Niedersachsen Top Sehenswürdigkeiten

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Internationales Mühlenmuseum
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Wilseder Berg
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Zisterzienser Museum Kloster Walkenried
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Deutsches Schifffahrtsmuseum
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    Museen

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    Architektonische Highlights

    Zoologische Gärten

    Landschaftliche Highlights

    Touristenattraktionen


  • Glockenpalast

    Museen

    Im Stil eines mittelalterlichen othodoxen Klosters mit integrierter Glockengießerei hat der Gifhorner Horst Wrobel, der auch das angrenzende internationale Mühlenmuseum erschuf, den Glockenpalast. Die Grundsteinlegung erfolgte 1996 durch Wrobels Freund, den Reformerpräsidenten Michail Gorbatschow, der auch die Schirmherrschaft für den Glockenpalast übernahm. Ursprünglich erdacht war dieses imposante und weltweit einmalige Gebäude als Europäisches Kunsthandwerkerinstitut.

    Heute ist der Glockenpalast ein privat geführtes Museum und bietet seinen Besuchern im Inneren etwa 3400 qm Ausstellungsfläche mit folgenden Bereichen:

    Das Glockenpalast Museum mit der Glockengießerei, der Tschernobyl Glocke, dem Wrobel Saal mit der Glockenpalast Historie in Bild und Ton.

    Die Glockenpalast Museumsgalerie mit Kunstausstellung.

    Das Classic Superbikes Museum mit etwa 100 Motorradklassikern von 1970 bis Anfang der 00er Jahre.

    Das Glockenpalast Café und den Glockenpalast Biergarten im Innenhof

    Die Glockenpalast Allee mit dem Monument der Europäischen Freiheitsglocke. Sie ist mit 10 Tonnen Gewicht die größte Glocke Niedersachsens und eine der größten Glocken Deutschlands. Dieses imposante Denkmal erinnert an die Teilung Deutschlands und Europas und an den friedlichen Fall des Eisernen Vorhangs. 

    Öffnungszeiten und alle weiteren Infos unter www.glockenpalast.com

    Im Stil eines mittelalterlichen othodoxen Klosters mit integrierter Glockengießerei hat der Gifhorner Horst Wrobel, der auch das angrenzende internationale Mühlenmuseum erschuf, den Glockenpalast. Die Grundsteinlegung erfolgte 1996 durch Wrobels Freund, den Reformerpräsidenten Michail Gorbatschow, der auch die Schirmherrschaft für den Glockenpalast übernahm. Ursprünglich erdacht war dieses imposante und weltweit einmalige Gebäude als Europäisches Kunsthandwerkerinstitut.

    Heute ist der Glockenpalast ein privat geführtes Museum und bietet seinen Besuchern im Inneren etwa 3400 qm Ausstellungsfläche mit folgenden Bereichen:

    Das Glockenpalast Museum mit der Glockengießerei, der Tschernobyl Glocke, dem Wrobel Saal mit der Glockenpalast Historie in Bild und Ton.

    Die Glockenpalast Museumsgalerie mit Kunstausstellung.

    Das Classic Superbikes Museum mit etwa 100 Motorradklassikern von 1970 bis Anfang der 00er Jahre.

    Das Glockenpalast Café und den Glockenpalast Biergarten im Innenhof

    Die Glockenpalast Allee mit dem Monument der Europäischen Freiheitsglocke. Sie ist mit 10 Tonnen Gewicht die größte Glocke Niedersachsens und eine der größten Glocken Deutschlands. Dieses imposante Denkmal erinnert an die Teilung Deutschlands und Europas und an den friedlichen Fall des Eisernen Vorhangs. 

    Öffnungszeiten und alle weiteren Infos unter www.glockenpalast.com


  • Rathaus

    Architektonische Highlights
    • © Adrian Zenz, Shutterstock

    Hinter der imposanten Barockfassade von 1720 verbirgt sich eines der schönsten und größten mittelalterlichen Rathäuser Deutschlands. Bei einer Führung erwarten dich Meisterwerke norddeutscher Schnitzkunst, zahlreiche Wandmalereien und eine einzigartig geschlossen erhaltene Innenarchitektur.

    • © Adrian Zenz, Shutterstock

    Hinter der imposanten Barockfassade von 1720 verbirgt sich eines der schönsten und größten mittelalterlichen Rathäuser Deutschlands. Bei einer Führung erwarten dich Meisterwerke norddeutscher Schnitzkunst, zahlreiche Wandmalereien und eine einzigartig geschlossen erhaltene Innenarchitektur.


  • Weltvogelpark Walsrode

    Zoologische Gärten
    • Weltvogelpark Walsrode© Glow Images

    In einem der größten Vogelzoos der Welt sind etwa 700 Arten von allen Kontinenten vertreten. Einige Vögel wie Pelikane oder Flamingos leben frei, viele andere der etwa 4000 Vögel finden in begehbaren Volieren und Flughallen eine nahezu natürliche Umgebung vor. Das Parkgelände lädt mit zahlreichen Pflanzen, darunter ca. 5000 Rhododendren, Wasserläufen und Seen sowie Kiosken und Caférestaurants zum Verweilen ein.

    • Weltvogelpark Walsrode© Glow Images

    In einem der größten Vogelzoos der Welt sind etwa 700 Arten von allen Kontinenten vertreten. Einige Vögel wie Pelikane oder Flamingos leben frei, viele andere der etwa 4000 Vögel finden in begehbaren Volieren und Flughallen eine nahezu natürliche Umgebung vor. Das Parkgelände lädt mit zahlreichen Pflanzen, darunter ca. 5000 Rhododendren, Wasserläufen und Seen sowie Kiosken und Caférestaurants zum Verweilen ein.


