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    Architektonische Highlights


  • Jardim Tropical Monte Palace

    Botanische Gärten & Parks
    • Jardim Tropical Monte Palace© MAIRDUMONT

    In den 1980er-Jahren erwarb der in Südafrika zu Reichtum gelangte José Berardo ("Joe Gold") das verfallene Gelände des Monte Palace Hotels und gestaltete daraus den verwunschenen Kunst- und Tropengarten Jardim Tropical Monte Palace. Neben zahlreichen Lorbeerbäumen und Palmfarnen, Azulejobildern sowie anderen Kunstwerken gibt es im Tropischen Garten Teiche mit Koi-Karpfen, Buddhafiguren und fernöstliche Tore. Außerdem ist die größte auf einer Töpferscheibe gefertigte Vase der Welt am Ufer des Schwanenteiches zu bewundern.

    • Jardim Tropical Monte Palace© MAIRDUMONT

    In den 1980er-Jahren erwarb der in Südafrika zu Reichtum gelangte José Berardo ("Joe Gold") das verfallene Gelände des Monte Palace Hotels und gestaltete daraus den verwunschenen Kunst- und Tropengarten Jardim Tropical Monte Palace. Neben zahlreichen Lorbeerbäumen und Palmfarnen, Azulejobildern sowie anderen Kunstwerken gibt es im Tropischen Garten Teiche mit Koi-Karpfen, Buddhafiguren und fernöstliche Tore. Außerdem ist die größte auf einer Töpferscheibe gefertigte Vase der Welt am Ufer des Schwanenteiches zu bewundern.


  • Monte

    Geographical
    • © Vlada Photo, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Funkelnde Naturschätze

    Hier oben in Monte ist das Klima gerne mal etwas kühler und feuchter – ideal für Engländer also! Zahlreiche schicke Herrenhäuser mit üppigen Gärten entstanden im 18.und 19.Jh. an dem 8 km oberhalb von Funchal gelegenen Hang, viele wurden von reichen Briten und eleganten Europäern bewohnt. 1921 kam sogar Österreichs letzter Kaiser, Karl I., er suchte Zuflucht im Exil, doch in dem klammen Sommerhaus zog er sich wohl die Lungenentzündung zu, an der er 1922 starb. Der inzwischen selig gesprochene Habsburger ist in der Wallfahrtskirche Nossa Senhora do Monte beigesetzt. Am unterhalb gelegenen Hauptplatz, dem idyllischen Largo da Fonte mit der ehemaligen Bergstation der von 1894 bis 1943 verkehrenden Zahnradbahn, zapfen sich die Inselbewohner Heilwasser aus einer Quelle. Hier beginnt der Stadtgarten, der sich entlang der alten Zahnradbahnrampe talwärts zieht. Vor den Stufen der Kirche stehen die Lenker der Korbschlitten, um ihre Kunden in den historischen Kufengefährten (carros de cestos) etwa 2 km nach Livramento zu steuern, wo teure Taxis warten. Diese Schlittenfahrt, ohne Schnee und zwischen fahrenden Autos, ist wohl weltweit einzigartig und deshalb für Touristen ein Highlight. Mindestens genauso spektakulär ist die 15-minütige Fahrt mit der modernen Kabinenseilbahn, deren Bergstation neben dem Tropischen Schlossgarten von Monte liegt. Der inzwischen wegen Steuerbetrugs und Veruntreuung angeklagte Geschäftsmann Joe Berardo erwarb 1987 das verwilderte Anwesen eines ehemaligen Hotels und gestaltete daraus den verwunschenen Kunst- und Tropengarten Jardim Tropical Monte Palace. Dort wandelst du durch ein märchenhaftes Durcheinander von Lorbeerbäumen und Palmfarnen, Azulejobildern, Terrakottasoldaten und anderen Kunstwerken, vorbei an Koi-Karpfen-Teichen, Buddhafiguren und fernöstlichen Toren. Außerdem kannst du am romantischen Schwanenteich die größte auf einer Töpferscheibe gefertigte Vase der Welt bewundern. Im oberen Teil des Gartens sind im Museum über 1000 Skulpturen aus Zimbabwe ausgestellt, im Untergeschoss verzückt eine der größten privaten Mineraliensammlungen der Welt – die Ausstellung „Mother Nature’s Secrets“ umfasst eine einzigartige Fülle an glitzernden Edelsteinen und Mineralien.

