Oberägypten Must Sees

Abū Sinbal
Architektonische Highlights
Abū Sinbal
Abū Sinbal
Al-Uqsur
Geographical
Luxor
Luxor Temple
Touristenattraktionen
Al-Uqsur
Luxor Temple
Karnak Temple Complex
Touristenattraktionen
Al-Uqsur
Karnak Temple Complex
Wādī al-Mulūk
Touristenattraktionen
Al-Uqsur
Wādī al-Mulūk
Djeser-Djeseru
Touristenattraktionen
Al-Uqsur
Djeser-Djeseru
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Architektonische Highlights
Al-Uqsur
Elephantine Island
Landschaftliche Highlights
Elephantine Island
Elephantine Island
Horus Temple
Architektonische Highlights
Idfū
Horus Temple
Philae
Touristenattraktionen
Aswan
Philae

    Architektonische Highlights

    Geographical

    Touristenattraktionen

    Architektonische Highlights

    Geographical

    Touristenattraktionen

    Landschaftliche Highlights


  • Abū Sinbal

    Architektonische Highlights
    • Abū Sinbal© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Ganz tief im Inneren

    Hier ist alles ein bisschen größer. Du musst den riesigen Schlüssel gesehen haben, mit dem die Tempelwächter Abu Simbel öffnen und schließen! Kolossal sind die vier 20 m hohen Statuen von Ramses II., der den Tempel erbauen ließ. Sie thronen an einem künstlichen Felsen, angelegt 1964–68, als man die Anlage im Rahmen einer Unesco-Aktion vor den Fluten des Stausees rettete. Der Tempel ist so nach Osten hin ausgerichtet, dass zweimal im Jahr die Strahlen der aufgehenden Sonne auf drei der vier Götterfiguren in seinem Innern treffen. Der kleinere Tempel ist Hathor und Nefertari gewidmet. Wenn du die Möglichkeit hast, geh zum Schluss durch eine Seitentür in den imposanten Bauch des versetzten Bauwerks. Am Abend gibt es eine Sound and Light Show. Die Anreise für den Tagesausflug musst du vorab planen. Im Morgengrauen verlässt dein Taxi oder Bus Assuan (Konvois können vorgeschrieben sein, wenn die Sicherheitslage es erfordern sollte).

    • Abū Sinbal© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Ganz tief im Inneren

    Hier ist alles ein bisschen größer. Du musst den riesigen Schlüssel gesehen haben, mit dem die Tempelwächter Abu Simbel öffnen und schließen! Kolossal sind die vier 20 m hohen Statuen von Ramses II., der den Tempel erbauen ließ. Sie thronen an einem künstlichen Felsen, angelegt 1964–68, als man die Anlage im Rahmen einer Unesco-Aktion vor den Fluten des Stausees rettete. Der Tempel ist so nach Osten hin ausgerichtet, dass zweimal im Jahr die Strahlen der aufgehenden Sonne auf drei der vier Götterfiguren in seinem Innern treffen. Der kleinere Tempel ist Hathor und Nefertari gewidmet. Wenn du die Möglichkeit hast, geh zum Schluss durch eine Seitentür in den imposanten Bauch des versetzten Bauwerks. Am Abend gibt es eine Sound and Light Show. Die Anreise für den Tagesausflug musst du vorab planen. Im Morgengrauen verlässt dein Taxi oder Bus Assuan (Konvois können vorgeschrieben sein, wenn die Sicherheitslage es erfordern sollte).


  • Al-Uqsur

    Geographical
    • © Mountains Hunter, Shutterstock
    • © Mountains Hunter, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Ausklang im Osten

