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Isola di Murano
Geographical © eZeePics Studio, Thinkstock
Berühmt ist der aus fünf Inseln bestehende, seit rund 1400 Jahren besiedelte Ort wegen seiner Glasindustrie. Zu empfehlen ist der Besuch in einem der Ateliers sowie im Museo del Vetro. Sehenswert: die romanische Kathedrale Santi Maria e Donato.
- Venezia
© eZeePics Studio, Thinkstock
Berühmt ist der aus fünf Inseln bestehende, seit rund 1400 Jahren besiedelte Ort wegen seiner Glasindustrie. Zu empfehlen ist der Besuch in einem der Ateliers sowie im Museo del Vetro. Sehenswert: die romanische Kathedrale Santi Maria e Donato.
- Venezia
Giudecca
Geographical © kavalenkava, Shutterstock
Eigentlich besteht diese der Altstadt südlich vorgelagerte Insel aus acht miteinander verbundenen Eilanden. Im Mittelalter lebten hier die aus der Stadt verbannten giudei, die Juden (daher vermutlich der Name). Später bauten reiche Venezianer hier ihre Sommervillen, im 19.Jh. schließlich ließen sich Gewerbe und Industrie nieder. Heute besucht man den verwaltungstechnisch zu Dorsoduro zählenden Stadtteil v.a. der beiden Palladio-Kirchen Redentore und Zitelle wegen.
- Venezia
© kavalenkava, Shutterstock
Eigentlich besteht diese der Altstadt südlich vorgelagerte Insel aus acht miteinander verbundenen Eilanden. Im Mittelalter lebten hier die aus der Stadt verbannten giudei, die Juden (daher vermutlich der Name). Später bauten reiche Venezianer hier ihre Sommervillen, im 19.Jh. schließlich ließen sich Gewerbe und Industrie nieder. Heute besucht man den verwaltungstechnisch zu Dorsoduro zählenden Stadtteil v.a. der beiden Palladio-Kirchen Redentore und Zitelle wegen.
- Venezia
Cimitero di San Michele
Touristenattraktionen © Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
Auf halbem Weg zwischen Fondamente Nove und Murano liegt Venedigs Friedhofsinsel. Hinter ihrer Backsteinmauer ruhen neben tausenden namenlosen Venezianern u. a. der Komponist Igor Strawinsky, der Dichter Ezra Pound und der Impresario Sergej Diaghilew.
- 30100 Venezia
- http://www.comune.venezia.it/
- +39 041 729 2841
© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
Auf halbem Weg zwischen Fondamente Nove und Murano liegt Venedigs Friedhofsinsel. Hinter ihrer Backsteinmauer ruhen neben tausenden namenlosen Venezianern u. a. der Komponist Igor Strawinsky, der Dichter Ezra Pound und der Impresario Sergej Diaghilew.
- 30100 Venezia
- http://www.comune.venezia.it/
- +39 041 729 2841
Piazza San Marco
Touristenattraktionen © Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
Napoleons Diktum vom "schönsten Salon der Welt" hat seine Gültigkeit auch gut zwei Jh.e später nicht verloren. Der 175 m lange, leicht trapezförmige Markusplatz ist fürwahr einzigartig, die Vielfalt an Stimmungen, die man auf ihm im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten erleben kann, enorm. Er war Schauplatz unzähliger Prozessionen wie auch weltlicher Feste. Bis heute ist die Piazza Bühne der Eitelkeiten für Einheimische und Zugereiste. Und während der seltenen Stunden an nebligen Wintertagen oder in tiefer Nacht, in denen sie, von den üblichen Massen verwaist, in sich ruht, dient sie vereinzelten Traumwandlern als magische Kulisse.
- Piazza San Marco, 30170 Venezia
© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
Napoleons Diktum vom "schönsten Salon der Welt" hat seine Gültigkeit auch gut zwei Jh.e später nicht verloren. Der 175 m lange, leicht trapezförmige Markusplatz ist fürwahr einzigartig, die Vielfalt an Stimmungen, die man auf ihm im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten erleben kann, enorm. Er war Schauplatz unzähliger Prozessionen wie auch weltlicher Feste. Bis heute ist die Piazza Bühne der Eitelkeiten für Einheimische und Zugereiste. Und während der seltenen Stunden an nebligen Wintertagen oder in tiefer Nacht, in denen sie, von den üblichen Massen verwaist, in sich ruht, dient sie vereinzelten Traumwandlern als magische Kulisse.
- Piazza San Marco, 30170 Venezia
Ponte di Rialto
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Als Treffpunkt oder Fotomotiv weltberühmt - das ist die Rialtobrücke. In ihrer heutigen Form aus istrischem Stein wurde die Brücke, die die Bezirke San Marco und San Polo verbindet, im ausgehenden 16.Jh. als Ersatz für ihre hölzerne, schon recht morsche Vorgängerin errichtet. Sie bildete bis in die Mitte des 19.Jhs. den einzigen Fußgängerweg über den Canal Grande. Ihr Architekt war ein gewisser Antonio da Ponte, der sich seinerzeit mit seinem zwar recht plumpen, dafür aber sehr soliden und dem Schiffsverkehr genügend Raum lassenden Entwurf gegen prominente Konkurrenten wie Michelangelo, Palladio, Sansovino und Scamozzi durchzusetzen vermochte.
- Ponte di Rialto, 30125 Venezia
© MAIRDUMONT
Als Treffpunkt oder Fotomotiv weltberühmt - das ist die Rialtobrücke. In ihrer heutigen Form aus istrischem Stein wurde die Brücke, die die Bezirke San Marco und San Polo verbindet, im ausgehenden 16.Jh. als Ersatz für ihre hölzerne, schon recht morsche Vorgängerin errichtet. Sie bildete bis in die Mitte des 19.Jhs. den einzigen Fußgängerweg über den Canal Grande. Ihr Architekt war ein gewisser Antonio da Ponte, der sich seinerzeit mit seinem zwar recht plumpen, dafür aber sehr soliden und dem Schiffsverkehr genügend Raum lassenden Entwurf gegen prominente Konkurrenten wie Michelangelo, Palladio, Sansovino und Scamozzi durchzusetzen vermochte.
- Ponte di Rialto, 30125 Venezia
Basilica di San Marco
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Warteschlange? Nö!
