Potsdam Top Sehenswürdigkeiten

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Sacrower Halbinsel
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Sacrow
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    Botanische Gärten & Parks

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  • Park Babelsberg

    Botanische Gärten & Parks
    • Park Babelsberg© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Baden vor Welterbekulisse

    Die unterschätzte Perle der Potsdamer Parklandschaften wurde ab 1833 von Peter Joseph Lenné und Fürst Hermann von Pückler-Muskau und damit gleich von zwei Gestaltungsstars ihrer Zeit geprägt. Rund um das Schloss glänzen gepflegte Rabatten. Wer auf angelegten Wegen weiter Richtung Süden streift, hat es mit mehr Wildwuchs und Steigung, dafür aber mit wunderbarer Aussicht auf die Glienicker Brücke, Schloss Sacrow sowie die Potsdamer Skyline zu tun. Für ein wenig Abkühlung im Sommer sorgt das frisch sanierte Stadtbad Park Babelsberg, das neben einem Sandstrand und Strandkörben auch eine Wasserrutsche und Beachvolleyball-Felder bietet.

    • Park Babelsberg© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Baden vor Welterbekulisse

    Die unterschätzte Perle der Potsdamer Parklandschaften wurde ab 1833 von Peter Joseph Lenné und Fürst Hermann von Pückler-Muskau und damit gleich von zwei Gestaltungsstars ihrer Zeit geprägt. Rund um das Schloss glänzen gepflegte Rabatten. Wer auf angelegten Wegen weiter Richtung Süden streift, hat es mit mehr Wildwuchs und Steigung, dafür aber mit wunderbarer Aussicht auf die Glienicker Brücke, Schloss Sacrow sowie die Potsdamer Skyline zu tun. Für ein wenig Abkühlung im Sommer sorgt das frisch sanierte Stadtbad Park Babelsberg, das neben einem Sandstrand und Strandkörben auch eine Wasserrutsche und Beachvolleyball-Felder bietet.


  • Neues Palais

    Architektonische Highlights
    • Neues Palais© Glow Images

    Das größte Bauwerk (1763-69) des 18.Jhs. im Park von Sanssouci besitzt mehr als zweihundert Räume. 428 Götter und Halbgötter, an denen zwölf Bildhauer und mehrere Dutzend Steinmetze sechs Jahre lang meißelten, zieren die Fassade. Unzählige Schnecken und Muscheln schmücken mit über 20.000 Mineralien und Versteinerungen den als Grotte gestalteten Gartensaal. Er gehört zu den etwa 60 zu besichtigenden Räumen, die mit Möbeln, Porzellan und Kunsthandwerk ausgestattet sind. Die etwa 300 Gemälde im Neuen Palais haben vornehmlich italienische, niederländische und französische Künstler geschaffen. Hauptsaal des Schlosses war der Marmorsaal im Obergeschoss, gestaltet von Gontard. Die in Form und Gestalt französischen Spiegelgalerien ähnelnde Marmorgalerie im Erdgeschoss diente als Speisesaal. Im Südflügel ist die Wohnung von Friedrich II. zu besichtigen. Gewohnt hat der König jedoch kaum in dem Schloss, später wurde es meist als Gästewohnung und für Festlichkeiten genutzt. Erst Kaiser Wilhelm I. wählte es wieder als einen bevorzugten Aufenthaltsort. Das Schlosstheater (1748) nimmt das gesamte erste und zweite Obergeschoss des südlichen Hauptflügels ein. Das wiederhergestellte Heckentheater bietet mit seinem amphitheatralisch ansteigenden Zuschauerraum Platz für 210 Personen. Es war nach 1763 angelegt worden, fand aber ab Mitte des 19.Jhs. keine Beachtung mehr. Um das Neue Palais solltest du einmal herumgehen, weil sich der Blick auf die Communs (1766-69) lohnt. In den beiden gewaltigen Bauten gegenüber der Ehrenhofseite befanden sich früher Küchen, Wirtschaftsräume und Dienstwohnungen. In den Antikentempel (1768) nördlich vom Neuen Palais, eine verkleinerte Nachbildung des Pantheons in Rom, luden die Könige bis 1830 zur Besichtigung ihrer Antikensammlung ein. Nachdem die jedoch ins Neue Museum nach Berlin gekommen war, wurde der Tempel Ruhestätte einiger Hohenzollern. So liegen hier die erste Gemahlin von Wilhelm II., Kaiserin Augusta Viktoria (verstorben 1921), und seine zweite Frau Hermine (verstorben 1947).

    • Neues Palais© Glow Images

    Das größte Bauwerk (1763-69) des 18.Jhs. im Park von Sanssouci besitzt mehr als zweihundert Räume. 428 Götter und Halbgötter, an denen zwölf Bildhauer und mehrere Dutzend Steinmetze sechs Jahre lang meißelten, zieren die Fassade. Unzählige Schnecken und Muscheln schmücken mit über 20.000 Mineralien und Versteinerungen den als Grotte gestalteten Gartensaal. Er gehört zu den etwa 60 zu besichtigenden Räumen, die mit Möbeln, Porzellan und Kunsthandwerk ausgestattet sind. Die etwa 300 Gemälde im Neuen Palais haben vornehmlich italienische, niederländische und französische Künstler geschaffen. Hauptsaal des Schlosses war der Marmorsaal im Obergeschoss, gestaltet von Gontard. Die in Form und Gestalt französischen Spiegelgalerien ähnelnde Marmorgalerie im Erdgeschoss diente als Speisesaal. Im Südflügel ist die Wohnung von Friedrich II. zu besichtigen. Gewohnt hat der König jedoch kaum in dem Schloss, später wurde es meist als Gästewohnung und für Festlichkeiten genutzt. Erst Kaiser Wilhelm I. wählte es wieder als einen bevorzugten Aufenthaltsort. Das Schlosstheater (1748) nimmt das gesamte erste und zweite Obergeschoss des südlichen Hauptflügels ein. Das wiederhergestellte Heckentheater bietet mit seinem amphitheatralisch ansteigenden Zuschauerraum Platz für 210 Personen. Es war nach 1763 angelegt worden, fand aber ab Mitte des 19.Jhs. keine Beachtung mehr. Um das Neue Palais solltest du einmal herumgehen, weil sich der Blick auf die Communs (1766-69) lohnt. In den beiden gewaltigen Bauten gegenüber der Ehrenhofseite befanden sich früher Küchen, Wirtschaftsräume und Dienstwohnungen. In den Antikentempel (1768) nördlich vom Neuen Palais, eine verkleinerte Nachbildung des Pantheons in Rom, luden die Könige bis 1830 zur Besichtigung ihrer Antikensammlung ein. Nachdem die jedoch ins Neue Museum nach Berlin gekommen war, wurde der Tempel Ruhestätte einiger Hohenzollern. So liegen hier die erste Gemahlin von Wilhelm II., Kaiserin Augusta Viktoria (verstorben 1921), und seine zweite Frau Hermine (verstorben 1947).


