Porto und Nordportugal Top Sehenswürdigkeiten

Taylor's Port
Touristenattraktionen
Vila Nova de Gaia
Torre dos Clérigos
Architektonische Highlights
Porto
Architektonische Highlights
Porto
Sé
Estação São Bento
Architektonische Highlights
Porto
Estação São Bento
Palácio da Bolsa
Architektonische Highlights
Porto
Jardins do Palácio de Cristal
Botanische Gärten & Parks
Porto
Ponte Dom Luís I
Architektonische Highlights
Porto
Panoramatour nach Valença do Minho
Touristenattraktionen
Viana do Castelo
Serralves-Park
Botanische Gärten & Parks
Porto
Santuário do Bom Jesus do Monte
Architektonische Highlights
Braga
Santuário do Bom Jesus do Monte
Praça da República
Touristenattraktionen
Viana do Castelo
Douro Acima
Touristenattraktionen
Porto
Avenida dos Aliados
Touristenattraktionen
Porto
Parque Natural de Montesinho
Landschaftliche Highlights
Parâmio
Parque Nacional da Peneda-Gerês
Botanische Gärten & Parks
Ermida
Museu de Arte Contemporânea de Serralves
Museen
Porto
Jardim do Passeio Alegre
Botanische Gärten & Parks
Porto
Cais de Gaia
Touristenattraktionen
Vila Nova de Gaia
Forte de São João Baptista
Architektonische Highlights
Vila Do Conde
Mosteiro da Serra do Pilar
Architektonische Highlights
Vila Nova de Gaia
Terreiro da Sé
Touristenattraktionen
Porto
Funicular dos Guindais
Touristenattraktionen
Porto
SEA LIFE Porto
Museen
Porto
Igreja dos Clérigos
Architektonische Highlights
Porto
Igreja de Santa Maria
Architektonische Highlights
Bragança
Castelo de Guimarães
Architektonische Highlights
Guimarães
Cruzeiro do Senhor de Galo
Touristenattraktionen
Barcelos
Antigos Paços do Concelho
Architektonische Highlights
Viana do Castelo
Casa da Misericórdia
Architektonische Highlights
Viana do Castelo
Vale do Douro
Landschaftliche Highlights
Pinhão

    Touristenattraktionen

    Touristenattraktionen

    Architektonische Highlights

    Botanische Gärten & Parks

    Landschaftliche Highlights

    Museen


  • Taylor's Port

    Touristenattraktionen
    • © Alena Zharava, Shutterstock

    Der Besuch dieser Portweinkellerei in Vila Nova de Gaia ist ein besonderes Erlebnis. Der Rundgang führt an Eichenfässern und Großdepots vorbei, die einige Zehntausend Liter fassen.

    • © Alena Zharava, Shutterstock

    Der Besuch dieser Portweinkellerei in Vila Nova de Gaia ist ein besonderes Erlebnis. Der Rundgang führt an Eichenfässern und Großdepots vorbei, die einige Zehntausend Liter fassen.


  • Torre dos Clérigos

    Architektonische Highlights
    • © agsaz, Shutterstock

    Der markante Glockenturm Torre dos Clérigos ist der höchste Kirchturm Portugals und eines der Wahrzeichen Portos. Von dort hat man einen schönen Blick über Stadt, den Fluss und das Meer in der Nähe der Praça da Liberdade.

    • © agsaz, Shutterstock

    Der markante Glockenturm Torre dos Clérigos ist der höchste Kirchturm Portugals und eines der Wahrzeichen Portos. Von dort hat man einen schönen Blick über Stadt, den Fluss und das Meer in der Nähe der Praça da Liberdade.


  • Architektonische Highlights
    • Sé© MAIRDUMONT

    Die Sé (Kathedrale) hat ihren ursprünglichen Charakter als Wehrkirche aus dem 12.Jh. fast völlig verloren. Die eigentliche Sehenswürdigkeit ist der viel gerühmte Silberaltarin der Sakramentskapelle im linken Kirchenschiff.

    • Sé© MAIRDUMONT

    Die Sé (Kathedrale) hat ihren ursprünglichen Charakter als Wehrkirche aus dem 12.Jh. fast völlig verloren. Die eigentliche Sehenswürdigkeit ist der viel gerühmte Silberaltarin der Sakramentskapelle im linken Kirchenschiff.


  • Estação São Bento

    Architektonische Highlights
    • Estação São Bento© MAIRDUMONT

    In der Bahnhofshalle befinden sich ausgemacht schöne Kachelbilder.

    • Estação São Bento© MAIRDUMONT

    In der Bahnhofshalle befinden sich ausgemacht schöne Kachelbilder.


  • Palácio da Bolsa

    Architektonische Highlights
    • © trabantos, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Wo Banker und Börsianer speisen

    An keinem anderen Gebäude der Stadt wird es so offensichtlich: In Porto hatten das Bürgertum und die Händler das Sagen – und nicht die Monarchen. Der Börsenpalast war und ist das Prachtvollste, was Porto zu bieten hat. Auch wenn das schicke Börsenparkett inzwischen nicht mehr von Brokern (die sind nach Lissabon umgezogen), sondern von beeindruckten Besuchern betreten wird – das Gebäude ist noch immer der Hauptsitz der mächtigen Portuenser Handelskammer. Deren Mitglieder selbst waren es, die den neoklassizistischen Prunkbau finanzierten. Der Bau zog sich jedoch über 70 Jahre bis 1909 hin. Allein am opulenten Treppenhaus aus Marmor und Granit arbeitete man 40 Jahre. Einige der Kronleuchter wiegen 1 t und im Arabischen Saal sollten sich die Handelspartner wie in der andalusischen Alhambra fühlen. Solltest du in der Mittagszeit da sein: Im angeschlossenen Restaurant O Comercial kannst du ziemlich edel (und mit toller Aussicht) essen.

