Prag - Altstadt & Josefstadt, Staré Město & Josefov Top Sehenswürdigkeiten

Staroměstské náměstí
Touristenattraktionen
Praha
Staroměstské náměstí
Starý Židovský hřbitov
Touristenattraktionen
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Starý Židovský hřbitov
Staronová synagoga
Architektonische Highlights
Praha
Rudolfinum
Architektonische Highlights
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Rudolfinum
U Černé matky Boží
Architektonische Highlights
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Muzeum Bedřicha Smetany
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Praha
Muzeum Bedřicha Smetany
Pinkasova synagoga
Architektonische Highlights
Praha
Pinkasova synagoga
Muchovo Muzeum
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Staroměstská radnice
Architektonische Highlights
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Staroměstská radnice
Betlemské kaple
Architektonische Highlights
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Pařížská
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Pařížská
Staroměstská mostecká věž
Architektonische Highlights
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Anežský Klášter
Architektonische Highlights
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Anežský Klášter
Chrám svatého Mikuláše
Architektonische Highlights
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Chrám svatého Mikuláše
Klausova synagoga
Architektonische Highlights
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Klausova synagoga
Maiselova synagoga
Architektonische Highlights
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Maiselova synagoga
Matka Boží před Týnem
Architektonische Highlights
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Matka Boží před Týnem
Obecní dům
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Obecní dům
Prašná brána
Architektonische Highlights
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Prašná brána
Univerzita Karlova
Architektonische Highlights
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Univerzita Karlova
Madame Tussaud's Prague
Museen
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Památník Jaroslava Ježka
Museen
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Uměleckoprůmyslové muzeum
Museen
Praha
Uměleckoprůmyslové muzeum
Stavovské divadlo
Architektonische Highlights
Praha
Stavovské divadlo
Španělská synagoga
Architektonische Highlights
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Pomník Jana Husa
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Na příkopě
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Staroměstský orloj
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Staroměstský orloj
Židovské muzeum
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Židovské muzeum
Pražské Benátky
Touristenattraktionen
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    Touristenattraktionen

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    Architektonische Highlights

    Museen


  • Staroměstské náměstí

    Touristenattraktionen
    • Staroměstské náměstí© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Für ein Trinkgeld durch Prag

    Prags ältester Platz ist seit dem 12.Jh. der Dreh- und Angelpunkt der Stadt. Mit seinem Rahmen aus prachtvollen Palais von Gotik bis Jugendstil ist er der ideale Ort zum Schauen, Genießen und Flanieren, Treffpunkt von Touristen und Tagedieben. Tafeln erinnern an Berühmtheiten, die hier wohnten oder verkehrten – u. a. Franz Kafka, Albert Einstein und Bedřich Smetana. Heute finden auf dem Ring nur noch Weihnachts- und Ostermärkte statt, früher war er der zentrale Handelsplatz der Stadt. Auswärtige Kaufleute mussten zuvor hinter der Teynkirche einen Zoll bezahlen, das Ungelt – und so heißt der versteckte Teynhof auch heute noch. Schauplatz eines dramatischen Ereignisses war der Altstädter Ring im Jahr 1621.Nachdem die böhmischen Stände die Schlacht am Weißen Berg verloren hatten, ließen die siegreichen katholischen Habsburger hier 27 protestantische Adelige und Standesherren hinrichten. Vor dem Rathausturm ins Pflaster eingelassene Kreuze erinnern an die Getöteten. Eine späte Antwort darauf und ein nationale Absage an den Katholizismus ist in der Platzmitte die monumentale Statue des Reformators Jan Hus von Ladislav Šaloun (1915). Meist auf dem Altstädter Ring starten auch Gratisstadtführungen verschiedener Anbieter. Die Führer sind oft Expats oder Studenten. Finanziert werden die Touren allein über Trinkgelder.

    • Staroměstské náměstí© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Für ein Trinkgeld durch Prag

    Prags ältester Platz ist seit dem 12.Jh. der Dreh- und Angelpunkt der Stadt. Mit seinem Rahmen aus prachtvollen Palais von Gotik bis Jugendstil ist er der ideale Ort zum Schauen, Genießen und Flanieren, Treffpunkt von Touristen und Tagedieben. Tafeln erinnern an Berühmtheiten, die hier wohnten oder verkehrten – u. a. Franz Kafka, Albert Einstein und Bedřich Smetana. Heute finden auf dem Ring nur noch Weihnachts- und Ostermärkte statt, früher war er der zentrale Handelsplatz der Stadt. Auswärtige Kaufleute mussten zuvor hinter der Teynkirche einen Zoll bezahlen, das Ungelt – und so heißt der versteckte Teynhof auch heute noch. Schauplatz eines dramatischen Ereignisses war der Altstädter Ring im Jahr 1621.Nachdem die böhmischen Stände die Schlacht am Weißen Berg verloren hatten, ließen die siegreichen katholischen Habsburger hier 27 protestantische Adelige und Standesherren hinrichten. Vor dem Rathausturm ins Pflaster eingelassene Kreuze erinnern an die Getöteten. Eine späte Antwort darauf und ein nationale Absage an den Katholizismus ist in der Platzmitte die monumentale Statue des Reformators Jan Hus von Ladislav Šaloun (1915). Meist auf dem Altstädter Ring starten auch Gratisstadtführungen verschiedener Anbieter. Die Führer sind oft Expats oder Studenten. Finanziert werden die Touren allein über Trinkgelder.


