Nordöstliche Ägäis Top Sehenswürdigkeiten

Moní Spilianí
Architektonische Highlights
Pythagório
Apolithoméno Dásos Lésvoy
Touristenattraktionen
Sigrí
Ágios Issídoros
Landschaftliche Highlights
Agios Isidoros
Moní toi Agíoi Joánnoi toi Theológoi
Architektonische Highlights
Pátmos (Chóra)
Agia Matrona
Architektonische Highlights
Vathi
Tunnel des Eupalinos
Touristenattraktionen
Pithagorio
Samiopoula
Landschaftliche Highlights
Pithagorio
Archaeological Museum of Vathy
Museen
Samos
Néa Moní
Architektonische Highlights
Chíos
Heraion
Touristenattraktionen
Ireo
Potami Watervallen
Landschaftliche Highlights
Potami
Kloster Timíou Stavroú
Architektonische Highlights
Pythagoreio
Kloster Agía Zóni
Architektonische Highlights
Vathi
Petrified Forest park of Sigri
Botanische Gärten & Parks
Sigri
Meséo Karlóvassi
Touristenattraktionen
Karlovasi
Ágios Ioánnis Eleímonas
Touristenattraktionen
Marathokampos
Logothetis-Burg
Architektonische Highlights
Pythagorio
Folklore Museum
Museen
Pythagório
Flammarí-Hochebene
Landschaftliche Highlights
Agía Zóni
Pátmos
Landschaftliche Highlights
Pátmos
Archaiologikó Mousío
Museen
Pythagório
Archaiologikó Mousío
Museen
Chíos
Archontikó Varitzidaína
Architektonische Highlights
Pétra
Psará
Landschaftliche Highlights
Psará
Moní Ipsilú
Architektonische Highlights
Antissa
Moní Panagias Mirsiniótissis Límonos
Architektonische Highlights
Dafia
Moní Múndon
Architektonische Highlights
Amani
Moní Megális Panagías
Architektonische Highlights
Koumaradei
Thimianá
Landschaftliche Highlights
Thimianá
Chíos
Landschaftliche Highlights
Chios

    Architektonische Highlights

    Architektonische Highlights

    Touristenattraktionen

    Landschaftliche Highlights

    Museen

    Botanische Gärten & Parks


  • Moní Spilianí

    Architektonische Highlights
    • © Cem OZER, Shutterstock

    Der weiße Bau dieses Klosters am Stadtberg oberhalb von Pythagório fällt auf. Die Höhlenkirche des Klosters lohnt einen Besuch.

    • © Cem OZER, Shutterstock

    Der weiße Bau dieses Klosters am Stadtberg oberhalb von Pythagório fällt auf. Die Höhlenkirche des Klosters lohnt einen Besuch.


  • Apolithoméno Dásos Lésvoy

    Touristenattraktionen
    • © Copula, Shutterstock

    In einem heute völlig baumlosen Berggelände im Westen der Insel Lesbos sind zahlreiche versteinerte Baumstümpfe und -stämme zu sehen, die zum Teil sogar die Jahresringe erkennen lassen. Der größte noch aufrecht stehende Stamm ist rund 4,3 m hoch, ein liegender erreicht sogar 11,5 m Länge.

    • © Copula, Shutterstock

    In einem heute völlig baumlosen Berggelände im Westen der Insel Lesbos sind zahlreiche versteinerte Baumstümpfe und -stämme zu sehen, die zum Teil sogar die Jahresringe erkennen lassen. Der größte noch aufrecht stehende Stamm ist rund 4,3 m hoch, ein liegender erreicht sogar 11,5 m Länge.


  • Ágios Issídoros

    Landschaftliche Highlights

    Auf dem Kap arbeiten einige der letzten Werften Griechenlands, in denen noch "kaíki", die traditionellen Holzboote, gebaut werden, unmittelbar nebeneinander.

    • 812 00 Agios Isidoros

    Auf dem Kap arbeiten einige der letzten Werften Griechenlands, in denen noch "kaíki", die traditionellen Holzboote, gebaut werden, unmittelbar nebeneinander.

    • 812 00 Agios Isidoros

  • Moní toi Agíoi Joánnoi toi Theológoi

    Architektonische Highlights
    • © leoks, Shutterstock

    Schon 1088 wurde dieses Kloster von einem Mönch namens Christódoulos gegründet und bestimmte fortan die Geschicke der Insel. Im verwinkelten Klosterbau kann man mehrere Kirchen mit Wandmalereien besichtigen. Das Klostermuseum zeigt wertvolle Schätze wie ein auf Pergament geschriebenes Markus-Evangelium aus dem 6.Jh. und eine illuminierte Handschrift des Buchs Hiob aus dem 8.Jh. Unübertroffen schön sind die Holz- und Elfenbeinschnitzereien.

    • © leoks, Shutterstock

    Schon 1088 wurde dieses Kloster von einem Mönch namens Christódoulos gegründet und bestimmte fortan die Geschicke der Insel. Im verwinkelten Klosterbau kann man mehrere Kirchen mit Wandmalereien besichtigen. Das Klostermuseum zeigt wertvolle Schätze wie ein auf Pergament geschriebenes Markus-Evangelium aus dem 6.Jh. und eine illuminierte Handschrift des Buchs Hiob aus dem 8.Jh. Unübertroffen schön sind die Holz- und Elfenbeinschnitzereien.


  • Agia Matrona

    Architektonische Highlights

    In der blendend weiß gekalkten Kreuzkuppelkirche Agía Matróna am südlichen Rand des alten Ortes sind wahrscheinlich aus dem 18.Jh. stammende Fresken hervorragend erhalten. Besonders schön sind die Darstellungen der Schöpfungsgeschichte an der linken und rechten Seitenwand. Links erkennt man die Erschaffung Adams und der Tiere und sieht, wie Gott Eva aus der Rippe Adams entstehen lässt. Rechts sieht man den Sündenfall, die Vertreibung des Paars aus dem Paradies und ihre Söhne Kain und Abel.

    In der blendend weiß gekalkten Kreuzkuppelkirche Agía Matróna am südlichen Rand des alten Ortes sind wahrscheinlich aus dem 18.Jh. stammende Fresken hervorragend erhalten. Besonders schön sind die Darstellungen der Schöpfungsgeschichte an der linken und rechten Seitenwand. Links erkennt man die Erschaffung Adams und der Tiere und sieht, wie Gott Eva aus der Rippe Adams entstehen lässt. Rechts sieht man den Sündenfall, die Vertreibung des Paars aus dem Paradies und ihre Söhne Kain und Abel.


