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  • Jantarnaja komnata

    Touristenattraktionen
    • Jantarnaja komnata© MAIRDUMONT

    Drei Wände des 96m2 großen Raumes sind mit 500 000 Bernsteinscheibchen passgenau belegt. Aus Bernstein wurden auch Gravuren, Figuren, Bilderrahmen und Ornamente geschaffen – man weiß gar nicht, wo man zuerst hinsehen soll. Handwerklich ist dieses weltweit einmalige Raumdesign zweifellos ein Meisterstück – darüber, ob sein künstlerischer Wert den legendären Ruf rechtfertigt, darf man geteilter Meinung sein. Doch mehr zählt der ideelle Wert: Das in diversen Gelb- und Goldtönen changierende Bernsteinpuzzle war schon immer ein Gradmesser in den deutsch-russischen Beziehungen. 1717 schenkte der preußische König Friedrich Wilhelm I. dem Zaren Peter I. als Zeichen der guten Beziehungen ein Bernsteinkabinett. Vier Jahrzehnte später wurden die nur für eine Kammer ausreichenden Wandpaneele ergänzt und damit ein Saal im Katharinenpalast dekoriert. Während der Blockade Leningrads verschleppte die Wehrmacht dann das Meisterwerk nach Königsberg. Als die Sowjetarmee 1945 die Stadt eroberte, verlor sich die Spur des Beuteguts: Vermutlich ist es dort verbrannt. 1979 beschloss die Sowjetregierung, das Bernsteinzimmer zu rekonstruieren. Schließlich tauchten in Deutschland noch eine Kommode und eines der vier Steinmosaike mit allegorischen Darstellungen der menschlichen Sinne auf. Diese privaten Beutestücke kehrten im Jahr 2000 zurück – und 2003 wurde das vollendete Bernsteinzimmer wieder feierlich eröffnet.

    • Jantarnaja komnata© MAIRDUMONT

    Drei Wände des 96m2 großen Raumes sind mit 500 000 Bernsteinscheibchen passgenau belegt. Aus Bernstein wurden auch Gravuren, Figuren, Bilderrahmen und Ornamente geschaffen – man weiß gar nicht, wo man zuerst hinsehen soll. Handwerklich ist dieses weltweit einmalige Raumdesign zweifellos ein Meisterstück – darüber, ob sein künstlerischer Wert den legendären Ruf rechtfertigt, darf man geteilter Meinung sein. Doch mehr zählt der ideelle Wert: Das in diversen Gelb- und Goldtönen changierende Bernsteinpuzzle war schon immer ein Gradmesser in den deutsch-russischen Beziehungen. 1717 schenkte der preußische König Friedrich Wilhelm I. dem Zaren Peter I. als Zeichen der guten Beziehungen ein Bernsteinkabinett. Vier Jahrzehnte später wurden die nur für eine Kammer ausreichenden Wandpaneele ergänzt und damit ein Saal im Katharinenpalast dekoriert. Während der Blockade Leningrads verschleppte die Wehrmacht dann das Meisterwerk nach Königsberg. Als die Sowjetarmee 1945 die Stadt eroberte, verlor sich die Spur des Beuteguts: Vermutlich ist es dort verbrannt. 1979 beschloss die Sowjetregierung, das Bernsteinzimmer zu rekonstruieren. Schließlich tauchten in Deutschland noch eine Kommode und eines der vier Steinmosaike mit allegorischen Darstellungen der menschlichen Sinne auf. Diese privaten Beutestücke kehrten im Jahr 2000 zurück – und 2003 wurde das vollendete Bernsteinzimmer wieder feierlich eröffnet.


  • Jekatjerininskij dworez

    Architektonische Highlights
    • © Vladimir Sazonov, Shutterstock

    Im Katharinenpalast, der sich in Zarskoje Selo im schönsten Zarenschloss von Petersburg befindet, ist ein verlorenes Weltwunder auferstanden: Das Bernsteinzimmer. Wunderschöne Schmuckstücke hieraus gibt es im Museums-Shop des Palastes.

    • Sadowaja Uliza 7, 196601 Sankt-Peterburg
    • © Vladimir Sazonov, Shutterstock

    Im Katharinenpalast, der sich in Zarskoje Selo im schönsten Zarenschloss von Petersburg befindet, ist ein verlorenes Weltwunder auferstanden: Das Bernsteinzimmer. Wunderschöne Schmuckstücke hieraus gibt es im Museums-Shop des Palastes.

    • Sadowaja Uliza 7, 196601 Sankt-Peterburg

  • Puschkin

    Touristenattraktionen
    • Puschkin© MAIRDUMONT

    Im "Zarendorf" befand sich das - inzwischen rekonstruierte - legendäre Bernsteinzimmer. Doch Puschkin (wie der Residenzvorort seit 1937 heißt) wäre auch ohne dieses Weltwunder den Ausflug wert: Herz des Schlossensembles ist der Katharinenpalast.

    • Puschkin© MAIRDUMONT

    Im "Zarendorf" befand sich das - inzwischen rekonstruierte - legendäre Bernsteinzimmer. Doch Puschkin (wie der Residenzvorort seit 1937 heißt) wäre auch ohne dieses Weltwunder den Ausflug wert: Herz des Schlossensembles ist der Katharinenpalast.


