Ostfriesland - Nordseeküste Niedersachsen, Helgoland Top Sehenswürdigkeiten

Alte Inselkirche
Architektonische Highlights
Spiekeroog
Alte Inselkirche
Moormuseum Moordorf
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Südbrookmerland
Moormuseum Moordorf
Kunsthalle Emden
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Emden
Lange Anna
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Helgoland
Ostfriesisches Landesmuseum
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Emden
Deutsches Schifffahrtsmuseum
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Bremerhaven
Deutsches Schifffahrtsmuseum
Zoo am Meer Bremerhaven
Zoologische Gärten
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Historisches Museum Bremerhaven
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Bremerhaven
Deutsches Auswandererhaus
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Bremerhaven
Bunkermuseum
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Museum Nordseeheilbad Norderney
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Norderney
Hammersee
Landschaftliche Highlights
Juist
Seezeichen Kurverwaltung Juist
Architektonische Highlights
Juist
Dünenfriedhof
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Langeoog
Dünental
Landschaftliche Highlights
Baltrum
Alte Bürger
Touristenattraktionen
Bremerhaven
Katholische Inselkirche
Architektonische Highlights
Baltrum
Schloss Jever
Architektonische Highlights
Jever
Schloss Jever
Westturm
Architektonische Highlights
Wangerooge
Feuerschiff Borkum
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Borkum
Deutsches Marinemuseum
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Wilhelmshaven
Deutsches Marinemuseum
Ostfriesisches Teemuseum Norden
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Norden
Ostfriesisches Teemuseum Norden
Museums-U-Boot Wilhelm Bauer
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Bremerhaven
Museums-U-Boot Wilhelm Bauer
Heimatmuseum Diekhuus
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Borkum
Heimatmuseum Diekhuus
Fischerhaus-Museum
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Norderney
Schifffahrtsmuseum
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Langeoog
Küstenmuseum Juist
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Juist
Seehundstation Nationalpark-Haus
Touristenattraktionen
Norden
Museumsschiffe
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ENERGIE ERLEBNIS ZENTRUM Ostfriesland
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Aurich

    Architektonische Highlights

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    Zoologische Gärten

    Landschaftliche Highlights


  • Alte Inselkirche

    Architektonische Highlights
    • Alte Inselkirche© Martin Kirchner, DuMont Reisebildportal

    Als 1696 diese älteste erhaltene Kirche der Ostfriesischen Inseln erbaut wurde, war sie groß genug, um die rund 100 Insulaner aufzunehmen. Heute wird die Kirche nur noch im Winter für Gottesdienste genutzt. Für das gästereiche Sommerhalbjahr erbaute man ein neues Gotteshaus mit über 500 Plätzen. Man betritt die kleine Kirche durch einen niedrigen Vorbau, der früher auch als Bootsschuppen und Leichenhalle diente. Er birgt einen hölzernen Opferstock mit der eingeschnitzten Jahreszahl 1676 und sieben Apostelbildnisse. Im Kircheninnern hängen von der Decke zwei Schiffsmodelle herab, vorne rechts steht eine Renaissancekanzel aus dem 16.Jh. Besonders stolz sind die Spiekerooger auf die schöne Pietà, eine farbige Skulptur, die Maria mit dem vom Kreuz genommenen Jesus zeigt. Sie stammt wahrscheinlich von einem Schiff der spanischen Armada, die 1588 eine Seeschlacht gegen die Engländer verlor. Der Sturm trieb die Überreste der Flotte auseinander, die Schiffe strandeten und zerschellten an den Küsten Schottlands und Irlands - und eins am Strand von Spiekeroog. So wurde hier bei Ausgrabungen 1861 vor dem Altar ein Grab mit einem Skelett und einem spanischen Degen gefunden. Auf dem Kirchhof entdeckte man auch spanische Münzen aus jener Zeit. Heute sind auf dem von Bäumen beschatteten Kirchhof noch Grabsteine aus dem 18.und 19.Jh. zu sehen, von denen zwei Gräber schöne Segelschiffreliefs tragen.

    • Alte Inselkirche© Martin Kirchner, DuMont Reisebildportal

    Als 1696 diese älteste erhaltene Kirche der Ostfriesischen Inseln erbaut wurde, war sie groß genug, um die rund 100 Insulaner aufzunehmen. Heute wird die Kirche nur noch im Winter für Gottesdienste genutzt. Für das gästereiche Sommerhalbjahr erbaute man ein neues Gotteshaus mit über 500 Plätzen. Man betritt die kleine Kirche durch einen niedrigen Vorbau, der früher auch als Bootsschuppen und Leichenhalle diente. Er birgt einen hölzernen Opferstock mit der eingeschnitzten Jahreszahl 1676 und sieben Apostelbildnisse. Im Kircheninnern hängen von der Decke zwei Schiffsmodelle herab, vorne rechts steht eine Renaissancekanzel aus dem 16.Jh. Besonders stolz sind die Spiekerooger auf die schöne Pietà, eine farbige Skulptur, die Maria mit dem vom Kreuz genommenen Jesus zeigt. Sie stammt wahrscheinlich von einem Schiff der spanischen Armada, die 1588 eine Seeschlacht gegen die Engländer verlor. Der Sturm trieb die Überreste der Flotte auseinander, die Schiffe strandeten und zerschellten an den Küsten Schottlands und Irlands - und eins am Strand von Spiekeroog. So wurde hier bei Ausgrabungen 1861 vor dem Altar ein Grab mit einem Skelett und einem spanischen Degen gefunden. Auf dem Kirchhof entdeckte man auch spanische Münzen aus jener Zeit. Heute sind auf dem von Bäumen beschatteten Kirchhof noch Grabsteine aus dem 18.und 19.Jh. zu sehen, von denen zwei Gräber schöne Segelschiffreliefs tragen.


  • Moormuseum Moordorf

    Museen
    • Moormuseum Moordorf© Martin Kirchner, DuMont Reisebildportal

    Das Moormuseum macht in eindrucksvoller Weise deutlich, in welcher Armut die Kolonisatoren des Moores im 18., 19.und auch noch im frühen 20.Jh. lebten. Im Freilichtbereich wurden ihre mit Stroh oder Reet gedeckten Lehmhütten und ein Kolonistenhaus nachgebaut, ein Buchweizenfeld und ein Torfstich illustrieren ihre Lebensgrundlage.

