Rhodos (Insel) Must Sees

Thérmes Kallithéas
Strände
Kallithea
Thérmes Kallithéas
Akrópolis
Architektonische Highlights
Líndos
Akrópolis
Palatí tou megálou magístrou ton ippotón
Architektonische Highlights
Ródos
Filérimos
Landschaftliche Highlights
Ialissós (Triánta)
Archaiologikó Mousío
Museen
Ródos
Ekklisía tis panagías
Architektonische Highlights
Líndos
Ekklisía tis panagías
Limáni Mandráki
Touristenattraktionen
Ródos
Paliá Póli
Geographical
Ródos
Néa Agorá
Architektonische Highlights
Ródos
Néa Agorá
Koiláda ton petaloúdon
Botanische Gärten & Parks
Petaloúdes
Koiláda ton petaloúdon
Monte Smith
Touristenattraktionen
Ródos
Kámiros
Touristenattraktionen
Kamíros
The Old Monólithos
Restaurants
Monólithos
Paradiso Beach Club
Discos
Ródos
Líndos
Geographical
Líndos
Asklipió
Geographical
Asklipió
Profítis Ilías
Landschaftliche Highlights
Eleoússa
Párko Rodíni
Botanische Gärten & Parks
Ródos
Párko Rodíni
Odós Ippotón
Touristenattraktionen
Ródos
Odós Ippotón
Faliráki Waterpark
Schwimmen
Faliráki
Odós Sokratoús
Touristenattraktionen
Ródos
Mojito Beach Bar
Bars
Notia Rodos

    Strände

    Architektonische Highlights

    Strände

    Architektonische Highlights

    Landschaftliche Highlights

    Museen

    Touristenattraktionen

    Geographical

    Botanische Gärten & Parks

    Restaurants

    Discos

    Schwimmen

    Bars


  • Thérmes Kallithéas

    Strände
    • Thérmes Kallithéas© Glow Images
    Insider-Tipp
    Der frühe Vogel ...

    Anders baden: kein Sand, dafür ein Minifjord mit niedrigen Felsufern, eine chillige Beachbar, Liegen unter Palmen. Fürs Auge die orientalisch anmutende Kuppel eines Brunnenhauses aus italienischer Zeit. Früh zu kommen lohnt sich, denn es wird hier trotz hoher Preise sehr voll.

    • Thérmes Kallithéas© Glow Images
    Insider-Tipp
    Der frühe Vogel ...

    Anders baden: kein Sand, dafür ein Minifjord mit niedrigen Felsufern, eine chillige Beachbar, Liegen unter Palmen. Fürs Auge die orientalisch anmutende Kuppel eines Brunnenhauses aus italienischer Zeit. Früh zu kommen lohnt sich, denn es wird hier trotz hoher Preise sehr voll.


  • Akrópolis

    Architektonische Highlights
    • Akrópolis© Glow Images

    Der Burgberg von Líndos bietet auf engem Raum einen Querschnitt durch die Geschichte der Insel: Aus allen wichtigen Zeitabschnitten sind dort Zeugnisse gefunden worden - vom Feuersteinwerkzeug aus der Jungsteinzeit bis hin zu der wuchtigen Kreuzritterfestung, hinter deren Mauern alles andere verschwindet. Die antiken Bauten sind erst zu Beginn des 20.Jhs. von dänischen Archäologen wieder ans Tageslicht gebracht worden. Wenn man zu Fuß geht, folgt man einfach den Schildern durch den Ort. Der Berg steigt von Norden nach Süden stufenweise an, sodass vier Plateaus entstanden sind. Gleich auf dem ersten kann eine Verschnaufpause eingelegt und der Blick auf den Strand genossen werden. Zu sehen sind außerdem die Öffnungen von drei Zisternen, ein Turm aus byzantinischer Zeit und mehrere Säulenbasen mit Inschriften. Sie gehörten zu den Statuen, die vermögende Bürger einst für das Heiligtum der Athena Lindia stifteten. Es gibt einen ziemlich sicheren Hinweis darauf, was aus diesen Statuen geworden ist: 42 v.Chr. ließ der römische Admiral und Politiker Cassius - er war später an der Ermordung Cäsars beteiligt - 3000 Statuen von Rhodos nach Rom schaffen - die meisten von ihnen kamen aus Líndos. In den Felsen ist das Relief eines Schiffs eingearbeitet - eine Reverenz der Einwohner von Líndos an einen erfolgreichen General aus ihrer Stadt, der im 2.Jh. v.Chr. gelebt hat. Der wohl anstrengendste Teil des Wegs ist die "Besteigung" der Johanniterfestung. Besonders im Sommer sehnt manch ein müder Wanderer das Ende der steinernen Treppe herbei. Endlich oben angekommen, geht es durch das gewölbte Eingangstor und man befindet sich nach ein paar Schritten scheinbar mitten im Altertum: an den Wänden antike Altäre und die Sockel von Denkmälern, draußen eine Mauer und darauf ein paar Säulen - die Reste einer Säulenhalle aus hellenistischer Zeit, die sich mit 87 m Länge über die ganze Akropolis erstreckte. Die schlanken dorischen Säulen des Athenetempels, der gerade aufwendig und langwierig restauriert wird, stehen ganz oben, auf dem vierten Plateau. Was erhalten ist, stammt aus dem 4.Jh. v.Chr. Mit rund 22 m Länge und 8 m Breite ist der Tempel relativ klein - aber antike Bauten, die so harmonisch in ihre natürliche Umgebung eingepasst sind, findet man sogar in Griechenland selten. In alle Richtungen ist die Aussicht frei und ein Blick scheint schöner als der andere: im Süden die Ágios-Pávlos-Bucht mit der kleinen, dem Apostel Paulus geweihten Kapelle. Im Norden das Kap der Hafenbucht mit dem Grab des Kleóboulos, einem kleinen Rundmausoleum aus hellenistischer Zeit. Im Osten das Meer. Im Westen, gleich unterhalb des Bergs, kann man die Dächer von Líndos sehen.