  • Tunnel des Eupalinos

    Touristenattraktionen
    • © Elisabetta Danielli, Shutterstock

    Die antike Stadt Sámos durfte sich mit dem Tunnel des Eupalínos einer der größten wissenschaftlichen und technischen Leistungen des Altertums rühmen. Über 1000 Jahre lang versorgte er die Stadt mit frischem Quellwasser. Irgendwann im Mittelalter geriet er in Vergessenheit, erst im 19.Jh. wurde er wieder entdeckt. Als die Stadt Sámos um 550 v. Chr. rapide zu wachsen begann und sich weit über die engen Grenzen des Kastélli-Hügels (auf dem heute die Logothétis-Burg steht) hinaus ausdehnte, mussten die neuen Viertel mit Trinkwasser versorgt werden. Quellen gab es hier nicht. Zugleich wuchs die Gefahr einer feindlichen Belagerung. Auch dafür sollte die Trinkwasserversorgung der Stadt sichergestellt sein. Also entschied man sich, eine kräftige Quelle jenseits der Stadtmauern anzuzapfen und ihr Wasser über unterirdische Leitungen in die Stadt zu bringen. Dazu musste es durch den Ambélos-Hügel geführt werden. Ein gewisser Eupalínos, ein Ingenieur aus der Stadt Mégara in der Nähe Athens, meisterte die Aufgabe in etwa achtjähriger Bauzeit. Mit der schwierigsten Arbeit begann man zuerst: mit dem 1036 m langen Tunnel durch den Berg. Zunächst mussten Tunnelein- und -ausgang festgelegt werden. Wie aber sollte man dafür sorgen, dass sie in exakt gleicher Höhe lagen? Das gelang mit einem Chorobat genannten Nivelliergerät, einem langen Tisch mit einer Wasserrinne in der Mitte. Wenn das Wasser in der Rinne überall genau bis an den Rand reichte, stand der Tisch waagerecht. Über Kimme und Korn konnte nun jeder gleich hoch gelegene Punkt am Hang bestimmt und markiert werden. So arbeitete man sich um den halben Berg herum. Dann wurde mit Hilfe von Stöcken eine gerade Linie über den Berg abgesteckt. Wo sie die horizontalen Markierungen schnitt, mussten Ein- und Ausgang liegen. Anschließend begann man auf beiden Seiten gleichzeitig, einen Stollen durch den Berg zu treiben. Im Berg orientierte man sich mit Hilfe eines Lichtstrahls. Schwierigkeiten traten in einigen Tunnelabschnitten auf, weil sich dort das Gestein als zu brüchig erwies. Hier musste der Tunnel die Schwachstellen umgehen. Um die ursprüngliche Richtung wieder zu treffen, bediente man sich der Geometrie und plante die Umleitung in Form von gleichschenkligen Dreiecken. Da Wasser zum Fließen aber ein Gefälle braucht, grub man am Rand des völlig waagerechten Tunnels einen Graben, der am Eingang 4 und am Ausgang 8 m tief ist. In ihm herrscht ein vollkommen gleichmäßiges Gefälle. Im Graben verlegte man dann etwa 4000 Tonröhren, durch die das Wasser floss. Insgesamt wurden im Tunnel etwa 5000 m³ gewachsener Fels ausgehoben - ohne jede Maschine, nur mit Hammer, Meißel und Schaufel. Erst als das Tunnelbauwerk gelungen war, schuf man die etwa 1000 m lange Zuleitung von der Quelle bis zum Eingang und die Stadtleitungen vom Ausgang zu mindestens drei Brunnenhäusern. Der Tunnel ist beleuchtet, trotzdem leistet eine Taschenlampe gute Dienste. Auch rutschfeste Schuhe sind hilfreich.

    • © Elisabetta Danielli, Shutterstock

    Die antike Stadt Sámos durfte sich mit dem Tunnel des Eupalínos einer der größten wissenschaftlichen und technischen Leistungen des Altertums rühmen. Über 1000 Jahre lang versorgte er die Stadt mit frischem Quellwasser. Irgendwann im Mittelalter geriet er in Vergessenheit, erst im 19.Jh. wurde er wieder entdeckt. Als die Stadt Sámos um 550 v. Chr. rapide zu wachsen begann und sich weit über die engen Grenzen des Kastélli-Hügels (auf dem heute die Logothétis-Burg steht) hinaus ausdehnte, mussten die neuen Viertel mit Trinkwasser versorgt werden. Quellen gab es hier nicht. Zugleich wuchs die Gefahr einer feindlichen Belagerung. Auch dafür sollte die Trinkwasserversorgung der Stadt sichergestellt sein. Also entschied man sich, eine kräftige Quelle jenseits der Stadtmauern anzuzapfen und ihr Wasser über unterirdische Leitungen in die Stadt zu bringen. Dazu musste es durch den Ambélos-Hügel geführt werden. Ein gewisser Eupalínos, ein Ingenieur aus der Stadt Mégara in der Nähe Athens, meisterte die Aufgabe in etwa achtjähriger Bauzeit. Mit der schwierigsten Arbeit begann man zuerst: mit dem 1036 m langen Tunnel durch den Berg. Zunächst mussten Tunnelein- und -ausgang festgelegt werden. Wie aber sollte man dafür sorgen, dass sie in exakt gleicher Höhe lagen? Das gelang mit einem Chorobat genannten Nivelliergerät, einem langen Tisch mit einer Wasserrinne in der Mitte. Wenn das Wasser in der Rinne überall genau bis an den Rand reichte, stand der Tisch waagerecht. Über Kimme und Korn konnte nun jeder gleich hoch gelegene Punkt am Hang bestimmt und markiert werden. So arbeitete man sich um den halben Berg herum. Dann wurde mit Hilfe von Stöcken eine gerade Linie über den Berg abgesteckt. Wo sie die horizontalen Markierungen schnitt, mussten Ein- und Ausgang liegen. Anschließend begann man auf beiden Seiten gleichzeitig, einen Stollen durch den Berg zu treiben. Im Berg orientierte man sich mit Hilfe eines Lichtstrahls. Schwierigkeiten traten in einigen Tunnelabschnitten auf, weil sich dort das Gestein als zu brüchig erwies. Hier musste der Tunnel die Schwachstellen umgehen. Um die ursprüngliche Richtung wieder zu treffen, bediente man sich der Geometrie und plante die Umleitung in Form von gleichschenkligen Dreiecken. Da Wasser zum Fließen aber ein Gefälle braucht, grub man am Rand des völlig waagerechten Tunnels einen Graben, der am Eingang 4 und am Ausgang 8 m tief ist. In ihm herrscht ein vollkommen gleichmäßiges Gefälle. Im Graben verlegte man dann etwa 4000 Tonröhren, durch die das Wasser floss. Insgesamt wurden im Tunnel etwa 5000 m³ gewachsener Fels ausgehoben - ohne jede Maschine, nur mit Hammer, Meißel und Schaufel. Erst als das Tunnelbauwerk gelungen war, schuf man die etwa 1000 m lange Zuleitung von der Quelle bis zum Eingang und die Stadtleitungen vom Ausgang zu mindestens drei Brunnenhäusern. Der Tunnel ist beleuchtet, trotzdem leistet eine Taschenlampe gute Dienste. Auch rutschfeste Schuhe sind hilfreich.


  • Samiopoula

    Landschaftliche Highlights
    • © Milos Vucicevic, Shutterstock

    Die winzige Insel vor der Südküste, die zu der Gemeinde Spatharéi gehört, wird nur noch sporadisch von einer Bauernund Viehzüchterfamilie bewohnt, die an dem kleinen Inselstrand im Sommer auch ein paar Sonnenschirme und Liegestühle vermietet. Ihr Gehöft steht neben der weithin sichtbaren Inselkirche Agía Pelagía (1913) auf einem weitläufig von einer Steinmauer umgebenen Areal, auf dem Getreide angebaut wird und außerdem ein paar Mandel-, Feigen-, Johannisbrot- und Olivenbäume wachsen. Die Mauer dient dazu, Ziegen vom Acker fern zu halten, die ansonsten ganz frei über die Insel schweifen dürfen. Die Insel ist weitgehend von Macchia und Wachholderbüschen bedeckt. Wasser beziehen die Inselbewohner aus Zisternen, für den Strom sorgt eine moderne Solarenergieanlage. Tagesausflügler kommen im Sommerhalbjahr täglich für ein paar Stunden mit dem Boot von Pythagório herüber, weil die Insel auch einen etwa 70 Schritte langen, feinsandigen Strand bietet.

