Mailand und die Poebene Top Sehenswürdigkeiten

Santa Maria delle Grazie
Architektonische Highlights
Milano
Santa Maria delle Grazie
Galleria Vittorio Emanuele II
Architektonische Highlights
Milano
Galleria Vittorio Emanuele II
Castello Sforzesco
Architektonische Highlights
Milano
Castello Sforzesco
Duomo di Milano
Architektonische Highlights
Milano
Duomo di Santa Maria Nascente
La Triennale di Milano
Museen
Milano
Triennale Design Museum
Cenacolo Vinciano
Museen
Milano
Cenacolo Vinciano
Pinacoteca di Brera
Museen
Milano
Pinacoteca di Brera
Certosa di Pavia
Architektonische Highlights
Certosa di Pavia
Certosa di Pavia
Camera degli Sposi
Touristenattraktionen
Mantova
Basilica di Sant'Ambrogio
Architektonische Highlights
Milano
Basilica di Sant'Ambrogio
Duomo
Architektonische Highlights
Modena
Duomo
Basilica Santo Stefano
Touristenattraktionen
Bologna
Galleria Ferrari
Museen
Maranello
Mausoleum der Galla Placidia
Touristenattraktionen
Ravenna
Tempio Malatestiano
Architektonische Highlights
Rimini
Battistero di Parma
Architektonische Highlights
Parma
Porto Canale Leonardesco
Touristenattraktionen
Cesenatico
Val di Trebbia
Landschaftliche Highlights
Caminata Boselli
Piazza dei Martiri
Touristenattraktionen
Carpi
Terrazze del Duomo di Santa Maria Nascente
Touristenattraktionen
Milano
Terrazze del Duomo di Santa Maria Nascente
Torre Branca
Architektonische Highlights
Milano
Torre Branca
Museo Poldi Pezzoli
Museen
Milano
Museo Poldi-Pezzoli
Museo del Novecento
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Milano
Chiesa di Santa Maria della Vita
Architektonische Highlights
Bologna
Cattedrale di San Donnino
Architektonische Highlights
Fidenza
Duomo di San Donnino
Abbazia di Pomposa
Architektonische Highlights
Codigoro
Abbazia di Pomposa
Pinacoteca Nazionale
Museen
Bologna
Museo Civico Medievale
Museen
Bologna
MAMbo - Museo d'Arte Moderna di Bologna
Museen
Bologna
Terme Berzieri
Architektonische Highlights
Salsomaggiore Terme

    Architektonische Highlights

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    Museen

    Touristenattraktionen

    Landschaftliche Highlights


  • Santa Maria delle Grazie

    Architektonische Highlights
    • Santa Maria delle Grazie© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Hier schweigen selbst die Frösche

    Die Kirche gehört zum Dominikanerkloster gleich nebenan, in dessen Speisesaal Leonardo da Vinci sein Abendmahl malte. Großartig und elegant, sieht man ihr an, dass sie keine Kirche fürs Volk war, sondern für die Oberschicht. Das ist sie auch heute noch: Zur Sonntagsmesse kommen die feinen Mailänder Familien aus der Nachbarschaft. Kein Geringerer als Donato Bramante (1444–1514), der zu den ganz großen Architekten des 15.Jhs. zählte und den Petersdom in Rom entwarf, vollendete die Kirche ab 1492 im schönsten Renaissancestil. Den stillen Kreuzgang Chiostro delle Rane verzaubert ein Brunnen mit bronzenen Fröschen und im Frühjahr blühenden Magnolien.

    • Santa Maria delle Grazie© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Hier schweigen selbst die Frösche

    Die Kirche gehört zum Dominikanerkloster gleich nebenan, in dessen Speisesaal Leonardo da Vinci sein Abendmahl malte. Großartig und elegant, sieht man ihr an, dass sie keine Kirche fürs Volk war, sondern für die Oberschicht. Das ist sie auch heute noch: Zur Sonntagsmesse kommen die feinen Mailänder Familien aus der Nachbarschaft. Kein Geringerer als Donato Bramante (1444–1514), der zu den ganz großen Architekten des 15.Jhs. zählte und den Petersdom in Rom entwarf, vollendete die Kirche ab 1492 im schönsten Renaissancestil. Den stillen Kreuzgang Chiostro delle Rane verzaubert ein Brunnen mit bronzenen Fröschen und im Frühjahr blühenden Magnolien.


  • Galleria Vittorio Emanuele II

    Architektonische Highlights
    • Galleria Vittorio Emanuele II© MAIRDUMONT

    Il salotto, die gute Stube der Stadt mit Bars, Restaurants, Geschäften, ist ein weltlicher Tempel aus Stein, Stahl und Glas, mit dem sich das Mailänder Bürgertum ein Denkmal setzte und die nationale Einheit feierte. Die Kuppel (höchster Punkt 47 m) entspricht mit ihren Innenmaßen der Kuppel des römischen Petersdoms. Giuseppe Mengoni, Architekt der 1865-1877 erbauten Galerie, kam kurz vor ihrer Vollendung bei einem Sturz vom Baugerüst ums Leben. Ein Muss ist die Einkehr in die legendäre Bar Camparino in Galleria, 1915 von der Erfinderfamilie des damals schon berühmten roten Bitterlikörs Campari eröffnet und seit 2012 wieder in Firmenbesitz.

    • Galleria Vittorio Emanuele II© MAIRDUMONT

    Il salotto, die gute Stube der Stadt mit Bars, Restaurants, Geschäften, ist ein weltlicher Tempel aus Stein, Stahl und Glas, mit dem sich das Mailänder Bürgertum ein Denkmal setzte und die nationale Einheit feierte. Die Kuppel (höchster Punkt 47 m) entspricht mit ihren Innenmaßen der Kuppel des römischen Petersdoms. Giuseppe Mengoni, Architekt der 1865-1877 erbauten Galerie, kam kurz vor ihrer Vollendung bei einem Sturz vom Baugerüst ums Leben. Ein Muss ist die Einkehr in die legendäre Bar Camparino in Galleria, 1915 von der Erfinderfamilie des damals schon berühmten roten Bitterlikörs Campari eröffnet und seit 2012 wieder in Firmenbesitz.


