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Nördliche Ägäis Top Sehenswürdigkeiten















Architektonische Highlights
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Moní Spilianí
Architektonische Highlights © Cem OZER, Shutterstock
Der weiße Bau dieses Klosters am Stadtberg oberhalb von Pythagório fällt auf. Die Höhlenkirche des Klosters lohnt einen Besuch.
- 831 03 Pythagório
- http://www.samosin.gr/
- +30 2273 061361
© Cem OZER, Shutterstock
Der weiße Bau dieses Klosters am Stadtberg oberhalb von Pythagório fällt auf. Die Höhlenkirche des Klosters lohnt einen Besuch.
- 831 03 Pythagório
- http://www.samosin.gr/
- +30 2273 061361
Apolithoméno Dásos Lésvoy
Touristenattraktionen © Copula, Shutterstock
In einem heute völlig baumlosen Berggelände im Westen der Insel Lesbos sind zahlreiche versteinerte Baumstümpfe und -stämme zu sehen, die zum Teil sogar die Jahresringe erkennen lassen. Der größte noch aufrecht stehende Stamm ist rund 4,3 m hoch, ein liegender erreicht sogar 11,5 m Länge.
- 811 12 Sigrí
- +30 2251 047033
- lesvospf@otenet.gr
© Copula, Shutterstock
In einem heute völlig baumlosen Berggelände im Westen der Insel Lesbos sind zahlreiche versteinerte Baumstümpfe und -stämme zu sehen, die zum Teil sogar die Jahresringe erkennen lassen. Der größte noch aufrecht stehende Stamm ist rund 4,3 m hoch, ein liegender erreicht sogar 11,5 m Länge.
- 811 12 Sigrí
- +30 2251 047033
- lesvospf@otenet.gr
Ágios Issídoros
Landschaftliche HighlightsAuf dem Kap arbeiten einige der letzten Werften Griechenlands, in denen noch "kaíki", die traditionellen Holzboote, gebaut werden, unmittelbar nebeneinander.
- 812 00 Agios Isidoros
Auf dem Kap arbeiten einige der letzten Werften Griechenlands, in denen noch "kaíki", die traditionellen Holzboote, gebaut werden, unmittelbar nebeneinander.
- 812 00 Agios Isidoros
Agia Matrona
Architektonische HighlightsIn der blendend weiß gekalkten Kreuzkuppelkirche Agía Matróna am südlichen Rand des alten Ortes sind wahrscheinlich aus dem 18.Jh. stammende Fresken hervorragend erhalten. Besonders schön sind die Darstellungen der Schöpfungsgeschichte an der linken und rechten Seitenwand. Links erkennt man die Erschaffung Adams und der Tiere und sieht, wie Gott Eva aus der Rippe Adams entstehen lässt. Rechts sieht man den Sündenfall, die Vertreibung des Paars aus dem Paradies und ihre Söhne Kain und Abel.
- 831 00 Vathi
- http://www.angelfire.com/
In der blendend weiß gekalkten Kreuzkuppelkirche Agía Matróna am südlichen Rand des alten Ortes sind wahrscheinlich aus dem 18.Jh. stammende Fresken hervorragend erhalten. Besonders schön sind die Darstellungen der Schöpfungsgeschichte an der linken und rechten Seitenwand. Links erkennt man die Erschaffung Adams und der Tiere und sieht, wie Gott Eva aus der Rippe Adams entstehen lässt. Rechts sieht man den Sündenfall, die Vertreibung des Paars aus dem Paradies und ihre Söhne Kain und Abel.
- 831 00 Vathi
- http://www.angelfire.com/
Tunnel des Eupalinos
Touristenattraktionen © Elisabetta Danielli, Shutterstock
Die antike Stadt Sámos durfte sich mit dem Tunnel des Eupalínos einer der größten wissenschaftlichen und technischen Leistungen des Altertums rühmen. Über 1000 Jahre lang versorgte er die Stadt mit frischem Quellwasser. Irgendwann im Mittelalter geriet er in Vergessenheit, erst im 19.Jh. wurde er wieder entdeckt. Als die Stadt Sámos um 550 v. Chr. rapide zu wachsen begann und sich weit über die engen Grenzen des Kastélli-Hügels (auf dem heute die Logothétis-Burg steht) hinaus ausdehnte, mussten die neuen Viertel mit Trinkwasser versorgt werden. Quellen gab es hier nicht. Zugleich wuchs die Gefahr einer feindlichen Belagerung. Auch dafür sollte die Trinkwasserversorgung der Stadt sichergestellt sein. Also entschied man sich, eine kräftige Quelle jenseits der Stadtmauern anzuzapfen und ihr Wasser über unterirdische Leitungen in die Stadt zu bringen. Dazu musste es durch den Ambélos-Hügel geführt werden. Ein gewisser Eupalínos, ein Ingenieur aus der Stadt Mégara in der Nähe Athens, meisterte die Aufgabe in etwa achtjähriger Bauzeit. Mit der schwierigsten Arbeit begann man zuerst: mit dem 1036 m langen Tunnel durch den Berg. Zunächst mussten Tunnelein- und -ausgang festgelegt werden. Wie aber sollte man dafür sorgen, dass sie in exakt gleicher Höhe lagen? Das gelang mit einem Chorobat genannten Nivelliergerät, einem langen Tisch mit einer Wasserrinne in der Mitte. Wenn das Wasser in der Rinne überall genau bis an den Rand reichte, stand der Tisch waagerecht. Über Kimme und Korn konnte nun jeder gleich hoch gelegene Punkt am Hang bestimmt und markiert werden. So arbeitete man sich um den halben Berg herum. Dann wurde mit Hilfe von Stöcken eine gerade Linie über den Berg abgesteckt. Wo sie die horizontalen Markierungen schnitt, mussten Ein- und Ausgang liegen. Anschließend begann man auf beiden Seiten gleichzeitig, einen Stollen durch den Berg zu treiben. Im Berg orientierte man sich mit Hilfe eines Lichtstrahls. Schwierigkeiten traten in einigen Tunnelabschnitten auf, weil sich dort das Gestein als zu brüchig erwies. Hier musste der Tunnel die Schwachstellen umgehen. Um die ursprüngliche Richtung wieder zu treffen, bediente man sich der Geometrie und plante die Umleitung in Form von gleichschenkligen Dreiecken. Da Wasser zum Fließen aber ein Gefälle braucht, grub man am Rand des völlig waagerechten Tunnels einen Graben, der am Eingang 4 und am Ausgang 8 m tief ist. In ihm herrscht ein vollkommen gleichmäßiges Gefälle. Im Graben verlegte man dann etwa 4000 Tonröhren, durch die das Wasser floss. Insgesamt wurden im Tunnel etwa 5000 m³ gewachsener Fels ausgehoben - ohne jede Maschine, nur mit Hammer, Meißel und Schaufel. Erst als das Tunnelbauwerk gelungen war, schuf man die etwa 1000 m lange Zuleitung von der Quelle bis zum Eingang und die Stadtleitungen vom Ausgang zu mindestens drei Brunnenhäusern. Der Tunnel ist beleuchtet, trotzdem leistet eine Taschenlampe gute Dienste. Auch rutschfeste Schuhe sind hilfreich.