    • © trabantos, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Wo Banker und Börsianer speisen

    An keinem anderen Gebäude der Stadt wird es so offensichtlich: In Porto hatten das Bürgertum und die Händler das Sagen – und nicht die Monarchen. Der Börsenpalast war und ist das Prachtvollste, was Porto zu bieten hat. Auch wenn das schicke Börsenparkett inzwischen nicht mehr von Brokern (die sind nach Lissabon umgezogen), sondern von beeindruckten Besuchern betreten wird – das Gebäude ist noch immer der Hauptsitz der mächtigen Portuenser Handelskammer. Deren Mitglieder selbst waren es, die den neoklassizistischen Prunkbau finanzierten. Der Bau zog sich jedoch über 70 Jahre bis 1909 hin. Allein am opulenten Treppenhaus aus Marmor und Granit arbeitete man 40 Jahre. Einige der Kronleuchter wiegen 1 t und im Arabischen Saal sollten sich die Handelspartner wie in der andalusischen Alhambra fühlen. Solltest du in der Mittagszeit da sein: Im angeschlossenen Restaurant O Comercial kannst du ziemlich edel (und mit toller Aussicht) essen.


  • Jardins do Palácio de Cristal

    Botanische Gärten & Parks
    • © saiko3p, Shutterstock

    Wenn es darum geht, die schönste Gartenanlage der Stadt zu küren, wird es für die Konkurrenz der „Kristallpalastgärten“ schwierig: Dieser große Park mit seinen Lindenalleen, Wiesen, Teichen und spektakulären Aussichten hat einfach alles. Verschlungene Wege führen zur Kante hoch über dem Douro-Ufer, wo kleine Türmchen als romantische miradouros dienen. Überhaupt, die Romantik! Der war der deutsche Landschaftsarchitekt Émile David definitiv verfallen – er legte im 19.Jh. so manchen romantischen Garten in Porto an.

    • © saiko3p, Shutterstock

    Wenn es darum geht, die schönste Gartenanlage der Stadt zu küren, wird es für die Konkurrenz der „Kristallpalastgärten“ schwierig: Dieser große Park mit seinen Lindenalleen, Wiesen, Teichen und spektakulären Aussichten hat einfach alles. Verschlungene Wege führen zur Kante hoch über dem Douro-Ufer, wo kleine Türmchen als romantische miradouros dienen. Überhaupt, die Romantik! Der war der deutsche Landschaftsarchitekt Émile David definitiv verfallen – er legte im 19.Jh. so manchen romantischen Garten in Porto an.


  • Ponte Dom Luís I

    Architektonische Highlights
    • © Rafael Bischof, Shutterstock

    All die Fotos von der Ribeira, dem Fluss und den Portweinkellereien von Vila Nova de Gaia wären nur halb so schön, hätte man nicht immer auch den größten Schmiedeeisenbogen der Welt im Blick. Geschaffen hat dieses Meisterwerk der in Berlin geborene Belgier Theóphile Seyrig, ein Schüler Gustave Eiffels.

    • Rua Do Clube Fluvial Portuense, 4050-206 Porto
    • © Rafael Bischof, Shutterstock

    All die Fotos von der Ribeira, dem Fluss und den Portweinkellereien von Vila Nova de Gaia wären nur halb so schön, hätte man nicht immer auch den größten Schmiedeeisenbogen der Welt im Blick. Geschaffen hat dieses Meisterwerk der in Berlin geborene Belgier Theóphile Seyrig, ein Schüler Gustave Eiffels.

    • Rua Do Clube Fluvial Portuense, 4050-206 Porto

  • Panoramatour nach Valença do Minho

    Touristenattraktionen

    Auf der Fahrt ins nordöstlich gelegene Valença ist der Weg das Ziel. Am ersten Streckenstück liegen die schönsten Strandabschnitte: Nach wenigen Kilometern trifft man auf die versteckt gelegene Praia Forte Paço, einen einsamen Strand von ca. 300 m Länge, dann auf die Praia de Afife und später auf die Praia de Moledo. Dahinter beginnt das Mündungsgebiet des Grenzflusses Minho. An den Ufern schaukeln Fischerbötchen, in der Ferne erhebt sich das galicische Küstengebirge. Ab Moledo führt eine malerische Uferstraße nach Caminha, wo sich im historischen Ortskern einige Terrassencafés konzentrieren. Auf dem Teilstück Caminha-Valença kann man noch einmal herrliche Flussblicke genießen: die Fortaleza in Valença gibt schöne Aussichten auf die grüne Bergwelt.

    • Viana do Castelo

    Auf der Fahrt ins nordöstlich gelegene Valença ist der Weg das Ziel. Am ersten Streckenstück liegen die schönsten Strandabschnitte: Nach wenigen Kilometern trifft man auf die versteckt gelegene Praia Forte Paço, einen einsamen Strand von ca. 300 m Länge, dann auf die Praia de Afife und später auf die Praia de Moledo. Dahinter beginnt das Mündungsgebiet des Grenzflusses Minho. An den Ufern schaukeln Fischerbötchen, in der Ferne erhebt sich das galicische Küstengebirge. Ab Moledo führt eine malerische Uferstraße nach Caminha, wo sich im historischen Ortskern einige Terrassencafés konzentrieren. Auf dem Teilstück Caminha-Valença kann man noch einmal herrliche Flussblicke genießen: die Fortaleza in Valença gibt schöne Aussichten auf die grüne Bergwelt.

    • Viana do Castelo

  • Serralves-Park

    Botanische Gärten & Parks
    • © vidalgo, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Auf Holzstegen in die Baumwipfel

    Wer auf Gegenwartskunst, Architektur und die Verbindung zur Natur steht, nimmt sich Zeit für das Gelände der Serralves-Stiftung. Sie zeigt in ihrem von Álvaro Siza Vieira gebauten und 1999 eingeweihten Museu de Arte Contemporânea die renommiertesten internationalen Ausstellungen des Landes. Allein das asymmetrische Gebäude mit seinen kühlen, aber lichtdurchfluteten Gängen und den elf unterschiedlich großen Sälen ist spektakulär. Immer wieder im Blick: das Grün des Parks. Durch den gelangst du zur Casa Serralves, die weiteren Raum für Ausstellungen bietet. Ab 1925 hatte sich der frankophile Textilfabrikant Carlos Alberto Cabral diese zartrosafarbene Artdéco-Villa bauen und designen lassen – und natürlich die phänomenale, stufenartige Gartenanlage zu ihren Füßen. Sie gilt als bedeutendstes Bauwerk des Art déco in ganz Portugal. Damals waren hier die namhaftesten Designer am Werk – so stammt etwa das Oberlicht in der Saaldecke im ersten Stock vom französischen Schmuck- und Glaskünstler René Lalique. Auch die Renovierung der Casa leitete Álvaro Siza Vieira und ebenso den Umbau der ehemaligen Garage zur Casa do Cinema Manoel de Oliveira: Diese widmet sich der Welt des Films und besonders dem legendären Portuenser Regisseur Manoel de Oliveira (1908–2015). Nach all der Kultur gehts in die weitläufige Parkanlage! Das ganze Serralves-Anwesen erstreckt sich auf insgesamt 18 ha, unterwegs triffst du auf verschiedene Skulpturen renommierter Künstler. Einige der Bäume im Park stammen noch aus dem 19.Jh.; der 260 m lange Treetop Walkway führt durch einen Teil dieses Walds – teilweise in einer Höhe von 15 m! Unter der glyzinienbewachsenen Pergola der lauschigen Casa de Chá gibts Snacks. Manchmal finden auch tolle Kulturveranstaltungen im Park statt; grandios sind etwa Jazz no Parque und Serralves em Festa.