  • Puschkin

    Geographical
    • © vermontalm, Thinkstock

    Im "Zarendorf" befand sich das - inzwischen rekonstruierte - legendäre Bernsteinzimmer. Doch Puschkin, wie der Residenzvorort seit 1937 heißt, wäre auch ohne dieses Weltwunder den Ausflug vor die südlichen Stadtgrenzen allemal wert. Herz des Schlossensembles ist der Katharinenpalast, der nach Katharina I., der Ehefrau und Nachfolgerin von Peter dem Großen, benannt ist. Sie ließ hier 1717-24 ein Schloss und einen akkuraten Park anlegen. Höhepunkt im Schloss ist die Rekonstruktion des Bernsteinzimmers. Links vor dem Palast schuf der Schotte Charles Cameron einen Bäderkomplex im Stil römischer Thermen. Hier kann eine Ausstellung über Alexander II. besichtigt werden. Ein Spaziergang durch den um einen See angelegten Landschaftspark gleicht einer Entdeckungsreise, denn Pavillons, Tore und Brücken warten mit den verschiedensten Stilen auf: Türkisch, chinesisch, gotisch, griechisch - selbst Ruinen wurden der Romantik zuliebe hier eigens errichtet. Historisch interessant ist der 1792-96 errichtete Alexanderpalast. 1904-17 lebte hier der letzte Zar Nikolaus II. mit seiner Familie. Von hier aus wurden sie in die Verbannung und dann in den Tod geschickt.

    • © vermontalm, Thinkstock

    Im "Zarendorf" befand sich das - inzwischen rekonstruierte - legendäre Bernsteinzimmer. Doch Puschkin, wie der Residenzvorort seit 1937 heißt, wäre auch ohne dieses Weltwunder den Ausflug vor die südlichen Stadtgrenzen allemal wert. Herz des Schlossensembles ist der Katharinenpalast, der nach Katharina I., der Ehefrau und Nachfolgerin von Peter dem Großen, benannt ist. Sie ließ hier 1717-24 ein Schloss und einen akkuraten Park anlegen. Höhepunkt im Schloss ist die Rekonstruktion des Bernsteinzimmers. Links vor dem Palast schuf der Schotte Charles Cameron einen Bäderkomplex im Stil römischer Thermen. Hier kann eine Ausstellung über Alexander II. besichtigt werden. Ein Spaziergang durch den um einen See angelegten Landschaftspark gleicht einer Entdeckungsreise, denn Pavillons, Tore und Brücken warten mit den verschiedensten Stilen auf: Türkisch, chinesisch, gotisch, griechisch - selbst Ruinen wurden der Romantik zuliebe hier eigens errichtet. Historisch interessant ist der 1792-96 errichtete Alexanderpalast. 1904-17 lebte hier der letzte Zar Nikolaus II. mit seiner Familie. Von hier aus wurden sie in die Verbannung und dann in den Tod geschickt.


  • Ekaterininski Park

    Botanische Gärten & Parks
    • © STANISLAV SAVYTS'KY, Shutterstock

    Um einen See herum wurde dieser Landschaftspark angelegt. Seine Pavillons, Tore und Brücken warten mit den verschiedensten Stilen auf, mal türkisch und chinesisch, dann gotisch oder griechisch. Selbst Ruinen wurden der Romantik zuliebe eigens errichtet.

    • © STANISLAV SAVYTS'KY, Shutterstock

    Um einen See herum wurde dieser Landschaftspark angelegt. Seine Pavillons, Tore und Brücken warten mit den verschiedensten Stilen auf, mal türkisch und chinesisch, dann gotisch oder griechisch. Selbst Ruinen wurden der Romantik zuliebe eigens errichtet.


  • Magazin Musej Katerinenskogo dvorca

    Schmuck

    95% der weltweiten Bernsteinvorkommen liegen im russischen Gebiet Kaliningrad, und Petersburg als Heimat des rekonstruierten Bernsteinzimmers verfügt über die beste Werkstatt zur Verarbeitung. Eine wirklich gute Auswahl an Bernsteinobjekten gibt es im Museumsladen des Katharinenpalastes.

    95% der weltweiten Bernsteinvorkommen liegen im russischen Gebiet Kaliningrad, und Petersburg als Heimat des rekonstruierten Bernsteinzimmers verfügt über die beste Werkstatt zur Verarbeitung. Eine wirklich gute Auswahl an Bernsteinobjekten gibt es im Museumsladen des Katharinenpalastes.


  • Kameronowa galereja

    Touristenattraktionen

    Links vor dem Katharinenpalast schuf der Schotte Charles Cameron einen Bäderkomplex im Stil römischer Thermen: In der luftigen Cameron-Galerie kann eine Ausstellung über Alexander II. besichtigt werden. Die nobelsten Räume sind die mit Halbedelsteinen ausgekleideten Achatzimmer.

    Links vor dem Katharinenpalast schuf der Schotte Charles Cameron einen Bäderkomplex im Stil römischer Thermen: In der luftigen Cameron-Galerie kann eine Ausstellung über Alexander II. besichtigt werden. Die nobelsten Räume sind die mit Halbedelsteinen ausgekleideten Achatzimmer.