  • Park Sanssouci

    Botanische Gärten & Parks
    • Park Sanssouci© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Einmal alles

    Ein wenig Zeit und gutes Schuhwerk sind mitzubringen, um dem Gesamtkunstwerk Park Sanssouci gerecht zu werden. Es gilt schließlich, Gartenbaukunst und Architekturfinesse aus 250 Jahren auf 300 Hektar Parkfläche rund um die über 2 km lange Ost-West-Achse zu erkunden. Fast 60 Gärtnerinnen und Gärtner sind nötig, um die grüne Pracht in Schuss zu halten. Zum Ensemble gehören, natürlich, das weltberühmte, namensgebende Schloss Sanssouci sowie das pompöse Neue Palais. Der Clou ist aber, dass sich hinter jeder Wegbiegung noch ein Belvedere oder andere bezaubernde Bauten wie eine Orangerie oder ein Teehaus verstecken, dafür allein nähme man andernorts weite Anreisen in Kauf. Weil die Anlage schon ein paar Jahre auf dem Buckelt hat, wird aktuell überall saniert. Den besten Überblick fürs kleinste Geld erhältst du mit dem Ticket Sanssouci+. Es gewährt einen Tag lang Zugang zu diversen Potsdamer Häusern, die zur Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg gehören. Da für jede der im Park verteilten Sehenswürdigkeiten ein Extra-Eintritt fällig wird, lohnt sich das schnell.

    • Park Sanssouci© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Einmal alles

    Ein wenig Zeit und gutes Schuhwerk sind mitzubringen, um dem Gesamtkunstwerk Park Sanssouci gerecht zu werden. Es gilt schließlich, Gartenbaukunst und Architekturfinesse aus 250 Jahren auf 300 Hektar Parkfläche rund um die über 2 km lange Ost-West-Achse zu erkunden. Fast 60 Gärtnerinnen und Gärtner sind nötig, um die grüne Pracht in Schuss zu halten. Zum Ensemble gehören, natürlich, das weltberühmte, namensgebende Schloss Sanssouci sowie das pompöse Neue Palais. Der Clou ist aber, dass sich hinter jeder Wegbiegung noch ein Belvedere oder andere bezaubernde Bauten wie eine Orangerie oder ein Teehaus verstecken, dafür allein nähme man andernorts weite Anreisen in Kauf. Weil die Anlage schon ein paar Jahre auf dem Buckelt hat, wird aktuell überall saniert. Den besten Überblick fürs kleinste Geld erhältst du mit dem Ticket Sanssouci+. Es gewährt einen Tag lang Zugang zu diversen Potsdamer Häusern, die zur Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg gehören. Da für jede der im Park verteilten Sehenswürdigkeiten ein Extra-Eintritt fällig wird, lohnt sich das schnell.


  • Filmpark Babelsberg

    Touristenattraktionen
    • Filmpark Babelsberg© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Crashkurs als Action-Double

    Wenn – wie hier – hundert Jahre Filmgeschichte auf einen Freizeitpark treffen, sollte man durchaus einen ganzen Tag einplanen. Es gibt viel zu sehen im 1911 gegründeten Filmpark mit angeschlossenen Filmstudios: diverse Kulissen, von „Lummerland“ bis „Monuments Men“. Dazu das „Sandmännchen“-Abenteuerland, die Stunt-Show in der Vulkan-Arena, eine Westernstraße, eine Mittelalterstadt, 4D-Kino. Beim interaktiven Virtual- Reality-Erlebnis Hologate wirst du in Ghostbuster-Ausrüstung selbst zum Geisterjäger. Gruppen können spezielle Themenführungen, etwa durch den Kostümfundus, buchen. Für alle anderen gibt es einen Audio-Guide. Besucher erfahren außerdem, wie es hinter den Kulissen zugeht, wo die Requisiten herkommen und wie z. B. ein Green Screen funktioniert. Während der Schulferien gibt es besondere Angebote, etwa Stuntworkshops für Kinder.

    • Filmpark Babelsberg© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Crashkurs als Action-Double

    Wenn – wie hier – hundert Jahre Filmgeschichte auf einen Freizeitpark treffen, sollte man durchaus einen ganzen Tag einplanen. Es gibt viel zu sehen im 1911 gegründeten Filmpark mit angeschlossenen Filmstudios: diverse Kulissen, von „Lummerland“ bis „Monuments Men“. Dazu das „Sandmännchen“-Abenteuerland, die Stunt-Show in der Vulkan-Arena, eine Westernstraße, eine Mittelalterstadt, 4D-Kino. Beim interaktiven Virtual- Reality-Erlebnis Hologate wirst du in Ghostbuster-Ausrüstung selbst zum Geisterjäger. Gruppen können spezielle Themenführungen, etwa durch den Kostümfundus, buchen. Für alle anderen gibt es einen Audio-Guide. Besucher erfahren außerdem, wie es hinter den Kulissen zugeht, wo die Requisiten herkommen und wie z. B. ein Green Screen funktioniert. Während der Schulferien gibt es besondere Angebote, etwa Stuntworkshops für Kinder.


  • Schloss Sanssouci

    Architektonische Highlights
    • Schloss Sanssouci© MAIRDUMONT

    1747 weihte Friedrich II. das eingeschossige, lang gestreckte Schloss mit einem Bankett ein. Das weltberühmte Bauwerk ist reich mit Möbeln, Gemälden, Plastiken und Porzellan aus dem 18.Jh. ausgestattet. Einer der schönsten Räume des Rokoko ist das "Konzertzimmer", in dem sich Malerei, Skulptur und Kunsthandwerk zu einem Gesamtbild verbinden. Dem Konzertzimmer schließt sich das Empfangszimmer an, in dem die Gäste auf die Audienz beim König zu warten hatten. In der Bibliothek werden über 2000 Bücher in den Schränken aufbewahrt, die aus dem Potsdamer Stadtschloss stammen. Der König hatte alle seine Bibliotheken mit den gleichen Büchern ausgestattet. Friedrichs Arbeits- und Schlafzimmer ist der einzige Schlossraum, der nicht mehr die ursprüngliche Innengestaltung hat. Nachfolger und Neffe Friedrich Wilhelm II. ließ sich den Raum im klassizistischen Stil umgestalten. Im Alkoven, ehemals Schlafraum, steht aber wieder der Sterbestuhl des berühmtesten Hohenzollern. Aus konservatorischen Gründen ist die Zahl der täglichen Besucher in Schloss Sanssouci begrenzt, feste Einlasszeiten werden vorgegeben.

    • Schloss Sanssouci© MAIRDUMONT

    1747 weihte Friedrich II. das eingeschossige, lang gestreckte Schloss mit einem Bankett ein. Das weltberühmte Bauwerk ist reich mit Möbeln, Gemälden, Plastiken und Porzellan aus dem 18.Jh. ausgestattet. Einer der schönsten Räume des Rokoko ist das "Konzertzimmer", in dem sich Malerei, Skulptur und Kunsthandwerk zu einem Gesamtbild verbinden. Dem Konzertzimmer schließt sich das Empfangszimmer an, in dem die Gäste auf die Audienz beim König zu warten hatten. In der Bibliothek werden über 2000 Bücher in den Schränken aufbewahrt, die aus dem Potsdamer Stadtschloss stammen. Der König hatte alle seine Bibliotheken mit den gleichen Büchern ausgestattet. Friedrichs Arbeits- und Schlafzimmer ist der einzige Schlossraum, der nicht mehr die ursprüngliche Innengestaltung hat. Nachfolger und Neffe Friedrich Wilhelm II. ließ sich den Raum im klassizistischen Stil umgestalten. Im Alkoven, ehemals Schlafraum, steht aber wieder der Sterbestuhl des berühmtesten Hohenzollern. Aus konservatorischen Gründen ist die Zahl der täglichen Besucher in Schloss Sanssouci begrenzt, feste Einlasszeiten werden vorgegeben.