  • Castello Sforzesco

    Architektonische Highlights
    • Castello Sforzesco© MAIRDUMONT

    Die Burg der Herrscherfamilien Mailands (zuerst die Visconti, dann die Sforza) entstand, um Sicherheit vor den eigenen Untertanen zu geben - und nicht etwa, um die Stadt vor äußeren Feinden zu schützen. Ab 1368 wurde ein erstes Kastell an der Stadtmauer errichtet. Ludovico il Moro ließ es Ende des 15.Jhs. mit schlossähnlichen, repräsentativen Gebäuden u. a. von Bramante und Leonardo ausbauen. Die Anlage wurde Vorbild für den Bau des Kremls, der ab 1485 in Moskau von italienischen Künstlern errichtet wurde. Unter Spaniern und Österreichern diente das Castello weiterhin als Residenz und Zitadelle. Von hier aus ließ General Radetzky während der Märzaufstände 1848 die Stadt beschießen. Eine Restaurierung des späten 19.Jhs. verfälscht durch die Betonung des höfischen Charakters die Geschichte der Burg. Der Turm über dem Eingangstor ist eine Nachbildung des 1521 zerstörten Turms, den der Renaissancebaumeister Filarete entworfen hatte.

    • Castello Sforzesco© MAIRDUMONT

    Die Burg der Herrscherfamilien Mailands (zuerst die Visconti, dann die Sforza) entstand, um Sicherheit vor den eigenen Untertanen zu geben - und nicht etwa, um die Stadt vor äußeren Feinden zu schützen. Ab 1368 wurde ein erstes Kastell an der Stadtmauer errichtet. Ludovico il Moro ließ es Ende des 15.Jhs. mit schlossähnlichen, repräsentativen Gebäuden u. a. von Bramante und Leonardo ausbauen. Die Anlage wurde Vorbild für den Bau des Kremls, der ab 1485 in Moskau von italienischen Künstlern errichtet wurde. Unter Spaniern und Österreichern diente das Castello weiterhin als Residenz und Zitadelle. Von hier aus ließ General Radetzky während der Märzaufstände 1848 die Stadt beschießen. Eine Restaurierung des späten 19.Jhs. verfälscht durch die Betonung des höfischen Charakters die Geschichte der Burg. Der Turm über dem Eingangstor ist eine Nachbildung des 1521 zerstörten Turms, den der Renaissancebaumeister Filarete entworfen hatte.


  • Duomo di Milano

    Architektonische Highlights
    • Duomo di Santa Maria Nascente© MAIRDUMONT

    Der Mailänder Dom, dessen Grundstein 1386 gelegt wurde, ist durch viele Jahrhunderte gewachsen. Trotz langer Bauzeit bis ins 19.Jh. bleibt er ein großartiges Zeugnis lombardischer Gotik. Die Fassade wurde allerdings nach mehreren Baustufen stark historisierend vollendet. Mit einer Außenlänge von 158 m und einer Grundfläche von 11.400 m2 gehört der Mailänder Dom zu den größten Kirchen der Christenheit. Mehere Millionen Menschen besichtigen ihn jedes Jahr. Der Vierungsturm wird von einer vergoldeten Marienstatue aus Kupfer geschmückt, die im Volksmund zärtlich Madonnina ("Madönnchen") genannt wird, aber immerhin 4,16 m hoch ist und mehrere Tonnen wiegt. Das Dach zieren rund 3500 Figuren (Heiligenstatuen, Tiere, Dämonen). Das fünfschiffige Innere im mehrfach gebrochenen Dämmerlicht wird von riesigen Glasfenstern beherrscht: Auf 1700 m2 sind rund 3600 Personen abgebildet. Der Zugang zu Ausgrabungen der Antike und den Fundamenten der Vorgängerbauten liegt im Innenraum nahe dem Hauptportal.

    • Duomo di Santa Maria Nascente© MAIRDUMONT

    Der Mailänder Dom, dessen Grundstein 1386 gelegt wurde, ist durch viele Jahrhunderte gewachsen. Trotz langer Bauzeit bis ins 19.Jh. bleibt er ein großartiges Zeugnis lombardischer Gotik. Die Fassade wurde allerdings nach mehreren Baustufen stark historisierend vollendet. Mit einer Außenlänge von 158 m und einer Grundfläche von 11.400 m2 gehört der Mailänder Dom zu den größten Kirchen der Christenheit. Mehere Millionen Menschen besichtigen ihn jedes Jahr. Der Vierungsturm wird von einer vergoldeten Marienstatue aus Kupfer geschmückt, die im Volksmund zärtlich Madonnina ("Madönnchen") genannt wird, aber immerhin 4,16 m hoch ist und mehrere Tonnen wiegt. Das Dach zieren rund 3500 Figuren (Heiligenstatuen, Tiere, Dämonen). Das fünfschiffige Innere im mehrfach gebrochenen Dämmerlicht wird von riesigen Glasfenstern beherrscht: Auf 1700 m2 sind rund 3600 Personen abgebildet. Der Zugang zu Ausgrabungen der Antike und den Fundamenten der Vorgängerbauten liegt im Innenraum nahe dem Hauptportal.


  • La Triennale di Milano

    Museen
    • Triennale Design Museum© MAIRDUMONT

    Im südwestlichen Teil des Parco Sempione erhebt sich dieser imposante Bau aus den 30er-Jahren, der Palazzo dell'Arte für die einstigen, Triennale genannten Kunst- und Designausstellungen. Heute beherbergt er das Museum mit einer Dauerausstellung zu all den glorreichen Italian-Style-Kreationen sowie ein schönes Café mit Parkblick und Sommergarten.

