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Nordöstliche Ägäis Must Sees




















Architektonische Highlights
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Moní Spilianí
Architektonische Highlights © Cem OZER, Shutterstock
Der weiße Bau dieses Klosters am Stadtberg oberhalb von Pythagório fällt auf. Die Höhlenkirche des Klosters lohnt einen Besuch.
- 831 03 Pythagório
- http://www.samosin.gr/
- +30 2273 061361
© Cem OZER, Shutterstock
Der weiße Bau dieses Klosters am Stadtberg oberhalb von Pythagório fällt auf. Die Höhlenkirche des Klosters lohnt einen Besuch.
- 831 03 Pythagório
- http://www.samosin.gr/
- +30 2273 061361
Mestá
Geographical © semakokal, Thinkstock
Dieses Dorf im tiefen Süden der Insel Chíos hat am stärksten seinen mittelalterlichen Charakter behalten. Der äußere Ring der Häuser bildet noch immer die Stadtmauer. Enge, verwinkelte und oft von Obergeschossen der Häuser überdachte Gassen dienten dazu, die Verteidigung zu erleichtern. Die "platía" im Ortszentrum gehört zu den besonders schönen des Landes.
- 821 02 Mestá
© semakokal, Thinkstock
Dieses Dorf im tiefen Süden der Insel Chíos hat am stärksten seinen mittelalterlichen Charakter behalten. Der äußere Ring der Häuser bildet noch immer die Stadtmauer. Enge, verwinkelte und oft von Obergeschossen der Häuser überdachte Gassen dienten dazu, die Verteidigung zu erleichtern. Die "platía" im Ortszentrum gehört zu den besonders schönen des Landes.
- 821 02 Mestá
Manolátes
Geographical © RAndrei, Shutterstock
Insider-Tipp Schön wie Sámos selbst
Wenn du auf Sámos nur einen einzigen Ausflug machst, dann tu dir selbst den Gefallen und fahr nach Manolátes. Das Dorf (80 Ew.) ist nicht umsonst eines der meistbesuchten der Insel. Keine Angst, das bedeutet in diesem Fall nicht, dass dich eine Touri-Falle erwartet. Manolátes bietet beides: Urlaubskomfort und die Atmosphäre eines traditionellen Bergdorfs. Lass dein Fahrzeug auf dem winzigen Parkplatz am Dorfeingang stehen und starte deine Entdeckungstour durch den Ort. Überall in den weißen Gassen läufst du an bunten Blumen vorbei. In kleinen Läden findest du Kunsthandwerk aller Art. Folgst du den Wegweisern zur Taverne Loúkas, siehst du den ganzen Ort. Du passierst die Töpferei Genesis, in der es Keramik in Raku-Technik gibt. Wenn du dich für handgemachten Schmuck interessierst, dann schau bei Maria Karavatou vorbei; ihren Shop Kerannymi Jewelry findest du gegenüber dem Museumsladen. Kerannymi ist altgriechisch und bedeutet so viel wie mischen. Und genau das macht Maria. Sie kombiniert edle Metalle und Natursteine zu Unikaten, in denen du die Insel und Marias persönliche Handschrift wiederentdeckst. Hübsche, bunt bemalte Pappmaché-Schiffchen gibt es bei To Trelovapóro. Im Museumsladen lernst du Nikítas Kyparíssis kennen. Nikítas ist Heimatforscher und Künstler. In seiner kleinen Ausstellung kommst du der Insel auf ganz andere Art und Weise näher. Du siehst alte Handwerksgeräte, Fässer und Krüge, die früher für die Wein- und Schnapsproduktion genutzt wurden. An den Wänden hängt Volkskunst in Form von Tellern und kleinen Bildern. Sie erzählen die Geschichte einer Insel, auf der das Leben hart, aber lebenswert war. Außerdem kannst du Nikítas‘ eigene Kunst bewundern und natürlich auch kaufen. Du bekommst hier außerdem lokale Produkte wie Wein, Schnaps, Honig oder Marmelade. Scherzartikel gibt es auch: einen 12 cm hoher Pfeifenkrug etwa, den du mit Wasser befüllen kannst und der dann beim Hineinblasen zwitschert, oder einen völlig durchlöcherten Tonkrug, aus dem du trotzdem trinken kannst, wenn du herausfindest, welche beiden Löcher du zuhalten musst. Gegenüber bekommst du bei Emmanouéla Makrí handgefertigte Keramik, natürlich auch den Gerechtigkeitsbecher des Pythágoras. Emmanouéla hat nach dem Chemiestudium die Töpferei ihrer Familie übernommen und führt Vathioti Ceramics nun in vierter Generation. Nebenan kannst du in der Taverne Kallísti preisgünstig und urgemütlich essen. Für das ultimative Dorffeeling gehst du über die Hauptgasse zum alten Dorfbrunnen. Dort findest du den überdachten Waschplatz, auf dem bis Ende der 1960er-Jahre die Dorffrauen noch Wäsche wuschen, sich über den Dorftratsch austauschten und Lieder sangen. Direkt daneben kannst du in der Taverne Déspina traditionelles samiotisches Essen probieren. Besonders lecker sind das Hähnchen in Weinsauce und der Wallnusskuchen karidópita. Und für den Fall, dass dir plötzlich der Blick auf das Meer fehlt, folg der Gasse weiter aufwärts und steig die Treppen aus dem Ort hinaus hoch – und trink ein Gläschen Wein oder Soúma bei Loukás. Auf der Terrasse findest du unter den Weinreben Schatten und blickst über die Berge auf die Küste. Die Familie stellt Wein und Schnaps übrigens selbst her. Manolátes ist bekannt für seine Traubenerzeugnisse, und bei dieser Aussicht schmecken sie noch ein wenig besser. Ein Wanderpfad führt von der Taverne in etwa 70 Minuten hinüber nach Vourliótes, von wo aus du weiter bis zum Kloster Vrondá und nach Kokkári laufen kannst.
- 832 00 Manolátes
© RAndrei, Shutterstock
Insider-Tipp Schön wie Sámos selbst
Wenn du auf Sámos nur einen einzigen Ausflug machst, dann tu dir selbst den Gefallen und fahr nach Manolátes. Das Dorf (80 Ew.) ist nicht umsonst eines der meistbesuchten der Insel. Keine Angst, das bedeutet in diesem Fall nicht, dass dich eine Touri-Falle erwartet. Manolátes bietet beides: Urlaubskomfort und die Atmosphäre eines traditionellen Bergdorfs. Lass dein Fahrzeug auf dem winzigen Parkplatz am Dorfeingang stehen und starte deine Entdeckungstour durch den Ort. Überall in den weißen Gassen läufst du an bunten Blumen vorbei. In kleinen Läden findest du Kunsthandwerk aller Art. Folgst du den Wegweisern zur Taverne Loúkas, siehst du den ganzen Ort. Du passierst die Töpferei Genesis, in der es Keramik in Raku-Technik gibt. Wenn du dich für handgemachten Schmuck interessierst, dann schau bei Maria Karavatou vorbei; ihren Shop Kerannymi Jewelry findest du gegenüber dem Museumsladen. Kerannymi ist altgriechisch und bedeutet so viel wie mischen. Und genau das macht Maria. Sie kombiniert edle Metalle und Natursteine zu Unikaten, in denen du die Insel und Marias persönliche Handschrift wiederentdeckst. Hübsche, bunt bemalte Pappmaché-Schiffchen gibt es bei To Trelovapóro. Im Museumsladen lernst du Nikítas Kyparíssis kennen. Nikítas ist Heimatforscher und Künstler. In seiner kleinen Ausstellung kommst du der Insel auf ganz andere Art und Weise näher. Du siehst alte Handwerksgeräte, Fässer und Krüge, die früher für die Wein- und Schnapsproduktion genutzt wurden. An den Wänden hängt Volkskunst in Form von Tellern und kleinen Bildern. Sie erzählen die Geschichte einer Insel, auf der das Leben hart, aber lebenswert war. Außerdem kannst du Nikítas‘ eigene Kunst bewundern und natürlich auch kaufen. Du bekommst hier außerdem lokale Produkte wie Wein, Schnaps, Honig oder Marmelade. Scherzartikel gibt es auch: einen 12 cm hoher Pfeifenkrug etwa, den du mit Wasser befüllen kannst und der dann beim Hineinblasen zwitschert, oder einen völlig durchlöcherten Tonkrug, aus dem du trotzdem trinken kannst, wenn du herausfindest, welche beiden Löcher du zuhalten musst. Gegenüber bekommst du bei Emmanouéla Makrí handgefertigte Keramik, natürlich auch den Gerechtigkeitsbecher des Pythágoras. Emmanouéla hat nach dem Chemiestudium die Töpferei ihrer Familie übernommen und führt Vathioti Ceramics nun in vierter Generation. Nebenan kannst du in der Taverne Kallísti preisgünstig und urgemütlich essen. Für das ultimative Dorffeeling gehst du über die Hauptgasse zum alten Dorfbrunnen. Dort findest du den überdachten Waschplatz, auf dem bis Ende der 1960er-Jahre die Dorffrauen noch Wäsche wuschen, sich über den Dorftratsch austauschten und Lieder sangen. Direkt daneben kannst du in der Taverne Déspina traditionelles samiotisches Essen probieren. Besonders lecker sind das Hähnchen in Weinsauce und der Wallnusskuchen karidópita. Und für den Fall, dass dir plötzlich der Blick auf das Meer fehlt, folg der Gasse weiter aufwärts und steig die Treppen aus dem Ort hinaus hoch – und trink ein Gläschen Wein oder Soúma bei Loukás. Auf der Terrasse findest du unter den Weinreben Schatten und blickst über die Berge auf die Küste. Die Familie stellt Wein und Schnaps übrigens selbst her. Manolátes ist bekannt für seine Traubenerzeugnisse, und bei dieser Aussicht schmecken sie noch ein wenig besser. Ein Wanderpfad führt von der Taverne in etwa 70 Minuten hinüber nach Vourliótes, von wo aus du weiter bis zum Kloster Vrondá und nach Kokkári laufen kannst.
