine Motte mit dem deutschen Namen Spanische Flagge (Panaxia quadripunctaria). Der schönen Landschaft wegen lohnt sich ein Abstecher ins Tal zu jeder Jahreszeit. Es hat ein kleines naturgeschichtliches Museum mit einer Schmetterlingssammlung und die lauschige Taverne Butterflies. Die Spaghetti bolognese des Wirts Dímitri sind Spitzenklasse, das täglich frisch zubereitete moussaká ist es ebenfalls.
- Petaloúdes
- http://valleyofbutterflies.com/
- +30 2241 082822
© Glow Images
Insider-Tipp Geniale Bolo
Gut gewählt! Ihre Paarungszeit zwischen Juni und August verbringen Hunderttausende von Schmetterlingen (griechisch petaloúdes) in dem üppig grünen, insgesamt über 5 km langen Tal. Meist sitzen sie mit zusammengelegten Flügeln unscheinbar auf den Blättern der Amberbäume, manchmal füllen sie aber auch die Luft oder sogar die Küche der Taverne im Tal als dichte Schwärme. Bei den Tieren mit den auf der Oberseite orange-schwarzen Flügeln handelt es sich um eine Motte mit dem deutschen Namen Spanische Flagge (Panaxia quadripunctaria). Der schönen Landschaft wegen lohnt sich ein Abstecher ins Tal zu jeder Jahreszeit. Es hat ein kleines naturgeschichtliches Museum mit einer Schmetterlingssammlung und die lauschige Taverne Butterflies. Die Spaghetti bolognese des Wirts Dímitri sind Spitzenklasse, das täglich frisch zubereitete moussaká ist es ebenfalls.
- Petaloúdes
- http://valleyofbutterflies.com/
- +30 2241 082822
Monte Smith
Touristenattraktionen © ian woolcock, Shutterstock
Wie jede griechische Stadt, die aus der Antike stammt, hat auch Rhodos-Stadt seine Akropolis. Von den Tempeln ist leider nicht mehr allzu viel übrig. Der Ausflug auf den etwa 110 m hohen Berg lohnt sich aber trotzdem, weil man hier die ganze Stadt von oben sieht: Altes und Neues, Schönes und Hässliches. Seinen unpassend anmutenden heutigen Namen verdankt der Burgberg dem Oberbefehlshaber der britischen Marineeinheiten, die im frühen 19.Jh. auf Rhodos stationiert waren. Ihre Aufgabe war es, das östliche Mittelmeer zu überwachen und vor möglichen Angriffen der Truppen Napoleons zu schützen, der zu dieser Zeit seinen Ägyptenfeldzug führte. Die Italiener gaben dem Berg den Namen Monte Santo Stefano. So wird er auch heute noch gelegentlich genannt. Dreieinhalb Säulen eines Apollotempels, ein wieder aufgebautes Theater und ein teilweise rekonstruiertes Stadion sind die spärlichen Überreste. Vom Monte Smith lässt sich Rhodos-Stadt in seiner ganzen Widersprüchlichkeit bewundern. Ausblick Nummer eins bietet sich gleich am Anfang, dort, wo die Busse der Reisegesellschaften halten. Das Westküstendorf Ixiá präsentiert sich vom Rand des Bergs als ein Klumpen aus wucherndem Asphalt und Beton. Großhotels ragen in den Himmel. Um Ausblick Nummer zwei zu genießen (das ist diesmal wörtlich gemeint), muss man auf den höchsten Punkt des Monte Smith steigen, wo die Grundmauern zweier Tempel zu sehen sind. Von dort blickt man auf den schönen Teil der Westküste, der hinter dem Flughafen beginnt, auf die Insel Sími und die Küste Kleinasiens. Ein besonderer Genuss ist dieses Panorama bei Sonnenuntergang.
