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Porto und Nordportugal Top Sehenswürdigkeiten





















Touristenattraktionen
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Taylor's Port
Touristenattraktionen © Alena Zharava, Shutterstock
Der Besuch dieser Portweinkellerei in Vila Nova de Gaia ist ein besonderes Erlebnis. Der Rundgang führt an Eichenfässern und Großdepots vorbei, die einige Zehntausend Liter fassen.
- Rua do Choupelo 250, 4400-088 Vila Nova de Gaia
- http://www.taylor.pt/
- +351 22 374 2800
- ana.sofia@taylor.pt
© Alena Zharava, Shutterstock
Der Besuch dieser Portweinkellerei in Vila Nova de Gaia ist ein besonderes Erlebnis. Der Rundgang führt an Eichenfässern und Großdepots vorbei, die einige Zehntausend Liter fassen.
- Rua do Choupelo 250, 4400-088 Vila Nova de Gaia
- http://www.taylor.pt/
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Torre dos Clérigos
Architektonische Highlights © agsaz, Shutterstock
Der markante Glockenturm Torre dos Clérigos ist der höchste Kirchturm Portugals und eines der Wahrzeichen Portos. Von dort hat man einen schönen Blick über Stadt, den Fluss und das Meer in der Nähe der Praça da Liberdade.
- Rua de São Filipe Nery, Porto
- http://www.torredosclerigos.pt/
- +351 22 014 5489
© agsaz, Shutterstock
Der markante Glockenturm Torre dos Clérigos ist der höchste Kirchturm Portugals und eines der Wahrzeichen Portos. Von dort hat man einen schönen Blick über Stadt, den Fluss und das Meer in der Nähe der Praça da Liberdade.
- Rua de São Filipe Nery, Porto
- http://www.torredosclerigos.pt/
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Sé
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Die Sé (Kathedrale) hat ihren ursprünglichen Charakter als Wehrkirche aus dem 12.Jh. fast völlig verloren. Die eigentliche Sehenswürdigkeit ist der viel gerühmte Silberaltarin der Sakramentskapelle im linken Kirchenschiff.
- Terreiro da Sé, 4050-573 Porto
- http://www.diocese-porto.pt/
- +351 22 205 9028
© MAIRDUMONT
Die Sé (Kathedrale) hat ihren ursprünglichen Charakter als Wehrkirche aus dem 12.Jh. fast völlig verloren. Die eigentliche Sehenswürdigkeit ist der viel gerühmte Silberaltarin der Sakramentskapelle im linken Kirchenschiff.
- Terreiro da Sé, 4050-573 Porto
- http://www.diocese-porto.pt/
- +351 22 205 9028
Estação São Bento
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
In der Bahnhofshalle befinden sich ausgemacht schöne Kachelbilder.
- Praça Almeida Garret, 4000-069 Porto
- http://www.cp.pt/
© MAIRDUMONT
In der Bahnhofshalle befinden sich ausgemacht schöne Kachelbilder.
- Praça Almeida Garret, 4000-069 Porto
- http://www.cp.pt/
Palácio da Bolsa
Architektonische Highlights © trabantos, Shutterstock
Insider-Tipp Wo Banker und Börsianer speisen
An keinem anderen Gebäude der Stadt wird es so offensichtlich: In Porto hatten das Bürgertum und die Händler das Sagen – und nicht die Monarchen. Der Börsenpalast war und ist das Prachtvollste, was Porto zu bieten hat. Auch wenn das schicke Börsenparkett inzwischen nicht mehr von Brokern (die sind nach Lissabon umgezogen), sondern von beeindruckten Besuchern betreten wird – das Gebäude ist noch immer der Hauptsitz der mächtigen Portuenser Handelskammer. Deren Mitglieder selbst waren es, die den neoklassizistischen Prunkbau finanzierten. Der Bau zog sich jedoch über 70 Jahre bis 1909 hin. Allein am opulenten Treppenhaus aus Marmor und Granit arbeitete man 40 Jahre. Einige der Kronleuchter wiegen 1 t und im Arabischen Saal sollten sich die Handelspartner wie in der andalusischen Alhambra fühlen. Solltest du in der Mittagszeit da sein: Im angeschlossenen Restaurant O Comercial kannst du ziemlich edel (und mit toller Aussicht) essen.
- Rua Ferreira Borges, 4050 Porto
- http://palaciodabolsa.com/
- +351 22 339 9000
© trabantos, Shutterstock
Insider-Tipp Wo Banker und Börsianer speisen
An keinem anderen Gebäude der Stadt wird es so offensichtlich: In Porto hatten das Bürgertum und die Händler das Sagen – und nicht die Monarchen. Der Börsenpalast war und ist das Prachtvollste, was Porto zu bieten hat. Auch wenn das schicke Börsenparkett inzwischen nicht mehr von Brokern (die sind nach Lissabon umgezogen), sondern von beeindruckten Besuchern betreten wird – das Gebäude ist noch immer der Hauptsitz der mächtigen Portuenser Handelskammer. Deren Mitglieder selbst waren es, die den neoklassizistischen Prunkbau finanzierten. Der Bau zog sich jedoch über 70 Jahre bis 1909 hin. Allein am opulenten Treppenhaus aus Marmor und Granit arbeitete man 40 Jahre. Einige der Kronleuchter wiegen 1 t und im Arabischen Saal sollten sich die Handelspartner wie in der andalusischen Alhambra fühlen. Solltest du in der Mittagszeit da sein: Im angeschlossenen Restaurant O Comercial kannst du ziemlich edel (und mit toller Aussicht) essen.
- Rua Ferreira Borges, 4050 Porto
- http://palaciodabolsa.com/
- +351 22 339 9000
Jardins do Palácio de Cristal
Botanische Gärten & Parks © saiko3p, Shutterstock
Wenn es darum geht, die schönste Gartenanlage der Stadt zu küren, wird es für die Konkurrenz der „Kristallpalastgärten“ schwierig: Dieser große Park mit seinen Lindenalleen, Wiesen, Teichen und spektakulären Aussichten hat einfach alles. Verschlungene Wege führen zur Kante hoch über dem Douro-Ufer, wo kleine Türmchen als romantische miradouros dienen. Überhaupt, die Romantik! Der war der deutsche Landschaftsarchitekt Émile David definitiv verfallen – er legte im 19.Jh. so manchen romantischen Garten in Porto an.