    Luxor ist großes Theater und gleicht einer Bühne, auf der verschiedene Schauspieltruppen aufeinandertreffen. Die Pharaonen, die es nie unter der Ewigkeit machten und damit bis heute Erfolg haben, locken Millionen von Touristen aus aller Welt an: Amerikaner, die fließend Hieroglyphentexte lesen können, Japaner in großen Gruppen, Europäer, die sich mit Taxifahrern ums Geld streiten. Das alles geschieht in einer Kulisse aus antiken Tempeln, McDonald’s und Souvenirständen. Während es fast überall im Land ausreicht, sich einen Tag lang treiben zu lassen, um am Abend die netten Begegnungen und Einladungen gar nicht mehr an einer Hand abzählen zu können, musst du dir hier andauernd deinen Freiraum erkämpfen. Ignorier konsequent Taxifahrer, Souvenirhändler und Pferdekutscher, wenn du nichts von ihnen willst. Besuch die Tempel auf der Ostseite des Nils besser am späten Nachmittag. Nimm dir ein Hotel auf der Westseite, wenn du mehr Ruhe haben möchtest. Der Großraum Luxor hat etwa 1,4 Mio. Einwohner, die – direkt oder indirekt – in großer Zahl vom Tourismus leben. Der Name der Stadt ist vom arabischen Wort für „die Paläste“ abgeleitet: Al-Uqsur. Mit der Vereinigung von Ober- und Unterägypten zum Neuen Reich etwa 1500 Jahre v. Chr. wurde der Ort Hauptstadt, mit dem Namen Waset. Aus dem Griechischen stammt die Bezeichnung Theben. So schwärmte Homer von ihm als „hunderttoriges Theben“. Auf der Ostseite des Nils sind die zwei großen Tempelanlagen erhalten, der Tempel von Luxor und der von Karnak. Vom Luxor-Tempel aus Richtung Norden tauchst du ins Basarviertel ein, das komplett umgebaut wurde und an das sich die knapp 3 km lange Sphingenallee (Al Kabash) anschließt. Zum Westufer fahren mehrere Fähren. Mit dem Auto geht es etwa 8 km südlich über eine Brücke. Die einzelnen Stätten der Nekropole von Theben – das Tal der Könige, das Tal der Königinnen, das Ramesseum, die Memnonskolosse, der Tempel der Hatschepsut und andere – liegen jeweils einige Kilometer auseinander. Du kannst die Strecke mit dem Taxi oder mit dem Fahrrad zurücklegen. Wer sich fit genug fühlt, um die Gegend im Sattel zu erkunden, erlebt ein spannendes Abenteuer, bei dem die Sehenswürdigkeiten im ganz eigenen Tempo besichtigt werden. Viele Hotels haben Fahrräder für ihre Gäste, einen Verleih gibt's am Fähranleger an der Westbank. Ausreichend Wasser, eine schützende Kopfbedeckung und Sonnencreme nicht vergessen!

    • © Mountains Hunter, Shutterstock
    • © Mountains Hunter, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Ausklang im Osten

    Luxor ist großes Theater und gleicht einer Bühne, auf der verschiedene Schauspieltruppen aufeinandertreffen. Die Pharaonen, die es nie unter der Ewigkeit machten und damit bis heute Erfolg haben, locken Millionen von Touristen aus aller Welt an: Amerikaner, die fließend Hieroglyphentexte lesen können, Japaner in großen Gruppen, Europäer, die sich mit Taxifahrern ums Geld streiten. Das alles geschieht in einer Kulisse aus antiken Tempeln, McDonald’s und Souvenirständen. Während es fast überall im Land ausreicht, sich einen Tag lang treiben zu lassen, um am Abend die netten Begegnungen und Einladungen gar nicht mehr an einer Hand abzählen zu können, musst du dir hier andauernd deinen Freiraum erkämpfen. Ignorier konsequent Taxifahrer, Souvenirhändler und Pferdekutscher, wenn du nichts von ihnen willst. Besuch die Tempel auf der Ostseite des Nils besser am späten Nachmittag. Nimm dir ein Hotel auf der Westseite, wenn du mehr Ruhe haben möchtest. Der Großraum Luxor hat etwa 1,4 Mio. Einwohner, die – direkt oder indirekt – in großer Zahl vom Tourismus leben. Der Name der Stadt ist vom arabischen Wort für „die Paläste“ abgeleitet: Al-Uqsur. Mit der Vereinigung von Ober- und Unterägypten zum Neuen Reich etwa 1500 Jahre v. Chr. wurde der Ort Hauptstadt, mit dem Namen Waset. Aus dem Griechischen stammt die Bezeichnung Theben. So schwärmte Homer von ihm als „hunderttoriges Theben“. Auf der Ostseite des Nils sind die zwei großen Tempelanlagen erhalten, der Tempel von Luxor und der von Karnak. Vom Luxor-Tempel aus Richtung Norden tauchst du ins Basarviertel ein, das komplett umgebaut wurde und an das sich die knapp 3 km lange Sphingenallee (Al Kabash) anschließt. Zum Westufer fahren mehrere Fähren. Mit dem Auto geht es etwa 8 km südlich über eine Brücke. Die einzelnen Stätten der Nekropole von Theben – das Tal der Könige, das Tal der Königinnen, das Ramesseum, die Memnonskolosse, der Tempel der Hatschepsut und andere – liegen jeweils einige Kilometer auseinander. Du kannst die Strecke mit dem Taxi oder mit dem Fahrrad zurücklegen. Wer sich fit genug fühlt, um die Gegend im Sattel zu erkunden, erlebt ein spannendes Abenteuer, bei dem die Sehenswürdigkeiten im ganz eigenen Tempo besichtigt werden. Viele Hotels haben Fahrräder für ihre Gäste, einen Verleih gibt's am Fähranleger an der Westbank. Ausreichend Wasser, eine schützende Kopfbedeckung und Sonnencreme nicht vergessen!


