Wissenswertes über Mark Brandenburg

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Bloss nicht

Fettnäpfchen und Reinfälle vermeiden
Alleen unterschätzenDie baumbestandenen Straßen fordern jährlich zahlreiche Todesopfer. Zu den Geboten gehört, mit der Geschwindigkeit unter 80 km/h zu gehen, wenn die Bäume dicht am Fahrbahnrand stehen. Nach Regen sollte die Rutschgefahr beachtet werden, weil es noch stundenlang von den Bäumen tropft. Belaubte Alleen sind oft dunkel; damit das Auto gesehen wird: Licht an! Groß ist auch die Gefahr von Wildunfällen.
Einbruchgefahr missachtenIm südlichen Brandenburg sind große Flächen Bergbaugebiet. Wer die Schilder „Vorsicht! Lebensgefahr!“ nicht respektiert, kann schnell auf nicht verfestigten Kippen einbrechen oder ins Rutschen kommen.
Ohne Genehmigung angelnSchwarzfischen ist eine Ordnungswidrigkeit und kann mit Geldstrafen von bis zu 500 Euro geahndet werden. Die Fischmeister haben als Hilfsbeamte der Staatsanwaltschaft polizeiliche Befugnisse, ihnen sind die Dokumente, die Fanggeräte und die gefangenen Fische vorzuzeigen.
Mückenschutz vergessenDie Stechmücke kann im Spreewald zur Plage werden. Mückenschutzmittel sollte vorsichtshalber mitgenommen werden. Auf die alte Spruchweisheit, „spielen zu Weihnachten die Mücken, wird sie zu Johannes (24. Juni) Kälte zwicken“, sollte nicht viel gegeben werden, allzu oft schon hat sie sich nicht bewahrheitet.
Naturfrevel begehenIn den Biosphärenreservaten und Naturparks ist der Mensch Gast der Natur. Gebadet werden darf nur an gekennzeichneten Stellen. Wild lebende Pflanzen dürfen nicht abgepflückt, abgerissen oder ausgegraben werden, in der Schutzzone 1 der Biosphärenreservate ist das Verlassen der Straßen und Wege verboten.
Zu viel Obstwein trinkenBloß nicht zu tief ins Glas schauen, wenn es mit süffigem Obstwein aus Werder gefüllt ist. „Bretterknaller“ wird der Sauerkirsch-, Erdbeer-, Schwarze-Johannisbeer- oder Apfelwein genannt, der einen Alkoholgehalt von 14 Prozent hat.
Brandgefahr missachtenDie EU-Kommission hat Brandenburg wegen seiner trockenen Sandböden und der ausgedehnten Kiefernbestände gemeinsam mit Südfrankreich, Korsika und Südspanien in die höchste Waldbrandrisikostufe eingeordnet. Deshalb sollten Sie unbedingt die Waldbrandwarnstufen beachten.

Was kostet wieviel?

Was?Wieviel €?
Kaffee2,50 Euro für ein Kännchen
Bier1,80 Euro für 0,3 l vom Fass
Museum3 Euro Eintritt im Stadtmuseum
Erlebnisbad10 Euro Eintritt für 3 Stunden
FahrradAb 8 Euro Tagesmiete
Kahnfahrt7 Euro 2-Stunden-Tour im Spreewald

Offizielle Feiertage

1. Januar

  • Neujahr

März/April

  • Karfreitag

März/April

  • Ostermontag

1. Mai

  • Tag der Arbeit

Mai

  • Christi Himmelfahrt

Mai/Juni

  • Pfingstmontag

3. Oktober

  • Tag der Deutschen Einheit

31. Oktober

  • Reformationstag, im benachbarten Berlin kein Feiertag

25./26. Dezember

  • Weihnachten

Feste und Veranstaltungen

Mai

  • Fläming-Frühlingsfest: Alle mitwirkenden Künstler, Händler und Gastronomen kommen aus dem Fläming, das Volksfest versteht sich auch als große touristische Leistungsschau der Reiseregion Fläming. Gastgeber ist jedes Jahr ein anderer Landkreis. 1. Wochenende, www.flaeming-fruehlingsfest.de