  • Starý Židovský hřbitov

    Touristenattraktionen
    • Starý Židovský hřbitov© MAIRDUMONT

    Was wie kunstvoll arrangiert aussieht, entstand aus purer Platznot: Weil auf einem jüdischen Friedhof Gräber nicht nach einer bestimmten Zeit "aufgehoben" werden dürfen, musste hier Jh.elang neue Erde aufgeschüttet werden. Als Ergebnis liegen die Toten hier in bis zu neun Schichten übereinander, und die kunstvollen Grabsteine stehen dicht an dicht. Das bekannteste Grab des Friedhofs gehört dem 1609 gestorbenen Schöpfer des legendären Golems, Jehuda Liwa ben Bezallel, genannt Rabbi Löw. Das letzte Begräbnis fand hier nachweislich im Mai 1787 statt, aber wann das erste der schätzungsweise 200.000 Gräber errichtet wurde, weiß niemand so genau. Der älteste der 12.000 Steine stammt jedenfalls aus dem Jahr 1439.Übrigens: Wer das Grab von Franz Kafka sucht, wird es hier nicht finden - der Schriftsteller liegt auf dem neuen jüdischen Friedhof.

    • Starý Židovský hřbitov© MAIRDUMONT

    Was wie kunstvoll arrangiert aussieht, entstand aus purer Platznot: Weil auf einem jüdischen Friedhof Gräber nicht nach einer bestimmten Zeit "aufgehoben" werden dürfen, musste hier Jh.elang neue Erde aufgeschüttet werden. Als Ergebnis liegen die Toten hier in bis zu neun Schichten übereinander, und die kunstvollen Grabsteine stehen dicht an dicht. Das bekannteste Grab des Friedhofs gehört dem 1609 gestorbenen Schöpfer des legendären Golems, Jehuda Liwa ben Bezallel, genannt Rabbi Löw. Das letzte Begräbnis fand hier nachweislich im Mai 1787 statt, aber wann das erste der schätzungsweise 200.000 Gräber errichtet wurde, weiß niemand so genau. Der älteste der 12.000 Steine stammt jedenfalls aus dem Jahr 1439.Übrigens: Wer das Grab von Franz Kafka sucht, wird es hier nicht finden - der Schriftsteller liegt auf dem neuen jüdischen Friedhof.


  • Staronová synagoga

    Architektonische Highlights
    • © YRABOTA, Shutterstock

    Die Altneusynagoge wurde um 1275 errichtet und ist die älteste erhaltene Synagoge Europas. In der zweischiffigen Halle beeindruckt vor allem die präzise Steinmetzarbeit, zum Beispiel am Eingangsportal mit seinen fein ziselierten Ornamenten. Der Legende nach haben Engel nach der Zerstörung Jerusalems Teile von Salomons Tempel hierher getragen. Auch der tönerne Golem des Rabbi Löw war hier zu Hause: Seine lehmigen Reste werden der Sage nach auf dem Dachboden aufbewahrt. Die gewaltige Fahne im Gewölbe schenkte Kaiser Ferdinand III. den Juden für ihren tapferen Kampf gegen die Schweden 1648.

    • © YRABOTA, Shutterstock

    Die Altneusynagoge wurde um 1275 errichtet und ist die älteste erhaltene Synagoge Europas. In der zweischiffigen Halle beeindruckt vor allem die präzise Steinmetzarbeit, zum Beispiel am Eingangsportal mit seinen fein ziselierten Ornamenten. Der Legende nach haben Engel nach der Zerstörung Jerusalems Teile von Salomons Tempel hierher getragen. Auch der tönerne Golem des Rabbi Löw war hier zu Hause: Seine lehmigen Reste werden der Sage nach auf dem Dachboden aufbewahrt. Die gewaltige Fahne im Gewölbe schenkte Kaiser Ferdinand III. den Juden für ihren tapferen Kampf gegen die Schweden 1648.


  • Rudolfinum

    Architektonische Highlights
    • Rudolfinum© Martin Specht, DuMont Reisebildportal
    • Rudolfinum© Martin Specht, DuMont Reisebildportal

    Wenn das Repräsentationshaus einen Smetana-Saal hat, darf im Rudolfinum (1876-84) eine Huldigung an das zweite tschechische Musikgenie nicht fehlen. Im Haus der Künstler (wie der Neorenaissancebau mit offiziellem Beinamen heißt) führt eine eindrucksvolle Säulenhalle zum Dvořák-Konzertsaal. Am Entwurf der Architekten Josef Schulz und Josef Zítek ist außerdem die mondäne Freitreppe bemerkenswert - sie diente bereits bei zahlreichen TV-Werbespots als Hintergrund. Das nicht nach dem Kaiser, sondern dem späteren Kronprinzen Rudolf benannte Haus, das von Antonín Dvořák feierlich eröffnet worden war, beherbergte auch für kurze Zeit (1919-39) das Parlament. Interessante Wechselausstellungen finden in der Galerie statt, außerdem kulturelle Veranstaltungen.