    • 9050 Monte
    • © Vlada Photo, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Funkelnde Naturschätze

    Hier oben in Monte ist das Klima gerne mal etwas kühler und feuchter – ideal für Engländer also! Zahlreiche schicke Herrenhäuser mit üppigen Gärten entstanden im 18.und 19.Jh. an dem 8 km oberhalb von Funchal gelegenen Hang, viele wurden von reichen Briten und eleganten Europäern bewohnt. 1921 kam sogar Österreichs letzter Kaiser, Karl I., er suchte Zuflucht im Exil, doch in dem klammen Sommerhaus zog er sich wohl die Lungenentzündung zu, an der er 1922 starb. Der inzwischen selig gesprochene Habsburger ist in der Wallfahrtskirche Nossa Senhora do Monte beigesetzt. Am unterhalb gelegenen Hauptplatz, dem idyllischen Largo da Fonte mit der ehemaligen Bergstation der von 1894 bis 1943 verkehrenden Zahnradbahn, zapfen sich die Inselbewohner Heilwasser aus einer Quelle. Hier beginnt der Stadtgarten, der sich entlang der alten Zahnradbahnrampe talwärts zieht. Vor den Stufen der Kirche stehen die Lenker der Korbschlitten, um ihre Kunden in den historischen Kufengefährten (carros de cestos) etwa 2 km nach Livramento zu steuern, wo teure Taxis warten. Diese Schlittenfahrt, ohne Schnee und zwischen fahrenden Autos, ist wohl weltweit einzigartig und deshalb für Touristen ein Highlight. Mindestens genauso spektakulär ist die 15-minütige Fahrt mit der modernen Kabinenseilbahn, deren Bergstation neben dem Tropischen Schlossgarten von Monte liegt. Der inzwischen wegen Steuerbetrugs und Veruntreuung angeklagte Geschäftsmann Joe Berardo erwarb 1987 das verwilderte Anwesen eines ehemaligen Hotels und gestaltete daraus den verwunschenen Kunst- und Tropengarten Jardim Tropical Monte Palace. Dort wandelst du durch ein märchenhaftes Durcheinander von Lorbeerbäumen und Palmfarnen, Azulejobildern, Terrakottasoldaten und anderen Kunstwerken, vorbei an Koi-Karpfen-Teichen, Buddhafiguren und fernöstlichen Toren. Außerdem kannst du am romantischen Schwanenteich die größte auf einer Töpferscheibe gefertigte Vase der Welt bewundern. Im oberen Teil des Gartens sind im Museum über 1000 Skulpturen aus Zimbabwe ausgestellt, im Untergeschoss verzückt eine der größten privaten Mineraliensammlungen der Welt – die Ausstellung „Mother Nature’s Secrets“ umfasst eine einzigartige Fülle an glitzernden Edelsteinen und Mineralien.

    • 9050 Monte

  • Quinta Jardins do Imperador

    Botanische Gärten & Parks

    Das kühle Klima, die reiche Vegetation, der schöne Blick auf das Meer und die Nähe zur Inselhauptstadt machten Monte bereits vom 18.Jh. an zu einer begehrten Adresse reicher und eleganter Europäer. Sogar Österreichs letzter Kaiser, Karl I., logierte hier. 1921 bot ihm die Familie Machado ihre Quinta do Monte als Zuflucht im Exil an. Inzwischen ist das lange Zeit verfallene Anwesen restauriert, und der wiederhergestellte Garten lädt die Besucher zum Flanieren ein.

    Das kühle Klima, die reiche Vegetation, der schöne Blick auf das Meer und die Nähe zur Inselhauptstadt machten Monte bereits vom 18.Jh. an zu einer begehrten Adresse reicher und eleganter Europäer. Sogar Österreichs letzter Kaiser, Karl I., logierte hier. 1921 bot ihm die Familie Machado ihre Quinta do Monte als Zuflucht im Exil an. Inzwischen ist das lange Zeit verfallene Anwesen restauriert, und der wiederhergestellte Garten lädt die Besucher zum Flanieren ein.