    • Akrópolis© Glow Images

    Der Burgberg von Líndos bietet auf engem Raum einen Querschnitt durch die Geschichte der Insel: Aus allen wichtigen Zeitabschnitten sind dort Zeugnisse gefunden worden - vom Feuersteinwerkzeug aus der Jungsteinzeit bis hin zu der wuchtigen Kreuzritterfestung, hinter deren Mauern alles andere verschwindet. Die antiken Bauten sind erst zu Beginn des 20.Jhs. von dänischen Archäologen wieder ans Tageslicht gebracht worden. Wenn man zu Fuß geht, folgt man einfach den Schildern durch den Ort. Der Berg steigt von Norden nach Süden stufenweise an, sodass vier Plateaus entstanden sind. Gleich auf dem ersten kann eine Verschnaufpause eingelegt und der Blick auf den Strand genossen werden. Zu sehen sind außerdem die Öffnungen von drei Zisternen, ein Turm aus byzantinischer Zeit und mehrere Säulenbasen mit Inschriften. Sie gehörten zu den Statuen, die vermögende Bürger einst für das Heiligtum der Athena Lindia stifteten. Es gibt einen ziemlich sicheren Hinweis darauf, was aus diesen Statuen geworden ist: 42 v.Chr. ließ der römische Admiral und Politiker Cassius - er war später an der Ermordung Cäsars beteiligt - 3000 Statuen von Rhodos nach Rom schaffen - die meisten von ihnen kamen aus Líndos. In den Felsen ist das Relief eines Schiffs eingearbeitet - eine Reverenz der Einwohner von Líndos an einen erfolgreichen General aus ihrer Stadt, der im 2.Jh. v.Chr. gelebt hat. Der wohl anstrengendste Teil des Wegs ist die "Besteigung" der Johanniterfestung. Besonders im Sommer sehnt manch ein müder Wanderer das Ende der steinernen Treppe herbei. Endlich oben angekommen, geht es durch das gewölbte Eingangstor und man befindet sich nach ein paar Schritten scheinbar mitten im Altertum: an den Wänden antike Altäre und die Sockel von Denkmälern, draußen eine Mauer und darauf ein paar Säulen - die Reste einer Säulenhalle aus hellenistischer Zeit, die sich mit 87 m Länge über die ganze Akropolis erstreckte. Die schlanken dorischen Säulen des Athenetempels, der gerade aufwendig und langwierig restauriert wird, stehen ganz oben, auf dem vierten Plateau. Was erhalten ist, stammt aus dem 4.Jh. v.Chr. Mit rund 22 m Länge und 8 m Breite ist der Tempel relativ klein - aber antike Bauten, die so harmonisch in ihre natürliche Umgebung eingepasst sind, findet man sogar in Griechenland selten. In alle Richtungen ist die Aussicht frei und ein Blick scheint schöner als der andere: im Süden die Ágios-Pávlos-Bucht mit der kleinen, dem Apostel Paulus geweihten Kapelle. Im Norden das Kap der Hafenbucht mit dem Grab des Kleóboulos, einem kleinen Rundmausoleum aus hellenistischer Zeit. Im Osten das Meer. Im Westen, gleich unterhalb des Bergs, kann man die Dächer von Líndos sehen.


  • Palatí tou megálou magístrou ton ippotón

    Architektonische Highlights
    • © Jozsef Szasz-Fabian, Thinkstock
    • © Jozsef Szasz-Fabian, Thinkstock

    Als trutziges Wahrzeichen der Stadt thront die mächtige Burg über den Häusern der Altstadt. Im Großmeisterpalast war einst das Machtzentrum des Johanniterordens, der 200 Jahre lang Vorposten des christlichen Abendlands im Kampf gegen die Osmanen war. Von italienischen Kaufleuten in Jerusalem gegründet und im Jahr 1099 vom Papst bestätigt, spielte der Orden eine wichtige Rolle während der Kreuzzüge. Nachdem sie aus dem Heiligen Land vertrieben worden waren, kamen die Ritter im Jahr 1291 zuerst nach Zypern, bevor sie 1309 unter dem damaligen Großmeister Foulquet de Villaret Rhodos eroberten und zur größten befestigten Stadt des gesamten Mittelmeerraums ausbauten. Nach der türkischen Eroberung der Insel ließen sie sich dann auf Malta nieder, das ihnen Kaiser Karl V. 1530 überlassen hatte - aus den Johannitern wurden die Malteserritter. Der Großmeister herrschte ganz wie der Fürst eines souveränen Staats über den weltlichen Besitz des Ordens. Er wurde von Wahlmännern aus den verschiedenen Sektionen des Ordens ("Zungen") auf Lebenszeit gewählt. Der Palast stammt, so, wie er heute aussieht, aus den 1930er-Jahren. Das ursprüngliche Gebäude wurde im späten 14.Jh. erbaut. Dazu gehörte die Hauptkirche des Ordens. Sie war dem Ordensheiligen Johannes geweiht und stand westlich von der Eingangshalle. Nachdem die Türken 1522 Rhodos erobert hatten, diente das Gebäude als Gefängnis, die Palastkirche als Kuhstall und die Hauptkirche als Moschee. In den Gewölben wurde das von der Belagerung übrig gebliebene Pulver gelagert. 1856 kam es durch einen Blitzschlag zu einer Explosion, die Johanneskirche flog in die Luft, und die umliegenden Gebäude, darunter der Großmeisterpalast, wurden stark beschädigt. Ähnliche Unglücke hat es in Griechenland mehrmals gegeben. Von dem ursprünglichen Gebäude sind nur wenige Teile erhalten geblieben, u.a. das Eingangsportal mit den beiden halbrunden Türmen. Den italienischen Architekten, die den Großmeisterpalast wieder aufgebaut haben, werfen Fachleute vor, schlechte Arbeit geleistet zu haben. Das Gebäude sollte dem italienischen König und dem Diktator Benito Mussolini als repräsentativer Wohnsitz dienen, wenn sie Rhodos einmal besuchten - was sie allerdings nie getan haben. So ist das Obergeschoss ein gutes Stück zu klotzig geraten, und, ein schlimmer Fauxpas: Die Fußböden wurden mit antiken Mosaiken, die von der Insel Kos stammen, geschmückt - eine Ausstattung, wie sie kein Ritter, auch der Großmeister nicht, jemals in seinen Räumen hatte. Zwei sehr informative Ausstellungen im Großmeisterpalast zeigen anhand von Objekten und Illustrationen, wie die Menschen in der Antike und im Mittelalter lebten und arbeiteten.

    • © Jozsef Szasz-Fabian, Thinkstock
    • © Jozsef Szasz-Fabian, Thinkstock

    Als trutziges Wahrzeichen der Stadt thront die mächtige Burg über den Häusern der Altstadt. Im Großmeisterpalast war einst das Machtzentrum des Johanniterordens, der 200 Jahre lang Vorposten des christlichen Abendlands im Kampf gegen die Osmanen war. Von italienischen Kaufleuten in Jerusalem gegründet und im Jahr 1099 vom Papst bestätigt, spielte der Orden eine wichtige Rolle während der Kreuzzüge. Nachdem sie aus dem Heiligen Land vertrieben worden waren, kamen die Ritter im Jahr 1291 zuerst nach Zypern, bevor sie 1309 unter dem damaligen Großmeister Foulquet de Villaret Rhodos eroberten und zur größten befestigten Stadt des gesamten Mittelmeerraums ausbauten. Nach der türkischen Eroberung der Insel ließen sie sich dann auf Malta nieder, das ihnen Kaiser Karl V. 1530 überlassen hatte - aus den Johannitern wurden die Malteserritter. Der Großmeister herrschte ganz wie der Fürst eines souveränen Staats über den weltlichen Besitz des Ordens. Er wurde von Wahlmännern aus den verschiedenen Sektionen des Ordens ("Zungen") auf Lebenszeit gewählt. Der Palast stammt, so, wie er heute aussieht, aus den 1930er-Jahren. Das ursprüngliche Gebäude wurde im späten 14.Jh. erbaut. Dazu gehörte die Hauptkirche des Ordens. Sie war dem Ordensheiligen Johannes geweiht und stand westlich von der Eingangshalle. Nachdem die Türken 1522 Rhodos erobert hatten, diente das Gebäude als Gefängnis, die Palastkirche als Kuhstall und die Hauptkirche als Moschee. In den Gewölben wurde das von der Belagerung übrig gebliebene Pulver gelagert. 1856 kam es durch einen Blitzschlag zu einer Explosion, die Johanneskirche flog in die Luft, und die umliegenden Gebäude, darunter der Großmeisterpalast, wurden stark beschädigt. Ähnliche Unglücke hat es in Griechenland mehrmals gegeben. Von dem ursprünglichen Gebäude sind nur wenige Teile erhalten geblieben, u.a. das Eingangsportal mit den beiden halbrunden Türmen. Den italienischen Architekten, die den Großmeisterpalast wieder aufgebaut haben, werfen Fachleute vor, schlechte Arbeit geleistet zu haben. Das Gebäude sollte dem italienischen König und dem Diktator Benito Mussolini als repräsentativer Wohnsitz dienen, wenn sie Rhodos einmal besuchten - was sie allerdings nie getan haben. So ist das Obergeschoss ein gutes Stück zu klotzig geraten, und, ein schlimmer Fauxpas: Die Fußböden wurden mit antiken Mosaiken, die von der Insel Kos stammen, geschmückt - eine Ausstattung, wie sie kein Ritter, auch der Großmeister nicht, jemals in seinen Räumen hatte. Zwei sehr informative Ausstellungen im Großmeisterpalast zeigen anhand von Objekten und Illustrationen, wie die Menschen in der Antike und im Mittelalter lebten und arbeiteten.


