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Nordrhein-Westfalen Must Sees



















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Zoologische Gärten
Ehrenfeld
Geographical © Tobias Steinert, Shutterstock
Insider-Tipp Spezialität aus der Nachbarstadt
Ehrenfeld ist die bunte Heimat von Künstlern und Gestaltern und zugleich die bevorzugte Adresse des Partyvolks, das von Donnerstag bis Samstag aus allen Himmelsrichtungen einfällt. Coole Klamotten, Kunst und Kitsch bekommst du in der Körnerstraße. Die Läden dort heißen Tutu et Tata (Nr. 15) oder Kitsch deluxe (Nr. 26). Biokuchen und gesunde Küche serviert das Café Sehnsucht (Nr. 67). Einen guten Start in den Abend erlaubt der Besuch der Gin- und Cocktailbar The Bär oder der Braustelle, die sich den Frevel leistet, ein eigenes Altbier nach Düsseldorfer Art auszuschenken. Das Wahrzeichen von Ehrenfeld ist Deutschlands größte Moschee, die Architekt Paul Böhm entworfen hat. Weithin sichtbar ist der Heliosturm: ein Leuchtturm 300 km von der Nordsee entfernt. Er wurde erbaut, um die Reichweiten der elektrischen Leuchtanlagen zu testen, die bei der früheren Helios AG hergestellt wurden.
- 50667 Köln
- http://www.d-q-e.net/
© Tobias Steinert, Shutterstock
Insider-Tipp Spezialität aus der Nachbarstadt
Ehrenfeld ist die bunte Heimat von Künstlern und Gestaltern und zugleich die bevorzugte Adresse des Partyvolks, das von Donnerstag bis Samstag aus allen Himmelsrichtungen einfällt. Coole Klamotten, Kunst und Kitsch bekommst du in der Körnerstraße. Die Läden dort heißen Tutu et Tata (Nr. 15) oder Kitsch deluxe (Nr. 26). Biokuchen und gesunde Küche serviert das Café Sehnsucht (Nr. 67). Einen guten Start in den Abend erlaubt der Besuch der Gin- und Cocktailbar The Bär oder der Braustelle, die sich den Frevel leistet, ein eigenes Altbier nach Düsseldorfer Art auszuschenken. Das Wahrzeichen von Ehrenfeld ist Deutschlands größte Moschee, die Architekt Paul Böhm entworfen hat. Weithin sichtbar ist der Heliosturm: ein Leuchtturm 300 km von der Nordsee entfernt. Er wurde erbaut, um die Reichweiten der elektrischen Leuchtanlagen zu testen, die bei der früheren Helios AG hergestellt wurden.
- 50667 Köln
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Belgisches Viertel
Geographical © Rainer Lesniewski, Shutterstock
Als Neustadtviertel wurde es jenseits der Ringe ab 1890 bebaut. Seit den 1980er-Jahren hat sich der Stadtteil zum Galerien- und Szenekneipenviertel entwickelt. Heute konzentriert sich das Szenegeschehen hauptsächlich auf die Aachener Straße.
- 50667 Köln
© Rainer Lesniewski, Shutterstock
Als Neustadtviertel wurde es jenseits der Ringe ab 1890 bebaut. Seit den 1980er-Jahren hat sich der Stadtteil zum Galerien- und Szenekneipenviertel entwickelt. Heute konzentriert sich das Szenegeschehen hauptsächlich auf die Aachener Straße.
- 50667 Köln
Rheinauhafen
Touristenattraktionen © Glow Images
Bis auf einen kleinen Yachthafen wird der einstige Preußische See- und Zollhafen heute von Museen, Galerien und anderen hafenfremden Nutzern geprägt. Der Biergarten der Hafenterrasse am Malakoffturm (1855) hat einen schönen Ausblick auf die alte Drehbrücke und das Schokoladenmuseum.
- Holzmarkt, 50678 Köln
- http://www.rheinau-sporthafen.de/
- +49 221 3489901
© Glow Images
Bis auf einen kleinen Yachthafen wird der einstige Preußische See- und Zollhafen heute von Museen, Galerien und anderen hafenfremden Nutzern geprägt. Der Biergarten der Hafenterrasse am Malakoffturm (1855) hat einen schönen Ausblick auf die alte Drehbrücke und das Schokoladenmuseum.
- Holzmarkt, 50678 Köln
- http://www.rheinau-sporthafen.de/
- +49 221 3489901
Luisenhütte Balve-Wocklum
Museen © MAIRDUMONT
Bereits um 500 v.Chr. begannen keltische Siedler die Erzvorkommen im Sauerland auszubeuten. Mit der Luisenhütte starteten die Grafen von Landsberg 1758 mit der Erzverhüttung. Die Anlage wurde jedoch 1865 stillgelegt. Das vollständig erhaltene Hüttenensemble ist ein einzigartiges Industriedenkmal.
- Wocklumer Allee, 58802 Balve
- http://www.maerkischer-kreis.de/
- +49 2375 3134
- museen@maerkischer-kreis.de
© MAIRDUMONT
Bereits um 500 v.Chr. begannen keltische Siedler die Erzvorkommen im Sauerland auszubeuten. Mit der Luisenhütte starteten die Grafen von Landsberg 1758 mit der Erzverhüttung. Die Anlage wurde jedoch 1865 stillgelegt. Das vollständig erhaltene Hüttenensemble ist ein einzigartiges Industriedenkmal.
- Wocklumer Allee, 58802 Balve
- http://www.maerkischer-kreis.de/
- +49 2375 3134
- museen@maerkischer-kreis.de
Atta-Höhle
Landschaftliche Highlights © MAIRDUMONT
1907 wurde bei Sprengungsarbeiten eine der größten Tropfsteinhöhlen Deutschlands entdeckt. Der 1800 m lange Rundgang erschließt nur einen Bruchteil der knapp 7000 m Höhlengänge. Hier begegnet man fantastischen Tropfsteinformationen, z.B. einem Wasserfall und 5 m langen "Gardinen".
- Finnentroper Straße 39, 57439 Attendorn
- http://www.atta-hoehle.de/
- +49 2722 93750
- info@atta-hoehle.de
© MAIRDUMONT
1907 wurde bei Sprengungsarbeiten eine der größten Tropfsteinhöhlen Deutschlands entdeckt. Der 1800 m lange Rundgang erschließt nur einen Bruchteil der knapp 7000 m Höhlengänge. Hier begegnet man fantastischen Tropfsteinformationen, z.B. einem Wasserfall und 5 m langen "Gardinen".
- Finnentroper Straße 39, 57439 Attendorn
- http://www.atta-hoehle.de/
- +49 2722 93750
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Fischmarkt
Touristenattraktionen © Glow Images
Die ebenso schmalen wie farbenfrohen Giebelhäuser am Fischmarkt sind eines der schönsten Fotomotive der Altstadt. Wo ab dem 13.Jh. mit vorwiegend aus den Niederlanden kommendem Fisch gehandelt wurde, locken heute die Biergärten. Zwischen der Kirche Groß St. Martin und dem Rheingarten steht auch das langgestreckte Stapelhaus: Im Mittelalter mussten alle Rheinschiffer drei Tage vor Köln ankern und ihre Waren im Stapelhaus anbieten. So kontrollierten die Kölner Kaufleute den Rheinhandel.
