Marmararegion Top Sehenswürdigkeiten

Yerebatan Sarnıcı
Architektonische Highlights
İstanbul
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Galata Kulesi
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Sultanahmet Camii
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Ayasofya
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Emirgan
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    Architektonische Highlights

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  • Yerebatan Sarnıcı

    Architektonische Highlights
    • Yerebatan Sarnıcı© Frank Heuer, DuMont Reisebildportal
    • © Frank Heuer, DuMont Reisebildportal

    Das alte Byzanz hatte zahlreiche Zisternen zur Wasserversorgung der Stadt, da man auf der Halbinsel selbst kein Trinkwasser fand. Die größte dieser Zisternen, die die Türken "versunkenes Schloss" nannten, liegt direkt gegenüber der Hagia Sophia und steht Besuchern zur Besichtigung offen. Wenn man über eine kleine Treppe nach unten steigt, öffnet sich plötzlich ein gewaltiger unterirdischer Raum, der so groß ist, dass man ihn zunächst gar nicht überblicken kann. Noch immer steht Wasser in der Zisterne, aber über Stege kann man bei klassischer Musik einen Rundgang durch das faszinierende versunkene Reich machen. 336 Säulen verhindern seit 1400 Jahren, dass die Decke der Zisterne einbricht. Zwei dieser Säulen stehen sogar auf antiken Medusenköpfen. Im Sommer finden auf einer Plattform Konzerte statt. Im Eingangsbereich befindet sich ein Café.

    • Yerebatan Sarnıcı© Frank Heuer, DuMont Reisebildportal
    • © Frank Heuer, DuMont Reisebildportal

    Das alte Byzanz hatte zahlreiche Zisternen zur Wasserversorgung der Stadt, da man auf der Halbinsel selbst kein Trinkwasser fand. Die größte dieser Zisternen, die die Türken "versunkenes Schloss" nannten, liegt direkt gegenüber der Hagia Sophia und steht Besuchern zur Besichtigung offen. Wenn man über eine kleine Treppe nach unten steigt, öffnet sich plötzlich ein gewaltiger unterirdischer Raum, der so groß ist, dass man ihn zunächst gar nicht überblicken kann. Noch immer steht Wasser in der Zisterne, aber über Stege kann man bei klassischer Musik einen Rundgang durch das faszinierende versunkene Reich machen. 336 Säulen verhindern seit 1400 Jahren, dass die Decke der Zisterne einbricht. Zwei dieser Säulen stehen sogar auf antiken Medusenköpfen. Im Sommer finden auf einer Plattform Konzerte statt. Im Eingangsbereich befindet sich ein Café.


  • Galata Kulesi

    Architektonische Highlights
    • Galata Kulesi© MAIRDUMONT

    Der 1348 von den genuesischen Kolonisten auf den Ruinen eines alten Bergturms erbaute Galata-Turm liegt im Stadtviertel Karaköy und war seinerzeit das höchste Glied einer Befestigungsanlage, die die Siedlung umrahmte. Der Turm erhebt sich über 66 m hoch über dem Goldenen Horn und besitzt unterhalb der Turmspitze eine offene Galerie, von der aus man einen wunderbaren Blick auf die ehemals europäische Altstadt und die berühmte Kulisse von Sultanahmet und Beyazıt hat - ein beliebter Platz für Filmproduktionen! Mit dem Aufzug kann man hinauffahren, an einem Restaurant vorbei geht es dann noch eine Treppe zur Aussichtsgalerie hoch.

    • Galata Kulesi© MAIRDUMONT

    Der 1348 von den genuesischen Kolonisten auf den Ruinen eines alten Bergturms erbaute Galata-Turm liegt im Stadtviertel Karaköy und war seinerzeit das höchste Glied einer Befestigungsanlage, die die Siedlung umrahmte. Der Turm erhebt sich über 66 m hoch über dem Goldenen Horn und besitzt unterhalb der Turmspitze eine offene Galerie, von der aus man einen wunderbaren Blick auf die ehemals europäische Altstadt und die berühmte Kulisse von Sultanahmet und Beyazıt hat - ein beliebter Platz für Filmproduktionen! Mit dem Aufzug kann man hinauffahren, an einem Restaurant vorbei geht es dann noch eine Treppe zur Aussichtsgalerie hoch.


  • Sultanahmet Camii

    Architektonische Highlights
    • Sultanahmet Camii© Glow Images

    Die Sultanahmet-Moschee ist besser als Blaue Moschee bekannt - wegen der wunderbaren blauen Kacheln, die die Wände im Inneren schmücken - und auf den ersten Blick die beeindruckendste Moschee der Stadt. Über drei Stufen steigen die Kuppeln gen Himmel. Das Gebäude wurde zu Beginn des 17.Jhs. errichtet und riss ein tiefes Loch in die Staatskasse. Für die Nachwelt hat sich der Aufwand allerdings gelohnt. Bereits die Vorhöfe gegenüber der Hagia Sophia beeindrucken durch ihre Größe. Im Innenraum dominieren neben den blauen Kacheln auch der rote Teppich und die riesigen Leuchter, die aus der Kuppel herabhängen. Aus einigen der rund 260 Fenster - viele von ihnen sind bunt verglast - schaut man auf das Marmara-Meer oder in einen hübschen Moscheengarten. Zu den sogenannten Sultansmoscheen gehören immer große Stiftungen. Auch die Blaue Moschee war einst von einem Stiftungskomplex (külliye) umgeben, zu dem eine theologische Hochschule (medrese), ein Hospital, eine Karawanserei und Armenküchen zählten. Davon sind heute nur noch die Küchen erhalten sowie das Grabmal (türbe) des Sultans Ahmet I. Freitags sollte man die Moschee den Betenden überlassen.

    • Sultanahmet Camii© Glow Images

    Die Sultanahmet-Moschee ist besser als Blaue Moschee bekannt - wegen der wunderbaren blauen Kacheln, die die Wände im Inneren schmücken - und auf den ersten Blick die beeindruckendste Moschee der Stadt. Über drei Stufen steigen die Kuppeln gen Himmel. Das Gebäude wurde zu Beginn des 17.Jhs. errichtet und riss ein tiefes Loch in die Staatskasse. Für die Nachwelt hat sich der Aufwand allerdings gelohnt. Bereits die Vorhöfe gegenüber der Hagia Sophia beeindrucken durch ihre Größe. Im Innenraum dominieren neben den blauen Kacheln auch der rote Teppich und die riesigen Leuchter, die aus der Kuppel herabhängen. Aus einigen der rund 260 Fenster - viele von ihnen sind bunt verglast - schaut man auf das Marmara-Meer oder in einen hübschen Moscheengarten. Zu den sogenannten Sultansmoscheen gehören immer große Stiftungen. Auch die Blaue Moschee war einst von einem Stiftungskomplex (külliye) umgeben, zu dem eine theologische Hochschule (medrese), ein Hospital, eine Karawanserei und Armenküchen zählten. Davon sind heute nur noch die Küchen erhalten sowie das Grabmal (türbe) des Sultans Ahmet I. Freitags sollte man die Moschee den Betenden überlassen.