  • Filérimos

    Landschaftliche Highlights
    • © dpe123, Thinkstock

    Für die Bewohner von Rhodos-Stadt ist der Filérimos-Berg ein sehr beliebtes Naherholungsgebiet. Auf dem 267 m hohen Plateau ist es sogar im Sommer relativ kühl und der Weg nach oben bietet immer wieder schöne Ausblicke auf die Küste. Hier stand einst die Akropolis des antiken Ialyssós. Nur wenige Minuten von der quirligen Innenstadt entfernt ist man hier in einer völlig anderen Welt: mächtige Kiefern, Kräuterduft, zirpende Zikaden. Die Gebäude und Ruinen auf dem Filérimos-Berg stammen aus drei Jahrtausenden. Am besten erhalten wirkt das Kloster aus dem 10.Jh. Italienische Archäologen haben es vor dem Zweiten Weltkrieg auf den Ruinen der alten Gebäude wieder aufgebaut.

    • Ialissós (Triánta)
    • © dpe123, Thinkstock

    Für die Bewohner von Rhodos-Stadt ist der Filérimos-Berg ein sehr beliebtes Naherholungsgebiet. Auf dem 267 m hohen Plateau ist es sogar im Sommer relativ kühl und der Weg nach oben bietet immer wieder schöne Ausblicke auf die Küste. Hier stand einst die Akropolis des antiken Ialyssós. Nur wenige Minuten von der quirligen Innenstadt entfernt ist man hier in einer völlig anderen Welt: mächtige Kiefern, Kräuterduft, zirpende Zikaden. Die Gebäude und Ruinen auf dem Filérimos-Berg stammen aus drei Jahrtausenden. Am besten erhalten wirkt das Kloster aus dem 10.Jh. Italienische Archäologen haben es vor dem Zweiten Weltkrieg auf den Ruinen der alten Gebäude wieder aufgebaut.

    • Ialissós (Triánta)

  • Archaiologikó Mousío

    Museen
    • © Anna Kochetkova, Shutterstock

    Sehenswert ist vor allem das Gebäude, in dem das Museum untergebracht ist, das Ordenshospital der Ritter. Es stammt aus dem 15.Jh. und ist ein schlichter Bau mit einem großen Innenhof, der auf allen Seiten von Arkadengängen umgeben ist. Die eine Seite wird ganz von dem 50 m langen Krankensaal eingenommen. Die medizinische Versorgung im Hospital soll so gut gewesen sein, dass sogar aus dem Ausland Patienten kamen. Die größten Kostbarkeiten des Museums sind eine kleine Marmorstatue, die um das Jahr 100 v.Chr. entstanden ist und "Kauernde Aphrodite" genannt wird: eine Grabstele aus dem 5.Jh., die zwei Frauen, vermutlich Mutter und Tochter, zeigt - sie heißen nach der Inschrift auf dem Stein Krito und Timarista sowie eine große, vor Rhodos im Meer gefundene Aphroditenstatue.

    • © Anna Kochetkova, Shutterstock

    Sehenswert ist vor allem das Gebäude, in dem das Museum untergebracht ist, das Ordenshospital der Ritter. Es stammt aus dem 15.Jh. und ist ein schlichter Bau mit einem großen Innenhof, der auf allen Seiten von Arkadengängen umgeben ist. Die eine Seite wird ganz von dem 50 m langen Krankensaal eingenommen. Die medizinische Versorgung im Hospital soll so gut gewesen sein, dass sogar aus dem Ausland Patienten kamen. Die größten Kostbarkeiten des Museums sind eine kleine Marmorstatue, die um das Jahr 100 v.Chr. entstanden ist und "Kauernde Aphrodite" genannt wird: eine Grabstele aus dem 5.Jh., die zwei Frauen, vermutlich Mutter und Tochter, zeigt - sie heißen nach der Inschrift auf dem Stein Krito und Timarista sowie eine große, vor Rhodos im Meer gefundene Aphroditenstatue.


  • Ekklisía tis panagías

    Architektonische Highlights
    • Ekklisía tis panagías© Glow Images
    Insider-Tipp
    Heiliger Wauwau

    Wahnsinn! Da war einmal ein frommer Mann, so schön, dass jede Frau ihm nachstellte. Er aber wollte nur fromm und keusch sein. Er bat seinen Gott um Hilfe. Der setzte ihm einen Hundekopf auf. Und der Mann hatte fortan seine Ruhe. Du kennst ihn wohl auch: Christophorus, den Schutzheiligen aller Reisenden. In der Marienkirche von Líndos (15.Jh.) ist er in der unteren Heiligenreihe an der rechten Seitenwand zu bewundern – als Mann mit Hundekopf. Auch die etwa 80 anderen Wandmalereien an den Wänden und im Gewölbe aus der Zeit um 1800 erzählen interessante Geschichten. An der Rückwand kannst du verfolgen, wie die Gerechten von Petrus ins Paradies geführt und die Sünder von einem Feuerstrom ins Maul eines Ungeheuers befördert werden, wo sie grausame Höllenstrafen erwarten. Erfreulicher sind da die Szenen aus der Schöpfungsgeschichte im obersten Bilderstreifen. Da siehst du, wie Gott die Welt, die Tiere und als ersten Menschen Adam erschafft. Das hier auch behauptet wird, Eva sei aus einer Rippe Adams entsprungen, könnte Diskussionsstoff für eure nächste Kaffeepause sein.