- 831 03 Pithagorio
- http://odysseus.culture.gr/
- +30 2273 062813
© Elisabetta Danielli, Shutterstock
Die antike Stadt Sámos durfte sich mit dem Tunnel des Eupalínos einer der größten wissenschaftlichen und technischen Leistungen des Altertums rühmen. Über 1000 Jahre lang versorgte er die Stadt mit frischem Quellwasser. Irgendwann im Mittelalter geriet er in Vergessenheit, erst im 19.Jh. wurde er wieder entdeckt. Als die Stadt Sámos um 550 v. Chr. rapide zu wachsen begann und sich weit über die engen Grenzen des Kastélli-Hügels (auf dem heute die Logothétis-Burg steht) hinaus ausdehnte, mussten die neuen Viertel mit Trinkwasser versorgt werden. Quellen gab es hier nicht. Zugleich wuchs die Gefahr einer feindlichen Belagerung. Auch dafür sollte die Trinkwasserversorgung der Stadt sichergestellt sein. Also entschied man sich, eine kräftige Quelle jenseits der Stadtmauern anzuzapfen und ihr Wasser über unterirdische Leitungen in die Stadt zu bringen. Dazu musste es durch den Ambélos-Hügel geführt werden. Ein gewisser Eupalínos, ein Ingenieur aus der Stadt Mégara in der Nähe Athens, meisterte die Aufgabe in etwa achtjähriger Bauzeit. Mit der schwierigsten Arbeit begann man zuerst: mit dem 1036 m langen Tunnel durch den Berg. Zunächst mussten Tunnelein- und -ausgang festgelegt werden. Wie aber sollte man dafür sorgen, dass sie in exakt gleicher Höhe lagen? Das gelang mit einem Chorobat genannten Nivelliergerät, einem langen Tisch mit einer Wasserrinne in der Mitte. Wenn das Wasser in der Rinne überall genau bis an den Rand reichte, stand der Tisch waagerecht. Über Kimme und Korn konnte nun jeder gleich hoch gelegene Punkt am Hang bestimmt und markiert werden. So arbeitete man sich um den halben Berg herum. Dann wurde mit Hilfe von Stöcken eine gerade Linie über den Berg abgesteckt. Wo sie die horizontalen Markierungen schnitt, mussten Ein- und Ausgang liegen. Anschließend begann man auf beiden Seiten gleichzeitig, einen Stollen durch den Berg zu treiben. Im Berg orientierte man sich mit Hilfe eines Lichtstrahls. Schwierigkeiten traten in einigen Tunnelabschnitten auf, weil sich dort das Gestein als zu brüchig erwies. Hier musste der Tunnel die Schwachstellen umgehen. Um die ursprüngliche Richtung wieder zu treffen, bediente man sich der Geometrie und plante die Umleitung in Form von gleichschenkligen Dreiecken. Da Wasser zum Fließen aber ein Gefälle braucht, grub man am Rand des völlig waagerechten Tunnels einen Graben, der am Eingang 4 und am Ausgang 8 m tief ist. In ihm herrscht ein vollkommen gleichmäßiges Gefälle. Im Graben verlegte man dann etwa 4000 Tonröhren, durch die das Wasser floss. Insgesamt wurden im Tunnel etwa 5000 m³ gewachsener Fels ausgehoben - ohne jede Maschine, nur mit Hammer, Meißel und Schaufel. Erst als das Tunnelbauwerk gelungen war, schuf man die etwa 1000 m lange Zuleitung von der Quelle bis zum Eingang und die Stadtleitungen vom Ausgang zu mindestens drei Brunnenhäusern. Der Tunnel ist beleuchtet, trotzdem leistet eine Taschenlampe gute Dienste. Auch rutschfeste Schuhe sind hilfreich.
- 831 03 Pithagorio
- http://odysseus.culture.gr/
- +30 2273 062813
Samiopoula
Landschaftliche Highlights © Milos Vucicevic, Shutterstock
Die winzige Insel vor der Südküste, die zu der Gemeinde Spatharéi gehört, wird nur noch sporadisch von einer Bauernund Viehzüchterfamilie bewohnt, die an dem kleinen Inselstrand im Sommer auch ein paar Sonnenschirme und Liegestühle vermietet. Ihr Gehöft steht neben der weithin sichtbaren Inselkirche Agía Pelagía (1913) auf einem weitläufig von einer Steinmauer umgebenen Areal, auf dem Getreide angebaut wird und außerdem ein paar Mandel-, Feigen-, Johannisbrot- und Olivenbäume wachsen. Die Mauer dient dazu, Ziegen vom Acker fern zu halten, die ansonsten ganz frei über die Insel schweifen dürfen. Die Insel ist weitgehend von Macchia und Wachholderbüschen bedeckt. Wasser beziehen die Inselbewohner aus Zisternen, für den Strom sorgt eine moderne Solarenergieanlage. Tagesausflügler kommen im Sommerhalbjahr täglich für ein paar Stunden mit dem Boot von Pythagório herüber, weil die Insel auch einen etwa 70 Schritte langen, feinsandigen Strand bietet.
- 831 04 Pithagorio
© Milos Vucicevic, Shutterstock
Die winzige Insel vor der Südküste, die zu der Gemeinde Spatharéi gehört, wird nur noch sporadisch von einer Bauernund Viehzüchterfamilie bewohnt, die an dem kleinen Inselstrand im Sommer auch ein paar Sonnenschirme und Liegestühle vermietet. Ihr Gehöft steht neben der weithin sichtbaren Inselkirche Agía Pelagía (1913) auf einem weitläufig von einer Steinmauer umgebenen Areal, auf dem Getreide angebaut wird und außerdem ein paar Mandel-, Feigen-, Johannisbrot- und Olivenbäume wachsen. Die Mauer dient dazu, Ziegen vom Acker fern zu halten, die ansonsten ganz frei über die Insel schweifen dürfen. Die Insel ist weitgehend von Macchia und Wachholderbüschen bedeckt. Wasser beziehen die Inselbewohner aus Zisternen, für den Strom sorgt eine moderne Solarenergieanlage. Tagesausflügler kommen im Sommerhalbjahr täglich für ein paar Stunden mit dem Boot von Pythagório herüber, weil die Insel auch einen etwa 70 Schritte langen, feinsandigen Strand bietet.
- 831 04 Pithagorio
Archaeological Museum of Vathy
MuseenDas archäologische Museum präsentiert seine Sammlungen in einem Alt- und einem Neubau. Einzigartig sind die antiken Objekte aus Holz im Treppenhaus im Obergeschoss des Altbaus. Nirgends sonst in Griechenland hat man sie in so großer Zahl gefunden wie auf Sámos, weil sie anderswo im Lauf der Jahrhunderte vermoderten, hier durch glückliche Umstände erhalten geblieben sind. Dazu gehören eine Statuette der Göttin Hera (um 640 v. Chr.), eine Mädchenskulptur, Modelle von Schiffen und Reste von Möbeln. Auch die große Sammlung von bronzenen Greifenköpfen, sogenannte Protome, die früher den Rand von großen Kesseln zierten, wird im Altbau gezeigt. Außerdem sind dort zahlreiche keramische Gefäße und Scherben, Weihegaben an Hera aus dem östlichen Mittelmeerraum, byzantinische Goldmünzen und die Überreste einer antiken Leier zu sehen. Eins der wertvollsten Stücke im Neubau des Museums ist das Original der Geneleos-Gruppe, die im Heraion, am Fundort, als Kopie aufgestellt wurde. Ursprünglich bestand sie aus sechs Figuren, die wahrscheinlich eine Familie darstellten. Sie ist kunsthistorisch so bedeutend, weil sie einen Charakterzug der archaischen Kunst deutlich macht: Obwohl die Figuren eine Beziehung zueinander haben, kommt diese in der Darstellung nicht zum Ausdruck. Sie wirken wie Einzelstatuen, die nur zufällig zusammenstehen, sind starr und rein repräsentativ.