  • Luxor Temple

    Touristenattraktionen
    • Luxor Temple© Glow Images

    Die Westseite des Nils bei Luxor mit der Gräberstadt von Theben ist erfahrungsgemäß eher unbeliebt bei Kindern. Gut kommt dafür ein Besuch des Luxor-Tempels nach Einbruch der Dunkelheit an. Die gigantischen Säulen, Mauern und Kolossalstatuen sind dann gespenstisch beleuchtet.

    • Luxor Temple© Glow Images

    Die Westseite des Nils bei Luxor mit der Gräberstadt von Theben ist erfahrungsgemäß eher unbeliebt bei Kindern. Gut kommt dafür ein Besuch des Luxor-Tempels nach Einbruch der Dunkelheit an. Die gigantischen Säulen, Mauern und Kolossalstatuen sind dann gespenstisch beleuchtet.


  • Karnak Temple Complex

    Touristenattraktionen
    • Karnak Temple Complex© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal

    3 km nördlich des Luxor-Tempels, ebenfalls in Nähe des Nilufers, erstreckt sich auf einem Gebiet von 250.000 m2 eine ebenso eindrucksvolle wie unübersichtliche Tempelanlage. Dutzende von Herrschern bauten über 13 Jhe. lang an ihr und veränderten sie ständig. Bis heute ist es den Archäologen nicht gelungen, alle ihre Rätsel komplett zu entschlüsseln. Hinter dem Eingang befindet sich der Amun-Tempel. Westlich davon steht das Heiligtum des Khonsu sowie als drittes Zentrum der Anlage der Festtempel Thutmosis' III. Hinzu kommen weitere An- und Umbauten, Hallen und Höfe, Schreine und Alleen. Am Vormittag strömen Heerscharen von Touristen in die Anlage. Am besten ist es, du besuchst den Tempel in der Mittagshitze, wenn die Tourbusse wieder verschwunden sind, oder sogar am frühen Abend. Nach Einbruch der Dunkelheit finden kitschige Multimediaspektakel in täglich wechselnden Sprachen statt, die sogenannten Sound-&-Light-Shows. Berühmt ist vor allem der riesige Säulenwald zu beiden Seiten des Mittelganges, erbaut von Ramses I. und seinem Sohn Sethos I., vollendet von Ramses II. Die 134 kolossalen Säulen haben einen Umfang von etwa 10 m und ragen zwischen 13 m und 24 m auf. Der Heilige See südlich des Amun-Tempels diente den Priestern vorwiegend für rituelle Bootsfahrten und Waschungen. An seinem Ufer liegt ein großer Granitskarabäus, den Amenophis III. dem Sonnengott Atum-Chepre geweiht hatte.