- Rua de Dom Manuel II, 4050 Porto
- +351 22 532 0080
© saiko3p, Shutterstock
Wenn es darum geht, die schönste Gartenanlage der Stadt zu küren, wird es für die Konkurrenz der „Kristallpalastgärten“ schwierig: Dieser große Park mit seinen Lindenalleen, Wiesen, Teichen und spektakulären Aussichten hat einfach alles. Verschlungene Wege führen zur Kante hoch über dem Douro-Ufer, wo kleine Türmchen als romantische miradouros dienen. Überhaupt, die Romantik! Der war der deutsche Landschaftsarchitekt Émile David definitiv verfallen – er legte im 19.Jh. so manchen romantischen Garten in Porto an.
- Rua de Dom Manuel II, 4050 Porto
- +351 22 532 0080
Ponte Dom Luís I
Architektonische Highlights © Rafael Bischof, Shutterstock
All die Fotos von der Ribeira, dem Fluss und den Portweinkellereien von Vila Nova de Gaia wären nur halb so schön, hätte man nicht immer auch den größten Schmiedeeisenbogen der Welt im Blick. Geschaffen hat dieses Meisterwerk der in Berlin geborene Belgier Theóphile Seyrig, ein Schüler Gustave Eiffels.
- Rua Do Clube Fluvial Portuense, 4050-206 Porto
© Rafael Bischof, Shutterstock
All die Fotos von der Ribeira, dem Fluss und den Portweinkellereien von Vila Nova de Gaia wären nur halb so schön, hätte man nicht immer auch den größten Schmiedeeisenbogen der Welt im Blick. Geschaffen hat dieses Meisterwerk der in Berlin geborene Belgier Theóphile Seyrig, ein Schüler Gustave Eiffels.
- Rua Do Clube Fluvial Portuense, 4050-206 Porto
Panoramatour nach Valença do Minho
TouristenattraktionenAuf der Fahrt ins nordöstlich gelegene Valença ist der Weg das Ziel. Am ersten Streckenstück liegen die schönsten Strandabschnitte: Nach wenigen Kilometern trifft man auf die versteckt gelegene Praia Forte Paço, einen einsamen Strand von ca. 300 m Länge, dann auf die Praia de Afife und später auf die Praia de Moledo. Dahinter beginnt das Mündungsgebiet des Grenzflusses Minho. An den Ufern schaukeln Fischerbötchen, in der Ferne erhebt sich das galicische Küstengebirge. Ab Moledo führt eine malerische Uferstraße nach Caminha, wo sich im historischen Ortskern einige Terrassencafés konzentrieren. Auf dem Teilstück Caminha-Valença kann man noch einmal herrliche Flussblicke genießen: die Fortaleza in Valença gibt schöne Aussichten auf die grüne Bergwelt.
- Viana do Castelo
Auf der Fahrt ins nordöstlich gelegene Valença ist der Weg das Ziel. Am ersten Streckenstück liegen die schönsten Strandabschnitte: Nach wenigen Kilometern trifft man auf die versteckt gelegene Praia Forte Paço, einen einsamen Strand von ca. 300 m Länge, dann auf die Praia de Afife und später auf die Praia de Moledo. Dahinter beginnt das Mündungsgebiet des Grenzflusses Minho. An den Ufern schaukeln Fischerbötchen, in der Ferne erhebt sich das galicische Küstengebirge. Ab Moledo führt eine malerische Uferstraße nach Caminha, wo sich im historischen Ortskern einige Terrassencafés konzentrieren. Auf dem Teilstück Caminha-Valença kann man noch einmal herrliche Flussblicke genießen: die Fortaleza in Valença gibt schöne Aussichten auf die grüne Bergwelt.
- Viana do Castelo
Serralves-Park
Botanische Gärten & Parks © vidalgo, Shutterstock
Insider-Tipp Auf Holzstegen in die Baumwipfel
Wer auf Gegenwartskunst, Architektur und die Verbindung zur Natur steht, nimmt sich Zeit für das Gelände der Serralves-Stiftung. Sie zeigt in ihrem von Álvaro Siza Vieira gebauten und 1999 eingeweihten Museu de Arte Contemporânea die renommiertesten internationalen Ausstellungen des Landes. Allein das asymmetrische Gebäude mit seinen kühlen, aber lichtdurchfluteten Gängen und den elf unterschiedlich großen Sälen ist spektakulär. Immer wieder im Blick: das Grün des Parks. Durch den gelangst du zur Casa Serralves, die weiteren Raum für Ausstellungen bietet. Ab 1925 hatte sich der frankophile Textilfabrikant Carlos Alberto Cabral diese zartrosafarbene Artdéco-Villa bauen und designen lassen – und natürlich die phänomenale, stufenartige Gartenanlage zu ihren Füßen. Sie gilt als bedeutendstes Bauwerk des Art déco in ganz Portugal. Damals waren hier die namhaftesten Designer am Werk – so stammt etwa das Oberlicht in der Saaldecke im ersten Stock vom französischen Schmuck- und Glaskünstler René Lalique. Auch die Renovierung der Casa leitete Álvaro Siza Vieira und ebenso den Umbau der ehemaligen Garage zur Casa do Cinema Manoel de Oliveira: Diese widmet sich der Welt des Films und besonders dem legendären Portuenser Regisseur Manoel de Oliveira (1908–2015). Nach all der Kultur gehts in die weitläufige Parkanlage! Das ganze Serralves-Anwesen erstreckt sich auf insgesamt 18 ha, unterwegs triffst du auf verschiedene Skulpturen renommierter Künstler. Einige der Bäume im Park stammen noch aus dem 19.Jh.; der 260 m lange Treetop Walkway führt durch einen Teil dieses Walds – teilweise in einer Höhe von 15 m! Unter der glyzinienbewachsenen Pergola der lauschigen Casa de Chá gibts Snacks. Manchmal finden auch tolle Kulturveranstaltungen im Park statt; grandios sind etwa Jazz no Parque und Serralves em Festa.