    • Rudolfinum© Martin Specht, DuMont Reisebildportal
    • Rudolfinum© Martin Specht, DuMont Reisebildportal

    Wenn das Repräsentationshaus einen Smetana-Saal hat, darf im Rudolfinum (1876-84) eine Huldigung an das zweite tschechische Musikgenie nicht fehlen. Im Haus der Künstler (wie der Neorenaissancebau mit offiziellem Beinamen heißt) führt eine eindrucksvolle Säulenhalle zum Dvořák-Konzertsaal. Am Entwurf der Architekten Josef Schulz und Josef Zítek ist außerdem die mondäne Freitreppe bemerkenswert - sie diente bereits bei zahlreichen TV-Werbespots als Hintergrund. Das nicht nach dem Kaiser, sondern dem späteren Kronprinzen Rudolf benannte Haus, das von Antonín Dvořák feierlich eröffnet worden war, beherbergte auch für kurze Zeit (1919-39) das Parlament. Interessante Wechselausstellungen finden in der Galerie statt, außerdem kulturelle Veranstaltungen.


  • U Černé matky Boží

    Architektonische Highlights
    Insider-Tipp
    Kubismus zum Anbeißen

    Das 1911 von Josef Gočár entworfene ehemalige Kaufhaus ist das Hauptwerk des tschechischen Kubismus. Dass dieser keineswegs an der Fassade endete, zeigen das Kubismus-Museum im Obergeschoss und das kantige Grand Café Orient im ersten Stock – sogar die Gebäckkringel (věnečeky) sind hier eckig!

    Insider-Tipp
    Kubismus zum Anbeißen

    Das 1911 von Josef Gočár entworfene ehemalige Kaufhaus ist das Hauptwerk des tschechischen Kubismus. Dass dieser keineswegs an der Fassade endete, zeigen das Kubismus-Museum im Obergeschoss und das kantige Grand Café Orient im ersten Stock – sogar die Gebäckkringel (věnečeky) sind hier eckig!


  • Muzeum Bedřicha Smetany

    Museen
    • Muzeum Bedřicha Smetany© MAIRDUMONT

    Geeigneter Platz für den Komponisten der berühmten "Moldau", Bedřich Smetana (1824-1894): Das Museum ist direkt über dem Fluss angesiedelt und enthält Originalhandschriften und Korrespondenz des Begründers der tschechischen Nationalmusik.

    • Muzeum Bedřicha Smetany© MAIRDUMONT

    Geeigneter Platz für den Komponisten der berühmten "Moldau", Bedřich Smetana (1824-1894): Das Museum ist direkt über dem Fluss angesiedelt und enthält Originalhandschriften und Korrespondenz des Begründers der tschechischen Nationalmusik.


  • Pinkasova synagoga

    Architektonische Highlights
    • Pinkasova synagoga© MAIRDUMONT

    Die künstlerisch wertvollste Synagoge Prags wurde um 1530 von Aaron Meshullam Horowitz erbaut. Der spätgotische Bau wurde im 17.Jh. um den Vorraum und die Frauengalerie erweitert. An den Wänden der Synagoge stehen die Namen der zwischen 1939 und 1945 ermordeten 77.297 Juden aus Böhmen und Mähren - ein erschütterndes Dokument. Eine Ausstellung zeigt Tagebücher, Briefe, Gedichte und Zeichnungen aus dem KZ Theresienstadt.

    • Pinkasova synagoga© MAIRDUMONT

    Die künstlerisch wertvollste Synagoge Prags wurde um 1530 von Aaron Meshullam Horowitz erbaut. Der spätgotische Bau wurde im 17.Jh. um den Vorraum und die Frauengalerie erweitert. An den Wänden der Synagoge stehen die Namen der zwischen 1939 und 1945 ermordeten 77.297 Juden aus Böhmen und Mähren - ein erschütterndes Dokument. Eine Ausstellung zeigt Tagebücher, Briefe, Gedichte und Zeichnungen aus dem KZ Theresienstadt.


  • Muchovo Muzeum

    Museen

    1998 eingerichtetes Museum für den vielseitigen Jugendstilkünstler Alfons Mucha. Unter den 100 Exponaten befinden sich viele grafische Arbeiten sowie Gemälde mit Szenen aus der slawischen Geschichte.

    1998 eingerichtetes Museum für den vielseitigen Jugendstilkünstler Alfons Mucha. Unter den 100 Exponaten befinden sich viele grafische Arbeiten sowie Gemälde mit Szenen aus der slawischen Geschichte.


  • Staroměstská radnice

    Architektonische Highlights
    • Staroměstská radnice© MAIRDUMONT

    Willkommen bei der "meistfotografierten Männergruppe seit den Beatles". So jedenfalls nannte eine Prager Zeitung einmal die zwölf Apostelfiguren, die jede volle Stunde aus zwei unscheinbaren Luken des Rathausturms schauen. In Spitzenzeiten stehen Hunderte vor der Südseite des frühgotischen Hauses, um die Besuchersensation zu sehen. Apropos Zeit: Die filigrane Astronomische Uhr zeigt seit 1410 - mit störungsbedingten Unterbrechungen -, ob die Sterne günstig stehen. Umrahmt sind die Kalenderscheiben von den "vier größten Gefahren der Menschheit", wie man sie einst sah: Der Tod droht mit der Sanduhr, die Eitelkeit kokettiert mit ihrem Spiegelbild, ein Türke droht mit weiteren Kriegen, ein Geizhals schüttelt einen prallen Beutel. König Johann von Luxemburg hatte im September 1338 der Verwaltung angeboten, aus dem Ertrag der Weinsteuer ein Rathaus zu bauen. Bereits wenige Wochen später erstand die Gemeinde das Haus des Kaufmanns Wolflin und vergrößerte es nach 1360.Zunächst wurden benachbarte Häuser geschickt angebaut, dann zog die Altstadt den schlanken Turm als "Symbol der weltlichen Macht" hoch. Betrachtet man den 70 m hohen Bau von der Mitte des Platzes aus, sieht man deutlich, dass sich an ihn einst ein weiterer Rathausbau angeschlossen hat. Der einstige Nordflügel war in den letzten Kriegstagen bei Gefechten der abziehenden Wehrmacht ruiniert worden. Die gebrochene Fassade mit den halben Fensterrahmen hat man nach dem Zweiten Weltkrieg als Mahnmal stehen lassen. Die Säle des Rathauses werden für Ausstellungen und zu Repräsentationszwecken genutzt, außerdem wird hier am laufenden Band geheiratet.