Mehr Prunk geht nicht: Fünf Kuppeln, maßwerkverzierte Bögen und Fenster, Mosaike, Ikonen, ein Hochaltar mit dem Sarkophag des hl. Markus, Bronzefiguren ohne Ende – noch Fragen? Den Kern des Markusdoms bildet immer noch jener im 11.Jh. über dem Grundriss eines griechischen Kreuzes errichtete Bau, in dem seinerzeit die identitätsstiftende Reliquie der Stadt aufbewahrt wurde: die im ägyptischen Alexandria entwendeten Gebeine des hl. Markus. Die Hauptattraktionen: die unvergleichlichen, leider überwiegend von Teppichen bedeckten Steinmosaike; im Chorbereich (Zugang gegen ein Extraticket rechts über die Cappella di San Clemente) die reich verzierte, dreitürige Ikonostase; der Hochaltar mit dem Sarkophag des hl. Markus; Sansovinos Sakristeitür sowie seine Bronzefiguren; das kostbarste Kleinod, die Pala d’Oro – ein zwischen dem 10.und 14.Jh. aus Gold und Email gefertigter, mit Aberhunderten Edelsteinen besetzter Altaraufsatz. Und natürlich die grandiosen Mosaike: Sie illustrieren auf über 4000 m2 Geschehnisse aus dem Alten und Neuen Testament. Um sie auch im Detail aus der Nähe betrachten zu können, steig am besten vom inneren Hauptportal aus auf die Galerie hoch. Den reichsten byzantinischen Gold- und Silberschatz der Welt gibt es im Tesoro, der Schatzkammer, zu sehen (wie für die Pala d’Oro ist auch hier ein kleiner Extraeintritt zu bezahlen). Er stammt zum größten Teil aus Konstantinopel, das die Venezianer im Jahr 1204 plünderten. Obwohl ein großer Teil seiner Bestände von Napoleon geraubt und eingeschmolzen wurde, umfasst der Tesoro eine immer noch imposante Sammlung liturgischer Geräte, Reliquiare und Schnitzarbeiten. Unbedingt aus der Nähe anschauen musst du dir auch die Quadriga: vier weltberühmte Bronzepferde, die vermutlich aus dem antiken Rom stammen. Und dann wären da noch die Mosaike an den Innenwänden, Bögen und Kuppeln der Basilika. Sie zeigen Szenen aus dem Alten (in der Vorhalle) und dem Neuen Testament (im dreischiffigen Innenraum). Highlights: die Darstellung des hl. Geists als Taube mit den zwölf Aposteln in der dem Haupteingang nächsten Kuppel, das Passionsgewölbe mit Motiven des vorösterlichen Geschehens, die Himmelfahrtskuppel, in deren Zenit der Erlöser in einem von Engeln gestützten Sternenkreis schwebt, sowie, in der Chorkuppel, Christus als Segen spendender Pantokrator, also als „Weltenherrscher“. Wer will schon seine Zeit mit Anstehen vertrödeln, während es drinnen so viel zu sehen gibt? Überspring einfach die endlose Schlange vor dem Dom, indem du online ein Skip-the-line-Ticket kaufst. Oder gönn dir gleich das volle Programm mit geführter Tour und Zugang zur Terrasse. Achtung: Die Mitnahme von jeglichem Gepäck in die Kirche ist untersagt.
- Piazza San Marco 328, 30124 Venezia
- http://www.basilicasanmarco.it/
- +39 041 270 8311
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Warteschlange? Nö!
Mehr Prunk geht nicht: Fünf Kuppeln, maßwerkverzierte Bögen und Fenster, Mosaike, Ikonen, ein Hochaltar mit dem Sarkophag des hl. Markus, Bronzefiguren ohne Ende – noch Fragen? Den Kern des Markusdoms bildet immer noch jener im 11.Jh. über dem Grundriss eines griechischen Kreuzes errichtete Bau, in dem seinerzeit die identitätsstiftende Reliquie der Stadt aufbewahrt wurde: die im ägyptischen Alexandria entwendeten Gebeine des hl. Markus. Die Hauptattraktionen: die unvergleichlichen, leider überwiegend von Teppichen bedeckten Steinmosaike; im Chorbereich (Zugang gegen ein Extraticket rechts über die Cappella di San Clemente) die reich verzierte, dreitürige Ikonostase; der Hochaltar mit dem Sarkophag des hl. Markus; Sansovinos Sakristeitür sowie seine Bronzefiguren; das kostbarste Kleinod, die Pala d’Oro – ein zwischen dem 10.und 14.Jh. aus Gold und Email gefertigter, mit Aberhunderten Edelsteinen besetzter Altaraufsatz. Und natürlich die grandiosen Mosaike: Sie illustrieren auf über 4000 m2 Geschehnisse aus dem Alten und Neuen Testament. Um sie auch im Detail aus der Nähe betrachten zu können, steig am besten vom inneren Hauptportal aus auf die Galerie hoch. Den reichsten byzantinischen Gold- und Silberschatz der Welt gibt es im Tesoro, der Schatzkammer, zu sehen (wie für die Pala d’Oro ist auch hier ein kleiner Extraeintritt zu bezahlen). Er stammt zum größten Teil aus Konstantinopel, das die Venezianer im Jahr 1204 plünderten. Obwohl ein großer Teil seiner Bestände von Napoleon geraubt und eingeschmolzen wurde, umfasst der Tesoro eine immer noch imposante Sammlung liturgischer Geräte, Reliquiare und Schnitzarbeiten. Unbedingt aus der Nähe anschauen musst du dir auch die Quadriga: vier weltberühmte Bronzepferde, die vermutlich aus dem antiken Rom stammen. Und dann wären da noch die Mosaike an den Innenwänden, Bögen und Kuppeln der Basilika. Sie zeigen Szenen aus dem Alten (in der Vorhalle) und dem Neuen Testament (im dreischiffigen Innenraum). Highlights: die Darstellung des hl. Geists als Taube mit den zwölf Aposteln in der dem Haupteingang nächsten Kuppel, das Passionsgewölbe mit Motiven des vorösterlichen Geschehens, die Himmelfahrtskuppel, in deren Zenit der Erlöser in einem von Engeln gestützten Sternenkreis schwebt, sowie, in der Chorkuppel, Christus als Segen spendender Pantokrator, also als „Weltenherrscher“. Wer will schon seine Zeit mit Anstehen vertrödeln, während es drinnen so viel zu sehen gibt? Überspring einfach die endlose Schlange vor dem Dom, indem du online ein Skip-the-line-Ticket kaufst. Oder gönn dir gleich das volle Programm mit geführter Tour und Zugang zur Terrasse. Achtung: Die Mitnahme von jeglichem Gepäck in die Kirche ist untersagt.