- 832 00 Manolátes
Apolithoméno Dásos Lésvoy
Touristenattraktionen © Copula, Shutterstock
In einem heute völlig baumlosen Berggelände im Westen der Insel Lesbos sind zahlreiche versteinerte Baumstümpfe und -stämme zu sehen, die zum Teil sogar die Jahresringe erkennen lassen. Der größte noch aufrecht stehende Stamm ist rund 4,3 m hoch, ein liegender erreicht sogar 11,5 m Länge.
- 811 12 Sigrí
- +30 2251 047033
- lesvospf@otenet.gr
© Copula, Shutterstock
In einem heute völlig baumlosen Berggelände im Westen der Insel Lesbos sind zahlreiche versteinerte Baumstümpfe und -stämme zu sehen, die zum Teil sogar die Jahresringe erkennen lassen. Der größte noch aufrecht stehende Stamm ist rund 4,3 m hoch, ein liegender erreicht sogar 11,5 m Länge.
- 811 12 Sigrí
- +30 2251 047033
- lesvospf@otenet.gr
Ágios Issídoros
Landschaftliche HighlightsAuf dem Kap arbeiten einige der letzten Werften Griechenlands, in denen noch "kaíki", die traditionellen Holzboote, gebaut werden, unmittelbar nebeneinander.
- 812 00 Agios Isidoros
Auf dem Kap arbeiten einige der letzten Werften Griechenlands, in denen noch "kaíki", die traditionellen Holzboote, gebaut werden, unmittelbar nebeneinander.
- 812 00 Agios Isidoros
Moní toi Agíoi Joánnoi toi Theológoi
Architektonische Highlights © leoks, Shutterstock
Schon 1088 wurde dieses Kloster von einem Mönch namens Christódoulos gegründet und bestimmte fortan die Geschicke der Insel. Im verwinkelten Klosterbau kann man mehrere Kirchen mit Wandmalereien besichtigen. Das Klostermuseum zeigt wertvolle Schätze wie ein auf Pergament geschriebenes Markus-Evangelium aus dem 6.Jh. und eine illuminierte Handschrift des Buchs Hiob aus dem 8.Jh. Unübertroffen schön sind die Holz- und Elfenbeinschnitzereien.
- Pátmos (Chóra)
- http://www.patmosmonastery.gr/
- +30 2247 031223
© leoks, Shutterstock
Schon 1088 wurde dieses Kloster von einem Mönch namens Christódoulos gegründet und bestimmte fortan die Geschicke der Insel. Im verwinkelten Klosterbau kann man mehrere Kirchen mit Wandmalereien besichtigen. Das Klostermuseum zeigt wertvolle Schätze wie ein auf Pergament geschriebenes Markus-Evangelium aus dem 6.Jh. und eine illuminierte Handschrift des Buchs Hiob aus dem 8.Jh. Unübertroffen schön sind die Holz- und Elfenbeinschnitzereien.
- Pátmos (Chóra)
- http://www.patmosmonastery.gr/
- +30 2247 031223
Pythagório
Geographical © Milan Gonda, Shutterstock
Insider-Tipp Da musst du durch!
Das nach Pythagoras (a2 + b2 = c2 – du erinnerst dich?) benannte Städtchen steht auf dem Areal der antiken Inselhauptstadt. Der bildschöne Hafen wird von einer langen Mole eingeschlossen, die auf den Fundamenten ihrer antiken Vorgängerin ruht. Geselliger Mittelpunkt der Stadt ist die Hafenpromenade. Im alten Ortskern führen schmale Alleen zur Burg des Logothétis hinauf, die die Samioten 1824 während des griechischen Freiheitskampfs gegen die Türken errichteten. Das Archäologische Museum des Orts beeindruckt durch die Nachbildung einer mit mehreren Nischen für Opfergaben versehenen Felswand, wie sie im antiken Sámos der Göttin Kybele geweiht war. Oberhalb von Pythagório fällt am Stadtberg der weiße Bau des Klosters Spilianí auf, dessen Höhlenkirche einen Besuch lohnt. In der Nähe befindet sich, gut ausgeschildert, auch der Eingang zum Tunnel des Eupalínos. Er stammt aus dem 6.Jh. v. Chr. und sollte die Wasserversorgung der Stadt während einer Belagerung sichern. Der Tunnel ist ein Meisterwerk antiker Ingenieurskunst: Mit dem Bau wurde von beiden Seiten gleichzeitig begonnen; das Gefälle im Tunnel beträgt genau 0,5 Prozent. Begehbar ist er normalerweise vom Südeingang aus auf ca. 500 m Länge. Noch toller und etwas gruselig ist es, ihn ganz zu durchwandern – frag vor Ort an der Kasse oder telefonisch nach den Terminen!
- 831 03 Pythagório
- http://www.pythagorion.net/
© Milan Gonda, Shutterstock
Insider-Tipp Da musst du durch!
Das nach Pythagoras (a2 + b2 = c2 – du erinnerst dich?) benannte Städtchen steht auf dem Areal der antiken Inselhauptstadt. Der bildschöne Hafen wird von einer langen Mole eingeschlossen, die auf den Fundamenten ihrer antiken Vorgängerin ruht. Geselliger Mittelpunkt der Stadt ist die Hafenpromenade. Im alten Ortskern führen schmale Alleen zur Burg des Logothétis hinauf, die die Samioten 1824 während des griechischen Freiheitskampfs gegen die Türken errichteten. Das Archäologische Museum des Orts beeindruckt durch die Nachbildung einer mit mehreren Nischen für Opfergaben versehenen Felswand, wie sie im antiken Sámos der Göttin Kybele geweiht war. Oberhalb von Pythagório fällt am Stadtberg der weiße Bau des Klosters Spilianí auf, dessen Höhlenkirche einen Besuch lohnt. In der Nähe befindet sich, gut ausgeschildert, auch der Eingang zum Tunnel des Eupalínos. Er stammt aus dem 6.Jh. v. Chr. und sollte die Wasserversorgung der Stadt während einer Belagerung sichern. Der Tunnel ist ein Meisterwerk antiker Ingenieurskunst: Mit dem Bau wurde von beiden Seiten gleichzeitig begonnen; das Gefälle im Tunnel beträgt genau 0,5 Prozent. Begehbar ist er normalerweise vom Südeingang aus auf ca. 500 m Länge. Noch toller und etwas gruselig ist es, ihn ganz zu durchwandern – frag vor Ort an der Kasse oder telefonisch nach den Terminen!
- 831 03 Pythagório
- http://www.pythagorion.net/
Paralía Tsamadú
Strände © RAndrei, Shutterstock
Der etwa 400 m lange Strand aus flachen Kieselsteinen ist von der Küstenstraße aus rasch, aber nur zu Fuß zu erreichen und deswegen angenehm ruhig. Unterhalb eines Steilküstenabschnitts wird auch nackt gebadet. Vier Tavernen stehen zwischen Straße und Strand am grünen Hang neben Ölbäumen und Zypressen, Kiefern, Feigenbäumen und Weinstöcken. Direkt an der Straße bietet sich von einem bewaldeten Kap aus ein schöner Blick auf den Lemonákia-Strand, Kokkári und die Bucht von Vathý. Oberhalb des westlichen Strandendes kannst du in dem modernen Hotel Armónia Bay einen ruhigen Urlaub in Strandnähe verbringen.
