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Ost- und Zentraljapan Top Sehenswürdigkeiten
























Architektonische Highlights
Architektonische Highlights
Botanische Gärten & Parks
Landschaftliche Highlights
Touristenattraktionen
Museen
Zoologische Gärten
Roppongi Hiruzu
Architektonische Highlights © yoshi0511, Shutterstock
"Die Stadt in der Stadt" ist schon jetzt das Wahrzeichen des modernen Tokio. Rund 2 Mrd. Euro hat der im Jahr 2003 eröffnete, 116.000 m2 große City-Komplex gekostet. Im Zentrum des ambitionierten Projekts thront der 54-stöckige Mori Tower mit Museum und Aussichtsdeck. Die "City" beheimatet außerdem über 200 Geschäfte und Restaurants, ein Luxushotel, vier Wohnblocks, einen Freiluft-Eventspace, die Zentrale des TV-Senders Asahi und einen Kinokomplex. Kunstobjekte, wie die 10 m hohe Spinne von Louise Bourgeois oder der japanische Garten sorgen beim "Stadtbummel" durch Roppongi Hills zusätzlich für Abwechslung und Inspiration.
- Roppongi 6-10-1, 106-6108 Tokyo
- http://www.roppongihills.com/
- +81 3-6406-6000
© yoshi0511, Shutterstock
"Die Stadt in der Stadt" ist schon jetzt das Wahrzeichen des modernen Tokio. Rund 2 Mrd. Euro hat der im Jahr 2003 eröffnete, 116.000 m2 große City-Komplex gekostet. Im Zentrum des ambitionierten Projekts thront der 54-stöckige Mori Tower mit Museum und Aussichtsdeck. Die "City" beheimatet außerdem über 200 Geschäfte und Restaurants, ein Luxushotel, vier Wohnblocks, einen Freiluft-Eventspace, die Zentrale des TV-Senders Asahi und einen Kinokomplex. Kunstobjekte, wie die 10 m hohe Spinne von Louise Bourgeois oder der japanische Garten sorgen beim "Stadtbummel" durch Roppongi Hills zusätzlich für Abwechslung und Inspiration.
- Roppongi 6-10-1, 106-6108 Tokyo
- http://www.roppongihills.com/
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Meiji-jingū
Architektonische Highlights © Nattee Chalermtiragool, Shutterstock
Insider-Tipp Im Zeichen des Ginkgos
Kaum ein zweites Bauwerk in Tokio ist so elegant und beeindruckend wie der 1920 eingeweihte, 1945 zerbombte und 1958 wieder aufgebaute Meiji-Schrein: Kurz, aber bewegt ist die Geschichte des Schreins, der dem Meiji-Kaiser (1852–1912) und seiner Gemahlin Shōken (1849–1914) gewidmet ist. Er strahlt eine solche Ruhe und Würde aus, als stünde er schon seit Jahrhunderten. Und er ist gut geschützt: 100 000 Büsche und Bäume schirmen ihn ab von der Hektik der Stadt. Zwei riesige torii – aus Stein das erste, aus tausendjährigem Zypressenholz das zweite dieser Ehrentore – überspannen den breiten Kiesweg. Rechts von der Haupthalle sieht man an Bäumen und Gestellen unzählige Votivtäfelchen hängen. Nicht nur Einheimische haben darauf ihre Wünsche an die Zukunft verewigt. Folg getrost deren Beispiel, denn Japans Shintō-Götter scheren sich überhaupt nicht um Sprachbarrieren! Blühen im Mai oder Juni die Schwertlilien, lohnt sich ein Abstecher zum Irisgarten. Schon Kaiserin Shōken erholte sich hier von den Strapazen des Monarchendaseins. Im Schatzhaus hinter dem Schrein sind Gegenstände aus dem Besitz des Kaiserpaares ausgestellt. Ginkgo ist der Wappenbaum von Tokio – man findet das markante Blatt überall in der Stadt, zum Beispiel auf Bussen und Metros. Am Meiji-Schrein gibt es eine vor allem im Herbst wunderschöne, da knallgelbe, Ginkgo-Allee. Im Meiji-Schrein finden häufig traditionelle Zeremonien und Festivitäten statt, die unbedingt einen Besuch wert sind. Ein Blick auf die Website lohnt, denn dort kann man aktuelle Termine einsehen.
- Yoyogi-Kamizono-cho 1-1-1, 151-8857 Tokyo
- http://www.meijijingu.or.jp/
- +81 3-3379-5511
© Nattee Chalermtiragool, Shutterstock
Insider-Tipp Im Zeichen des Ginkgos
Kaum ein zweites Bauwerk in Tokio ist so elegant und beeindruckend wie der 1920 eingeweihte, 1945 zerbombte und 1958 wieder aufgebaute Meiji-Schrein: Kurz, aber bewegt ist die Geschichte des Schreins, der dem Meiji-Kaiser (1852–1912) und seiner Gemahlin Shōken (1849–1914) gewidmet ist. Er strahlt eine solche Ruhe und Würde aus, als stünde er schon seit Jahrhunderten. Und er ist gut geschützt: 100 000 Büsche und Bäume schirmen ihn ab von der Hektik der Stadt. Zwei riesige torii – aus Stein das erste, aus tausendjährigem Zypressenholz das zweite dieser Ehrentore – überspannen den breiten Kiesweg. Rechts von der Haupthalle sieht man an Bäumen und Gestellen unzählige Votivtäfelchen hängen. Nicht nur Einheimische haben darauf ihre Wünsche an die Zukunft verewigt. Folg getrost deren Beispiel, denn Japans Shintō-Götter scheren sich überhaupt nicht um Sprachbarrieren! Blühen im Mai oder Juni die Schwertlilien, lohnt sich ein Abstecher zum Irisgarten. Schon Kaiserin Shōken erholte sich hier von den Strapazen des Monarchendaseins. Im Schatzhaus hinter dem Schrein sind Gegenstände aus dem Besitz des Kaiserpaares ausgestellt. Ginkgo ist der Wappenbaum von Tokio – man findet das markante Blatt überall in der Stadt, zum Beispiel auf Bussen und Metros. Am Meiji-Schrein gibt es eine vor allem im Herbst wunderschöne, da knallgelbe, Ginkgo-Allee. Im Meiji-Schrein finden häufig traditionelle Zeremonien und Festivitäten statt, die unbedingt einen Besuch wert sind. Ein Blick auf die Website lohnt, denn dort kann man aktuelle Termine einsehen.
- Yoyogi-Kamizono-cho 1-1-1, 151-8857 Tokyo
- http://www.meijijingu.or.jp/
- +81 3-3379-5511
Sensoji
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Wenn’s hilft!?
Im Viertel Asakusa pocht noch das Herz der alten Edo-Hauptstadt. Immer der Nase nach zum berühmtesten Tempel Tokios, dem Senso-ji: Erst gehst du unter der riesigen Papierlaterne des „Donnertors“ (Kaminarimon) hindurch, dann die Ladenstraße Nakamise-dori entlang, wo Verkäufer ningyoyaki backen und o-manju frittieren – beides Leckereien aus süßem Bohnenmus im Teigmantel. Weiter geht’s zu einem Weihrauchbottich vor dem Tempel. Mach’s wie die Japaner, und fächel dir Weihrauch an Stellen zu, wo es zwickt oder das Haar schütter wird. Der kleinere Asakusa-Schrein daneben ist den Fischern gewidmet, die im Jahr 628 eine Statue der Barmherzigkeitsgöttin Kannon aus einem Fluss zogen und so den Grundstein für das Heiligtum legten.
- Asakusa 2-3-1, 111-0032 Tokyo
- http://www.senso-ji.jp/
- +81 3-3842-0181
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Wenn’s hilft!?