- Diagoridon, 851 00 Ródos
© ian woolcock, Shutterstock
Wie jede griechische Stadt, die aus der Antike stammt, hat auch Rhodos-Stadt seine Akropolis. Von den Tempeln ist leider nicht mehr allzu viel übrig. Der Ausflug auf den etwa 110 m hohen Berg lohnt sich aber trotzdem, weil man hier die ganze Stadt von oben sieht: Altes und Neues, Schönes und Hässliches. Seinen unpassend anmutenden heutigen Namen verdankt der Burgberg dem Oberbefehlshaber der britischen Marineeinheiten, die im frühen 19.Jh. auf Rhodos stationiert waren. Ihre Aufgabe war es, das östliche Mittelmeer zu überwachen und vor möglichen Angriffen der Truppen Napoleons zu schützen, der zu dieser Zeit seinen Ägyptenfeldzug führte. Die Italiener gaben dem Berg den Namen Monte Santo Stefano. So wird er auch heute noch gelegentlich genannt. Dreieinhalb Säulen eines Apollotempels, ein wieder aufgebautes Theater und ein teilweise rekonstruiertes Stadion sind die spärlichen Überreste. Vom Monte Smith lässt sich Rhodos-Stadt in seiner ganzen Widersprüchlichkeit bewundern. Ausblick Nummer eins bietet sich gleich am Anfang, dort, wo die Busse der Reisegesellschaften halten. Das Westküstendorf Ixiá präsentiert sich vom Rand des Bergs als ein Klumpen aus wucherndem Asphalt und Beton. Großhotels ragen in den Himmel. Um Ausblick Nummer zwei zu genießen (das ist diesmal wörtlich gemeint), muss man auf den höchsten Punkt des Monte Smith steigen, wo die Grundmauern zweier Tempel zu sehen sind. Von dort blickt man auf den schönen Teil der Westküste, der hinter dem Flughafen beginnt, auf die Insel Sími und die Küste Kleinasiens. Ein besonderer Genuss ist dieses Panorama bei Sonnenuntergang.
- Diagoridon, 851 00 Ródos
Kámiros
Touristenattraktionen © ian woolcock, Thinkstock
Eine Warnung vorweg: Während der Saison überschwemmen oft mehrere Busladungen von Menschen das Ausgrabungsgelände. Wer den Rundgang genießen will, sollte gleich zu Beginn der Öffnungszeit oder kurz vor Schluss kommen. Kámiros war die kleinste der drei dorischen Städte und hatte ihre Blütezeit im 6.Jh. v.Chr. Wiederentdeckt wurde sie erst in der Mitte des 19.Jhs., ausgegraben von den Italienern erst in den 1930er-Jahren. Die Stadt ist an einen Hang gebaut worden. Von den Häusern aus schaut man auf grüne Felder, Pinienwälder und Olivenhaine, und die Bewohner der Oberstadt hatten sogar die Küste im Blick. Diese Aussicht kann man selbst heute noch genießen - kein Hotel, keine Industrieanlage verstellt bisher den Blick. Für die ausgesucht schöne Lage ihrer Stadt haben die Einwohner von Kámiros allerdings teuer bezahlt. 226 v.Chr. zerstörte ein Erdbeben fast sämtliche Gebäude. Die Menschen bauten ihre Stadt trotzdem wieder auf. Rund drei Jh.e später, 142 n.Chr., machte ein weiteres großes Beben Kámiros dem Erdboden gleich. Diesmal wollte niemand mehr bleiben - der Ort wurde verlassen. Die Ruinen des "rhodischen Pompeji" stammen größtenteils aus hellenistischer Zeit. Die Stadt steigt terrassenförmig an. Die untere Terrasse wurde aus dem Hang gehauen, durch Aufschüttungen und eine Stützmauer befestigt und zu einem Marktplatz, der Agorá, ausgebaut. An den Seiten standen Heiligtümer, Statuen und Wohnhäuser. Der kleine Tempel in der Mitte war vermutlich dem Gott Apollo geweiht. Östlich vom Apollotempel liegt ein Festplatz mit niedriger Zuschauertribüne. Wahrscheinlich fanden dort zu Ehren des Gottes rituelle Handlungen statt. Der Platz grenzt im Westen an ein Wohnviertel, das direkt an der antiken Hauptstraße liegt. Sie führt vorbei an einem öffentlichen Bad, einem Brunnenhaus (an mehreren Stellen erhaltene Tonröhren zeugen vom antiken Wasserversorgungs- und Kanalisationssystem) und weiteren Wohnvierteln bis zur Akropolis, von deren einst prächtigen Bauten allerdings kaum etwas erhalten geblieben ist. Auf dem großen Gelände bekommen Sie jedoch einen guten Eindruck vom Leben in einer hellenistischen Stadt.