- Fischmarkt, 50667 Köln
- http://www.koeln.de/
- +49 221 2576330
© Glow Images
Die ebenso schmalen wie farbenfrohen Giebelhäuser am Fischmarkt sind eines der schönsten Fotomotive der Altstadt. Wo ab dem 13.Jh. mit vorwiegend aus den Niederlanden kommendem Fisch gehandelt wurde, locken heute die Biergärten. Zwischen der Kirche Groß St. Martin und dem Rheingarten steht auch das langgestreckte Stapelhaus: Im Mittelalter mussten alle Rheinschiffer drei Tage vor Köln ankern und ihre Waren im Stapelhaus anbieten. So kontrollierten die Kölner Kaufleute den Rheinhandel.
- Fischmarkt, 50667 Köln
- http://www.koeln.de/
- +49 221 2576330
Neuer Zollhof
Architektonische Highlights © BendeBruyn, Thinkstock
Kippende Wände, windschiefe Türme, im Mauerwerk verkantete Fenster: Der von dem kalifornischen Architekten Frank O. Gehry entworfene Neue Zollhof ist der Eyecatcher des Medienhafens. Die drei nebeneinander gesetzten Bauwerke in Weiß, Silber und Rot stehen im Kontrast zu den umliegenden Gebäuden aus Stahl, Beton und Glas. Pop oder Avantgarde, Dadaismus oder Spätdekonstruktivismus - während Fachleute über den Stil streiten, genießen die Düsseldorfer die bewegte Architektur, die das wahre Leben widerspiegelt: Nichts verläuft gradlinig. In den preisgekrönten Gehry-Bauten, wie die Düsseldorfer sie nennen, haben verschiedene Werbeagenturen, Anwälte, Immobilienfirmen und Architekten ihre Büros eingerichtet. Der Neue Zollhof ist ein beliebter Treffpunkt. Man sitzt bei schönem Wetter auf dem Platz davor, trinkt ein Bier, erfreut sich der faszinierenden Architektur oder guckt auf den Rhein. Auch Skater haben hier Platz.
- Neuer Zollhof 2-6, 40221 Düsseldorf
© BendeBruyn, Thinkstock
Kippende Wände, windschiefe Türme, im Mauerwerk verkantete Fenster: Der von dem kalifornischen Architekten Frank O. Gehry entworfene Neue Zollhof ist der Eyecatcher des Medienhafens. Die drei nebeneinander gesetzten Bauwerke in Weiß, Silber und Rot stehen im Kontrast zu den umliegenden Gebäuden aus Stahl, Beton und Glas. Pop oder Avantgarde, Dadaismus oder Spätdekonstruktivismus - während Fachleute über den Stil streiten, genießen die Düsseldorfer die bewegte Architektur, die das wahre Leben widerspiegelt: Nichts verläuft gradlinig. In den preisgekrönten Gehry-Bauten, wie die Düsseldorfer sie nennen, haben verschiedene Werbeagenturen, Anwälte, Immobilienfirmen und Architekten ihre Büros eingerichtet. Der Neue Zollhof ist ein beliebter Treffpunkt. Man sitzt bei schönem Wetter auf dem Platz davor, trinkt ein Bier, erfreut sich der faszinierenden Architektur oder guckt auf den Rhein. Auch Skater haben hier Platz.
- Neuer Zollhof 2-6, 40221 Düsseldorf
Kaiserswerth
Geographical © MAIRDUMONT
Erst seit 1929 ist Kaiserswerth ein Stadtteil von Düsseldorf. Bis dahin zehrte es allein von seiner ruhmvollen Vergangenheit. Um 700 gründete der englische Missionsbischof Swidbert hier ein Benediktinerkloster. Zur Kaiserinsel - denn "Werth" heißt Insel - wurde der Flecken, als im 9.Jh. eine Pfalz angelegt wurde, die Kaiser Barbarossa später erweitern ließ. Viel zu sehen ist von ihr nicht mehr, denn im Spanischen Erbfolgekrieg wurde sie gesprengt. Ein Bummel durch die schönen alten Gassen ist ein beliebter Sonntagnachmittagssport der Düsseldorfer, deshalb solltest du dir Kaiserswerth lieber während der Woche ansehen. Sehr stimmungsvoll ist der Suitbertus-Stiftsplatz mit der ehemaligen Stiftskirche Sankt Suitbertus aus dem 11.Jh. Hier steht auch das Geburtshaus von Friedrich von Spee, der mit seiner „Cautio Criminalis“ gegen die Hexenverbrennungen anschrieb und sich damit viel Ärger einhandelte. Berühmt war er aber auch für sein schönes Liederbuch. Und noch einer hat sich in Kaiserswerth um seine Mitmenschen bemüht: Theodor Fliedner, der Begründer der Diakonissenanstalt.
- 40489 Düsseldorf
© MAIRDUMONT
Erst seit 1929 ist Kaiserswerth ein Stadtteil von Düsseldorf. Bis dahin zehrte es allein von seiner ruhmvollen Vergangenheit. Um 700 gründete der englische Missionsbischof Swidbert hier ein Benediktinerkloster. Zur Kaiserinsel - denn "Werth" heißt Insel - wurde der Flecken, als im 9.Jh. eine Pfalz angelegt wurde, die Kaiser Barbarossa später erweitern ließ. Viel zu sehen ist von ihr nicht mehr, denn im Spanischen Erbfolgekrieg wurde sie gesprengt. Ein Bummel durch die schönen alten Gassen ist ein beliebter Sonntagnachmittagssport der Düsseldorfer, deshalb solltest du dir Kaiserswerth lieber während der Woche ansehen. Sehr stimmungsvoll ist der Suitbertus-Stiftsplatz mit der ehemaligen Stiftskirche Sankt Suitbertus aus dem 11.Jh. Hier steht auch das Geburtshaus von Friedrich von Spee, der mit seiner „Cautio Criminalis“ gegen die Hexenverbrennungen anschrieb und sich damit viel Ärger einhandelte. Berühmt war er aber auch für sein schönes Liederbuch. Und noch einer hat sich in Kaiserswerth um seine Mitmenschen bemüht: Theodor Fliedner, der Begründer der Diakonissenanstalt.