    • 851 07 Líndos
    • Ekklisía tis panagías© Glow Images
    Insider-Tipp
    Heiliger Wauwau

    Wahnsinn! Da war einmal ein frommer Mann, so schön, dass jede Frau ihm nachstellte. Er aber wollte nur fromm und keusch sein. Er bat seinen Gott um Hilfe. Der setzte ihm einen Hundekopf auf. Und der Mann hatte fortan seine Ruhe. Du kennst ihn wohl auch: Christophorus, den Schutzheiligen aller Reisenden. In der Marienkirche von Líndos (15.Jh.) ist er in der unteren Heiligenreihe an der rechten Seitenwand zu bewundern – als Mann mit Hundekopf. Auch die etwa 80 anderen Wandmalereien an den Wänden und im Gewölbe aus der Zeit um 1800 erzählen interessante Geschichten. An der Rückwand kannst du verfolgen, wie die Gerechten von Petrus ins Paradies geführt und die Sünder von einem Feuerstrom ins Maul eines Ungeheuers befördert werden, wo sie grausame Höllenstrafen erwarten. Erfreulicher sind da die Szenen aus der Schöpfungsgeschichte im obersten Bilderstreifen. Da siehst du, wie Gott die Welt, die Tiere und als ersten Menschen Adam erschafft. Das hier auch behauptet wird, Eva sei aus einer Rippe Adams entsprungen, könnte Diskussionsstoff für eure nächste Kaffeepause sein.

    • 851 07 Líndos

  • Limáni Mandráki

    Touristenattraktionen
    • © allou, Thinkstock

    Einen Namen sollten Sie sich gleich einprägen: Mandráki. Sie werden ihn immer wieder hören, wenn Sie nach dem Weg fragen. Wo ist die Touristeninformation? In Mandráki. Wo finde ich den Markt? In Mandráki. Wo kann man ein Boot mieten? Mandráki heißt übersetzt "kleiner Schafpferch". Woher der antike Kriegshafen von Rhodos-Stadt seinen Namen hat, weiß niemand genau. Eine mögliche Erklärung lautet, dass die Bezeichnung mit seiner Bauweise zu tun haben könnte: Der Mandráki-Hafen sieht aus wie eine Zange und umschließt die Schiffe wie der Pferch die Schafherde. Wenn Sie mit dem Schiff ankommen, können Sie an der Hafeneinfahrt Hirsch und Hirschkuh sehen, die Wappentiere der Insel. Vom Meer aus betrachtet links steht heute der runde Turm der mächtigen Ágios-Nikólaos-Festung, die aus dem 15.Jh. stammt. Die drei Mühlen auf der Mole sind ungefähr genauso alt. Mandráki wird aber nicht nur der eigentliche Hafen, sondern auch der Bezirk dahinter genannt. Mandráki fasziniert immer wieder aufs Neue: Hier erleben Sie Hafenflair, Markttrubel, großstädtische Betriebsamkeit. Natürlich hat das Juwel viele Bewunderer. An manchen Tagen sind es so viele, dass sie sich am Eleftherías-(Freiheits-)Tor, das auf dem kürzesten Weg zur Altstadt führt, auf die Füße treten - nicht zuletzt deshalb, weil auch Autos das Freiheitstor passieren und für Fußgänger rechts und links nur ein schmaler Streifen vorgesehen ist. Ruhig lassen es dagegen die Angler angehen, die auf den Molen ihre Leinen auswerfen. Auch als Urlauber können Sie sich zu ihnen gesellen und ihr Fischerglück versuchen.

    • 851 00 Ródos
    • © allou, Thinkstock

    Einen Namen sollten Sie sich gleich einprägen: Mandráki. Sie werden ihn immer wieder hören, wenn Sie nach dem Weg fragen. Wo ist die Touristeninformation? In Mandráki. Wo finde ich den Markt? In Mandráki. Wo kann man ein Boot mieten? Mandráki heißt übersetzt "kleiner Schafpferch". Woher der antike Kriegshafen von Rhodos-Stadt seinen Namen hat, weiß niemand genau. Eine mögliche Erklärung lautet, dass die Bezeichnung mit seiner Bauweise zu tun haben könnte: Der Mandráki-Hafen sieht aus wie eine Zange und umschließt die Schiffe wie der Pferch die Schafherde. Wenn Sie mit dem Schiff ankommen, können Sie an der Hafeneinfahrt Hirsch und Hirschkuh sehen, die Wappentiere der Insel. Vom Meer aus betrachtet links steht heute der runde Turm der mächtigen Ágios-Nikólaos-Festung, die aus dem 15.Jh. stammt. Die drei Mühlen auf der Mole sind ungefähr genauso alt. Mandráki wird aber nicht nur der eigentliche Hafen, sondern auch der Bezirk dahinter genannt. Mandráki fasziniert immer wieder aufs Neue: Hier erleben Sie Hafenflair, Markttrubel, großstädtische Betriebsamkeit. Natürlich hat das Juwel viele Bewunderer. An manchen Tagen sind es so viele, dass sie sich am Eleftherías-(Freiheits-)Tor, das auf dem kürzesten Weg zur Altstadt führt, auf die Füße treten - nicht zuletzt deshalb, weil auch Autos das Freiheitstor passieren und für Fußgänger rechts und links nur ein schmaler Streifen vorgesehen ist. Ruhig lassen es dagegen die Angler angehen, die auf den Molen ihre Leinen auswerfen. Auch als Urlauber können Sie sich zu ihnen gesellen und ihr Fischerglück versuchen.

    • 851 00 Ródos

  • Paliá Póli

    Geographical
    • © Murat An, Shutterstock

    Die Altstadt von Rhodos ist noch vollständig von ihrer 4 km langen, mittelalterlichen Stadtmauer umgeben, die landseitig von einem 2,5 km langen Wallgraben gesäumt wird. Schon 1988 hat die Unesco die gesamte Altstadt zum kulturellen Welterbe erklärt.

    • © Murat An, Shutterstock

    Die Altstadt von Rhodos ist noch vollständig von ihrer 4 km langen, mittelalterlichen Stadtmauer umgeben, die landseitig von einem 2,5 km langen Wallgraben gesäumt wird. Schon 1988 hat die Unesco die gesamte Altstadt zum kulturellen Welterbe erklärt.


  • Néa Agorá

    Architektonische Highlights
    • Néa Agorá© Glow Images

    Das Gebäude ist nicht zu übersehen: Es hat sieben Ecken, ist aber nur eineinhalb Stockwerke hoch. Unter den Arkaden zur Hafenseite hin sind mehrere Cafés angesiedelt, in denen bis spät in die Nacht alle Plätze besetzt sind. Dort gibt es die auf Rhodos so beliebten, ursprünglich türkischen Süßigkeiten wie baklavás und kataífi. An zwei Kiosken zwischen den Cafés werden internationale Zeitungen und Zeitschriften verkauft. Im Innenraum der Néa Agorá steht die Fischmarkthalle, die heute nur noch durch die schönen Fischreliefs an den Kapitellen ihrer Säulen als solche zu erkennen ist. Platía Eleftherías Mandráki.

    • Nea agora 1, 851 00 Ródos
    • Néa Agorá© Glow Images

    Das Gebäude ist nicht zu übersehen: Es hat sieben Ecken, ist aber nur eineinhalb Stockwerke hoch. Unter den Arkaden zur Hafenseite hin sind mehrere Cafés angesiedelt, in denen bis spät in die Nacht alle Plätze besetzt sind. Dort gibt es die auf Rhodos so beliebten, ursprünglich türkischen Süßigkeiten wie baklavás und kataífi. An zwei Kiosken zwischen den Cafés werden internationale Zeitungen und Zeitschriften verkauft. Im Innenraum der Néa Agorá steht die Fischmarkthalle, die heute nur noch durch die schönen Fischreliefs an den Kapitellen ihrer Säulen als solche zu erkennen ist. Platía Eleftherías Mandráki.