- 831 00 Kokkári
© RAndrei, Shutterstock
Der etwa 400 m lange Strand aus flachen Kieselsteinen ist von der Küstenstraße aus rasch, aber nur zu Fuß zu erreichen und deswegen angenehm ruhig. Unterhalb eines Steilküstenabschnitts wird auch nackt gebadet. Vier Tavernen stehen zwischen Straße und Strand am grünen Hang neben Ölbäumen und Zypressen, Kiefern, Feigenbäumen und Weinstöcken. Direkt an der Straße bietet sich von einem bewaldeten Kap aus ein schöner Blick auf den Lemonákia-Strand, Kokkári und die Bucht von Vathý. Oberhalb des westlichen Strandendes kannst du in dem modernen Hotel Armónia Bay einen ruhigen Urlaub in Strandnähe verbringen.
- 831 00 Kokkári
Paralia Megalo Seitani
Strände © mangojuicy, Shutterstock
Nur zu Fuß oder per Boot ab Karlóvassi kommt man zu den beiden Buchten von Seitáni, zum kleinen Strand Mikró Seitáni (von Potámi etwa 40 Gehminuten) und zum langen Sandstrand Megálo Seitáni (etwa 75 Gehminuten ab Potámi). Sie sollten Wasser und Verpflegung mitnehmen, denn an den Stränden gibt es nichts zu kaufen.
- 832 00 Karlovasi
© mangojuicy, Shutterstock
Nur zu Fuß oder per Boot ab Karlóvassi kommt man zu den beiden Buchten von Seitáni, zum kleinen Strand Mikró Seitáni (von Potámi etwa 40 Gehminuten) und zum langen Sandstrand Megálo Seitáni (etwa 75 Gehminuten ab Potámi). Sie sollten Wasser und Verpflegung mitnehmen, denn an den Stränden gibt es nichts zu kaufen.
- 832 00 Karlovasi
Agia Matrona
Architektonische HighlightsIn der blendend weiß gekalkten Kreuzkuppelkirche Agía Matróna am südlichen Rand des alten Ortes sind wahrscheinlich aus dem 18.Jh. stammende Fresken hervorragend erhalten. Besonders schön sind die Darstellungen der Schöpfungsgeschichte an der linken und rechten Seitenwand. Links erkennt man die Erschaffung Adams und der Tiere und sieht, wie Gott Eva aus der Rippe Adams entstehen lässt. Rechts sieht man den Sündenfall, die Vertreibung des Paars aus dem Paradies und ihre Söhne Kain und Abel.
- 831 00 Vathi
- http://www.angelfire.com/
In der blendend weiß gekalkten Kreuzkuppelkirche Agía Matróna am südlichen Rand des alten Ortes sind wahrscheinlich aus dem 18.Jh. stammende Fresken hervorragend erhalten. Besonders schön sind die Darstellungen der Schöpfungsgeschichte an der linken und rechten Seitenwand. Links erkennt man die Erschaffung Adams und der Tiere und sieht, wie Gott Eva aus der Rippe Adams entstehen lässt. Rechts sieht man den Sündenfall, die Vertreibung des Paars aus dem Paradies und ihre Söhne Kain und Abel.
- 831 00 Vathi
- http://www.angelfire.com/
Tunnel des Eupalinos
Touristenattraktionen © Elisabetta Danielli, Shutterstock
Die antike Stadt Sámos durfte sich mit dem Tunnel des Eupalínos einer der größten wissenschaftlichen und technischen Leistungen des Altertums rühmen. Über 1000 Jahre lang versorgte er die Stadt mit frischem Quellwasser. Irgendwann im Mittelalter geriet er in Vergessenheit, erst im 19.Jh. wurde er wieder entdeckt. Als die Stadt Sámos um 550 v. Chr. rapide zu wachsen begann und sich weit über die engen Grenzen des Kastélli-Hügels (auf dem heute die Logothétis-Burg steht) hinaus ausdehnte, mussten die neuen Viertel mit Trinkwasser versorgt werden. Quellen gab es hier nicht. Zugleich wuchs die Gefahr einer feindlichen Belagerung. Auch dafür sollte die Trinkwasserversorgung der Stadt sichergestellt sein. Also entschied man sich, eine kräftige Quelle jenseits der Stadtmauern anzuzapfen und ihr Wasser über unterirdische Leitungen in die Stadt zu bringen. Dazu musste es durch den Ambélos-Hügel geführt werden. Ein gewisser Eupalínos, ein Ingenieur aus der Stadt Mégara in der Nähe Athens, meisterte die Aufgabe in etwa achtjähriger Bauzeit. Mit der schwierigsten Arbeit begann man zuerst: mit dem 1036 m langen Tunnel durch den Berg. Zunächst mussten Tunnelein- und -ausgang festgelegt werden. Wie aber sollte man dafür sorgen, dass sie in exakt gleicher Höhe lagen? Das gelang mit einem Chorobat genannten Nivelliergerät, einem langen Tisch mit einer Wasserrinne in der Mitte. Wenn das Wasser in der Rinne überall genau bis an den Rand reichte, stand der Tisch waagerecht. Über Kimme und Korn konnte nun jeder gleich hoch gelegene Punkt am Hang bestimmt und markiert werden. So arbeitete man sich um den halben Berg herum. Dann wurde mit Hilfe von Stöcken eine gerade Linie über den Berg abgesteckt. Wo sie die horizontalen Markierungen schnitt, mussten Ein- und Ausgang liegen. Anschließend begann man auf beiden Seiten gleichzeitig, einen Stollen durch den Berg zu treiben. Im Berg orientierte man sich mit Hilfe eines Lichtstrahls. Schwierigkeiten traten in einigen Tunnelabschnitten auf, weil sich dort das Gestein als zu brüchig erwies. Hier musste der Tunnel die Schwachstellen umgehen. Um die ursprüngliche Richtung wieder zu treffen, bediente man sich der Geometrie und plante die Umleitung in Form von gleichschenkligen Dreiecken. Da Wasser zum Fließen aber ein Gefälle braucht, grub man am Rand des völlig waagerechten Tunnels einen Graben, der am Eingang 4 und am Ausgang 8 m tief ist. In ihm herrscht ein vollkommen gleichmäßiges Gefälle. Im Graben verlegte man dann etwa 4000 Tonröhren, durch die das Wasser floss. Insgesamt wurden im Tunnel etwa 5000 m³ gewachsener Fels ausgehoben - ohne jede Maschine, nur mit Hammer, Meißel und Schaufel. Erst als das Tunnelbauwerk gelungen war, schuf man die etwa 1000 m lange Zuleitung von der Quelle bis zum Eingang und die Stadtleitungen vom Ausgang zu mindestens drei Brunnenhäusern. Der Tunnel ist beleuchtet, trotzdem leistet eine Taschenlampe gute Dienste. Auch rutschfeste Schuhe sind hilfreich.