    • Staroměstská radnice© MAIRDUMONT

    Willkommen bei der "meistfotografierten Männergruppe seit den Beatles". So jedenfalls nannte eine Prager Zeitung einmal die zwölf Apostelfiguren, die jede volle Stunde aus zwei unscheinbaren Luken des Rathausturms schauen. In Spitzenzeiten stehen Hunderte vor der Südseite des frühgotischen Hauses, um die Besuchersensation zu sehen. Apropos Zeit: Die filigrane Astronomische Uhr zeigt seit 1410 - mit störungsbedingten Unterbrechungen -, ob die Sterne günstig stehen. Umrahmt sind die Kalenderscheiben von den "vier größten Gefahren der Menschheit", wie man sie einst sah: Der Tod droht mit der Sanduhr, die Eitelkeit kokettiert mit ihrem Spiegelbild, ein Türke droht mit weiteren Kriegen, ein Geizhals schüttelt einen prallen Beutel. König Johann von Luxemburg hatte im September 1338 der Verwaltung angeboten, aus dem Ertrag der Weinsteuer ein Rathaus zu bauen. Bereits wenige Wochen später erstand die Gemeinde das Haus des Kaufmanns Wolflin und vergrößerte es nach 1360.Zunächst wurden benachbarte Häuser geschickt angebaut, dann zog die Altstadt den schlanken Turm als "Symbol der weltlichen Macht" hoch. Betrachtet man den 70 m hohen Bau von der Mitte des Platzes aus, sieht man deutlich, dass sich an ihn einst ein weiterer Rathausbau angeschlossen hat. Der einstige Nordflügel war in den letzten Kriegstagen bei Gefechten der abziehenden Wehrmacht ruiniert worden. Die gebrochene Fassade mit den halben Fensterrahmen hat man nach dem Zweiten Weltkrieg als Mahnmal stehen lassen. Die Säle des Rathauses werden für Ausstellungen und zu Repräsentationszwecken genutzt, außerdem wird hier am laufenden Band geheiratet.


  • Betlemské kaple

    Architektonische Highlights

    Mittelpunkt des schlichten gotischen Gotteshauses ist nicht der Altar, sondern die Kanzel: Und da stand 1402 bis 1412 Jan Hus, der berühmte Reformator, der 1415 in Konstanz als Ketzer verbrannt wurde. Mit seinen Predigten, die er nicht auf Latein, sondern auf Tschechisch hielt, soll er bis zu 3000 Menschen angezogen haben. Im 18.Jh. wurde das Gebäude abgerissen und erst in den 1950er-Jahren nach alten Zeichnungen wieder neu aufgebaut.

    Mittelpunkt des schlichten gotischen Gotteshauses ist nicht der Altar, sondern die Kanzel: Und da stand 1402 bis 1412 Jan Hus, der berühmte Reformator, der 1415 in Konstanz als Ketzer verbrannt wurde. Mit seinen Predigten, die er nicht auf Latein, sondern auf Tschechisch hielt, soll er bis zu 3000 Menschen angezogen haben. Im 18.Jh. wurde das Gebäude abgerissen und erst in den 1950er-Jahren nach alten Zeichnungen wieder neu aufgebaut.


  • Pařížská

    Touristenattraktionen
    • Pařížská© MAIRDUMONT

    Die Pařížská (Pariser Straße) mit ihren Jugendstilhäusern ist das Prunkstück des neu gestalteten Viertels der Josefstadt.

    • Pařížská, Praha
    • Pařížská© MAIRDUMONT

    Die Pařížská (Pariser Straße) mit ihren Jugendstilhäusern ist das Prunkstück des neu gestalteten Viertels der Josefstadt.

    • Pařížská, Praha

  • Staroměstská mostecká věž

    Architektonische Highlights
    • © Olga Kashubin, Shutterstock

    Wo heute Touristen aus aller Welt flanieren, hielt 1648 eine Armee vornehmlich aus Studenten und Juden die Schweden auf und gab dem Dreißigjährigen Krieg eine entscheidende Wende. Beim Gefecht wurde der Zierrat an der Brückenseite des Turms zerstört. Trotzdem gilt die um 1391 nach Plänen von Peter Parler gebaute Steinsäule als Europas prachtvollster Brückenturm des Mittelalters. Die Wappen über dem Tor sollen die zehn Länder symbolisieren, die Karl IV. zum böhmischen Königreich vereinigte. Der "Eisvogel im Liebesknoten" war das Zeichen König Wenzels IV., unter dessen Herrschaft die Arbeiten am Turm vollendet wurden.