- Gimnasiarchou Κatevaini 24, 831 00 Samos
- http://archaeologicalmuseums.gr/
- +30 2273 027469
Das archäologische Museum präsentiert seine Sammlungen in einem Alt- und einem Neubau. Einzigartig sind die antiken Objekte aus Holz im Treppenhaus im Obergeschoss des Altbaus. Nirgends sonst in Griechenland hat man sie in so großer Zahl gefunden wie auf Sámos, weil sie anderswo im Lauf der Jahrhunderte vermoderten, hier durch glückliche Umstände erhalten geblieben sind. Dazu gehören eine Statuette der Göttin Hera (um 640 v. Chr.), eine Mädchenskulptur, Modelle von Schiffen und Reste von Möbeln. Auch die große Sammlung von bronzenen Greifenköpfen, sogenannte Protome, die früher den Rand von großen Kesseln zierten, wird im Altbau gezeigt. Außerdem sind dort zahlreiche keramische Gefäße und Scherben, Weihegaben an Hera aus dem östlichen Mittelmeerraum, byzantinische Goldmünzen und die Überreste einer antiken Leier zu sehen. Eins der wertvollsten Stücke im Neubau des Museums ist das Original der Geneleos-Gruppe, die im Heraion, am Fundort, als Kopie aufgestellt wurde. Ursprünglich bestand sie aus sechs Figuren, die wahrscheinlich eine Familie darstellten. Sie ist kunsthistorisch so bedeutend, weil sie einen Charakterzug der archaischen Kunst deutlich macht: Obwohl die Figuren eine Beziehung zueinander haben, kommt diese in der Darstellung nicht zum Ausdruck. Sie wirken wie Einzelstatuen, die nur zufällig zusammenstehen, sind starr und rein repräsentativ.
- Gimnasiarchou Κatevaini 24, 831 00 Samos
- http://archaeologicalmuseums.gr/
- +30 2273 027469
Paleópolis
Touristenattraktionen © Spyros Tsafaras, Shutterstock
Das Heiligtum für die Kabiren, Fruchtbarkeitsgötter und Beschützer aller Seereisenden, liegt landschaftlich einzigartig schön zwischen dem Meer und dem Gebirgsstock Fengári in einem Kiefernwald. In der Antike war es ein bedeutendes Wallfahrtsziel, von dessen Besuch man sich Glück im Leben und ein gütiges Schicksal im Jenseits versprach. Fünf Säulen dieses Baus, Hieron genannt, in dem die Pilger die höchsten Weihen des Mysterienkults empfingen, stehen aufrecht. Zu erkennen: das Theater und Grundrisse weiterer Bauten.
- Eparchiaki Odós Kamariotissas - Pigon Samothrakis, 680 02 Kamariótissa
- http://www.visitthraki.gr/
- +30 2551 098059
© Spyros Tsafaras, Shutterstock
Das Heiligtum für die Kabiren, Fruchtbarkeitsgötter und Beschützer aller Seereisenden, liegt landschaftlich einzigartig schön zwischen dem Meer und dem Gebirgsstock Fengári in einem Kiefernwald. In der Antike war es ein bedeutendes Wallfahrtsziel, von dessen Besuch man sich Glück im Leben und ein gütiges Schicksal im Jenseits versprach. Fünf Säulen dieses Baus, Hieron genannt, in dem die Pilger die höchsten Weihen des Mysterienkults empfingen, stehen aufrecht. Zu erkennen: das Theater und Grundrisse weiterer Bauten.
- Eparchiaki Odós Kamariotissas - Pigon Samothrakis, 680 02 Kamariótissa
- http://www.visitthraki.gr/
- +30 2551 098059
Néa Moní
Architektonische Highlights © T. Wilbertz, Shutterstock
Das bereits im 11.Jh. gegründete Kloster in den Bergen wirkt wie eine Festung. Heute ist es von Nonnen bewohnt. Die Klosterkirche birgt prächtige byzantinische Mosaike aus dem 11.Jh. Sie wurden von Künstlern aus der Reichshauptstadt Konstantinopel geschaffen. Neben dem Klostertor sind in Wandschränken Gebeine und Schädel der Mönche ausgestellt, die beim türkischen Massaker auf Chíos 1822 zu Tode kamen.
- 821 00 Chíos
- +30 2271 079391
© T. Wilbertz, Shutterstock
Das bereits im 11.Jh. gegründete Kloster in den Bergen wirkt wie eine Festung. Heute ist es von Nonnen bewohnt. Die Klosterkirche birgt prächtige byzantinische Mosaike aus dem 11.Jh. Sie wurden von Künstlern aus der Reichshauptstadt Konstantinopel geschaffen. Neben dem Klostertor sind in Wandschränken Gebeine und Schädel der Mönche ausgestellt, die beim türkischen Massaker auf Chíos 1822 zu Tode kamen.
- 821 00 Chíos
- +30 2271 079391
Heraion
Touristenattraktionen © Nejdet Duzen, Shutterstock
Insider-Tipp Alles auf einen Blick
Du musst ein wenig Fantasie mitbringen, um zu verstehen, warum das Heraion als das wichtigste Heiligtum der Insel gilt und gemeinsam mit den Überresten der antiken Stadt in Pythagório zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Deutsche Archäologen arbeiten seit 1952 an der Freilegung, haben aber weder ein Delphi noch einen zweiten Athener Parthenon ausgehoben. Das Einzige, was hier heute noch über die Grundrisse herausragt, ist eine 10 m hohe Säule, die ursprünglich doppelt so hoch war. Immerhin ist sie namensgebend: Die Samioten nennen den Ort auch kolónna (Säule). Interessant wird das Heraion erst so richtig, wenn du dich mit der Geschichte auseinandersetzt. Schon zu mykenischer Zeit, also vor etwa 4000 Jahren, wurde an diesem Ort eine Fruchtbarkeitsgöttin verehrt. Um 1000 v. Chr. ließen sich dann ionische Griechen auf Sámos nieder. Sie konnten mit der Fruchtbarkeitsgöttin nichts anfangen und weihten den Ort ihrer höchsten Göttin Hera. Anfangs stand hier wohl nur ein einfacher, offener Schrein zur Aufnahme eines Kultbilds aus Holz. Im 8 Jh. v. Chr. erbaute man dann mit 33 m Länge und 7 m Breite einen eher kleinen Tempel aus Lehmziegeln, der mit Tonziegeln gedeckt war. Ob Sámos‘ Aufstieg im 6.Jh. zu einer der mächtigsten Inseln der Ägäis der Hilfe Heras zu verdanken war, kann niemand beweisen. Fest steht, dass man den wachsenden Reichtum der Stadt auch in diesem Heiligtum zur Schau stellen wollte. Man engagierte die Architekten Rhoikos und Theodoros, die den Tempel nach zehn Jahren Bauzeit vollendeten. Er wurde zwölfmal größer als der Vorgänger, 105 m lang und 52 m breit. Seine Ringhalle, also der Kranz um das Mauerwerk der Cella, bestand aus einer Doppelreihe von 21 Säulen an den Längs- und 8 bzw. 10 Säulen an den Breitseiten. So viele Säulen an einem Ort müssen schon damals mächtig Eindruck gemacht haben. Lange konnte man mit der Anlage aber nicht prahlen: Schon nach 30 Jahren brannte der Tempel nieder, als der hölzerne Dachstuhl Feuer fing. Eine gute Gelegenheit für den damals herrschenden Tyrannen Polykrates, sich mit einem noch größeren Bau unsterblich zu machen. Seine Vision sollte mit einem 108 m langen und über 55 m breiten Tempel Gestalt annehmen. Fertiggestellt wurde er jedoch nie. Den besten Überblick bekommst du, wenn du zur Säule läufst. Von hier aus kannst du die Grundrisse des Tempels recht gut erkennen. Östlich des Tempels wirst du ein Gewirr von Grundmauern sichten, die zu drei unterschiedlichen Bauwerken gehörten: zu einer kleinen, frühchristlichen Kirche, zu einem Tempel aus römischer Zeit und zum großen Hera-Altar, auf dem der Göttin Tiere als Brandopfer dargebracht wurden. Was da je nach Jahreszeit blau blüht, ist ein Keuschlammstrauch – die Lykos-Baum genannte Pflanze, die Hera heilig war. Damit man auf dem Weg von Sámos-Stadt zum Hera-Heiligtum nicht über Gestrüpp stolperte, baute man eine Straße. Ein Stück davon ist erhalten, du findest es direkt an der Ausgrabungsstätte. An der Nordseite standen dort, wo man heute wohl Souvenirshops und Imbissbuden errichten würde, mehrere kleine Tempel. Auf beiden Seiten ging man an Statuen und Weihgaben vorbei. An der Stelle, wo die berühmte Geneleos-Gruppe aufgestellt war, befindet sich heute eine Kopie; das Original ist im Archäologischen Museum von Vathý zu sehen.