    • Nea agora 1, 851 00 Ródos

  • Koiláda ton petaloúdon

    Botanische Gärten & Parks
    • Koiláda ton petaloúdon© Glow Images
    Insider-Tipp
    Geniale Bolo

    Gut gewählt! Ihre Paarungszeit zwischen Juni und August verbringen Hunderttausende von Schmetterlingen (griechisch petaloúdes) in dem üppig grünen, insgesamt über 5 km langen Tal. Meist sitzen sie mit zusammengelegten Flügeln unscheinbar auf den Blättern der Amberbäume, manchmal füllen sie aber auch die Luft oder sogar die Küche der Taverne im Tal als dichte Schwärme. Bei den Tieren mit den auf der Oberseite orange-schwarzen Flügeln handelt es sich um eine Motte mit dem deutschen Namen Spanische Flagge (Panaxia quadripunctaria). Der schönen Landschaft wegen lohnt sich ein Abstecher ins Tal zu jeder Jahreszeit. Es hat ein kleines naturgeschichtliches Museum mit einer Schmetterlingssammlung und die lauschige Taverne Butterflies. Die Spaghetti bolognese des Wirts Dímitri sind Spitzenklasse, das täglich frisch zubereitete moussaká ist es ebenfalls.

    • Koiláda ton petaloúdon© Glow Images
    Insider-Tipp
    Geniale Bolo

    Gut gewählt! Ihre Paarungszeit zwischen Juni und August verbringen Hunderttausende von Schmetterlingen (griechisch petaloúdes) in dem üppig grünen, insgesamt über 5 km langen Tal. Meist sitzen sie mit zusammengelegten Flügeln unscheinbar auf den Blättern der Amberbäume, manchmal füllen sie aber auch die Luft oder sogar die Küche der Taverne im Tal als dichte Schwärme. Bei den Tieren mit den auf der Oberseite orange-schwarzen Flügeln handelt es sich um eine Motte mit dem deutschen Namen Spanische Flagge (Panaxia quadripunctaria). Der schönen Landschaft wegen lohnt sich ein Abstecher ins Tal zu jeder Jahreszeit. Es hat ein kleines naturgeschichtliches Museum mit einer Schmetterlingssammlung und die lauschige Taverne Butterflies. Die Spaghetti bolognese des Wirts Dímitri sind Spitzenklasse, das täglich frisch zubereitete moussaká ist es ebenfalls.


  • Monte Smith

    Touristenattraktionen
    • © ian woolcock, Shutterstock

    Wie jede griechische Stadt, die aus der Antike stammt, hat auch Rhodos-Stadt seine Akropolis. Von den Tempeln ist leider nicht mehr allzu viel übrig. Der Ausflug auf den etwa 110 m hohen Berg lohnt sich aber trotzdem, weil man hier die ganze Stadt von oben sieht: Altes und Neues, Schönes und Hässliches. Seinen unpassend anmutenden heutigen Namen verdankt der Burgberg dem Oberbefehlshaber der britischen Marineeinheiten, die im frühen 19.Jh. auf Rhodos stationiert waren. Ihre Aufgabe war es, das östliche Mittelmeer zu überwachen und vor möglichen Angriffen der Truppen Napoleons zu schützen, der zu dieser Zeit seinen Ägyptenfeldzug führte. Die Italiener gaben dem Berg den Namen Monte Santo Stefano. So wird er auch heute noch gelegentlich genannt. Dreieinhalb Säulen eines Apollotempels, ein wieder aufgebautes Theater und ein teilweise rekonstruiertes Stadion sind die spärlichen Überreste. Vom Monte Smith lässt sich Rhodos-Stadt in seiner ganzen Widersprüchlichkeit bewundern. Ausblick Nummer eins bietet sich gleich am Anfang, dort, wo die Busse der Reisegesellschaften halten. Das Westküstendorf Ixiá präsentiert sich vom Rand des Bergs als ein Klumpen aus wucherndem Asphalt und Beton. Großhotels ragen in den Himmel. Um Ausblick Nummer zwei zu genießen (das ist diesmal wörtlich gemeint), muss man auf den höchsten Punkt des Monte Smith steigen, wo die Grundmauern zweier Tempel zu sehen sind. Von dort blickt man auf den schönen Teil der Westküste, der hinter dem Flughafen beginnt, auf die Insel Sími und die Küste Kleinasiens. Ein besonderer Genuss ist dieses Panorama bei Sonnenuntergang.

    • Diagoridon, 851 00 Ródos
    • © ian woolcock, Shutterstock

    Wie jede griechische Stadt, die aus der Antike stammt, hat auch Rhodos-Stadt seine Akropolis. Von den Tempeln ist leider nicht mehr allzu viel übrig. Der Ausflug auf den etwa 110 m hohen Berg lohnt sich aber trotzdem, weil man hier die ganze Stadt von oben sieht: Altes und Neues, Schönes und Hässliches. Seinen unpassend anmutenden heutigen Namen verdankt der Burgberg dem Oberbefehlshaber der britischen Marineeinheiten, die im frühen 19.Jh. auf Rhodos stationiert waren. Ihre Aufgabe war es, das östliche Mittelmeer zu überwachen und vor möglichen Angriffen der Truppen Napoleons zu schützen, der zu dieser Zeit seinen Ägyptenfeldzug führte. Die Italiener gaben dem Berg den Namen Monte Santo Stefano. So wird er auch heute noch gelegentlich genannt. Dreieinhalb Säulen eines Apollotempels, ein wieder aufgebautes Theater und ein teilweise rekonstruiertes Stadion sind die spärlichen Überreste. Vom Monte Smith lässt sich Rhodos-Stadt in seiner ganzen Widersprüchlichkeit bewundern. Ausblick Nummer eins bietet sich gleich am Anfang, dort, wo die Busse der Reisegesellschaften halten. Das Westküstendorf Ixiá präsentiert sich vom Rand des Bergs als ein Klumpen aus wucherndem Asphalt und Beton. Großhotels ragen in den Himmel. Um Ausblick Nummer zwei zu genießen (das ist diesmal wörtlich gemeint), muss man auf den höchsten Punkt des Monte Smith steigen, wo die Grundmauern zweier Tempel zu sehen sind. Von dort blickt man auf den schönen Teil der Westküste, der hinter dem Flughafen beginnt, auf die Insel Sími und die Küste Kleinasiens. Ein besonderer Genuss ist dieses Panorama bei Sonnenuntergang.