    • © Olga Kashubin, Shutterstock

    Wo heute Touristen aus aller Welt flanieren, hielt 1648 eine Armee vornehmlich aus Studenten und Juden die Schweden auf und gab dem Dreißigjährigen Krieg eine entscheidende Wende. Beim Gefecht wurde der Zierrat an der Brückenseite des Turms zerstört. Trotzdem gilt die um 1391 nach Plänen von Peter Parler gebaute Steinsäule als Europas prachtvollster Brückenturm des Mittelalters. Die Wappen über dem Tor sollen die zehn Länder symbolisieren, die Karl IV. zum böhmischen Königreich vereinigte. Der "Eisvogel im Liebesknoten" war das Zeichen König Wenzels IV., unter dessen Herrschaft die Arbeiten am Turm vollendet wurden.


  • Anežský Klášter

    Architektonische Highlights
    • Anežský Klášter© MAIRDUMONT

    Das frühgotische Doppelkloster der Klarissinnen beherbergt mittelalterliche Kunst aus Böhmen und Mitteleuropa. Das im Volksmund "Böhmisches Assisi" genannte Kloster wurde 1233 von König Wenzel I. gegründet. Erste Äbtissin war seine Schwester, die böhmische Prinzessin Agnes.

    • Anežský Klášter© MAIRDUMONT

    Das frühgotische Doppelkloster der Klarissinnen beherbergt mittelalterliche Kunst aus Böhmen und Mitteleuropa. Das im Volksmund "Böhmisches Assisi" genannte Kloster wurde 1233 von König Wenzel I. gegründet. Erste Äbtissin war seine Schwester, die böhmische Prinzessin Agnes.


  • Chrám svatého Mikuláše

    Architektonische Highlights
    • Chrám svatého Mikuláše© MAIRDUMONT

    Atemberaubend: In der Sankt-Niklas-Kirche (1703-56) fände der 60 m hohe Aussichtsturm des Petřínhügels locker Platz - so monumental entwarfen Vater und Sohn Dientzenhofer das barocke Gotteshaus auf der Kleinseite. Die Fassade (1710) ist das Hauptwerk des böhmischen Barocks. Als Johann Lukas Kracker 1760 das Fresko über dem 75 m hohen Hauptschiff malte, schauten Dutzende Prager täglich dabei zu. "Die Verherrlichung des hl. Nikolaus" gehört mit 150 m2 zu Europas größten Gemälden. Das Dreifaltigkeitsfresko in der Kuppel malte Franz Xaver Balko, die vier mächtigen Figuren darunter schuf der Rokokobildhauer Ignaz Platzer. Den fast 80 m hohen Glockenturm entwarf Anselmo Lurago. Von hieraus überwachten die Agenten des tschechoslowakischen Geheimdienstes zu kommunistischen Zeiten die Botschaftsgebäude westlicher Länder. Eine kleine Ausstellung zeigt Ferngläser und Fotoapparate der damaligen Spitzel. Außerdem lohnt der sensationelle Ausblick den Aufstieg über die 303 Treppenstufen!

    • Chrám svatého Mikuláše© MAIRDUMONT

    Atemberaubend: In der Sankt-Niklas-Kirche (1703-56) fände der 60 m hohe Aussichtsturm des Petřínhügels locker Platz - so monumental entwarfen Vater und Sohn Dientzenhofer das barocke Gotteshaus auf der Kleinseite. Die Fassade (1710) ist das Hauptwerk des böhmischen Barocks. Als Johann Lukas Kracker 1760 das Fresko über dem 75 m hohen Hauptschiff malte, schauten Dutzende Prager täglich dabei zu. "Die Verherrlichung des hl. Nikolaus" gehört mit 150 m2 zu Europas größten Gemälden. Das Dreifaltigkeitsfresko in der Kuppel malte Franz Xaver Balko, die vier mächtigen Figuren darunter schuf der Rokokobildhauer Ignaz Platzer. Den fast 80 m hohen Glockenturm entwarf Anselmo Lurago. Von hieraus überwachten die Agenten des tschechoslowakischen Geheimdienstes zu kommunistischen Zeiten die Botschaftsgebäude westlicher Länder. Eine kleine Ausstellung zeigt Ferngläser und Fotoapparate der damaligen Spitzel. Außerdem lohnt der sensationelle Ausblick den Aufstieg über die 303 Treppenstufen!


  • Klausova synagoga

    Architektonische Highlights
    • Klausova synagoga© MAIRDUMONT

    Im Barockbau aus dem 17.Jh. befindet sich eine Dauerausstellung über jüdische Traditionen, Gewohnheiten und Feiertage mit seltenen hebräischen Drucken.

    • Klausova synagoga© MAIRDUMONT

    Im Barockbau aus dem 17.Jh. befindet sich eine Dauerausstellung über jüdische Traditionen, Gewohnheiten und Feiertage mit seltenen hebräischen Drucken.


  • Maiselova synagoga

    Architektonische Highlights
    • Maiselova synagoga© MAIRDUMONT

    Die einst größte Prager Synagoge ließ Mordechaj Maisel Ende des 16.Jhs. bauen. Nach einem Brand 1689 wurde sie verkleinert und zu Beginn des 19.Jhs. neugotisch umgebaut. In ihr ist der Silberschatz aus vielen böhmischen Synagogen untergebracht.