    • Triennale Design Museum© MAIRDUMONT

    Im südwestlichen Teil des Parco Sempione erhebt sich dieser imposante Bau aus den 30er-Jahren, der Palazzo dell'Arte für die einstigen, Triennale genannten Kunst- und Designausstellungen. Heute beherbergt er das Museum mit einer Dauerausstellung zu all den glorreichen Italian-Style-Kreationen sowie ein schönes Café mit Parkblick und Sommergarten.


  • Cenacolo Vinciano

    Museen
    • Cenacolo Vinciano© MAIRDUMONT

    Leonardo hat für das 1495-97 entstandende Bild genau den Augenblick des Abendmahls gewählt, in dem Jesus vorhersagt, dass ihn einer von den Jüngern verraten werde. Die Apostel, aufgelöst in Dreiergruppen, sind aufs Höchste bestürzt und erregt. Die großformatige, mit 4,2 m Höhe und 9,1 m Breite geradezu riesige Darstellung (bis dahin wurde das Thema eher auf kleineren Tafelbildern behandelt) schlug in die Kunstgeschichte ein wie die Breitwand in die Kinogeschichte. Das dramatische Spiel der Hände, die theatralische Anordnung wie auf einer Bühne und die (heute kaum noch nachzuvollziehende) Verschmelzung der Farben hatten das Bild sofort berühmt gemacht. Noch bevor Leonardo die Arbeiten abschließen konnte, zirkulierten bereits Stiche mit Kopien. Der Künstler verwendete aus ästhetischen Gründen Temperafarben, die er auf den trockenen Verputz auftrug wie bei einem Tafelbild - und nicht mit der Freskotechnik in die noch feuchte Wand, bei der die Farben dann eintrocknen konnten und lange erhalten blieben. Bereits nach 20 Jahren war das Bild beschädigt. Überschwemmungen und schwere Zerstörungen haben immer wieder Restauratoren auf den Plan gerufen, die manchmal sogar Details wie Bärte oder Tücher hinzufügten. Bei der jüngsten gründlichen Restaurierung, die fast 20 Jahre gedauert hat, ist der möglichst originalgetreue Zustand des Bilds wieder hergestellt worden - und alle falschen Bärte wurden abgenommen.

    • Cenacolo Vinciano© MAIRDUMONT

    Leonardo hat für das 1495-97 entstandende Bild genau den Augenblick des Abendmahls gewählt, in dem Jesus vorhersagt, dass ihn einer von den Jüngern verraten werde. Die Apostel, aufgelöst in Dreiergruppen, sind aufs Höchste bestürzt und erregt. Die großformatige, mit 4,2 m Höhe und 9,1 m Breite geradezu riesige Darstellung (bis dahin wurde das Thema eher auf kleineren Tafelbildern behandelt) schlug in die Kunstgeschichte ein wie die Breitwand in die Kinogeschichte. Das dramatische Spiel der Hände, die theatralische Anordnung wie auf einer Bühne und die (heute kaum noch nachzuvollziehende) Verschmelzung der Farben hatten das Bild sofort berühmt gemacht. Noch bevor Leonardo die Arbeiten abschließen konnte, zirkulierten bereits Stiche mit Kopien. Der Künstler verwendete aus ästhetischen Gründen Temperafarben, die er auf den trockenen Verputz auftrug wie bei einem Tafelbild - und nicht mit der Freskotechnik in die noch feuchte Wand, bei der die Farben dann eintrocknen konnten und lange erhalten blieben. Bereits nach 20 Jahren war das Bild beschädigt. Überschwemmungen und schwere Zerstörungen haben immer wieder Restauratoren auf den Plan gerufen, die manchmal sogar Details wie Bärte oder Tücher hinzufügten. Bei der jüngsten gründlichen Restaurierung, die fast 20 Jahre gedauert hat, ist der möglichst originalgetreue Zustand des Bilds wieder hergestellt worden - und alle falschen Bärte wurden abgenommen.


  • Pinacoteca di Brera

    Museen
    • Pinacoteca di Brera© (c)iStockphoto.com, fotoimagic, iStockphoto.com
    Insider-Tipp
    Rosenwasser aus dem botanischen Gärtchen

    Nachhilfe in Sachen Küssen? Die gibts in einer der bedeutendsten Gemäldesammlungen Italiens: Hier hängt die wohl romantischste Kussszene der Kunstgeschichte, „Il Bacio“, den Francesco Hayez 1859 malte. Im mächtigen Palazzo di Brera werden aber nicht nur Bilder gezeigt, hier wird auch unterrichtet, wie man sie malt: Seit Beginn des 19.Jhs. gehört zur Pinakothek auch eine renommierte Kunstakademie. Einige Höhepunkte sind im Saal VI die bewegende „Pietà“ von Giovanni Bellini (1455–60) und der „Cristo morto“, den Andrea Mantegna um 1478 in extremer perspektivischer Sicht gemalt hat, sowie in Saal XXIV die „Pala Montefeltro“ von Piero della Francesca (1475) und das „Marienverlöbnis“ (1504) von Raffael. Im Innenhof triumphiert Napoleon als nackter antiker Gott, schließlich ist seiner Initiative diese grandiose Institution der schönen Künste zu verdanken. Im Orto Botanico, einer gratis zugänglichen Ruheoase hinter der Pinakothek, gedeihen die Rosen, deren Essenz man im Museumsshop kaufen kann.

