Nordtunesien Top Sehenswürdigkeiten

Thermes d'Antonin
Touristenattraktionen
Carthage
Dougga
Touristenattraktionen
Téboursouk
Musée National du Bardo
Museen
Tūnis
Musée National du Bardo
Vieux Port
Touristenattraktionen
Binzart
Vieux Port
Djammaa ez-Zitouna
Architektonische Highlights
Tunis
Lac Ichkeul
Landschaftliche Highlights
Tinja
Musée National de Carthage
Museen
Carthage
Musée National de Carthage
Utique
Touristenattraktionen
Carthage
Bulla Regia
Touristenattraktionen
Jendouba
Bulla Regia
Avenue Habib Bourguiba
Touristenattraktionen
Tunis
Medina Méditerranea
Touristenattraktionen
El-Ḥammāmāt
Archaeological Site Uthina
Touristenattraktionen
Mornag
Centre des Musiques Arabes et Méditerranéennes
Museen
Sīdī Bū Saīd
Place Halfaouine
Touristenattraktionen
Tunis
Palais de la Chasse
Architektonische Highlights
Bulla Regia
Parc Archéologique des Villes Romaines
Touristenattraktionen
Carthage
Musée de Chemtou
Museen
Wadi Maliz
Musée de la Ville de Tunis
Museen
Tunis
Mosquée des Teinturiers
Architektonische Highlights
Tunis
Mosquée de Sidi Youssef
Architektonische Highlights
Tunis
Mosquée Hammouda Pacha
Architektonische Highlights
Tunis
Friguia
Botanische Gärten & Parks
Bouficha
Complexe des Trois Medersas
Architektonische Highlights
Tunis
Écomusée
Museen
Tinja
Fort Génois
Architektonische Highlights
Ṭabarqa
Fej El Atlel
Landschaftliche Highlights
Aïn Draham
Ghar el-Kebir
Touristenattraktionen
El Haouaria
Tourbet El-Bey
Touristenattraktionen
Tunis
Tophet
Touristenattraktionen
Carthage
Tourbet Aziza Othmana
Touristenattraktionen
Tunis

    Touristenattraktionen

    Touristenattraktionen

    Museen

    Architektonische Highlights

    Landschaftliche Highlights

    Botanische Gärten & Parks


  • Thermes d'Antonin

    Touristenattraktionen
    • © Leonid Andronov, Shutterstock

    Die im 2.Jh. von Kaiser Antoninus Pius errichtete Thermenanlage zählte zu den größten und luxuriösesten Badetempeln der römischen Welt. Die aufgerichtete Säule des Frigidariums demonstriert mit stolzen 15 m Höhe, wie monumental diese Anlage einst gewesen sein muss.

    • Impasse des Thermes d'Antonin, 2016 Carthage
    • © Leonid Andronov, Shutterstock

    Die im 2.Jh. von Kaiser Antoninus Pius errichtete Thermenanlage zählte zu den größten und luxuriösesten Badetempeln der römischen Welt. Die aufgerichtete Säule des Frigidariums demonstriert mit stolzen 15 m Höhe, wie monumental diese Anlage einst gewesen sein muss.

    • Impasse des Thermes d'Antonin, 2016 Carthage

  • Dougga

    Touristenattraktionen
    • © Maksym Bondarenko, Shutterstock

    In Dougga sind die römischen Ruinen von Thugga sehenswert. Malerisch auf einem Hügel zwischen Olivenbäumen ausgebreitet, zählt die von der Unesco geschützte Stätte zu den bedeutendsten Orten Nordafrikas: Theater und Kapitolstempel aus dem 2.Jh. sind hervorragend erhalten. Der mondsichelförmige Tempel der Juno Caelestis (3.Jh.) lässt karthagische Einflüsse im Kult erkennen. In den Winterthermen aus dem 3.Jh. entspannten sich die Herren nach dem Besuch des gegenüberliegenden Bordells: Dessen Eingang schmückten mit Brüsten und Penissen dekorierte Hinweisschilder. Sie wurden vor einigen Jahren aus Schamgefühl entfernt.

    • P5, 9040 Téboursouk
    • © Maksym Bondarenko, Shutterstock

    In Dougga sind die römischen Ruinen von Thugga sehenswert. Malerisch auf einem Hügel zwischen Olivenbäumen ausgebreitet, zählt die von der Unesco geschützte Stätte zu den bedeutendsten Orten Nordafrikas: Theater und Kapitolstempel aus dem 2.Jh. sind hervorragend erhalten. Der mondsichelförmige Tempel der Juno Caelestis (3.Jh.) lässt karthagische Einflüsse im Kult erkennen. In den Winterthermen aus dem 3.Jh. entspannten sich die Herren nach dem Besuch des gegenüberliegenden Bordells: Dessen Eingang schmückten mit Brüsten und Penissen dekorierte Hinweisschilder. Sie wurden vor einigen Jahren aus Schamgefühl entfernt.