- Rua Dom João de Castro 210, 4150-417 Porto
- https://www.serralves.pt/
- +351 22 615 6500
© vidalgo, Shutterstock
Insider-Tipp Auf Holzstegen in die Baumwipfel
Wer auf Gegenwartskunst, Architektur und die Verbindung zur Natur steht, nimmt sich Zeit für das Gelände der Serralves-Stiftung. Sie zeigt in ihrem von Álvaro Siza Vieira gebauten und 1999 eingeweihten Museu de Arte Contemporânea die renommiertesten internationalen Ausstellungen des Landes. Allein das asymmetrische Gebäude mit seinen kühlen, aber lichtdurchfluteten Gängen und den elf unterschiedlich großen Sälen ist spektakulär. Immer wieder im Blick: das Grün des Parks. Durch den gelangst du zur Casa Serralves, die weiteren Raum für Ausstellungen bietet. Ab 1925 hatte sich der frankophile Textilfabrikant Carlos Alberto Cabral diese zartrosafarbene Artdéco-Villa bauen und designen lassen – und natürlich die phänomenale, stufenartige Gartenanlage zu ihren Füßen. Sie gilt als bedeutendstes Bauwerk des Art déco in ganz Portugal. Damals waren hier die namhaftesten Designer am Werk – so stammt etwa das Oberlicht in der Saaldecke im ersten Stock vom französischen Schmuck- und Glaskünstler René Lalique. Auch die Renovierung der Casa leitete Álvaro Siza Vieira und ebenso den Umbau der ehemaligen Garage zur Casa do Cinema Manoel de Oliveira: Diese widmet sich der Welt des Films und besonders dem legendären Portuenser Regisseur Manoel de Oliveira (1908–2015). Nach all der Kultur gehts in die weitläufige Parkanlage! Das ganze Serralves-Anwesen erstreckt sich auf insgesamt 18 ha, unterwegs triffst du auf verschiedene Skulpturen renommierter Künstler. Einige der Bäume im Park stammen noch aus dem 19.Jh.; der 260 m lange Treetop Walkway führt durch einen Teil dieses Walds – teilweise in einer Höhe von 15 m! Unter der glyzinienbewachsenen Pergola der lauschigen Casa de Chá gibts Snacks. Manchmal finden auch tolle Kulturveranstaltungen im Park statt; grandios sind etwa Jazz no Parque und Serralves em Festa.
- Rua Dom João de Castro 210, 4150-417 Porto
- https://www.serralves.pt/
- +351 22 615 6500
Santuário do Bom Jesus do Monte
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
5km östlich von Braga befindet sich in 400m Höhe dieses von einer Parkanlage umgebene Bergheiligtum. Zu der prunkvollen Glaubensburg führt auf dem letzten Stück des Wegs eine sehenswerte barocke Freitreppe hinauf, die als Kreuzweg gestaltet ist. Genieße außerdem die schönen Ausblicke ins Umland!
- Rua Bom Jesus do Monte, Braga
- http://bomjesus.pt/
- +351 253 676 636
- info@bomjesus.eu
© MAIRDUMONT
5km östlich von Braga befindet sich in 400m Höhe dieses von einer Parkanlage umgebene Bergheiligtum. Zu der prunkvollen Glaubensburg führt auf dem letzten Stück des Wegs eine sehenswerte barocke Freitreppe hinauf, die als Kreuzweg gestaltet ist. Genieße außerdem die schönen Ausblicke ins Umland!
- Rua Bom Jesus do Monte, Braga
- http://bomjesus.pt/
- +351 253 676 636
- info@bomjesus.eu
Praça da República
Touristenattraktionen © AnaMarques, Shutterstock
Der Platz ist das Herzstück der Altstadt und einer der schönsten im Norden. Hier herrscht beständiges Treiben, plätschert seit dem 16.Jh. der Brunnen. Das einstige Armenspital Casa da Misericórdia und das alte Rathaus Antigos Paços do Concelho zeigen mit ihren pittoresken Arkadenfronten zur Praça.
- Praça da República, Viana do Castelo
© AnaMarques, Shutterstock
Der Platz ist das Herzstück der Altstadt und einer der schönsten im Norden. Hier herrscht beständiges Treiben, plätschert seit dem 16.Jh. der Brunnen. Das einstige Armenspital Casa da Misericórdia und das alte Rathaus Antigos Paços do Concelho zeigen mit ihren pittoresken Arkadenfronten zur Praça.
- Praça da República, Viana do Castelo
Douro Acima
TouristenattraktionenAn den Cais da Ribeira in Porto und auch gegenüber auf der anderen Flussseite in Vila Nova de Gaia starten Bootstouren, bei denen die schönsten Seiten der Stadt zu sehen sind. Spielzeugartig ziehen sich die bunten Häuser über dem Douro den Hang hinauf, gewaltig wirken die Brücken, unter denen das Boot hindurchschippert. Diese Fahrt, ein echter Klassiker, heißt Sechsbrückentour (Cruzeiro das seis Pontes), wobei es in Wirklichkeit nur unter fünf Brücken hindurchgeht (die sechste liegt in Sicht).
- Rua dos Canastreiros 40/42, 4050-149 Porto
- http://www.douroacima.pt/
- +351 22 200 6418
An den Cais da Ribeira in Porto und auch gegenüber auf der anderen Flussseite in Vila Nova de Gaia starten Bootstouren, bei denen die schönsten Seiten der Stadt zu sehen sind. Spielzeugartig ziehen sich die bunten Häuser über dem Douro den Hang hinauf, gewaltig wirken die Brücken, unter denen das Boot hindurchschippert. Diese Fahrt, ein echter Klassiker, heißt Sechsbrückentour (Cruzeiro das seis Pontes), wobei es in Wirklichkeit nur unter fünf Brücken hindurchgeht (die sechste liegt in Sicht).
- Rua dos Canastreiros 40/42, 4050-149 Porto
- http://www.douroacima.pt/
- +351 22 200 6418
Avenida dos Aliados
Touristenattraktionen © javarman, Shutterstock
Insider-Tipp Big Mac unterm Kronleuchter
Hörst du es schlagen, Portos Herz? Die 250 m lange Prachtmeile zwischen Praça da Liberdade und Rathaus ist so eine Art Hauptschlagader der Stadt. Ob Meisterfeiern des FC Porto oder Papstmessen, Sommerkonzerte oder Silvesterfeuerwerk, Paraden oder Demos – hier wird’s nie langweilig. Und schön ist sie auch noch, obwohl sie nicht so lang wurde, wie der englische Architekt Barry Parker es geplant hatte. Der wollte 1916 eine 1 km lange, repräsentative Achse zu Ehren der Alliierten des Ersten Weltkriegs schaffen; immerhin der Name ist geblieben. Beim Bau der neoklassizistischen Câmara Municipal, des Rathauses am Nordende der Avenida, ließ man sich von den Flamen und Nordfranzosen inspirieren. Auch hier sollte der Turm eigentlich höher werden als seine heutigen 70 m. Wohl auch deshalb zog sich die Bauzeit von 1920 bis 1957 hin. In der vornehmen Eingangshalle mit dem beeindruckenden Treppenhaus aus schwarzem Marmor gibt es oft Ausstellungen. Die schicken Bankfilialen mit ihren neobarocken Granitfassaden trumpfen ebenfalls mit beeindruckenden Foyers auf. Sogar der Mc-Donald’s kann mithalten: Mit seinen Kristallleuchtern über den fettverschmierten Tischen ist er sicher der schönste des Landes; auch die Glasmalereien sind Überbleibsel des einstigen Café Imperial. Schräg gegenüber wartet noch ein künstlerisches Café: Das tropisch dekorierte Café Guarany beglückt Banker und andere Besucher seit 1933.Hier im unteren Teil der Avenida siehst du auch zwei Skulpturen von Henrique Moreira: die unverhüllten Jünglinge der Abundância sind ein Vorwurf an die Überflussgesellschaft, das nackige Bronzemädchen Juventude eine kokette Hommage an die Jugend. Die Praça da Liberdade, das südliche Ende der Prachtmeile, wird bestimmt von einer bronzenen Reiterstatue des Königs Dom Pedro IV, der im 19.Jh. mithilfe der Einwohner Portos seinen Kampf für eine liberale Verfassung gegen seinen absolutistischen Bruder Miguel gewann.