    • Pinacoteca di Brera© (c)iStockphoto.com, fotoimagic, iStockphoto.com
    Insider-Tipp
    Rosenwasser aus dem botanischen Gärtchen

    Nachhilfe in Sachen Küssen? Die gibts in einer der bedeutendsten Gemäldesammlungen Italiens: Hier hängt die wohl romantischste Kussszene der Kunstgeschichte, „Il Bacio“, den Francesco Hayez 1859 malte. Im mächtigen Palazzo di Brera werden aber nicht nur Bilder gezeigt, hier wird auch unterrichtet, wie man sie malt: Seit Beginn des 19.Jhs. gehört zur Pinakothek auch eine renommierte Kunstakademie. Einige Höhepunkte sind im Saal VI die bewegende „Pietà“ von Giovanni Bellini (1455–60) und der „Cristo morto“, den Andrea Mantegna um 1478 in extremer perspektivischer Sicht gemalt hat, sowie in Saal XXIV die „Pala Montefeltro“ von Piero della Francesca (1475) und das „Marienverlöbnis“ (1504) von Raffael. Im Innenhof triumphiert Napoleon als nackter antiker Gott, schließlich ist seiner Initiative diese grandiose Institution der schönen Künste zu verdanken. Im Orto Botanico, einer gratis zugänglichen Ruheoase hinter der Pinakothek, gedeihen die Rosen, deren Essenz man im Museumsshop kaufen kann.


  • Certosa di Pavia

    Architektonische Highlights
    • Certosa di Pavia© Glow Images

    Das Kartäuserkloster erhebt sich wie eine kostbare Krone aus der flachen Sumpflandschaft. Das Kloster, das wie ein Schloss wirkt, wurde 1390 vom Visconti-Herzog gebaut, um die Grablege der Familie aufzunehmen. 100 Jahre später entstand die prächtige Marmorfassade der Kirche. Neben den herrlichen Innenhöfen kann man auch Mönchszellen besichtigen. Am Wochenende ist die Certosa meist ziemlich überlaufen.

    • Certosa di Pavia© Glow Images

    Das Kartäuserkloster erhebt sich wie eine kostbare Krone aus der flachen Sumpflandschaft. Das Kloster, das wie ein Schloss wirkt, wurde 1390 vom Visconti-Herzog gebaut, um die Grablege der Familie aufzunehmen. 100 Jahre später entstand die prächtige Marmorfassade der Kirche. Neben den herrlichen Innenhöfen kann man auch Mönchszellen besichtigen. Am Wochenende ist die Certosa meist ziemlich überlaufen.


  • Camera degli Sposi

    Touristenattraktionen
    • © Andrea Rustichelli, Shutterstock

    In diesem Raum, dem "Hochzeitszimmer", kann man das großartige Fresko, das Andrea Mantegna in zwei Arbeitsphasen um 1465 und 1474 malte, bewundern. Es zeigt Markgraf Ludovico mit Frau und Hofstaat, wie er auf seinen Sohn Francesco wartet, der zum Kardinal ernannt wurde. In der Hand hält der Graf noch den Brief, in dem ihm die frohe Botschaft mitgeteilt wurde. Mit ihrem repräsentativen Gestus wurde die Camera degli Sposi zum Vorbild für viele andere europäische Fürstenhöfe.

    • © Andrea Rustichelli, Shutterstock

    In diesem Raum, dem "Hochzeitszimmer", kann man das großartige Fresko, das Andrea Mantegna in zwei Arbeitsphasen um 1465 und 1474 malte, bewundern. Es zeigt Markgraf Ludovico mit Frau und Hofstaat, wie er auf seinen Sohn Francesco wartet, der zum Kardinal ernannt wurde. In der Hand hält der Graf noch den Brief, in dem ihm die frohe Botschaft mitgeteilt wurde. Mit ihrem repräsentativen Gestus wurde die Camera degli Sposi zum Vorbild für viele andere europäische Fürstenhöfe.


  • Basilica di Sant'Ambrogio

    Architektonische Highlights
    • Basilica di Sant'Ambrogio© MAIRDUMONT

    Die dreischiffige Basilika des Stadtpatrons Ambrosius erhebt sich über seinem Grab. Sie ist das wichtigste mittelalterliche Baudenkmal der Stadt und eine Art Prototyp vieler Kirchenbauten der lombardischen Romanik. Eine erste Kapelle, San Vittore in Ciel d'Oro (Zugang rechts neben dem Altar), stammt aus dem Jahr 470, im Mosaikgewölbe sind Ambrosius und andere Heilige abgebildet. Gleich nebenan geht es zum Domschatz mit den "Weinenden", einer eindrucksvollen Skulpturengruppe aus dem 15.Jh. Die heutige Kirche geht weitgehend auf das 12./13.Jh. zurück. Ein langer Streit zwischen Mönchen und Domherren um Altarnutzung und Läuterecht führte dazu, dass jede Partei einen eigenen Glockenturm bekam: Jener der Domherren (Campanile dei Canonici) aus dem 12.Jh. steht links, jener der Mönche (Campanile dei Monaci) aus dem 9.Jh. rechts. Im eindrucksvollen romanischen Vorhof kann man Geschichte gleichsam atmen.

    • Basilica di Sant'Ambrogio© MAIRDUMONT

    Die dreischiffige Basilika des Stadtpatrons Ambrosius erhebt sich über seinem Grab. Sie ist das wichtigste mittelalterliche Baudenkmal der Stadt und eine Art Prototyp vieler Kirchenbauten der lombardischen Romanik. Eine erste Kapelle, San Vittore in Ciel d'Oro (Zugang rechts neben dem Altar), stammt aus dem Jahr 470, im Mosaikgewölbe sind Ambrosius und andere Heilige abgebildet. Gleich nebenan geht es zum Domschatz mit den "Weinenden", einer eindrucksvollen Skulpturengruppe aus dem 15.Jh. Die heutige Kirche geht weitgehend auf das 12./13.Jh. zurück. Ein langer Streit zwischen Mönchen und Domherren um Altarnutzung und Läuterecht führte dazu, dass jede Partei einen eigenen Glockenturm bekam: Jener der Domherren (Campanile dei Canonici) aus dem 12.Jh. steht links, jener der Mönche (Campanile dei Monaci) aus dem 9.Jh. rechts. Im eindrucksvollen romanischen Vorhof kann man Geschichte gleichsam atmen.


