Pyrenäen und Ebrotal Must Sees

Monasterio Roncesvalles
Architektonische Highlights
Roncesvalles/Orreaga
Foz de Lumbier
Landschaftliche Highlights
Lumbier
Puerto de Somport
Landschaftliche Highlights
Canfranc
P. Nacional Ordesa y Monte Perdido
Botanische Gärten & Parks
Puértolas
P. Nacional Aigüestortes
Botanische Gärten & Parks
La Vall de Boí
Castillo de Javier
Architektonische Highlights
Javier
Monasterio de Leyre
Architektonische Highlights
Yesa
Castillo de Loarre
Architektonische Highlights
Loarre
Iglesia de Santa María
Architektonische Highlights
Sangüesa
Monasterio de San Juan de la Peña
Architektonische Highlights
Santa Cruz de la Serós
Jaca
Geographical
Jaca
Javier
Geographical
Javier
Roncesvalles/Orreaga
Geographical
Roncesvalles/Orreaga
Sos del Rey Católico
Geographical
Sos del Rey Católico

    Architektonische Highlights

    Architektonische Highlights

    Landschaftliche Highlights

    Botanische Gärten & Parks

    Geographical


  • Monasterio Roncesvalles

    Architektonische Highlights
    • © Francisco Javier Gil Oreja, Thinkstock

    Die Besichtigung dieses einstigen Augustinerklosters splittet sich in mehrere Teile auf. Ein Highlight am Jakobsweg ist alleine das Museum, das Zeugnis von zahlreichen Schenkungen ablegt, die das Kloster einst aus dem In- und Ausland erhielt. Ein wertvoller Schrein aus vergoldetem und emailliertem Silber (14.Jh.) ist als "Schachbrett Karls des Großen" bekannt. Über einem Evangelienbuch mit reliefiertem Silbereinband mussten die Könige Navarras im Mittelalter ihren Treueeid ablegen. Ein separater Zugang führt in den Kreuzgang, der um 1600 recht archaisch wiederaufgebaut wurde, nachdem der Vorläufer unter der Last von Schneemassen zusammengebrochen war. Ab dem Kreuzgang führt der Weg in den gotischen Kapitelsaal mit dem Grabmal des 1234 verstorbenen Königs Sancho el Fuerte und einem riesigen Buntglasfenster, das den Monarchen bei der Schlacht von Navas de Tolosa zeigt. Dort landeten die Christentruppen 1212 einen entscheidenden Sieg über die Mauren. Besichtigen kann man auch die Santiago-Kapelle und das Beinhaus, wo man durch einen Einlass auf die angestrahlten Knochen- und Schädelreste verstorbener Pilger hinabsehen kann. Jederzeit frei zugänglich ist die Stiftskirche mit ihren Buntglasfenstern und dem Bildnis der heiligen Jungfrau unter einem prächtigen Baldachin. Das Bildnis geht auf einen französischen Meister vom Ende des 13.oder Anfang des 14.Jh. zurück, der Ausdruck der Jungfrau ist voller Güte. In der Kirche vorne rechts befindet sich die kleine sehenswerte Jakobuskapelle.

    • © Francisco Javier Gil Oreja, Thinkstock

    Die Besichtigung dieses einstigen Augustinerklosters splittet sich in mehrere Teile auf. Ein Highlight am Jakobsweg ist alleine das Museum, das Zeugnis von zahlreichen Schenkungen ablegt, die das Kloster einst aus dem In- und Ausland erhielt. Ein wertvoller Schrein aus vergoldetem und emailliertem Silber (14.Jh.) ist als "Schachbrett Karls des Großen" bekannt. Über einem Evangelienbuch mit reliefiertem Silbereinband mussten die Könige Navarras im Mittelalter ihren Treueeid ablegen. Ein separater Zugang führt in den Kreuzgang, der um 1600 recht archaisch wiederaufgebaut wurde, nachdem der Vorläufer unter der Last von Schneemassen zusammengebrochen war. Ab dem Kreuzgang führt der Weg in den gotischen Kapitelsaal mit dem Grabmal des 1234 verstorbenen Königs Sancho el Fuerte und einem riesigen Buntglasfenster, das den Monarchen bei der Schlacht von Navas de Tolosa zeigt. Dort landeten die Christentruppen 1212 einen entscheidenden Sieg über die Mauren. Besichtigen kann man auch die Santiago-Kapelle und das Beinhaus, wo man durch einen Einlass auf die angestrahlten Knochen- und Schädelreste verstorbener Pilger hinabsehen kann. Jederzeit frei zugänglich ist die Stiftskirche mit ihren Buntglasfenstern und dem Bildnis der heiligen Jungfrau unter einem prächtigen Baldachin. Das Bildnis geht auf einen französischen Meister vom Ende des 13.oder Anfang des 14.Jh. zurück, der Ausdruck der Jungfrau ist voller Güte. In der Kirche vorne rechts befindet sich die kleine sehenswerte Jakobuskapelle.