- Avenida dos Aliados, Porto
© javarman, Shutterstock
Insider-Tipp Big Mac unterm Kronleuchter
Hörst du es schlagen, Portos Herz? Die 250 m lange Prachtmeile zwischen Praça da Liberdade und Rathaus ist so eine Art Hauptschlagader der Stadt. Ob Meisterfeiern des FC Porto oder Papstmessen, Sommerkonzerte oder Silvesterfeuerwerk, Paraden oder Demos – hier wird’s nie langweilig. Und schön ist sie auch noch, obwohl sie nicht so lang wurde, wie der englische Architekt Barry Parker es geplant hatte. Der wollte 1916 eine 1 km lange, repräsentative Achse zu Ehren der Alliierten des Ersten Weltkriegs schaffen; immerhin der Name ist geblieben. Beim Bau der neoklassizistischen Câmara Municipal, des Rathauses am Nordende der Avenida, ließ man sich von den Flamen und Nordfranzosen inspirieren. Auch hier sollte der Turm eigentlich höher werden als seine heutigen 70 m. Wohl auch deshalb zog sich die Bauzeit von 1920 bis 1957 hin. In der vornehmen Eingangshalle mit dem beeindruckenden Treppenhaus aus schwarzem Marmor gibt es oft Ausstellungen. Die schicken Bankfilialen mit ihren neobarocken Granitfassaden trumpfen ebenfalls mit beeindruckenden Foyers auf. Sogar der Mc-Donald’s kann mithalten: Mit seinen Kristallleuchtern über den fettverschmierten Tischen ist er sicher der schönste des Landes; auch die Glasmalereien sind Überbleibsel des einstigen Café Imperial. Schräg gegenüber wartet noch ein künstlerisches Café: Das tropisch dekorierte Café Guarany beglückt Banker und andere Besucher seit 1933.Hier im unteren Teil der Avenida siehst du auch zwei Skulpturen von Henrique Moreira: die unverhüllten Jünglinge der Abundância sind ein Vorwurf an die Überflussgesellschaft, das nackige Bronzemädchen Juventude eine kokette Hommage an die Jugend. Die Praça da Liberdade, das südliche Ende der Prachtmeile, wird bestimmt von einer bronzenen Reiterstatue des Königs Dom Pedro IV, der im 19.Jh. mithilfe der Einwohner Portos seinen Kampf für eine liberale Verfassung gegen seinen absolutistischen Bruder Miguel gewann.
- Avenida dos Aliados, Porto
Parque Natural de Montesinho
Landschaftliche Highlights © paulomachado_9, Shutterstock
Insider-Tipp Tolle Natur – nur für dich!
Du suchst absolute Ruhe, Abgeschiedenheit und einzigartige Naturlandschaften? In diesem Naturpark werden dir nicht viele Menschen begegnen – selbst auf den wunderschönen Wanderwegen ist selten etwas los. Hier ist es so einsam, dass es sogar noch Wölfe gibt! Das Schutzgebiet gehört zu den ursprünglichsten Landschaften Europas. Charakteristisch für die Landschaft sind Kastanien, Stein- und Korkeichen. Das Klima ist rau – nicht ohne Grund nennen die Einwohner ihre Heimat „Terra Fria“.
- Parâmio
- http://www.icnf.pt/
- +351 273 300 400
© paulomachado_9, Shutterstock
Insider-Tipp Tolle Natur – nur für dich!
Du suchst absolute Ruhe, Abgeschiedenheit und einzigartige Naturlandschaften? In diesem Naturpark werden dir nicht viele Menschen begegnen – selbst auf den wunderschönen Wanderwegen ist selten etwas los. Hier ist es so einsam, dass es sogar noch Wölfe gibt! Das Schutzgebiet gehört zu den ursprünglichsten Landschaften Europas. Charakteristisch für die Landschaft sind Kastanien, Stein- und Korkeichen. Das Klima ist rau – nicht ohne Grund nennen die Einwohner ihre Heimat „Terra Fria“.
- Parâmio
- http://www.icnf.pt/
- +351 273 300 400
Parque Nacional da Peneda-Gerês
Botanische Gärten & Parks © LuisFtas, Shutterstock
Insider-Tipp Abseilen im Wasserfall
Nirgendwo in Portugal trifft man auf eine so intakte Vegetation und so ursprüngliche Dörfer wie im einzigen Nationalpark des Landes. Er beginnt etwa 35 km nordöstlich von Braga und erstreckt sich über viele Berge und Täler nordwärts bis zur spanischen Grenze. Zahlreiche Wanderwege (eine Wanderung findest du im Kapitel „Erlebnistouren“) schlängeln sich durch das etwa 700 km2 große Gebiet und führen dich zu rauschenden Wasserfällen in tiefgrüner Natur und in raue Berglandschaften. Mehrere Stauseen ermöglichen Wassersport oder eine Badeerfrischung. Steile Ackerterrassen und traditionelle Granithäuschen geben den abgelegenen Dörfern wie Pitões das Júnias oder Castro Laboreiro ihren besonderen Reiz. Viele dieser Steinhäuser sind zu urigen Unterkünften ausgebaut worden – ideal für ein paar Nächte inmitten der Natur. Ein grandioses Erlebnis ist eine Canyoningtour durch eine der grünen Schluchten, z. B. mit Tobogã. Infos zum Park gibts an den fünf Nationalparkzentren, den sogenannten „Portas“, oder unter natural.pt und walkingpe.
