
Reiseführer Mahdia
Mahdia Sehenswertes & Restaurants




Architektonische Highlights
Geographical
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Märkte und Flohmärkte
Amphithéâtre
Architektonische Highlights © Marques, Shutterstock
Heute als Weltkulturerbe geschützt, steht dieses Amphitheater noch und ist so monumental, dass Al-Ǧamm im Vergleich dazu wie eine Spielzeugstadt aussieht: Mit 148 m Länge, 120 m Breite und einer Höhe von 40 m überragt das drittgrößte Amphitheater des Römischen Reichs die umliegenden Häuser. Im 2.Jh. gebaut, wurde es nie in Betrieb genommen. Die gruseligen Verliese im Untergeschoss haben also weder wilde Tiere, Gladiatoren noch verfolgte Christen beherbergt.
- Route Mahdia, 5160 Al-Ǧamm
- +216 73 630 093
© Marques, Shutterstock
Heute als Weltkulturerbe geschützt, steht dieses Amphitheater noch und ist so monumental, dass Al-Ǧamm im Vergleich dazu wie eine Spielzeugstadt aussieht: Mit 148 m Länge, 120 m Breite und einer Höhe von 40 m überragt das drittgrößte Amphitheater des Römischen Reichs die umliegenden Häuser. Im 2.Jh. gebaut, wurde es nie in Betrieb genommen. Die gruseligen Verliese im Untergeschoss haben also weder wilde Tiere, Gladiatoren noch verfolgte Christen beherbergt.
- Route Mahdia, 5160 Al-Ǧamm
- +216 73 630 093
Al-Ǧamm
Geographical © Goran Jakus, Shutterstock
Insider-Tipp Alle Neune
Plötzlich, mitten zwischen den kleinen, staubigen Häusern dieses tunesischen Städtchens, öffnet sich der Platz und du stehst vor der mächtigen Fassade eines römischen h Amphitheaters. Mit knapp 40 m sind die Außenmauern deutlich höher als das Brandenburger Tor. Von den Tribünen – hier hatten bis zu 35 000 Menschen Platz – kannst du über die Arena gucken und dir vorstellen, wie die Gladiatoren kämpften. Hörst du, wie in den Katakomben unter der Arena die Ketten der Löwen rasseln? Gut, stattgefunden hat das aber hier nie! Dieses faszinierende Bauwerk ist im 2.Jh. erbaut, aber nie in Betrieb genommen worden. Im Eintritt inbegriffen ist der Besuch des sehenswerten Musée Archéologique am südlichen Stadtrand, in dem fantastische Mosaiken zu besichtigen sind. Faszinierend ist das einzige römische Mosaik weltweit, auf dem alle neun Musen abgebildet sind. In dem einer römischen Villa nachempfundenen Museum kann man sich vorstellen, wie es sich als Gutsbesitzer lebte. Auch die Anfahrt ist bereits ein Highlight: Rechts und links der Straße säumen unzählige Olivenbäume den Weg. Schon zur Römerzeit war dieser Sahel genannte Teil Tunesiens Hauptanbaugebiet für Oliven, aus denen man Seifen und Lampenöl herstellte. Die Großgrundbesitzer waren so wohlhabend, dass sie sich größten Luxus leisten konnten, weshalb einige der schönsten Mosaiken in den tunesischen Museen aus dieser Gegend stammen. Jeden Sommer findet in El-Djem ein internationales Musikfestival statt, zu dem Symphonieorchester aus der ganzen Welt kommen und in den Ruinen spielen.