  • Foz de Lumbier

    Landschaftliche Highlights
    • © Alberto Loyo, Shutterstock

    Nahe dem Örtchen Lumbier lädt diese vom Irati durchflossene Schlucht ("foz") zu einer Wanderung ein. Unterwegs geht man durch zwei Tunnel, durch die einst eine Schmalspurbahn lief. Interessant ist nicht nur die Landschaft mit ihren Felswänden, sondern auch die Kolonie von Gänsegeiern, die sich mit scharfem Auge oder Fernglas in Felsnischen oder am Himmel ausmachen lassen.

    • © Alberto Loyo, Shutterstock

    Nahe dem Örtchen Lumbier lädt diese vom Irati durchflossene Schlucht ("foz") zu einer Wanderung ein. Unterwegs geht man durch zwei Tunnel, durch die einst eine Schmalspurbahn lief. Interessant ist nicht nur die Landschaft mit ihren Felswänden, sondern auch die Kolonie von Gänsegeiern, die sich mit scharfem Auge oder Fernglas in Felsnischen oder am Himmel ausmachen lassen.


  • Puerto de Somport

    Landschaftliche Highlights
    • © by-studio, Shutterstock

    Am Pass von Somport kratzt der Jakobsweg an den Wolken, das Bergpanorama verschlägt den Atem und lädt zum Verweilen ein: Wanderer ziehen von Oloron-Sainte-Marie her hinauf, die Landstraße schlägt bis zu diesem 1640 m hoch gelegenen Pass unzählige Kehren. Die Höhen erlauben herrliche Rundumblicke in die grandiose Bergwelt der Pyrenäen. Nicht jeder Pilger wählt diese Jakobswegvariante. Ab Jaca nehmen Motorisierte das 30-km-Stück bis zum Pass gerne in Gegenrichtung als Ausflugsziel in Angriff. Am Weg liegt das Wintersportgebiet von Candanchú, wo am Ortsrand ein interessantes Ruinenfeld vom Pilgerspital Santa Cristina (11.Jh.) kündet.

    • 22700 Canfranc
    • © by-studio, Shutterstock

    Am Pass von Somport kratzt der Jakobsweg an den Wolken, das Bergpanorama verschlägt den Atem und lädt zum Verweilen ein: Wanderer ziehen von Oloron-Sainte-Marie her hinauf, die Landstraße schlägt bis zu diesem 1640 m hoch gelegenen Pass unzählige Kehren. Die Höhen erlauben herrliche Rundumblicke in die grandiose Bergwelt der Pyrenäen. Nicht jeder Pilger wählt diese Jakobswegvariante. Ab Jaca nehmen Motorisierte das 30-km-Stück bis zum Pass gerne in Gegenrichtung als Ausflugsziel in Angriff. Am Weg liegt das Wintersportgebiet von Candanchú, wo am Ortsrand ein interessantes Ruinenfeld vom Pilgerspital Santa Cristina (11.Jh.) kündet.

    • 22700 Canfranc

  • P. Nacional Ordesa y Monte Perdido

    Botanische Gärten & Parks
    • © Amazing Travels, Shutterstock

    Wilde Gebirgsromantik – in den aragonesischen Pyrenäen haben die Gletscherströme der Eiszeit u-förmige Täler wie jenes von Ordesa hinterlassen, die Wanderer in ihren Bann ziehen.