- Piazza San Marco 328, 30124 Venezia
- http://www.basilicasanmarco.it/
- +39 041 270 8311
Palazzo Ducale
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Top secret und du bist dabei
Der Palast der Paläste, Machtzentrum der Politik und Gesetzgebung, höchstes Symbol venezianischer Zivilisation. 120 Dogen haben von hier aus während fast 1000 Jahren die Geschicke der Seerepublik gelenkt. Heute ist er so zu sehen, wie er im 14.und 15.Jh. gestaltet wurde: gotisch. Schon die kolossale, mit Marmor verkleidete, im unteren Bereich von zahllosen zierlichen Säulen und Bögen durchsetzte Fassade hat ein „Wow” verdient. Schau dir die Skulpturengruppen „Adam und Eva“ und die „Trunkenheit Noahs“ an den Ecken des Südflügels sowie die Szenen an jedem einzelnen der Dutzende Säulenkapitelle genau an – einfach wunderschön! Und erst das Innere des Dogenpalasts! Du gehst durch das Hauptportal, die Porta della Carta, in den Innenhof, der vom zweigeschossigen Triumphtor Arco Foscari und der Scala dei Giganti beherrscht wird, die zwei Statuen des Neptun und Mars von Jacopo Sansovino bewachen. Natürlich haben im Dogenpalast nur die Besten der Besten den Pinsel schwingen dürfen. Auf ihren Wandgemälden haben die bedeutendsten Maler des 16.Jhs., allen voran Tintoretto, Tizian und Paolo Veronese, die wichtigsten Ereignisse der Stadtgeschichte festgehalten, von den Mythen der Gründungszeit bis zu den großen militärischen Erfolgen. Am beeindruckendsten ist die Sala del Maggior Consiglio. In diesem 54 × 25 m großen Raum tagte der aus bis zu 1800 Mitgliedern bestehende Große Rat und wählte die hohen Staatsbeamten und Männer der Signoria. Ein Blickfang ist Tintorettos Paradiesbild an der Stirnseite, das mit 7 × 22 m größte Leinwandbild der Welt. Zum Schluss gehst du wie früher die Gefangenen über die Seufzerbrücke in den Kerker. Brr, das gruselt! Wer jetzt noch nicht genug hat, bucht einen der (auf Italienisch, Französisch und Englisch) geführten Rundgänge auf „geheimen Wegen“, den Itinerari Segreti; das geht online bis spätestens 48 Stunden vorher (Besichtigung des Dogenpalasts inbegriffen). Bei diesen Spezialrundgängen kommst du sogar in die Zwischendecke des Großen Ratssaals, die Amtsräume des Großkanzlers, die Geheimarchive und in jene „Bleikammern“ (piombi), in denen einst auch Giacomo Casanova schmorte.
- San Marco 1, 30170 Venezia
- http://palazzoducale.visitmuve.it/
- +39 041 271 5911
- info@fmcvenezia.it
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Top secret und du bist dabei
Der Palast der Paläste, Machtzentrum der Politik und Gesetzgebung, höchstes Symbol venezianischer Zivilisation. 120 Dogen haben von hier aus während fast 1000 Jahren die Geschicke der Seerepublik gelenkt. Heute ist er so zu sehen, wie er im 14.und 15.Jh. gestaltet wurde: gotisch. Schon die kolossale, mit Marmor verkleidete, im unteren Bereich von zahllosen zierlichen Säulen und Bögen durchsetzte Fassade hat ein „Wow” verdient. Schau dir die Skulpturengruppen „Adam und Eva“ und die „Trunkenheit Noahs“ an den Ecken des Südflügels sowie die Szenen an jedem einzelnen der Dutzende Säulenkapitelle genau an – einfach wunderschön! Und erst das Innere des Dogenpalasts! Du gehst durch das Hauptportal, die Porta della Carta, in den Innenhof, der vom zweigeschossigen Triumphtor Arco Foscari und der Scala dei Giganti beherrscht wird, die zwei Statuen des Neptun und Mars von Jacopo Sansovino bewachen. Natürlich haben im Dogenpalast nur die Besten der Besten den Pinsel schwingen dürfen. Auf ihren Wandgemälden haben die bedeutendsten Maler des 16.Jhs., allen voran Tintoretto, Tizian und Paolo Veronese, die wichtigsten Ereignisse der Stadtgeschichte festgehalten, von den Mythen der Gründungszeit bis zu den großen militärischen Erfolgen. Am beeindruckendsten ist die Sala del Maggior Consiglio. In diesem 54 × 25 m großen Raum tagte der aus bis zu 1800 Mitgliedern bestehende Große Rat und wählte die hohen Staatsbeamten und Männer der Signoria. Ein Blickfang ist Tintorettos Paradiesbild an der Stirnseite, das mit 7 × 22 m größte Leinwandbild der Welt. Zum Schluss gehst du wie früher die Gefangenen über die Seufzerbrücke in den Kerker. Brr, das gruselt! Wer jetzt noch nicht genug hat, bucht einen der (auf Italienisch, Französisch und Englisch) geführten Rundgänge auf „geheimen Wegen“, den Itinerari Segreti; das geht online bis spätestens 48 Stunden vorher (Besichtigung des Dogenpalasts inbegriffen). Bei diesen Spezialrundgängen kommst du sogar in die Zwischendecke des Großen Ratssaals, die Amtsräume des Großkanzlers, die Geheimarchive und in jene „Bleikammern“ (piombi), in denen einst auch Giacomo Casanova schmorte.
- San Marco 1, 30170 Venezia
- http://palazzoducale.visitmuve.it/
- +39 041 271 5911
- info@fmcvenezia.it
Do Mori
Weinlokale- international
Über 500 Jahre hat dieses unweit des Fischmarkts am Rialto gelegene "bacaro" schon auf dem Buckel und ist damit Venedigs ältestes. Von der Decke hängen unzählige Töpfe und Kupferkessel, in der Bar warten mehr als 100 exzellente Weine. Dazu gibts vielerlei "tramezzini" und andere Snacks.
