Niederschlesien Must Sees

Ostrów Tumski
Geographical
Wrocław
Kościól pw. Podwyższenia Krzyża Świętego
Architektonische Highlights
Jelenia Góra
Ryneczek Zabobrze
Märkte und Flohmärkte
Jelenia Góra
Łomnica
Geographical
Łomnica
Kościół Wang
Architektonische Highlights
Karpacz
Szrenica
Landschaftliche Highlights
Szklarska Poręba
Hala Stulecia (Jahrhunderthalle)
Architektonische Highlights
Wrocław
Rynek
Touristenattraktionen
Wrocław
Krzeszów
Touristenattraktionen
Krzeszów
Kościół Pokoju w Świdnicy
Architektonische Highlights
Swidnica
Kotlina Jeleniogórska
Landschaftliche Highlights
Jelenia Góra
Kościół Pokoju w Jaworze
Architektonische Highlights
Jawor

    Geographical

    Architektonische Highlights

    Geographical

    Architektonische Highlights

    Märkte und Flohmärkte

    Landschaftliche Highlights

    Touristenattraktionen


  • Ostrów Tumski

    Geographical
    Insider-Tipp
    Weit oben

    Die Wiege der Stadt ist seit dem 19.Jh. durch die Aufschüttung eines Oderarms keine Insel mehr. Mehrere Kirchen stehen hier dicht beieinander, darunter auch die Kathedrale des hl. Johannes des Täufers. Ihr Bau begann im 10.Jh., die nächsten 1000 Jahre wurde an ihr weiter gewerkelt. Mit ihren zwei fast 100 m hohen Türmen kann sie sich wahrhaft sehen lassen. Ein Lift bringt dich zur Aussichtsplattform hinauf, die dir die Stadt zu Füßen legt.

    • Wrocław
    Insider-Tipp
    Weit oben

    Die Wiege der Stadt ist seit dem 19.Jh. durch die Aufschüttung eines Oderarms keine Insel mehr. Mehrere Kirchen stehen hier dicht beieinander, darunter auch die Kathedrale des hl. Johannes des Täufers. Ihr Bau begann im 10.Jh., die nächsten 1000 Jahre wurde an ihr weiter gewerkelt. Mit ihren zwei fast 100 m hohen Türmen kann sie sich wahrhaft sehen lassen. Ein Lift bringt dich zur Aussichtsplattform hinauf, die dir die Stadt zu Füßen legt.

    • Wrocław

  • Kościól pw. Podwyższenia Krzyża Świętego

    Architektonische Highlights
    • © ArTono, Shutterstock

    Die Gnadenkirche Zum Kreuze Christi ist Niederschlesiens größtes Gotteshaus (ul. 1 Maja). 1709–14 wurde sie als Stiftung der protestantischen Bürger der Stadt auf dem Grundriss eines griechischen Kreuzes erbaut. Im Inneren solltest du dir die Barockorgel (1727) und die Kanzel (1717) sowie die Fresken von Felix Anton Scheffler (1751) anschauen. Das heutige katholische Gotteshaus bietet mit seinen drei hölzernen Emporen 4000 Personen Platz.

    • © ArTono, Shutterstock

    Die Gnadenkirche Zum Kreuze Christi ist Niederschlesiens größtes Gotteshaus (ul. 1 Maja). 1709–14 wurde sie als Stiftung der protestantischen Bürger der Stadt auf dem Grundriss eines griechischen Kreuzes erbaut. Im Inneren solltest du dir die Barockorgel (1727) und die Kanzel (1717) sowie die Fresken von Felix Anton Scheffler (1751) anschauen. Das heutige katholische Gotteshaus bietet mit seinen drei hölzernen Emporen 4000 Personen Platz.


