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Manche Must Sees






Landschaftliche Highlights
Geographical
Landschaftliche Highlights
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Architektonische Highlights
La Hague
Landschaftliche Highlights © lilly3, Thinkstock
Insider-Tipp Hauchdünner Genuss
Man spürt, dass die wildromantische Halbinsel einst bretonisch war: Orte wie Auderville, Omonville-la-Rogue oder Saint-Germain-des-Vaux erinnern mit ihrer granitenen Urwüchsigkeit stark an die Bretagne, die das Gebiet 933 an die Normandie abtreten musste. Mächtige Kaps wie das 128 m hohe Nez de Jobourg mit grandiosem Panorama rahmen pittoreske, kleine Häfen ein. Das bezaubernde Örtchen Goury im äußersten Nordwesten des Cotentin hat einen kuriosen Hangar mit Drehscheibe für das Seenotrettungsboot; wegen der Nähe zur berüchtigten, bis zu 20 km/ h schnellen Strömung Raz Blanchard ist der Standort gut gewählt, denn der vorgelagerte Leuchtturm im Meer ließ schon so manchen sich in trügerischer Sicherheit wähnen. Der Küstenwanderweg GR 223 verbindet diese Höhepunkte auf spektakuläre Weise. Leider ist die traumhafte Landschaft nicht ohne Makel: Landeinwärts steht die umstrittene atomare Wiederaufbereitungsanlage La Hague, deren Sicherheitskonzept immer wieder kritisiert wird. Weiter südlich befindet sich in Flamanville zudem ein Atomkraftwerk, bei dem sich die ursprünglich für 2012 geplante Fertigstellung des dritten Reaktors wegen zahlreicher Probleme lange verzögerte. Kurz nach Redaktionsschluss sollte er ans Netz gehen – doch schon jetzt steht fest, dass der Reaktordeckel aufgrund von Schwachstellen 2026 ausgetauscht werden muss. Im Südwesten der Halbinsel lockt – leider nur 6 km von der Wiederaufbereitungsanlage – mit der Plage de Vauville ein besonders attraktiver, bei Ebbe fast unendlicher Strand. Das Restaurant La Bruyère in Jobourg serviert vor einem großen Kamin nicht nur Frisches aus dem Meer, (probier das Carpaccio aus Jakobsmuscheln!), sondern auch ausgezeichnete, schön präsentierte Fleischgerichte und raffinierte Desserts.
- La Hague
- http://www.lahague-tourisme.com/
© lilly3, Thinkstock
Insider-Tipp Hauchdünner Genuss
Man spürt, dass die wildromantische Halbinsel einst bretonisch war: Orte wie Auderville, Omonville-la-Rogue oder Saint-Germain-des-Vaux erinnern mit ihrer granitenen Urwüchsigkeit stark an die Bretagne, die das Gebiet 933 an die Normandie abtreten musste. Mächtige Kaps wie das 128 m hohe Nez de Jobourg mit grandiosem Panorama rahmen pittoreske, kleine Häfen ein. Das bezaubernde Örtchen Goury im äußersten Nordwesten des Cotentin hat einen kuriosen Hangar mit Drehscheibe für das Seenotrettungsboot; wegen der Nähe zur berüchtigten, bis zu 20 km/ h schnellen Strömung Raz Blanchard ist der Standort gut gewählt, denn der vorgelagerte Leuchtturm im Meer ließ schon so manchen sich in trügerischer Sicherheit wähnen. Der Küstenwanderweg GR 223 verbindet diese Höhepunkte auf spektakuläre Weise. Leider ist die traumhafte Landschaft nicht ohne Makel: Landeinwärts steht die umstrittene atomare Wiederaufbereitungsanlage La Hague, deren Sicherheitskonzept immer wieder kritisiert wird. Weiter südlich befindet sich in Flamanville zudem ein Atomkraftwerk, bei dem sich die ursprünglich für 2012 geplante Fertigstellung des dritten Reaktors wegen zahlreicher Probleme lange verzögerte. Kurz nach Redaktionsschluss sollte er ans Netz gehen – doch schon jetzt steht fest, dass der Reaktordeckel aufgrund von Schwachstellen 2026 ausgetauscht werden muss. Im Südwesten der Halbinsel lockt – leider nur 6 km von der Wiederaufbereitungsanlage – mit der Plage de Vauville ein besonders attraktiver, bei Ebbe fast unendlicher Strand. Das Restaurant La Bruyère in Jobourg serviert vor einem großen Kamin nicht nur Frisches aus dem Meer, (probier das Carpaccio aus Jakobsmuscheln!), sondern auch ausgezeichnete, schön präsentierte Fleischgerichte und raffinierte Desserts.