- 831 03 Ireo
- http://odysseus.culture.gr/
© Nejdet Duzen, Shutterstock
Insider-Tipp Alles auf einen Blick
Du musst ein wenig Fantasie mitbringen, um zu verstehen, warum das Heraion als das wichtigste Heiligtum der Insel gilt und gemeinsam mit den Überresten der antiken Stadt in Pythagório zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Deutsche Archäologen arbeiten seit 1952 an der Freilegung, haben aber weder ein Delphi noch einen zweiten Athener Parthenon ausgehoben. Das Einzige, was hier heute noch über die Grundrisse herausragt, ist eine 10 m hohe Säule, die ursprünglich doppelt so hoch war. Immerhin ist sie namensgebend: Die Samioten nennen den Ort auch kolónna (Säule). Interessant wird das Heraion erst so richtig, wenn du dich mit der Geschichte auseinandersetzt. Schon zu mykenischer Zeit, also vor etwa 4000 Jahren, wurde an diesem Ort eine Fruchtbarkeitsgöttin verehrt. Um 1000 v. Chr. ließen sich dann ionische Griechen auf Sámos nieder. Sie konnten mit der Fruchtbarkeitsgöttin nichts anfangen und weihten den Ort ihrer höchsten Göttin Hera. Anfangs stand hier wohl nur ein einfacher, offener Schrein zur Aufnahme eines Kultbilds aus Holz. Im 8 Jh. v. Chr. erbaute man dann mit 33 m Länge und 7 m Breite einen eher kleinen Tempel aus Lehmziegeln, der mit Tonziegeln gedeckt war. Ob Sámos‘ Aufstieg im 6.Jh. zu einer der mächtigsten Inseln der Ägäis der Hilfe Heras zu verdanken war, kann niemand beweisen. Fest steht, dass man den wachsenden Reichtum der Stadt auch in diesem Heiligtum zur Schau stellen wollte. Man engagierte die Architekten Rhoikos und Theodoros, die den Tempel nach zehn Jahren Bauzeit vollendeten. Er wurde zwölfmal größer als der Vorgänger, 105 m lang und 52 m breit. Seine Ringhalle, also der Kranz um das Mauerwerk der Cella, bestand aus einer Doppelreihe von 21 Säulen an den Längs- und 8 bzw. 10 Säulen an den Breitseiten. So viele Säulen an einem Ort müssen schon damals mächtig Eindruck gemacht haben. Lange konnte man mit der Anlage aber nicht prahlen: Schon nach 30 Jahren brannte der Tempel nieder, als der hölzerne Dachstuhl Feuer fing. Eine gute Gelegenheit für den damals herrschenden Tyrannen Polykrates, sich mit einem noch größeren Bau unsterblich zu machen. Seine Vision sollte mit einem 108 m langen und über 55 m breiten Tempel Gestalt annehmen. Fertiggestellt wurde er jedoch nie. Den besten Überblick bekommst du, wenn du zur Säule läufst. Von hier aus kannst du die Grundrisse des Tempels recht gut erkennen. Östlich des Tempels wirst du ein Gewirr von Grundmauern sichten, die zu drei unterschiedlichen Bauwerken gehörten: zu einer kleinen, frühchristlichen Kirche, zu einem Tempel aus römischer Zeit und zum großen Hera-Altar, auf dem der Göttin Tiere als Brandopfer dargebracht wurden. Was da je nach Jahreszeit blau blüht, ist ein Keuschlammstrauch – die Lykos-Baum genannte Pflanze, die Hera heilig war. Damit man auf dem Weg von Sámos-Stadt zum Hera-Heiligtum nicht über Gestrüpp stolperte, baute man eine Straße. Ein Stück davon ist erhalten, du findest es direkt an der Ausgrabungsstätte. An der Nordseite standen dort, wo man heute wohl Souvenirshops und Imbissbuden errichten würde, mehrere kleine Tempel. Auf beiden Seiten ging man an Statuen und Weihgaben vorbei. An der Stelle, wo die berühmte Geneleos-Gruppe aufgestellt war, befindet sich heute eine Kopie; das Original ist im Archäologischen Museum von Vathý zu sehen.
- 831 03 Ireo
- http://odysseus.culture.gr/
Potami Watervallen
Landschaftliche Highlights © canbilgic, Shutterstock
Folge dem Bachtal, gelange nach ca. 15 Minuten an eine Schlucht, die völlig vom Bach eingenommen wird. Springe ins eiskalte Wasser und schwimme den Bach etwa 40 m aufwärts, dann erreichst du einen ca. 2 m hohen Wasserfall. Wenn du ihn hochkletterst, gelangst du noch zu zwei weiteren Wasserfällen.
- 832 00 Potami
- +30 2273 034880
© canbilgic, Shutterstock
Folge dem Bachtal, gelange nach ca. 15 Minuten an eine Schlucht, die völlig vom Bach eingenommen wird. Springe ins eiskalte Wasser und schwimme den Bach etwa 40 m aufwärts, dann erreichst du einen ca. 2 m hohen Wasserfall. Wenn du ihn hochkletterst, gelangst du noch zu zwei weiteren Wasserfällen.
- 832 00 Potami
- +30 2273 034880
Kloster Timíou Stavroú
Architektonische HighlightsInsider-Tipp Königreich der Katzen
Wenn du Katzen magst, dann solltest du dir dieses Kloster nicht entgehen lassen. Unter Orangen- und Zitronenbäumen, Oliven und Geranien sitzen die heimlichen Herrscher der Insel und warten auf Futter. Wenn du ihnen etwas mitbringst, werden sie dich dafür lieben – oder zumindest so tun als ob. Auch abgesehen von den kleinen Tigern lohnt sich ein Ausflug zum Mönchskloster des Heiligen Kreuzes. Gegründet wurde es zwar schon 1592, die große Kirche stammt aber aus dem Jahr 1838.Auch die Zellentrakte wurden erst im 19.Jh. erbaut. Großer Vorteil: Im Gegensatz zu vielen anderen Klöstern auf der Insel ist dieses gut zu erreichen. Es liegt an einem Hang zwischen Koumaradéi und Mavratzéi nur 800 m abseits der Inselrundstraße. Das Tor am Eingang führt dich direkt in den Innenhof. Der Südflügel des Klosters ist 1950 abgebrannt, sodass du von hier eine freie Sicht auf den Inselsüden hast. Im Garten läufst du an riesigen Tongefäßen vorbei, sogenannten píthoi, in denen man früher Olivenöl lagerte. Dass sie nach unten spitz zulaufen liegt daran, dass man sie früher in die Erde eingrub, um das Öl vor Licht und Hitze zu schützen. In der Klosterkirche wartet eine hohe Ikonostase aus Lindenholz auf dich. Zwei Holzschnitzer von Chíos, der Nachbarinsel, haben sie in nur zehn Jahren angefertigt. Den oberen Abschluss bilden zwei Reihen von Ikonen. Die im westlichen Stil recht dramatisch gemalten Bilder in der unteren Reihe stellen Kirchenfeste und Szenen aus der Passionsgeschichte wie Abendmahl und Kreuzigung dar. Die im byzantinischen Stil gemalten Ikonen mit Goldhintergrund in der oberen Reihe, die Ruhe und Würde ausstrahlen, zeigen Heilige und Apostel. Einen genaueren Blick lohnen die figürlichen Holzschnitzereien im unteren Teil der Ikonostase. Unter der Christusikone (rechts von der mittleren Tür) sieht man Abraham, der gerade zur von Gott geforderten Tötung seines Sohnes Isaak ansetzt. Ein Engel schwebt herbei, der Abraham ein Schaf bringt, das er anstelle seines Sohns opfern soll.