  • Alexandrowka

    Architektonische Highlights
    • Alexandrowka© Glow Images

    Am 10.April 1826 unterzeichnete Friedrich Wilhelm III. eine "Allerhöchste Cabinets-Ordre", für zwölf russische Sänger eine Kolonie zu errichten. Fast auf den Tag genau ein Jahr später zogen die Russen in zwölf hübsche, komplett eingerichtete Holzhäuschen - der deutsche Aufseher in ein dreizehntes. Die Russen waren 1812 als Kriegsgefangene nach Preußen gekommen. Nach dem preußisch-russischen Militärbündnis dienten sie dem König als "Russischer Sängerkorps". Weil dieser sich so an dessen melancholische Lieder gewöhnt hatte, schenkte ihm Zar Alexander den gesamten Chor. Die Häuser sind nicht, wie es auf den ersten Blick den Anschein hat, aus kräftigen Holzbohlen erbaut. Sie bestehen aus gemauertem Fachwerk, das außen mit gewölbten Dielenbrettern geschickt verkleidet wurde. Etwas abseits, auf dem nördlich liegenden Kapellenberg, wurde die Alexander-Newski-Kirche erbaut, daneben ein weiteres Blockhaus für den Gemeindepopen. Zar Nikolaus I., der Schwiegersohn von Friedrich Wilhelm III., wohnte 1829 dem ersten Gottesdienst bei.

    • Alexandrowka© Glow Images

    Am 10.April 1826 unterzeichnete Friedrich Wilhelm III. eine "Allerhöchste Cabinets-Ordre", für zwölf russische Sänger eine Kolonie zu errichten. Fast auf den Tag genau ein Jahr später zogen die Russen in zwölf hübsche, komplett eingerichtete Holzhäuschen - der deutsche Aufseher in ein dreizehntes. Die Russen waren 1812 als Kriegsgefangene nach Preußen gekommen. Nach dem preußisch-russischen Militärbündnis dienten sie dem König als "Russischer Sängerkorps". Weil dieser sich so an dessen melancholische Lieder gewöhnt hatte, schenkte ihm Zar Alexander den gesamten Chor. Die Häuser sind nicht, wie es auf den ersten Blick den Anschein hat, aus kräftigen Holzbohlen erbaut. Sie bestehen aus gemauertem Fachwerk, das außen mit gewölbten Dielenbrettern geschickt verkleidet wurde. Etwas abseits, auf dem nördlich liegenden Kapellenberg, wurde die Alexander-Newski-Kirche erbaut, daneben ein weiteres Blockhaus für den Gemeindepopen. Zar Nikolaus I., der Schwiegersohn von Friedrich Wilhelm III., wohnte 1829 dem ersten Gottesdienst bei.


  • Museum Barberini

    Museen
    • © yogihawaii, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Kunst-Sprint

    SAP-Gründer Hasso Plattner ist nicht nur Software-Milliardär, sondern auch Kunstsammler. Was der Wahl-Potsdamer in den vergangenen Jahrzehnten zusammentrug, stellt er im Palais Barberini aus, das mit seinem Geld rekonstruiert wurde. Der ursprüngliche Bau war 1771/72 dem Palazzo Barberini in Rom nachempfunden worden. Die Ausstellungen wechseln und werden um Leihgaben aus aller Welt ergänzt. Ein Schwerpunkt, auch in Plattners Sammlung, ist der Impressionismus. Von Ölschinken bis zu moderner Malerei ist aber alles erlaubt. Und für kleine Nachwuchskünstler gibt‘s Extra-Angebote. Perfekte Orientierung und viele Infos bietet die hauseigene Barberini-App. Gucken und dabei sparen erlaubt das Evening-Special-Ticket.

    • © yogihawaii, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Kunst-Sprint

    SAP-Gründer Hasso Plattner ist nicht nur Software-Milliardär, sondern auch Kunstsammler. Was der Wahl-Potsdamer in den vergangenen Jahrzehnten zusammentrug, stellt er im Palais Barberini aus, das mit seinem Geld rekonstruiert wurde. Der ursprüngliche Bau war 1771/72 dem Palazzo Barberini in Rom nachempfunden worden. Die Ausstellungen wechseln und werden um Leihgaben aus aller Welt ergänzt. Ein Schwerpunkt, auch in Plattners Sammlung, ist der Impressionismus. Von Ölschinken bis zu moderner Malerei ist aber alles erlaubt. Und für kleine Nachwuchskünstler gibt‘s Extra-Angebote. Perfekte Orientierung und viele Infos bietet die hauseigene Barberini-App. Gucken und dabei sparen erlaubt das Evening-Special-Ticket.


  • Museum Alexandrowka

    Museen
    • © aliaksei kruhlenia, Shutterstock
    • © aliaksei kruhlenia, Shutterstock

    Die Räume wurden wieder in der ursprünglichen Form und Farbe hergerichtet und vermitteln so einen Eindruck von der einstigen Innenausstattung der Holzhäuschen der Russischen Kolonie.

    • © aliaksei kruhlenia, Shutterstock
    • © aliaksei kruhlenia, Shutterstock

    Die Räume wurden wieder in der ursprünglichen Form und Farbe hergerichtet und vermitteln so einen Eindruck von der einstigen Innenausstattung der Holzhäuschen der Russischen Kolonie.


  • Biosphäre Potsdam

    Botanische Gärten & Parks
    • © MTkDesign, Shutterstock

    Deutschlands größter Tropengarten präsentiert einen Dschungel aus 20.000 Pflanzen. Bis zu 14 m hohe Bäume und Palmen bilden das grüne Dach des Regenwalds, die Pfade säumen Orchideen, Kakao- und Kaffeepflanzen. Wasserfall, Geräusche des tropischen Waldes und stündliche Gewitter mit Regenschauern und Nebel schaffen die richtige Dschungelatmosphäre. Terrarien mit Insekten sowie tropische Fische in der Unterwasserstation zeigen eine Auswahl der tropischen Tierwelt.

    • © MTkDesign, Shutterstock

    Deutschlands größter Tropengarten präsentiert einen Dschungel aus 20.000 Pflanzen. Bis zu 14 m hohe Bäume und Palmen bilden das grüne Dach des Regenwalds, die Pfade säumen Orchideen, Kakao- und Kaffeepflanzen. Wasserfall, Geräusche des tropischen Waldes und stündliche Gewitter mit Regenschauern und Nebel schaffen die richtige Dschungelatmosphäre. Terrarien mit Insekten sowie tropische Fische in der Unterwasserstation zeigen eine Auswahl der tropischen Tierwelt.


  • Krongut Bornstedt

    Architektonische Highlights
    • © Sina Ettmer Photography, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Oh du fröhliche

    Das einstige Rittergut der preußischen Königsfamilie hat einiges zu bieten – z. B. Brauhaus und königliche Hofbäckerei. Dort gibt es morgens Frühstück, nachmittags Blechkuchen aus der gläsernen Backstube zu hausgeröstetem Kaffee. Einmal im Monat marschieren die Langen Kerls auf. Ein Highlight ist der Adventsmarkt mit lokalen Leckereien und Basteleien.