    • © vidalgo, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Auf Holzstegen in die Baumwipfel

    Wer auf Gegenwartskunst, Architektur und die Verbindung zur Natur steht, nimmt sich Zeit für das Gelände der Serralves-Stiftung. Sie zeigt in ihrem von Álvaro Siza Vieira gebauten und 1999 eingeweihten Museu de Arte Contemporânea die renommiertesten internationalen Ausstellungen des Landes. Allein das asymmetrische Gebäude mit seinen kühlen, aber lichtdurchfluteten Gängen und den elf unterschiedlich großen Sälen ist spektakulär. Immer wieder im Blick: das Grün des Parks. Durch den gelangst du zur Casa Serralves, die weiteren Raum für Ausstellungen bietet. Ab 1925 hatte sich der frankophile Textilfabrikant Carlos Alberto Cabral diese zartrosafarbene Artdéco-Villa bauen und designen lassen – und natürlich die phänomenale, stufenartige Gartenanlage zu ihren Füßen. Sie gilt als bedeutendstes Bauwerk des Art déco in ganz Portugal. Damals waren hier die namhaftesten Designer am Werk – so stammt etwa das Oberlicht in der Saaldecke im ersten Stock vom französischen Schmuck- und Glaskünstler René Lalique. Auch die Renovierung der Casa leitete Álvaro Siza Vieira und ebenso den Umbau der ehemaligen Garage zur Casa do Cinema Manoel de Oliveira: Diese widmet sich der Welt des Films und besonders dem legendären Portuenser Regisseur Manoel de Oliveira (1908–2015). Nach all der Kultur gehts in die weitläufige Parkanlage! Das ganze Serralves-Anwesen erstreckt sich auf insgesamt 18 ha, unterwegs triffst du auf verschiedene Skulpturen renommierter Künstler. Einige der Bäume im Park stammen noch aus dem 19.Jh.; der 260 m lange Treetop Walkway führt durch einen Teil dieses Walds – teilweise in einer Höhe von 15 m! Unter der glyzinienbewachsenen Pergola der lauschigen Casa de Chá gibts Snacks. Manchmal finden auch tolle Kulturveranstaltungen im Park statt; grandios sind etwa Jazz no Parque und Serralves em Festa.


  • Santuário do Bom Jesus do Monte

    Architektonische Highlights
    • Santuário do Bom Jesus do Monte© MAIRDUMONT

    5km östlich von Braga befindet sich in 400m Höhe dieses von einer Parkanlage umgebene Bergheiligtum. Zu der prunkvollen Glaubensburg führt auf dem letzten Stück des Wegs eine sehenswerte barocke Freitreppe hinauf, die als Kreuzweg gestaltet ist. Genieße außerdem die schönen Ausblicke ins Umland!

    • Santuário do Bom Jesus do Monte© MAIRDUMONT

    5km östlich von Braga befindet sich in 400m Höhe dieses von einer Parkanlage umgebene Bergheiligtum. Zu der prunkvollen Glaubensburg führt auf dem letzten Stück des Wegs eine sehenswerte barocke Freitreppe hinauf, die als Kreuzweg gestaltet ist. Genieße außerdem die schönen Ausblicke ins Umland!


  • Praça da República

    Touristenattraktionen
    • © AnaMarques, Shutterstock

    Der Platz ist das Herzstück der Altstadt und einer der schönsten im Norden. Hier herrscht beständiges Treiben, plätschert seit dem 16.Jh. der Brunnen. Das einstige Armenspital Casa da Misericórdia und das alte Rathaus Antigos Paços do Concelho zeigen mit ihren pittoresken Arkadenfronten zur Praça.

    • Praça da República, Viana do Castelo
    • © AnaMarques, Shutterstock

    Der Platz ist das Herzstück der Altstadt und einer der schönsten im Norden. Hier herrscht beständiges Treiben, plätschert seit dem 16.Jh. der Brunnen. Das einstige Armenspital Casa da Misericórdia und das alte Rathaus Antigos Paços do Concelho zeigen mit ihren pittoresken Arkadenfronten zur Praça.

    • Praça da República, Viana do Castelo

  • Douro Acima

    Touristenattraktionen

    An den Cais da Ribeira in Porto und auch gegenüber auf der anderen Flussseite in Vila Nova de Gaia starten Bootstouren, bei denen die schönsten Seiten der Stadt zu sehen sind. Spielzeugartig ziehen sich die bunten Häuser über dem Douro den Hang hinauf, gewaltig wirken die Brücken, unter denen das Boot hindurchschippert. Diese Fahrt, ein echter Klassiker, heißt Sechsbrückentour (Cruzeiro das seis Pontes), wobei es in Wirklichkeit nur unter fünf Brücken hindurchgeht (die sechste liegt in Sicht).

    An den Cais da Ribeira in Porto und auch gegenüber auf der anderen Flussseite in Vila Nova de Gaia starten Bootstouren, bei denen die schönsten Seiten der Stadt zu sehen sind. Spielzeugartig ziehen sich die bunten Häuser über dem Douro den Hang hinauf, gewaltig wirken die Brücken, unter denen das Boot hindurchschippert. Diese Fahrt, ein echter Klassiker, heißt Sechsbrückentour (Cruzeiro das seis Pontes), wobei es in Wirklichkeit nur unter fünf Brücken hindurchgeht (die sechste liegt in Sicht).