  • Kloster Wienhausen

    Architektonische Highlights
    • Kloster Wienhausen© Glow Images

    Eine Führung durch das Kloster Wienhausen ist der Höhepunkt jeder Kunstreise durch die Lüneburger Heide. Die parkähnliche Landschaft, das idyllische Ortsbild mit verträumten Winkeln und eine gute Gastronomie machen den Ort zusätzlich besuchenswert. Was das 1221 gestiftete, heute von evangelischen Stiftsdamen bewohnte Kloster so einzigartig macht, ist sein Nonnenchor. Er wurde um 1335 nahezu vollständig mit Rankwerk und einer Vielzahl figürlicher Darstellungen ausgemalt. 36 runde Felder erzählen aus dem Leben Christi. Zwölf andere stehen für je einen Monat des Jahres und zeigen menschliche Tätigkeiten, die in der jeweiligen Jahreszeit ausgeführt werden. Noch älter als die Wandmalereien ist das Chorgestühl von 1280.Im Chorgang beeindrucken die farbigen Glasfenster aus dem 14.Jh. Im Rahmen einer Führung kann man auch in einige der ebenfalls farbig ausgemalten Klosterzellen schauen und die Stille der beiden Kreuzgänge genießen. Nach der Führung kann man noch das Teppichmuseum besichtigen. Hier sind nicht nur zahlreiche kleine Objekte aus dem mittelalterlichen Alltagsleben des Klosters ausgestellt - darunter die ältesten erhaltenen Brillen der Welt -, sondern v.a. auch neun gotische Wandteppiche von Weltrang.

    • Kloster Wienhausen© Glow Images

    Eine Führung durch das Kloster Wienhausen ist der Höhepunkt jeder Kunstreise durch die Lüneburger Heide. Die parkähnliche Landschaft, das idyllische Ortsbild mit verträumten Winkeln und eine gute Gastronomie machen den Ort zusätzlich besuchenswert. Was das 1221 gestiftete, heute von evangelischen Stiftsdamen bewohnte Kloster so einzigartig macht, ist sein Nonnenchor. Er wurde um 1335 nahezu vollständig mit Rankwerk und einer Vielzahl figürlicher Darstellungen ausgemalt. 36 runde Felder erzählen aus dem Leben Christi. Zwölf andere stehen für je einen Monat des Jahres und zeigen menschliche Tätigkeiten, die in der jeweiligen Jahreszeit ausgeführt werden. Noch älter als die Wandmalereien ist das Chorgestühl von 1280.Im Chorgang beeindrucken die farbigen Glasfenster aus dem 14.Jh. Im Rahmen einer Führung kann man auch in einige der ebenfalls farbig ausgemalten Klosterzellen schauen und die Stille der beiden Kreuzgänge genießen. Nach der Führung kann man noch das Teppichmuseum besichtigen. Hier sind nicht nur zahlreiche kleine Objekte aus dem mittelalterlichen Alltagsleben des Klosters ausgestellt - darunter die ältesten erhaltenen Brillen der Welt -, sondern v.a. auch neun gotische Wandteppiche von Weltrang.


  • Internationales Mühlenmuseum

    Museen
    • Internationales Mühlenmuseum© Glow Images

    Hauptattraktion Gifhorns, die Urlauber aus der ganzen Heide anlockt, ist das einzigartige Wind- und Wassermühlenmuseum nördlich des Schlosses über dem Ufer des Mühlensees. In einem weitläufigen Freigelände sind 16 Mühlen in Originalgröße aufgebaut. In einer großen Ausstellungshalle werden Modelle von über 40 Mühlen aus aller Welt im Maßstab 1:25 gezeigt. Einen Blickpunkt bildet der Nachbau einer russisch-orthodoxen Holzkirche.

    • Internationales Mühlenmuseum© Glow Images

    Hauptattraktion Gifhorns, die Urlauber aus der ganzen Heide anlockt, ist das einzigartige Wind- und Wassermühlenmuseum nördlich des Schlosses über dem Ufer des Mühlensees. In einem weitläufigen Freigelände sind 16 Mühlen in Originalgröße aufgebaut. In einer großen Ausstellungshalle werden Modelle von über 40 Mühlen aus aller Welt im Maßstab 1:25 gezeigt. Einen Blickpunkt bildet der Nachbau einer russisch-orthodoxen Holzkirche.


  • Otterzentrum Hankensbüttel

    Zoologische Gärten
    • © turbohampster, Thinkstock

    Eine Tierart hat dem Luftkurort viel zu verdanken: der Fischotter. Im Otterzentrum Hankensbüttel ist die Aktion Fischotterschutz e. V. zu Hause, die sich bundesweit dieser und anderer Marderarten annimmt. Im großen Naturerlebnisgelände am Isenhagener See erfährt man nicht nur viel über diese Tiere, sondern kann sie auch beobachten. Dachs, Stein- und Baummarder, Iltis und Fischotter werden ebenso wie der früher zur Otterjagd eingesetzte Otterhund nach einem festgelegten Zeitplan gefüttert.

    • © turbohampster, Thinkstock

    Eine Tierart hat dem Luftkurort viel zu verdanken: der Fischotter. Im Otterzentrum Hankensbüttel ist die Aktion Fischotterschutz e. V. zu Hause, die sich bundesweit dieser und anderer Marderarten annimmt. Im großen Naturerlebnisgelände am Isenhagener See erfährt man nicht nur viel über diese Tiere, sondern kann sie auch beobachten. Dachs, Stein- und Baummarder, Iltis und Fischotter werden ebenso wie der früher zur Otterjagd eingesetzte Otterhund nach einem festgelegten Zeitplan gefüttert.