- 831 03 Pithagorio
- http://odysseus.culture.gr/
- +30 2273 062813
© Elisabetta Danielli, Shutterstock
Die antike Stadt Sámos durfte sich mit dem Tunnel des Eupalínos einer der größten wissenschaftlichen und technischen Leistungen des Altertums rühmen. Über 1000 Jahre lang versorgte er die Stadt mit frischem Quellwasser. Irgendwann im Mittelalter geriet er in Vergessenheit, erst im 19.Jh. wurde er wieder entdeckt. Als die Stadt Sámos um 550 v. Chr. rapide zu wachsen begann und sich weit über die engen Grenzen des Kastélli-Hügels (auf dem heute die Logothétis-Burg steht) hinaus ausdehnte, mussten die neuen Viertel mit Trinkwasser versorgt werden. Quellen gab es hier nicht. Zugleich wuchs die Gefahr einer feindlichen Belagerung. Auch dafür sollte die Trinkwasserversorgung der Stadt sichergestellt sein. Also entschied man sich, eine kräftige Quelle jenseits der Stadtmauern anzuzapfen und ihr Wasser über unterirdische Leitungen in die Stadt zu bringen. Dazu musste es durch den Ambélos-Hügel geführt werden. Ein gewisser Eupalínos, ein Ingenieur aus der Stadt Mégara in der Nähe Athens, meisterte die Aufgabe in etwa achtjähriger Bauzeit. Mit der schwierigsten Arbeit begann man zuerst: mit dem 1036 m langen Tunnel durch den Berg. Zunächst mussten Tunnelein- und -ausgang festgelegt werden. Wie aber sollte man dafür sorgen, dass sie in exakt gleicher Höhe lagen? Das gelang mit einem Chorobat genannten Nivelliergerät, einem langen Tisch mit einer Wasserrinne in der Mitte. Wenn das Wasser in der Rinne überall genau bis an den Rand reichte, stand der Tisch waagerecht. Über Kimme und Korn konnte nun jeder gleich hoch gelegene Punkt am Hang bestimmt und markiert werden. So arbeitete man sich um den halben Berg herum. Dann wurde mit Hilfe von Stöcken eine gerade Linie über den Berg abgesteckt. Wo sie die horizontalen Markierungen schnitt, mussten Ein- und Ausgang liegen. Anschließend begann man auf beiden Seiten gleichzeitig, einen Stollen durch den Berg zu treiben. Im Berg orientierte man sich mit Hilfe eines Lichtstrahls. Schwierigkeiten traten in einigen Tunnelabschnitten auf, weil sich dort das Gestein als zu brüchig erwies. Hier musste der Tunnel die Schwachstellen umgehen. Um die ursprüngliche Richtung wieder zu treffen, bediente man sich der Geometrie und plante die Umleitung in Form von gleichschenkligen Dreiecken. Da Wasser zum Fließen aber ein Gefälle braucht, grub man am Rand des völlig waagerechten Tunnels einen Graben, der am Eingang 4 und am Ausgang 8 m tief ist. In ihm herrscht ein vollkommen gleichmäßiges Gefälle. Im Graben verlegte man dann etwa 4000 Tonröhren, durch die das Wasser floss. Insgesamt wurden im Tunnel etwa 5000 m³ gewachsener Fels ausgehoben - ohne jede Maschine, nur mit Hammer, Meißel und Schaufel. Erst als das Tunnelbauwerk gelungen war, schuf man die etwa 1000 m lange Zuleitung von der Quelle bis zum Eingang und die Stadtleitungen vom Ausgang zu mindestens drei Brunnenhäusern. Der Tunnel ist beleuchtet, trotzdem leistet eine Taschenlampe gute Dienste. Auch rutschfeste Schuhe sind hilfreich.
- 831 03 Pithagorio
- http://odysseus.culture.gr/
- +30 2273 062813
Samiopoula
Landschaftliche Highlights © Milos Vucicevic, Shutterstock
Die winzige Insel vor der Südküste, die zu der Gemeinde Spatharéi gehört, wird nur noch sporadisch von einer Bauernund Viehzüchterfamilie bewohnt, die an dem kleinen Inselstrand im Sommer auch ein paar Sonnenschirme und Liegestühle vermietet. Ihr Gehöft steht neben der weithin sichtbaren Inselkirche Agía Pelagía (1913) auf einem weitläufig von einer Steinmauer umgebenen Areal, auf dem Getreide angebaut wird und außerdem ein paar Mandel-, Feigen-, Johannisbrot- und Olivenbäume wachsen. Die Mauer dient dazu, Ziegen vom Acker fern zu halten, die ansonsten ganz frei über die Insel schweifen dürfen. Die Insel ist weitgehend von Macchia und Wachholderbüschen bedeckt. Wasser beziehen die Inselbewohner aus Zisternen, für den Strom sorgt eine moderne Solarenergieanlage. Tagesausflügler kommen im Sommerhalbjahr täglich für ein paar Stunden mit dem Boot von Pythagório herüber, weil die Insel auch einen etwa 70 Schritte langen, feinsandigen Strand bietet.
- 831 04 Pithagorio
© Milos Vucicevic, Shutterstock
Die winzige Insel vor der Südküste, die zu der Gemeinde Spatharéi gehört, wird nur noch sporadisch von einer Bauernund Viehzüchterfamilie bewohnt, die an dem kleinen Inselstrand im Sommer auch ein paar Sonnenschirme und Liegestühle vermietet. Ihr Gehöft steht neben der weithin sichtbaren Inselkirche Agía Pelagía (1913) auf einem weitläufig von einer Steinmauer umgebenen Areal, auf dem Getreide angebaut wird und außerdem ein paar Mandel-, Feigen-, Johannisbrot- und Olivenbäume wachsen. Die Mauer dient dazu, Ziegen vom Acker fern zu halten, die ansonsten ganz frei über die Insel schweifen dürfen. Die Insel ist weitgehend von Macchia und Wachholderbüschen bedeckt. Wasser beziehen die Inselbewohner aus Zisternen, für den Strom sorgt eine moderne Solarenergieanlage. Tagesausflügler kommen im Sommerhalbjahr täglich für ein paar Stunden mit dem Boot von Pythagório herüber, weil die Insel auch einen etwa 70 Schritte langen, feinsandigen Strand bietet.
- 831 04 Pithagorio
Archaeological Museum of Vathy
MuseenDas archäologische Museum präsentiert seine Sammlungen in einem Alt- und einem Neubau. Einzigartig sind die antiken Objekte aus Holz im Treppenhaus im Obergeschoss des Altbaus. Nirgends sonst in Griechenland hat man sie in so großer Zahl gefunden wie auf Sámos, weil sie anderswo im Lauf der Jahrhunderte vermoderten, hier durch glückliche Umstände erhalten geblieben sind. Dazu gehören eine Statuette der Göttin Hera (um 640 v. Chr.), eine Mädchenskulptur, Modelle von Schiffen und Reste von Möbeln. Auch die große Sammlung von bronzenen Greifenköpfen, sogenannte Protome, die früher den Rand von großen Kesseln zierten, wird im Altbau gezeigt. Außerdem sind dort zahlreiche keramische Gefäße und Scherben, Weihegaben an Hera aus dem östlichen Mittelmeerraum, byzantinische Goldmünzen und die Überreste einer antiken Leier zu sehen. Eins der wertvollsten Stücke im Neubau des Museums ist das Original der Geneleos-Gruppe, die im Heraion, am Fundort, als Kopie aufgestellt wurde. Ursprünglich bestand sie aus sechs Figuren, die wahrscheinlich eine Familie darstellten. Sie ist kunsthistorisch so bedeutend, weil sie einen Charakterzug der archaischen Kunst deutlich macht: Obwohl die Figuren eine Beziehung zueinander haben, kommt diese in der Darstellung nicht zum Ausdruck. Sie wirken wie Einzelstatuen, die nur zufällig zusammenstehen, sind starr und rein repräsentativ.
- Gimnasiarchou Κatevaini 24, 831 00 Samos
- http://archaeologicalmuseums.gr/
- +30 2273 027469
Das archäologische Museum präsentiert seine Sammlungen in einem Alt- und einem Neubau. Einzigartig sind die antiken Objekte aus Holz im Treppenhaus im Obergeschoss des Altbaus. Nirgends sonst in Griechenland hat man sie in so großer Zahl gefunden wie auf Sámos, weil sie anderswo im Lauf der Jahrhunderte vermoderten, hier durch glückliche Umstände erhalten geblieben sind. Dazu gehören eine Statuette der Göttin Hera (um 640 v. Chr.), eine Mädchenskulptur, Modelle von Schiffen und Reste von Möbeln. Auch die große Sammlung von bronzenen Greifenköpfen, sogenannte Protome, die früher den Rand von großen Kesseln zierten, wird im Altbau gezeigt. Außerdem sind dort zahlreiche keramische Gefäße und Scherben, Weihegaben an Hera aus dem östlichen Mittelmeerraum, byzantinische Goldmünzen und die Überreste einer antiken Leier zu sehen. Eins der wertvollsten Stücke im Neubau des Museums ist das Original der Geneleos-Gruppe, die im Heraion, am Fundort, als Kopie aufgestellt wurde. Ursprünglich bestand sie aus sechs Figuren, die wahrscheinlich eine Familie darstellten. Sie ist kunsthistorisch so bedeutend, weil sie einen Charakterzug der archaischen Kunst deutlich macht: Obwohl die Figuren eine Beziehung zueinander haben, kommt diese in der Darstellung nicht zum Ausdruck. Sie wirken wie Einzelstatuen, die nur zufällig zusammenstehen, sind starr und rein repräsentativ.
- Gimnasiarchou Κatevaini 24, 831 00 Samos
- http://archaeologicalmuseums.gr/
- +30 2273 027469
Oi Psarádes
Restaurants- Fischgerichte
Es gibt genau einen Grund, warum du nach Ágios Nikólaos kommen solltest: für die beste Fischtaverne von Sámos. Wenn du in das kleine Dorf abbiegst, schlängelst du dich einfach durch die engen Gassen bis unten ans Wasser, und das Oi Psarádes liegt vor dir. Verwandte von Tákis und Iríni, den Wirtsleuten, betreiben drei Fischerboote und bieten ihre Fänge natürlich immer zuerst Tákis und Iríni an. Frischeren und besser zubereiteteren Fisch als hier wirst du auf Sámos so einfach nicht finden!