  • Avenida dos Aliados

    Touristenattraktionen
    • © javarman, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Big Mac unterm Kronleuchter

    Hörst du es schlagen, Portos Herz? Die 250 m lange Prachtmeile zwischen Praça da Liberdade und Rathaus ist so eine Art Hauptschlagader der Stadt. Ob Meisterfeiern des FC Porto oder Papstmessen, Sommerkonzerte oder Silvesterfeuerwerk, Paraden oder Demos – hier wird’s nie langweilig. Und schön ist sie auch noch, obwohl sie nicht so lang wurde, wie der englische Architekt Barry Parker es geplant hatte. Der wollte 1916 eine 1 km lange, repräsentative Achse zu Ehren der Alliierten des Ersten Weltkriegs schaffen; immerhin der Name ist geblieben. Beim Bau der neoklassizistischen Câmara Municipal, des Rathauses am Nordende der Avenida, ließ man sich von den Flamen und Nordfranzosen inspirieren. Auch hier sollte der Turm eigentlich höher werden als seine heutigen 70 m. Wohl auch deshalb zog sich die Bauzeit von 1920 bis 1957 hin. In der vornehmen Eingangshalle mit dem beeindruckenden Treppenhaus aus schwarzem Marmor gibt es oft Ausstellungen. Die schicken Bankfilialen mit ihren neobarocken Granitfassaden trumpfen ebenfalls mit beeindruckenden Foyers auf. Sogar der Mc-Donald’s kann mithalten: Mit seinen Kristallleuchtern über den fettverschmierten Tischen ist er sicher der schönste des Landes; auch die Glasmalereien sind Überbleibsel des einstigen Café Imperial. Schräg gegenüber wartet noch ein künstlerisches Café: Das tropisch dekorierte Café Guarany beglückt Banker und andere Besucher seit 1933.Hier im unteren Teil der Avenida siehst du auch zwei Skulpturen von Henrique Moreira: die unverhüllten Jünglinge der Abundância sind ein Vorwurf an die Überflussgesellschaft, das nackige Bronzemädchen Juventude eine kokette Hommage an die Jugend. Die Praça da Liberdade, das südliche Ende der Prachtmeile, wird bestimmt von einer bronzenen Reiterstatue des Königs Dom Pedro IV, der im 19.Jh. mithilfe der Einwohner Portos seinen Kampf für eine liberale Verfassung gegen seinen absolutistischen Bruder Miguel gewann.

    • Avenida dos Aliados, Porto
    • © javarman, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Big Mac unterm Kronleuchter

    Hörst du es schlagen, Portos Herz? Die 250 m lange Prachtmeile zwischen Praça da Liberdade und Rathaus ist so eine Art Hauptschlagader der Stadt. Ob Meisterfeiern des FC Porto oder Papstmessen, Sommerkonzerte oder Silvesterfeuerwerk, Paraden oder Demos – hier wird’s nie langweilig. Und schön ist sie auch noch, obwohl sie nicht so lang wurde, wie der englische Architekt Barry Parker es geplant hatte. Der wollte 1916 eine 1 km lange, repräsentative Achse zu Ehren der Alliierten des Ersten Weltkriegs schaffen; immerhin der Name ist geblieben. Beim Bau der neoklassizistischen Câmara Municipal, des Rathauses am Nordende der Avenida, ließ man sich von den Flamen und Nordfranzosen inspirieren. Auch hier sollte der Turm eigentlich höher werden als seine heutigen 70 m. Wohl auch deshalb zog sich die Bauzeit von 1920 bis 1957 hin. In der vornehmen Eingangshalle mit dem beeindruckenden Treppenhaus aus schwarzem Marmor gibt es oft Ausstellungen. Die schicken Bankfilialen mit ihren neobarocken Granitfassaden trumpfen ebenfalls mit beeindruckenden Foyers auf. Sogar der Mc-Donald’s kann mithalten: Mit seinen Kristallleuchtern über den fettverschmierten Tischen ist er sicher der schönste des Landes; auch die Glasmalereien sind Überbleibsel des einstigen Café Imperial. Schräg gegenüber wartet noch ein künstlerisches Café: Das tropisch dekorierte Café Guarany beglückt Banker und andere Besucher seit 1933.Hier im unteren Teil der Avenida siehst du auch zwei Skulpturen von Henrique Moreira: die unverhüllten Jünglinge der Abundância sind ein Vorwurf an die Überflussgesellschaft, das nackige Bronzemädchen Juventude eine kokette Hommage an die Jugend. Die Praça da Liberdade, das südliche Ende der Prachtmeile, wird bestimmt von einer bronzenen Reiterstatue des Königs Dom Pedro IV, der im 19.Jh. mithilfe der Einwohner Portos seinen Kampf für eine liberale Verfassung gegen seinen absolutistischen Bruder Miguel gewann.

    • Avenida dos Aliados, Porto

  • Parque Natural de Montesinho

    Landschaftliche Highlights
    • © paulomachado_9, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Tolle Natur – nur für dich!

    Du suchst absolute Ruhe, Abgeschiedenheit und einzigartige Naturlandschaften? In diesem Naturpark werden dir nicht viele Menschen begegnen – selbst auf den wunderschönen Wanderwegen ist selten etwas los. Hier ist es so einsam, dass es sogar noch Wölfe gibt! Das Schutzgebiet gehört zu den ursprünglichsten Landschaften Europas. Charakteristisch für die Landschaft sind Kastanien, Stein- und Korkeichen. Das Klima ist rau – nicht ohne Grund nennen die Einwohner ihre Heimat „Terra Fria“.

    • © paulomachado_9, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Tolle Natur – nur für dich!

    Du suchst absolute Ruhe, Abgeschiedenheit und einzigartige Naturlandschaften? In diesem Naturpark werden dir nicht viele Menschen begegnen – selbst auf den wunderschönen Wanderwegen ist selten etwas los. Hier ist es so einsam, dass es sogar noch Wölfe gibt! Das Schutzgebiet gehört zu den ursprünglichsten Landschaften Europas. Charakteristisch für die Landschaft sind Kastanien, Stein- und Korkeichen. Das Klima ist rau – nicht ohne Grund nennen die Einwohner ihre Heimat „Terra Fria“.