    • © Sina Ettmer Photography, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Oh du fröhliche

    Das einstige Rittergut der preußischen Königsfamilie hat einiges zu bieten – z. B. Brauhaus und königliche Hofbäckerei. Dort gibt es morgens Frühstück, nachmittags Blechkuchen aus der gläsernen Backstube zu hausgeröstetem Kaffee. Einmal im Monat marschieren die Langen Kerls auf. Ein Highlight ist der Adventsmarkt mit lokalen Leckereien und Basteleien.


  • Schloss Cecilienhof

    Architektonische Highlights
    • Schloss Cecilienhof© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Im Web geht’s weiter

    Nicht Italien, sondern ausnahmsweise mal England durfte architektonische Inspiration für den letzten Schlossbau der Hohenzollern in Potsdam liefern. Ab 1913 wurde drei Jahre im Landhausstil mit Fachwerkgiebeln gebaut. Bis 1918 residierte hier das Kronprinzenpaar Wilhelm und Cecilie. Weil Berlin zerstört war, trafen sich 1945 US-Präsident Harry S. Truman, der sowjetische Staatschef Josef Stalin sowie die britischen Premierminister Winston Churchill bzw. sein Nachfolger Clement Attlee in Cecilienhof, um die Zukunft Europas zu regeln. Der holzvertäfelte Raum mit den gepolsterten Chefsesseln ist heute zu besichtigen. Auch Fans royaler Möbelstücke kommen auf ihre Kosten: Für die Konferenz wurde ein Best-of des Vorhandenen aus den umliegenden Schlössern herbeigeschafft und in Cecilienhof belassen. Nachdem in den vergangenen Jahren die Außenanlagen in Schuss gebracht wurden, wird bis 2028 nun innen saniert. Das Schloss bleibt derweil geschlossen, bietet aber dank einer Kooperation mit Google virtuelle Rundgänge und digitale Ausstellungen.

    • Schloss Cecilienhof© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
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    Nicht Italien, sondern ausnahmsweise mal England durfte architektonische Inspiration für den letzten Schlossbau der Hohenzollern in Potsdam liefern. Ab 1913 wurde drei Jahre im Landhausstil mit Fachwerkgiebeln gebaut. Bis 1918 residierte hier das Kronprinzenpaar Wilhelm und Cecilie. Weil Berlin zerstört war, trafen sich 1945 US-Präsident Harry S. Truman, der sowjetische Staatschef Josef Stalin sowie die britischen Premierminister Winston Churchill bzw. sein Nachfolger Clement Attlee in Cecilienhof, um die Zukunft Europas zu regeln. Der holzvertäfelte Raum mit den gepolsterten Chefsesseln ist heute zu besichtigen. Auch Fans royaler Möbelstücke kommen auf ihre Kosten: Für die Konferenz wurde ein Best-of des Vorhandenen aus den umliegenden Schlössern herbeigeschafft und in Cecilienhof belassen. Nachdem in den vergangenen Jahren die Außenanlagen in Schuss gebracht wurden, wird bis 2028 nun innen saniert. Das Schloss bleibt derweil geschlossen, bietet aber dank einer Kooperation mit Google virtuelle Rundgänge und digitale Ausstellungen.


  • Marmorpalais

    Museen
    • Marmorpalais© MAIRDUMONT

    Das Kleinod des preußischen Frühklassizismus hat sich Friedrich Wilhelm II. 1787-91 als Wohnsitz mit prachtvollen Stukkaturen, Seidenbespannung und Marmorkaminen erbauen lassen, in dem heute auch kostbare Kunstwerke zu bewundern sind. Die Sammlung des bläulichen Wedgwood-Porzellans gehört in Umfang und Qualität zu den bedeutendsten außerhalb Englands. Im Obergeschoss, wo sich die Räume zu einem Rundgang um die zentrale Marmortreppe gruppieren, bildet das orientalische Zeltzimmer einen Höhepunkt.

    • Marmorpalais© MAIRDUMONT

    Das Kleinod des preußischen Frühklassizismus hat sich Friedrich Wilhelm II. 1787-91 als Wohnsitz mit prachtvollen Stukkaturen, Seidenbespannung und Marmorkaminen erbauen lassen, in dem heute auch kostbare Kunstwerke zu bewundern sind. Die Sammlung des bläulichen Wedgwood-Porzellans gehört in Umfang und Qualität zu den bedeutendsten außerhalb Englands. Im Obergeschoss, wo sich die Räume zu einem Rundgang um die zentrale Marmortreppe gruppieren, bildet das orientalische Zeltzimmer einen Höhepunkt.


  • Sacrower Halbinsel

    Landschaftliche Highlights
    • Sacrower Halbinsel© Christina Hanck, Thinkstock

    „Za krowje“ ist Slawisch für „hinterm Busch“, und demnach gilt es zunächst ein wenig Wald zu durchqueren, um diesen abgelegenen Stadtteil Potsdams zu erreichen. Zu sehen gibt es ein unter Friedrich Wilhelm IV. 1840 auf Schloss aufgemöbeltes Gutshaus sowie eine Parkanlage aus der Gestaltungsfeder von Peter Joseph Lenné. Berühmt ist die vom selben König im italienischen Stil skizzierte und von Ludwig Persius 1844 realisierte Heilandskirche, die quasi in der Havel steht. In den Jahren der Teilung lag die Kirche mitten im Grenzgebiet und wurde von der DDR-Führung als Teil der Grenzbefestigung umfunktioniert. Nach der friedlichen Revolution saniert, ist sie als Kirche nur noch für spezielle Anlässe wie Taufen oder Hochzeiten in Betrieb, Besichtigungen sind aber möglich.

    • Sacrower Halbinsel© Christina Hanck, Thinkstock

    „Za krowje“ ist Slawisch für „hinterm Busch“, und demnach gilt es zunächst ein wenig Wald zu durchqueren, um diesen abgelegenen Stadtteil Potsdams zu erreichen. Zu sehen gibt es ein unter Friedrich Wilhelm IV. 1840 auf Schloss aufgemöbeltes Gutshaus sowie eine Parkanlage aus der Gestaltungsfeder von Peter Joseph Lenné. Berühmt ist die vom selben König im italienischen Stil skizzierte und von Ludwig Persius 1844 realisierte Heilandskirche, die quasi in der Havel steht. In den Jahren der Teilung lag die Kirche mitten im Grenzgebiet und wurde von der DDR-Führung als Teil der Grenzbefestigung umfunktioniert. Nach der friedlichen Revolution saniert, ist sie als Kirche nur noch für spezielle Anlässe wie Taufen oder Hochzeiten in Betrieb, Besichtigungen sind aber möglich.


  • Volkspark Potsdam

    Botanische Gärten & Parks
    • © Mario Hagen, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Für Vergessliche

    Endlich mal ein Park in Potsdam, in dem das Betreten des Rasens inklusive Fußballspielen und Grillen ausdrücklich erlaubt ist! Das ehemalige Militärgelände im Norden der Stadt wurde zur Bundesgartenschau 2001 hergerichtet und verspricht mit Riesenrutschen, Riesenschaukeln und Skatepark auch für Kinder viel Spaß. Falls dein Reisegepäck nicht die nötigen Utensilien bereithält, kannst du Tischtennisschläger, Volleybälle und Boule-Sets für wenig Geld am Besucherservice im Infopavillon am Haupteingang ausleihen. Tickets für den Park gibt es an jedem der 18 Eingänge am Automaten und sind auf Verlangen vorzuzeigen.