    • Moormuseum Moordorf© Martin Kirchner, DuMont Reisebildportal

    Das Moormuseum macht in eindrucksvoller Weise deutlich, in welcher Armut die Kolonisatoren des Moores im 18., 19.und auch noch im frühen 20.Jh. lebten. Im Freilichtbereich wurden ihre mit Stroh oder Reet gedeckten Lehmhütten und ein Kolonistenhaus nachgebaut, ein Buchweizenfeld und ein Torfstich illustrieren ihre Lebensgrundlage.


  • Kunsthalle Emden

    Museen
    Insider-Tipp
    Ein Bier für die Kunst

    Emden hatte einmal die höchste Arbeitslosenzahl der Republik, die Stadt selbst bot ein eher tristes Bild. Dann aber kam Henri Nannen, Gründer und Herausgeber des „Stern“, und schenkte seiner Heimatstadt zu seinem 70.Geburtstag seine bedeutende Kunstsammlung. Diese umfasste 650 Bilder, darunter insbesondere Werke aus dem Expressionismus. Emden bekam eine Kunsthalle. Die Zahl der Gemälde ist inzwischen auf 1500 angewachsen, dazu kommen immer wieder Wechselausstellungen. Das Museum selbst ist selten überlaufen, auch wenn sich an der Kasse manchmal Schlangen bilden. Wer sich die ersparen möchte, bucht sein Ticket online. Jeden ersten Dienstag im Monat ist von 17 bis 21 Uhr langer Kunstabend, der Eintritt ist dann frei. Um 18 Uhr gibt es zusätzlich eine kostenfreie Führung und um 19 Uhr den Talk „Auf ein Bier mit ...“ zu wechselnden Themen rund um die Kunst.

    Insider-Tipp
    Ein Bier für die Kunst

    Emden hatte einmal die höchste Arbeitslosenzahl der Republik, die Stadt selbst bot ein eher tristes Bild. Dann aber kam Henri Nannen, Gründer und Herausgeber des „Stern“, und schenkte seiner Heimatstadt zu seinem 70.Geburtstag seine bedeutende Kunstsammlung. Diese umfasste 650 Bilder, darunter insbesondere Werke aus dem Expressionismus. Emden bekam eine Kunsthalle. Die Zahl der Gemälde ist inzwischen auf 1500 angewachsen, dazu kommen immer wieder Wechselausstellungen. Das Museum selbst ist selten überlaufen, auch wenn sich an der Kasse manchmal Schlangen bilden. Wer sich die ersparen möchte, bucht sein Ticket online. Jeden ersten Dienstag im Monat ist von 17 bis 21 Uhr langer Kunstabend, der Eintritt ist dann frei. Um 18 Uhr gibt es zusätzlich eine kostenfreie Führung und um 19 Uhr den Talk „Auf ein Bier mit ...“ zu wechselnden Themen rund um die Kunst.


  • Lange Anna

    Touristenattraktionen
    • © Conny Pokorny, Shutterstock

    Der 48 m hohe, frei stehende Felsen unmittelbar vor der Küste Helgolands war bis 1860 durch einen natürlichen Felsbogen mit der Insel verbunden. Solche Tore hatte die Brandung immer wieder in die Felsen geschlagen und immer wieder waren sie später eingebrochen. Um das vollkommene Verschwinden des Helgoländer Wahrzeichens zu verhindern, baute man schließlich eine 1300 m lange Uferschutzmauer, die leider nicht gerade eine optische Zierde ist. Mittlerweile reicht diese allerdings nicht mehr aus, sodass über neue und bessere Schutzmaßnahmen diskutiert wird.

    • © Conny Pokorny, Shutterstock

    Der 48 m hohe, frei stehende Felsen unmittelbar vor der Küste Helgolands war bis 1860 durch einen natürlichen Felsbogen mit der Insel verbunden. Solche Tore hatte die Brandung immer wieder in die Felsen geschlagen und immer wieder waren sie später eingebrochen. Um das vollkommene Verschwinden des Helgoländer Wahrzeichens zu verhindern, baute man schließlich eine 1300 m lange Uferschutzmauer, die leider nicht gerade eine optische Zierde ist. Mittlerweile reicht diese allerdings nicht mehr aus, sodass über neue und bessere Schutzmaßnahmen diskutiert wird.


  • Ostfriesisches Landesmuseum

    Museen
    • © Travel Telly, Shutterstock

    Huh, eine Moorleiche – und auch noch die am besten erhaltene in Nordeuropa: „Bernie“ ist im Landesmuseum zu sehen. Restauratoren haben herausgefunden, dass er sich für seine Zeit, das 8.Jh., sehr unüblich kleidete und mit einem bunten Flickenponcho unterwegs war. Außerdem war er mit seinen 1,80 m für die damalige Zeit ein Riese. Vom Museum aus kannst du den Rathausturm besteigen, der Ausblick über Emden und Umgebung bietet.

    • © Travel Telly, Shutterstock

    Huh, eine Moorleiche – und auch noch die am besten erhaltene in Nordeuropa: „Bernie“ ist im Landesmuseum zu sehen. Restauratoren haben herausgefunden, dass er sich für seine Zeit, das 8.Jh., sehr unüblich kleidete und mit einem bunten Flickenponcho unterwegs war. Außerdem war er mit seinen 1,80 m für die damalige Zeit ein Riese. Vom Museum aus kannst du den Rathausturm besteigen, der Ausblick über Emden und Umgebung bietet.


  • Deutsches Schifffahrtsmuseum

    Museen
    • Deutsches Schifffahrtsmuseum© Michael Marczok, DuMont Reisebildportal

    Hier kann man die Luxuskabine eines Passagierschiffs aus dem Jahr 1912 sehen und das Mittelschiff eines Seitenraddampfers von 1881 betreten. Größter Stolz des Museums ist eine 1380 auf der Weser gesunkene Hansekogge, die 1962 geborgen wurde. Ein Anbau ist Fischerei, Sportschifffahrt und Walfang gewidmet. Besondere Attraktion ist das Skelett eines Pottwals. Im Museumshafen liegen der Walfänger „Rau IX“, der Hochseebergungsschlepper „Seefalke“, das Feuerschiff „Elbe 3“ und die Dreimastbark „Seute Deern“.