- 40489 Düsseldorf
Königsallee
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Die Einkaufsmeile hieß gar nicht immer nach dem König, sondern früher Kastanienallee nach dem Baumbestand, den noch Maximilian Weyhe 1804 angelegt hatte. Damals bildete die Allee die Stadtgrenze auf den niedergerissenen Befestigungsanlagen und galt keineswegs als gute Wohngegend, sondern als Randlage und für Geschäfte nicht sehr lukrativ. Das hat sich jedoch im Lauf der Zeit vollkommen geändert. Im 19.Jh. entwickelte sie sich zu einer vornehmen Wohngegend, und 1902 öffnete das erste Ladenlokal seine Türen. Die Umbenennung der Kastanienallee war der Versuch einer Wiedergutmachung: Die Düsseldorfer Bürger hatten sich nämlich beim Besuch König Friedrich Wilhelms IV. eine - im Revolutionsjahr 1848 sicher verständliche - Entgleisung geleistet: Statt ihm zuzujubeln, bewarfen sie den hohen Herrn mit Pferdeäpfeln. Die Stadtväter waren aufs Peinlichste berührt und entschuldigten sich brieflich - und zum Zeichen der nach wie vor bestehenden Treue zum König wurde die Kastanienallee in Königsallee umgetauft. Die letzte Umwälzung, die die Königsallee erlebt hat, war eine Renovierung im Zuge des U-Bahn-Baus. Der Bürgersteig wurde verbreitert und mit Granitplatten belegt, und Poller, Kioske und Straßenlaternen wurden auf altmodisch getrimmt. Sogar die Post spielte mit und stellte besonders hübsche, historisch gestaltete Telefonhäuschen auf - die normalerweise übliche Ausführung hätte einfach nicht zu den teuren Schaufensterfronten gepasst.
- Königsallee, 40212 Düsseldorf
- http://www.koenigsallee-duesseldorf.de/
- +49 211 86399025
- info@koenigsallee-duesseldorf.de
© MAIRDUMONT
Die Einkaufsmeile hieß gar nicht immer nach dem König, sondern früher Kastanienallee nach dem Baumbestand, den noch Maximilian Weyhe 1804 angelegt hatte. Damals bildete die Allee die Stadtgrenze auf den niedergerissenen Befestigungsanlagen und galt keineswegs als gute Wohngegend, sondern als Randlage und für Geschäfte nicht sehr lukrativ. Das hat sich jedoch im Lauf der Zeit vollkommen geändert. Im 19.Jh. entwickelte sie sich zu einer vornehmen Wohngegend, und 1902 öffnete das erste Ladenlokal seine Türen. Die Umbenennung der Kastanienallee war der Versuch einer Wiedergutmachung: Die Düsseldorfer Bürger hatten sich nämlich beim Besuch König Friedrich Wilhelms IV. eine - im Revolutionsjahr 1848 sicher verständliche - Entgleisung geleistet: Statt ihm zuzujubeln, bewarfen sie den hohen Herrn mit Pferdeäpfeln. Die Stadtväter waren aufs Peinlichste berührt und entschuldigten sich brieflich - und zum Zeichen der nach wie vor bestehenden Treue zum König wurde die Kastanienallee in Königsallee umgetauft. Die letzte Umwälzung, die die Königsallee erlebt hat, war eine Renovierung im Zuge des U-Bahn-Baus. Der Bürgersteig wurde verbreitert und mit Granitplatten belegt, und Poller, Kioske und Straßenlaternen wurden auf altmodisch getrimmt. Sogar die Post spielte mit und stellte besonders hübsche, historisch gestaltete Telefonhäuschen auf - die normalerweise übliche Ausführung hätte einfach nicht zu den teuren Schaufensterfronten gepasst.
- Königsallee, 40212 Düsseldorf
- http://www.koenigsallee-duesseldorf.de/
- +49 211 86399025
- info@koenigsallee-duesseldorf.de
Hofgarten
Botanische Gärten & Parks © Glow Images
Der schönste innerstädtische Park. Die Sommerkonzerte sind da nur ein zusätzlicher Anreiz. Im 16.Jh. lag der fürstliche Hofgarten als erster Lustgarten Düsseldorfs ein wenig außerhalb in Pempelfort. Als nach mehreren Missernten große Not und Armut herrschten, gab Kurfürst Karl Theodor 1769 eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme in Auftrag, nämlich den mittlerweile verfallenen Park wieder herzurichten. Von der Anlage und von der Nutzung her war der Hofgarten Vorbild für den 20 Jahre später entstehenden ersten deutschen Volksgarten, den Englischen Garten in München. Durch die französischen Besatzungstruppen zerstört, wurde der Hofgarten auf Grund des Napoleon'schen "Verschönerungsdekrets" von Maximilian Weyhe auf den geschleiften Festungsanlagen als englischer Landschaftsgarten neu gestaltet. Nur der Teil um die Reitallee, die zum Schloss Jägerhof führt, zeigt sich streng geometrisch. Denkmäler für Heinrich Heine und Robert Schumann, für Christian Dietrich Grabbe, Gustaf Gründgens und Peter von Cornelius sind ebenso in der weiträumigen Parkanlage zu finden wie eine moderne Plastik von Henry Moore oder der Bronzeabguss des Märchenbrunnens, das Marmororiginal musste vor ständigen Beschädigungen gerettet werden und steht deshalb im Kaufhof an der Kö.
- Hofgartenstraße, 40479 Düsseldorf
- http://www.duesseldorf.de/
- +49 211 8994800
- gruen@stadt.duesseldorf.de
© Glow Images
Der schönste innerstädtische Park. Die Sommerkonzerte sind da nur ein zusätzlicher Anreiz. Im 16.Jh. lag der fürstliche Hofgarten als erster Lustgarten Düsseldorfs ein wenig außerhalb in Pempelfort. Als nach mehreren Missernten große Not und Armut herrschten, gab Kurfürst Karl Theodor 1769 eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme in Auftrag, nämlich den mittlerweile verfallenen Park wieder herzurichten. Von der Anlage und von der Nutzung her war der Hofgarten Vorbild für den 20 Jahre später entstehenden ersten deutschen Volksgarten, den Englischen Garten in München. Durch die französischen Besatzungstruppen zerstört, wurde der Hofgarten auf Grund des Napoleon'schen "Verschönerungsdekrets" von Maximilian Weyhe auf den geschleiften Festungsanlagen als englischer Landschaftsgarten neu gestaltet. Nur der Teil um die Reitallee, die zum Schloss Jägerhof führt, zeigt sich streng geometrisch. Denkmäler für Heinrich Heine und Robert Schumann, für Christian Dietrich Grabbe, Gustaf Gründgens und Peter von Cornelius sind ebenso in der weiträumigen Parkanlage zu finden wie eine moderne Plastik von Henry Moore oder der Bronzeabguss des Märchenbrunnens, das Marmororiginal musste vor ständigen Beschädigungen gerettet werden und steht deshalb im Kaufhof an der Kö.
