- Reiseführer
- Europa
- Spanien
- Balearische Inseln
- MenorcaHighlightsTop Sehenswürdigkeiten
Menorca Top Sehenswürdigkeiten






















Landschaftliche Highlights
Landschaftliche Highlights
Touristenattraktionen
Architektonische Highlights
Museen
Cap de Cavalleria
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Der Blick in der Umgebung des Leuchtturms, der sich auf dem Nordkap erhebt, ist traumhaft. Über gewaltige Abstürze hinweg schauen Besucher links auf das Felseiland Illa des Porros, rechts aufs Cap de Fornells, im Norden übers Meer bis zum Horizont und im Süden über die tief eingeschnittene Bucht Cala Tirant landeinwärts bis zum Monte Toro, Menorcas höchstem Berg. Schon die Zufahrt zum Kap über windgepeitschtes, verstepptes Land macht Spaß - unterwegs trifft man auf wilde Ziegen und wunderschöne Strände.
- 07740 Es Mercadal
© Glow Images
Der Blick in der Umgebung des Leuchtturms, der sich auf dem Nordkap erhebt, ist traumhaft. Über gewaltige Abstürze hinweg schauen Besucher links auf das Felseiland Illa des Porros, rechts aufs Cap de Fornells, im Norden übers Meer bis zum Horizont und im Süden über die tief eingeschnittene Bucht Cala Tirant landeinwärts bis zum Monte Toro, Menorcas höchstem Berg. Schon die Zufahrt zum Kap über windgepeitschtes, verstepptes Land macht Spaß - unterwegs trifft man auf wilde Ziegen und wunderschöne Strände.
- 07740 Es Mercadal
Cap de Favàritx
Landschaftliche Highlights © LUNAMARINA, Thinkstock
Ein markanter, schwarz-weiß geringelter Leuchtturm, bizarre Steinformationen in schwarzem Schiefer und seine große Abgeschiedenheit charakterisieren dieses Kap, das großartige Ausblicke über die Nordostküste und das Meer gestattet.
- PM-715, 07701 Morela Vell
© LUNAMARINA, Thinkstock
Ein markanter, schwarz-weiß geringelter Leuchtturm, bizarre Steinformationen in schwarzem Schiefer und seine große Abgeschiedenheit charakterisieren dieses Kap, das großartige Ausblicke über die Nordostküste und das Meer gestattet.
- PM-715, 07701 Morela Vell
Monte Toro
Landschaftliche Highlights © tuulijumala, Shutterstock
Wie ein Igel mit Antennen und Spitzen besetzt, buckelt der Monte Toro (El Toro) seine 357 m aus der sonst nur leicht hügeligen Landschaft. Die höchste Erhebung der Insel bietet nicht nur einen phantastischen Panoramablick über die Tramuntana im Norden und den Migjorn im Süden sowie den Fischern auf See einen Orientierungspunkt, sondern beschert auch weiten Teilen Menorcas einen guten Rundfunk- und Fernsehempfang. Zum "Berg" (Monte), wie ihn die Menorquiner kurz und familiär bezeichnen, pilgern heute v.a. Urlauber. Auf dem Berg befindet sich eine Kapelle aus dem 17.Jh. sowie ein Kloster mit Restaurant.
- Carretera 721-1, 07740 Es Mercadal
© tuulijumala, Shutterstock
Wie ein Igel mit Antennen und Spitzen besetzt, buckelt der Monte Toro (El Toro) seine 357 m aus der sonst nur leicht hügeligen Landschaft. Die höchste Erhebung der Insel bietet nicht nur einen phantastischen Panoramablick über die Tramuntana im Norden und den Migjorn im Süden sowie den Fischern auf See einen Orientierungspunkt, sondern beschert auch weiten Teilen Menorcas einen guten Rundfunk- und Fernsehempfang. Zum "Berg" (Monte), wie ihn die Menorquiner kurz und familiär bezeichnen, pilgern heute v.a. Urlauber. Auf dem Berg befindet sich eine Kapelle aus dem 17.Jh. sowie ein Kloster mit Restaurant.
- Carretera 721-1, 07740 Es Mercadal
Parc natural de s'Albufera des Grau
Landschaftliche Highlights © witkeon, Shutterstock
Insider-Tipp Lagunentrip auf eigene Faust
Eine Salzwasserlagune, durch einen schmalen Damm vom Meer getrennt, Blumenwiesen und drum herum viel Wald: Die S’Albufera des Grau ist mit knapp 35 km2 das zweitgrößte Feuchtgebiet der Balearen und zugleich Herzstück des Unesco-Biosphärenreservats. Geschützt sind auch die vorgelagerte Küste und der Strand. Am Rand des seichten Gewässers brüten zahlreiche Vögel, darunter Fischadler und -reiher. In der Salzwasserlagune schlängeln sich Aale und paddeln Wasserschildkröten. Kommst du von Maó, zweigt von der Me-5 bei km 3,5 links eine Straße ab, die nach 1 km zum Besucherzentrum Centre de Recepció Rodríguez Femenías führt. Hier erfährst du nicht nur alles Wichtige über Flora und Fauna, sondern auch über die Wanderwege. Die Ranger des Zentrums bieten ab und zu zweieinhalbstündige, geführte Gratistouren an (in der Regel auf Spanisch); vorherige Anmeldung ist obligatorisch. Folgst du der Me-5 noch gut 1½ km weiter, siehst du linker Hand kurz vor dem Ortseingang von Es Grau (dort Parkplatz) – eine Wandertafel. Hier startet eine attraktive kurze Rundtour (1,7 km) zum Mirador, einem Aussichtspunkt hoch über der Lagune.