© Goran Jakus, Shutterstock
Insider-Tipp Alle Neune
Plötzlich, mitten zwischen den kleinen, staubigen Häusern dieses tunesischen Städtchens, öffnet sich der Platz und du stehst vor der mächtigen Fassade eines römischen h Amphitheaters. Mit knapp 40 m sind die Außenmauern deutlich höher als das Brandenburger Tor. Von den Tribünen – hier hatten bis zu 35 000 Menschen Platz – kannst du über die Arena gucken und dir vorstellen, wie die Gladiatoren kämpften. Hörst du, wie in den Katakomben unter der Arena die Ketten der Löwen rasseln? Gut, stattgefunden hat das aber hier nie! Dieses faszinierende Bauwerk ist im 2.Jh. erbaut, aber nie in Betrieb genommen worden. Im Eintritt inbegriffen ist der Besuch des sehenswerten Musée Archéologique am südlichen Stadtrand, in dem fantastische Mosaiken zu besichtigen sind. Faszinierend ist das einzige römische Mosaik weltweit, auf dem alle neun Musen abgebildet sind. In dem einer römischen Villa nachempfundenen Museum kann man sich vorstellen, wie es sich als Gutsbesitzer lebte. Auch die Anfahrt ist bereits ein Highlight: Rechts und links der Straße säumen unzählige Olivenbäume den Weg. Schon zur Römerzeit war dieser Sahel genannte Teil Tunesiens Hauptanbaugebiet für Oliven, aus denen man Seifen und Lampenöl herstellte. Die Großgrundbesitzer waren so wohlhabend, dass sie sich größten Luxus leisten konnten, weshalb einige der schönsten Mosaiken in den tunesischen Museen aus dieser Gegend stammen. Jeden Sommer findet in El-Djem ein internationales Musikfestival statt, zu dem Symphonieorchester aus der ganzen Welt kommen und in den Ruinen spielen.
Al-Mahdiya
Geographical © Tatevosian Yana, Shutterstock
Die Fischer- und Hafenstadt am Cap Afrique besitzt eine überaus malerische Medina auf einer weit in das Meer hinausragenden Halbinsel. Die Hotelzone nördlich des Orts säumt einen breiten Strand. Mit Blick auf die Altstadt kann hier ein geruhsamer Urlaub verbracht werden, denn noch hat der Tourismus Al-Mahdiya nicht wirklich berührt. Gegründet wurde die Stadt von den Fatimiden, einer der schiitischen Glaubensrichtung des Islam angehörenden Dynastie, die Tunesien ab dem Jahr 909 regierten. Kalif Obeïd Allah ernannte sich zum Mahdi, zum islamischen Erlöser, verließ die alte Kapitale Kairouan und gründete 916 Al-Mahdiya. Wie unbeliebt die Fatimiden waren, kann man allein schon daran ersehen, dass Mahdia als Festung zum Festland hin, also gegen das eigene Volk, konzipiert war. Bereits 948 wurde Al-Mahdiya aufgegeben und spielte in den folgenden Jahrhunderten die Rolle eines unter den verschiedenen Nationen umkämpften Piratennests.
- 5100 Al-Mahdiya
© Tatevosian Yana, Shutterstock
Die Fischer- und Hafenstadt am Cap Afrique besitzt eine überaus malerische Medina auf einer weit in das Meer hinausragenden Halbinsel. Die Hotelzone nördlich des Orts säumt einen breiten Strand. Mit Blick auf die Altstadt kann hier ein geruhsamer Urlaub verbracht werden, denn noch hat der Tourismus Al-Mahdiya nicht wirklich berührt. Gegründet wurde die Stadt von den Fatimiden, einer der schiitischen Glaubensrichtung des Islam angehörenden Dynastie, die Tunesien ab dem Jahr 909 regierten. Kalif Obeïd Allah ernannte sich zum Mahdi, zum islamischen Erlöser, verließ die alte Kapitale Kairouan und gründete 916 Al-Mahdiya. Wie unbeliebt die Fatimiden waren, kann man allein schon daran ersehen, dass Mahdia als Festung zum Festland hin, also gegen das eigene Volk, konzipiert war. Bereits 948 wurde Al-Mahdiya aufgegeben und spielte in den folgenden Jahrhunderten die Rolle eines unter den verschiedenen Nationen umkämpften Piratennests.
- 5100 Al-Mahdiya
Musée Archéologique
MuseenIn diesem sehenswerten Museum sind viele phantastische Mosaiken zu besichtigen. Faszinierend ist das einzige römische Mosaik weltweit, auf dem alle neun Musen abgebildet sind. Zudem kann man sich in dem Museum, das einer römischen Villa nachempfunden ist, vorstellen, wie es sich als Gutsbesitzer lebte.
- Avenue Hedi Chaker, 5160 Al-Ǧamm
- +216 77 630 093
In diesem sehenswerten Museum sind viele phantastische Mosaiken zu besichtigen. Faszinierend ist das einzige römische Mosaik weltweit, auf dem alle neun Musen abgebildet sind. Zudem kann man sich in dem Museum, das einer römischen Villa nachempfunden ist, vorstellen, wie es sich als Gutsbesitzer lebte.