    • P5, 9040 Téboursouk

  • Musée National du Bardo

    Museen
    • Musée National du Bardo© Glow Images

    Das archäologische Museum residiert im ehemaligen Bey-Palast westlich der Medina im Stadtteil Le Bardo und ist allein schon wegen der prunkvollen Räume des historischen Baus sehenswert. Ein moderner Neubau setzt seit 2012 die kostbaren antiken und islamischen Exponate noch besser in Szene. Für den neuen Teil können sich Besucher einen Audioguide leihen, was unbedingt zu empfehlen ist, wenn sie nicht mit einer geführten Gruppe unterwegs sind. Der Bardo zeigt eine der größten römischen Mosaikensammlungen weltweit. Die Mythenwelt Roms, nordtunesische Landschaften, das Getier des Meers und der Lüfte - diese Motive finden sich an Böden und Wänden des ehemaligen Bey-Palasts. Zu den berühmten Mosaiken zählt eine Darstellung des Dichters Vergil, dem zwei Musen die Verse der "Aeneis" eingeben (3.Jh.). Das Museum beleuchtet auch die punische und frühchristliche Zeit.

    • Musée National du Bardo© Glow Images

    Das archäologische Museum residiert im ehemaligen Bey-Palast westlich der Medina im Stadtteil Le Bardo und ist allein schon wegen der prunkvollen Räume des historischen Baus sehenswert. Ein moderner Neubau setzt seit 2012 die kostbaren antiken und islamischen Exponate noch besser in Szene. Für den neuen Teil können sich Besucher einen Audioguide leihen, was unbedingt zu empfehlen ist, wenn sie nicht mit einer geführten Gruppe unterwegs sind. Der Bardo zeigt eine der größten römischen Mosaikensammlungen weltweit. Die Mythenwelt Roms, nordtunesische Landschaften, das Getier des Meers und der Lüfte - diese Motive finden sich an Böden und Wänden des ehemaligen Bey-Palasts. Zu den berühmten Mosaiken zählt eine Darstellung des Dichters Vergil, dem zwei Musen die Verse der "Aeneis" eingeben (3.Jh.). Das Museum beleuchtet auch die punische und frühchristliche Zeit.


  • Vieux Port

    Touristenattraktionen
    • Vieux Port© Glow Images

    Ein Idyll im Herzen der Altstadt: Die Mauern der Kasbah und des gegenüberliegenden Forts el-Hani bilden einen schützenden Wall um das Hafenbecken, bunt bemalte Boote dümpeln am Kai. Gegen Abend füllen sich die Cafés, Wasserpfeifen werden bereitgestellt, Teekessel angeworfen, während die Fischer mit ihren bunt beleuchteten Booten zum nächtlichen Fang aufs Meer hinausfahren.

    • Boulevard Habib Bougatfa, 7000 Binzart
    • Vieux Port© Glow Images

    Ein Idyll im Herzen der Altstadt: Die Mauern der Kasbah und des gegenüberliegenden Forts el-Hani bilden einen schützenden Wall um das Hafenbecken, bunt bemalte Boote dümpeln am Kai. Gegen Abend füllen sich die Cafés, Wasserpfeifen werden bereitgestellt, Teekessel angeworfen, während die Fischer mit ihren bunt beleuchteten Booten zum nächtlichen Fang aufs Meer hinausfahren.

    • Boulevard Habib Bougatfa, 7000 Binzart

  • Djammaa ez-Zitouna

    Architektonische Highlights

    Im 8.Jh. entstand ein erstes Gotteshaus, das mehrmals umgebaut wurde. Ab dem 13.Jh. avancierten die Zitouna und die ihr angeschlossenen Lehranstalten, die Medresen, zur bedeutendsten Hochschule des Landes und zur drittwichtigsten der islamischen Welt. Neben Theologie wurden Philosophie, Astronomie und Medizin unterrichtet. Heute ist die Ausbildung der Studenten an die Universität von Tunis verlagert. 184 von antiken Kapitellen aus Karthago gekrönte Säulen gliedern den Gebetssaal. Nichtmuslimen ist der Zutritt untersagt, sie können allerdings vom Innenhof aus einen Blick auf den im Dämmerlicht liegenden Raum erhaschen. Sehenswert ist das schöne Vierkantminarett mit Stuck- und Majolikadekor.