  • Ryneczek Zabobrze

    Märkte und Flohmärkte
    • © ArTono, Shutterstock

    In Laubengängen kannst du um den gesamten Marktplatz wandeln. Die Häuser stammen aus dem 17.und 18.Jh. Leider verloren sie bei Restaurierungen in den 1960er-Jahren ihren reichen plastischen Schmuck. Das Rathaus in der Mitte des Marktes (in Schlesien nennt man diese rechteckig angelegten Plätze rynek, Ring) entstand 1744–49, der Neptunbrunnen im 19.Jh. als Symbol für den einstigen Überseehandel der Stadt, die durch das Tuchgeschäft zu Reichtum kam.

    • © ArTono, Shutterstock

    In Laubengängen kannst du um den gesamten Marktplatz wandeln. Die Häuser stammen aus dem 17.und 18.Jh. Leider verloren sie bei Restaurierungen in den 1960er-Jahren ihren reichen plastischen Schmuck. Das Rathaus in der Mitte des Marktes (in Schlesien nennt man diese rechteckig angelegten Plätze rynek, Ring) entstand 1744–49, der Neptunbrunnen im 19.Jh. als Symbol für den einstigen Überseehandel der Stadt, die durch das Tuchgeschäft zu Reichtum kam.


  • Łomnica

    Geographical
    • © Air Vision, Shutterstock

    Wohnen, Essen, Besichtigungen, Einkaufen, Kultur – das kleine Łomnica,12 km südöstlich von Jelenia Góra, ist auf jeden Fall einen Abstecherwert. 46 Jahre nach ihrer Vertreibung kaufte die Familie von Küster den alten Familienbesitz zurück und verwandelte das fast schon zur Ruine verkommene Barockschloss zum deutsch-polnischen Kulturzentrum. Hier wird zu Konzerten und Vorträgen geladen, zu sehen ist eine ständige Ausstellung über die Schlösser und Parks im Hirschberger Tal. Das benachbarte Witwenschlösschen hat sich seit der Sanierung als Hotel und Restaurant Palac Łomnica (Schloss Lomnitz) einen guten Ruf erworben. Im wenige Minuten entfernten, wieder hergestellten Museumsgutshof (Dominium Łomnica) sehen Besucher, wie einst das Leben auf einem Gut im Hirschberger Tal verlief. Entstanden sind Tiergehege, Schauwerkstätten,eine Schmiede, eine Ausstellung zur Landwirtschaftsgeschichte, Gutsläden, in denen landwirtschaftliche Produkte verkauft werden, sowie ein Selbstbedienungsrestaurant mit preiswerter niederschlesischer und polnischer Küche.

    • 58-531 Łomnica
    • © Air Vision, Shutterstock

    Wohnen, Essen, Besichtigungen, Einkaufen, Kultur – das kleine Łomnica,12 km südöstlich von Jelenia Góra, ist auf jeden Fall einen Abstecherwert. 46 Jahre nach ihrer Vertreibung kaufte die Familie von Küster den alten Familienbesitz zurück und verwandelte das fast schon zur Ruine verkommene Barockschloss zum deutsch-polnischen Kulturzentrum. Hier wird zu Konzerten und Vorträgen geladen, zu sehen ist eine ständige Ausstellung über die Schlösser und Parks im Hirschberger Tal. Das benachbarte Witwenschlösschen hat sich seit der Sanierung als Hotel und Restaurant Palac Łomnica (Schloss Lomnitz) einen guten Ruf erworben. Im wenige Minuten entfernten, wieder hergestellten Museumsgutshof (Dominium Łomnica) sehen Besucher, wie einst das Leben auf einem Gut im Hirschberger Tal verlief. Entstanden sind Tiergehege, Schauwerkstätten,eine Schmiede, eine Ausstellung zur Landwirtschaftsgeschichte, Gutsläden, in denen landwirtschaftliche Produkte verkauft werden, sowie ein Selbstbedienungsrestaurant mit preiswerter niederschlesischer und polnischer Küche.