- Hofgartenstraße, 40479 Düsseldorf
- http://www.duesseldorf.de/
- +49 211 8994800
- gruen@stadt.duesseldorf.de
Kölner Dom
Architektonische Highlights © Christian Baeck, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Ein Mosaik aus 11 500 Quadraten
Zwei Türme von 157 m Höhe, ein mächtiger Körper und die enorme Detailfreudigkeit machen den Kölner Dom zu einem Bauwerk, das jeder einmal gesehen haben muss. Egal ob katholisch oder nicht: Die ganze Stadt identifiziert sich mit ihrem Dom und besingt ihn wenigstens während der Karnevalssession lauthals. Die Kirche wird jährlich von mehr als 6 Mio. Menschen aufgesucht und ist damit eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Deutschlands. Seine Existenz verdankt das Bauwerk den Legenden um St. Gereon und St. Ursula, die im frühen Mittelalter den Ruf des „hillige Kölle“ (heiliges Köln) als Pilgermetropole begründeten. 1164 gelangten aus Mailand die Gebeine der Heiligen Drei Könige nach Köln, für die man einen Schrein anfertigte. Dafür bedurfte es dann natürlich auch einer angemessenen Kathedrale. 1248 erfolgte die Grundsteinlegung. Meister Gerhard, der erste Dombaumeister, favorisierte den hochgotischen Stil französischer Krönungskirchen. Doch der Dom wurde und wurde nicht fertig, und 1560 musste man die Bauarbeiten wegen der Pest und des wirtschaftlichen Niedergangs für mehr als 250 Jahre einstellen. Ausgerechnet die protestantischen Preußen vollendeten den Dom 1880, zu diesem Zeitpunkt war er das höchste Bauwerk der Welt. Ein modernes Glasfenster stammt aus dem Atelier von Gerhard Richter, der lange in Köln gelebt hat. Die Glasbausteine schillern in der Mittagssonne am schönsten. Beachtenswert sind weiterhin die Gnadenmadonna vor dem Dreikönigsaltar im nördlichen Querschiff und die hölzerne Kanzel von 1544.Am Ende des Chorumgangs steht der Altar der Stadtpatrone St. Ursula und St. Gereon. Das Altarbild hatte Stefan Lochner ursprünglich für die Ratskapelle gemalt. Der Aufstieg auf den Domturm geht über 533 Stufen und dauert knapp eine halbe Stunde. Die Belohnung? Ein vorzüglicher Ausblick. Die schwere Petersglocke im Glockenstuhl wird im Volksmund „dä decke Pitter“ genannt. Als sie 1923 in Apolda gegossen wurde, war sie mit 24 t die größte läutbare Glocke der Welt. Rings um den Dom wurde 1969 nach Plänen des Architekten Fritz Schaller die Domplatte angelegt. Trotz Umgestaltung der Ost- und Nordseite bleibt es ein großes Thema, dass die Bebauung der Dom-Umgebung des Bauwerks nicht würdig sei. Für beträchtlichen Unmut hat auch der lange Leerstand des Dom-Hotels gesorgt, dessen Fassaden vor einer umfassenden Renovierung als Denkmal eingestuft wurden. Die Wiedereröffnung ist für das Jahr 2025 geplant. Zu den Konzerten der Kölner Dommusik am Dreikönigenschrein ist der Eintritt frei, ebenso zu den Orgelfeierstunden, die von Juni bis Sept. dienstags um 20 Uhr im Dom stattfinden (Kollekte am Ende des Konzerts).
- Domkloster 2, 50667 Köln
- http://www.koelner-dom.de/
- +49 221 92584730
- domprobstei@metropolitankapitel-koeln.de
© Christian Baeck, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Ein Mosaik aus 11 500 Quadraten
Zwei Türme von 157 m Höhe, ein mächtiger Körper und die enorme Detailfreudigkeit machen den Kölner Dom zu einem Bauwerk, das jeder einmal gesehen haben muss. Egal ob katholisch oder nicht: Die ganze Stadt identifiziert sich mit ihrem Dom und besingt ihn wenigstens während der Karnevalssession lauthals. Die Kirche wird jährlich von mehr als 6 Mio. Menschen aufgesucht und ist damit eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Deutschlands. Seine Existenz verdankt das Bauwerk den Legenden um St. Gereon und St. Ursula, die im frühen Mittelalter den Ruf des „hillige Kölle“ (heiliges Köln) als Pilgermetropole begründeten. 1164 gelangten aus Mailand die Gebeine der Heiligen Drei Könige nach Köln, für die man einen Schrein anfertigte. Dafür bedurfte es dann natürlich auch einer angemessenen Kathedrale. 1248 erfolgte die Grundsteinlegung. Meister Gerhard, der erste Dombaumeister, favorisierte den hochgotischen Stil französischer Krönungskirchen. Doch der Dom wurde und wurde nicht fertig, und 1560 musste man die Bauarbeiten wegen der Pest und des wirtschaftlichen Niedergangs für mehr als 250 Jahre einstellen. Ausgerechnet die protestantischen Preußen vollendeten den Dom 1880, zu diesem Zeitpunkt war er das höchste Bauwerk der Welt. Ein modernes Glasfenster stammt aus dem Atelier von Gerhard Richter, der lange in Köln gelebt hat. Die Glasbausteine schillern in der Mittagssonne am schönsten. Beachtenswert sind weiterhin die Gnadenmadonna vor dem Dreikönigsaltar im nördlichen Querschiff und die hölzerne Kanzel von 1544.Am Ende des Chorumgangs steht der Altar der Stadtpatrone St. Ursula und St. Gereon. Das Altarbild hatte Stefan Lochner ursprünglich für die Ratskapelle gemalt. Der Aufstieg auf den Domturm geht über 533 Stufen und dauert knapp eine halbe Stunde. Die Belohnung? Ein vorzüglicher Ausblick. Die schwere Petersglocke im Glockenstuhl wird im Volksmund „dä decke Pitter“ genannt. Als sie 1923 in Apolda gegossen wurde, war sie mit 24 t die größte läutbare Glocke der Welt. Rings um den Dom wurde 1969 nach Plänen des Architekten Fritz Schaller die Domplatte angelegt. Trotz Umgestaltung der Ost- und Nordseite bleibt es ein großes Thema, dass die Bebauung der Dom-Umgebung des Bauwerks nicht würdig sei. Für beträchtlichen Unmut hat auch der lange Leerstand des Dom-Hotels gesorgt, dessen Fassaden vor einer umfassenden Renovierung als Denkmal eingestuft wurden. Die Wiedereröffnung ist für das Jahr 2025 geplant. Zu den Konzerten der Kölner Dommusik am Dreikönigenschrein ist der Eintritt frei, ebenso zu den Orgelfeierstunden, die von Juni bis Sept. dienstags um 20 Uhr im Dom stattfinden (Kollekte am Ende des Konzerts).
- Domkloster 2, 50667 Köln
- http://www.koelner-dom.de/
- +49 221 92584730
- domprobstei@metropolitankapitel-koeln.de
Rheinturm
Architektonische Highlights © Glow Images
Der 1982 eingeweihte Fernmeldeturm ist mit 234 m das höchste Gebäude der Stadt. In 172,5 m Höhe befindet sich ein rundum verglastes Restaurant, das sich einmal in der Stunde um die eigene Achse dreht. Eine Etage tiefer gibt es eine Aussichtsebene mit Selbstbedienungsrestaurant. Manch einem wird es vielleicht ein bisschen mulmig, wenn er von oben hinunterschaut, die schrägen Scheiben vermitteln das Gefühl, als stünde man mit einem Fuß schon draußen. Aber wenn man sich daran gewöhnt hat, ist das Panorama wirklich beeindruckend. Die Aussicht über die Stadt und das Umland ist phantastisch, an sehr klaren Tagen kann man sogar die Spitzen des Kölner Doms erblicken. Außen an der Turmsäule ist eine Dezimaluhr zu sehen, von der man die Zeit bis auf eine Zehntelsekunde genau ablesen kann - wenn man es kann. Von oben nach unten zeigen Lichter die Zehnerstunden, Einerstunden, Zehnerminuten usw. an.