- PM-710, 07700 Es Grau
- http://www.balearsnatura.com/
- +34 971 17 77 05
© witkeon, Shutterstock
Insider-Tipp Lagunentrip auf eigene Faust
Eine Salzwasserlagune, durch einen schmalen Damm vom Meer getrennt, Blumenwiesen und drum herum viel Wald: Die S’Albufera des Grau ist mit knapp 35 km2 das zweitgrößte Feuchtgebiet der Balearen und zugleich Herzstück des Unesco-Biosphärenreservats. Geschützt sind auch die vorgelagerte Küste und der Strand. Am Rand des seichten Gewässers brüten zahlreiche Vögel, darunter Fischadler und -reiher. In der Salzwasserlagune schlängeln sich Aale und paddeln Wasserschildkröten. Kommst du von Maó, zweigt von der Me-5 bei km 3,5 links eine Straße ab, die nach 1 km zum Besucherzentrum Centre de Recepció Rodríguez Femenías führt. Hier erfährst du nicht nur alles Wichtige über Flora und Fauna, sondern auch über die Wanderwege. Die Ranger des Zentrums bieten ab und zu zweieinhalbstündige, geführte Gratistouren an (in der Regel auf Spanisch); vorherige Anmeldung ist obligatorisch. Folgst du der Me-5 noch gut 1½ km weiter, siehst du linker Hand kurz vor dem Ortseingang von Es Grau (dort Parkplatz) – eine Wandertafel. Hier startet eine attraktive kurze Rundtour (1,7 km) zum Mirador, einem Aussichtspunkt hoch über der Lagune.
- PM-710, 07700 Es Grau
- http://www.balearsnatura.com/
- +34 971 17 77 05
Cala Mitjana
Landschaftliche Highlights © lunamarina, Shutterstock
© lunamarina, Shutterstock
In dieser Bucht findet man ein 100 m langes Strandhalbrund mit feinem weißem Sand und anschließendem Pinienhain.
- Plaça na Gran, 07760 Cala Galdana
© lunamarina, Shutterstock
© lunamarina, Shutterstock
In dieser Bucht findet man ein 100 m langes Strandhalbrund mit feinem weißem Sand und anschließendem Pinienhain.
- Plaça na Gran, 07760 Cala Galdana
Cala Macarella
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Klares, türkisfarbenes Wasser, eingefasst in einen Ring aus grauem Kalkstein, im Hintergrund der Sandstreifen und ein kleines Feuchtbiotop, in dem früher Schildkröten lebten: Menorcas Vision vom Paradies. Zurzeit versorgt nur eine in den Pinien versteckte Bar mit schlichten (und überteuerten) Gerichten die Strandgäste. In den Uferfelsen findet man einige prähistorische Grotten. Nach Westen zweigt ein Fußpfad ab zur Cala Macarelleta, wohin sich Nudisten zurückziehen. Die Traumbucht erlebst du am besten vom Wasser aus, z. B. im Rahmen einer Bootstour ab Ciutadella. Oder du nimmst ab Ciutadella den Bus, der helfen soll, die Autokolonnen abzubauen. Für 8,40 Euro kommst du entspannt hin und zurück und hast einen tollen Tag am Strand.
- 07750 Cala Galdana
© Glow Images
Klares, türkisfarbenes Wasser, eingefasst in einen Ring aus grauem Kalkstein, im Hintergrund der Sandstreifen und ein kleines Feuchtbiotop, in dem früher Schildkröten lebten: Menorcas Vision vom Paradies. Zurzeit versorgt nur eine in den Pinien versteckte Bar mit schlichten (und überteuerten) Gerichten die Strandgäste. In den Uferfelsen findet man einige prähistorische Grotten. Nach Westen zweigt ein Fußpfad ab zur Cala Macarelleta, wohin sich Nudisten zurückziehen. Die Traumbucht erlebst du am besten vom Wasser aus, z. B. im Rahmen einer Bootstour ab Ciutadella. Oder du nimmst ab Ciutadella den Bus, der helfen soll, die Autokolonnen abzubauen. Für 8,40 Euro kommst du entspannt hin und zurück und hast einen tollen Tag am Strand.
- 07750 Cala Galdana
Bootstouren
Touristenattraktionen © Aurelien CHARRIER, Shutterstock
Bootstouren mit den Rutas Marítimas de la Cruz führen zu entlegenen Stränden und Badebuchten, die über Land oft kaum erreichbar sind. Das kleine Schiff fährt Teile der West- und Südküste ab, vorbei an der Cala de Son Saura, der Cala en Turqueta und Cala Macarella bis zur Cala Galdana. Unterwegs gibt es an zwei attraktiven Buchten Badepausen und an Bord ein Paella-Essen mit Sangría oder Limonade. Das Boot startet im alten Hafen von Ciutadella, eintreffen solltest du besser schon um 9.30 Uhr. Die Rückkehr erfolgt dann gegen 17 Uhr.
- Passeig des Moll, 07760 Ciutadella de Menorca
- http://www.menorcablava.com/
© Aurelien CHARRIER, Shutterstock
Bootstouren mit den Rutas Marítimas de la Cruz führen zu entlegenen Stränden und Badebuchten, die über Land oft kaum erreichbar sind. Das kleine Schiff fährt Teile der West- und Südküste ab, vorbei an der Cala de Son Saura, der Cala en Turqueta und Cala Macarella bis zur Cala Galdana. Unterwegs gibt es an zwei attraktiven Buchten Badepausen und an Bord ein Paella-Essen mit Sangría oder Limonade. Das Boot startet im alten Hafen von Ciutadella, eintreffen solltest du besser schon um 9.30 Uhr. Die Rückkehr erfolgt dann gegen 17 Uhr.
- Passeig des Moll, 07760 Ciutadella de Menorca
- http://www.menorcablava.com/
Fort Marlborough
Architektonische HighlightsDunkle Gänge, flackerndes Kerzenlicht, Kanonendonner - die alte englische Festungsanlage versetzt Besucher mit Hilfe von Licht- und Geräuscheffekten in die kriegerische Zeit des 18.Jh. zurück.
- Cala Sant Esteve, 07720 Es Castell
- http://www.menorca.es/
- +34 971 36 04 62
Dunkle Gänge, flackerndes Kerzenlicht, Kanonendonner - die alte englische Festungsanlage versetzt Besucher mit Hilfe von Licht- und Geräuscheffekten in die kriegerische Zeit des 18.Jh. zurück.