    • © Mario Hagen, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Für Vergessliche

    Endlich mal ein Park in Potsdam, in dem das Betreten des Rasens inklusive Fußballspielen und Grillen ausdrücklich erlaubt ist! Das ehemalige Militärgelände im Norden der Stadt wurde zur Bundesgartenschau 2001 hergerichtet und verspricht mit Riesenrutschen, Riesenschaukeln und Skatepark auch für Kinder viel Spaß. Falls dein Reisegepäck nicht die nötigen Utensilien bereithält, kannst du Tischtennisschläger, Volleybälle und Boule-Sets für wenig Geld am Besucherservice im Infopavillon am Haupteingang ausleihen. Tickets für den Park gibt es an jedem der 18 Eingänge am Automaten und sind auf Verlangen vorzuzeigen.


  • Belvedere auf dem Pfingstberg

    Architektonische Highlights
    Insider-Tipp
    Der Berg ruft

    Man mag sich gar nicht vorstellen, wie imposant das Schloss mit den markanten Säulen und der Freitreppe im Stil der italienischen Renaissance geworden wäre, hätten Sparmaßnahmen nicht den Bauprozess auf halber Strecke gestoppt. Mitte des 19.Jhs. war das, und das Geld wurde dringender für die zeitgleich entstandene Orangerie gebraucht. Nach dem Mauerbau wurde das Gelände gesperrt und verfiel, weil die Aussicht auf die Grenzanlagen und die KGB-Zentrale am Fuß des Bergs zu gut war. Über diese Geschichte informiert eine Ausstellung im Schloss, das mit Geldern der Hermann-Reemtsma-Stiftung und des Unternehmers Werner Otto aufpoliert wurde. Der Förderverein führt im Sommer jeden ersten Sonntag im Monat um 11 Uhr durch Haus und Park.

    Insider-Tipp
    Der Berg ruft

    Man mag sich gar nicht vorstellen, wie imposant das Schloss mit den markanten Säulen und der Freitreppe im Stil der italienischen Renaissance geworden wäre, hätten Sparmaßnahmen nicht den Bauprozess auf halber Strecke gestoppt. Mitte des 19.Jhs. war das, und das Geld wurde dringender für die zeitgleich entstandene Orangerie gebraucht. Nach dem Mauerbau wurde das Gelände gesperrt und verfiel, weil die Aussicht auf die Grenzanlagen und die KGB-Zentrale am Fuß des Bergs zu gut war. Über diese Geschichte informiert eine Ausstellung im Schloss, das mit Geldern der Hermann-Reemtsma-Stiftung und des Unternehmers Werner Otto aufpoliert wurde. Der Förderverein führt im Sommer jeden ersten Sonntag im Monat um 11 Uhr durch Haus und Park.


  • Historische Mühle

    Architektonische Highlights
    • Mühlenmuseum© MAIRDUMONT
    • Historische Mühle© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Neues altes Handwerk

    Wie um alles in der Welt passt diese handwerklich-bodenständige holländische Windmühle in den pompösen Schlosspark? Wenn es nach Friedrich dem Großen gegangen wäre, stellte sich diese Frage heute nicht. Dem nämlich ging das Geklapper der Mühle in unmittelbarer Nähe seines Lustschlosses auf die Nerven. Daher, so zumindest die Legende, drohte er mit Abriss oder Enteignung, wovon sich der mutige Müller jedoch nicht verunsichern ließ. Man könne das gerne vor dem Berliner Kammergericht klären, soll er gesagt haben. Daraufhin zog sich der König zurück. Klappern durfte die Mühle also weiter, wurde darüber jedoch klapprig und daraufhin 1791 durch einen größeren Bau ersetzt, der wiederum in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs in Flammen aufging. Seit 1993 mahlt die rekonstruierte Fassung wieder. Das Biogetreide verbackt die Potsdamer Familienbäckerei Fahland zu ihrem leckeren Windmühlenbrot. Wer sich für alte Technik und historische Mühlen interessiert, besucht die mühlenkundliche Dauerausstellung und genießt die gute Aussicht auf den Park von der Galerie aus.

    • Mühlenmuseum© MAIRDUMONT
    • Historische Mühle© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Neues altes Handwerk

    Wie um alles in der Welt passt diese handwerklich-bodenständige holländische Windmühle in den pompösen Schlosspark? Wenn es nach Friedrich dem Großen gegangen wäre, stellte sich diese Frage heute nicht. Dem nämlich ging das Geklapper der Mühle in unmittelbarer Nähe seines Lustschlosses auf die Nerven. Daher, so zumindest die Legende, drohte er mit Abriss oder Enteignung, wovon sich der mutige Müller jedoch nicht verunsichern ließ. Man könne das gerne vor dem Berliner Kammergericht klären, soll er gesagt haben. Daraufhin zog sich der König zurück. Klappern durfte die Mühle also weiter, wurde darüber jedoch klapprig und daraufhin 1791 durch einen größeren Bau ersetzt, der wiederum in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs in Flammen aufging. Seit 1993 mahlt die rekonstruierte Fassung wieder. Das Biogetreide verbackt die Potsdamer Familienbäckerei Fahland zu ihrem leckeren Windmühlenbrot. Wer sich für alte Technik und historische Mühlen interessiert, besucht die mühlenkundliche Dauerausstellung und genießt die gute Aussicht auf den Park von der Galerie aus.


  • Botanischer Garten

    Botanische Gärten & Parks
    • Botanischer Garten© Glow Images
    Insider-Tipp
    Nachwuchs trifft Natur

    Auf dem Areal im Norden des Schlossparks waren schon zu Zeiten Friedrichs des Großen Gärtner aktiv. Heute gehören die fünf Hektar Freiflächen und Gewächshäuser zur Universität Potsdam, die hier forscht und ausbildet. Als Unterrichtsmaterial stehen über 10 000 verschiedene Pflanzen zur Verfügung, von der stecknadelkopfgroßen Zwergwasserlilie bis zum über 100 Meter hohen Mammutbaum. Wer diese Pflanzen nicht auf eigene Faust erkunden mag, kommt zu einer der regelmäßigen Führungen und Veranstaltungen. Kinder können abends mit Taschenlampen auf Geistersuche gehen oder der Fütterung einer fleischfressenden Pflanze beiwohnen.

    • Botanischer Garten© Glow Images
    Insider-Tipp
    Nachwuchs trifft Natur

    Auf dem Areal im Norden des Schlossparks waren schon zu Zeiten Friedrichs des Großen Gärtner aktiv. Heute gehören die fünf Hektar Freiflächen und Gewächshäuser zur Universität Potsdam, die hier forscht und ausbildet. Als Unterrichtsmaterial stehen über 10 000 verschiedene Pflanzen zur Verfügung, von der stecknadelkopfgroßen Zwergwasserlilie bis zum über 100 Meter hohen Mammutbaum. Wer diese Pflanzen nicht auf eigene Faust erkunden mag, kommt zu einer der regelmäßigen Führungen und Veranstaltungen. Kinder können abends mit Taschenlampen auf Geistersuche gehen oder der Fütterung einer fleischfressenden Pflanze beiwohnen.