- Stromstraße 20, 40221 Düsseldorf
- http://www.rheinturm.de/
- +49 211 8632000
© Glow Images
Der 1982 eingeweihte Fernmeldeturm ist mit 234 m das höchste Gebäude der Stadt. In 172,5 m Höhe befindet sich ein rundum verglastes Restaurant, das sich einmal in der Stunde um die eigene Achse dreht. Eine Etage tiefer gibt es eine Aussichtsebene mit Selbstbedienungsrestaurant. Manch einem wird es vielleicht ein bisschen mulmig, wenn er von oben hinunterschaut, die schrägen Scheiben vermitteln das Gefühl, als stünde man mit einem Fuß schon draußen. Aber wenn man sich daran gewöhnt hat, ist das Panorama wirklich beeindruckend. Die Aussicht über die Stadt und das Umland ist phantastisch, an sehr klaren Tagen kann man sogar die Spitzen des Kölner Doms erblicken. Außen an der Turmsäule ist eine Dezimaluhr zu sehen, von der man die Zeit bis auf eine Zehntelsekunde genau ablesen kann - wenn man es kann. Von oben nach unten zeigen Lichter die Zehnerstunden, Einerstunden, Zehnerminuten usw. an.
- Stromstraße 20, 40221 Düsseldorf
- http://www.rheinturm.de/
- +49 211 8632000
Schloss Benrath
Architektonische Highlights © Glow Images
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Das 1755 von Kurfürst Karl Theodor erbaute Jagd- und Gartenschloss in Benrath ist ein Kleinod. Kein anderes europäisches Baudenkmal dieser Zeit ist so gut erhalten. Das Bemühen, eine Gesamtkomposition von Architektur, Gartenkunst, Bildhauerei und dekorativen Künsten zu schaffen, ist charakteristisch für die Epoche des späten Barocks am Übergang zum Klassizismus. Architekt war der "Intendant über die Gärten und Wasserkünste" am Mannheimer Hof, Nicolas de Pigage. Den Weiher und den langen Kanal speist das Flüsschen Itter. Über schöne Terrassen auf verschiedenen Ebenen gelangt man in die Gartensäle des Schlosses. Die Räume sind reich ausgestattet mit Parkett, Wandbespannungen und -vertäfelungen und Stuckarbeiten. Im Sommer finden häufig klassische Konzerte im Schlosspark statt. Im aufwendig restaurierten Ostflügel des Schlosses wurde 2002 das weltweit erste Gartenkunstmuseum eröffnet. Schloss und Park bieten sich als erlebbares Zentrum für die Geschichte der europäischen Gartenkunst an, weil alle Stile in Benrath vertreten sind. Auf 1200 m2 sind Skulpturen, Gemälde, Modelle und multimediale Präsentationen zu sehen.
- Benrather Schlossallee 100-106, 40597 Düsseldorf
- http://www.schloss-benrath.de/
- +49 211 8921903
- besucherservice@schloss-benrath.de
© Glow Images
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Das 1755 von Kurfürst Karl Theodor erbaute Jagd- und Gartenschloss in Benrath ist ein Kleinod. Kein anderes europäisches Baudenkmal dieser Zeit ist so gut erhalten. Das Bemühen, eine Gesamtkomposition von Architektur, Gartenkunst, Bildhauerei und dekorativen Künsten zu schaffen, ist charakteristisch für die Epoche des späten Barocks am Übergang zum Klassizismus. Architekt war der "Intendant über die Gärten und Wasserkünste" am Mannheimer Hof, Nicolas de Pigage. Den Weiher und den langen Kanal speist das Flüsschen Itter. Über schöne Terrassen auf verschiedenen Ebenen gelangt man in die Gartensäle des Schlosses. Die Räume sind reich ausgestattet mit Parkett, Wandbespannungen und -vertäfelungen und Stuckarbeiten. Im Sommer finden häufig klassische Konzerte im Schlosspark statt. Im aufwendig restaurierten Ostflügel des Schlosses wurde 2002 das weltweit erste Gartenkunstmuseum eröffnet. Schloss und Park bieten sich als erlebbares Zentrum für die Geschichte der europäischen Gartenkunst an, weil alle Stile in Benrath vertreten sind. Auf 1200 m2 sind Skulpturen, Gemälde, Modelle und multimediale Präsentationen zu sehen.
- Benrather Schlossallee 100-106, 40597 Düsseldorf
- http://www.schloss-benrath.de/
- +49 211 8921903
- besucherservice@schloss-benrath.de
Menge
Restaurants- regional
Die jungen Köche in der ganzen Region haben bei Christoph Menge gelernt: Der vermutlich beste Koch im Sauerland hat eine Vorliebe für regionale Produkte und Kräuter aus dem eigenen Garten, die er vorzüglich mit kulinarischen Einflüssen aus aller Welt kombiniert. Serviert werden die Kreationen von seiner Frau Monika in einem unaufgeregt feinen Ambiente.
- Ruhrstraße 60, 59821 Arnsberg
- http://www.hotel-menge.de/
- +49 2931 52520
- info@hotel-menge.de
Die jungen Köche in der ganzen Region haben bei Christoph Menge gelernt: Der vermutlich beste Koch im Sauerland hat eine Vorliebe für regionale Produkte und Kräuter aus dem eigenen Garten, die er vorzüglich mit kulinarischen Einflüssen aus aller Welt kombiniert. Serviert werden die Kreationen von seiner Frau Monika in einem unaufgeregt feinen Ambiente.
- Ruhrstraße 60, 59821 Arnsberg
- http://www.hotel-menge.de/
- +49 2931 52520
- info@hotel-menge.de
Brauerei im Füchschen
Pubs- regional
Selbst für ein Brauhaus geht es hier ziemlich rustikal zu. Das Bier gehört zum Besten, was Alt-Kunst zu bieten hat. Das Essen ist sehr deftig und preiswert; Wurst aus der Hausschlachterei gibt es zum Mit-nehmen. Eine Düsseldorfer Institution!
- Ratinger Straße 28, 40213 Düsseldorf
- http://www.fuechschen.de/
- +49 211 137470
- info@fuechschen.de
Selbst für ein Brauhaus geht es hier ziemlich rustikal zu. Das Bier gehört zum Besten, was Alt-Kunst zu bieten hat. Das Essen ist sehr deftig und preiswert; Wurst aus der Hausschlachterei gibt es zum Mit-nehmen. Eine Düsseldorfer Institution!