© ian woolcock, Thinkstock
Eine Warnung vorweg: Während der Saison überschwemmen oft mehrere Busladungen von Menschen das Ausgrabungsgelände. Wer den Rundgang genießen will, sollte gleich zu Beginn der Öffnungszeit oder kurz vor Schluss kommen. Kámiros war die kleinste der drei dorischen Städte und hatte ihre Blütezeit im 6.Jh. v.Chr. Wiederentdeckt wurde sie erst in der Mitte des 19.Jhs., ausgegraben von den Italienern erst in den 1930er-Jahren. Die Stadt ist an einen Hang gebaut worden. Von den Häusern aus schaut man auf grüne Felder, Pinienwälder und Olivenhaine, und die Bewohner der Oberstadt hatten sogar die Küste im Blick. Diese Aussicht kann man selbst heute noch genießen - kein Hotel, keine Industrieanlage verstellt bisher den Blick. Für die ausgesucht schöne Lage ihrer Stadt haben die Einwohner von Kámiros allerdings teuer bezahlt. 226 v.Chr. zerstörte ein Erdbeben fast sämtliche Gebäude. Die Menschen bauten ihre Stadt trotzdem wieder auf. Rund drei Jh.e später, 142 n.Chr., machte ein weiteres großes Beben Kámiros dem Erdboden gleich. Diesmal wollte niemand mehr bleiben - der Ort wurde verlassen. Die Ruinen des "rhodischen Pompeji" stammen größtenteils aus hellenistischer Zeit. Die Stadt steigt terrassenförmig an. Die untere Terrasse wurde aus dem Hang gehauen, durch Aufschüttungen und eine Stützmauer befestigt und zu einem Marktplatz, der Agorá, ausgebaut. An den Seiten standen Heiligtümer, Statuen und Wohnhäuser. Der kleine Tempel in der Mitte war vermutlich dem Gott Apollo geweiht. Östlich vom Apollotempel liegt ein Festplatz mit niedriger Zuschauertribüne. Wahrscheinlich fanden dort zu Ehren des Gottes rituelle Handlungen statt. Der Platz grenzt im Westen an ein Wohnviertel, das direkt an der antiken Hauptstraße liegt. Sie führt vorbei an einem öffentlichen Bad, einem Brunnenhaus (an mehreren Stellen erhaltene Tonröhren zeugen vom antiken Wasserversorgungs- und Kanalisationssystem) und weiteren Wohnvierteln bis zur Akropolis, von deren einst prächtigen Bauten allerdings kaum etwas erhalten geblieben ist. Auf dem großen Gelände bekommen Sie jedoch einen guten Eindruck vom Leben in einer hellenistischen Stadt.
Profítis Ilías
Landschaftliche Highlights © ian woolcock, Shutterstock
Hirsch und Hirschkuh, die Wappentiere der Insel, gibt es auf dem dritthöchsten Berg von Rhodos (798 m) noch im Original. Die Landschaft hier erinnert an den Schwarzwald — auf dem Profítis Ilías sieht man, dass der Berg zur Ägäisinsel Rhodos gehört.
- Eleoússa
© ian woolcock, Shutterstock
Hirsch und Hirschkuh, die Wappentiere der Insel, gibt es auf dem dritthöchsten Berg von Rhodos (798 m) noch im Original. Die Landschaft hier erinnert an den Schwarzwald — auf dem Profítis Ilías sieht man, dass der Berg zur Ägäisinsel Rhodos gehört.
- Eleoússa
Párko Rodíni
Botanische Gärten & Parks © Glow Images
In der grünen Lunge von Rhodos fließt zwischen Pinien, Platanen und Zypressen ein kleiner Bach mit Wasserfällen und Teichen. Am schönsten ist der Rodíni-Park im Frühjahr. Oberhalb des Platzes sind auf einem Plateau mehrere in einen Felsen gearbeitete Gräber zu sehen. Griechenlandreisende des 19.Jhs. haben das schönste davon "Ptolemäergrab" getauft. Die Einheimischen nennen es auch koúfio vounó, hohler Berg.
- 851 00 Ródos
© Glow Images
In der grünen Lunge von Rhodos fließt zwischen Pinien, Platanen und Zypressen ein kleiner Bach mit Wasserfällen und Teichen. Am schönsten ist der Rodíni-Park im Frühjahr. Oberhalb des Platzes sind auf einem Plateau mehrere in einen Felsen gearbeitete Gräber zu sehen. Griechenlandreisende des 19.Jhs. haben das schönste davon "Ptolemäergrab" getauft. Die Einheimischen nennen es auch koúfio vounó, hohler Berg.
- 851 00 Ródos
Odós Ippotón
Touristenattraktionen © Glow Images
Schnurgerade zieht sich die Odós Ippotón vom Ordenshospital der Johanniterritter bis zum Großmeisterpalast hin. Rechts und links erheben sich die Herbergen der verschiedenen "Zungen" des Ritterordens, geschmückt mit den Wappen der jeweiligen Großmeister. Die schönste gehörte den französischen Rittern und liegt etwa in der Mitte. Die Ritterstraße ist die einzige spätmittelalterliche Wohnstraße Europas, die vollständig erhalten geblieben ist. Sie ist sehr schlicht und wirkt fast langweilig, wenn kein Mensch darin zu sehen ist.
- Odós Ippotón, 851 00 Ródos
© Glow Images
Schnurgerade zieht sich die Odós Ippotón vom Ordenshospital der Johanniterritter bis zum Großmeisterpalast hin. Rechts und links erheben sich die Herbergen der verschiedenen "Zungen" des Ritterordens, geschmückt mit den Wappen der jeweiligen Großmeister. Die schönste gehörte den französischen Rittern und liegt etwa in der Mitte. Die Ritterstraße ist die einzige spätmittelalterliche Wohnstraße Europas, die vollständig erhalten geblieben ist. Sie ist sehr schlicht und wirkt fast langweilig, wenn kein Mensch darin zu sehen ist.