    • Deutsches Schifffahrtsmuseum© Michael Marczok, DuMont Reisebildportal

    Hier kann man die Luxuskabine eines Passagierschiffs aus dem Jahr 1912 sehen und das Mittelschiff eines Seitenraddampfers von 1881 betreten. Größter Stolz des Museums ist eine 1380 auf der Weser gesunkene Hansekogge, die 1962 geborgen wurde. Ein Anbau ist Fischerei, Sportschifffahrt und Walfang gewidmet. Besondere Attraktion ist das Skelett eines Pottwals. Im Museumshafen liegen der Walfänger „Rau IX“, der Hochseebergungsschlepper „Seefalke“, das Feuerschiff „Elbe 3“ und die Dreimastbark „Seute Deern“.


  • Zoo am Meer Bremerhaven

    Zoologische Gärten
    • © Askolds Berovskis, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Geht doch: Ehe für alle

    Großzügige Gehege und Wasserbecken mit großen Scheiben vermitteln hier ein Gefühl von Freiheit. Dahinter tummelt sich alles, was rund ums Wasser und im Norden der Welt lebt: nicht nur Pinguine, Otter und Seehunde, sondern auch Eisbären. International bekannt wurde der eigentlich kleine Zoo durch seine Pinguine: Bei den Humboldt-Pinguinen herrschte Männerüberschuss. Dort fanden sich alsbald schwule Pärchen zusammen, die statt Eiern Steine bebrüteten. Auch aus anderen Zoos beschaffte Weibchen brachten die männlichen Paare nicht mehr auseinander. Als 2009 ein heterosexuelles Pärchen ein Ei verstieß, brüteten die Männchen „Z“ und „Vielpunkt“ es kurzerhand aus und zogen gemeinsam das Jungtier groß. Für Unterhaltung sorgen auch die Schimpansen und der Blick von der Caféterrasse auf den Schiffsverkehr in der Wesermündung.

    • © Askolds Berovskis, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Geht doch: Ehe für alle

    Großzügige Gehege und Wasserbecken mit großen Scheiben vermitteln hier ein Gefühl von Freiheit. Dahinter tummelt sich alles, was rund ums Wasser und im Norden der Welt lebt: nicht nur Pinguine, Otter und Seehunde, sondern auch Eisbären. International bekannt wurde der eigentlich kleine Zoo durch seine Pinguine: Bei den Humboldt-Pinguinen herrschte Männerüberschuss. Dort fanden sich alsbald schwule Pärchen zusammen, die statt Eiern Steine bebrüteten. Auch aus anderen Zoos beschaffte Weibchen brachten die männlichen Paare nicht mehr auseinander. Als 2009 ein heterosexuelles Pärchen ein Ei verstieß, brüteten die Männchen „Z“ und „Vielpunkt“ es kurzerhand aus und zogen gemeinsam das Jungtier groß. Für Unterhaltung sorgen auch die Schimpansen und der Blick von der Caféterrasse auf den Schiffsverkehr in der Wesermündung.


  • Historisches Museum Bremerhaven

    Museen

    Jetzt aber schnell einen Absacker trinken! Oh, die Kneipe ist ja gar nicht echt. Im Museum erlebst Du nicht nur eine begehbare Hafenkneipe, sondern auch eine komplette historische Werft, Kältemaschinen und einen Luftschutzkeller aus dem Zweiten Weltkrieg. Hier lernst Du informativ und erlebnisreich die Geschichte der Stadt kennen – und das sogar kostenlos.

    Jetzt aber schnell einen Absacker trinken! Oh, die Kneipe ist ja gar nicht echt. Im Museum erlebst Du nicht nur eine begehbare Hafenkneipe, sondern auch eine komplette historische Werft, Kältemaschinen und einen Luftschutzkeller aus dem Zweiten Weltkrieg. Hier lernst Du informativ und erlebnisreich die Geschichte der Stadt kennen – und das sogar kostenlos.


  • Deutsches Auswandererhaus

    Museen

    Schon mit der Eintrittskarte verwandelst du dich in einen Emigranten, wartest in Bremerhaven auf dein Schiff, erlebst die stürmische Überfahrt an Bord und die US-Einreiseprozedur auf Ellis Island. Erlebniseffekt und Hintergrundinformation gehen dabei eine spannende Verbindung ein. Im Erweiterungsbau ist das „Erste Jahr in der Neuen Welt“ Thema.

    Schon mit der Eintrittskarte verwandelst du dich in einen Emigranten, wartest in Bremerhaven auf dein Schiff, erlebst die stürmische Überfahrt an Bord und die US-Einreiseprozedur auf Ellis Island. Erlebniseffekt und Hintergrundinformation gehen dabei eine spannende Verbindung ein. Im Erweiterungsbau ist das „Erste Jahr in der Neuen Welt“ Thema.


  • Bunkermuseum

    Museen

    Wenn die Stadt schon die meisten Bunker pro Kopf hat, dann solltest du einen Besuch im Bunkermuseum nicht auslassen. Dort kannst du dich auf mehreren Etagen hinter dicken Mauern in die Lage der Bevölkerung im Krieg versetzen. Jacke nicht vergessen, denn dort ist es kühl.

    Wenn die Stadt schon die meisten Bunker pro Kopf hat, dann solltest du einen Besuch im Bunkermuseum nicht auslassen. Dort kannst du dich auf mehreren Etagen hinter dicken Mauern in die Lage der Bevölkerung im Krieg versetzen. Jacke nicht vergessen, denn dort ist es kühl.


  • Museum Nordseeheilbad Norderney

    Museen

    Interessante Einblicke in die Geschichte Norderneys. Die Dauerausstellung behandelt vor allem Aspekte der Reise- und Badekultur des Nordseeheilbades. Regelmäßig finden Sonderausstellungen zu Kunst und Kulturgeschichte statt.

    Interessante Einblicke in die Geschichte Norderneys. Die Dauerausstellung behandelt vor allem Aspekte der Reise- und Badekultur des Nordseeheilbades. Regelmäßig finden Sonderausstellungen zu Kunst und Kulturgeschichte statt.