- Calle dei Do Mori 429, Venezia
- +39 041 522 5401
Über 500 Jahre hat dieses unweit des Fischmarkts am Rialto gelegene "bacaro" schon auf dem Buckel und ist damit Venedigs ältestes. Von der Decke hängen unzählige Töpfe und Kupferkessel, in der Bar warten mehr als 100 exzellente Weine. Dazu gibts vielerlei "tramezzini" und andere Snacks.
- Calle dei Do Mori 429, Venezia
- +39 041 522 5401
Santa Maria Gloriosa dei Frari
Architektonische Highlights © Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
Die "Frari", wie Santa Maria Gloriosa dei Frari meist kurz genannt wird, ist neben der Dominikanerkirche Santi Giovanni e Paolo die zweite große gotische Bettelordenskirche der Stadt. Im Kontrast zu der sich selbst auferlegten Bescheidenheit und zu den sehr schlichten Außenmauern stellten ihre Bauherren, die Franziskaner, ihren Einfluss im Innenraum nicht gerade unter den Scheffel: Beim Rundgang entpuppt sich die Frari als Kunstschrein allerersten Ranges. In dem enormen Langhaus fällt sofort die Grabpyramide des Bildhauers Antonio Canova ins Auge. Vis-à-vis befinden sich das Grab Tizians und dessen sogenannte Pesaro-Madonna. In den Chorkapellen bzw. der Sakristei hängen kostbare Altarblätter von Bartolomeo Vivarini und Giovanni Bellini, steht eine Johannes-Skulptur von Donatello und liegt der Komponist Claudio Monteverdi bestattet. Den unwiderstehlichen Blickfang bildet aber die über dem Hochaltar schwebende Assunta ("Mariä Himmelfahrt"), ein Geniestreich Tizians, der durch seine grandiose Farbgebung und die zur Entstehungszeit völlig neuartige, dramatisch himmelwärts strebende Komposition der Malkunst gegen Ende der Renaissance bereits den Weg in Richtung Barock wies.
- Campo dei Frari, 30125 Venezia
- http://www.basilicadeifrari.it/
- +39 041 272 8618
- basilica@basilicadeifrari.it
© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
Die "Frari", wie Santa Maria Gloriosa dei Frari meist kurz genannt wird, ist neben der Dominikanerkirche Santi Giovanni e Paolo die zweite große gotische Bettelordenskirche der Stadt. Im Kontrast zu der sich selbst auferlegten Bescheidenheit und zu den sehr schlichten Außenmauern stellten ihre Bauherren, die Franziskaner, ihren Einfluss im Innenraum nicht gerade unter den Scheffel: Beim Rundgang entpuppt sich die Frari als Kunstschrein allerersten Ranges. In dem enormen Langhaus fällt sofort die Grabpyramide des Bildhauers Antonio Canova ins Auge. Vis-à-vis befinden sich das Grab Tizians und dessen sogenannte Pesaro-Madonna. In den Chorkapellen bzw. der Sakristei hängen kostbare Altarblätter von Bartolomeo Vivarini und Giovanni Bellini, steht eine Johannes-Skulptur von Donatello und liegt der Komponist Claudio Monteverdi bestattet. Den unwiderstehlichen Blickfang bildet aber die über dem Hochaltar schwebende Assunta ("Mariä Himmelfahrt"), ein Geniestreich Tizians, der durch seine grandiose Farbgebung und die zur Entstehungszeit völlig neuartige, dramatisch himmelwärts strebende Komposition der Malkunst gegen Ende der Renaissance bereits den Weg in Richtung Barock wies.
- Campo dei Frari, 30125 Venezia
- http://www.basilicadeifrari.it/
- +39 041 272 8618
- basilica@basilicadeifrari.it
Canal Grande
Touristenattraktionen © Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
Die meisten Venedigbesucher erhalten ihren ersten nachhaltigen Eindruck von der Schönheit und Einmaligkeit dieser Stadt an Bord eines vaporetto auf dem Canal Grande. Wer diese gewundene Wasserstraße zwischen der goldkugelbekrönten Dogana da Mar, der alten Zollstation, und dem Bahnhof beziehungsweise dem Parkhaus auf dem Piazzale Roma befährt, bewegt sich durch ein Spalier von prachtvollen Palast- und Kirchenfassaden.
- 30100 Venezia
© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
Die meisten Venedigbesucher erhalten ihren ersten nachhaltigen Eindruck von der Schönheit und Einmaligkeit dieser Stadt an Bord eines vaporetto auf dem Canal Grande. Wer diese gewundene Wasserstraße zwischen der goldkugelbekrönten Dogana da Mar, der alten Zollstation, und dem Bahnhof beziehungsweise dem Parkhaus auf dem Piazzale Roma befährt, bewegt sich durch ein Spalier von prachtvollen Palast- und Kirchenfassaden.
- 30100 Venezia
Cappella degli Scrovegni
Museen © Tomasz Guzowski, Shutterstock
Erbaut auf Anordnung von Enrice Scrogevini 1303 bis 1305 in Erinnerung an seinen Vater Reginaldo. Giotto malte die Fresken, die auf 38 Tafeln das Leben Jesu und Mariens zeigen.
- Piazza Eremitani 8, 35121 Padova
- http://www.cappelladegliscrovegni.it/
- +39 049 201 0020
© Tomasz Guzowski, Shutterstock
Erbaut auf Anordnung von Enrice Scrogevini 1303 bis 1305 in Erinnerung an seinen Vater Reginaldo. Giotto malte die Fresken, die auf 38 Tafeln das Leben Jesu und Mariens zeigen.