    • Karnak Temple Complex© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal

    3 km nördlich des Luxor-Tempels, ebenfalls in Nähe des Nilufers, erstreckt sich auf einem Gebiet von 250.000 m2 eine ebenso eindrucksvolle wie unübersichtliche Tempelanlage. Dutzende von Herrschern bauten über 13 Jhe. lang an ihr und veränderten sie ständig. Bis heute ist es den Archäologen nicht gelungen, alle ihre Rätsel komplett zu entschlüsseln. Hinter dem Eingang befindet sich der Amun-Tempel. Westlich davon steht das Heiligtum des Khonsu sowie als drittes Zentrum der Anlage der Festtempel Thutmosis' III. Hinzu kommen weitere An- und Umbauten, Hallen und Höfe, Schreine und Alleen. Am Vormittag strömen Heerscharen von Touristen in die Anlage. Am besten ist es, du besuchst den Tempel in der Mittagshitze, wenn die Tourbusse wieder verschwunden sind, oder sogar am frühen Abend. Nach Einbruch der Dunkelheit finden kitschige Multimediaspektakel in täglich wechselnden Sprachen statt, die sogenannten Sound-&-Light-Shows. Berühmt ist vor allem der riesige Säulenwald zu beiden Seiten des Mittelganges, erbaut von Ramses I. und seinem Sohn Sethos I., vollendet von Ramses II. Die 134 kolossalen Säulen haben einen Umfang von etwa 10 m und ragen zwischen 13 m und 24 m auf. Der Heilige See südlich des Amun-Tempels diente den Priestern vorwiegend für rituelle Bootsfahrten und Waschungen. An seinem Ufer liegt ein großer Granitskarabäus, den Amenophis III. dem Sonnengott Atum-Chepre geweiht hatte.


  • Wādī al-Mulūk

    Touristenattraktionen
    • Wādī al-Mulūk© Glow Images

    Das Gräberfeld hinter dem Bergmassiv, dessen Gänge sich symbolisch tief ins Reich der Toten winden, ist für viele der Höhepunkt ihres Ausfluges nach West-Theben, andere sind enttäuscht. Die wirkliche Würde des Orts, in seiner weltfernen Abgeschiedenheit, erschließt sich allerdings nur, wenn der vormittägliche Touristenrummel vorbei ist und die Reisebusse wieder abgefahren sind. Die Wandmalereien der Gräber leiden unter den Ausdünstungen der Besucher, fast alle Grabbeigaben wurden über die Jahrhunderte geraubt. Sehenswert sind das Grab Ramses' IV. (Nr. 2), dessen hinterer Bereich mit Szenen aus dem Pfortenbuch geschmückt ist, das der Königin Tauseret und des Pharaos Sethnacht mit dem prunkvollen Granitsarkophag (Nr. 14) sowie das Grab Sethos' I. (Nr. 17), für viele die schönste aller zugänglichen Grabstellen. Zu den insgesamt 64 Königs- und Prinzengräbern gehört auch das von Tut-ench-Amun, dessen prachtvolle Beigaben im Nationalmuseum am Midan Al-Tahrir in Kairo bewundert werden können.

    • Wādī al-Mulūk© Glow Images

    Das Gräberfeld hinter dem Bergmassiv, dessen Gänge sich symbolisch tief ins Reich der Toten winden, ist für viele der Höhepunkt ihres Ausfluges nach West-Theben, andere sind enttäuscht. Die wirkliche Würde des Orts, in seiner weltfernen Abgeschiedenheit, erschließt sich allerdings nur, wenn der vormittägliche Touristenrummel vorbei ist und die Reisebusse wieder abgefahren sind. Die Wandmalereien der Gräber leiden unter den Ausdünstungen der Besucher, fast alle Grabbeigaben wurden über die Jahrhunderte geraubt. Sehenswert sind das Grab Ramses' IV. (Nr. 2), dessen hinterer Bereich mit Szenen aus dem Pfortenbuch geschmückt ist, das der Königin Tauseret und des Pharaos Sethnacht mit dem prunkvollen Granitsarkophag (Nr. 14) sowie das Grab Sethos' I. (Nr. 17), für viele die schönste aller zugänglichen Grabstellen. Zu den insgesamt 64 Königs- und Prinzengräbern gehört auch das von Tut-ench-Amun, dessen prachtvolle Beigaben im Nationalmuseum am Midan Al-Tahrir in Kairo bewundert werden können.


  • Djeser-Djeseru

    Touristenattraktionen
    • Djeser-Djeseru© MAIRDUMONT

    Elegant schmiegt sich die dreistöckige Terrassenanlage an den Berghang. Die Ebenen sind durch flache Rampen miteinander verbunden. Viele der farbigen Reliefs sind gut erhalten und zeigen Stationen aus dem Leben der Königin, u.a. ihre Geburt (mittlerer Hof rechts) und die Expedition, die sie 1470 v.Chr. nach Punt im Somaliland schickte (mittlerer Hof links). Vor dem Haupteingang zweigt rechts ein schmaler Weg ab, der über das Bergmassiv nach etwa 50 Min. zum Tal der Könige führt.