- Avenue Hedi Chaker, 5160 Al-Ǧamm
- +216 77 630 093
Musée de Mahdia
MuseenDas Museum in einem modernen Gebäude zeigt interessante archäologische Funde aus der Region und besitzt auch sehenswerte Exponate aus der byzantinischen und schiitischen Epoche.
- Rue Sidi Jaber, 5100 Al-Mahdiya
- +216 73 690 535
Das Museum in einem modernen Gebäude zeigt interessante archäologische Funde aus der Region und besitzt auch sehenswerte Exponate aus der byzantinischen und schiitischen Epoche.
- Rue Sidi Jaber, 5100 Al-Mahdiya
- +216 73 690 535
Houria House Sable d'Or
Restaurants- italienisch
Pizza, Pasta und tunesische Spezialitäten werden hier lecker und schnell serviert.
- La Corniche, 5100 Al-Mahdiya
- http://www.hotel-houria-house-sable-d-or-mahdia.vivehotels.com/
- +216 73 690 001
Pizza, Pasta und tunesische Spezialitäten werden hier lecker und schnell serviert.
- La Corniche, 5100 Al-Mahdiya
- http://www.hotel-houria-house-sable-d-or-mahdia.vivehotels.com/
- +216 73 690 001
Café La Medina
CafésIdealer Ort zum Entspannen: geschmackvoll orientalisch eingerichtet, mit Tischen im Freien, gegenüber der Großen Moschee.
- Place de la Grande Mosquée, 5100 Al-Mahdiya
Idealer Ort zum Entspannen: geschmackvoll orientalisch eingerichtet, mit Tischen im Freien, gegenüber der Großen Moschee.
- Place de la Grande Mosquée, 5100 Al-Mahdiya
Bordj el-Kebir
Architektonische Highlights © Authentic travel, Shutterstock
Die von Türken im 16.Jh. errichtete Festung fast am Ende der Halbinsel steht wahrscheinlich dort, wo sich im 10.Jh. der Fatimidenpalast befand. Über die Wehrmauer erstreckt sich ein schöner Ausblick über die Altstadt und den Hafen, v.a. aber über den großen Friedhof am Fuß des Bordj el-Kebir.
- Rue de Borj Othmani, 5100 Al-Mahdiya
- http://www.patrimoinedetunisie.com.tn/
© Authentic travel, Shutterstock
Die von Türken im 16.Jh. errichtete Festung fast am Ende der Halbinsel steht wahrscheinlich dort, wo sich im 10.Jh. der Fatimidenpalast befand. Über die Wehrmauer erstreckt sich ein schöner Ausblick über die Altstadt und den Hafen, v.a. aber über den großen Friedhof am Fuß des Bordj el-Kebir.
- Rue de Borj Othmani, 5100 Al-Mahdiya
- http://www.patrimoinedetunisie.com.tn/
Le Lido
Restaurants- Fischgerichte
Das Restaurant gegenüber dem Hafen ist berühmt für seine frischen, schmackhaften Fischgerichte.
- Avenue Farhat Hached, 5100 Al-Mahdiya
- +216 73 681 339
Das Restaurant gegenüber dem Hafen ist berühmt für seine frischen, schmackhaften Fischgerichte.
- Avenue Farhat Hached, 5100 Al-Mahdiya
- +216 73 681 339
Grande Mosquée
Architektonische HighlightsVon den Fatimiden 916 errichtet, wurde die Große Moschee im 16.Jh. zerstört, 1960 aber nach Originalplänen wieder aufgebaut. Durch einen monumentalen Torbau gelangen die Gläubigen in den arkadengesäumten Innenhof und in den schlichten Gebetssaal. Über der Mihrabnische erhebt sich eine dekorierte Kuppel. Nichtmuslime haben nur Zutritt zum Hof.
- Rue Saida Manoubia, 5100 Al-Mahdiya
Von den Fatimiden 916 errichtet, wurde die Große Moschee im 16.Jh. zerstört, 1960 aber nach Originalplänen wieder aufgebaut. Durch einen monumentalen Torbau gelangen die Gläubigen in den arkadengesäumten Innenhof und in den schlichten Gebetssaal. Über der Mihrabnische erhebt sich eine dekorierte Kuppel. Nichtmuslime haben nur Zutritt zum Hof.