- Ermida
- http://www.natural.pt/portal/en/AreaProtegida/Item/1
- +351 253 203 480
- pnpg@icnf.pt
© LuisFtas, Shutterstock
Insider-Tipp Abseilen im Wasserfall
Nirgendwo in Portugal trifft man auf eine so intakte Vegetation und so ursprüngliche Dörfer wie im einzigen Nationalpark des Landes. Er beginnt etwa 35 km nordöstlich von Braga und erstreckt sich über viele Berge und Täler nordwärts bis zur spanischen Grenze. Zahlreiche Wanderwege (eine Wanderung findest du im Kapitel „Erlebnistouren“) schlängeln sich durch das etwa 700 km2 große Gebiet und führen dich zu rauschenden Wasserfällen in tiefgrüner Natur und in raue Berglandschaften. Mehrere Stauseen ermöglichen Wassersport oder eine Badeerfrischung. Steile Ackerterrassen und traditionelle Granithäuschen geben den abgelegenen Dörfern wie Pitões das Júnias oder Castro Laboreiro ihren besonderen Reiz. Viele dieser Steinhäuser sind zu urigen Unterkünften ausgebaut worden – ideal für ein paar Nächte inmitten der Natur. Ein grandioses Erlebnis ist eine Canyoningtour durch eine der grünen Schluchten, z. B. mit Tobogã. Infos zum Park gibts an den fünf Nationalparkzentren, den sogenannten „Portas“, oder unter natural.pt und walkingpe.
- Ermida
- http://www.natural.pt/portal/en/AreaProtegida/Item/1
- +351 253 203 480
- pnpg@icnf.pt
Museu de Arte Contemporânea de Serralves
MuseenInsider-Tipp Spannende Skulpturen im Park
Zum Erkunden dieses Kulturschätzchens kannst du ruhig einen halben Tag einplanen. Das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst liegt am Rand eines großen Parks und zeigt wechselnde Ausstellungen zu Malerei und Fotografie. Architekt war der Pritzker-Preisträger Álvaro Siza. Versäum auf keinen Fall einen Streifzug durch die phantastische Gartenanlage, die mit toller Open-Air-Kunst gespickt ist.
- Rua João de Castro 210, 4150 Porto
- http://www.serralves.pt/
- +351 22 615 6500
Insider-Tipp Spannende Skulpturen im Park
Zum Erkunden dieses Kulturschätzchens kannst du ruhig einen halben Tag einplanen. Das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst liegt am Rand eines großen Parks und zeigt wechselnde Ausstellungen zu Malerei und Fotografie. Architekt war der Pritzker-Preisträger Álvaro Siza. Versäum auf keinen Fall einen Streifzug durch die phantastische Gartenanlage, die mit toller Open-Air-Kunst gespickt ist.
- Rua João de Castro 210, 4150 Porto
- http://www.serralves.pt/
- +351 22 615 6500
Jardim do Passeio Alegre
Botanische Gärten & Parks © Eduardo Vieira DP, Shutterstock
Insider-Tipp Minigolf im romantischen Park
Wenn es im späten 19.Jh. in Porto darum ging, lauschige Parkanlagen zu schaffen, dann war er meistens zur Stelle: der deutsche Landschaftsgärtner Émile David. Auch in Foz do Douro stammt der schönste aller Gärten von ihm. Ideal für ein Päuschen ist das romantische Chalé Suiço, das „Schweizer Chalet“ von 1874, das Snacks, Kaffee und Drinks serviert. So hast du genug Kraft, um ein paar Schritte weiter im Clube de Minigolfe do Porto, einer schattigen, gut gepflegten Anlage, zu supergünstigen Preisen den Schläger zu schwingen.
- Rua Do Passeio Alegre, 4150-573 Porto
© Eduardo Vieira DP, Shutterstock
Insider-Tipp Minigolf im romantischen Park
Wenn es im späten 19.Jh. in Porto darum ging, lauschige Parkanlagen zu schaffen, dann war er meistens zur Stelle: der deutsche Landschaftsgärtner Émile David. Auch in Foz do Douro stammt der schönste aller Gärten von ihm. Ideal für ein Päuschen ist das romantische Chalé Suiço, das „Schweizer Chalet“ von 1874, das Snacks, Kaffee und Drinks serviert. So hast du genug Kraft, um ein paar Schritte weiter im Clube de Minigolfe do Porto, einer schattigen, gut gepflegten Anlage, zu supergünstigen Preisen den Schläger zu schwingen.
- Rua Do Passeio Alegre, 4150-573 Porto
Cais de Gaia
Touristenattraktionen © Julia Lav, Shutterstock
Insider-Tipp Einen Blick auf die Werft werfen
Die einen schweben mit der Seilbahn vom Jardim do Morro aus hinab, die anderen kommen über die untere Fahrbahn der Ponte Dom Luís I auf die Uferpromenade von Gaia (und bewundern hier im Sommer die furchtlosen Kids beim Brückenspringen), wieder andere legen mit den Rundfahrtbooten oder den Douro-Kreuzfahrtschiffen an. Fakt ist: Am Flussufer von Gaia ist zwischen unzähligen Cafés, Portweinproben und Weinboutiquen immer was los. Als unsterbliche Fotomotive dienen die alten barcos rabelos, die Holzboote, mit denen man einst die Portweinfässer von den Anbaugebieten im Dourotal zu den Kellereien von Gaia transportierte. Inzwischen haben sie ihren Job an LKWs verloren, nur einmal im Jahr dürfen sie zum Stadtfest von Porto als Regattaboote glänzen. Am westlichen Ende der Uferpromenade, kurz nachdem die Restaurantzone endet, siehst du eine kleine Werft. Sie ist die letzte, in der diese Kähne gebaut, repariert und für die Fotos der Touristen präpariert werden.
- 4400-111 Vila Nova de Gaia
© Julia Lav, Shutterstock
Insider-Tipp Einen Blick auf die Werft werfen
Die einen schweben mit der Seilbahn vom Jardim do Morro aus hinab, die anderen kommen über die untere Fahrbahn der Ponte Dom Luís I auf die Uferpromenade von Gaia (und bewundern hier im Sommer die furchtlosen Kids beim Brückenspringen), wieder andere legen mit den Rundfahrtbooten oder den Douro-Kreuzfahrtschiffen an. Fakt ist: Am Flussufer von Gaia ist zwischen unzähligen Cafés, Portweinproben und Weinboutiquen immer was los. Als unsterbliche Fotomotive dienen die alten barcos rabelos, die Holzboote, mit denen man einst die Portweinfässer von den Anbaugebieten im Dourotal zu den Kellereien von Gaia transportierte. Inzwischen haben sie ihren Job an LKWs verloren, nur einmal im Jahr dürfen sie zum Stadtfest von Porto als Regattaboote glänzen. Am westlichen Ende der Uferpromenade, kurz nachdem die Restaurantzone endet, siehst du eine kleine Werft. Sie ist die letzte, in der diese Kähne gebaut, repariert und für die Fotos der Touristen präpariert werden.