- Piazza Eremitani 8, 35121 Padova
- http://www.cappelladegliscrovegni.it/
- +39 049 201 0020
Campanile di San Marco
Architektonische Highlights © chrisdorney, Shutterstock
Insider-Tipp Kopf hoch, hier gibts was zu gucken
Bequem mit dem Lift gehts hinauf auf den berühmten Turm, den der legendäre Kaiser Friedrich III. noch per Pferd erklomm, um seine Macht zu demonstrieren; Napoleon soll es ihm nachgetan haben. Ein toller Blick über Venedigs Dächer ist garantiert. Das Panorama verschafft sowohl eine erste, sehr hilfreiche Gesamtorientierung als auch ein Gefühl für die einzigartige Lage und Struktur der Lagunenstadt. Ursprünglich im 10.Jh. errichtet und im 12.beträchtlich erhöht, stürzte das fast 100 m hohe Wahrzeichen 1902 ein, wurde aber aus dem ursprünglichen Material umgehend wieder aufgebaut. Während du vor der Kasse Schlange stehst, schau einfach mal hoch zu der um 1540 von Jacopo Sansovino erbauten Loggetta – ein echtes Prachtstück! Unter ihren Arkaden, einem architektonischen Gegenstück zur „Gigantentreppe“ Scala dei Giganti im Dogenpalast vis-à-vis, haben sich einst Venedigs Adlige zum Plausch getroffen.
- Piazza San Marco, 30124 Venezia
- http://www.basilicasanmarco.it/
- +39 041 270 8311
- info@procuratoriasanmarco.it
© chrisdorney, Shutterstock
Insider-Tipp Kopf hoch, hier gibts was zu gucken
Bequem mit dem Lift gehts hinauf auf den berühmten Turm, den der legendäre Kaiser Friedrich III. noch per Pferd erklomm, um seine Macht zu demonstrieren; Napoleon soll es ihm nachgetan haben. Ein toller Blick über Venedigs Dächer ist garantiert. Das Panorama verschafft sowohl eine erste, sehr hilfreiche Gesamtorientierung als auch ein Gefühl für die einzigartige Lage und Struktur der Lagunenstadt. Ursprünglich im 10.Jh. errichtet und im 12.beträchtlich erhöht, stürzte das fast 100 m hohe Wahrzeichen 1902 ein, wurde aber aus dem ursprünglichen Material umgehend wieder aufgebaut. Während du vor der Kasse Schlange stehst, schau einfach mal hoch zu der um 1540 von Jacopo Sansovino erbauten Loggetta – ein echtes Prachtstück! Unter ihren Arkaden, einem architektonischen Gegenstück zur „Gigantentreppe“ Scala dei Giganti im Dogenpalast vis-à-vis, haben sich einst Venedigs Adlige zum Plausch getroffen.
- Piazza San Marco, 30124 Venezia
- http://www.basilicasanmarco.it/
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- info@procuratoriasanmarco.it
Venezia
Geographical © Yasonya, Shutterstock
Insider-Tipp Addio, Warteschlange!
Die Stadt (53 000 Ew.) auf dem Wasser, eine der schönsten und eigentümlichsten der Welt, zieht jedes Jahr 19 Mio. Besucher an – weshalb für besucherstarke Tage eine Zutrittsgebühr für Tagesgäste eingeführt wurde. Mit dem Citypass Venezia Unica planst und buchst du den Besuch bequem vom Sofa aus.
- 30100 Venedig
- http://www.venetia.it/
© Yasonya, Shutterstock
Insider-Tipp Addio, Warteschlange!
Die Stadt (53 000 Ew.) auf dem Wasser, eine der schönsten und eigentümlichsten der Welt, zieht jedes Jahr 19 Mio. Besucher an – weshalb für besucherstarke Tage eine Zutrittsgebühr für Tagesgäste eingeführt wurde. Mit dem Citypass Venezia Unica planst und buchst du den Besuch bequem vom Sofa aus.
- 30100 Venedig
- http://www.venetia.it/
Riviera del Brenta (Brenta-Kanal)
Touristenattraktionen © Andrea Mangoni, Shutterstock
© Andrea Mangoni, Shutterstock
Der Brentakanal mündet südlich der Lagune von Venedig bei Chioggia ins Meer. Der Ausflug an seinen Ufern entlang 30 km stromabwärts bis nach Venedig – per Rad, per Bus, per Auto oder mit dem Motorschiff Burchiello – lässt etwas von der vergangenen, luxuriös-eleganten Sommerfrische der reichen Patrizierfamilien von Venedig des 16.bis 18.Jhs. erahnen. Wunderschöne Villen stehen in Parkanlagen am von Trauerweiden gesäumten Ufer, einige besonders schöne, mit Fresken ausgemalte kann man besichtigen, z. B. die Villa La Malcontenta und die Villa Widmann-Foscari bei Mira oder die Villa Pisani bei Stra. Schiffsausflüge zwischen Padua und Venedig mit Villenbesuch und Mittagessen organisiert Il Burchiello in Padua.
- Dolo
- http://www.ilburchiello.it/
- +39 049 820 6910
- info@ilburchiello.it
© Andrea Mangoni, Shutterstock
© Andrea Mangoni, Shutterstock
Der Brentakanal mündet südlich der Lagune von Venedig bei Chioggia ins Meer. Der Ausflug an seinen Ufern entlang 30 km stromabwärts bis nach Venedig – per Rad, per Bus, per Auto oder mit dem Motorschiff Burchiello – lässt etwas von der vergangenen, luxuriös-eleganten Sommerfrische der reichen Patrizierfamilien von Venedig des 16.bis 18.Jhs. erahnen. Wunderschöne Villen stehen in Parkanlagen am von Trauerweiden gesäumten Ufer, einige besonders schöne, mit Fresken ausgemalte kann man besichtigen, z. B. die Villa La Malcontenta und die Villa Widmann-Foscari bei Mira oder die Villa Pisani bei Stra. Schiffsausflüge zwischen Padua und Venedig mit Villenbesuch und Mittagessen organisiert Il Burchiello in Padua.
- Dolo
- http://www.ilburchiello.it/
- +39 049 820 6910
- info@ilburchiello.it
Chioggia
Geographical © StevanZZ, Shutterstock
Insider-Tipp Noch mal Glück gehabt
Das Inselstädtchen (47 000 Ew.) ist eine zauberhafte Miniaturausgabe Venedigs mit Bummelcharme, hatte früher aber mal eine mächtige Kriegs- und Handelsflotte. Heute ist es groß im Fischfang und in der Muschelzucht. Badeferien macht man in Sottomarina, der meerzugewandten Seite Chioggias mit breitem Sandstrand und Hotels. In der Kathedrale und den Kirchen San Domenico und San Giacomo kann man die sogenannten tolele bewundern, bunte, handbemalte Täfelchen, mit denen Gläubige sich für eine empfangene Gnade bedanken, etwa einen besonders guten Fischfang oder eine Rettung aus Seenot.