    • 831 04 Pithagorio
    • © Milos Vucicevic, Shutterstock

    Die winzige Insel vor der Südküste, die zu der Gemeinde Spatharéi gehört, wird nur noch sporadisch von einer Bauernund Viehzüchterfamilie bewohnt, die an dem kleinen Inselstrand im Sommer auch ein paar Sonnenschirme und Liegestühle vermietet. Ihr Gehöft steht neben der weithin sichtbaren Inselkirche Agía Pelagía (1913) auf einem weitläufig von einer Steinmauer umgebenen Areal, auf dem Getreide angebaut wird und außerdem ein paar Mandel-, Feigen-, Johannisbrot- und Olivenbäume wachsen. Die Mauer dient dazu, Ziegen vom Acker fern zu halten, die ansonsten ganz frei über die Insel schweifen dürfen. Die Insel ist weitgehend von Macchia und Wachholderbüschen bedeckt. Wasser beziehen die Inselbewohner aus Zisternen, für den Strom sorgt eine moderne Solarenergieanlage. Tagesausflügler kommen im Sommerhalbjahr täglich für ein paar Stunden mit dem Boot von Pythagório herüber, weil die Insel auch einen etwa 70 Schritte langen, feinsandigen Strand bietet.

    • 831 04 Pithagorio

  • Archaeological Museum of Vathy

    Museen

    Das archäologische Museum präsentiert seine Sammlungen in einem Alt- und einem Neubau. Einzigartig sind die antiken Objekte aus Holz im Treppenhaus im Obergeschoss des Altbaus. Nirgends sonst in Griechenland hat man sie in so großer Zahl gefunden wie auf Sámos, weil sie anderswo im Lauf der Jahrhunderte vermoderten, hier durch glückliche Umstände erhalten geblieben sind. Dazu gehören eine Statuette der Göttin Hera (um 640 v. Chr.), eine Mädchenskulptur, Modelle von Schiffen und Reste von Möbeln. Auch die große Sammlung von bronzenen Greifenköpfen, sogenannte Protome, die früher den Rand von großen Kesseln zierten, wird im Altbau gezeigt. Außerdem sind dort zahlreiche keramische Gefäße und Scherben, Weihegaben an Hera aus dem östlichen Mittelmeerraum, byzantinische Goldmünzen und die Überreste einer antiken Leier zu sehen. Eins der wertvollsten Stücke im Neubau des Museums ist das Original der Geneleos-Gruppe, die im Heraion, am Fundort, als Kopie aufgestellt wurde. Ursprünglich bestand sie aus sechs Figuren, die wahrscheinlich eine Familie darstellten. Sie ist kunsthistorisch so bedeutend, weil sie einen Charakterzug der archaischen Kunst deutlich macht: Obwohl die Figuren eine Beziehung zueinander haben, kommt diese in der Darstellung nicht zum Ausdruck. Sie wirken wie Einzelstatuen, die nur zufällig zusammenstehen, sind starr und rein repräsentativ.

    Das archäologische Museum präsentiert seine Sammlungen in einem Alt- und einem Neubau. Einzigartig sind die antiken Objekte aus Holz im Treppenhaus im Obergeschoss des Altbaus. Nirgends sonst in Griechenland hat man sie in so großer Zahl gefunden wie auf Sámos, weil sie anderswo im Lauf der Jahrhunderte vermoderten, hier durch glückliche Umstände erhalten geblieben sind. Dazu gehören eine Statuette der Göttin Hera (um 640 v. Chr.), eine Mädchenskulptur, Modelle von Schiffen und Reste von Möbeln. Auch die große Sammlung von bronzenen Greifenköpfen, sogenannte Protome, die früher den Rand von großen Kesseln zierten, wird im Altbau gezeigt. Außerdem sind dort zahlreiche keramische Gefäße und Scherben, Weihegaben an Hera aus dem östlichen Mittelmeerraum, byzantinische Goldmünzen und die Überreste einer antiken Leier zu sehen. Eins der wertvollsten Stücke im Neubau des Museums ist das Original der Geneleos-Gruppe, die im Heraion, am Fundort, als Kopie aufgestellt wurde. Ursprünglich bestand sie aus sechs Figuren, die wahrscheinlich eine Familie darstellten. Sie ist kunsthistorisch so bedeutend, weil sie einen Charakterzug der archaischen Kunst deutlich macht: Obwohl die Figuren eine Beziehung zueinander haben, kommt diese in der Darstellung nicht zum Ausdruck. Sie wirken wie Einzelstatuen, die nur zufällig zusammenstehen, sind starr und rein repräsentativ.


  • Néa Moní

    Architektonische Highlights
    • © T. Wilbertz, Shutterstock

    Das bereits im 11.Jh. gegründete Kloster in den Bergen wirkt wie eine Festung. Heute ist es von Nonnen bewohnt. Die Klosterkirche birgt prächtige byzantinische Mosaike aus dem 11.Jh. Sie wurden von Künstlern aus der Reichshauptstadt Konstantinopel geschaffen. Neben dem Klostertor sind in Wandschränken Gebeine und Schädel der Mönche ausgestellt, die beim türkischen Massaker auf Chíos 1822 zu Tode kamen.

    • © T. Wilbertz, Shutterstock

    Das bereits im 11.Jh. gegründete Kloster in den Bergen wirkt wie eine Festung. Heute ist es von Nonnen bewohnt. Die Klosterkirche birgt prächtige byzantinische Mosaike aus dem 11.Jh. Sie wurden von Künstlern aus der Reichshauptstadt Konstantinopel geschaffen. Neben dem Klostertor sind in Wandschränken Gebeine und Schädel der Mönche ausgestellt, die beim türkischen Massaker auf Chíos 1822 zu Tode kamen.


  • Heraion

    Touristenattraktionen
    • © Nejdet Duzen, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Alles auf einen Blick