    • Maiselova synagoga© MAIRDUMONT

    Die einst größte Prager Synagoge ließ Mordechaj Maisel Ende des 16.Jhs. bauen. Nach einem Brand 1689 wurde sie verkleinert und zu Beginn des 19.Jhs. neugotisch umgebaut. In ihr ist der Silberschatz aus vielen böhmischen Synagogen untergebracht.


  • Matka Boží před Týnem

    Architektonische Highlights
    • Matka Boží před Týnem© (c)iStockphoto.com, tlindne, iStockphoto.com

    Das Prachtstück böhmischer Gotik (1365-1511) mit seinen 80 m hohen Türmen beherrscht den Altstädter Ring. Der kräftigere rechte Turm (genannt "Adam") spendet dem schlankeren ("Eva") im Sommer Schatten und senkt so die Innentemperatur - das war wichtig in Zeiten, in denen "Eva" als Lager für leicht Verderbliches diente. Die Marienstatue kam erst im 17.Jh. an die Fassade, zuvor prangte hier ein riesiger Kelch - das Zeichen der Hussiten, die das Abendmahl mit Brot und Wein zelebrierten. Nach ihrer Niederlage 1620 wurde der Kelch eingeschmolzen und zum Formen der Madonna benutzt. Im kargen Innern der Kirche befindet sich nahe dem Hauptaltar die Grabplatte von Tycho Brahe (1546-1601). Der dänische Astronom von Kaiser Rudolf II. trug zu Lebzeiten eine Nase aus Gold und Silber, da er seine eigene bei einem Duell verloren hatte. 2010 wurde Brahe in der Teynkirche zum dritten Mal begraben. Zuvor hatten Forscher seine sterblichen Überreste nach 1901 noch einmal untersucht, um die Todesursache herauszufinden. Wurde er ermordet? Starb er an einer Vergiftung oder an einer Krankheit? Brahes Tod ist auch trotz der neuerlichen Haarprobe ungeklärt.

    • Matka Boží před Týnem© (c)iStockphoto.com, tlindne, iStockphoto.com

    Das Prachtstück böhmischer Gotik (1365-1511) mit seinen 80 m hohen Türmen beherrscht den Altstädter Ring. Der kräftigere rechte Turm (genannt "Adam") spendet dem schlankeren ("Eva") im Sommer Schatten und senkt so die Innentemperatur - das war wichtig in Zeiten, in denen "Eva" als Lager für leicht Verderbliches diente. Die Marienstatue kam erst im 17.Jh. an die Fassade, zuvor prangte hier ein riesiger Kelch - das Zeichen der Hussiten, die das Abendmahl mit Brot und Wein zelebrierten. Nach ihrer Niederlage 1620 wurde der Kelch eingeschmolzen und zum Formen der Madonna benutzt. Im kargen Innern der Kirche befindet sich nahe dem Hauptaltar die Grabplatte von Tycho Brahe (1546-1601). Der dänische Astronom von Kaiser Rudolf II. trug zu Lebzeiten eine Nase aus Gold und Silber, da er seine eigene bei einem Duell verloren hatte. 2010 wurde Brahe in der Teynkirche zum dritten Mal begraben. Zuvor hatten Forscher seine sterblichen Überreste nach 1901 noch einmal untersucht, um die Todesursache herauszufinden. Wurde er ermordet? Starb er an einer Vergiftung oder an einer Krankheit? Brahes Tod ist auch trotz der neuerlichen Haarprobe ungeklärt.


  • Obecní dům

    Architektonische Highlights
    • Obecní dům© Martin Specht, DuMont Reisebildportal

    Das atemberaubende Beispiel tschechischer Sezessionsarchitektur wäre ohne den Wechsel des Amtssitzes von König Vladislav kaum gebaut worden. Die Renovierung des Obecní dům in den Jahren 1995-1997 kostete etwa 60 Mio. Euro.

    • Obecní dům© Martin Specht, DuMont Reisebildportal

    Das atemberaubende Beispiel tschechischer Sezessionsarchitektur wäre ohne den Wechsel des Amtssitzes von König Vladislav kaum gebaut worden. Die Renovierung des Obecní dům in den Jahren 1995-1997 kostete etwa 60 Mio. Euro.


  • Prašná brána

    Architektonische Highlights
    • Prašná brána© (c)iStockphoto.com, SimonCigoj, iStockphoto.com

    Die Bauzeit ist rekordverdächtig: Der gotische Turm wurde 1475 begonnen, aber erst 400 Jahre später beendet. 1484 brach man die Arbeiten an dem Repräsentationsobjekt ab, weil der damalige König Vladislav seinen Amtssitz von der Altstadt in die Burg verlegte. Der 65 m hohe Turm erhielt ein provisorisches Dach und diente Ende des 17.Jhs. als Lager für Schwarzpulver (daher kommt der Name). 1886 wurde bei einer Restaurierung ein Walmdach montiert.

    • Prašná brána© (c)iStockphoto.com, SimonCigoj, iStockphoto.com

    Die Bauzeit ist rekordverdächtig: Der gotische Turm wurde 1475 begonnen, aber erst 400 Jahre später beendet. 1484 brach man die Arbeiten an dem Repräsentationsobjekt ab, weil der damalige König Vladislav seinen Amtssitz von der Altstadt in die Burg verlegte. Der 65 m hohe Turm erhielt ein provisorisches Dach und diente Ende des 17.Jhs. als Lager für Schwarzpulver (daher kommt der Name). 1886 wurde bei einer Restaurierung ein Walmdach montiert.


