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Marrakesch

    Touristenattraktionen

    Geographical

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    Botanische Gärten & Parks

    Architektonische Highlights

    Beauty und Wellness

    Museen

    Märkte und Flohmärkte

    Kulturzentren

    Restaurants


  • Suqs

    Touristenattraktionen
    • © Ekaterina Pokrovsky, Shutterstock

    Die Basarstraßen von Marrakech haben sich v.a. auf Touristen eingestellt. So gibt es hier all das zu kaufen, was das europäische Herz begehrt. Doch wer sich tiefer in die Gassen hineinwagt, findet Handwerker, die ihre Waren auf der Straße herstellen, Hunderte von traditionellen Schuhgeschäften, Kleidermärkte, den Färberbasar und vieles mehr. Typisch und ganz und gar untouristisch sind die Lebensmittelmärkte, z.B. in der Nähe des Bab Doukkala. Wer keine Souvenirs erstehen, sondern den Souk einfach nur erleben möchte, ist hier richtig.

    • Derb El Zeri, Murrākuš
    • © Ekaterina Pokrovsky, Shutterstock

    Die Basarstraßen von Marrakech haben sich v.a. auf Touristen eingestellt. So gibt es hier all das zu kaufen, was das europäische Herz begehrt. Doch wer sich tiefer in die Gassen hineinwagt, findet Handwerker, die ihre Waren auf der Straße herstellen, Hunderte von traditionellen Schuhgeschäften, Kleidermärkte, den Färberbasar und vieles mehr. Typisch und ganz und gar untouristisch sind die Lebensmittelmärkte, z.B. in der Nähe des Bab Doukkala. Wer keine Souvenirs erstehen, sondern den Souk einfach nur erleben möchte, ist hier richtig.

    • Derb El Zeri, Murrākuš

  • Fès el Bali

    Geographical
    • © Mikadun, Shutterstock

    Der älteste Teil von Fès, Fès el Bali, wurde von der UNESCO zum kulturellen Welterbe der Menschheit deklariert. Im 8.Jh. gegründet, beherbergt er bis heute den größten Teil der Einwohner. Hier winden sich unzählige Basargassen, in denen sich die interessantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt befinden.

    • Fās
    • © Mikadun, Shutterstock

    Der älteste Teil von Fès, Fès el Bali, wurde von der UNESCO zum kulturellen Welterbe der Menschheit deklariert. Im 8.Jh. gegründet, beherbergt er bis heute den größten Teil der Einwohner. Hier winden sich unzählige Basargassen, in denen sich die interessantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt befinden.

    • Fās

  • As-Sawirah

    Geographical
    • © Jon Chica, Shutterstock
    • © Jon Chica, Shutterstock

    Windy City, Künstlermetropole, Mogador: Essaouira hat viele Namen, je nachdem, von welchem Gesichtspunkt man es betrachtet. Die Stadt ist ein Surfer-, ein Aussteiger und ein Künstlerparadies. Sie wurde 1773 von den Portugiesen unter dem Namen Mogador gegründet, auch wenn die Besiedlungsgeschichte bis in die Römerzeit zurückreicht. Eine alte Festung mit den dazugehörenden Anlagen umfasst die zauberhafte Altstadt, durch die sich unzählige Gassen ziehen. Hier befinden sich kleine Hotels, die liebevoll in alten Stadthäusern untergebracht sind, Fischrestaurants und jede Menge kleiner Läden, die zum Souvenirkauf in entspannter Atmosphäre einladen.

    • As-Sawirah
    • © Jon Chica, Shutterstock
    • © Jon Chica, Shutterstock

    Windy City, Künstlermetropole, Mogador: Essaouira hat viele Namen, je nachdem, von welchem Gesichtspunkt man es betrachtet. Die Stadt ist ein Surfer-, ein Aussteiger und ein Künstlerparadies. Sie wurde 1773 von den Portugiesen unter dem Namen Mogador gegründet, auch wenn die Besiedlungsgeschichte bis in die Römerzeit zurückreicht. Eine alte Festung mit den dazugehörenden Anlagen umfasst die zauberhafte Altstadt, durch die sich unzählige Gassen ziehen. Hier befinden sich kleine Hotels, die liebevoll in alten Stadthäusern untergebracht sind, Fischrestaurants und jede Menge kleiner Läden, die zum Souvenirkauf in entspannter Atmosphäre einladen.

    • As-Sawirah

  • Erg Chebbi

    Landschaftliche Highlights
    • Erg Chebbi© Glow Images
    Insider-Tipp
    Ein Tänzchen gefällig

    200 m hohe Dünen, ein Meer aus Sand und feuerrote Sonnenaufgänge: Das ist der Erg Chebbi, das größte Sanddünengebiet Marokkos. Für viele Wüstenneulinge erfüllt der Erg, die Sandwüste, jedes Klischee, das man von einer Wüste haben kann, auch wenn leere Sardinendosen und Wasserflaschen in den Dünenmulden sichtbares Zeugnis von allzu viel Lagerfeuerromantik sind. Doch wer sich über die Straße oder gut ausgebaute Pisten mit dem Geländewagen weiter in die Dünen hineinwagt und ein paar Tage hier verbringt, vielleicht sogar mit dem Kamel für ein paar Stunden in die Dünen reitet oder nachts vorm Schlafen unterm Sternenzelt, bei Vollmond, spazieren geht, kann hier die wahre Wüste erleben. Hauptort des Erg Chebbi ist Merzouga, das man auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht und das über einige Hotels und eine kleine Oase verfügt. Nördlich davon liegt Hassi Labied, wo sich die meisten Hotels befinden. Der spannendste Ort des Erg Chebbi jedoch ist Khamlia, ein kleines Dorf 6 km südlich von Merzouga. Hier gibt es die großartige Association Khamlia. Fahr einfach in den Ort – die Kooperative ist kaum zu verfehlen. Hinter diesem trockenen Begriff verbirgt sich eine Gruppe von Gnaoua, die ihre Traditionen hingebungsvoll pflegt, singt, tanzt und dich einlädt mitzumachen. Die Gastfreundschaft ist überwältigend. Doch denk daran, eine Spende hier zu lassen. Die Gemeinschaft finanziert mit dem Geld eine Schule für die Kinder vor Ort.