- Cala Sant Esteve, 07720 Es Castell
- http://www.menorca.es/
- +34 971 36 04 62
Pedrera de s'Hostal
Museen © Sebas Adrover, Shutterstock
Insider-Tipp Crossover im Labyrinth
Einst ein Kalksteinbruch, heute ein halb unterirdisches Museum mit hellen Steinlabyrinthen, „verzauberten“ Gärten und gigantischen Felsskulpturen – hier verliert man sich gern! Im Sommer finden vor der tollen Kulisse Konzerte und Tanzaufführungen statt.
- Camí Vell, 07760 Ciutadella de Menorca
- http://lithica.es/
- shostal@lithica.es
© Sebas Adrover, Shutterstock
Insider-Tipp Crossover im Labyrinth
Einst ein Kalksteinbruch, heute ein halb unterirdisches Museum mit hellen Steinlabyrinthen, „verzauberten“ Gärten und gigantischen Felsskulpturen – hier verliert man sich gern! Im Sommer finden vor der tollen Kulisse Konzerte und Tanzaufführungen statt.
- Camí Vell, 07760 Ciutadella de Menorca
- http://lithica.es/
- shostal@lithica.es
Cales Coves
Touristenattraktionen © Glow Images
Wo vor 3000 Jahren die Ureinwohner ihre Toten beisetzten, lebte bis Mitte der 1990er-Jahre ein Hippieclan. Der Ortsname ("Höhlenbuchten") steht übrigens im Plural, weil sich die Bucht in zwei Geländeeinschnitte aufspaltet, von denen der eine eine Süßwasserquelle aufweist, beide sind tief ins graubraune Gestein gegraben. Das Wasser der Bucht ist ob des guten Windschutzes oft spiegelglatt und kristallklar, die Anfahrt über einen Schotterweg allerdings sehr holprig. Schöner ist es, von der Cala en Porter auf dem rot markierten Weg GR-223 herzuwandern (Start am Mirador, Dauer ca. 1:40 Std. eine Richtung). Die rund 100 Höhlen haben eine vielschichtige Vergangenheit. Die ältesten stammen aus dem 11.Jh. v. Chr. und dienten als Begräbnisstätten. Bis ins 4.Jh. v. Chr. grub man größere Höhlen ins Kalkgestein, oft mit zentraler Stützsäule, mit Bänken und Nischen, die ebenfalls als Begräbnisstätten verwendet wurden. Auch Spuren römischer Siedler wurden gefunden. Einige der Höhlen dienten auch Kultzwecken, und immer wieder nutzten Seefahrer, Freibeuter und Fischer die windgeschützte Bucht als Unterschlupf bei rauer See.
- Carrer de Sant Domènec, 07712 Alaior
© Glow Images
Wo vor 3000 Jahren die Ureinwohner ihre Toten beisetzten, lebte bis Mitte der 1990er-Jahre ein Hippieclan. Der Ortsname ("Höhlenbuchten") steht übrigens im Plural, weil sich die Bucht in zwei Geländeeinschnitte aufspaltet, von denen der eine eine Süßwasserquelle aufweist, beide sind tief ins graubraune Gestein gegraben. Das Wasser der Bucht ist ob des guten Windschutzes oft spiegelglatt und kristallklar, die Anfahrt über einen Schotterweg allerdings sehr holprig. Schöner ist es, von der Cala en Porter auf dem rot markierten Weg GR-223 herzuwandern (Start am Mirador, Dauer ca. 1:40 Std. eine Richtung). Die rund 100 Höhlen haben eine vielschichtige Vergangenheit. Die ältesten stammen aus dem 11.Jh. v. Chr. und dienten als Begräbnisstätten. Bis ins 4.Jh. v. Chr. grub man größere Höhlen ins Kalkgestein, oft mit zentraler Stützsäule, mit Bänken und Nischen, die ebenfalls als Begräbnisstätten verwendet wurden. Auch Spuren römischer Siedler wurden gefunden. Einige der Höhlen dienten auch Kultzwecken, und immer wieder nutzten Seefahrer, Freibeuter und Fischer die windgeschützte Bucht als Unterschlupf bei rauer See.
- Carrer de Sant Domènec, 07712 Alaior
Nau des Tudons
Touristenattraktionen © Glow Images
Das bekannteste prähistorische Grab der Insel und wahrscheinlich das älteste bekannte Bauwerk Europas. Die mächtigen Sandsteinquader wurden vor ca. 3400 Jahren zusammengefügt. Gefunden wurden hier Schmuckstücke und Reste menschlicher Knochen, was den Gedanken an eine (geplünderte) Grabkammer nahelegt. Der Innenraum der nau (spanisch naveta) ist in zwei Etagen aufgeteilt. Um das Bauwerk rankt sich eine Legende: Zwei Titanen sollen um eine Dame gestritten haben. Als Liebesbeweis sollte der eine einen zweigeschossigen Turm bauen, der andere einen Brunnen graben, bis er auf Wasser stieße. Das Grundwasser floss zuerst. Das erzürnte den anderen Titanen so sehr, dass er einen gewaltigen Stein aus seinem Turm brach (das heutige Eingangsloch) und auf den Brunnenbauer warf. Der Bösewicht ertränkte sich im Brunnen, die Dame starb an gebrochenem Herzen. Der Brunnen ist unter dem Namen Pou de Sa Barrina heute noch bekannt.