    Du musst ein wenig Fantasie mitbringen, um zu verstehen, warum das Heraion als das wichtigste Heiligtum der Insel gilt und gemeinsam mit den Überresten der antiken Stadt in Pythagório zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Deutsche Archäologen arbeiten seit 1952 an der Freilegung, haben aber weder ein Delphi noch einen zweiten Athener Parthenon ausgehoben. Das Einzige, was hier heute noch über die Grundrisse herausragt, ist eine 10 m hohe Säule, die ursprünglich doppelt so hoch war. Immerhin ist sie namensgebend: Die Samioten nennen den Ort auch kolónna (Säule). Interessant wird das Heraion erst so richtig, wenn du dich mit der Geschichte auseinandersetzt. Schon zu mykenischer Zeit, also vor etwa 4000 Jahren, wurde an diesem Ort eine Fruchtbarkeitsgöttin verehrt. Um 1000 v. Chr. ließen sich dann ionische Griechen auf Sámos nieder. Sie konnten mit der Fruchtbarkeitsgöttin nichts anfangen und weihten den Ort ihrer höchsten Göttin Hera. Anfangs stand hier wohl nur ein einfacher, offener Schrein zur Aufnahme eines Kultbilds aus Holz. Im 8 Jh. v. Chr. erbaute man dann mit 33 m Länge und 7 m Breite einen eher kleinen Tempel aus Lehmziegeln, der mit Tonziegeln gedeckt war. Ob Sámos‘ Aufstieg im 6.Jh. zu einer der mächtigsten Inseln der Ägäis der Hilfe Heras zu verdanken war, kann niemand beweisen. Fest steht, dass man den wachsenden Reichtum der Stadt auch in diesem Heiligtum zur Schau stellen wollte. Man engagierte die Architekten Rhoikos und Theodoros, die den Tempel nach zehn Jahren Bauzeit vollendeten. Er wurde zwölfmal größer als der Vorgänger, 105 m lang und 52 m breit. Seine Ringhalle, also der Kranz um das Mauerwerk der Cella, bestand aus einer Doppelreihe von 21 Säulen an den Längs- und 8 bzw. 10 Säulen an den Breitseiten. So viele Säulen an einem Ort müssen schon damals mächtig Eindruck gemacht haben. Lange konnte man mit der Anlage aber nicht prahlen: Schon nach 30 Jahren brannte der Tempel nieder, als der hölzerne Dachstuhl Feuer fing. Eine gute Gelegenheit für den damals herrschenden Tyrannen Polykrates, sich mit einem noch größeren Bau unsterblich zu machen. Seine Vision sollte mit einem 108 m langen und über 55 m breiten Tempel Gestalt annehmen. Fertiggestellt wurde er jedoch nie. Den besten Überblick bekommst du, wenn du zur Säule läufst. Von hier aus kannst du die Grundrisse des Tempels recht gut erkennen. Östlich des Tempels wirst du ein Gewirr von Grundmauern sichten, die zu drei unterschiedlichen Bauwerken gehörten: zu einer kleinen, frühchristlichen Kirche, zu einem Tempel aus römischer Zeit und zum großen Hera-Altar, auf dem der Göttin Tiere als Brandopfer dargebracht wurden. Was da je nach Jahreszeit blau blüht, ist ein Keuschlammstrauch – die Lykos-Baum genannte Pflanze, die Hera heilig war. Damit man auf dem Weg von Sámos-Stadt zum Hera-Heiligtum nicht über Gestrüpp stolperte, baute man eine Straße. Ein Stück davon ist erhalten, du findest es direkt an der Ausgrabungsstätte. An der Nordseite standen dort, wo man heute wohl Souvenirshops und Imbissbuden errichten würde, mehrere kleine Tempel. Auf beiden Seiten ging man an Statuen und Weihgaben vorbei. An der Stelle, wo die berühmte Geneleos-Gruppe aufgestellt war, befindet sich heute eine Kopie; das Original ist im Archäologischen Museum von Vathý zu sehen.

    • © Nejdet Duzen, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Alles auf einen Blick

    Du musst ein wenig Fantasie mitbringen, um zu verstehen, warum das Heraion als das wichtigste Heiligtum der Insel gilt und gemeinsam mit den Überresten der antiken Stadt in Pythagório zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Deutsche Archäologen arbeiten seit 1952 an der Freilegung, haben aber weder ein Delphi noch einen zweiten Athener Parthenon ausgehoben. Das Einzige, was hier heute noch über die Grundrisse herausragt, ist eine 10 m hohe Säule, die ursprünglich doppelt so hoch war. Immerhin ist sie namensgebend: Die Samioten nennen den Ort auch kolónna (Säule). Interessant wird das Heraion erst so richtig, wenn du dich mit der Geschichte auseinandersetzt. Schon zu mykenischer Zeit, also vor etwa 4000 Jahren, wurde an diesem Ort eine Fruchtbarkeitsgöttin verehrt. Um 1000 v. Chr. ließen sich dann ionische Griechen auf Sámos nieder. Sie konnten mit der Fruchtbarkeitsgöttin nichts anfangen und weihten den Ort ihrer höchsten Göttin Hera. Anfangs stand hier wohl nur ein einfacher, offener Schrein zur Aufnahme eines Kultbilds aus Holz. Im 8 Jh. v. Chr. erbaute man dann mit 33 m Länge und 7 m Breite einen eher kleinen Tempel aus Lehmziegeln, der mit Tonziegeln gedeckt war. Ob Sámos‘ Aufstieg im 6.Jh. zu einer der mächtigsten Inseln der Ägäis der Hilfe Heras zu verdanken war, kann niemand beweisen. Fest steht, dass man den wachsenden Reichtum der Stadt auch in diesem Heiligtum zur Schau stellen wollte. Man engagierte die Architekten Rhoikos und Theodoros, die den Tempel nach zehn Jahren Bauzeit vollendeten. Er wurde zwölfmal größer als der Vorgänger, 105 m lang und 52 m breit. Seine Ringhalle, also der Kranz um das Mauerwerk der Cella, bestand aus einer Doppelreihe von 21 Säulen an den Längs- und 8 bzw. 10 Säulen an den Breitseiten. So viele Säulen an einem Ort müssen schon damals mächtig Eindruck gemacht haben. Lange konnte man mit der Anlage aber nicht prahlen: Schon nach 30 Jahren brannte der Tempel nieder, als der hölzerne Dachstuhl Feuer fing. Eine gute Gelegenheit für den damals herrschenden Tyrannen Polykrates, sich mit einem noch größeren Bau unsterblich zu machen. Seine Vision sollte mit einem 108 m langen und über 55 m breiten Tempel Gestalt annehmen. Fertiggestellt wurde er jedoch nie. Den besten Überblick bekommst du, wenn du zur Säule läufst. Von hier aus kannst du die Grundrisse des Tempels recht gut erkennen. Östlich des Tempels wirst du ein Gewirr von Grundmauern sichten, die zu drei unterschiedlichen Bauwerken gehörten: zu einer kleinen, frühchristlichen Kirche, zu einem Tempel aus römischer Zeit und zum großen Hera-Altar, auf dem der Göttin Tiere als Brandopfer dargebracht wurden. Was da je nach Jahreszeit blau blüht, ist ein Keuschlammstrauch – die Lykos-Baum genannte Pflanze, die Hera heilig war. Damit man auf dem Weg von Sámos-Stadt zum Hera-Heiligtum nicht über Gestrüpp stolperte, baute man eine Straße. Ein Stück davon ist erhalten, du findest es direkt an der Ausgrabungsstätte. An der Nordseite standen dort, wo man heute wohl Souvenirshops und Imbissbuden errichten würde, mehrere kleine Tempel. Auf beiden Seiten ging man an Statuen und Weihgaben vorbei. An der Stelle, wo die berühmte Geneleos-Gruppe aufgestellt war, befindet sich heute eine Kopie; das Original ist im Archäologischen Museum von Vathý zu sehen.


  • Potami Watervallen

    Landschaftliche Highlights
    • © canbilgic, Shutterstock

    Folge dem Bachtal, gelange nach ca. 15 Minuten an eine Schlucht, die völlig vom Bach eingenommen wird. Springe ins eiskalte Wasser und schwimme den Bach etwa 40 m aufwärts, dann erreichst du einen ca. 2 m hohen Wasserfall. Wenn du ihn hochkletterst, gelangst du noch zu zwei weiteren Wasserfällen.

    • © canbilgic, Shutterstock

    Folge dem Bachtal, gelange nach ca. 15 Minuten an eine Schlucht, die völlig vom Bach eingenommen wird. Springe ins eiskalte Wasser und schwimme den Bach etwa 40 m aufwärts, dann erreichst du einen ca. 2 m hohen Wasserfall. Wenn du ihn hochkletterst, gelangst du noch zu zwei weiteren Wasserfällen.