- Ratinger Straße 28, 40213 Düsseldorf
- http://www.fuechschen.de/
- +49 211 137470
- info@fuechschen.de
Kolumba
MuseenInsider-Tipp Ein Ort erhabener Ruhe
Das Museum des Erzbistums Köln ist vor allem für seine Architektur bekannt: Der Schweizer Peter Zumthor hat einen spektakulär gradlinigen Bau errichtet, der römische und gotische Vorgängerbauten integriert. Dazu gehört auch eine Beichtkapelle, die einer der beliebtesten Andachtsräume der Stadt ist. Geschaffen hat sie Gottfried Böhm (1920–2021) nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Kölner Baumeister ist bis heute Deutschlands einziger Träger des Pritzker-Preises, eine Art Nobelpreis für Architekten. Das Museum selbst zeigt keineswegs nur Sakralkunst und deckt von der Antike bis zur zeitgenössischen Kunst alle Epochen ab. Die Exponate werden regelmäßig ausgetauscht.
- Kolumbastraße 2-4, 50667 Köln
- http://www.kolumba.de/
- +49 221 9331930
- kolumba@t-online.de
Insider-Tipp Ein Ort erhabener Ruhe
Das Museum des Erzbistums Köln ist vor allem für seine Architektur bekannt: Der Schweizer Peter Zumthor hat einen spektakulär gradlinigen Bau errichtet, der römische und gotische Vorgängerbauten integriert. Dazu gehört auch eine Beichtkapelle, die einer der beliebtesten Andachtsräume der Stadt ist. Geschaffen hat sie Gottfried Böhm (1920–2021) nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Kölner Baumeister ist bis heute Deutschlands einziger Träger des Pritzker-Preises, eine Art Nobelpreis für Architekten. Das Museum selbst zeigt keineswegs nur Sakralkunst und deckt von der Antike bis zur zeitgenössischen Kunst alle Epochen ab. Die Exponate werden regelmäßig ausgetauscht.
- Kolumbastraße 2-4, 50667 Köln
- http://www.kolumba.de/
- +49 221 9331930
- kolumba@t-online.de
Museum Ludwig
Museen © Glow Images
Insider-Tipp Morgenstunde mit Pablo
Das Museum Ludwig ist das „Flaggschiff“ unter den Kölner Museen. Es beherbergt den gesamten städtischen Kunstbesitz aus dem 20.und 21.Jh. Das Sammlerehepaar Irene und Peter Ludwig überließ der Stadt 1968 seine Sammlung mit Werken der Pop-Art. Später holte Peter Ludwig auch kaum bekannte Werke der russischen Avantgarde an den Rhein. Selbst in seinen letzten Lebensjahren spürte Ludwig (er starb 1996) noch in China und Kuba Arbeiten auf, in denen sich die Idee einer „Globalkunst“ zeigt – der Ausdruck des gleichen Lebensgefühls junger Künstlergenerationen, ob aus Havanna, Shanghai, Berlin oder New York. Diesem Programm folgt auch heute die Präsentation der ständigen Ausstellung. Dank einer Schenkung der Witwe (2001) verfügt das Museum über Prunkstücke wie die drittgrößte Picasso-Sammlung der Welt, die du ganz allein bestaunen kannst, wenn du früh am Start bist. Es lohnt sich auch ein Blick zu den Expressionisten mit Ernst Ludwig Kirchner, Max Beckmann u. a., ebenso einer auf die Werke aus der Epoche von Fluxus und Nouveau Réalisme um 1960 (Arman, Yves Klein, Daniel Spoerri u. a.). Die Wechselausstellungen sind oftmals Publikumsmagneten.
- Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln
- http://www.museum-ludwig.de/
- +49 221 22126165
- info@museum-ludwig.de
© Glow Images
Insider-Tipp Morgenstunde mit Pablo
Das Museum Ludwig ist das „Flaggschiff“ unter den Kölner Museen. Es beherbergt den gesamten städtischen Kunstbesitz aus dem 20.und 21.Jh. Das Sammlerehepaar Irene und Peter Ludwig überließ der Stadt 1968 seine Sammlung mit Werken der Pop-Art. Später holte Peter Ludwig auch kaum bekannte Werke der russischen Avantgarde an den Rhein. Selbst in seinen letzten Lebensjahren spürte Ludwig (er starb 1996) noch in China und Kuba Arbeiten auf, in denen sich die Idee einer „Globalkunst“ zeigt – der Ausdruck des gleichen Lebensgefühls junger Künstlergenerationen, ob aus Havanna, Shanghai, Berlin oder New York. Diesem Programm folgt auch heute die Präsentation der ständigen Ausstellung. Dank einer Schenkung der Witwe (2001) verfügt das Museum über Prunkstücke wie die drittgrößte Picasso-Sammlung der Welt, die du ganz allein bestaunen kannst, wenn du früh am Start bist. Es lohnt sich auch ein Blick zu den Expressionisten mit Ernst Ludwig Kirchner, Max Beckmann u. a., ebenso einer auf die Werke aus der Epoche von Fluxus und Nouveau Réalisme um 1960 (Arman, Yves Klein, Daniel Spoerri u. a.). Die Wechselausstellungen sind oftmals Publikumsmagneten.
- Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln
- http://www.museum-ludwig.de/
- +49 221 22126165
- info@museum-ludwig.de
Apollo Varieté
TheaterArtisten aus aller Welt präsentieren eine atemberaubende Mischung aus Akrobatik, Comedy, Jonglage und Musik. Die hauseigene Küche genießt man während der Vorstellung oder im Panoramarestaurant mit Rheinblick auch unabhängig von den Shows. Geöffnet an Spieltagen ab zwei Stunden vor Showbeginn
- Apollo-Platz 1, 40213 Düsseldorf
- http://www.apollo-variete.com/
- +49 211 8289090
Artisten aus aller Welt präsentieren eine atemberaubende Mischung aus Akrobatik, Comedy, Jonglage und Musik. Die hauseigene Küche genießt man während der Vorstellung oder im Panoramarestaurant mit Rheinblick auch unabhängig von den Shows. Geöffnet an Spieltagen ab zwei Stunden vor Showbeginn
- Apollo-Platz 1, 40213 Düsseldorf
- http://www.apollo-variete.com/
- +49 211 8289090
Wildwald Vosswinkel
Zoologische GärtenEs grunzt, schmatzt und quiekt zwischen den Bäumen: Der Wildwald Vosswinkel ist eine der schönsten Sauerländer Einrichtungen, um den Wald zu erkunden, der hier an manchen Stellen noch ein richtiger Urwald ist. Zwei Rundwege (jeweils 4,5 km) führen - ganz ohne Zäune - durch den stellenweise naturbelassenen Wald. Vorsicht, kreuzendes Wild! Unterwegs gibt es Aussichtskanzeln und Infostationen, die unterhaltsam über den Wald und seine Bewohner informieren: Hirsche, Wildschweine, Greifvögel, Füchse oder Mufflons. Mehrmals täglich kann man Fütterungen miterleben; die Wildheger stehen den Besuchern anschließend Rede und Antwort. Außerdem: Waldshop, Waldgasthaus und Grillplätze, Seminarangebot in der Waldakademie.