    • 58-531 Łomnica

  • Kościół Wang

    Architektonische Highlights
    • © konradkerker, Shutterstock

    Das Gotteshaus oberhalb von Karpacz im Ortsteil Bierutowice ist das bekannteste Baudenkmal im schlesischen Riesengebirge, ein bezauberndes Zeugnis skandinavischer Holzbaukunst im romanischen Stil. Der preußische König reiste 1844 höchstpersönlich nach Brückenberg (heute ein Ortsteil von Karpacz), um an der Weihung der Kirche teilzunehmen. Der Landschaftsmaler Jan Christian Dahl, ein Schüler Caspar David Friedrichs, erwarb 1841 diese in Norwegen zum Abbruch bestimmte Stabkirche (das tragende Gerüst besteht aus Stäben) im Auftrag von Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV. Wäre es nach dem Monarchen gegangen, würde das Kleinod aus dem frühen 13.Jh. heute auf der Berliner Pfaueninsel stehen. Gräfin Friederike von Reden jedoch konnte den König überreden, das Kirchlein im Riesengebirge aufstellen zu lassen. Zum Dank dafür wurde der Gräfin schräg gegenüber dem Kircheneingang ein Denkmal (1856) gesetzt. Besonders wertvoll an der Kirche Wang sind die Schnitzereien an den Kapitellen und Portalen; der massive, 24 m hohe Glockenturm ist eine etwas spätere Zugabe, er entstand auf Wunsch des Preußenkönigs nach einem Entwurf des Schinkelschülers Friedrich August Stüler.

    • © konradkerker, Shutterstock

    Das Gotteshaus oberhalb von Karpacz im Ortsteil Bierutowice ist das bekannteste Baudenkmal im schlesischen Riesengebirge, ein bezauberndes Zeugnis skandinavischer Holzbaukunst im romanischen Stil. Der preußische König reiste 1844 höchstpersönlich nach Brückenberg (heute ein Ortsteil von Karpacz), um an der Weihung der Kirche teilzunehmen. Der Landschaftsmaler Jan Christian Dahl, ein Schüler Caspar David Friedrichs, erwarb 1841 diese in Norwegen zum Abbruch bestimmte Stabkirche (das tragende Gerüst besteht aus Stäben) im Auftrag von Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV. Wäre es nach dem Monarchen gegangen, würde das Kleinod aus dem frühen 13.Jh. heute auf der Berliner Pfaueninsel stehen. Gräfin Friederike von Reden jedoch konnte den König überreden, das Kirchlein im Riesengebirge aufstellen zu lassen. Zum Dank dafür wurde der Gräfin schräg gegenüber dem Kircheneingang ein Denkmal (1856) gesetzt. Besonders wertvoll an der Kirche Wang sind die Schnitzereien an den Kapitellen und Portalen; der massive, 24 m hohe Glockenturm ist eine etwas spätere Zugabe, er entstand auf Wunsch des Preußenkönigs nach einem Entwurf des Schinkelschülers Friedrich August Stüler.


  • Szrenica

    Landschaftliche Highlights
    • © Papuchalka - kaelaimages, Shutterstock

    Der 1361 m hohe Berg ist von Szklarska Poręba aus bequem mit dem Sessellift zu erreichen. Dieser moderne, 2756 m lange Lift bewältigt einen Höhenunterschied von 603 m. Pro Stunde können 1400 Personen befördert werden. Auf halber Strecke gibt es in 885 m Höhe eine Umsteigestation; die Gesamtfahrzeit beträgt 25 Minuten. Der Lift ist meist von 9 bis 16.30 Uhr in Betrieb. Auf die letzte Berg- und Talfahrt macht ein Schild an der Kasse aufmerksam. Die Zufahrt zur Talstation ist ausgeschildert, ein bewachter, kostenpflichtiger Parkplatz vorhanden. Wer zu Fuß auf den Berg steigen möchte, wandert auf einem rot markierten Wanderweg am Wodospad Kamieńczyka (Zackelfall) vorbei zur großen Schronisko na Hali Szrenickiej in 1195 m Höhe. Von hier geht es weiter zur Hala Szrenicka (Reifträger-Bergweide).