  • Stadtkanal

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    Pfosten voller Promis

    Auch dieses kleine Stückchen Wasser wurde erst kürzlich wieder so angelegt, wie es sich heute präsentiert. Der Soldatenkönig ließ ab 1722 einen mittelalterlichen Entwässerungsgraben begradigen und schiffbar machen. Damit schlug er zwei Fliegen mit einer Klappe: Der Potsdamer Sumpf wurde entwässert und ein Weg zum Transport für Baumaterialien für die wachsende Stadt angelegt. Vom Tiefen See bis zur Neustädter Havelbucht zog sich der Kanal einmal quer durch die Innenstadt, als seien Grachten angelegt. Das Bild passte also perfekt zum Holländischen Viertel, das zur gleichen Zeit entstand. Wie in anderen Zeugnissen des Absolutismus sah die DDR-Führung auch in diesem preußischen Bauwerk keinen Sinn. 1965 ließ sie den Kanal zuschütten, was man heute bereut. Zur Bundesgartenschau 2001 wurde dieses Teilstück fertiggestellt. Der Rest soll folgen, doch das dauert, weil dafür private Spenden nötig sind. Wer zahlt, bekommt als Dank seinen Namen in einen der Pfeiler eingraviert. Die Pfosten von Vicco von Bülow alias Loriot und Günther Jauch zu finden und zu fotografieren macht nicht nur Paparazzi Spaß.

    Insider-Tipp
    Pfosten voller Promis

    Auch dieses kleine Stückchen Wasser wurde erst kürzlich wieder so angelegt, wie es sich heute präsentiert. Der Soldatenkönig ließ ab 1722 einen mittelalterlichen Entwässerungsgraben begradigen und schiffbar machen. Damit schlug er zwei Fliegen mit einer Klappe: Der Potsdamer Sumpf wurde entwässert und ein Weg zum Transport für Baumaterialien für die wachsende Stadt angelegt. Vom Tiefen See bis zur Neustädter Havelbucht zog sich der Kanal einmal quer durch die Innenstadt, als seien Grachten angelegt. Das Bild passte also perfekt zum Holländischen Viertel, das zur gleichen Zeit entstand. Wie in anderen Zeugnissen des Absolutismus sah die DDR-Führung auch in diesem preußischen Bauwerk keinen Sinn. 1965 ließ sie den Kanal zuschütten, was man heute bereut. Zur Bundesgartenschau 2001 wurde dieses Teilstück fertiggestellt. Der Rest soll folgen, doch das dauert, weil dafür private Spenden nötig sind. Wer zahlt, bekommt als Dank seinen Namen in einen der Pfeiler eingraviert. Die Pfosten von Vicco von Bülow alias Loriot und Günther Jauch zu finden und zu fotografieren macht nicht nur Paparazzi Spaß.


  • Stadtschloss

    Architektonische Highlights
    • © Mistervlad, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Architektur-Tour für lau

    „Ceci n‘est pas un château“, dies ist kein Schloss, hat die Künstlerin Annette Paul in goldenen Lettern an die Fassade geschrieben, und damit lag sie richtig: Der zumindest an der Außenfassade historisch anmutende Bau am Alten Markt wurde 2011–14 als Sitz des Brandenburger Landtags neu gebaut. Architektonisches Vorbild war das Stadtschloss, das ab 1666 unter dem Großen Kurfürsten entstand und unter dessen Nachfolgern mit viel Rokoko und Klassizismus ergänzt wurde. Im Krieg zerstört, wurde es danach gesprengt, weil der DDR-Führung das absolutistische Gebäude nicht gefiel. Das Hans-Otto-Theater sollte an diesem Ort eine neue Spielstätte erhalten, doch die Grundsteinlegung fiel mit der Friedlichen Revolution zusammen. 1991 wurde der Rohbau einfach wieder abgerissen. Stattdessen machten Potsdamer wie Günther Jauch Werbung für die Rekonstruktion des Stadtschlosses. Um Fantasie und Stimmung dafür anzukurbeln, wurde zunächst das Fortunaportal, als imposantes Eingangstor zum Schloss wieder aufgebaut. 2005 fand sich eine Mehrheit im Landtag für die Ergänzung des Rests. Noch mehr Details vermitteln kostenlose Führungen. Auch Plenarsitzungen können nach Voranmeldung besucht werden.

    • © Mistervlad, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Architektur-Tour für lau

    „Ceci n‘est pas un château“, dies ist kein Schloss, hat die Künstlerin Annette Paul in goldenen Lettern an die Fassade geschrieben, und damit lag sie richtig: Der zumindest an der Außenfassade historisch anmutende Bau am Alten Markt wurde 2011–14 als Sitz des Brandenburger Landtags neu gebaut. Architektonisches Vorbild war das Stadtschloss, das ab 1666 unter dem Großen Kurfürsten entstand und unter dessen Nachfolgern mit viel Rokoko und Klassizismus ergänzt wurde. Im Krieg zerstört, wurde es danach gesprengt, weil der DDR-Führung das absolutistische Gebäude nicht gefiel. Das Hans-Otto-Theater sollte an diesem Ort eine neue Spielstätte erhalten, doch die Grundsteinlegung fiel mit der Friedlichen Revolution zusammen. 1991 wurde der Rohbau einfach wieder abgerissen. Stattdessen machten Potsdamer wie Günther Jauch Werbung für die Rekonstruktion des Stadtschlosses. Um Fantasie und Stimmung dafür anzukurbeln, wurde zunächst das Fortunaportal, als imposantes Eingangstor zum Schloss wieder aufgebaut. 2005 fand sich eine Mehrheit im Landtag für die Ergänzung des Rests. Noch mehr Details vermitteln kostenlose Führungen. Auch Plenarsitzungen können nach Voranmeldung besucht werden.


  • URANIA-Planetarium

    Museen
    Insider-Tipp
    Kultureller All-Tag

    In Potsdam bleiben oder zu den Sternen reisen? Beides! Das kuschelige Planetarium mit knapp 50 Plätzen ermöglicht Aufbrüche in neue Universen in Wohnzimmeratmosphäre. Die aktuelle Sternenkonstellation wirft ein Projektor an die Kuppel. Sich unheimlich real anfühlende Flüge durchs All ermöglicht eine moderne 360-Grad-Video-Projektion. Für Kinder gibt es extra Programme, in denen etwa Lars, der kleine Eisbär, von Sternbildern in Bärenform erzählt. Zudem gehören Konzerte und Lesungen unterm Sternenhimmel zum Angebot.

    Insider-Tipp
    Kultureller All-Tag

    In Potsdam bleiben oder zu den Sternen reisen? Beides! Das kuschelige Planetarium mit knapp 50 Plätzen ermöglicht Aufbrüche in neue Universen in Wohnzimmeratmosphäre. Die aktuelle Sternenkonstellation wirft ein Projektor an die Kuppel. Sich unheimlich real anfühlende Flüge durchs All ermöglicht eine moderne 360-Grad-Video-Projektion. Für Kinder gibt es extra Programme, in denen etwa Lars, der kleine Eisbär, von Sternbildern in Bärenform erzählt. Zudem gehören Konzerte und Lesungen unterm Sternenhimmel zum Angebot.