- La Hague
- http://www.lahague-tourisme.com/
Granville
Geographical © Musat, Thinkstock
Granville ist - nicht zuletzt wegen der direkten Bahnlinie nach Paris - ein beliebtes Seebad. Hier wird der höchste Tidenhub Europas gemessen. Mit seinen Nachbarorten verfügt der Großraum über mehr als 20 km bester Badestrände. Die spektakuläre Lage der Altstadt auf einem Felssporn und das Kasino verhalfen der Stadt zum Beinamen "Monte Carlo des Nordens". Der schöne Stadtstrand erstreckt sich zu Füßen des Kasinos vor einer imposanten Steilküste.
- 50400 Granville
© Musat, Thinkstock
Granville ist - nicht zuletzt wegen der direkten Bahnlinie nach Paris - ein beliebtes Seebad. Hier wird der höchste Tidenhub Europas gemessen. Mit seinen Nachbarorten verfügt der Großraum über mehr als 20 km bester Badestrände. Die spektakuläre Lage der Altstadt auf einem Felssporn und das Kasino verhalfen der Stadt zum Beinamen "Monte Carlo des Nordens". Der schöne Stadtstrand erstreckt sich zu Füßen des Kasinos vor einer imposanten Steilküste.
- 50400 Granville
Mont-Saint-Michel
Geographical © canadastock, Shutterstock
Insider-Tipp Magischer Berg bei Nacht
Surreal und pyramidengleich thront der berühmte, 157 m hohe Klosterberg in der Bucht. Das romanische Kloster wurde 1228 mit dem Kreuzgang fertiggestellt. Auch das ebenfalls im 13.Jh. beendete Refektorium gehört mit seinen 50 Fenstern durchaus zu den Highlights. Danach kamen nur noch Restaurierungs- und Erweiterungsphasen, während derer auch die Gotik Einzug hielt. Steil führt der alte Dorfweg hinauf zum Abteieingang. 18.30–3 Uhr ist das Parken ganzjährig gratis – auch das spricht für einen stimmungsvollen Besuch am Abend. Plan zwei bis vier Stunden plus Aufstieg und Warten an der Kasse ein. Kommst du nicht zur Besichtigung der Abtei, sondern zum Mittagsgottesdienst der hier ansässigen Bruderschaft des Hl. Jerusalem, teil dies dem Personal am Klostereingang oberhalb der großen Freitreppe (Grand Dégré) mit. So geht es kostenlos zur Messe in die Abteikirche. An Tagen mit hohen Tidekoeffizienten (über 100) sollte man zwei Stunden vor Hochwasser am Mont-St-Michel eintreffen, um die sich mit lautem Getöse den Couesnon hinaufschiebende Flutwoge, la barre, zu sehen. Unvergesslich ist eine Wattwanderung zum Mont-Saint-Michel am späten Abend, wenn Stille und Dunkelheit dem Klosterberg besonderen Zauber verleihen. Sicher ist der Weg durchs Watt aber nur in Begleitung eines Führers, denn die Flut kehrt mit Hochgeschwindigkeit zurück! Auch Treibsand macht das Watt gefährlich.