- Bellingsen 5, 59757 Arnsberg
- http://www.wildwald.de/
- +49 2932 97230
- info@wildwald.de
Es grunzt, schmatzt und quiekt zwischen den Bäumen: Der Wildwald Vosswinkel ist eine der schönsten Sauerländer Einrichtungen, um den Wald zu erkunden, der hier an manchen Stellen noch ein richtiger Urwald ist. Zwei Rundwege (jeweils 4,5 km) führen - ganz ohne Zäune - durch den stellenweise naturbelassenen Wald. Vorsicht, kreuzendes Wild! Unterwegs gibt es Aussichtskanzeln und Infostationen, die unterhaltsam über den Wald und seine Bewohner informieren: Hirsche, Wildschweine, Greifvögel, Füchse oder Mufflons. Mehrmals täglich kann man Fütterungen miterleben; die Wildheger stehen den Besuchern anschließend Rede und Antwort. Außerdem: Waldshop, Waldgasthaus und Grillplätze, Seminarangebot in der Waldakademie.
- Bellingsen 5, 59757 Arnsberg
- http://www.wildwald.de/
- +49 2932 97230
- info@wildwald.de
Neanderthal-Museum
MuseenInhaltlich geht es um die Geschichte des Menschen, die hier anschaulich bis in ihre frühesten Wurzeln zurückverfolgt werden kann. Das Museum selbst kommt dagegen ausgesprochen modern daher. Es ist ein großer Spaß für die ganze Familie!
- Talstraße 300, 40822 Mettmann
- http://www.neanderthal.de/
- +49 2104 97970
- museum@neanderthal.de
Inhaltlich geht es um die Geschichte des Menschen, die hier anschaulich bis in ihre frühesten Wurzeln zurückverfolgt werden kann. Das Museum selbst kommt dagegen ausgesprochen modern daher. Es ist ein großer Spaß für die ganze Familie!
- Talstraße 300, 40822 Mettmann
- http://www.neanderthal.de/
- +49 2104 97970
- museum@neanderthal.de
Sankt Maria zur Wiese
Architektonische HighlightsDer gotische Grünsandsteinbau mit der weithin erkennbaren Doppelturmfassade (81 m) wurde zu Beginn des 14.Jhs. begonnen und Ende des 19.Jhs. fertiggestellt. Beeindruckend ist die Lichtstimmung im Inneren. Die hohen, filigran gestalteten Fenster stammen aus sämtlichen Perioden der Baugeschichte - die jüngsten sind erst wenige Jahre alt. Das berühmteste Fenster befindet sich über dem Nordportal: das Westfälische Abendmahl (um 1500). Es zeigt Jesus und seine Jünger bei einem rustikalen Gelage mit Bier, Schinken und Schweinsköpfen - ein kleiner Seitenhieb auf das seinerzeit üppige Leben der Kleriker.
- Wiesenstraße 26, 59494 Soest
- http://www.wiesenkirche.de/
- +49 2921 3440050
Der gotische Grünsandsteinbau mit der weithin erkennbaren Doppelturmfassade (81 m) wurde zu Beginn des 14.Jhs. begonnen und Ende des 19.Jhs. fertiggestellt. Beeindruckend ist die Lichtstimmung im Inneren. Die hohen, filigran gestalteten Fenster stammen aus sämtlichen Perioden der Baugeschichte - die jüngsten sind erst wenige Jahre alt. Das berühmteste Fenster befindet sich über dem Nordportal: das Westfälische Abendmahl (um 1500). Es zeigt Jesus und seine Jünger bei einem rustikalen Gelage mit Bier, Schinken und Schweinsköpfen - ein kleiner Seitenhieb auf das seinerzeit üppige Leben der Kleriker.
- Wiesenstraße 26, 59494 Soest
- http://www.wiesenkirche.de/
- +49 2921 3440050
Rheinuferpromenade
Botanische Gärten & Parks © Miro May, Shutterstock
Ist es heiß, herrscht Ebbe in den Kneipen, denn die Düsseldorfer treffen sich lieber an der Rheinuferpromenade.
- Rathausufer, 40213 Düsseldorf
- http://www.duesseldorf-tourismus.de/
© Miro May, Shutterstock
Ist es heiß, herrscht Ebbe in den Kneipen, denn die Düsseldorfer treffen sich lieber an der Rheinuferpromenade.
- Rathausufer, 40213 Düsseldorf
- http://www.duesseldorf-tourismus.de/
Besucherbergwerk Ramsbeck
MuseenMit dem Erzbergwerk Ramsbeck blickt die Gemeinde auf eine rund 500 Jahre alte Bergbaugeschichte zurück. 1974 wurde die Grube in ein Museum umgewandelt, in dem Besucher heute die einstigen Arbeitsbedingungen und -werkzeuge im Stollen besichtigen können. Bevor es mit der Grubenbahn über 1,5 km in den Berg geht, werden Besucher mit Helm und Schutzkleidung ausstaffiert. Da im Bergwerk lediglich 12°C herrschen, sollte man auch auf die passende Kleidung achten. Ein Höhepunkt unter Tage ist das Grubenlight-Dinner. Erfunden hat das urige Menü bei Kerzenschein im Bergwerk der Koch und Hotelier Josef Nieder.
- Glück-Auf-Straße 3, 59909 Ramsbeck
- http://www.sauerlaender-besucherbergwerk.de/
- +49 2905 250
- info@sauerlaender-besucherbergwerk.de
Mit dem Erzbergwerk Ramsbeck blickt die Gemeinde auf eine rund 500 Jahre alte Bergbaugeschichte zurück. 1974 wurde die Grube in ein Museum umgewandelt, in dem Besucher heute die einstigen Arbeitsbedingungen und -werkzeuge im Stollen besichtigen können. Bevor es mit der Grubenbahn über 1,5 km in den Berg geht, werden Besucher mit Helm und Schutzkleidung ausstaffiert. Da im Bergwerk lediglich 12°C herrschen, sollte man auch auf die passende Kleidung achten. Ein Höhepunkt unter Tage ist das Grubenlight-Dinner. Erfunden hat das urige Menü bei Kerzenschein im Bergwerk der Koch und Hotelier Josef Nieder.
- Glück-Auf-Straße 3, 59909 Ramsbeck
- http://www.sauerlaender-besucherbergwerk.de/
- +49 2905 250
- info@sauerlaender-besucherbergwerk.de
Latrop
GeographicalMehr ländliche Idylle geht nicht: 2004 wurde das malerische Dorf im Grünen "Bundesgolddorf", 2006 folgte der zweite Platz sogar auf europäischer Ebene. Hier findet sich die harmonische Quintessenz Sauerländer Architektur: Typisches Fachwerk und regionaler Schiefer zieren die gepflegten Häuser, im Sommer prangen an den Fassaden Kästen voller leuchtender Geranien.