- Chioggia
- http://www.chioggia.org/
© StevanZZ, Shutterstock
Insider-Tipp Noch mal Glück gehabt
Das Inselstädtchen (47 000 Ew.) ist eine zauberhafte Miniaturausgabe Venedigs mit Bummelcharme, hatte früher aber mal eine mächtige Kriegs- und Handelsflotte. Heute ist es groß im Fischfang und in der Muschelzucht. Badeferien macht man in Sottomarina, der meerzugewandten Seite Chioggias mit breitem Sandstrand und Hotels. In der Kathedrale und den Kirchen San Domenico und San Giacomo kann man die sogenannten tolele bewundern, bunte, handbemalte Täfelchen, mit denen Gläubige sich für eine empfangene Gnade bedanken, etwa einen besonders guten Fischfang oder eine Rettung aus Seenot.
- Chioggia
- http://www.chioggia.org/
Building Bridges Lorenzo Quinn
Architektonische HighlightsDas Kunstwerk von Lorenzo Quinn wurde zur Biennale 2019 errichtet: Sechs Paar gewaltige Unterarme und Hände bilden eine Brücke. Beeindruckend! Eigentlich sollte die Skulptur nur temporär aufgestellt werden, aber sie ist bei Einheimischen und Reisenden so beliebt, dass sie bis auf Weiteres bleibt.
- Calle Seconda de la Fava 2737F, 30122 Venezia
Das Kunstwerk von Lorenzo Quinn wurde zur Biennale 2019 errichtet: Sechs Paar gewaltige Unterarme und Hände bilden eine Brücke. Beeindruckend! Eigentlich sollte die Skulptur nur temporär aufgestellt werden, aber sie ist bei Einheimischen und Reisenden so beliebt, dass sie bis auf Weiteres bleibt.
- Calle Seconda de la Fava 2737F, 30122 Venezia
Campanile San Giorgio Maggiore
Architektonische Highlights © antoniotruzzi, Thinkstock
Mit dem Lift in seine Glockenstube hochzufahren und den Rundblick auf das von Dutzenden Türmen durchsetzte Giebel- und Schindelmeer zu genießen zählt zu den unverzichtbaren Unternehmungen am Beginn jeder Stadterkundung.
- Isola di San Giorgio, 30125 Venezia
- http://www.abbaziasangiorgio.it/
© antoniotruzzi, Thinkstock
Mit dem Lift in seine Glockenstube hochzufahren und den Rundblick auf das von Dutzenden Türmen durchsetzte Giebel- und Schindelmeer zu genießen zählt zu den unverzichtbaren Unternehmungen am Beginn jeder Stadterkundung.
- Isola di San Giorgio, 30125 Venezia
- http://www.abbaziasangiorgio.it/
Campo Santa Margherita
Touristenattraktionen © Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
Der lang gestreckte Hauptplatz des Bezirks Dorsoduro bietet stimmungsmäßig eine merkwürdige Mischung: Zum einen ist er Venedigs wohl volkstümlichster Campo - mit Fisch- und Obstmarkt, Weinausschank und einem geradezu dörflich anmutenden Alltagsleben. Zum anderen liegt er inmitten der höchst lebendigen Jugend- und Studentenszene, die hier zwischen Campo San Pantalon im Norden und Rio di San Barnaba im Süden in zahlreichen Bars, Pubs und Kleinkunstbühnen die Nacht zum Tag macht. Die meist nur Carmini genannte Kirche Santa Maria del Carmine des Karmeliterordens bildet mit der zugehörigen, von Giambattista Tiepolo ausgeschmückten Scuola Grande dei Carmini den südwestlichen Abschluss des Campo. Hinter ihrer Backsteinfassade, zu Füßen ihres bedrohlich windschiefen Barockcampaniles, harren eine wunderschöne "Anbetung der Hirten" von Cima da Conegliano (im zweiten Wandaltar) und, im Altar gegenüber, ein hl. Nikolaus von Lorenzo Lotto der andächtigen Bewunderung.
- Campo Santa Margherita, 30125 Venezia
- http://www.airbnb.it/
© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
Der lang gestreckte Hauptplatz des Bezirks Dorsoduro bietet stimmungsmäßig eine merkwürdige Mischung: Zum einen ist er Venedigs wohl volkstümlichster Campo - mit Fisch- und Obstmarkt, Weinausschank und einem geradezu dörflich anmutenden Alltagsleben. Zum anderen liegt er inmitten der höchst lebendigen Jugend- und Studentenszene, die hier zwischen Campo San Pantalon im Norden und Rio di San Barnaba im Süden in zahlreichen Bars, Pubs und Kleinkunstbühnen die Nacht zum Tag macht. Die meist nur Carmini genannte Kirche Santa Maria del Carmine des Karmeliterordens bildet mit der zugehörigen, von Giambattista Tiepolo ausgeschmückten Scuola Grande dei Carmini den südwestlichen Abschluss des Campo. Hinter ihrer Backsteinfassade, zu Füßen ihres bedrohlich windschiefen Barockcampaniles, harren eine wunderschöne "Anbetung der Hirten" von Cima da Conegliano (im zweiten Wandaltar) und, im Altar gegenüber, ein hl. Nikolaus von Lorenzo Lotto der andächtigen Bewunderung.
- Campo Santa Margherita, 30125 Venezia
- http://www.airbnb.it/
Santi Giovanni e Paolo
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Die Bedeutung, die das offizielle Venedig den Dominikanern als Bauherren dieses größten gotischen Gotteshauses der Stadt beimaß, zeigt sich in der Tatsache, dass nicht weniger als 27 Dogen hier ihre letzte Ruhe fanden. An deren Gräbern lässt sich eindrucksvoll die Entwicklung der örtlichen Bildhauerkunst von der Spätgotik bis in die Barockzeit ablesen. Sie findet in dem gleichsam das ganze innere Kirchenportal umfassenden Grab Alvise Mocenigos ihren kolossalen Höhepunkt. Dessen kaum minder wuchtiges Gegenüber bildet der von Baldassare Longhena konzipierte Barockaltar. Unter den zahlreichen Kunstwerken, die das Innere dieser in ihrer Gesamtheit auffallend asketischen Bettelordenskirche sonst noch bereichern, verdienen u.a. die Bilder von Giovanni Bellini, Lorenzo Lotto und Paolo Veronese Aufmerksamkeit.