- 50170 Mont-Saint-Michel
- http://www.bienvenueaumontsaintmichel.com/de
- +33 2 14 13 20 15
© canadastock, Shutterstock
Insider-Tipp Magischer Berg bei Nacht
Surreal und pyramidengleich thront der berühmte, 157 m hohe Klosterberg in der Bucht. Das romanische Kloster wurde 1228 mit dem Kreuzgang fertiggestellt. Auch das ebenfalls im 13.Jh. beendete Refektorium gehört mit seinen 50 Fenstern durchaus zu den Highlights. Danach kamen nur noch Restaurierungs- und Erweiterungsphasen, während derer auch die Gotik Einzug hielt. Steil führt der alte Dorfweg hinauf zum Abteieingang. 18.30–3 Uhr ist das Parken ganzjährig gratis – auch das spricht für einen stimmungsvollen Besuch am Abend. Plan zwei bis vier Stunden plus Aufstieg und Warten an der Kasse ein. Kommst du nicht zur Besichtigung der Abtei, sondern zum Mittagsgottesdienst der hier ansässigen Bruderschaft des Hl. Jerusalem, teil dies dem Personal am Klostereingang oberhalb der großen Freitreppe (Grand Dégré) mit. So geht es kostenlos zur Messe in die Abteikirche. An Tagen mit hohen Tidekoeffizienten (über 100) sollte man zwei Stunden vor Hochwasser am Mont-St-Michel eintreffen, um die sich mit lautem Getöse den Couesnon hinaufschiebende Flutwoge, la barre, zu sehen. Unvergesslich ist eine Wattwanderung zum Mont-Saint-Michel am späten Abend, wenn Stille und Dunkelheit dem Klosterberg besonderen Zauber verleihen. Sicher ist der Weg durchs Watt aber nur in Begleitung eines Führers, denn die Flut kehrt mit Hochgeschwindigkeit zurück! Auch Treibsand macht das Watt gefährlich.
- 50170 Mont-Saint-Michel
- http://www.bienvenueaumontsaintmichel.com/de
- +33 2 14 13 20 15
Villedieu-les-Poëles
Geographical © Photos.com, Thinkstock
Das vom Malteserorden im 11.Jh. gegründete Städtchen liegt im Tal der Sienne. Kupferschmiede und später Glockengießer machten den Ort zur legendären "cité du cuivre". Heute noch sind eine Glockengießerei und einige Werkstätten zu besichtigen, in denen Pfannen, Töpfe und andere vorwiegend kupferne Utensilien gefertigt werden.
- 50800 Villedieu-les-Poëles
- http://www.ot-villedieu.fr/
© Photos.com, Thinkstock
Das vom Malteserorden im 11.Jh. gegründete Städtchen liegt im Tal der Sienne. Kupferschmiede und später Glockengießer machten den Ort zur legendären "cité du cuivre". Heute noch sind eine Glockengießerei und einige Werkstätten zu besichtigen, in denen Pfannen, Töpfe und andere vorwiegend kupferne Utensilien gefertigt werden.
- 50800 Villedieu-les-Poëles
- http://www.ot-villedieu.fr/
Phare de Gatteville
Architektonische Highlights © lilly3, Thinkstock
Der 75 m hohe Leuchtturm von 1834 ist der zweithöchste Leuchtturm Europas. Nach 365 Stufen, 52 Fenstern und zwölf Etagen erwartet die Besucher ein imposantes Ärmelkanalpanorama. Hier wurden Szenen des Films "Diva" von Jean-Jacques Beineix gedreht. Der heute von der Marine als Semaphor genutzte Bau neben dem Leuchtturm ist übrigens dessen Vorgänger aus dem 18.Jh.
© lilly3, Thinkstock
Der 75 m hohe Leuchtturm von 1834 ist der zweithöchste Leuchtturm Europas. Nach 365 Stufen, 52 Fenstern und zwölf Etagen erwartet die Besucher ein imposantes Ärmelkanalpanorama. Hier wurden Szenen des Films "Diva" von Jean-Jacques Beineix gedreht. Der heute von der Marine als Semaphor genutzte Bau neben dem Leuchtturm ist übrigens dessen Vorgänger aus dem 18.Jh.
Coutances
Geographical © hstiver, Thinkstock
Auf einer Anhöhe gelegen, galt der Ort jahrhundertelang als heimliche Hauptstadt des Cotentin. Eindrucksvoll ist die auf dem höchsten Punkt errichtete Kathedrale Notre-Dame. In Coutances lohnt sich ein Spaziergang durch den Jardin des Plantes, einem der ältesten botanischen Gärten der Normandie - im Hochsommer illuminiert.
- 50200 Coutances
© hstiver, Thinkstock
Auf einer Anhöhe gelegen, galt der Ort jahrhundertelang als heimliche Hauptstadt des Cotentin. Eindrucksvoll ist die auf dem höchsten Punkt errichtete Kathedrale Notre-Dame. In Coutances lohnt sich ein Spaziergang durch den Jardin des Plantes, einem der ältesten botanischen Gärten der Normandie - im Hochsommer illuminiert.
- 50200 Coutances