  • Glockenspiel Garnisonkirche

    Architektonische Highlights
    • © Petra Nowack, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Potsdam perfekt im Überblick

    Seit Jahren ist hier eine Baustelle zu sehen, eine, die es niemals hätte geben dürfen, meinen die einen. Schließlich ließ sich in der alten Garnisonkirche Adolf Hitler am 21.März 1933 per Handschlag vom Reichspräsidenten Paul von Hindenburg die Macht übertragen, weil das Reichstagsgebäude in Berlin kurz zuvor niedergebrannt war. Als „Tag von Potsdam“ ging das Datum in die Geschichtsbücher ein. Der Ort war bewusst gewählt: Hitler inszenierte die nationalsozialistische Macht damit als konsequente Fortführung deutscher Geschichte und Tradition, schließlich lagen zu dem Zeitpunkt in der Kirche noch der Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. sowie Friedrich der Große begraben. Und eben wegen dieser beiden Könige muss die Kirche nach Kriegszerstörung und finaler Sprengung 1968 wieder aufgebaut werden, so sagen die anderen: Die 1730 von Friedrich Wilhelm I. in Auftrag gegebene Garnisonkirche sei ein für Preußen und damit für Deutschland wichtiger Ort. Nach Jahres des Streits wurde 2024 der Kirchturm samt Dauerausstellung „Glaube, Macht und Militär“, Nagelkreuzkapelle und kleinem Café eröffnet. Die Aussichtsplattform bietet ein beeindruckendes 360-Grad-Panorama. Ob auch das Kirchenschiff noch errichtet wird? Die Debatte geht weiter. Die Särge der beiden Könige wurden übrigens kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs aus Angst vor dem Bombenhagel ausgelagert und kehrten 1991 zur nun hoffentlich ewigen Ruhe im Park Sanssouci nach Potsdam zurück.

    • Dortustraße 32, 14467 Potsdam
    • © Petra Nowack, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Potsdam perfekt im Überblick

    Seit Jahren ist hier eine Baustelle zu sehen, eine, die es niemals hätte geben dürfen, meinen die einen. Schließlich ließ sich in der alten Garnisonkirche Adolf Hitler am 21.März 1933 per Handschlag vom Reichspräsidenten Paul von Hindenburg die Macht übertragen, weil das Reichstagsgebäude in Berlin kurz zuvor niedergebrannt war. Als „Tag von Potsdam“ ging das Datum in die Geschichtsbücher ein. Der Ort war bewusst gewählt: Hitler inszenierte die nationalsozialistische Macht damit als konsequente Fortführung deutscher Geschichte und Tradition, schließlich lagen zu dem Zeitpunkt in der Kirche noch der Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. sowie Friedrich der Große begraben. Und eben wegen dieser beiden Könige muss die Kirche nach Kriegszerstörung und finaler Sprengung 1968 wieder aufgebaut werden, so sagen die anderen: Die 1730 von Friedrich Wilhelm I. in Auftrag gegebene Garnisonkirche sei ein für Preußen und damit für Deutschland wichtiger Ort. Nach Jahres des Streits wurde 2024 der Kirchturm samt Dauerausstellung „Glaube, Macht und Militär“, Nagelkreuzkapelle und kleinem Café eröffnet. Die Aussichtsplattform bietet ein beeindruckendes 360-Grad-Panorama. Ob auch das Kirchenschiff noch errichtet wird? Die Debatte geht weiter. Die Särge der beiden Könige wurden übrigens kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs aus Angst vor dem Bombenhagel ausgelagert und kehrten 1991 zur nun hoffentlich ewigen Ruhe im Park Sanssouci nach Potsdam zurück.

    • Dortustraße 32, 14467 Potsdam

  • Ständehaus

    Architektonische Highlights

    Eines der schönsten Gebäude der Stadt, erbaut als Ständehaus des havelländisch-zauchischen Kreises. Im Erdgeschoss saßen einst die Steuereinnehmer, im ersten Obergeschoss tagten die Landräte. Die drei östlichen Achsen der Hauptfront wurden 1945 zerstört.

    Eines der schönsten Gebäude der Stadt, erbaut als Ständehaus des havelländisch-zauchischen Kreises. Im Erdgeschoss saßen einst die Steuereinnehmer, im ersten Obergeschoss tagten die Landräte. Die drei östlichen Achsen der Hauptfront wurden 1945 zerstört.


  • Marstall

    Architektonische Highlights
    • © Petra Nowack, Shutterstock

    Der lang gestreckte, rotbraune Bau hat eine bewegte Geschichte: 1686 als Orangerie entstanden, wenige Jahre später zum königlichen Reitstall (Marstall) umgebaut, später Garnisonsmuseum und Ausstellungsraum für bildende Künstler. 1981 zog das Filmmuseum ein.

    • © Petra Nowack, Shutterstock

    Der lang gestreckte, rotbraune Bau hat eine bewegte Geschichte: 1686 als Orangerie entstanden, wenige Jahre später zum königlichen Reitstall (Marstall) umgebaut, später Garnisonsmuseum und Ausstellungsraum für bildende Künstler. 1981 zog das Filmmuseum ein.


  • Neuer Lustgarten

    Botanische Gärten & Parks

    Anhand von 300 Jahre alten Zeichnungen wurde nun der zum Stadtschloss gehörende "Neue Lustgarten" geschaffen.

    • Henning-von-Tresckow-Straße, 14467 Potsdam

    Anhand von 300 Jahre alten Zeichnungen wurde nun der zum Stadtschloss gehörende "Neue Lustgarten" geschaffen.

    • Henning-von-Tresckow-Straße, 14467 Potsdam

  • Gerichtslaube

    Architektonische Highlights

    Auf einer östlichen Höhe, benannt nach dem Gartenarchitekten Peter Joseph Lenné, bekam 1872 die rote Gerichtslaube ihren Platz. Als in Berlin das neue Rote Rathaus fertig war, schenkten die Berliner Stadtväter die Gerichtslaube ihres alten Rathauses Kaiser Wilhelm I. Der ließ den zweigeschossigen, quadratischen Backsteinpavillon als „denkwürdiges Wahrzeichen aus der Vorzeit“ in Babelsberg aufstellen. Frei zugänglich.

    Auf einer östlichen Höhe, benannt nach dem Gartenarchitekten Peter Joseph Lenné, bekam 1872 die rote Gerichtslaube ihren Platz. Als in Berlin das neue Rote Rathaus fertig war, schenkten die Berliner Stadtväter die Gerichtslaube ihres alten Rathauses Kaiser Wilhelm I. Der ließ den zweigeschossigen, quadratischen Backsteinpavillon als „denkwürdiges Wahrzeichen aus der Vorzeit“ in Babelsberg aufstellen. Frei zugänglich.


  • Antikentempel

    Architektonische Highlights

    Nördlich vom Neuen Palais liegt der Antikentemüel, der bis 1830 von den Königen zur Besichtigung ihrer Antikensammlungen genutzt wurde. Später diente er als Ruhestätte einiger Hohenzollern.

    Nördlich vom Neuen Palais liegt der Antikentemüel, der bis 1830 von den Königen zur Besichtigung ihrer Antikensammlungen genutzt wurde. Später diente er als Ruhestätte einiger Hohenzollern.