    • Diagoridon, 851 00 Ródos

  • Kámiros

    Touristenattraktionen
    • © ian woolcock, Thinkstock

    Eine Warnung vorweg: Während der Saison überschwemmen oft mehrere Busladungen von Menschen das Ausgrabungsgelände. Wer den Rundgang genießen will, sollte gleich zu Beginn der Öffnungszeit oder kurz vor Schluss kommen. Kámiros war die kleinste der drei dorischen Städte und hatte ihre Blütezeit im 6.Jh. v.Chr. Wiederentdeckt wurde sie erst in der Mitte des 19.Jhs., ausgegraben von den Italienern erst in den 1930er-Jahren. Die Stadt ist an einen Hang gebaut worden. Von den Häusern aus schaut man auf grüne Felder, Pinienwälder und Olivenhaine, und die Bewohner der Oberstadt hatten sogar die Küste im Blick. Diese Aussicht kann man selbst heute noch genießen - kein Hotel, keine Industrieanlage verstellt bisher den Blick. Für die ausgesucht schöne Lage ihrer Stadt haben die Einwohner von Kámiros allerdings teuer bezahlt. 226 v.Chr. zerstörte ein Erdbeben fast sämtliche Gebäude. Die Menschen bauten ihre Stadt trotzdem wieder auf. Rund drei Jh.e später, 142 n.Chr., machte ein weiteres großes Beben Kámiros dem Erdboden gleich. Diesmal wollte niemand mehr bleiben - der Ort wurde verlassen. Die Ruinen des "rhodischen Pompeji" stammen größtenteils aus hellenistischer Zeit. Die Stadt steigt terrassenförmig an. Die untere Terrasse wurde aus dem Hang gehauen, durch Aufschüttungen und eine Stützmauer befestigt und zu einem Marktplatz, der Agorá, ausgebaut. An den Seiten standen Heiligtümer, Statuen und Wohnhäuser. Der kleine Tempel in der Mitte war vermutlich dem Gott Apollo geweiht. Östlich vom Apollotempel liegt ein Festplatz mit niedriger Zuschauertribüne. Wahrscheinlich fanden dort zu Ehren des Gottes rituelle Handlungen statt. Der Platz grenzt im Westen an ein Wohnviertel, das direkt an der antiken Hauptstraße liegt. Sie führt vorbei an einem öffentlichen Bad, einem Brunnenhaus (an mehreren Stellen erhaltene Tonröhren zeugen vom antiken Wasserversorgungs- und Kanalisationssystem) und weiteren Wohnvierteln bis zur Akropolis, von deren einst prächtigen Bauten allerdings kaum etwas erhalten geblieben ist. Auf dem großen Gelände bekommen Sie jedoch einen guten Eindruck vom Leben in einer hellenistischen Stadt.

    • © ian woolcock, Thinkstock

    Eine Warnung vorweg: Während der Saison überschwemmen oft mehrere Busladungen von Menschen das Ausgrabungsgelände. Wer den Rundgang genießen will, sollte gleich zu Beginn der Öffnungszeit oder kurz vor Schluss kommen. Kámiros war die kleinste der drei dorischen Städte und hatte ihre Blütezeit im 6.Jh. v.Chr. Wiederentdeckt wurde sie erst in der Mitte des 19.Jhs., ausgegraben von den Italienern erst in den 1930er-Jahren. Die Stadt ist an einen Hang gebaut worden. Von den Häusern aus schaut man auf grüne Felder, Pinienwälder und Olivenhaine, und die Bewohner der Oberstadt hatten sogar die Küste im Blick. Diese Aussicht kann man selbst heute noch genießen - kein Hotel, keine Industrieanlage verstellt bisher den Blick. Für die ausgesucht schöne Lage ihrer Stadt haben die Einwohner von Kámiros allerdings teuer bezahlt. 226 v.Chr. zerstörte ein Erdbeben fast sämtliche Gebäude. Die Menschen bauten ihre Stadt trotzdem wieder auf. Rund drei Jh.e später, 142 n.Chr., machte ein weiteres großes Beben Kámiros dem Erdboden gleich. Diesmal wollte niemand mehr bleiben - der Ort wurde verlassen. Die Ruinen des "rhodischen Pompeji" stammen größtenteils aus hellenistischer Zeit. Die Stadt steigt terrassenförmig an. Die untere Terrasse wurde aus dem Hang gehauen, durch Aufschüttungen und eine Stützmauer befestigt und zu einem Marktplatz, der Agorá, ausgebaut. An den Seiten standen Heiligtümer, Statuen und Wohnhäuser. Der kleine Tempel in der Mitte war vermutlich dem Gott Apollo geweiht. Östlich vom Apollotempel liegt ein Festplatz mit niedriger Zuschauertribüne. Wahrscheinlich fanden dort zu Ehren des Gottes rituelle Handlungen statt. Der Platz grenzt im Westen an ein Wohnviertel, das direkt an der antiken Hauptstraße liegt. Sie führt vorbei an einem öffentlichen Bad, einem Brunnenhaus (an mehreren Stellen erhaltene Tonröhren zeugen vom antiken Wasserversorgungs- und Kanalisationssystem) und weiteren Wohnvierteln bis zur Akropolis, von deren einst prächtigen Bauten allerdings kaum etwas erhalten geblieben ist. Auf dem großen Gelände bekommen Sie jedoch einen guten Eindruck vom Leben in einer hellenistischen Stadt.


  • The Old Monólithos

    Restaurants
    • regional

    In der Taverne The Old Monólithos an der Dorfkirche kann ausgezeichnet gegessen werden. Die Wirtsleute verwenden nur frische Ware und kochen bevorzugt regionale Gerichte der Saison wie gefüllte Zucchiniblüten zwischen Mai und August oder Schnecken nach Regenfällen.

    In der Taverne The Old Monólithos an der Dorfkirche kann ausgezeichnet gegessen werden. Die Wirtsleute verwenden nur frische Ware und kochen bevorzugt regionale Gerichte der Saison wie gefüllte Zucchiniblüten zwischen Mai und August oder Schnecken nach Regenfällen.


  • Paradiso Beach Club

    Discos

    In der angesagtesten Openairdisko der Insel performen DJs aus aller Welt. Bis zu 4500 Gäste finden unterm Sternenhimmel in überwiegend weißen Loungingmöbeln Platz, der Blick schweift weit übers Meer.

    • Akti Miaouli 28, 851 00 Ródos
    • passa@rodiamare.com

    In der angesagtesten Openairdisko der Insel performen DJs aus aller Welt. Bis zu 4500 Gäste finden unterm Sternenhimmel in überwiegend weißen Loungingmöbeln Platz, der Blick schweift weit übers Meer.

    • Akti Miaouli 28, 851 00 Ródos
    • passa@rodiamare.com

  • Líndos

    Geographical
    • © leoks, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Heiliger mit Hundekopf

    Líndos ist ein Bilderbuchdorf. Weiße Häuser ziehen sich von einer Bucht mit breitem Sandstrand über einen Hügelkamm bis zur fast völlig von Felsen umschlossenen Paulus-Bucht hinüber. Darüber ragen die Mauern einer Kreuzritterburg auf, der Akropolis von Líndos. In den mit Cafés und Geschäften gesäumten Gassen des Dorfs sind Esel und Maultiere die einzigen Verkehrsmittel. Innerhalb der Burgmauern ragen die Säulen eines antiken Athena-Tempels in den Himmel. Innen vollständig mit gut erhaltenen Fresken aus dem 18.Jh. ausgeschmückt ist die Marienkirche. Eines der Bildfelder an der rechten Seitenwand unten zeigt eine sehr seltene und seltsame Darstellung des hl. Christophorus mit Hundekopf. Die vielen Tavernen des Orts sind größtenteils in restaurierten Kapitänshäusern aus vergangenen Jahrhunderten untergebracht und bieten abends von ihren coolen Dachterrassen aus einen unvergesslichen Blick auf die angestrahlte Akropolis.