  • Kloster Timíou Stavroú

    Architektonische Highlights
    Insider-Tipp
    Königreich der Katzen

    Wenn du Katzen magst, dann solltest du dir dieses Kloster nicht entgehen lassen. Unter Orangen- und Zitronenbäumen, Oliven und Geranien sitzen die heimlichen Herrscher der Insel und warten auf Futter. Wenn du ihnen etwas mitbringst, werden sie dich dafür lieben – oder zumindest so tun als ob. Auch abgesehen von den kleinen Tigern lohnt sich ein Ausflug zum Mönchskloster des Heiligen Kreuzes. Gegründet wurde es zwar schon 1592, die große Kirche stammt aber aus dem Jahr 1838.Auch die Zellentrakte wurden erst im 19.Jh. erbaut. Großer Vorteil: Im Gegensatz zu vielen anderen Klöstern auf der Insel ist dieses gut zu erreichen. Es liegt an einem Hang zwischen Koumaradéi und Mavratzéi nur 800 m abseits der Inselrundstraße. Das Tor am Eingang führt dich direkt in den Innenhof. Der Südflügel des Klosters ist 1950 abgebrannt, sodass du von hier eine freie Sicht auf den Inselsüden hast. Im Garten läufst du an riesigen Tongefäßen vorbei, sogenannten píthoi, in denen man früher Olivenöl lagerte. Dass sie nach unten spitz zulaufen liegt daran, dass man sie früher in die Erde eingrub, um das Öl vor Licht und Hitze zu schützen. In der Klosterkirche wartet eine hohe Ikonostase aus Lindenholz auf dich. Zwei Holzschnitzer von Chíos, der Nachbarinsel, haben sie in nur zehn Jahren angefertigt. Den oberen Abschluss bilden zwei Reihen von Ikonen. Die im westlichen Stil recht dramatisch gemalten Bilder in der unteren Reihe stellen Kirchenfeste und Szenen aus der Passionsgeschichte wie Abendmahl und Kreuzigung dar. Die im byzantinischen Stil gemalten Ikonen mit Goldhintergrund in der oberen Reihe, die Ruhe und Würde ausstrahlen, zeigen Heilige und Apostel. Einen genaueren Blick lohnen die figürlichen Holzschnitzereien im unteren Teil der Ikonostase. Unter der Christusikone (rechts von der mittleren Tür) sieht man Abraham, der gerade zur von Gott geforderten Tötung seines Sohnes Isaak ansetzt. Ein Engel schwebt herbei, der Abraham ein Schaf bringt, das er anstelle seines Sohns opfern soll.

    Insider-Tipp
    Königreich der Katzen

    Wenn du Katzen magst, dann solltest du dir dieses Kloster nicht entgehen lassen. Unter Orangen- und Zitronenbäumen, Oliven und Geranien sitzen die heimlichen Herrscher der Insel und warten auf Futter. Wenn du ihnen etwas mitbringst, werden sie dich dafür lieben – oder zumindest so tun als ob. Auch abgesehen von den kleinen Tigern lohnt sich ein Ausflug zum Mönchskloster des Heiligen Kreuzes. Gegründet wurde es zwar schon 1592, die große Kirche stammt aber aus dem Jahr 1838.Auch die Zellentrakte wurden erst im 19.Jh. erbaut. Großer Vorteil: Im Gegensatz zu vielen anderen Klöstern auf der Insel ist dieses gut zu erreichen. Es liegt an einem Hang zwischen Koumaradéi und Mavratzéi nur 800 m abseits der Inselrundstraße. Das Tor am Eingang führt dich direkt in den Innenhof. Der Südflügel des Klosters ist 1950 abgebrannt, sodass du von hier eine freie Sicht auf den Inselsüden hast. Im Garten läufst du an riesigen Tongefäßen vorbei, sogenannten píthoi, in denen man früher Olivenöl lagerte. Dass sie nach unten spitz zulaufen liegt daran, dass man sie früher in die Erde eingrub, um das Öl vor Licht und Hitze zu schützen. In der Klosterkirche wartet eine hohe Ikonostase aus Lindenholz auf dich. Zwei Holzschnitzer von Chíos, der Nachbarinsel, haben sie in nur zehn Jahren angefertigt. Den oberen Abschluss bilden zwei Reihen von Ikonen. Die im westlichen Stil recht dramatisch gemalten Bilder in der unteren Reihe stellen Kirchenfeste und Szenen aus der Passionsgeschichte wie Abendmahl und Kreuzigung dar. Die im byzantinischen Stil gemalten Ikonen mit Goldhintergrund in der oberen Reihe, die Ruhe und Würde ausstrahlen, zeigen Heilige und Apostel. Einen genaueren Blick lohnen die figürlichen Holzschnitzereien im unteren Teil der Ikonostase. Unter der Christusikone (rechts von der mittleren Tür) sieht man Abraham, der gerade zur von Gott geforderten Tötung seines Sohnes Isaak ansetzt. Ein Engel schwebt herbei, der Abraham ein Schaf bringt, das er anstelle seines Sohns opfern soll.


  • Kloster Agía Zóni

    Architektonische Highlights

    Das hinter Zypressen und Eukalyptusbäumen versteckte Kloster Agía Zóni wirkt wie eine Festung und bezaubert durch den üppig grünen Innenhof. In der Klosterkirche aus dem 18.Jh. trägt die Ikonostase auch figürliche Holzschnitzereien.

    Das hinter Zypressen und Eukalyptusbäumen versteckte Kloster Agía Zóni wirkt wie eine Festung und bezaubert durch den üppig grünen Innenhof. In der Klosterkirche aus dem 18.Jh. trägt die Ikonostase auch figürliche Holzschnitzereien.


  • Petrified Forest park of Sigri

    Botanische Gärten & Parks
    • © Copula, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Urwald unter Wasser

    20 Mio. Jahre alte Bäume gibt es nicht oft. Ganz im Osten der Insel bei Sigrí kannst du im Petrified Forest Park of Sigrí schöne Exemplare sehen. Da lassen sich in versteinerten Baumstümpfen und -stämmen zum Teil sogar noch die Jahresringe erkennen. Der größte noch aufrecht stehende Stamm ist 4,3 m hoch; ein liegender erreicht sogar 11,5 m Länge. Im Natural History Museum in Sigrí sind zudem Versteinerungen von Früchten, Rinden und Blättern erhalten, sodass sich Wissenschaftlern ein Millionen Jahre altes Ökosystem anschaulich erschließt. Wenn du auch im Meer versunkene Baum-Methusalems sehen willst, unternimm eine vom Museum täglich um 12 Uhr angebotene Ausfahrt mit dem Glasbodenboot.

    • © Copula, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Urwald unter Wasser

    20 Mio. Jahre alte Bäume gibt es nicht oft. Ganz im Osten der Insel bei Sigrí kannst du im Petrified Forest Park of Sigrí schöne Exemplare sehen. Da lassen sich in versteinerten Baumstümpfen und -stämmen zum Teil sogar noch die Jahresringe erkennen. Der größte noch aufrecht stehende Stamm ist 4,3 m hoch; ein liegender erreicht sogar 11,5 m Länge. Im Natural History Museum in Sigrí sind zudem Versteinerungen von Früchten, Rinden und Blättern erhalten, sodass sich Wissenschaftlern ein Millionen Jahre altes Ökosystem anschaulich erschließt. Wenn du auch im Meer versunkene Baum-Methusalems sehen willst, unternimm eine vom Museum täglich um 12 Uhr angebotene Ausfahrt mit dem Glasbodenboot.