  • Wilseder Berg

    Landschaftliche Highlights
    • Wilseder Berg© Glow Images

    An der höchsten Stelle des Bergs verkündet ein Findling stolz seine Höhe von 169,2 m. Von der "Gipfelregion" aus schweift der Blick weit über Wald und Heide in die Norddeutsche Tiefebene, bei ganz klarer Sicht blickt man bis zum 40 km entfernten Hamburg. Ein zweiter Findling nahe dem ersten erinnert an den Mathematiker Carl Friedrich Gauß (1777-1855), der von hier oben aus die erste trigonometrische Vermessung des Königreichs Hannover begann.

    • Wilseder Berg© Glow Images

    An der höchsten Stelle des Bergs verkündet ein Findling stolz seine Höhe von 169,2 m. Von der "Gipfelregion" aus schweift der Blick weit über Wald und Heide in die Norddeutsche Tiefebene, bei ganz klarer Sicht blickt man bis zum 40 km entfernten Hamburg. Ein zweiter Findling nahe dem ersten erinnert an den Mathematiker Carl Friedrich Gauß (1777-1855), der von hier oben aus die erste trigonometrische Vermessung des Königreichs Hannover begann.


  • Pietzmoor

    Landschaftliche Highlights
    • © Contadora1999, Shutterstock

    Zwei Rundwanderwege (4,8 und 6,6 km Länge) führen über Moordämme und an schwierigen Stellen auch über Bohlenwege und Knüppeldämme durch das schönste Moor der Heide, in dem die Mitte der 1970er-Jahre begonnene Renaturierung durch Wiedervernässung weit fortgeschritten ist.

    • Heberer Straße, 29640 Schneverdingen
    • © Contadora1999, Shutterstock

    Zwei Rundwanderwege (4,8 und 6,6 km Länge) führen über Moordämme und an schwierigen Stellen auch über Bohlenwege und Knüppeldämme durch das schönste Moor der Heide, in dem die Mitte der 1970er-Jahre begonnene Renaturierung durch Wiedervernässung weit fortgeschritten ist.

    • Heberer Straße, 29640 Schneverdingen

  • Schiffshebewerk Scharnebeck

    Touristenattraktionen
    • Schiffshebewerk Scharnebeck© MAIRDUMONT

    Der zweitgrößte Fahrstuhl der Welt steht nordöstlich bei Scharnebeck. Mit seiner Hilfe überwinden die Schiffe auf dem 1976 in Betrieb genommenen Elbe-Seitenkanal in etwa drei Minuten die 38 m Höhendifferenz zwischen dem Wasserspiegel der Elbe und der Geest. Er besteht aus zwei 53 m hohen Türmen, in denen sich zwei mit Wasser gefüllte Stahltröge von 100 m nutzbarer Länge, 12 m Breite und rund 3,50 m Tiefe auf- und abbewegen. Jeder Trog wiegt stattliche 5800 t. Wer den Fahrstuhl an Bord eines Schiffs selbst in Aktion erleben will, hat dazu im April und Oktober an Wochenenden sowie von Mai bis September mehrmals täglich die Möglichkeit: Reederei Helle. Das Informationszentrum am Schiffshebewerk stellt die Technik und die Geschichte des Elbe-Seitenkanals ausführlich dar.

    • Schiffshebewerk Scharnebeck© MAIRDUMONT

    Der zweitgrößte Fahrstuhl der Welt steht nordöstlich bei Scharnebeck. Mit seiner Hilfe überwinden die Schiffe auf dem 1976 in Betrieb genommenen Elbe-Seitenkanal in etwa drei Minuten die 38 m Höhendifferenz zwischen dem Wasserspiegel der Elbe und der Geest. Er besteht aus zwei 53 m hohen Türmen, in denen sich zwei mit Wasser gefüllte Stahltröge von 100 m nutzbarer Länge, 12 m Breite und rund 3,50 m Tiefe auf- und abbewegen. Jeder Trog wiegt stattliche 5800 t. Wer den Fahrstuhl an Bord eines Schiffs selbst in Aktion erleben will, hat dazu im April und Oktober an Wochenenden sowie von Mai bis September mehrmals täglich die Möglichkeit: Reederei Helle. Das Informationszentrum am Schiffshebewerk stellt die Technik und die Geschichte des Elbe-Seitenkanals ausführlich dar.


  • Zoo Hannover

    Zoologische Gärten
    • © Mascha Domen, Thinkstock

    Im Rahmen eines EXPO-Projekts entwickelte sich der einstige klassische Tiergarten zu einem modernen Themen- und Erlebnispark. Die Tiere leben hier nun in einer spektakulären Umgebung - sei es der "Dschungelpalast", die Nachbildung eines verfallenen indischen Palasts, der langsam von der Natur zurückerobert wird, oder der weiten Flusslandschaft "Sambesi", in der die Tiere Afrikas gezeigt werden. Auf dem "Gorillaberg" ist eine fast hautnahe Begegnung mit Menschenaffen möglich.

    • © Mascha Domen, Thinkstock

    Im Rahmen eines EXPO-Projekts entwickelte sich der einstige klassische Tiergarten zu einem modernen Themen- und Erlebnispark. Die Tiere leben hier nun in einer spektakulären Umgebung - sei es der "Dschungelpalast", die Nachbildung eines verfallenen indischen Palasts, der langsam von der Natur zurückerobert wird, oder der weiten Flusslandschaft "Sambesi", in der die Tiere Afrikas gezeigt werden. Auf dem "Gorillaberg" ist eine fast hautnahe Begegnung mit Menschenaffen möglich.


  • Zisterzienser Museum Kloster Walkenried

    Architektonische Highlights
    • Zisterzienser Museum Kloster Walkenried© MAIRDUMONT

    Eines der ersten Zisterzienserklöster (1127) in Deutschland ist nur 7 km von Bad Sachsa entfernt. Durch Schenkungen wurde das Kloster schnell reich. Reformation und Ausplünderung im Bauernkrieg 1525 führten zum Niedergang. 1710-1817 diente es als Steinbruch, nur der gotische Kreuzgang, Brunnenhaus, Kapitel- und Brüdersaal blieben gut erhalten. Gigantische Mauerreste machen die Größe der Kirche sichtbar. 2006 wurde ein modernes Museum mit interaktiven Ausstellungen eingerichtet.