  • Parque Nacional da Peneda-Gerês

    Botanische Gärten & Parks
    • © LuisFtas, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Abseilen im Wasserfall

    Nirgendwo in Portugal trifft man auf eine so intakte Vegetation und so ursprüngliche Dörfer wie im einzigen Nationalpark des Landes. Er beginnt etwa 35 km nordöstlich von Braga und erstreckt sich über viele Berge und Täler nordwärts bis zur spanischen Grenze. Zahlreiche Wanderwege (eine Wanderung findest du im Kapitel „Erlebnistouren“) schlängeln sich durch das etwa 700 km2 große Gebiet und führen dich zu rauschenden Wasserfällen in tiefgrüner Natur und in raue Berglandschaften. Mehrere Stauseen ermöglichen Wassersport oder eine Badeerfrischung. Steile Ackerterrassen und traditionelle Granithäuschen geben den abgelegenen Dörfern wie Pitões das Júnias oder Castro Laboreiro ihren besonderen Reiz. Viele dieser Steinhäuser sind zu urigen Unterkünften ausgebaut worden – ideal für ein paar Nächte inmitten der Natur. Ein grandioses Erlebnis ist eine Canyoningtour durch eine der grünen Schluchten, z. B. mit Tobogã. Infos zum Park gibts an den fünf Nationalparkzentren, den sogenannten „Portas“, oder unter natural.pt und walkingpe.

    • © LuisFtas, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Abseilen im Wasserfall

    Nirgendwo in Portugal trifft man auf eine so intakte Vegetation und so ursprüngliche Dörfer wie im einzigen Nationalpark des Landes. Er beginnt etwa 35 km nordöstlich von Braga und erstreckt sich über viele Berge und Täler nordwärts bis zur spanischen Grenze. Zahlreiche Wanderwege (eine Wanderung findest du im Kapitel „Erlebnistouren“) schlängeln sich durch das etwa 700 km2 große Gebiet und führen dich zu rauschenden Wasserfällen in tiefgrüner Natur und in raue Berglandschaften. Mehrere Stauseen ermöglichen Wassersport oder eine Badeerfrischung. Steile Ackerterrassen und traditionelle Granithäuschen geben den abgelegenen Dörfern wie Pitões das Júnias oder Castro Laboreiro ihren besonderen Reiz. Viele dieser Steinhäuser sind zu urigen Unterkünften ausgebaut worden – ideal für ein paar Nächte inmitten der Natur. Ein grandioses Erlebnis ist eine Canyoningtour durch eine der grünen Schluchten, z. B. mit Tobogã. Infos zum Park gibts an den fünf Nationalparkzentren, den sogenannten „Portas“, oder unter natural.pt und walkingpe.


  • Museu de Arte Contemporânea de Serralves

    Museen
    Insider-Tipp
    Spannende Skulpturen im Park

    Zum Erkunden dieses Kulturschätzchens kannst du ruhig einen halben Tag einplanen. Das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst liegt am Rand eines großen Parks und zeigt wechselnde Ausstellungen zu Malerei und Fotografie. Architekt war der Pritzker-Preisträger Álvaro Siza. Versäum auf keinen Fall einen Streifzug durch die phantastische Gartenanlage, die mit toller Open-Air-Kunst gespickt ist.

    Insider-Tipp
    Spannende Skulpturen im Park

    Zum Erkunden dieses Kulturschätzchens kannst du ruhig einen halben Tag einplanen. Das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst liegt am Rand eines großen Parks und zeigt wechselnde Ausstellungen zu Malerei und Fotografie. Architekt war der Pritzker-Preisträger Álvaro Siza. Versäum auf keinen Fall einen Streifzug durch die phantastische Gartenanlage, die mit toller Open-Air-Kunst gespickt ist.


  • Jardim do Passeio Alegre

    Botanische Gärten & Parks
    • © Eduardo Vieira DP, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Minigolf im romantischen Park

    Wenn es im späten 19.Jh. in Porto darum ging, lauschige Parkanlagen zu schaffen, dann war er meistens zur Stelle: der deutsche Landschaftsgärtner Émile David. Auch in Foz do Douro stammt der schönste aller Gärten von ihm. Ideal für ein Päuschen ist das romantische Chalé Suiço, das „Schweizer Chalet“ von 1874, das Snacks, Kaffee und Drinks serviert. So hast du genug Kraft, um ein paar Schritte weiter im Clube de Minigolfe do Porto, einer schattigen, gut gepflegten Anlage, zu supergünstigen Preisen den Schläger zu schwingen.

    • Rua Do Passeio Alegre, 4150-573 Porto
    • © Eduardo Vieira DP, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Minigolf im romantischen Park

    Wenn es im späten 19.Jh. in Porto darum ging, lauschige Parkanlagen zu schaffen, dann war er meistens zur Stelle: der deutsche Landschaftsgärtner Émile David. Auch in Foz do Douro stammt der schönste aller Gärten von ihm. Ideal für ein Päuschen ist das romantische Chalé Suiço, das „Schweizer Chalet“ von 1874, das Snacks, Kaffee und Drinks serviert. So hast du genug Kraft, um ein paar Schritte weiter im Clube de Minigolfe do Porto, einer schattigen, gut gepflegten Anlage, zu supergünstigen Preisen den Schläger zu schwingen.

    • Rua Do Passeio Alegre, 4150-573 Porto

  • Cais de Gaia

    Touristenattraktionen
    • © Julia Lav, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Einen Blick auf die Werft werfen

    Die einen schweben mit der Seilbahn vom Jardim do Morro aus hinab, die anderen kommen über die untere Fahrbahn der Ponte Dom Luís I auf die Uferpromenade von Gaia (und bewundern hier im Sommer die furchtlosen Kids beim Brückenspringen), wieder andere legen mit den Rundfahrtbooten oder den Douro-Kreuzfahrtschiffen an. Fakt ist: Am Flussufer von Gaia ist zwischen unzähligen Cafés, Portweinproben und Weinboutiquen immer was los. Als unsterbliche Fotomotive dienen die alten barcos rabelos, die Holzboote, mit denen man einst die Portweinfässer von den Anbaugebieten im Dourotal zu den Kellereien von Gaia transportierte. Inzwischen haben sie ihren Job an LKWs verloren, nur einmal im Jahr dürfen sie zum Stadtfest von Porto als Regattaboote glänzen. Am westlichen Ende der Uferpromenade, kurz nachdem die Restaurantzone endet, siehst du eine kleine Werft. Sie ist die letzte, in der diese Kähne gebaut, repariert und für die Fotos der Touristen präpariert werden.