    • © Amazing Travels, Shutterstock

    Wilde Gebirgsromantik – in den aragonesischen Pyrenäen haben die Gletscherströme der Eiszeit u-förmige Täler wie jenes von Ordesa hinterlassen, die Wanderer in ihren Bann ziehen.


  • P. Nacional Aigüestortes

    Botanische Gärten & Parks
    • © Igor Plotnikov, Shutterstock

    Wilde Gebirgskulissen von fast 3000 m Höhe, Wasserfälle, Gletscherseen und Kiefernwälder machen einen Trip in den Nationalpark 80 km nordwestlich zum unvergesslichen Naturerlebnis. Größter See ist der Estany de Sant Maurici.

    • © Igor Plotnikov, Shutterstock

    Wilde Gebirgskulissen von fast 3000 m Höhe, Wasserfälle, Gletscherseen und Kiefernwälder machen einen Trip in den Nationalpark 80 km nordwestlich zum unvergesslichen Naturerlebnis. Größter See ist der Estany de Sant Maurici.


  • Castillo de Javier

    Architektonische Highlights
    • © Iakov Filimonov, Shutterstock

    In Sichtweite zur Sierra de Leyre klebt die Burg von Javier auf einem schroffen Felsplateau. Auf dem Kastell kam der hl. Franz Xaver (span. Francisco Javier, 1506–1552) zur Welt, Mitbegründer des Jesuitenordens, langjähriger Missionar in Asien und Schutzpatron von Navarra. An die Burg ist eine Kirche angebaut.

    • © Iakov Filimonov, Shutterstock

    In Sichtweite zur Sierra de Leyre klebt die Burg von Javier auf einem schroffen Felsplateau. Auf dem Kastell kam der hl. Franz Xaver (span. Francisco Javier, 1506–1552) zur Welt, Mitbegründer des Jesuitenordens, langjähriger Missionar in Asien und Schutzpatron von Navarra. An die Burg ist eine Kirche angebaut.


  • Monasterio de Leyre

    Architektonische Highlights
    • © oksmit, Shutterstock

    Hoch über dem Klosterplateau des Monasterio de Leyre türmen sich die zerklüfteten Felsgebilde der Sierra de Leyre auf, im tiefen Tal breitet sich der blaugrüne Stausee von Yesa aus. Oben in der Bergeinsamkeit erreichst du eines der beeindruckendsten Klöster Nordspaniens.

    • © oksmit, Shutterstock

    Hoch über dem Klosterplateau des Monasterio de Leyre türmen sich die zerklüfteten Felsgebilde der Sierra de Leyre auf, im tiefen Tal breitet sich der blaugrüne Stausee von Yesa aus. Oben in der Bergeinsamkeit erreichst du eines der beeindruckendsten Klöster Nordspaniens.


  • Castillo de Loarre

    Architektonische Highlights
    • © LianeM, Shutterstock

    Als Bastion gegen die Mauren im 11.Jh. errichtet, ist das Kastell knapp 30 km nordwestlich von Huesca, wenige Kilometer hinter dem Dorf Loarre, eine der imposantesten Burgen Spaniens und hat schon als Hollywoodkulisse gedient. Einsam und verwinkelt erhebt es sich aus der Landschaft. Im Innern geht es für Besucher bis auf das Plateau des Hauptturms hinauf.

    • © LianeM, Shutterstock

    Als Bastion gegen die Mauren im 11.Jh. errichtet, ist das Kastell knapp 30 km nordwestlich von Huesca, wenige Kilometer hinter dem Dorf Loarre, eine der imposantesten Burgen Spaniens und hat schon als Hollywoodkulisse gedient. Einsam und verwinkelt erhebt es sich aus der Landschaft. Im Innern geht es für Besucher bis auf das Plateau des Hauptturms hinauf.