  • Quinta Terreiro da Luta

    Restaurants
    • international

    Etwas oberhalb von Monte kann man hier gut bei einem Essen oder einem Kaffee entspannen.

    Etwas oberhalb von Monte kann man hier gut bei einem Essen oder einem Kaffee entspannen.


  • Centro de Recepção e Interpretação

    Touristenattraktionen

    Im Centro de Recepção e Interpretação gibt es neben vielen Infotafeln zur Flora und Fauna regelmäßig Workshops und Umweltbildungskurse für Schulklassen und andere Interessierte. Die Parkverwaltung widmet sich auch der Errichtung von Spiel- und Picknickplätzen, Wanderwegen und Schautafeln.

    Im Centro de Recepção e Interpretação gibt es neben vielen Infotafeln zur Flora und Fauna regelmäßig Workshops und Umweltbildungskurse für Schulklassen und andere Interessierte. Die Parkverwaltung widmet sich auch der Errichtung von Spiel- und Picknickplätzen, Wanderwegen und Schautafeln.


  • Parque Ecológico do Funchal

    Botanische Gärten & Parks
    • © DaLiu, Shutterstock

    Zwischen Monte, dem Pico do Arieiro, dem Poiso-Pass und Camacha erstreckt sich das große Schutzgebiet, in dem seit 1994 Aufforstungsprojekte durchgeführt werden. Im Centro de Recepção e Interpretação zwischen Monte und Poiso-Pass gibt es neben vielen Infotafeln zur Flora und Fauna regelmäßig Workshops und Umweltbildungskurse für Schulklassen und andere Interessierte. Die Parkverwaltung widmet sich auch der Errichtung von Spiel- und Picknickplätzen, Wanderwegen und Schautafeln.

    • © DaLiu, Shutterstock

    Zwischen Monte, dem Pico do Arieiro, dem Poiso-Pass und Camacha erstreckt sich das große Schutzgebiet, in dem seit 1994 Aufforstungsprojekte durchgeführt werden. Im Centro de Recepção e Interpretação zwischen Monte und Poiso-Pass gibt es neben vielen Infotafeln zur Flora und Fauna regelmäßig Workshops und Umweltbildungskurse für Schulklassen und andere Interessierte. Die Parkverwaltung widmet sich auch der Errichtung von Spiel- und Picknickplätzen, Wanderwegen und Schautafeln.


  • Parque Municipal do Monte

    Botanische Gärten & Parks

    In diesem botanischen Garte sind die Pflanzen botanisch gekennzeichnet und auf lauschigen Wegen zu bestaunen.

    • 7050-429 Monte

    In diesem botanischen Garte sind die Pflanzen botanisch gekennzeichnet und auf lauschigen Wegen zu bestaunen.

    • 7050-429 Monte

  • Igreja de Nossa Senhora do Monte

    Architektonische Highlights

    Die Wallfahrtskirche in Monte hat eine wechselhafte Geschichte vorzuweisen. Ihre Erbauung begann etwa 1740, aber erst 1818 konnte sie eingeweiht werden. Schuld daran war ein Erdbeben, welches die fast fertige Kirche wieder zerstörte. Im Inneren befindet sich ein Marienbildnis, das verehrt wird, sowie der Sarg des letzten österreichischen Kaisers Karl I. Auf dem Platz vor der Kirche steht ebenso eine Statue des in Monte verstorbenen Herrschers. Jedes Jahr zu Maria Himmelfahrt wird die steile Treppe von den Gläubigen auf Knien erklommen.

    Die Wallfahrtskirche in Monte hat eine wechselhafte Geschichte vorzuweisen. Ihre Erbauung begann etwa 1740, aber erst 1818 konnte sie eingeweiht werden. Schuld daran war ein Erdbeben, welches die fast fertige Kirche wieder zerstörte. Im Inneren befindet sich ein Marienbildnis, das verehrt wird, sowie der Sarg des letzten österreichischen Kaisers Karl I. Auf dem Platz vor der Kirche steht ebenso eine Statue des in Monte verstorbenen Herrschers. Jedes Jahr zu Maria Himmelfahrt wird die steile Treppe von den Gläubigen auf Knien erklommen.