    • 4400-111 Vila Nova de Gaia
    • © Julia Lav, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Einen Blick auf die Werft werfen

    Die einen schweben mit der Seilbahn vom Jardim do Morro aus hinab, die anderen kommen über die untere Fahrbahn der Ponte Dom Luís I auf die Uferpromenade von Gaia (und bewundern hier im Sommer die furchtlosen Kids beim Brückenspringen), wieder andere legen mit den Rundfahrtbooten oder den Douro-Kreuzfahrtschiffen an. Fakt ist: Am Flussufer von Gaia ist zwischen unzähligen Cafés, Portweinproben und Weinboutiquen immer was los. Als unsterbliche Fotomotive dienen die alten barcos rabelos, die Holzboote, mit denen man einst die Portweinfässer von den Anbaugebieten im Dourotal zu den Kellereien von Gaia transportierte. Inzwischen haben sie ihren Job an LKWs verloren, nur einmal im Jahr dürfen sie zum Stadtfest von Porto als Regattaboote glänzen. Am westlichen Ende der Uferpromenade, kurz nachdem die Restaurantzone endet, siehst du eine kleine Werft. Sie ist die letzte, in der diese Kähne gebaut, repariert und für die Fotos der Touristen präpariert werden.

    • 4400-111 Vila Nova de Gaia

  • Forte de São João Baptista

    Architektonische Highlights
    Insider-Tipp
    Weit ins Meer hinaus flanieren

    Wuchtig und fast ein bisschen angsteinflößend steht die Verteidigungsfestung zwischen Flussmündung und Atlantik. Man baute sie ab dem 16.Jh. vor allem zum Schutz vor Seeräubern. Heute befindet sich innerhalb der dicken Mauern direkt neben dem Tennisclub ein Militärinstitut, manchmal ist das Gelände aber frei zugänglich. Vom Fort sind es nur noch ein paar Schritte auf die beiden Schutzmolen am Nordufer der Douro-Mündung. Wenn Wellen und Wind es erlauben, kannst du schön bis auf die aussichtsreichen Spitzen spazieren. 1886 baute man an die äußerste Stelle der älteren, kürzeren Mole den sechseckigen, 10 m hohen Leuchtturm Farolim de Felgueiras, der nicht mehr in Betrieb ist – die modernere, 500 m lange Mole nebenan und der neue Leuchtturm von Leça da Palmeira haben ihm die Arbeit abgenommen.

    Insider-Tipp
    Weit ins Meer hinaus flanieren

    Wuchtig und fast ein bisschen angsteinflößend steht die Verteidigungsfestung zwischen Flussmündung und Atlantik. Man baute sie ab dem 16.Jh. vor allem zum Schutz vor Seeräubern. Heute befindet sich innerhalb der dicken Mauern direkt neben dem Tennisclub ein Militärinstitut, manchmal ist das Gelände aber frei zugänglich. Vom Fort sind es nur noch ein paar Schritte auf die beiden Schutzmolen am Nordufer der Douro-Mündung. Wenn Wellen und Wind es erlauben, kannst du schön bis auf die aussichtsreichen Spitzen spazieren. 1886 baute man an die äußerste Stelle der älteren, kürzeren Mole den sechseckigen, 10 m hohen Leuchtturm Farolim de Felgueiras, der nicht mehr in Betrieb ist – die modernere, 500 m lange Mole nebenan und der neue Leuchtturm von Leça da Palmeira haben ihm die Arbeit abgenommen.


  • Mosteiro da Serra do Pilar

    Architektonische Highlights
    • © saiko3p, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Klostervorplatz zum Panoramaknipsen

    Wenn du dich fragst, von wo aus du wohl die besten Fotos von Porto und der Ponte Dom Luís I schießen kannst: Hier hast du die Antwort. Das einstige Augustinerkloster entstand ab 1537 in über 70-jähriger Bauzeit auf der Anhöhe Serra do Pilar, sozusagen in Poleposition, was Ausblicke über den Douro angeht. Nimmst du den oberen Teil der Brücke, gelangst du vom Kathedralenhügel aus in wenigen Minuten auf den aussichtsreichen Klostervorplatz. Das alte Konvent selbst lässt sich derzeit leider nicht besichtigen.

    • © saiko3p, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Klostervorplatz zum Panoramaknipsen

    Wenn du dich fragst, von wo aus du wohl die besten Fotos von Porto und der Ponte Dom Luís I schießen kannst: Hier hast du die Antwort. Das einstige Augustinerkloster entstand ab 1537 in über 70-jähriger Bauzeit auf der Anhöhe Serra do Pilar, sozusagen in Poleposition, was Ausblicke über den Douro angeht. Nimmst du den oberen Teil der Brücke, gelangst du vom Kathedralenhügel aus in wenigen Minuten auf den aussichtsreichen Klostervorplatz. Das alte Konvent selbst lässt sich derzeit leider nicht besichtigen.


  • Terreiro da Sé

    Touristenattraktionen
    • © salarko, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Einst heruntergekommen, heute pittoresk