    Im 8.Jh. entstand ein erstes Gotteshaus, das mehrmals umgebaut wurde. Ab dem 13.Jh. avancierten die Zitouna und die ihr angeschlossenen Lehranstalten, die Medresen, zur bedeutendsten Hochschule des Landes und zur drittwichtigsten der islamischen Welt. Neben Theologie wurden Philosophie, Astronomie und Medizin unterrichtet. Heute ist die Ausbildung der Studenten an die Universität von Tunis verlagert. 184 von antiken Kapitellen aus Karthago gekrönte Säulen gliedern den Gebetssaal. Nichtmuslimen ist der Zutritt untersagt, sie können allerdings vom Innenhof aus einen Blick auf den im Dämmerlicht liegenden Raum erhaschen. Sehenswert ist das schöne Vierkantminarett mit Stuck- und Majolikadekor.


  • Lac Ichkeul

    Landschaftliche Highlights
    • © Marisha_SL, Shutterstock

    Etwa 30 km südlich von Bizerte breitet sich bei Tindja das Sumpfgebiet des Lac Ichkeul am Fuß des Djebel Ichkeul aus. Die Unesco hat See und Berg zum Welterbe erklärt, denn sie sind eine wichtige Station der Zugvögel. Hunderttausende überwintern hier, weitere gesellen sich während des Vogelzugs für eine kurze Rast hinzu. Mit dem Auto kann man den See entlang bis zu einer Ansammlung von Badehäusern fahren. Hier entspringen als besonders heilkräftig geltende Quellen, die zwischen Februar und Mai Ziel einer Wallfahrt sind. Auf keinen Fall sollte man die Häuser betreten oder hineinschauen und die Badenden stören! Der Pfad bergauf führt zu einem kleinen Écomusée, einem naturkundlichen Museum, mit interessanten Schautafeln zu Flora und Fauna auf einem steilen Hügel. Besucher können den Panoramablick über den See genießen und vielleicht einen Wasserbüffel erspähen.

    • Route de Menzel Bourguiba - Mateur, Tinja
    • © Marisha_SL, Shutterstock

    Etwa 30 km südlich von Bizerte breitet sich bei Tindja das Sumpfgebiet des Lac Ichkeul am Fuß des Djebel Ichkeul aus. Die Unesco hat See und Berg zum Welterbe erklärt, denn sie sind eine wichtige Station der Zugvögel. Hunderttausende überwintern hier, weitere gesellen sich während des Vogelzugs für eine kurze Rast hinzu. Mit dem Auto kann man den See entlang bis zu einer Ansammlung von Badehäusern fahren. Hier entspringen als besonders heilkräftig geltende Quellen, die zwischen Februar und Mai Ziel einer Wallfahrt sind. Auf keinen Fall sollte man die Häuser betreten oder hineinschauen und die Badenden stören! Der Pfad bergauf führt zu einem kleinen Écomusée, einem naturkundlichen Museum, mit interessanten Schautafeln zu Flora und Fauna auf einem steilen Hügel. Besucher können den Panoramablick über den See genießen und vielleicht einen Wasserbüffel erspähen.

    • Route de Menzel Bourguiba - Mateur, Tinja

  • Musée National de Carthage

    Museen
    • Musée National de Carthage© Glow Images

    Der Byrsahügel war wahrscheinlich das Herz der punischen Stadt Karthago. Auf seiner Kuppe lüftet dieses Museum die Geheimnisse der punischen Kultur. Dass sie im Gegensatz zu den in Rom kursierenden Gerüchten über finstere Riten eine lebensfrohe und höchst verfeinerte war, bezeugen elegantes Geschirr, Skulpturen und Schmuck.

    • Musée National de Carthage© Glow Images

    Der Byrsahügel war wahrscheinlich das Herz der punischen Stadt Karthago. Auf seiner Kuppe lüftet dieses Museum die Geheimnisse der punischen Kultur. Dass sie im Gegensatz zu den in Rom kursierenden Gerüchten über finstere Riten eine lebensfrohe und höchst verfeinerte war, bezeugen elegantes Geschirr, Skulpturen und Schmuck.


  • Utique

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    Snacks mit Aussicht

    Zur Zeit der Phönizier (8.Jh. v. Chr.) war Utique ein wichtiger Hafen. Heute liegt die Ausgrabungsstätte etwa 12 km vom Meer entfernt. Die Ruinen sind nicht besonders groß, liegen aber stimmungsvoll in der Landschaft und lohnen einen kurzen Abstecher von der Autobahn, um einen kleinen Einblick zu bekommen. Am Wochenende picknicken hier oft tunesische Familien – kann man gut nachmachen!