  • Duomo

    Architektonische Highlights
    • Duomo© MAIRDUMONT

    Das bedeutendste Bauwerk der Stadt, ein Meisterwerk romanischer Architektur. Er hat eine dreiteilige Fassade mit drei verzierten Portalen, eine Galerie und eine got. Rosette.

    • Duomo© MAIRDUMONT

    Das bedeutendste Bauwerk der Stadt, ein Meisterwerk romanischer Architektur. Er hat eine dreiteilige Fassade mit drei verzierten Portalen, eine Galerie und eine got. Rosette.


  • Basilica Santo Stefano

    Touristenattraktionen
    • © cge2010, Shutterstock

    Dies ist eine Stätte von großer Bedeutung für die religiöse Topographie der Stadt. Sie ist in mehrere Sakralbauten unterteilt, die dem ersten Märtyrer gewidmet sind.

    • © cge2010, Shutterstock

    Dies ist eine Stätte von großer Bedeutung für die religiöse Topographie der Stadt. Sie ist in mehrere Sakralbauten unterteilt, die dem ersten Märtyrer gewidmet sind.


  • Galleria Ferrari

    Museen

    Im Ferrari-Museum am Fabrikationsort Maranello wird die Geschichte des 1947 gegründeten Unternehmens erzählt. Man sieht einige der schönsten Modelle des schnellen Flitzers mit dem Pferd-Emblem und wem der echte rote Rennwagen zu teuer ist, kann sich im Shop mit einer Miniatur-Ausgabe trösten.

    Im Ferrari-Museum am Fabrikationsort Maranello wird die Geschichte des 1947 gegründeten Unternehmens erzählt. Man sieht einige der schönsten Modelle des schnellen Flitzers mit dem Pferd-Emblem und wem der echte rote Rennwagen zu teuer ist, kann sich im Shop mit einer Miniatur-Ausgabe trösten.


  • Mausoleum der Galla Placidia

    Touristenattraktionen
    • © fritz16, Shutterstock

    Der kleinste und schönste Schatz: Von der Basilika San Vitale geht man hinüber zum kleinen Backsteinhaus, der Grabkapelle von Galla Placidia, der Schwester von Kaiser Honorius. Noch zu Lebzeiten ließ sie ihre Grabkapelle bauen und auf eine zauberhaft intime, stimmungsvolle Weise mit Mosaiken dekorieren, z. B. die blaue Kuppeldecke mit Sternen übersäen. Nicht in ihrem Sarkophag, sondern im Petersdom in Rom liegt sie begraben, wo sie 450 starb. In ihrem konfliktreichen Leben berührten sich die Extreme der Zeit: In Byzanz in eine Kaiserfamilie geboren, wurde sie in Rom die katholische Frau des Gotenkönigs Athaulf und in Ravenna von 425 bis 437 Regentin auf dem weströmischen Thron.

    • © fritz16, Shutterstock

    Der kleinste und schönste Schatz: Von der Basilika San Vitale geht man hinüber zum kleinen Backsteinhaus, der Grabkapelle von Galla Placidia, der Schwester von Kaiser Honorius. Noch zu Lebzeiten ließ sie ihre Grabkapelle bauen und auf eine zauberhaft intime, stimmungsvolle Weise mit Mosaiken dekorieren, z. B. die blaue Kuppeldecke mit Sternen übersäen. Nicht in ihrem Sarkophag, sondern im Petersdom in Rom liegt sie begraben, wo sie 450 starb. In ihrem konfliktreichen Leben berührten sich die Extreme der Zeit: In Byzanz in eine Kaiserfamilie geboren, wurde sie in Rom die katholische Frau des Gotenkönigs Athaulf und in Ravenna von 425 bis 437 Regentin auf dem weströmischen Thron.


  • Tempio Malatestiano

    Architektonische Highlights
    • © Aliaksandr Antanovich, Shutterstock

    Ein Muss: das eindrucksvolle Innere der eleganten Renaissancekirche mit einem Malatesta-Porträt von Piero della Francesca.

    • © Aliaksandr Antanovich, Shutterstock

    Ein Muss: das eindrucksvolle Innere der eleganten Renaissancekirche mit einem Malatesta-Porträt von Piero della Francesca.


  • Battistero di Parma

    Architektonische Highlights
    • © Sergey Dzyuba, Shutterstock

    Dass in Parma schon im Mittelalter das Leichte, Elegante geliebt wurde, zeigt die achteckige Taufkirche am Domplatz, ein turmartiger Bau aus Marmor in zarten Rosa- und Weißtönen. Offene Säulenloggien lockern die acht Fassadenwände auf. Die Reliefs, u. a. an den Fassaden und in der Lünette, sowie die Arbeiten im Innern über den Portalen und dem Altar sind sämtlich Werke von Benedetto Antelami (1196-1216), einem Großmeister mittelalterlicher Steinskulptur: anschauliche, ungemein ausdrucksstarke Bibelgeschichten und Glaubenssymbole. Achte vor allem auf die berühmten Darstellungen der Jahreszeiten und Sternzeichen auf der ersten Säulenebene. Bewundernswert sind auch die byzantinisch beeinflussten Fresken in den 16 Segmenten der gotischen Kuppel.

    • © Sergey Dzyuba, Shutterstock

    Dass in Parma schon im Mittelalter das Leichte, Elegante geliebt wurde, zeigt die achteckige Taufkirche am Domplatz, ein turmartiger Bau aus Marmor in zarten Rosa- und Weißtönen. Offene Säulenloggien lockern die acht Fassadenwände auf. Die Reliefs, u. a. an den Fassaden und in der Lünette, sowie die Arbeiten im Innern über den Portalen und dem Altar sind sämtlich Werke von Benedetto Antelami (1196-1216), einem Großmeister mittelalterlicher Steinskulptur: anschauliche, ungemein ausdrucksstarke Bibelgeschichten und Glaubenssymbole. Achte vor allem auf die berühmten Darstellungen der Jahreszeiten und Sternzeichen auf der ersten Säulenebene. Bewundernswert sind auch die byzantinisch beeinflussten Fresken in den 16 Segmenten der gotischen Kuppel.