Im Viertel Asakusa pocht noch das Herz der alten Edo-Hauptstadt. Immer der Nase nach zum berühmtesten Tempel Tokios, dem Senso-ji: Erst gehst du unter der riesigen Papierlaterne des „Donnertors“ (Kaminarimon) hindurch, dann die Ladenstraße Nakamise-dori entlang, wo Verkäufer ningyoyaki backen und o-manju frittieren – beides Leckereien aus süßem Bohnenmus im Teigmantel. Weiter geht’s zu einem Weihrauchbottich vor dem Tempel. Mach’s wie die Japaner, und fächel dir Weihrauch an Stellen zu, wo es zwickt oder das Haar schütter wird. Der kleinere Asakusa-Schrein daneben ist den Fischern gewidmet, die im Jahr 628 eine Statue der Barmherzigkeitsgöttin Kannon aus einem Fluss zogen und so den Grundstein für das Heiligtum legten.
- Asakusa 2-3-1, 111-0032 Tokyo
- http://www.senso-ji.jp/
- +81 3-3842-0181
Hamarikyu Onshi Teien
Botanische Gärten & Parks © Scirocco340, Shutterstock
Dieser Garten diente den Herrschern der Tokugawa-Dynastie als Sommersitz und später der kaiserlichen Familie als Erholungsort. Den faszinierendsten Teil des Gartens bildet ein Teich, der den Gezeiten folgend durch Meerwasser gespeist wird. Hier führen drei von Glyzinien beschattete Brücken auf ein Inselchen, wo ein Teehaus zur Rast lädt. Bei einer Tasse Tee kann man herrlich entspannen und die sanft gewundenen Pfade, die vor langer Zeit angelegten Hügel und uralte japanische Kiefern bewundern.
- Hama Rikyu-teien 1-1, 104-0046 Tokyo
- http://teien.tokyo-park.or.jp/
- +81 3-3541-0200
© Scirocco340, Shutterstock
Dieser Garten diente den Herrschern der Tokugawa-Dynastie als Sommersitz und später der kaiserlichen Familie als Erholungsort. Den faszinierendsten Teil des Gartens bildet ein Teich, der den Gezeiten folgend durch Meerwasser gespeist wird. Hier führen drei von Glyzinien beschattete Brücken auf ein Inselchen, wo ein Teehaus zur Rast lädt. Bei einer Tasse Tee kann man herrlich entspannen und die sanft gewundenen Pfade, die vor langer Zeit angelegten Hügel und uralte japanische Kiefern bewundern.
- Hama Rikyu-teien 1-1, 104-0046 Tokyo
- http://teien.tokyo-park.or.jp/
- +81 3-3541-0200
Tokyo Skytree
Architektonische Highlights © CHEN MIN CHUN, Shutterstock
Insider-Tipp Hoch soll’n se leben!
Genau 634 m ragt der „Himmelsbaum“, der größte freistehende Funkturm der Welt, in die Höhe und lässt damit die übrigen Hochhausriesen der Hauptstadt wie kleine Geschwister wirken. Bereits Monate vor der Eröffnung waren die Tickets auf Wochen ausverkauft. Kein Wunder, denn der Blick auf die gesamte Kanto-Region aus 350 bzw. 450 m Höhe ist unschlagbar. Du oder einer der Mitreisenden hat im Besuchsmonat Geburtstag? Unbedingt am Ticketschalter Bescheid sagen, und schon wird man Ehrengast – nebst kleinem Geschenk! Im Sockel des Turms sowie in den angrenzenden Gebäuden gibt es hunderte Shops, Lokale, das Sumida-Aquarium mit Quallenschule und vieles mehr. Schon die Aufzüge, teilweise mit Glasdach, sind ein Hingucker.
- Oshiage 1-1-13, 131-0045 Tokyo
- http://www.tokyo-skytree.jp/
- +81 570-550-634
© CHEN MIN CHUN, Shutterstock
Insider-Tipp Hoch soll’n se leben!
Genau 634 m ragt der „Himmelsbaum“, der größte freistehende Funkturm der Welt, in die Höhe und lässt damit die übrigen Hochhausriesen der Hauptstadt wie kleine Geschwister wirken. Bereits Monate vor der Eröffnung waren die Tickets auf Wochen ausverkauft. Kein Wunder, denn der Blick auf die gesamte Kanto-Region aus 350 bzw. 450 m Höhe ist unschlagbar. Du oder einer der Mitreisenden hat im Besuchsmonat Geburtstag? Unbedingt am Ticketschalter Bescheid sagen, und schon wird man Ehrengast – nebst kleinem Geschenk! Im Sockel des Turms sowie in den angrenzenden Gebäuden gibt es hunderte Shops, Lokale, das Sumida-Aquarium mit Quallenschule und vieles mehr. Schon die Aufzüge, teilweise mit Glasdach, sind ein Hingucker.
- Oshiage 1-1-13, 131-0045 Tokyo
- http://www.tokyo-skytree.jp/
- +81 570-550-634
Fuji-san
Landschaftliche Highlights © finallast, Thinkstock
Insider-Tipp Einmal auf dem Mond laufen
Wer an Japan denkt, dem kommt garantiert die perfekte Schönheit des majestätischen Fuji-san in den Sinn. Im Juli und August ist eine Besteigung des 3776 m hohen Vulkans mit etwas Vorbereitung gut möglich. Voraussetzungen sind zwei Tage Zeit, gute Kondition und Gesundheit, bergfeste Kleidung (Wanderschuhe, warme und regenfeste Jacke, Regenhose, Handschuhe und Mütze), Taschenlampe und vorsorglich eine Dose Sauerstoff für die dünnere Luft über 3000 m (erhältlich im Sporthandel). Die Anfahrt zur fünften Bergstation der Yoshida-Route dauert etwa zweieinhalb Stunden, Busse der Firmen Keio und Fujikyu fahren im Sommer regelmäßig vom Dach des Shinjuku-Bahnhofs bis zur fünften Station auf 2500 m Höhe. Von der Bergstation aus geht es in vier bis sechs Stunden zu Fuß zum Gipfel des schlafenden Vulkans (der letzte Ausbruch war 1776), für den Abstieg solltest du drei Stunden einplanen. Manche Gipfelstürmer übernachten in einer der Berghütten entlang des Weges. Besonders beliebt ist der Aufstieg bei Nacht, denn so kann man zum Sonnenaufgang auf dem Gipfel des heiligen Berges stehen – ein einmaliges Erlebnis! Nebenbei entkommt man so der Tageshitze und dem Sonnenschein, denn am Fuji gibt es keinen einzigen Baum. Du möchtest wissen, wie es sich anfühlt, auf dem Mond zu laufen? Dann sprinte beim Abstieg vom Fuji-san die Sunabashiri-Route herab. Die ist so steil, aber auch sehr weich und sandig, dass man nur in Riesenschritten springen kann. Zwei Dinge solltest du dennoch bedenken: Der Fuji ist ein ernst zu nehmender Berg, entsprechend kann das Wetter Kapriolen schlagen und es kann auch im Sommer im Gipfelbereich Frost geben. Außerdem reicht die Höhe aus, um bei empfindlichen Menschen, egal wie fit, leichte Symptome der Höhenkrankheit (Kopfschmerzen, Übelkeit) zu verursachen. Jede Saison erklimmen bis zu 300 000 Menschen den Gipfel – 3/4 davon auf der Yoshida-Route, und die meisten nachts. Am einfachsten buchst du eine organisierte Tour mit Fujiyama Guides, denn die kümmern sich auch um die Anmeldung und Gebühren.