    • Zisterzienser Museum Kloster Walkenried© MAIRDUMONT

    Eines der ersten Zisterzienserklöster (1127) in Deutschland ist nur 7 km von Bad Sachsa entfernt. Durch Schenkungen wurde das Kloster schnell reich. Reformation und Ausplünderung im Bauernkrieg 1525 führten zum Niedergang. 1710-1817 diente es als Steinbruch, nur der gotische Kreuzgang, Brunnenhaus, Kapitel- und Brüdersaal blieben gut erhalten. Gigantische Mauerreste machen die Größe der Kirche sichtbar. 2006 wurde ein modernes Museum mit interaktiven Ausstellungen eingerichtet.


  • Alte Inselkirche

    Architektonische Highlights
    • Alte Inselkirche© Martin Kirchner, DuMont Reisebildportal

    Als 1696 diese älteste erhaltene Kirche der Ostfriesischen Inseln erbaut wurde, war sie groß genug, um die rund 100 Insulaner aufzunehmen. Heute wird die Kirche nur noch im Winter für Gottesdienste genutzt. Für das gästereiche Sommerhalbjahr erbaute man ein neues Gotteshaus mit über 500 Plätzen. Man betritt die kleine Kirche durch einen niedrigen Vorbau, der früher auch als Bootsschuppen und Leichenhalle diente. Er birgt einen hölzernen Opferstock mit der eingeschnitzten Jahreszahl 1676 und sieben Apostelbildnisse. Im Kircheninnern hängen von der Decke zwei Schiffsmodelle herab, vorne rechts steht eine Renaissancekanzel aus dem 16.Jh. Besonders stolz sind die Spiekerooger auf die schöne Pietà, eine farbige Skulptur, die Maria mit dem vom Kreuz genommenen Jesus zeigt. Sie stammt wahrscheinlich von einem Schiff der spanischen Armada, die 1588 eine Seeschlacht gegen die Engländer verlor. Der Sturm trieb die Überreste der Flotte auseinander, die Schiffe strandeten und zerschellten an den Küsten Schottlands und Irlands - und eins am Strand von Spiekeroog. So wurde hier bei Ausgrabungen 1861 vor dem Altar ein Grab mit einem Skelett und einem spanischen Degen gefunden. Auf dem Kirchhof entdeckte man auch spanische Münzen aus jener Zeit. Heute sind auf dem von Bäumen beschatteten Kirchhof noch Grabsteine aus dem 18.und 19.Jh. zu sehen, von denen zwei Gräber schöne Segelschiffreliefs tragen.

    • Alte Inselkirche© Martin Kirchner, DuMont Reisebildportal

    Als 1696 diese älteste erhaltene Kirche der Ostfriesischen Inseln erbaut wurde, war sie groß genug, um die rund 100 Insulaner aufzunehmen. Heute wird die Kirche nur noch im Winter für Gottesdienste genutzt. Für das gästereiche Sommerhalbjahr erbaute man ein neues Gotteshaus mit über 500 Plätzen. Man betritt die kleine Kirche durch einen niedrigen Vorbau, der früher auch als Bootsschuppen und Leichenhalle diente. Er birgt einen hölzernen Opferstock mit der eingeschnitzten Jahreszahl 1676 und sieben Apostelbildnisse. Im Kircheninnern hängen von der Decke zwei Schiffsmodelle herab, vorne rechts steht eine Renaissancekanzel aus dem 16.Jh. Besonders stolz sind die Spiekerooger auf die schöne Pietà, eine farbige Skulptur, die Maria mit dem vom Kreuz genommenen Jesus zeigt. Sie stammt wahrscheinlich von einem Schiff der spanischen Armada, die 1588 eine Seeschlacht gegen die Engländer verlor. Der Sturm trieb die Überreste der Flotte auseinander, die Schiffe strandeten und zerschellten an den Küsten Schottlands und Irlands - und eins am Strand von Spiekeroog. So wurde hier bei Ausgrabungen 1861 vor dem Altar ein Grab mit einem Skelett und einem spanischen Degen gefunden. Auf dem Kirchhof entdeckte man auch spanische Münzen aus jener Zeit. Heute sind auf dem von Bäumen beschatteten Kirchhof noch Grabsteine aus dem 18.und 19.Jh. zu sehen, von denen zwei Gräber schöne Segelschiffreliefs tragen.


  • Museum August Kestner

    Museen

    In mehrfacher Hinsicht sehenswert. Zum einen beherbergt das Museum der angewandten Kunst Exponate aus sechs Jahrtausenden (Darunter eine gut erhaltene und mit modernsten Methoden untersuchte altägyptische Mumie. Die Untersuchungsergebnisse können an einem Computer eingesehen werden). Zum anderen ist allein die Architektur ungewöhnlich: Das ursprünglich aus dem Jahre 1889 stammende Museum wurde 1961 von dem neuen Gebäude einfach überbaut. Mehr als 5000 kleine Fenster geben den Blick auf die alten Gemäuer frei.

    In mehrfacher Hinsicht sehenswert. Zum einen beherbergt das Museum der angewandten Kunst Exponate aus sechs Jahrtausenden (Darunter eine gut erhaltene und mit modernsten Methoden untersuchte altägyptische Mumie. Die Untersuchungsergebnisse können an einem Computer eingesehen werden). Zum anderen ist allein die Architektur ungewöhnlich: Das ursprünglich aus dem Jahre 1889 stammende Museum wurde 1961 von dem neuen Gebäude einfach überbaut. Mehr als 5000 kleine Fenster geben den Blick auf die alten Gemäuer frei.