  • Iglesia de Santa María

    Architektonische Highlights
    • © milosk50, Shutterstock

    Alte Ansichten zeigen die traumhafte Lage der Kirche aus dem 12./13.Jh.: als sich das Südportal noch freiem Feld zuwandte und nicht von Verkehr und Häusern bedrängt wurde. Dennoch ist die Faszination, die von einem der beeindruckendsten Kirchenportale am Jakobsweg ausgeht, auch heute noch ungebrochen: mit Säulen und Bögen, sündhaften Wesen und Apostelskulpturen, der Himmelskönigin Maria und Christus als Pantokrator. Die von den Bildhauern des Mittelalters eingestreuten Motive reichen vom keltischen Flechtband bis hin zur nordischen Sigurdssage. Der achteckige Wehrturm trägt einen spitzen Aufsatz, im Kircheninnern verehren die Gläubigen ein gotisches Bildnis der Virgen de Rocamador.

    • © milosk50, Shutterstock

    Alte Ansichten zeigen die traumhafte Lage der Kirche aus dem 12./13.Jh.: als sich das Südportal noch freiem Feld zuwandte und nicht von Verkehr und Häusern bedrängt wurde. Dennoch ist die Faszination, die von einem der beeindruckendsten Kirchenportale am Jakobsweg ausgeht, auch heute noch ungebrochen: mit Säulen und Bögen, sündhaften Wesen und Apostelskulpturen, der Himmelskönigin Maria und Christus als Pantokrator. Die von den Bildhauern des Mittelalters eingestreuten Motive reichen vom keltischen Flechtband bis hin zur nordischen Sigurdssage. Der achteckige Wehrturm trägt einen spitzen Aufsatz, im Kircheninnern verehren die Gläubigen ein gotisches Bildnis der Virgen de Rocamador.


  • Monasterio de San Juan de la Peña

    Architektonische Highlights
    • © lunamarina, Shutterstock

    Es ist ein ganz ungewöhnlicher Anblick, der sich plötzlich direkt an der kleinen Bergstraße eröffnet: die Reste einer Klosteranlage mit eingezwängten Gebäudeteilen und einem frei liegenden Kreuzgang direkt unter einem riesigen Felsüberhang. Die wechselhafte Geschichte dieses längst verlassenen Klosters reicht ins 10.Jh. zurück, doch wahrscheinlich ist der Ursprung als Rückzugsort für Einsiedler noch wesentlich älter. Im Verlauf des Mittelalters gelangte die seinerzeit von Benediktinern geführte Anlage zu großer Bedeutung, über 60 weitere Klöster hingen von San Juan de la Peña ab. Beim heutigen Besuch interessant sind die teils ausgemalte präromanische Kirche und der sogenannte Konziliensaal im Unterbereich, während man im Oberbereich u.a. den Kreuzgang mit seinen fantasiereichen (allerdings stark restaurierten) Säulenkapitellen und die im 18.Jh. ausgestaltete Grablege aragonesischer Könige findet. San Juan de la Peña ist Nationaldenkmal. Das Kloster liegt ca. 20 km südwestlich von Jaca, ausgeschilderter Abzweig ab der N 240 (Jakobsweg). Der letzte Teil der Anfahrt lässt sich gut mit einem Besuch der romanischen Klosterkirche Santa Cruz de Serós kombinieren.

    • © lunamarina, Shutterstock

    Es ist ein ganz ungewöhnlicher Anblick, der sich plötzlich direkt an der kleinen Bergstraße eröffnet: die Reste einer Klosteranlage mit eingezwängten Gebäudeteilen und einem frei liegenden Kreuzgang direkt unter einem riesigen Felsüberhang. Die wechselhafte Geschichte dieses längst verlassenen Klosters reicht ins 10.Jh. zurück, doch wahrscheinlich ist der Ursprung als Rückzugsort für Einsiedler noch wesentlich älter. Im Verlauf des Mittelalters gelangte die seinerzeit von Benediktinern geführte Anlage zu großer Bedeutung, über 60 weitere Klöster hingen von San Juan de la Peña ab. Beim heutigen Besuch interessant sind die teils ausgemalte präromanische Kirche und der sogenannte Konziliensaal im Unterbereich, während man im Oberbereich u.a. den Kreuzgang mit seinen fantasiereichen (allerdings stark restaurierten) Säulenkapitellen und die im 18.Jh. ausgestaltete Grablege aragonesischer Könige findet. San Juan de la Peña ist Nationaldenkmal. Das Kloster liegt ca. 20 km südwestlich von Jaca, ausgeschilderter Abzweig ab der N 240 (Jakobsweg). Der letzte Teil der Anfahrt lässt sich gut mit einem Besuch der romanischen Klosterkirche Santa Cruz de Serós kombinieren.