- 403-8601 Fujiyoshida-shi
- http://www.city.fujiyoshida.yamanashi.jp/
- +81 555-22-1111
© finallast, Thinkstock
Insider-Tipp Einmal auf dem Mond laufen
Wer an Japan denkt, dem kommt garantiert die perfekte Schönheit des majestätischen Fuji-san in den Sinn. Im Juli und August ist eine Besteigung des 3776 m hohen Vulkans mit etwas Vorbereitung gut möglich. Voraussetzungen sind zwei Tage Zeit, gute Kondition und Gesundheit, bergfeste Kleidung (Wanderschuhe, warme und regenfeste Jacke, Regenhose, Handschuhe und Mütze), Taschenlampe und vorsorglich eine Dose Sauerstoff für die dünnere Luft über 3000 m (erhältlich im Sporthandel). Die Anfahrt zur fünften Bergstation der Yoshida-Route dauert etwa zweieinhalb Stunden, Busse der Firmen Keio und Fujikyu fahren im Sommer regelmäßig vom Dach des Shinjuku-Bahnhofs bis zur fünften Station auf 2500 m Höhe. Von der Bergstation aus geht es in vier bis sechs Stunden zu Fuß zum Gipfel des schlafenden Vulkans (der letzte Ausbruch war 1776), für den Abstieg solltest du drei Stunden einplanen. Manche Gipfelstürmer übernachten in einer der Berghütten entlang des Weges. Besonders beliebt ist der Aufstieg bei Nacht, denn so kann man zum Sonnenaufgang auf dem Gipfel des heiligen Berges stehen – ein einmaliges Erlebnis! Nebenbei entkommt man so der Tageshitze und dem Sonnenschein, denn am Fuji gibt es keinen einzigen Baum. Du möchtest wissen, wie es sich anfühlt, auf dem Mond zu laufen? Dann sprinte beim Abstieg vom Fuji-san die Sunabashiri-Route herab. Die ist so steil, aber auch sehr weich und sandig, dass man nur in Riesenschritten springen kann. Zwei Dinge solltest du dennoch bedenken: Der Fuji ist ein ernst zu nehmender Berg, entsprechend kann das Wetter Kapriolen schlagen und es kann auch im Sommer im Gipfelbereich Frost geben. Außerdem reicht die Höhe aus, um bei empfindlichen Menschen, egal wie fit, leichte Symptome der Höhenkrankheit (Kopfschmerzen, Übelkeit) zu verursachen. Jede Saison erklimmen bis zu 300 000 Menschen den Gipfel – 3/4 davon auf der Yoshida-Route, und die meisten nachts. Am einfachsten buchst du eine organisierte Tour mit Fujiyama Guides, denn die kümmern sich auch um die Anmeldung und Gebühren.
- 403-8601 Fujiyoshida-shi
- http://www.city.fujiyoshida.yamanashi.jp/
- +81 555-22-1111
Toshogu
Touristenattraktionen © Luciano Mortula - LGM, Shutterstock
Die berühmteste Sehenswürdigkeit ist das Mausoleum des Tokugawa Ieyasu. Es gilt dem ersten großen Shogun und Begründer der Tokugawa-Dynastie, die Japan vor über 250 Jahre regierte. Der 1634 von einem Enkel in Auftrag gegebene Schreinkomplex wurde in zwei Jahren von 15 000 Handwerkern und den besten Künstlern jener Zeit in ungewöhnlicher Prachtfülle errichtet. Die Anlage spiegelt bewusst Reichtum und Macht des Tokugawa-Klans wider. Der Weg in den Schreinbezirk führt an der heiligen Shinkyo-Brücke vorbei über viele Steinstufen durch ein riesiges Tor, neben dem eine Pagode steht. An jedem Bauwerk - darunter die drei heiligen Speicher mit geschnitzten Elefanten und der heilige Stall mit den berühmten drei Affen, die nichts hören, sagen und sehen wollen - findest du außergewöhnliche Kunstwerke. Das Prunkstück der Anlage ist das mit Millionen Goldfolien und kostbaren Schnitzereien geschmückte „Sonnenlichttor“ Yomei-mon.
- Sannai 2301, 321-1431 Nikko
- http://www.toshogu.jp/
- +81 288-54-0560
© Luciano Mortula - LGM, Shutterstock
Die berühmteste Sehenswürdigkeit ist das Mausoleum des Tokugawa Ieyasu. Es gilt dem ersten großen Shogun und Begründer der Tokugawa-Dynastie, die Japan vor über 250 Jahre regierte. Der 1634 von einem Enkel in Auftrag gegebene Schreinkomplex wurde in zwei Jahren von 15 000 Handwerkern und den besten Künstlern jener Zeit in ungewöhnlicher Prachtfülle errichtet. Die Anlage spiegelt bewusst Reichtum und Macht des Tokugawa-Klans wider. Der Weg in den Schreinbezirk führt an der heiligen Shinkyo-Brücke vorbei über viele Steinstufen durch ein riesiges Tor, neben dem eine Pagode steht. An jedem Bauwerk - darunter die drei heiligen Speicher mit geschnitzten Elefanten und der heilige Stall mit den berühmten drei Affen, die nichts hören, sagen und sehen wollen - findest du außergewöhnliche Kunstwerke. Das Prunkstück der Anlage ist das mit Millionen Goldfolien und kostbaren Schnitzereien geschmückte „Sonnenlichttor“ Yomei-mon.
- Sannai 2301, 321-1431 Nikko
- http://www.toshogu.jp/
- +81 288-54-0560
Jigokudani Yaen Kōen
Botanische Gärten & Parks © Saethapoeng TRIECHORB, Shutterstock
Japanmakaken lieben es, im Winter in heißen Quellen zu baden. Von den vielen Touristen, die sie dabei in diesem engen Flusstal beobachten, lassen sie sich nicht stören.
- Hirao 6845, 381-0401 Yamanochi
- http://www.jigokudani-yaenkoen.co.jp/
- +81 269-33-4379
© Saethapoeng TRIECHORB, Shutterstock
Japanmakaken lieben es, im Winter in heißen Quellen zu baden. Von den vielen Touristen, die sie dabei in diesem engen Flusstal beobachten, lassen sie sich nicht stören.
- Hirao 6845, 381-0401 Yamanochi
- http://www.jigokudani-yaenkoen.co.jp/
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Shibuya Kreuzung
Touristenattraktionen © Sean Pavone, Shutterstock
© Sean Pavone, Shutterstock
In Shibuya, jenseits der meistgefilmten und meistfotografierten Kreuzung der Welt, Shibuya Scramble Crossing mit ihren Menschenmassen und Megabildschirmen, liegt das Epizentrum von Japans Jugendkultur. Horden von Oberschülerinnen bevölkern dieses Teeny-Wonderland, das Konsum- und Entertainmentparadies der Hauptstadtjugend. Die Kreuzung hat sich in den letzten Jahren auch zum Auflaufpunkt gemausert – hunderttausende Menschen, vorwiegend aus Ostasien, versammeln sich zum Beispiel hier rund um Halloween, um ausgelassen zu feiern.
- 150-0043 Shibuya City
- http://play-shibuya.com/
© Sean Pavone, Shutterstock
© Sean Pavone, Shutterstock
In Shibuya, jenseits der meistgefilmten und meistfotografierten Kreuzung der Welt, Shibuya Scramble Crossing mit ihren Menschenmassen und Megabildschirmen, liegt das Epizentrum von Japans Jugendkultur. Horden von Oberschülerinnen bevölkern dieses Teeny-Wonderland, das Konsum- und Entertainmentparadies der Hauptstadtjugend. Die Kreuzung hat sich in den letzten Jahren auch zum Auflaufpunkt gemausert – hunderttausende Menschen, vorwiegend aus Ostasien, versammeln sich zum Beispiel hier rund um Halloween, um ausgelassen zu feiern.
- 150-0043 Shibuya City
- http://play-shibuya.com/
Mori Building Digital Art Museum: teamLab Borderless
MuseenDigitale, interaktive Kunst der Superlative erwartet dich hier in labyrinthisch angeordneten Raum-Licht-Installationen mit knalligen Farben. Das Besondere: Hier wirst du selbst zum Künstler. Über spezielle Scanner kannst du Selbstgemaltes digitalisieren, per App Farben ändern und ins Gesamtkunstwerk der Gruppe team-Lab Borderless einbauen. Das Museum zieht 2023 nach Azabudai um, bis dahin bleibt es geschlossen.
- Azabudai 1-2-4, 106-0041 Tokio
- http://www.teamlab.art/
- +81 3-6230-9666
Digitale, interaktive Kunst der Superlative erwartet dich hier in labyrinthisch angeordneten Raum-Licht-Installationen mit knalligen Farben. Das Besondere: Hier wirst du selbst zum Künstler. Über spezielle Scanner kannst du Selbstgemaltes digitalisieren, per App Farben ändern und ins Gesamtkunstwerk der Gruppe team-Lab Borderless einbauen. Das Museum zieht 2023 nach Azabudai um, bis dahin bleibt es geschlossen.