- 831 03 Pythagoreio
- +30 2273 037793
Insider-Tipp Königreich der Katzen
Wenn du Katzen magst, dann solltest du dir dieses Kloster nicht entgehen lassen. Unter Orangen- und Zitronenbäumen, Oliven und Geranien sitzen die heimlichen Herrscher der Insel und warten auf Futter. Wenn du ihnen etwas mitbringst, werden sie dich dafür lieben – oder zumindest so tun als ob. Auch abgesehen von den kleinen Tigern lohnt sich ein Ausflug zum Mönchskloster des Heiligen Kreuzes. Gegründet wurde es zwar schon 1592, die große Kirche stammt aber aus dem Jahr 1838.Auch die Zellentrakte wurden erst im 19.Jh. erbaut. Großer Vorteil: Im Gegensatz zu vielen anderen Klöstern auf der Insel ist dieses gut zu erreichen. Es liegt an einem Hang zwischen Koumaradéi und Mavratzéi nur 800 m abseits der Inselrundstraße. Das Tor am Eingang führt dich direkt in den Innenhof. Der Südflügel des Klosters ist 1950 abgebrannt, sodass du von hier eine freie Sicht auf den Inselsüden hast. Im Garten läufst du an riesigen Tongefäßen vorbei, sogenannten píthoi, in denen man früher Olivenöl lagerte. Dass sie nach unten spitz zulaufen liegt daran, dass man sie früher in die Erde eingrub, um das Öl vor Licht und Hitze zu schützen. In der Klosterkirche wartet eine hohe Ikonostase aus Lindenholz auf dich. Zwei Holzschnitzer von Chíos, der Nachbarinsel, haben sie in nur zehn Jahren angefertigt. Den oberen Abschluss bilden zwei Reihen von Ikonen. Die im westlichen Stil recht dramatisch gemalten Bilder in der unteren Reihe stellen Kirchenfeste und Szenen aus der Passionsgeschichte wie Abendmahl und Kreuzigung dar. Die im byzantinischen Stil gemalten Ikonen mit Goldhintergrund in der oberen Reihe, die Ruhe und Würde ausstrahlen, zeigen Heilige und Apostel. Einen genaueren Blick lohnen die figürlichen Holzschnitzereien im unteren Teil der Ikonostase. Unter der Christusikone (rechts von der mittleren Tür) sieht man Abraham, der gerade zur von Gott geforderten Tötung seines Sohnes Isaak ansetzt. Ein Engel schwebt herbei, der Abraham ein Schaf bringt, das er anstelle seines Sohns opfern soll.
- 831 03 Pythagoreio
- +30 2273 037793
Kloster Agía Zóni
Architektonische HighlightsDas hinter Zypressen und Eukalyptusbäumen versteckte Kloster Agía Zóni wirkt wie eine Festung und bezaubert durch den üppig grünen Innenhof. In der Klosterkirche aus dem 18.Jh. trägt die Ikonostase auch figürliche Holzschnitzereien.
- Agia Zoni, 831 00 Vathi
- http://www.imsamou.gr/
- +30 2273 027587
Das hinter Zypressen und Eukalyptusbäumen versteckte Kloster Agía Zóni wirkt wie eine Festung und bezaubert durch den üppig grünen Innenhof. In der Klosterkirche aus dem 18.Jh. trägt die Ikonostase auch figürliche Holzschnitzereien.
- Agia Zoni, 831 00 Vathi
- http://www.imsamou.gr/
- +30 2273 027587
Meeresnationalpark
TouristenattraktionenEine größere Chance, Delphine zu sehen, gibt es nirgendwo sonst in der Ägäis.
Eine größere Chance, Delphine zu sehen, gibt es nirgendwo sonst in der Ägäis.
Petrified Forest park of Sigri
Botanische Gärten & Parks © Copula, Shutterstock
Insider-Tipp Urwald unter Wasser
20 Mio. Jahre alte Bäume gibt es nicht oft. Ganz im Osten der Insel bei Sigrí kannst du im Petrified Forest Park of Sigrí schöne Exemplare sehen. Da lassen sich in versteinerten Baumstümpfen und -stämmen zum Teil sogar noch die Jahresringe erkennen. Der größte noch aufrecht stehende Stamm ist 4,3 m hoch; ein liegender erreicht sogar 11,5 m Länge. Im Natural History Museum in Sigrí sind zudem Versteinerungen von Früchten, Rinden und Blättern erhalten, sodass sich Wissenschaftlern ein Millionen Jahre altes Ökosystem anschaulich erschließt. Wenn du auch im Meer versunkene Baum-Methusalems sehen willst, unternimm eine vom Museum täglich um 12 Uhr angebotene Ausfahrt mit dem Glasbodenboot.
- 811 03 Sigri
- http://www.lesvosgeopark.gr/
- +30 2253 054434
© Copula, Shutterstock
Insider-Tipp Urwald unter Wasser
20 Mio. Jahre alte Bäume gibt es nicht oft. Ganz im Osten der Insel bei Sigrí kannst du im Petrified Forest Park of Sigrí schöne Exemplare sehen. Da lassen sich in versteinerten Baumstümpfen und -stämmen zum Teil sogar noch die Jahresringe erkennen. Der größte noch aufrecht stehende Stamm ist 4,3 m hoch; ein liegender erreicht sogar 11,5 m Länge. Im Natural History Museum in Sigrí sind zudem Versteinerungen von Früchten, Rinden und Blättern erhalten, sodass sich Wissenschaftlern ein Millionen Jahre altes Ökosystem anschaulich erschließt. Wenn du auch im Meer versunkene Baum-Methusalems sehen willst, unternimm eine vom Museum täglich um 12 Uhr angebotene Ausfahrt mit dem Glasbodenboot.
- 811 03 Sigri
- http://www.lesvosgeopark.gr/
- +30 2253 054434
Skíros
Landschaftliche Highlights © Stratos Giannikos, Shutterstock
Insider-Tipp Die Letzten ihrer Art
Die abseits der großen Schifffahrtsrouten gelegene Insel (3000 Ew.) ist von Skópelos aus nur dreimal wöchentlich zu erreichen. Bekannt ist sie in ganz Griechenland wegen ihrer archaischen Karnevalsbräuche. Chorió, der Hauptort, wirkt im Gegensatz zu den Orten der übrigen Inseln in der Nordägäis noch ganz kykladisch. Durch enge Gassen wandert man hinauf zum Kloster des Inselheiligen Ágios Geórgios und zur Burgruine mit den Überresten einer Bischofskirche aus dem 9.Jh. Das Faltaíts-Museum an der Platía Brooke birgt eine große volkskundliche Sammlung. Pferdeliebhaber besuchen nach Voranmeldung die Mourriés Farm, wo noch etwa 45 von nur noch wenigen Hunderten der kleinen Skíros-Pferde leben, einer vom Aussterben bedrohten Pferderasse.