    Insider-Tipp
    Snacks mit Aussicht

    Zur Zeit der Phönizier (8.Jh. v. Chr.) war Utique ein wichtiger Hafen. Heute liegt die Ausgrabungsstätte etwa 12 km vom Meer entfernt. Die Ruinen sind nicht besonders groß, liegen aber stimmungsvoll in der Landschaft und lohnen einen kurzen Abstecher von der Autobahn, um einen kleinen Einblick zu bekommen. Am Wochenende picknicken hier oft tunesische Familien – kann man gut nachmachen!


  • Bulla Regia

    Touristenattraktionen
    • Bulla Regia© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Sesam öffne dich!

    Das Spektakuläre an diesen römischen Ruinen sind die unterirdischen Villen. Als Schutz vor der Hitze bauten die Römer die Untergeschosse nämlich tief in die Erde. Mehrere dieser Villen wurden in Bulla Regia entdeckt und einige, wie das Palais de la Chasse, so rekonstruiert, dass du eine Vorstellung von der damaligen Wohnatmosphäre bekommst. Mosaikfußböden zeigen Jagdmotive (daher auch der Name „Palast der Jagd“) bzw. in den nicht immer zugänglichen Villen Szenen aus der römischen Mythologie. Die besten Mosaiken sind heute im Bardo-Museum in Tunis ausgestellt, aber auch hier in Bulla Regia sind immer noch genügend vorhanden. Die Ruinen hast du normalerweise für dich allein; wenn sich dir am Eingang ein Guide anbietet, nimm die Dienste gerne an. Er kann dir ein paar Tore zu Villen und Mosaiken aufschließen, die du sonst nicht sehen würdest.

    • C59, Jendouba
    • Bulla Regia© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Sesam öffne dich!

    Das Spektakuläre an diesen römischen Ruinen sind die unterirdischen Villen. Als Schutz vor der Hitze bauten die Römer die Untergeschosse nämlich tief in die Erde. Mehrere dieser Villen wurden in Bulla Regia entdeckt und einige, wie das Palais de la Chasse, so rekonstruiert, dass du eine Vorstellung von der damaligen Wohnatmosphäre bekommst. Mosaikfußböden zeigen Jagdmotive (daher auch der Name „Palast der Jagd“) bzw. in den nicht immer zugänglichen Villen Szenen aus der römischen Mythologie. Die besten Mosaiken sind heute im Bardo-Museum in Tunis ausgestellt, aber auch hier in Bulla Regia sind immer noch genügend vorhanden. Die Ruinen hast du normalerweise für dich allein; wenn sich dir am Eingang ein Guide anbietet, nimm die Dienste gerne an. Er kann dir ein paar Tore zu Villen und Mosaiken aufschließen, die du sonst nicht sehen würdest.

    • C59, Jendouba

  • Avenue Habib Bourguiba

    Touristenattraktionen
    • © bumihills, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Ganz Tunis im Blick

    Vorbei an alten französischen Häusern, dem Theater (Ecke Rue de la Grèce) und zahllosen Cafés geht es vom Uhrenturm unter Platanen hindurch einmal quer die 900 m durch die Neustadt Richtung Medina. Der Gelehrte Ibn Khaldoun (1332–1406) bewacht von seinem Denkmal aus den Platz vor der Kathedrale. Hier verengt sich die Avenue Bourguiba zur Avenue de la France und endet am Medinator Bab el-Bahr. Von der Terrasse im Hotel El Hana International hat man einen super Blick auf die Neu- und Altstadt.

    • Avenue Habib Bourguiba, 1008 Tunis
    • © bumihills, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Ganz Tunis im Blick

    Vorbei an alten französischen Häusern, dem Theater (Ecke Rue de la Grèce) und zahllosen Cafés geht es vom Uhrenturm unter Platanen hindurch einmal quer die 900 m durch die Neustadt Richtung Medina. Der Gelehrte Ibn Khaldoun (1332–1406) bewacht von seinem Denkmal aus den Platz vor der Kathedrale. Hier verengt sich die Avenue Bourguiba zur Avenue de la France und endet am Medinator Bab el-Bahr. Von der Terrasse im Hotel El Hana International hat man einen super Blick auf die Neu- und Altstadt.