  • Ayasofya

    Architektonische Highlights
    • Ayasofya© MAIRDUMONT

    Wie eine Kröte mit hoch gewölbtem Rücken und dicken Beinen hockt die Hagia Sophia, die "Kirche der Heiligen Weisheit", über der Altstadt von İstanbul. Mit ihrem rötlich schimmernden Mauerwerk und den später in osmanischen Zeiten angebauten vier Minaretten gehört das gut 1400 Jahre alte Monument immer noch zu den prägenden Erscheinungen der İstanbuler Silhouette und ist bis heute ein Wahrzeichen der Stadt. Die im Altertum größte Kirche der Christenheit bietet Besuchern, sobald sie das Hauptschiff betreten, ein beeindruckendes Bild: Die mächtige Kuppel wirkt nicht massiv, sondern scheint in lichten Höhen zu schweben, als irdischer Spiegel des Himmels. Ein Kranz von 40 Fenstern im unteren Rand der Kuppel führt das Sonnenlicht geschickt ins Innere und verstärkt den Eindruck. Die Illusion der schwerelosen Kuppel erreichten die Architekten durch einen genialen Trick: Sie stützten die Hauptkuppel durch weitere Halbkugeln ab und verbannten die Pfeiler, die das Gewicht der Kuppeln auffangen, in die Seitenschiffe. Dadurch entstand ein riesiges freies Mittelschiff. Dieser für die damalige Architektur revolutionäre Ansatz wurde später auch zum Vorbild der Moscheebauten İstanbuls und der Blauen Moschee, die der Hagia Sophia gegenüberliegt. Auftraggeber für den Bau der Hagia Sophia war Kaiser Justinian, der die Kirche nach einer sensationell kurzen Bauzeit von nur fünf Jahren und zehn Monaten am 27.Dezember 537 weihte. Das statische Experiment der im Durchmesser 31 m großen Kuppel, die im Scheitelpunkt 49 m über dem Boden schwebte, stieß jedoch bald an seine Grenzen. Mehrere kleinere Erdbeben führten dazu, dass sie Risse bekam und 558 einstürzte. Beim Wiederaufbau wurden die äußeren Stützpfeiler verstärkt, was zu dem äußerlich gedrungenen Eindruck führt, und die Kuppel um noch einmal 7 m auf 56 m angehoben. Keine andere byzantinische oder osmanische Kuppel erreichte je wieder diese Höhe. Die heutige innere Ausstattung der Hagia Sophia, die 1935 zum Museum erklärt wurde, ist bestimmt durch die 500 Jahre, in denen das Gebäude als Moschee diente. Bereits drei Tage nach der Eroberung Konstantinopels im Jahr 1453 wurde die Kaiserkirche zur Moschee des Sultans erklärt. In der Apsis der Kirche steht das mihrab, die nach Mekka weisende Gebetsnische. Rechts davon ist der minbar, die Kanzel des Imams. Am auffälligsten sind die im Durchmesser 7,5 m großen Holzschilder auf Höhe der Galerien, die als Kalligrafien die acht heiligsten Namen des Islams tragen. Wenn man genauer hinsieht, kann man noch etliche Kunstwerke aus byzantinischer Zeit erkennen, v.a. Überreste der berühmten Mosaiken. Die ersten davon befinden sich in den Vorräumen zum Hauptgebäude, das bekannteste ist ein Mosaik aus dem 10.Jh. direkt über dem sogenannten Kaisertor. Es zeigt den thronenden Christus. Weitere Mosaiken befinden sich in der Apsis und an den Wänden der Emporen, auf die übrigens sowohl in byzantinischer als auch in osmanischer Zeit die Frauen verbannt wurden. Das beeindruckendste Mosaikmotiv ist ein Andachtsbild, eine Deesis, das Jesus mit Maria und Johannes dem Täufer zeigt. Im Garten der Hagia Sophia stehen drei Mausoleen, in denen die Sultane Mehmet III., Selim II. und Murat III. ihre letzte Ruhestätte fanden. Rund um das Bauwerk sind Reste der Fundamente der Vorgängerkirche aus dem 5.Jh. freigelegt worden.

    • Ayasofya© MAIRDUMONT

    Wie eine Kröte mit hoch gewölbtem Rücken und dicken Beinen hockt die Hagia Sophia, die "Kirche der Heiligen Weisheit", über der Altstadt von İstanbul. Mit ihrem rötlich schimmernden Mauerwerk und den später in osmanischen Zeiten angebauten vier Minaretten gehört das gut 1400 Jahre alte Monument immer noch zu den prägenden Erscheinungen der İstanbuler Silhouette und ist bis heute ein Wahrzeichen der Stadt. Die im Altertum größte Kirche der Christenheit bietet Besuchern, sobald sie das Hauptschiff betreten, ein beeindruckendes Bild: Die mächtige Kuppel wirkt nicht massiv, sondern scheint in lichten Höhen zu schweben, als irdischer Spiegel des Himmels. Ein Kranz von 40 Fenstern im unteren Rand der Kuppel führt das Sonnenlicht geschickt ins Innere und verstärkt den Eindruck. Die Illusion der schwerelosen Kuppel erreichten die Architekten durch einen genialen Trick: Sie stützten die Hauptkuppel durch weitere Halbkugeln ab und verbannten die Pfeiler, die das Gewicht der Kuppeln auffangen, in die Seitenschiffe. Dadurch entstand ein riesiges freies Mittelschiff. Dieser für die damalige Architektur revolutionäre Ansatz wurde später auch zum Vorbild der Moscheebauten İstanbuls und der Blauen Moschee, die der Hagia Sophia gegenüberliegt. Auftraggeber für den Bau der Hagia Sophia war Kaiser Justinian, der die Kirche nach einer sensationell kurzen Bauzeit von nur fünf Jahren und zehn Monaten am 27.Dezember 537 weihte. Das statische Experiment der im Durchmesser 31 m großen Kuppel, die im Scheitelpunkt 49 m über dem Boden schwebte, stieß jedoch bald an seine Grenzen. Mehrere kleinere Erdbeben führten dazu, dass sie Risse bekam und 558 einstürzte. Beim Wiederaufbau wurden die äußeren Stützpfeiler verstärkt, was zu dem äußerlich gedrungenen Eindruck führt, und die Kuppel um noch einmal 7 m auf 56 m angehoben. Keine andere byzantinische oder osmanische Kuppel erreichte je wieder diese Höhe. Die heutige innere Ausstattung der Hagia Sophia, die 1935 zum Museum erklärt wurde, ist bestimmt durch die 500 Jahre, in denen das Gebäude als Moschee diente. Bereits drei Tage nach der Eroberung Konstantinopels im Jahr 1453 wurde die Kaiserkirche zur Moschee des Sultans erklärt. In der Apsis der Kirche steht das mihrab, die nach Mekka weisende Gebetsnische. Rechts davon ist der minbar, die Kanzel des Imams. Am auffälligsten sind die im Durchmesser 7,5 m großen Holzschilder auf Höhe der Galerien, die als Kalligrafien die acht heiligsten Namen des Islams tragen. Wenn man genauer hinsieht, kann man noch etliche Kunstwerke aus byzantinischer Zeit erkennen, v.a. Überreste der berühmten Mosaiken. Die ersten davon befinden sich in den Vorräumen zum Hauptgebäude, das bekannteste ist ein Mosaik aus dem 10.Jh. direkt über dem sogenannten Kaisertor. Es zeigt den thronenden Christus. Weitere Mosaiken befinden sich in der Apsis und an den Wänden der Emporen, auf die übrigens sowohl in byzantinischer als auch in osmanischer Zeit die Frauen verbannt wurden. Das beeindruckendste Mosaikmotiv ist ein Andachtsbild, eine Deesis, das Jesus mit Maria und Johannes dem Täufer zeigt. Im Garten der Hagia Sophia stehen drei Mausoleen, in denen die Sultane Mehmet III., Selim II. und Murat III. ihre letzte Ruhestätte fanden. Rund um das Bauwerk sind Reste der Fundamente der Vorgängerkirche aus dem 5.Jh. freigelegt worden.


  • Arkeoloji Müzeleri

    Museen
    • Arkeoloji Müzeleri© MAIRDUMONT

    Das archäologische Museum unterhalb des Topkapı-Palasts wurde v.a. gebaut, um ein herausragendes Fundstück angemessen ausstellen zu können: den Alexandersarkophag (310 v.Chr.), den türkische Archäologen in Sidon im heutigen Libanon fanden. In dem Sarkophag wurde zwar nicht Alexander der Große, sondern ein libanesischer König bestattet. Aber Alexander ist hier in einer sehr alten, einzigartig erhaltenen Form dargestellt. Heute handelt es sich um drei Bauten, die zusammen Exponate aus unterschiedlichen Epochen und Orten beherbergen. In der Sammlung befinden sich Funde aus dem ganzen Einflussgebiet des Osmanischen Reiches, vom Balkan und Nordafrika über Anatolien und Arabien bis nach Afghanistan. Die Archäologischen Museen wurden in den 2010er-Jahren neu gestaltet. Bevor Osman Hamdi Bey, Gründungsvater der türkischen Archäologie, die Sammlung ausweitete, wurde das 1869 gebaute Kaiserliche Museum (Müze-i Hümayun) u.a. von dem deutschen Archäologen Dr. Phillip Anton Dethier geleitet. Das Museum für Altorientalische Kunst (Eski Şark Eserleri Müzesi) in einem eigenen Gebäude auf demselben Gelände ist übersichtlich gestaltet und versammelt sehenswerte Exponate aus dem alten Mesopotamien, hauptsächlich aus babylonischer und assyrischer Zeit. Die besondere Attraktion ist der in hethitischer Keilschrift verfasste, 1269 v.Chr. zwischen dem hethitischen Großkönig Hattusili II. und dem ägyptischen Pharao Ramses II. geschlossene Friedensvertrag von Kadesch - das älteste überlieferte Dokument dieser Art überhaupt. Das dritte, etwas kleinere Gebäude auf dem Museumsareal ist das Fayencenmuseum (Çinili Köşk) mit über 2000 wertvollen, hauptsächlich anatolischen Exponaten. Die Kunst, farbige, durch Glasur geschützte Kacheln zu produzieren, war im Osmanischen Reich hoch entwickelt. Ein beliebtes Motiv war die Tulpe. Farblich dominiert das Azurblau, dessen Formel nur wenige Meister beherrschten. Der Çinili Köşk ist das älteste Gebäude des Topkapı-Palasts.