- Azabudai 1-2-4, 106-0041 Tokio
- http://www.teamlab.art/
- +81 3-6230-9666
Tokyo Metropolitan Government Building
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Monumental - so lässt es sich wohl am treffendsten beschreiben, dieses 243 m hohe Bauwerk aus Granit und Stahlbeton. Mit ihm wollte sich Japans Architektenlegende Kenzo Tange offenbar selbst und der japanischen Hauptstadt ein Denkmal setzen. Das höchste Rathaus der Welt zu bauen hat 1 Mrd. Euro gekostet. An Feiertagen stehen die Besucher Schlange, um von den Aussichtsplattformen im 45.Stock beider Türme kostenlos den Blick in die Ferne schweifen zu lassen.
- Nishi-Shinjuku 2-8-1, 163-8001 Tokyo
- http://www.metro.tokyo.lg.jp/
- +81 3-5321-1111
© MAIRDUMONT
Monumental - so lässt es sich wohl am treffendsten beschreiben, dieses 243 m hohe Bauwerk aus Granit und Stahlbeton. Mit ihm wollte sich Japans Architektenlegende Kenzo Tange offenbar selbst und der japanischen Hauptstadt ein Denkmal setzen. Das höchste Rathaus der Welt zu bauen hat 1 Mrd. Euro gekostet. An Feiertagen stehen die Besucher Schlange, um von den Aussichtsplattformen im 45.Stock beider Türme kostenlos den Blick in die Ferne schweifen zu lassen.
- Nishi-Shinjuku 2-8-1, 163-8001 Tokyo
- http://www.metro.tokyo.lg.jp/
- +81 3-5321-1111
Tokyo Kokuritsu Hakubutsukan
MuseenHier folgt ein Superlativ auf den anderen: Japans lange Zeit größtes Museum besitzt die weltgrößte Sammlung asiatischer Kunst. Drei der vier Gebäude gruppieren sich um einen Hof, wo einst die Äbte des Tempels Kaneiji residierten. Das pompöse, 2004 renovierte Hauptgebäude ist den japanischen Kunstschätzen vorbehalten. Unter den fast 90.000 Objekten - Gemälde, Kalligrafien, Skulpturen, Textilien, Keramiken, Schwerter und Rüstungen - wurden 84 als Nationalschätze, weitere 521 als wichtiger Kulturbesitz klassifiziert. Alles Vorhandene auf einmal zu präsentieren ist unmöglich, darum werden die Exponate mehrmals im Jahr gewechselt. Im April/Mai und Oktober/November werden zudem Sonderausstellungen gezeigt. Das rechte Nebengebäude, Toyōkan, ist der Kunst anderer asiatischer Länder gewidmet. Hier sind ebenfalls zweimal jährlich größere Sonderausstellungen zu sehen. Das kleinste und älteste Gebäude zur Linken - Hyōkeikan - wurde in neobarockem Stil 1909 zur Hochzeit des Kronprinzen und späteren Taishō-Kaisers fertig gestellt. In seinen neun Ausstellungsräumen beherbergt es archäologische Funde aus Japan. Neben den Töpferwaren aus der Mittleren Jōmon-Zeit (3500 bis 2000 v.Chr.) faszinieren v.a. die tönernen Haniwa-Figuren - Menschen, Tiere, Häuser und Boote - die vom 3.bis zum 7.Jh. als Grabbeigaben dienten. Hinter dem Hyōkeikan liegt das Schatzhaus des Tempels Hōryūji in Nara, ein wahres Kleinod unter den Kunststätten, das entsprechend behutsam behandelt wird. Mit Rücksicht auf die mehr als 1000-jährigen Objekte - viele aus Holz oder Papier - die der Hōryūji 1887 dem kaiserlichen Haushalt in Tokio überließ, ist es nur einmal wöchentlich zugänglich. Auch bei Regen oder wenn die Luftfeuchtigkeit 70% übersteigt, bleibt das Schatzhaus geschlossen.
- Ueno Koen 13-9, 110-8712 Tokyo
- http://www.tnm.jp/
- +81 50-5541-8600
Hier folgt ein Superlativ auf den anderen: Japans lange Zeit größtes Museum besitzt die weltgrößte Sammlung asiatischer Kunst. Drei der vier Gebäude gruppieren sich um einen Hof, wo einst die Äbte des Tempels Kaneiji residierten. Das pompöse, 2004 renovierte Hauptgebäude ist den japanischen Kunstschätzen vorbehalten. Unter den fast 90.000 Objekten - Gemälde, Kalligrafien, Skulpturen, Textilien, Keramiken, Schwerter und Rüstungen - wurden 84 als Nationalschätze, weitere 521 als wichtiger Kulturbesitz klassifiziert. Alles Vorhandene auf einmal zu präsentieren ist unmöglich, darum werden die Exponate mehrmals im Jahr gewechselt. Im April/Mai und Oktober/November werden zudem Sonderausstellungen gezeigt. Das rechte Nebengebäude, Toyōkan, ist der Kunst anderer asiatischer Länder gewidmet. Hier sind ebenfalls zweimal jährlich größere Sonderausstellungen zu sehen. Das kleinste und älteste Gebäude zur Linken - Hyōkeikan - wurde in neobarockem Stil 1909 zur Hochzeit des Kronprinzen und späteren Taishō-Kaisers fertig gestellt. In seinen neun Ausstellungsräumen beherbergt es archäologische Funde aus Japan. Neben den Töpferwaren aus der Mittleren Jōmon-Zeit (3500 bis 2000 v.Chr.) faszinieren v.a. die tönernen Haniwa-Figuren - Menschen, Tiere, Häuser und Boote - die vom 3.bis zum 7.Jh. als Grabbeigaben dienten. Hinter dem Hyōkeikan liegt das Schatzhaus des Tempels Hōryūji in Nara, ein wahres Kleinod unter den Kunststätten, das entsprechend behutsam behandelt wird. Mit Rücksicht auf die mehr als 1000-jährigen Objekte - viele aus Holz oder Papier - die der Hōryūji 1887 dem kaiserlichen Haushalt in Tokio überließ, ist es nur einmal wöchentlich zugänglich. Auch bei Regen oder wenn die Luftfeuchtigkeit 70% übersteigt, bleibt das Schatzhaus geschlossen.
- Ueno Koen 13-9, 110-8712 Tokyo
- http://www.tnm.jp/
- +81 50-5541-8600
Daibutsu
Touristenattraktionen © Luciano Mortula - LGM, Shutterstock
Zu den am meisten besuchten Sehenswürdigkeiten Kamakuras zählt der Daibutsu (Großer Buddha), ein mächtiges, ca. 12 m hohes Bronzemonument aus dem Jahr 1252.
- Hase 4-2-28, 248-0016 Kamakura-shi
- http://www.kotoku-in.jp/
- +81 467-22-0703
© Luciano Mortula - LGM, Shutterstock
Zu den am meisten besuchten Sehenswürdigkeiten Kamakuras zählt der Daibutsu (Großer Buddha), ein mächtiges, ca. 12 m hohes Bronzemonument aus dem Jahr 1252.
- Hase 4-2-28, 248-0016 Kamakura-shi
- http://www.kotoku-in.jp/
- +81 467-22-0703
Ise-Jingu
Touristenattraktionen © Sean Pavone, Shutterstock
Der Shinto-Schrein aus dem 3.Jh., 135 km südlich von Nagoya, ist eines der größten Heiligtümer Japans. Jedes Jahr pilgern 6 Mio. Menschen in die Stadt Ise, um den Schrein - eine weitläufige Anlage mit zwei Haupt- und einer Vielzahl von Nebenschreinen - zu sehen. Jedes der mehr als 200 Gebäude wird alle 20 Jahre abgerissen und originalgetreu an einer angrenzenden Stelle wieder aufgebaut. Die seit Jahrhunderten überlieferte Handwerkstechnik verzichtet dabei auf Metallnägel. Bei Fertigstellung wird die zugeordnete Gottheit in einem Ritual - Sengo no Gi - in ihre neue Heimstatt geführt. Seit 1958 können auch westliche Besucher dieser Zeremonie beiwohnen. Die wichtigsten Schreingebäude - vor allem der Innere Schrein Naiku - sind der kaiserlichen Familie und den Hohepriestern vorbehalten. Die meisten Nebengebäude weisen aber eine ähnliche Architektur auf. Vom Weg, der an der Westseite des Naiku zum separaten Schrein Aramatsuri-nomiya führt, hast du einen fast unverbauten Blick auf das Heiligtum. An Sonnentagen leuchtet der Zypressenwald mit den goldenen Enden des Dachgestühls um die Wette. Im Naiku wird ein Spiegel der Sonnenkönigin Amaterasu aufbewahrt. Angeblich liegt er von einem Brokatbeutel umhüllt auf einem hölzernen Sockel. Wenn die Verpackung altersrissig geworden ist, wird eine neue darüber gestülpt, ohne dass man den heiligen Spiegel berührt. Seit diese höfische Insignie im 3.Jh. hierher gebracht wurde, hat sie kein menschliches Auge mehr erblickt. Der Tenno hätte dazu zwar das Recht, aber es ist nicht überliefert, dass er je davon Gebrauch gemacht hätte.