    • Avenue Habib Bourguiba, 1008 Tunis

  • Medina Méditerranea

    Touristenattraktionen
    • © Traveller76, Shutterstock
    Insider-Tipp
    App durch die Medina

    Die künstliche Medina ist Mittelpunkt der Hotelzone Hammamet-Yasmine südlich der Stadt; ein hübsches Konglomerat der schönsten Altstadtecken von Tunis bis Tozeur wurde hier nachgebaut. Hindurchgehen ist kostenlos, nur für einige Attraktionen muss man bezahlen. Mittendrin wird Scheherazade lebendig: Geschichtenerzähler erzählen die Märchen von 1001er Nacht. Über die Website kann man eine App laden, die beim Entdecken hilft.

    • © Traveller76, Shutterstock
    Insider-Tipp
    App durch die Medina

    Die künstliche Medina ist Mittelpunkt der Hotelzone Hammamet-Yasmine südlich der Stadt; ein hübsches Konglomerat der schönsten Altstadtecken von Tunis bis Tozeur wurde hier nachgebaut. Hindurchgehen ist kostenlos, nur für einige Attraktionen muss man bezahlen. Mittendrin wird Scheherazade lebendig: Geschichtenerzähler erzählen die Märchen von 1001er Nacht. Über die Website kann man eine App laden, die beim Entdecken hilft.


  • Archaeological Site Uthina

    Touristenattraktionen
    • © Lev Levin, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Finde das Tor zur Unterwelt

    Nicht weit entfernt von Tunis liegen die unterschätzten Ruinen von Oudna. Hier kannst du ohne viele andere Touristen die einstige antike Stadt ganz frei erkunden. Besonders beeindruckend ist das Theater, das noch fast vollständig steht und in dem etwa 10 000 Menschen Platz hatten. Die Stadt war einmal so groß wie 140 Fußballfelder, heute stehen noch einzelne wichtige Gebäude wie die Bäder mit ihren frei liegenden Mosaiken oder die Zisternen. Dort kannst du, wenn du nach etwas Suchen die Treppen nach unten gefunden hast, die beeindruckenden Gewölbe unter der Erde erkunden. Vom Kapitol, dem größten in Afrika, mit imposanten fünf Säulen, hast du Überblick über die frühere Stadt und die umliegende Ebene.

    • Mornag
    • © Lev Levin, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Finde das Tor zur Unterwelt

    Nicht weit entfernt von Tunis liegen die unterschätzten Ruinen von Oudna. Hier kannst du ohne viele andere Touristen die einstige antike Stadt ganz frei erkunden. Besonders beeindruckend ist das Theater, das noch fast vollständig steht und in dem etwa 10 000 Menschen Platz hatten. Die Stadt war einmal so groß wie 140 Fußballfelder, heute stehen noch einzelne wichtige Gebäude wie die Bäder mit ihren frei liegenden Mosaiken oder die Zisternen. Dort kannst du, wenn du nach etwas Suchen die Treppen nach unten gefunden hast, die beeindruckenden Gewölbe unter der Erde erkunden. Vom Kapitol, dem größten in Afrika, mit imposanten fünf Säulen, hast du Überblick über die frühere Stadt und die umliegende Ebene.

    • Mornag

  • Centre des Musiques Arabes et Méditerranéennes

    Museen

    Im Musikinstrumente-Museum finden ab und an Jazzsessions oder "Maalouf"-Abende ("Maalouf": tunesischer Musikstil, Verbindung arabischer und andalusischer Liedtraditionen) statt. Untergebracht ist das Museum im Ennejma Ezzahra-Palast, dessen prunkvolle Einrichtung ebenfalls sehenswert ist.

    Im Musikinstrumente-Museum finden ab und an Jazzsessions oder "Maalouf"-Abende ("Maalouf": tunesischer Musikstil, Verbindung arabischer und andalusischer Liedtraditionen) statt. Untergebracht ist das Museum im Ennejma Ezzahra-Palast, dessen prunkvolle Einrichtung ebenfalls sehenswert ist.


  • Place Halfaouine

    Touristenattraktionen

    Der Altstadtbereich um die Place Halfaouine liegt nördlich der eigentlichen Medina und wurde durch den gleichnamigen Film des Regisseurs Férid Boughedir berühmt. Früher Treffpunkt der Halbwelt, hat sich der Platz heute zu einem entspannten Ort gemausert und zieht mit seinen Cafés unter Platanen die Müßiggänger an.

    • Place Halfaouine, 1006 Tunis

    Der Altstadtbereich um die Place Halfaouine liegt nördlich der eigentlichen Medina und wurde durch den gleichnamigen Film des Regisseurs Férid Boughedir berühmt. Früher Treffpunkt der Halbwelt, hat sich der Platz heute zu einem entspannten Ort gemausert und zieht mit seinen Cafés unter Platanen die Müßiggänger an.