    • Merzouga
    • Erg Chebbi© Glow Images
    Insider-Tipp
    Ein Tänzchen gefällig

    200 m hohe Dünen, ein Meer aus Sand und feuerrote Sonnenaufgänge: Das ist der Erg Chebbi, das größte Sanddünengebiet Marokkos. Für viele Wüstenneulinge erfüllt der Erg, die Sandwüste, jedes Klischee, das man von einer Wüste haben kann, auch wenn leere Sardinendosen und Wasserflaschen in den Dünenmulden sichtbares Zeugnis von allzu viel Lagerfeuerromantik sind. Doch wer sich über die Straße oder gut ausgebaute Pisten mit dem Geländewagen weiter in die Dünen hineinwagt und ein paar Tage hier verbringt, vielleicht sogar mit dem Kamel für ein paar Stunden in die Dünen reitet oder nachts vorm Schlafen unterm Sternenzelt, bei Vollmond, spazieren geht, kann hier die wahre Wüste erleben. Hauptort des Erg Chebbi ist Merzouga, das man auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht und das über einige Hotels und eine kleine Oase verfügt. Nördlich davon liegt Hassi Labied, wo sich die meisten Hotels befinden. Der spannendste Ort des Erg Chebbi jedoch ist Khamlia, ein kleines Dorf 6 km südlich von Merzouga. Hier gibt es die großartige Association Khamlia. Fahr einfach in den Ort – die Kooperative ist kaum zu verfehlen. Hinter diesem trockenen Begriff verbirgt sich eine Gruppe von Gnaoua, die ihre Traditionen hingebungsvoll pflegt, singt, tanzt und dich einlädt mitzumachen. Die Gastfreundschaft ist überwältigend. Doch denk daran, eine Spende hier zu lassen. Die Gemeinschaft finanziert mit dem Geld eine Schule für die Kinder vor Ort.

    • Merzouga

  • Jardin Majorelle

    Botanische Gärten & Parks
    • © Ser Borakovskyy, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Früh planen, früh kommen!

    Gerade wenn es heiß ist, gibt es nichts Schöneres, als im Jardin Majorelle im Schatten der Bäume zu sitzen und auszuruhen. Die Geschichte des schönsten Gartens der Stadt, der mit seiner Farbenpracht verzaubert, liest sich wie ein Märchen. Der Maler Jacques Majorelle (1886–1962) reiste durch die ganze Welt, bis er sich in Marrakesch in besonderer Weise künstlerisch inspiriert fühlte, sodass er beschloss, hier zu bleiben. Er kaufte ein Stück Brachland, errichtete darauf seine Villa und lebte fortan im Paradies. Den Garten nämlich ließ er nach den Paradiesbeschreibungen des Korans gestalten. Dafür ließ er sich Pflanzen aus aller Welt herschaffen und legte so den Grundstein zu diesem herrlichen Garten. Als Majorelle starb, verwilderte das Grundstück zunehmend, bis es der französische Modemacher Yves Saint Laurent wiederentdeckte. Er ließ die Mauern in Kornblumenblau streichen – in genau dem Blauton, den der Maler Majorelle kreiert hatte –, legte die exotischen Pflanzen wieder frei, ließ Wasserbecken restaurieren und färbte sie gelb und türkis. So entstand ein Pflanzenmeer in leuchtenden Farben: mit hohen Palmen und Kakteen, dichten Bambushainen, pinkfarbenen Geranien, weißen Seerosen und orangefarbener Kapuzinerkresse. Die Villa des Malers nutzte Saint Laurent anfangs als Atelier, dann errichtete er darin eins der hübschsten (wenn auch kleinsten) Museen der Stadt für seine private Sammlung von Berberkunst und islamischer Kunst, das sogenannte Pierre Bergé Museum of Berber Arts. Der Modemacher liebte den Garten so sehr, dass er ihn schließlich der Öffentlichkeit übergab – damit alle an der Pracht teilhaben können. Bevor er 2008 starb, verfügte er, dass seine Asche hier verstreut werden sollte. Und so ist der Jardin Majorelle wahrscheinlich das schönste Grab der Welt. Kauf die Tickets am besten ein paar Tage vorher, sonst könntest du gar keinen oder nicht mehr zur gewünschten Zeit einen Platz bekommen. Übrigens: Früh morgens ist der Garten am wenigsten voll!

    • © Ser Borakovskyy, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Früh planen, früh kommen!

    Gerade wenn es heiß ist, gibt es nichts Schöneres, als im Jardin Majorelle im Schatten der Bäume zu sitzen und auszuruhen. Die Geschichte des schönsten Gartens der Stadt, der mit seiner Farbenpracht verzaubert, liest sich wie ein Märchen. Der Maler Jacques Majorelle (1886–1962) reiste durch die ganze Welt, bis er sich in Marrakesch in besonderer Weise künstlerisch inspiriert fühlte, sodass er beschloss, hier zu bleiben. Er kaufte ein Stück Brachland, errichtete darauf seine Villa und lebte fortan im Paradies. Den Garten nämlich ließ er nach den Paradiesbeschreibungen des Korans gestalten. Dafür ließ er sich Pflanzen aus aller Welt herschaffen und legte so den Grundstein zu diesem herrlichen Garten. Als Majorelle starb, verwilderte das Grundstück zunehmend, bis es der französische Modemacher Yves Saint Laurent wiederentdeckte. Er ließ die Mauern in Kornblumenblau streichen – in genau dem Blauton, den der Maler Majorelle kreiert hatte –, legte die exotischen Pflanzen wieder frei, ließ Wasserbecken restaurieren und färbte sie gelb und türkis. So entstand ein Pflanzenmeer in leuchtenden Farben: mit hohen Palmen und Kakteen, dichten Bambushainen, pinkfarbenen Geranien, weißen Seerosen und orangefarbener Kapuzinerkresse. Die Villa des Malers nutzte Saint Laurent anfangs als Atelier, dann errichtete er darin eins der hübschsten (wenn auch kleinsten) Museen der Stadt für seine private Sammlung von Berberkunst und islamischer Kunst, das sogenannte Pierre Bergé Museum of Berber Arts. Der Modemacher liebte den Garten so sehr, dass er ihn schließlich der Öffentlichkeit übergab – damit alle an der Pracht teilhaben können. Bevor er 2008 starb, verfügte er, dass seine Asche hier verstreut werden sollte. Und so ist der Jardin Majorelle wahrscheinlich das schönste Grab der Welt. Kauf die Tickets am besten ein paar Tage vorher, sonst könntest du gar keinen oder nicht mehr zur gewünschten Zeit einen Platz bekommen. Übrigens: Früh morgens ist der Garten am wenigsten voll!