  • Schiffbauergasse

    Touristenattraktionen
    • © photolike, Shutterstock

    Direkt am Ufer der Havel, gegenüber dem Babelsberger Park, entstand der modernste Kultur- und Gewerbestandort der Region. Hier vereinen sich Kunst und Kultur mit Hightechunternehmen zu einer einzigartigen Mischung. Das neue Hans-Otto-Theater mit seinen modernen roten Betonlamellen bildet den Blickfang, das Waschhaus mit einem vielseitigen Kunstprogramm hat sich hier bereits seit Jahren fest etabliert, das Internatinale Zentrum für Tanz- und Bewegungskunst Fabrik ist zugezogen wie auch Volkswagen, Oracle und andere.Werke von Avantgardekünstlern wie Wolf Vostell sind im Museum Fluxus + zu erleben. Toll ist die Aussicht auf die Havel im Museumscafé, wo jeden Sonntagnachmittag zur Tea-Time mit Tee/ Kaffee und Kuchen leichte, live gespielte Klaviermusik erklingt. Auf dem 120 000 m 2 großen Gelände baute man vor rund 200 Jahren Dampfschiffe, nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es zum militärischen Sperrgebiet, das die letzten Soldaten und Offiziere 1994 verließen. In den vergangenen Jahren hat man die denkmalgeschützten Reithallen, die Garnisonswäscherei, die Zichorienmühle und weitere Bauten saniert, andere wie das Theater neu errichtet. Neu ist auch der Uferpark mit Schiffsanleger und Marina.

    • © photolike, Shutterstock

    Direkt am Ufer der Havel, gegenüber dem Babelsberger Park, entstand der modernste Kultur- und Gewerbestandort der Region. Hier vereinen sich Kunst und Kultur mit Hightechunternehmen zu einer einzigartigen Mischung. Das neue Hans-Otto-Theater mit seinen modernen roten Betonlamellen bildet den Blickfang, das Waschhaus mit einem vielseitigen Kunstprogramm hat sich hier bereits seit Jahren fest etabliert, das Internatinale Zentrum für Tanz- und Bewegungskunst Fabrik ist zugezogen wie auch Volkswagen, Oracle und andere.Werke von Avantgardekünstlern wie Wolf Vostell sind im Museum Fluxus + zu erleben. Toll ist die Aussicht auf die Havel im Museumscafé, wo jeden Sonntagnachmittag zur Tea-Time mit Tee/ Kaffee und Kuchen leichte, live gespielte Klaviermusik erklingt. Auf dem 120 000 m 2 großen Gelände baute man vor rund 200 Jahren Dampfschiffe, nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es zum militärischen Sperrgebiet, das die letzten Soldaten und Offiziere 1994 verließen. In den vergangenen Jahren hat man die denkmalgeschützten Reithallen, die Garnisonswäscherei, die Zichorienmühle und weitere Bauten saniert, andere wie das Theater neu errichtet. Neu ist auch der Uferpark mit Schiffsanleger und Marina.


  • Wissenschaftspark Albert Einstein

    Botanische Gärten & Parks
    • © Mario Hagen, Shutterstock

    Die markantesten Bauwerke des Wissenschaftsparks auf dem Telegrafenberg sind der Große Refraktor von 1899 sowie der 20 m hohe, von Erich Mendelsohn 1924 zur experimentellen Überprüfung von Einsteins Relativitätstheorie errichtete Einsteinturm, der in seiner expressiven Form als einer der originellsten Bauten des 20.Jhs. gilt. Er dient auch heute noch als Sonnenobservatorium. Im Refraktor kannst du während einer Führung einen Blick durch das viertgrößte Linsenteleskop der Welt werfen.

    • © Mario Hagen, Shutterstock

    Die markantesten Bauwerke des Wissenschaftsparks auf dem Telegrafenberg sind der Große Refraktor von 1899 sowie der 20 m hohe, von Erich Mendelsohn 1924 zur experimentellen Überprüfung von Einsteins Relativitätstheorie errichtete Einsteinturm, der in seiner expressiven Form als einer der originellsten Bauten des 20.Jhs. gilt. Er dient auch heute noch als Sonnenobservatorium. Im Refraktor kannst du während einer Führung einen Blick durch das viertgrößte Linsenteleskop der Welt werfen.


  • Normannischer Turm

    Architektonische Highlights
    • © Peeradontax, Shutterstock

    Der 23 m hohe Turm (1846) auf dem Ruinenberg dient seit der Wiederherstellung 2001 erneut als Aussichtsturm. Mit dem Bauwerk ließ Friedrich Wilhelm IV. das Wasserbecken zur Speicherung der Fontänen von Sanssouci ergänzen, das sich dem Geschmack der damaligen Zeit entsprechend hinter künstlichen Ruinen (1748) verbirgt.

    • © Peeradontax, Shutterstock

    Der 23 m hohe Turm (1846) auf dem Ruinenberg dient seit der Wiederherstellung 2001 erneut als Aussichtsturm. Mit dem Bauwerk ließ Friedrich Wilhelm IV. das Wasserbecken zur Speicherung der Fontänen von Sanssouci ergänzen, das sich dem Geschmack der damaligen Zeit entsprechend hinter künstlichen Ruinen (1748) verbirgt.


  • Lindenstraße

    Touristenattraktionen

    Fast noch vollständig erhalten ist die Bebauung aus der zweiten barocken Stadterweiterung, entstanden 1734–38 als zweigeschossige Typenbauten. Die Einheitlichkeit ging jedoch durch Um- und Anbauten vielfach verloren. Haus Nr. 25 war Lazarett des Regiments der Leibgarde, zwei Sandsteinfiguren mit Szenen der Krankenpflege verweisen auf die einstige Bestimmung. Die Häuser Nr. 28, 29 und 35–39 dienten als Kaserne. Im Haus Nr. 44 wohnten die Gebrüder Räntz, Bildhauer aus Bayreuth. Sie haben den reichen Figurenschmuck am Neuen Palais und den Commues mitgeschaffen. Offensichtlich blieb den beiden noch genügend Zeit für die reiche Bauornamentik ihres Hauses. Im Haus Nr. 54 befand sich zu DDR-Zeiten die Untersuchungshaftanstalt der Potsdamer Staatssicherheit,mit bitterem Zynismus „Lindenhotel“ genannt, zugänglich heute als Gedenkstätte Lindenstraße 54

    • Lindenstraße, 14467 Potsdam

    Fast noch vollständig erhalten ist die Bebauung aus der zweiten barocken Stadterweiterung, entstanden 1734–38 als zweigeschossige Typenbauten. Die Einheitlichkeit ging jedoch durch Um- und Anbauten vielfach verloren. Haus Nr. 25 war Lazarett des Regiments der Leibgarde, zwei Sandsteinfiguren mit Szenen der Krankenpflege verweisen auf die einstige Bestimmung. Die Häuser Nr. 28, 29 und 35–39 dienten als Kaserne. Im Haus Nr. 44 wohnten die Gebrüder Räntz, Bildhauer aus Bayreuth. Sie haben den reichen Figurenschmuck am Neuen Palais und den Commues mitgeschaffen. Offensichtlich blieb den beiden noch genügend Zeit für die reiche Bauornamentik ihres Hauses. Im Haus Nr. 54 befand sich zu DDR-Zeiten die Untersuchungshaftanstalt der Potsdamer Staatssicherheit,mit bitterem Zynismus „Lindenhotel“ genannt, zugänglich heute als Gedenkstätte Lindenstraße 54

    • Lindenstraße, 14467 Potsdam