    • Place Halfaouine, 1006 Tunis

  • Palais de la Chasse

    Architektonische Highlights

    Römische Wohnhäuser wurden ab dem 2.Jh. teils unterirdisch angelegt, wo die Räume im Sommer kühl blieben. Sie gehen von einem in den Boden gegrabenen Schacht ab, der als Innenhof fungierte. Der Palais de la Chasse wurde so rekonstruiert, dass Besucher eine Vorstellung von der damaligen Wohnatmosphäre bekommen. Mosaikfußböden zeigen Jagdmotive (daher auch der Name "Palast der Jagd").

    • Bulla Regia

    Römische Wohnhäuser wurden ab dem 2.Jh. teils unterirdisch angelegt, wo die Räume im Sommer kühl blieben. Sie gehen von einem in den Boden gegrabenen Schacht ab, der als Innenhof fungierte. Der Palais de la Chasse wurde so rekonstruiert, dass Besucher eine Vorstellung von der damaligen Wohnatmosphäre bekommen. Mosaikfußböden zeigen Jagdmotive (daher auch der Name "Palast der Jagd").

    • Bulla Regia

  • Parc Archéologique des Villes Romaines

    Touristenattraktionen
    • © Bas van den Heuvel, Shutterstock
    • © Bas van den Heuvel, Shutterstock

    Dieser archäologische Park zeigt am Beispiel mehrerer römischer Villen und der teilrekonstruierten Maison de la Volière (der Name stammt von einem Mosaik), in welchem Luxus, umgeben von Mosaiken und einem im Patio sprudelnden Springbrunnen, wohlhabende Römer damals wohnten. Hier befindet sich auch ein im 2.Jh. erbautes Theater.

    • © Bas van den Heuvel, Shutterstock
    • © Bas van den Heuvel, Shutterstock

    Dieser archäologische Park zeigt am Beispiel mehrerer römischer Villen und der teilrekonstruierten Maison de la Volière (der Name stammt von einem Mosaik), in welchem Luxus, umgeben von Mosaiken und einem im Patio sprudelnden Springbrunnen, wohlhabende Römer damals wohnten. Hier befindet sich auch ein im 2.Jh. erbautes Theater.


  • Musée de Chemtou

    Museen

    Der König Micipsa ließ im 2.Jh. v.Chr. ein Höhenheiligtum auf dem Marmorberg errichten, einen überdimensionalen Altar, dessen Rekonstruktion in diesem Museum gezeigt wird. Auf vorbildliche und anschauliche Weise erläutert es die Anlage der Bergwerksstadt Simitthus und zeigt Exponate der Numider.

    Der König Micipsa ließ im 2.Jh. v.Chr. ein Höhenheiligtum auf dem Marmorberg errichten, einen überdimensionalen Altar, dessen Rekonstruktion in diesem Museum gezeigt wird. Auf vorbildliche und anschauliche Weise erläutert es die Anlage der Bergwerksstadt Simitthus und zeigt Exponate der Numider.


  • Musée de la Ville de Tunis

    Museen

    Moderne tunesische Kunst ist Thema dieses Museums.

    Moderne tunesische Kunst ist Thema dieses Museums.


  • Mosquée des Teinturiers

    Architektonische Highlights

    Die Mosquée des Teinturiers, die Färbermoschee, wurde 1726 erbaut. Sie ist Teil eines Gebäudekomplexes mit Madrasa und Mausoleum.

    • Rue Sidi Kacem, Tunis

    Die Mosquée des Teinturiers, die Färbermoschee, wurde 1726 erbaut. Sie ist Teil eines Gebäudekomplexes mit Madrasa und Mausoleum.

    • Rue Sidi Kacem, Tunis

  • Mosquée de Sidi Youssef

    Architektonische Highlights
    • © Gimas, Shutterstock

    Anfang des 17.Jhs. wurden die Souks von Tunis unter türkischer Herrschaft erweitert. Für den Bau der Sidi-Youssef-Moschee 1616 versammelte man die besten Kunsthandwerker des Landes und läutete durch die Architektur des Gotteshauses eine neue Ära ein: Hofmoscheen mit Vierkantminarett waren fortan passé - nun wurde mit einem schmalen Achteckminarett und stark verkleinertem Hof gebaut. Die Moschee und das dazugehörige Mausoleum des Youssef Dey können leider nicht besichtigt werden, aber auch das, was man von außen sieht, ist durchaus ansprechend.