    • 851 07 Líndos
    • © leoks, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Heiliger mit Hundekopf

    Líndos ist ein Bilderbuchdorf. Weiße Häuser ziehen sich von einer Bucht mit breitem Sandstrand über einen Hügelkamm bis zur fast völlig von Felsen umschlossenen Paulus-Bucht hinüber. Darüber ragen die Mauern einer Kreuzritterburg auf, der Akropolis von Líndos. In den mit Cafés und Geschäften gesäumten Gassen des Dorfs sind Esel und Maultiere die einzigen Verkehrsmittel. Innerhalb der Burgmauern ragen die Säulen eines antiken Athena-Tempels in den Himmel. Innen vollständig mit gut erhaltenen Fresken aus dem 18.Jh. ausgeschmückt ist die Marienkirche. Eines der Bildfelder an der rechten Seitenwand unten zeigt eine sehr seltene und seltsame Darstellung des hl. Christophorus mit Hundekopf. Die vielen Tavernen des Orts sind größtenteils in restaurierten Kapitänshäusern aus vergangenen Jahrhunderten untergebracht und bieten abends von ihren coolen Dachterrassen aus einen unvergesslichen Blick auf die angestrahlte Akropolis.

    • 851 07 Líndos

  • Asklipió

    Geographical
    • © Mariusz Switulski, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Kreuzfahrt mal anders

    In der fast 1000 Jahre alten Marienkirche im Dorfzentrum von Asklipió siehst du einmal die echte – die biblische – Apokalypse im Bild. Ein frommer Mann hat sie im 17.Jh. an eine Wand im Kircheninneren gemalt. Da begegnest du den furchterregenden apokalyptischen Reitern und dem aus der Tiefe der Erde aufsteigenden Antichrist. Auch alle anderen Wände des Gotteshauses gleichen einem Bilderbuch, sind geschmückt mit Heiligen und Szenen aus dem Neuen und Alten Testament. Gleich neben der Kirche lohnen drei kleine Museen einen Besuch: das Sakralmuseum mit Ikonen und alten Evangeliaren, das volkskundliche Museum, das eine interessante Sammlung landwirtschaftlicher Geräte zeigt, und eine alte Olivenpresse. Gegenüber von Kirche und Museen kannst du in der Taverne Nikóla gut rhodisch essen. Probier doch mal die Landwurst mit Zitrone statt Senf. Danach bist du gestärkt für den kurzen, ausgeschilderten Aufstieg zur Burgruine, von der aus sich ein grandioser Blick auf Küste und Meer bietet. Garnieren kannst du den Abstecher nach Asklipió außerdem mit einer vorab zu buchenden Kreuzfahrt ganz anderer Art: einer Donkey Cruise. Einige Familien aus der Region haben einer ganzen Schar älterer Esel ein schönes neues Heim im Grünen gegeben. Wer von ihnen noch kräftig ist, trägt Urlauber auf eineinhalb bis dreistündigen Touren durch die Gegend, vorbei an alten Wassermühlen und kleinen Kapellen. Man kann aber auch nur hinfahren, um die lieben Tiere zu füttern und zu streicheln.

    • 851 09 Asklipió
    • © Mariusz Switulski, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Kreuzfahrt mal anders

    In der fast 1000 Jahre alten Marienkirche im Dorfzentrum von Asklipió siehst du einmal die echte – die biblische – Apokalypse im Bild. Ein frommer Mann hat sie im 17.Jh. an eine Wand im Kircheninneren gemalt. Da begegnest du den furchterregenden apokalyptischen Reitern und dem aus der Tiefe der Erde aufsteigenden Antichrist. Auch alle anderen Wände des Gotteshauses gleichen einem Bilderbuch, sind geschmückt mit Heiligen und Szenen aus dem Neuen und Alten Testament. Gleich neben der Kirche lohnen drei kleine Museen einen Besuch: das Sakralmuseum mit Ikonen und alten Evangeliaren, das volkskundliche Museum, das eine interessante Sammlung landwirtschaftlicher Geräte zeigt, und eine alte Olivenpresse. Gegenüber von Kirche und Museen kannst du in der Taverne Nikóla gut rhodisch essen. Probier doch mal die Landwurst mit Zitrone statt Senf. Danach bist du gestärkt für den kurzen, ausgeschilderten Aufstieg zur Burgruine, von der aus sich ein grandioser Blick auf Küste und Meer bietet. Garnieren kannst du den Abstecher nach Asklipió außerdem mit einer vorab zu buchenden Kreuzfahrt ganz anderer Art: einer Donkey Cruise. Einige Familien aus der Region haben einer ganzen Schar älterer Esel ein schönes neues Heim im Grünen gegeben. Wer von ihnen noch kräftig ist, trägt Urlauber auf eineinhalb bis dreistündigen Touren durch die Gegend, vorbei an alten Wassermühlen und kleinen Kapellen. Man kann aber auch nur hinfahren, um die lieben Tiere zu füttern und zu streicheln.

    • 851 09 Asklipió

  • Profítis Ilías

    Landschaftliche Highlights
    • © ian woolcock, Shutterstock

    Hirsch und Hirschkuh, die Wappentiere der Insel, gibt es auf dem dritthöchsten Berg von Rhodos (798 m) noch im Original. Die Landschaft hier erinnert an den Schwarzwald — auf dem Profítis Ilías sieht man, dass der Berg zur Ägäisinsel Rhodos gehört.

    • Eleoússa
    • © ian woolcock, Shutterstock

    Hirsch und Hirschkuh, die Wappentiere der Insel, gibt es auf dem dritthöchsten Berg von Rhodos (798 m) noch im Original. Die Landschaft hier erinnert an den Schwarzwald — auf dem Profítis Ilías sieht man, dass der Berg zur Ägäisinsel Rhodos gehört.

    • Eleoússa

  • Párko Rodíni

    Botanische Gärten & Parks
    • Párko Rodíni© Glow Images

    In der grünen Lunge von Rhodos fließt zwischen Pinien, Platanen und Zypressen ein kleiner Bach mit Wasserfällen und Teichen. Am schönsten ist der Rodíni-Park im Frühjahr. Oberhalb des Platzes sind auf einem Plateau mehrere in einen Felsen gearbeitete Gräber zu sehen. Griechenlandreisende des 19.Jhs. haben das schönste davon "Ptolemäergrab" getauft. Die Einheimischen nennen es auch koúfio vounó, hohler Berg.

    • 851 00 Ródos
    • Párko Rodíni© Glow Images

    In der grünen Lunge von Rhodos fließt zwischen Pinien, Platanen und Zypressen ein kleiner Bach mit Wasserfällen und Teichen. Am schönsten ist der Rodíni-Park im Frühjahr. Oberhalb des Platzes sind auf einem Plateau mehrere in einen Felsen gearbeitete Gräber zu sehen. Griechenlandreisende des 19.Jhs. haben das schönste davon "Ptolemäergrab" getauft. Die Einheimischen nennen es auch koúfio vounó, hohler Berg.

    • 851 00 Ródos

  • Odós Ippotón

    Touristenattraktionen
    • Odós Ippotón© Glow Images

    Schnurgerade zieht sich die Odós Ippotón vom Ordenshospital der Johanniterritter bis zum Großmeisterpalast hin. Rechts und links erheben sich die Herbergen der verschiedenen "Zungen" des Ritterordens, geschmückt mit den Wappen der jeweiligen Großmeister. Die schönste gehörte den französischen Rittern und liegt etwa in der Mitte. Die Ritterstraße ist die einzige spätmittelalterliche Wohnstraße Europas, die vollständig erhalten geblieben ist. Sie ist sehr schlicht und wirkt fast langweilig, wenn kein Mensch darin zu sehen ist.