- Ujitachicho 1, 516-0023 Ise
- http://www.isejingu.or.jp/
- +81 596-24-1111
© Sean Pavone, Shutterstock
Der Shinto-Schrein aus dem 3.Jh., 135 km südlich von Nagoya, ist eines der größten Heiligtümer Japans. Jedes Jahr pilgern 6 Mio. Menschen in die Stadt Ise, um den Schrein - eine weitläufige Anlage mit zwei Haupt- und einer Vielzahl von Nebenschreinen - zu sehen. Jedes der mehr als 200 Gebäude wird alle 20 Jahre abgerissen und originalgetreu an einer angrenzenden Stelle wieder aufgebaut. Die seit Jahrhunderten überlieferte Handwerkstechnik verzichtet dabei auf Metallnägel. Bei Fertigstellung wird die zugeordnete Gottheit in einem Ritual - Sengo no Gi - in ihre neue Heimstatt geführt. Seit 1958 können auch westliche Besucher dieser Zeremonie beiwohnen. Die wichtigsten Schreingebäude - vor allem der Innere Schrein Naiku - sind der kaiserlichen Familie und den Hohepriestern vorbehalten. Die meisten Nebengebäude weisen aber eine ähnliche Architektur auf. Vom Weg, der an der Westseite des Naiku zum separaten Schrein Aramatsuri-nomiya führt, hast du einen fast unverbauten Blick auf das Heiligtum. An Sonnentagen leuchtet der Zypressenwald mit den goldenen Enden des Dachgestühls um die Wette. Im Naiku wird ein Spiegel der Sonnenkönigin Amaterasu aufbewahrt. Angeblich liegt er von einem Brokatbeutel umhüllt auf einem hölzernen Sockel. Wenn die Verpackung altersrissig geworden ist, wird eine neue darüber gestülpt, ohne dass man den heiligen Spiegel berührt. Seit diese höfische Insignie im 3.Jh. hierher gebracht wurde, hat sie kein menschliches Auge mehr erblickt. Der Tenno hätte dazu zwar das Recht, aber es ist nicht überliefert, dass er je davon Gebrauch gemacht hätte.
- Ujitachicho 1, 516-0023 Ise
- http://www.isejingu.or.jp/
- +81 596-24-1111
Izu Islands
Landschaftliche HighlightsInsider-Tipp Delfine in Sicht!
Per Schnellboot in wenigen Stunden oder mit der Fähre über Nacht erreichst du die vulkanischen Izu-Inseln südlich von Tokio (nicht zu verwechseln mit der Izu-Halbinsel, von der auch einige Schiffe dorthin verkehren). Sie sind herrlich zum Campen, Wandern, Fischen und Baden. Vor der Küste von Mikurajima kannst du im Sommer mit wilden Delfinen schwimmen. Zur Insel n Hachijo-jima, bekannt für heiße Quellen mit Blick auf den Ozean, fliegende Fische und eine kleine Version des Fuji, kannst du ein Flugzeug nehmen. Wetterbedingt fallen Fähren öfter mal aus, plan unbedingt Puffer ein. Rabatte von bis zu 20 Prozent gibt es mit Discount-Fährtickets, z. B. für Frühbucher.
- Präfektur Tokio
Insider-Tipp Delfine in Sicht!
Per Schnellboot in wenigen Stunden oder mit der Fähre über Nacht erreichst du die vulkanischen Izu-Inseln südlich von Tokio (nicht zu verwechseln mit der Izu-Halbinsel, von der auch einige Schiffe dorthin verkehren). Sie sind herrlich zum Campen, Wandern, Fischen und Baden. Vor der Küste von Mikurajima kannst du im Sommer mit wilden Delfinen schwimmen. Zur Insel n Hachijo-jima, bekannt für heiße Quellen mit Blick auf den Ozean, fliegende Fische und eine kleine Version des Fuji, kannst du ein Flugzeug nehmen. Wetterbedingt fallen Fähren öfter mal aus, plan unbedingt Puffer ein. Rabatte von bis zu 20 Prozent gibt es mit Discount-Fährtickets, z. B. für Frühbucher.
- Präfektur Tokio
Tateyama Kurobe Alpine Route
Landschaftliche Highlights © joesayhello, Shutterstock
Nirgends auf der Welt schneit es so viel wie in den Bergen von Niigata, pro Jahr 30–40 m! Neben den riesigen Schneewänden sehen selbst Reisebusse wie Spielzeuge aus.
- Ashikuraji, 930-1406 Tateyama
- http://www.alpen-route.com/
- +81 76-432-2819
© joesayhello, Shutterstock
Nirgends auf der Welt schneit es so viel wie in den Bergen von Niigata, pro Jahr 30–40 m! Neben den riesigen Schneewänden sehen selbst Reisebusse wie Spielzeuge aus.
- Ashikuraji, 930-1406 Tateyama
- http://www.alpen-route.com/
- +81 76-432-2819
Tokyo-eki
Architektonische Highlights © Phattana Stock, Shutterstock
© Phattana Stock, Shutterstock
Insider-Tipp Maskottchenwahn im Untergrund
Der Zentralbahnhof von Amsterdam diente Kingo Tatsuno als Vorbild für den 1914 erbauten Bahnhof Tokio (Tokyo-eki). Bei den amerikanischen Luftangriffen 1945 wurde das Gebäude stark beschädigt, doch nach einer umfassenden Renovierung auf der Marunouchi-Seite hat es viel von seinem ursprünglichen Charme zurückgewonnen. Hinein geht’s ins Getümmel. Denn alle Großbahnhöfe der Hauptstadt sind ein absolutes Erlebnis, allen voran der Tokyo-eki: Die Menschenmassen zur Hauptverkehrszeit, die kilometerlangen unterirdischen Einkaufsstraßen und Schlemmermeilen – es gibt sogar eine Ramen Street! – hier kann man eine Art Crashkurs in Sachen Hauptstadtleben absolvieren. Im Bauch des Bahnhofs findet der Maskottchen- und Figurenjäger in der Character Street fette Beute. Hier kann der moderne Sammler eine Menge Geld lassen.
- Marunouchi 1-6-5, 100-0005 Tokyo
- http://www.tokyoinfo.com/
© Phattana Stock, Shutterstock
© Phattana Stock, Shutterstock
Insider-Tipp Maskottchenwahn im Untergrund
Der Zentralbahnhof von Amsterdam diente Kingo Tatsuno als Vorbild für den 1914 erbauten Bahnhof Tokio (Tokyo-eki). Bei den amerikanischen Luftangriffen 1945 wurde das Gebäude stark beschädigt, doch nach einer umfassenden Renovierung auf der Marunouchi-Seite hat es viel von seinem ursprünglichen Charme zurückgewonnen. Hinein geht’s ins Getümmel. Denn alle Großbahnhöfe der Hauptstadt sind ein absolutes Erlebnis, allen voran der Tokyo-eki: Die Menschenmassen zur Hauptverkehrszeit, die kilometerlangen unterirdischen Einkaufsstraßen und Schlemmermeilen – es gibt sogar eine Ramen Street! – hier kann man eine Art Crashkurs in Sachen Hauptstadtleben absolvieren. Im Bauch des Bahnhofs findet der Maskottchen- und Figurenjäger in der Character Street fette Beute. Hier kann der moderne Sammler eine Menge Geld lassen.