- ME-1, 07769 Ciutadella de Menorca
- http://www.menorca.es/
- +34 971 15 78 00
© Glow Images
Das bekannteste prähistorische Grab der Insel und wahrscheinlich das älteste bekannte Bauwerk Europas. Die mächtigen Sandsteinquader wurden vor ca. 3400 Jahren zusammengefügt. Gefunden wurden hier Schmuckstücke und Reste menschlicher Knochen, was den Gedanken an eine (geplünderte) Grabkammer nahelegt. Der Innenraum der nau (spanisch naveta) ist in zwei Etagen aufgeteilt. Um das Bauwerk rankt sich eine Legende: Zwei Titanen sollen um eine Dame gestritten haben. Als Liebesbeweis sollte der eine einen zweigeschossigen Turm bauen, der andere einen Brunnen graben, bis er auf Wasser stieße. Das Grundwasser floss zuerst. Das erzürnte den anderen Titanen so sehr, dass er einen gewaltigen Stein aus seinem Turm brach (das heutige Eingangsloch) und auf den Brunnenbauer warf. Der Bösewicht ertränkte sich im Brunnen, die Dame starb an gebrochenem Herzen. Der Brunnen ist unter dem Namen Pou de Sa Barrina heute noch bekannt.
- ME-1, 07769 Ciutadella de Menorca
- http://www.menorca.es/
- +34 971 15 78 00
Cala en Turqueta
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Mit der Cala Macarella ist sie zum Inbegriff der Traumbuchten im Süden Menorcas geworden. Zufahrt ab Ciutadella über den Camí de Sant Joan de Missa, am Abzweig bei Son Vivó links. Nach rund 5 km gabelt sich der Weg, links kommt man zur Cala Macarella, rechts zur Cala En Turqueta. Die Parkplätze sind am Wochenende oft belegt.
- Marjal Vella, 07760 Ciutadella de Menorca
© Glow Images
Mit der Cala Macarella ist sie zum Inbegriff der Traumbuchten im Süden Menorcas geworden. Zufahrt ab Ciutadella über den Camí de Sant Joan de Missa, am Abzweig bei Son Vivó links. Nach rund 5 km gabelt sich der Weg, links kommt man zur Cala Macarella, rechts zur Cala En Turqueta. Die Parkplätze sind am Wochenende oft belegt.
- Marjal Vella, 07760 Ciutadella de Menorca
Cala Galdana
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Insider-Tipp Buchtenstopp
Der grünen Oase, eingefasst von Küstenfelsen, konnte man ursprünglich nur mit Attributen wie „malerisch“ oder „paradiesisch“ gerecht werden. Heute ist man leider dabei, ihre Reize nach und nach unter Hohlblocksteinen zu begraben; immer weiter frisst sich die Siedlung vor allem in den westlichen Ausläufer der Bucht hinein. Bei der Anfahrt, auf der Höhe des ersten Hotels (links abzweigen), gewinnst du einen guten Überblick. Der Strand ist ein Schmuckstück: 500 m lang, goldgelb und feinsandig – ideal auch für Familien mit kleinen Kindern. Nur bei den seltenen Südwinden raut die See innerhalb der Bucht auf. Das Restaurant El Mirador mit Terrasse hat eine grandiose Lage mit Meerblick: in Fels geschlagen auf der vorgelagerten Halbinsel. Das riesige Hotel Meliá Cala Galdana verschandelt zwar optisch die gesamte Bucht, doch im Beach Club El Cape Nao schaut man von der Terrasse schön übers Meer. Mehrmals in der Woche stechen Ausflugsboote in See, um an der Südküste entlangzuschippern. Ein Anbieter ist z. B. Menorca en Barco, ähnliche Touren bieten auch Marenostrum und Barcos y Amarres. Eine interessante Alternative ist das Wassertaxi von Menorca Taximar. Es steuert ein halbes Dutzend abgelegener Strände und Grotten an, dann entscheidest du, an welcher playa du die nächsten Stunden verbringen willst. Zur festgelegten Uhrzeit wirst du abgeholt und zum Startpunkt zurückgebracht.
- Travessia Cala Galdana, 07760 Cala Galdana
© Glow Images
Insider-Tipp Buchtenstopp
Der grünen Oase, eingefasst von Küstenfelsen, konnte man ursprünglich nur mit Attributen wie „malerisch“ oder „paradiesisch“ gerecht werden. Heute ist man leider dabei, ihre Reize nach und nach unter Hohlblocksteinen zu begraben; immer weiter frisst sich die Siedlung vor allem in den westlichen Ausläufer der Bucht hinein. Bei der Anfahrt, auf der Höhe des ersten Hotels (links abzweigen), gewinnst du einen guten Überblick. Der Strand ist ein Schmuckstück: 500 m lang, goldgelb und feinsandig – ideal auch für Familien mit kleinen Kindern. Nur bei den seltenen Südwinden raut die See innerhalb der Bucht auf. Das Restaurant El Mirador mit Terrasse hat eine grandiose Lage mit Meerblick: in Fels geschlagen auf der vorgelagerten Halbinsel. Das riesige Hotel Meliá Cala Galdana verschandelt zwar optisch die gesamte Bucht, doch im Beach Club El Cape Nao schaut man von der Terrasse schön übers Meer. Mehrmals in der Woche stechen Ausflugsboote in See, um an der Südküste entlangzuschippern. Ein Anbieter ist z. B. Menorca en Barco, ähnliche Touren bieten auch Marenostrum und Barcos y Amarres. Eine interessante Alternative ist das Wassertaxi von Menorca Taximar. Es steuert ein halbes Dutzend abgelegener Strände und Grotten an, dann entscheidest du, an welcher playa du die nächsten Stunden verbringen willst. Zur festgelegten Uhrzeit wirst du abgeholt und zum Startpunkt zurückgebracht.
- Travessia Cala Galdana, 07760 Cala Galdana
Basílica de Son Bou
Touristenattraktionen © Ugo Burlini, Shutterstock
Die 1951 wiederentdeckten Reste dieser Basilika zeugen vermutlich von einer kleinen Ortschaft, die hier im 4.Jh. lag. Zu sehen sind die Basis von zwei Säulenreihen, die den Hauptbau in zwei schmalere Seitenschiffe und ein breites Mittelschiff teilen, Grundmauern und ein großes steinernes Taufbecken mit kleeblattförmiger Vertiefung. Die im 5.Jh. errichtete Basilika gibt am deutlichsten die architektonischen Merkmale der frühchristlichen Basiliken Menorcas wieder.