  • Gorges du Todhra

    Landschaftliche Highlights
    • Gorges du Todhra© Glow Images

    Die Schlucht beginnt am Ostausgang von Tinghir und zieht sich 15 km nach Norden. Rechts und links liegen Lehmdörfer, die aussehen, als hätte man sie an die Felsen geklebt. Nicht zu Unrecht behaupten die Menschen hier, die Todhra sei die schönste Oase des Landes. Je weiter man in der Schlucht nach oben gelangt, desto enger wird es, bis man am hinteren Ende das Gefühl hat, die Felsen zu durchbrechen. Hirten treiben ihre Ziegen durch die Felsen, oben hängen Kletterer an den Wänden.

    • Tinghir
    • Gorges du Todhra© Glow Images

    Die Schlucht beginnt am Ostausgang von Tinghir und zieht sich 15 km nach Norden. Rechts und links liegen Lehmdörfer, die aussehen, als hätte man sie an die Felsen geklebt. Nicht zu Unrecht behaupten die Menschen hier, die Todhra sei die schönste Oase des Landes. Je weiter man in der Schlucht nach oben gelangt, desto enger wird es, bis man am hinteren Ende das Gefühl hat, die Felsen zu durchbrechen. Hirten treiben ihre Ziegen durch die Felsen, oben hängen Kletterer an den Wänden.

    • Tinghir

  • Gorges du Dadès

    Landschaftliche Highlights
    • Gorges du Dadès© Glow Images

    Die Dadès-Schlucht ist für ihre faszinierenden Felsformationen und die gigantischen Kasbahs bekannt, von denen die meisten jedoch nicht besichtigt werden können. Sie liegen rechts und links des Flüsschens Dadès. Ist der Wasserstand ausreichend hoch, sieht man hin und wieder sogar Kanufahrer. Mit einem Geländewagen kann man von hier über Pisten in die Todhra-Schlucht fahren, was nur mit Führer oder für erfahrene Fahrer zu empfehlen ist.

    • Boumalne
    • Gorges du Dadès© Glow Images

    Die Dadès-Schlucht ist für ihre faszinierenden Felsformationen und die gigantischen Kasbahs bekannt, von denen die meisten jedoch nicht besichtigt werden können. Sie liegen rechts und links des Flüsschens Dadès. Ist der Wasserstand ausreichend hoch, sieht man hin und wieder sogar Kanufahrer. Mit einem Geländewagen kann man von hier über Pisten in die Todhra-Schlucht fahren, was nur mit Führer oder für erfahrene Fahrer zu empfehlen ist.

    • Boumalne

  • Šafšāwan

    Geographical
    • © Ana Flasker, Shutterstock
    • © Ana Flasker, Shutterstock

    Der Ort gehört zu den malerischsten Zielen in Marokko: Pittoresk liegt er zwischen den Gipfeln des Jbel Kelaa und des Jbel Meggou auf 600 m Höhe. Der alte Ortskern ist durchzogen von kleinen Gassen mit weiß gekalkten Häusern und blauen Türen. Vor allem am späten Nachmittag ergeben sich phantastische Farbspiele. Die Stadt wurde im 15.Jh. von Muslimen gegründet, die aus Spanien im Rahmen der Reconquista geflohen waren. Bis 1920 war der Zutritt für Nichtmuslime verboten. Heute findet man hier vor allem jugendliches Publikum aus aller Welt, das die Atmosphäre der Stadt prägt.

    • © Ana Flasker, Shutterstock
    • © Ana Flasker, Shutterstock

    Der Ort gehört zu den malerischsten Zielen in Marokko: Pittoresk liegt er zwischen den Gipfeln des Jbel Kelaa und des Jbel Meggou auf 600 m Höhe. Der alte Ortskern ist durchzogen von kleinen Gassen mit weiß gekalkten Häusern und blauen Türen. Vor allem am späten Nachmittag ergeben sich phantastische Farbspiele. Die Stadt wurde im 15.Jh. von Muslimen gegründet, die aus Spanien im Rahmen der Reconquista geflohen waren. Bis 1920 war der Zutritt für Nichtmuslime verboten. Heute findet man hier vor allem jugendliches Publikum aus aller Welt, das die Atmosphäre der Stadt prägt.


  • Tombeaux des Saadiens

    Architektonische Highlights
    • © Banet, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Perspektivwechsel

    Kaum zu glauben, dass die beeindruckenden Saadiergräber 200 Jahre lang als verschwunden galten. Denn das Areal der Nekropole ist keineswegs klein. Erst 1917 wurde bei französischen Luftaufnahmen entdeckt, dass es westlich des Palais El Badi und südlich der Kasbah-Moschee einen Hohlraum gibt. Die im 16.Jh. gebauten Saadiergräber sind die Totenstädte der Familie des Sultans al Mansour, der auch den El-Badi-Palast errichten ließ. Ähnlich prachtvoll und repräsentativ wie sein Wohnhaus sollte das Familiengrab werden. Als Sultan Moulay Ismail den Palast im 17.Jh. zerstören ließ, verschonte er die Nekropole – zu groß war wohl die Angst, er könnte die Geister der Toten erwecken. Deshalb ließ er die Mausoleen nur zumauern. Nach der Wiederentdeckung befreite man das Areal vom Wildwuchs, legte die Kuppelbauten frei und förderte nicht nur eine herrliche Moschee mit großartigem Mihrab (einer Gebetsnische) zutage, sondern auch zahlreiche Sarkophage und Hunderte von reich geschmückten Gräbern. Leider sind die Gräber häufig überlaufen. Wenn es dir zu voll sein sollte: Gegenüber im Restaurant Nid Cigogne kannst du von der Dachterrasse auf die Stätte (allerdings nicht direkt auf die Gräber) schauen. Wenn du das möchtest, musst du in die Rooftop-Bar des Hotel Sultana, rechts neben den Gräbern.