- Marunouchi 1-6-5, 100-0005 Tokyo
- http://www.tokyoinfo.com/
Asakusa-jinja
Architektonische Highlights © FOTOGRIN, Shutterstock
Insider-Tipp Auch Yakuza wollen feiern
Der shintoistische Schrein ist den beiden Fischern und ihrem Herrn aus der Gründungslegende des benachbarten Sensō-ji-Tempels gewidmet. Wie durch ein Wunder überstand der Schrein, im Gegensatz zum benachbarten Sensō-ji-Tempel, die Feuerhölle nach den Luftangriffen auf Tokio 1944/45.Die Haupthalle (honden) und das Gebetshaus (haiden) sind noch aus dem 17.Jh und zählen zu Japans wichtigsten Kulturgütern. Das Schreinfest im Mai, Sanja-Matsuri, zählt zu den faszinierendsten Spektakeln der Stadt. Das Fest findet alljährlich von Freitag bis Sonntag am 3.Wochenende im Mai statt und zieht im Schnitt rund 2 Mio. Besucher an. Bei der Prozession werden die Götter in den prächtigen, mikoshi genannten, tragbaren Schreinen durch die Straßen getragen – es wird viel getanzt, gesungen und angefeuert. Das Sanja-Matsuri kann man auch als Yakuza-Parade bezeichnen. Die legendären Gangster sind sehr präsent und zeigen mit Freude ihre farbenprächtigen Tattoos. Das versucht man zu unterbinden – bisher wenig erfolgreich.
- Asakusa 2-3-1, 111-0032 Tokyo
- http://www.asakusajinja.jp/
- +81 3-3844-1575
© FOTOGRIN, Shutterstock
Insider-Tipp Auch Yakuza wollen feiern
Der shintoistische Schrein ist den beiden Fischern und ihrem Herrn aus der Gründungslegende des benachbarten Sensō-ji-Tempels gewidmet. Wie durch ein Wunder überstand der Schrein, im Gegensatz zum benachbarten Sensō-ji-Tempel, die Feuerhölle nach den Luftangriffen auf Tokio 1944/45.Die Haupthalle (honden) und das Gebetshaus (haiden) sind noch aus dem 17.Jh und zählen zu Japans wichtigsten Kulturgütern. Das Schreinfest im Mai, Sanja-Matsuri, zählt zu den faszinierendsten Spektakeln der Stadt. Das Fest findet alljährlich von Freitag bis Sonntag am 3.Wochenende im Mai statt und zieht im Schnitt rund 2 Mio. Besucher an. Bei der Prozession werden die Götter in den prächtigen, mikoshi genannten, tragbaren Schreinen durch die Straßen getragen – es wird viel getanzt, gesungen und angefeuert. Das Sanja-Matsuri kann man auch als Yakuza-Parade bezeichnen. Die legendären Gangster sind sehr präsent und zeigen mit Freude ihre farbenprächtigen Tattoos. Das versucht man zu unterbinden – bisher wenig erfolgreich.
- Asakusa 2-3-1, 111-0032 Tokyo
- http://www.asakusajinja.jp/
- +81 3-3844-1575
Kanda-myojin
Architektonische Highlights © zepkatana, Shutterstock
Insider-Tipp Und gesegnet seien die Kühlschränke
Die Schreingebäude, Repliken von 1934, sind ein hervorragendes Beispiel für den Gongen-Architekturstil der frühen Edo-Zeit. Die Farben Rot und Gold und die vielen buddhistischen Motive erinnern an einen chinesischen Tempel. In ungeraden Jahren an einem Wochenende Mitte Mai ist der Schrein Schauplatz des Kanda-Matsuri, des zweitgrößten Schreinfestes in Tokio, mit Trageschrein-Prozessionen und klassischen Tanzvorführungen. Aufgrund der Nähe zum Technikmekka Akihabara verkauft der Kanda-Myôjin-Schrein Talismane für Elektrogeräte, ITSicherheit und mehr.
- Soto-Kanda 2-16-2, 101-0021 Tokyo
- http://www.kandamyoujin.or.jp/
- +81 3-3254-0753
© zepkatana, Shutterstock
Insider-Tipp Und gesegnet seien die Kühlschränke
Die Schreingebäude, Repliken von 1934, sind ein hervorragendes Beispiel für den Gongen-Architekturstil der frühen Edo-Zeit. Die Farben Rot und Gold und die vielen buddhistischen Motive erinnern an einen chinesischen Tempel. In ungeraden Jahren an einem Wochenende Mitte Mai ist der Schrein Schauplatz des Kanda-Matsuri, des zweitgrößten Schreinfestes in Tokio, mit Trageschrein-Prozessionen und klassischen Tanzvorführungen. Aufgrund der Nähe zum Technikmekka Akihabara verkauft der Kanda-Myôjin-Schrein Talismane für Elektrogeräte, ITSicherheit und mehr.
- Soto-Kanda 2-16-2, 101-0021 Tokyo
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- +81 3-3254-0753
Tama dobutsu koen
Zoologische Gärten © Tomohiro Yamashita, Shutterstock
Insider-Tipp Familiendrama nonstop
In diesem Tierpark kannst du leicht einen ganzen Tag verbringen. Auf gut 50 ha leben Tiere aus aller Welt zumeist in ausgedehnten Freigehegen, der Zoo ist nach Kontinenten aufgeteilt. In der Asienzone kannst du einem munteren Rudel japanischer Makaken beim Tollen zusehen – und das stundenlang, denn bei den Rotgesichtern ist immer was los.
- Hodokubo 7-1-1, 191-0042 Tokyo
- http://www.tokyo-zoo.net/
- +81 42-591-1611
© Tomohiro Yamashita, Shutterstock
Insider-Tipp Familiendrama nonstop
In diesem Tierpark kannst du leicht einen ganzen Tag verbringen. Auf gut 50 ha leben Tiere aus aller Welt zumeist in ausgedehnten Freigehegen, der Zoo ist nach Kontinenten aufgeteilt. In der Asienzone kannst du einem munteren Rudel japanischer Makaken beim Tollen zusehen – und das stundenlang, denn bei den Rotgesichtern ist immer was los.
- Hodokubo 7-1-1, 191-0042 Tokyo
- http://www.tokyo-zoo.net/
- +81 42-591-1611
Kasai Rinkai Suizokuen
Zoologische GärtenInsider-Tipp Thunfisch im Glas
Das Aquarium unter der riesigen Glaskuppel des Tokyo Sea Life Park im Kasai-Rinkai-Park ist eins der schönsten weltweit. Highlight: die Pinguine! Im Sea Life Park kleckert man nicht, man klotzt: Hier kannst du einen 80 Fische starken Thunfischschwarm im Riesenaquarium bestaunen. Ein erhabener Anblick. Danach lohnt ein Spaziergang im Vogelpark nebenan mit einem Süß- und einem Salzwassersee. Spaß machen auch ein Picknick in Tokios größtem Park oder eine Fahrt mit dem über 100 m hohen Riesenrad.
- Rinkaicho 6-2, 134-0086 Tokyo
- http://www.tokyo-zoo.net/
- +81 3-3869-5152
Insider-Tipp Thunfisch im Glas
Das Aquarium unter der riesigen Glaskuppel des Tokyo Sea Life Park im Kasai-Rinkai-Park ist eins der schönsten weltweit. Highlight: die Pinguine! Im Sea Life Park kleckert man nicht, man klotzt: Hier kannst du einen 80 Fische starken Thunfischschwarm im Riesenaquarium bestaunen. Ein erhabener Anblick. Danach lohnt ein Spaziergang im Vogelpark nebenan mit einem Süß- und einem Salzwassersee. Spaß machen auch ein Picknick in Tokios größtem Park oder eine Fahrt mit dem über 100 m hohen Riesenrad.