  • Hussitenfest Bernau: Wie vor Jahrhunderten schlagen die Schwerter aufeinander. Das Fest erinnert an das Jahr 1432, als es den Bernauern gelang, der Belagerung durch die Hussiten zu trotzen. 2. Wochenende, www.bernau.de

  • Brandenburger Landpartie: Mehr als 200 Höfe öffnen Türen und Tore, verkaufen Obst und Gemüse, Wurst, Honig und vitaminreiche Säfte. Man darf in die Ställe schauen, Kunsthandwerker bieten Keramik und andere Gegenstände an, Reiterhöfe laden zu Kutsch- und Kremserfahren, in manchen Dorfkirchen wird zu Orgelkonzerten geladen. Im gesamten Bundesland, am 2. Wochenende, www.landpartie-Brandenburg.de

  • Musikfestspiele Potsdam Sanssouci: Kammer-, Orgel- und Serenadenkonzerte stehen ebenso auf dem Programm wie Opern- und Soloabende international renommierter Künstler und Ensembles. Die Festspiele haben ein jährlich wechselndes Thema. www.musikfestspiele-potsdam.de

Juni

  • Bettenrennen in Fredersdorf: Sieger wird, wer das schnellste, verrückteste und originellste mit Muskel- oder Motorkraft getriebene Bett steuert. Pfingstsonntag, www.fredersdorfer-bettenrennen.de

  • Hussitenfest Bernau: Wie vor Jahrhunderten schlagen die Schwerter aufeinander. Das Fest erinnert an das Jahr 1432, als es den Bernauern gelang, der Belagerung durch die Hussiten zu trotzen. 2. Wochenende, www.bernau.de

  • Brandenburger Landpartie: Mehr als 200 Höfe öffnen Türen und Tore, verkaufen Obst und Gemüse, Wurst, Honig und vitaminreiche Säfte. Man darf in die Ställe schauen, Kunsthandwerker bieten Keramik und andere Gegenstände an, Reiterhöfe laden zu Kutsch- und Kremserfahren, in manchen Dorfkirchen wird zu Orgelkonzerten geladen. Im gesamten Bundesland, am 2. Wochenende, www.landpartie-Brandenburg.de

  • Musikfestspiele Potsdam Sanssouci: Kammer-, Orgel- und Serenadenkonzerte stehen ebenso auf dem Programm wie Opern- und Soloabende international renommierter Künstler und Ensembles. Die Festspiele haben ein jährlich wechselndes Thema. www.musikfestspiele-potsdam.de

Juni-September

  • Brandenburgische Sommerkonzerte: Die populäre Konzertreihe steht unter dem Motto „Klassiker auf Landpartie“, gespielt wird in Schlössern und Kirchen, oftmals werden Klassik, Film und Jazz kombiniert. www.brandenburgische-sommerkonzerte.de

Juli

  • Elblandfestspiele Wittenberge: Open-Air-Abende mit Operetten- und Filmmusik vor dem historischen Industrieambiente der Alten Ölmühle am Ufer der Elbe. Es spielt das Filmorchester Babelsberg. ww.elblandfestspiele.de

  • Plauer Fischerjakobi: Ein buntes Programm zu Lande und zu Wasser, Musik und Tanz ebenso wie Jahrmarkt und Feuerwerk. Brandenburg, Stadtteil Plaue, letzes Wochenende, www.fischerjakobi.de

August/September

  • Uckermärkische Musikwochen: das sommerliche Musikfestial im Nordosten Brandenburgs. Konzerte in Dorfkirchen oder Schlössern; Tanzveranstaltungen, Lesungen. | Tel. 030/69599255 | www.kulturfeste.de/feste/ucker.html

September

  • Spreewaldfest: Volksfest mit sorbischer Folklore, Markttreiben, dem traditionellen Kahnkorso und Feuerwerk. Lübben, 3. Wochenende, www.luebben.de

November

  • Osteuropäisches Filmfestival Cottbus: Mit Beiträgen aus den Nachfolgestaaten der früheren „sozialistischen“ Länder Europas zieht das Festival viele junge Zuschauer an. Anfang des Monats, www.filmfestivalcottbus.de

Dezember

  • Weihnachtsmärkte in Potsdam, Cottbus, Frankfurt/Oder, Prenzlau und vielen anderen Städten Brandenburgs

Vorbereitung

Auskunft

Auskunft

Die Tourist-Informationen der Städte und Ferienorte verschicken kostenlos Informationsmaterial. Meist liegt aber eine Zahlkarte mit der Bitte bei, einen kleinen Kostenbeitrag zu leisten.