- Odós Ippotón, 851 00 Ródos
Odós Sokratoús
TouristenattraktionenInsider-Tipp Alle mal ziehen!
„Shopping pur“ lautet das Motto auf dieser Hauptgasse der Altstadt. Sanft steigt sie von der Platía Ippokrátous zur Süleyman-Moschee an. Viele kleine Geschäfte zu beiden Seiten bieten fast alles, was der Tourist vermeintlich braucht, und noch viel mehr: Schmuck und frischen Röstkaffee, Leder und Pelze, Naturkosmetik und griechische Kulinaria, Kitsch, T-Shirts und sogar Ritterrüstungen in Light-Version. Etwa auf der Hälfte springt die kleine, schräg zur allgemeinen Ausrichtung gestellte Agha-Moschee auf die Straße vor, schräg gegenüber liegt Mevalana Shisha Bar, das älteste Kaffeehaus der Insel, in dem man heute wieder eine Wasserpfeife rauchen kann. Von dort geht man auf die rosa gestrichene Süleyman-Moschee am oberen Straßenende zu. Sie stammt aus dem 19.Jh. (keine Innenbesichtigung möglich). Ihr gegenüber steht an der Sokratesstraße die kleine Türkische Bibliothek. In dem Bau aus dem 18.Jh. erinnern türkische, persische sowie arabische Handschriften und Bücher daran, daran, dass Rhodos einst ein kulturelles und wirtschaftliches Zentrum des türkischen Osmanen-Reichs war.
- Odos Sokratis, Ródos
Insider-Tipp Alle mal ziehen!
„Shopping pur“ lautet das Motto auf dieser Hauptgasse der Altstadt. Sanft steigt sie von der Platía Ippokrátous zur Süleyman-Moschee an. Viele kleine Geschäfte zu beiden Seiten bieten fast alles, was der Tourist vermeintlich braucht, und noch viel mehr: Schmuck und frischen Röstkaffee, Leder und Pelze, Naturkosmetik und griechische Kulinaria, Kitsch, T-Shirts und sogar Ritterrüstungen in Light-Version. Etwa auf der Hälfte springt die kleine, schräg zur allgemeinen Ausrichtung gestellte Agha-Moschee auf die Straße vor, schräg gegenüber liegt Mevalana Shisha Bar, das älteste Kaffeehaus der Insel, in dem man heute wieder eine Wasserpfeife rauchen kann. Von dort geht man auf die rosa gestrichene Süleyman-Moschee am oberen Straßenende zu. Sie stammt aus dem 19.Jh. (keine Innenbesichtigung möglich). Ihr gegenüber steht an der Sokratesstraße die kleine Türkische Bibliothek. In dem Bau aus dem 18.Jh. erinnern türkische, persische sowie arabische Handschriften und Bücher daran, daran, dass Rhodos einst ein kulturelles und wirtschaftliches Zentrum des türkischen Osmanen-Reichs war.
- Odos Sokratis, Ródos
Movsovlmanikó nekrotapheío
Touristenattraktionen © Glow Images
Insider-Tipp Angenehme Totenstille
Runterkommen, abschalten, träumen ... Der schönste Ort in Rhodos, um alles um sich herum zu vergessen, ist der alte türkische Friedhof der Stadt. Eine ältere muslimische Rhodierin, deren Kinder in der Türkei arbeiten, wohnt darauf und pflegt die verwunschen wirkende Anlage ein wenig, nimmt auch gern ein kleines Trinkgeld an. Dafür darfst du durch das schattige Grün streifen, von außen einen Blick in die kleine Moschee Murad Reis werfen und dich auch gern ins hohe Gras unter schattigen Bäumen legen.
- Platía Eleftherías, 851 00 Ródos
© Glow Images
Insider-Tipp Angenehme Totenstille
Runterkommen, abschalten, träumen ... Der schönste Ort in Rhodos, um alles um sich herum zu vergessen, ist der alte türkische Friedhof der Stadt. Eine ältere muslimische Rhodierin, deren Kinder in der Türkei arbeiten, wohnt darauf und pflegt die verwunschen wirkende Anlage ein wenig, nimmt auch gern ein kleines Trinkgeld an. Dafür darfst du durch das schattige Grün streifen, von außen einen Blick in die kleine Moschee Murad Reis werfen und dich auch gern ins hohe Gras unter schattigen Bäumen legen.