- Urbanització Son Bou, 07730 Alaior
- http://www.illesbalears.travel/
© Ugo Burlini, Shutterstock
Die 1951 wiederentdeckten Reste dieser Basilika zeugen vermutlich von einer kleinen Ortschaft, die hier im 4.Jh. lag. Zu sehen sind die Basis von zwei Säulenreihen, die den Hauptbau in zwei schmalere Seitenschiffe und ein breites Mittelschiff teilen, Grundmauern und ein großes steinernes Taufbecken mit kleeblattförmiger Vertiefung. Die im 5.Jh. errichtete Basilika gibt am deutlichsten die architektonischen Merkmale der frühchristlichen Basiliken Menorcas wieder.
- Urbanització Son Bou, 07730 Alaior
- http://www.illesbalears.travel/
Torre d'en Galmés
Touristenattraktionen © Glow Images
Dies ist eines der besonders ausgedehnten archäologischen Fundgebiete der Balearen. Drei "talaiots" (Steintürme) und ein "taula"-Heiligtum (T-förmiger Megalith) müssen um 1400 v.Chr. eine Stadt gebildet haben, von der noch Reste von Räumen, Schutzwällen, Zisternen, Höhlen und Vorratskammern zu sehen sind. Herausragend sind auch die etwas außerhalb gelegene Grabkammer und eine steinblockgedeckte Halle, die wahrscheinlich als Vorrats- oder Versammlungsraum diente.
- Carretera Torre d'en Gaumés, 07712 Alaior
- http://www.menorca.es/
- +34 971 15 78 00
© Glow Images
Dies ist eines der besonders ausgedehnten archäologischen Fundgebiete der Balearen. Drei "talaiots" (Steintürme) und ein "taula"-Heiligtum (T-förmiger Megalith) müssen um 1400 v.Chr. eine Stadt gebildet haben, von der noch Reste von Räumen, Schutzwällen, Zisternen, Höhlen und Vorratskammern zu sehen sind. Herausragend sind auch die etwas außerhalb gelegene Grabkammer und eine steinblockgedeckte Halle, die wahrscheinlich als Vorrats- oder Versammlungsraum diente.
- Carretera Torre d'en Gaumés, 07712 Alaior
- http://www.menorca.es/
- +34 971 15 78 00
Santa Maria
Architektonische Highlights © Rulan, Shutterstock
Die Kirche Santa Maria wurde ab 1748 auf den Ruinen eines älteren Gotteshauses errichtet. Eher schlicht und demütig auf den ersten Blick, überzeugt Santa Maria mehr das Ohr als das Auge. In ihrem Inneren verbirgt sich nämlich ein Wunderwerk der Orgelbaukunst. In Auftrag gegeben 1809 bei Deutsch-Schweizer Orgelbaumeistern, kam das Instrument bereits ein Jahr später auf Menorca an. Mit seinen 3120 Pfeifen und vier Manualen war es schon bald landesweit bekannt, vor allem für seine Imitation von Menschenstimmen. Wer die Möglichkeit hat, erfahrene Organisten auf dieser bemerkenswerten Orgel spielen zu hören, sollte die Gelegenheit unbedingt nutzen.
- Plaça de la Conquesta, 07701 Maó
© Rulan, Shutterstock
Die Kirche Santa Maria wurde ab 1748 auf den Ruinen eines älteren Gotteshauses errichtet. Eher schlicht und demütig auf den ersten Blick, überzeugt Santa Maria mehr das Ohr als das Auge. In ihrem Inneren verbirgt sich nämlich ein Wunderwerk der Orgelbaukunst. In Auftrag gegeben 1809 bei Deutsch-Schweizer Orgelbaumeistern, kam das Instrument bereits ein Jahr später auf Menorca an. Mit seinen 3120 Pfeifen und vier Manualen war es schon bald landesweit bekannt, vor allem für seine Imitation von Menschenstimmen. Wer die Möglichkeit hat, erfahrene Organisten auf dieser bemerkenswerten Orgel spielen zu hören, sollte die Gelegenheit unbedingt nutzen.
- Plaça de la Conquesta, 07701 Maó
Torralba d'en Salort
Touristenattraktionen © tuulijumala, Shutterstock
Insider-Tipp Ab ins All
Die um 1000 v. Chr. begründete talaiot-Siedlung ist heute ein archäologischer Park. Herausragend ist das Heiligtum Sa Taula de Torralba, ein riesiger T-förmiger Steintisch inmitten eines in Stein gehauenen Kultbezirks – es gehört zu den am besten erhaltenen der Insel. An ausgewählten Tagen kannst du durchs Teleskop Menorcas Nachthimmel bewundern.
- Carretera de Cala en Porter, 07730 Alaior
- http://www.torralbadensalort.com/
© tuulijumala, Shutterstock
Insider-Tipp Ab ins All
Die um 1000 v. Chr. begründete talaiot-Siedlung ist heute ein archäologischer Park. Herausragend ist das Heiligtum Sa Taula de Torralba, ein riesiger T-förmiger Steintisch inmitten eines in Stein gehauenen Kultbezirks – es gehört zu den am besten erhaltenen der Insel. An ausgewählten Tagen kannst du durchs Teleskop Menorcas Nachthimmel bewundern.
- Carretera de Cala en Porter, 07730 Alaior
- http://www.torralbadensalort.com/
La vuelta al Puerto de Mahón
TouristenattraktionenDiese Rundfahrt mit dem Glasbodenboot durch den größten Naturhafen des Mittelmeers ist ein Muss für jeden Menorca-Urlauber. Teilnehmer sollten möglichst früh starten, um den Besucherandrang zu umgehen! Abfahrt im Sommer ist täglich an der Hafentreppe (unweit des Fahrterminals). Zur Wahl stehen die gelben Boote von Yellow Catamarans und das Schiff "Don Joan" der Reederei Líneas de la Cruz. Beide bieten Unterwasserfenster und deutschsprachigen Kommentar.