    • Arkeoloji Müzeleri© MAIRDUMONT

    Das archäologische Museum unterhalb des Topkapı-Palasts wurde v.a. gebaut, um ein herausragendes Fundstück angemessen ausstellen zu können: den Alexandersarkophag (310 v.Chr.), den türkische Archäologen in Sidon im heutigen Libanon fanden. In dem Sarkophag wurde zwar nicht Alexander der Große, sondern ein libanesischer König bestattet. Aber Alexander ist hier in einer sehr alten, einzigartig erhaltenen Form dargestellt. Heute handelt es sich um drei Bauten, die zusammen Exponate aus unterschiedlichen Epochen und Orten beherbergen. In der Sammlung befinden sich Funde aus dem ganzen Einflussgebiet des Osmanischen Reiches, vom Balkan und Nordafrika über Anatolien und Arabien bis nach Afghanistan. Die Archäologischen Museen wurden in den 2010er-Jahren neu gestaltet. Bevor Osman Hamdi Bey, Gründungsvater der türkischen Archäologie, die Sammlung ausweitete, wurde das 1869 gebaute Kaiserliche Museum (Müze-i Hümayun) u.a. von dem deutschen Archäologen Dr. Phillip Anton Dethier geleitet. Das Museum für Altorientalische Kunst (Eski Şark Eserleri Müzesi) in einem eigenen Gebäude auf demselben Gelände ist übersichtlich gestaltet und versammelt sehenswerte Exponate aus dem alten Mesopotamien, hauptsächlich aus babylonischer und assyrischer Zeit. Die besondere Attraktion ist der in hethitischer Keilschrift verfasste, 1269 v.Chr. zwischen dem hethitischen Großkönig Hattusili II. und dem ägyptischen Pharao Ramses II. geschlossene Friedensvertrag von Kadesch - das älteste überlieferte Dokument dieser Art überhaupt. Das dritte, etwas kleinere Gebäude auf dem Museumsareal ist das Fayencenmuseum (Çinili Köşk) mit über 2000 wertvollen, hauptsächlich anatolischen Exponaten. Die Kunst, farbige, durch Glasur geschützte Kacheln zu produzieren, war im Osmanischen Reich hoch entwickelt. Ein beliebtes Motiv war die Tulpe. Farblich dominiert das Azurblau, dessen Formel nur wenige Meister beherrschten. Der Çinili Köşk ist das älteste Gebäude des Topkapı-Palasts.


  • Topkapı Sarayı

    Architektonische Highlights
    • Topkapı Sarayı© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Unermesslich wertvoll!

    Über vier Jahrhunderte war der Topkapı-Palast das Zentrum der osmanischen Weltmacht. Hier lebten der Sultan, das politische und geistliche Oberhaupt der Muslime, und seine Haremsfamilie, hier wurden die Reichsgeschäfte geführt, wurde die Spitze der osmanischen Bürokratie ausgebildet und war das Elitekorps des Sultans, die Janitscharen, untergebracht. Obwohl die Palastanlage großen Raum einnimmt – zeitweilig lebten mehr als 5000 Menschen innerhalb der Mauern –, wirkt sie nicht monumental. Die Gebäude sind durchweg ein- oder zweistöckig und bestechen eher durch ihre filigrane Architektur als durch majestätische Wucht – eine Stein gewordene Zeltstadt meinen einige Besucher darin zu erkennen. Topkapı Sarayı ist in vier Höfe gegliedert. Der erste Hof, den man durch das Bab-ı Hümayun, das „Kaiserliche Tor“, betritt, war in osmanischer Zeit der Stützpunkt der Janitscharen. Die nach Betreten des Hofs linker Hand liegende Irenenkirche (Aya Irini), die aus dem 8.Jh. stammende „Kirche zum Himmlischen Frieden“, wurde von den Soldaten als Zeughaus und Waffenkammer benutzt. In ihrer Ursprünglichkeit ist sie einer der beeindruckendsten byzantinischen Sakralbauten. Am Ende des ersten Hofes, am Bab-ı Selam, dem „Friedenstor“, beginnt das eigentliche Museum. Der zweite Hof, den du nun betrittst, war der Geschäftsbereich des Osmanischen Reichs. Hier tagte das Kabinett (Diwan), hier wartete man auf eine Audienz und hier waren auch die Henker untergebracht, die die Urteile des Sultans im ersten Hof vollstreckten. Auf der linken Seite, diagonal gegenüber dem Eingangstor, ist der Diwan. An einer Ecke befindet sich ein Gitterfenster, durch das der Sultan die Kabinettssitzungen insgeheim im Auge behalten konnte. Auf der gegenüberliegenden Seite des Hofs liegt der riesige Küchentrakt, in dem für mehrere Tausend Menschen meisterhaft gekocht wurde. Dort ist heute die größte chinesische Porzellansammlung der Welt außerhalb Chinas untergebracht. Leider wird von den über 10 000 Exemplaren nur ein kleiner Teil ausgestellt. Ebenfalls vom zweiten Hof aus betritt man den sagenumwobenen Harem, die Privatsphäre des Sultans, die kein anderer Mann außer ihm und seinen Söhnen betreten durfte. Hier haben sich die Sultane Hunderte von Frauen gehalten und hier herrschte der „Schwarze Eunuch“, der Hüter des Harems. Der Karaağalar Koğuşu, der Schlafsaal der schwarzen Eunuchen, ist neu der Öffentlichkeit zugänglich. Eigentliche Herrscherin im Harem aber war die Valide Sultan, die Sultansmutter. Die Führung durch den Harem zeigt luxuriöse Bäder, herrliche Aufenthaltsräume und ein wunderbares Empfangszimmer, vermittelt aber auch einen Eindruck von der Enge, in der die Frauen hier leben mussten. Auf 6700 m2 waren mehr als 300 Räume untergebracht. Für den Harem braucht man ein separates Ticket, Einlass nur in Kleingruppen. Der Ausgang führt auf den dritten Hof, den wichtigsten Ausstellungsbereich des heutigen Museums. Direkt hinter dem Tor zum dritten Hof, dem Bab-ı Saadet, dem „Tor der Glückseligkeit“, liegt der Audienzraum des Sultans, in dem der ursprüngliche Thron noch zu bewundern ist. Höhepunkt jeder Besichtigung sind die Säle, die den Hof an der rechten Seite abschließen. Hier sind die schönsten Kleider, die seltensten Waffen und die kostbarsten Schätze des Osmanischen Imperiums ausgestellt. Du kannst dir den berühmten Topkapı-Dolch anschauen, der im amerikanischen Spielfilm „Topkapi“ trickreich geklaut werden sollte (1964, mit Melina Mercouri, Peter Ustinov und Maximilian Shell), und einen 86-karätigen Löffeldiamanten bewundern. Direkt gegenüber auf der anderen Seite des Hofs befinden sich die religiösen Schätze, darunter Reliquien wie das sprichwörtliche Barthaar des Propheten. Hier wird auch während der Besuchszeiten aus dem Koran rezitiert. Ganz neu wurden die Stallungen in ein Uhrenmuseum mit dem Thema „Zeit und Kunst im Topkapı-Palast” umgewandelt: Zu sehen sind die weltberühmte Sammlung mit 380 historischen Stücken. Der letzte, sogenannte vierte Hof ist kein geschlossenes Gelände mehr, sondern ein großer Garten, in dem mehrere Pavillons der Entspannung und Erholung der Sultane dienten. An der rechten Seite wurde ein Palastteil in ein Café umgewandelt, von dem aus du einen herrlichen Blick auf die Einfahrt in den Bosporus hast.

    • Topkapı Sarayı© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Unermesslich wertvoll!