  • Jaca

    Geographical
    • © Iakov Filimonov, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Chamäleon? Kloster!

    Lebhaftes 14 000-Ew.-Städtchen mit strategischer Bedeutung: Über den Pass von Somport kommen seit alters Jakobspilger auf dem Camino Aragonés durch Jaca. Anfang des 20.Jhs. durchbohrte man dann den Berg, damit auch Züge auf die andere Seite der Pyrenäen gelangen konnten. Der monumentale Bahnhof Canfranc war lange Zeit der wichtigste in Spanien. Ebenso sehenswert sind die Zeugnisse mittelalterlicher Blüte, etwa die sehenswerte romanische Kathedrale San Pedro mit der charakteristischen, schachbrettartig gemusterten Apsis, die wuchtigen Steinbrücken oder die heute in einen angenehmen Park verwandelte Zitadelle mit Zinnsoldatenmuseum. Im Monasterio Viejo de San Juan de la Peña 25 km südwestlich sollte dir besser nicht die Decke auf den Kopf fallen, denn dann hättest du Hunderte Tonnen Gestein über dir: Die Erbauer haben das frühromanische Kloster so an den Berg gesetzt, dass ein Felsvorsprung das natürliche Dach bildet. Selten verschmelzen Landschaft und Architektur so gekonnt!

    • 22700 Jaca
    • © Iakov Filimonov, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Chamäleon? Kloster!

    Lebhaftes 14 000-Ew.-Städtchen mit strategischer Bedeutung: Über den Pass von Somport kommen seit alters Jakobspilger auf dem Camino Aragonés durch Jaca. Anfang des 20.Jhs. durchbohrte man dann den Berg, damit auch Züge auf die andere Seite der Pyrenäen gelangen konnten. Der monumentale Bahnhof Canfranc war lange Zeit der wichtigste in Spanien. Ebenso sehenswert sind die Zeugnisse mittelalterlicher Blüte, etwa die sehenswerte romanische Kathedrale San Pedro mit der charakteristischen, schachbrettartig gemusterten Apsis, die wuchtigen Steinbrücken oder die heute in einen angenehmen Park verwandelte Zitadelle mit Zinnsoldatenmuseum. Im Monasterio Viejo de San Juan de la Peña 25 km südwestlich sollte dir besser nicht die Decke auf den Kopf fallen, denn dann hättest du Hunderte Tonnen Gestein über dir: Die Erbauer haben das frühromanische Kloster so an den Berg gesetzt, dass ein Felsvorsprung das natürliche Dach bildet. Selten verschmelzen Landschaft und Architektur so gekonnt!

    • 22700 Jaca

  • Javier

    Geographical
    • © Santi Rodriguez, Shutterstock

    Der kleine Ort ist bekannt für die Felsenburg mit Wurzeln im 10.Jh., einem weiten Freiplatz und einem schönen Fernblick auf die Sierra de Leyre. Auf dem Kastell wurde der heilige Franz Xaver (spanisch Francisco Javier, 1506-52) geboren, der den Jesuitenorden mitbegründete und später als Missionar nach Asien zog. Er sah seine Heimat nie wieder, nahm unter den Einheimischen in Indien Taufen bis zur Erschöpfung vor und starb entkräftet vor den Toren Chinas. Im selben Moment schwitzte ein Christusbildnis auf seiner Heimatburg Blut, so besagt eine Legende. An das Kastell grenzt ein einschiffiges Kirchlein, auf der Gegenseite des Platzes liegt die Iglesia de Santa María mit dem Taufbecken des Heiligen. In die Burg ist eine kleine Kapelle integriert, deren interessante Fresken Skelettmotive zeigen. Zu Ehren von Franz Xaver finden alljährlich im März zwei große Wallfahrten statt, die "javieradas".