- Rinkaicho 6-2, 134-0086 Tokyo
- http://www.tokyo-zoo.net/
- +81 3-3869-5152
Mori Bijutsukan
MuseenInsider-Tipp Lichter bis zum Horizont
Der 53.Stock des Mori Tower ist das Zentrum außergewöhnlicher, mitunter provokanter Installationen, Videos und anderer moderner Kunstformen. Eine Etage unterhalb des Museums liegt Tokyo City View mit Blick auf (fast) die ganze Stadt. Am besten besuchst du die Aussichtsplattform zur Abenddämmerung, wenn in Tokio nach und nach die Lichter angehen!
- Roppongi 6-10-1, 106-6137 Tokyo
- http://www.mori.art.museum/
- +81 50-5541-8600
Insider-Tipp Lichter bis zum Horizont
Der 53.Stock des Mori Tower ist das Zentrum außergewöhnlicher, mitunter provokanter Installationen, Videos und anderer moderner Kunstformen. Eine Etage unterhalb des Museums liegt Tokyo City View mit Blick auf (fast) die ganze Stadt. Am besten besuchst du die Aussichtsplattform zur Abenddämmerung, wenn in Tokio nach und nach die Lichter angehen!
- Roppongi 6-10-1, 106-6137 Tokyo
- http://www.mori.art.museum/
- +81 50-5541-8600
Zojoji
Architektonische Highlights © Richie Chan, Shutterstock
Insider-Tipp Lustige Gestalten mit trauriger Geschichte
Der einstige Familientempel der Tokugawa-Shōgune spiegelt nichts von deren verflossener Macht wider. Nirgendwo sonst lässt sich jedoch der Einfluss der politischen und sozialen Veränderungen seit der Meiji-Zeit aufs Stadtbild so gut nachvollziehen. Mit 48 angegliederten Tempel- und rund 150 Schulgebäuden war der Zōjōji zwischen 1598 und 1868 das administrative und geistige Zentrum der buddhistischen Schulrichtung des Jōdō, des „reinen Landes“, die den Erlöserbuddha Amitabha (japanisch: Amida) verehrt. Rund 3000 Novizen aus den 6000 Jōdō-Tempeln in ganz Japan bereiteten sich hier auf ihre Priesterweihe vor. Der Sturz der Tokugawa zog die Enteignung des Tempels nach sich. Sehenswert sind nach wie vor das Tor der dreifachen Erlösung, Sanmon, und die 15 t schwere Bronzeglocke, die größte in Ostjapan. In der Silvesternacht strahlt der Zōjō-ji für kurze Zeit wieder seine alte Anziehungskraft aus: Tausende von Tokiotern wollen zum Jahreswechsel dabei sein, wenn die große Bronzeglocke beim Joya no kane genau 108-mal geschlagen wird. Sie sind überall, aber hier besonders häufig; die kleinen jizō genannten Steinstatuetten mit dem roten Latz stehen oft für tote Kinder – auch für abgetriebene. Andrang herrscht auch am Setsubun, einem Fest, mit dem am 3.oder 4.Februar das Ende des Winters gefeiert wird: Zum Ruf „Oni wa soto – fuku wa uchi!“ („Geister raus, Glück ins Haus!“) wirft man Bohnen in die Luft, um alles Böse zu vertreiben.
- Shibakoen 4-7-35, 105-0011 Tokyo
- http://www.zojoji.or.jp/
- +81 3-3432-1431
© Richie Chan, Shutterstock
Insider-Tipp Lustige Gestalten mit trauriger Geschichte
Der einstige Familientempel der Tokugawa-Shōgune spiegelt nichts von deren verflossener Macht wider. Nirgendwo sonst lässt sich jedoch der Einfluss der politischen und sozialen Veränderungen seit der Meiji-Zeit aufs Stadtbild so gut nachvollziehen. Mit 48 angegliederten Tempel- und rund 150 Schulgebäuden war der Zōjōji zwischen 1598 und 1868 das administrative und geistige Zentrum der buddhistischen Schulrichtung des Jōdō, des „reinen Landes“, die den Erlöserbuddha Amitabha (japanisch: Amida) verehrt. Rund 3000 Novizen aus den 6000 Jōdō-Tempeln in ganz Japan bereiteten sich hier auf ihre Priesterweihe vor. Der Sturz der Tokugawa zog die Enteignung des Tempels nach sich. Sehenswert sind nach wie vor das Tor der dreifachen Erlösung, Sanmon, und die 15 t schwere Bronzeglocke, die größte in Ostjapan. In der Silvesternacht strahlt der Zōjō-ji für kurze Zeit wieder seine alte Anziehungskraft aus: Tausende von Tokiotern wollen zum Jahreswechsel dabei sein, wenn die große Bronzeglocke beim Joya no kane genau 108-mal geschlagen wird. Sie sind überall, aber hier besonders häufig; die kleinen jizō genannten Steinstatuetten mit dem roten Latz stehen oft für tote Kinder – auch für abgetriebene. Andrang herrscht auch am Setsubun, einem Fest, mit dem am 3.oder 4.Februar das Ende des Winters gefeiert wird: Zum Ruf „Oni wa soto – fuku wa uchi!“ („Geister raus, Glück ins Haus!“) wirft man Bohnen in die Luft, um alles Böse zu vertreiben.
- Shibakoen 4-7-35, 105-0011 Tokyo
- http://www.zojoji.or.jp/
- +81 3-3432-1431
Nihon Minka-en
Museen © Kittichai Songprakob, Thinkstock
Insider-Tipp Essen wie im feudalen Japan
Von den Wolkenkratzern von Shinjuku eine gute halbe Stunde, und schon bist du im ländlichen Japan vergangener Zeiten. Auf dem hügeligen Parkgelände in Kawasaki ist bequemes Schuhwerk unerlässlich! Hier verteilen sich reizvoll arrangiert 25 traditionelle Gebäude, die aus verschiedenen Landesteilen mitsamt historischem Mobiliar versetzt wurden. Auch ein dörfliches Kabukitheater mit einer handbetriebenen Drehbühne ist zu sehen sowie ein Vorratshaus auf Stelzen. Regelmäßig wird Handwerk wie Flechten oder Weben vorgeführt. Mitmachen erwünscht! Der umgebende Park ist ideal, wenn du mit Kindern unterwegs bist. In einem der alten Häuser kannst du Soba-Nudeln in authentischer Atmosphäre genießen. Übrigens konkurrieren die Kellnerinnen mit dem Alter der Häuser und sind recht lustig. Schlicht, aber ein Genuss!
- Masugata 7-1-1, Kawasaki-shi
- http://www.nihonminkaen.jp/
- +81 44-922-2181
© Kittichai Songprakob, Thinkstock
Insider-Tipp Essen wie im feudalen Japan
Von den Wolkenkratzern von Shinjuku eine gute halbe Stunde, und schon bist du im ländlichen Japan vergangener Zeiten. Auf dem hügeligen Parkgelände in Kawasaki ist bequemes Schuhwerk unerlässlich! Hier verteilen sich reizvoll arrangiert 25 traditionelle Gebäude, die aus verschiedenen Landesteilen mitsamt historischem Mobiliar versetzt wurden. Auch ein dörfliches Kabukitheater mit einer handbetriebenen Drehbühne ist zu sehen sowie ein Vorratshaus auf Stelzen. Regelmäßig wird Handwerk wie Flechten oder Weben vorgeführt. Mitmachen erwünscht! Der umgebende Park ist ideal, wenn du mit Kindern unterwegs bist. In einem der alten Häuser kannst du Soba-Nudeln in authentischer Atmosphäre genießen. Übrigens konkurrieren die Kellnerinnen mit dem Alter der Häuser und sind recht lustig. Schlicht, aber ein Genuss!
- Masugata 7-1-1, Kawasaki-shi
- http://www.nihonminkaen.jp/
- +81 44-922-2181
Kokyo
Architektonische Highlights © CO Leong, Shutterstock
Insider-Tipp Kirschen beim Kaiser
Am besten siehst du den Kaiserpalast im Laufschritt, auf einer 5 km langen Route rund um die gut 2 km² große, von Wassergräben umgebene Residenz. Vom Palastgelände ist nur der Ostgarten für Touristen zugänglich, wo einst die mächtige Burg von Edo stand. Lediglich am 2.Januar und am 23.Februar, dem Geburtstag des Kaisers, öffnen sich alljährlich die Tore an der Brücke Nijubashi, und die kaiserliche Familie winkt vom verglasten Balkon. Ende März, Anfang April ist die Gegend um Chidorigafuchi entlang des Burggrabens in rosa Kirschblüten getaucht und wird abends angestrahlt.