    Über vier Jahrhunderte war der Topkapı-Palast das Zentrum der osmanischen Weltmacht. Hier lebten der Sultan, das politische und geistliche Oberhaupt der Muslime, und seine Haremsfamilie, hier wurden die Reichsgeschäfte geführt, wurde die Spitze der osmanischen Bürokratie ausgebildet und war das Elitekorps des Sultans, die Janitscharen, untergebracht. Obwohl die Palastanlage großen Raum einnimmt – zeitweilig lebten mehr als 5000 Menschen innerhalb der Mauern –, wirkt sie nicht monumental. Die Gebäude sind durchweg ein- oder zweistöckig und bestechen eher durch ihre filigrane Architektur als durch majestätische Wucht – eine Stein gewordene Zeltstadt meinen einige Besucher darin zu erkennen. Topkapı Sarayı ist in vier Höfe gegliedert. Der erste Hof, den man durch das Bab-ı Hümayun, das „Kaiserliche Tor“, betritt, war in osmanischer Zeit der Stützpunkt der Janitscharen. Die nach Betreten des Hofs linker Hand liegende Irenenkirche (Aya Irini), die aus dem 8.Jh. stammende „Kirche zum Himmlischen Frieden“, wurde von den Soldaten als Zeughaus und Waffenkammer benutzt. In ihrer Ursprünglichkeit ist sie einer der beeindruckendsten byzantinischen Sakralbauten. Am Ende des ersten Hofes, am Bab-ı Selam, dem „Friedenstor“, beginnt das eigentliche Museum. Der zweite Hof, den du nun betrittst, war der Geschäftsbereich des Osmanischen Reichs. Hier tagte das Kabinett (Diwan), hier wartete man auf eine Audienz und hier waren auch die Henker untergebracht, die die Urteile des Sultans im ersten Hof vollstreckten. Auf der linken Seite, diagonal gegenüber dem Eingangstor, ist der Diwan. An einer Ecke befindet sich ein Gitterfenster, durch das der Sultan die Kabinettssitzungen insgeheim im Auge behalten konnte. Auf der gegenüberliegenden Seite des Hofs liegt der riesige Küchentrakt, in dem für mehrere Tausend Menschen meisterhaft gekocht wurde. Dort ist heute die größte chinesische Porzellansammlung der Welt außerhalb Chinas untergebracht. Leider wird von den über 10 000 Exemplaren nur ein kleiner Teil ausgestellt. Ebenfalls vom zweiten Hof aus betritt man den sagenumwobenen Harem, die Privatsphäre des Sultans, die kein anderer Mann außer ihm und seinen Söhnen betreten durfte. Hier haben sich die Sultane Hunderte von Frauen gehalten und hier herrschte der „Schwarze Eunuch“, der Hüter des Harems. Der Karaağalar Koğuşu, der Schlafsaal der schwarzen Eunuchen, ist neu der Öffentlichkeit zugänglich. Eigentliche Herrscherin im Harem aber war die Valide Sultan, die Sultansmutter. Die Führung durch den Harem zeigt luxuriöse Bäder, herrliche Aufenthaltsräume und ein wunderbares Empfangszimmer, vermittelt aber auch einen Eindruck von der Enge, in der die Frauen hier leben mussten. Auf 6700 m2 waren mehr als 300 Räume untergebracht. Für den Harem braucht man ein separates Ticket, Einlass nur in Kleingruppen. Der Ausgang führt auf den dritten Hof, den wichtigsten Ausstellungsbereich des heutigen Museums. Direkt hinter dem Tor zum dritten Hof, dem Bab-ı Saadet, dem „Tor der Glückseligkeit“, liegt der Audienzraum des Sultans, in dem der ursprüngliche Thron noch zu bewundern ist. Höhepunkt jeder Besichtigung sind die Säle, die den Hof an der rechten Seite abschließen. Hier sind die schönsten Kleider, die seltensten Waffen und die kostbarsten Schätze des Osmanischen Imperiums ausgestellt. Du kannst dir den berühmten Topkapı-Dolch anschauen, der im amerikanischen Spielfilm „Topkapi“ trickreich geklaut werden sollte (1964, mit Melina Mercouri, Peter Ustinov und Maximilian Shell), und einen 86-karätigen Löffeldiamanten bewundern. Direkt gegenüber auf der anderen Seite des Hofs befinden sich die religiösen Schätze, darunter Reliquien wie das sprichwörtliche Barthaar des Propheten. Hier wird auch während der Besuchszeiten aus dem Koran rezitiert. Ganz neu wurden die Stallungen in ein Uhrenmuseum mit dem Thema „Zeit und Kunst im Topkapı-Palast” umgewandelt: Zu sehen sind die weltberühmte Sammlung mit 380 historischen Stücken. Der letzte, sogenannte vierte Hof ist kein geschlossenes Gelände mehr, sondern ein großer Garten, in dem mehrere Pavillons der Entspannung und Erholung der Sultane dienten. An der rechten Seite wurde ein Palastteil in ein Café umgewandelt, von dem aus du einen herrlichen Blick auf die Einfahrt in den Bosporus hast.


  • Prens Adaları

    Landschaftliche Highlights
    • Prens Adaları© Glow Images
    Insider-Tipp
    Schnuckeliger Hafen zum Entspannen

    Einst Verbannungsort für byzantinische Prinzen sind die Inseln im Südosten İstanbuls heute ein zauberhaftes Ausflugsziel. Im Sommer strömen täglich unzählige Besucher hierher, um sich an den Badestellen zu tummeln. Auf den Inseln ist kein motorisierter Individualverkehr erlaubt. Neben dem Fahrrad sind kleine Elektrobusse das einzige verfügbare Verkehrsmittel. Von den fünf bewohnten Inseln ist Büyükada die größte und meistbesuchte. Nach einem langen Spaziergang im Wald kann man hier in einem der sehr guten Fischrestaurants an der Promenade einkehren. Der Stadt am nächsten liegt Kınalıada, die mehrheitlich von İstanbuler Armeniern bewohnt wird. Auf Burgazada hat das Bildungsbürgertum seine Sommervillen. Ein hübscher Fischerhafen mit Tavernen und die kleine Badebucht Kalpazankaya auf der Südseite machen diese Insel zu einem beliebten Ziel der İstanbuler Boheme. Auf der Nachbarinsel der Büyükada, Heybeliada, unterhält die türkische Marine ihre Ausbildungsstätten. Hier leben mittelständische İstanbuler auch den Winter über und verleihen der Insel den Charakter eines Vororts der Metropole. Die kleinste bewohnte Insel Sedef liegt hinter Büyükada. Eine Handvoll Eigentümer haben hier ihre Sommerhäuser, und sie sehen es nicht gern, wenn „Fremde“ zum Baden oder Spazierengehen kommen.

    • Prens Adaları© Glow Images
    Insider-Tipp
    Schnuckeliger Hafen zum Entspannen

    Einst Verbannungsort für byzantinische Prinzen sind die Inseln im Südosten İstanbuls heute ein zauberhaftes Ausflugsziel. Im Sommer strömen täglich unzählige Besucher hierher, um sich an den Badestellen zu tummeln. Auf den Inseln ist kein motorisierter Individualverkehr erlaubt. Neben dem Fahrrad sind kleine Elektrobusse das einzige verfügbare Verkehrsmittel. Von den fünf bewohnten Inseln ist Büyükada die größte und meistbesuchte. Nach einem langen Spaziergang im Wald kann man hier in einem der sehr guten Fischrestaurants an der Promenade einkehren. Der Stadt am nächsten liegt Kınalıada, die mehrheitlich von İstanbuler Armeniern bewohnt wird. Auf Burgazada hat das Bildungsbürgertum seine Sommervillen. Ein hübscher Fischerhafen mit Tavernen und die kleine Badebucht Kalpazankaya auf der Südseite machen diese Insel zu einem beliebten Ziel der İstanbuler Boheme. Auf der Nachbarinsel der Büyükada, Heybeliada, unterhält die türkische Marine ihre Ausbildungsstätten. Hier leben mittelständische İstanbuler auch den Winter über und verleihen der Insel den Charakter eines Vororts der Metropole. Die kleinste bewohnte Insel Sedef liegt hinter Büyükada. Eine Handvoll Eigentümer haben hier ihre Sommerhäuser, und sie sehen es nicht gern, wenn „Fremde“ zum Baden oder Spazierengehen kommen.


  • Bozcaada

    Landschaftliche Highlights
    • © Tolga TEZCAN, Thinkstock

    Bekannt ist die windumtoste, 40 km2 große Insel Bozcaada (früher: Tenedos) für ihren Wein und den frischen Fisch. Viele İstanbuler haben hier Häuser gekauft und restauriert. Bozcaada entwickelt sich immer mehr zu einer schicken Boutique-Insel mit kleinen, feinen Stränden und regem Nachtleben.

    • © Tolga TEZCAN, Thinkstock

    Bekannt ist die windumtoste, 40 km2 große Insel Bozcaada (früher: Tenedos) für ihren Wein und den frischen Fisch. Viele İstanbuler haben hier Häuser gekauft und restauriert. Bozcaada entwickelt sich immer mehr zu einer schicken Boutique-Insel mit kleinen, feinen Stränden und regem Nachtleben.


  • Truva

    Touristenattraktionen
    • © Reddiplomat, Thinkstock
    • © Reddiplomat, Thinkstock

    Hat der Trojanische Krieg wirklich stattgefunden? Wurde Troja tatsächlich zehn Jahre lang von den Griechen belagert? Und gab es das Holzpferd zur Täuschung der Trojaner wirklich? Die Wissenschaft konnte all das bis heute nicht beweisen. Fest steht, dass auf dem Hisarlık-Hügel, der die strategische Kontrolle über die Ein- bzw. Ausfahrt der Dardanellen erlaubt, mehrere Siedlungen existierten, die bei den unprofessionellen Grabungsarbeiten des Kaufmanns Schliemann in den 1870er-Jahren teils unwiederbringlich zerstört worden sind. Der Tübinger Archäologe Manfred Korfmann grub bis zu seinem Tod 2005 hier. Seine Funde wurden auf die Museen des Landes verteilt. Der Rundgang durch das umzäunte, weiträumige Areal auf dem Hügel südwestlich von Çanakkale folgt nicht den einzelnen der neun identifizierten Siedlungsebenen, die Troja über fünf Jahrtausende vorzuweisen hat, sondern beschränkt sich weitgehend auf das sogenannte Troja VI (1900-1300 v.Chr.). Der Weg ist ausgeschildert und führt über die Reste der Stadtmauern den Hügel hinauf. Von der ersten Siedlungsschicht ist nur eine Brandschicht erhalten. Neben der Rampe von Troja II (2500-2150 v.Chr.) übrigens will Schliemann seinen Schatz entdeckt haben, dessen Teile sich heute im Moskauer Puschkin-Museum befinden.