  • Hammersee

    Landschaftliche Highlights
    • © dirkr, Shutterstock

    Einer der schönsten Spaziergänge aufJuist führt 3,5 km lang um den Hammersee, den größten Süßwassersee der Ostfriesischen Inseln. Er ist in ein weites Talzwischen bewegten Dünen kämmen eingebettet, von dichten Röhrichtbeständen gesäumt und von üppigem Grün umgeben. Ein schmaler, windungsreicher Pfad führt zwischen Kriechweiden, Sanddorn, Holunder und anderen kaum mannshohen Bäumen und Büschen hindurch um seine Ufer herum und erklimmt im Norden die halbe Höhe der Dünenkette– Wanderern weite Ausblicke über die wildromantische Landschaft bietend. Der Hammersee ist 160 000 m2 groß,1,2 km lang, bis zu 130 m breit und 90 cm tief. Er steht schon seit 1952 unter Naturschutz und ist Rastplatz für viele Vögel wie Rallen, Haubentaucher, Enten undLaichgebiet der Kreuzkröte. Sein Name weist darauf hin, dass er die Fläche des ehemaligen Hammrichs, also der dörflichen Gemeindewiese, bedeckt. Bei der schweren Petriflut 1651 brach das Meer durch die Dünenkette und verwandelte den Hammrich in eine weite Sandfläche, die immer niedriger wurde. Um 1800 hatten sich dann auf dem Hammer bis zum Wattenmeer reichende Rinnen gebildet, die sich bei jeder Springflut mit Salzwasser füllten. Das Hammergat war entstanden, das Juist zweiteilte.1877 wurde dieses Hammergat durch einen Deichbau im Süden erstmals geschlossen. So bildete sich im Lauf der folgenden Jahrzehnte eine ausgedehnte Strandbucht, die bei Niedrigwasser durch einen Sandstreifen vom offenen Meer getrennt war. Diese Öffnung zur Nordsee hin wurde dann 1928–32 durch die Anlage eines 1,6 km langen Sanddamms geschlossen. In den 1940er-Jahren war das Wasser im Hammersee noch brackig; seitdem süßte der See völlig aus. Entlang des nördlichen und südlichen Deichs haben sich dichte Dünenketten gebildet. Die Natur erobert die Landschaft neu; im Westen des Sees entsteht sogar ein Flachmoor; Moosglöckchen, Sumpfherzblatt, Kammfarn und Orchideen gedeihen. Den Hammersee kann man nur zu Fuß umrunden. Fahrräder müssen im Loog oder an der Billstraße geparkt werden. Einmal wöchentlich finden Naturführungen statt, die am Küstenmuseum im Loog beginnen.

    • © dirkr, Shutterstock

    Einer der schönsten Spaziergänge aufJuist führt 3,5 km lang um den Hammersee, den größten Süßwassersee der Ostfriesischen Inseln. Er ist in ein weites Talzwischen bewegten Dünen kämmen eingebettet, von dichten Röhrichtbeständen gesäumt und von üppigem Grün umgeben. Ein schmaler, windungsreicher Pfad führt zwischen Kriechweiden, Sanddorn, Holunder und anderen kaum mannshohen Bäumen und Büschen hindurch um seine Ufer herum und erklimmt im Norden die halbe Höhe der Dünenkette– Wanderern weite Ausblicke über die wildromantische Landschaft bietend. Der Hammersee ist 160 000 m2 groß,1,2 km lang, bis zu 130 m breit und 90 cm tief. Er steht schon seit 1952 unter Naturschutz und ist Rastplatz für viele Vögel wie Rallen, Haubentaucher, Enten undLaichgebiet der Kreuzkröte. Sein Name weist darauf hin, dass er die Fläche des ehemaligen Hammrichs, also der dörflichen Gemeindewiese, bedeckt. Bei der schweren Petriflut 1651 brach das Meer durch die Dünenkette und verwandelte den Hammrich in eine weite Sandfläche, die immer niedriger wurde. Um 1800 hatten sich dann auf dem Hammer bis zum Wattenmeer reichende Rinnen gebildet, die sich bei jeder Springflut mit Salzwasser füllten. Das Hammergat war entstanden, das Juist zweiteilte.1877 wurde dieses Hammergat durch einen Deichbau im Süden erstmals geschlossen. So bildete sich im Lauf der folgenden Jahrzehnte eine ausgedehnte Strandbucht, die bei Niedrigwasser durch einen Sandstreifen vom offenen Meer getrennt war. Diese Öffnung zur Nordsee hin wurde dann 1928–32 durch die Anlage eines 1,6 km langen Sanddamms geschlossen. In den 1940er-Jahren war das Wasser im Hammersee noch brackig; seitdem süßte der See völlig aus. Entlang des nördlichen und südlichen Deichs haben sich dichte Dünenketten gebildet. Die Natur erobert die Landschaft neu; im Westen des Sees entsteht sogar ein Flachmoor; Moosglöckchen, Sumpfherzblatt, Kammfarn und Orchideen gedeihen. Den Hammersee kann man nur zu Fuß umrunden. Fahrräder müssen im Loog oder an der Billstraße geparkt werden. Einmal wöchentlich finden Naturführungen statt, die am Küstenmuseum im Loog beginnen.


  • Seezeichen Kurverwaltung Juist

    Architektonische Highlights

    Wahrzeichen:eine 16,5 m hohe Konstruktion aus vier schweren Stahlstützen, die mit ihrem Holz- und Stahlbehang einem Segel nachempfunden ist. Unweigerlich erinnert der Anblick aber an das berühmte Hotel Burj el Arab im Golfstaat Dubai. Das begehbare Seezeichen steht gegenüber dem Fähranleger am Ende der neuen, 335 m langen Seebrücke, die die stark erweiterte Marina von Juist umfasst.

    Wahrzeichen:eine 16,5 m hohe Konstruktion aus vier schweren Stahlstützen, die mit ihrem Holz- und Stahlbehang einem Segel nachempfunden ist. Unweigerlich erinnert der Anblick aber an das berühmte Hotel Burj el Arab im Golfstaat Dubai. Das begehbare Seezeichen steht gegenüber dem Fähranleger am Ende der neuen, 335 m langen Seebrücke, die die stark erweiterte Marina von Juist umfasst.


  • Dünenfriedhof

    Touristenattraktionen

    Langeoogs Gemeindefriedhof ist nicht nur ein romantischer Platz in den Dünen mit muschelschalen bestreuten Wegen und dem Grab der Sängerin Lale Andersen (1905 in Bremerhaven geboren), sondern auch ein geschichtsträchtiger Ort. Auf dem als Baltengedenkstätte bezeichneten Teil des Friedhofs sind zahlreiche vertriebene deutschstämmige Balten bestattet. 300 von ihnen siedelte man 1945 nach Langeoog um; bis 1978 war die Insel Standort eines Altenheims für Deutschbalten.