  • Meséo Karlóvassi

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    Lyrik lesen am Meer

    Die Griechen lieben Lyrik – die Samioten bilden da keine Ausnahme. Deswegen hat man dem großen Dichter Jánnis Rítsos (1909–1990) an der Strandpromenade ein Denkmal errichtet. Vielleicht greifst du dir die Übersetzung eines seiner Werke und setzt dich hier ans Meer. Das hätte Rítsos sicher gefallen, der an dieser Stelle selbst den Blick aufs Wasser genoss. Während der Militärdiktatur (1967–1974) galt er als Chronist des Widerstands. Er wurde daher zunächst auf die berüchtigte Insel Léros verbannt und stand ab 1970 in Karlóvassi unter Hausarrest. „Er saß einsam auf dem Stein, angesichts des Meeres. Er wollte nicht sehen, nicht antworten, nicht fühlen“, steht auf dem Denkmal, ein Zitat aus Rítsos Gedicht „Verweigerung“. Auch wenn du vielleicht schon schönere Strandpromenaden gesehen hast: den Blick aufs Meer gerichtet und ein wenig Poesie auf den Lippen – so kann man schon mal einen Sonnenuntergang verbringen.

    • Meséo Karlóvassi, 832 00 Karlovasi
    Insider-Tipp
    Lyrik lesen am Meer

    Die Griechen lieben Lyrik – die Samioten bilden da keine Ausnahme. Deswegen hat man dem großen Dichter Jánnis Rítsos (1909–1990) an der Strandpromenade ein Denkmal errichtet. Vielleicht greifst du dir die Übersetzung eines seiner Werke und setzt dich hier ans Meer. Das hätte Rítsos sicher gefallen, der an dieser Stelle selbst den Blick aufs Wasser genoss. Während der Militärdiktatur (1967–1974) galt er als Chronist des Widerstands. Er wurde daher zunächst auf die berüchtigte Insel Léros verbannt und stand ab 1970 in Karlóvassi unter Hausarrest. „Er saß einsam auf dem Stein, angesichts des Meeres. Er wollte nicht sehen, nicht antworten, nicht fühlen“, steht auf dem Denkmal, ein Zitat aus Rítsos Gedicht „Verweigerung“. Auch wenn du vielleicht schon schönere Strandpromenaden gesehen hast: den Blick aufs Meer gerichtet und ein wenig Poesie auf den Lippen – so kann man schon mal einen Sonnenuntergang verbringen.

    • Meséo Karlóvassi, 832 00 Karlovasi

  • Ágios Ioánnis Eleímonas

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    Einsam am Strand

    Mitten im Nirgendwo, im äußersten Südwesten der Insel, liegt dieses kleine, etwa 130 Jahre alte Kloster, das du über eine holprige Straße erreichst. Hier umgibt dich ein Tal mit wuchernder Vegetation und vielen Quellen. Ein gut 200 m langer Pfad führt vom Kloster zu einem einsamen Kieselstrand. Die Chance, dass du hier allein bist, ist groß. Da macht es auch nichts, wenn du die Badesachen im Auto vergisst.

    Insider-Tipp
    Einsam am Strand

    Mitten im Nirgendwo, im äußersten Südwesten der Insel, liegt dieses kleine, etwa 130 Jahre alte Kloster, das du über eine holprige Straße erreichst. Hier umgibt dich ein Tal mit wuchernder Vegetation und vielen Quellen. Ein gut 200 m langer Pfad führt vom Kloster zu einem einsamen Kieselstrand. Die Chance, dass du hier allein bist, ist groß. Da macht es auch nichts, wenn du die Badesachen im Auto vergisst.


  • Logothetis-Burg

    Architektonische Highlights
    • © Milos Vucicevic, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Romantik auf den Spuren der Zeit

    Auf der Meerseite der Altstadt von Pythagório ragt ein großer Turm in die Höhe. Den kannst du nicht übersehen, wenn du etwa auf halber Höhe der Haupteinkaufsstraße Richtung Küste läufst. Auf einmal bist du in einer anderen Welt. Eben noch Geschäfte, Essen und wildes Treiben, jetzt ein Hauch von Mittelalter. Die Samioten nennen den Hügel Kastélli und den Turm Pírgos Logothéti. 1822 wurde hier eine Festung errichtet, um die benachbarten Türken von Sámos fernzuhalten, die die Insel nach 400-jähriger Herrschaft gerade verloren hatten. Der Ort entführt dich sogar noch weiter zurück in die Inselgeschichte: Im 6.Jh. v. Chr. regierte von dieser Stelle aus der Tyrann Polykrates. In der hellenistisch-römischen Zeit standen hier Luxusvillen, im 5.Jh. n. Chr. errichteten die Samioten an dieser Stelle eine byzantinische Burg mit Kapelle. Wenn du aufmerksam suchst, dann findest du Spuren all dieser Bauten am Ostrand des Friedhofs. Der liegt zwischen der Logothétis-Burg und der benachbarten Hauptkirche Pythagórios. Im Inneren der restaurierten Burg ist das Geschichtsmuseum von Sámos untergebracht, wo du dich über all diese Details noch einmal genauer informieren kannst. Abends und nachts kannst du das Gelände für einen romantischen Spaziergang nutzen. Gelände jederzeit frei zugänglich.

    • © Milos Vucicevic, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Romantik auf den Spuren der Zeit

    Auf der Meerseite der Altstadt von Pythagório ragt ein großer Turm in die Höhe. Den kannst du nicht übersehen, wenn du etwa auf halber Höhe der Haupteinkaufsstraße Richtung Küste läufst. Auf einmal bist du in einer anderen Welt. Eben noch Geschäfte, Essen und wildes Treiben, jetzt ein Hauch von Mittelalter. Die Samioten nennen den Hügel Kastélli und den Turm Pírgos Logothéti. 1822 wurde hier eine Festung errichtet, um die benachbarten Türken von Sámos fernzuhalten, die die Insel nach 400-jähriger Herrschaft gerade verloren hatten. Der Ort entführt dich sogar noch weiter zurück in die Inselgeschichte: Im 6.Jh. v. Chr. regierte von dieser Stelle aus der Tyrann Polykrates. In der hellenistisch-römischen Zeit standen hier Luxusvillen, im 5.Jh. n. Chr. errichteten die Samioten an dieser Stelle eine byzantinische Burg mit Kapelle. Wenn du aufmerksam suchst, dann findest du Spuren all dieser Bauten am Ostrand des Friedhofs. Der liegt zwischen der Logothétis-Burg und der benachbarten Hauptkirche Pythagórios. Im Inneren der restaurierten Burg ist das Geschichtsmuseum von Sámos untergebracht, wo du dich über all diese Details noch einmal genauer informieren kannst. Abends und nachts kannst du das Gelände für einen romantischen Spaziergang nutzen. Gelände jederzeit frei zugänglich.


  • Folklore Museum

    Museen
    Insider-Tipp
    Geschichte erleben

    Stell dir vor, es regnet und der Tag am Strand fällt ins Wasser. Macht nichts. Besuch das Museum auf dem Gelände des Hotels Dóryssa Seaside Resort. Zu sehen gibt es Zeugnisse einer Epoche auf Sámos, in der die Menschen noch ganz auf sich gestellt waren: Alte Geräte der Landwirtschaft, von Korbmachern, Fischern und Imkern und die Nachbauten von Werkstätten, darunter die eines Zimmermanns, Töpfers, Schmieds und Barbiers. Selbst ein begehbares Bauernhaus hat man hier nachgestellt. Wenn du deine Kinder irgendwie vom Wetter ablenken musst, ist das der richtige Ort.