Auskünfte über das touristische Angebot des gesamten Bundeslandes sowie Buchung von Übernachtungen und Pauschalarrangements (Mo-Fr 9-19, Sa 9-13 Uhr):

Tourismus Marketing Brandenburg GmbH

Am Neuen Markt 1 (Kabinetthaus) | 14467 Potsdam | Tel. 0331/2004747 | Fax 2987373 | www.reiseland-brandenburg.de

Ankommen

Anreise

Auto

Für die schnelle Anreise bieten sich die Autobahnen an, über die sich fast jede größere Stadt erreichen lässt: von Norden die A 19 (aus Rostock, bzw. von Hamburg bis Wittstock die A 24; von Osten die A 12 (aus Stettin); von Süden die A 13 (aus Dresden) und die A 9 (aus München, Nürnberg, Leipzig); von Westen die A 2 (aus Hannover). Alle münden in den Berliner Ring (A 10), der sich in einem großen Bogen um Berlin zieht.

Das Straßennetz in Brandenburg ist gut ausgebaut, die zahlreichen Alleen, oft noch mit Kopfsteinpflaster, erfordern jedoch besondere Aufmerksamkeit. Das Auto ist vielfach unerlässlich, denn nicht jeder kleinere Ort ist mühelos mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Bahn

Berlin ist Verkehrsknotenpunkt. Von der Hauptstadt aus sind zumindest die größeren Städte der Mark mit der Bahn zu erreichen, Brandenburgs Landeshauptstadt Potsdam mit der S-Bahn-Linie 1 von den Berliner Bahnhöfen Friedrichstraße und Potsdamer Platz. Vom Berliner Hauptbahnhof fahren Sie mit der S 7 bis Wannsee und von dort mit der S 1 weiter. Mit der S-Bahn sind auch die brandenburgischen Städte Bernau, Strausberg, Königs Wusterhausen und Oranienburg zu erreichen. Bei längeren Anreisestrecken bieten sich die Autoreisezüge von Lörrach und München, Innsbruck, Salzburg oder Villach zum Bahn-Terminal Berlin-Wannsee an. Nachtzüge fahren von Prag, Amsterdam, Zürich und Basel. www.dbautozug.de | www.bahn.de

Flugzeug

Die Berliner Flughäfen (Tegel und Schönefeld) liegen für die Mark ideal, nämlich fast in der Mitte. Von beiden sind die Berliner Fernbahnhöfe mit öffentlichen Verkehrsmitteln schnell erreicht. Für Reisen in die Niederlausitz und ins Elbe-Elster-Land bieten sich auch die Flughäfen Leipzig-Halle und Dresden an, für die Prignitz der Flughafen Hamburg.

Schiff

Die Anreise ist über die Havel, die Oder, die Elbe oder die Mecklenburgische Seenplatte möglich. Wer genügend Zeit hat, fährt mit dem Motorboot von der Elbe über die Havel nach Berlin und Potsdam und von dort weiter über den Oder-Spree-Kanal und die Oder bis zur Ostsee.

Grenzübertritt

Brandenburg grenzt im Osten an Polen, für Besucher dieser Regionen gehört ein Ausflug ins Nachbarland meist zum Programm. Polen ist Mitglied der EU und dem Schengen-Abkommen beigetreten. Die Grenzkontrollen sind dadurch weggefallen. Einen gültigen Personalausweis sollte man dennoch immer dabei haben. EU-Bürger dürfen alle Waren für den persönlichen Verbrauch frei ein- und ausführen. Beachtet werden sollte das strenge Rauchverbot in Polen. An allen öffentlichen Orten darf nicht mehr geraucht werden, auch nicht an Bushaltestellen, in Bussen und Zügen sowie Kneipen.