    • 31411 Javier
    • © Santi Rodriguez, Shutterstock

    Der kleine Ort ist bekannt für die Felsenburg mit Wurzeln im 10.Jh., einem weiten Freiplatz und einem schönen Fernblick auf die Sierra de Leyre. Auf dem Kastell wurde der heilige Franz Xaver (spanisch Francisco Javier, 1506-52) geboren, der den Jesuitenorden mitbegründete und später als Missionar nach Asien zog. Er sah seine Heimat nie wieder, nahm unter den Einheimischen in Indien Taufen bis zur Erschöpfung vor und starb entkräftet vor den Toren Chinas. Im selben Moment schwitzte ein Christusbildnis auf seiner Heimatburg Blut, so besagt eine Legende. An das Kastell grenzt ein einschiffiges Kirchlein, auf der Gegenseite des Platzes liegt die Iglesia de Santa María mit dem Taufbecken des Heiligen. In die Burg ist eine kleine Kapelle integriert, deren interessante Fresken Skelettmotive zeigen. Zu Ehren von Franz Xaver finden alljährlich im März zwei große Wallfahrten statt, die "javieradas".

    • 31411 Javier

  • Roncesvalles/Orreaga

    Geographical
    • © Noradoa, Shutterstock

    Der kleine Ort hat große Bedeutung für den Jakobsweg, da sich das Kloster hier von frühesten Zeiten an um Aufnahme und Pflege der Pilger kümmerte. Den Ausschlag gab die strategische Lage auf 960 m Höhe unterhalb des Ibañeta-Passes. Die Straße führt unmittelbar an der Klosteranlage vorbei. Da der Ort Marienheiligtum ist, finden sich über die Scharen der Jakobspilger hinaus auch viele Wallfahrer aus der Umgebung ein, v.a. an den Sonntagen im Mai und am 8.September, dem Tag von Maria Geburt. Pilger haben abends Gelegenheit, den traditionellen Pilgersegen in der Klosterkirche zu empfangen.

    • 31650 Roncesvalles/Orreaga
    • © Noradoa, Shutterstock

    Der kleine Ort hat große Bedeutung für den Jakobsweg, da sich das Kloster hier von frühesten Zeiten an um Aufnahme und Pflege der Pilger kümmerte. Den Ausschlag gab die strategische Lage auf 960 m Höhe unterhalb des Ibañeta-Passes. Die Straße führt unmittelbar an der Klosteranlage vorbei. Da der Ort Marienheiligtum ist, finden sich über die Scharen der Jakobspilger hinaus auch viele Wallfahrer aus der Umgebung ein, v.a. an den Sonntagen im Mai und am 8.September, dem Tag von Maria Geburt. Pilger haben abends Gelegenheit, den traditionellen Pilgersegen in der Klosterkirche zu empfangen.

    • 31650 Roncesvalles/Orreaga

  • Sos del Rey Católico

    Geographical
    • © Evan Frank, Shutterstock
    • © Evan Frank, Shutterstock

    Südöstlich von Sangüesa liegt der Geburtsort des Königs Ferdinand von Aragonien (1452-1516). Im Mittelalter stark bewehrt bietet der denkmalgeschützte Ort heute malerische Ansichten: Türme, Bögen, Gassen, Mauern, Blumenschmuck und wappenverzierte Adelshäuser. Zum baulichen Erbe zählen die Iglesia de San Esteban und die Casa de la Vila (Rathaus).

    • 50680 Sos del Rey Católico
    • © Evan Frank, Shutterstock
    • © Evan Frank, Shutterstock

    Südöstlich von Sangüesa liegt der Geburtsort des Königs Ferdinand von Aragonien (1452-1516). Im Mittelalter stark bewehrt bietet der denkmalgeschützte Ort heute malerische Ansichten: Türme, Bögen, Gassen, Mauern, Blumenschmuck und wappenverzierte Adelshäuser. Zum baulichen Erbe zählen die Iglesia de San Esteban und die Casa de la Vila (Rathaus).

    • 50680 Sos del Rey Católico