    Insider-Tipp
    Geschichte erleben

    Stell dir vor, es regnet und der Tag am Strand fällt ins Wasser. Macht nichts. Besuch das Museum auf dem Gelände des Hotels Dóryssa Seaside Resort. Zu sehen gibt es Zeugnisse einer Epoche auf Sámos, in der die Menschen noch ganz auf sich gestellt waren: Alte Geräte der Landwirtschaft, von Korbmachern, Fischern und Imkern und die Nachbauten von Werkstätten, darunter die eines Zimmermanns, Töpfers, Schmieds und Barbiers. Selbst ein begehbares Bauernhaus hat man hier nachgestellt. Wenn du deine Kinder irgendwie vom Wetter ablenken musst, ist das der richtige Ort.


  • Flammarí-Hochebene

    Landschaftliche Highlights
    Insider-Tipp
    Dem Himmel so nah

    Du musst nicht weit aus der Stadt fahren, um wieder das zu finden, was du auf der Insel wahrscheinlich gesucht hast: Stille und Ruhe. Die Vlamarí-Hochebene ist nur gut 3 km von Vathý entfernt. Auf einmal wanderst du auf alten, byzantinischen Wegen, vorbei an Zypressen und Eukalyptusbäumen. Besuch das Kloster Agía Zóni. Hier kommst du dir vor wie in einer Festung. Und im Innenhof kannst du dich im Schatten ausruhen. Wirf auch einen Blick in die Klosterkirche aus dem 18.Jh. Die Ikonostase trägt schöne figürliche Holzschnitzereien. Über der Hochebene ragt ein Berg auf, auf dem in 300 m Höhe das sagenumwobene Nonnenkloster Zoodóchos Pigí thront. Im Kloster lässt du das Handy besser in der Tasche, denn es herrscht striktes Fotografierverbot! Aber wenn du dich auf sakrale Musik einlassen willst, dann nimm an einem Gottesdienst in der 1786 erbauten, kleinen Kirche teil. Auch wenn das sonst nicht so dein Fall ist – der Engelsgesang der Klosterbewohnerinnen lässt niemanden kalt. Für die Anfahrt über die sehr schmale Straße wirst du mit grandiosen Ausblicken auf die von üppigem Grün gesäumten Strandbuchten Mourtiá (auch mit dem Auto erreichbar), Mikrí Lákka und Megáli Lákka belohnt.

    • Agía Zóni
    Insider-Tipp
    Dem Himmel so nah

    Du musst nicht weit aus der Stadt fahren, um wieder das zu finden, was du auf der Insel wahrscheinlich gesucht hast: Stille und Ruhe. Die Vlamarí-Hochebene ist nur gut 3 km von Vathý entfernt. Auf einmal wanderst du auf alten, byzantinischen Wegen, vorbei an Zypressen und Eukalyptusbäumen. Besuch das Kloster Agía Zóni. Hier kommst du dir vor wie in einer Festung. Und im Innenhof kannst du dich im Schatten ausruhen. Wirf auch einen Blick in die Klosterkirche aus dem 18.Jh. Die Ikonostase trägt schöne figürliche Holzschnitzereien. Über der Hochebene ragt ein Berg auf, auf dem in 300 m Höhe das sagenumwobene Nonnenkloster Zoodóchos Pigí thront. Im Kloster lässt du das Handy besser in der Tasche, denn es herrscht striktes Fotografierverbot! Aber wenn du dich auf sakrale Musik einlassen willst, dann nimm an einem Gottesdienst in der 1786 erbauten, kleinen Kirche teil. Auch wenn das sonst nicht so dein Fall ist – der Engelsgesang der Klosterbewohnerinnen lässt niemanden kalt. Für die Anfahrt über die sehr schmale Straße wirst du mit grandiosen Ausblicken auf die von üppigem Grün gesäumten Strandbuchten Mourtiá (auch mit dem Auto erreichbar), Mikrí Lákka und Megáli Lákka belohnt.

    • Agía Zóni

  • Pátmos

    Landschaftliche Highlights
    • © CDL Creative Studio, Shutterstock

    Pátmos gilt als heilige Insel, denn der Evangelist Johannes hatte hier in den Jahren 95/96 seine Vision der Apokalypse, die die Grundlage für das letzte Buch im Neuen Testament bildete. Schon 1088 gründete hier ein Mönch das Johannes-Kloster, das fortan die Geschicke der Insel bestimmte. Pátmos wirkt mit seinen weißen, würfelförmigen Flachdachhäusern, die sich rund um das wie eine Burg wirkende Kloster scharen, mit seinen stufenreichen Gassen und den vielen überdeckten Passagen im alten Dorf ganz kykladisch. Die Insel ist kahl und wasserarm. Zahlreiche Buchten schneiden von Ost und West her in den Inselkörper ein, schaffen ein ewiges Wechselspiel zwischen Land und Meer. Vom Hafenort Skála fahren oder gehen die Besucher auf den Klosterberg zu. In halber Höhe ist in einem Kloster die Grotte zu besuchen, in der der Evangelist seine Vision hatte. Wenig später erreicht man die "chóra" (Hauptort), deren Häuser sich um das Johannes-Kloster scharen. Im verwinkelten Klosterbau kann man mehrere Kirchen mit Wandmalereien besichtigen, das Klostermuseum zeigt wertvolle Schätze. Unübertroffen schön sind die Holz- und Elfenbeinschnitzereien. Die Inselstrände sind am besten mit dem Boot ab Skála zu erreichen.

    • © CDL Creative Studio, Shutterstock

    Pátmos gilt als heilige Insel, denn der Evangelist Johannes hatte hier in den Jahren 95/96 seine Vision der Apokalypse, die die Grundlage für das letzte Buch im Neuen Testament bildete. Schon 1088 gründete hier ein Mönch das Johannes-Kloster, das fortan die Geschicke der Insel bestimmte. Pátmos wirkt mit seinen weißen, würfelförmigen Flachdachhäusern, die sich rund um das wie eine Burg wirkende Kloster scharen, mit seinen stufenreichen Gassen und den vielen überdeckten Passagen im alten Dorf ganz kykladisch. Die Insel ist kahl und wasserarm. Zahlreiche Buchten schneiden von Ost und West her in den Inselkörper ein, schaffen ein ewiges Wechselspiel zwischen Land und Meer. Vom Hafenort Skála fahren oder gehen die Besucher auf den Klosterberg zu. In halber Höhe ist in einem Kloster die Grotte zu besuchen, in der der Evangelist seine Vision hatte. Wenig später erreicht man die "chóra" (Hauptort), deren Häuser sich um das Johannes-Kloster scharen. Im verwinkelten Klosterbau kann man mehrere Kirchen mit Wandmalereien besichtigen, das Klostermuseum zeigt wertvolle Schätze. Unübertroffen schön sind die Holz- und Elfenbeinschnitzereien. Die Inselstrände sind am besten mit dem Boot ab Skála zu erreichen.


  • Archaiologikó Mousío

    Museen

    Das 2010 eröffnete Archäologische Museum beeindruckt durch die Nachbildung einer Felswand mit mehreren Nischen für Opfergaben, wie sie im antiken Sámos der Göttin Kybele geweiht war.