    • 58-580 Szklarska Poręba
    • © Papuchalka - kaelaimages, Shutterstock

    Der 1361 m hohe Berg ist von Szklarska Poręba aus bequem mit dem Sessellift zu erreichen. Dieser moderne, 2756 m lange Lift bewältigt einen Höhenunterschied von 603 m. Pro Stunde können 1400 Personen befördert werden. Auf halber Strecke gibt es in 885 m Höhe eine Umsteigestation; die Gesamtfahrzeit beträgt 25 Minuten. Der Lift ist meist von 9 bis 16.30 Uhr in Betrieb. Auf die letzte Berg- und Talfahrt macht ein Schild an der Kasse aufmerksam. Die Zufahrt zur Talstation ist ausgeschildert, ein bewachter, kostenpflichtiger Parkplatz vorhanden. Wer zu Fuß auf den Berg steigen möchte, wandert auf einem rot markierten Wanderweg am Wodospad Kamieńczyka (Zackelfall) vorbei zur großen Schronisko na Hali Szrenickiej in 1195 m Höhe. Von hier geht es weiter zur Hala Szrenicka (Reifträger-Bergweide).

    • 58-580 Szklarska Poręba

  • Hala Stulecia (Jahrhunderthalle)

    Architektonische Highlights
    • © oin, Shutterstock

    Der Avantgardist Max Berg schuf 1913 einen Megabetonbau mit freischwebender Kuppel von 65 m Spannweite - ein Meilenstein der Architekturgeschichte, heute Unesco-Weltkulturerbe. Vor der Halle gefällt ein multimediales Wasserspiel: 300 Fontänen schießen bis zu 40 m in die Höhe; abends sind sie geheimnisvoll beleuchtet. Im Vier-Kuppel-Pavillon nebenan öffnet das Museum für zeitgenössische Kunst.

    • © oin, Shutterstock

    Der Avantgardist Max Berg schuf 1913 einen Megabetonbau mit freischwebender Kuppel von 65 m Spannweite - ein Meilenstein der Architekturgeschichte, heute Unesco-Weltkulturerbe. Vor der Halle gefällt ein multimediales Wasserspiel: 300 Fontänen schießen bis zu 40 m in die Höhe; abends sind sie geheimnisvoll beleuchtet. Im Vier-Kuppel-Pavillon nebenan öffnet das Museum für zeitgenössische Kunst.


  • Rynek

    Touristenattraktionen
    • © The World in HDR, Shutterstock

    Elf Straßen münden auf den Platz, in dessen Mitte sich das im gotischen und im Renaissancestil erbaute Alte Rathaus erhebt – seine prachtvollen Säle kannst du besichtigen. Die schönsten Bürgerhäuser stehen auf der Westseite des Rings (u.a. Nr. 2 das Greifenhaus, Nr. 4 Zum Goldenen Adler, Nr. 6 und 7 Zur Goldenen und Zur Blauen Sonne). An der nordwestl. Seite verbindet sich der Markt mit dem Platz vor der Elisabethkirche, vorbei an den zwei charakteristischen kleinen Barockhäusern Jas und Małgosia („Hänsel und Gretel“). An der südwestl. Ecke gelangst du auf den Salzmarkt (Plac Solny) u. a. mit dem klassischen Gebäude der Neuen Börse und den Blumenständen in der Mitte.

    • © The World in HDR, Shutterstock

    Elf Straßen münden auf den Platz, in dessen Mitte sich das im gotischen und im Renaissancestil erbaute Alte Rathaus erhebt – seine prachtvollen Säle kannst du besichtigen. Die schönsten Bürgerhäuser stehen auf der Westseite des Rings (u.a. Nr. 2 das Greifenhaus, Nr. 4 Zum Goldenen Adler, Nr. 6 und 7 Zur Goldenen und Zur Blauen Sonne). An der nordwestl. Seite verbindet sich der Markt mit dem Platz vor der Elisabethkirche, vorbei an den zwei charakteristischen kleinen Barockhäusern Jas und Małgosia („Hänsel und Gretel“). An der südwestl. Ecke gelangst du auf den Salzmarkt (Plac Solny) u. a. mit dem klassischen Gebäude der Neuen Börse und den Blumenständen in der Mitte.