    • © Reddiplomat, Thinkstock
    • © Reddiplomat, Thinkstock

    Hat der Trojanische Krieg wirklich stattgefunden? Wurde Troja tatsächlich zehn Jahre lang von den Griechen belagert? Und gab es das Holzpferd zur Täuschung der Trojaner wirklich? Die Wissenschaft konnte all das bis heute nicht beweisen. Fest steht, dass auf dem Hisarlık-Hügel, der die strategische Kontrolle über die Ein- bzw. Ausfahrt der Dardanellen erlaubt, mehrere Siedlungen existierten, die bei den unprofessionellen Grabungsarbeiten des Kaufmanns Schliemann in den 1870er-Jahren teils unwiederbringlich zerstört worden sind. Der Tübinger Archäologe Manfred Korfmann grub bis zu seinem Tod 2005 hier. Seine Funde wurden auf die Museen des Landes verteilt. Der Rundgang durch das umzäunte, weiträumige Areal auf dem Hügel südwestlich von Çanakkale folgt nicht den einzelnen der neun identifizierten Siedlungsebenen, die Troja über fünf Jahrtausende vorzuweisen hat, sondern beschränkt sich weitgehend auf das sogenannte Troja VI (1900-1300 v.Chr.). Der Weg ist ausgeschildert und führt über die Reste der Stadtmauern den Hügel hinauf. Von der ersten Siedlungsschicht ist nur eine Brandschicht erhalten. Neben der Rampe von Troja II (2500-2150 v.Chr.) übrigens will Schliemann seinen Schatz entdeckt haben, dessen Teile sich heute im Moskauer Puschkin-Museum befinden.


  • Cunda Adası

    Landschaftliche Highlights
    • © Nejdet Duzen, Shutterstock

    Diese vorgelagerte, durch einen künstlichen Damm mit der Stadt verbundene Insel gilt als größte Attraktion Ayvalıks. Ehemals von Griechen bewohnt, lockt Cunda mit vielen Buchten, einer Altstadt (gleichen Namens) mit Kirchen und vor allem auf der Nordseite einer üppigen Vegetation, weshalb die Griechen sie "Moschinos" (die Wohlriechende) nennen.

    • Cunda Adası
    • © Nejdet Duzen, Shutterstock

    Diese vorgelagerte, durch einen künstlichen Damm mit der Stadt verbundene Insel gilt als größte Attraktion Ayvalıks. Ehemals von Griechen bewohnt, lockt Cunda mit vielen Buchten, einer Altstadt (gleichen Namens) mit Kirchen und vor allem auf der Nordseite einer üppigen Vegetation, weshalb die Griechen sie "Moschinos" (die Wohlriechende) nennen.

    • Cunda Adası

  • Kazdaği

    Landschaftliche Highlights
    • © Moonhonor, Shutterstock

    Den Ort Küçükkuyu kann man zum Ausgangspunkt von Exkursionen in dieses Gebirge mit steilen Felshängen und versteckten Buchten machen. Hier liegen die Ruinen des Zeus-Altars, der von den Anwohnern als Wallfahrtsstätte genutzt wird. Etwas weiter oben liegt das schöne, unter Denkmalschutz stehende Bergdorf Adatepe. Das Gebirge lädt Besucher mit antiken Legenden und intakter Natur zu Wandertouren ein.

    • 17980 Küçükkuyu
    • © Moonhonor, Shutterstock

    Den Ort Küçükkuyu kann man zum Ausgangspunkt von Exkursionen in dieses Gebirge mit steilen Felshängen und versteckten Buchten machen. Hier liegen die Ruinen des Zeus-Altars, der von den Anwohnern als Wallfahrtsstätte genutzt wird. Etwas weiter oben liegt das schöne, unter Denkmalschutz stehende Bergdorf Adatepe. Das Gebirge lädt Besucher mit antiken Legenden und intakter Natur zu Wandertouren ein.

    • 17980 Küçükkuyu

  • Bosporus tour

    Touristenattraktionen
    • © Orhan Cam, Shutterstock

    Die große Bootstour über den Bosporus gehört zu den schönsten Unternehmungen, die Istanbul zu bieten hat. Unterwegs passierst du moderne Architektur und historische Sehenswürdigkeiten, schicke Villenviertel und charmante Fischerdörfer - und siehst die grünen Hänge am Ufer in ganzer Pracht. Bei der langen Tour (Uzun Bogaz Turu) fährt die städtische Fähre in 95 Minuten vom Anleger Bogaz Hattı in Eminönü in den Norden nach Anadolu Kavagı. Hier bleibt sie mehrere Stunden. Die kurze Tour (Kısa Boğaz Turu) führt von Eminönü nach Ortaköy. Wenn du dann noch weiterfahren willst: Von hier starten zweistündige Rundfahrten in den Norden. Samstags findet eine Mondscheintour (Mehtap Gezisi) statt: ab Eminönü, ab Üsküdar und ab Beşiktaş nach Anadolu Kavağı. Dort gibt es eine Pause für ein Abendessen. Um 22.30 Uhr fährt die Fähre über die genannten Stationen zurück.

    • © Orhan Cam, Shutterstock

    Die große Bootstour über den Bosporus gehört zu den schönsten Unternehmungen, die Istanbul zu bieten hat. Unterwegs passierst du moderne Architektur und historische Sehenswürdigkeiten, schicke Villenviertel und charmante Fischerdörfer - und siehst die grünen Hänge am Ufer in ganzer Pracht. Bei der langen Tour (Uzun Bogaz Turu) fährt die städtische Fähre in 95 Minuten vom Anleger Bogaz Hattı in Eminönü in den Norden nach Anadolu Kavagı. Hier bleibt sie mehrere Stunden. Die kurze Tour (Kısa Boğaz Turu) führt von Eminönü nach Ortaköy. Wenn du dann noch weiterfahren willst: Von hier starten zweistündige Rundfahrten in den Norden. Samstags findet eine Mondscheintour (Mehtap Gezisi) statt: ab Eminönü, ab Üsküdar und ab Beşiktaş nach Anadolu Kavağı. Dort gibt es eine Pause für ein Abendessen. Um 22.30 Uhr fährt die Fähre über die genannten Stationen zurück.


  • Galataport Istanbul

    Touristenattraktionen

    İstanbuls neuer Kreuzfahrthafen ist unbedingt einen Besuch wert: Sechs Jahre dauerte der Bau, in den zwei große Firmen 1,7 Mrd. US-$ investierten. Entstanden ist ein Hotspot am Meer mit Läden, Restaurants und zwei Kunstmuseen, die zu den besten der Stadt gehören. Vom 1,2 km langen, breiten Pier aus schaut man auf die ganze Stadt – Kaffee und Kuchen werden hier zum Erlebnis! Drei große Schiffe finden Platz am Kai und die Passagiere werden unterirdisch abgefertigt. Das mondäne Hotel The Peninsula bietet Zimmer mit exklusivem Blick auf Topkapı & Co.

    İstanbuls neuer Kreuzfahrthafen ist unbedingt einen Besuch wert: Sechs Jahre dauerte der Bau, in den zwei große Firmen 1,7 Mrd. US-$ investierten. Entstanden ist ein Hotspot am Meer mit Läden, Restaurants und zwei Kunstmuseen, die zu den besten der Stadt gehören. Vom 1,2 km langen, breiten Pier aus schaut man auf die ganze Stadt – Kaffee und Kuchen werden hier zum Erlebnis! Drei große Schiffe finden Platz am Kai und die Passagiere werden unterirdisch abgefertigt. Das mondäne Hotel The Peninsula bietet Zimmer mit exklusivem Blick auf Topkapı & Co.


  • İstiklal Caddesi

    Touristenattraktionen
    • © S-F, Shutterstock

    Die ca. 1,4 km lange Fußgängerzone mit ihrer nostalgischen Straßenbahn ist das lebendige Zentrum İstanbuls. Vom oberen Ausgang der Zahnradbahn Tünel bis zum Taksim-Platz zieht sich die historische Prachtstraße durch den Stadtteil Beyoğlu, der zum Inbegriff der Verwestlichung geworden ist. Wer in İstanbul ins Kino, eine Bar, ein Café oder ein Musiklokal gehen will, landet oft hier. Aber sie ist nicht nur eine Vergnügungsmeile: Viele schöne Geschäfte, Antiquariate, Kunstgalerien und Buchläden machen die Straße auch zum kulturellen Zentrum. Auch Kirchen wie die katholische Sankt Antoine laden zum Besuch ein. Insbesondere im unteren Drittel liegen hinter hohen Mauern ausländische Konsulate, oft prächtige Gebäude, die in osmanischen Zeiten Botschaften waren. Auch andere Häuser wie das Galatasaray-Gymnasium und große Passagen erinnern daran, dass sich gegen Ende des 19.Jhs. hier v.a. reiche Europäer niedergelassen hatten.