    • Djeser-Djeseru© MAIRDUMONT

    Elegant schmiegt sich die dreistöckige Terrassenanlage an den Berghang. Die Ebenen sind durch flache Rampen miteinander verbunden. Viele der farbigen Reliefs sind gut erhalten und zeigen Stationen aus dem Leben der Königin, u.a. ihre Geburt (mittlerer Hof rechts) und die Expedition, die sie 1470 v.Chr. nach Punt im Somaliland schickte (mittlerer Hof links). Vor dem Haupteingang zweigt rechts ein schmaler Weg ab, der über das Bergmassiv nach etwa 50 Min. zum Tal der Könige führt.


  • Ach-menu

    Architektonische Highlights
    • © Pakhnyushchyy, Thinkstock

    3 km nördlich des Luxor-Tempels, ebenfalls in Nähe des Nilufers, erstreckt sich auf einem Gebiet von 250.000 m2 eine ebenso eindrucksvolle wie unübersichtliche Tempelanlage. Dutzende von Herrschern bauten über 13 Jahrhunderte lang an ihr und veränderten sie ständig. Bis heute ist es den Archäologen nicht gelungen, alle ihre Rätsel komplett zu entschlüsseln. Hinter dem Eingang befindet sich der Amun-Tempel. Westlich davon steht das Heiligtum des Khonsu sowie als drittes Zentrum der Anlage der Festtempel Thutmosis' III. Hinzu kommen weitere An- und Umbauten, Hallen und Höfe, Schreine und Alleen. Am Vormittag strömen Heerscharen von Touristen in die Anlage. Am besten ist es, den Tempel in der Mittagshitze zu besuchen, wenn die Tourbusse wieder verschwunden sind, oder sogar am frühen Abend. Nach Einbruch der Dunkelheit finden kitschige Multimediaspektakel in täglich wechselnden Sprachen statt, die sogenannten Sound-&-Light-Shows. Berühmt ist vor allem der riesige Säulenwald zu beiden Seiten des Mittelgangs, erbaut von Ramses I. und seinem Sohn Sethos I., vollendet von Ramses II. Die 134 kolossalen Säulen haben einen Umfang von etwa 10 m und ragen zwischen 13 m und 24 m auf.

    • © Pakhnyushchyy, Thinkstock

    3 km nördlich des Luxor-Tempels, ebenfalls in Nähe des Nilufers, erstreckt sich auf einem Gebiet von 250.000 m2 eine ebenso eindrucksvolle wie unübersichtliche Tempelanlage. Dutzende von Herrschern bauten über 13 Jahrhunderte lang an ihr und veränderten sie ständig. Bis heute ist es den Archäologen nicht gelungen, alle ihre Rätsel komplett zu entschlüsseln. Hinter dem Eingang befindet sich der Amun-Tempel. Westlich davon steht das Heiligtum des Khonsu sowie als drittes Zentrum der Anlage der Festtempel Thutmosis' III. Hinzu kommen weitere An- und Umbauten, Hallen und Höfe, Schreine und Alleen. Am Vormittag strömen Heerscharen von Touristen in die Anlage. Am besten ist es, den Tempel in der Mittagshitze zu besuchen, wenn die Tourbusse wieder verschwunden sind, oder sogar am frühen Abend. Nach Einbruch der Dunkelheit finden kitschige Multimediaspektakel in täglich wechselnden Sprachen statt, die sogenannten Sound-&-Light-Shows. Berühmt ist vor allem der riesige Säulenwald zu beiden Seiten des Mittelgangs, erbaut von Ramses I. und seinem Sohn Sethos I., vollendet von Ramses II. Die 134 kolossalen Säulen haben einen Umfang von etwa 10 m und ragen zwischen 13 m und 24 m auf.


  • Elephantine Island

    Landschaftliche Highlights
    • Elephantine Island© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Kleine Entdeckertour