- 57392 Latrop
- http://www.latrop.de/
- +49 2972 6006
- info@latrop.de
Mehr ländliche Idylle geht nicht: 2004 wurde das malerische Dorf im Grünen "Bundesgolddorf", 2006 folgte der zweite Platz sogar auf europäischer Ebene. Hier findet sich die harmonische Quintessenz Sauerländer Architektur: Typisches Fachwerk und regionaler Schiefer zieren die gepflegten Häuser, im Sommer prangen an den Fassaden Kästen voller leuchtender Geranien.
- 57392 Latrop
- http://www.latrop.de/
- +49 2972 6006
- info@latrop.de
Burg Altena
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
- Fritz-Thomeestraße 80, 58762 Altena
- http://www.burg-altena.de/
- +49 2352 9667034
Waldskulpturenweg
TouristenattraktionenDer Wald als Kunstmuseum: Über 23 km führt der Weg Wanderer von Schmallenberg nach Bad Berleburg. Er besteht aus elf teilweise gewaltig dimensionierten Objekten am Wegrand, darunter der "Krummstab" von Heinrich Brummack, der sich mit mehr als 2,5 t Aluminium direkt über den Weg beugt, oder das begehbare "Monument of the Lost Falcon" des New Yorker Künstlers Alan Sonfist, ein fast 50 m breiter, aus aufgeworfener Erde gestalteter Falke.
- Poststraße 44, 57319 Bad Berleburg
- http://www.waldskulpturenweg.de/
Der Wald als Kunstmuseum: Über 23 km führt der Weg Wanderer von Schmallenberg nach Bad Berleburg. Er besteht aus elf teilweise gewaltig dimensionierten Objekten am Wegrand, darunter der "Krummstab" von Heinrich Brummack, der sich mit mehr als 2,5 t Aluminium direkt über den Weg beugt, oder das begehbare "Monument of the Lost Falcon" des New Yorker Künstlers Alan Sonfist, ein fast 50 m breiter, aus aufgeworfener Erde gestalteter Falke.
- Poststraße 44, 57319 Bad Berleburg
- http://www.waldskulpturenweg.de/
Südsauerlandmuseum
MuseenDas Museum befasst sich mit der Geschichte von Stadt und Region. Im Foyer finden wechselnde Ausstellungen statt. Wunderbar ist das Westfälische Zinnfigurenkabinett im Treppenhaus. Es zeigt u.a. Szenen aus Attendorn während des Dreißigjährigen Kriegs. In der steinzeitlichen Abteilung des Hauses können Besucher die Qualität neolithischen Werkzeugs testen.
- Alter Markt 1, 57439 Attendorn
- http://www.suedsauerlandmuseum.de/
- +49 2722 3711
- info@suedsauerlandmuseum.de
Das Museum befasst sich mit der Geschichte von Stadt und Region. Im Foyer finden wechselnde Ausstellungen statt. Wunderbar ist das Westfälische Zinnfigurenkabinett im Treppenhaus. Es zeigt u.a. Szenen aus Attendorn während des Dreißigjährigen Kriegs. In der steinzeitlichen Abteilung des Hauses können Besucher die Qualität neolithischen Werkzeugs testen.
- Alter Markt 1, 57439 Attendorn
- http://www.suedsauerlandmuseum.de/
- +49 2722 3711
- info@suedsauerlandmuseum.de
Monschau
Geographical © MAIRDUMONT
Im engen, von Schieferfelsen begrenzten Rurtal und unweit der belgischen Grenze liegt Monschau. In der historischen Altstadt säumen schöne, mit dunklem Schiefer gedeckte Fachwerkhäuser die engen Gassen und das Ufer des Flusses. Die Burg aus dem 13.Jh. empfiehlt sich als Aussichtspunkt.
- 52156 Monschau
- http://www.monschau.de/
- +49 2472 80480
- touristik@monschau.de
© MAIRDUMONT
Im engen, von Schieferfelsen begrenzten Rurtal und unweit der belgischen Grenze liegt Monschau. In der historischen Altstadt säumen schöne, mit dunklem Schiefer gedeckte Fachwerkhäuser die engen Gassen und das Ufer des Flusses. Die Burg aus dem 13.Jh. empfiehlt sich als Aussichtspunkt.
- 52156 Monschau
- http://www.monschau.de/
- +49 2472 80480
- touristik@monschau.de
Villa Hügel
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Weniger eine Villa, vielmehr ein Schloss hat Alfred Krupp um 1873 nach seinen eigenen Plänen als Wohnsitz für seine Familie errichten lassen. Eingebettet ist das Gebäude in einen wunderschönen alten Park, der zur Ruhr hin abfällt. Zu Konzerten und großen Ausstellungen werden die Säle der Villa geöffnet. Ansonsten musst du am Parkeingang ein minimales Eintrittsgeld bezahlen und kannst dafür eine der beiden Dauerausstellungen zur Firmen- und zur Familiengeschichte besuchen.
- Hügel 1, 45133 Essen
- http://www.villahuegel.de/
- +49 201 616290
- office@villahuegel.de
© MAIRDUMONT
Weniger eine Villa, vielmehr ein Schloss hat Alfred Krupp um 1873 nach seinen eigenen Plänen als Wohnsitz für seine Familie errichten lassen. Eingebettet ist das Gebäude in einen wunderschönen alten Park, der zur Ruhr hin abfällt. Zu Konzerten und großen Ausstellungen werden die Säle der Villa geöffnet. Ansonsten musst du am Parkeingang ein minimales Eintrittsgeld bezahlen und kannst dafür eine der beiden Dauerausstellungen zur Firmen- und zur Familiengeschichte besuchen.
- Hügel 1, 45133 Essen
- http://www.villahuegel.de/
- +49 201 616290
- office@villahuegel.de
Kloster Kamp
Architektonische Highlights © Jule_Berlin, Thinkstock
Um 1600 wurde das Kloster nahezu vollständig zerstört. Nur der Chor und das Langhausjoch blieben erhalten. Zwischen 1640 und 1700 wurden Abtei und Kirche im Stil des Barock wieder aufgebaut. Hier ist heute ein kleines Ordensmuseum untergebracht. Sehenswert ist der ungewöhnliche, schön restaurierte Terrassengarten mit seiner barocken Gartenkunst. Außerdem gibt es einen interessanten Kräutergarten, und es finden regelmäßig Konzerte und andere Veranstaltungen statt.
- Am Abteiplatz 13, 47475 Kamp-Lintfort
- http://www.kloster-kamp.de/
- +49 2842 927540
© Jule_Berlin, Thinkstock
Um 1600 wurde das Kloster nahezu vollständig zerstört. Nur der Chor und das Langhausjoch blieben erhalten. Zwischen 1640 und 1700 wurden Abtei und Kirche im Stil des Barock wieder aufgebaut. Hier ist heute ein kleines Ordensmuseum untergebracht. Sehenswert ist der ungewöhnliche, schön restaurierte Terrassengarten mit seiner barocken Gartenkunst. Außerdem gibt es einen interessanten Kräutergarten, und es finden regelmäßig Konzerte und andere Veranstaltungen statt.
- Am Abteiplatz 13, 47475 Kamp-Lintfort
- http://www.kloster-kamp.de/
- +49 2842 927540