- Castello 6363, 30122 Venezia
- http://www.santigiovanniepaolo.it/
- +39 041 523 5913
© MAIRDUMONT
Die Bedeutung, die das offizielle Venedig den Dominikanern als Bauherren dieses größten gotischen Gotteshauses der Stadt beimaß, zeigt sich in der Tatsache, dass nicht weniger als 27 Dogen hier ihre letzte Ruhe fanden. An deren Gräbern lässt sich eindrucksvoll die Entwicklung der örtlichen Bildhauerkunst von der Spätgotik bis in die Barockzeit ablesen. Sie findet in dem gleichsam das ganze innere Kirchenportal umfassenden Grab Alvise Mocenigos ihren kolossalen Höhepunkt. Dessen kaum minder wuchtiges Gegenüber bildet der von Baldassare Longhena konzipierte Barockaltar. Unter den zahlreichen Kunstwerken, die das Innere dieser in ihrer Gesamtheit auffallend asketischen Bettelordenskirche sonst noch bereichern, verdienen u.a. die Bilder von Giovanni Bellini, Lorenzo Lotto und Paolo Veronese Aufmerksamkeit.
- Castello 6363, 30122 Venezia
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Gam-Gam
Restaurants- jüdisch
Koschere Küche nach jüdisch-italienischer Traditionsmixtur: Tahina, Falafel, gefillte Fisch und andere orientalisch angehauchte Rezepte, dazu exzellente israelische Weine.
- Cannaregio 1122, 30121 Venezia
- http://gamgamkosher.com/
Koschere Küche nach jüdisch-italienischer Traditionsmixtur: Tahina, Falafel, gefillte Fisch und andere orientalisch angehauchte Rezepte, dazu exzellente israelische Weine.
- Cannaregio 1122, 30121 Venezia
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Naranzaria
Pubs- international
Edelkneipe im Szeneviertel zwischen Fischmarkt und Rialtobrücke: Häppchen und Hauptspeisen, von Carpaccio bis Couscous und Polenta bis Pasta. Dazu Weine aus dem Friaul. Besonders schön: Im Sommer kann man bis nach Mitternacht am Canal Grande sitzen.
- Sotoportego del Bancogiro 130, 30125 Venezia
- +39 041 724 1035
- naranzaria@naranzaria.it
Edelkneipe im Szeneviertel zwischen Fischmarkt und Rialtobrücke: Häppchen und Hauptspeisen, von Carpaccio bis Couscous und Polenta bis Pasta. Dazu Weine aus dem Friaul. Besonders schön: Im Sommer kann man bis nach Mitternacht am Canal Grande sitzen.
- Sotoportego del Bancogiro 130, 30125 Venezia
- +39 041 724 1035
- naranzaria@naranzaria.it
Corte Sconta
Restaurants- Fischgerichte
© Corte Sconta
In dem nicht ganz leicht zu findenden, schlicht möblierten Lokal gibts eine große Auswahl an Fischen. Tipp: Vertraue blind auf die Künste des Koches, und ordere ein opulentes Potpurri an Antipasti. Vorsicht: Die Qualität hat ihren Preis!
- Calle del Pestrin 3886, 30122 Venezia
- http://cortescontave.com/
- +39 041 522 7024
- corte.sconta@yahoo.it
© Corte Sconta
In dem nicht ganz leicht zu findenden, schlicht möblierten Lokal gibts eine große Auswahl an Fischen. Tipp: Vertraue blind auf die Künste des Koches, und ordere ein opulentes Potpurri an Antipasti. Vorsicht: Die Qualität hat ihren Preis!
- Calle del Pestrin 3886, 30122 Venezia
- http://cortescontave.com/
- +39 041 522 7024
- corte.sconta@yahoo.it
Florian
Cafés © Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
Dieses fast 300 Jahre alte Etablissement zu loben hieße Eulen nach Athen tragen. Ein Cappuccino in den holz- und spiegelgetäfelten Räumen oder auf dem Markusplatz, begleitet vom Salonorchester, zählt zum gehobenen Standardprogramm.
- Piazza San Marco, 30124 Venezia
- http://caffeflorian.com/
- +39 041 520 5641
- servizi@caffeflorian.com
© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
Dieses fast 300 Jahre alte Etablissement zu loben hieße Eulen nach Athen tragen. Ein Cappuccino in den holz- und spiegelgetäfelten Räumen oder auf dem Markusplatz, begleitet vom Salonorchester, zählt zum gehobenen Standardprogramm.
- Piazza San Marco, 30124 Venezia
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- servizi@caffeflorian.com
Galleria dell'Accademia
Museen © Mrugas PHOTOgraphy, Shutterstock
Insider-Tipp Shortlist für Eilige
Bellini, Carpaccio, Giorgione, Tintoretto, Tizian, Veronese, Canaletto, Longhi, Mantegna, Lotto, Piazzetta und Tiepolo ... Kaum ein prominenter Repräsentant der mehr als 500-jährigen Geschichte der venezianischen Malerei, der in diesem am Südufer des Canal Grande gelegenen Museum nicht vertreten wäre. Kein Wunder, dass diese Gemäldegalerie zu den bedeutendsten der Welt zählt. Lass dich von den Besucherschlangen, die sich gelegentlich vor der neoklassizistischen Fassade bilden, nicht abschrecken: Was die Geduldigen in den zwei Dutzend Sälen des geräumigen, aus der ehemaligen Kirche, dem Kloster und der Scuola della Carità gebildeten Gebäudekomplexes erwartet, lohnt längeres Warten absolut. Noch besser: Reservier eine Karte mit Termin ganz einfach online auf der Website. Falls du nicht den halben Tag im Museum verbringen willst, schau dir diese Highlights an: Gentile Bellinis „Wunder der Kreuzreliquie“, Vittore Carpaccios Bilderzyklus zur „Ursula-Legende“, Giorgiones „Gewitter“ und „Die Alte“, diverse alttestamentarische Szenen und Heiligenporträts von Tintoretto und Paolo Veronese, Alltagsszenen von Pietro Longhi, Landschafts- und Stadtansichten von Canaletto und Francesco Guardi. Und schließlich Tiziano Vecellio alias Tizian: Der Gigant unter den Großmeistern der Renaissance ist u. a. mit einem wunderbaren „Johannes der Täufer“, seinem letzten Werk, der Pietà, und mit dem „Tempelgang Mariae“ vertreten, das sich als einziges von Tizians Bildern noch an jenem Platz befindet, für den es geschaffen wurde.