    • © Banet, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Perspektivwechsel

    Kaum zu glauben, dass die beeindruckenden Saadiergräber 200 Jahre lang als verschwunden galten. Denn das Areal der Nekropole ist keineswegs klein. Erst 1917 wurde bei französischen Luftaufnahmen entdeckt, dass es westlich des Palais El Badi und südlich der Kasbah-Moschee einen Hohlraum gibt. Die im 16.Jh. gebauten Saadiergräber sind die Totenstädte der Familie des Sultans al Mansour, der auch den El-Badi-Palast errichten ließ. Ähnlich prachtvoll und repräsentativ wie sein Wohnhaus sollte das Familiengrab werden. Als Sultan Moulay Ismail den Palast im 17.Jh. zerstören ließ, verschonte er die Nekropole – zu groß war wohl die Angst, er könnte die Geister der Toten erwecken. Deshalb ließ er die Mausoleen nur zumauern. Nach der Wiederentdeckung befreite man das Areal vom Wildwuchs, legte die Kuppelbauten frei und förderte nicht nur eine herrliche Moschee mit großartigem Mihrab (einer Gebetsnische) zutage, sondern auch zahlreiche Sarkophage und Hunderte von reich geschmückten Gräbern. Leider sind die Gräber häufig überlaufen. Wenn es dir zu voll sein sollte: Gegenüber im Restaurant Nid Cigogne kannst du von der Dachterrasse auf die Stätte (allerdings nicht direkt auf die Gräber) schauen. Wenn du das möchtest, musst du in die Rooftop-Bar des Hotel Sultana, rechts neben den Gräbern.


  • Djemaa el Fna

    Touristenattraktionen
    • Djemaa el Fna© Glow Images

    Dieser Platz ist das Highlight Marokkos schlechthin. Der Djemaa el Fna (Platz der Geköpften) steht seit einigen Jahren als Meisterwerk des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit unter dem Schutz der UNESCO. Und tatsächlich: Noch immer zieht er Tag für Tag, Abend für Abend Tausende von Marokkanern von nah und fern an, die den Geschichtenerzählern lauschen, die Feuerschlucker anfeuern und den Heilern alles glauben. Hier treten Akrobaten auf, Schlangenbeschwörer und mobile Zahnärzte. Wasserverkäufer lassen sich für viel Geld ablichten, Touristen irren umher, fremde Besucher trauen sich häufig nicht stehen zu bleiben und betrachten das Spektakel lieber aus der Distanz. Doch wer eintauchen will ins wilde Marokko, kann das am besten hier, inmitten der Großstadt Marrakech. Besonders am späten Nachmittag und in den frühen Abendstunden brummt hier der Bär! Und keine Sorge: Es ist weder gefährlich noch stressig am Gauklerplatz. Aber man sollte, wie überall, wo viele Touristen sind, auf Betrüger und Handtaschendiebe achten.

    • Djemaa el Fna© Glow Images

    Dieser Platz ist das Highlight Marokkos schlechthin. Der Djemaa el Fna (Platz der Geköpften) steht seit einigen Jahren als Meisterwerk des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit unter dem Schutz der UNESCO. Und tatsächlich: Noch immer zieht er Tag für Tag, Abend für Abend Tausende von Marokkanern von nah und fern an, die den Geschichtenerzählern lauschen, die Feuerschlucker anfeuern und den Heilern alles glauben. Hier treten Akrobaten auf, Schlangenbeschwörer und mobile Zahnärzte. Wasserverkäufer lassen sich für viel Geld ablichten, Touristen irren umher, fremde Besucher trauen sich häufig nicht stehen zu bleiben und betrachten das Spektakel lieber aus der Distanz. Doch wer eintauchen will ins wilde Marokko, kann das am besten hier, inmitten der Großstadt Marrakech. Besonders am späten Nachmittag und in den frühen Abendstunden brummt hier der Bär! Und keine Sorge: Es ist weder gefährlich noch stressig am Gauklerplatz. Aber man sollte, wie überall, wo viele Touristen sind, auf Betrüger und Handtaschendiebe achten.


  • Kasbah Oudaya

    Architektonische Highlights
    • Kasbah Oudaya© Glow Images

    Hoch oben auf einem Felsen thront die Kasbah Oudaya mit ihrer herrlichen Aussicht auf das Meer. Es ist das Altstadtviertel Rabats, mit verwinkelten Gassen, ganz in Blau-Weiß gehalten, interessanten kleinen Galerien sowie hübschen Cafés. Die Kasbah wurde im 12.Jh. als Wehrburg errichtet und beherbergt in den Festungsanlagen neben dem maurischen Café ein kleines Schmuckmuseum sowie einen kleinen Park.

    • Impasse Si Mbarek, 10002 Ar-Ribāṭ
    • Kasbah Oudaya© Glow Images

    Hoch oben auf einem Felsen thront die Kasbah Oudaya mit ihrer herrlichen Aussicht auf das Meer. Es ist das Altstadtviertel Rabats, mit verwinkelten Gassen, ganz in Blau-Weiß gehalten, interessanten kleinen Galerien sowie hübschen Cafés. Die Kasbah wurde im 12.Jh. als Wehrburg errichtet und beherbergt in den Festungsanlagen neben dem maurischen Café ein kleines Schmuckmuseum sowie einen kleinen Park.

    • Impasse Si Mbarek, 10002 Ar-Ribāṭ

  • Madrasa Ben Youssef

    Architektonische Highlights
    • Madrasa Ben Youssef© MAIRDUMONT

    Die schönste Koranschule des Landes wurde im 14.Jh. gegründet. Ihre heutige Gestalt jedoch erhielt sie unter den Saadiern im 16.Jh. Der beeindruckend große und wunderschöne Innenhof mit Brunnen hat Bodenfließen aus Carrara-Marmor. Die Wände sind mit aufwendigen Kachelornamenten und arabischen Schriftzügen verziert, mit Stuckkapitellen und im oberen Bereich mit feinst gedrechselten Zedernholzarbeiten versehen. An den Innenhof schließt ein kleiner Gebetsraum an. Sehenswert sind auch die Studierzimmer im oberen Bereich der Koranschule sowie das alte Hammam, wo heute auch die Toiletten untergebracht sind (sehenswert und sauber!).

    • Madrasa Ben Youssef© MAIRDUMONT

    Die schönste Koranschule des Landes wurde im 14.Jh. gegründet. Ihre heutige Gestalt jedoch erhielt sie unter den Saadiern im 16.Jh. Der beeindruckend große und wunderschöne Innenhof mit Brunnen hat Bodenfließen aus Carrara-Marmor. Die Wände sind mit aufwendigen Kachelornamenten und arabischen Schriftzügen verziert, mit Stuckkapitellen und im oberen Bereich mit feinst gedrechselten Zedernholzarbeiten versehen. An den Innenhof schließt ein kleiner Gebetsraum an. Sehenswert sind auch die Studierzimmer im oberen Bereich der Koranschule sowie das alte Hammam, wo heute auch die Toiletten untergebracht sind (sehenswert und sauber!).