- Agios Nikolaos
- +30 2273 032489
Es gibt genau einen Grund, warum du nach Ágios Nikólaos kommen solltest: für die beste Fischtaverne von Sámos. Wenn du in das kleine Dorf abbiegst, schlängelst du dich einfach durch die engen Gassen bis unten ans Wasser, und das Oi Psarádes liegt vor dir. Verwandte von Tákis und Iríni, den Wirtsleuten, betreiben drei Fischerboote und bieten ihre Fänge natürlich immer zuerst Tákis und Iríni an. Frischeren und besser zubereiteteren Fisch als hier wirst du auf Sámos so einfach nicht finden!
- Agios Nikolaos
- +30 2273 032489
Pirgí (Chíos)
Geographical © fivepointsix, Shutterstock
Der Hauptort des "Mastixlands" (Mastix: Pistazienbaum, aus dessen Rinde besonderes Harz gewonnen wird) ist weltweit einzigartig. Die Häuserfassaden sind fast alle mit dunkelgrau-weißen, geometrischen Mustern überzogen, die im Kratzputzverfahren aufgebracht wurden. Nur etwa 50 m von der bildschönen "platía" liegt die kleine byzantinische Kirche Ágii Apóstoli mit Wandmalereien aus dem 17.Jh.
- Pirgí (Chíos)
© fivepointsix, Shutterstock
Der Hauptort des "Mastixlands" (Mastix: Pistazienbaum, aus dessen Rinde besonderes Harz gewonnen wird) ist weltweit einzigartig. Die Häuserfassaden sind fast alle mit dunkelgrau-weißen, geometrischen Mustern überzogen, die im Kratzputzverfahren aufgebracht wurden. Nur etwa 50 m von der bildschönen "platía" liegt die kleine byzantinische Kirche Ágii Apóstoli mit Wandmalereien aus dem 17.Jh.
- Pirgí (Chíos)
The beer tavern Kokkari
Restaurants- regional
In dieser Taverne unter Maulbeerbäumen wird eine kreative regionale Küche auf Basis alter Rezepte gepflegt, viele Zutaten stammen aus ökologischer Landwirtschaft.
- 831 00 Kokkári
- +30 2273 092350
In dieser Taverne unter Maulbeerbäumen wird eine kreative regionale Küche auf Basis alter Rezepte gepflegt, viele Zutaten stammen aus ökologischer Landwirtschaft.
- 831 00 Kokkári
- +30 2273 092350
Anávatos
Geographical © chiosphotographer, Shutterstock
Dieses bis vor Kurzem weitgehend verlassene Bergdorf, in dem jetzt Athener und Ausländer die Häuser wiederherrichten, nimmt den oberen Hang eines nach zwei Seiten steil abfallenden Granitfelsens ein, der im Mittelalter von einer Burg gekrönt war. Über 400 Häuser samt Schule, Ölmühle und Kirche bildeten einst den Ort, der schon 1822 zur Geisterstadt wurde.
- 821 00 Anávatos
© chiosphotographer, Shutterstock
Dieses bis vor Kurzem weitgehend verlassene Bergdorf, in dem jetzt Athener und Ausländer die Häuser wiederherrichten, nimmt den oberen Hang eines nach zwei Seiten steil abfallenden Granitfelsens ein, der im Mittelalter von einer Burg gekrönt war. Über 400 Häuser samt Schule, Ölmühle und Kirche bildeten einst den Ort, der schon 1822 zur Geisterstadt wurde.
- 821 00 Anávatos
Possidónio
Geographical © Pawel Kazmierczak, Shutterstock
Dieser kleine Badeort liegt an der nur ca. 1,3 km breiten Meerenge, die Sámos vom türkischen Kap Mykale trennt.
- Possidónio
© Pawel Kazmierczak, Shutterstock
Dieser kleine Badeort liegt an der nur ca. 1,3 km breiten Meerenge, die Sámos vom türkischen Kap Mykale trennt.
- Possidónio
Mólivos
Geographical © yiannisscheidt, Shutterstock
Das Städtchen zieht sich einen steil aus der Küstenebene emporragenden Berg hinauf, der von einer Burg aus dem 14.Jh. gekrönt wird. Zum Meer hin bilden die Häuser des Orts eine geschlossene Front. Diese Fassade stellte in früheren Zeiten die Stadtmauer dar. In der Ebene stehen zahllose Hotels und Pensionen.
- 811 08 Mólivos
- http://mithymna.gr/
© yiannisscheidt, Shutterstock
Das Städtchen zieht sich einen steil aus der Küstenebene emporragenden Berg hinauf, der von einer Burg aus dem 14.Jh. gekrönt wird. Zum Meer hin bilden die Häuser des Orts eine geschlossene Front. Diese Fassade stellte in früheren Zeiten die Stadtmauer dar. In der Ebene stehen zahllose Hotels und Pensionen.
- 811 08 Mólivos
- http://mithymna.gr/
Néa Moní
Architektonische Highlights © T. Wilbertz, Shutterstock
Das bereits im 11.Jh. gegründete Kloster in den Bergen wirkt wie eine Festung. Heute ist es von Nonnen bewohnt. Die Klosterkirche birgt prächtige byzantinische Mosaike aus dem 11.Jh. Sie wurden von Künstlern aus der Reichshauptstadt Konstantinopel geschaffen. Neben dem Klostertor sind in Wandschränken Gebeine und Schädel der Mönche ausgestellt, die beim türkischen Massaker auf Chíos 1822 zu Tode kamen.
- 821 00 Chíos
- +30 2271 079391
© T. Wilbertz, Shutterstock
Das bereits im 11.Jh. gegründete Kloster in den Bergen wirkt wie eine Festung. Heute ist es von Nonnen bewohnt. Die Klosterkirche birgt prächtige byzantinische Mosaike aus dem 11.Jh. Sie wurden von Künstlern aus der Reichshauptstadt Konstantinopel geschaffen. Neben dem Klostertor sind in Wandschränken Gebeine und Schädel der Mönche ausgestellt, die beim türkischen Massaker auf Chíos 1822 zu Tode kamen.
- 821 00 Chíos
- +30 2271 079391
Heraion
Touristenattraktionen © Nejdet Duzen, Shutterstock
Insider-Tipp Alles auf einen Blick
Du musst ein wenig Fantasie mitbringen, um zu verstehen, warum das Heraion als das wichtigste Heiligtum der Insel gilt und gemeinsam mit den Überresten der antiken Stadt in Pythagório zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Deutsche Archäologen arbeiten seit 1952 an der Freilegung, haben aber weder ein Delphi noch einen zweiten Athener Parthenon ausgehoben. Das Einzige, was hier heute noch über die Grundrisse herausragt, ist eine 10 m hohe Säule, die ursprünglich doppelt so hoch war. Immerhin ist sie namensgebend: Die Samioten nennen den Ort auch kolónna (Säule). Interessant wird das Heraion erst so richtig, wenn du dich mit der Geschichte auseinandersetzt. Schon zu mykenischer Zeit, also vor etwa 4000 Jahren, wurde an diesem Ort eine Fruchtbarkeitsgöttin verehrt. Um 1000 v. Chr. ließen sich dann ionische Griechen auf Sámos nieder. Sie konnten mit der Fruchtbarkeitsgöttin nichts anfangen und weihten den Ort ihrer höchsten Göttin Hera. Anfangs stand hier wohl nur ein einfacher, offener Schrein zur Aufnahme eines Kultbilds aus Holz. Im 8 Jh. v. Chr. erbaute man dann mit 33 m Länge und 7 m Breite einen eher kleinen Tempel aus Lehmziegeln, der mit Tonziegeln gedeckt war. Ob Sámos‘ Aufstieg im 6.Jh. zu einer der mächtigsten Inseln der Ägäis der Hilfe Heras zu verdanken war, kann niemand beweisen. Fest steht, dass man den wachsenden Reichtum der Stadt auch in diesem Heiligtum zur Schau stellen wollte. Man engagierte die Architekten Rhoikos und Theodoros, die den Tempel nach zehn Jahren Bauzeit vollendeten. Er wurde zwölfmal größer als der Vorgänger, 105 m lang und 52 m breit. Seine Ringhalle, also der Kranz um das Mauerwerk der Cella, bestand aus einer Doppelreihe von 21 Säulen an den Längs- und 8 bzw. 10 Säulen an den Breitseiten. So viele Säulen an einem Ort müssen schon damals mächtig Eindruck gemacht haben. Lange konnte man mit der Anlage aber nicht prahlen: Schon nach 30 Jahren brannte der Tempel nieder, als der hölzerne Dachstuhl Feuer fing. Eine gute Gelegenheit für den damals herrschenden Tyrannen Polykrates, sich mit einem noch größeren Bau unsterblich zu machen. Seine Vision sollte mit einem 108 m langen und über 55 m breiten Tempel Gestalt annehmen. Fertiggestellt wurde er jedoch nie. Den besten Überblick bekommst du, wenn du zur Säule läufst. Von hier aus kannst du die Grundrisse des Tempels recht gut erkennen. Östlich des Tempels wirst du ein Gewirr von Grundmauern sichten, die zu drei unterschiedlichen Bauwerken gehörten: zu einer kleinen, frühchristlichen Kirche, zu einem Tempel aus römischer Zeit und zum großen Hera-Altar, auf dem der Göttin Tiere als Brandopfer dargebracht wurden. Was da je nach Jahreszeit blau blüht, ist ein Keuschlammstrauch – die Lykos-Baum genannte Pflanze, die Hera heilig war. Damit man auf dem Weg von Sámos-Stadt zum Hera-Heiligtum nicht über Gestrüpp stolperte, baute man eine Straße. Ein Stück davon ist erhalten, du findest es direkt an der Ausgrabungsstätte. An der Nordseite standen dort, wo man heute wohl Souvenirshops und Imbissbuden errichten würde, mehrere kleine Tempel. Auf beiden Seiten ging man an Statuen und Weihgaben vorbei. An der Stelle, wo die berühmte Geneleos-Gruppe aufgestellt war, befindet sich heute eine Kopie; das Original ist im Archäologischen Museum von Vathý zu sehen.