    Heute erscheint der Komplex aus Kathedrale, Bischofspalast, Schandpfahlplatz und umliegenden Gebäuden als harmonisches historisches Ensemble. Dabei ist es eigentlich ein Durcheinander aus allen möglichen Epochen. Das älteste Bauwerk ist die Kathedrale Sé do Porto selbst oder besser gesagt: ihre Grundmauern aus dem 12.Jh. Aus der Anfangszeit der ursprünglich romanischen Sé (das portugiesische Wort kommt vom lateinischen sede = Bischofssitz) ist die Rosette über dem Hauptportal erhalten. Im 18.Jh. wurde die einst mittelalterliche Wehrkirche dann ordentlich barockisiert: Nicolau Nasoni verzierte die mächtigen Türme mit runden Kuppelaufsätzen, die Nordfassade lockerte er mit einer hübschen Loggia auf. Im (von der Rosette abgesehen) fensterlosen Inneren funkeln der vergoldete Hauptaltar mit seinem Triumphbogen auf salomonischen (spiralförmigen) Säulen und im linken Querschiff der Silberaltar aus 700 kg (!) Silber. Den gotischen Kreuzgang aus dem 14.Jh. verzierte man im 18.Jh. mit kunstvollen Azulejos. Durch ihn gelangst du in die Kathedrale, die Schatzkammer, den Turm und ins Kapitelhaus. Gleich nebenan erhebt sich an der Südseite der wuchtige Bischofspalast Paço Episcopal, in dem die Diözesanverwaltung untergebracht ist. Auf dem weitläufigen Platz steht der Pelourinho, ein reich verzierter Schandpfahl. Diktator Salazar ließ ihn 1945 aufstellen, als der Platz nach dem Abriss anderer Gebäude gar zu leer aussah. Auch die Reiterstatue des Ritters Vímara Peres an der Nordseite der Sé stammt aus der Diktaturzeit; sie erinnert an einen Helden aus der Reconquista des 9.Jhs. Die beiden auf alt getrimmten steinernen Kuben an der Nordseite des Platzes sind die jüngsten Gebäude des Platzes (aber immerhin stehen sie auf mittelalterlichen Ruinen). Der untere Turm mit dem pseudohistorischen Zinnenkranz beherbergt eine Filiale der Touristeninfo. Hinter der Sé lohnt sich das Buntglasmuseum Museu do Vitral. Nur einige Schritte weiter stehst du dann in der Kontrastwelt: Am Fuß des Terreiro da Sé erstreckt sich das Altstadtviertel Bairro da Sé. Streif gemütlich hindurch – besonders idyllisch ist der versteckte Platz Largo da Pena Ventosa.

    • Terreiro da Sé, Porto
    • © salarko, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Einst heruntergekommen, heute pittoresk

    Heute erscheint der Komplex aus Kathedrale, Bischofspalast, Schandpfahlplatz und umliegenden Gebäuden als harmonisches historisches Ensemble. Dabei ist es eigentlich ein Durcheinander aus allen möglichen Epochen. Das älteste Bauwerk ist die Kathedrale Sé do Porto selbst oder besser gesagt: ihre Grundmauern aus dem 12.Jh. Aus der Anfangszeit der ursprünglich romanischen Sé (das portugiesische Wort kommt vom lateinischen sede = Bischofssitz) ist die Rosette über dem Hauptportal erhalten. Im 18.Jh. wurde die einst mittelalterliche Wehrkirche dann ordentlich barockisiert: Nicolau Nasoni verzierte die mächtigen Türme mit runden Kuppelaufsätzen, die Nordfassade lockerte er mit einer hübschen Loggia auf. Im (von der Rosette abgesehen) fensterlosen Inneren funkeln der vergoldete Hauptaltar mit seinem Triumphbogen auf salomonischen (spiralförmigen) Säulen und im linken Querschiff der Silberaltar aus 700 kg (!) Silber. Den gotischen Kreuzgang aus dem 14.Jh. verzierte man im 18.Jh. mit kunstvollen Azulejos. Durch ihn gelangst du in die Kathedrale, die Schatzkammer, den Turm und ins Kapitelhaus. Gleich nebenan erhebt sich an der Südseite der wuchtige Bischofspalast Paço Episcopal, in dem die Diözesanverwaltung untergebracht ist. Auf dem weitläufigen Platz steht der Pelourinho, ein reich verzierter Schandpfahl. Diktator Salazar ließ ihn 1945 aufstellen, als der Platz nach dem Abriss anderer Gebäude gar zu leer aussah. Auch die Reiterstatue des Ritters Vímara Peres an der Nordseite der Sé stammt aus der Diktaturzeit; sie erinnert an einen Helden aus der Reconquista des 9.Jhs. Die beiden auf alt getrimmten steinernen Kuben an der Nordseite des Platzes sind die jüngsten Gebäude des Platzes (aber immerhin stehen sie auf mittelalterlichen Ruinen). Der untere Turm mit dem pseudohistorischen Zinnenkranz beherbergt eine Filiale der Touristeninfo. Hinter der Sé lohnt sich das Buntglasmuseum Museu do Vitral. Nur einige Schritte weiter stehst du dann in der Kontrastwelt: Am Fuß des Terreiro da Sé erstreckt sich das Altstadtviertel Bairro da Sé. Streif gemütlich hindurch – besonders idyllisch ist der versteckte Platz Largo da Pena Ventosa.

    • Terreiro da Sé, Porto

  • Funicular dos Guindais

    Touristenattraktionen
    • © Artur Bogacki, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Mauerspäher

    Was tun, wenn du die Ponte Dom Luís I auf ihrer unteren Fahrbahn gesehen hast, jetzt aber hinaufwillst zur oberen Ebene? Dann heißt es Treppen steigen (zum Beispiel über die Escadas do Codeçal). Oder du sparst dir den Schweiß und nimmst die Bahn hinauf Richtung Batalha-Platz. Dabei erhaschst du auch noch einen guten Blick auf die alte Stadtmauer Muralha Fernandina, die im 14./15.Jh. die Portuenser und die Kathedrale beschützte. Auf den letzten 90 m der 281 m langen Strecke geht es durch einen Tunnel. Anfang der 2000er-Jahre hatte man sich entschieden, die über 100 Jahre alte Trasse für eine moderne Standseilbahn zu reaktivieren – die alte Verbindung hatte man 1893 nach einem schweren Unfall nur zwei Jahre nach der Jungfernfahrt eingestellt. Jetzt freuen sich die Anwohner über die bequeme Hilfe bei der Überwindung der 60 m Höhenunterschied.

    • Rua da Ribeira Negra 314, 4000-509 Porto
    • © Artur Bogacki, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Mauerspäher

    Was tun, wenn du die Ponte Dom Luís I auf ihrer unteren Fahrbahn gesehen hast, jetzt aber hinaufwillst zur oberen Ebene? Dann heißt es Treppen steigen (zum Beispiel über die Escadas do Codeçal). Oder du sparst dir den Schweiß und nimmst die Bahn hinauf Richtung Batalha-Platz. Dabei erhaschst du auch noch einen guten Blick auf die alte Stadtmauer Muralha Fernandina, die im 14./15.Jh. die Portuenser und die Kathedrale beschützte. Auf den letzten 90 m der 281 m langen Strecke geht es durch einen Tunnel. Anfang der 2000er-Jahre hatte man sich entschieden, die über 100 Jahre alte Trasse für eine moderne Standseilbahn zu reaktivieren – die alte Verbindung hatte man 1893 nach einem schweren Unfall nur zwei Jahre nach der Jungfernfahrt eingestellt. Jetzt freuen sich die Anwohner über die bequeme Hilfe bei der Überwindung der 60 m Höhenunterschied.