- Platía Eleftherías, 851 00 Ródos
Ipsenís
TouristenattraktionenInsider-Tipp Futter für die Seele
Das kleine weiße Kloster 5 km westlich von Lárdos ist keine ausgesprochene Sehenswürdigkeit: Es wurde im 19.Jh. gegründet, der Glockenturm stammt aus den 1960er-Jahren. Ein Ausflug dorthin lohnt sich aber, denn die Nonnen sind gastfreundlich, der Garten des Klosters vermittelt Ruhe und Friedlichkeit. Besonders intensiv genießt du die Stille, wenn du den Pilgerweg mit den Kreuzwegstationen auf den kleinen Hügel neben dem Kloster hinaufsteigst.
- 851 09 Lárdos
- http://ipsenimonastery.gr/
- +30 2244 044245
Insider-Tipp Futter für die Seele
Das kleine weiße Kloster 5 km westlich von Lárdos ist keine ausgesprochene Sehenswürdigkeit: Es wurde im 19.Jh. gegründet, der Glockenturm stammt aus den 1960er-Jahren. Ein Ausflug dorthin lohnt sich aber, denn die Nonnen sind gastfreundlich, der Garten des Klosters vermittelt Ruhe und Friedlichkeit. Besonders intensiv genießt du die Stille, wenn du den Pilgerweg mit den Kreuzwegstationen auf den kleinen Hügel neben dem Kloster hinaufsteigst.
- 851 09 Lárdos
- http://ipsenimonastery.gr/
- +30 2244 044245
Ágios Fanoúrios
Architektonische HighlightsInsider-Tipp Hilfe vom Heiligen
Was vergessen, was verloren? Griechen rufen in diesem Fall den hl. Fanoúrios an. Der funktioniert nach Meinung frommer Hellenen viel besser als jedes Fundbüro. Ihm ist auch die über 1000 Jahre alte Kirche gewidmet, die noch deutlich unter dem Bodenniveau der ritterzeitlichen Stadt liegt. Zwischen den ziemlich verrußten Fresken aus dem 13.–15.Jh. kann man sich gut vorstellen, wie sich hier einst die Menschen bei Kerzenschein versammelten.
- Odós Ágios Fanúrios, 851 00 Ródos
- http://www.imr.gr/
- protocol@4eba.culture.gr
Insider-Tipp Hilfe vom Heiligen
Was vergessen, was verloren? Griechen rufen in diesem Fall den hl. Fanoúrios an. Der funktioniert nach Meinung frommer Hellenen viel besser als jedes Fundbüro. Ihm ist auch die über 1000 Jahre alte Kirche gewidmet, die noch deutlich unter dem Bodenniveau der ritterzeitlichen Stadt liegt. Zwischen den ziemlich verrußten Fresken aus dem 13.–15.Jh. kann man sich gut vorstellen, wie sich hier einst die Menschen bei Kerzenschein versammelten.
- Odós Ágios Fanúrios, 851 00 Ródos
- http://www.imr.gr/
- protocol@4eba.culture.gr
Monólithos
Landschaftliche Highlights © Jan Pasler, Shutterstock
Insider-Tipp Bilderbuch-Abgang
Ganz schön extrem, wo die Ritter überall ihre Burgen bauten. Hier haben sie sich dafür einen riesenhaften steinernen Felsfinger ausgesucht, der markant aus der einsamen Hanglandschaft herausragt. Doch viel klettern musst du nicht, um hinzugelangen. Von der Straße führt ein Weg über einen Felssattel in nur fünf Minuten hinauf. Erhalten sind mittlerweile nur noch die Außenmauern, eine heute weiß gekalkte Georgskapelle und ein paar Gebäudereste. Komm am besten kurz vor Sonnenuntergang her, dann siehst du die Sonne im Meer untergehen.
- 851 08 Monólithos
- http://www.oldtown-rhodes.com/
© Jan Pasler, Shutterstock
Insider-Tipp Bilderbuch-Abgang
Ganz schön extrem, wo die Ritter überall ihre Burgen bauten. Hier haben sie sich dafür einen riesenhaften steinernen Felsfinger ausgesucht, der markant aus der einsamen Hanglandschaft herausragt. Doch viel klettern musst du nicht, um hinzugelangen. Von der Straße führt ein Weg über einen Felssattel in nur fünf Minuten hinauf. Erhalten sind mittlerweile nur noch die Außenmauern, eine heute weiß gekalkte Georgskapelle und ein paar Gebäudereste. Komm am besten kurz vor Sonnenuntergang her, dann siehst du die Sonne im Meer untergehen.