  • Moormuseum Moordorf

    Museen
    • Moormuseum Moordorf© Martin Kirchner, DuMont Reisebildportal

    Das Moormuseum macht in eindrucksvoller Weise deutlich, in welcher Armut die Kolonisatoren des Moores im 18., 19.und auch noch im frühen 20.Jh. lebten. Im Freilichtbereich wurden ihre mit Stroh oder Reet gedeckten Lehmhütten und ein Kolonistenhaus nachgebaut, ein Buchweizenfeld und ein Torfstich illustrieren ihre Lebensgrundlage.

    • Moormuseum Moordorf© Martin Kirchner, DuMont Reisebildportal

    Das Moormuseum macht in eindrucksvoller Weise deutlich, in welcher Armut die Kolonisatoren des Moores im 18., 19.und auch noch im frühen 20.Jh. lebten. Im Freilichtbereich wurden ihre mit Stroh oder Reet gedeckten Lehmhütten und ein Kolonistenhaus nachgebaut, ein Buchweizenfeld und ein Torfstich illustrieren ihre Lebensgrundlage.


  • Kunsthalle Emden

    Museen
    Insider-Tipp
    Ein Bier für die Kunst

    Emden hatte einmal die höchste Arbeitslosenzahl der Republik, die Stadt selbst bot ein eher tristes Bild. Dann aber kam Henri Nannen, Gründer und Herausgeber des „Stern“, und schenkte seiner Heimatstadt zu seinem 70.Geburtstag seine bedeutende Kunstsammlung. Diese umfasste 650 Bilder, darunter insbesondere Werke aus dem Expressionismus. Emden bekam eine Kunsthalle. Die Zahl der Gemälde ist inzwischen auf 1500 angewachsen, dazu kommen immer wieder Wechselausstellungen. Das Museum selbst ist selten überlaufen, auch wenn sich an der Kasse manchmal Schlangen bilden. Wer sich die ersparen möchte, bucht sein Ticket online. Jeden ersten Dienstag im Monat ist von 17 bis 21 Uhr langer Kunstabend, der Eintritt ist dann frei. Um 18 Uhr gibt es zusätzlich eine kostenfreie Führung und um 19 Uhr den Talk „Auf ein Bier mit ...“ zu wechselnden Themen rund um die Kunst.

    Insider-Tipp
    Ein Bier für die Kunst

    Emden hatte einmal die höchste Arbeitslosenzahl der Republik, die Stadt selbst bot ein eher tristes Bild. Dann aber kam Henri Nannen, Gründer und Herausgeber des „Stern“, und schenkte seiner Heimatstadt zu seinem 70.Geburtstag seine bedeutende Kunstsammlung. Diese umfasste 650 Bilder, darunter insbesondere Werke aus dem Expressionismus. Emden bekam eine Kunsthalle. Die Zahl der Gemälde ist inzwischen auf 1500 angewachsen, dazu kommen immer wieder Wechselausstellungen. Das Museum selbst ist selten überlaufen, auch wenn sich an der Kasse manchmal Schlangen bilden. Wer sich die ersparen möchte, bucht sein Ticket online. Jeden ersten Dienstag im Monat ist von 17 bis 21 Uhr langer Kunstabend, der Eintritt ist dann frei. Um 18 Uhr gibt es zusätzlich eine kostenfreie Führung und um 19 Uhr den Talk „Auf ein Bier mit ...“ zu wechselnden Themen rund um die Kunst.


  • Ostfriesisches Landesmuseum

    Museen
    • © Travel Telly, Shutterstock

    Huh, eine Moorleiche – und auch noch die am besten erhaltene in Nordeuropa: „Bernie“ ist im Landesmuseum zu sehen. Restauratoren haben herausgefunden, dass er sich für seine Zeit, das 8.Jh., sehr unüblich kleidete und mit einem bunten Flickenponcho unterwegs war. Außerdem war er mit seinen 1,80 m für die damalige Zeit ein Riese. Vom Museum aus kannst du den Rathausturm besteigen, der Ausblick über Emden und Umgebung bietet.

    • © Travel Telly, Shutterstock

    Huh, eine Moorleiche – und auch noch die am besten erhaltene in Nordeuropa: „Bernie“ ist im Landesmuseum zu sehen. Restauratoren haben herausgefunden, dass er sich für seine Zeit, das 8.Jh., sehr unüblich kleidete und mit einem bunten Flickenponcho unterwegs war. Außerdem war er mit seinen 1,80 m für die damalige Zeit ein Riese. Vom Museum aus kannst du den Rathausturm besteigen, der Ausblick über Emden und Umgebung bietet.


  • Marktkirche zum heiligen Geist

    Architektonische Highlights

    Die 1639-42 errichtete Marktkirche ist mit 2200 Sitzplätzen Deutschlands größte Holzkirche.

    Die 1639-42 errichtete Marktkirche ist mit 2200 Sitzplätzen Deutschlands größte Holzkirche.


  • Deutsches Schifffahrtsmuseum

    Museen
    • Deutsches Schifffahrtsmuseum© Michael Marczok, DuMont Reisebildportal

    Hier kann man die Luxuskabine eines Passagierschiffs aus dem Jahr 1912 sehen und das Mittelschiff eines Seitenraddampfers von 1881 betreten. Größter Stolz des Museums ist eine 1380 auf der Weser gesunkene Hansekogge, die 1962 geborgen wurde. Ein Anbau ist Fischerei, Sportschifffahrt und Walfang gewidmet. Besondere Attraktion ist das Skelett eines Pottwals. Im Museumshafen liegen der Walfänger „Rau IX“, der Hochseebergungsschlepper „Seefalke“, das Feuerschiff „Elbe 3“ und die Dreimastbark „Seute Deern“.