- Skíros
- http://www.skyros.gr/
© Stratos Giannikos, Shutterstock
Insider-Tipp Die Letzten ihrer Art
Die abseits der großen Schifffahrtsrouten gelegene Insel (3000 Ew.) ist von Skópelos aus nur dreimal wöchentlich zu erreichen. Bekannt ist sie in ganz Griechenland wegen ihrer archaischen Karnevalsbräuche. Chorió, der Hauptort, wirkt im Gegensatz zu den Orten der übrigen Inseln in der Nordägäis noch ganz kykladisch. Durch enge Gassen wandert man hinauf zum Kloster des Inselheiligen Ágios Geórgios und zur Burgruine mit den Überresten einer Bischofskirche aus dem 9.Jh. Das Faltaíts-Museum an der Platía Brooke birgt eine große volkskundliche Sammlung. Pferdeliebhaber besuchen nach Voranmeldung die Mourriés Farm, wo noch etwa 45 von nur noch wenigen Hunderten der kleinen Skíros-Pferde leben, einer vom Aussterben bedrohten Pferderasse.
- Skíros
- http://www.skyros.gr/
Samothráki
Landschaftliche Highlights © niki_spasov, Shutterstock
Insider-Tipp Baden im Platanenwald
Ausgebuffte Inselsammler werden dich beneiden, wenn du auf dieser entlegenen Insel abseits aller gängigen Routen warst. Nur von Alexandroúpoli aus kommt man nämlich dorthin. Eine Übernachtung auf der einzigen Insel Thrakiens wirst du allerdings einplanen müssen. Die fotogenen Ausgrabungen der antiken Stadt Samothráki mit dem rätselhaften Kabiren-Heiligtum findest du im Norden der Insel; im dazugehörigen Museum fehlt allerdings die berühmte Nike von Samothrake, die in den Pariser Louvre verschleppt wurde. Baden kannst du nicht nur im Hotelpool oder im Meer, sondern auch unter Wasserfällen im Platanenwald von Thérme, wo heilkräftiges Wasser entspringt. Im Hochsommer werden Inselrundfahrten mit dem Boot angeboten, die direkt an den Steilwänden des 1611 m hohen Inselgebirges Fengári entlangführen.
- Samothráki
- http://www.samothraki.gr/
© niki_spasov, Shutterstock
Insider-Tipp Baden im Platanenwald
Ausgebuffte Inselsammler werden dich beneiden, wenn du auf dieser entlegenen Insel abseits aller gängigen Routen warst. Nur von Alexandroúpoli aus kommt man nämlich dorthin. Eine Übernachtung auf der einzigen Insel Thrakiens wirst du allerdings einplanen müssen. Die fotogenen Ausgrabungen der antiken Stadt Samothráki mit dem rätselhaften Kabiren-Heiligtum findest du im Norden der Insel; im dazugehörigen Museum fehlt allerdings die berühmte Nike von Samothrake, die in den Pariser Louvre verschleppt wurde. Baden kannst du nicht nur im Hotelpool oder im Meer, sondern auch unter Wasserfällen im Platanenwald von Thérme, wo heilkräftiges Wasser entspringt. Im Hochsommer werden Inselrundfahrten mit dem Boot angeboten, die direkt an den Steilwänden des 1611 m hohen Inselgebirges Fengári entlangführen.
- Samothráki
- http://www.samothraki.gr/
Moní tu Archángelu
Architektonische Highlights © Nataliya Nazarova, Shutterstock
Insider-Tipp Wag den Selbstversuch!
Das bedeutendste Inselkloster liegt einsam über der Steilküste und erinnert mit seiner Bauweise an die Athos- Klöster. Über seine Schindeldächer hinweg ist der 2033 m hohe heilige Berg Áthos meist gut in der Ferne zu sehen. Pilger kommen, weil im Vorraum der öffentlich zugänglichen Kirche ein Bruchstück eines Nagels als Reliquie verehrt wird, der einst angeblich am Kreuz durch die rechte Hand Christi getrieben war. Das Wasser aus der kleinen Felsquelle im Kloster gilt als wundertätig. Probier es aus, Plastikfläschchen kannst du im Kloster kaufen. Vielleicht reibst du dich lieber damit ein, statt es zu trinken?!
- Archángelu
- http://www.archangelmichaelthasos.com/
© Nataliya Nazarova, Shutterstock
Insider-Tipp Wag den Selbstversuch!
Das bedeutendste Inselkloster liegt einsam über der Steilküste und erinnert mit seiner Bauweise an die Athos- Klöster. Über seine Schindeldächer hinweg ist der 2033 m hohe heilige Berg Áthos meist gut in der Ferne zu sehen. Pilger kommen, weil im Vorraum der öffentlich zugänglichen Kirche ein Bruchstück eines Nagels als Reliquie verehrt wird, der einst angeblich am Kreuz durch die rechte Hand Christi getrieben war. Das Wasser aus der kleinen Felsquelle im Kloster gilt als wundertätig. Probier es aus, Plastikfläschchen kannst du im Kloster kaufen. Vielleicht reibst du dich lieber damit ein, statt es zu trinken?!
- Archángelu
- http://www.archangelmichaelthasos.com/
Meséo Karlóvassi
TouristenattraktionenInsider-Tipp Lyrik lesen am Meer
Die Griechen lieben Lyrik – die Samioten bilden da keine Ausnahme. Deswegen hat man dem großen Dichter Jánnis Rítsos (1909–1990) an der Strandpromenade ein Denkmal errichtet. Vielleicht greifst du dir die Übersetzung eines seiner Werke und setzt dich hier ans Meer. Das hätte Rítsos sicher gefallen, der an dieser Stelle selbst den Blick aufs Wasser genoss. Während der Militärdiktatur (1967–1974) galt er als Chronist des Widerstands. Er wurde daher zunächst auf die berüchtigte Insel Léros verbannt und stand ab 1970 in Karlóvassi unter Hausarrest. „Er saß einsam auf dem Stein, angesichts des Meeres. Er wollte nicht sehen, nicht antworten, nicht fühlen“, steht auf dem Denkmal, ein Zitat aus Rítsos Gedicht „Verweigerung“. Auch wenn du vielleicht schon schönere Strandpromenaden gesehen hast: den Blick aufs Meer gerichtet und ein wenig Poesie auf den Lippen – so kann man schon mal einen Sonnenuntergang verbringen.
- Meséo Karlóvassi, 832 00 Karlovasi
Insider-Tipp Lyrik lesen am Meer
Die Griechen lieben Lyrik – die Samioten bilden da keine Ausnahme. Deswegen hat man dem großen Dichter Jánnis Rítsos (1909–1990) an der Strandpromenade ein Denkmal errichtet. Vielleicht greifst du dir die Übersetzung eines seiner Werke und setzt dich hier ans Meer. Das hätte Rítsos sicher gefallen, der an dieser Stelle selbst den Blick aufs Wasser genoss. Während der Militärdiktatur (1967–1974) galt er als Chronist des Widerstands. Er wurde daher zunächst auf die berüchtigte Insel Léros verbannt und stand ab 1970 in Karlóvassi unter Hausarrest. „Er saß einsam auf dem Stein, angesichts des Meeres. Er wollte nicht sehen, nicht antworten, nicht fühlen“, steht auf dem Denkmal, ein Zitat aus Rítsos Gedicht „Verweigerung“. Auch wenn du vielleicht schon schönere Strandpromenaden gesehen hast: den Blick aufs Meer gerichtet und ein wenig Poesie auf den Lippen – so kann man schon mal einen Sonnenuntergang verbringen.