    • © Gimas, Shutterstock

    Anfang des 17.Jhs. wurden die Souks von Tunis unter türkischer Herrschaft erweitert. Für den Bau der Sidi-Youssef-Moschee 1616 versammelte man die besten Kunsthandwerker des Landes und läutete durch die Architektur des Gotteshauses eine neue Ära ein: Hofmoscheen mit Vierkantminarett waren fortan passé - nun wurde mit einem schmalen Achteckminarett und stark verkleinertem Hof gebaut. Die Moschee und das dazugehörige Mausoleum des Youssef Dey können leider nicht besichtigt werden, aber auch das, was man von außen sieht, ist durchaus ansprechend.


  • Mosquée Hammouda Pacha

    Architektonische Highlights
    • © Jess Kraft, Shutterstock

    Unter türkischer Ägide entstanden 1655 auch Moschee und Mausoleum des Hammouda Pacha mit einem noch eleganteren achteckigen Minarett und üppigem Dekor.

    • © Jess Kraft, Shutterstock

    Unter türkischer Ägide entstanden 1655 auch Moschee und Mausoleum des Hammouda Pacha mit einem noch eleganteren achteckigen Minarett und üppigem Dekor.


  • Friguia

    Botanische Gärten & Parks
    • © Igor Grochev, Shutterstock

    Ein Eingangstor in kräftigen Farben führt hinein in das Reich von Löwen, Hyänen, Dromedaren, Wüstenfüchsen, Schwänen und Meerschweinchen. Die meisten Gehege sind großzügig angelegt, die Tiere werden gut versorgt. Spektakulär ist der über den Raubtiergehegen verlaufende Weg, von dem aus man an verschiedenen Aussichtspunkten beste Sicht auf die Raubkatzen hat. Ein Souvenirshop und ein Caférestaurant vervollständigen das familienfreundliche Angebot.

    • © Igor Grochev, Shutterstock

    Ein Eingangstor in kräftigen Farben führt hinein in das Reich von Löwen, Hyänen, Dromedaren, Wüstenfüchsen, Schwänen und Meerschweinchen. Die meisten Gehege sind großzügig angelegt, die Tiere werden gut versorgt. Spektakulär ist der über den Raubtiergehegen verlaufende Weg, von dem aus man an verschiedenen Aussichtspunkten beste Sicht auf die Raubkatzen hat. Ein Souvenirshop und ein Caférestaurant vervollständigen das familienfreundliche Angebot.


  • Complexe des Trois Medersas

    Architektonische Highlights

    Nur wenige Schritte von der Großen Moschee entfernt verbergen sich hinter hohen Portalen drei gegen Ende des 18.Jhs. erbaute Medresen, die früher als Lehranstalten der Zitouna-Moschee fungiert haben. Einzig in der Medersa du Palmier wird auch heute noch der Koran unterrichtet. Die Medersa Bachia, an dem Brunnen vor dem Gebäude zu erkennen, dient aktuell der Ausbildung von jungen Kunsthandwerkern. Man kann den Wächter fragen, ob man die Medersa Slimania besichtigen kann. Rund um ihren Innenhof gruppieren sich die Zellen der Studenten. Den kleinen Gebetssaal schmücken Säulen aus dem römischen Karthago.

    Nur wenige Schritte von der Großen Moschee entfernt verbergen sich hinter hohen Portalen drei gegen Ende des 18.Jhs. erbaute Medresen, die früher als Lehranstalten der Zitouna-Moschee fungiert haben. Einzig in der Medersa du Palmier wird auch heute noch der Koran unterrichtet. Die Medersa Bachia, an dem Brunnen vor dem Gebäude zu erkennen, dient aktuell der Ausbildung von jungen Kunsthandwerkern. Man kann den Wächter fragen, ob man die Medersa Slimania besichtigen kann. Rund um ihren Innenhof gruppieren sich die Zellen der Studenten. Den kleinen Gebetssaal schmücken Säulen aus dem römischen Karthago.


  • Écomusée

    Museen

    In dem kleinen Ökomuseum auf einem steilen Hügel findet man interessante Schautafeln zu Flora und Fauna. Man kann den Panoramablick über den See genießen und vielleicht einen Wasserbüffel erspähen.

    • Tinja

    In dem kleinen Ökomuseum auf einem steilen Hügel findet man interessante Schautafeln zu Flora und Fauna. Man kann den Panoramablick über den See genießen und vielleicht einen Wasserbüffel erspähen.