- Carrer Moll de Llevant 12, 07701 Maó
- http://www.yellowcatamarans.com/
Diese Rundfahrt mit dem Glasbodenboot durch den größten Naturhafen des Mittelmeers ist ein Muss für jeden Menorca-Urlauber. Teilnehmer sollten möglichst früh starten, um den Besucherandrang zu umgehen! Abfahrt im Sommer ist täglich an der Hafentreppe (unweit des Fahrterminals). Zur Wahl stehen die gelben Boote von Yellow Catamarans und das Schiff "Don Joan" der Reederei Líneas de la Cruz. Beide bieten Unterwasserfenster und deutschsprachigen Kommentar.
- Carrer Moll de Llevant 12, 07701 Maó
- http://www.yellowcatamarans.com/
Església del Socors
Architektonische HighlightsInsider-Tipp Himmlische Töne
Das 1648 gegründete Augustinerkloster beherbergt heute das Museu Diocesà mit archäologischen Funden, ausgestopften Tieren und Bildern von Inselkünstlern. Vor allem der Kreuzgang und die Kirche selbst lohnen den Besuch. Immer wieder finden hier klassische Konzerte statt.
- Carrer Seminari 7, 07760 Ciutadella de Menorca
- +34 971 48 12 97
Insider-Tipp Himmlische Töne
Das 1648 gegründete Augustinerkloster beherbergt heute das Museu Diocesà mit archäologischen Funden, ausgestopften Tieren und Bildern von Inselkünstlern. Vor allem der Kreuzgang und die Kirche selbst lohnen den Besuch. Immer wieder finden hier klassische Konzerte statt.
- Carrer Seminari 7, 07760 Ciutadella de Menorca
- +34 971 48 12 97
Cala Santandria
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Insider-Tipp Überm Wasser schweben
Hier startete Menorcas relativ junge Tourismusindustrie. Viel nackter Fels, viele Hotels, Bars, Villen, Restaurants und vergleichsweise wenig Grün. Der Strand ist weiß und eher grobkörnig. Den Eingang der Bucht bewacht ein alter britischer Wehrturm aus dem 18.Jh. Interessant ist vor allem jene Höhle, die Bildhauer und Ortsoriginal Nicolau Cabrisas gestaltet hat: das in eine Küstengrotte hineingebaute Restaurant Sa Nacra. Dessen Terrasse hängt direkt über dem türkisblauen Meer. Traumhaft romantisch sind hier die Sonnenuntergänge bei Kerzenschein, guten Tapas und Menorca-Wein. Mittags gibt es eine richtig leckere Paella. Achtung, in der Hauptsaison geht ohne Reservierung meist gar nichts! Ebenfalls gut ist gleich um die Ecke das Strand- und Fischlokal Es Bruc Santandria. Fische live siehst du beim Tauchen vor der Küste, die hier besonders abwechslungsreich ist: Kleine Kanäle, Höhlen und Tunnel bilden ein spektakuläres Felslabyrinth. Wer tauchen will, geht zu Poseidon.
- 07760 Cala Blanca
© Glow Images
Insider-Tipp Überm Wasser schweben
Hier startete Menorcas relativ junge Tourismusindustrie. Viel nackter Fels, viele Hotels, Bars, Villen, Restaurants und vergleichsweise wenig Grün. Der Strand ist weiß und eher grobkörnig. Den Eingang der Bucht bewacht ein alter britischer Wehrturm aus dem 18.Jh. Interessant ist vor allem jene Höhle, die Bildhauer und Ortsoriginal Nicolau Cabrisas gestaltet hat: das in eine Küstengrotte hineingebaute Restaurant Sa Nacra. Dessen Terrasse hängt direkt über dem türkisblauen Meer. Traumhaft romantisch sind hier die Sonnenuntergänge bei Kerzenschein, guten Tapas und Menorca-Wein. Mittags gibt es eine richtig leckere Paella. Achtung, in der Hauptsaison geht ohne Reservierung meist gar nichts! Ebenfalls gut ist gleich um die Ecke das Strand- und Fischlokal Es Bruc Santandria. Fische live siehst du beim Tauchen vor der Küste, die hier besonders abwechslungsreich ist: Kleine Kanäle, Höhlen und Tunnel bilden ein spektakuläres Felslabyrinth. Wer tauchen will, geht zu Poseidon.
- 07760 Cala Blanca
Cala Tirant
Landschaftliche Highlights © Delpixel, Shutterstock
Insider-Tipp Starlight Destination Menorca
Die phantastische Bucht ist so tief eingeschnitten in die Nordküste, dass hier gefahrloses Baden möglich ist. Hinterm Ortsausgang von Fornells zweigt auf Höhe der Salinen Ses Salines rechts die Zufahrtsstraße ab. Am Osthang der Bucht stapelt sich die weiße Feriensiedlung Platges de Fornells den Hang hinauf, die Westseite ist unbebaut – vom breiten Sandstrand schaust du auf eine urwüchsige Szenerie niedriger Klippen. In klaren Nächten ist auch das Firmament spektakulär! Toll für einen Sundowner ist der Beachclub Isabella an der Ostseite der Bucht. Manchmal gibt es hier Livemusik, die zu Menorca passt: „Eher lassen wir eine Violinistin Klassik spielen oder einen Saxofonisten ein Stück Jazz als Techno ...“, so Besitzer Xavier.
- Urbanització Cala Tirant, 07740 Fornells
© Delpixel, Shutterstock
Insider-Tipp Starlight Destination Menorca
Die phantastische Bucht ist so tief eingeschnitten in die Nordküste, dass hier gefahrloses Baden möglich ist. Hinterm Ortsausgang von Fornells zweigt auf Höhe der Salinen Ses Salines rechts die Zufahrtsstraße ab. Am Osthang der Bucht stapelt sich die weiße Feriensiedlung Platges de Fornells den Hang hinauf, die Westseite ist unbebaut – vom breiten Sandstrand schaust du auf eine urwüchsige Szenerie niedriger Klippen. In klaren Nächten ist auch das Firmament spektakulär! Toll für einen Sundowner ist der Beachclub Isabella an der Ostseite der Bucht. Manchmal gibt es hier Livemusik, die zu Menorca passt: „Eher lassen wir eine Violinistin Klassik spielen oder einen Saxofonisten ein Stück Jazz als Techno ...“, so Besitzer Xavier.