- Meséo Karlóvassi, 832 00 Karlovasi
Ágios Ioánnis Eleímonas
TouristenattraktionenInsider-Tipp Einsam am Strand
Mitten im Nirgendwo, im äußersten Südwesten der Insel, liegt dieses kleine, etwa 130 Jahre alte Kloster, das du über eine holprige Straße erreichst. Hier umgibt dich ein Tal mit wuchernder Vegetation und vielen Quellen. Ein gut 200 m langer Pfad führt vom Kloster zu einem einsamen Kieselstrand. Die Chance, dass du hier allein bist, ist groß. Da macht es auch nichts, wenn du die Badesachen im Auto vergisst.
- Unnamed Road, 831 02 Marathokampos
- http://www.samosin.gr/
Insider-Tipp Einsam am Strand
Mitten im Nirgendwo, im äußersten Südwesten der Insel, liegt dieses kleine, etwa 130 Jahre alte Kloster, das du über eine holprige Straße erreichst. Hier umgibt dich ein Tal mit wuchernder Vegetation und vielen Quellen. Ein gut 200 m langer Pfad führt vom Kloster zu einem einsamen Kieselstrand. Die Chance, dass du hier allein bist, ist groß. Da macht es auch nichts, wenn du die Badesachen im Auto vergisst.
- Unnamed Road, 831 02 Marathokampos
- http://www.samosin.gr/
Logothetis-Burg
Architektonische Highlights © Milos Vucicevic, Shutterstock
Insider-Tipp Romantik auf den Spuren der Zeit
Auf der Meerseite der Altstadt von Pythagório ragt ein großer Turm in die Höhe. Den kannst du nicht übersehen, wenn du etwa auf halber Höhe der Haupteinkaufsstraße Richtung Küste läufst. Auf einmal bist du in einer anderen Welt. Eben noch Geschäfte, Essen und wildes Treiben, jetzt ein Hauch von Mittelalter. Die Samioten nennen den Hügel Kastélli und den Turm Pírgos Logothéti. 1822 wurde hier eine Festung errichtet, um die benachbarten Türken von Sámos fernzuhalten, die die Insel nach 400-jähriger Herrschaft gerade verloren hatten. Der Ort entführt dich sogar noch weiter zurück in die Inselgeschichte: Im 6.Jh. v. Chr. regierte von dieser Stelle aus der Tyrann Polykrates. In der hellenistisch-römischen Zeit standen hier Luxusvillen, im 5.Jh. n. Chr. errichteten die Samioten an dieser Stelle eine byzantinische Burg mit Kapelle. Wenn du aufmerksam suchst, dann findest du Spuren all dieser Bauten am Ostrand des Friedhofs. Der liegt zwischen der Logothétis-Burg und der benachbarten Hauptkirche Pythagórios. Im Inneren der restaurierten Burg ist das Geschichtsmuseum von Sámos untergebracht, wo du dich über all diese Details noch einmal genauer informieren kannst. Abends und nachts kannst du das Gelände für einen romantischen Spaziergang nutzen. Gelände jederzeit frei zugänglich.
- Tower of Lykourgos Logothetis, 831 03 Pythagorio
- http://archaeologicalmuseums.gr/
- +30 2273 062408
© Milos Vucicevic, Shutterstock
Insider-Tipp Romantik auf den Spuren der Zeit
Auf der Meerseite der Altstadt von Pythagório ragt ein großer Turm in die Höhe. Den kannst du nicht übersehen, wenn du etwa auf halber Höhe der Haupteinkaufsstraße Richtung Küste läufst. Auf einmal bist du in einer anderen Welt. Eben noch Geschäfte, Essen und wildes Treiben, jetzt ein Hauch von Mittelalter. Die Samioten nennen den Hügel Kastélli und den Turm Pírgos Logothéti. 1822 wurde hier eine Festung errichtet, um die benachbarten Türken von Sámos fernzuhalten, die die Insel nach 400-jähriger Herrschaft gerade verloren hatten. Der Ort entführt dich sogar noch weiter zurück in die Inselgeschichte: Im 6.Jh. v. Chr. regierte von dieser Stelle aus der Tyrann Polykrates. In der hellenistisch-römischen Zeit standen hier Luxusvillen, im 5.Jh. n. Chr. errichteten die Samioten an dieser Stelle eine byzantinische Burg mit Kapelle. Wenn du aufmerksam suchst, dann findest du Spuren all dieser Bauten am Ostrand des Friedhofs. Der liegt zwischen der Logothétis-Burg und der benachbarten Hauptkirche Pythagórios. Im Inneren der restaurierten Burg ist das Geschichtsmuseum von Sámos untergebracht, wo du dich über all diese Details noch einmal genauer informieren kannst. Abends und nachts kannst du das Gelände für einen romantischen Spaziergang nutzen. Gelände jederzeit frei zugänglich.
- Tower of Lykourgos Logothetis, 831 03 Pythagorio
- http://archaeologicalmuseums.gr/
- +30 2273 062408
Folklore Museum
MuseenInsider-Tipp Geschichte erleben
Stell dir vor, es regnet und der Tag am Strand fällt ins Wasser. Macht nichts. Besuch das Museum auf dem Gelände des Hotels Dóryssa Seaside Resort. Zu sehen gibt es Zeugnisse einer Epoche auf Sámos, in der die Menschen noch ganz auf sich gestellt waren: Alte Geräte der Landwirtschaft, von Korbmachern, Fischern und Imkern und die Nachbauten von Werkstätten, darunter die eines Zimmermanns, Töpfers, Schmieds und Barbiers. Selbst ein begehbares Bauernhaus hat man hier nachgestellt. Wenn du deine Kinder irgendwie vom Wetter ablenken musst, ist das der richtige Ort.
- Dóryssa Seaside Resort, Pythagório
- http://www.doryssa.gr/
- +30 2273 088300
Insider-Tipp Geschichte erleben
Stell dir vor, es regnet und der Tag am Strand fällt ins Wasser. Macht nichts. Besuch das Museum auf dem Gelände des Hotels Dóryssa Seaside Resort. Zu sehen gibt es Zeugnisse einer Epoche auf Sámos, in der die Menschen noch ganz auf sich gestellt waren: Alte Geräte der Landwirtschaft, von Korbmachern, Fischern und Imkern und die Nachbauten von Werkstätten, darunter die eines Zimmermanns, Töpfers, Schmieds und Barbiers. Selbst ein begehbares Bauernhaus hat man hier nachgestellt. Wenn du deine Kinder irgendwie vom Wetter ablenken musst, ist das der richtige Ort.
- Dóryssa Seaside Resort, Pythagório
- http://www.doryssa.gr/
- +30 2273 088300
Flammarí-Hochebene
Landschaftliche HighlightsInsider-Tipp Dem Himmel so nah
Du musst nicht weit aus der Stadt fahren, um wieder das zu finden, was du auf der Insel wahrscheinlich gesucht hast: Stille und Ruhe. Die Vlamarí-Hochebene ist nur gut 3 km von Vathý entfernt. Auf einmal wanderst du auf alten, byzantinischen Wegen, vorbei an Zypressen und Eukalyptusbäumen. Besuch das Kloster Agía Zóni. Hier kommst du dir vor wie in einer Festung. Und im Innenhof kannst du dich im Schatten ausruhen. Wirf auch einen Blick in die Klosterkirche aus dem 18.Jh. Die Ikonostase trägt schöne figürliche Holzschnitzereien. Über der Hochebene ragt ein Berg auf, auf dem in 300 m Höhe das sagenumwobene Nonnenkloster Zoodóchos Pigí thront. Im Kloster lässt du das Handy besser in der Tasche, denn es herrscht striktes Fotografierverbot! Aber wenn du dich auf sakrale Musik einlassen willst, dann nimm an einem Gottesdienst in der 1786 erbauten, kleinen Kirche teil. Auch wenn das sonst nicht so dein Fall ist – der Engelsgesang der Klosterbewohnerinnen lässt niemanden kalt. Für die Anfahrt über die sehr schmale Straße wirst du mit grandiosen Ausblicken auf die von üppigem Grün gesäumten Strandbuchten Mourtiá (auch mit dem Auto erreichbar), Mikrí Lákka und Megáli Lákka belohnt.