    • Gerk sin Spoor 8A, 26465 Langeoog

    Langeoogs Gemeindefriedhof ist nicht nur ein romantischer Platz in den Dünen mit muschelschalen bestreuten Wegen und dem Grab der Sängerin Lale Andersen (1905 in Bremerhaven geboren), sondern auch ein geschichtsträchtiger Ort. Auf dem als Baltengedenkstätte bezeichneten Teil des Friedhofs sind zahlreiche vertriebene deutschstämmige Balten bestattet. 300 von ihnen siedelte man 1945 nach Langeoog um; bis 1978 war die Insel Standort eines Altenheims für Deutschbalten.

    • Gerk sin Spoor 8A, 26465 Langeoog

  • Dünental

    Landschaftliche Highlights
    • © Anja B. Schaefer, Shutterstock

    Eine der schönsten Landschaften der Insel ist das große Dünental, das sich etwa 1000 m lang und bis zu 300 m breit zwischen den Weißdünen im Norden und den Graudünen im Süden erstreckt. Teile der nur einen Meter über dem Meeresspiegel gelegenen Talsohle stehen unter Wasser und werden von Schilf bedeckt.

    • Baltrum
    • © Anja B. Schaefer, Shutterstock

    Eine der schönsten Landschaften der Insel ist das große Dünental, das sich etwa 1000 m lang und bis zu 300 m breit zwischen den Weißdünen im Norden und den Graudünen im Süden erstreckt. Teile der nur einen Meter über dem Meeresspiegel gelegenen Talsohle stehen unter Wasser und werden von Schilf bedeckt.

    • Baltrum

  • Alte Bürger

    Touristenattraktionen

    Den nördlichen Teil der Bürgermeister-Smidt-Straße kennt man in Bremerhaven nur als „Alte Bürger“. Die quirlige Meile, auf der heute Szenekneipen, Pop-up-Shops und das piccolo teatro zu Hause sind, ist auch tagsüber sehenswert, denn durch einen Zufall überlebte sie die Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg. Wenn du nach oben auf die Fassaden der alten Bürgerhäuser schaust, erhältst du einen Eindruck davon, wie es in Bremerhaven früher an vielen Orten aussah.

    Den nördlichen Teil der Bürgermeister-Smidt-Straße kennt man in Bremerhaven nur als „Alte Bürger“. Die quirlige Meile, auf der heute Szenekneipen, Pop-up-Shops und das piccolo teatro zu Hause sind, ist auch tagsüber sehenswert, denn durch einen Zufall überlebte sie die Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg. Wenn du nach oben auf die Fassaden der alten Bürgerhäuser schaust, erhältst du einen Eindruck davon, wie es in Bremerhaven früher an vielen Orten aussah.


  • Katholische Inselkirche

    Architektonische Highlights

    Das dem hl. Nikolaus geweihte Gotteshaus ist mit ausgezeichneten Werken moderner Glasmalerei geschmückt. Kern der 1956 erbauten Kirche ist ein überkuppelter Rundbau, dessen drei Kupfertüren sich zu einem kreissegmentförmigen Atrium öffnen.

    Das dem hl. Nikolaus geweihte Gotteshaus ist mit ausgezeichneten Werken moderner Glasmalerei geschmückt. Kern der 1956 erbauten Kirche ist ein überkuppelter Rundbau, dessen drei Kupfertüren sich zu einem kreissegmentförmigen Atrium öffnen.


  • Schloss Jever

    Architektonische Highlights
    • Schloss Jever© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Rundumblick mit Schwan, Eule und Pfau

    Das Schloss solltest du dir nicht entgehen lassen: Es ist eines der schönsten im gesamten Nordwesten von Deutschland. Wer noch Ideen für seine Einrichtung sucht, findet hier Inspiration: Wie wäre es mit goldgepresster Ledertapete, flämischen Gobelins oder einer von Hand geschnitzten Decke? Wer da einmal durchatmen muss, genießt den Ausblick vom 67 m hohen Turm über das Jeverland. Durch den Park flanieren Schwäne, Pfauen und Gänse, am Abend zeigen sich dort auch mal Fledermäuse und die ein oder andere Eule.

    • Schloss Jever© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Rundumblick mit Schwan, Eule und Pfau

    Das Schloss solltest du dir nicht entgehen lassen: Es ist eines der schönsten im gesamten Nordwesten von Deutschland. Wer noch Ideen für seine Einrichtung sucht, findet hier Inspiration: Wie wäre es mit goldgepresster Ledertapete, flämischen Gobelins oder einer von Hand geschnitzten Decke? Wer da einmal durchatmen muss, genießt den Ausblick vom 67 m hohen Turm über das Jeverland. Durch den Park flanieren Schwäne, Pfauen und Gänse, am Abend zeigen sich dort auch mal Fledermäuse und die ein oder andere Eule.


  • Westturm

    Architektonische Highlights
    • © Michael Schiffhorst, Thinkstock

    Das weithin sichtbare Wahrzeichen Wangerooges erhebt sich seit 1933 über 56 m hoch am Westende der Insel. Es ist die Heimat einer der originellsten deutschen Jugendherbergen. 124 Eisenbetonpfähle von 6 m Länge und 30 cm Dicke bilden das Gerüst für den Turm, der aus etwa einer halben Mio. Klinkersteinen erbaut wurde. In seinen Grundformen ist er ein Nachbau des alten Wangerooger Westturms aus der Zeit um 1600.Wegen seiner Bestimmung als Jugendherberge musste er jedoch zahlreiche Fenster erhalten. Der alte Westturm mit seinen bis zu 2,20 m dicken Mauern trotzte allen Sturmfluten und diente bis 1914 über 300 Jahre lang den Schiffern als markantes Seezeichen. Er war auf Drängen der Bremer Kaufmannschaft zwischen 1597 und 1602 entstanden. Sie benötigten einen Ersatz für den 1595 endgültig eingestürzten Turm der Nikolaikirche im ersten Wangerooger Dorf. Als Gegenleistung erhielten die Oldenburger Grafen, in deren Herzogtum Wangerooge lag, zum Leidwesen der Bremer vom Kaiser 1623 das Recht, Zoll an der Weser bei Brake zu erheben. Zugleich wurde im Turm ein Leuchtfeuer angebracht, das wegen der Brandgefahr jedoch später wieder ausgelagert wurde. Im Schatten des Turms lag Anfang des 17.Jhs. Wangerooges zweites Dorf. Der Turm selbst wurde als Gefängnis und Lager für Strandgut, für Wohnzwecke und als Kirche genutzt. Sein Ende kam Weihnachten 1914: Man sprengte ihn, damit er feindlichen Schiffen nicht als Orientierung dienen konnte. Der alte Westturm stand nicht an der Stelle des heutigen. Dessen Fundamente sind bei Niedrigwasser noch an einer Buhne schräg gegenüber vom Hammer Landschulheim in der Nordwestecke der Insel zu sehen.