- 831 03 Ireo
- http://odysseus.culture.gr/
© Nejdet Duzen, Shutterstock
Insider-Tipp Alles auf einen Blick
Du musst ein wenig Fantasie mitbringen, um zu verstehen, warum das Heraion als das wichtigste Heiligtum der Insel gilt und gemeinsam mit den Überresten der antiken Stadt in Pythagório zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Deutsche Archäologen arbeiten seit 1952 an der Freilegung, haben aber weder ein Delphi noch einen zweiten Athener Parthenon ausgehoben. Das Einzige, was hier heute noch über die Grundrisse herausragt, ist eine 10 m hohe Säule, die ursprünglich doppelt so hoch war. Immerhin ist sie namensgebend: Die Samioten nennen den Ort auch kolónna (Säule). Interessant wird das Heraion erst so richtig, wenn du dich mit der Geschichte auseinandersetzt. Schon zu mykenischer Zeit, also vor etwa 4000 Jahren, wurde an diesem Ort eine Fruchtbarkeitsgöttin verehrt. Um 1000 v. Chr. ließen sich dann ionische Griechen auf Sámos nieder. Sie konnten mit der Fruchtbarkeitsgöttin nichts anfangen und weihten den Ort ihrer höchsten Göttin Hera. Anfangs stand hier wohl nur ein einfacher, offener Schrein zur Aufnahme eines Kultbilds aus Holz. Im 8 Jh. v. Chr. erbaute man dann mit 33 m Länge und 7 m Breite einen eher kleinen Tempel aus Lehmziegeln, der mit Tonziegeln gedeckt war. Ob Sámos‘ Aufstieg im 6.Jh. zu einer der mächtigsten Inseln der Ägäis der Hilfe Heras zu verdanken war, kann niemand beweisen. Fest steht, dass man den wachsenden Reichtum der Stadt auch in diesem Heiligtum zur Schau stellen wollte. Man engagierte die Architekten Rhoikos und Theodoros, die den Tempel nach zehn Jahren Bauzeit vollendeten. Er wurde zwölfmal größer als der Vorgänger, 105 m lang und 52 m breit. Seine Ringhalle, also der Kranz um das Mauerwerk der Cella, bestand aus einer Doppelreihe von 21 Säulen an den Längs- und 8 bzw. 10 Säulen an den Breitseiten. So viele Säulen an einem Ort müssen schon damals mächtig Eindruck gemacht haben. Lange konnte man mit der Anlage aber nicht prahlen: Schon nach 30 Jahren brannte der Tempel nieder, als der hölzerne Dachstuhl Feuer fing. Eine gute Gelegenheit für den damals herrschenden Tyrannen Polykrates, sich mit einem noch größeren Bau unsterblich zu machen. Seine Vision sollte mit einem 108 m langen und über 55 m breiten Tempel Gestalt annehmen. Fertiggestellt wurde er jedoch nie. Den besten Überblick bekommst du, wenn du zur Säule läufst. Von hier aus kannst du die Grundrisse des Tempels recht gut erkennen. Östlich des Tempels wirst du ein Gewirr von Grundmauern sichten, die zu drei unterschiedlichen Bauwerken gehörten: zu einer kleinen, frühchristlichen Kirche, zu einem Tempel aus römischer Zeit und zum großen Hera-Altar, auf dem der Göttin Tiere als Brandopfer dargebracht wurden. Was da je nach Jahreszeit blau blüht, ist ein Keuschlammstrauch – die Lykos-Baum genannte Pflanze, die Hera heilig war. Damit man auf dem Weg von Sámos-Stadt zum Hera-Heiligtum nicht über Gestrüpp stolperte, baute man eine Straße. Ein Stück davon ist erhalten, du findest es direkt an der Ausgrabungsstätte. An der Nordseite standen dort, wo man heute wohl Souvenirshops und Imbissbuden errichten würde, mehrere kleine Tempel. Auf beiden Seiten ging man an Statuen und Weihgaben vorbei. An der Stelle, wo die berühmte Geneleos-Gruppe aufgestellt war, befindet sich heute eine Kopie; das Original ist im Archäologischen Museum von Vathý zu sehen.
- 831 03 Ireo
- http://odysseus.culture.gr/
Potami Watervallen
Landschaftliche Highlights © canbilgic, Shutterstock
Folge dem Bachtal, gelange nach ca. 15 Minuten an eine Schlucht, die völlig vom Bach eingenommen wird. Springe ins eiskalte Wasser und schwimme den Bach etwa 40 m aufwärts, dann erreichst du einen ca. 2 m hohen Wasserfall. Wenn du ihn hochkletterst, gelangst du noch zu zwei weiteren Wasserfällen.
- 832 00 Potami
- +30 2273 034880
© canbilgic, Shutterstock
Folge dem Bachtal, gelange nach ca. 15 Minuten an eine Schlucht, die völlig vom Bach eingenommen wird. Springe ins eiskalte Wasser und schwimme den Bach etwa 40 m aufwärts, dann erreichst du einen ca. 2 m hohen Wasserfall. Wenn du ihn hochkletterst, gelangst du noch zu zwei weiteren Wasserfällen.
- 832 00 Potami
- +30 2273 034880
Mikro Seitani Beach
Strände © Juergen Nowak, Shutterstock
Nur zu Fuß oder per Boot ab Karlóvassi kommt man zu den beiden Buchten von Seitáni, zum kleinen Strand Mikró Seitáni (von Potámi etwa 40 Gehminuten) und zum langen Sandstrand Megálo Seitáni (etwa 75 Gehminuten ab Potámi). Sie sollten Wasser und Verpflegung mitnehmen, denn an den Stränden gibt es nichts zu kaufen.
- 832 00 Karlovasi
© Juergen Nowak, Shutterstock
Nur zu Fuß oder per Boot ab Karlóvassi kommt man zu den beiden Buchten von Seitáni, zum kleinen Strand Mikró Seitáni (von Potámi etwa 40 Gehminuten) und zum langen Sandstrand Megálo Seitáni (etwa 75 Gehminuten ab Potámi). Sie sollten Wasser und Verpflegung mitnehmen, denn an den Stränden gibt es nichts zu kaufen.
- 832 00 Karlovasi
Limniónas
Geographical © Jiri Vavricka, Shutterstock
Die Grobsandbucht westlich von Votsalákia säumt einen sanft abfallenden Hang, an dem locker verstreut zwischen Oliven-, Johannisbrotbäumen und Kiefern einige kleine Hotels und Pensionen stehen. Ruhesuchende sind im Hotel Limniónas Bay hervorragend aufgehoben. Von der Poolterrasse und den Zimmern im zweigeschossigen Haus aus fällt der Blick auf das Meer und beruhigendes Grün, der Strand ist 150 m entfernt. Folgt man in Limniónas der Uferstraße in Richtung Westen, gelangt man über eine stellenweise nur einspurige, etwas Selbstvertrauen erfordernde und nur von Kleinwagen oder Jeeps befahrbare Piste zur einsam gelegenen Taverne Kochýli, die der griechische Wirt Andréas und seine oberösterreichische Frau Cäcilia zum „Ende der Welt“ ernannt haben. Die beiden bieten ihren Gästen gute samiotische Küche und unterhalten sie darüber hinaus gern mit kleinen, kniffligen Spielchen. Wer gern baden möchte, läuft auf der Schotterpiste noch ein paar Minuten weiter und kann zu mehreren winzigen Sandbuchten hinabsteigen, die idyllisch zwischen Felsen eingebettet sind.