    • Tinja

  • Fort Génois

    Architektonische Highlights
    • © LouLouPhotos, Shutterstock

    Die Festung wurde im 17.Jh. auf einer vorgelagerten Felsinsel errichtet. Heute führt ein Damm hinüber - allerdings gibt es hier außer den alten Mauern nichts zu sehen.

    • P7, 8110 Ṭabarqa
    • © LouLouPhotos, Shutterstock

    Die Festung wurde im 17.Jh. auf einer vorgelagerten Felsinsel errichtet. Heute führt ein Damm hinüber - allerdings gibt es hier außer den alten Mauern nichts zu sehen.

    • P7, 8110 Ṭabarqa

  • Fej El Atlel

    Landschaftliche Highlights

    Zu diesem Pass führen Wanderrouten. Er liegt in der Kroumirie, einer von Korkeichenwäldern bewachsenen Berglandschaft.

    • 8130 Aïn Draham

    Zu diesem Pass führen Wanderrouten. Er liegt in der Kroumirie, einer von Korkeichenwäldern bewachsenen Berglandschaft.

    • 8130 Aïn Draham

  • Ghar el-Kebir

    Touristenattraktionen
    • © WitR, Shutterstock

    In den römischen Steinbrüchen von Ghar el-Kebirt brachen Sklaven den Kalkstein für den Wiederaufbau Karthagos.

    • © WitR, Shutterstock

    In den römischen Steinbrüchen von Ghar el-Kebirt brachen Sklaven den Kalkstein für den Wiederaufbau Karthagos.


  • Tourbet El-Bey

    Touristenattraktionen

    Eine Grabstätte der Husseinitendynastie. Sie liegt etwas abseits der Souks in dem ruhigeren Wohnviertel der Medina. Im 18.Jh. errichtet, lassen sich im verspielten Dekor italienische Einflüsse erkennen. Über 160 Gräber befinden sich in diesem mit Marmor, Stuck und "zelliges", Majolikamosaiken, geschmückten Mausoleum. Ein Turban am Kopfende weist auf männliche Bestattete hin.

    • Rue du Chateau 7, 1006 Tunis

    Eine Grabstätte der Husseinitendynastie. Sie liegt etwas abseits der Souks in dem ruhigeren Wohnviertel der Medina. Im 18.Jh. errichtet, lassen sich im verspielten Dekor italienische Einflüsse erkennen. Über 160 Gräber befinden sich in diesem mit Marmor, Stuck und "zelliges", Majolikamosaiken, geschmückten Mausoleum. Ein Turban am Kopfende weist auf männliche Bestattete hin.

    • Rue du Chateau 7, 1006 Tunis

  • Tophet

    Touristenattraktionen
    • © WitR, Shutterstock

    Gustave Flaubert beschreibt in seinem Karthagoroman "Salammbô" diesen Ort, an dem Tausende Kinder dem blutgierigen Gott Baal Hammon geopfert worden sein sollen. Ob hier tatsächlich Menschenopfer stattfanden ist umstritten, jedoch fanden Archäologen hier bis in 4 m Tiefe Urnen und Grabstelen, darunter viele von Kindern.

    • Rue Hannibal, 2016 Carthage
    • © WitR, Shutterstock

    Gustave Flaubert beschreibt in seinem Karthagoroman "Salammbô" diesen Ort, an dem Tausende Kinder dem blutgierigen Gott Baal Hammon geopfert worden sein sollen. Ob hier tatsächlich Menschenopfer stattfanden ist umstritten, jedoch fanden Archäologen hier bis in 4 m Tiefe Urnen und Grabstelen, darunter viele von Kindern.

    • Rue Hannibal, 2016 Carthage

  • Tourbet Aziza Othmana

    Touristenattraktionen

    Aziza Othmana war eine überaus mildtätige Dame. Kurz vor ihrem Tod 1669 schenkte sie ihren Sklaven die Freiheit, gründete ein Hospital und richtete eine Stiftung zugunsten junger Mädchen ein. Ihr Grabmal wird von den Tunesiern sehr verehrt und darf auch von Nichtmuslimen besucht werden. Im Innern vereinen sich Majolikamosaiken und Stuck zu harmonischer Schönheit.

    Aziza Othmana war eine überaus mildtätige Dame. Kurz vor ihrem Tod 1669 schenkte sie ihren Sklaven die Freiheit, gründete ein Hospital und richtete eine Stiftung zugunsten junger Mädchen ein. Ihr Grabmal wird von den Tunesiern sehr verehrt und darf auch von Nichtmuslimen besucht werden. Im Innern vereinen sich Majolikamosaiken und Stuck zu harmonischer Schönheit.