- 4400-111 Vila Nova de Gaia
Forte de São João Baptista
Architektonische HighlightsInsider-Tipp Weit ins Meer hinaus flanieren
Wuchtig und fast ein bisschen angsteinflößend steht die Verteidigungsfestung zwischen Flussmündung und Atlantik. Man baute sie ab dem 16.Jh. vor allem zum Schutz vor Seeräubern. Heute befindet sich innerhalb der dicken Mauern direkt neben dem Tennisclub ein Militärinstitut, manchmal ist das Gelände aber frei zugänglich. Vom Fort sind es nur noch ein paar Schritte auf die beiden Schutzmolen am Nordufer der Douro-Mündung. Wenn Wellen und Wind es erlauben, kannst du schön bis auf die aussichtsreichen Spitzen spazieren. 1886 baute man an die äußerste Stelle der älteren, kürzeren Mole den sechseckigen, 10 m hohen Leuchtturm Farolim de Felgueiras, der nicht mehr in Betrieb ist – die modernere, 500 m lange Mole nebenan und der neue Leuchtturm von Leça da Palmeira haben ihm die Arbeit abgenommen.
- 4480 Vila Do Conde
- http://viladoconde.com/
- +351 22 208 1723
Insider-Tipp Weit ins Meer hinaus flanieren
Wuchtig und fast ein bisschen angsteinflößend steht die Verteidigungsfestung zwischen Flussmündung und Atlantik. Man baute sie ab dem 16.Jh. vor allem zum Schutz vor Seeräubern. Heute befindet sich innerhalb der dicken Mauern direkt neben dem Tennisclub ein Militärinstitut, manchmal ist das Gelände aber frei zugänglich. Vom Fort sind es nur noch ein paar Schritte auf die beiden Schutzmolen am Nordufer der Douro-Mündung. Wenn Wellen und Wind es erlauben, kannst du schön bis auf die aussichtsreichen Spitzen spazieren. 1886 baute man an die äußerste Stelle der älteren, kürzeren Mole den sechseckigen, 10 m hohen Leuchtturm Farolim de Felgueiras, der nicht mehr in Betrieb ist – die modernere, 500 m lange Mole nebenan und der neue Leuchtturm von Leça da Palmeira haben ihm die Arbeit abgenommen.
- 4480 Vila Do Conde
- http://viladoconde.com/
- +351 22 208 1723
Mosteiro da Serra do Pilar
Architektonische Highlights © saiko3p, Shutterstock
Insider-Tipp Klostervorplatz zum Panoramaknipsen
Wenn du dich fragst, von wo aus du wohl die besten Fotos von Porto und der Ponte Dom Luís I schießen kannst: Hier hast du die Antwort. Das einstige Augustinerkloster entstand ab 1537 in über 70-jähriger Bauzeit auf der Anhöhe Serra do Pilar, sozusagen in Poleposition, was Ausblicke über den Douro angeht. Nimmst du den oberen Teil der Brücke, gelangst du vom Kathedralenhügel aus in wenigen Minuten auf den aussichtsreichen Klostervorplatz. Das alte Konvent selbst lässt sich derzeit leider nicht besichtigen.
- Rua de Rodrigues Freitas, 4430 Vila Nova de Gaia
- +351 22 014 2425
© saiko3p, Shutterstock
Insider-Tipp Klostervorplatz zum Panoramaknipsen
Wenn du dich fragst, von wo aus du wohl die besten Fotos von Porto und der Ponte Dom Luís I schießen kannst: Hier hast du die Antwort. Das einstige Augustinerkloster entstand ab 1537 in über 70-jähriger Bauzeit auf der Anhöhe Serra do Pilar, sozusagen in Poleposition, was Ausblicke über den Douro angeht. Nimmst du den oberen Teil der Brücke, gelangst du vom Kathedralenhügel aus in wenigen Minuten auf den aussichtsreichen Klostervorplatz. Das alte Konvent selbst lässt sich derzeit leider nicht besichtigen.
- Rua de Rodrigues Freitas, 4430 Vila Nova de Gaia
- +351 22 014 2425
Terreiro da Sé
Touristenattraktionen © salarko, Shutterstock
Insider-Tipp Einst heruntergekommen, heute pittoresk
Heute erscheint der Komplex aus Kathedrale, Bischofspalast, Schandpfahlplatz und umliegenden Gebäuden als harmonisches historisches Ensemble. Dabei ist es eigentlich ein Durcheinander aus allen möglichen Epochen. Das älteste Bauwerk ist die Kathedrale Sé do Porto selbst oder besser gesagt: ihre Grundmauern aus dem 12.Jh. Aus der Anfangszeit der ursprünglich romanischen Sé (das portugiesische Wort kommt vom lateinischen sede = Bischofssitz) ist die Rosette über dem Hauptportal erhalten. Im 18.Jh. wurde die einst mittelalterliche Wehrkirche dann ordentlich barockisiert: Nicolau Nasoni verzierte die mächtigen Türme mit runden Kuppelaufsätzen, die Nordfassade lockerte er mit einer hübschen Loggia auf. Im (von der Rosette abgesehen) fensterlosen Inneren funkeln der vergoldete Hauptaltar mit seinem Triumphbogen auf salomonischen (spiralförmigen) Säulen und im linken Querschiff der Silberaltar aus 700 kg (!) Silber. Den gotischen Kreuzgang aus dem 14.Jh. verzierte man im 18.Jh. mit kunstvollen Azulejos. Durch ihn gelangst du in die Kathedrale, die Schatzkammer, den Turm und ins Kapitelhaus. Gleich nebenan erhebt sich an der Südseite der wuchtige Bischofspalast Paço Episcopal, in dem die Diözesanverwaltung untergebracht ist. Auf dem weitläufigen Platz steht der Pelourinho, ein reich verzierter Schandpfahl. Diktator Salazar ließ ihn 1945 aufstellen, als der Platz nach dem Abriss anderer Gebäude gar zu leer aussah. Auch die Reiterstatue des Ritters Vímara Peres an der Nordseite der Sé stammt aus der Diktaturzeit; sie erinnert an einen Helden aus der Reconquista des 9.Jhs. Die beiden auf alt getrimmten steinernen Kuben an der Nordseite des Platzes sind die jüngsten Gebäude des Platzes (aber immerhin stehen sie auf mittelalterlichen Ruinen). Der untere Turm mit dem pseudohistorischen Zinnenkranz beherbergt eine Filiale der Touristeninfo. Hinter der Sé lohnt sich das Buntglasmuseum Museu do Vitral. Nur einige Schritte weiter stehst du dann in der Kontrastwelt: Am Fuß des Terreiro da Sé erstreckt sich das Altstadtviertel Bairro da Sé. Streif gemütlich hindurch – besonders idyllisch ist der versteckte Platz Largo da Pena Ventosa.