    • © Michael Schiffhorst, Thinkstock

    Das weithin sichtbare Wahrzeichen Wangerooges erhebt sich seit 1933 über 56 m hoch am Westende der Insel. Es ist die Heimat einer der originellsten deutschen Jugendherbergen. 124 Eisenbetonpfähle von 6 m Länge und 30 cm Dicke bilden das Gerüst für den Turm, der aus etwa einer halben Mio. Klinkersteinen erbaut wurde. In seinen Grundformen ist er ein Nachbau des alten Wangerooger Westturms aus der Zeit um 1600.Wegen seiner Bestimmung als Jugendherberge musste er jedoch zahlreiche Fenster erhalten. Der alte Westturm mit seinen bis zu 2,20 m dicken Mauern trotzte allen Sturmfluten und diente bis 1914 über 300 Jahre lang den Schiffern als markantes Seezeichen. Er war auf Drängen der Bremer Kaufmannschaft zwischen 1597 und 1602 entstanden. Sie benötigten einen Ersatz für den 1595 endgültig eingestürzten Turm der Nikolaikirche im ersten Wangerooger Dorf. Als Gegenleistung erhielten die Oldenburger Grafen, in deren Herzogtum Wangerooge lag, zum Leidwesen der Bremer vom Kaiser 1623 das Recht, Zoll an der Weser bei Brake zu erheben. Zugleich wurde im Turm ein Leuchtfeuer angebracht, das wegen der Brandgefahr jedoch später wieder ausgelagert wurde. Im Schatten des Turms lag Anfang des 17.Jhs. Wangerooges zweites Dorf. Der Turm selbst wurde als Gefängnis und Lager für Strandgut, für Wohnzwecke und als Kirche genutzt. Sein Ende kam Weihnachten 1914: Man sprengte ihn, damit er feindlichen Schiffen nicht als Orientierung dienen konnte. Der alte Westturm stand nicht an der Stelle des heutigen. Dessen Fundamente sind bei Niedrigwasser noch an einer Buhne schräg gegenüber vom Hammer Landschulheim in der Nordwestecke der Insel zu sehen.


  • Feuerschiff Borkum

    Museen

    Das über 53 m lange, mit einem Leuchtfeuer ausgestattete Feuerschiff war von 1956 bis 1988 in der Emsmündung verankert und diente als Seezeichen. Heute werden Feuerschiffe durch Leuchttürme ersetzt. So kannst du die "Borkumriff" besichtigen und erfahren dabei einiges über das Leben der einst 13- köpfigen Besatzung an Bord, sehen den Maschinenraum und die Brücke. Eine kleine Ausstellung der Nationalparkverwaltung ist ebenfalls an Bord untergebracht.

    Das über 53 m lange, mit einem Leuchtfeuer ausgestattete Feuerschiff war von 1956 bis 1988 in der Emsmündung verankert und diente als Seezeichen. Heute werden Feuerschiffe durch Leuchttürme ersetzt. So kannst du die "Borkumriff" besichtigen und erfahren dabei einiges über das Leben der einst 13- köpfigen Besatzung an Bord, sehen den Maschinenraum und die Brücke. Eine kleine Ausstellung der Nationalparkverwaltung ist ebenfalls an Bord untergebracht.


  • Deutsches Marinemuseum

    Museen
    • Deutsches Marinemuseum© MAIRDUMONT

    Wie eng und beklemmend es tatsächlich in einem U-Boot ist, das erlebst du hier hautnah. Zum Marinemuseum gehören zudem mehrere begehbare Schiffe, darunter ein Zerstörer und ein Minenjagdboot. Anschaulich erzählt werden die Geschichte der deutschen Marine und die Bedingungen, unter denen Matrosen auf See sowie auch ihre Angehörigen lebten.

    • Deutsches Marinemuseum© MAIRDUMONT

    Wie eng und beklemmend es tatsächlich in einem U-Boot ist, das erlebst du hier hautnah. Zum Marinemuseum gehören zudem mehrere begehbare Schiffe, darunter ein Zerstörer und ein Minenjagdboot. Anschaulich erzählt werden die Geschichte der deutschen Marine und die Bedingungen, unter denen Matrosen auf See sowie auch ihre Angehörigen lebten.


  • Ostfriesisches Teemuseum Norden

    Museen
    • Ostfriesisches Teemuseum Norden© Martin Kirchner, DuMont Reisebildportal

    Ein Tag ohne Tee in Ostfriesland? Undenkbar! Eher noch trocknet die Nordsee aus. Tee ist in Ostfriesland Kulturgut und Zeit für ein Tässchen ist immer. „Dreimal ist Ostfriesenrecht“, heißt es – und so schlürfen Ostfriesen gerne mal drei Tassen Tee, bevor sie sich wieder verabschieden. Das Teemuseum stellt die Geschichte des Tees in Ostfriesland spannend dar. Wer Glück hat, hört sogar die riesige Teebeutelpackmaschine rumpeln und staunt, wenn ein riesiges Gerät unter Schnaufen einen winzigen Beutel befüllt. Pflichtbesuch!

    • Ostfriesisches Teemuseum Norden© Martin Kirchner, DuMont Reisebildportal

    Ein Tag ohne Tee in Ostfriesland? Undenkbar! Eher noch trocknet die Nordsee aus. Tee ist in Ostfriesland Kulturgut und Zeit für ein Tässchen ist immer. „Dreimal ist Ostfriesenrecht“, heißt es – und so schlürfen Ostfriesen gerne mal drei Tassen Tee, bevor sie sich wieder verabschieden. Das Teemuseum stellt die Geschichte des Tees in Ostfriesland spannend dar. Wer Glück hat, hört sogar die riesige Teebeutelpackmaschine rumpeln und staunt, wenn ein riesiges Gerät unter Schnaufen einen winzigen Beutel befüllt. Pflichtbesuch!