  • Krzeszów

    Touristenattraktionen
    • © Dziajda, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Wo Heilige tanzen

    Die Klosteranlage der Benediktiner (später Zisterzienser) aus dem 13.Jh. wird von der zweitürmigen Abteikirche aus dem 18.Jh. überragt, deren prachtvolles Äußeres dem beeindruckenden Inneren mit üppigen Stuckdekorationen, Fresken, Altären, dem Chorgestühl und der Orgel entspricht. In der Fürstenkapelle ruhen die Schweidnitzer Piasten. Ebenso begeistert die kleine St.-Josephskirche nebenan, wo „Rembrandt“ Willmann um 1695 einen wirklich großartigen Freskenzyklus schuf.

    • © Dziajda, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Wo Heilige tanzen

    Die Klosteranlage der Benediktiner (später Zisterzienser) aus dem 13.Jh. wird von der zweitürmigen Abteikirche aus dem 18.Jh. überragt, deren prachtvolles Äußeres dem beeindruckenden Inneren mit üppigen Stuckdekorationen, Fresken, Altären, dem Chorgestühl und der Orgel entspricht. In der Fürstenkapelle ruhen die Schweidnitzer Piasten. Ebenso begeistert die kleine St.-Josephskirche nebenan, wo „Rembrandt“ Willmann um 1695 einen wirklich großartigen Freskenzyklus schuf.


  • Kościół Pokoju w Świdnicy

    Architektonische Highlights
    • © Dziajda, Shutterstock

    Es lohnt, von Jelenia Góra aus die Friedenskirchen in Jawor (Jauer, 40 km nordöstlich und Świdnica (Schweidnitz, 65 km östlich, zu besuchen. Gemäß der im Westfälischen Frieden (1648) zugestandenen Religionsfreiheit erlaubten die habsburgischen Kaiser ihren protestantischen Untertanen in Schlesien den Bau von drei Kirchen. Diese mussten außerhalb der Stadt liegen, aus Holz, Lehm und Stroh errichtet sein, sie durften keine Türme und Glocken haben, die Bauzeit durfte nur ein Jahr betragen. Die Kirche in Głogów (Glogau) brannte nach einiger Zeit ab. Die beiden erhaltenen in Jawor - die größte Holzkirche Europas - beeindrucken durch den Gegensatz zwischen dem bescheidenen Äußeren und der für protestantische Gotteshäuser untypischen prächtigen Innenausstattung mit Gold und Malereien. Sie gehören zum Unesco-Weltkulturerbe.

    • © Dziajda, Shutterstock

    Es lohnt, von Jelenia Góra aus die Friedenskirchen in Jawor (Jauer, 40 km nordöstlich und Świdnica (Schweidnitz, 65 km östlich, zu besuchen. Gemäß der im Westfälischen Frieden (1648) zugestandenen Religionsfreiheit erlaubten die habsburgischen Kaiser ihren protestantischen Untertanen in Schlesien den Bau von drei Kirchen. Diese mussten außerhalb der Stadt liegen, aus Holz, Lehm und Stroh errichtet sein, sie durften keine Türme und Glocken haben, die Bauzeit durfte nur ein Jahr betragen. Die Kirche in Głogów (Glogau) brannte nach einiger Zeit ab. Die beiden erhaltenen in Jawor - die größte Holzkirche Europas - beeindrucken durch den Gegensatz zwischen dem bescheidenen Äußeren und der für protestantische Gotteshäuser untypischen prächtigen Innenausstattung mit Gold und Malereien. Sie gehören zum Unesco-Weltkulturerbe.