  • Porto Canale Leonardesco

    Touristenattraktionen
    • © Ppictures, Shutterstock

    Die Anlage des Hafenkanals, der ca. 1 km in die Stadt hineinreicht, geht auf das 14.Jh. zurück und bezeugt die lange Tradition Cesenaticos als Fischerort. Seine heutige Gestalt erhielt er von Leonardo da Vinci um 1500.Über 100 pescherecci, die Schiffe der Fischereiflotte, laufen hier jeden Tag aus und ein. Rechts und links des Kanals beleben Bars und Restaurants die alten Fischer- und Händlerhäuser, tags über wie abends eine beliebte Flaniermeile. Schließlich der Höhepunkt, das Museo Galleggiante della Marineria: Im letzten Kanalteil mitten in der Stadt erheben sich die bunten Segel der historischen Schiffe, ein schwimmendes Museum und einzigartiges Schauspiel. Bragozze heißen sie oder traboccoli und man kann sich kaum vorstellen, dass manche Fischer noch bis in die Fünfzigerjahre mit ihnen ausfuhren. Zur Historie des Hafens gehören auch die conserve, große, kegelförmige, halb eingegrabene Eiskeller, in denen unter Schnee der Fisch konserviert wurde. Ihre Reste siehst du an der nahen Piazza delle Conserve.

    • © Ppictures, Shutterstock

    Die Anlage des Hafenkanals, der ca. 1 km in die Stadt hineinreicht, geht auf das 14.Jh. zurück und bezeugt die lange Tradition Cesenaticos als Fischerort. Seine heutige Gestalt erhielt er von Leonardo da Vinci um 1500.Über 100 pescherecci, die Schiffe der Fischereiflotte, laufen hier jeden Tag aus und ein. Rechts und links des Kanals beleben Bars und Restaurants die alten Fischer- und Händlerhäuser, tags über wie abends eine beliebte Flaniermeile. Schließlich der Höhepunkt, das Museo Galleggiante della Marineria: Im letzten Kanalteil mitten in der Stadt erheben sich die bunten Segel der historischen Schiffe, ein schwimmendes Museum und einzigartiges Schauspiel. Bragozze heißen sie oder traboccoli und man kann sich kaum vorstellen, dass manche Fischer noch bis in die Fünfzigerjahre mit ihnen ausfuhren. Zur Historie des Hafens gehören auch die conserve, große, kegelförmige, halb eingegrabene Eiskeller, in denen unter Schnee der Fisch konserviert wurde. Ihre Reste siehst du an der nahen Piazza delle Conserve.


  • Val di Trebbia

    Landschaftliche Highlights
    • © Domenico scialo, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Bad am Berg

    Im Süden Piacenzas geht es in eines der schönsten Apennintäler. Gegraben hat es der Fluss Trebbia. Bis Bobbio, dem zentralen Städtchen (4000 Ew.) mit seinem Kastell, einst Bischofssitz und Handelszentrum, geht es durch eine liebliche Hügellandschaft voller Wiesen, Felder und Rebhänge, an denen die weißen Trebbianinotrauben reifen. Kastelle und befestigte Burgdörfer wie etwa Rivalta direkt am Fluss zeugen von früher, reger Besiedlung, ebenso die Klöster. Eines davon ist die Abtei des bedeutenden irischen Mönchs Columban aus dem 7.Jh., die Abbazia di San Colombano im Zentrum Bobbios, heute in Gestalt des 15./16.Jhs. Außerdem sehenswert sind der auf elf Bögen bucklig über den Fluss geschwungene Ponte Gobbo aus dem 12.Jh. und das Kastell von 1440 über dem Ort. Hier oben kann man wandern und biken und im sauberen Flusswasser raften und herrlich baden. Kühl und klar windet sich die Trebbia durch die steilen Felsen des Apennins. Hinter Bobbio Richtung Marsaglia erheben sich über der Badestelle Berlina Beach Felswände für Climber.

    • Caminata Boselli
    • © Domenico scialo, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Bad am Berg

    Im Süden Piacenzas geht es in eines der schönsten Apennintäler. Gegraben hat es der Fluss Trebbia. Bis Bobbio, dem zentralen Städtchen (4000 Ew.) mit seinem Kastell, einst Bischofssitz und Handelszentrum, geht es durch eine liebliche Hügellandschaft voller Wiesen, Felder und Rebhänge, an denen die weißen Trebbianinotrauben reifen. Kastelle und befestigte Burgdörfer wie etwa Rivalta direkt am Fluss zeugen von früher, reger Besiedlung, ebenso die Klöster. Eines davon ist die Abtei des bedeutenden irischen Mönchs Columban aus dem 7.Jh., die Abbazia di San Colombano im Zentrum Bobbios, heute in Gestalt des 15./16.Jhs. Außerdem sehenswert sind der auf elf Bögen bucklig über den Fluss geschwungene Ponte Gobbo aus dem 12.Jh. und das Kastell von 1440 über dem Ort. Hier oben kann man wandern und biken und im sauberen Flusswasser raften und herrlich baden. Kühl und klar windet sich die Trebbia durch die steilen Felsen des Apennins. Hinter Bobbio Richtung Marsaglia erheben sich über der Badestelle Berlina Beach Felswände für Climber.

    • Caminata Boselli

  • Piazza dei Martiri

    Touristenattraktionen
    • © ChiariPhoto, Shutterstock

    Mehr als nur eine Cappuccinopause solltest du für die besonders schöne Piazza dei Martiri in der Kleinstadt (71 000 Ew.) 18 km nördlich von Modena an der Brennerautobahn einplanen.

    • © ChiariPhoto, Shutterstock

    Mehr als nur eine Cappuccinopause solltest du für die besonders schöne Piazza dei Martiri in der Kleinstadt (71 000 Ew.) 18 km nördlich von Modena an der Brennerautobahn einplanen.