  • Museums-U-Boot Wilhelm Bauer

    Museen
    • Museums-U-Boot Wilhelm Bauer© Michael Marczok, DuMont Reisebildportal

    Hast du eigentlich Platzangst? Hier kannst du es herausfinden. Ein Gang durch das über 76 m lange, aber nur 6,60 m breite Unterseeboot U 2540 aus dem Zweiten Weltkrieg macht deutlich, in welcher Enge und unter welchem Lärm und Ölgestank U-Boot-Fahrer ihre Höllenfahrten machten.

    • Museums-U-Boot Wilhelm Bauer© Michael Marczok, DuMont Reisebildportal

    Hast du eigentlich Platzangst? Hier kannst du es herausfinden. Ein Gang durch das über 76 m lange, aber nur 6,60 m breite Unterseeboot U 2540 aus dem Zweiten Weltkrieg macht deutlich, in welcher Enge und unter welchem Lärm und Ölgestank U-Boot-Fahrer ihre Höllenfahrten machten.


  • Heimatmuseum Diekhuus

    Museen
    • Heimatmuseum Diekhuus© M.-O. Schulz, DuMont Reisebildportal

    Die heimatkundliche Sammlung Borkums ist in einem für Ostfriesland typischen Gulfhaus untergebracht, das auf einer Warft nahe dem Deich steht. Charakteristisch für ein Gulfhaus ist das gemeinsame Dach für Wohnräume, Stall und Scheune. Die einstigen Wohnräume sind mit historischen Möbeln, land- und hauswirtschaftlichen Geräten eingerichtet. Auch eine Ausstellung zur Geschichte der Borkumer Walfänger und ein 15 m langes Pottwalskelett sind zu sehen. Hier erfährst du z. B., dass die Walfänger des 18.Jhs., wie modebewusste Männer heute, goldene Ohrringe trugen. Damals allerdings hatten sie eine andere Funktion: Sie sicherten dem Seemann notfalls in der Fremde ein christliches Begräbnis. Der ehemalige Stall wird jetzt Borkumhalle genannt und zeigt Objekte und Dokumente aus der Inselgeschichte. In einem Anbau sind u.a. ein Ruderrettungsboot und Modellschiffe zu sehen.

    • Heimatmuseum Diekhuus© M.-O. Schulz, DuMont Reisebildportal

    Die heimatkundliche Sammlung Borkums ist in einem für Ostfriesland typischen Gulfhaus untergebracht, das auf einer Warft nahe dem Deich steht. Charakteristisch für ein Gulfhaus ist das gemeinsame Dach für Wohnräume, Stall und Scheune. Die einstigen Wohnräume sind mit historischen Möbeln, land- und hauswirtschaftlichen Geräten eingerichtet. Auch eine Ausstellung zur Geschichte der Borkumer Walfänger und ein 15 m langes Pottwalskelett sind zu sehen. Hier erfährst du z. B., dass die Walfänger des 18.Jhs., wie modebewusste Männer heute, goldene Ohrringe trugen. Damals allerdings hatten sie eine andere Funktion: Sie sicherten dem Seemann notfalls in der Fremde ein christliches Begräbnis. Der ehemalige Stall wird jetzt Borkumhalle genannt und zeigt Objekte und Dokumente aus der Inselgeschichte. In einem Anbau sind u.a. ein Ruderrettungsboot und Modellschiffe zu sehen.


  • Fischerhaus-Museum

    Museen

    Das hübsche Fischerhaus, ein originalgetreuer Nachbau eines alten Hauses von 1800, ist das Heimatmuseum der Insel. Es zeigt die Entwicklung vom Fischerdorf zum Staatsbad - so werden z. B. die alten Bücher der Kurverwaltung hier ausgestellt - und gewährt in stimmungsvoll eingerichteten Stuben einen Einblick in die Wohn- und Arbeitswelt der alten Norderneyer.

    Das hübsche Fischerhaus, ein originalgetreuer Nachbau eines alten Hauses von 1800, ist das Heimatmuseum der Insel. Es zeigt die Entwicklung vom Fischerdorf zum Staatsbad - so werden z. B. die alten Bücher der Kurverwaltung hier ausgestellt - und gewährt in stimmungsvoll eingerichteten Stuben einen Einblick in die Wohn- und Arbeitswelt der alten Norderneyer.


  • Schifffahrtsmuseum

    Museen

    Die Ausstellung präsentiert neben Schiffsmodellen auch Buddelschiffe, nautische Geräte, historische Werbeplakateund Emailleschilder für Kreuzfahrten sowie Münzen mit Schiffsmotivenaus aller Welt. Schön ist die Sammlung von gravierten Walzähnen und -knochen, informativ die Dokumentation zur Langeooger chifffahrtsgeschichte. Das Aquarium zeigt die Fauna der Nordsee. Und für Kinder toll: Langeoog ganz aus Lego nachgebaut.

    Die Ausstellung präsentiert neben Schiffsmodellen auch Buddelschiffe, nautische Geräte, historische Werbeplakateund Emailleschilder für Kreuzfahrten sowie Münzen mit Schiffsmotivenaus aller Welt. Schön ist die Sammlung von gravierten Walzähnen und -knochen, informativ die Dokumentation zur Langeooger chifffahrtsgeschichte. Das Aquarium zeigt die Fauna der Nordsee. Und für Kinder toll: Langeoog ganz aus Lego nachgebaut.


  • Küstenmuseum Juist

    Museen

    In dem für Inselverhältnisse mit 500 m2 Ausstellungsfläche relativ großen Museum werden die Inselgeschichte und ihre Natur, der Küstenschutz und das Rettungswesen dokumentiert. Dank guter schriftlicher Erklärungen erhältst du einen Einblick in die Erdöl- und Erdgasbohrungen in der Nordsee und können in der Friesenstube sehen, wie man im letzten Jahrhundert auf der Insel wohnte. Jährlich wechselnde Kunstausstellungen runden den Besuch ab.