    • İstiklal Caddesi, İstanbul
    • © S-F, Shutterstock

    Die ca. 1,4 km lange Fußgängerzone mit ihrer nostalgischen Straßenbahn ist das lebendige Zentrum İstanbuls. Vom oberen Ausgang der Zahnradbahn Tünel bis zum Taksim-Platz zieht sich die historische Prachtstraße durch den Stadtteil Beyoğlu, der zum Inbegriff der Verwestlichung geworden ist. Wer in İstanbul ins Kino, eine Bar, ein Café oder ein Musiklokal gehen will, landet oft hier. Aber sie ist nicht nur eine Vergnügungsmeile: Viele schöne Geschäfte, Antiquariate, Kunstgalerien und Buchläden machen die Straße auch zum kulturellen Zentrum. Auch Kirchen wie die katholische Sankt Antoine laden zum Besuch ein. Insbesondere im unteren Drittel liegen hinter hohen Mauern ausländische Konsulate, oft prächtige Gebäude, die in osmanischen Zeiten Botschaften waren. Auch andere Häuser wie das Galatasaray-Gymnasium und große Passagen erinnern daran, dass sich gegen Ende des 19.Jhs. hier v.a. reiche Europäer niedergelassen hatten.

    • İstiklal Caddesi, İstanbul

  • Athena Tapınağı

    Architektonische Highlights
    • © dinosmichail, Shutterstock

    Die schönsten Überbleibsel dieses im 6.Jh. v. Chr. gebauten Tempels auf 238 m Höhe sind heute auf die Museen in Boston und Istanbul verteilt. Archäologen arbeiten allerdings seit Jahren fleißig daran, die noch erhaltenen Säulen im Umfeld des Heiligtums wieder aufzurichten.

    • 17860 Behramkale
    • © dinosmichail, Shutterstock

    Die schönsten Überbleibsel dieses im 6.Jh. v. Chr. gebauten Tempels auf 238 m Höhe sind heute auf die Museen in Boston und Istanbul verteilt. Archäologen arbeiten allerdings seit Jahren fleißig daran, die noch erhaltenen Säulen im Umfeld des Heiligtums wieder aufzurichten.

    • 17860 Behramkale

  • Alte Bedesten

    Touristenattraktionen
    • Kapali Çarsi© MAIRDUMONT

    Der Große Basar ist das Herz der Altstadt. Jeder Besucher, der ihn zum ersten Mal durch eines seiner 17 Tore betritt, wird sich im Gassengewirr unweigerlich verlaufen und froh sein, wenn er zufällig auf eines der Teehäuser trifft, wo er Luft schnappen und sich erholen kann. Die antike Shopping Mall erstreckt sich von der Nuruosmaniye- bis zur Beyazıt-Moschee über eine Fläche von rund 32.000 m2 und bietet von Teppichen bis zu Juwelen und Lederbekleidung fast alles, was das Touristenherz begehrt. Der Markt ist traditionell nach einzelnen Gewerben geordnet, jedes Handwerk hat sein eigenes "Viertel". Heutzutage wird überwiegend verkauft und nicht mehr hergestellt, wenn es auch noch einzelne Kupferschmiede und Schneider gibt. Im Zentrum liegt das Alte Bedesten. Hier kannst du bei den Antiquitätenhändlern neben original russischen oder griechischen Ikonen auch alten Silberschmuck erwerben. Dieser älteste Teil des Basars wurde von Mehmet II. kurz nach der Eroberung Konstantinopels in Auftrag gegeben. In den folgenden hundert Jahren kamen die anderen Bereiche nach und nach dazu. Eine besonders interessante Ecke ist der so genannte Bücherbasar (Sahaflar) direkt neben der Beyazıt-Moschee. Verlässt man den Basar durch eines der Tore in Richtung Goldenes Horn, kannst du durch das Holzhandwerkerviertel Tahtakale bis zum Meer schlendern.

    • Kapali Çarsi© MAIRDUMONT

    Der Große Basar ist das Herz der Altstadt. Jeder Besucher, der ihn zum ersten Mal durch eines seiner 17 Tore betritt, wird sich im Gassengewirr unweigerlich verlaufen und froh sein, wenn er zufällig auf eines der Teehäuser trifft, wo er Luft schnappen und sich erholen kann. Die antike Shopping Mall erstreckt sich von der Nuruosmaniye- bis zur Beyazıt-Moschee über eine Fläche von rund 32.000 m2 und bietet von Teppichen bis zu Juwelen und Lederbekleidung fast alles, was das Touristenherz begehrt. Der Markt ist traditionell nach einzelnen Gewerben geordnet, jedes Handwerk hat sein eigenes "Viertel". Heutzutage wird überwiegend verkauft und nicht mehr hergestellt, wenn es auch noch einzelne Kupferschmiede und Schneider gibt. Im Zentrum liegt das Alte Bedesten. Hier kannst du bei den Antiquitätenhändlern neben original russischen oder griechischen Ikonen auch alten Silberschmuck erwerben. Dieser älteste Teil des Basars wurde von Mehmet II. kurz nach der Eroberung Konstantinopels in Auftrag gegeben. In den folgenden hundert Jahren kamen die anderen Bereiche nach und nach dazu. Eine besonders interessante Ecke ist der so genannte Bücherbasar (Sahaflar) direkt neben der Beyazıt-Moschee. Verlässt man den Basar durch eines der Tore in Richtung Goldenes Horn, kannst du durch das Holzhandwerkerviertel Tahtakale bis zum Meer schlendern.


  • Tophane Çeşmesi

    Touristenattraktionen
    • © Kursad Ozaksel, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Ausstellung im Tabaklager

    Ein tolles Exemplar osmanischer Brunnen findest du in Tophane, am Ende des Hafengebiets von Karaköy. 2001 restauriert, strahlen die Marmorreliefs des 1732 im europäischen Barockstil erbauten Brunnens heute wieder in makellosem Weiß. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite steht Tophane-i Amire, die Kanonengießerei, die Sultan Mehmet II. 1453 kurz nach der Eroberung Konstantinopels erbauen ließ. Der massive Bau wurde ebenfalls restauriert und dient heute der Kunstakademie als Museum mit wechselnden Austellungen. Links hinter einem kleinen Park liegt einer der Treffpunkte der İstanbuler Alternativkultur. Im Depo, einem ehemaligen Tabaklager, finden Ausstellungen und Veranstaltungen statt, bei denen auch Themen wie die Armenierfrage behandelt werden. Aus einem Nebengebäude im Hof sendet Acik-Radio (Open Radio), der bekannteste Alternativsender der Stadt. Vom Depo aus führt die Straße wieder den Hügel hinauf zum Galata- Turm und von dort zur İstiklal Caddesi und zum Taksim-Platz.

    • Kılıç Ali Paşa Caddesi, 34400 İstanbul
    • © Kursad Ozaksel, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Ausstellung im Tabaklager

    Ein tolles Exemplar osmanischer Brunnen findest du in Tophane, am Ende des Hafengebiets von Karaköy. 2001 restauriert, strahlen die Marmorreliefs des 1732 im europäischen Barockstil erbauten Brunnens heute wieder in makellosem Weiß. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite steht Tophane-i Amire, die Kanonengießerei, die Sultan Mehmet II. 1453 kurz nach der Eroberung Konstantinopels erbauen ließ. Der massive Bau wurde ebenfalls restauriert und dient heute der Kunstakademie als Museum mit wechselnden Austellungen. Links hinter einem kleinen Park liegt einer der Treffpunkte der İstanbuler Alternativkultur. Im Depo, einem ehemaligen Tabaklager, finden Ausstellungen und Veranstaltungen statt, bei denen auch Themen wie die Armenierfrage behandelt werden. Aus einem Nebengebäude im Hof sendet Acik-Radio (Open Radio), der bekannteste Alternativsender der Stadt. Vom Depo aus führt die Straße wieder den Hügel hinauf zum Galata- Turm und von dort zur İstiklal Caddesi und zum Taksim-Platz.

    • Kılıç Ali Paşa Caddesi, 34400 İstanbul

  • Serefiye Zisterne

    Architektonische Highlights
    Insider-Tipp
    Kleinod im Gassengewirr

    Diese Zisterne ist ein Juwel mitten in der Altstadt und bislang noch sehr wenig besucht. Mit ihren 1600 Jahren ist sie älter als die Hagia Sophia oder die Yerebatan! Während sich in der Yerebatan die Massen drängen, kannst du hier in aller Ruhe eine wunderschön restaurierte unterirdische Zisterne besichtigen und fotografieren. Wechselnde Ausstellungen. Ein Lift ist vorhanden.