- Limnionas
© Jiri Vavricka, Shutterstock
Die Grobsandbucht westlich von Votsalákia säumt einen sanft abfallenden Hang, an dem locker verstreut zwischen Oliven-, Johannisbrotbäumen und Kiefern einige kleine Hotels und Pensionen stehen. Ruhesuchende sind im Hotel Limniónas Bay hervorragend aufgehoben. Von der Poolterrasse und den Zimmern im zweigeschossigen Haus aus fällt der Blick auf das Meer und beruhigendes Grün, der Strand ist 150 m entfernt. Folgt man in Limniónas der Uferstraße in Richtung Westen, gelangt man über eine stellenweise nur einspurige, etwas Selbstvertrauen erfordernde und nur von Kleinwagen oder Jeeps befahrbare Piste zur einsam gelegenen Taverne Kochýli, die der griechische Wirt Andréas und seine oberösterreichische Frau Cäcilia zum „Ende der Welt“ ernannt haben. Die beiden bieten ihren Gästen gute samiotische Küche und unterhalten sie darüber hinaus gern mit kleinen, kniffligen Spielchen. Wer gern baden möchte, läuft auf der Schotterpiste noch ein paar Minuten weiter und kann zu mehreren winzigen Sandbuchten hinabsteigen, die idyllisch zwischen Felsen eingebettet sind.
- Limnionas
Kallisti Gallery
KunstgalerienDie Stücke in der Galerie von Jánnis Spyrídonos heben sich wohltuend vom Einheitsangebot ab. Er präsentiert Werke lebender griechischer Künstler und Kunsthandwerker verschiedener Richtungen. Silberschmuck und -objekte gehören ebenso zum Sortiment wie Keramik, Skulpturen, Glas, Seidenmalereien und handgemalte Ikonen.
- Eparchiaki Odos Vathiou - Choras 55, 831 03 Pithagorio
- http://www.kallisti-gallery.com/
- +30 2273 062155
Die Stücke in der Galerie von Jánnis Spyrídonos heben sich wohltuend vom Einheitsangebot ab. Er präsentiert Werke lebender griechischer Künstler und Kunsthandwerker verschiedener Richtungen. Silberschmuck und -objekte gehören ebenso zum Sortiment wie Keramik, Skulpturen, Glas, Seidenmalereien und handgemalte Ikonen.
- Eparchiaki Odos Vathiou - Choras 55, 831 03 Pithagorio
- http://www.kallisti-gallery.com/
- +30 2273 062155
Kloster Timíou Stavroú
Architektonische HighlightsInsider-Tipp Königreich der Katzen
Wenn du Katzen magst, dann solltest du dir dieses Kloster nicht entgehen lassen. Unter Orangen- und Zitronenbäumen, Oliven und Geranien sitzen die heimlichen Herrscher der Insel und warten auf Futter. Wenn du ihnen etwas mitbringst, werden sie dich dafür lieben – oder zumindest so tun als ob. Auch abgesehen von den kleinen Tigern lohnt sich ein Ausflug zum Mönchskloster des Heiligen Kreuzes. Gegründet wurde es zwar schon 1592, die große Kirche stammt aber aus dem Jahr 1838.Auch die Zellentrakte wurden erst im 19.Jh. erbaut. Großer Vorteil: Im Gegensatz zu vielen anderen Klöstern auf der Insel ist dieses gut zu erreichen. Es liegt an einem Hang zwischen Koumaradéi und Mavratzéi nur 800 m abseits der Inselrundstraße. Das Tor am Eingang führt dich direkt in den Innenhof. Der Südflügel des Klosters ist 1950 abgebrannt, sodass du von hier eine freie Sicht auf den Inselsüden hast. Im Garten läufst du an riesigen Tongefäßen vorbei, sogenannten píthoi, in denen man früher Olivenöl lagerte. Dass sie nach unten spitz zulaufen liegt daran, dass man sie früher in die Erde eingrub, um das Öl vor Licht und Hitze zu schützen. In der Klosterkirche wartet eine hohe Ikonostase aus Lindenholz auf dich. Zwei Holzschnitzer von Chíos, der Nachbarinsel, haben sie in nur zehn Jahren angefertigt. Den oberen Abschluss bilden zwei Reihen von Ikonen. Die im westlichen Stil recht dramatisch gemalten Bilder in der unteren Reihe stellen Kirchenfeste und Szenen aus der Passionsgeschichte wie Abendmahl und Kreuzigung dar. Die im byzantinischen Stil gemalten Ikonen mit Goldhintergrund in der oberen Reihe, die Ruhe und Würde ausstrahlen, zeigen Heilige und Apostel. Einen genaueren Blick lohnen die figürlichen Holzschnitzereien im unteren Teil der Ikonostase. Unter der Christusikone (rechts von der mittleren Tür) sieht man Abraham, der gerade zur von Gott geforderten Tötung seines Sohnes Isaak ansetzt. Ein Engel schwebt herbei, der Abraham ein Schaf bringt, das er anstelle seines Sohns opfern soll.
- 831 03 Pythagoreio
- +30 2273 037793
Insider-Tipp Königreich der Katzen
Wenn du Katzen magst, dann solltest du dir dieses Kloster nicht entgehen lassen. Unter Orangen- und Zitronenbäumen, Oliven und Geranien sitzen die heimlichen Herrscher der Insel und warten auf Futter. Wenn du ihnen etwas mitbringst, werden sie dich dafür lieben – oder zumindest so tun als ob. Auch abgesehen von den kleinen Tigern lohnt sich ein Ausflug zum Mönchskloster des Heiligen Kreuzes. Gegründet wurde es zwar schon 1592, die große Kirche stammt aber aus dem Jahr 1838.Auch die Zellentrakte wurden erst im 19.Jh. erbaut. Großer Vorteil: Im Gegensatz zu vielen anderen Klöstern auf der Insel ist dieses gut zu erreichen. Es liegt an einem Hang zwischen Koumaradéi und Mavratzéi nur 800 m abseits der Inselrundstraße. Das Tor am Eingang führt dich direkt in den Innenhof. Der Südflügel des Klosters ist 1950 abgebrannt, sodass du von hier eine freie Sicht auf den Inselsüden hast. Im Garten läufst du an riesigen Tongefäßen vorbei, sogenannten píthoi, in denen man früher Olivenöl lagerte. Dass sie nach unten spitz zulaufen liegt daran, dass man sie früher in die Erde eingrub, um das Öl vor Licht und Hitze zu schützen. In der Klosterkirche wartet eine hohe Ikonostase aus Lindenholz auf dich. Zwei Holzschnitzer von Chíos, der Nachbarinsel, haben sie in nur zehn Jahren angefertigt. Den oberen Abschluss bilden zwei Reihen von Ikonen. Die im westlichen Stil recht dramatisch gemalten Bilder in der unteren Reihe stellen Kirchenfeste und Szenen aus der Passionsgeschichte wie Abendmahl und Kreuzigung dar. Die im byzantinischen Stil gemalten Ikonen mit Goldhintergrund in der oberen Reihe, die Ruhe und Würde ausstrahlen, zeigen Heilige und Apostel. Einen genaueren Blick lohnen die figürlichen Holzschnitzereien im unteren Teil der Ikonostase. Unter der Christusikone (rechts von der mittleren Tür) sieht man Abraham, der gerade zur von Gott geforderten Tötung seines Sohnes Isaak ansetzt. Ein Engel schwebt herbei, der Abraham ein Schaf bringt, das er anstelle seines Sohns opfern soll.
- 831 03 Pythagoreio
- +30 2273 037793
Koumaradei
GeographicalInsider-Tipp Sámos für Küche und Körper
Das Bergdorf im Süden ist die Honig- und Kräuterhauptstadt der Insel. Beim Hersteller Klironómou erhältst du nicht nur getrocknete samische Kräuter und Kräutertees, sondern auch von Inhaberin Georgía hergestellte ätherische Öle. Ein Stück unterhalb führt die Österreicherin Monika den traditionsreichen Laden Der Webstuhl weiter, der nur griechische Textilien und Kunsthandwerk im Sortiment hat, zu denen sie viel erzählen kann. In den beiden Töpfereien des Dorfs wird auch der berühmte Becher des Pythágoras hergestellt: Wird er über den Eichstrich hinaus gefüllt, läuft er umgehend leer. Honig aus den Wäldern und Macchien der samischen Berge bieten zudem Imker am Rand der Inselrundstraße bei Koumaradéi an.