Vor Ort

Geld & Preise

Je weiter Sie sich von der Metropole Berlin entfernen, desto preiswerter wird es, bei den Übernachtungen wie beim Essengehen. Die Preise verändern sich rasch, doch immer nur in eine Richtung - nach oben. Deshalb sollten Sie immer nach günstigen Angeboten fragen, beispielsweise bei Museen nach Familienkarten.

Gängige Kreditkarten werden in den meisten Hotels und Restaurants akzeptiert, in den größeren Städten und in bedeutenden Ferienorten gibt es natürlich auch Bankautomaten.

Internet & Wlan

Touristische Informationen: www.reiseland-brandenburg.de; über die verschiedenen Regionen von Brandenburg: www.potsdamtourismus.de | www.havelland-tourismus.de | www.reiseregion-flaeming.de | www.dieprignitz.de | www.ruppiner-reiseland.de | www.tourismus-uckermark.de | www.mol-t.de | www.oder-spree-seengebiet.de | www.dahme-seen.de | www.spreewald.de | www.niederlausitz.de | www.elbe-elster-land.de; der schnellste Weg nach Brandenburg: www.landkarte-brandenburg.de; über Kulturelles im Land: www.kulturland-brandenburg.de; Infos querbet: www.brandenburg-abc.de; Schlösser und Gärten in Potsdam und Brandenburg: www.spsg.de; Informationen zum Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg: www.vbb-online.de; Programme und Termine: www.kulturfeste.de; Landurlaub: www.landurlaub-brandenburg.de; Camping: www.camping-in-brandenburg.de

WLAN ist in Brandenburg noch nicht flächendeckend verbreitet, nur größere Hotels bieten es meist an.

Internetcafés

Angermünde: Internet-Cappuccino | Klosterstr. 3 | Tel. 03331/297610 | www.anger-pc.de

Brandenburg: Netc@fe Brandenburg | Jacobstr. 12 | Tel. 03381/2122991

Eberswalde: Internetcafé Timeout | Eisenbahnstr. 89 | Tel. 03334/382533

Neuruppin: JFZ-Internetcafé | Fehrbelliner Str. 135 | Tel. 03391/5353

Potsdam: Mediacafé Hellnet | Schloßstr. 13 | Tel. 033/23700005

Wittenberge: H@ckers Internetcafé | Rudolf-Breitscheid-Str. 8 | Tel. 03877/562927 | www.hackers-cafe.com

Jugendherbergen

18 Jugendherbergen gibt es in Brandenburg. Voraussetzung für das Übernachten ist der Besitz eines gültigen Ausweises des Deutschen Jugendherbergswerkes (DJH) für Junioren (bis 26 Jahre) oder Senioren (ab 27 Jahre). Auskunft: Deutsches Jugendherbergswerk | Landesverband Berlin-Brandenburg e.V. | Kluckstr. 3 | 10785 Berlin | Tel. 030/2649520 | Fax 26495210 | www.djh-berlin-brandenburg.de

Öffnungszeiten

Wer bei Restaurants sichergehen möchte, dass geöffnet ist, sollte sich telefonisch erkundigen. Kleine Restaurants haben außerhalb der Saison oftmals einen oder zwei Ruhetage oder sind ganz geschlossen. Bei Restaurants in Ferienorten sollte beachtet werden: Sind keine Gäste mehr da, wird häufig früher als angegeben geschlossen. Die Öffnungs- und Essenszeiten sind oft nicht identisch. Die Ladenöffnungszeiten sind im Land Brandenburg freigegeben. Die Geschäfte dürfen Mo-Sa rund um die Uhr öffnen, Gebrauch davon machen allerdings nur wenige. In kleineren Orten ist sogar eine Mittagspause von 1-2 Stunden üblich.

Museen bleiben meist am Montag geschlossen, einige haben auch Winterpause. Fehlendes Geld zwingt die Museen oft, die Öffnungszeiten zu verkürzen. Wer sichergehen möchte, dass wirklich geöffnet ist, sollte in der Tourist-Information nachfragen. Die Kirchen in den Städten sind im Sommer oft stundenweise geöffnet, auf dem Lande ist man im Pfarramt fast immer bereit, die Kirchentür für Besucher aufzuschließen.

  1. Vorbereitung
  2. Ankommen
  3. Vor Ort