    • Deutsches Schifffahrtsmuseum© Michael Marczok, DuMont Reisebildportal

    Hier kann man die Luxuskabine eines Passagierschiffs aus dem Jahr 1912 sehen und das Mittelschiff eines Seitenraddampfers von 1881 betreten. Größter Stolz des Museums ist eine 1380 auf der Weser gesunkene Hansekogge, die 1962 geborgen wurde. Ein Anbau ist Fischerei, Sportschifffahrt und Walfang gewidmet. Besondere Attraktion ist das Skelett eines Pottwals. Im Museumshafen liegen der Walfänger „Rau IX“, der Hochseebergungsschlepper „Seefalke“, das Feuerschiff „Elbe 3“ und die Dreimastbark „Seute Deern“.


  • Zoo am Meer Bremerhaven

    Zoologische Gärten
    • © Askolds Berovskis, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Geht doch: Ehe für alle

    Großzügige Gehege und Wasserbecken mit großen Scheiben vermitteln hier ein Gefühl von Freiheit. Dahinter tummelt sich alles, was rund ums Wasser und im Norden der Welt lebt: nicht nur Pinguine, Otter und Seehunde, sondern auch Eisbären. International bekannt wurde der eigentlich kleine Zoo durch seine Pinguine: Bei den Humboldt-Pinguinen herrschte Männerüberschuss. Dort fanden sich alsbald schwule Pärchen zusammen, die statt Eiern Steine bebrüteten. Auch aus anderen Zoos beschaffte Weibchen brachten die männlichen Paare nicht mehr auseinander. Als 2009 ein heterosexuelles Pärchen ein Ei verstieß, brüteten die Männchen „Z“ und „Vielpunkt“ es kurzerhand aus und zogen gemeinsam das Jungtier groß. Für Unterhaltung sorgen auch die Schimpansen und der Blick von der Caféterrasse auf den Schiffsverkehr in der Wesermündung.

    • © Askolds Berovskis, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Geht doch: Ehe für alle

    Großzügige Gehege und Wasserbecken mit großen Scheiben vermitteln hier ein Gefühl von Freiheit. Dahinter tummelt sich alles, was rund ums Wasser und im Norden der Welt lebt: nicht nur Pinguine, Otter und Seehunde, sondern auch Eisbären. International bekannt wurde der eigentlich kleine Zoo durch seine Pinguine: Bei den Humboldt-Pinguinen herrschte Männerüberschuss. Dort fanden sich alsbald schwule Pärchen zusammen, die statt Eiern Steine bebrüteten. Auch aus anderen Zoos beschaffte Weibchen brachten die männlichen Paare nicht mehr auseinander. Als 2009 ein heterosexuelles Pärchen ein Ei verstieß, brüteten die Männchen „Z“ und „Vielpunkt“ es kurzerhand aus und zogen gemeinsam das Jungtier groß. Für Unterhaltung sorgen auch die Schimpansen und der Blick von der Caféterrasse auf den Schiffsverkehr in der Wesermündung.


  • Historisches Museum Bremerhaven

    Museen

    Jetzt aber schnell einen Absacker trinken! Oh, die Kneipe ist ja gar nicht echt. Im Museum erlebst Du nicht nur eine begehbare Hafenkneipe, sondern auch eine komplette historische Werft, Kältemaschinen und einen Luftschutzkeller aus dem Zweiten Weltkrieg. Hier lernst Du informativ und erlebnisreich die Geschichte der Stadt kennen – und das sogar kostenlos.

    Jetzt aber schnell einen Absacker trinken! Oh, die Kneipe ist ja gar nicht echt. Im Museum erlebst Du nicht nur eine begehbare Hafenkneipe, sondern auch eine komplette historische Werft, Kältemaschinen und einen Luftschutzkeller aus dem Zweiten Weltkrieg. Hier lernst Du informativ und erlebnisreich die Geschichte der Stadt kennen – und das sogar kostenlos.


  • Deutsches Auswandererhaus

    Museen

    Schon mit der Eintrittskarte verwandelst du dich in einen Emigranten, wartest in Bremerhaven auf dein Schiff, erlebst die stürmische Überfahrt an Bord und die US-Einreiseprozedur auf Ellis Island. Erlebniseffekt und Hintergrundinformation gehen dabei eine spannende Verbindung ein. Im Erweiterungsbau ist das „Erste Jahr in der Neuen Welt“ Thema.

    Schon mit der Eintrittskarte verwandelst du dich in einen Emigranten, wartest in Bremerhaven auf dein Schiff, erlebst die stürmische Überfahrt an Bord und die US-Einreiseprozedur auf Ellis Island. Erlebniseffekt und Hintergrundinformation gehen dabei eine spannende Verbindung ein. Im Erweiterungsbau ist das „Erste Jahr in der Neuen Welt“ Thema.


  • Bunkermuseum

    Museen

    Wenn die Stadt schon die meisten Bunker pro Kopf hat, dann solltest du einen Besuch im Bunkermuseum nicht auslassen. Dort kannst du dich auf mehreren Etagen hinter dicken Mauern in die Lage der Bevölkerung im Krieg versetzen. Jacke nicht vergessen, denn dort ist es kühl.

    Wenn die Stadt schon die meisten Bunker pro Kopf hat, dann solltest du einen Besuch im Bunkermuseum nicht auslassen. Dort kannst du dich auf mehreren Etagen hinter dicken Mauern in die Lage der Bevölkerung im Krieg versetzen. Jacke nicht vergessen, denn dort ist es kühl.


  • Museum Nordseeheilbad Norderney

    Museen

    Interessante Einblicke in die Geschichte Norderneys. Die Dauerausstellung behandelt vor allem Aspekte der Reise- und Badekultur des Nordseeheilbades. Regelmäßig finden Sonderausstellungen zu Kunst und Kulturgeschichte statt.