  • Terrazze del Duomo di Santa Maria Nascente

    Touristenattraktionen
    • Terrazze del Duomo di Santa Maria Nascente© MAIRDUMONT

    Welchem Dom kann man schon aufs Dach steigen? Beim Mailänder geht es. Es gibt sogar einen Fahrstuhl. Von oben bietet sich ein schöner Blick auf die Piazza, die Galleria, die grünen Dachterrassen, die ganze Innenstadt und auf die Domarchitektur.

    • Terrazze del Duomo di Santa Maria Nascente© MAIRDUMONT

    Welchem Dom kann man schon aufs Dach steigen? Beim Mailänder geht es. Es gibt sogar einen Fahrstuhl. Von oben bietet sich ein schöner Blick auf die Piazza, die Galleria, die grünen Dachterrassen, die ganze Innenstadt und auf die Domarchitektur.


  • Torre Branca

    Architektonische Highlights
    • Torre Branca© MAIRDUMONT

    Über 100 m hoch ist dieser Turm am Eingang des Parco Sempione, der 1933 anlässlich der Triennale in nur zweieinhalb Monaten nach Plänen des Architekten Giò Ponti errichtet wurde. Sponsor war die bekannte Spirituosenfirma Branca. Von der Aussichtskabine hat man einen tollen Blick über die Stadt - bei garantiert gutem Wetter, denn andernfalls bleibt der Turm geschlossen. Eindrucksvoll sind auch die Aussichten auf das Lichtermeer bei den Abendöffnungen.

    • Torre Branca© MAIRDUMONT

    Über 100 m hoch ist dieser Turm am Eingang des Parco Sempione, der 1933 anlässlich der Triennale in nur zweieinhalb Monaten nach Plänen des Architekten Giò Ponti errichtet wurde. Sponsor war die bekannte Spirituosenfirma Branca. Von der Aussichtskabine hat man einen tollen Blick über die Stadt - bei garantiert gutem Wetter, denn andernfalls bleibt der Turm geschlossen. Eindrucksvoll sind auch die Aussichten auf das Lichtermeer bei den Abendöffnungen.


  • Museo Poldi Pezzoli

    Museen
    • Museo Poldi-Pezzoli© MAIRDUMONT

    Das Privatmuseum ist von der Atmosphäre her vielleicht das schönste Museum Mailands: Es ist im Haus (zum Teil mit Wandbemalungen) des Barons Gian Giacomo Poldi-Pezzoli aus dem 19.Jh. untergebracht. Die reiche Kunstsammlung umfasst Werke u. a. von Sandro Botticelli, Andrea Mantegna, Lucas Cranach (Bildnis Luthers und seiner Frau von 1529). Antonio del Pollaiuolos berühmtes "Bildnis einer Frau" (um 1470) ist in das Signet des Museums eingegangen.

    • Museo Poldi-Pezzoli© MAIRDUMONT

    Das Privatmuseum ist von der Atmosphäre her vielleicht das schönste Museum Mailands: Es ist im Haus (zum Teil mit Wandbemalungen) des Barons Gian Giacomo Poldi-Pezzoli aus dem 19.Jh. untergebracht. Die reiche Kunstsammlung umfasst Werke u. a. von Sandro Botticelli, Andrea Mantegna, Lucas Cranach (Bildnis Luthers und seiner Frau von 1529). Antonio del Pollaiuolos berühmtes "Bildnis einer Frau" (um 1470) ist in das Signet des Museums eingegangen.


  • Museo del Novecento

    Museen
    • © Claudio Divizia, Shutterstock

    Im Palazzo dell'Arengario mit seinen eleganten Rundarkaden, Teil der monumentalen Modernisierung des Domplatzes in den Dreißigerjahren des 20.Jh., kann man eine eindrucksvolle Sammlung zur italienischen Kunst des 20.Jh. bewundern. Vieles kommt aus dem Privatbesitz Mailänder Familien: Das beginnt mit den Futuristen - die Antwort der Kunst auf die Stadt als moderne Lebensform, auf das dichte, schnelle, laute Mailand -, dann Werkgruppen großer Meister wie Giorgio De Chirico, Giorgio Morandi, Lucio Fontana, schließlich die Arte Povera der 70er Jahre. Wer sich für die Moderne Italiens interessiert, sollte sich dieses lohnende Museum nicht entgehen lassen.

    • © Claudio Divizia, Shutterstock

    Im Palazzo dell'Arengario mit seinen eleganten Rundarkaden, Teil der monumentalen Modernisierung des Domplatzes in den Dreißigerjahren des 20.Jh., kann man eine eindrucksvolle Sammlung zur italienischen Kunst des 20.Jh. bewundern. Vieles kommt aus dem Privatbesitz Mailänder Familien: Das beginnt mit den Futuristen - die Antwort der Kunst auf die Stadt als moderne Lebensform, auf das dichte, schnelle, laute Mailand -, dann Werkgruppen großer Meister wie Giorgio De Chirico, Giorgio Morandi, Lucio Fontana, schließlich die Arte Povera der 70er Jahre. Wer sich für die Moderne Italiens interessiert, sollte sich dieses lohnende Museum nicht entgehen lassen.


  • Chiesa di Santa Maria della Vita

    Architektonische Highlights
    • © Yasonya, Shutterstock

    Entwurf von Bergonzoni. Die Kirche ist zentral elliptisch angelegt und hat eine Kuppel von Giuseppe Tubertini. Beachtenswert das Bild "Beweinung des toten Christus" von Niccolò dell'Arca.

    • © Yasonya, Shutterstock

    Entwurf von Bergonzoni. Die Kirche ist zentral elliptisch angelegt und hat eine Kuppel von Giuseppe Tubertini. Beachtenswert das Bild "Beweinung des toten Christus" von Niccolò dell'Arca.