    Das 2010 eröffnete Archäologische Museum beeindruckt durch die Nachbildung einer Felswand mit mehreren Nischen für Opfergaben, wie sie im antiken Sámos der Göttin Kybele geweiht war.


  • Archaiologikó Mousío

    Museen

    Das interessanteste Objekt in diesem Museum ist ein in Stein gemeißelter Brief Alexanders des Großen an die Chioten aus dem Jahr 332 v.Chr.

    Das interessanteste Objekt in diesem Museum ist ein in Stein gemeißelter Brief Alexanders des Großen an die Chioten aus dem Jahr 332 v.Chr.


  • Archontikó Varitzidaína

    Architektonische Highlights

    Im alten Ortskern von Pétra kann dieses Wohnhaus eines wohlhabenden Griechen aus dem 17.Jh. besichtigt werden.

    • Pétra

    Im alten Ortskern von Pétra kann dieses Wohnhaus eines wohlhabenden Griechen aus dem 17.Jh. besichtigt werden.

    • Pétra

  • Psará

    Landschaftliche Highlights
    • © Milan Gonda, Shutterstock

    Das karge Psará, 1824 von den Türken vollständig zerstört, ist ein herrliches Ziel für Liebhaber einsamer Sandstrände.

    • © Milan Gonda, Shutterstock

    Das karge Psará, 1824 von den Türken vollständig zerstört, ist ein herrliches Ziel für Liebhaber einsamer Sandstrände.


  • Moní Ipsilú

    Architektonische Highlights

    Das vor 1200 Jahren gegründete Mönchskloster, dem Evangelisten Johannes geweiht, beeindruckt durch seine Lage auf dem Gipfel eines steilen Felsen. Die Kirche wurde in den 1970er-Jahren mit Fresken im byzantinischen Stil ausgemalt.

    Das vor 1200 Jahren gegründete Mönchskloster, dem Evangelisten Johannes geweiht, beeindruckt durch seine Lage auf dem Gipfel eines steilen Felsen. Die Kirche wurde in den 1970er-Jahren mit Fresken im byzantinischen Stil ausgemalt.


  • Moní Panagias Mirsiniótissis Límonos

    Architektonische Highlights

    Dieses 1487 gegründete, altertümlich wirkende Frauenkloster bei Kallóni bietet einen der blumenreichsten Innenhöfe der Inseln. Frauen in Hosen haben hier keinen Zutritt.

    • 811 07 Dafia

    Dieses 1487 gegründete, altertümlich wirkende Frauenkloster bei Kallóni bietet einen der blumenreichsten Innenhöfe der Inseln. Frauen in Hosen haben hier keinen Zutritt.

    • 811 07 Dafia

  • Moní Múndon

    Architektonische Highlights

    In der Kirche dieses heute verlassenen Klosters im Nordwesten der Insel Chíos sind Wandmalereien aus dem Jahr 1849 mit drastischen Darstellungen des Jüngsten Gerichts und der Höllenstrafen zu sehen. Man kann einen Blick durch die Fenster ins Kircheninnere werfen oder an der "platía" des Dorfs Diefchá nach dem Schlüssel fragen.

    In der Kirche dieses heute verlassenen Klosters im Nordwesten der Insel Chíos sind Wandmalereien aus dem Jahr 1849 mit drastischen Darstellungen des Jüngsten Gerichts und der Höllenstrafen zu sehen. Man kann einen Blick durch die Fenster ins Kircheninnere werfen oder an der "platía" des Dorfs Diefchá nach dem Schlüssel fragen.


  • Moní Megális Panagías

    Architektonische Highlights
    • © mangojuicy, Shutterstock

    In diesem Kloster, dem ältesten der Insel, widmen sich die Mönche der Restaurierung der Fresken aus dem Jahr 1596 in der Klosterkirche. Außerdem betreiben sie ein wenig ökologische Landwirtschaft und verkaufen ihre Produkte im Klosterladen.

    • 831 04 Koumaradei
    • © mangojuicy, Shutterstock

    In diesem Kloster, dem ältesten der Insel, widmen sich die Mönche der Restaurierung der Fresken aus dem Jahr 1596 in der Klosterkirche. Außerdem betreiben sie ein wenig ökologische Landwirtschaft und verkaufen ihre Produkte im Klosterladen.

    • 831 04 Koumaradei

  • Thimianá

    Landschaftliche Highlights
    • © Milan Gonda, Shutterstock

    Auf Thimianá und der direkt benachbarten Insel Fúrni leben die meisten der 1450 Bewohner noch vom Fischfang. Die Inseln bestehen aus drei Dörfern, mehreren Sandstränden und haben kaum Tourismus.

    • Thimianá
    • © Milan Gonda, Shutterstock

    Auf Thimianá und der direkt benachbarten Insel Fúrni leben die meisten der 1450 Bewohner noch vom Fischfang. Die Inseln bestehen aus drei Dörfern, mehreren Sandstränden und haben kaum Tourismus.

    • Thimianá

  • Chíos

    Landschaftliche Highlights
    • © Stamatios Manousis, Shutterstock

    Chíos ist landschaftlich deutlich zweigeteilt: Im Mastichóri, dem südlichen "Mastixland", ist die Insel mit Hügeln unter 400 m recht sanft. Hier sind die Dörfer noch stark vom Mittelalter geprägt, auf den Feldern gedeihen Oliven- und Mastixbäume (Pistazienart, aus deren Rinde besonderes Harz gewonnen wird). Den Norden durchziehen dagegen bis zu 1300 m hohe Gebirgsstöcke, die nur stellenweise Landwirtschaft ermöglichen. Im Süden sind viele reizvolle mittelalterliche Dörfer erhalten, im Norden faszinieren kahle, fast wüstenartige Hochebenen und der Gegensatz zwischen grünen Oasen und wilden Bergszenerien. Die Inselhauptstadt Chíos liegt in der Inselmitte, am Rand einer weiten und wasserreichen Ebene. Dieser Kámbos genannte Landstrich birgt hinter hohen Mauern zum Teil jahrhundertealte, prächtige Villen und üppige Obstgärten. Der Strand von Karfás ist der schönste der Insel und zugleich das noch angenehm beschauliche Touristenzentrum von Chíos.

    • © Stamatios Manousis, Shutterstock

    Chíos ist landschaftlich deutlich zweigeteilt: Im Mastichóri, dem südlichen "Mastixland", ist die Insel mit Hügeln unter 400 m recht sanft. Hier sind die Dörfer noch stark vom Mittelalter geprägt, auf den Feldern gedeihen Oliven- und Mastixbäume (Pistazienart, aus deren Rinde besonderes Harz gewonnen wird). Den Norden durchziehen dagegen bis zu 1300 m hohe Gebirgsstöcke, die nur stellenweise Landwirtschaft ermöglichen. Im Süden sind viele reizvolle mittelalterliche Dörfer erhalten, im Norden faszinieren kahle, fast wüstenartige Hochebenen und der Gegensatz zwischen grünen Oasen und wilden Bergszenerien. Die Inselhauptstadt Chíos liegt in der Inselmitte, am Rand einer weiten und wasserreichen Ebene. Dieser Kámbos genannte Landstrich birgt hinter hohen Mauern zum Teil jahrhundertealte, prächtige Villen und üppige Obstgärten. Der Strand von Karfás ist der schönste der Insel und zugleich das noch angenehm beschauliche Touristenzentrum von Chíos.