- 831 04 Koumaradei
Insider-Tipp Sámos für Küche und Körper
Das Bergdorf im Süden ist die Honig- und Kräuterhauptstadt der Insel. Beim Hersteller Klironómou erhältst du nicht nur getrocknete samische Kräuter und Kräutertees, sondern auch von Inhaberin Georgía hergestellte ätherische Öle. Ein Stück unterhalb führt die Österreicherin Monika den traditionsreichen Laden Der Webstuhl weiter, der nur griechische Textilien und Kunsthandwerk im Sortiment hat, zu denen sie viel erzählen kann. In den beiden Töpfereien des Dorfs wird auch der berühmte Becher des Pythágoras hergestellt: Wird er über den Eichstrich hinaus gefüllt, läuft er umgehend leer. Honig aus den Wäldern und Macchien der samischen Berge bieten zudem Imker am Rand der Inselrundstraße bei Koumaradéi an.
- 831 04 Koumaradei
Paralia Tsopela
SträndeAm Strand von Tsópela kann man vergessen, dass es noch etwas anderes gibt als diesen idyllischen Fleck. Kein Dorf und keine Straße sind in Sicht. Der Kiefernwald reicht bis ans Meer heran, selbst am Strand kannst du noch im Kiefernschatten liegen. Zwei kleine Buchten stehen zur Auswahl, eine mit Kies, die andere mit glatten Felsplatten. Am Kiesstrand haben die Töpfer Anna und Jánnis Stavrianoú ihren Verkaufsstand aufgeschlagen, bemalt Anna Teller, Vasen und andere Gefäße nach historischen Vorbildern. Die beiden leben von Mai bis Oktober in einem Zelt am Strand; im Winter brennen sie ihre Keramik im Bergdorf Pagóndas. Vögel zwitschern, Zikaden zirpen, draußen vor der Küste ist auf dem Inselchen Samiopoúla die Inselkirche zu erkennen. Zum Strand von Tsópela führt von der Inselrundstraße eine 6,8 km lange Piste, die nur ganz Verwegene auch mit dem PKW meistern. Von Pythagório aus gibt es auch täglich Bootsausflüge. Den amüsantesten bietet der bärtige Captain Jánnis, der am späten Nachmittag und abends stets vor seinem unübersehbaren Boot am Kai von Pythagório zu finden ist und dort Anmeldungen entgegen nimmt.
- 831 03 Pithagorio
Am Strand von Tsópela kann man vergessen, dass es noch etwas anderes gibt als diesen idyllischen Fleck. Kein Dorf und keine Straße sind in Sicht. Der Kiefernwald reicht bis ans Meer heran, selbst am Strand kannst du noch im Kiefernschatten liegen. Zwei kleine Buchten stehen zur Auswahl, eine mit Kies, die andere mit glatten Felsplatten. Am Kiesstrand haben die Töpfer Anna und Jánnis Stavrianoú ihren Verkaufsstand aufgeschlagen, bemalt Anna Teller, Vasen und andere Gefäße nach historischen Vorbildern. Die beiden leben von Mai bis Oktober in einem Zelt am Strand; im Winter brennen sie ihre Keramik im Bergdorf Pagóndas. Vögel zwitschern, Zikaden zirpen, draußen vor der Küste ist auf dem Inselchen Samiopoúla die Inselkirche zu erkennen. Zum Strand von Tsópela führt von der Inselrundstraße eine 6,8 km lange Piste, die nur ganz Verwegene auch mit dem PKW meistern. Von Pythagório aus gibt es auch täglich Bootsausflüge. Den amüsantesten bietet der bärtige Captain Jánnis, der am späten Nachmittag und abends stets vor seinem unübersehbaren Boot am Kai von Pythagório zu finden ist und dort Anmeldungen entgegen nimmt.
- 831 03 Pithagorio
Áno Vathý
Geographical © Grigorios Koulouriotis, Shutterstock
Insider-Tipp Kafeepause mit den Locals
Während viele Touristenorte ihren historischen Kern so dermaßen herausputzen, dass du dir vorkommst wie in einem Freizeitpark, präsentiert sich Áno Vathý irgendwo zwischen authentisch und (angenehm) nachlässig. Du läufst hier durch eine andere Welt, als du sie unten am Wasser findest. Traditionelle Häuser mit Erkern, Brunnen aus vergangenen Jahrhunderten und natürlich eine ganze Menge Kirchen. In den kafenía und Tavernen ist alles auf Einheimische ausgelegt. Wenn du mit einem Taxi hochfährst und dann zum Hafen herunterläufst, brauchst du etwa zwei Stunden. Zieh am besten Turnschuhe an, mit Flip-Flops kommst du ins Rutschen. Ein guter Startpunkt ist die Christós-Kirche. Keine 50 m weiter liegt ein kleiner Platz. Hier kannst du in der einfachen Taverne Filarákia einen Kaffee trinken oder eine Kleinigkeit essen, bevor du den Abstieg antrittst. Ein wenig unterhalb findest du die Kirche Osía Matróna (um 1850). An der Westseite der Kirche führt eine kleine Gasse abwärts. Folge ihr und du kommst an einem schönen Brunnen aus dem späten 19.Jh. vorbei. Weiter der Gasse folgend, gelangst du wieder zu einem kleinen Platz. Von hier aus ist Sámos bzw. Vathý bereits ausgeschildert. Verirren kannst du dich also nicht mehr. Auf dem Weg Richtung Wasser findest noch weitere Kirchen, darunter die Hauptkirche von Áno Vathý, die der Jungfrau Maria geweiht ist. Hier in der Nähe befindet sich auch die Kirche Agía Kára. Schau dir das Fresko vom Jüngsten Gericht an, bevor du die letzten Meter zum Hafen läufst.
- 831 00 Vathy
- http://www.samosin.gr/
© Grigorios Koulouriotis, Shutterstock
Insider-Tipp Kafeepause mit den Locals
Während viele Touristenorte ihren historischen Kern so dermaßen herausputzen, dass du dir vorkommst wie in einem Freizeitpark, präsentiert sich Áno Vathý irgendwo zwischen authentisch und (angenehm) nachlässig. Du läufst hier durch eine andere Welt, als du sie unten am Wasser findest. Traditionelle Häuser mit Erkern, Brunnen aus vergangenen Jahrhunderten und natürlich eine ganze Menge Kirchen. In den kafenía und Tavernen ist alles auf Einheimische ausgelegt. Wenn du mit einem Taxi hochfährst und dann zum Hafen herunterläufst, brauchst du etwa zwei Stunden. Zieh am besten Turnschuhe an, mit Flip-Flops kommst du ins Rutschen. Ein guter Startpunkt ist die Christós-Kirche. Keine 50 m weiter liegt ein kleiner Platz. Hier kannst du in der einfachen Taverne Filarákia einen Kaffee trinken oder eine Kleinigkeit essen, bevor du den Abstieg antrittst. Ein wenig unterhalb findest du die Kirche Osía Matróna (um 1850). An der Westseite der Kirche führt eine kleine Gasse abwärts. Folge ihr und du kommst an einem schönen Brunnen aus dem späten 19.Jh. vorbei. Weiter der Gasse folgend, gelangst du wieder zu einem kleinen Platz. Von hier aus ist Sámos bzw. Vathý bereits ausgeschildert. Verirren kannst du dich also nicht mehr. Auf dem Weg Richtung Wasser findest noch weitere Kirchen, darunter die Hauptkirche von Áno Vathý, die der Jungfrau Maria geweiht ist. Hier in der Nähe befindet sich auch die Kirche Agía Kára. Schau dir das Fresko vom Jüngsten Gericht an, bevor du die letzten Meter zum Hafen läufst.
- 831 00 Vathy
- http://www.samosin.gr/
Kloster Agía Zóni
Architektonische HighlightsDas hinter Zypressen und Eukalyptusbäumen versteckte Kloster Agía Zóni wirkt wie eine Festung und bezaubert durch den üppig grünen Innenhof. In der Klosterkirche aus dem 18.Jh. trägt die Ikonostase auch figürliche Holzschnitzereien.
- Agia Zoni, 831 00 Vathi
- http://www.imsamou.gr/
- +30 2273 027587
Das hinter Zypressen und Eukalyptusbäumen versteckte Kloster Agía Zóni wirkt wie eine Festung und bezaubert durch den üppig grünen Innenhof. In der Klosterkirche aus dem 18.Jh. trägt die Ikonostase auch figürliche Holzschnitzereien.
- Agia Zoni, 831 00 Vathi
- http://www.imsamou.gr/
- +30 2273 027587