- Sestiere Dorsoduro 1050, 30123 Venezia
- http://www.gallerieaccademia.it/
- +39 041 522 2247
- sspsae-ve.accademia@beniculturali.it
© Mrugas PHOTOgraphy, Shutterstock
Insider-Tipp Shortlist für Eilige
Bellini, Carpaccio, Giorgione, Tintoretto, Tizian, Veronese, Canaletto, Longhi, Mantegna, Lotto, Piazzetta und Tiepolo ... Kaum ein prominenter Repräsentant der mehr als 500-jährigen Geschichte der venezianischen Malerei, der in diesem am Südufer des Canal Grande gelegenen Museum nicht vertreten wäre. Kein Wunder, dass diese Gemäldegalerie zu den bedeutendsten der Welt zählt. Lass dich von den Besucherschlangen, die sich gelegentlich vor der neoklassizistischen Fassade bilden, nicht abschrecken: Was die Geduldigen in den zwei Dutzend Sälen des geräumigen, aus der ehemaligen Kirche, dem Kloster und der Scuola della Carità gebildeten Gebäudekomplexes erwartet, lohnt längeres Warten absolut. Noch besser: Reservier eine Karte mit Termin ganz einfach online auf der Website. Falls du nicht den halben Tag im Museum verbringen willst, schau dir diese Highlights an: Gentile Bellinis „Wunder der Kreuzreliquie“, Vittore Carpaccios Bilderzyklus zur „Ursula-Legende“, Giorgiones „Gewitter“ und „Die Alte“, diverse alttestamentarische Szenen und Heiligenporträts von Tintoretto und Paolo Veronese, Alltagsszenen von Pietro Longhi, Landschafts- und Stadtansichten von Canaletto und Francesco Guardi. Und schließlich Tiziano Vecellio alias Tizian: Der Gigant unter den Großmeistern der Renaissance ist u. a. mit einem wunderbaren „Johannes der Täufer“, seinem letzten Werk, der Pietà, und mit dem „Tempelgang Mariae“ vertreten, das sich als einziges von Tizians Bildern noch an jenem Platz befindet, für den es geschaffen wurde.
- Sestiere Dorsoduro 1050, 30123 Venezia
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Teatro La Fenice
Opern © Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
1996 bis auf die Grundmauern niedergebrannt, wurde der alte "Phönix" 2003 wiedereröffnet - und zwar "dov'era e com'era", also wo er war und wie er war, nämlich auf dem Campo San Fantin in Form des ehrwürdigen, golden gleißenden Logentheaters.
- Campo San Fantin 1965, 30124 Venezia
- http://www.teatrolafenice.it/
- +39 041 786654
- info@teatrolafenice.org
© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
1996 bis auf die Grundmauern niedergebrannt, wurde der alte "Phönix" 2003 wiedereröffnet - und zwar "dov'era e com'era", also wo er war und wie er war, nämlich auf dem Campo San Fantin in Form des ehrwürdigen, golden gleißenden Logentheaters.
- Campo San Fantin 1965, 30124 Venezia
- http://www.teatrolafenice.it/
- +39 041 786654
- info@teatrolafenice.org
Signor Blum
SpielwarenlädenDreidimensionale, von Hand gesägte, unverkennbar venezianische Holzpuzzles.
- Campo San Barnaba 2840, Venezia
- http://www.signorblum.com/
- +39 041 419 2692
Dreidimensionale, von Hand gesägte, unverkennbar venezianische Holzpuzzles.
- Campo San Barnaba 2840, Venezia
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- +39 041 419 2692
Fortuny
Sonstige LädenKleider und Stoffe, handbemalte Seidenlampen, Einrichtungsobjekte nach Entwürfen von Mariano Fortuny.
- Sestiere di San Marco 2425, 30124 Venezia
- http://www.fortuny.shop/
- +39 041 523 6953
Kleider und Stoffe, handbemalte Seidenlampen, Einrichtungsobjekte nach Entwürfen von Mariano Fortuny.
- Sestiere di San Marco 2425, 30124 Venezia
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Cenedese
Sonstige LädenWas Qualität und Originalität der Stücke betrifft, ist Cenedese einer der Marktführer der Branche.
- Fondamenta dei Vetrai 68, 30141 Venezia
- http://www.simonecenedese.it/
- +39 041 527 4455
Was Qualität und Originalität der Stücke betrifft, ist Cenedese einer der Marktführer der Branche.
- Fondamenta dei Vetrai 68, 30141 Venezia
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Aliani Casa del Parmigiano
DelikatessenladenDieser klassische Feinkostladen ist ein Paradies für Liebhaber von Käse, aber auch Würsten, Schinken und Räucherfleisch.
- Fondamenta Riva Olio 214, 30125 Venezia
- http://www.aliani-casadelparmigiano.it/
- +39 041 520 6525
Dieser klassische Feinkostladen ist ein Paradies für Liebhaber von Käse, aber auch Würsten, Schinken und Räucherfleisch.
- Fondamenta Riva Olio 214, 30125 Venezia
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Da Romano
Restaurants- Fischgerichte
Seit Generationen fahren venezianische Gourmands wie Gourmets eigens hinüber nach Burano, um in dieser weithin gerühmten Trattoria zu speisen. Der Schwerpunkt der Küche liegt auf Fisch, den man hier besonders gut auf Holzkohlenfeuer zubereitet.
- Via Baldassarre Galuppi 221, Venezia
- http://www.daromano.it/
- +39 041 730030
Seit Generationen fahren venezianische Gourmands wie Gourmets eigens hinüber nach Burano, um in dieser weithin gerühmten Trattoria zu speisen. Der Schwerpunkt der Küche liegt auf Fisch, den man hier besonders gut auf Holzkohlenfeuer zubereitet.
- Via Baldassarre Galuppi 221, Venezia
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