  • Les Peintures

    Touristenattraktionen

    Südlich von Aguar Oudad liegen die "Blauen Steine", Kunstwerke, geschaffen aus Felsen und 20.000 kg Farbe. Diese wurde nach altägyptischen Rezepten von dem belgischen Künstler Jean Vérame hergestellt, der die bis zu 30 m hohen Felsen auch bemalte. Das Gesamtkunstwerk in den Farben Blau, Rot, Violett und Schwarz fügt sich harmonisch in die Landschaft ein, die von Granitfelsen umrahmt wird. Je nach Tageslicht verändern sich die Farben und geben ein phantastisches Schauspiel ab. Man kann in knapp eineinhalb Stunden von Tafraoute zu den Steinen wandern oder aber mit dem Auto den Hinweisschildern folgen.

    • Tiznit

    Südlich von Aguar Oudad liegen die "Blauen Steine", Kunstwerke, geschaffen aus Felsen und 20.000 kg Farbe. Diese wurde nach altägyptischen Rezepten von dem belgischen Künstler Jean Vérame hergestellt, der die bis zu 30 m hohen Felsen auch bemalte. Das Gesamtkunstwerk in den Farben Blau, Rot, Violett und Schwarz fügt sich harmonisch in die Landschaft ein, die von Granitfelsen umrahmt wird. Je nach Tageslicht verändern sich die Farben und geben ein phantastisches Schauspiel ab. Man kann in knapp eineinhalb Stunden von Tafraoute zu den Steinen wandern oder aber mit dem Auto den Hinweisschildern folgen.

    • Tiznit

  • La Mamounia

    Beauty und Wellness
    • © art4stock, Shutterstock

    Den Besuch eines Hammams sollte man sich nicht entgehen lassen - nirgendwo sonst kann man so tief in die marokkanische Lebensart eintauchen. Der Spa-Bereich des Luxushotels La Mamounia bietet ein glamouröses Ambiente, in dem sich nicht nur Hotelgäste verwöhnen lassen dürfen.

    • © art4stock, Shutterstock

    Den Besuch eines Hammams sollte man sich nicht entgehen lassen - nirgendwo sonst kann man so tief in die marokkanische Lebensart eintauchen. Der Spa-Bereich des Luxushotels La Mamounia bietet ein glamouröses Ambiente, in dem sich nicht nur Hotelgäste verwöhnen lassen dürfen.


  • Maison de la Photographie

    Museen

    Untergebracht in einem alten Foundouk (Karawanserei) aus dem frühen 20.Jh. ist dieses außergewöhnliche Museum eine wundervolle Ergänzung zu den anderen Museen der Stadt. Es birgt eine Sammlung von rund 8000 Fotografien aus Nordafrika zwischen 1870 und 1950.Nicht nur die Porträts sind beeindruckend, auch Straßenszenen wurden festgehalten und lassen den Besucher auch heute in eine frühere Welt eintauchen.

    Untergebracht in einem alten Foundouk (Karawanserei) aus dem frühen 20.Jh. ist dieses außergewöhnliche Museum eine wundervolle Ergänzung zu den anderen Museen der Stadt. Es birgt eine Sammlung von rund 8000 Fotografien aus Nordafrika zwischen 1870 und 1950.Nicht nur die Porträts sind beeindruckend, auch Straßenszenen wurden festgehalten und lassen den Besucher auch heute in eine frühere Welt eintauchen.


  • Vallée du Drâa

    Landschaftliche Highlights
    • © john dory, Shutterstock

    Das Vallée du Drâa ist für viele Marokkokenner das schönste Tal des Landes. Bernardo Bertolucci drehte hier große Teile seines Filmes "Himmel über der Wüste". Wie ein grünes Band zieht sich der Fluss mit seiner Palmenoase durch die Landschaft, umgeben von hohen Bergen, Kasbahs und Lehmdörfern, die eine reizvolle Kulisse bilden.

    • P 1308, Zagora
    • © john dory, Shutterstock

    Das Vallée du Drâa ist für viele Marokkokenner das schönste Tal des Landes. Bernardo Bertolucci drehte hier große Teile seines Filmes "Himmel über der Wüste". Wie ein grünes Band zieht sich der Fluss mit seiner Palmenoase durch die Landschaft, umgeben von hohen Bergen, Kasbahs und Lehmdörfern, die eine reizvolle Kulisse bilden.

    • P 1308, Zagora

  • Souk am Bab el Khemis

    Märkte und Flohmärkte

    Der wohl bunteste und ganz sicher günstigste Flohmarkt Marokkos liegt im Norden der Medina von Marrakech: Auf dem Souk am Bab el Khemis gibt es nichts, was es nicht gibt. Von der einzelnen Schraube bis zum alten Schrank: Hier findet sich alles unglaublich günstig.

    • Avenue 11 Janvier, 40000 Marrakesch

    Der wohl bunteste und ganz sicher günstigste Flohmarkt Marokkos liegt im Norden der Medina von Marrakech: Auf dem Souk am Bab el Khemis gibt es nichts, was es nicht gibt. Von der einzelnen Schraube bis zum alten Schrank: Hier findet sich alles unglaublich günstig.

    • Avenue 11 Janvier, 40000 Marrakesch

  • Anima Garten

    Botanische Gärten & Parks
    • © TomiV, Shutterstock

    Man braucht schon etwas Phantasie, um sich „die Rückkehr des Paradieses“ in Marrakesch vorzustellen. Aber genau das wollte der österreichische Künst-ler André Heller, als er den Anima Garden bauen ließ. Seine persönliche Inszenierung Edens liegt 27 km südlich von Marrakesch entfernt, am Eingang zum Ourikatal, ist kunterbunt, üppig bewachsen und voll spannender Skulpturen und Bilder, die – sofern nicht vom Künstler selbst geschaffen – von namhaften Kollegen wie Keith Haring stammen. Doch nicht nur der Garten lohnt den Besuch: Mach doch einfach einen Ganztagesausflug und fahr danach noch ein Stückchen weiter ins Lieblingstal der Marrakschis – in das Oued Ourika. Hier in diesem grünen Tal kannst du köstliche Tajine in kleinen Restaurants am Bach verspeisen und zu den Wasserfällen von Setti Fatma wandern.