- Agía Zóni
Insider-Tipp Dem Himmel so nah
Du musst nicht weit aus der Stadt fahren, um wieder das zu finden, was du auf der Insel wahrscheinlich gesucht hast: Stille und Ruhe. Die Vlamarí-Hochebene ist nur gut 3 km von Vathý entfernt. Auf einmal wanderst du auf alten, byzantinischen Wegen, vorbei an Zypressen und Eukalyptusbäumen. Besuch das Kloster Agía Zóni. Hier kommst du dir vor wie in einer Festung. Und im Innenhof kannst du dich im Schatten ausruhen. Wirf auch einen Blick in die Klosterkirche aus dem 18.Jh. Die Ikonostase trägt schöne figürliche Holzschnitzereien. Über der Hochebene ragt ein Berg auf, auf dem in 300 m Höhe das sagenumwobene Nonnenkloster Zoodóchos Pigí thront. Im Kloster lässt du das Handy besser in der Tasche, denn es herrscht striktes Fotografierverbot! Aber wenn du dich auf sakrale Musik einlassen willst, dann nimm an einem Gottesdienst in der 1786 erbauten, kleinen Kirche teil. Auch wenn das sonst nicht so dein Fall ist – der Engelsgesang der Klosterbewohnerinnen lässt niemanden kalt. Für die Anfahrt über die sehr schmale Straße wirst du mit grandiosen Ausblicken auf die von üppigem Grün gesäumten Strandbuchten Mourtiá (auch mit dem Auto erreichbar), Mikrí Lákka und Megáli Lákka belohnt.
- Agía Zóni
Papadiamántis-Museum
Museen © Panos Karas, Shutterstock
Das Geburtshaus des bedeutenden neugriechischen Schriftstellers Aléxandros Papadiamántis (1851-1911) zeigt, wie man vor etwa 100 Jahren im Inselstädtchen Skiáthos lebte.
- Odós Papadiamántis, 370 02 Skiáthos
- http://odysseus.culture.gr/
- +30 2427 023843
© Panos Karas, Shutterstock
Das Geburtshaus des bedeutenden neugriechischen Schriftstellers Aléxandros Papadiamántis (1851-1911) zeigt, wie man vor etwa 100 Jahren im Inselstädtchen Skiáthos lebte.
- Odós Papadiamántis, 370 02 Skiáthos
- http://odysseus.culture.gr/
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Archaiologikó Mousío
MuseenDas 2010 eröffnete Archäologische Museum beeindruckt durch die Nachbildung einer Felswand mit mehreren Nischen für Opfergaben, wie sie im antiken Sámos der Göttin Kybele geweiht war.
- Pythagório
- http://odysseus.culture.gr/
- +30 2273 062813
Das 2010 eröffnete Archäologische Museum beeindruckt durch die Nachbildung einer Felswand mit mehreren Nischen für Opfergaben, wie sie im antiken Sámos der Göttin Kybele geweiht war.
- Pythagório
- http://odysseus.culture.gr/
- +30 2273 062813
Archaiologikó Mousío
MuseenIn diesem Museum sind neun Terrakotten aus dem 7.Jh. von besonderer Anmut. Gefunden wurden sie im Hephaistia-Heiligtum. Sechs zeigen Sirenen, drei weitere Sphingen, geflügelte Löwen mit Frauenköpfen.
- Navarchou Kountourioti, 814 00 Mírina
- +30 2254 022990
In diesem Museum sind neun Terrakotten aus dem 7.Jh. von besonderer Anmut. Gefunden wurden sie im Hephaistia-Heiligtum. Sechs zeigen Sirenen, drei weitere Sphingen, geflügelte Löwen mit Frauenköpfen.
- Navarchou Kountourioti, 814 00 Mírina
- +30 2254 022990
Archaiologikó Mousío
MuseenZwar ist die berühmte Nike von Samothrake in diesem Museum nur als Kopie vertreten, weil das Original heute im Pariser Louvre steht. Sehenswert ist aber auch ein Fries aus der Zeit um 340 v.Chr., das tanzende Mädchen zeigt. Im gleichen Saal sind auch Dachziegel ausgestellt, die Stempel der Handwerker tragen, diese wurden nämlich pro Stück bezahlt.
- Eparchiaki Odós Kamariotissas - Pigon Samothrakis, 680 02 Samothráki
- http://www.samothracemuseum.gr/
- +30 2551 041474
- ithepka@culture.gr
Zwar ist die berühmte Nike von Samothrake in diesem Museum nur als Kopie vertreten, weil das Original heute im Pariser Louvre steht. Sehenswert ist aber auch ein Fries aus der Zeit um 340 v.Chr., das tanzende Mädchen zeigt. Im gleichen Saal sind auch Dachziegel ausgestellt, die Stempel der Handwerker tragen, diese wurden nämlich pro Stück bezahlt.
- Eparchiaki Odós Kamariotissas - Pigon Samothrakis, 680 02 Samothráki
- http://www.samothracemuseum.gr/
- +30 2551 041474
- ithepka@culture.gr
Archaiologikó Mousío
MuseenDas interessanteste Objekt in diesem Museum ist ein in Stein gemeißelter Brief Alexanders des Großen an die Chioten aus dem Jahr 332 v.Chr.
- Odós Michálu 10, 821 00 Chíos
- +30 2271 044239
Das interessanteste Objekt in diesem Museum ist ein in Stein gemeißelter Brief Alexanders des Großen an die Chioten aus dem Jahr 332 v.Chr.
- Odós Michálu 10, 821 00 Chíos
- +30 2271 044239
Archaiologikó Mousío
MuseenBedeutendstes Objekt in diesem Museum ist die aus dem 6.Jh. stammende, etwa 3 m hohe Statue eines nackten Jünglings mit Widder im Arm. Interessant ist außerdem eine Vitrine mit 14 Mineralien, die in der Antike auf der Insel abgebaut wurden und ihr zu großem Wohlstand verhalfen, darunter Eisenerz, Opal und der mineralische Ockerfarbstoff Rötel.
- Meg. Alexandrou 2, 640 04 Liménas
- http://odysseus.culture.gr/
- +30 2593 022180
Bedeutendstes Objekt in diesem Museum ist die aus dem 6.Jh. stammende, etwa 3 m hohe Statue eines nackten Jünglings mit Widder im Arm. Interessant ist außerdem eine Vitrine mit 14 Mineralien, die in der Antike auf der Insel abgebaut wurden und ihr zu großem Wohlstand verhalfen, darunter Eisenerz, Opal und der mineralische Ockerfarbstoff Rötel.
- Meg. Alexandrou 2, 640 04 Liménas
- http://odysseus.culture.gr/
- +30 2593 022180
Kástro
Touristenattraktionen © Katarina Maletic, Shutterstock
Auf einer steil aus dem Meer ragenden Halbinsel an der Nordküste sind Teile der Stadtmauer, Kapellen und Hausruinen dieser mittelalterlichen Inselhauptstadt erhalten, die heute von herrenlosen Katzen bevölkert werden.
- 370 02 Skiáthos
- http://www.kastra.eu/
© Katarina Maletic, Shutterstock
Auf einer steil aus dem Meer ragenden Halbinsel an der Nordküste sind Teile der Stadtmauer, Kapellen und Hausruinen dieser mittelalterlichen Inselhauptstadt erhalten, die heute von herrenlosen Katzen bevölkert werden.
- 370 02 Skiáthos
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