    Insider-Tipp
    Kleinod im Gassengewirr

    Diese Zisterne ist ein Juwel mitten in der Altstadt und bislang noch sehr wenig besucht. Mit ihren 1600 Jahren ist sie älter als die Hagia Sophia oder die Yerebatan! Während sich in der Yerebatan die Massen drängen, kannst du hier in aller Ruhe eine wunderschön restaurierte unterirdische Zisterne besichtigen und fotografieren. Wechselnde Ausstellungen. Ein Lift ist vorhanden.


  • Ulu Camii

    Architektonische Highlights
    • © Tminaz, Shutterstock

    Im Unterschied zu späteren Moscheen besitzt die "Große Moschee" (1399) keine Hauptkuppel, sondern 20 gleich große. Beachtenswert sind die Gebetsnische mit acht Stalaktitenreihen und der Brunnen aus dem 16.Jh. Gleich daneben breitet sich das Gassengewirr des Basars von Bursa aus.

    • © Tminaz, Shutterstock

    Im Unterschied zu späteren Moscheen besitzt die "Große Moschee" (1399) keine Hauptkuppel, sondern 20 gleich große. Beachtenswert sind die Gebetsnische mit acht Stalaktitenreihen und der Brunnen aus dem 16.Jh. Gleich daneben breitet sich das Gassengewirr des Basars von Bursa aus.


  • Uludağ

    Landschaftliche Highlights
    • © ozkan ulucam, Shutterstock

    Der altgriechische Historiograph Herodot nannte den 2543 m hohen Berg den "Olymp Westanatoliens". Nachdem das Römische Reich christlich wurde, begannen Mönche hier Klöster zu bauen. Als Orhan (1281-1362), Sohn des Osman Bey und zweiter Herrscher des damaligen kleinen Fürstentums, Bursa einnahm, verließen die Mönche die über zwei Dutzend Klöster nach und nach. In manche zogen türkische Derwische ein. Jahrhunderte später brachte der Modernisierungsschub durch die Gründung der Republik die ersten türkischen Skifahrer hierher. 1933 bekam Uludağ ("erhabener Berg") eine asphaltierte Straße und das erste Skihotel. Vom Gipfel reicht der Blick bei klarem Wetter bis İstanbul. Außerhalb der Skisaison eignet sich das Bergmassiv zu Wanderungen durch das waldreiche Gebiet, das zum Nationalpark erklärt wurde.

    • 16370 Bursa
    • © ozkan ulucam, Shutterstock

    Der altgriechische Historiograph Herodot nannte den 2543 m hohen Berg den "Olymp Westanatoliens". Nachdem das Römische Reich christlich wurde, begannen Mönche hier Klöster zu bauen. Als Orhan (1281-1362), Sohn des Osman Bey und zweiter Herrscher des damaligen kleinen Fürstentums, Bursa einnahm, verließen die Mönche die über zwei Dutzend Klöster nach und nach. In manche zogen türkische Derwische ein. Jahrhunderte später brachte der Modernisierungsschub durch die Gründung der Republik die ersten türkischen Skifahrer hierher. 1933 bekam Uludağ ("erhabener Berg") eine asphaltierte Straße und das erste Skihotel. Vom Gipfel reicht der Blick bei klarem Wetter bis İstanbul. Außerhalb der Skisaison eignet sich das Bergmassiv zu Wanderungen durch das waldreiche Gebiet, das zum Nationalpark erklärt wurde.

    • 16370 Bursa

  • Surlar

    Architektonische Highlights
    • © aydinsertbas, Shutterstock

    Die bereits im Jahr 412 unter Kaiser Theodosius II. errichtete Stadtmauer ist so massiv, dass sie nie durch eine Belagerung bezwungen werden konnte und bis heute in großen Teilen erhalten geblieben ist. Die 5 m breite und bis zu 11 m hohe Hauptmauer erstreckt sich vom Marmara-Meer bis zum Goldenen Horn. Dadurch war die Stadt vom Land her komplett geschützt.

    • © aydinsertbas, Shutterstock

    Die bereits im Jahr 412 unter Kaiser Theodosius II. errichtete Stadtmauer ist so massiv, dass sie nie durch eine Belagerung bezwungen werden konnte und bis heute in großen Teilen erhalten geblieben ist. Die 5 m breite und bis zu 11 m hohe Hauptmauer erstreckt sich vom Marmara-Meer bis zum Goldenen Horn. Dadurch war die Stadt vom Land her komplett geschützt.


  • Bozdoğan Kemeri

    Architektonische Highlights
    • © Nejdet Duzen, Shutterstock

    Dieser rund 800 m lange Aquädukt ist eines der auffälligsten Denkmäler aus der frühen byzantinischen Zeit. Der Valens-Aquädukt ist neben der Yerebatan-Zisterne die beeindruckendste Erinnerung an die Ingenieursleistungen der Byzantiner.

    • © Nejdet Duzen, Shutterstock

    Dieser rund 800 m lange Aquädukt ist eines der auffälligsten Denkmäler aus der frühen byzantinischen Zeit. Der Valens-Aquädukt ist neben der Yerebatan-Zisterne die beeindruckendste Erinnerung an die Ingenieursleistungen der Byzantiner.


  • Yedikule

    Architektonische Highlights
    • Yedikule© Glow Images

    Yedikule ("Sieben Türme") ist die Festung direkt im Schnittpunkt der Theodosianischen Landmauer mit der Seemauer am Marmarameer. In die Festung eingemauert ist das Goldene Tor, durch das die byzantinischen Kaiser nach gewonnener Schlacht im Triumph wieder in die Stadt ritten.

    • Yedikule© Glow Images

    Yedikule ("Sieben Türme") ist die Festung direkt im Schnittpunkt der Theodosianischen Landmauer mit der Seemauer am Marmarameer. In die Festung eingemauert ist das Goldene Tor, durch das die byzantinischen Kaiser nach gewonnener Schlacht im Triumph wieder in die Stadt ritten.


  • Taksim Meydanı

    Touristenattraktionen
    • Taksim Meydanı© Frank Heuer, DuMont Reisebildportal

    Heiß umkämpft und immer wieder umgebaut: Rund um das Denkmal der Republik erstreckt sich der größte Platz der Stadt. Taksim wurde in den 1930er-Jahren als neues Symbol der modernen Republik angelegt. In den 1970er-Jahren wurde er zum Hauptdemonstrationsplatz der Stadt. Unvergessen ist die Kundgebung zum 1.Mai 1977: Durch Provokationen von Seiten der extremen Rechten nahm sie ein blutiges Ende und forderte zahlreiche Todesopfer. Heute ist Taksim mit seinen Hotels und Banken das Aushängeschild des geschäftigen, neuen İstanbul. Sein Name bedeutet wörtlich übersetzt "Verteiler" - zu osmanischen Zeiten gab es hier ein zentrales Wasserdepot. Heute fahren von hier aus Busse und die Metro in alle Richtungen der Stadt. Rund um den Taksim-Platz findet man außerdem die Haltestellen für die dolmuş genannten Sammeltaxis, mit denen man am schnellsten und preiswertesten entferntere Stadtteile erreicht.

    • Taksim Meydanı, İstanbul
    • Taksim Meydanı© Frank Heuer, DuMont Reisebildportal

    Heiß umkämpft und immer wieder umgebaut: Rund um das Denkmal der Republik erstreckt sich der größte Platz der Stadt. Taksim wurde in den 1930er-Jahren als neues Symbol der modernen Republik angelegt. In den 1970er-Jahren wurde er zum Hauptdemonstrationsplatz der Stadt. Unvergessen ist die Kundgebung zum 1.Mai 1977: Durch Provokationen von Seiten der extremen Rechten nahm sie ein blutiges Ende und forderte zahlreiche Todesopfer. Heute ist Taksim mit seinen Hotels und Banken das Aushängeschild des geschäftigen, neuen İstanbul. Sein Name bedeutet wörtlich übersetzt "Verteiler" - zu osmanischen Zeiten gab es hier ein zentrales Wasserdepot. Heute fahren von hier aus Busse und die Metro in alle Richtungen der Stadt. Rund um den Taksim-Platz findet man außerdem die Haltestellen für die dolmuş genannten Sammeltaxis, mit denen man am schnellsten und preiswertesten entferntere Stadtteile erreicht.

    • Taksim Meydanı, İstanbul

  • Rumeli Hisari

    Architektonische Highlights
    • Rumeli Hisari© MAIRDUMONT

    Sultan Mehmet II., der Konstantinopel später für die Osmanen eroberte, soll den Plan der Festungsanlage eigenhändig gezeichnet haben, weshalb er von oben in arabischen Buchstaben das Wort Mehmet ergibt. Das besagt zumindest eine der vielen Stadtlegenden İstanbuls. Fest steht jedenfalls, dass die Burg, die 1452 fertiggestellt wurde, eine wesentliche Rolle bei der Eroberung Konstantinopels durch die Türken spielte. Im Sommer finden im Burgtheater Konzerte statt.