    • © TomiV, Shutterstock

    Man braucht schon etwas Phantasie, um sich „die Rückkehr des Paradieses“ in Marrakesch vorzustellen. Aber genau das wollte der österreichische Künst-ler André Heller, als er den Anima Garden bauen ließ. Seine persönliche Inszenierung Edens liegt 27 km südlich von Marrakesch entfernt, am Eingang zum Ourikatal, ist kunterbunt, üppig bewachsen und voll spannender Skulpturen und Bilder, die – sofern nicht vom Künstler selbst geschaffen – von namhaften Kollegen wie Keith Haring stammen. Doch nicht nur der Garten lohnt den Besuch: Mach doch einfach einen Ganztagesausflug und fahr danach noch ein Stückchen weiter ins Lieblingstal der Marrakschis – in das Oued Ourika. Hier in diesem grünen Tal kannst du köstliche Tajine in kleinen Restaurants am Bach verspeisen und zu den Wasserfällen von Setti Fatma wandern.


  • Dar Cherifa

    Architektonische Highlights

    Ganz versteckt, in einer klitzekleinen Gasse, liegt dieser wunderschöne Palast aus dem 16.Jh. Vielleicht findest du ihn nicht gleich – obwohl es Hinweisschilder und Wegweiser gibt. Wenn man sich erst einmal durch die Gassen gekämpft hat und durch die unscheinbare Tür in den Innenhof mit Marmorbrunnen gelangt ist, belohnt einen der Blick auf die wunderschönen Stuckarbeiten aus Zedernholz und Gips. Die kleinen Zimmer und Nischen, die vom Innenhof abgehen, werden für Ausstellungen mit moderner Kunst genutzt. Tagsüber kann man hier Kaffee trinken oder eine Kleinigkeit essen, abends finden häufig Konzerte und Lesungen sowie Vernissagen statt.

    Ganz versteckt, in einer klitzekleinen Gasse, liegt dieser wunderschöne Palast aus dem 16.Jh. Vielleicht findest du ihn nicht gleich – obwohl es Hinweisschilder und Wegweiser gibt. Wenn man sich erst einmal durch die Gassen gekämpft hat und durch die unscheinbare Tür in den Innenhof mit Marmorbrunnen gelangt ist, belohnt einen der Blick auf die wunderschönen Stuckarbeiten aus Zedernholz und Gips. Die kleinen Zimmer und Nischen, die vom Innenhof abgehen, werden für Ausstellungen mit moderner Kunst genutzt. Tagsüber kann man hier Kaffee trinken oder eine Kleinigkeit essen, abends finden häufig Konzerte und Lesungen sowie Vernissagen statt.


  • Yves Saint Laurent Museum

    Museen
    • © Anas Bettar, Shutterstock

    Yves Saint Laurent liebte Marrakesch! Und so war es auch klar, dass irgendwann einmal ein Museum her musste, das die Beziehung zwischen dem Modemacher und der Stadt aufarbeitete. Konsequent auch, dass das Museum neben den ehemaligen Wohnhaus des Meisters errichtet wurde – auf dessen Grund und Boden. Selbstverständlich kommen hier vor allem Modebegeisterte auf ihre Kosten: Neben künstlerischen Werken des Modeschöpfers werden Ausstellungen seiner Modelinien präsentiert, auch Sonderausstellungen vorwiegend marokkanischer Künstler werden gezeigt. In allen Räumen präsent: die besondere spirituelle Beziehung, die YSL mit Marrakesch verband und aus der er eine Menge Inspiration für das zog, was die Modewelt noch heute entzückt.

    • © Anas Bettar, Shutterstock

    Yves Saint Laurent liebte Marrakesch! Und so war es auch klar, dass irgendwann einmal ein Museum her musste, das die Beziehung zwischen dem Modemacher und der Stadt aufarbeitete. Konsequent auch, dass das Museum neben den ehemaligen Wohnhaus des Meisters errichtet wurde – auf dessen Grund und Boden. Selbstverständlich kommen hier vor allem Modebegeisterte auf ihre Kosten: Neben künstlerischen Werken des Modeschöpfers werden Ausstellungen seiner Modelinien präsentiert, auch Sonderausstellungen vorwiegend marokkanischer Künstler werden gezeigt. In allen Räumen präsent: die besondere spirituelle Beziehung, die YSL mit Marrakesch verband und aus der er eine Menge Inspiration für das zog, was die Modewelt noch heute entzückt.


  • Kasbah

    Architektonische Highlights
    • © Eros Rigoli, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Buena Vista Social Club à la marocaine

    Ganz hoch oben, da wo es nicht mehr weitergeht, thront die Kasbah, die alte Königsresidenz aus dem 17.Jh. im Zentrum der Medina. Du kannst im Palast das Musée la Kasbah des Cultures Méditerranéennes und den Espace d‘Art Contemporain besuchen. Die meisten kommen aber, um von der Terrasse den großartigen Blick über das Meer bis nach Spanien zu genießen. Hier oben kannst du auf Spurensuche gehen. Schau dir einmal das Bab Assa genauer an, das durch den schönen, mosaikverzierten Brunnen auffällt: Das ist die berühmte „Porte de la Casbah“, die Henri Matisse 1913 malte. Oder siehst du die kleine Tür neben dem Kunsthandwerksladen direkt am Platz? Hier hat die Musikervereinigung Les Fils du Détroit ihre Heimat. In einem kleinen, schmalen Raum kannst du talentierten alten Männern beim Musizieren zuhören.

    • © Eros Rigoli, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Buena Vista Social Club à la marocaine

    Ganz hoch oben, da wo es nicht mehr weitergeht, thront die Kasbah, die alte Königsresidenz aus dem 17.Jh. im Zentrum der Medina. Du kannst im Palast das Musée la Kasbah des Cultures Méditerranéennes und den Espace d‘Art Contemporain besuchen. Die meisten kommen aber, um von der Terrasse den großartigen Blick über das Meer bis nach Spanien zu genießen. Hier oben kannst du auf Spurensuche gehen. Schau dir einmal das Bab Assa genauer an, das durch den schönen, mosaikverzierten Brunnen auffällt: Das ist die berühmte „Porte de la Casbah“, die Henri Matisse 1913 malte. Oder siehst du die kleine Tür neben dem Kunsthandwerksladen direkt am Platz? Hier hat die Musikervereinigung Les Fils du Détroit ihre Heimat. In einem kleinen, schmalen Raum kannst du talentierten alten Männern beim Musizieren zuhören.