    • Odós Ippotón, 851 00 Ródos
    • Odós Ippotón© Glow Images

    Schnurgerade zieht sich die Odós Ippotón vom Ordenshospital der Johanniterritter bis zum Großmeisterpalast hin. Rechts und links erheben sich die Herbergen der verschiedenen "Zungen" des Ritterordens, geschmückt mit den Wappen der jeweiligen Großmeister. Die schönste gehörte den französischen Rittern und liegt etwa in der Mitte. Die Ritterstraße ist die einzige spätmittelalterliche Wohnstraße Europas, die vollständig erhalten geblieben ist. Sie ist sehr schlicht und wirkt fast langweilig, wenn kein Mensch darin zu sehen ist.

    • Odós Ippotón, 851 00 Ródos

  • Faliráki Waterpark

    Schwimmen

    Lange Riesenrutschen gibt es hier, ein sogenannter Lazy River eignet sich für Schlauchbootfahrten, mehrere Swimmingpools und Planschbecken dienen der Abkühlung. Wassergymnastik, Wasserfall und Piratenboot, Whirlpool und Wellenbecken: Im Faliráki Waterpark gibt es einfach alles, was zu einem modernen Spaßbad gehört. Mehrere Attraktionen sind ausschließlich Kindern vorbehalten, wie etwa das mit Wasserkanonen bestückte Piratenschiff mitten in einem nur 50 cm tiefen Becken oder der Tarzan-Pool, wo die Kleinen sich an Seilen über aufblasbare Krokodile hangeln können.

    Lange Riesenrutschen gibt es hier, ein sogenannter Lazy River eignet sich für Schlauchbootfahrten, mehrere Swimmingpools und Planschbecken dienen der Abkühlung. Wassergymnastik, Wasserfall und Piratenboot, Whirlpool und Wellenbecken: Im Faliráki Waterpark gibt es einfach alles, was zu einem modernen Spaßbad gehört. Mehrere Attraktionen sind ausschließlich Kindern vorbehalten, wie etwa das mit Wasserkanonen bestückte Piratenschiff mitten in einem nur 50 cm tiefen Becken oder der Tarzan-Pool, wo die Kleinen sich an Seilen über aufblasbare Krokodile hangeln können.


  • Odós Sokratoús

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    Alle mal ziehen!

    „Shopping pur“ lautet das Motto auf dieser Hauptgasse der Altstadt. Sanft steigt sie von der Platía Ippokrátous zur Süleyman-Moschee an. Viele kleine Geschäfte zu beiden Seiten bieten fast alles, was der Tourist vermeintlich braucht, und noch viel mehr: Schmuck und frischen Röstkaffee, Leder und Pelze, Naturkosmetik und griechische Kulinaria, Kitsch, T-Shirts und sogar Ritterrüstungen in Light-Version. Etwa auf der Hälfte springt die kleine, schräg zur allgemeinen Ausrichtung gestellte Agha-Moschee auf die Straße vor, schräg gegenüber liegt Mevalana Shisha Bar, das älteste Kaffeehaus der Insel, in dem man heute wieder eine Wasserpfeife rauchen kann. Von dort geht man auf die rosa gestrichene Süleyman-Moschee am oberen Straßenende zu. Sie stammt aus dem 19.Jh. (keine Innenbesichtigung möglich). Ihr gegenüber steht an der Sokratesstraße die kleine Türkische Bibliothek. In dem Bau aus dem 18.Jh. erinnern türkische, persische sowie arabische Handschriften und Bücher daran, daran, dass Rhodos einst ein kulturelles und wirtschaftliches Zentrum des türkischen Osmanen-Reichs war.

    • Odos Sokratis, Ródos
    Insider-Tipp
    Alle mal ziehen!

    „Shopping pur“ lautet das Motto auf dieser Hauptgasse der Altstadt. Sanft steigt sie von der Platía Ippokrátous zur Süleyman-Moschee an. Viele kleine Geschäfte zu beiden Seiten bieten fast alles, was der Tourist vermeintlich braucht, und noch viel mehr: Schmuck und frischen Röstkaffee, Leder und Pelze, Naturkosmetik und griechische Kulinaria, Kitsch, T-Shirts und sogar Ritterrüstungen in Light-Version. Etwa auf der Hälfte springt die kleine, schräg zur allgemeinen Ausrichtung gestellte Agha-Moschee auf die Straße vor, schräg gegenüber liegt Mevalana Shisha Bar, das älteste Kaffeehaus der Insel, in dem man heute wieder eine Wasserpfeife rauchen kann. Von dort geht man auf die rosa gestrichene Süleyman-Moschee am oberen Straßenende zu. Sie stammt aus dem 19.Jh. (keine Innenbesichtigung möglich). Ihr gegenüber steht an der Sokratesstraße die kleine Türkische Bibliothek. In dem Bau aus dem 18.Jh. erinnern türkische, persische sowie arabische Handschriften und Bücher daran, daran, dass Rhodos einst ein kulturelles und wirtschaftliches Zentrum des türkischen Osmanen-Reichs war.

    • Odos Sokratis, Ródos

  • Mojito Beach Bar

    Bars

    Als Rundreisender muss man nach Gennádi nicht hineinfahren. Unbedingt halten solltest du aber zwischen Gennádi und Lachaniá an der Mojito Beach Bar. Ein großes Schild und ein pinkfarbener Traktor machen an der Küstenstraße auf sie aufmerksam. Aloe vera wächst direkt am Haus; Wirt Andréas und seine Frau Dóra benötigen sie für frisch gepressten Saft und spezielle Mojitos. Zwischen Terrasse und Meer stehen knallbunte Tische und Stühle im Sand, auf hölzernen Plattformen in den Bäumen. Drinks und Snacks gibt’s auch an den Liegestühlen. Hängematten sind aufgespannt, sechs Cabanas stehen Tag und Nacht kostenlos für Gäste bereit, die ein Nickerchen machen oder auch hier übernachten wollen. Einmal die Woche machen Peruaner Livemusik, so mancher Stammgast hat sein eigenes Instrument dabei.

    Als Rundreisender muss man nach Gennádi nicht hineinfahren. Unbedingt halten solltest du aber zwischen Gennádi und Lachaniá an der Mojito Beach Bar. Ein großes Schild und ein pinkfarbener Traktor machen an der Küstenstraße auf sie aufmerksam. Aloe vera wächst direkt am Haus; Wirt Andréas und seine Frau Dóra benötigen sie für frisch gepressten Saft und spezielle Mojitos. Zwischen Terrasse und Meer stehen knallbunte Tische und Stühle im Sand, auf hölzernen Plattformen in den Bäumen. Drinks und Snacks gibt’s auch an den Liegestühlen. Hängematten sind aufgespannt, sechs Cabanas stehen Tag und Nacht kostenlos für Gäste bereit, die ein Nickerchen machen oder auch hier übernachten wollen. Einmal die Woche machen Peruaner Livemusik, so mancher Stammgast hat sein eigenes Instrument dabei.