    Interessante Einblicke in die Geschichte Norderneys. Die Dauerausstellung behandelt vor allem Aspekte der Reise- und Badekultur des Nordseeheilbades. Regelmäßig finden Sonderausstellungen zu Kunst und Kulturgeschichte statt.


  • Hammersee

    Landschaftliche Highlights
    • © dirkr, Shutterstock

    Einer der schönsten Spaziergänge aufJuist führt 3,5 km lang um den Hammersee, den größten Süßwassersee der Ostfriesischen Inseln. Er ist in ein weites Talzwischen bewegten Dünen kämmen eingebettet, von dichten Röhrichtbeständen gesäumt und von üppigem Grün umgeben. Ein schmaler, windungsreicher Pfad führt zwischen Kriechweiden, Sanddorn, Holunder und anderen kaum mannshohen Bäumen und Büschen hindurch um seine Ufer herum und erklimmt im Norden die halbe Höhe der Dünenkette– Wanderern weite Ausblicke über die wildromantische Landschaft bietend. Der Hammersee ist 160 000 m2 groß,1,2 km lang, bis zu 130 m breit und 90 cm tief. Er steht schon seit 1952 unter Naturschutz und ist Rastplatz für viele Vögel wie Rallen, Haubentaucher, Enten undLaichgebiet der Kreuzkröte. Sein Name weist darauf hin, dass er die Fläche des ehemaligen Hammrichs, also der dörflichen Gemeindewiese, bedeckt. Bei der schweren Petriflut 1651 brach das Meer durch die Dünenkette und verwandelte den Hammrich in eine weite Sandfläche, die immer niedriger wurde. Um 1800 hatten sich dann auf dem Hammer bis zum Wattenmeer reichende Rinnen gebildet, die sich bei jeder Springflut mit Salzwasser füllten. Das Hammergat war entstanden, das Juist zweiteilte.1877 wurde dieses Hammergat durch einen Deichbau im Süden erstmals geschlossen. So bildete sich im Lauf der folgenden Jahrzehnte eine ausgedehnte Strandbucht, die bei Niedrigwasser durch einen Sandstreifen vom offenen Meer getrennt war. Diese Öffnung zur Nordsee hin wurde dann 1928–32 durch die Anlage eines 1,6 km langen Sanddamms geschlossen. In den 1940er-Jahren war das Wasser im Hammersee noch brackig; seitdem süßte der See völlig aus. Entlang des nördlichen und südlichen Deichs haben sich dichte Dünenketten gebildet. Die Natur erobert die Landschaft neu; im Westen des Sees entsteht sogar ein Flachmoor; Moosglöckchen, Sumpfherzblatt, Kammfarn und Orchideen gedeihen. Den Hammersee kann man nur zu Fuß umrunden. Fahrräder müssen im Loog oder an der Billstraße geparkt werden. Einmal wöchentlich finden Naturführungen statt, die am Küstenmuseum im Loog beginnen.

    • © dirkr, Shutterstock

    Einer der schönsten Spaziergänge aufJuist führt 3,5 km lang um den Hammersee, den größten Süßwassersee der Ostfriesischen Inseln. Er ist in ein weites Talzwischen bewegten Dünen kämmen eingebettet, von dichten Röhrichtbeständen gesäumt und von üppigem Grün umgeben. Ein schmaler, windungsreicher Pfad führt zwischen Kriechweiden, Sanddorn, Holunder und anderen kaum mannshohen Bäumen und Büschen hindurch um seine Ufer herum und erklimmt im Norden die halbe Höhe der Dünenkette– Wanderern weite Ausblicke über die wildromantische Landschaft bietend. Der Hammersee ist 160 000 m2 groß,1,2 km lang, bis zu 130 m breit und 90 cm tief. Er steht schon seit 1952 unter Naturschutz und ist Rastplatz für viele Vögel wie Rallen, Haubentaucher, Enten undLaichgebiet der Kreuzkröte. Sein Name weist darauf hin, dass er die Fläche des ehemaligen Hammrichs, also der dörflichen Gemeindewiese, bedeckt. Bei der schweren Petriflut 1651 brach das Meer durch die Dünenkette und verwandelte den Hammrich in eine weite Sandfläche, die immer niedriger wurde. Um 1800 hatten sich dann auf dem Hammer bis zum Wattenmeer reichende Rinnen gebildet, die sich bei jeder Springflut mit Salzwasser füllten. Das Hammergat war entstanden, das Juist zweiteilte.1877 wurde dieses Hammergat durch einen Deichbau im Süden erstmals geschlossen. So bildete sich im Lauf der folgenden Jahrzehnte eine ausgedehnte Strandbucht, die bei Niedrigwasser durch einen Sandstreifen vom offenen Meer getrennt war. Diese Öffnung zur Nordsee hin wurde dann 1928–32 durch die Anlage eines 1,6 km langen Sanddamms geschlossen. In den 1940er-Jahren war das Wasser im Hammersee noch brackig; seitdem süßte der See völlig aus. Entlang des nördlichen und südlichen Deichs haben sich dichte Dünenketten gebildet. Die Natur erobert die Landschaft neu; im Westen des Sees entsteht sogar ein Flachmoor; Moosglöckchen, Sumpfherzblatt, Kammfarn und Orchideen gedeihen. Den Hammersee kann man nur zu Fuß umrunden. Fahrräder müssen im Loog oder an der Billstraße geparkt werden. Einmal wöchentlich finden Naturführungen statt, die am Küstenmuseum im Loog beginnen.


  • Seezeichen Kurverwaltung Juist

    Architektonische Highlights

    Wahrzeichen:eine 16,5 m hohe Konstruktion aus vier schweren Stahlstützen, die mit ihrem Holz- und Stahlbehang einem Segel nachempfunden ist. Unweigerlich erinnert der Anblick aber an das berühmte Hotel Burj el Arab im Golfstaat Dubai. Das begehbare Seezeichen steht gegenüber dem Fähranleger am Ende der neuen, 335 m langen Seebrücke, die die stark erweiterte Marina von Juist umfasst.