  • Univerzita Karlova

    Architektonische Highlights
    • Univerzita Karlova© MAIRDUMONT

    Auch hunderte Jahre nach Gründung hat die Lehranstalt noch einen klingenden Namen. Karl IV. gründete sie am 7.April 1348 als erste mitteleuropäische Universität. Die Studenten mussten zunächst auf einen Campus verzichten, als Hörsaal dienten den vier Fakultäten Klöster und Kirchen - damals die größten Gebäude. Erst 1383 schenkte Wenzel IV. dem Collegium Carolinum das gotische Haus des Münzmeisters Johlin Rothlev. Nach der Barockisierung der Fassade durch František M. Kaňka 1718 wurde später auch die imposante Aula im ersten Stock umgestaltet. Der dort hängende Wandteppich "Karl IV. kniet vor dem hl. Wenzel" stammt von Václav Sychra (1947). Die Deckenvorhänge mit den Wappen der böhmischen Länder haben übrigens nicht nur optische Funktion: Sie wurden zur Verbesserung der Akustik angebracht. Die verschiedenfarbigen Steine an der Fassade des Karolinums wurden nach und nach bei Renovierungen eingefügt. So sollen neue und alte Bausubstanz deutlich gemacht werden.

    • Univerzita Karlova© MAIRDUMONT

    Auch hunderte Jahre nach Gründung hat die Lehranstalt noch einen klingenden Namen. Karl IV. gründete sie am 7.April 1348 als erste mitteleuropäische Universität. Die Studenten mussten zunächst auf einen Campus verzichten, als Hörsaal dienten den vier Fakultäten Klöster und Kirchen - damals die größten Gebäude. Erst 1383 schenkte Wenzel IV. dem Collegium Carolinum das gotische Haus des Münzmeisters Johlin Rothlev. Nach der Barockisierung der Fassade durch František M. Kaňka 1718 wurde später auch die imposante Aula im ersten Stock umgestaltet. Der dort hängende Wandteppich "Karl IV. kniet vor dem hl. Wenzel" stammt von Václav Sychra (1947). Die Deckenvorhänge mit den Wappen der böhmischen Länder haben übrigens nicht nur optische Funktion: Sie wurden zur Verbesserung der Akustik angebracht. Die verschiedenfarbigen Steine an der Fassade des Karolinums wurden nach und nach bei Renovierungen eingefügt. So sollen neue und alte Bausubstanz deutlich gemacht werden.


  • Madame Tussaud's Prague

    Museen

    Franz Kafka, Fidel Castro, Karel Gott: Insgesamt rund 50 mehr oder weniger berühmte, in manchen Fällen auch berüchtigte Persönlichkeiten der tschechischen, aber ebenso der internationalen Geschichte sind hier in vier Sälen ausgestellt.

    Franz Kafka, Fidel Castro, Karel Gott: Insgesamt rund 50 mehr oder weniger berühmte, in manchen Fällen auch berüchtigte Persönlichkeiten der tschechischen, aber ebenso der internationalen Geschichte sind hier in vier Sälen ausgestellt.


  • Památník Jaroslava Ježka

    Museen

    Die ehemalige Wohnung des Komponisten Jaroslav Ježek ist Prags einziges Jazzmuseum und gleichzeitig das kleinste Museum hier. Konzertflügel, Schreibtisch und allerlei Gegenstände des täglichen Gebrauchs an den in Tschechien hochverehrten Musiker.

    Die ehemalige Wohnung des Komponisten Jaroslav Ježek ist Prags einziges Jazzmuseum und gleichzeitig das kleinste Museum hier. Konzertflügel, Schreibtisch und allerlei Gegenstände des täglichen Gebrauchs an den in Tschechien hochverehrten Musiker.


  • Uměleckoprůmyslové muzeum

    Museen
    • Uměleckoprůmyslové muzeum© MAIRDUMONT

    Die größte Glassammlung der Welt ist hier zu besichtigen: insgesamt mehr als 16.000 Exponate aus Glas, Porzellan und Keramik, außerdem eine Abteilung mit Uhren und Messgeräten sowie mit kubistischen Möbeln.

    • Uměleckoprůmyslové muzeum© MAIRDUMONT

    Die größte Glassammlung der Welt ist hier zu besichtigen: insgesamt mehr als 16.000 Exponate aus Glas, Porzellan und Keramik, außerdem eine Abteilung mit Uhren und Messgeräten sowie mit kubistischen Möbeln.


  • Stavovské divadlo

    Architektonische Highlights
    • Stavovské divadlo© MAIRDUMONT
    • © MAIRDUMONT

    Das klassizistische Gebäude war eine Auftragsarbeit von Graf Franz Anton Nostitz-Rieneck und wurde zwischen 1781 und 1783 nach Entwürfen von Anton Haffenecker gebaut. Als "Nostitz-Theater" wurde es mit Gotthold Ephraim Lessings "Emilia Galotti" eröffnet. Die erste Vorstellung in tschechischer Sprache fand 1785 statt, bevor Mozart hier seinen "Don Giovanni" 1787 dirigierte. Damals trug das Haus noch nicht seinen jetzigen Namen: Die böhmischen Stände übernahmen erst 1799 die Leitung. Später wirkte hier Carl Maria von Weber als Direktor, Clara Schumann und Richard Wagner gaben Konzerte. Von 1945 bis 1991 hieß das Haus "Tyl-Theater" nach dem Mitautor der Nationalhymne, Josef Kajetán Tyl (1808-56). Sein Lied "Kde domov můj?" ("Wo ist meine Heimat?") wurde hier zum ersten Mal gespielt.