    Kannten die alten Ägypter wirklich Bumerange? Im Süden dieser Insel buddeln fast immer Forscher nach solchen und anderen Entdeckungen. Denn hier liegen die Reste der 5000 Jahre alten Siedlung Yebu und antike Tempelruinen. Die Villa von Sir William Willcocks, dem Planer des ersten Assuan-Staudamms, beherbergt das kleine Assuan Museum. Daneben klafft ein tiefes, dunkles Loch, der Nilometer, ein Wasserstandsmesser. Hier betritt man die Ausstellung der grabenden Archäologen. Ach ja, die Bumerange: Die Wurfhölzer findet ihr bei den Jagdwaffen. Lust auf einen Spaziergang, bei dem du echtes Ägypten siehst? Geh vom Nilometer aus nach Norden über die dicht mit Palmen bewachsene Insel, immer der auf Holztafeln gekritzelten Beschilderung „Sunset Restaurant Ibiza“ nach. Verstreut liegen kleine nubische Ansiedlungen. Unterwegs grüßen Schulkinder freundlich, da und dort begegnest du Eseln und Ziegen. Es gibt in der kleinen Siedlung, die du schließlich erreichst, kleine Hotels mit einfachen Cafés. Nach einem Getränk im Ibiza-Café stehst du nach ein par Minuten vor dem Mövenpick Hotel mit seinem markanten Stelzenturm. Von dort aus kannst du mit der kostenlosen Hotelfähre wieder in die Stadt Assuan übersetzen.

    • Elephantine Island
    • Elephantine Island© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Kleine Entdeckertour

    Kannten die alten Ägypter wirklich Bumerange? Im Süden dieser Insel buddeln fast immer Forscher nach solchen und anderen Entdeckungen. Denn hier liegen die Reste der 5000 Jahre alten Siedlung Yebu und antike Tempelruinen. Die Villa von Sir William Willcocks, dem Planer des ersten Assuan-Staudamms, beherbergt das kleine Assuan Museum. Daneben klafft ein tiefes, dunkles Loch, der Nilometer, ein Wasserstandsmesser. Hier betritt man die Ausstellung der grabenden Archäologen. Ach ja, die Bumerange: Die Wurfhölzer findet ihr bei den Jagdwaffen. Lust auf einen Spaziergang, bei dem du echtes Ägypten siehst? Geh vom Nilometer aus nach Norden über die dicht mit Palmen bewachsene Insel, immer der auf Holztafeln gekritzelten Beschilderung „Sunset Restaurant Ibiza“ nach. Verstreut liegen kleine nubische Ansiedlungen. Unterwegs grüßen Schulkinder freundlich, da und dort begegnest du Eseln und Ziegen. Es gibt in der kleinen Siedlung, die du schließlich erreichst, kleine Hotels mit einfachen Cafés. Nach einem Getränk im Ibiza-Café stehst du nach ein par Minuten vor dem Mövenpick Hotel mit seinem markanten Stelzenturm. Von dort aus kannst du mit der kostenlosen Hotelfähre wieder in die Stadt Assuan übersetzen.

    • Elephantine Island

  • Horus Temple

    Architektonische Highlights
    • Horus Temple© Glow Images

    Der Horus-Tempel in Edfu, 60 km südlich von Luxor, gilt als der besterhaltene des Landes: Erst 1860 wurde er freigelegt. Horus, der Gott in Falkengestalt und Sohn des Osiris, bewacht als Granitskulptur den Tempel im Eingangsbereich.

    • Horus Temple© Glow Images

    Der Horus-Tempel in Edfu, 60 km südlich von Luxor, gilt als der besterhaltene des Landes: Erst 1860 wurde er freigelegt. Horus, der Gott in Falkengestalt und Sohn des Osiris, bewacht als Granitskulptur den Tempel im Eingangsbereich.


  • Philae

    Touristenattraktionen
    • Philae© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal

    Das Areal wird vom Isis-Tempel beherrscht, der sich ursprünglich auf einer Insel befand, die in den Fluten eines Assuan-Staudamm-Zwischenbeckens unterging und auf der Agilkia-Insel originalgetreu wieder aufgebaut wurde. Die ältesten erhaltenen Gebäude wurden vor über 2300 Jahren von Nektanebos angelegt, von dessen Pavillon ein Säulengang zum ptolemäischen Isis-Tempel führt. Zum Übersetzen auf die Insel musst du eines der bereitliegenden Boote mieten.

    • Philae© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal

    Das Areal wird vom Isis-Tempel beherrscht, der sich ursprünglich auf einer Insel befand, die in den Fluten eines Assuan-Staudamm-Zwischenbeckens unterging und auf der Agilkia-Insel originalgetreu wieder aufgebaut wurde. Die ältesten erhaltenen Gebäude wurden vor über 2300 Jahren von Nektanebos angelegt, von dessen Pavillon ein Säulengang zum ptolemäischen Isis-Tempel führt. Zum Übersetzen auf die Insel musst du eines der bereitliegenden Boote mieten.