  • Palais el Badiî

    Architektonische Highlights
    • © OPIS Zagreb, Shutterstock

    Dies war einst der größte Palast Marokkos - erbaut Ende des 16.Jhs. - unter einem der bedeutendsten Sultane der Geschichte Marokkos: Ahmed el Mansour. Heute lässt sich die einstige Pracht nur noch anhand der Grundmauern und der Größe rekonstruieren, denn im 17.Jh. ließ Moulay Isma'il den Palast vollkommen leeren und all die prächtigen Dinge nach Meknès bringen, wo er ein zweites Versailles errichten wollte. Zu besichtigen ist neben den Mauerruinen eine Gebetskanzel (Minbar), die im 13.Jh. in Cordoba gefertigt wurde und einst in der Koutoubiya-Moschee stand.

    • © OPIS Zagreb, Shutterstock

    Dies war einst der größte Palast Marokkos - erbaut Ende des 16.Jhs. - unter einem der bedeutendsten Sultane der Geschichte Marokkos: Ahmed el Mansour. Heute lässt sich die einstige Pracht nur noch anhand der Grundmauern und der Größe rekonstruieren, denn im 17.Jh. ließ Moulay Isma'il den Palast vollkommen leeren und all die prächtigen Dinge nach Meknès bringen, wo er ein zweites Versailles errichten wollte. Zu besichtigen ist neben den Mauerruinen eine Gebetskanzel (Minbar), die im 13.Jh. in Cordoba gefertigt wurde und einst in der Koutoubiya-Moschee stand.


  • Dar Bellarj

    Kulturzentren
    • © Seleznev Oleg, Shutterstock

    Das Dar Belarj, eine private Stiftung neben der Madrasa Ben Youssef, bietet abends häufig ein kulturelles Programm mit Konzerten, Lesungen und anderen Veranstaltungen an. Über das stets wechselnde Programm informieren Aushänge im Dar Belarj selbst oder im Musée Privée de Marrakech.

    • © Seleznev Oleg, Shutterstock

    Das Dar Belarj, eine private Stiftung neben der Madrasa Ben Youssef, bietet abends häufig ein kulturelles Programm mit Konzerten, Lesungen und anderen Veranstaltungen an. Über das stets wechselnde Programm informieren Aushänge im Dar Belarj selbst oder im Musée Privée de Marrakech.


  • Parc National Oued Massa

    Landschaftliche Highlights
    • Parc National Oued Massa© Glow Images

    An der Mündung des Oued Massa, 45 km südlich von Agadir, liegt Marokkos größtes Vogelschutzgebiet. Hier leben so seltene Vogelarten wie Sand- und Wüstenflughühner oder Zwergseeschwalben. Unter der Ägide der deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) wurden hier Tierarten, die fast ausgestorben sind, wie z.B. die Mendesantilope und die Mhorrgazelle aus dem Hannoveraner Zoo, wieder angesiedelt. Neben einer herrlichen Flusslandschaft, die auf Spaziergängen erkunden werden kann, gibt es einige schöne Strände mit vielen Höhlen, wo die einheimischen Fischer ihren Fang frisch zubereiten.

    • Parc National Oued Massa© Glow Images

    An der Mündung des Oued Massa, 45 km südlich von Agadir, liegt Marokkos größtes Vogelschutzgebiet. Hier leben so seltene Vogelarten wie Sand- und Wüstenflughühner oder Zwergseeschwalben. Unter der Ägide der deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) wurden hier Tierarten, die fast ausgestorben sind, wie z.B. die Mendesantilope und die Mhorrgazelle aus dem Hannoveraner Zoo, wieder angesiedelt. Neben einer herrlichen Flusslandschaft, die auf Spaziergängen erkunden werden kann, gibt es einige schöne Strände mit vielen Höhlen, wo die einheimischen Fischer ihren Fang frisch zubereiten.


  • Mosquée Hassan II

    Architektonische Highlights
    • Mosquée Hassan II© Glow Images

    Die Moschee gilt seit ihrer Fertigstellung 1993 als Wahrzeichen der Stadt. Sie ist eine der größten Moscheen der Welt (die größte steht in Mekka), fasst auf ihrem Gelände über 80.000 Menschen und ist bis heute umstritten. Das liegt auch daran, dass die Marokkaner sich finanziell am Bau beteiligen mussten - nicht jede Familie konnte sich das leisten. Die Moschee ist auf Pfeilern ins Meer gebaut und weist eine beeindruckende Architektur auf. Sie umfasst neben dem Gebetssaal ein fast 200 m hohes Minarett, von dem ein Laserstrahl gen Mekka weist.

    • Mosquée Hassan II© Glow Images

    Die Moschee gilt seit ihrer Fertigstellung 1993 als Wahrzeichen der Stadt. Sie ist eine der größten Moscheen der Welt (die größte steht in Mekka), fasst auf ihrem Gelände über 80.000 Menschen und ist bis heute umstritten. Das liegt auch daran, dass die Marokkaner sich finanziell am Bau beteiligen mussten - nicht jede Familie konnte sich das leisten. Die Moschee ist auf Pfeilern ins Meer gebaut und weist eine beeindruckende Architektur auf. Sie umfasst neben dem Gebetssaal ein fast 200 m hohes Minarett, von dem ein Laserstrahl gen Mekka weist.


  • Mosquée Koutoubiya

    Architektonische Highlights
    • © Balate Dorin, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Sightseeing mit Wellnessfaktor

    Als Nichtmuslim darfst du die Moschee nicht betreten, auch aufs Minarett darfst du nicht steigen. Aber auch von außen ist sie ein echter Hingucker – vor allem dank ihres fast 70 m hohen, kerzengeraden Minaretts, das als Wahrzeichen von Marrakesch gilt. Wenn du den Kopf in den Nacken legst und hochschaust, entdeckst du im oberen Drittel des Minaretts schöne Keramikkacheln, pyramidenförmige Zinnen und an der Spitze vier goldene Kugeln. Jede Seite des Gebetsturms ist anders gestaltet – mal mit drei Rundbögen, mal mit nur einem. Die Schächte des Minaretts sind als Lichtquellen konzipiert, denn im Inneren führt eine Rampe nach oben, die dem Muezzin vorbehalten ist, der von hier oben zum Gebet ruft. Mit seinem quadratischen Grundriss gilt die im späten 12.Jh. vollendete Koutoubia, deren Name daher stammt, dass hier einmal der Buchhändler-Souk (Koutoubia heißt Buchhändler) angesiedelt war, als Mutter aller Moscheen: Nach ihrem Vorbild werden bis heute die Moscheen Marokkos errichtet. Sie ist der wichtigste Gebetsort der Stadt, wo bis zu 25 000 Gläubige Platz finden. Lust auf ein bisschen Erholung? Westlich der Moschee erstreckt sich der wunderbar ruhige Koutoubia-Garten bis zur Stadtmauer. Hier entspannst du mit Blick auf den sakralen Meisterbau – ohne Eintritt zu zahlen.