    • Rumeli Hisari© MAIRDUMONT

    Sultan Mehmet II., der Konstantinopel später für die Osmanen eroberte, soll den Plan der Festungsanlage eigenhändig gezeichnet haben, weshalb er von oben in arabischen Buchstaben das Wort Mehmet ergibt. Das besagt zumindest eine der vielen Stadtlegenden İstanbuls. Fest steht jedenfalls, dass die Burg, die 1452 fertiggestellt wurde, eine wesentliche Rolle bei der Eroberung Konstantinopels durch die Türken spielte. Im Sommer finden im Burgtheater Konzerte statt.


  • At Meydanı

    Touristenattraktionen
    • © OPIS, Thinkstock
    • © OPIS, Thinkstock

    Was das Kolosseum für Rom, war das Hippodrom für Byzanz - der Ort, an dem das Volk durch Spiele und Wagenrennen bei Laune gehalten wurde. Die Arena gegenüber der Hagia Sofia soll rund 100.000 Menschen Platz geboten haben. Von den hoch aufragenden Rängen des Hippodroms ist heute fast nichts mehr übrig außer den Säulen, die Konstantin auf die sogenannte spina, das lange Podest in der Mitte der Rennbahn, stellen ließ. Die älteste ist der 1900 v.Chr. Erbaute ägyptische Obelisk aus Luxor. Die benachbarte Schlangensäule stammt aus Delphi. Nur von der letzten, der Bronzenen Säule, weiß man nichts, außer dass sie im 10.Jh. restauriert wurde. Eine vierte Säule, die ursprünglich noch hier stand und die von vier bronzenen Pferden gekrönt wurde, brachten die Venezianer nach dem Vierten Kreuzzug als Beute in die Lagunenstadt. Das Hippodrom hatte auch eine politische Funktion: Man bekannte sich entweder zur grünen oder zur blauen Mannschaft, was zeitweilig mit einer reformfreudigen oder konservativen Einstellung übersetzt wurde.

    • At Meydanı, İstanbul
    • © OPIS, Thinkstock
    • © OPIS, Thinkstock

    Was das Kolosseum für Rom, war das Hippodrom für Byzanz - der Ort, an dem das Volk durch Spiele und Wagenrennen bei Laune gehalten wurde. Die Arena gegenüber der Hagia Sofia soll rund 100.000 Menschen Platz geboten haben. Von den hoch aufragenden Rängen des Hippodroms ist heute fast nichts mehr übrig außer den Säulen, die Konstantin auf die sogenannte spina, das lange Podest in der Mitte der Rennbahn, stellen ließ. Die älteste ist der 1900 v.Chr. Erbaute ägyptische Obelisk aus Luxor. Die benachbarte Schlangensäule stammt aus Delphi. Nur von der letzten, der Bronzenen Säule, weiß man nichts, außer dass sie im 10.Jh. restauriert wurde. Eine vierte Säule, die ursprünglich noch hier stand und die von vier bronzenen Pferden gekrönt wurde, brachten die Venezianer nach dem Vierten Kreuzzug als Beute in die Lagunenstadt. Das Hippodrom hatte auch eine politische Funktion: Man bekannte sich entweder zur grünen oder zur blauen Mannschaft, was zeitweilig mit einer reformfreudigen oder konservativen Einstellung übersetzt wurde.

    • At Meydanı, İstanbul

  • Fethi Paşa Korusu

    Botanische Gärten & Parks
    • © Gokhan Dogan, Shutterstock

    Von Üsküdar zu Fuß zu erreichen, beginnt der Park gegenüber dem Dolmabahçe-Palast und erstreckt sich über die Hügel fast bis zur ersten Bosporusbrücke. Von einem hoch gelegenen Café und Restaurant aus hat man einen Panoramablick auf İstanbul. Der Mischwald sieht im Herbst wunderschön aus, im Winter ist er oft verschneit. Im Frühjahr blühen hier die seltenen Judasbäume in vielfältigen Violetttönen.

    • Fethi Paşa Korusu, İstanbul
    • © Gokhan Dogan, Shutterstock

    Von Üsküdar zu Fuß zu erreichen, beginnt der Park gegenüber dem Dolmabahçe-Palast und erstreckt sich über die Hügel fast bis zur ersten Bosporusbrücke. Von einem hoch gelegenen Café und Restaurant aus hat man einen Panoramablick auf İstanbul. Der Mischwald sieht im Herbst wunderschön aus, im Winter ist er oft verschneit. Im Frühjahr blühen hier die seltenen Judasbäume in vielfältigen Violetttönen.

    • Fethi Paşa Korusu, İstanbul

  • Emirgan Parkı

    Botanische Gärten & Parks
    • Emirgan Parkı© Glow Images

    Der wunderbare Park oberhalb des Bosporusdorfes Emirgan ist vor allem für seine Tulpen und seine drei kleinen Schlösschen berühmt. Wenn im April das Tulpenfest gefeiert wird, blüht der gesamte Park in unzähligen verschiedenen Farben.

    • Emirgan Korusu Sokak, Emirgan
    • Emirgan Parkı© Glow Images

    Der wunderbare Park oberhalb des Bosporusdorfes Emirgan ist vor allem für seine Tulpen und seine drei kleinen Schlösschen berühmt. Wenn im April das Tulpenfest gefeiert wird, blüht der gesamte Park in unzähligen verschiedenen Farben.

    • Emirgan Korusu Sokak, Emirgan

  • Yıldız Parkı

    Botanische Gärten & Parks
    • © Lepneva Irina, Shutterstock

    Heute ist der Park, der ehemals dem Sultan zusammen mit dessen Palast gehörte, eine grüne Oase in der City. Das oberhalb des Yıldız-Parks gelegene, ehemalige Jagdschloss ist ein besonderes Kleinod unter der Vielzahl von Schlösschen.

    • © Lepneva Irina, Shutterstock

    Heute ist der Park, der ehemals dem Sultan zusammen mit dessen Palast gehörte, eine grüne Oase in der City. Das oberhalb des Yıldız-Parks gelegene, ehemalige Jagdschloss ist ein besonderes Kleinod unter der Vielzahl von Schlösschen.


  • Fatih Camii

    Architektonische Highlights
    • © murattellioglu, Shutterstock

    Diese Moschee wäre die älteste İstanbuls, wäre sie nicht 1776 durch ein Erdbeben zerstört und im Anschluss neu aufgebaut worden. Der ursprüngliche Bau wurde 1463 von Mehmet II. in Auftrag gegeben und sollte die muslimische Antwort auf die Hagia Sophia sein. Deshalb wurde auch dieser Standort bewusst gewählt. Die Fatih Camii entstand auf den Ruinen der Kirche der Heiligen Apostel, auf dem vierten Hügel der Stadt, der zu byzantinischen Zeiten die Nekropole der Kaiser war. Mit der Moschee setzte sich Sultan Mehmet II., der den Beinamen Fatih ("der Eroberer") trug, ein Denkmal. Von der alten Moschee aus dem 15.Jh. haben nur die drei Portiken des Vorhofs, das Haupttor des Gebetssaals und dessen mihrab (Gebetsnische) das Erdbeben überstanden. Im Hof der Moschee steht das Mausoleum des Eroberers und seiner Frau Gülbahar. Die Moschee und der sie umgebende Komplex sind Mittelpunkt des gleichnamigen Stadtteils, der zu den frömmsten Bezirken İstanbuls zählt.

    • © murattellioglu, Shutterstock

    Diese Moschee wäre die älteste İstanbuls, wäre sie nicht 1776 durch ein Erdbeben zerstört und im Anschluss neu aufgebaut worden. Der ursprüngliche Bau wurde 1463 von Mehmet II. in Auftrag gegeben und sollte die muslimische Antwort auf die Hagia Sophia sein. Deshalb wurde auch dieser Standort bewusst gewählt. Die Fatih Camii entstand auf den Ruinen der Kirche der Heiligen Apostel, auf dem vierten Hügel der Stadt, der zu byzantinischen Zeiten die Nekropole der Kaiser war. Mit der Moschee setzte sich Sultan Mehmet II., der den Beinamen Fatih ("der Eroberer") trug, ein Denkmal. Von der alten Moschee aus dem 15.Jh. haben nur die drei Portiken des Vorhofs, das Haupttor des Gebetssaals und dessen mihrab (Gebetsnische) das Erdbeben überstanden. Im Hof der Moschee steht das Mausoleum des Eroberers und seiner Frau Gülbahar. Die Moschee und der sie umgebende Komplex sind Mittelpunkt des gleichnamigen Stadtteils, der zu den frömmsten Bezirken İstanbuls zählt.