  • Cattedrale di San Donnino

    Architektonische Highlights
    • Duomo di San Donnino© MAIRDUMONT

    Im Provinzstädtchen Fidenza machten im Mittelalter viele Rompilger Station, um die Gebeine des frühchristlichen Märtyrers San Donnino zu besuchen, zu dessen Ehren im 11.Jh. der schöne Dom errichtet wurde. Heute ist dessen stilvolle Architektur das Pilgerziel von Freunden romanischer Kirchenkunst.

    • Duomo di San Donnino© MAIRDUMONT

    Im Provinzstädtchen Fidenza machten im Mittelalter viele Rompilger Station, um die Gebeine des frühchristlichen Märtyrers San Donnino zu besuchen, zu dessen Ehren im 11.Jh. der schöne Dom errichtet wurde. Heute ist dessen stilvolle Architektur das Pilgerziel von Freunden romanischer Kirchenkunst.


  • Abbazia di Pomposa

    Architektonische Highlights
    • Abbazia di Pomposa© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Klangtraum im alten Gemäuer

    Der wunderschöne, 50 m hohe Turm der Abtei von 1063 mit seinen romanischen Bogenfenstern, deren Anzahl von unten nach oben gleichmäßig zunimmt, ist schon von Weitem zu sehen. Gegründet bereits im 6.Jh., machten die Benediktinermönche im Zuge der Konsolidierung des Christentums die Sümpfe urbar, ein bedeutendes Kulturzentrum entstand. Um 1025 erfand hier der Mönch Guido di Arezzo die moderne Notenschrift. Doch die verheerende Überschwemmung des Pos von 1152 mit Folgen wie Malaria und Versumpfung zwang die Mönche schließlich dazu, Pomposa im 15.Jh. aufzugeben – nicht ohne zuvor, im 14.Jh., Kirche und Refektorium mit wertvollen, teils noch erhaltenen Fresken zu schmücken. In der stimmungsvollen Anlage finden im Sommer interessant gestaltete Konzerte statt: Da folgt auf einen Gershwin-Song auch mal einer von Coldplay.

    • Abbazia di Pomposa© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Klangtraum im alten Gemäuer

    Der wunderschöne, 50 m hohe Turm der Abtei von 1063 mit seinen romanischen Bogenfenstern, deren Anzahl von unten nach oben gleichmäßig zunimmt, ist schon von Weitem zu sehen. Gegründet bereits im 6.Jh., machten die Benediktinermönche im Zuge der Konsolidierung des Christentums die Sümpfe urbar, ein bedeutendes Kulturzentrum entstand. Um 1025 erfand hier der Mönch Guido di Arezzo die moderne Notenschrift. Doch die verheerende Überschwemmung des Pos von 1152 mit Folgen wie Malaria und Versumpfung zwang die Mönche schließlich dazu, Pomposa im 15.Jh. aufzugeben – nicht ohne zuvor, im 14.Jh., Kirche und Refektorium mit wertvollen, teils noch erhaltenen Fresken zu schmücken. In der stimmungsvollen Anlage finden im Sommer interessant gestaltete Konzerte statt: Da folgt auf einen Gershwin-Song auch mal einer von Coldplay.


  • Pinacoteca Nazionale

    Museen

    Gelegen im ehemaligen Kloster S. Ignatio. Eine große Sammlung von Künstlern der Schule von Bologna aus dem 13.-18.Jh. sowie Raphaels Santa Cecilia.

    Gelegen im ehemaligen Kloster S. Ignatio. Eine große Sammlung von Künstlern der Schule von Bologna aus dem 13.-18.Jh. sowie Raphaels Santa Cecilia.


  • Museo Civico Medievale

    Museen

    Sammlung mittelalterl. Skulpturen, so die "Glossatori"-Grabmahle (von Juristen mittelalterl. Universitäten), Waffen, Elfenbein-, Glas-, Bronzeskulpturen u. Buchmalerei.

    Sammlung mittelalterl. Skulpturen, so die "Glossatori"-Grabmahle (von Juristen mittelalterl. Universitäten), Waffen, Elfenbein-, Glas-, Bronzeskulpturen u. Buchmalerei.


  • MAMbo - Museo d'Arte Moderna di Bologna

    Museen

    Ausstellungen zu zeitgenössischer Kunst in einer alten, aufwendig restaurierten Brotfabrik; hier sind auch die Werke von Giorgio Morandi (1890-1964) zu sehen, dem großartigen Bologneser Maler: Im ruhigen Pinselstrich liegt die Größe seiner meditativen Stillleben und Landschaften. Ein szeniger Treff ist das Museumscafé wie auch im Sommer der Garten unterhalb des Museums.

    Ausstellungen zu zeitgenössischer Kunst in einer alten, aufwendig restaurierten Brotfabrik; hier sind auch die Werke von Giorgio Morandi (1890-1964) zu sehen, dem großartigen Bologneser Maler: Im ruhigen Pinselstrich liegt die Größe seiner meditativen Stillleben und Landschaften. Ein szeniger Treff ist das Museumscafé wie auch im Sommer der Garten unterhalb des Museums.


  • Terme Berzieri

    Architektonische Highlights
    • © LianeM, Shutterstock

    Seine Krönung bekam er durch einen prächtigen Badetempel, die Terme Berzieri, 1913-1923 im orientalisch inspirierten Jugendstil gestaltet - ein Dekorexzess aus Marmor, Stuck, Goldmosaiken und Spiegeln. Galileo Chini, der Ausstatter, Maler und Stuckateur, hatte schon den Königspalast in Bangkok gestaltet.

    • © LianeM, Shutterstock

    Seine Krönung bekam er durch einen prächtigen Badetempel, die Terme Berzieri, 1913-1923 im orientalisch inspirierten Jugendstil gestaltet - ein Dekorexzess aus Marmor, Stuck, Goldmosaiken und Spiegeln. Galileo Chini, der Ausstatter, Maler und Stuckateur, hatte schon den Königspalast in Bangkok gestaltet.