    Wahrzeichen:eine 16,5 m hohe Konstruktion aus vier schweren Stahlstützen, die mit ihrem Holz- und Stahlbehang einem Segel nachempfunden ist. Unweigerlich erinnert der Anblick aber an das berühmte Hotel Burj el Arab im Golfstaat Dubai. Das begehbare Seezeichen steht gegenüber dem Fähranleger am Ende der neuen, 335 m langen Seebrücke, die die stark erweiterte Marina von Juist umfasst.


  • Dünenfriedhof

    Touristenattraktionen

    Langeoogs Gemeindefriedhof ist nicht nur ein romantischer Platz in den Dünen mit muschelschalen bestreuten Wegen und dem Grab der Sängerin Lale Andersen (1905 in Bremerhaven geboren), sondern auch ein geschichtsträchtiger Ort. Auf dem als Baltengedenkstätte bezeichneten Teil des Friedhofs sind zahlreiche vertriebene deutschstämmige Balten bestattet. 300 von ihnen siedelte man 1945 nach Langeoog um; bis 1978 war die Insel Standort eines Altenheims für Deutschbalten.

    • Gerk sin Spoor 8A, 26465 Langeoog

    Langeoogs Gemeindefriedhof ist nicht nur ein romantischer Platz in den Dünen mit muschelschalen bestreuten Wegen und dem Grab der Sängerin Lale Andersen (1905 in Bremerhaven geboren), sondern auch ein geschichtsträchtiger Ort. Auf dem als Baltengedenkstätte bezeichneten Teil des Friedhofs sind zahlreiche vertriebene deutschstämmige Balten bestattet. 300 von ihnen siedelte man 1945 nach Langeoog um; bis 1978 war die Insel Standort eines Altenheims für Deutschbalten.

    • Gerk sin Spoor 8A, 26465 Langeoog

  • Dünental

    Landschaftliche Highlights
    • © Anja B. Schaefer, Shutterstock

    Eine der schönsten Landschaften der Insel ist das große Dünental, das sich etwa 1000 m lang und bis zu 300 m breit zwischen den Weißdünen im Norden und den Graudünen im Süden erstreckt. Teile der nur einen Meter über dem Meeresspiegel gelegenen Talsohle stehen unter Wasser und werden von Schilf bedeckt.

    • Baltrum
    • © Anja B. Schaefer, Shutterstock

    Eine der schönsten Landschaften der Insel ist das große Dünental, das sich etwa 1000 m lang und bis zu 300 m breit zwischen den Weißdünen im Norden und den Graudünen im Süden erstreckt. Teile der nur einen Meter über dem Meeresspiegel gelegenen Talsohle stehen unter Wasser und werden von Schilf bedeckt.

    • Baltrum

  • Alte Bürger

    Touristenattraktionen

    Den nördlichen Teil der Bürgermeister-Smidt-Straße kennt man in Bremerhaven nur als „Alte Bürger“. Die quirlige Meile, auf der heute Szenekneipen, Pop-up-Shops und das piccolo teatro zu Hause sind, ist auch tagsüber sehenswert, denn durch einen Zufall überlebte sie die Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg. Wenn du nach oben auf die Fassaden der alten Bürgerhäuser schaust, erhältst du einen Eindruck davon, wie es in Bremerhaven früher an vielen Orten aussah.

    Den nördlichen Teil der Bürgermeister-Smidt-Straße kennt man in Bremerhaven nur als „Alte Bürger“. Die quirlige Meile, auf der heute Szenekneipen, Pop-up-Shops und das piccolo teatro zu Hause sind, ist auch tagsüber sehenswert, denn durch einen Zufall überlebte sie die Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg. Wenn du nach oben auf die Fassaden der alten Bürgerhäuser schaust, erhältst du einen Eindruck davon, wie es in Bremerhaven früher an vielen Orten aussah.


  • Clenzer Schweiz

    Touristenattraktionen

    Hier wird es hügelig: In der Clenzer Schweiz siehst du quasi die Überreste der letzten Eiszeit. Diese bewaldete Endmoränenlandschaft lässt sich gut durchwandern oder per Rad entdecken. Mit Steigungen musst du hier rechnen, die höchste Erhebung ist jedoch immer noch bescheidene 114 m hoch.

    Hier wird es hügelig: In der Clenzer Schweiz siehst du quasi die Überreste der letzten Eiszeit. Diese bewaldete Endmoränenlandschaft lässt sich gut durchwandern oder per Rad entdecken. Mit Steigungen musst du hier rechnen, die höchste Erhebung ist jedoch immer noch bescheidene 114 m hoch.


  • Archäologisches Zentrum

    Museen
    • Archäologisches Zentrum© MAIRDUMONT

    Hitzacker ist seit der Jungsteinzeit um 2700 v.Chr. besiedelt. Anhand von Bodenverfärbungen konnten die Grundrisse bronzezeitlicher Langhäuser rekonstruiert werden. Dabei haben es die Altertumsforscher aber nicht belassen: Sie bauten bisher drei solcher Langhäuser nach. Hier kann man also plastisch sehen, wie die Menschen vor 3000 Jahren wohnten.

    • Archäologisches Zentrum© MAIRDUMONT

    Hitzacker ist seit der Jungsteinzeit um 2700 v.Chr. besiedelt. Anhand von Bodenverfärbungen konnten die Grundrisse bronzezeitlicher Langhäuser rekonstruiert werden. Dabei haben es die Altertumsforscher aber nicht belassen: Sie bauten bisher drei solcher Langhäuser nach. Hier kann man also plastisch sehen, wie die Menschen vor 3000 Jahren wohnten.