- Terreiro da Sé, Porto
© salarko, Shutterstock
Insider-Tipp Einst heruntergekommen, heute pittoresk
Heute erscheint der Komplex aus Kathedrale, Bischofspalast, Schandpfahlplatz und umliegenden Gebäuden als harmonisches historisches Ensemble. Dabei ist es eigentlich ein Durcheinander aus allen möglichen Epochen. Das älteste Bauwerk ist die Kathedrale Sé do Porto selbst oder besser gesagt: ihre Grundmauern aus dem 12.Jh. Aus der Anfangszeit der ursprünglich romanischen Sé (das portugiesische Wort kommt vom lateinischen sede = Bischofssitz) ist die Rosette über dem Hauptportal erhalten. Im 18.Jh. wurde die einst mittelalterliche Wehrkirche dann ordentlich barockisiert: Nicolau Nasoni verzierte die mächtigen Türme mit runden Kuppelaufsätzen, die Nordfassade lockerte er mit einer hübschen Loggia auf. Im (von der Rosette abgesehen) fensterlosen Inneren funkeln der vergoldete Hauptaltar mit seinem Triumphbogen auf salomonischen (spiralförmigen) Säulen und im linken Querschiff der Silberaltar aus 700 kg (!) Silber. Den gotischen Kreuzgang aus dem 14.Jh. verzierte man im 18.Jh. mit kunstvollen Azulejos. Durch ihn gelangst du in die Kathedrale, die Schatzkammer, den Turm und ins Kapitelhaus. Gleich nebenan erhebt sich an der Südseite der wuchtige Bischofspalast Paço Episcopal, in dem die Diözesanverwaltung untergebracht ist. Auf dem weitläufigen Platz steht der Pelourinho, ein reich verzierter Schandpfahl. Diktator Salazar ließ ihn 1945 aufstellen, als der Platz nach dem Abriss anderer Gebäude gar zu leer aussah. Auch die Reiterstatue des Ritters Vímara Peres an der Nordseite der Sé stammt aus der Diktaturzeit; sie erinnert an einen Helden aus der Reconquista des 9.Jhs. Die beiden auf alt getrimmten steinernen Kuben an der Nordseite des Platzes sind die jüngsten Gebäude des Platzes (aber immerhin stehen sie auf mittelalterlichen Ruinen). Der untere Turm mit dem pseudohistorischen Zinnenkranz beherbergt eine Filiale der Touristeninfo. Hinter der Sé lohnt sich das Buntglasmuseum Museu do Vitral. Nur einige Schritte weiter stehst du dann in der Kontrastwelt: Am Fuß des Terreiro da Sé erstreckt sich das Altstadtviertel Bairro da Sé. Streif gemütlich hindurch – besonders idyllisch ist der versteckte Platz Largo da Pena Ventosa.
- Terreiro da Sé, Porto
Funicular dos Guindais
Touristenattraktionen © Artur Bogacki, Shutterstock
Insider-Tipp Mauerspäher
Was tun, wenn du die Ponte Dom Luís I auf ihrer unteren Fahrbahn gesehen hast, jetzt aber hinaufwillst zur oberen Ebene? Dann heißt es Treppen steigen (zum Beispiel über die Escadas do Codeçal). Oder du sparst dir den Schweiß und nimmst die Bahn hinauf Richtung Batalha-Platz. Dabei erhaschst du auch noch einen guten Blick auf die alte Stadtmauer Muralha Fernandina, die im 14./15.Jh. die Portuenser und die Kathedrale beschützte. Auf den letzten 90 m der 281 m langen Strecke geht es durch einen Tunnel. Anfang der 2000er-Jahre hatte man sich entschieden, die über 100 Jahre alte Trasse für eine moderne Standseilbahn zu reaktivieren – die alte Verbindung hatte man 1893 nach einem schweren Unfall nur zwei Jahre nach der Jungfernfahrt eingestellt. Jetzt freuen sich die Anwohner über die bequeme Hilfe bei der Überwindung der 60 m Höhenunterschied.
- Rua da Ribeira Negra 314, 4000-509 Porto
© Artur Bogacki, Shutterstock
Insider-Tipp Mauerspäher
Was tun, wenn du die Ponte Dom Luís I auf ihrer unteren Fahrbahn gesehen hast, jetzt aber hinaufwillst zur oberen Ebene? Dann heißt es Treppen steigen (zum Beispiel über die Escadas do Codeçal). Oder du sparst dir den Schweiß und nimmst die Bahn hinauf Richtung Batalha-Platz. Dabei erhaschst du auch noch einen guten Blick auf die alte Stadtmauer Muralha Fernandina, die im 14./15.Jh. die Portuenser und die Kathedrale beschützte. Auf den letzten 90 m der 281 m langen Strecke geht es durch einen Tunnel. Anfang der 2000er-Jahre hatte man sich entschieden, die über 100 Jahre alte Trasse für eine moderne Standseilbahn zu reaktivieren – die alte Verbindung hatte man 1893 nach einem schweren Unfall nur zwei Jahre nach der Jungfernfahrt eingestellt. Jetzt freuen sich die Anwohner über die bequeme Hilfe bei der Überwindung der 60 m Höhenunterschied.
- Rua da Ribeira Negra 314, 4000-509 Porto
SEA LIFE Porto
MuseenInsider-Tipp Mahlzeit im Aquarium
Für einen Regennachmittag oder für Familien gehört ein Ausflug in dieses Aquarium mit seiner Unterwasserwelt dazu. In den 31 Becken tummeln sich rund 3000 Tiere, darunter Haie, Rochen und Pinguine. Wenn du die Fütterungszeiten erwischst, gibts richtig Action!