    • Rua da Ribeira Negra 314, 4000-509 Porto

  • SEA LIFE Porto

    Museen
    Insider-Tipp
    Mahlzeit im Aquarium

    Für einen Regennachmittag oder für Familien gehört ein Ausflug in dieses Aquarium mit seiner Unterwasserwelt dazu. In den 31 Becken tummeln sich rund 3000 Tiere, darunter Haie, Rochen und Pinguine. Wenn du die Fütterungszeiten erwischst, gibts richtig Action!

    Insider-Tipp
    Mahlzeit im Aquarium

    Für einen Regennachmittag oder für Familien gehört ein Ausflug in dieses Aquarium mit seiner Unterwasserwelt dazu. In den 31 Becken tummeln sich rund 3000 Tiere, darunter Haie, Rochen und Pinguine. Wenn du die Fütterungszeiten erwischst, gibts richtig Action!


  • Igreja dos Clérigos

    Architektonische Highlights
    Insider-Tipp
    Mittägliche Orgelklänge

    Na, wenn das kein Wahrzeichen ist! 76 m hoch ist der Granitturm, von dem du – wenn du die 240 schmalen Stufen hinaufgestiefelt bist – einen grandiosen Blick über die Stadt hast: Die Torre dos Clérigos ist der höchste Kirchturm Portugals! Geschaffen hat das fast filigran anmutende Meisterwerk der Italiener Nicolau Nasoni. Es war der Auftrag seines Lebens: Über 30 Jahre lang werkelte er an dem Kirchengebäude samt Turm. Schon zuvor hatte er überall in Porto seine barocken Spuren hinterlassen, doch dieses Projekt wurde sein mit Abstand berühmtestes – deshalb darf er auch in der Krypta schräg hinter dem üppig verzierten Altarraum ruhen. Nach der Fertigstellung diente der Turm den einfahrenden Schiffen als Orientierung und den Portuensern als Uhrturm und später auch als Telegrafenstation. In der bunt gestalteten, ovalen Kirche erklingen zum High Noon die barocken Orgeln zu einem kleinen Mittagskonzert – Klassik zum Nulltarif!

    Insider-Tipp
    Mittägliche Orgelklänge

    Na, wenn das kein Wahrzeichen ist! 76 m hoch ist der Granitturm, von dem du – wenn du die 240 schmalen Stufen hinaufgestiefelt bist – einen grandiosen Blick über die Stadt hast: Die Torre dos Clérigos ist der höchste Kirchturm Portugals! Geschaffen hat das fast filigran anmutende Meisterwerk der Italiener Nicolau Nasoni. Es war der Auftrag seines Lebens: Über 30 Jahre lang werkelte er an dem Kirchengebäude samt Turm. Schon zuvor hatte er überall in Porto seine barocken Spuren hinterlassen, doch dieses Projekt wurde sein mit Abstand berühmtestes – deshalb darf er auch in der Krypta schräg hinter dem üppig verzierten Altarraum ruhen. Nach der Fertigstellung diente der Turm den einfahrenden Schiffen als Orientierung und den Portuensern als Uhrturm und später auch als Telegrafenstation. In der bunt gestalteten, ovalen Kirche erklingen zum High Noon die barocken Orgeln zu einem kleinen Mittagskonzert – Klassik zum Nulltarif!


  • Igreja de Santa Maria

    Architektonische Highlights
    • © Alba Jimenez Aranda, Shutterstock

    Auf dem Freiplatz vor dem Kastell befindet sich die Igreja de Santa Maria, die zwischen dem 16.und 18.Jh. errichtet wurde.

    • © Alba Jimenez Aranda, Shutterstock

    Auf dem Freiplatz vor dem Kastell befindet sich die Igreja de Santa Maria, die zwischen dem 16.und 18.Jh. errichtet wurde.


  • Castelo de Guimarães

    Architektonische Highlights
    • © StockPhotosArt, Shutterstock

    In dem Felsenkastell kam Portugals erster König Afonso Henriques im Jahre 1107 zur Welt.

    • © StockPhotosArt, Shutterstock

    In dem Felsenkastell kam Portugals erster König Afonso Henriques im Jahre 1107 zur Welt.


  • Cruzeiro do Senhor de Galo

    Touristenattraktionen

    Das Steinkreuz aus dem 18.Jh. ist mit Motiven der Hahnenlegende verziert.

    Das Steinkreuz aus dem 18.Jh. ist mit Motiven der Hahnenlegende verziert.


  • Antigos Paços do Concelho

    Architektonische Highlights

    Das alte Gemeindepalais beeindruckt die Besucher der Praça da República mit seiner pittoresken Arkadenfront.

    Das alte Gemeindepalais beeindruckt die Besucher der Praça da República mit seiner pittoresken Arkadenfront.


  • Casa da Misericórdia

    Architektonische Highlights

    Das einstige Armenspital auf der Praça da República beeindruckt mit seiner pittoresken Arkadenfront.

    Das einstige Armenspital auf der Praça da República beeindruckt mit seiner pittoresken Arkadenfront.


  • Vale do Douro

    Landschaftliche Highlights
    • © AnaMarques, Shutterstock

    Das vom Weinbau geprägte Flusstal kannst du gut per Boot erkunden, es gibt diverse Flusskreuzfahrten, u.a. mit Douro Azul. Besonders schöne Aussichtspunkte (miradouros) sind São Leonardo da Galafura und São Salvador do Mundo.

    • Pinhão
    • © AnaMarques, Shutterstock

    Das vom Weinbau geprägte Flusstal kannst du gut per Boot erkunden, es gibt diverse Flusskreuzfahrten, u.a. mit Douro Azul. Besonders schöne Aussichtspunkte (miradouros) sind São Leonardo da Galafura und São Salvador do Mundo.

    • Pinhão