- Urbanització Cala Tirant, 07740 Fornells
Cala Pregonda
Landschaftliche Highlights © Delpixel, Shutterstock
Insider-Tipp Die Natur als Bildhauer
Phantastische Felsformationen, wie von Künstlerhand geschaffen, säumen den hellen Sandstrand – durchs glasklare Wasser schaust du bis zum Grund.
- Son Ametller, 07740 Es Mercadal
© Delpixel, Shutterstock
Insider-Tipp Die Natur als Bildhauer
Phantastische Felsformationen, wie von Künstlerhand geschaffen, säumen den hellen Sandstrand – durchs glasklare Wasser schaust du bis zum Grund.
- Son Ametller, 07740 Es Mercadal
Cala d'es Degollador
Landschaftliche HighlightsInsider-Tipp Baden in der Piratenbucht
Nach 500 m ist der kleinere Fjord Cala d’es Degollador erreicht, der seinen Namen „Bucht des Halsabschneiders“ einem Piratenüberfall vor langer Zeit verdankt. Am Scheitelpunkt der Bucht gibt es einen winzigen Strand. Mehr Spaß macht es, von den glatten Felsen ins türkisfarbene Wasser zu steigen.
- Ciutadella de Menorca
Insider-Tipp Baden in der Piratenbucht
Nach 500 m ist der kleinere Fjord Cala d’es Degollador erreicht, der seinen Namen „Bucht des Halsabschneiders“ einem Piratenüberfall vor langer Zeit verdankt. Am Scheitelpunkt der Bucht gibt es einen winzigen Strand. Mehr Spaß macht es, von den glatten Felsen ins türkisfarbene Wasser zu steigen.
- Ciutadella de Menorca
Illa del Rei
Landschaftliche Highlights © Karol Kozlowski, Shutterstock
Insider-Tipp Krankenhaus goes Kunstzentrum
Düstere Geschichten ranken sich um die Insel, die englische Seeleute vor über 200 Jahren Bloody Island tauften. Zusammen mit der benachbarten Quarantäne- sowie der Lazarettinsel war die „Königsinsel“ damals – und noch bis 1964 – Teil einer großen medizinischen Anlage und chirurgische Abfälle sollen seinerzeit direkt im Meer gelandet sein. Von der Welt der Gesunden durch Wasser getrennt, konnten Infektionskranke besser isoliert werden. Nach der Schließung des Krankenhauses gab es viele Pläne für die weitere Nutzung – vom Genforschungszentrum bis hin zur Residenz für Elton John. Es kam anders: 2021 ließ die Schweizer Galeristenfamilie Hauser & Wirth Teile des Hospitals restaurieren und darin ein Kulturzentrum einrichten. In acht Sälen werden nun zeitgenössische Künstler ausgestellt. Durch den Garten führt ein Skulpturenweg mit Werken von Louise Bourgeois, Eduardo Chillida und Joan Miró. Sonntagmittags finden Konzerte statt, unter der Woche weitere kulturelle Events. Im Terrassenlokal La Cantina sitzt du unter knorrigen Olivenbäumen. Das Hauptgebäude des Hospitals illustriert dessen 300-jährige Geschichte.
- 07701 Maó
- http://www.islahospitalmenorca.org/
© Karol Kozlowski, Shutterstock
Insider-Tipp Krankenhaus goes Kunstzentrum
Düstere Geschichten ranken sich um die Insel, die englische Seeleute vor über 200 Jahren Bloody Island tauften. Zusammen mit der benachbarten Quarantäne- sowie der Lazarettinsel war die „Königsinsel“ damals – und noch bis 1964 – Teil einer großen medizinischen Anlage und chirurgische Abfälle sollen seinerzeit direkt im Meer gelandet sein. Von der Welt der Gesunden durch Wasser getrennt, konnten Infektionskranke besser isoliert werden. Nach der Schließung des Krankenhauses gab es viele Pläne für die weitere Nutzung – vom Genforschungszentrum bis hin zur Residenz für Elton John. Es kam anders: 2021 ließ die Schweizer Galeristenfamilie Hauser & Wirth Teile des Hospitals restaurieren und darin ein Kulturzentrum einrichten. In acht Sälen werden nun zeitgenössische Künstler ausgestellt. Durch den Garten führt ein Skulpturenweg mit Werken von Louise Bourgeois, Eduardo Chillida und Joan Miró. Sonntagmittags finden Konzerte statt, unter der Woche weitere kulturelle Events. Im Terrassenlokal La Cantina sitzt du unter knorrigen Olivenbäumen. Das Hauptgebäude des Hospitals illustriert dessen 300-jährige Geschichte.
- 07701 Maó
- http://www.islahospitalmenorca.org/
Torre Llafuda
TouristenattraktionenInsider-Tipp Wo Gnome hausen
Märchenhaft, fast unheimlich wirkt diese große prähistorische Siedlung. Langsam macht ihr ein sich ausbreitender Steineichenhain den Platz streitig. Hier gibt es Räume, Kammern, künstliche Höhlen, Zisternen, einen Steinturm und eine taula, versunken im Schatten der Bäume.
- Son Camps, 07769 Ciutadella de Menorca
- http://www.menorcatalayotica.info/
Insider-Tipp Wo Gnome hausen
Märchenhaft, fast unheimlich wirkt diese große prähistorische Siedlung. Langsam macht ihr ein sich ausbreitender Steineichenhain den Platz streitig. Hier gibt es Räume, Kammern, künstliche Höhlen, Zisternen, einen Steinturm und eine taula, versunken im Schatten der Bäume.