    • © Balate Dorin, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Sightseeing mit Wellnessfaktor

    Als Nichtmuslim darfst du die Moschee nicht betreten, auch aufs Minarett darfst du nicht steigen. Aber auch von außen ist sie ein echter Hingucker – vor allem dank ihres fast 70 m hohen, kerzengeraden Minaretts, das als Wahrzeichen von Marrakesch gilt. Wenn du den Kopf in den Nacken legst und hochschaust, entdeckst du im oberen Drittel des Minaretts schöne Keramikkacheln, pyramidenförmige Zinnen und an der Spitze vier goldene Kugeln. Jede Seite des Gebetsturms ist anders gestaltet – mal mit drei Rundbögen, mal mit nur einem. Die Schächte des Minaretts sind als Lichtquellen konzipiert, denn im Inneren führt eine Rampe nach oben, die dem Muezzin vorbehalten ist, der von hier oben zum Gebet ruft. Mit seinem quadratischen Grundriss gilt die im späten 12.Jh. vollendete Koutoubia, deren Name daher stammt, dass hier einmal der Buchhändler-Souk (Koutoubia heißt Buchhändler) angesiedelt war, als Mutter aller Moscheen: Nach ihrem Vorbild werden bis heute die Moscheen Marokkos errichtet. Sie ist der wichtigste Gebetsort der Stadt, wo bis zu 25 000 Gläubige Platz finden. Lust auf ein bisschen Erholung? Westlich der Moschee erstreckt sich der wunderbar ruhige Koutoubia-Garten bis zur Stadtmauer. Hier entspannst du mit Blick auf den sakralen Meisterbau – ohne Eintritt zu zahlen.


  • Vallée des Ammeln

    Landschaftliche Highlights
    • Vallée des Ammeln© Glow Images
    Insider-Tipp
    Berber-Nutella hausgemacht

    Das Tal ist nach der hier lebenden Amazigh-Gruppe benannt, den Ammeln. Wenn du ein Fan von außergewöhnlichen Landschaften bist, solltest du dir es nicht entgehen lassen. Schau dich mal um: Die traditionellen Häuser sind mit Zinnen bewehrt und mit Schieferplatten verziert. In Oumesnat führen Vater Ahmed und Sohn Moustapha durch ihr ehemaliges Wohnhaus, das jetzt ein ethnografisches Museum ist, die Maison Traditionelle. Bleib unbedingt zur traditionellen Teezeremonie und probier das köstliche Amlou – eine Paste aus Mandeln, Arganöl und Honig. Wenn dir das Radeln zu beschwerlich ist: In 10 Minuten bist du von Tafraoute aus mit dem Auto dort.

    • Tafraoute
    • Vallée des Ammeln© Glow Images
    Insider-Tipp
    Berber-Nutella hausgemacht

    Das Tal ist nach der hier lebenden Amazigh-Gruppe benannt, den Ammeln. Wenn du ein Fan von außergewöhnlichen Landschaften bist, solltest du dir es nicht entgehen lassen. Schau dich mal um: Die traditionellen Häuser sind mit Zinnen bewehrt und mit Schieferplatten verziert. In Oumesnat führen Vater Ahmed und Sohn Moustapha durch ihr ehemaliges Wohnhaus, das jetzt ein ethnografisches Museum ist, die Maison Traditionelle. Bleib unbedingt zur traditionellen Teezeremonie und probier das köstliche Amlou – eine Paste aus Mandeln, Arganöl und Honig. Wenn dir das Radeln zu beschwerlich ist: In 10 Minuten bist du von Tafraoute aus mit dem Auto dort.

    • Tafraoute

  • Walili

    Touristenattraktionen
    • Walili© MAIRDUMONT

    Der römische Ort Volubilis hat seinen Namen von den Winden (Walili), die hier wachsen. Eindrucksvoll liegt die häufig von Touristen unbeachtete Ausgrabungsstätte am Rand eines länglichen Plateaus am Fuß des Zerhoun-Gebirges, etwa 30 km nördlich von Meknès. Der Ort wurde um das Jahr 25 unter dem römisch-berberischen Kaiser Juba II. gegründet und erlebte seine Blütezeit im 3.Jh. Es lohnt sich, sich ausreichend Zeit zu nehmen, um das Areal mit den einzigartigen Mosaiken, dem Triumphbogen und der Via Maximus zu besichtigen.

    • Walili© MAIRDUMONT

    Der römische Ort Volubilis hat seinen Namen von den Winden (Walili), die hier wachsen. Eindrucksvoll liegt die häufig von Touristen unbeachtete Ausgrabungsstätte am Rand eines länglichen Plateaus am Fuß des Zerhoun-Gebirges, etwa 30 km nördlich von Meknès. Der Ort wurde um das Jahr 25 unter dem römisch-berberischen Kaiser Juba II. gegründet und erlebte seine Blütezeit im 3.Jh. Es lohnt sich, sich ausreichend Zeit zu nehmen, um das Areal mit den einzigartigen Mosaiken, dem Triumphbogen und der Via Maximus zu besichtigen.


  • Mazagan

    Architektonische Highlights
    • Mazagan© Glow Images

    Ein Muss ist der Besuch der gut erhaltenen Festung Mazagan, der sogenannten Cité Portugaise aus dem 16.Jh., heute Weltkulturerbe. Imposant: die Zisterne mit dem gotischen Kreuzrippengewölbe.

    • Mazagan© Glow Images

    Ein Muss ist der Besuch der gut erhaltenen Festung Mazagan, der sogenannten Cité Portugaise aus dem 16.Jh., heute Weltkulturerbe. Imposant: die Zisterne mit dem gotischen Kreuzrippengewölbe.


  • La Maison Arabe

    Restaurants
    • regional

    Sehr gutes Restaurant in einem schönen Hotel in der Medina, dessen Küche weithin bekannt ist. Probieren sollte man die "Pastilla"! Das Haus bietet auch empfehlenswerte Kochkurse an.

    Sehr gutes Restaurant in einem schönen Hotel in der Medina, dessen Küche weithin bekannt ist. Probieren sollte man die "Pastilla"! Das Haus bietet auch empfehlenswerte Kochkurse an.