    • Stavovské divadlo© MAIRDUMONT
    • © MAIRDUMONT

    Das klassizistische Gebäude war eine Auftragsarbeit von Graf Franz Anton Nostitz-Rieneck und wurde zwischen 1781 und 1783 nach Entwürfen von Anton Haffenecker gebaut. Als "Nostitz-Theater" wurde es mit Gotthold Ephraim Lessings "Emilia Galotti" eröffnet. Die erste Vorstellung in tschechischer Sprache fand 1785 statt, bevor Mozart hier seinen "Don Giovanni" 1787 dirigierte. Damals trug das Haus noch nicht seinen jetzigen Namen: Die böhmischen Stände übernahmen erst 1799 die Leitung. Später wirkte hier Carl Maria von Weber als Direktor, Clara Schumann und Richard Wagner gaben Konzerte. Von 1945 bis 1991 hieß das Haus "Tyl-Theater" nach dem Mitautor der Nationalhymne, Josef Kajetán Tyl (1808-56). Sein Lied "Kde domov můj?" ("Wo ist meine Heimat?") wurde hier zum ersten Mal gespielt.


  • Španělská synagoga

    Architektonische Highlights
    • © Pyty, Shutterstock

    Ihren Namen hat die 1868 erbaute und damit jüngste Synagoge Josefovs wegen ihres maurischen Stils - und nicht etwa, weil es sich um ein Gotteshaus sephardischer Juden handeln würde. Nach aufwendiger Renovierung steht die prunkvolle und mit reichlich Gold ausgeschmückte Synagoge Besuchern seit einigen Jahren wieder offen. Eine Ausstellung informiert hier über jüdische Geschichte in Tschechien.

    • © Pyty, Shutterstock

    Ihren Namen hat die 1868 erbaute und damit jüngste Synagoge Josefovs wegen ihres maurischen Stils - und nicht etwa, weil es sich um ein Gotteshaus sephardischer Juden handeln würde. Nach aufwendiger Renovierung steht die prunkvolle und mit reichlich Gold ausgeschmückte Synagoge Besuchern seit einigen Jahren wieder offen. Eine Ausstellung informiert hier über jüdische Geschichte in Tschechien.


  • Pomník Jana Husa

    Touristenattraktionen

    Gedenkstätte des 1415 wegen Ketzerei in Konstanz verbrannten Reformators Jan Hus.

    Gedenkstätte des 1415 wegen Ketzerei in Konstanz verbrannten Reformators Jan Hus.


  • Na příkopě

    Touristenattraktionen

    Der "Graben" ist die Shopping-Hauptschlagader der Stadt.

    • Na Příkopě, Praha

    Der "Graben" ist die Shopping-Hauptschlagader der Stadt.

    • Na Příkopě, Praha

  • Staroměstský orloj

    Touristenattraktionen
    • Staroměstský orloj© Rainer Martini, DuMont Reisebildportal

    Die filigrane Astronomische Uhr zeigt seit 1410 - mit störungsbedingten Unterbrechungen -, ob die Sterne günstig stehen. Umrahmt sind die Kalenderscheiben von den "vier größten Gefahren der Menschheit", wie man sie einst sah: Der Tod droht mit der Sanduhr, die Eitelkeit kokettiert mit ihrem Spiegelbild, ein Türke droht mit weiteren Kriegen, ein Geizhals schüttelt einen prallen Beutel.

    • Staroměstský orloj© Rainer Martini, DuMont Reisebildportal

    Die filigrane Astronomische Uhr zeigt seit 1410 - mit störungsbedingten Unterbrechungen -, ob die Sterne günstig stehen. Umrahmt sind die Kalenderscheiben von den "vier größten Gefahren der Menschheit", wie man sie einst sah: Der Tod droht mit der Sanduhr, die Eitelkeit kokettiert mit ihrem Spiegelbild, ein Türke droht mit weiteren Kriegen, ein Geizhals schüttelt einen prallen Beutel.


  • Židovské muzeum

    Museen
    • Židovské muzeum© MAIRDUMONT

    1950 kam das Jüdische Museum unter staatliche Verwaltung. Erst seit der Wende kann die jüdische Gemeinde wieder selbst über ihr Erbe verfügen. Die Ausstellungen des Museums verteilen sich auf verschiedene historische Gebäude in der Josefstadt, darunter die wichtigsten Synagogen.

    • Židovské muzeum© MAIRDUMONT

    1950 kam das Jüdische Museum unter staatliche Verwaltung. Erst seit der Wende kann die jüdische Gemeinde wieder selbst über ihr Erbe verfügen. Die Ausstellungen des Museums verteilen sich auf verschiedene historische Gebäude in der Josefstadt, darunter die wichtigsten Synagogen.


  • Pražské Benátky

    Touristenattraktionen

    Am nördlichen Ende des Bachs Čertovka ragt das Prager Venedig hervor, eine Gruppe alter Häuser.

    • 11000 Praha

    Am nördlichen Ende des Bachs Čertovka ragt das Prager Venedig hervor, eine Gruppe alter Häuser.

    • 11000 Praha