    In dem für Inselverhältnisse mit 500 m2 Ausstellungsfläche relativ großen Museum werden die Inselgeschichte und ihre Natur, der Küstenschutz und das Rettungswesen dokumentiert. Dank guter schriftlicher Erklärungen erhältst du einen Einblick in die Erdöl- und Erdgasbohrungen in der Nordsee und können in der Friesenstube sehen, wie man im letzten Jahrhundert auf der Insel wohnte. Jährlich wechselnde Kunstausstellungen runden den Besuch ab.


  • Seehundstation Nationalpark-Haus

    Touristenattraktionen

    Aww, sind die niedlich! Jedes Jahr werden hier zwischen 30 und 90 mutterlos aufgefundene Heuler oder kranke Seehunde und Kegelrobben so lange aufgepäppelt, bis sie ausgewildert werden können. Besucher dürfen die Tiere durch Glasscheiben beobachten und zwei- bis dreimal täglich bei den Fütterungen zusehen.

    Aww, sind die niedlich! Jedes Jahr werden hier zwischen 30 und 90 mutterlos aufgefundene Heuler oder kranke Seehunde und Kegelrobben so lange aufgepäppelt, bis sie ausgewildert werden können. Besucher dürfen die Tiere durch Glasscheiben beobachten und zwei- bis dreimal täglich bei den Fütterungen zusehen.


  • Museumsschiffe

    Museen

    Im Emder Ratsdelft liegen heute einige Museumsschiffe vor Anker. Zu den ausgestellten Schiffen im Hafenbecken gehören der Seenotrettungskreuzer "Georg Breusing", das Feuerschiff "Amrumbank" und der Herings-Segellogger "AE 7-Stadt Emden". Die "Georg Breusing" (Schiffstaufe 1963) rettete vor der Küste Borkums in 25 Einsatzjahren über 1.500 Menschen das Leben. Seit 1988 unterhält ein Förderkreis das ehemalige Rettungsschiff und macht es seitdem der Öffentlichkeit für Besichtigungen zugänglich. Auf dem Schiff wird über das Seenotrettungswesen berichtet sowie über die Tätigkeiten der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, dem ehemaligen Eigner des Schiffes, informiert. Getauft wurde der Seenotkreuzer zu Ehren des Gründers des ersten ostfriesischen Rettungsvereins, Georg Breusnig (1820-1882). Die "Amrumbank" wurde bis 1983 als bemanntes Feuerschiff, d.h. als "schwimmender Leuchtturm", eingesetzt. Lange Zeit lag es vor der sogenannten Amrumbank, einer tückischen Untiefe etwa 11 Seemeilen westlich vor Amrum. Heute begeben sich Besucher im Museumsschiff auf eine spannende Zeitreise in die Geschichte des Schiffes und erfahren vor allem Interessantes über die Seezeichentechnik. Auch die Maschinen unter Deck, die seit 1928 immer noch funktionstüchtig sind, können besichtigt werden. Ein Schiffsrestaurant mit Kapitäns-Salon serviert mediterrane Gerichte. Der Herings-Segellogger "AE 7-Stadt Emden" stach bis 1987 in See. 1908 für die Heringsfischerei konstruiert wurde es ab 1931 vor den Küsten Norwegens u.a. als Zementschiff eingesetzt. Seit 1995 liegt es als Museumsschiff in Emden vor Anker. Besucher erfahren in einer Ausstellung viel Wissenswertes über die Heringsfischerei.

    Im Emder Ratsdelft liegen heute einige Museumsschiffe vor Anker. Zu den ausgestellten Schiffen im Hafenbecken gehören der Seenotrettungskreuzer "Georg Breusing", das Feuerschiff "Amrumbank" und der Herings-Segellogger "AE 7-Stadt Emden". Die "Georg Breusing" (Schiffstaufe 1963) rettete vor der Küste Borkums in 25 Einsatzjahren über 1.500 Menschen das Leben. Seit 1988 unterhält ein Förderkreis das ehemalige Rettungsschiff und macht es seitdem der Öffentlichkeit für Besichtigungen zugänglich. Auf dem Schiff wird über das Seenotrettungswesen berichtet sowie über die Tätigkeiten der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, dem ehemaligen Eigner des Schiffes, informiert. Getauft wurde der Seenotkreuzer zu Ehren des Gründers des ersten ostfriesischen Rettungsvereins, Georg Breusnig (1820-1882). Die "Amrumbank" wurde bis 1983 als bemanntes Feuerschiff, d.h. als "schwimmender Leuchtturm", eingesetzt. Lange Zeit lag es vor der sogenannten Amrumbank, einer tückischen Untiefe etwa 11 Seemeilen westlich vor Amrum. Heute begeben sich Besucher im Museumsschiff auf eine spannende Zeitreise in die Geschichte des Schiffes und erfahren vor allem Interessantes über die Seezeichentechnik. Auch die Maschinen unter Deck, die seit 1928 immer noch funktionstüchtig sind, können besichtigt werden. Ein Schiffsrestaurant mit Kapitäns-Salon serviert mediterrane Gerichte. Der Herings-Segellogger "AE 7-Stadt Emden" stach bis 1987 in See. 1908 für die Heringsfischerei konstruiert wurde es ab 1931 vor den Küsten Norwegens u.a. als Zementschiff eingesetzt. Seit 1995 liegt es als Museumsschiff in Emden vor Anker. Besucher erfahren in einer Ausstellung viel Wissenswertes über die Heringsfischerei.


  • ENERGIE ERLEBNIS ZENTRUM Ostfriesland

    Museen

    Energiewende - ein Kinderspiel? Erkunde die einzigartige Erlebnisausstellung im Herzen Ostfrieslands in Aurich/Sandhorst. Was ist Energie? Wie können wir sie nutzen? Von den fossilen Brennstoffen bis hin zu Sonnenenergie und Windkraft laden die insgesamt sieben Themenkreise der Erlebnisausstellung spielerisch zum Ausprobieren, Entdecken und Anschauen ein.

    Energiewende - ein Kinderspiel? Erkunde die einzigartige Erlebnisausstellung im Herzen Ostfrieslands in Aurich/Sandhorst. Was ist Energie? Wie können wir sie nutzen? Von den fossilen Brennstoffen bis hin zu Sonnenenergie und Windkraft laden die insgesamt sieben Themenkreise der Erlebnisausstellung spielerisch zum Ausprobieren, Entdecken und Anschauen ein.