- 851 08 Monólithos
- http://www.oldtown-rhodes.com/
Moní Skiádi
Architektonische HighlightsInsider-Tipp Eine Nacht im Kloster
Kennst du die wohl reisefreudigste Gottesmutter der Welt? In diesem Kloster im Inselinneren wirst du ihr begegnen – wenn sie nicht gerade auf Reisen ist. Die nach weitverbreitetem Volksglauben Wunder wirkende Ikone der Panagía Skiadiní hat hier in der Klosterkirche ihr irdisches Zuhause. Sie ist leicht zu erkennen: Vergoldetes und getriebenes Silberblech bedeckt die Figuren der Muttergottes und des Jesuskinds bis auf Hals und Gesicht, viele Votivtäfelchen und Dankesgaben hängen in ihrer Nähe. In den Wochen vor Ostern und auch noch in der Woche danach wird sie nach einem genau festgelegten Plan für jeweils einen oder mehrere Tage in die Dörfer der Umgebung gebracht, übernachtet dort in der Kirche oder auch in Privathäusern großzügiger Spender. Das soll der ganzen Gemeinde Segen bringen. Romantische Spartaner können im Sommer auch eine Nacht in simplen, aber sauberen Zellen im Kloster verbringen (Spende erbeten). Vielleicht reicht es aber ja auch schon, von hier oben aus den Sonnenuntergang zu erleben.
- Apolakkiá
- +30 2244 046006
Insider-Tipp Eine Nacht im Kloster
Kennst du die wohl reisefreudigste Gottesmutter der Welt? In diesem Kloster im Inselinneren wirst du ihr begegnen – wenn sie nicht gerade auf Reisen ist. Die nach weitverbreitetem Volksglauben Wunder wirkende Ikone der Panagía Skiadiní hat hier in der Klosterkirche ihr irdisches Zuhause. Sie ist leicht zu erkennen: Vergoldetes und getriebenes Silberblech bedeckt die Figuren der Muttergottes und des Jesuskinds bis auf Hals und Gesicht, viele Votivtäfelchen und Dankesgaben hängen in ihrer Nähe. In den Wochen vor Ostern und auch noch in der Woche danach wird sie nach einem genau festgelegten Plan für jeweils einen oder mehrere Tage in die Dörfer der Umgebung gebracht, übernachtet dort in der Kirche oder auch in Privathäusern großzügiger Spender. Das soll der ganzen Gemeinde Segen bringen. Romantische Spartaner können im Sommer auch eine Nacht in simplen, aber sauberen Zellen im Kloster verbringen (Spende erbeten). Vielleicht reicht es aber ja auch schon, von hier oben aus den Sonnenuntergang zu erleben.
- Apolakkiá
- +30 2244 046006
Teichi
Architektonische Highlights © Lubos K, Shutterstock
Insider-Tipp Wie stark bist du?
Beim Anblick der Stadtmauern von Rhodos ist 1522 sicherlich so mancher türkischer Soldat in Schockstarre verfallen. Diese Stadt zu erobern, schien unmöglich. Und in der Tat: Nur Aushungern half. Über sechs Monate dauerte die Belagerung. Dann gaben die Ritter auf und zogen ab. Als Belagerer fühlen kann man sich heute noch bei einem Rundgang durch den breiten Wallgraben. Kleine Fitness-Einlage unterwegs: Versuch mal, eine der vielen herumliegenden steinernen Kanonenkugeln anzuheben! Und dann folgt der Rollentausch: Steig auf die Stadtmauer und schau in den Graben hinunter. Schwindelerregend! Festes Schuhwerk ist erforderlich, um den betretbaren Teil der insgesamt 4 km langen Mauern zu begehen. Lohn der kleinen Wanderung ist auch ein toller Blick über die Dächer und Minarette der Altstadt.
- 851 00 Ródos
© Lubos K, Shutterstock
Insider-Tipp Wie stark bist du?
Beim Anblick der Stadtmauern von Rhodos ist 1522 sicherlich so mancher türkischer Soldat in Schockstarre verfallen. Diese Stadt zu erobern, schien unmöglich. Und in der Tat: Nur Aushungern half. Über sechs Monate dauerte die Belagerung. Dann gaben die Ritter auf und zogen ab. Als Belagerer fühlen kann man sich heute noch bei einem Rundgang durch den breiten Wallgraben. Kleine Fitness-Einlage unterwegs: Versuch mal, eine der vielen herumliegenden steinernen Kanonenkugeln anzuheben! Und dann folgt der Rollentausch: Steig auf die Stadtmauer und schau in den Graben hinunter. Schwindelerregend! Festes Schuhwerk ist erforderlich, um den betretbaren Teil der insgesamt 4 km langen Mauern zu begehen. Lohn der kleinen Wanderung ist auch ein toller Blick über die Dächer und Minarette der Altstadt.