  • Kotlina Jeleniogórska

    Landschaftliche Highlights

    Im anmutigen Vorland des Riesengebirges gibt es 30 Schlösser - eine ähnliche Dichte an Residenzen bietet nur das Tal der Loire in Frankreich! Zahlreiche preußische Adelsfamilien haben hier im 19.Jh. Burgen, Schlösser, Herrenhäuser, Landsitze gekauft oder durch renommierte Architekten wie Karl Friedrich Schinkel bauen lassen. Einige von ihnen sind, teils renoviert, teils im verfallenen Zustand zu besichtigen, u. a. die Burgruine Chojnik (Kynast) oder das sanierte Schloss Wojanów mit englischem Park. Einblicke ins ehemalige Landleben bietet Schloss Łomnica (Lomnitz), das mit finanzieller Unterstützung des deutschen Vereins zur „Pflege der Kunst und Kultur in Schlesien“ restauriert wurde. Eine kleine Schlösserrunde präsentiert Erlebnistour 5.

    Im anmutigen Vorland des Riesengebirges gibt es 30 Schlösser - eine ähnliche Dichte an Residenzen bietet nur das Tal der Loire in Frankreich! Zahlreiche preußische Adelsfamilien haben hier im 19.Jh. Burgen, Schlösser, Herrenhäuser, Landsitze gekauft oder durch renommierte Architekten wie Karl Friedrich Schinkel bauen lassen. Einige von ihnen sind, teils renoviert, teils im verfallenen Zustand zu besichtigen, u. a. die Burgruine Chojnik (Kynast) oder das sanierte Schloss Wojanów mit englischem Park. Einblicke ins ehemalige Landleben bietet Schloss Łomnica (Lomnitz), das mit finanzieller Unterstützung des deutschen Vereins zur „Pflege der Kunst und Kultur in Schlesien“ restauriert wurde. Eine kleine Schlösserrunde präsentiert Erlebnistour 5.


  • Kościół Pokoju w Jaworze

    Architektonische Highlights
    • © leszczem, Shutterstock

    Es lohnt, von Jelenia Góra aus die Friedenskirchen in Jawor (Jauer, 40 km nordöstlich und Świdnica (Schweidnitz, 65 km östlich, zu besuchen. Gemäß der im Westfälischen Frieden (1648) zugestandenen Religionsfreiheit erlaubten die habsburgischen Kaiser ihren protestantischen Untertanen in Schlesien den Bau von drei Kirchen. Diese mussten außerhalb der Stadt liegen, aus Holz, Lehm und Stroh errichtet sein, sie durften keine Türme und Glocken haben, die Bauzeit durfte nur ein Jahr betragen. Die Kirche in Głogów (Glogau) brannte nach einiger Zeit ab. Die beiden erhaltenen in Jawor - die größte Holzkirche Europas - beeindrucken durch den Gegensatz zwischen dem bescheidenen Äußeren und der für protestantische Gotteshäuser untypischen prächtigen Innenausstattung mit Gold und Malereien. Sie gehören zum Unesco-Weltkulturerbe.j

    • © leszczem, Shutterstock

    Es lohnt, von Jelenia Góra aus die Friedenskirchen in Jawor (Jauer, 40 km nordöstlich und Świdnica (Schweidnitz, 65 km östlich, zu besuchen. Gemäß der im Westfälischen Frieden (1648) zugestandenen Religionsfreiheit erlaubten die habsburgischen Kaiser ihren protestantischen Untertanen in Schlesien den Bau von drei Kirchen. Diese mussten außerhalb der Stadt liegen, aus Holz, Lehm und Stroh errichtet sein, sie durften keine Türme und Glocken haben, die Bauzeit durfte nur ein Jahr betragen. Die Kirche in Głogów (Glogau) brannte nach einiger Zeit ab. Die beiden erhaltenen in Jawor - die größte Holzkirche Europas - beeindrucken durch den Gegensatz zwischen dem bescheidenen Äußeren und der für protestantische Gotteshäuser untypischen prächtigen Innenausstattung mit Gold und Malereien. Sie gehören zum Unesco-Weltkulturerbe.j