- Son Camps, 07769 Ciutadella de Menorca
- http://www.menorcatalayotica.info/
Palau Olivar
Architektonische HighlightsInsider-Tipp Fast wie zu Hause
Im Palast von Señor Luis de Oliver schlenderst du durch feudale Säle mit Wandmalereien; kurios ist ein Wandfries mit allen Tieren der Arche Noah. Der Palast fühlt sich nicht wie ein Museum, sondern eher wie ein Privathaus an. Alles sieht so aus, als könntest du sofort einziehen, dich ins Himmelbett legen, im Speisesaal vom feinen Porzellan essen und vom Fenster aus das Treiben auf dem Platz beobachten. Auf Höhe des Palasts begann früher die judería, das Judenviertel (Carrer Palau, Sant Jeroni und Sant Francesc), mit einer Reihe schlichter Bürgerhäuser.
- Plaza de la Catedral 8, 07760 Ciutadella de Menorca
- http://www.talaiacultura.com/
Insider-Tipp Fast wie zu Hause
Im Palast von Señor Luis de Oliver schlenderst du durch feudale Säle mit Wandmalereien; kurios ist ein Wandfries mit allen Tieren der Arche Noah. Der Palast fühlt sich nicht wie ein Museum, sondern eher wie ein Privathaus an. Alles sieht so aus, als könntest du sofort einziehen, dich ins Himmelbett legen, im Speisesaal vom feinen Porzellan essen und vom Fenster aus das Treiben auf dem Platz beobachten. Auf Höhe des Palasts begann früher die judería, das Judenviertel (Carrer Palau, Sant Jeroni und Sant Francesc), mit einer Reihe schlichter Bürgerhäuser.
- Plaza de la Catedral 8, 07760 Ciutadella de Menorca
- http://www.talaiacultura.com/
Dia Complert
TouristenattraktionenInsider-Tipp Im Rausch der Farben
Im Angebot sind Ausflüge in das westlich von Fornells gelegene Meerwasserschutzgebiet mit modernen Schlauchbooten, Schnorchelpause inbegriffen. Großartig ist der Kontrast zwischen dem türkisfarbenen Wasser und dem rot- bis ockerfarbenen Küstengestein!
- Avenida Poeta Gumersindo Riera 41, 07748 Fornells
- http://diacomplert.com/
Insider-Tipp Im Rausch der Farben
Im Angebot sind Ausflüge in das westlich von Fornells gelegene Meerwasserschutzgebiet mit modernen Schlauchbooten, Schnorchelpause inbegriffen. Großartig ist der Kontrast zwischen dem türkisfarbenen Wasser und dem rot- bis ockerfarbenen Küstengestein!
- Avenida Poeta Gumersindo Riera 41, 07748 Fornells
- http://diacomplert.com/
Capella de Gracia
Architektonische HighlightsInsider-Tipp Avantgardekunst in der Kirche
Die kleine Kapelle aus dem 16.Jh. zeigt Installationen der Performance-Meisterin Marina Abramović – wirkt toll in dem sakralen Raum!
- Carrer des Coll des Palmer 2, 07730 Alaior
Insider-Tipp Avantgardekunst in der Kirche
Die kleine Kapelle aus dem 16.Jh. zeigt Installationen der Performance-Meisterin Marina Abramović – wirkt toll in dem sakralen Raum!
- Carrer des Coll des Palmer 2, 07730 Alaior
Punta Nati
Landschaftliche Highlights © Quintanilla, Shutterstock
Einige Schafe suchen hier nach Kräutern, die aus dem zerklüfteten Fels sprießen. Im Frühjahr nehmen auch Einwohner Ciutadellas die holprige Anfahrt zur Punta Nati in Kauf (Av. Francesc B. Moll). Kapern findet man dann am Kap, die dort im Schatten der Mauern wachsen. Das Kap wird seit 1913 von einem Leuchtturm gekrönt. Von hier aus hat man nachts eine phantastische Sicht auf den Sternenhimmel, tagsüber auf das Meer, den zerklüfteten Küstenstreifen und zwei Buchten im Osten, die Cala es Pous und die Cala es Morts ("Totenbucht"). Dieser Name rührt daher, dass im Winter 1910 ein französisches Passagierschiff vor der Bucht auf die Klippen geschleudert wurde und sank. Von den 150 Menschen an Bord überlebte damals nur ein junger Franzose das Unglück, an das heute noch ein Kreuz erinnert.
- Avinguda Francesc B. Moll, 07760 Ciutadella de Menorca
© Quintanilla, Shutterstock
Einige Schafe suchen hier nach Kräutern, die aus dem zerklüfteten Fels sprießen. Im Frühjahr nehmen auch Einwohner Ciutadellas die holprige Anfahrt zur Punta Nati in Kauf (Av. Francesc B. Moll). Kapern findet man dann am Kap, die dort im Schatten der Mauern wachsen. Das Kap wird seit 1913 von einem Leuchtturm gekrönt. Von hier aus hat man nachts eine phantastische Sicht auf den Sternenhimmel, tagsüber auf das Meer, den zerklüfteten Küstenstreifen und zwei Buchten im Osten, die Cala es Pous und die Cala es Morts ("Totenbucht"). Dieser Name rührt daher, dass im Winter 1910 ein französisches Passagierschiff vor der Bucht auf die Klippen geschleudert wurde und sank. Von den 150 Menschen an Bord überlebte damals nur ein junger Franzose das Unglück, an das heute noch ein Kreuz erinnert.
- Avinguda Francesc B. Moll, 07760 Ciutadella de Menorca
Ajuntament
Architektonische Highlights © Vlad Ispas, Shutterstock
Im ältesten Teil der Stadt befindet sich das Rathaus, dessen Bau 1789 begann.
- Plaça Constitució 1, 07701 Maó
- http://www.ajmao.org/
- +34 971 36 98 00
- alcaldia@ajmao.org
© Vlad Ispas, Shutterstock
Im ältesten Teil der Stadt befindet sich das Rathaus, dessen Bau 1789 begann.
- Plaça Constitució 1, 07701 Maó
- http://www.ajmao.org/
- +34 971 36 98 00
- alcaldia@ajmao.org