- Chiyoda 1-1, 100-8111 Tokyo
- http://sankan.kunaicho.go.jp/
- +81 3-3213-1111
© CO Leong, Shutterstock
Insider-Tipp Kirschen beim Kaiser
Am besten siehst du den Kaiserpalast im Laufschritt, auf einer 5 km langen Route rund um die gut 2 km² große, von Wassergräben umgebene Residenz. Vom Palastgelände ist nur der Ostgarten für Touristen zugänglich, wo einst die mächtige Burg von Edo stand. Lediglich am 2.Januar und am 23.Februar, dem Geburtstag des Kaisers, öffnen sich alljährlich die Tore an der Brücke Nijubashi, und die kaiserliche Familie winkt vom verglasten Balkon. Ende März, Anfang April ist die Gegend um Chidorigafuchi entlang des Burggrabens in rosa Kirschblüten getaucht und wird abends angestrahlt.
- Chiyoda 1-1, 100-8111 Tokyo
- http://sankan.kunaicho.go.jp/
- +81 3-3213-1111
Zenko-Tempel
Architektonische Highlights © IZO, Shutterstock
Insider-Tipp Sonnengruß auf Japanisch
Seit 1400 Jahren beten die Bewohner von Nagano an diesem buddhistischen Tempel. Im Winter, wenn alles schneebedeckt ist, ist die Stimmung besonders magisch. Die Freiwilligengruppe Bonsho no Kai führt am Wochenende kostenlos auf Englisch. Bist du Frühaufsteher? Dann besuch die Morgenmesse (O-Asaji), immer zum Sonnenaufgang.
- Motoyoshicho 491, 380-0851 Nagano
- http://www.zenkoji.jp/
- +81 26-234-3591
© IZO, Shutterstock
Insider-Tipp Sonnengruß auf Japanisch
Seit 1400 Jahren beten die Bewohner von Nagano an diesem buddhistischen Tempel. Im Winter, wenn alles schneebedeckt ist, ist die Stimmung besonders magisch. Die Freiwilligengruppe Bonsho no Kai führt am Wochenende kostenlos auf Englisch. Bist du Frühaufsteher? Dann besuch die Morgenmesse (O-Asaji), immer zum Sonnenaufgang.
- Motoyoshicho 491, 380-0851 Nagano
- http://www.zenkoji.jp/
- +81 26-234-3591
Yokohama Landmark Tower
Architektonische Highlights © leungchopan, Shutterstock
Insider-Tipp Himmlischer Blick
In 40 Sekunden katapultiert dich der Aufzug in den 69.Stock zur Aussichtsplattform des zweithöchsten Gebäudes Japans. Abends, wenn das Hafengebiet, in dem sich ein Riesenrad dreht, beleuchtet ist, ist die Aussicht besonders spektakulär! An klaren Tagen siehst du sogar den Fuji.
- 2-chōme 2-1, 220-0012 Yokohama
- http://www.yokohama-landmark.jp/
- +81 45-222-5015
© leungchopan, Shutterstock
Insider-Tipp Himmlischer Blick
In 40 Sekunden katapultiert dich der Aufzug in den 69.Stock zur Aussichtsplattform des zweithöchsten Gebäudes Japans. Abends, wenn das Hafengebiet, in dem sich ein Riesenrad dreht, beleuchtet ist, ist die Aussicht besonders spektakulär! An klaren Tagen siehst du sogar den Fuji.
- 2-chōme 2-1, 220-0012 Yokohama
- http://www.yokohama-landmark.jp/
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Daio Wasabi Farm
TouristenattraktionenInsider-Tipp Wasabi für Wagemutige
Woher kommt der Scharfmacher im Sushi? Erfährst du hier. Die Farm ist auch was für Filmfans: Sie erkennen Wasserräder aus Akira Kurosawas Film „Dreams“ (1989) wieder. Aber die Hauptsache ist Japanischer Meerrettich. Forder deine Geschmacksnerven mal mit Wasabi-Eis, Wasabi-Schokolade oder Wasabi-Bier heraus!
- Hotaka 3640, 399-8303 Azumino
- http://www.daiowasabi.co.jp/
- +81 263-82-2118
Insider-Tipp Wasabi für Wagemutige
Woher kommt der Scharfmacher im Sushi? Erfährst du hier. Die Farm ist auch was für Filmfans: Sie erkennen Wasserräder aus Akira Kurosawas Film „Dreams“ (1989) wieder. Aber die Hauptsache ist Japanischer Meerrettich. Forder deine Geschmacksnerven mal mit Wasabi-Eis, Wasabi-Schokolade oder Wasabi-Bier heraus!
- Hotaka 3640, 399-8303 Azumino
- http://www.daiowasabi.co.jp/
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Hachiko
Touristenattraktionen © podsy, Shutterstock
Wo verabredet man sich in Shibuya? Keine Frage: am Hachikō natürlich, dem Bronzedenkmal eines Akita-Hundes. Hachikō, 1923 geboren, gehörte einem Professor der Tokio-Universität. Jeden Abend war er pünktlich zur Stelle, um seinen Herrn vom Bahnhof abzuholen. Eines Tages starb der Professor, Hachikō aber trottete weiter zur gewohnten Zeit an den gewohnten Ort, bis er nach zehn Jahren selbst das Zeitliche segnete. Schon zu seinen Lebzeiten hatte man ihm ein Denkmal gesetzt. Im Krieg wurde es eingeschmolzen. Seit 1948 wacht Hachikō wieder, die treuen Hundeaugen auf den Ausgang des Bahnhofs gerichtet.
- Dogenzaka 2-1, 150-0043 Tokyo
- http://www.city.shibuya.tokyo.jp/
- +81 3-3463-2376
© podsy, Shutterstock
Wo verabredet man sich in Shibuya? Keine Frage: am Hachikō natürlich, dem Bronzedenkmal eines Akita-Hundes. Hachikō, 1923 geboren, gehörte einem Professor der Tokio-Universität. Jeden Abend war er pünktlich zur Stelle, um seinen Herrn vom Bahnhof abzuholen. Eines Tages starb der Professor, Hachikō aber trottete weiter zur gewohnten Zeit an den gewohnten Ort, bis er nach zehn Jahren selbst das Zeitliche segnete. Schon zu seinen Lebzeiten hatte man ihm ein Denkmal gesetzt. Im Krieg wurde es eingeschmolzen. Seit 1948 wacht Hachikō wieder, die treuen Hundeaugen auf den Ausgang des Bahnhofs gerichtet.
- Dogenzaka 2-1, 150-0043 Tokyo
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Tokyo International Forum
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
"Atemberaubend schön!" - "kalt und abstoßend" - die Urteile über den Mehrzweckbau mit Konzertsälen, Konferenzräumen, Restaurants, Läden und Touristeninformation divergierten von Anfang an. Die 60 m hohe gläserne Atriumhalle besticht trotz der erdbebensicheren Stahlkonstruktion durch filigrane Leichtigkeit. 1 Mrd. Euro hat der 1997 vollendete Bau insgesamt verschlungen.
- Marunouchi 3-5-1, 100-0005 Tokyo
- http://www.t-i-forum.co.jp/
- +81 3-5221-9000
© MAIRDUMONT
"Atemberaubend schön!" - "kalt und abstoßend" - die Urteile über den Mehrzweckbau mit Konzertsälen, Konferenzräumen, Restaurants, Läden und Touristeninformation divergierten von Anfang an. Die 60 m hohe gläserne Atriumhalle besticht trotz der erdbebensicheren Stahlkonstruktion durch filigrane Leichtigkeit. 1 Mrd. Euro hat der 1997 vollendete Bau insgesamt verschlungen.
- Marunouchi 3-5-1, 100-0005 Tokyo
- http://www.t-i-forum.co.jp/
- +81 3-5221-9000