- Rue Saida Manoubia, 5100 Al-Mahdiya
Skiffa el-Kahla
Architektonische HighlightsWie befestigt Mahdia war, kannst du an diesem 1554 erbauten, mächtigen Stadttor sehen. Es führt von der Neustadt in die Medina und vom Festland auf die Halbinsel. Der Durchgang ist mehrfach geknickt - hier befanden sich einst massive Torflügel - und 40 m lang.
- C82, 5100 Al-Mahdiya
- +216 73 690 535
Wie befestigt Mahdia war, kannst du an diesem 1554 erbauten, mächtigen Stadttor sehen. Es führt von der Neustadt in die Medina und vom Festland auf die Halbinsel. Der Durchgang ist mehrfach geknickt - hier befanden sich einst massive Torflügel - und 40 m lang.
- C82, 5100 Al-Mahdiya
- +216 73 690 535
Madīnat atīqat
GeographicalDie Altstadt bei der Rue Obeïd Allah ist schnell besichtigt. Idyllisch ist die Place du Caire, an der Südseite stehen mit Steinmetzarbeiten verzierte Torbögen. In Weberateliers werden Seidenstoffe und Schals hergestellt, für die Mahdia berühmt ist.
- 5100 Al-Mahdiya
Die Altstadt bei der Rue Obeïd Allah ist schnell besichtigt. Idyllisch ist die Place du Caire, an der Südseite stehen mit Steinmetzarbeiten verzierte Torbögen. In Weberateliers werden Seidenstoffe und Schals hergestellt, für die Mahdia berühmt ist.
- 5100 Al-Mahdiya
Café Sidi Salem Elghar
CafésAn einem Felssporn über dem Meer liegt dieser abends beliebte Treff. Auf Terrassen mit Panoramablick gibt es Tee, Drinks und Sandwiches zu Loungemusik.
- Rue du Bordj, 5100 Al-Mahdiya
An einem Felssporn über dem Meer liegt dieser abends beliebte Treff. Auf Terrassen mit Panoramablick gibt es Tee, Drinks und Sandwiches zu Loungemusik.
- Rue du Bordj, 5100 Al-Mahdiya
Place du Caire
TouristenattraktionenIdyllisch ist die Place du Caire. An ihrer Südseite stehen mit Steinmetzarbeiten verzierte Torbögen. In Weberateliers werden Seidenstoffe und Schals hergestellt, für die Mahdia berühmt ist.
- Place du Caire, Al-Mahdiya
Idyllisch ist die Place du Caire. An ihrer Südseite stehen mit Steinmetzarbeiten verzierte Torbögen. In Weberateliers werden Seidenstoffe und Schals hergestellt, für die Mahdia berühmt ist.
- Place du Caire, Al-Mahdiya
Le Neptune
Restaurants- regional
Fisch wie Fleisch von recht guter Qualität, der Clou aber ist der Blick von der Dachterrasse über Medina und Meer.
- Avenue Janvier 14, 5100 Mahdia
- http://best--restaurants.blogspot.com/
Fisch wie Fleisch von recht guter Qualität, der Clou aber ist der Blick von der Dachterrasse über Medina und Meer.
- Avenue Janvier 14, 5100 Mahdia
- http://best--restaurants.blogspot.com/
Reiten
ReitenIm Centre Hippique Mahdia in der Hotelzone können Reitanfänger Stunden nehmen, erfahrene Reiter geführte Tagestouren zur Küste machen. Geritten wird auf Berbern; du solltest aber französisch oder italienisch sprechen können.
- Route de la Corniche, Mahdia
Im Centre Hippique Mahdia in der Hotelzone können Reitanfänger Stunden nehmen, erfahrene Reiter geführte Tagestouren zur Küste machen. Geritten wird auf Berbern; du solltest aber französisch oder italienisch sprechen können.
- Route de la Corniche, Mahdia
Stoffmarkt
Märkte und FlohmärkteIm Torbau der Skifa el Kahla in Mahdia findet jeden Freitag ein Gewebemarkt statt. Angeboten werden edle, handgewebte Stoffe aus Seide. Handeln und Feilschen ist auch hier ein Muss.
- Skifa el Kahla, 5100 Mahdia
Im Torbau der Skifa el Kahla in Mahdia findet jeden Freitag ein Gewebemarkt statt. Angeboten werden edle, handgewebte Stoffe aus Seide. Handeln und Feilschen ist auch hier ein Muss.
- Skifa el Kahla, 5100 Mahdia