- 851 00 Ródos
Captains House Bar
TouristenattraktionenInsider-Tipp Da möchte man wohnen
Wirt Sávvas, um die 50, hat einen Lebenstraum: Wenn seine Kinder groß sind, will er nur noch fischen gehen. Für absolut entspannte Atmosphäre sorgt er jetzt schon in seiner kleinen Cafébar im Vorhof des alten Kapitänshauses mit einer der am reichsten verzierten Fassaden des Orts. Vergiss nicht, dir den Salon mit prächtiger Holzdecke am anderen Ende des Innenhofs zeigen zu lassen, der ganz museal daherkommt. Sávvas spricht gut Englisch und unterhält sich gern mit seinen Gästen, wenn die sich, ermattet vom Akropolisbesuch, bei ihm bei einem Getränk erholen.
- 851 07 Lindos
- +30 2244 031235
Insider-Tipp Da möchte man wohnen
Wirt Sávvas, um die 50, hat einen Lebenstraum: Wenn seine Kinder groß sind, will er nur noch fischen gehen. Für absolut entspannte Atmosphäre sorgt er jetzt schon in seiner kleinen Cafébar im Vorhof des alten Kapitänshauses mit einer der am reichsten verzierten Fassaden des Orts. Vergiss nicht, dir den Salon mit prächtiger Holzdecke am anderen Ende des Innenhofs zeigen zu lassen, der ganz museal daherkommt. Sávvas spricht gut Englisch und unterhält sich gern mit seinen Gästen, wenn die sich, ermattet vom Akropolisbesuch, bei ihm bei einem Getränk erholen.
- 851 07 Lindos
- +30 2244 031235
Kastro Kritínias
TouristenattraktionenVon der verfallenen Johanniterburg bieten sich Ihnen herrliche Ausblicke ins Umland. Leider sind die Felsen ungesichert, deshalb solltest du für den kurzen Aufstieg festes Schuhwerk anziehen und kleine Kinder an die Hand nehmen. Ständig frei zugänglich
- 851 08 Atavyros
- http://www.rhodes.gr/
Von der verfallenen Johanniterburg bieten sich Ihnen herrliche Ausblicke ins Umland. Leider sind die Felsen ungesichert, deshalb solltest du für den kurzen Aufstieg festes Schuhwerk anziehen und kleine Kinder an die Hand nehmen. Ständig frei zugänglich
- 851 08 Atavyros
- http://www.rhodes.gr/
Pithária
TouristenattraktionenIn einem nur vom Museumsplatz aus zugänglichen Raum des Archäologischen Museum sind mannshohe, reich verzierte Tongefäße aus der Zeit zwischen 625 und 525 v.Chr. zu sehen, in denen die Verstorbenen einst stehend beigesetzt wurden.
- Odos Apellou, 851 00 Ródos
- http://archaeologicalmuseums.gr/
In einem nur vom Museumsplatz aus zugänglichen Raum des Archäologischen Museum sind mannshohe, reich verzierte Tongefäße aus der Zeit zwischen 625 und 525 v.Chr. zu sehen, in denen die Verstorbenen einst stehend beigesetzt wurden.
- Odos Apellou, 851 00 Ródos
- http://archaeologicalmuseums.gr/
Synagogí Kahal Shalom
Architektonische HighlightsDie 1943 von deutschen Truppen verwüstete Synagoge Kahal Shalom von 1577 wurde restauriert und steht als jüdisches Museum und Gebetsstätte Besuchern aller Religionen offen. Ein Mitglied der verbliebenen jüdischen Gemeinde gibt gern Erklärungen.
- Odós Dosiádou, 851 00 Ródos
- http://www.jewishrhodes.org/
- +30 2241 022364
- jcrhodes@otenet.gr
Die 1943 von deutschen Truppen verwüstete Synagoge Kahal Shalom von 1577 wurde restauriert und steht als jüdisches Museum und Gebetsstätte Besuchern aller Religionen offen. Ein Mitglied der verbliebenen jüdischen Gemeinde gibt gern Erklärungen.
- Odós Dosiádou, 851 00 Ródos
- http://www.jewishrhodes.org/
- +30 2241 022364
- jcrhodes@otenet.gr
Toúrkiki Bibliothíki
TouristenattraktionenIn dem Gebäude aus dem 18.Jh. werden zahlreiche türkische, persische und arabische Handschriften und Bücher aufbewahrt und gezeigt, darunter befinden sich u.a. auch Koranhandschriften aus dem 15./16.Jh.
- Odós Sokratoú, 851 00 Ródos
- http://www.hafizahmedaga.com/
- +30 2241 038340
In dem Gebäude aus dem 18.Jh. werden zahlreiche türkische, persische und arabische Handschriften und Bücher aufbewahrt und gezeigt, darunter befinden sich u.a. auch Koranhandschriften aus dem 15./16.Jh.
- Odós Sokratoú, 851 00 Ródos
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- +30 2241 038340
Pýrgos tou Pologióu
Touristenattraktionen © Remzi, Shutterstock
Wegen der herrlichen Aussicht, die man auf die Dächer und Türme der Altstadt hat, lohnt es sich, diesen Turm hinaufzusteigen.