- Rua Particular Nº 1 Castelo do Queijo, 4100-379 Porto
- http://www.visitsealife.com/
- +351 22 619 0400
Insider-Tipp Mahlzeit im Aquarium
Für einen Regennachmittag oder für Familien gehört ein Ausflug in dieses Aquarium mit seiner Unterwasserwelt dazu. In den 31 Becken tummeln sich rund 3000 Tiere, darunter Haie, Rochen und Pinguine. Wenn du die Fütterungszeiten erwischst, gibts richtig Action!
- Rua Particular Nº 1 Castelo do Queijo, 4100-379 Porto
- http://www.visitsealife.com/
- +351 22 619 0400
Igreja dos Clérigos
Architektonische HighlightsInsider-Tipp Mittägliche Orgelklänge
Na, wenn das kein Wahrzeichen ist! 76 m hoch ist der Granitturm, von dem du – wenn du die 240 schmalen Stufen hinaufgestiefelt bist – einen grandiosen Blick über die Stadt hast: Die Torre dos Clérigos ist der höchste Kirchturm Portugals! Geschaffen hat das fast filigran anmutende Meisterwerk der Italiener Nicolau Nasoni. Es war der Auftrag seines Lebens: Über 30 Jahre lang werkelte er an dem Kirchengebäude samt Turm. Schon zuvor hatte er überall in Porto seine barocken Spuren hinterlassen, doch dieses Projekt wurde sein mit Abstand berühmtestes – deshalb darf er auch in der Krypta schräg hinter dem üppig verzierten Altarraum ruhen. Nach der Fertigstellung diente der Turm den einfahrenden Schiffen als Orientierung und den Portuensern als Uhrturm und später auch als Telegrafenstation. In der bunt gestalteten, ovalen Kirche erklingen zum High Noon die barocken Orgeln zu einem kleinen Mittagskonzert – Klassik zum Nulltarif!
- Rua de São Filipe de Nery, 4050-546 Porto
- http://www.torredosclerigos.pt/
- +351 22 014 5489
Insider-Tipp Mittägliche Orgelklänge
Na, wenn das kein Wahrzeichen ist! 76 m hoch ist der Granitturm, von dem du – wenn du die 240 schmalen Stufen hinaufgestiefelt bist – einen grandiosen Blick über die Stadt hast: Die Torre dos Clérigos ist der höchste Kirchturm Portugals! Geschaffen hat das fast filigran anmutende Meisterwerk der Italiener Nicolau Nasoni. Es war der Auftrag seines Lebens: Über 30 Jahre lang werkelte er an dem Kirchengebäude samt Turm. Schon zuvor hatte er überall in Porto seine barocken Spuren hinterlassen, doch dieses Projekt wurde sein mit Abstand berühmtestes – deshalb darf er auch in der Krypta schräg hinter dem üppig verzierten Altarraum ruhen. Nach der Fertigstellung diente der Turm den einfahrenden Schiffen als Orientierung und den Portuensern als Uhrturm und später auch als Telegrafenstation. In der bunt gestalteten, ovalen Kirche erklingen zum High Noon die barocken Orgeln zu einem kleinen Mittagskonzert – Klassik zum Nulltarif!
- Rua de São Filipe de Nery, 4050-546 Porto
- http://www.torredosclerigos.pt/
- +351 22 014 5489
Igreja de Santa Maria
Architektonische Highlights © Alba Jimenez Aranda, Shutterstock
Auf dem Freiplatz vor dem Kastell befindet sich die Igreja de Santa Maria, die zwischen dem 16.und 18.Jh. errichtet wurde.
- Bragança
- +351 273 325 510
© Alba Jimenez Aranda, Shutterstock
Auf dem Freiplatz vor dem Kastell befindet sich die Igreja de Santa Maria, die zwischen dem 16.und 18.Jh. errichtet wurde.
- Bragança
- +351 273 325 510
Castelo de Guimarães
Architektonische Highlights © StockPhotosArt, Shutterstock
In dem Felsenkastell kam Portugals erster König Afonso Henriques im Jahre 1107 zur Welt.
- Guimarães
- http://pacodosduques.gov.pt/
- +351 253 412 273
© StockPhotosArt, Shutterstock
In dem Felsenkastell kam Portugals erster König Afonso Henriques im Jahre 1107 zur Welt.
- Guimarães
- http://pacodosduques.gov.pt/
- +351 253 412 273
Cruzeiro do Senhor de Galo
TouristenattraktionenDas Steinkreuz aus dem 18.Jh. ist mit Motiven der Hahnenlegende verziert.
- R. Fernando Magalhães 4, Barcelos
- http://www.editorialbuencamino.com/
Das Steinkreuz aus dem 18.Jh. ist mit Motiven der Hahnenlegende verziert.
- R. Fernando Magalhães 4, Barcelos
- http://www.editorialbuencamino.com/
Antigos Paços do Concelho
Architektonische HighlightsDas alte Gemeindepalais beeindruckt die Besucher der Praça da República mit seiner pittoresken Arkadenfront.
- Praça da República, Viana do Castelo
- http://www.cm-viana-castelo.pt/
- +351 258 809 300
Das alte Gemeindepalais beeindruckt die Besucher der Praça da República mit seiner pittoresken Arkadenfront.
- Praça da República, Viana do Castelo
- http://www.cm-viana-castelo.pt/
- +351 258 809 300
Casa da Misericórdia
Architektonische HighlightsDas einstige Armenspital auf der Praça da República beeindruckt mit seiner pittoresken Arkadenfront.
- Praça da República, Viana do Castelo
- http://www.scmviana.pt/
- +351 258 822 350
Das einstige Armenspital auf der Praça da República beeindruckt mit seiner pittoresken Arkadenfront.
- Praça da República, Viana do Castelo
- http://www.scmviana.pt/
- +351 258 822 350
Vale do Douro
Landschaftliche Highlights © AnaMarques, Shutterstock
Das vom Weinbau geprägte Flusstal kannst du gut per Boot erkunden, es gibt diverse Flusskreuzfahrten, u.a. mit Douro Azul. Besonders schöne Aussichtspunkte (miradouros) sind São Leonardo da Galafura und São Salvador do Mundo.
- Pinhão
© AnaMarques, Shutterstock
Das vom Weinbau geprägte Flusstal kannst du gut per Boot erkunden, es gibt diverse Flusskreuzfahrten, u.a. mit Douro Azul. Besonders schöne Aussichtspunkte (miradouros) sind São Leonardo da Galafura und São Salvador do Mundo.
- Pinhão