- Odós Orféos 1, 851 00 Ródos
- http://www.fethipasavakfi.com/
© Remzi, Shutterstock
Wegen der herrlichen Aussicht, die man auf die Dächer und Türme der Altstadt hat, lohnt es sich, diesen Turm hinaufzusteigen.
- Odós Orféos 1, 851 00 Ródos
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Archaiou Theatro
TouristenattraktionenAm Fuß des Akropolisfelsens liegt frei zugänglich, was vom Theater der antiken Stadt bis in die heutige Zeit erhalten geblieben ist. 27 steinerne Sitzreihen sind noch zu erkennen. Der Bau wurde im 4.Jh. v.Chr. errichtet und bot etwa 2000 Zuschauern Platz. Davor liegt frei einsehbar das hellenistische Heiligtum Tetrastoa.
- 851 07 Líndos
- http://odysseus.culture.gr/
Am Fuß des Akropolisfelsens liegt frei zugänglich, was vom Theater der antiken Stadt bis in die heutige Zeit erhalten geblieben ist. 27 steinerne Sitzreihen sind noch zu erkennen. Der Bau wurde im 4.Jh. v.Chr. errichtet und bot etwa 2000 Zuschauern Platz. Davor liegt frei einsehbar das hellenistische Heiligtum Tetrastoa.
- 851 07 Líndos
- http://odysseus.culture.gr/
Tetrastoa
TouristenattraktionenVor dem Theater der antiken Stadt liegt, frei einsehbar, das hellenistische Heiligtum Tetrastoa.
- 851 07 Líndos
Vor dem Theater der antiken Stadt liegt, frei einsehbar, das hellenistische Heiligtum Tetrastoa.
- 851 07 Líndos
Moní Thári
Touristenattraktionen © lensfield, Shutterstock
Das von sieben Mönchen bewohnte Kloster in einem ehemaligen Waldgebiet bei Láerma ist zum Zentrum der Wiederbelebung des monastischen Gedankens auf Rhodos geworden. Es setzt auf große Spiritualität, aber auch auf Weltoffenheit. Von den über 20 Fresken in der Kirche stammen einige aus dem frühen 14.Jh. Sie zeigen Heilige und Kirchenväter sowie Szenen aus dem Leben der Muttergottes und Christi. Die Christusdarstellung im Altarraum ist in der orthodoxen Kirche selten: Christus wird thronend, als Weltbeherrscher, dargestellt. Der viereckige Rahmen, der das Weltall symbolisiert, wird - auch das ist eine Seltenheit - von den vier Symbolen für die Evangelisten gehalten: Der Engel steht für Matthäus, der Adler für Johannes, der Löwe für Markus und der Stier für Lukas.
- Láerma
© lensfield, Shutterstock
Das von sieben Mönchen bewohnte Kloster in einem ehemaligen Waldgebiet bei Láerma ist zum Zentrum der Wiederbelebung des monastischen Gedankens auf Rhodos geworden. Es setzt auf große Spiritualität, aber auch auf Weltoffenheit. Von den über 20 Fresken in der Kirche stammen einige aus dem frühen 14.Jh. Sie zeigen Heilige und Kirchenväter sowie Szenen aus dem Leben der Muttergottes und Christi. Die Christusdarstellung im Altarraum ist in der orthodoxen Kirche selten: Christus wird thronend, als Weltbeherrscher, dargestellt. Der viereckige Rahmen, der das Weltall symbolisiert, wird - auch das ist eine Seltenheit - von den vier Symbolen für die Evangelisten gehalten: Der Engel steht für Matthäus, der Adler für Johannes, der Löwe für Markus und der Stier für Lukas.
- Láerma
Kástro
TouristenattraktionenAuf einem Hügel am Ortsrand liegen die Ruinen eines Kastells der Johanniterritter, das Großmeister Orsini Mitte des 15.Jhs. bauen ließ. In der Nähe des Eingangs sind in der Mauer mehrere Wappen zu sehen, darunter das Orsini-Wappen mit der Zahl 1467 - in diesem Jahr wurde der Bau vollendet. Vom Kastell aus bietet sich ein schöner Blick auf die weiße Silhouette des historischen Ortsteils.
- 851 02 Archángelos
- http://odysseus.culture.gr/
Auf einem Hügel am Ortsrand liegen die Ruinen eines Kastells der Johanniterritter, das Großmeister Orsini Mitte des 15.Jhs. bauen ließ. In der Nähe des Eingangs sind in der Mauer mehrere Wappen zu sehen, darunter das Orsini-Wappen mit der Zahl 1467 - in diesem Jahr wurde der Bau vollendet. Vom Kastell aus bietet sich ein schöner Blick auf die weiße Silhouette des historischen Ortsteils.
- 851 02 Archángelos
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